Stand der Technik
[0001] Es sind bereits Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtungen bekannt, die eine Spanneinheit
aufweisen, die dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug auf einer Spindel zu verspannen.
Ferner umfassen die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtungen eine Ablaufsicherungseinheit
zur Vermeidung eines Ablaufens der Spanneinheit und/oder des Werkzeugs von der Spindel
(siehe z.B.
DE 102 008 015 955 A1)
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung mit zumindest
einer Spanneinheit, die dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug auf einer Spindel zu verspannen,
und mit zumindest einer Ablaufsicherungseinheit zur Vermeidung eines Ablaufens der
Spanneinheit und/oder des Werkzeugs von der Spindel.
[0003] Es wird eine Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung vorgeschlagen mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0004] Unter einer "Spanneinheit" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die dazu vorgesehen ist, das Werkzeug axial an der Spindel gegen einen Aufnahmeflansch
zu verspannen. Bevorzugt wird die Spanneinheit hierbei mittels eines Gewindes mit
der Spindel verschraubt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Spanneinheit mittels
einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Verbindungsart zu einem Verspannen
des Werkzeugs mit der Spindel verbunden ist. In diesem Zusammenhang soll unter "vorgesehen"
insbesondere speziell ausgestattet und/oder speziell ausgelegt verstanden werden.
Unter einer "Ablaufsicherungseinheit" soll hier insbesondere eine Einheit verstanden
werden, die dazu vorgesehen ist, ein Aufheben einer Spannkraft der Befestigungseinheit
in Axialrichtung in einem Bremsbetrieb zumindest im Wesentlichen zu verhindern und
insbesondere dazu vorgesehen ist, eine von der Spanneinheit auf das Werkzeug wirkende
Spannkraft zu erhöhen. Eine "Bewegungsänderungseinheit" soll hier insbesondere eine
Einheit definieren, die einen Mechanismus, insbesondere ein Gewinde oder andere, einem
Fachmann als sinnvoll erscheinende Mechanismen, umfasst, mittels dessen eine Bewegungsart,
wie beispielsweise eine Rotation, in eine andere Bewegungsart, wie beispielsweise
eine Translation, umgewandelt werden kann. Unter einem "Bremsbetrieb" soll hier insbesondere
ein Betrieb einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere einer Spindel der Handwerkzeugmaschine,
verstanden werden, in dem die Spindel mittels einer Bremsvorrichtung abgebremst wird,
so dass ein Nachlaufen der Spindel, wie beispielsweise bei einer Unterbrechung einer
Stromzufuhr zu einem Elektromotor, vorteilhaft zumindest weitgehend verhindert werden
kann. Bei dem Bremsbetrieb kann es durch Massenträgheitsmomente des Werkzeugs, insbesondere
des scheibenförmigen Werkzeugs, zu einer Relativbewegung zwischen dem auf der Spindel
befestigten Werkzeug, und der zum Festspannen des Werkzeugs auf der Spindel vorgesehenen
Spanneinheit kommen. Die Relativbewegung zwischen dem Werkzeug und der Spanneinheit
kann dazu führen, dass eine Spannkraft der Spanneinheit reduziert wird und die Spanneinheit
und/oder das Werkzeug somit von der Spindel ablaufen kann. Mittels der erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung kann ein derartiges Ablaufen der Spanneinheit
von der Spindel und somit ein Lösen des Werkzeugs von der Spindel vorteilhaft vermieden
werden.
[0005] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Bewegungsänderungseinheit als Hubeinheit
ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, im Bremsbetrieb zumindest eine Relativbewegung
der zwei Spannelemente entlang einer Axialrichtung zu erzeugen. Unter einer "Hubeinheit"
soll hier insbesondere eine Einheit verstanden werden, durch welche eine Bewegung
eines Elements, insbesondere eines Spannelements der Spanneinheit, entlang einer geraden
Strecke, insbesondere entlang einer Rotationsachse der Spindel, erzeugt werden kann.
Unter einer "Axialrichtung" soll hier insbesondere eine Richtung entlang einer Mittelachse
der Spanneinheit verstanden werden, um die die Spanneinheit zumindest im Wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgebildet ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
kann vorteilhaft ein Axialhub eines der Spannelemente erzeugt werden.
[0006] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Hubeinheit zumindest ein Hubelement
auf, das zumindest teilweise einstückig mit einem der zwei Spannelemente ausgebildet
ist. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden
werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess
und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder
vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine
Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Es können vorteilhaft Bauraum, Montageaufwand
und Kosten eingespart werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Hubelement rampenförmig ausgebildet ist. Unter
"rampenförmig" soll hier insbesondere eine geometrische Form verstanden werden, die
entlang einer Strecke ausgehend von einem Startpunkt in Richtung eines Endpunkts eine
mathematisch definierte Steigung aufweist, so dass zwischen dem Startpunkt und dem
Endpunkt eine Höhendifferenz vorliegt. Vorteilhafterweise weist die Hubeinheit zumindest
ein weiteres Hubelement auf, das infolge der ersten Relativbewegung mittels eines
Zusammenwirkens mit dem Hubelement die zweite Relativbewegung erzeugt. Eine Steigung
der Hubelemente ist bevorzugt gleich groß oder größer als eine Steigung eines Gewindes
eines Spannelements der Spanneinheit und der Spindel, auf die die Spanneinheit auf-
und abschraubbar ist. Die Steigung der Hubelemente entspricht hierbei insbesondere
100 bis 150 % der Steigung des Gewindes des Spannelements und der Spindel, bevorzugt
110 bis 140 % der Steigung des Gewindes des Spannelements und der Spindel und besonders
bevorzugt 120 bis 130 % der Steigung des Gewindes des Spannelements und der Spindel.
Zur Erhöhung einer Reibung innerhalb des Gewindes der Befestigungseinheit und der
Spindel im Vergleich zur Reibung zwischen den Hubelementen ist es denkbar, dass reibungserhöhende
Mittel in das Gewinde der Befestigungseinheit und der Spindel eingebracht sind, wie
beispielsweise Gummielemente, Federelemente, Beschichtungen usw. In einer alternativen
Ausführung der erfindungsgemäßen Ablaufsicherungsvorrichtung ist es zur Erzeugung
eines Axialhubs zwischen dem ersten Übertragungselement und dem zweiten Übertragungselement
denkbar, dass ein Hubelement der Hubeinheit als Wälzkörper ausgebildet ist, der bei
einer Rotation des ersten Übertragungselements relativ zum zweiten Übertragungselement
entlang eines rampenförmigen Hubelements abrollt. Es kann konstruktiv einfach eine
Relativbewegung zur Erzeugung und/oder Aufrechterhaltung einer Spannkraft im Bremsbetrieb
erreicht werden.
[0008] Bevorzugt ist das Anschlagelement einstückig mit einem der Spannelemente ausgebildet,
wobei ein anderes der Spannelemente zumindest eine Ausnehmung umfasst, die dazu vorgesehen
ist, das Anschlagelement aufzunehmen. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
kann vorteilhaft ein Winkelbereich, über den die Spannelemente relativ zueinander
drehbar sind, begrenzt werden. Der Winkelbereich ist hierbei insbesondere kleiner
als 25°, bevorzugt kleiner als 15° und besonders bevorzugt kleiner als 7°.
[0009] In einer alternativen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
ist die Hubeinheit als Kurvengetriebe ausgebildet, das zumindest ein als Steuerausnehmung
ausgebildetes Hubelement aufweist, in die zumindest ein Steuerelement des Kurvengetriebes
zumindest teilweise eingreift. Unter einem "Kurvengetriebe" soll hier insbesondere
ein Mechanismus verstanden werden, der infolge einer Bewegung eines ersten Kurvenglieds,
insbesondere einer Bewegung des Steuerelements um eine Achse, und infolge eines Zusammenwirkens
mit einem zweiten Kurvenglied, insbesondere der Steuerausnehmung, ein Bauteil ansteuert,
das infolgedessen eine durch das Zusammenwirken der Kurvenglieder vorgegebene Bewegung
ausführt. Unter einer "Steuerausnehmung" soll hier insbesondere eine Materialaussparung
verstanden werden, in die das Steuerelement zur Erzeugung einer Bewegung eingreift,
wobei das Steuerelement und die Steuerausnehmung insbesondere relativ zueinander bewegbar
sind. Mittels der erfindungsgemäßen Ablaufsicherungsvorrichtung kann konstruktiv einfach
eine Führung des Steuerelements in der Steuerausnehmung erreicht werden. Ferner kann
vorteilhaft ein Ablaufen des Werkzeugs verhindert werden.
[0010] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Steuerelement stiftförmig ausgebildet ist.
Unter "stiftförmig" soll hier insbesondere eine geometrische Form verstanden werden,
die zumindest im Wesentlichen eine Haupterstreckung aufweist, insbesondere eine Haupterstreckung
entlang einer Mittelachse, um die die geometrische Form rotationssymmetrisch ausgebildet
ist, wobei die Haupterstreckung zumindest so groß ist wie eine zur Haupterstreckung
senkrecht verlaufende Erstreckung, insbesondere ein Durchmesser, der geometrischen
Form. Besonders bevorzugt wird das Steuerelement von einem Zylinderstift gebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass das Steuerelement in einer anderen, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Form ausgebildet ist. Eine Haupterstreckung des Steuerelements
verläuft in einem montierten Zustand zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer
Mittelachse der Spanneinheit und/oder zu einer Rotationsachse der Spindel. Der Ausdruck
"im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung
relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung,
insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der
Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner
als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.
[0011] Es ist jedoch auch denkbar, dass die Haupterstreckung des Steuerelements entlang
einer anderen einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Achse und/oder Richtung verläuft,
wie beispielsweise zumindest im Wesentlichen parallel zur Mittelachse der Spanneinheit
und/oder zur Rotationsachse der Spindel. Bei einem parallel zur Rotationsachse der
Spindel ausgebildeten Verlauf der Haupterstreckung ist es denkbar, dass das stiftförmige
Steuerelement in eine Steuerausnehmung eingreift, in der eine rampenartige Laufbahn
angeordnet ist. Die Steuerausnehmung verläuft bei einer parallel zur Rotationsachse
ausgerichteten Haupterstreckung in einer Ebene, die zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Mittelachse der Übertragungseinheit und/oder zur Rotationsachse der Spindel
verläuft. Es ist hierbei denkbar, dass das Steuerelement, insbesondere an einer der
Steuerausnehmung zugewandten Seite, und die rampenartige Laufbahn jeweils eine Gleitbeschichtung
aufweisen, so dass eine geringe Reibung zwischen Laufbahn und Steuerelement erreicht
werden kann. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Spindel und ein an der Spindel angeordnetes
Übertragungselement der Übertragungseinheit, insbesondere ein formschlüssig mit der
Spindel verbundenes Übertragungselement, jeweils Nuten aufweisen und das Steuerelement
zur Bildung einer Schnittstelle als in die Nuten eingelegter Wälzkörper, insbesondere
als Kugel, ausgebildet ist. Eine Ausbildung des Steuerelements als Gewinde zwischen
Spindel und des an der Spindel angeordneten, insbesondere in direktem Kontakt mit
der Spindel stehenden, Übertragungselements zur Erzeugung einer Relativbewegung entlang
der Rotationsachse der Spindel zwischen einem Übertragungselement der Übertragungseinheit
und der Spindel ist ebenfalls denkbar. Eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Ausgestaltung des Steuerelements und/oder der Schnittstelle zwischen der Spindel und
dem Übertragungselement ist ebenfalls denkbar. Mittels der stiftförmigen Ausgestaltung
des Steuerelements kann vorteilhaft ein stabiles Steuerelement erreicht werden. Ferner
kann konstruktiv einfach beispielsweise eine Sicherungsfunktion, insbesondere zur
Axialsicherung und/oder zur Drehsicherung, der Übertragungseinheit auf der Spindel
erreicht werden.
[0012] Vorzugsweise ist die Steuerausnehmung an einem Spannelement der Spanneinheit angeordnet.
Besonders bevorzugt ist die Steuerausnehmung in dem Spannelement angeordnet. Hierbei
ist die Steuerausnehmung insbesondere von einer Nut gebildet. Bevorzugt weist das
Spannelement im Bereich der Steuerausnehmung im Vergleich zu einem an die Steuerausnehmung
angrenzenden Bereich des Spannelements eine geringere Materialstärke auf, insbesondere
eine Materialstärke von 0 mm. Es ist jedoch auch denkbar, dass zumindest zwei Rippen
an einer Außenfläche des Spannelements angeordnet sind, in die das Steuerelement zumindest
teilweise eingreift. Die zumindest zwei Rippen können sich hierbei insbesondere ausgehend
von der Außenfläche zumindest im Wesentlichen senkrecht in Richtung des Steuerelements
erstrecken, so dass die zumindest zwei Rippen eine Führung für das Steuerelement bilden
können. Das Steuerelement erstreckt sich bevorzugt in einem Bereich der Steuerausnehmung
zumindest teilweise durch das Spannelement hindurch. Unter dem Begriff "hindurch erstrecken"
soll hier insbesondere verstanden werden, dass das Steuerelement eine Haupterstreckung
entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse des Spannelements
verlaufenden Richtung aufweist, die größer ist als eine Erstreckung der Steuerausnehmung
entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Mittelachse verlaufenden Richtung.
Es kann voreilhaft eine sichere Kopplung des Steuerelements mit der Steuerausnehmung
und mit dem Spannelement erreicht werden.
[0013] Vorteilhafterweise weist das Kurvengetriebe zumindest ein Federelement auf, das dazu
vorgesehen ist, zumindest ein Spannelement der Spanneinheit relativ zum Steuerelement
vorzuspannen. Unter einem "Federelement" soll hier insbesondere ein Element verstanden
werden, das unter einer Belastung elastisch verformbar ist, wobei das Element eine
potentielle Energie speichern kann, und nach einer Entlastung selbsttätig mittels
der gespeicherten potentiellen Energie in seine vor der Belastung aufweisende Form
zurückkehren kann. Das Federelement ist bevorzugt als Zugfeder und/Druckfeder ausgebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass das Federelement von einem anderen, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Element gebildet ist. Es kann vorteilhaft eine konstruktiv
einfache Rückstellung des Kurvengetriebes und/oder des Übertragungselements relativ
zur Spindel in eine Ausgangsstellung erreicht werden.
[0014] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuerausnehmung in einer Seite des Spannelements
eine Erstreckung entlang eines Winkelbereichs kleiner als 40° entlang einer Umfangsrichtung
aufweist. Bevorzugt ist die Steuerausnehmung in der Umfangsseite des Spannelements
entlang eines Winkelbereichs kleiner als 30° und besonders bevorzugt entlang eines
Winkelbereichs kleiner als 20° angeordnet. Die Umfangsseite verläuft bevorzugt konzentrisch
um die Mittelachse der Spanneinheit. Besonders bevorzugt ist die Umfangsseite zumindest
teilweise von einer Mantelfläche eines hohlzylinderförmigen Spindelaufnahmebereichs
des Spannelements gebildet. Die Umfangsrichtung verläuft bevorzugt in einer Ebene,
die sich zumindest teilweise senkrecht zur Mittelachse der Spanneinheit erstreckt.
Besonders bevorzugt weist die Steuerausnehmung entlang der Umfangsrichtung eine mathematisch
definierte Steigung in Axialrichtung auf. Die Steigung der Steuerausnehmung entspricht
hierbei insbesondere 100 bis 150 % einer Steigung eines Gewindes zwischen der Spannmutter
und der Spindel, bevorzugt 110 bis 140 % der Steigung des Gewindes zwischen der Spannmutter
und der Spindel und besonders bevorzugt 120 bis 130 % der Steigung des Gewindes zwischen
der Spannmutter und der Spindel. Es kann vorteilhaft eine kompakte Ablaufsicherungsvorrichtung
erreicht werden.
[0015] Die Erfindung geht ferner aus von einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere von einer
Winkelschleifmaschine, mit einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung.
Es kann vorteilhaft ein Ablaufen eines Werkzeugs von der Spindel der Handwerkzeugmaschine
vermieden werden.
Zeichnung
[0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht einer Spindel der Handwerkzeugmaschine aus Fig. 1 mit der an der
Spindel angeordneten erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung in einer
schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung auf
eine in einem montierten Zustand einem Werkzeug abgewandte Seite der Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einer schematischen Dastellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung auf
eine in einem montierten Zustand dem Werkzeug zugewandte Seite der Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- eine perspektivische Detailansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einem geöffneten Zustand mit einem Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 4,
- Fig. 6
- eine weitere perspektivische Detailansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einem geöffneten Zustand mit einem Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 4,
- Fig. 7
- eine perspektivische Detailansicht einer alternativen erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einem geöffneten Zustand mit einem analogen Schnitt gemäß der Linie V-V aus Fig.
4
- Fig. 8
- eine Schnittansicht entlang einer Rotationsachse einer Spindel der erfindungsgemäßen
Handwerkzeugmaschinenvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 9
- eine Schnittansicht entlang der Rotationsachse der Spindel der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenvorrichtung
nach einem Abschalten der Handwerkzeugmaschine in einer schematischen Darstellung
und
- Fig. 10
- eine Detailansicht einer Steuerausnehmung eines Kurvengetriebes der Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0018] Figur 1 zeigt eine als Winkelschleifmaschine 60a ausgebildete Handwerkzeugmaschine
62a mit einer erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a in einer
schematischen Darstellung. Die Winkelschleifmaschine 60a umfasst eine Schutzhaubeneinheit
64a, ein Handwerkzeugmaschinengehäuse 66a und einen Haupthandgriff 68a, der sich an
einer einem Werkzeug 14a abgewandten Seite 70a in Richtung einer Haupterstreckungsrichtung
72a der Winkelschleifmaschine 60a erstreckt. Das Handwerkzeugmaschinengehäuse 66a
umfasst ein Motorgehäuse 74a zur Aufnahme eines Elektromotors (hier nicht näher dargestellt)
und ein Getriebegehäuse 76a zur Lagerung eines Getriebes (hier nicht näher dargestellt).
An dem Getriebegehäuse 76a ist ein Zusatzhandgriff 78a an der Winkelschleifmaschine
60a angeordnet. Der Zusatzhandgriff 78a erstreckt sich quer zur Haupterstreckungsrichtung
72a der Winkelschleifmaschine 60a.
[0019] Figur 2 zeigt eine Detailansicht einer Spindel 16a der als Winkelschleifmaschine
60a ausgebildeten Handwerkzeugmaschine 62a mit der an der Spindel 16a angeordneten
Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a in einer schematischen Darstellung. Die
Spindel 16a erstreckt sich senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 72a aus dem Getriebegehäuse
76a (hier nicht näher dargestellt).
[0020] Die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a weist hierbei eine Spanneinheit 12a
auf, die dazu vorgesehen ist, das scheibenförmige Werkzeug 14a auf der Spindel 16a
zu verspannen. Die Spindel 16a weist zur Aufnahme eines Aufnahmeflanschs 80a an einem
Außenumfang zwei Abflachungen 82a auf, die diametral angeordnet sind und somit einen
Zweikant 84a bilden. Hierbei ist in Figur 2 nur eine der Abflachungen 82a dargestellt.
Der Außenumfang der Spindel 16a ist in einer Ebene angeordnet, die senkrecht zu einer
Rotationsachse 86a der Spindel 16a verläuft. Es ist jedoch auch denkbar, dass die
Spindel 16a in einem Aufnahmebereich für den Aufnahmeflansch 80a kegelförmig ausgebildet
ist und der Aufnahmeflansch eine zur kegelförmigen Ausgestaltung korrespondierende
Aufnahmeöffnung aufweist, so dass in einem montierten Zustand ein Kegelsitz zwischen
der Spindel 16a und dem Aufnahmeflansch 80a gebildet wird. Die Spindel 16a wird mittels
des nicht dargestellten Getriebes und des nicht dargestellten Elektromotors der Winkelschleifmaschine
60a drehbar um die Rotationsachse 86a angetrieben. In einem Arbeitsbetrieb der Winkelschleifmaschine
60a wird die Spindel 16a von der Winkelschleifmaschine 60a aus betrachtet in einem
Uhrzeigersinn rotierend angetrieben. Hierbei wird die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
10a in einem montierten Zustand ebenfalls im Uhrzeigersinn rotierend angetrieben.
[0021] Die Spanneinheit 12a der Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a umfasst ein erstes
Spannelement 22a und ein relativ zum ersten Spannelement 22a bewegbares zweites Spannelement
24a (Figur 5). Das erste Spannelement 22a ist scheibenförmig ausgebildet. Ferner weist
das erste Spannelement 22a eine Anlagefläche 92a auf, die in einem montierten Zustand
am Werkzeug 14a anliegt. Das Werkzeug 14a wird bei einer Montage mit einer zentralen
Öffnung entlang einer Axialrichtung 28a auf die Spindel 16a aufgeschoben, bis das
Werkzeug 14a am Aufnahmeflansch 80a anliegt. Anschließend wird die Spanneinheit 12a
mittels eines Innengewindes 88a des zweiten Spannelements 24a auf ein Gewinde 90a
der Spindel 16a geschraubt bis die Anlagefläche 92a des ersten Spannelements 22a an
dem Werkzeug 14a anliegt. Somit wird das Werkzeug 14a an dem Aufnahmeflansch 80a mittels
der Spanneinheit 12a auf der Spindel 16a verspannt. Die Anlagefläche 92a des ersten
Spannelements 22a und eine an der Anlagefläche 92a anliegende Seite des Werkzeugs
14a können hierbei eine Haftbeschichtung (hier nicht näher dargestellt) aufweisen,
so dass eine Reibung zwischen der Anlagefläche 92a des ersten Spannelements 22a und
der an der Anlagefläche 92a anliegenden Seite des Werkzeugs 14a hoch ist. Es ist jedoch
denkbar, dass die Anlagefläche 92a und die an der Anlagefläche 92a anliegende Seite
des Werkzeugs 14a eine korrespondierende, rampenartige Geometrie aufweisen, die ineinander
eingreifen. Andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende reibungserhöhende Maßnahmen
und Ausgestaltungen der Anlagefläche 92a und der an der Anlagefläche 92a anliegenden
Seite des Werkzeugs 14a sind ebenfalls denkbar.
[0022] Mittels des Verspannens des Werkzeugs 14a zwischen der Spanneinheit 12a und dem Aufnahmeflansch
80a an der Spindel 16a wird ein Drehmoment von der Spindel 16a auf das Werkzeug 14a
übertragen. Das Werkzeug 14a wird in dem Arbeitsbetrieb der Winkelschleifmaschine
60a von der Winkelschleifmaschine 60a aus betrachtet im Uhrzeigersinn rotierend angetrieben.
Im Arbeitsbetrieb der Winkelschleifmaschine 60a wird eine Spannkraft der Spanneinheit
12a zum Verspannen des Werkzeugs 14a infolge einer Reibung zwischen der Spanneinheit
12a und der an der Anlagefläche 92a anliegenden Seite des Werkzeugs 14a aufrechterhalten.
Das erste Spannelement 22a weist auf einer der Anlagefläche 92a abgewandten Seite
174a zwei Drehmitnahmeausnehmungen 176a, 178a auf, in die ein Zweilochmutterdrehschlüssel
zur Erzeugung eines Auf- und/oder Abschraubdrehmoments eingreifen kann. Die Drehmitnahmeausnehmungen
176a, 178a weisen hierbei jeweils eine Mittelachse auf, die in einem montierten Zustand
der Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung zumindest im Wesentlichen parallel zur Rotationsachse
86a verläuft.
[0023] Die Winkelschleifmaschine 60a umfasst eine Bremsvorrichtung (hier nicht näher dargestellt)
zur Vermeidung eines Nachlaufens der Spindel 16a bei einem Abschaltvorgang der Winkelschleifmaschine
60a beispielsweise mittels einer Unterbrechung einer Stromzufuhr. Bei dem Abschaltvorgang
schaltet die Winkelschleifmaschine 60a in einen Bremsbetrieb und bremst die Spindel
16a mittels der Bremsvorrichtung ab. Im Bremsbetrieb bewegt sich das Werkzeug 14a
infolge von Massenträgheit weiter im Uhrzeigersinn bzw. weiter um die Rotationsachse
86a der Spindel 16a, so dass eine Drehmomentdifferenz zwischen dem Werkzeug 14a, der
Spindel 16a und der Spanneinheit 12a entsteht. Diese Drehmomentdifferenz führt zu
einer Relativbewegung zwischen dem Werkzeug 14a und der Spanneinheit 12a. Aufgrund
einer Reibung zwischen der Spanneinheit 12a und dem trägen Werkzeug 14a wird die Spanneinheit
12a entgegen einer im Arbeitsbetrieb der Winkelschleifmaschine 60a erzeugten Rotationsrichtung
mit dem Werkzeug 14a mitgedreht, so dass sich eine durch die Steigung des Innengewindes
88a des zweiten Spannelements 24a und des Gewindes 90a der Spindel 16a erzeugte Gewindevorspannung
lösen kann. Hierdurch kann eine Spannkraft der Spanneinheit 12a reduziert werden und
die Spanneinheit kann zusammen mit dem Werkzeug 14a von der Spindel 16a ablaufen.
[0024] Zur Vermeidung des Ablaufens der Spanneinheit 12a und/oder des Werkzeugs 14a weist
die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a eine Ablaufsicherungseinheit 18a auf,
die eine Bewegungsänderungseinheit 20a umfasst. Die Bewegungsänderungseinheit 20a
ist dazu vorgesehen, zumindest teilweise eine erste Relativbewegung zwischen dem ersten
Spannelement 22a und dem zweiten Spannelement 24a der Spanneinheit 12a in eine zweite
Relativbewegung zu überführen (Figur 5). Hierbei ist die erste Relativbewegung zwischen
dem ersten Spannelement 22a und dem zweiten Spannelement 24a eine Rotation um die
Rotationsachse 86a. Die zweite Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement 22a
und dem zweiten Spannelement 24a ist eine Translation entlang der Axialrichtung 28a.
Die Rotation zwischen dem ersten Spannelement 22a und dem zweiten Spannelement 24a
resultiert im Bremsbetrieb aus der Drehmomentdifferenz zwischen dem Werkzeug 14a und
der Spanneinheit 12a. Das Werkzeug 14a dreht durch die entstehende Reibung zwischen
dem Werkzeug 14a und der Anlagefläche 92a des ersten Spannelements 22a das erste Spannelement
22a mit, wobei das zweite Spannelement 24a mittels des Innengewindes 88a mit der Spindel
16a verbunden ist. Das erste Spannelement 22a ist hierbei beweglich in dem zweiten
Spannelement 24a, das topfförmig ausgebildet ist, gelagert. Das erste Spannelement
22a ist beweglich entlang einer Umfangsrichtung 58a und entlang der Axialrichtung
28a im zweiten Spannelement 24a gelagert.
[0025] Die Bewegungsänderungseinheit 20a ist als Hubeinheit 26a ausgebildet, die dazu vorgesehen
ist, das erste Spannelement 22a infolge der ersten Relativbewegung, insbesondere der
Rotation, relativ zum zweiten Spannelement 24a entlang der Axialrichtung 28a zu bewegen.
Die Hubeinheit 26a weist drei erste Hubelemente 30a, 32a, 34a auf, die einstückig
mit dem ersten Spannelement 22a ausgebildet sind. Die drei ersten Hubelemente 30a,
32a, 34a sind rampenförmig ausgebildet. Ferner weist die Hubeinheit 26a drei zweite
Hubelement 36a, 38a, 40a auf, die infolge der ersten Relativbewegung bzw. der Rotation
des ersten Spannelements 22a relativ zum zweiten Spannelement 24a mittels eines Zusammenwirkens
mit den ersten Hubelementen 30a, 32a, 34a die zweite Relativbewegung bzw. die Translation
des ersten Spannelements 22a relativ zum zweiten Spannelement 24a erzeugen. Die zweiten
Hubelemente 36a, 38a, 40a sind hierbei ebenfalls rampenförmig ausgebildet. Ferner
sind die zweiten Hubelemente 36a, 38a, 40a einstückig mit dem zweiten Spannelement
24a ausgebildet (Figur 5). Die ersten Hubelemente korrespondieren hierbei mit den
zweiten Hubelementen 36a, 38a, 40a. Es ist jedoch auch denkbar, eine größere oder
geringere Anzahl als drei erste Hubelemente 30a, 32a, 34a an dem ersten Spannelement
22a und drei zweite Hubelemente 36a, 38a, 40a an dem zweiten Spannelement 24a vorzusehen.
Der Fachmann wird je nach Anforderung entscheiden, welche Anzahl von Hubelementen
30a, 32a, 34a, 36a, 38a, 40a an dem ersten Spannelement 22a und dem zweiten Spannelement
24a sinnvoll erscheint. Die ersten Hubelemente 30a, 32a, 34a erstrecken sich gleichmäßig
verteilt entlang eines Kreisrings von 360° des ersten Spannelements 22a jeweils entlang
eines Winkelbereichs zwischen 30° und 60° um eine zentrale Öffnung 94a des ersten
Spannelements 22a, die zur Aufnahme der Spindel 16a vorgesehen ist. Die zentrale Öffnung
94a ist hierbei als Pass-Bohrung ausgebildet.
[0026] Die zweiten Hubelemente 36a, 38a, 40a erstrecken sich gleichmäßig verteilt entlang
eines Kreisrings von 360° des zweiten Spannelements 24a jeweils entlang eines Winkelbereichs
zwischen 30° und 60° um eine zentrale Öffnung 96a des zweiten Spannelements 24a, die
zur Aufnahme der Spindel 16a vorgesehen ist (Figur 5). Die zweiten Hubelemente 36a,
38a, 40a weisen ausgehend von einer Innenfläche 98a des zweiten Spannelements 24a
in Richtung des ersten Spannelements 22a eine mathematisch definierte Steigung auf.
Die zweiten Hubelemente 36a, 38a, 40a weisen hierbei eine mit den ersten Hubelementen
32a, 34a, 36a korrespondierende Steigung auf. Die Steigung der ersten Hubelemente
32a, 34a, 36a und der zweiten Hubelemente 38a, 40a, 42a ist hierbei gleich groß oder
größer als eine Steigung des Gewindes 90a der Spindel 16a bzw. des Innengewindes 88a
des zweiten Spannelements 24a. Bei der Rotation des ersten Spannelements 22a relativ
zum zweiten Spannelement 24a infolge des Bremsbetriebs gleiten die ersten Hubelemente
30a, 32a, 34a auf den zweiten Hubelementen 36a, 38a, 40a. Hierdurch wird ein Axialhub
des ersten Spannelements 22a relativ zum zweiten Spannelement 24a entlang der Axialrichtung
28a erzeugt. Dieser Axialhub bewirkt ein Aufrechterhalten und/oder eine Erhöhung einer
Spannkraft zwischen dem Innengewinde 88a des zweiten Spannelements 24a und dem Gewinde
90a der Spindel 16a, so dass ein Ablaufen der Spanneinheit 12a und/oder des Werkzeugs
14a von der Spindel 16a verhindert werden kann.
[0027] Die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a umfasst drei Anschlagelemente 42a,
44a, 46a, die dazu vorgesehen sind, die erste Relativbewegung zwischen dem ersten
Spannelement 22a und dem zweiten Spannelement 24a bzw. die Rotation des ersten Spannelements
22a relativ zum zweiten Spannelement 24a zu begrenzen (Figur 5). Die Anschlagelemente
42a, 44a, 46a sind an der dem ersten Spannelement 22a zugewandten Innenfläche 98a
des zweiten Spannelements 24a angeordnet. Das erste Spannelement 22a weist drei Ausnehmung
100a, 102a, 104a auf (Figur 6), die dazu vorgesehen sind, die Anschlagelemente 42a,
44a, 46a aufzunehmen. Es ist jedoch denkbar, eine größere oder geringere Anzahl als
drei Anschlagelemente 42a, 44a, 46a an dem zweiten Spannelement 24a und drei Ausnehmungen
100a, 102a, 104a an dem ersten Spannelement 22a vorzusehen. Der Fachmann wird je nach
Anforderung entscheiden, welche Anzahl von Anschlagelementen 42a, 44a, 46a an dem
zweiten Spannelement 24a und welche Anzahl an Ausnehmungen 100a, 102a, 104a an dem
ersten Spannelement 22a sinnvoll erscheint.
[0028] Die drei Anschlagelemente 42a sind entlang dem Kreisring des zweiten Spannelements
24a von 360° gleichmäßig verteilt, voneinander beabstandet und beabstandet von den
drei zweiten Hubelementen 36a, 38a, 40a des zweiten Spannelements 24a angeordnet.
Ferner weisen die drei Anschlagelemente 42a, 44a, 46a Axialerstreckungen auf, die
entlang der Axialrichtung 28a verlaufen. Die Axialerstreckungen sind hierbei derart
gewählt, dass sich die drei Anschlagelemente 42a, 44a, 46a in die drei Ausnehmungen
100a, 102a, 104a des ersten Spannelements 22a erstrecken. Die drei Ausnehmungen 100a,
102a, 104a erstrecken sich auf dem Kreisring von 360° des ersten Spannelements 22a
gleichmäßig verteilt jeweils entlang eines Winkelbereichs zwischen 15° und 30° und
sind beabstandet zueinander und zu den ersten Hubelementen 30a, 32a, 34a um die zentrale
Öffnung 94a des ersten Spannelement 22a angeordnet.
[0029] Die Anschlagelemente 42a, 44a, 46a begrenzen die Rotation zwischen dem ersten Spannelement
22a und dem zweiten Spannelement 24a auf einen durch eine Abmessung der Ausnehmungen
100a, 102a, 104a und eine Abmessung der Anschlagelemente 42a, 44a, 46a definierten
Winkelbereich. Hierdurch wird ein gewünschtes Lösen der Spanneinheit 12a beispielsweise
bei einem Werkzeugwechsel ermöglicht. Wird die Spanneinheit 12a von der Winkelschleifmaschine
60a betrachtet im Uhrzeigersinn bzw. entgegen der Rotationsrichtung im Arbeitsbetrieb
gedreht, wird das erste Spannelement 22a relativ zum zweiten Spannelement 24a verdreht,
bis die Anschlagelemente 42a, 44a, 46a des ersten Spannelements 24a an Randbereichen
106a, 108a, 110a der Ausnehmungen 100a, 102a, 104a des ersten Spannelements 22a anschlagen.
Das erste Spannelement 22a ist mittels dem Anschlagen bzw. einem Anliegen der Anschlagelemente
42a, 44a, 46a an den Randbereichen 106a, 108a, 110a der Ausnehmungen 100a, 102a, 104a
fest mit dem zweiten Spannelement 24a gekoppelt.
[0030] Des Weiteren weist die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10a eine Vielzahl von
Schmiermittelaufnahmeräumen 112a zur Aufnahme von Schmiermittel zur Verringerung einer
Reibung bei der ersten Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement 22a und dem
zweiten Spannelement 24a auf. Die Schmiermittelaufnahmeräume 112a sind von Schmiermitteltaschen
114a gebildet. Die Schmiermitteltaschen 114a sind entlang eines Kreisrings um die
zentrale Öffnung 94a des ersten Spannelements 22a gleichmäßig voneinander beabstandet
angeordnet (Figur 6). Die Schmiermitteltaschen 114a sind in einer der Anlagefläche
92a abgewandten Seite 116a des ersten Spannelements 22a angeordnet. Ferner sind in
den rampenartigen ersten Hubelementen 30a, 32a, 34a und in den rampenartigen zweiten
Hubelementen 36a, 38a, 40a ebenfalls Schmiermitteltaschen (hier nicht näher dargestellt)
angeordnet, so dass ein geringer Reibungswiderstand bei einem Gleiten der rampenförmigen
ersten Hubelemente 30a, 32a, 34a auf den rampenförmigen zweiten Hubelementen 36a,
38a, 40a bei einer Rotation des ersten Spannelements 22a relativ zum zweiten Spannelement
24a entsteht.
[0031] Des Weiteren weist das zweite Spannelement 24a ein Lagerelement 118a auf, das in
einer kreisringförmigen Ausnehmung 120a in der Innenfläche 98a des zweiten Spannelements
24a angeordnet ist. Das Lagerelement 118a ist hierbei als Gleitlager ausgebildet.
Es ist jedoch denkbar, dass das Lagerelement 118a in einer alternativen Ausgestaltung
als Wälzlager ausgebildet ist. In der kreisringförmigen Ausnehmung 120a sind ebenfalls
mehrere Schmiermitteltaschen (hier nicht näher dargestellt) zur Aufnahme von Schmiermittel
gleichmäßig voneinander beabstandet angeordnet. Es ist ferner ebenfalls denkbar, dass
das Lagerelemtent 118a aus einem elastischen, wie beispielsweise einem federelastischen
Werkstoff, gebildet ist und entlang der Axialrichtung 28a vorgespannt in der kreisringförmigen
Ausnehmung 120a des zweiten Spannelements 24a aufgenommen ist. Hierdurch kann eine
Flächenpressung zwischen den ersten Hubelementen 30a, 32a, 34a und den zweiten Hubelementen
36a, 38a, 40a reduziert werden, so dass eine geringe Reibung zwischen den ersten Hubelementen
30a, 32a, 34a und den zweiten Hubelementen 36a, 38a, 40a erreicht werden kann. Des
Weiteren kann durch eine Ausbildung des Lagerelements 118a aus einem elastischen Werkstoff
eine Rückstellung des ersten Spannelements 22a relativ zum zweiten Spannelement 24a
erreicht werden sobald eine das erste Spannelement 22a und das zweite Spannelement
24a sich in einem zumindest im Wesentlichen unbelasteten Zustand, wie beispielsweise
nach einer Demontage von der Spindel 16a, befinden.
[0032] Die Spanneinheit 12a weist ferner ein erstes Dichtelement 122a und ein zweites Dichtelement
124a auf, die dazu vorgesehen sind, die Spanneinheit 12a vor Staubeintritt aus einer
äußeren Umgebung zu schützen und einen Schmiermittelaustritt von innen zu vermeiden.
Das erste Dichtelement 122a ist hierbei in einer ersten Nut 126a des zweiten Spannelements
24a angeordnet und das zweite Dichtelement 124a ist in einer zweiten Nut 128a des
zweiten Spannelements 24a angeordnet (Figur 5). Die erste Nut 126a ist in einer Seitenfläche
130a des zweiten Spannelements 24a angeordnet. Die Seitenfläche 130a erstreckt sich
senkrecht zur Innenfläche 98a des zweiten Spannelements 24a und entlang eines gesamten
Umfangs des zweiten Spannelements 24a, der in einer zur Innenfläche 98a parallelen
Ebene verläuft. Die zweite Nut 128a ist in einer der Seitenfläche 130a zugewandten
Seite 132a eines die zentrale Öffnung 96a des zweiten Spannelements 24a umgebenden
Hohlzylinders 134a angeordnet. Das erste Dichtelement 122a ist passgenau in die erste
Nut 126a eingepresst und das zweite Dichtelement 124a ist passgenau in die zweite
Nut 128a eingepresst.
[0033] Das erste Spannelement 22a weist zur Aufnahme des ersten Dichtelements 122a ebenfalls
eine erste Nut 136a auf. Die erste Nut 136a des ersten Spannelements 22a ist entlang
eines Außenumfangs des ersten Spannelements 22a angeordnet und erstreckt sich entlang
des gesamten Außenumfangs. Der Außenumfang des ersten Spannelements 22a verläuft in
einer Ebene, die sich zumindest im Wesentlichen parallel zur Anlagefläche 92a erstreckt.
Hierbei weist die erste Nut 136a eine Erstreckung entlang der Axialrichtung 28a auf,
die größer ist als eine Erstreckung des ersten Dichtelements 122a entlang der Axialrichtung
28a. Hierdurch wird eine Dichtungsfunktion bei einem Axialhub des ersten Spannelements
22a relativ zum zweiten Spannelement 24a gewährleistet.
[0034] Ferner weist das erste Spannelement 22a zur Aufnahme des zweiten Dichtelements 124a
eine zweite Nut 138a des zweiten Spannelements 24a auf. Die zweite Nut 138a ist in
einer Innenseite 140a der zentralen Öffnung 94a des ersten Spannelements 22a angeordnet
und erstreckt sich entlang eines gesamten Umfangs der zentralen Öffnung 94a. Der Umfang
der zentralen Öffnung 94a verläuft in einer Ebene, die sich zumindest im Wesentlichen
parallel zur Anlagefläche 92a des ersten Spannelements 22a erstreckt. Die zweite Nut
138a weist eine Erstreckung entlang der Axialrichtung 28a auf, die größer ist als
eine Erstreckung des zweiten Dichtelements 124a entlang der Axialrichtung 28a. Hierdurch
wird ebenfalls eine Dichtungsfunktion bei einem Axialhub des ersten Spannelements
22a relativ zum zweiten Spannelement 24a gewährleistet. Mittels dem ersten Dichtelement
122a und dem zweiten Dichtelement 124a werden das erste Spannelement 22a und das zweite
Spannelement 24a miteinander verbunden und axial fixiert.
[0035] In Figuren 7 bis 10 sind zwei alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen
der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung
beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 bis 6, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 6 verwiesen
werden kann.
[0036] Figur 7 zeigt eine perspektivische Detailansicht einer alternativen erfindungsgemäßen
Handwerkzuegmaschinenspannvorrichtung 10b in einem geöffneten Zustand mit einem analogen
Schnitt gemäß der Linie V-V aus Fig. 4. Die Handwerkzuegmaschinenspannvorrichtung
10b umfasst eine Spanneinheit 12b, die dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug 14b auf einer
Spindel 16b zu verspannen. Die Spanneinheit 12b umfasst ein erstes Spannelement 22b
und ein relativ zum ersten Spannelement 22b bewegbares zweites Spannelement 24b. Des
Weiteren umfasst die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10b eine Ablaufsicherungseinheit
18b zur Vermeidung eines Ablaufens der Spanneinheit 12b und/oder des Werkzeugs 14b
von der Spindel 16b. Die Ablaufsicherungsvorrichtung 18b weist eine als Hubeinheit
26b ausgebildete Bewegungsänderungseinheit 20b auf, die dazu vorgesehen ist, in einem
Bremsbetrieb eine erste Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement 22b und dem
zweiten Spannelement 24b in eine zweite Relativbewegung zu überführen.
[0037] Die Hubeinheit 26b weist drei erste Hubelemente 30b, 32b, 34b auf, die an einer einer
Anlagefläche 92b abgewandten Seite 116b des ersten Spannelements 22b angeordnet sind.
Ferner weist die Hubeinheit 26b drei zweite Hubelemente 36b, 38b, 40b auf, die einstückig
mit dem ersten Spannelement 22b ausgebildet sind. Die zweiten Hubelemente 36b, 38b,
40b sind rampenförmig ausgebildet. Die ersten Hubelemente 30b, 32b, 34b sind als Wälzkörper
142b, 144b, 146b ausgebildet. Die Wälzkörper 142b, 144b, 146b sind in Ausnehmungen
148b, 150b, 152b in der der Anlagefläche 92b abgewandten Seite 116b des ersten Spannelements
22b angeordnet. Die Ausnehmungen 148b, 150b, 152b sind entlang eines Kreisrings gleichmäßig
verteilt und beabstandet zueinander im ersten Spannelement 22b angeordnet. Die Wälzkörper
142b, 144b, 146b des ersten Spannelements 22b korrespondieren mit den rampenförmigen
zweiten Hubelementen 36b, 38b, 40b des zweiten Spannelements 24b. Es ist jedoch denkbar,
dass in einer alternativen Ausgestaltung die ersten Hubelemente 30b, 32b, 34b rampenförmig
an dem ersten Spannelement 22b angeformt sind und die zweiten Hubelemente 36b, 38b,
40b als Wälzkörper ausgebildet sind und in Ausnehmungen im zweiten Spannelement 24b
angeordnet sind. Bei einer Rotation des ersten Spannelements 22b relativ zum zweiten
Spannelement 24b infolge eines Bremsbetriebs wälzen die Wälzkörper 142b, 144b, 146b
entlang den rampenförmigen zweiten Hubelementen 36b, 38b, 40b und erzeugen somit einen
Axialhub entlang einer Axialrichtung 28b des ersten Spannelements 22b relativ zum
zweiten Spannelement 24b.
[0038] Figur 8 zeigt eine weitere alternative Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10c.
Die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10c weist eine Spanneinheit 12c auf, die
dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug 14c in Axialrichtung 28c an einer Spindel 16c zu
verspannen. Zur Vermeidung eines Ablaufens der Spanneinheit 12c und/oder des Werkzeugs
14c von der Spindel 16c in einem Bremsbetrieb weist die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
10c eine Ablaufsicherungseinheit 18c auf. Die Ablaufsicherungseinheit 18c umfasst
eine Bewegungsänderungseinheit 20c, die dazu vorgesehen ist, im Bremsbetrieb eine
erste Relativbewegung zwischen einem ersten Spannelement 22c und einem zweiten Spannelement
24c der Spanneinheit 12c in eine zweite Relativbewegung zu überführen. Die Bewegungsänderungseinheit
20c ist als Hubeinheit 26c ausgebildet, die dazu vorgesehen ist, im Bremsbetrieb zumindest
eine Relativbewegung des ersten Spannelements 22c relativ zum zweiten Spannelement
24c entlang der Axialrichtung 28c zu erzeugen. Die Hubeinheit 26c ist als Kurvengetriebe
154c ausgebildet, das zwei als Steuerausnehmungen 48c, 50c ausgebildete Hubelemente
30c, 32c aufweist, in die jeweils eines von zwei Steuerelementen 52c, 54c des Kurvengetriebes
154c eingreift. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Kurvengetriebe 154c eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anzahl an Steuerelementen 52c, 54c und an
Steuerausnehmungen 48c, 50c aufweist. Ein Fachmann wird je nach Anwendungsfall eine
geeignete Anzahl an Steuerelementen 52c, 54c und an Steuerausnehmungen 48c, 50c vorsehen.
[0039] Die Steuerelemente 52c, 54c sind beweglich in den Steuerausnehmungen 48c, 50c angeordnet.
Ferner sind die Steuerelemente 52c, 54c stiftförmig ausgebildet. Hierbei sind die
Steuerelemente 52c, 54c jeweils mittels einer Presspassung in einer von zwei Ausnehmungen
158c, 160c des zweiten Spannelements 24c fixiert. Es ist jedoch auch denkbar, dass
die Steuerelemente 52c, 54c mittels einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Verbindungsart an der Spindel 16c fixiert sind, wie beispielsweise mittels einer kraftschlüssigen
und/oder einer stoffschlüssigen Verbindung. Die Ausnehmungen 158c, 160c sind diametral
zueinander an einer sich entlang einer Umfangsrichtung 58c erstreckenden Seite 162c
des zweiten Spannelements 24c angeordnet. Somit sind die Ausnehmungen 158c, 160c entlang
der Umfangsrichtung 58c gleichmäßig verteilt am zweiten Spannelement 24c angeordnet.
Die Steuerausnehmungen 48c, 50c des Kurvengetriebes 154c sind am ersten Spannelement
22c angeordnet. Hierbei weisen die Steuerausnehmungen 48c, 50c in einer sich entlang
der Umfangsrichtung 58c erstreckenden Seite 156c des ersten Spannelements 22c eine
Erstreckung entlang eines Winkelbereichs von ca. 20° entlang der Umfangsrichtung 58c
auf. Ferner weisen die Steuerausnehmungen 48c, 50c entlang der Umfangsrichtung 58c
betrachtet, eine mathematisch definierte Steigung in Axialrichtung 28c auf. Die Steuerelemente
52c, 54c erstrecken sich ausgehend vom zweiten Spannelement 24c in die Steuerausnehmungen
48c, 50c hinein.
[0040] Die Steuerelemente 52c, 54c sind mittels eines Zusammenwirkens mit den Steuerausnehmungen
48c, 50c dazu vorgesehen, im Bremsbetrieb der Winkelschleifmaschine 60c eine erste
Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement 22c und dem zweiten Spannelement
24c der Spanneinheit 12c in eine zweite Relativbewegung zu überführen. Das erste Spannelement
22c wird hierbei infolge einer Rotationsbewegung relativ zum zweiten Spannelement
34c und relativ zur Spindel 16c translatorisch relativ zum zweiten Spannelement 34c
entlang einer Rotationsachse 86c der Spindel 16c in Richtung des Werkzeugs 14c bewegt.
Die translatorische Bewegung entlang einer Strecke x des ersten Spannelements 22c
wird hierbei durch eine Abmessung der Steuerausnehmungen 48c, 50c begrenzt.
[0041] In einem Arbeitsbetrieb der Winkelschleifmaschine 60c sind die Steuerelemente 52c,
54c jeweils in einem werkzeugseitigen Bereich 164c der Steuerausnehmungen 48c, 50c
angeordnet. Das erste Spannelement 22c und das zweite Spannelement 24c liegen hierbei
an einer der Spanneinheit 12c zugewandten Seite 166c des Werkzeugs 14c an. Es ist
jedoch auch denkbar, dass das zweite Spannelement 24c im Arbeitsbetrieb beabstandet
zu der der Spanneinheit 12c zugewandten Seite 166c des Werkzeugs 14c angeordnet ist
und lediglich das erste Spannelement 22c an der der Spanneinheit 12c zugewandten Seite
166c des Werkzeugs 14c anliegt. Eine an der der Spanneinheit 12c zugewandten Seite
166c des Werkzeugs 14c anliegende Anlagefläche 92c des ersten Spannelements 22c ist
mit einer Haftbeschichtung versehen, die einen hohen Reibwert aufweist. Die der Spanneinheit
12c zugewandte Seite 166c des Werkzeugs 14c ist ebenfalls mit einer Haftbeschichtung
versehen. Hierdurch kann eine Drehmitnahme bei einem Ablaufen und/oder im Bremsbetrieb
gewährleistet werden.
[0042] Die Rotation zwischen dem ersten Spannelement 22c und dem zweiten Spannelement 24c
entsteht beim Bremsbetrieb aus der Drehmomentdifferenz zwischen dem Werkzeug 14c und
der Spanneinheit 12c. Das Werkzeug 14c dreht durch die entstehende Reibung zwischen
dem Werkzeug 14c und einer Anlagefläche 92c des ersten Spannelements 22c das erste
Spannelement 22c mit. Mittels des Eingreifens der Steuerelemente 52c, 54c in die Steuerausnehmungen
48c, 50c und die Steigung der Steuerausnehmungen 48c, 50c wird das erste Spannelement
22c infolge der Rotation relativ zum zweiten Spannelement 24c translatorisch entlang
der Axialrichtung 28c bewegt. Das erste Spannelement 22c übt hierbei eine Kraft entlang
der Axialrichtung 28c auf das Werkzeug 14c aus. Das Werkzeug 14c wird somit entlang
der Axialrichtung 28c gegen die Spindel 16c gedrückt, so dass eine Spannkraft im Gewinde
90c der Spindel 16c und im Innengewinde 88c des zweiten Spannelements 24c erhalten
bleibt und/oder erhöht wird. Hierdurch kann ein Lösen des Werkzeugs 14c und somit
ein Ablaufen des Werkzeugs 14c und/oder der Spanneinheit 12c im Bremsbetrieb verhindert
werden.
[0043] Mittels einer Drehmomentdifferenz zwischen dem Werkzeug 14c und der Spanneinheit
12c im Bremsbetrieb werden die Steuerelemente 52c, 54c infolge der ersten Relativbewegung
zwischen dem ersten Spannelement 22c und dem zweiten Spannelement 24c innerhalb der
Steuerausnehmungen 48c, 50c in Richtung eines spannelementseitigen Bereichs 168c der
Steuerausnehmungen 48c, 50c bewegt. Der spannelementseitige Bereich 168c der Steuerausnehmungen
48c, 50c ist jeweils auf einer Seite der Steuerausenhmungen 48c, 50c angeordnet, die
dem zweiten Spannelement 24c zugewandt ist. Hierbei wird das zweite Spannelement 24c
entkoppelt von der der Spanneinheit 12c zugewandten Seite 166c des Werkzeugs 14c.
Bei einem Anliegen der Steuerelemente 52c, 54c an dem maschinenseitigen Bereich 168c
der Steuerausnehmungen 48c, 50c hat das erste Spannelement 22c die Strecke x entlang
der Axialrichtung 86c zurückgelegt. Die Steuerelemente 52c, 54c haben ebenfalls die
Strecke x bezogen auf den werkzeugseitigen Bereich 164c der Steuerausnehmungen 48c,
50c entlang der Axialrichtung 66b zurückgelegt. Somit ist die translatorische Bewegung
des ersten Spannelements 22c durch einen Abstand des werkzeugseitigen Bereichs 164c
und des spannelementseitigen Bereichs 168c entlang der Steigung der Steuerausnehmungen
48c, 50c begrenzt (Figur 10).
[0044] Zur Sicherstellung einer Drehmomentübertragung und/oder einer Kraftübertragung zwischen
dem ersten Spannelement 22c und dem Werkzeug 14c in einem Bremsbetrieb weist das Kurvengetriebe
154c zwei Federelemente 56c auf, die dazu vorgesehen sind, das erste Spannelement
22c gegen die Steuerelemente 52c, 54c vorzuspannen (in Figur10 lediglich ein Federelement
dargestellt). Die Federelemente 56c sind als Zugfedern 172c ausgebildet. Es ist jedoch
auch denkbar, dass die Federelemente 56c in einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinenden Form ausgebildet sind, wie beispielsweise als Elastomerelemente oder
dergleichen. Die Zugfedern 172c sind jeweils in einer der Steuerausnehmungen 48c,
50c entlang der Umfangsrichtung 58c betrachtet, zwischen dem werkzeugseitigen Bereich
164c der Steuerausnehmungen 48c, 50c und dem in der jeweiligen Steuerausnehmung 48c,
50c eingreifenden Steuerelement 52c, 54c angeordnet. Die Zugfedern 172c beaufschlagen
das erste Spannelement 22c somit mit Federkräften entlang der Umfangsrichtung 58c.
Das erste Spannelement 22c wird infolge der Federkräfte der Zugfedern 172c in Richtung
des zweiten Spannelements 24c vorgespannt. Die Spanneinheit 12c wird somit in einem
im Wesentlichen unbelasteten Zustand in eine Grundstellung zurückgestellt, so dass
die Relativbewegungen zwischen dem ersten Spannelement 22c und dem zweiten Spannelement
24c im Bremsbetrieb zuverlässig ausgeführt werden können.
[0045] Das erste Spannelement 22c weist ferner an einer dem zweiten Spannelement 24c zugewandten
Fläche 170c Schmiermittelaufnahmeelemente (hier nicht näher dargestellt) auf, die
dazu vorgesehen sind, eine Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement 22c und
dem zweiten Spannelement 24c mit geringer Reibung zu ermöglichen. Es ist ebenfalls
denkbar, dass die Schmiermittelaufnahmeelemente am zweiten Spannelement 24b angeordnet
sind oder sowohl am ersten Übertragungselement 22c als auch am zweiten Spannelement
24c angeordnet sind.
[0046] Die Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung 10c umfasst zwei Anschlagelemente 42c,
44c, die dazu vorgesehen sind, die erste Relativbewegung zwischen dem ersten Spannelement
22c und dem zweiten Spannelement 24c bzw. die Rotation des ersten Spannelements 22c
relativ zum zweiten Spannelement 24c zu begrenzen. Die Anschlagelemente 42c, 44c werden
hierbei jeweils von einem Ende einer Abmessung der Steuerausnehmungen 48c, 50c gebildet,
an dem das Steuerelement 52c, 54c bei einer Rotation des ersten Spannelements 22c
realtiv zum zweiten Spannelement 24c bei einem Erreichen einer Endposition anschlägt.
1. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung mit zumindest einer Spanneinheit (12a; 12b;
12c), die dazu vorgesehen ist, ein Werkzeug (14a; 14b; 14c) auf einer Spindel (16a;
16b; 16c) zu verspannen, wobei die Spanneinheit (12a; 12b; 12c) dazu vorgesehen ist,
das Werkzeug (14a; 14b; 14c) axial an der Spindel (16a; 16b; 16c) gegen einen Aufnahmeflansch
(80a; 80c) zu verspannen, und mit zumindest einer Ablaufsicherungseinheit (18a; 18b;
18c) zur Vermeidung eines Ablaufens der Spanneinheit (12a; 12b; 12c) und/oder des
Werkzeugs (14a; 14b; 14c) von der Spindel (16a; 16b; 16c), wobei die Ablaufsicherungseinheit
(18a; 18b; 18c) zumindest eine Bewegungsänderungseinheit (20a; 20b; 20c) aufweist,
die dazu vorgesehen ist, in einem Bremsbetrieb zumindest teilweise eine erste Relativbewegung
zwischen zumindest zwei Spannelementen (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c) der Spanneinheit
(12a; 12b; 12c) in eine zweite Relativbewegung zu überführen, wobei das erste Spannelement
(22a; 22b; 24c) beweglich entlang einer Umfangsrichtung (58a; 58b; 58c) und entlang
einer Axialrichtung (28a; 28b; 28c) im zweiten Spannelement (24a; 24b; 22c) gelagert
ist, gekennzeichnet durch zumindest ein Anschlagelement (42a, 44a, 46a; 42b, 44b, 46b; 42c, 44c), das dazu
vorgesehen ist, zumindest eine Relativbewegung zwischen den zwei Spannelementen (22a,
24a; 22b, 24b; 22c, 24c) zu begrenzen.
2. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsänderungseinheit (20a; 20b; 20c) als Hubeinheit (26a; 26b; 26c) ausgebildet
ist, die dazu vorgesehen ist, im Bremsbetrieb zumindest eine Relativbewegung der zwei
Spannelemente (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c) entlang einer Axialrichtung (28a, 28b,
28c) zu erzeugen.
3. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinheit (26a; 26b; 26c) zumindest ein Hubelement (30a, 32a, 34a, 36a, 38a,
40a; 30b, 32b, 34b; 32c, 34c) aufweist, das zumindest teilweise einstückig mit einem
der zwei Spannelemente (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c) ausgebildet ist.
4. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (30a, 32a, 34a, 36a, 38a, 40a; 30b, 32b, 34b; 30c, 32c) rampenförmig
ausgebildet ist.
5. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinheit (26c) als Kurvengetriebe (154c) ausgebildet ist, das zumindest ein
als Steuerausnehmung (48c, 50c) ausgebildetes Hubelement (30c, 32c) aufweist, in die
zumindest ein Steuerelement (52c, 54c) des Kurvengetriebes (154c) zumindest teilweise
eingreift.
6. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (52c, 54c) stiftförmig ausgebildet ist.
7. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerausnehmung (48c, 50c) an einem Spannelement (22c) der Spanneinheit (12c)
angeordnet ist.
8. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kurvengetriebe (154c) zumindest ein Federelement (56c) aufweist, das dazu vorgesehen
ist, zumindest ein Spannelement (24c) der Spanneinheit (12c) relativ zum Steuerelement
(52c, 54c) vorzuspannen.
9. Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung zumindest nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerausnehmung (48c, 50c) in einer Seite (156c) des Spannelements (24c) eine
Erstreckung entlang eines Winkelbereichs kleiner als 40° entlang einer Umfangsrichtung
(58c) aufweist.
10. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit einer Handwerkzeugmaschinenspannvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Clamping device for a hand-held machine tool with at least one clamping unit (12a;
12b; 12c) which is provided for clamping a tool (14a; 14b; 14c) on a spindle (16a;
16b; 16c), wherein the clamping unit (12a; 12b; 12c) is provided for clamping the
tool (14a; 14b; 14c) axially on the spindle (16a; 16b; 16c) against a receiving flange
(80a; 80c), and with at least one detachment protection unit (18a; 18b; 18c) for avoiding
detachment of the clamping unit (12a; 12b; 12c) and/or of the tool (14a; 14b; 14c)
from the spindle (16a; 16b; 16c), wherein the detachment protection unit (18a; 18b;
18c) has at least one movement changing unit (20a; 20b; 20c) which is provided in
order, in a braking mode, to at least partially convert a first relative movement
between at least two clamping elements (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c) of the clamping
unit (12a; 12b; 12c) into a second relative movement, wherein the first clamping element
(22a; 22b; 24c) is mounted in the second clamping element (24a; 24b; 22c) so as to
be movable along a circumferential direction (58a; 58b; 58c) and along an axial direction
(28a; 28b; 28c), characterized by at least one stop element (42a, 44a, 46a; 42b, 44b, 46b; 42c, 44c) which is provided
to limit at least one relative movement between the two clamping elements (22a, 24a;
22b, 24b; 22c, 24c).
2. Clamping device for a hand-held machine tool according to Claim 1, characterized in that the movement changing unit (20a; 20b; 20c) is designed as a lifting unit (26a; 26b;
26c) which is provided in order, in the braking mode, to produce at least one relative
movement of the two clamping elements (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c) along an axial
direction (28a, 28b, 28c).
3. Clamping device for a hand-held machine tool according to Claim 2, characterized in that the lifting unit (26a; 26b; 26c) has at least one lifting element (30a, 32a, 34a,
36a, 38a, 40a; 30b, 32b, 34b; 32c, 34c) which is at least partially formed integrally
with one of the two clamping elements (22a, 24a; 22b, 24b; 22c, 24c).
4. Clamping device for a hand-held machine tool according to Claim 3, characterized in that the lifting element (30a, 32a, 34a, 36a, 38a, 40a; 30b, 32b, 34b; 30c, 32c) is of
ramp-shaped design.
5. Clamping device for a hand-held machine tool according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the lifting unit (26c) is designed as a cam mechanism (154c) which has at least one
lifting element (30c, 32c) which is designed as a control recess (48c, 50c) and in
which at least one control element (52c, 54c) of the cam mechanism (154c) at least
partially engages.
6. Clamping device for a hand-held machine tool according to Claim 5, characterized in that the control element (52c, 54c) is of pin-shaped design.
7. Clamping device for a hand-held machine tool at least according to Claim 5, characterized in that the control recess (48c, 50c) is arranged on a clamping element (22c) of the clamping
unit (12c).
8. Clamping device for a hand-held machine tool according to Claim 7, characterized in that the cam mechanism (154c) has at least one spring element (56c) which is provided
for pretensioning at least one clamping element (24c) of the clamping unit (12c) relative
to the control element (52c, 54c).
9. Clamping device for a hand-held machine tool at least according to Claim 7, characterized in that the control recess (48c, 50c) in one side (156c) of the clamping element (24c) has
an extent along an angular range of less than 40° along a circumferential direction
(58c).
10. Hand-held machine tool, in particular angle grinder, with a clamping device for a
hand-held machine tool according to one of the preceding claims.
1. Dispositif de serrage pour une machine-outil portative comprenant au moins une unité
de serrage (12a ; 12b ; 12c) qui est prévue pour serrer un outil (14a ; 14b ; 14c)
sur une broche (16a ; 16b ; 16c), l'unité de serrage (12a ; 12b ; 12c) étant prévue
pour serrer l'outil (14a ; 14b ; 14c) axialement sur la broche (16a ; 16b ; 16c) contre
une bride de réception (80a ; 80c), et comprenant au moins une unité anti-desserrage
(18a ; 18b ; 18c) pour empêcher que l'unité de serrage (12a ; 12b ; 12c) et/ou l'outil
(14a ; 14b ; 14c) ne se détache(nt) de la broche (16a ; 16b ; 16c), l'unité anti-desserrage
(18a ; 18b ; 18c) comprenant au moins une unité de modification de mouvement (20a
; 20b ; 20c) qui est prévue pour, lors d'un fonctionnement de freinage, transformer
au moins partiellement un premier mouvement relatif entre au moins deux éléments de
serrage (22a, 24a ; 22b, 24b ; 22c, 24c) de l'unité de serrage (12a ; 12b ; 12c) en
un deuxième mouvement relatif, le premier élément de serrage (22a ; 22b ; 24c) étant
monté dans le deuxième élément de serrage (24a ; 24b ; 22c) de manière mobile le long
d'une direction périphérique (58a ; 58b ; 58c) et le long d'une direction axiale (28a
; 28b ; 28c), caractérisé par au moins un élément de butée (42a, 44a, 46a ; 42b, 44b, 46b ; 42c, 44c) qui est prévu
pour limiter au moins un mouvement relatif entre les deux éléments de serrage (22a,
24a ; 22b, 24b ; 22c, 24c).
2. Dispositif de serrage pour une machine-outil portative selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'unité de modification de mouvement (20a ; 20b ; 20c) est réalisée sous forme d'unité
de course (26a ; 26b ; 26c) qui est prévue pour, lors du fonctionnement de freinage,
générer au moins un mouvement relatif des deux éléments de serrage (22a, 24a ; 22b,
24b ; 22c, 24c) le long d'une direction axiale (28a, 28b, 28c).
3. Dispositif de serrage pour une machine-outil portative selon la revendication 2,
caractérisé en ce que l'unité de course (26a ; 26b ; 26c) comprend au moins un élément de course (30a,
32a, 34a, 36a, 38a, 40a ; 30b, 32b, 34b ; 32c, 34c) qui est réalisé au moins partiellement
d'un seul tenant avec l'un des deux éléments de serrage (22a, 24a ; 22b, 24b ; 22c,
24c).
4. Dispositif de serrage pour une machine-outil selon la revendication 3,
caractérisé en ce que l'élément de course (30a, 32a, 34a, 36a, 38a, 40a ; 30b, 32b, 34b ; 30c, 32c) est
réalisé en forme de rampe.
5. Dispositif de serrage pour une machine-outil selon l'une quelconque des revendications
2 à 4, caractérisé en ce que l'unité de course (26c) est réalisée sous forme de mécanisme à cames (154c) qui comprend
au moins un élément de course (30c, 32c) réalisé sous forme d'évidement de commande
(48c, 50c), dans lequel vient en prise au moins partiellement au moins un élément
de commande (52c, 54c) du mécanisme à cames (154c).
6. Dispositif de serrage pour une machine-outil selon la revendication 5,
caractérisé en ce que l'élément de commande (52c, 54c) est réalisé en forme de goupille.
7. Dispositif de serrage pour une machine-outil au moins selon la revendication 5,
caractérisé en ce que l'évidement de commande (48c, 50c) est disposé sur un élément de serrage (22c) de
l'unité de serrage (12c).
8. Dispositif de serrage pour une machine-outil selon la revendication 7,
caractérisé en ce que le mécanisme à cames (154c) comprend au moins un élément ressort (56c) qui est prévu
pour pré-contraindre au moins un élément de serrage (24c) de l'unité de serrage (12c)
par rapport à l'élément de commande (52c, 54c).
9. Dispositif de serrage pour une machine-outil selon la revendication 7,
caractérisé en ce que l'évidement de commande (48c, 50c) dans un côté (156c) de l'élément de serrage (24c)
présente une étendue le long d'une plage angulaire inférieure à 40° le long d'une
direction périphérique (58c).
10. Machine-outil portative, en particulier meuleuse d'angle, comprenant un dispositif
de serrage pour une machine-outil portative selon l'une quelconque des revendications
précédentes.