[0001] Die Erfindung betrifft ein Tor, mit einem Torblatt, das in seitlichen Laufschienen
geführt wird und durch einen Antrieb oder manuell aus einer Schließstellung in eine
Öffnungsstellung und umgekehrt überführbar ist, wozu mindestens ein in sich geschlossenes
Antriebsmittel verwendet wird, das einen Lasttrum und einen Leertrum aufweist, die
aus unterschiedlichen Mitteln bestehen, wobei der Lasttrum mittels einer Kette einen
Form- und Kraftschluss mit einem Antriebsrad und der Leertrum einen Formschluss mit
einer Umlenkrolle aufweist,
[0002] Als gattungsbildende Schrift wird die
US 2,672,582 angesehen. Für den Betrieb eines Sektionaltores ist unterhalb der Raumdecke ein Antriebsmittel
vorhanden, das aus zwei verschiedenen Mitteln, nämlich einer Kette und einem Seil
besteht, die zu einem umlaufenden Antriebsmittel an einem Rollwagen angelenkt sind.
[0003] Der
US 3,764,874 ist in ein Antriebsmittel für ein Garagentor zu entnehmen, wobei dieses Antriebsmittel
ebenfalls aus einer Kette und einem Seil besteht.
[0004] Mit der
DE 10 2009 045 796 A1 ist ein Tor mit einem seitlichen Antrieb bekannt geworden, das als Sektionaltor zum
Verschließen einer Gebäudeöffnung ausgebildet ist. Dabei weist das Torblatt an gegenüberliegenden
Seiten der Gebäudeöffnung angeordnete Führungen zum beweglichen Führen des Torblattes
zwischen einer der Gebäudeöffnung freigebenden und einer der Gebäudeöffnung verschließenden
Stellung und mindestens einem horizontal verlaufenden Abschnitt, sowie einen Antrieb
zum Bewegen des Torblattes auf. Der Antrieb umfasst eine Übertragungseinrichtung,
die mit dem Torblatt in Verbindung steht und quer zum Torblatt außermittig einem der
horizontalen Abschnitte einer der Führungen zugeordnet, angeordnet ist. Dabei ist
ein Antriebsrad zum Antreiben der Übertragungseinrichtung mittels des Antriebsrades
so ausgebildet, dass ein Lasttrum und ein Leertrum vorhanden sind. Dabei verläuft
die Drehachse des Antriebsrads lotrecht und es schließt sich eine Führungseinrichtung
an das Antriebsrad an, welches den Last- und/oder den Leertrum in der Art führt, dass
sich der Abstand zwischen Lasttrum und Leertrum vom Antriebsrad zur Gebäudeöffnung
allmählich verkleinert.
[0005] Ein Rolltor mit einem Torblatt und beidseitig angeordneten Führungen zeigt die
DE 10 2009 044 492 A1. Ein solches Rolltor weist einen Vertikalabschnitt und einen Spiralabschnitt auf,
wobei das Torblatt im geöffneten Zustand des Rolltores in berührungsfreien Wickellagen
in den Spiralabschnitten aufgenommen ist. Dabei zeichnet sich das Rolltor dadurch
aus, dass die Antriebswelle im Zentralbereich der Spiralabschnitte der beidseitigen
Führungen angeordnet ist und sich von einer Torseite zur anderen erstreckt. Damit
wird ein Rolltor geschaffen, dessen Aufbauhöhe im Torsturzbereich unter Beibehaltung
einer geringen Einbautiefe gegenüber dem Stand der Technik reduziert werden soll.
Zum Antrieb wird ein Zahnriemen verwendet, der als Endlosriemen umlaufend den Antrieb
des Torblattes bewirkt.
[0006] Durch die
DE 20 2007 000 460 U1 wird ein Rolltor bekannt, das zu einem mehrlagigen Wickel im Öffnungszustand aufgewickelt
ist. Dazu ist seitlich eine Antriebseinheit vorhanden, die mit einer endlos umlaufenden
Kette die Bewegung des Rolltores bewirkt. In gleicher Weise ist der
DE 692 19 654 T2 eine seitlich umlaufende Kette zum Antrieb des Tores zu entnehmen.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, von einem Tor die Beweglichkeit eines Torblattes,
das ein in sich geschlossenes Antriebsmittel, bestehend aus zwei unterschiedlichen
mitteln aufweist, so zu verbessern, dass eine einfache Montage des Antriebsmittels
möglich ist, wobei durch die Konstruktion gleichzeitig eine Reduzierung der Geräuschentwicklung
im Bereich des Antriebsmittels erreicht werden soll.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche
haben dabei weitere Ausgestaltungen und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten des Lösungsprinzips
zum Inhalt.
[0009] Ein Tor, das ein Torblatt aufweist, welches in seitlichen Führungen geführt wird
und durch einen Antrieb oder manuell aus einer Schließlage in eine Öffnungsstellung
und umgekehrt überführbar ist, wird mit einem umlaufenden, mindestens auf einer Seite
vorhandenem Antriebsmittel angetrieben. Ein derartiges Antriebsmittel hat somit einen
Lasttrum und einen Leertrum. Als Lasttrum wird der Teil des umlaufenden Antriebsmittels
bezeichnet, der beispielsweise beim Öffnen des Tores das gesamte Torgewicht anheben
muss. Als Leertrum wird der Teil des Antriebsmittels bezeichnet, der zur Komplettierung
des mindestens einmal vorhandenen, in sich geschlossenen Antriebsmittels, quasi den
Kreis des Antriebsmittels schließt. Bei einer solchen Ausführung wird z.B. zur Bewegung
des Torblattes ein seitlicher Antrieb verwendet. Durch eine derartige Montage ist
es möglich, dass bei einem maschinellen Antrieb die Antriebseinheit sowohl seitlich
als auch in der Mitte einer durchgehenden Antriebswelle angebracht werden kann. Bei
der Ausführung eines seitlichen Antriebes, ist je nach Größe des Tores und seines
Aufbaues, ein einseitiger oder aber auch ein beidseitiger Antrieb möglich. Durch die
Verwendung eines umlaufenden Antriebsmittels ist ein einfacher Antrieb möglich. Durch
eine derartige Anordnung wird eine Reduzierung des benötigenden Bauraumes und der
verwendeten Antriebsteile erreicht. Somit ergibt sich, dass der Teil des Antriebsmittels,
der mit dem Torblatt verbunden ist, als Lasttrum und der Teil, der nicht mit dem Torblatt
verbunden ist, als Leertrum bezeichnet wird. Dieses bedeutet, dass bei der Öffnungsfahrt
das Torblatt durch den Lasttrum hochgezogen wird. Bei der nach der Öffnungsfahrt sich
anschließenden Schließfahrt wird durch den Lasttrum wieder im Wesentlichen das gesamte
Gewicht getragen, was bedeutet, dass der Leertrum keinen hohen Belastungen ausgesetzt
ist. Diese Tatsache macht sich die Erfindung zu Eigen, indem der Lasttrum und der
Leertrum jeweils aus unterschiedlichen mitteln bestehen. Dabei weist der Lasttrum
mittels einer Kette einen Form- und Kraftschluss mit einem Antriebsrad auf. Der Leertrum
weist dagegen einen reinen Formschluss mit einer vorzugsweise im unteren Bereich des
Torblattes vorhandenen Umlenkrolle auf.
[0010] Dieses hat zur Folge, dass das Antriebsmittel mit seinem Lasttrum glieder förmig
ausgebildet ist, um so hohe Kräfte sicher übertragen zu können. Der Leertrum ist dabei
vorzugsweise aus einem flachen Material in Form eines Flachriemen oder eines Keilriemens,
ausgebildet. Eine solche Ausbildung bedeutet, dass der Lasttrum zur Kraftübertragung
des Torblattes eingesetzt wird und der Leertrum nur als Verbindungsmittel zwischen
dem Ende und dem Anfang des Lasttrums wirkt. Untereinander sind der Lasttrum und der
Leertrum vorzugsweise zum einen durch einen Mitnehmer verbunden und andererseits durch
ein Schloss. Der Mitnehmer ist dabei so gestaltet worden, dass dieser beispielsweise
auch Laufrollen aufweist, die in einer seitlichen Profilausgestaltung geführt werden.
Gleichzeitig ist an diesem Mitnehmer vorzugsweise über eine Kugelverbindung eine Torblattanbindung
zu der unteren Seite des Torblattes ausgebildet.
[0011] Um bei der Öffnungs- und Schließfahrt die Fahrgeräusche so gering wie möglich zu
halten, wird das Antriebsmitte vorzugsweise innerhalb eines Führungsprofils geführt
und zur Körperschallreduzierung ist dort innerhalb des Führungsprofils eine dämmende
Einlage vorhanden.
[0012] Damit ein derartiges Antriebsmittel auch stets mit seinen Kettengliedern innerhalb
des Antriebsrades in Eingriff steht, ist erfindungsgemäß eine Spannvorrichtung zur
automatischen Spannungserzeugung des Antriebsmittels innerhalb des in sich geschlossenen
Antriebsmittels verwendet worden. Eine solche Spannvorrichtung stellt sich automatisch
innerhalb eines bestimmten Bereiches nach. Sollte dieser Bereich am Ende seines Limits
angekommen sein, so ist gleichzeitig ein Sensorelement vorhanden, welches diese Situation
detektiert. Gleichzeitig ist dieses jedoch auch als Indikator dafür zu sehen, dass
möglicherweise das Antriebsmittel ausgetauscht werden muss.
[0013] Eine solche Spannvorrichtung ist dabei erfindungsgemäß als auswechselbare Einheit
ausgebildet worden und besteht im Wesentlichen aus einer Montageeinheit, die einen
Basisboden mit seitlichen Abwinkelungen aufweist. Auf dem Basisboden ist verdrehbar
ein zweiseitiger Arm gelagert, der über ein entsprechendes Führungselement in einer
Kulisse den vorgegebenen, begrenzten Hub ausführen kann. Durch diese Maßnahme, in
Verbindung mit dem Sensorelement, wird eine Sicherungsvorrichtung geschaffen, die
stets dafür Sorge trägt, dass ein solches angeschlossenes Tor auch unter allen Umständen
betriebsbereit ist. Der in der Kulisse geführte Arm wird durch ein Federelement so
belastet, dass ein einseitig an dem Arm angeordnetes Umlenkrad stets gegen das Antriebsmittel
mit einem Lasttrum angestellt ist.
[0014] Ein solches Tor, ausgestattet mit einem Antriebsmittel der vorbezeichneten Art, kann
als Hubtor oder Sektionaltor oder Spiraltor oder Schnelllauftor oder dergleichen ausgebildet
sein.
[0015] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0016] In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten
aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen
verwendet. In der Zeichnung bedeutet:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einem Antriebsmittel mit einem Mitnehmer;
- Fig. 2
- wie Fig. 1, jedoch aus einem anderen Blickwinkel;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Führungsprofils mit Antriebsmittel;
- Fig. 4
- den unteren Bereich einer Umlenkrolle innerhalb des Führungsprofils;
- Fig. 5
- wie Fig. 4; jedoch in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 6
- ein Antriebsmodul mit einem Antriebsmittel;
- Fig. 7
- eine bevorzugte Ausführungsform einer Spannvorrichtung für das Antriebsmittel;
- Fig. 8
- eine untere Anbindung an das Torblatt;
- Fig. 9
- wie Fig. 8, jedoch in einer einzelperspektivischen Darstellung;
- Fig. 10
- wie Fig. 9, jedoch aus einem anderen Blickwinkel, und
- Fig. 11
- wie Fig. 10.
[0017] In der Fig. 1 wird ein Mitnehmer 1 dargestellt, der mit einem in sich geschlossenen
Antriebsmittels 2 ausgebildet ist. Dabei ist im oberen Teil des Mitnehmers 1 ein Lasttrum
58 und unterhalb des Mitnehmers 1 ein Leertrum 6 dargestellt. Der Lasttrum 58 ist
an dem Mitnehmer 1 durch eine entsprechende Verbindung 3 einseitig angelenkt und der
Leertrum 6 ist über eine Befestigung 8 ebenfalls mit dem Mitnehmer 1 verbunden. Die
anderen Enden des Leertrums 6 und des Lasttrums 58 werden über ein Schloss 7 miteinander
verbunden.
[0018] Innerhalb des Mitnehmers 1 sind Laufrollen 4 gelagert, die dafür sorgen, dass innerhalb
eines Führungsprofils 10 eine saubere Führung des Mitnehmers 1 gewährleistet ist.
Ferner ist an dem Mitnehmer 1 eine Torblattanbindung 5, vorzugsweise in Form eines
Kugelgelenkes 54, vorhanden. In der Darstellung der Fig. 2 kann dieser Aufbau,des
Antriebsmittels 2 aus zwei unterschiedlichen Materialien sehr deutlich entnommen werden.
Dabei zeigt sich, dass der Lasttrum 58 mit dem hier nicht dargestellten Antriebsrad
19 eine kraft- und formschlüssige Verbindung eingeht und der Leertrum 6 nur über eine
in der Fig. 4 dargestellte im Durchmesser kleinere Umlenkrolle 13, als das Antriebsrad
19, geführt wird. Ein solcher Flachriemen kann vorzugsweise aus Kunststoff mit einem
entsprechenden Gewebe oder dergleichen ausgestattet werden. Es ist jedoch auch möglich,
hier einen Lederriemen oder dergleichen zur Anwendung zu bringen.
[0019] Innerhalb des Führungsprofils 10 ist das Antriebsmittel 2 so geführt, dass von außen
keine unbeabsichtigten Berührungen stattfinden können. Um entsprechende Schallisolationen
zu erreichen, befindet sich innerhalb des Führungsprofils 10 eine Einlage 9, die vorzugsweise
aus einem Kunststoff oder dergleichen hergestellt ist. Dabei ist die Einlage 9 mit
dem Führungsprofil 10 vorzugsweise punktuell verbunden, um so eine direkte Übertragung
der Laufgeräusche auf die Resonanzkörper der Zargen oder dergleichen zu unterbinden.
Durch einen Vorsprung 11 ist dabei quasi der Innenbereich des Führungsprofils 10 aufgeteilt
worden, so dass auch bei einer schnellen Bewegung des Torblattes die gegeneinander
laufenden Glieder des Lasttrums 58 nicht in Berührung kommen können.
[0020] Innerhalb des Führungsprofils 10 ist ein durchgehender Einschnitt 60 vorhanden, durch
den ein Teil des Mitnehmers 1 hindurchragt und gleichzeitig die Verbindung zu dem
Lasttrum 58 und dem Leertrum 6 herstellt. Der Teil, der durch den Einschnitt nach
außen ragt, wird über einen Verbindungshebel 39 mit dem Torblatt verbunden.
[0021] Aus der Einzeldarstellung der Fig. 4 ist zum einen die Umlenkrolle 13 für den Leertrum
6 zu entnehmen, die über eine Gewindeachse 12 innerhalb des Führungsprofils 10 gelagert
ist. Darüber hinaus wird hier deutlich, dass die Einlage 9 sich innerhalb des Führungsprofils
10 an einer Innenwandung derselben an legt.
[0022] Damit der Leertrum 6 auch über die Umlenkrolle 13 gut geführt wird, ist diese mittels
Lager 14 leichtgängig gelagert. Dieses wird innerhalb eines Lagerbockes 15 über die
Gewindeachse 12 erreicht. Innerhalb einer Gewindebohrung 16 ist das Ende der- Gewindeachse12
mit einem Gewinde eingeschraubt. Der Kopf der Gewindeachse 12 ist dabei innerhalb
des hier nur durch die Schnittdarstellung einseitig gezeigten Einschnittes 60 gelagert.
Zur sauberen Führung des Leertrums 6, der in dieser Darstellung nicht dargestellt
ist, befinden sich auf der Umlenkrolle 13 seitlich Führungsbunde 61, damit der Leertrum
6 nicht unbeabsichtigt die Umlenkrolle 13 verlassen kann.
[0023] Mit der Fig. 6 wird ein oberer Teil des Tores mit der Antriebseinheit 17 und dem
Antriebsmittel 2 sichtbar. Über das Antriebsrad 19 wird das Antriebsmittel 2 in Form
des Lasttrums 58 angetrieben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist nur ein Teil des
Lasttrums 58 eingezeichnet worden. In dem Bereich, in dem der nicht belastete Teil
des Lasttrums 58 nicht eingezeichnet worden ist, befindet sich eine Spannvorrichtung
20, um das endlose Antriebsmittel 2 insgesamt auf Spannung zu halten. Dabei ist die
Spannvorrichtung 20 über ein Stellmittel 24 in seiner Position verstellbar. Mittels
eines Umlenkrades 21 wird somit das Antriebsmittel 2 stets auf Spannung gehalten.
Über die Antriebseinheit 17, die nicht weiter ausgeführt ist, werden in diesem Falle
das Antriebsrad 19 und eine Übertragungsachse 18 angetrieben. Mittels der Übertragungsachse
18 und einem dazwischen einfügbaren Übertragungsglied wird somit die Drehbewegung
des Antriebsrades 19 beispielsweise von der rechten auf die linke Seite des Torflügels
übertragen. So ist es möglich, dass auch bei größeren Toren oder bei Gliedertoren
nicht eine einseitige, sondern auch eine beidseitige Anhebung des Torblattes aus der
Schließstellung in die Öffnungsstellung und umgekehrt möglich ist.
[0024] Durch die Einzeldarstellung gemäß der Fig. 7 wird der Aufbau der Spannvorrichtung
20 im Detail deutlich. Ausgehend von einem Basisboden 63 sind seitlich Abwinkelungen
62 eines Stanzbiegeteiles sichtbar. Innerhalb des Stanzbiegeteiles ist eine Kulisse
23 eingearbeitet, in welche ein Führungselement 28 eines zweiseitigen Armes 27, 32
eingreift. Der Arm 27 ist in einem Drehpunkt 29 so gelagert, dass an dem längeren
Arm 27 am Ende über eine Achse 26 das Umlenkrad 21 drehgelagert ist. Der von dem Drehpunkt
29 andererends sich erstreckende Mitnehmer 32, als zweiter Teil des Armes, wirkt mit
einem Schaltelement 30, in Form einer Schaltfeder 31, zur Detektion der ordnungsgemäßen
Spannung auf das Antriebsmittel 2, zusammen. Dabei ist ein Federelement 25 so gegen
den Arm 27 angestellt, dass durch das Federelement 25 stets ein entsprechender Druck
auf das Antriebsmittel 2 aufrechterhalten wird. Auf die grundsätzliche Verstellbarkeit
der gesamten Spannvorrichtung 20 kann durch das Stellmittel 24 Einfluss genommen werden.
Damit hier eine ausreichende Einstellbarkeit gegeben ist, befindet sich in dem Antriebsmodul
gemäß der Fig. 6 ein Langloch 22.
[0025] Während die vorstehende Beschreibung von dem oberen Teil des Antriebes mit dem Lasttrum
58 des Antriebsmittels 2 ausging, wenden wir uns nun dem unteren Teil und damit der
Anbindung an beispielsweise eine Paneele 35 eines Tores oder dergleichen zu. Den unteren
Abschluss der Paneele 35 bildet eine Dichtung 37. Auch bei dieser Darstellung gemäß
der Fig. 8 muss darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei um die rechte Ausführung
eines Tores oder dergleichen handelt und somit der gleiche Aufbau auch auf der linken
Seite zu finden ist. Über eine Anschlagplatte 36 ist eine Befestigungsvorrichtung
59 an der Paneele 35 angebracht worden. Seitlich von der Anschlagplatte 36 ist eine
Laufschiene 33 zur Bewegbarkeit der Paneele 35 über nicht dargestellte Laufrollen
vorhanden. In einem Zwischenraum zwischen der Paneele 35 und der Laufschiene 33 befindet
sich ein Lichtschrankenelement 34.
[0026] Um den detaillierten Aufbau der Befestigungsvorrichtung 59 deutlich zu machen, wird
auf eine Explosionsdarstellung der Fig. 9 zurückgegriffen.
[0027] Zur Verbindung des Mitnehmers 1 über die Torblattanbindung 5 ist der Verbindungshebel
39 vorhanden. Während über eine Bohrung 41 die Torblattanbindung 5 mit dem Mitnehmer
1 verbunden wird, ist andererends an dem Verbindungshebel 39 über vorzugsweise als
Kugelgelenk 54 ausgeführte Verbindung ein Drehpunkt 40, der mit der Kugelgelenkverbindung
54 die Verbindung zu einem Übertragungshebel 44 realisiert worden. Der Übertragungshebel
44 ist innerhalb einer Bohrung 55 mit an einer Abwinkelung 47 der Anschlagplatte 36
vorhandenen Drehachse 42 verbunden und gesichert. Durch die Verbindung über die Bohrung
55 entsteht somit auch für den Übertragungshebel 44 ein zweiarmiger Hebel, an dessen
einem Ende der Verbindungshebel 39 befestigt ist und an dessen anderem Ende eine Einstellmöglichkeit
der Verbindung zu dem Mitnehmer 1 geschaffen worden ist. Die Einstellbarkeit ergibt
sich durch eine, innerhalb einer Kulisse 45 geführten Buchse 46 mit einer Gewindebohrung
57. Die Buchse 46 hat dabei seitliche Flächen 53, die innerhalb eines Durchbruches
52 an der Anschlagplatte 36 derart zusammenwirken, dass die Buchse 46 in eine Bohrung
56 eines veränderbaren Gleitstückes 48 eintaucht und über eine Verbindungsschraube
51 gegen eine Führung 49 gezogen wird. Mittels einer Einstellschraube 50 ist das Gleitstück
48 in seiner Höhe veränderbar. Damit wird gleichzeitig die Lage des Übertragungshebels
44 verändert. Aufgrund der Einstellbarkeit über die Einstellschraube 50 kann somit
der Angriffspunkt für den Verbindungshebel 39 mit dem Mitnehmer 1 und dessen Torblattanbindung
5 stufenlos eingestellt werden.
[0028] Innerhalb des Übertragungshebels 44 befindet sich darüber hinaus eine Kulisse 43,
die mit einer Bohrung 64 innerhalb der Führung 49 fluchtet. In die Bohrung 64 wird
eine Achse einer Laufrolle eingeführt, die jedoch nicht dargestellt worden ist. Die
Laufrolle dient dabei zur Führung des Torblattes innerhalb der seitlichen Laufschiene
33.
[0029] Aus den Fig. 10 und 11 kann noch einmal die Verstellvorrichtung 38 zur Verbindungshebeleinstellung
39 deutlich entnommen werden. Dabei stützt sich das Gleitstück 48 innerhalb der Führung
49 ab.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Mitnehmer
- 2
- Antriebsmittel
- 3
- Verbindung
- 4
- Laufrolle
- 5
- Torblattanbindung
- 6
- Leertrum
- 7
- Schloss
- 8
- Befestigung
- 9
- Einlage
- 10
- Führungsprofil
- 11
- Vorsprung
- 12
- Gewindeachse
- 13
- Umlenkrolle
- 14
- Lager
- 15
- Lagerbock
- 16
- Gewindebohrung
- 17
- Antriebseinheit
- 18
- Übertragungsachse
- 19
- Antriebsrad
- 20
- Spannvorrichtung
- 21
- Umlenkrad
- 22
- Langloch
- 23
- Kulisse
- 24
- Stellmittel
- 25
- Federelement
- 26
- Achse
- 27
- Arm
- 28
- Führungselement
- 29
- Drehpunkt
- 30
- Schaltelement
- 31
- Schaltfeder
- 32
- Mitnehmer
- 33
- Laufschiene
- 34
- Lichtschrankeneinheit
- 35
- Paneele
- 36
- Anschlagplatte
- 37
- Dichtung
- 38
- Stellvorrichtung
- 39
- Verbindungshebel
- 40
- Drehpunkt
- 41
- Bohrung
- 42
- Drehachse
- 43
- Kulisse
- 44
- Übertragungshebel
- 45
- Kulisse
- 46
- Buchse
- 47
- Abwinkelung
- 48
- Gleitstück
- 49
- Führung
- 50
- Einstellschraube
- 51
- Verbindungsschraube
- 52
- Durchbruch
- 53
- Flächen
- 54
- Kugelgelenk
- 55
- Bohrung
- 56
- Bohrung
- 57
- Gewindebohrung
- 58
- Lasttrum
- 59
- Befestigungsvorrichtung
- 60
- Einschnitt
- 61
- Führungsbund
- 62
- Abwinkelung
- 63
- Basisboden
- 64
- Gewindebohrung
1. Tor, mit einem Torblatt, das in seitlichen Laufschienen (33) geführt wird und durch
einen Antrieb oder manuell aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung und
umgekehrt überführbar ist, wozu mindestens ein in sich geschlossenes Antriebsmittel
(2) verwendet wird, das einen Lasttrum und einen Leertrum aufweist, die aus unterschiedlichen
mitteln bestehen, wobei der Lasttrum (58) mittels einer Kette einen Form- und Kraftschluss
mit einem Antriebsrad (19) und der Leertrum (6) einen Formschluss mit einer Umlenkrolle
(13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer automatischen Spannungserzeugung des Antriebsmittels (2) eine auswechselbare
und einstellbare Spannvorrichtung (20) vorhanden ist, die im Wesentlichen aus einer
Montageeinheit gebildet wird, die einen Basisboden (63) mit seitlichen Abwinkelungen
(62) aufweist, wobei an dem Basisboden (63) drehbar ein zweiseitiger Arm (27) gelagert
ist, der über ein Führungselement (28) in einer Kulisse (23) einen begrenzten Hub
ausführen kann und durch ein Federelement (25) so belastet ist, dass ein einseitig
an dem Arm (27) angeordnetes Umlenkrad (21) gegen das Antriebsmittel (2) stets angestellt
ist, und dass an dem Arm (27) ein Mitnehmer (32) vorhanden ist, der mit einem Schaltelement
(30) zur Detektion der Antriebsmittelspannung zusammenwirkt.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leertrum (6) als Keilriemen oder als Flachriemen ausgebildet sind.
3. Tor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lasttrum (58) und der Leertrum (6) durch einen Mitnehmer (1) und ein Schloss
(7) miteinander verbunden sind.
4. Tor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (1) Laufrollen (4) und eine Torblattanbindung (5) beinhaltet.
5. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmittel (2) innerhalb eines Führungsprofils (10) mit einem nach innen
gerichteten Vorsprung (11) geführt wird, wobei innerhalb des Führungsprofils (10)
eine Körperschall dämmende Einlage (9) vorhanden ist.
6. Tor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Torblattanbindung (5) mittels eines Verbindungshebels (39) an eine Befestigungsvorrichtung
(59), die am unteren Ende des Torblattes auf mindestens einer Seite vorhanden ist,
angreift, wobei die Befestigungsvorrichtung (59) über einen drehgelagerten Übertragungshebel
(44) verfügt, dessen Eingriffsstellung stufenlos einstellbar ist.
7. Tor nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Tor als Hubtor oder Sektionaltor oder Spiraltor oder Schnelllauftor ausgebildet
ist.
1. A door including a door leaf, which is guided in lateral running rails (33) and is
thereby transferable from a closing position into an opening position and vice versa
by means of a drive or manually, wherein at least one drive means (2) is used, which
is contained in itself, which includes a driving side branch and a return side branch,
which consist of various means, wherein the driving side branch (58) includes a non-positive
and/or positive closure with a driving pulley (19) by means of a chain and the return
side branch (6) includes a form closure with a return pulley (13), characterized in that an exchangeable and adjustable tensioning device (20) is provided for automatically
generating tension of the drive means (2), which device is essentially formed by means
of a mounting unit, which includes a basic bottom (63) with lateral bendings (62),
wherein a two-sided arm (27) is supported at the basic bottom (63), which arm, via
a guiding element (28), is able to perform a limited lift in a coulisse (23) and is
charged by means of a spring element (25) in such a manner that a return pulley (21),
which is unilaterally disposed at the arm (27), is always engaged against the drive
means (2), and in that a catch (32) is provided at the arm (27), which cooperates with a switch element
(30) for detecting the driving means tension.
2. The door according to claim 1, characterized in that the return side branch (6) is configured as a V-belt or as a flat belt.
3. The door according to claim 1 and 2, characterized in that the driving side branch (58) and the return side branch (6) are connected to each
other by means of a catch (1) and a lock (7).
4. The door according to claim 3, characterized in that the catch (1) contains running rollers (4) and a door leaf connection (5).
5. The door according to claim 1, characterized in that the driving means (2) is guided within a guiding profile (10) with a projection (11),
which is oriented towards the inside, wherein a structure-borne-noise dampening insert
(9) is provided within the guiding profile (10).
6. The door according to claim 3, characterized in that the door leaf connection (5), by means of a connecting lever (39), is engaged at
an attachment device (59), which is provided at the lower end of the door leaf on
at least one side, wherein the attachment device (59) is provided with a rotationally
supported transfer lever (44), the engagement position thereof being continuously
adjustable.
7. The door according to the preceding claims, characterized in that the door is configured as a lifting door or as a sectional door, as a spiral door
or as a high speed door.
1. Porte, avec un vantail de porte, lequel est guidé dans des rails de guidages (33)
latéraux et est transférable depuis une position de fermeture vers une position d'ouverture
et vice versa par l'intermédiaire d'un entraînement ou manuellement, pour ce faire
est employé au moins un moyen d'entraînement (2) fermé sur lui-même, lequel comprend
un tronçon sous charge et un tronçon de retour, lesquels consistent de moyens différents,
le tronçon sous charge (58) comprenant une connexion par la forme et par la force
avec une roue d'entraînement (19) au moyen une chaîne, et le tronçon de retour (6)
comprenant une connexion par la forme avec une poulie de renvoie (13), caractérisée en ce qu'un dispositif de tension (20) échangeable et ajustable est prévu pour la génération
automatique de la tension du moyen d'entraînement (2), lequel dispositif est essentiellement
formé par l'intermédiaire d'une unité de montage, laquelle présente un fond de base
(63) avec des parties coudées (62) latérales, un bras (27) bilatéral étant supporté
de façon rotatif sur le fond de base (63), lequel bras étant en mesure de performer
une levée limitée dans une coulisse (23) par l'intermédiaire d'un élément de guidage
(28) et est chargé par un élément de ressort (25) de telle façon qu'une poulie de
renvoi (21), qui est agencée unilatéralement sur le bras (27), est toujours appliquée
contre le moyen d'entraînement (2), et en ce qu'un entraîneur (32) est prévu sur le
bras (27) lequel entraîneur coopère avec un élément de commutation (30) pour la détection
de la tension du moyen d'entraînement.
2. Porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tronçon de retour (6) est aménagé comme courroie trapézoïdale ou comme courroie
plate.
3. Porte selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le tronçon sous charge (58) et le tronçon de retour (6) sont connectés entre eux
par l'intermédiaire d'un entraîneur (1) et un verrou (7).
4. Porte selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'entraîneur (1) contient des galets de roulement (4) et un raccord de vantail de
porte (5).
5. Porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen d'entraînement (2) est guidé à l'intérieur d'un profilé de guidage (10)
avec une protubérance (11) orientée vers l'intérieur, dans lequel, à l'intérieur du
profilé de guidage (10), un insert (9) amortissant le bruit structurel est prévu.
6. Porte selon la revendication 3, caractérisée en ce que le raccord du vantail de porte (5) s'engrène au moyen d'un levier de connexion (39)
sur un dispositif de fixation (59), lequel est prévu sur l'extrémité inférieure du
vantail de porte sur au moins une face, un levier de transfert (44) étant prévu sur
le dispositif de fixation (59) dont la position d'engrènement est ajustable en continu.
7. Porte selon les revendications précédentes, caractérisée en ce que la porte est aménagée comme porte relevable ou porte en sections ou comme porte en
spirale ou comme porte à haute vitesse.