[0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauleuchte für den Außenbereich, insbesondere zur
Montage in einem Fensterrahmenprofil, mit einer Anlagefläche zur Anlage an einen Randbereich
einer Einbauöffnung, einer Lichtquelle und einem Lichtbeeinflussungselement zur optischen
Beeinflussung des Lichts. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Fensterrahmenprofil
mit einer derartigen Einbauleuchte.
[0002] Einbauleuchten für den Außenbereich sind aus dem Stand der Technik bekannt. Allerdings
sind diese bekannten Einbauleuchten vergleichsweise voluminös und schwer, so dass
sie sich in der Regel nicht zur Beleuchtung von kleineren Strukturen wie beispielsweise
Fensterlaibungen eignen. Außerdem weisen diese Leuchten üblicherweise eine gleichmäßig
gerichtete Lichtabstrahlung auf, so dass die Gefahr einer unerwünschten Blendung besteht,
wenn mit einer solchen Einbauleuchte dennoch eine Fensterlaibung beleuchtet wird.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Einbauleuchte anzugeben.
Insbesondere soll sich die Einbauleuchte zur Beleuchtung einer Fensterlaibung eignen.
Außerdem soll ein Fensterrahmenprofil mit einer solchen Einbauleuchte angegeben werden.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten
Gegenständen gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0005] Gemäß der Erfindung ist eine Einbauleuchte für den Außenbereich vorgesehen, insbesondere
zur Montage in einem Fensterrahmenprofil, die eine Anlagefläche zur Anlage an einen
Randbereich einer Einbauöffnung aufweist, wobei durch die Anlagefläche eine Einbauebene
der Einbauleuchte festgelegt ist. Weiterhin weist die Einbauleuchte eine Lichtquelle
zur Abstrahlung eines Lichts auf, sowie ein Lichtbeeinflussungselement zur optischen
Beeinflussung des Lichts. Das Lichtbeeinflussungselement ist dabei derart gestaltet,
dass das Licht durch das Lichtbeeinflussungselement in einer, senkrecht zu der Einbauebene
orientierten, ersten Abstrahlebene weiter aufgefächert wird, als in einer, senkrecht
zu der Einbauebene und senkrecht zu der ersten Abstrahlebene orientieren, zweiten
Abstrahlebene.
[0006] Durch diese Gestaltung lässt sich die Einbauleuchte besonders nahe an einer im Wesentlichen
planen Fläche, beispielsweise einer Fensterscheibe, anordnen, so dass ein Bereich
um die plane Fläche herum, also beispielsweise eine Fensterlaibung, beleuchtet wird,
jedoch keine nennenswerte Lichtabgabe darüber hinaus erfolgt. Eine Blendungsgefahr
im Fall einer entsprechenden Fensterlaibungs- oder Fassadenbeleuchtung ist hierdurch
verringert. Dadurch, dass die Einbauleuchte dabei praktisch unmittelbar an die plane
Fläche angrenzend montiert werden kann, lässt sie sich grundsätzlich besonders kleinräumig
gestalten.
[0007] Vorzugsweise ist das Lichtbeeinflussungselement weiterhin derart gestaltet, dass
das Licht in der ersten Abstrahlebene und/oder in der zweiten Abstrahlebene symmetrisch
zu einer Normalen der Einbauebene abgegeben wird. Hierdurch ist eine einfache und
dabei weiterhin besonders kleinräumige Gestaltung der Einbauleuchte ermöglicht. Beispielsweise
lässt sich auf diese Weise das Lichtbeeinflussungselement entsprechend symmetrisch
gestalten.
[0008] Vorzugsweise ist eine Länge der Anlagefläche in Richtung der ersten Abstrahlebene
größer als eine Breite der Anlagefläche in Richtung der zweiten Abstrahlebene. Auf
diese Weise lässt sich die Einbauleuchte mit einer besonders kleinen Breite bzw. besonders
schmal gestalten, so dass sie sich auch in besonders kleine Fensterrahmenprofile etc.
einbauen lässt.
[0009] Vorzugsweise umfasst die Lichtquelle wenigstens eine LED. Insbesondere kann sie aus
einer oder mehreren LEDs bestehen. Auch hierdurch ist eine besonders kleinräumige
Gestaltung der Einbauleuchte ermöglicht. Vorzugsweise ist dabei die Lichtquelle derart
angeordnet, dass sie die erste Abstrahlebene durchsetzt.
[0010] Die Anlagefläche ist vorteilhaft durch ein Einbaugehäuse der Einbauleuchte gebildet.
Hierdurch lässt sich die Einbauleuchte auf einfache Weise besonders geeignet dicht
gestalten. Herstellungstechnisch vorteilhaft ist das Einbaugehäuse ein Druckgussgehäuse.
[0011] Eine besonders einfache Herstellung der Einbauleuchte ist ermöglicht, wenn das Lichtbeeinflussungselement
- vorzugsweise lediglich - über eine Rastverbindung mit dem Einbaugehäuse verbunden
ist.
[0012] Das Einbaugehäuse weist vorzugsweise wenigstens zwei stiftartige Fortsätze mit Längsachsen
auf, die normal zu der Einbauebene orientiert sind, wobei die Fortsätze Führungselemente
für weitere Bauteile der Einbauleuchte bei einem Zusammenbau der Einbauleuchte darstellen.
Hierdurch ist ein besonders einfacher Zusammenbau der Einbauleuchte ermöglicht. Wenn
dabei die weiteren Bauteile mit dem Einbaugehäuse durch eine Verpressung verbunden
sind, ist eine besonders einfache, zuverlässige und dichte Verbindung ermöglicht.
[0013] Die weiteren Bauteile umfassen vorzugsweise ein Dichtelement sowie ein Halteelement
für die Lichtquelle, wobei das Dichtelement eine Dichtung zwischen dem Einbaugehäuse
und dem Halteelement bildet. Hierdurch ist eine besonders zuverlässige Abdichtung
ermöglicht.
[0014] Weiterhin vorzugsweise weist die Einbauleuchte außerdem eine Zugentlastungseinrichtung
für ein Kabel zur Zuführung von elektrischem Strom zum Betrieb der Lichtquelle auf,
wobei die Zugentlastungseinrichtung vorzugsweise derart angeordnet ist, dass sie die
erste Abstrahlebene durchsetzt. Dies ermöglicht weiterhin eine besonders schmale Ausführung
der Einbauleuchte. Herstellungstechnisch vorteilhaft umfasst die Zugentlastungseinrichtung
dabei zwei separate Teile, die im zusammengesetzten Zustand das Kabel umklammernd
fixieren.
[0015] Wenn ein erstes der beiden separaten Teile eines der weiteren Bauteile darstellt
und das zweite der beiden separaten Teile durch das Dichtelement gebildet ist, lässt
sich durch die Verpressung unmittelbar auch die Zugentlastungseinrichtung bilden.
[0016] Bauteile lassen sich einsparen, wenn die Zugentlastungseinrichtung weiterhin zur
Abdichtung der Einbauleuchte um das Kabel herum ausgebildet ist. Dabei weist vorzugsweise
die Zugentlastungseinrichtung einen Umklammerungsbereich und einen Dichtbereich auf,
wobei der Dichtbereich aus einem flexibleren Material gebildet ist als der Umklammerungsbereich.
[0017] Eine besonders einfache Montage in der Einbauöffnung ist ermöglicht, wenn die Einbauleuchte
weiterhin ein Federelement zur Halterung der Einbauleuchte in der Einbauöffnung aufweist.
[0018] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Fensterrahmenelement vorgesehen,
das ein Fensterrahmenprofil und wenigstens eine erfindungsgemäße Einbauleuchte aufweist;
dabei weist das Fensterrahmenprofil wenigstens eine Einbauöffnung für die wenigstens
eine Einbauleuchte auf und die wenigstens eine Einbauleuchte ist in die wenigstens
eine Einbauöffnung eingebaut. Vorteilhaft weist dabei die wenigstens eine Einbauleuchte
eine Überhitzungs-Schutzeinrichtung auf.
[0019] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Skizze zu einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einbauleuchte,
montiert in einem Fensterrahmenprofil,
- Fig. 2
- eine entsprechende Skizze, jedoch ohne die Angabe von unterschiedlichen Ebenen,
- Fig. 3
- eine weitere Skizze zum ersten Ausführungsbeispiel, nach Art einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht normal zu der ersten Abstrahlebene,
- Fig. 5
- eine Aufsicht,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht normal zu der zweiten Abstrahlebene,
- Fig. 7
- eine entsprechende Seitenansicht, bei der die Einbauleuchte in dem Fensterrahmenprofil
eingebaut ist,
- Fig. 8
- eine Skizze zu einem zweiten Ausführungsbeispiel, nach Art einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 9
- eine entsprechende Seitenansicht normal zu der ersten Abstrahlebene,
- Fig. 10
- eine entsprechende Aufsicht und
- Fig. 11
- eine entsprechende Ansicht normal zu der zweiten Abstrahlebene.
[0020] In den Figuren 1 bis 7 sind Skizzen zu einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Einbauleuchte gezeigt. Die Einbauleuchte ist für einen Betrieb im Außenbereich ausgebildet.
Insbesondere kann die Einbauleuchte derart gestaltet sein, dass sie der Schutzart
IP65 entspricht (IP: ingress protection).
[0021] Die Einbauleuchte gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist zur Montage in einem, in den
Figuren 1 und 2 abschnittweise und beispielhaft dargestellten, Fensterrahmenprofil
3 vorgesehen bzw. ausgebildet. Dabei ist die Gestaltung derart, dass mit der Einbauleuchte
ein entsprechender Bereich einer Fensterlaibung oder Ähnliches beleuchtet werden kann.
[0022] Allgemeiner formuliert eignet sich die Einbauleuchte jedoch zur streifenden bzw.
quasi parallel gerichteten Beleuchtung einer in erster Näherung planen Fläche, wie
beispielsweise einem Fassadenbereich. Dabei kann die Einbauleuchte in Einbauöffnungen
eingebaut werden, die beispielsweise einen horizontal verlaufenden Randbereich aufweisen,
aber auch in andersartig orientierte Einbauöffnungen, also beispielsweise in Einbauöffnungen
in vertikalen Wandbereichen.
[0023] Die Einbauleuchte weist eine - beispielhaft in Fig. 4 bezeichneten - Anlagefläche
2 auf, die zur Anlage an einen Randbereich
R einer Einbauöffnung dient. Dabei ist durch die Anlagefläche 2 eine Einbauebene E
der Einbauleuchte festgelegt. Insbesondere kann die Gestaltung derart sein, dass die
Anlagefläche 2 innerhalb der Einbauebene E verlaufend ausgebildet ist. In Fig. 1 ist
die Einbauebene E perspektivisch skizziert.
[0024] Weiterhin weist die Einbauleuchte eine beispielhaft in Fig. 3 bezeichnete Lichtquelle
4 zur Abstrahlung eines Lichts auf. Die Lichtquelle 4 weist vorzugsweise wenigstens
eine LED auf oder - noch bevorzugter - sie besteht aus einer oder mehreren LEDs. Beim
hier gezeigten ersten Ausführungsbeispiel besteht die Lichtquelle 4 aus drei LEDs.
Die drei LEDs können dabei beispielsweise baugleich sein oder aber zur Abstrahlung
von Licht in unterschiedlichen Farben ausgebildet sein.
[0025] Weiterhin weist die Einbauleuchte ein Lichtbeeinflussungselement 6 zur optischen
Beeinflussung des Lichts auf. Das Lichtbeeinflussungselement 6 ist dabei derart gestaltet,
dass das Licht durch das Lichtbeeinflussungselement 6 in einer, senkrecht zu der Einbauebene
E orientierten, ersten Abstrahlebene
E1 weiter aufgefächert wird, als in einer, senkrecht zu der Einbauebene E und senkrecht
zu der ersten Abstrahlebene
E1 orientieren, zweiten Abstrahlebene
E2.
[0026] In Fig. 1 ist dies durch entsprechende Pfeile
w1, w2,
w3, w4 angedeutet, die die äußeren Begrenzungen des Lichtkegels andeuten sollen, der durch
das Licht außerhalb des Lichtbeeinflussungselements 6 gebildet ist, und zwar die Begrenzungen
in den beiden genannten Abstrahlebenen
E1 und
E2. Beispielweise kann dabei das Lichtbeeinflussungselement 6 derart gestaltet sein,
dass eine Auffächerung des Lichts in der ersten Abstrahlebene
E1 wird, die durch einen Winkelbereich
2α begrenzt ist, der symmetrisch um eine Normale N der Einbauebene E herum verläuft.
Dabei kann der Winkel
α beispielsweis zwischen 90° und 40° betragen, vorzugsweise zwischen 90° und 60°. Entsprechend
kann der Lichtkegel in der zweiten Abstrahlebene
E2 durch einen weiteren Winkelbereich
2β begrenzt sein, wobei
β kleiner als
α ist. Beispielsweise kann der Winkel
β zwischen 0° und 30° betragen, vorzugsweise zwischen 0° und 20°.
[0027] Dementsprechend kann insbesondere die Gestaltung derart sein, dass das Lichtbeeinflussungselement
6 das Licht in den beiden Abstrahlebenen
E1 und
E2 jeweils symmetrisch mit Bezug auf die Normale N nach außen, also in einen Außenbereich
der Einbauleuchte, weiterleitet. Hierdurch lässt sich das Lichtbeeinflussungselement
6 entsprechend symmetrisch und somit besonders einfach gestalten.
[0028] Wie beispielhaft aus den Figuren 2 und 5 hervorgeht, ist vorzugsweise eine Länge
L der Anlagefläche 2 in Richtung der ersten Abstrahlebene
E1 größer als eine Breite
B der der Anlagefläche 2 in Richtung der zweiten Abstrahlebene
E2. Hierdurch lässt sich die Einbauleuchte mit einer besonders kleinen Breite
B gestalten, so dass die Einbauleuchte besonders nahe an einer entsprechenden Fensterscheibe
montiert werden kann bzw. in einem besonders schmalen Fensterrahmenprofil. Somit lässt
sich das gesamte entsprechende Fenster mit besonders geringer entsprechender Erstreckung
parallel zu der zweiten Abstrahlebene
E2 gestalten.
[0029] Die Breite
B kann kleiner als 30 mm sein, sogar kleiner als 20 mm.
[0030] Wie im gezeigten Beispiel der Fall, kann die Länge
L der Anlagefläche 2 gleich der Länge der Einbauleuchte sein und die Breite
B der Anlagefläche 2 gleich der Breite der Einbauleuchte.
[0031] Vorzugsweise ist auch die, in Fig. 3 bezeichnete, entsprechende Länge
l des Lichtbeeinflussungselements 6 größer als die Breite b des Lichtbeeinflussungselements
6.
[0032] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass Folgende Beziehung gilt:
1,5 <
L/
B <
10, vorzugsweise 2 <
L/
B < 5. Entsprechendes ist vorzugsweise auch für das Verhältnis
l/
b vorgesehen.
[0033] Vorzugsweise ist die Lichtquelle 4 derart angeordnet, dass sie die erste Abstrahlebene
E1 durchsetzt. Wenn die Lichtquelle 4 aus mehreren LEDs besteht, sind die mehreren LEDs
vorzugsweise längs einer Geraden G angeordnet, die in der ersten Abstrahlebene
E1 verläuft, vorzugsweise auch parallel zu der Einbauebene E. Auch hierdurch ist eine
besonders schmale Bauweise der Einbauleuchte ermöglicht.
[0034] Die Anlagefläche 2 ist vorzugsweise durch ein Einbaugehäuse 8 der Einbauleuchte gebildet.
Das Einbaugehäuse 8 ist vorteilhaft ein Druckgussgehäuse, beispielsweise aus Aluminium.
[0035] Das Lichtbeeinflussungselement 6 ist vorzugsweise über eine Rastverbindung mit dem
Einbaugehäuse 8 verbunden. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass das Lichtbeeinflussungselement
6 lediglich über die Rastverbindung mit dem Einbaugehäuse 8 verbunden ist. Hierdurch
ist ein Zusammenbau der Einbauleuchte erleichtert.
[0036] Zur Halterung der Einbauleuchte in der Einbauöffnung weist die Einbauleuchte vorzugsweise
ein Federelement 7 auf. In Fig. 6 ist das Federelement 7 in einer Ansicht normal zu
der zweiten Abstrahlebene
E2 zu erkennen, Fig. 7 zeigt eine entsprechende Ansicht der, in dem Fensterrahmenprofil
3 montierten Einbauleuchte. Das Federelement 7 ist derart gestaltet, dass es die eingebaute
bzw. montierte Einbauleuchte gegen ein Herausziehen aus der Einbauöffnung sichert.
[0037] In den Figuren 8 bis 11 ist ein zweites Ausführungsbeispiel skizziert. Soweit nicht
anderweitig dargestellt, gelten die obigen Ausführungen auch analog für das zweite
Ausführungsbeispiel. Die Bezugszeichen sind in analoger Weise gebraucht.
[0038] Wie aus Fig. 8 hervorgeht, ist die Lichtquelle 4 beim zweiten Ausführungsbeispiel
durch lediglich eine LED gebildet. Das Lichtbeeinflussungselement 6 ist dementsprechend
ausgebildet.
[0039] Das Einbaugehäuse 8 weist bei diesem Ausführungsbeispiel wenigstens zwei, beispielsweise
vier stiftartige Fortsätze 14 auf, die sich jeweils längs einer Längsachse
a erstrecken, die normal zu der Einbauebene E orientiert ist. Die Fortsätze 14 dienen
als Führungselemente für weitere Bauteile der Einbauleuchte. Hierdurch ist der Zusammenbau
der Einbauleuchte erleichtert. Die weiteren Bauteile können hierzu beispielsweise
entsprechend geformt sein oder entsprechende Löcher aufweisen, mit denen sie auf die
Fortsätze 14 aufgesteckt werden können. Hierdurch ergibt sich eine besonders einfache
und sichere Lagefixierung der betreffenden Bauteile gegenüber dem Einbaugehäuse 8.
[0040] Eine besonders zuverlässige und einfach herzustellende Verbindung dieser Bauteile
mit dem Einbaugehäuse 8 lässt sich dabei erzielen, wenn die Bauteile durch eine Verpressung
mit dem Einbaugehäuse 8 verbunden werden bzw. sind. Auf diese Weise lässt sich die
Einbauleuchte beispielsweise geeignet dicht gestalten, ohne dass hierfür ein Silikat
erforderlich ist.
[0041] Die beschriebene Gestaltung ermöglicht insbesondere auch ein entsprechendes maschinelles
Verpressen zur Herstellung der Einbauleuchte.
[0042] Die weiteren Bauteile können insbesondere ein Dichtelement 9 und ein Halteelement
11 für die Lichtquelle 4 umfassen, wobei das Dichtelement 9 eine Dichtung zwischen
dem Einbaugehäuse 8 und dem Halteelement 11 bildet.
[0043] Das Halteelement 11 kann eine Platine umfassen, beispielsweise aus Aluminium oder
aus einer solchen gebildet sein.
[0044] Die weiteren Bauteile umfassen vorzugsweise auch das Federelement 7. Wie bei diesem
Ausführungsbeispiel der Fall, umfasst das Federelement 7 vorzugsweise Federarme 71,
72, die parallel zu der ersten Abstrahlebene
E1 ausfederbar sind. Die Federarme 71, 72 sind vorzugsweise lediglich im Bereich der
beiden Breitseiten des Einbaugehäuses 8 angeordnet. Auch hierdurch ist eine besonders
schmale Ausführung der Einbauleuchte ermöglicht.
[0045] Weiterhin vorteilhaft weist die Einbauleuchte eine Zugentlastungseinrichtung 10a,
10b auf, die zur Zugentlastung für ein elektrisches Kabel 13 zur Zuführung von elektrischem
Strom zum Betrieb der Lichtquelle 4 dient. Vorzugsweise ist dabei die Zugentlastungseinrichtung
10a, 10b derart angeordnet, dass sie die erste Abstrahlebene
E1 durchsetzt. Hierdurch ist weiterhin eine besonders schmale Ausführung der Einbauleuchte
ermöglicht.
[0046] Vorzugsweise weist das Halteelement 11 einen elektrischen Anschluss 15 auf, der zur
elektrischen Verbindung mit dem Kabel 13 vorgesehen ist. Zur Herstellung der Einbauleuchte
lässt sich dann in einem ersten Schritt das Kabel 13 mit dem betreffenden Anschluss
15 verbinden, zum Beispiel durch Verlöten, in einem weiteren Schritt können die entsprechenden
Bauteile mithilfe der Fortsätze 14 wie gewünscht relativ zu dem Einbaugehäuse 8 angeordnet
werden und in einem noch weiteren Schritt kann dann die genannte Verpressung erfolgen.
[0047] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Zugentlastungseinrichtung 10a, 10b
zwei separat ausgebildete Teile, hier der Einfachheit halber als ein "Oberteil" 10a
und ein "Unterteil" 10b bezeichnet, die im zusammengesetzten Zustand das Kabel 13
umklammernd fixieren. Das Oberteil 10a kann einen Fortsatz 101 aufweisen, der zum
Einstecken in ein entsprechendes Loch im Einbaugehäuse 8 dient, so dass eine lagegerechte
Anordnung des Oberteils 10a am Einbaugehäuse 8 erleichtert ist.
[0048] Vorzugsweise ist eines der beiden separaten Teile - im gezeigten Beispiel das Unterteil
10b - als Teilbereich des Dichtelements 9 ausgestaltet. Das andere Teil - hier also
das Oberteil 10a - stellt vorzugsweise eines der oben genannten weiteren Bauteile
dar, so dass es bei der Herstellung der Einbauleuchte beim Verpressen entsprechend
mit verpresst wird. So ist eine besonders zuverlässig dichte Verbindung auf besonders
einfache Weise herstellbar. Es lässt sich insbesondere nicht nur eine Abdichtung erzielen,
die der gewünschten Schutzart entspricht, sondern auch eine Zugentlastung, die den
entsprechenden Leuchten-Normen entspricht.
[0049] Weiterhin vorteilhaft ist die Zugentlastungseinrichtung 10a, 10b außerdem zur Abdichtung
der Einbauleuchte um das Kabel 13 herum ausgebildet. Hierzu umfasst die Zugentlastungseinrichtung
10a, 10b vorzugsweise einen Umklammerungsbereich 103a, 103b und einen Dichtbereich
102a, 102b. Im gezeigten Beispiel weist das Oberteil 10a einen Umklammerungsbereich-Teil
103a und einen Dichtbereichs-Teil 102a auf und das Unterteil 10b weist einen Umklammerungsbereich-Teil
103b und einen Dichtbereichs-Teil 102b auf, wobei der Umklammerungsbereich 103a, 103b
aus dem Umklammerungsbereich-Teil 103a des Oberteils 10a und dem Umklammerungsbereich-Teil
103b des Unterteils 10b gebildet ist und der Dichtbereich 102a, 102b aus dem aus dem
Dichtbereichs-Teil 102a des Oberteils 10a und dem Dichtbereichs-Teil 102b des Unterteils
10b gebildet ist.
[0050] Zweckmäßigerweise ist der Dichtbereich 102a, 102b aus einem flexibleren Material
gebildet als der Umklammerungsbereich 103a, 103b.
[0051] Vorteilhaft weist die Einbauleuchte außerdem eine weitere Zugentlastungseinrichtung
für ein entsprechendes weiteres Kabel 13' mit denselben Merkmalen wie die zuerst genannte
Zugentlastungseinrichtung 10a, 10b auf, wobei insbesondere auch die weitere Zugentlastungseinrichtung
derart angeordnet ist, dass sie die erste Abstrahlebene
E1 durchsetzt, vorzugsweise auf einer mit Bezug auf die Lichtquelle 4 gegenüberliegenden
Seite. Dementsprechend kann natürlich auch ein analog zu dem zuerst genannten Anschluss
15 gebildeter weiterer Anschluss 15' vorgesehen sein. Der Anschluss 15 und der weitere
Anschluss 15' sind ebenfalls vorzugsweise so angeordnet, dass sie die erste Abstrahlebene
E1 durchsetzen und sich vorzugsweise mit Bezug auf die Lichtquelle 4 gegenüberliegen.
[0052] Mehrere erfindungsgemäße Einbauleuchten, die beispielsweise in einem entsprechenden
Fensterrahmenprofil eingebaut sind, können unter Nutzung einer Stromversorgungseinheit
betrieben werden. Dabei kann eine Reihenschaltung der Einbauleuchten vorgesehen sein.
Beispielsweise kann eine Konstant-Stromversorgung, beispielsweise mit 350 mA vorgesehen
sein. Die Einbauleuchte ist vorzugsweise dazu ausgelegt, ohne Steuerungsleitung betrieben
zu werden; somit genügt es, zur Stromversorgung die Einbauleuchte entsprechend mit
lediglich einer IN- und einer OUT-Leitung zu versehen.
[0053] Weiterhin vorzugsweise weist die Einbauleuchte auch eine Überhitzungs-Schutzeinrichtung
auf. Diese kann beispielsweise derart gestaltet sein, dass eine Stromzufuhr zu der
Lichtquelle automatisch unterbrochen wird, falls eine Temperatur in einem inneren
Bereich der Einbauleuchte eine bestimmte Grenztemperatur überschreitet. Es kann aber
auch vorgesehen sein, dass im genannten Fall einer Überhitzung die Stromleitungen,
die zum Betrieb mit der Lichtquelle 4 verbunden sind, automatisch unter Umgehung der
Lichtquelle 2 überbrückt werden. Hierzu kann die Überhitzungs-Schutzeinrichtung beispielsweise
einen Transistor aufweisen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn mehrere erfindungsgemäße
Einbauleuchten in einem Fensterrahmenelement angeordnet sind und dabei elektrisch
in Reihe geschaltet sind. Somit lässt sich vermeiden, dass bei Überhitzung einer der
Einbauleuchten sofort alle Einbauleuchten ausfallen.
[0054] Mit der erfindungsgemäßen Einbauleuchte lassen sich insbesondere Fensterlaibungen,
Fensternischen und dergleichen im Außenbereich beleuchten, aber auch andersartige
Fassadenbereiche. Dadurch, dass sich die Einbauleuchte besonders schmal bauen lässt,
genügen kleinste Vorsprünge etc. zum Einbau der Einbauleuchte. Die Einbauleuchte zeichnet
sich dabei insbesondere durch eine einfache Herstellung und Montierbarkeit und eine
entsprechend geeignete hohe Schutzart aus. Mit der Einbauleuchte lassen sich Lichtströme
von mehr als 70 lm erzielen.
1. Einbauleuchte für den Außenbereich, insbesondere zur Montage in einem Fensterrahmenprofil
(3),
aufweisend
- eine Anlagefläche (2) zur Anlage an einen Randbereich (R) einer Einbauöffnung, wobei
durch die Anlagefläche (2) eine Einbauebene (E) der Einbauleuchte festgelegt ist,
- eine Lichtquelle (4) zur Abstrahlung eines Lichts,
- ein Lichtbeeinflussungselement (6) zur optischen Beeinflussung des Lichts, dadurch gekennzeichnet,
dass das Lichtbeeinflussungselement (6) derart gestaltet ist, dass das Licht durch das
Lichtbeeinflussungselement (6) in einer, senkrecht zu der Einbauebene (E) orientierten,
ersten Abstrahlebene (
E1) weiter aufgefächert wird, als in einer, senkrecht zu der Einbauebene (E) und senkrecht
zu der ersten Abstrahlebene (
E1) orientieren, zweiten Abstrahlebene (E2).
2. Einbauleuchte nach Anspruch 1,
bei der das Lichtbeeinflussungselement (6) weiterhin derart gestaltet ist, dass das
Licht in der ersten Abstrahlebene (E1) und/oder in der zweiten Abstrahlebene (E2) symmetrisch zu einer Normalen (N) der Einbauebene (E) abgegeben wird.
3. Einbauleuchte nach Anspruch 1 oder 2,
bei der eine Länge (L) der Anlagefläche (2) in Richtung der ersten Abstrahlebene (E1) größer ist als eine Breite (B) der Anlagefläche (2) in Richtung der zweiten Abstrahlebene (E2).
4. Einbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Lichtquelle (4) wenigstens eine LED umfasst, vorzugsweise aus einer oder
mehreren LEDs besteht, wobei vorzugsweise die Lichtquelle (4) derart angeordnet ist,
dass sie die erste Abstrahlebene (E1) durchsetzt.
5. Einbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der die Anlagefläche (2) durch ein Einbaugehäuse (8) der Einbauleuchte gebildet
ist, wobei vorzugsweise das Einbaugehäuse (8) ein Druckgussgehäuse ist.
6. Einbauleuchte nach Anspruch 5,
die derart gestaltet ist, dass das Lichtbeeinflussungselement (6) vorzugsweise lediglich
über eine Rastverbindung mit dem Einbaugehäuse (8) verbunden ist.
7. Einbauleuchte nach Anspruch 5 oder 6,
bei der das Einbaugehäuse (8) wenigstens zwei stiftartige Fortsätze (14) mit Längsachsen
(a) aufweist, die normal zu der Einbauebene (E) orientiert sind, wobei die Fortsätze (14) Führungselemente für weitere Bauteile
der Einbauleuchte bei einem Zusammenbau der Einbauleuchte darstellen.
8. Einbauleuchte nach Anspruch 7,
bei der die weiteren Bauteile mit dem Einbaugehäuse (8) durch eine Verpressung verbunden
sind.
9. Einbauleuchte nach Anspruch 7 oder 8,
bei der die weiteren Bauteile ein Dichtelement (9) sowie ein Halteelement (11) für
die Lichtquelle (4) umfassen, wobei das Dichtelement (9) eine Dichtung zwischen dem
Einbaugehäuse (8) und dem Halteelement (11) bildet.
10. Einbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend eine Zugentlastungseinrichtung (10a, 10b) für ein Kabel (13)
zur Zuführung von elektrischem Strom zum Betrieb der Lichtquelle (4), wobei die Zugentlastungseinrichtung
(10a, 10b) vorzugsweise derart angeordnet ist, dass sie die erste Abstrahlebene (E1) durchsetzt.
11. Einbauleuchte nach Anspruch 10,
bei der die Zugentlastungseinrichtung (10a, 10b) zwei separate Teile umfasst, die
im zusammengesetzten Zustand das Kabel (13) umklammernd fixieren.
12. Einbauleuchte mit den in den Ansprüchen 9 und 11 genannten Merkmalen,
wobei ein erstes der beiden separaten Teile (10a) eines der weiteren Bauteile darstellt
und das zweite der beiden separaten Teile (10b) durch das Dichtelement (9) gebildet
ist.
13. Einbauleuchte nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
bei der die Zugentlastungseinrichtung (10a, 10b) weiterhin zur Abdichtung der Einbauleuchte
um das Kabel (13) herum ausgebildet ist.
14. Einbauleuchte nach Anspruch 13,
bei der die Zugentlastungseinrichtung (10a, 10b) einen Umklammerungsbereich (103a,
103b) und einen Dichtbereich (102a, 102b) aufweist, wobei der Dichtbereich (102a,
102b) aus einem flexibleren Material gebildet ist als der Umklammerungsbereich (103a,
103b).
15. Einbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend
ein Federelement (7) zur Halterung der Einbauleuchte in der Einbauöffnung.
16. Fensterrahmenelement, aufweisend
- ein Fensterrahmenprofil (3) und
- wenigstens eine Einbauleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
Fensterrahmenprofil (3) wenigstens eine Einbauöffnung für die wenigstens eine Einbauleuchte
aufweist und die wenigstens eine Einbauleuchte in die wenigstens eine Einbauöffnung
eingebaut ist.
17. Fensterrahmenelement nach Anspruch 16,
bei dem die wenigstens eine Einbauleuchte eine Überhitzungs-Schutzeinrichtung aufweist.