| (19) |
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(11) |
EP 2 633 162 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.10.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/068829 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/055949 (03.05.2012 Gazette 2012/18) |
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| (54) |
ABGASSCHALLDÄMPFERANORDNUNG
EXHAUST GAS MUFFLER ARRANGEMENT
SYSTÈME DE SILENCIEUX D'ÉCHAPPEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
28.10.2010 AT 17882010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.09.2013 Patentblatt 2013/36 |
| (73) |
Patentinhaber: AVL List GmbH |
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8020 Graz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLAMMLER, Kurt
A-8163 Fladnitz (AT)
- OBENAUS, Thomas
A-8072 Fernitz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Babeluk, Michael |
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Patentanwalt
Mariahilfer Gürtel 39/17 1150 Wien 1150 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 336 727 JP-A- 59 155 528
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FR-A- 1 288 891 US-A1- 2002 066 619
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abgasschalldämpferanordnung für eine Brennkraftmaschine,
insbesondere eines Stromerzeugungsaggregates, mit einem Vorschalldämpfer und einem
Nachschalldämpfer, wobei der Vorschalldämpfer und der Nachschalldämpfer in einem gemeinsamen
Gehäuse angeordnet ist, und wobei der Vorschalldämpfer in einer ersten Kammer und
der Nachschalldämpfer in einer zweiten Kammer des Gehäuses angeordnet ist, und wobei
die beiden Kammern durch zumindest eine Strömungsverbindung miteinander strömungsverbunden
sind.
[0003] Die
DE 19 834 822 A1 beschreibt einen Abgasschalldämpfer an einem Verbrennungsmotor in einer Motorkettensäge,
welcher aus einem Gehäuse besteht, das aus zwei Gehäuseschalen zusammengesetzt ist.
Die eine Gehäuseschale weist einen Abgaseinlass, die andere Gehäuseschale einen Abgasauslass
auf. Im Innenraum des Schalldämpfergehäuses sind eine Innenwand, sowie ein zwischen
Abgaseinlass und Abgasauslass angeordnetes Katalysatorelement vorgesehen.
[0004] Eine kombinierte Abgasschalldämpfer- und Katalysatoreinheit ist weiters aus der
EP 0 356 607 A1 bekannt.
[0005] Die
JP 59-155528 offenbart eine Abgasschalldämpferanordnung mit einem Vorschalldämpfer und einem Nachschalldämpfer
in einem gemeinsamen Gehäuse, wobei der Vorschalldämpfer in einer ersten Kammer und
der Nachschalldämpfer in einer zweiten Kammer des Gehäuses angeordnet ist. Die erste
und die zweite Kammer sind durch eine Strömungsverbindung miteinander verbunden. Die
Strömungsverbindung erfolgt bei der
JP 59-155528 A durch ein Verbindungsrohr, welches - unter Querung einer dritten Kammer - die erste
und die zweite Kammer miteinander strömungsverbindet. Zwischen der ersten und der
zweiten Kammer ist somit eine weitere Kammer angeordnet, welche dritte Kammer von
der ersten Kammer durch eine erste Trennwand und von der zweiten Kammer durch eine
zweite Trennwand getrennt ist. Keine der Trennwände weist eine thermische Isolierung
auf.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, auf möglichst geringem Bauraum und auf eine herstellungsmäßig
einfache Weise eine hohe akustische und thermische Dämpfung bei einer Abgasanlage
für eine Brennkraftmaschine zu erreichen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, dass eine die Strömungsverbindung aufweisende
Trennwand der beiden Kammern zumindest eine thermische Isolierung aufweist.
[0008] Die beiden Kammern können sandwichartig übereinander oder nebeneinander angeordnet
sein. Dadurch kann eine äußerst kompakte Bauweise ermöglicht werden. Bei Anwendung
in einem Stromerzeugungsaggregat, beispielsweise einem sogenannten Range Extender
für ein Elektrofahrzeug, ergibt sich der Vorteil, dass die komplette Abgasschalldämpferanordnung
in die Fahrzeug-Peripherie integriert werden kann.
[0009] Um den Wärmeübergang zwischen dem Vorschalldämpfer und dem Nachschalldämpfer zu verringern
bzw. zu verhindern, ist es besonders vorteilhaft, wenn die Trennwand zumindest eine
thermische Isolierung aufweist, wobei vorzugsweise die Trennwand eine sandwichartige
Struktur mit zumindest drei Schichten aufweist, wobei besonders vorzugsweise zwischen
zwei Trennblechen ein Isoliermatte angeordnet ist. Um unterschiedliche thermische
Längenausdehnung zwischen den beiden Schalldämpfern auszugleichen, kann die Strömungsverbindung
zwischen den beiden Kammern durch ein einen Verschiebesitz normal zur Trennwand aufweisendes
Verbindungsrohr gebildet sein.
[0010] Weiters kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass die Gehäusewand eine thermische
Isolierung, vorzugsweise eine sandwichartige Struktur mit zumindest drei Schichten,
aufweist, wobei besonders vorzugsweise zwischen einer metallischen Innenwand und einer
vorzugsweise metallischen Außenwand eine beispielsweise aus einer Isoliermatte bestehende
Isolierschicht angeordnet ist. Die Außenwand der Gehäusewand kann aus einer zumindest
einlagigen, vorzugsweise kalottengeprägten, Edelstallfolie bestehen. Die thermische
Isolierung der Gehäusewand verringert die Wärmeabstrahlung, was die Einbaumöglichkeiten
in einem Fahrzeug wesentlich erhöht.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass in das
Gehäuse zumindest ein stromaufwärts des Vorschalldämpfers zumindest eine vorzugsweise
zumindest eine Katalysatoreinheit gebildete Abgasnachbehandlungseinrichtung angeordnet
ist, wobei vorzugsweise das Gehäuse zumindest eine verschließbare Ausbauöffnung für
den Ein- und Ausbau der Abgasnachbehandlungseinrichtung aufweist. Die Integration
der Abgasnachbehandlungseinrichtung in das Gehäuse ermöglicht eine besonders kompakte
Ausführung der Abgasanlage. Die Isolierung der Gehäusewand wirkt sich dabei auch vorteilhaft
auf das Ansprechverhalten der Abgasnachbehandlungseinrichtung aus.
[0012] Dabei kann in weiterer Ausführung der Erfindung vorgesehen sein, dass das Gehäuse
einstückig mit zumindest einem vorzugsweise flexiblen Abgasrohr und/ oder einem Abgaskrümmer
ausgebildet ist, wobei zur Minimierung der Wärmeabstrahlung vorgesehen sein kann,
dass das Abgasrohr und/oder der Abgaskrümmer eine vorzugsweise durch eine sandwichartige
Struktur gebildete Isolierung mit vorzugsweise einer zwischen zwei metallischen Schichten
angeordneten Isolierschicht aufweist.
[0013] Eine hohe Schalldämpfung wird erreicht, wenn der Vorschalldämpfer als Reflektionsschalldämpfer
und der Nachschalldämpfer als kombinierter Absorbtions-Resonator-Schalldämpfer mit
zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, besonders vorzugsweise vier Resonatorkammern
ausgebildet ist.
[0014] Um eine einfache Fertigung zu ermöglichen, kann weiters vorgesehen sein, dass das
Gehäuse aus einer Oberschale und einer Unterschale aufweist, wobei die Oberschale
und die Unterschale vorzugsweise im Bereich einer Trennebene parallel zur Trennwand
miteinander verschweißt sind. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Innenwand
der Ober- und/oder Unterschale Gehäusewand aus einer Halbschale, vorzugsweise aus
Blech, besteht.
[0015] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Schalldämpferanordnung in einer ersten Ausführungsvariante in
einer Seitenansicht;
- Fig. 2
- die Schalldämpferanordnung in einer Draufsicht;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße Schalldämpferanordnung in einer zweiten Ausführungsvariante
in einem Längsschnitt gemäß der Linie III - III in Fig. 4;
- Fig. 4
- die Schalldämpferanordnung in einem Schnitt gemäß der Linie IV - IV in Fig. 3;
- Fig. 5
- die Schalldämpferanordnung in einem Schnitt gemäß der Linie V - V in Fig. 3; und
- Fig. 6
- die Schalldämpferanordnung in einem Schnitt gemäß der Linie VI - VI in Fig. 3 in einer
weiteren Ausführungsvariante.
[0016] Die Figuren zeigen jeweils eine Abgasschalldämpferanordnung 1 mit einem Gehäuse 2,
in welchem eine erste Kammer 3 und eine zweite Kammer 4 angeordnet ist. Das Gehäuse
2 besteht dabei aus einer Oberschale 2a und einer Unterschale 2b, welche miteinander
im Bereich einer Trennebene ε parallel zur Trennwand 9 verschweißt sind. In der ersten
Kammer 3 ist ein Vorschalldämpfer VSD und in der zweiten Kammer 4 ein Nachschalldämpfer
NSD angeordnet. Im gleichen Gehäuse 2 kann eine durch eine Katalysatoreinheit 5, 5a,
5b gebildete Abgasnachbehandlungseinrichtung 6 angeordnet sein.
[0017] Einstückig mit dem Gehäuse 2 kann beispielsweise ein Abgaskrümmer 7, ein Abgasrohr
oder flexible Abgasrohre ausgebildet sein.
[0018] Die Gehäusewand 8 des Gehäuses 2 weist eine sandwichartige Struktur mit mehreren
Schichten auf, wobei zwischen einer durch eine Halbschale aus Blech gebildeten Innenwand
8a und einer durch beispielsweise eine kalottengeprägte Edelstahlfolie gebildeten
Außenwand 8b eine Isoliermatte 8c angeordnet ist.
[0019] Die erste Kammer 3 und zweite Kammer 4 sind durch eine Trennwand 9 voneinander getrennt.
Die Trennwand 9 weist ebenfalls eine sandwichartige Struktur auf, wobei zwischen zwei
Trennblechen 9a, 9b eine Isoliermatte 9c angeordnet ist, wie im Detail aus Fig. 6
hervorgeht.
[0020] Im in Fig. 1 und Fig. 2 dargestelltem Ausführungsbeispiel ist die Abgasnachbehandlungseinrichtung
6 liegend angeordnet, d.h. die Strömungsachse 6 a der Abgasnachbehandlungseinrichtung
6 ist im Wesentlichen parallel zur Trennwand 9 ausgebildet.
[0021] In den Fig. 1 und Fig. 2 ist die Nachbehandlungseinrichtung 6 liegend, also mit im
wesentlichen horizontaler Strömungsachse 6a, ausgebildet. Bei der in den Fig. 3 bis
Fig. 5 dargestellten Ausführung dagegen ist sind die Katalysatoreinheiten 5a, 5b der
Abgasnachbehandlungseinrichtung 6 stehend positioniert, die Strömungsachse 6a der
Abgasnachbehandlungseinrichtung 6 ist dabei im Wesentlichen normal zur Trennwand 9
angeordnet, wobei die Katalysatoreinheiten 5a, 5b über Abdichtringe 13 in der Trennwand
9 gelagert sind. Oberhalb der Katalysatoreinheiten 5a, 5b ist jeweils eine über einen
Deckel 14 verschließbare Montageöffnung 15 vorgesehen, über welche die Katalysatoreinheiten
5a, 5b aus- und eingebaut werden können.
[0022] Der in Fig. 4 dargestellte Vorschalldämpfer VSD in der Kammer 3 ist als sogenannter
Reflektionsschalldämpfer 10 ausgebildet und weist mehrere Reflexionskammern 10a, 10b
auf, welche durch normal zur Trennwand 9 angeordnete Reflexionsbleche 11a, 11b, 11c
begrenzt sind. Der Reflexionsschalldämpfer 10 weist ein Eingangsrohr 12a, ein Verbindungsrohr
12b und ein Austrittsrohr 12c auf.
[0023] Der in Fig. 5 dargestellte Nachschalldämpfer NSD ist im Ausführungsbeispiel als kombinierter
Absorbtions-Resonator-Schalldämpfer mit Niederfrequenz-Resonatorkammern R1, R2, R3,
R4, sowie Hochfrequenz-Absorbtionskammern ausgeführt.
[0024] Vorschalldämpfer VSD und Nachschalldämpfer NSD sind über ein die Trennwand 9 durchdringendes
Verbindungsrohr 16 miteinander strömungsverbunden. Um temperaturbedingte Längenänderungen
ausgleichen zu können, ist das Verbindungsrohr 16 in einem Schiebesitz 17 normal zur
Trennwand 9 gelagert, wie in Fig. 6 erkennbar ist.
[0025] Das Abgas gelangt von der Brennkraftmaschine gemäß in den Fig. 3 bis Fig. 5 dargestellten
Pfeilen in das Gehäuse 2 und wird über die Katalysatoreinheiten 5a, 5b in den in der
ersten Kammer 3 angeordneten Vorschalldämpfer VSD geführt. Am Austritt des Vorschalldämpfers
VSD strömt das Abgas über das Verbindungsrohr 16 in den in der zweiten Kammer 4 angeordneten
Nachschalldämpfer NSD. Nach Durchströmen des Nachschalldämpfers NSD verlässt das Abgas
das Gehäuse 2 über die Austrittsöffnung 19.
[0026] Die beschriebene Abgasschalldämpferanordnung 1 erlaube eine besonders kompakte Bauweise
und die Integration des kompletten Abgasschalldämpfers, bestehend aus Vorschalldämpfer
VSD und Nachschalldämpfer NSD in die Fahrzeugperipherie.
[0027] Die Abgasschalldämpferanordnung 1 erlaubt dabei eine besonders einfache Fertigung:
Zwischen dem Vorschalldämpfer VSD und dem Nachschalldämpfer NSD wird eine Isoliermatte
9c mit einer Wanddicke zwischen 10 mm und 30 mm und einer Hitzebeständigkeit bis etwa
1.000° C eingelegt, welche den Wärmeübergang zwischen Vorschalldämpfer VSD und Nachschalldämpfer
NSD verhindert. Danach werden die Vorschalldämpfer VSD und Nachschalldämpfer NSD über
die Trennbleche 9a, 9b miteinander verbunden und verschweißt. Somit entsteht eine
kompakte Abgasschalldämpferanordnung 1, welche primär aus Vorschalldämpfer VSD und
Nachschalldämpfer NSD besteht. Der nächste Schritt ist das Aufbringen einer Isolierschicht
8c an der Innenwand 8a des Gehäuses 2. Dies kann beispielsweise durch eine auf einer
Seite selbstklebenden Isoliermatte mit einer Stärke von 10 mm bis 30 mm erfolgen.
Die Dauerhaftbefestigung erfolgt danach mittels einer durch etwa eine ein- oder mehrlagige
kalottengeprägte Edelstahlfolie gebildeten Außenwand 8b, welche fest mit der Einheit
bestehend aus Vorschalldämpfer VSD und Nachschalldämpfer NSD verschweißt wird. Die
Einprägtiefe der kalottengeprägte Edelstahlfolie kann zwischen 0,1 mm und 0,9 mm betragen.
[0028] Der Aufbau des Innenlebens des Vorschalldämpfers VSD und des Nachschalldämpfers NSD
ist - je nach Motorspezifikation - unterschiedlich adaptierbar.
[0029] Dadurch, dass Vorschalldämpfer VSD und Nachschalldämpfer NSD sandwichartig übereinander
in einem Gehäuse 2 angeordnet sind, kann eine äußerst kompakte Bauweise erzielt werden.
1. Abgasschalldämpferanordnung (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere eines Stromerzeugungsaggregates,
mit einem Vorschalldämpfer (VSD) und einem Nachschalldämpfer (NSD), wobei der Vorschalldämpfer
(VSD) und der Nachschalldämpfer (NSD) in einem gemeinsamen Gehäuse (2) angeordnet
ist, und wobei der Vorschalldämpfer (VSD) in einer ersten Kammer (3) und der Nachschalldämpfer
(NSD) in einer zweiten Kammer (4) des Gehäuses (2) angeordnet ist, und wobei die beiden
Kammern (3, 4) durch zumindest eine Strömungsverbindung miteinander strömungsverbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Strömungsverbindung aufweisende Trennwand (9) der beiden Kammern (3, 4)
zumindest eine thermische Isolierung aufweist.
2. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kammern (3, 4) sandwichartig übereinander oder nebeneinander angeordnet
sind.
3. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) eine sandwichartige Struktur mit zumindest drei Schichten aufweist,
wobei vorzugsweise zwischen zwei Trennblechen (9a, 9b) eine Isolierschicht (9c) angeordnet
ist.
4. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Gehäuse (2) zur Umgebung abgrenzende Gehäusewand (8) des Gehäuses (2) eine
thermische Isolierung aufweist, wobei vorzugsweise die Gehäusewand (8) eine sandwichartige
Struktur mit zumindest drei Schichten aufweist, wobei besonders vorzugsweise zwischen
einer metallischen Innenwand (8a) und einer vorzugsweise metallischen Außenwand (8b)
der Gehäusewand (8) eine Isolierschicht (8c) angeordnet ist.
5. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (8b) der Gehäusewand (8) aus einer zumindest einlagigen, vorzugsweise
kalottengeprägten, Edelstallfolie besteht.
6. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorschalldämpfer (VSD) als Reflektionsschalldämpfer (10) ausgebildet ist.
7. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nachschalldämpfer (NSD) zumindest zwei, vorzugsweise zumindest drei, besonders
vorzugsweise vier Resonatorkammern R1, R2, R3, R4 aufweist.
8. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das Gehäuse (2) zumindest ein stromaufwärts des Vorschalldämpfers (VSD) zumindest
eine vorzugsweise zumindest eine Katalysatoreinheit (5a, 5b) gebildete Abgasnachbehandlungseinrichtung
(6) angeordnet ist.
9. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) zumindest eine verschließbare Montageöffnung (15) für den Ein- und
Ausbau der Abgasnachbehandlungseinrichtung (6) aufweist.
10. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) einstückig mit zumindest einem vorzugsweise flexiblen Abgasrohr und/oder
einem Abgaskrümmer (7) ausgebildet ist.
11. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgasrohr und/oder der Abgaskrümmer (7) eine vorzugsweise durch eine sandwichartige
Struktur gebildete Isolierung mit vorzugsweise einer zwischen zwei metallischen Schichten
angeordneten Isolierschicht aufweist.
12. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverbindung zwischen den beiden Kammern (3, 4) durch ein in einem Schiebesitz
(17) vorzugsweise normal zur Trennwand (9) verschiebbares Verbindungsrohr (16) gebildet
ist.
13. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus einer Oberschale (2a) und einer Unterschale (2b) aufweist, wobei
die Oberschale (2a) und die Unterschale (2b) vorzugsweise im Bereich einer Trennebene
(ε) parallel zur Trennwand (9) miteinander verschweißt sind.
14. Abgasschalldämpferanordnung (1) nach Anspruche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (8a) des Gehäuses (2) aus zumindest einer Halbschale, vorzugsweise
aus Blech, besteht.
1. An exhaust gas muffler arrangement (1) for an internal combustion engine, especially
an electric generator unit, comprising a pre-muffler (VSD) and a post-muffler (NSD),
wherein the pre-muffler (VSD) and the post-muffler (NSD) are arranged in a common
housing (2), and wherein the pre-muffler (VSD) is arranged in a first chamber (3)
and the post-muffler (NSD) in a second chamber (4) of the housing (2), and wherein
the two chambers (3, 4) are flow-connected to each other by at least one flow connection,
characterised in that a separating wall (9) of the two chambers (3, 4) which has the flow connection comprises
at least one thermal insulation.
2. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to claim 1, characterised in that the two chambers (3, 4) are arranged in the manner of a sandwich on top of one another
or next to one another.
3. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the separating wall (9) has a sandwich-like structure with at least three layers,
wherein an insulating layer (9c) is preferably arranged between two separating plates
(9a, 9b).
4. An exhaust gas muffler arrangement (1) according one of the claims 1 to 3, characterised in that a housing wall (8) of the housing (2), which separates the housing (2) from the ambient
environment, comprises a thermal insulation, wherein preferably the housing wall (8)
has a sandwich-like structure with at least three layers, wherein an insulating layer
(8c) is arranged in an especially preferable way between a metallic inner wall (8a)
and a preferably metallic outer wall (8b) of the housing wall(8).
5. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to claim 4, characterised in that the outer wall (8b) of the housing wall (8) consists of an at least single-layer
stainless steel foil which is preferably embossed with spherical domes.
6. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the pre-muffler (VSD) is arranged as a reflection muffler (10).
7. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the post-muffler (NSD) comprises at least two, preferably at least three, more preferably
four, resonator chambers R1, R2, R3, R4.
8. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 7, characterised in that at least one exhaust gas aftertreatment device (6), which is preferably formed by
at least one catalytic converter unit (5a, 5b), is arranged in the housing (2) upstream
of the pre-muffler (VSD).
9. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to claim 8, characterised in that the housing (2) comprises at least one closable mounting opening (15) for the installation
or removal of the exhaust gas aftertreatment device (6).
10. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the housing (2) is integrally arranged with at least one preferably flexible exhaust
tube and/or exhaust manifold (7).
11. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to claim 10, characterised in that the exhaust tube and/or exhaust manifold (7) comprises an insulation preferably formed
by a sandwich-like structure and preferably comprising an insulating layer arranged
between two metallic layers.
12. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the flow connection between the two chambers (3, 4) is formed by a connecting tube
(16) which is displaceable in a displacing seat (17) preferably normally to the separating
wall (9).
13. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 12, characterised in that the housing (2) consists of an upper shell (2a) and a bottom shell (2b), wherein
the upper shell (2a) and the bottom shell (2b) are welded together preferably in the
region of a separating plane (ε) parallel to the separating wall (9).
14. An exhaust gas muffler arrangement (1) according to one of the claims 1 to 13, characterised in that the inner wall (8a) of the housing (2) consists of at least one half-shell, preferably
made of sheet metal.
1. Dispositif de silencieux d'échappement (1) pour un moteur à combustion interne, en
particulier un ensemble de production de courant comprenant un silencieux amont (VSD)
et un silencieux aval (NSD), le silencieux amont (VSD) et le silencieux aval (NSD)
étant montés dans un boitier commun (2), le silencieux amont (VSD) étant monté dans
une première chambre (3) de ce boitier tandis que le silencieux aval (NSD) est monté
dans une seconde chambre (4) de celui-ci, et ces deux chambres (3, 4) étant en liaison
d'écoulement par l'intermédiaire d'au moins une liaison d'écoulement,
caractérisé en ce qu'
une paroi de séparation (9) des deux chambres (3, 4) comportant la liaison d'écoulement
comporte au moins une isolation thermique.
2. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
les deux chambres (3, 4) sont montées au voisinage l'une de l'autre ou l'une sur l'autre
selon une configuration de type sandwich.
3. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la paroi de séparation (9) comporte une structure de type sandwich ayant au moins
trois couches, une couche isolante (9c) étant de préférence positionnée entre deux
tôles de séparation (9a, 9b).
4. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
3,
caractérisé en ce qu'
une paroi (8) du boitier (2) séparant ce boitier (2) de l'environnement comporte une
isolation thermique, cette paroi de boitier (8) ayant de préférence une structure
de type sandwich ayant au moins trois couches, et de façon particulièrement préférentielle
une couche isolante (8c) est positionnée entre une paroi interne métallique (8a) et
une paroi externe de préférence métallique (8b) de la paroi (8) du boitier.
5. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à la revendication 4,
caractérisé en ce que
la paroi externe (8b) de la paroi (8) du boitier est constituée d'une feuille d'acier
spécial au moins en une seule couche, de préférence estampée en une calotte.
6. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
5,
caractérisé en ce que
le silencieux amont (VSD) est réalisé sous la forme d'un silencieux par réflexion
(10).
7. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
6,
caractérisé en ce que
le silencieux aval (NSD) comporte au moins deux, de préférence au moins trois et de
façon particulièrement préférentielle au moins quatre chambres de résonateur R1, R2,
R3, R4.
8. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
7,
caractérisé en ce que
dans le boitier (2) au moins en amont du silencieux amont (VSD) est monté au moins
un dispositif de post-traitement des gaz d'échappement (6) formé de préférence par
au moins une unité de catalyseur (5a, 5b).
9. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à la revendication 8,
caractérisé en ce que
le boitier (2) comporte au moins une ouverture de montage (15) pouvant être fermée
pour permettre le montage et le démontage du dispositif de post-traitement des gaz
d'échappement (6).
10. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
9,
caractérisé en ce que
le boitier (2) est réalisé en une seule pièce avec au moins une tubulure des gaz d'échappement,
de préférence flexible et/ou un raccord coudé pour les gaz d'échappement (7).
11. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à la revendication 10,
caractérisé en ce que
la tubulure des gaz d'échappement et/ou le raccord coudé pour les gaz d'échappement
(7) comporte une isolation de préférence formée par une structure de type sandwich
ayant de préférence une couche isolante positionnée entre deux couches métalliques.
12. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
11,
caractérisé en ce que
la liaison d'écoulement entre les deux chambres (3, 4) est formée par une tubulure
de liaison (16) susceptible de coulisser dans un siège de coulissement (17) de préférence
perpendiculairement à la paroi de séparation (9).
13. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
12,
caractérisé en ce que
le boitier (2) est constitué d'une coquille supérieure (2a) et d'une coquille inférieure
(2b), la coquille supérieure (2a) et la coquille inférieure (2b) étant soudées l'une
à l'autre parallèlement à la paroi de séparation (9), de préférence dans la zone d'un
plan de séparation (ε).
14. Dispositif de silencieux d'échappement (1) conforme à l'une des revendications 1 à
13,
caractérisé en ce que
la paroi interne (8a) du boitier (2) est constituée d'au moins une demi coquille de
préférence en tôle.


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