| (19) |
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(11) |
EP 2 633 129 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2018 Patentblatt 2018/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.10.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/068765 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/055917 (03.05.2012 Gazette 2012/18) |
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| (54) |
HYDRAULISCHE ANORDNUNG
HYDRAULIC CIRCUIT
CIRCUIT HYDRAULIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.10.2010 DE 102010043135
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.2013 Patentblatt 2013/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Deere & Company |
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Moline, IL 61265 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SEEBODE, Mario
68199 Mannheim (DE)
- KAZIMIERS, Thilo
01819 Bahretal (DE)
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| (74) |
Vertreter: John Deere GmbH & Co. KG |
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Global Intellectual Property Services
John-Deere-Straße 70 68163 Mannheim 68163 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 832 685 EP-A1- 2 270 284 WO-A1-2010/050305
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EP-A1- 2 151 526 WO-A1-2008/023516 US-A1- 2005 071 064
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Anordnung mit wenigstens einem hydraulischen
Verbraucher, einer lastdruckgesteuerten Hydraulikpumpe, einem Hydrauliktank und einem
mit dem hydraulischen Verbraucher verbundenen hydraulischen Steuerkreis, mit welchem
ein von der Hydraulikpumpe geförderter Volumenstrom veränderbar ist, wobei der hydraulische
Steuerkreis ein Überdruckventil und ein elektronisch ansteuerbares Steuerventil umfasst,
wie in
WO 2008/023516 A1 offenbart. Ferner betrifft die Erfindung ein landwirtschaftliches Fahrzeug mit einer
solchen hydraulischen Anordnung.
Es ist bekannt, hydraulische Anordnungen an landwirtschaftlichen Fahrzeugen, wie Schlepper,
Erntemaschinen oder andere selbstfahrende Arbeitsmaschinen, oder auch an Baumaschinen
mit einem hydraulischen Steuerkreis auszurüsten, der derart ausgebildet und an einen
Hydraulikkreis bzw. an ein hydraulisches System bzw. an einen hydraulischen Verbraucher
angeschlossen ist, dass bei bestimmten Betriebszuständen, insbesondere bei niedrigen
Motordrehzahlen und/oder niedrigen Motorlasten, ein von einer lastdruckgesteuerten
Hydraulikpumpe geförderter Volumenstrom erhöht wird. Insbesondere dienen derartige
hydraulische Steuerkreis dazu, die Motorlast temporär künstlich zu erhöhen, um eine
für einen Ausbrennvorgang eines Dieselpartikelfilters erforderliche Abgastemperatur
zu erreichen. Eine Motorlasterhöhung erfolgt dann dadurch, dass ein höherer Volumenstrom
von der Hydraulikpumpe gefördert und entsprechend am Motor eine höhere Motorlast abgerufen
wird. Derartige hydraulische Steuerkreise zur Motorlasterhöhung umfassen üblicherweise
ein Überdruckventil, welches in Verbindung mit einem von einer elektronischen Steuereinheit
angesteuerten Schaltventil zuschaltbar ist, so dass ein zusätzlicher Volumenstrom
abgeführt und damit eine Volumenstromerhöhung an der Hydraulikpumpe erzielt wird,
wobei die Zuschaltung des Überdruckventils bzw. die Ansteuerung des Schaltventils
erfolgt, wenn die elektronische Steuereinheit ein entsprechendes Signal liefert, welches
auf eine zu niedrige Abgastemperatur am Dieselpartikelfilter schließen lässt. Der
genannte hydraulische Steuerkreis ist derart ausgebildet, dass eine Aktivierung des
Steuerkreises, d.h. eine Zuschaltung des Überdruckventils bzw. eine Ansteuerung des
Schaltventils, die hydraulische Versorgung hydraulischer Prioritätssysteme, wie beispielsweise
eine hydraulische Bremsanlage, hydraulisch unterstützte Lenkung etc., nicht beeinflusst
wird. Anders ist es jedoch in der Regel bei hydraulischen Sekundärsystemen bzw. -verbrauchern.
Bei Zuschaltung des Überdruckventils bzw. Ansteuerung des Schaltventils wird die hydraulische
Versorgung eines an der hydraulischen Anordnung angebundenen Sekundärverbrauchers,
sei es ein zusätzlicher Hydraulikmotor, eine hydraulische Anhängevorrichtung mit Kraftheber,
ein Frontlader oder dergleichen, unterbrochen bzw. zeitweise ausgesetzt. Eine Priorisierung
der hydraulischen Sekundärsysteme bzw. des hydraulischen Sekundärverbrauchers findet
nicht statt, was zu plötzlichen Leistungsschwankungen oder zeitweisem Aussetzen des
Sekundärsystems führen kann.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine hydraulische
Anordnung der eingangs genannten Art anzugeben, durch welches die vorgenannten Probleme
überwunden werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 und 5 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
[0002] Erfindungsgemäß wird eine hydraulische Anordnung wie in Anspruch 1 definiert, wobei
der hydraulische Steuerkreis zwischen Überdruckventil und Steuerventil eine lastdruckgesteuerte
Druckwaage umfasst. Die dem Steuerventil nachgeschaltete lastdruckabhängige Druckwaage
bewirkt eine Prioritätssteuerung für einen hydraulischen Verbraucher (Sekundärverbraucher),
so dass dieser unabhängig von einer Erhöhung der Motorlast bzw. einer Volumenstromförderung
der Hydraulikpumpe weiter betrieben werden kann, ohne dass Leistungsschwankungen oder
Aussetzer eintreten.
Die Lastdrucksteuerung der Druckwaage und der Hydraulikleitung erfolgt durch eine
mit dem hydraulischen Verbraucher verbundene Lastdruckleitung, welche den am Verbraucher
vorherrschenden Betriebsdruck meldet bzw. signalisiert. Die Lastdruckleitung ist mit
einer ersten Steuerdruckleitung verbunden welche zu der Druckwaage führt und diese
mit einem in der Lastdruckleitung vorherrschenden Druck einseitig beaufschlagt. Durch
die Druckbeaufschlagung der ersten Steuerdruckleitung kann die Druckwaage in eine
entsprechende erste Richtung gedrängt werden.
Das Proportionalsteuerventil und die Druckwaage können über eine erste Hydraulikleitung
miteinander verbunden sein, wobei eine zweite Steuerdruckleitung von der ersten Hydraulikleitung
zur Druckwaage abzweigt. Die zweite Steuerdruckleitung bewirkt eine Druckbeaufschlagung
der Druckwaage auf der der oben genannten ersten Steuerdruckleitung gegenüber liegenden
Seite. Durch die Druckbeaufschlagung der zweiten Steuerdruckleitung kann die Druckwaage
in eine entsprechende der ersten Richtung entgegen gesetzte zweite Richtung gedrängt
werden. So wird die Druckwaage einerseits durch einen in der ersten Steuerdruckleitung
und andererseits durch einen in der zweiten Steuerdruckleitung herrschenden Druck
in eine bestimmte Stellung gezwungen bzw. gebracht, wobei einerseits der Lastdruck
und andererseits der am Verbraucher anliegende, durch die Hydraulikpumpe generierte,
Versorgungsdruck an der Druckwaage anliegt.
Über eine zweite Hydraulikleitung ist die Druckwaage und das Überdruckventil verbunden.
Ferner ist eine dritte Steuerdruckleitung vorgesehen, die mit der Lastdruckleitung
verbunden ist. Um einen Volumenstrom durch die Lastdruckleitung in Richtung der zweiten
Hydraulikleitung und damit ein Umgehen der Druckwaage zu vermeiden, ist in der dritten
Steuerdruckleitung ein in Richtung der zweiten Hydraulikleitung schließendes Rückschlagventil
angeordnet. Es wird dadurch sichergestellt, dass sich in der ersten Steuerdruckleitung
stets ein Druck in Richtung der Druckwaage aufbauen und dieser sich nicht in Richtung
der zweiten Hydraulikleitung abbauen kann.
Um eine möglichst stufenlose Prioritätssteuerung zu erzielen kann die Druckwaage als
Proportionalventil ausgebildet sein. Das elektronisch ansteuerbare Steuerventil kann
ferner als Proportionalsteuerventil ausgebildet sein, wodurch eine bedarfsgesteuerte
Volumenstromerhöhung erzielt werden kann. Neben einer fehlenden Prioritätssteuerung
für einen hydraulischen (Sekundär-) Verbraucher sind die im Stand der Technik bekannten
hydraulischen Steuerkreise in der Regel mit einem einfachen Schaltventil ausgestattet.
Bei Aktivierung eines Steuerkreises mit einem einfachen Schaltventil erfolgt eine
bedarfsunabhängige, fest eingestellte Volumenstromabführung, wodurch eine Motorlastzunahme
erfolgt, die ein für die Abgastemperaturerhöhung notwendiges Maß übersteigen kann
und damit unnötig Energie und Kraftstoff verbraucht bzw. verschwendet werden würde.
Durch ein als Proportionalsteuerventil ausgebildetes Steuerventil kann hingegen eine
dosierte und damit bedarfsgesteuerte Volumenstromerhöhung erfolgen, wodurch die oben
genannten Nachteile überwunden werden können. Dennoch ist es alternativ denkbar, unter
Beibehaltung der Prioritätssteuerung, an Stelle des Proportionalsteuerventils ein
einfaches Schaltventil anzuordnen, welches lediglich eine Öffnungs- und eine Schließstellung
(zwei Endstellungen, keine Zwischenstellungen) aufweist, wobei dann wie oben erwähnt,
keine bedarfsgesteuerte Volumenstromerhöhung erfolgen kann.
[0003] Eine hydraulische Anordnung gemäß obiger Ausführungen kann in einem landwirtschaftlichen
Fahrzeug angeordnet sein. Diesbezüglich ist es gleichsam denkbar eine solche Anordnung
auch an einer Baumaschine oder an einem anderen Arbeitsfahrzeug vorzusehen. Das Fahrzeug
weist einen Verbrennungsmotor, insbesondere Dieselmotor auf und eine elektronische
Steuereinheit. Die elektronische Steuereinheit ist derart ausgebildet, dass eine Ansteuerung
des Steuerventils durch entsprechend generierte Steuersignale erfolgen kann, wobei
die Steuersignale in Abhängigkeit von bestimmten Betriebszuständen am Fahrzeug generierbar
sein können. Ferner kann die Hydraulikpumpe mittelbar oder unmittelbar von dem Verbrennungsmotor
antreibbar sein, d.h. es kann eine direkte Verbindung zur Motorkurbelwelle oder eine
indirekte Verbindung vorgesehen sein. Ferner kann auch ein Übersetzungsgetriebe zwischengeschaltet
sein oder der Verbrennungsmotor einen Generator speisen, welcher wiederum einen Elektromotor
zum Antreiben der Pumpe antreibt.
[0004] Der Verbrennungsmotor kann mit einem Dieselpartikelfilter verbunden sein, durch welchen
das vom Verbrennungsmotor ausströmende Abgas gereinigt werden kann. Der Dieselpartikelfilter
kann eine Einrichtung zum Ausbrennen von gefilterten Dieselpartikeln umfassen, so
dass eine Reinigung des Dieselpartikelfilters erfolgt. Diesbezüglich kann auch ein
mit der elektronischen Steuereinheit verbundener Sensor vorgesehen sein, über welchen
die Abgastemperatur, vorzugsweise am Einlass des Dieselpartikelfilters, erfassbar
ist und in Abhängigkeit dessen die elektronische Steuereinheit ein Steuersignal zur
Ansteuerung des Steuerventils der hydraulischen Anordnung generiert.
[0005] Das Fahrzeug kann ferner ein hydraulisch betriebenes Getriebe und einen eine Öltemperatur
des Getriebes erfassenden und mit der elektronischen Steuereinheit verbundener Sensor
enthalten, wobei das Steuerventil in Abhängigkeit von einem Signal des Sensors bzw.
in Abhängigkeit von der Öltemperatur ansteuerbar ist. Beispielsweise kann dadurch
eine Öltemperierung bei kalten Betriebstemperaturen bzw. eine Wirkungsgradoptimierung
eines Getriebes erfolgen.
[0006] Das Fahrzeug kann ferner einen ein Schleppmoment des Verbrennungsmotors erfassenden
Sensor oder andere das Schleppmoment des Verbrennungsmotors erfassende Mittel enthalten,
wobei das Steuerventil in Abhängigkeit von einem Signal des Sensors oder der Mittel
bzw. in Abhängigkeit von dem Schleppmoment des Verbrennungsmotors ansteuerbar ist.
Über entsprechende Signale des Sensors oder der das Schleppmoment erfassenden Mittel,
die beispielsweise Betriebsgrößen wie Motordrehzahl, Geschwindigkeit, Drehmoment etc.
widerspiegeln, kann das Schleppmoment am Verbrennungsmotor erfasst und über die in
der hydraulischen Anordnung implementierte Steuerung verändert bzw. optimiert bzw.
gesteuert werden. Das Schleppmoment kann somit als Steuergröße in die Steuerung der
hydraulischen Anordnung einfließen, um beispielsweise eine optimale Motorbremsung
in bestimmten Betriebszuständen herbeizuführen. Das heißt, dass während eines Schubbetriebs
des Verbrennungsmotors, also in einem Betriebszustand, in dem ein Bremsmoment seitens
des Verbrennungsmotors auf einen Antriebsstrang des Fahrzeugs ausgeübt wird, die erfindungsgemäße
hydraulische Anordnung zur Optimierung dieses Schubbetriebs genutzt bzw. herangezogen
werden kann.
[0007] Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, werden nachfolgend
die Erfindung sowie weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung näher beschrieben und erläutert.
[0008] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematischen Schaltplan einer erfindungsgemäßen hydraulischen Anordnung und
- Fig. 2
- eine schamtische Seitenansicht eines Fahrzeugs mit einer hydraulischen Anordnung gemäß
Figur 1.
[0009] Figur 1 zeigt ein System zur prioritätsgesteuerten und bedarfsorientierten Leistungsanhebung
eines Verbrennungsmotors eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs. Das System umfasst
eine hydraulischen Anordnung 10 für ein landwirtschaftliches Fahrzeug 12 in Form eines
Schleppers (siehe Figur 2), sowie damit verbundene, am Fahrzeug 12 angeordnete Komponenten,
insbesondere eine elektronische Steuereinheit 14, einen Temperatursensor 16, einen
Verbrennungsmotor 18, einen Dieselpartikelfilter 20, sowie eine mit dem Verbrennungsmotor
18 verbundene Antriebsübersetzungseinheit 22, insbesondere ein hydraulisch betriebenes
Getriebe.
[0010] Die hydraulische Anordnung 10 umfasst eine lastdruckgesteuerte (Load-Sensing) Hydraulikpumpe
24, welche von der Antriebsübersetzungseinheit 22 angetrieben und über diese mit dem
Verbrennungsmotor 18 antriebsverbunden ist. Die Hydraulikpumpe ist als lastdruckgesteuerte
(variable) Verstellpumpe ausgebildet, welche aufgrund eines sich ändernden Lastdrucksignals
ihr Fördervolumen bei gleichbleibender oder veränderlicher Förderdrehzahl verändern
kann.
[0011] Die hydraulische Anordnung 10 umfasst ferner einen Hydrauliktank 26, einen hydraulischen
Verbraucher 28, sowie einen damit verbundenen hydraulischen Steuerkreis 30. Weitere
hydraulische Verbraucher 32 können am Fahrzeug 12 enthalten sein, die hier nicht weiter
im Detail dargestellt sind und primär, also unabhängig von dem hydraulischen Verbraucher
28 und unabhängig von einer Volumenstromänderung durch den hydraulischen Steuerkreis
30, von der Hydraulikpumpe 24 versorgt werden können bzw. mit dem Hydrauliktank 26
verbunden sein können. Weitere hydraulische Verbraucher 32 können beispielsweise ein
hydraulisches Bremssystem, eine hydraulische Federung, eine hydraulische Lenkung oder
eine sonstige hydraulische Versorgung von Aktuatoren sein.
[0012] Der hydraulische Schaltkreis 30 ist mit einer hydraulischen Versorgungsleitung 34
verbunden und umfasst ein damit verbundenes, elektronisch ansteuerbares Proportionalsteuerventil
36, eine als Proportionalventil ausgebildete Druckwaage 38, eine das Proportionalsteuerventil
36 und die Druckwaage verbindende erste Hydraulikleitung 40, ein Überdruckventil 42
und eine die Druckwaage 38 mit dem Überdruckventil 42 verbindende zweite Hydraulikleitung
44. Der hydraulische Schaltkreis 30 ist ferner mit einer Abflussleitung 46 verbunden,
die vom Überdruckventil 42 in den Hydrauliktank 26 führt. Des Weiteren ist der hydraulische
Schaltkreis 30 mit einer Lastdruckleitung 48 (Load-Sensing-Leitung) verbunden, die
einen Lastdruck des hydraulischen Verbrauchers 28 zur Ansteuerung der Druckwaage 38
und der Hydraulikpumpe 24 liefert. Diesbezüglich ist eine erste Steuerdruckleitung
50 vorgesehen, die die Druckwaage auf einer Druckseite mit der Lastdruckleitung 48
verbindet. Auf der gegenüber liegenden Druckseite ist die Druckwaage 38 über eine
zweite Steuerdruckleitung 52 mit der ersten Hydraulikleitung 40 verbunden. Eine dritte
Steuerdruckleitung 54 verbindet die Lastdruckleitung 48 mit der zweiten Hydraulikleitung
44, wobei in der dritten Steuerdruckleitung 54 ein in Richtung der zweiten Hydraulikleitung
44 schließendes Rückschlagventil 56 angeordnet ist. Das Überdruckventil 42 ist im
Normalfall geschlossen und wird über eine mit der zweiten Hydraulikleitung 44 verbundene
weitere Steuerdruckleitung 58 aufgesteuert. Das Steuerventil 36 ist im Normalfall
durch eine Stellfeder 60 geschlossen und wird durch ein von der elektronischen Steuereinheit
14 generiertes Steuersignal aufgesteuert. Die Druckwaage 38 wird durch eine Stellfeder
62 in eine Mittelstellung vorgespannt und durch den in der ersten bzw. zweiten Steuerdruckleitung
50, 52 herrschenden Druck in eine der Druckdifferenz entsprechende Stellung gedrängt.
[0013] Der hydraulische Verbraucher ist hier als ein Sekundärverbraucher dargestellt, d.h.
hydraulische Primärverbraucher, wie z.B. eine hydraulische Bremsanlage oder eine hydraulisch
unterstützte Lenkung am Fahrzeug 12 sind nicht dargestellt. Bei dem hydraulischen
Verbraucher kann es sich um beispielsweise ein Hubwerk für einen Frontlader 64, um
Kraftheber an einer Dreipunktanhängevorrichtung 66 oder auch um einen am Fahrzeug
12 angeordneten Hydraulikmotor (nicht dargestellt) handeln. Auch andere hydraulisch
betriebene Komponenten oder Einrichtungen, die im Fahrzeug oder am Fahrzeug 12 angeordnet
werden können, sollen unter den Begriff Sekundärverbraucher zu verstehen sein (beispielsweise
Fronthitch, Mähvorsatz etc.).
[0014] Unter normalen Betriebsbedingungen werden am Verbrennungsmotor 18 des Fahrzeugs 12
Motorleistungen abgerufen, bei denen eine zum Ausbrennen des Dieselpartikelfilters
20 ausreichende Abgastemperatur vorherrscht. Sollte jedoch diese Temperatur aufgrund
von zu niedrigem Motorlastbetrieb (Fahrzeugbetrieb mit niedriger Drehzahl und/oder
geringer Leistungsabgabe) im Abgas, insbesondere im Bereich des Dieselpartikelfilters,
nicht erreicht werden, so kann der Ausbrennvorgang nicht vollständig vollzogen werden
bzw. findet nicht statt. In diesem Fall kann erfindungsgemäß eine künstliche Motorlasterhöhung
erfolgen, wobei der gleiche Fahrzeugbetriebszustand beibehalten werden kann. Diesbezüglich
signalisiert der am Dieselpartikelfilter 20 angeordnete Temperatursensor 16 der elektronischen
Steuereinheit 14 eine unter einem einstellbaren Schwellwert (Ausbrenntemperatur) liegende
Abgastemperatur (vorzugsweise am Einlass des Dieselpartikelfilters 20) woraufhin die
elektronische Steuereinheit 14 ein Steuersignal zum Aufsteuern des Steuerventils 36
generiert. Durch Aufsteuern des Steuerventils 36 wird ein zusätzlicher hydraulischer
Volumenstrom (Verluststrom) abgerufen und über das geöffnete (aufgesteuerte) Steuerventil
36, die Druckwaage 38 und das sich öffnende Überdruckventil 58 in den Hydrauliktank
26 geleitet. Gleichzeitig wird über die Lastdruckleitung 48 ein erhöhter Lastdruck
signalisiert, woraufhin sich zum einen die Druckwaage 38 (über die anliegenden Steuerdruckleitungen
50, 52) einstellt und zum anderen das Fördervolumen an der Hydraulikpumpe 24 (über
die dort anliegende Lastdruckleitung 48) erhöht wird. Die Erhöhung des Fördervolumens
an der verstellbaren Hydraulikpumpe 24 führt bei gleich bleibender Förderdrehzahl
bzw. bei gleichbleibender Motordrehzahl zu einer erhöhten Leistungsabgabe am Verbrennungsmotor
18. Die Motorlast wird erhöht. Dies wiederum erzeugt eine Temperaturerhöhung im Abgas
bis über den vorgegebenen Schwellwert (Ausbrenntemperatur), so dass ein Ausbrennen
des Dieselpartikelfilters erfolgen kann. Sobald der Ausbrennvorgang abgeschlossen
ist, erfolgt eine entsprechende Meldung (durch hier nicht dargestellte Sensormittel)
an die Steuereinheit 14, woraufhin ein entsprechendes Steuersignal zum Schließen des
Schaltventils 36 generiert wird. Durch der stromabwärts des Schaltventils 36 angeordnete
Druckwaage 38 wird sichergestellt, dass eine Volumenstromerhöhung in dem Maße erfolgt,
dass zum einen der hydraulische Verbraucher 28 unverändert seinen Betrieb fortsetzen
kann (Priorisierung des Sekundärverbrauchers), und zum anderen die erforderliche Erhöhung
der Leistungsabgabe des Verbrennungsmotors 18 (Motorlasterhöhung) zur Anpassung der
Abgastemperatur an die für den Ausbrennvorgang des Dieselpartikelfilters 20 erforderlichen
Temperaturen erzielt wird. Durch das als Proportionalventil ausgebildete Steuerventil
36 erfolgt eine Aufsteuerung desselben durch die elektronische Steuereinheit 14 bedarfsgesteuert,
also nur in dem Maße, wie es der Fahrzeugbetriebszustand erfordert.
[0015] Auch wenn die Erfindung lediglich anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben wurde,
erschließen sich für den Fachmann im Lichte der vorstehenden Beschreibung sowie der
Zeichnung viele verschiedenartige Alternativen, Modifikationen und Varianten, die
unter die vorliegende Erfindung fallen. So kann beispielsweise eine derartige hydraulische
Anordnung 10 derart ausgebildet sein, dass über einen Sensor 14' eine Öltemperatur
eines hydraulischen Verbrauchers, beispielsweise eines hydraulisch betriebenen Getriebes
22, überwacht und analog zur Steuerung der Abgastemperatur gesteuert wird, bzw. als
Steuergröße analog in die Steuerung der hydraulischen Anordnung 10 einfließt, um Schwankungen
der Betriebstemperatur des hydraulischen Verbrauchers entgegenzuwirken bzw. um diese
auf einen optimalen Betriebswert zu halten. Weitere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen
hydraulischen Anordnung 10 können derart sein, dass über einen geeigneten Sensor 14"
oder andere Mittel Betriebsgrößen (Drehzahl, Geschwindigkeit, Drehmoment etc.) erfasst
und daraus ein Schleppmoment am Verbrennungsmotor 18 ermittelt wird. Dies kann dann
analog zur Steuerung der Abgastemperatur gesteuert, bzw. als Steuergröße in die Steuerung
der hydraulischen Anordnung 10 einfließen, um beispielsweise eine optimale Motorbremsung
in bestimmten Betriebszuständen, beispielsweise in einem Schubbetrieb des Verbrennungsmotors
18, zu erwirken. bzw. in diesen Betriebszuständen die Motorbremsung oder den Schubbetrieb
zu optimieren.
1. Hydraulische Anordnung (10) mit wenigstens einem hydraulischen Verbraucher (28), einer
lastdruckgesteuerten Hydraulikpumpe (24), einem Hydrauliktank (26) und einem mit dem
hydraulischen Verbraucher (28) verbundenen hydraulischen Steuerkreis (30), mit welchem
ein von der Hydraulikpumpe (24) geförderter Volumenstrom veränderbar ist, wobei der
hydraulische Steuerkreis (30) ein Überdruckventil (42) und ein elektronisch ansteuerbares
Steuerventil (36) umfasst, wobei der hydraulische Steuerkreis (30) zwischen Überdruckventil
(42) und Steuerventil (36) eine lastdruckgesteuerte Druckwaage (38) umfasst und wobei
eine Lastdruckleitung (48) enthalten ist, von der eine erste Steuerdruckleitung (50)
zur Druckwaage (38) abzweigt, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Druckwaage (38) und das Überdruckventil (42) verbindende zweite Hydraulikleitung
(44) enthalten ist, welche über eine dritte Steuerdruckleitung (54) mit der Lastdruckleitung
(48) verbunden ist, wobei in der dritten Steuerdruckleitung (54) ein in Richtung der
zweiten Hydraulikleitung (44) schließendes Rückschlagventil (56) angeordnet ist.
2. Hydraulische Anordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Hydraulikleitung (40) enthalten ist, welche das Steuerventil (36) und
die Druckwaage (38) verbindet, wobei eine zweite Steuerdruckleitung (52) von der ersten
Hydraulikleitung (40) zur Druckwaage (38) abzweigt.
3. Hydraulische Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwaage (38) als Proportionalventil ausgebildet ist.
4. Hydraulische Anordnung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (36) als Proportionalsteuerventil ausgebildet ist.
5. Landwirtschaftliches Fahrzeug (12), mit einem Verbrennungsmotor (18), einer elektronischen
Steuereinheit (14), und einer hydraulischen Anordnung (10) gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikpumpe (28) mittelbar oder unmittelbar von dem Verbrennungsmotor (18)
antreibbar und das Steuerventil (36) von der elektronischen Steuereinheit (14) ansteuerbar
ist.
6. Landwirtschaftliches Fahrzeug (12) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dieselpartikelfilter (20) und ein eine Abgastemperatur oder Dieselpartikelfiltertemperatur
erfassender und mit der elektronischen Steuereinheit (14) verbundener Sensor (16)
enthalten ist, wobei das Steuerventil (36) in Abhängigkeit von einem Signal des Sensors
(16) bzw. in Abhängigkeit von der Abgastemperatur oder Dieselpartikelfiltertemperatur
ansteuerbar ist.
7. Landwirtschaftliches Fahrzeug (12) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein hydraulisch betriebenes Getriebe (22) und ein eine Öltemperatur des Getriebes
(22) erfassender und mit der elektronischen Steuereinheit (14) verbundener Sensor
(14') enthalten ist, wobei das Steuerventil (36) in Abhängigkeit von einem Signal
des Sensors (14') bzw. in Abhängigkeit von der Öltemperatur ansteuerbar ist.
8. Landwirtschaftliches Fahrzeug (12) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein Schleppmoment des Verbrennungsmotors (18) erfassender Sensor (14") oder das
Schleppmoment des Verbrennungsmotor (18) erfassende Mittel enthalten sind, wobei das
Steuerventil (36) in Abhängigkeit von einem Signal des Sensors (14") oder der Mittel
bzw. in Abhängigkeit von dem Schleppmoment des Verbrennungsmotors (18) ansteuerbar
ist.
1. Hydraulic assembly (10) having at least one hydraulic consumer (28), a load-pressure-controlled
hydraulic pump (24), a hydraulic tank (26) and a hydraulic control circuit (30), which
is connected to the hydraulic consumer (28) and with which a volume flow which is
fed by the hydraulic pump (24) can be changed, wherein the hydraulic control circuit
(30) comprises an overpressure valve (42) and a control valve (36) which can be actuated
electronically, wherein the hydraulic control circuit (30) comprises a load-pressure-controlled
pressure balance (38) between the overpressure valve (42) and the control valve (36),
and wherein a load pressure line (48) is included, from which load pressure line (48)
branches off a first control pressure line (50) to the pressure balance (38), characterized in that a second hydraulic line (44), which connects the pressure balance (38) and the overpressure
valve (42) is included, which second hydraulic line (44) is connected to the load
pressure line (48) via a third control pressure line (54), wherein a non-return valve
(56), which closes in the direction of the second hydraulic line (44), is arranged
in the third control pressure line (54).
2. Hydraulic assembly (10) according to Claim 1, characterized in that a first hydraulic line (40) is included, which first hydraulic line connects the
control valve (36) and the pressure balance (38), wherein a second control pressure
line (52) branches off from the first hydraulic line (40) to the pressure balance
(38).
3. Hydraulic assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the pressure balance (38) is embodied as a proportional valve.
4. Hydraulic assembly (10) according to one of the preceding claims, characterized in that the control valve (36) is embodied as a proportional control valve.
5. Agricultural vehicle (12) having an internal combustion engine (18), an electronic
control unit (14) and a hydraulic assembly (10) according to one of the preceding
claims, characterized in that the hydraulic pump (28) can be driven indirectly or directly by the internal combustion
engine (18), and the control valve (36) can be actuated by the electronic control
unit (14).
6. Agricultural vehicle (12) according to Claim 5, characterized in that a diesel particle filter (20) and a sensor (16) which senses an exhaust gas temperature
or diesel particle filter temperature and is connected to the electronic control unit
(14) is included, wherein the control valve (36) can be actuated as a function of
a signal of the sensor (16) and/or as a function of the exhaust gas temperature or
diesel particle filter temperature.
7. Agricultural vehicle (12) according to Claim 5, characterized in that a hydraulically operated transmission (22) and a sensor (14') which senses an oil
temperature of the transmission (22) and is connected to the electronic control unit
(14) is included, wherein the control valve (36) can be actuated as a function of
a signal of the sensor (14') and/or as a function of the oil temperature.
8. Agricultural vehicle (12) according to Claim 5, characterized in that a sensor (14") which senses a drag torque of the internal combustion engine (18)
or means which sense the drag torque of the internal combustion engine (18) are included,
wherein the control valve (36) can be actuated as a function of a signal of the sensor
(14") or of the means or as a function of the drag torque of the internal combustion
engine (18).
1. Agencement hydraulique (10) comprenant au moins un consommateur hydraulique (28),
une pompe hydraulique (24) commandée par une pression de charge, un réservoir hydraulique
(26) et un circuit de commande hydraulique (30) connecté au consommateur hydraulique
(28), avec lequel un débit volumique refoulé par la pompe hydraulique (24) peut être
modifié, le circuit de commande hydraulique (30) comprenant une soupape de surpression
(42) et une soupape de commande (36) pouvant être commandée de manière électronique,
le circuit de commande hydraulique (30) comprenant, entre la soupape de surpression
(42) et la soupape de commande (36), une balance manométrique (38) commandée par une
pression de charge, et une conduite de pression de charge (48) étant prévue, depuis
laquelle s'embranche une première conduite de pression de commande (50) conduisant
à la balance manométrique (38), caractérisé en ce qu'il est prévu une deuxième conduite hydraulique (44) reliant la balance manométrique
(38) et la soupape de surpression (42), laquelle est connectée par le biais d'une
troisième conduite de pression de commande (54) à la conduite de pression de charge
(48), un clapet antiretour (56) se fermant dans la direction de la deuxième conduite
hydraulique (44) étant disposé dans la troisième conduite de pression de commande
(54).
2. Agencement hydraulique (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une première conduite hydraulique (40) est prévue, laquelle relie la soupape de commande
(36) et la balance manométrique (38), une deuxième conduite de pression de commande
(52) s'embranchant depuis la première conduite hydraulique (40) vers la balance manométrique
(38).
3. Agencement hydraulique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la balance manométrique (38) est réalisée sous forme de soupape proportionnelle.
4. Agencement hydraulique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la soupape de commande (36) est réalisée sous forme de soupape de commande proportionnelle.
5. Véhicule agricole (12) comprenant un moteur à combustion (18), une unité de commande
électronique (14), et un agencement hydraulique (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la pompe hydraulique (28) peut être entraînée directement ou indirectement par le
moteur à combustion (18), et la soupape de commande (36) peut être commandée par l'unité
de commande électronique (14).
6. Véhicule agricole (12) selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un filtre à particules diesel (20) et un capteur (16) détectant une température des
gaz d'échappement ou une température du filtre à particules diesel et connecté à l'unité
de commande électronique (14) sont prévus, la soupape de commande (36) pouvant être
commandée en fonction d'un signal du capteur (16) ou en fonction de la température
des gaz d'échappement ou de la température du filtre à particules diesel.
7. Véhicule agricole (12) selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'une transmission à commande hydraulique (22) et un capteur (14') détectant une température
d'huile de la transmission (22) et connecté à l'unité de commande électronique (14)
sont prévus, la soupape de commande (36) pouvant être commandée en fonction d'un signal
du capteur (14') ou en fonction de la température de l'huile.
8. Véhicule agricole (12) selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un capteur (14'') détectant un couple résistant du moteur à combustion (18) ou des
moyens détectant le couple résistant du moteur à combustion (18) sont prévus, la soupape
de commande (36) pouvant être commandée en fonction d'un signal du capteur (14") ou
des moyens, ou pouvant être commandée en fonction du couple résistant du moteur à
combustion (18).


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