[0001] Die Erfindung betrifft ein Steuergerät zur Hausinstallation für die drahtgebundene
Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung
mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1, eine Antriebsanordnung für eine
Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 7 und ein Verfahren zur drahtgebundenen Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung
für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung mit den Merkmalen des
Oberbegriffs von Anspruch 9.
[0002] Die in Rede stehende Antriebsvorrichtung lässt sich für eine Vielzahl von Verdunkelungsvorrichtungen
o. dgl. einsetzen. Wesentlich ist lediglich, dass ein bewegliches Verschlusselement
vorliegt. Beispiele hierfür sind Rollläden, Jalousien, Markisen, aber auch Sicherungsvorrichtungen
wie Tore und Vorhänge und insbesondere Rolltore und Rollvorhänge. Im Folgenden steht
der Anwendungsbereich der Rollläden im Vordergrund, was aber nicht beschränkend zu
verstehen ist.
[0003] Aus dem Stand der Technik z.B.
DE 10 2005 038 517 A1 ist eine Antriebsanordnung für einen Rollladen bekannt, bei der ein Rohrmotor von
einem Steuergerät drahtgebunden ferngesteuert wird. Der Rohrmotor kann hierbei einer
Vielzahl von möglichen Bauarten entsprechen. Allen hier in Rede stehenden Rohrmotoren
ist gemeinsam, dass es sich bei ihnen nach dem Antriebsprinzip um Kondensatormotoren
handelt. Kondensatormotoren sind Elektromotoren und funktionieren nach dem Prinzip
des Asynchronmotors, besitzen also einen Kurzschlussläufer, welcher sich in einem
durch einen Stator erzeugten Drehfeld bewegt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Asynchronmotoren
läuft der Kondensatormotor jedoch mit einphasigem Wechselstrom.
[0004] Dabei wird die benötigte weitere Phase wie folgt erzeugt: Die erste von zwei Statorwicklungen,
die sogenannte Hauptwicklung, wird von dem regelmäßig externen Steuergerät direkt
mit der vorhandenen Wechselstromphase verbunden. Diese Hauptwicklung ist über einen
sogenannten Betriebskondensator mit der zweiten Statorwicklung verbunden, der sogenannten
Hilfswicklung. Durch diesen Betriebskondensator entsteht an der Hilfswicklung eine
zur Spannung an der Hauptwicklung phasenverschobene Wechselspannung, wodurch wiederum
das gewünschte Magnetfeld in dem Asynchronmotor entsteht.
[0005] Eine bestimmte Zuordnung der Wechselstromphase zu einer Statorwicklung als Hauptwicklung
bewirkt eine Drehbewegung des Kondensatormotors in eine bestimmte Richtung. Um eine
Bewegung des Kondensatormotors in die entgegengesetzte Richtung zu erreichen, kann
stattdessen durch das Steuergerät die vormalige Hilfswicklung direkt mit der Wechselstromphase
verbunden werden, wodurch sie zur Hauptwicklung wird. Auch weil eine gleichzeitige
Beaufschlagung von beiden Statorwicklungen für den Asynchronmotor schädlich ist, schaltet
das Steuergerät im Gegenzug derart, dass keine direkte Beaufschlagung der vormaligen
Hauptwicklung mit der Wechselstromphase erfolgt. Vielmehr wird an dieser analog über
den Betriebskondensator eine phasenverschobene Hilfsphase erzeugt. Die Umsetzung der
Richtungsumkehr durch einen durch das Steuergerät vorgenommenen Tausch der direkt
mit Wechselspannung verbundenen Statorwicklung ist allen hier relevanten Kondensatormotoren
gemein.
[0006] Ungeachtet dieses gemeinsamen Grundprinzips gibt es jedoch eine große Vielfalt an
Rohrmotorbauarten. Grundsätzlich sind als Typus die mechanischen und die elektronischen
Rohrmotoren zu unterscheiden. Dabei sind bei den mechanischen Rohrmotoren regelmäßig
die beiden Phasenklemmen jeweils direkt mit der Haupt- und Hilfswicklung verbunden,
weswegen eine gleichzeitige Verbindung der beiden Phasenklemmen mit der Wechselstromphase
unbedingt durch das Steuergerät verhindert werden muss. Elektronische Rohrmotoren
weisen eine eigene interne Kontrollelektronik auf, welche in Abhängigkeit der Spannung
an den Phasenklemmen in der Regel über jeweils ein internes Relais immer nur höchstens
eine Phasenklemme mit der zugeordneten Wicklung verbinden. Die elektronischen Rohrmotoren
wiederum unterscheiden sich, je nach Hersteller und Modell, sowohl durch ihren inneren
Aufbau als auch durch die Breite des Funktionsumfangs. So gibt es Rohrmotoren, deren
Kontrollelektronik eine elektronische Programmierung der Endpunkteinstellung erlauben.
Andere Rohrmotoren bieten diese oder ähnliche Funktionalitäten nicht. Diese zusätzlichen
Funktionalitäten werden regelmäßig über das Steuergerät angesprochen, welches üblicherweise
räumlich getrennt von dem Rohrmotor installiert wird und dem Benutzer eine zentrale
Schnittstelle für die Ansteuerung und Einstellung des Motors für den Rollladen bieten
soll.
[0007] Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Steuergeräten ist, dass durch
die für alle Rohrmotoren gleichermaßen anwendbare Art der Richtungssteuerung zwar
praktisch jedes Steuergerät jeden Rohrmotor in seiner Richtung korrekt ansteuern kann,
jedoch für das Steuergerät nicht jederzeit erkennbar ist, ob der aktuell verbaute
Rohrmotor eine bestimmte weitergehende Funktionalität unterstützt, so etwa die elektronische
Endpunkteinstellung. Das Steuergerät muss dann in seiner Bedienoberfläche, etwa in
einem Menü, eine solche Möglichkeit anzeigen mit dem Risiko, dass der Rohrmotor dies
gar nicht vorsieht. Bei einem mit einem solchen Menüpunkt und gleichzeitiger Wirkungslosigkeit
konfrontierten Benutzer kann der Eindruck entstehen, dass entweder bei dem Steuergerät
oder bei dem Rohrmotor oder gar bei beiden Vorrichtungen ein Defekt vorliegt.
[0008] Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht also darin, ein Steuergerät zur
Hausinstallation für die drahtgebundene Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung für
eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung, eine Antriebsanordnung mit
einem solchen Steuergerät, ein Verfahren zur drahtgebundenen Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung
für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung und ein Computerprogramm
zur Durchführung eines solchen Verfahrens derart auszugestalten und weiterzubilden,
dass ein bestimmter Typus von Antriebsvorrichtung über die bestehenden Möglichkeiten
der drahtgebundenen Fernsteuerung identifiziert werden kann.
[0009] Das obige Problem wird bei einem Steuergerät gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1
durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1, bei einer Antriebsanordnung
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 7 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
von Anspruch 7 und bei einem Verfahren zur drahtgebundenen Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 9 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
von Anspruch 9 gelöst.
[0010] Wesentlich ist die Erkenntnis, dass bei bestimmten elektronischen Antriebsvorrichtungen
mit Kondensatormotor und speziell bei Rohrmotoren die jeweilige Hilfswicklung, welche
ja in dem bestimmten Augenblick nicht mit der Wechselstromphase verbunden ist, dazu
verwendet werden kann, die Bauart und den Typ etwa des Rohrmotors zu identifizieren.
So sind die Phasenklemmen nicht nur mit den Wicklungen des eigentlichen Kondensatormotors
verbunden, sondern auch je nach Typ mit einer Gleichrichterschaltung oder einer anderen
vergleichbaren Schaltung, welcher die für die Elektronik des Rohrmotors notwendige
Versorgungsspannung zur Verfügung stellt. Je nach Art dieser Schaltung zur Erzeugung
der Versorgungsspannung folgt aus dieser auch ein jeweils unterschiedliches, erfassbares
Spannungsverhalten an der der jeweiligen Hilfswicklung zugeordneten Phasenklemme.
Da beide Phasenklemmen stets mit dem Steuergerät elektrisch verbunden sind, kann das
Steuergerät also durch eine Messung an der jeweils nicht mit der Wechselstromphase
verbundenen Phasenklemme die Art, den Hersteller oder den Typ der installierten Antriebsvorrichtung
erkennen und auf dieser Grundlage den von dieser Antriebsvorrichtung unterstützen
Funktionsumfang in seiner Bedienoberfläche freischalten.
[0011] Vorschlagsgemäß nimmt das Steuergerät also während der Beaufschlagung der der jeweiligen
Verstellrichtung zugeordneten Phasenklemme mit der Wechselstromphase eine Erfassung
des Spannungsverlaufs an der anderen Phasenklemme vor. Durch Vergleich des erfassten
Spannungsverlaufs kann das Steuergerät dann die Art, den Hersteller oder gar die genauen
Typenbezeichnung der Antriebsvorrichtung ermitteln und sowohl die Ansteuerung der
Antriebsvorrichtung als auch die Darstellung der Bedienoberfläche an den Benutzer
dahingehend anpassen.
[0012] Die besonders bevorzugten Ausgestaltungen des Steuergeräts gemäß den Ansprüchen 3
und 4 und des Verfahrens gemäß den Ansprüchen 11 und 12 zielen auf ein Erkennen eines
elektronischen Rohrmotors mit einer Brückengleichrichterschaltung. Bei solchen elektronischen
Rohrmotoren wird die für die Kontrollelektronik notwendige Versorgungsspannung durch
einen Brückengleichrichter mit Glättungskondensator zur Verfügung gestellt. Damit
der Brückengleichrichter unabhängig von der Zuordnung der Wechselstromphase zu den
beiden Phasenklemmen funktioniert, sind diese regelmäßig über jeweils einen Kondensator
zum Eingang des Brückengleichrichters zusammengeführt. Daraus ergibt sich aber auch,
dass an der gerade nicht mit der Wechselspannungsphase beaufschlagten Phasenklemme
ein für den Brückengleichrichter typischer Spannungsverlauf erkennbar ist.
[0013] Die ebenfalls besonders bevorzugten Ausgestaltungen des Steuergeräts gemäß den Ansprüchen
5 und 6 und des Verfahrens gemäß den Ansprüchen 13 und 14 sehen besonders geeignete
Reaktionen auf das Erkennen eines bestimmten Rohrmotortyps vor. So kann etwa eine
elektronische Endpunkteinstellung freigeschaltet und damit dem Benutzer in der Bedienoberfläche,
etwa als Menüpunkt, angeboten werden. Gleichermaßen kann ein solcher Einstellungsvorgang
in dem Steuergerät gestartet werden, welcher bei einem anderen Rohrmotortyp keine
oder jedenfalls nicht die gewünschte Wirkung zeitigen würde. Damit können aus dem
Stand der Technik bekannte Wege zum Freischalten einer solchen Einstellungsmöglichkeit
entfallen, wie etwa mechanisch mittels einer Ausbrechbrücke.
[0014] Besonders hilfreich ist ein vorschlagsgemäßes Steuergerät in einer Antriebsanordnung
gemäß Anspruch 8, bei dem das Steuergerät sich außerhalb des Gehäuses der Antriebsvorrichtung
befindet und nur durch ein Kabel mit den Phasenklemmen mit diesem verbunden ist. In
so einem Fall sind die Möglichkeiten, anderweitig einen Kontakt zur Antriebsvorrichtung
herzustellen, besonders begrenzt.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Antriebsanordnung mit einem vorschlagsgemäßen Steuergerät,
- Fig. 2
- eine Schaltungsansicht der Antriebsanordnung mit dem vorschlagsgemäßen Steuergerät
aus Fig. 1,
- Fig. 3
- ein an einer Phasenklemme, welche nicht mit der Wechselstromphase verbunden ist, erfasstes
Spannungssignal, welches wesentlich einem vorgegeben Spannungsverlauf in Gestalt einer
Rechteckspannung entspricht.
[0016] Die Antriebsphasenklemme 14 ist diejenige der beiden Phasenklemmen 14, 15 der Antriebsvorrichtung
2, deren Beaufschlagung mit der Wechselstromphase zu einer Bewegung des Kondensatormotors
5 in die gewünschte Verstellrichtung führt. Die Gegenphasenklemme 15 ist die jeweils
andere Phasenklemme.
[0017] Die Umschalteinheit 16 ist darüber hinaus dazu eingerichtet, den Außenleiter 11 von
der einer Gegenrichtung der Verstellrichtung zugeordneten Gegenphasenklemme 15 der
beiden Phasenklemmen 14, 15 zu trennen.
[0018] Bei dem hier dargestellten Rohrmotor 2 bewirkt die nunmehr an der Antriebsphasenklemme
14 anliegende Wechselspannung, dass das erste Richtungsrelais 17 geschlossen und das
zweite Richtungsrelais 18 geöffnet wird. Damit liegt die Hauptphase an der ersten
Statorwicklung 7 an und durch den Betriebskondensator 5 entsteht die Hilfsphase an
der zweiten Statorwicklung 8. Die dritte Statorwicklung 9 wiederum ist mit dem Neutralleiter
12 verbunden.
[0019] Das Steuergerät 1 umfasst auch eine Auswertungseinheit 19, welche unabhängig von
der Schaltstellung der Umschalteinheit 16 mit beiden Phasenklemmen 14, 15 verbunden
ist und dazu eingerichtet ist, während des Durchschaltens des Außenleiters 11 auf
die Antriebsphasenklemme 14 ein Spannungssignal an der Gegenphasenklemme 15 zu erfassen.
Das erfasste Spannungssignal kann dabei jeder beliebigen Art sein und insbesondere
eine beliebige Form und Länge aufweisen. Das erfasste Spannungssignal kann auch lediglich
dem gefilterten Gleichspannungswert der an der Gegenphasenklemme 15 anliegenden Spannung
oder eine beliebige andere Filterung dieser Spannung darstellen. Die Messung der Spannung
findet dabei gegenüber dem Neutralleiter 12 statt.
[0020] Schließlich ist die Auswertungseinheit 19 dazu eingerichtet, basierend auf dem erfassten
Spannungssignal eine Bauart der Antriebsvorrichtung 2 aus einer vorgegebenen Menge
möglicher Bauarten zu erkennen. Bei der Bauart kann es sich um die grundlegende Unterscheidung
zwischen einer mechanischen und einer elektronischen Antriebsvorrichtung und speziell
um die Unterscheidung zwischen einem mechanischen und einem elektronischen Rohrmotor
handeln.
[0021] Bei einem mechanischen Rohrmotor sind häufig Haupt- und Hilfsphase direkt mit den
Phasenklemmen verbunden. Bei einem elektronischen Rohrmotor hingegen sind neben einer
Kontrollelektronik 31 regelmäßig Richtungsrelais vorhanden, welche wahlweise und abwechselnd
Haupt- und Hilfsphase mit den Anschlussklemmen verbinden. Ferner erfolgt die Endpunkteinstellung
bei mechanischen Rohrmotoren häufig durch mechanischen Eingriff, etwa durch Verstellen
einer Schraube, wohingegen bei elektronischen Rohrmotoren die Endpunkteinstellung
elektronisch erfolgen kann.
[0022] Die Bauart kann aber auch das Vorhandensein oder die Abwesenheit einzelner weiterer
Komponenten in der Antriebsvorrichtung 2 oder bestimmte schaltungstechnische Umsetzungen
von bestimmten Funktionalitäten, etwa der Gleichspannungsversorgung, angeben. Schließlich
kann die Angabe der Bauart auch den Hersteller der Antriebsvorrichtung 2 identifizieren
oder den speziellen Typ der Antriebsvorrichtung eines Herstellers bestimmen. Insbesondere
kann die Auswertungseinheit 19 dazu eingerichtet sein, ein Signal zu erzeugen, welches
eine Bauart der Antriebsvorrichtung 2 aus einer vorgegebenen Menge möglicher Bauarten
angibt. Dieses Signal kann analog oder digital und von beliebiger Komplexität sein
und entweder in irgendeiner Form von dem Steuergerät 1 nach außen kommuniziert oder
aber nur innerhalb des Steuergeräts 1 verwendet werden.
[0023] Besonders bevorzugt ist es, dass die vorgegebene Menge möglicher Bauarten eine elektronische
Rohrmotorbauart und insbesondere eine elektronische Rohrmotorbauart mit einer Brückengleichrichterschaltung
20 umfasst. Eine mit den Phasenklemmen 14, 15 verbundene Brückengleichrichterschaltung
20 zeigt ein besonders deutlich erkennbares Spannungsverhalten an der Gegenphasenklemme
15.
[0024] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Auswertungseinheit
19 dazu eingerichtet, bei einem erfassten Spannungssignal, welches einem vorgegebenen
Spannungskriterium entspricht, eine elektronische Rohrmotorbauart und speziell eine
elektronische Rohrmotorbauart mit Brückengleichrichterschaltung 20 zu erkennen. Das
vorgegebene Spannungskriterium charakterisiert das bekannte Spannungsverhalten der
zugeordneten elektronischen Rohrmotorbauart an der Gegenphasenklemme 15 und kann jedwede
an den Spannungsverlauf formulierbare Bedingung, entweder als Momentaufnahme oder
über einen längeren Erfassungszeitraum, umfassen. Vorzugsweise erzeugt die Auswertungseinheit
19 ein Signal, welches eine elektronische Rohrmotorbauart und insbesondere eine elektronische
Rohrmotorbauart mit Brückengleichrichterschaltung 20 angibt.
[0025] Bevorzugt ist, dass das vorgegebene Spannungskriterium das Überschreiten eines vorgegebenen
Minimalspannungspegels und das Unterschreiten eines vorgegebenen Maximalspannungspegels
umfasst, entweder in Kombination oder alternativ. Mit anderen Worten ist das Spannungskriterium
erfüllt, wenn das erfasste Spannungssignal entweder einen vorgegebenen Minimalspannungspegel
unterschreitet und das Spannungssignal gleichzeitig oder alternativ einen vorgegebenen
Maximalspannungspegel überschreitet.
[0026] Einen Spannungsverlauf, welcher für die Bestimmung einer elektronischen Rohrmotorbauart
mit Brückengleichrichterschaltung ganz besonders geeignet ist, stellt wesentlich eine
Rechteckspannung 21 mit vorgegebener Amplitude und einer Frequenz dar, die der Frequenz
der Wechselspannung auf dem Außenleiter 11 entspricht. Eine solche Rechteckspannung
21 ist in der Fig. 3 dargestellt. Dabei ist die Periodendauer 22 der Rechteckspannung
21 identisch zu der Periodendauer der Wechselspannung auf dem Außenleiter 11.
[0027] Wichtig ist, dass das von der Auswertungseinheit 19 erfasste Spannungssignal nicht
einer solchen Rechteckspannung 21 im Sinne einer Identität entsprechen muss, sondern
auch und insbesondere der, Filterung einer solchen Rechteckspannung 21 entsprechen
kann. Dabei kommt speziell eine Hochpassfilterung einer solchen Rechteckspannung 21
in Frage.
[0028] Weiter bevorzugt ist, dass die Auswertungseinheit 19 dazu eingerichtet ist, bei Erkennen
einer elektronischen Rohrmotorbauart, insbesondere bei Erkennen einer elektronischen
Rohrmotorbauart mit Brückengleichrichterschaltung 20, ein elektrisches Signal zur
elektronischen Endpunkteinstellung an die Antriebsvorrichtung 2 zu übermitteln. Dieses
Signal kann auf beliebigem Wege und insbesondere über die Phasenklemmen 14, 15 an
die Antriebsvorrichtung 2 übermittelt werden. Es kann sich dabei um ein beliebiges
Signal handeln, welches eine Endpunkteinstellung bei der Antriebsvorrichtung 2 bewirkt.
[0029] Eine ebenso bevorzugte weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Auswertungseinheit
19 dazu eingerichtet ist, bei Erkennen einer elektronischen Rohrmotorbauart, insbesondere
bei Erkennen einer elektronischen Rohrmotorbauart mit Brückengleichrichterschaltung
20, eine Benutzereingabe zur elektronischen Endpunkteinstellung zu empfangen. Diese
Benutzereingabe kann insbesondere als Grundlage für die Erzeugung des soeben beschriebenen
elektrischen Signals zur Übermittlung an die Antriebsvorrichtung 2 für die elektronische
Endpunkteinstellung dienen.
[0030] Fig. 1 zeigt daneben eine vorschlagsgemäße Antriebsanordnung für eine Verdunkelungsvorrichtung
bzw. Sicherungsvorrichtung mit dem Rohrmotor 2, welche eine Antriebsvorrichtung darstellt
und ein Motorgehäuse 23 aufweist, welches ihn umschließt. Der Rohrmotor 2 umfasst,
wie bereits beschrieben den Kondensatormotor 5 mit den beiden Phasenklemmen 14, 15
sowie eine Gleichrichterschaltung, hier eine Brückengleichrichterschaltung 20, mit
einem aus vier Dioden bestehenden Brückengleichrichter 24 sowie einer Parallelschaltung
eines Glättungskondensators 25 und eines Spannungsbegrenzers 26, hier einer Zenerdiode,
an einem Ausgangsknoten 27 des Brückengleichrichters 24. Diese Parallelschaltung verbindet
den Ausgangsknoten 27 mit dem Massepotential, welches auch dem Potential des anderen
Ausgangsknotens des Brückengleichrichters 24 entspricht.
[0031] Die beiden Phasenklemmen 14, 15 sind jeweils über einen Kondensator 28, 29 an einem
Wechselspannungseingang 30 des Brückengleichrichters 24 zusammengeführt, wobei der
andere Eingangsknoten des Brückengleichrichters 24 mit dem Neutralleiter 12 verbunden
ist.
[0032] Die Antriebsanordnung umfasst weiterhin eine Kontrollelektronik 31. Neben verschiedenen
anderen Funktionen steuert die Kontrollelektronik 31 beispielsweise auch das Schaltverhalten
der Richtungsrelais 17, 18. Der Ausgangsknoten 27 des Brückengleichrichters 24 ist
mit einem Versorgungsspannungseingang der Kontrollelektronik 31 verbunden. Auf diesem
Wege wird die Kontrollelektronik 31 mit einer Gleichspannung zum Betrieb versorgt.
In dem in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Gleichspannung am Ausgangsknoten
27 der Brückengleichrichters 24 einen Betrag von 24 Volt.
[0033] Das in der Fig. 1 gezeigte Steuergerät 1 ist ein vorschlagsgemäßes Steuergerät 1,
und ist in der gezeigten Antriebsanordnung mit den beiden Phasenklemmen 14, 15 verbunden.
[0034] Anhand der in der Fig. 1 gezeigten Antriebsanordnung soll nun beispielhaft illustriert
werden, wie das Steuergerät 1 die vorschlagsgemäße Erkennung durchführt. Auf eine
Benutzereingabe hin soll das Steuergerät 1 eine Abwärtsbewegung des Rohrmotors 2 veranlassen.
Die Abwärtsbewegung wird durch das Anlegen der Hauptphase an die erste Statorwicklung
7 und die sich hieraus ergebende Hilfsphase an der zweiten Statorwicklung 8 bewirkt.
[0035] Dementsprechend schaltet die Umschalteinheit 16 zu diesem Zweck so, dass der Außenleiter
11 mit der ersten Phasenklemme 14 verbunden ist. Weil sich daraufhin das erste Richtungsrelais
17 schließt, wird somit eine Verbindung zwischen dem Außenleiter 11 und der ersten
Statorwicklung 7 hergestellt. Bereits vor dem Schließen des ersten Richtungsrelais
17 wurde das zweite Richtungsrelais 18 geschlossen. An der zweiten Statorwicklung
8 entsteht die Hilfsphase mittels des Betriebskondensators 6.
[0036] Die von dem Außenleiter 11 zur Verfügung gestellte Wechselspannung an der ersten
Phasenklemme 14 gelangt, gefiltert durch den Kondensator 28, an den Wechselspannungseingang
30 des Brückengleichrichters 24. Weil die Schaltung des Brückengleichrichters 24 mit
den Kondensatoren 28, 29 symmetrisch zur ersten Phasenklemme 14 und zur zweiten Phasenklemme
15 ist, ist die Funktionsweise der Brückengleichrichterschaltung 20 auch gleich, unabhängig
davon, ob die erste Phasenklemme 14 oder die zweite Phasenklemme 15 mit der Wechselspannung
des Außenleiters 11 beaufschlagt wird.
[0037] Durch den Brückengleichrichter 24 würde grundsätzlich eine gleichgerichtete Spannung
am Ausgangsknoten 27 des Brückengleichrichters 24 entstehen, welche aber durch die
Sperrspannung der Zenerdiode 26 zusätzlich begrenzt wird, in diesem Fall auf einen
Wert von 24 Volt, und durch den Glättungskondensator 25 geglättet wird. Im Ergebnis
entsteht so wesentlich eine Gleichspannung von 24 Volt gegen Masse am Ausgangsknoten
27 des Brückengleichrichters 27, welche die Gleichrichterschaltung 20 als Versorgungsspannung
beispielsweise der Kontrollelektronik 31 zur Verfügung stellt.
[0038] Obgleich die Spannung am Wechselspannungseingang 30 des Brückengleichrichters 24
durch die Spannung an der ersten Phasenklemme 14 verursacht wird, ist - wie erfindungsgemäß
erkannt worden ist - der Spannungsverlauf an der zweiten Phasenklemme 15, welche ja
ebenfalls über einen Kondensator 29 mit dem Wechselspannungseingang 30 verbunden ist,
wesentlich durch den Aufbau der Gleichrichterschaltung 20 bestimmt und zwar wie folgt
beschrieben:
[0039] Es wurde bereits festgestellt, dass im stabilen Zustand eine Gleichspannung von 24
Volt gegen Masse am Ausgangsknoten 27 des Brückengleichrichters 24 vorliegt. Während
der positiven Halbwelle der Wechselspannung mit einer Amplitude von 220 Volt an der
ersten Phasenklemme 14 wird die Spannung am Wechselspannungseingang 30 durch den Brückengleichrichter
24 - speziell durch die Diode zwischen Wechselspannungseingang 30 und Ausgangsknoten
27 - und die Zenerdiode 26 auf einen Wert begrenzt, welcher wesentlich der Sperrspannung
der Zenerdiode 26, hier 24 Volt, plus der Flussspannung der besagten Diode entspricht.
[0040] Umgekehrt wird während der negativen Halbwelle derselben Wechselspannung an der ersten
Phasenklemme 14 die Spannung am Wechselspannungseingang durch die Diode des Brückengleichrichters
24 zwischen der Masse und dem Wechselspannungseingang 30 auf einen Wert begrenzt,
welcher wesentlich dem Massepotential minus der Flussspannung dieser Diode entspricht.
[0041] Unter weiterer Berücksichtigung der Gleichspannungsentkopplung durch den Kondensator
29 entsteht so an der zweiten Phasenklemme 15 wesentlich eine Rechteckspannung ohne
Gleichspannungsanteil, je nach Dimensionierung gegebenenfalls weitergehend hochpassgefiltert
durch den Kondensator 29, mit einer Amplitude, welcher der Hälfte der Sperrspannung
der Zenerdiode 26, hier also 12 Volt, plus der Flussspannung einer Diode des Brückengleichrichters
24 entspricht. Ein solcher Spannungsverlauf an der jeweils nicht mit dem Außenleiter
11 verbundenen Phasenklemme 15 ist also charakteristisch für diesen Rohrmotor 2. Folglich
entspricht in einer bevorzugten Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Steuergeräts
1 der vorgegebene Spannungsverlauf einer Rechteckspannung mit einer Amplitude wesentlich
gleich einer halben Sperrspannung der Zenerdiode 26, hier also 12 Volt, plus einer
Dioden-Flussspannung und einer Frequenz entsprechend der Frequenz der Wechselspannung
auf dem Außenleiter 11, insbesondere also einer Frequenz von 50 Hertz.
[0042] Bei Erfassung eines solchen Spannungsverlaufs durch die Auswertungseinheit 19 kann
diese also diesen speziellen Rohrmotor 2 erkennen und als Reaktion dem Benutzer, etwa
durch Anzeige eines entsprechenden Menüpunkts auf dem Bildschirm 3, die Eingabe einer
gewünschten Endpunkteinstellung ermöglichen, welche dann an den Rohrmotor 2 kommuniziert
wird. Umgekehrt kann die Darstellung dieses Menüpunkts bei Erfassung einer von dem
beschriebenen Verlauf abweichenden Spannung entfallen, ebenso wie der Versuch der
elektronischen Endpunkteinstellung.
[0043] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorschlagsgemäßen Antriebsanordnung
sind jedenfalls die beiden Phasenklemmen 14, 15 über ein aus dem Motorgehäuse 23 herausgeführtes
Kabel 32 mit dem Steuergerät 1 verbunden. Neben der Verbindung durch die beiden Phasenklemmen
14, 15 können weitere elektrische Verbindungen zwischen dem Steuergerät 1 und der
Antriebsvorrichtung 2 bestehen. Das Kabel 32 muss lediglich in dem Sinne aus dem Motorgehäuse
23 herausgeführt sein, dass es sich zumindest teilweise außerhalb des Motorgehäuses
23 befindet. Folglich ist in dieser bevorzugten Ausführungsform eine räumliche Trennung
zwischen dem Steuergerät 1 und der Antriebsvorrichtung 2 vorgesehen. Gerade weil die
vorschlagsgemäße Erkennung der Bauart der Antriebsvorrichtung 2 auch bei einer solchen
räumlichen Trennung funktioniert und nur der ohnehin notwendigen drahtgebundenen Verbindung
bedarf, ist sie in einem solchen Szenario besonders vorteilhaft.
[0044] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist die Auswertungseinheit 19 zusätzlich
eingerichtet, einen Drehmomentwert für das vom Kondensatormotor 5 abgegebene Drehmoment
zu erfassen und beim Abweichen eines vorbestimmten Verhaltens des Drehmomentwerts
eine Kollisionsroutine zu durchlaufen. Dabei leitet die Auswertungseinheit 19 den
Drehmomentwert vorzugsweise von den Spannungspegeln an Haupt- und Hilfsphase ab, so
dass hierfür die ohnehin vorhandene Hardware der Auswertungseinheit 19 genutzt werden
kann. Die oben beschriebene Doppelnutzung der Auswertungseinheit 19, insbesondere
deren Hardware zur Ermittlung von Spannungspegeln, führt zu einer unter Kostengesichtspunkten
besonders günstigen Lösung. Hinsichtlich einer möglichen Umsetzung der Drehmomenterfassung
und der Kollisionsroutine darf auf die deutsche Patentanmeldung
DE 10 2010 012 181 verwiesen werden, die auf die Anmelderin zurückgeht.
[0045] Es wird weiter ein Verfahren zur drahtgebundenen Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung,
insbesondere eines Rohrmotors, umfassend einen Kondensatormotor mit zwei Phasenklemmen
für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung vorgeschlagen. Es umfasst
die Schritte des Durchschaltens eines Außenleiters einer Wechselspannungsquelle auf
die einer Verstellrichtung zugeordnete Antriebsphasenklemme der beiden Phasenklemmen,
des Trennens des Außenleiters von der einer Gegenrichtung der Verstellrichtung zugeordneten
Gegenphasenklemme der beiden Phasenklemmen. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
dass es die weiteren Schritte des Erfassens eines Spannungssignals an der Gegenphasenklemme
während des Durchschaltens des Außenleiters auf die Antriebsphasenklemme und des Erkennens
einer Bauart der Antriebsvorrichtung aus einer vorgegebenen Menge möglicher Bauarten
basierend auf dem erfassten Spannungssignal umfasst, wobei vorzugsweise die vorgegebene
Menge möglicher Bauarten eine mechanische Rohrmotorbauart und eine elektronische Rohrmotorbauart,
insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung, umfasst.
[0046] In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens umfasst es den weiteren Schritt
des Erzeugens eines Signals, welches die erkannte Bauart der Antriebsvorrichtung angibt.
[0047] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens umfasst das Erkennen
einer Bauart des Kondensatormotors das Erkennen einer elektronischen Rohrmotorbauart,
insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung, wenn das erfasste Spannungssignal
einem vorgegebenen Spannungskriterium entspricht, vorzugsweise einem vorgegebenen
Spannungsverlauf entspricht.
[0048] Noch eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens sieht vor, dass das vorgegebene
Spannungskriterium das Unterschreiten eines vorgegebenen Minimalpegels und/oder das
Überschreiten eines vorgegebenen Maximalspannungspegels umfasst, vorzugsweise der
vorgegebene Spannungsverlauf wesentlich einer Rechteckspannung mit vorgegebener Amplitude
und einer Frequenz der Spannung auf dem Außenleiter entspricht.
[0049] Eine zusätzliche bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens umfasst den weiteren Schritt
des Übermittelns eines elektrischen Signals an die Antriebsvorrichtung zur elektronischen
Endpunkteinstellung bei Erkennen einer elektronischen Rohrmotorbauart, vorzugsweise
mit Brückengleichrichterschaltung.
[0050] Noch eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens umfasst als weiteren Schritt
das Empfangen einer Benutzereingabe zur elektronischen Endpunkteinstellung bei Erkennen
einer elektronischen Rohrmotorbauart, vorzugsweise mit Brückengleichrichterschaltung.
1. Steuergerät (1) zur Hausinstallation für die drahtgebundene Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung
(2), insbesondere eines Rohrmotors, für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung,
wobei
- die Antriebsvorrichtung (2) einen Kondensatormotor (5) umfasst,
wobei das Steuergerät (1) dazu eingerichtet ist:
- mit einer Wechselspannungsquelle (10) umfassend einen Außenleiter (11) verbunden
zu werden und
- mit dem Kondensatormotor (5) an zwei Phasenklemmen (14, 15) verbunden zu werden,
wobei das Steuergerät (1)
- eine Umschalteinheit (16) aufweist, die dazu eingerichtet ist, zum Antrieb des Kondensatormotors
(5) in eine Verstellrichtung den Außenleiter (11) auf die der Verstellrichtung zugeordnete
Antriebsphasenklemme (14) der beiden Phasenklemmen (14, 15) durchzuschalten und den
Außenleiter (11) von der einer Gegenrichtung der Verstellrichtung zugeordneten Gegenphasenklemme
(15) der beiden Phasenklemmen (14, 15) zu trennen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuergerät (1) eine Auswertungseinheit (19) umfasst, die
- dazu eingerichtet ist, während des Durchschaltens des Außenleiters (11) auf die
Antriebsphasenklemme (14) ein Spannungssignal an der Gegenphasenklemme (15) zu erfassen
und
- dazu eingerichtet ist, basierend auf dem erfassten Spannungssignal eine Bauart der
Antriebsvorrichtung (2) aus einer vorgegebenen Menge möglicher Bauarten zu erkennen,
vorzugsweise ein Signal zu erzeugen, welches eine Bauart der Antriebsvorrichtung (2)
aus einer vorgegebenen Menge möglicher Bauarten angibt.
2. Steuergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgegebene Menge möglicher Bauarten der Antriebsvorrichtung eine elektronische
Rohrmotorbauart, vorzugsweise mit Brückengleichrichterschaltung (20), umfasst.
3. Steuergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinheit (19) dazu eingerichtet ist, bei einem erfassten Spannungssignal,
welches einem vorgegebenen Spannungskriterium, vorzugsweise einem vorgegebenen Spannungsverlauf,
entspricht, eine elektronische Rohrmotorbauart, insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung
(20), zu erkennen, vorzugsweise ein Signal zu erzeugen, welches eine elektronische
Rohrmotorbauart, insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung (20), angibt.
4. Steuergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgegebene Spannungskriterium das Unterschreiten eines vorgegebenen Minimalspannungspegels
und/oder das Überschreiten eines vorgegebenen Maximalspannungspegels umfasst, vorzugsweise
der vorgegebene Spannungsverlauf wesentlich einer Rechteckspannung (21) mit vorgegebener
Amplitude und einer Frequenz der Spannung auf dem Außenleiter (11) entspricht.
5. Steuergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinheit (19) dazu eingerichtet ist, bei Erkennen einer elektronischen
Rohrmotorbauart, insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung (20), ein elektrisches
Signal zur elektronischen Endpunkteinstellung an die Antriebsvorrichtung (2) zu übermitteln.
6. Steuergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswertungseinheit (19) dazu eingerichtet ist, bei Erkennen einer elektronischen
Rohrmotorbauart, insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung (20), eine Benutzereingabe
zur elektronischen Endpunkteinstellung zu empfangen.
7. Antriebsanordnung für eine Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung, umfassend:
- eine Antriebsvorrichtung (2), insbesondere einen Rohrmotor, mit einem Motorgehäuse
(23) und umfassend:
- einen Kondensatormotor (5), umfassend zwei Phasenklemmen (14, 15);
- eine Gleichrichterschaltung (20), umfassend einen Brückengleichrichter (24) und
eine Parallelschaltung eines Glättungskondensators (25) und eines Spannungsbegrenzers
(26), vorzugsweise einer Zenerdiode, an einem Ausgangsknoten (27) des Brückengleichrichters
(24), wobei
- die beiden Phasenklemmen (14, 15) über jeweils einen Kondensator (28, 29) an einem
Wechselspannungseingang (30) des Brückengleichrichters (24) zusammengeführt werden
und
- eine Kontrollelektronik (31), wobei
- der Ausgangsknoten (27) des Brückengleichrichters (24) mit einem Versorgungsspannungseingang
der Kontrollelektronik (31) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsanordnung umfasst:
- ein Steuergerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
- jedenfalls die beiden Phasenklemmen (14, 15) mit dem Steuergerät (1) verbunden sind.
8. Antriebsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedenfalls die beiden Phasenklemmen (14, 15) über ein aus dem Motorgehäuse (23) herausgeführtes
Kabel (32) mit dem Steuergerät (1) verbunden sind.
9. Verfahren zur drahtgebundenen Fernsteuerung einer Antriebsvorrichtung, insbesondere
eines Rohrmotors, umfassend einen Kondensatormotor mit zwei Phasenklemmen für eine
Verdunkelungsvorrichtung bzw. Sicherungsvorrichtung, umfassend die Schritte:
- Durchschalten eines Außenleiters einer Wechselspannungsquelle auf die einer Verstellrichtung
zugeordnete Antriebsphasenklemme der beiden Phasenklemmen;
- Trennen des Außenleiters von der einer Gegenrichtung der Verstellrichtung zugeordneten
Gegenphasenklemme der beiden Phasenklemmen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verfahren die weiteren Schritte umfasst:
- Erfassen eines Spannungssignals an der Gegenphasenklemme während des Durchschaltens
des Außenleiters auf die Antriebsphasenklemme; und
- Erkennen einer Bauart der Antriebsvorrichtung aus einer vorgegebenen Menge möglicher
Bauarten basierend auf dem erfassten Spannungssignal, wobei vorzugsweise die vorgegebene
Menge möglicher Bauarten eine mechanische Rohrmotorbauart und eine elektronische Rohrmotorbauart,
insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung, umfasst.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren den weiteren Schritt umfasst:
- Erzeugen eines Signals, welches die erkannte Bauart der Antriebsvorrichtung angibt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennen einer Bauart des Kondensatormotors das Erkennen einer elektronischen
Rohrmotorbauart, insbesondere mit Brückengleichrichterschaltung, umfasst, wenn das
erfasste Spannungssignal einem vorgegebenen Spannungskriterium entspricht, vorzugsweise
einem vorgegebenen Spannungsverlauf entspricht.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgegebene Spannungskriterium das Unterschreiten eines vorgegebenen Minimalpegels
und/oder das Überschreiten eines vorgegebenen Maximalspannungspegels umfasst, vorzugsweise
der vorgegebene Spannungsverlauf wesentlich einer Rechteckspannung mit vorgegebener
Amplitude und einer Frequenz der Spannung auf dem Außenleiter entspricht.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren den weiteren Schritt umfasst:
- Übermitteln eines elektrischen Signals an die Antriebsvorrichtung zur elektronischen
Endpunkteinstellung bei Erkennen einer elektronischen Rohrmotorbauart, vorzugsweise
mit Brückengleichrichterschaltung.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren den weiteren Schritt umfasst:
- Empfangen einer Benutzereingabe zur elektronischen Endpunkteinstellung bei Erkennen
einer elektronischen Rohrmotorbauart, vorzugsweise mit Brückengleichrichterschaltung.
1. Control device (1) for domestic installation for wired remote control of a drive apparatus
(2) , in particular a tubular motor, for a blackout apparatus or security apparatus,
wherein
- the drive apparatus (2) comprises a capacitor motor (5), wherein the control device
(1) is designed
- to be connected to an AC voltage source (10) comprising an outer conductor (11),
and
to be connected to the capacitor motor (5) at two phase terminals (14, 15),
wherein the control device (1)
- has a switchover unit (16), which is designed to connect the outer conductor (11)
to the drive phase terminal (14) of the two phase terminals (14, 15) which is assigned
to an adjustment direction in order to drive the capacitor motor (5) in this adjustment
direction, and is designed to disconnect the outer conductor (11) from the opposite
phase terminal (15) of the two phase terminals (14, 15) which is assigned to the opposite
direction of the adjustment direction, characterized
in that the control device (1) comprises an evaluation unit (19), which
- is designed to detect a voltage signal at the opposite phase terminal (15) during
the connection of the outer conductor (11) to the drive phase terminal (14), and
- is designed to identify a design of the drive apparatus (2) from a preset quantity
of possible designs on the basis of the detected voltage signal, preferably to generate
a signal which indicates a design of the drive apparatus (2) from a preset quantity
of possible designs.
2. Control device according to Claim 1,
characterized in that
the preset quantity of possible designs of the drive apparatus comprises an electronic
tubular motor design, preferably with a bridge rectifier circuit (20).
3. Control device according to Claim 2,
characterized in that
the evaluation unit (19) is designed to identify an electronic tubular motor design,
in particular with a bridge rectifier circuit (20) in the case of a detected voltage
signal which corresponds to a preset voltage criterion, preferably a preset voltage
profile, preferably to generate a signal which indicates an electronic tubular motor
design, in particular with a bridge rectifier circuit (20).
4. Control device according to Claim 3,
characterized in that
the preset voltage criterion comprises a preset minimum voltage level being undershot
and/or a preset maximum voltage level being overshot, preferably the preset voltage
profile substantially corresponds to a rectangular voltage (21) with a preset amplitude
and a frequency of the voltage on the outer conductor (11).
5. Control device according to one of Claims 2 to 4, characterized in that
the evaluation unit (19) is designed to transmit an electrical signal for electronically
setting an end position to the drive apparatus (2) on identification of an electronic
tubular motor design, in particular with a bridge rectifier circuit (20).
6. Control device according to one of Claims 2 to 5, characterized in that
the evaluation unit (19) is designed to receive a user input for electronically setting
an end position on identification of an electronic tubular motor design, in particular
with a bridge rectifier circuit (20).
7. Drive arrangement for a blackout apparatus or security apparatus, comprising:
- a drive apparatus (2), in particular a tubular motor, comprising a motor housing
(23) and comprising:
- a capacitor motor (5) comprising two phase terminals (14, 15) ;
- a rectifier circuit (20) comprising a bridge rectifier (24) and a parallel circuit
comprising a smoothing capacitor (25) and a voltage limiter (26), preferably a Zener
diode, at an output node (27) of the bridge rectifier (24), wherein
- the two phase terminals (14, 15) are combined via in each case one capacitor (28,
29) at an AC voltage input (30) of the bridge rectifier (24), and
- monitoring electronics (31), wherein
- the output node (27) of the bridge rectifier (24) is connected to a supply voltage
input of the monitoring electronics (31),
characterized
in that the drive arrangement comprises:
- a control device (1) according to one of Claims 1 to 6, wherein
- in any case the two phase terminals (14, 15) are connected to the control device
(1).
8. Drive arrangement according to Claim 7, characterized in that in any case the two phase terminals (14, 15) are connected to the control device
(1) via a cable (32) which is passed out of the motor housing (23).
9. Method for wired remote control of a drive apparatus, in particular a tubular motor,
comprising a capacitor motor having two phase terminals for a blackout apparatus or
security apparatus, comprising the following steps:
- connecting an outer conductor of an AC voltage source to the drive phase terminal
of the two phase terminals which is assigned to an adjustment direction;
- disconnecting the outer conductor from the opposite phase terminal of the two phase
terminals which is assigned to an opposite direction of the adjustment direction,
characterized
in that the method comprises the following further steps:
- detecting a voltage signal at the opposite phase terminal during the connection
of the outer conductor to the drive phase terminal; and
- identifying a design of the drive apparatus from a preset quantity of possible designs
on the basis of the detected voltage signal, wherein preferably the preset quantity
of possible designs comprises a mechanical tubular motor design and an electronic
tubular motor design, in particular with a bridge rectifier circuit.
10. Method according to Claim 9,
characterized in that the method comprises the following further step:
- generating a signal which indicates the identified design of the drive apparatus.
11. Method according to Claim 9 or 10,
characterized in that
the identification of a design of the capacitor motor comprises the identification
of an electronic tubular motor design, in particular with a bridge rectifier circuit,
when the detected signal corresponds to a preset voltage criterion, preferably a preset
voltage profile.
12. Method according to Claim 11, characterized in that
the preset voltage criterion comprises an undershoot of a preset minimum level and/or
an overshoot of a preset maximum voltage level, preferably the preset voltage profile
substantially corresponds to a rectangular voltage with a preset amplitude and a frequency
of the voltage on the outer conductor.
13. Method according to one of Claims 9 to 12,
characterized in that the method comprises the following further step:
- transmitting an electrical signal to the drive apparatus for electronically setting
an end position on identification of an electronic tubular motor design, preferably
with a bridge rectifier circuit.
14. Method according to one of Claims 9 to 13,
characterized in that the method comprises the following further step:
- receiving a user input for electronically setting an end position on identification
of an electronic tubular motor design, preferably with a bridge rectifier circuit.
1. Appareil de commande (1) destiné à l'installation domestique d'une commande à distance
par fil d'un dispositif d'entraînement (2), en particulier d'un moteur tubulaire,
pour un dispositif d'assombrissement ou un dispositif de protection,
le dispositif d'entraînement (2) comportant un moteur (5) à condensateur,
l'appareil de commande (1) étant conçu pour
être relié à une source (10) de tension alternative comprenant un conducteur extérieur
(11) et
être relié au moteur (5) à condensateur par deux bornes de phase (14, 15),
l'appareil de commande (1) présentant une unité de commutation (16) conçue pour, en
vue d'entraîner le moteur (5) à condensateur dans une direction d'ajustement, raccorder
le conducteur extérieur (11) sur la borne (14) de phase d'entraînement des deux bornes
de phase (14, 15) associée à la direction d'ajustement et séparer le conducteur de
phase (11) de la borne (15) de phase complémentaire des deux bornes de phase (14,
15) opposée à la direction d'ajustement, caractérisé en ce que
l'appareil de commande (1) comporte une unité d'évaluation (19) qui est conçue
pour saisir un signal de tension sur la borne (15) de phase complémentaire pendant
la commutation du conducteur extérieur (11) sur la borne (14) de phase d'entraînement
et
pour, sur la base du signal de tension saisi, détecter le modèle du dispositif d'entraînement
(2) parmi un nombre prédéterminé de modèles possibles, et de préférence pour former
un signal qui indique le modèle du dispositif d'entraînement (2) parmi un nombre prédéterminé
de modèles possibles.
2. Appareil de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre prédéterminé de modèles possibles du dispositif d'entraînement comporte
un modèle à moteur tubulaire électronique, de préférence doté d'un circuit redresseur
(20) en pont.
3. Appareil de commande selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (19) est conçue pour, lorsqu'un signal de tension qui correspond
à un critère prédéterminé de tension, de préférence à une évolution prédéterminée
de la tension, détecter un modèle de moteur tubulaire électronique, en particulier
doté d'un circuit (20) redresseur à pont, de préférence pour former un signal qui
indique un modèle électronique de moteur tubulaire, en particulier doté d'un circuit
redresseur (20) en pont.
4. Appareil de commande selon la revendication 3, caractérisé en ce que le critère prédéterminé de tension comporte le maintien en dessous d'un niveau minimum
prédéterminé de tension et/ou le dépassement d'un niveau maximum prédéterminé de tension,
l'évolution prédéterminée de la tension correspondant de préférence essentiellement
à une tension rectangulaire (21) d'amplitude prédéterminée et dont la fréquence est
celle de la tension appliquée sur le conducteur extérieur (11).
5. Appareil de commande selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (19) est conçue pour, lorsqu'un modèle de moteur tubulaire,
en particulier doté d'un circuit redresseur (20) en pont est détecté, transmettre
un signal électrique d'ajustement électronique du point final au dispositif d'entraînement
(2).
6. Appareil de commande selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (19) est conçue pour, lorsqu'un modèle de moteur tubulaire,
en particulier doté d'un circuit redresseur (20) en pont est détecté, recevoir une
introduction électronique du point final.
7. Ensemble d'entraînement d'un dispositif d'assombrissement ou d'un dispositif de protection,
l'ensemble comprenant :
un dispositif d'entraînement (2), en particulier un moteur tubulaire, doté d'un boîtier
(23) de moteur et comprenant :
un moteur (5) à condensateur comprenant deux bornes de phase (14, 15),
un circuit redresseur (20) qui comprend un redresseur (24) en pont et un circuit parallèle
constitué d'un condensateur de lissage (25) et d'un limiteur de tension (26), en particulier
une diode Zener, sur un noeud de sortie (27) du redresseur (24) en pont,
les deux bornes de phase (14, 15) étant rassemblées en une entrée (30) de tension
alternative du redresseur (24) à pont, chacune par l'intermédiaire d'un condensateur
(28, 29),
une électronique de contrôle (31),
les noeuds de sortie (27) du redresseur (24) en pont étant raccordés à une entrée
de tension d'alimentation de l'électronique de contrôle (31), caractérisé en ce que
l'ensemble d'entraînement comporte un appareil de commande (1) selon l'une des revendications
1 à 6 et
en ce que les deux bornes de phase (14, 15) sont toujours raccordées à l'appareil de commande
(1).
8. Ensemble d'entraînement selon la revendication 7, caractérisé en ce que les deux bornes de phase (14, 15) sont toujours reliées à l'appareil de commande
(1) par l'intermédiaire d'un câble (32) qui sort du boîtier (23) du moteur.
9. Procédé de commande à distance par fil d'un dispositif d'entraînement, en particulier
d'un moteur tubulaire, qui comporte un moteur à condensateur doté de deux bornes de
phase pour un dispositif d'assombrissement ou un dispositif de protection, une source
de tension alternative à la borne de phase d'entraînement, associée à un dispositif
d'ajustement, des deux bornes de phase,
le procédé comportant les étapes qui consistent à :
raccorder le conducteur extérieur d'une source de tension alternative à une borne
de phase d'entraînement des deux bornes de phases, associée à une direction d'ajustement
et
séparer le conducteur extérieur d'une borne de phase complémentaire des deux bornes
de phase, associée à une direction opposée du dispositif d'ajustement, caractérisé en ce que
le procédé comporte les étapes supplémentaires qui consistent à :
saisir un signal de tension sur la borne de phase complémentaire pendant le branchement
du conducteur extérieur sur la borne de phase d'entraînement et
détecter le modèle du dispositif d'entraînement à partir d'un nombre prédéterminé
de modèles possibles sur la base du signal de tension qui a été saisi, le nombre prédéterminé
de modèles possibles comportant de préférence un modèle de moteur tubulaire mécanique
et un modèle de moteur tubulaire électronique, en particulier doté d'un circuit redresseur
en pont.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que le procédé comporte l'étape supplémentaire qui consiste à former un signal qui indique
le modèle détecté du dispositif d'entraînement.
11. Procédé selon les revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que la détection du modèle du moteur à condensateur comporte la détection d'un modèle
de moteur tubulaire électronique, en particulier doté d'un circuit redresseur en pont,
lorsque le signal de tension qui a été détecté correspond à un critère de tension
prédéterminé et de préférence à une évolution prédéterminée de la tension.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le critère prédéterminé de tension comporte le maintien en dessous d'un niveau minimum
prédéterminé et/ou le dépassement d'un niveau maximum prédéterminé de tension, l'évolution
prédéterminée de la tension correspondant de préférence essentiellement à une tension
rectangulaire d'amplitude prédéterminée et dont la fréquence correspond à celle de
la tension appliquée sur le conducteur extérieur.
13. Procédé selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que le procédé comporte l'étape supplémentaire qui consiste à transmettre un signal électrique
au dispositif d'entraînement pour régler électroniquement le point final lors de la
détection d'un modèle électronique de moteur tubulaire, de préférence doté d'un circuit
redresseur en pont.
14. Procédé selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que le procédé comporte l'étape complémentaire qui consiste à recevoir une introduction
de l'utilisateur en vue du réglage électronique du point final lors de la détection
d'un modèle électronique de moteur tubulaire, de préférence doté d'un circuit redresseur
en pont.