[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein anatomisch geformtes Kissen, welches insbesondere
als Ganzkörperkissen verwendbar ist, umfassend im Grundriss betrachtet wenigstens
einen gebogenen Abschnitt sowie wenigstens einen vergleichsweise langgestreckten mittleren
Abschnitt für den Körperbereich, der in den gebogenen Abschnitt übergeht, wobei wenigstens
ein Schenkel des Kissens für den Kopfbereich vorgesehen ist und wenigstens ein Schenkel
des Kissens für den Körperbereich vorgesehen ist.
[0002] In der
US 6,499,164 B1 ist ein Kissen mit den eingangs genannten Merkmalen beschrieben, welches als Ganzkörperkissen
bezeichnet wird, da es etwa Körperlänge hat und weil das Kissen im Gegensatz zu einem
herkömmlichen Kopfkissen es einer Person ermöglicht, mit Teilen des ganzen Körpers
auf dem Kissen zu liegen. Das Kissen ist innerhalb gewisser Grenzen durch Biegen in
seiner Umrissform veränderbar. Es lässt verschiedene Liegepositionen zu, in denen
unterschiedliche Körperteile auf dem Kissen ruhen, beispielsweise Kopf und Oberschenkel
oder Oberkörper und Unterschenkel. Der langgestreckte mittlere Abschnitt kann auch
genutzt werden, um den Rücken einer Person zu stützen, wobei die gebogenen Abschnitte
dabei auch einerseits als Knieauflage und andererseits als Armauflage genutzt werden
können. Da dieses bekannte Kissen endseitig jeweils zwei gebogenen abschnitte aufweist
und insgesamt etwa eine C-Form hat, eignet es sich zwar als Ganzkörperkissen, wenn
die Person eine gekrümmte Liegeposition einnimmt, ist jedoch weniger gut geeignet
für eine weitgehend ausgestreckte Liegeposition.
[0003] Das bekannte Kissen hat einen kürzeren Kopfbereichsschenkel, der in einem etwa 90
° gebogenen Abschnitt in den langgestreckten Körperbereichsschenkel übergeht. Dieser
Körperbereichsschenkel verläuft bei dem bekannten Kissen geradlinig. Am anderen Ende
des langgestreckten Körperbereichsschenkels ist ein weiterer gebogener Abschnitt für
die Beinauflage oder Unterschenkelauflage vorgesehen, wobei hier ein etwa 180 ° umgebogener
U-Abschnitt vorhanden ist. Insgesamt ergibt sich für das Kissen etwa eine langgestreckte
C-Form.
[0004] Ausgehend von dem genannten Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, ein anatomisch geformtes Kissen der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, welches einer liegenden Person in einem weitgehend ausgestreckten Zustand
oder mit nur leicht angezogenen Beinen in einer natürlichen Schlafposition sowohl
eine Stütze entlang des Körpers bietet als auch eine Auflage im Kopfbereich.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein anatomisch geformtes Kissen der eingangs genannten
Gattung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Kopfbereichsschenkel und der Körperbereichsschenkel
einen spitzen Winkel miteinander einnehmen. Diese Grundrissform des Ganzkörperkissens
ist beispielsweise vorteilhaft, wenn die Person eine Seitenschläferlage einnimmt,
in der sie den Bauch dem Körperbereichsschenkel zugewandt hat, da dann der Oberkörper
in dem durch den spitzen Winkel gegebenen Freiraum zwischen Körperbereichsschenkel
und Kopfbereichsschenkel aufgenommen ist.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es dabei weiterhin, wenn der vergleichsweise langgestreckte
mittlere Abschnitt, der den Körperbereichsschenkel bildet, in einer sanften Krümmung
verläuft, welche im entgegengesetzten Drehsinn gekrümmt ist wie der gebogene Abschnitt.
Diese Form passt sich besonders gut an eine gesunde ergonomische Körperhaltung im
Schlaf an, wie später noch anhand der Ausführungsbeispiele unter Bezugnehme auf die
beiliegenden Zeichnungen erläutert wird.
[0008] Weiterhin ist es bevorzugt so, dass der Körperbereichsschenkel in einen endseitigen
geradlinig verlaufenden Fußbereichsschenkel übergeht. Besonders bevorzugt hat das
erfindungsgemäße Kissen etwa die Grundrissform einer Sieben, wobei der Kopfbereichsschenkel
den Kopf der Sieben bildet, der Körperbereichsschenkel den mittleren Abschnitt der
Sieben bildet und der Fußbereichsschenkel den unteren endseitigen Fuß der Sieben bildet.
Die besondere Form der Sieben vereint die Vorteile von mehreren Kissen. Die Sieben
ist ein angenehm stützendes Kopfkissen, welches Nacken und Schulterpartie entlastet
und gleichzeitig eine perfekte Beinauflage bietet. Mit Hilfe der stabilen Beinauflage
bleibt die Wirbelsäule in perfekter Balance und auch die Knie werden gepolstert. Durch
die Summe der positiven Faktoren, die sich aus dieser besonderen Form des Kissens
ergeben, wird ein gesunder Schlaf in Seitenlage gefördert und die von vielen Medizinern
abgeratene Bauchlage kann leichter vermieden werden.
[0009] Der Kopfbereichsschenkel kann beispielsweise in seinem freien Endbereich einen größeren
Querschnitt aufweisen als in den übrigen Bereichen und der Kopfbereichsschenkel kann
beispielsweise auch in seinem freien Endbereich einen größeren Querschnitt aufweisen
als der Körperbereichsschenkel. Das erfindungsgemäße Kissen kann beispielsweise einen
balligen, annähernd zylindrischen, ovalen oder elliptischen Querschnitt aufweisen.
Sowohl die Größe des Querschnitts als auch die Querschnittsform können über die Länge
des Kissens variieren.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Kissen
eine Kissenhülle aufweist, welche mit Füllkörpern gefüllt ist, so dass das Kissen
auf Gewichtsdruck nachgibt. Das Kissen weist dabei bevorzugt mindestens im Körperbereichsschenkel
eine äußere Kissenhülle auf, innerhalb derer mit Abstand ein Innenbezug angeordnet
ist, wobei in dem Raum zwischen äußerer Kissenhülle und Innenbezug wenigstens ein
Vlies angeordnet ist. Damit ergibt sich eine weiche, aber nicht zu nachgiebige Beinauflage.
[0011] Das Innere des Innenbezugs kann beispielsweise mit Mikroperlen gefüllt sein, wodurch
sich im Bereich des Körperschenkels ein Stützen und eine Entlastung der Wirbelsäule,
des Hüft- und des Beckenbereichs ergibt. Dieser Abschnitt des Kissens dient auch als
Kniepolsterung, stützt den Brustkorb und entlastet die Atmung.
[0012] Das erfindungsgemäße Kissen fördert durch seine Grundrissform die Seitenlage der
Person und hilft dadurch, Schnarchen und Bauchlagenschlaf zu reduzieren, denn in Bauch-
oder Rücklage werden die Atemwege zusätzlich verengt. Die Form der Sieben verhindert
ein sich heraus Bewegen aus der orthopädisch empfohlenen Seitenlage.
[0013] Wenn das Innere des Innenbezugs mit Mikroperlen gefüllt ist, ergibt sich ein optimaler
Stützeffekt im Bereich des Körperbereichsschenkels. Die Füllung des Kissens im Kopfbereich
kann sich von derjenigen im Körperbereich unterscheiden. Beispielsweise kann das Kissen
im Kopfbereichsschenkel eine Füllung aus vorzugsweise rhombischen Füllkörpern aus
Schaumstoff aufweisen, welche größer dimensioniert sind, als die Füllkörper im Körperbereichsschenkel,
wobei letztere bevorzugt Mikroperlen beispielsweise aus EPS (aufgeschäumtem Polystyrol)
sind. Das Kissen ist damit in den Bereichen, wo ein Stützeffekt gewünscht ist, nicht
zu weich. Es ist ausreichend stark gefüllt, wobei die Füllung vergleichsweise geringe
Geräusche bei Bewegungen der schlafenden Person hervorruft.
[0014] In den Unteransprüchen sind bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung
beschrieben. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0015] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf die Oberseite eines erfindungsgemäßen Kissens ;
Figur 2 eine Ansicht einer auf einem erfindungsgemäßes Kissen gemäß dem Ausführungsbeispiel
von Figur 1 in Seitenlage liegenden Person;
Figur 3 einen etwas vergrößerten Querschnitt durch den Körperbereichsschenkel eines
in Figur 1 dargestellten Kissens.
[0016] Zunächst wird auf die Figur 1 Bezug genommen. Diese zeigt eine Draufsicht auf ein
erfindungsgemäßes Kissen, welches insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 benannt ist.
Dieses Kissen hat einen Kopfbereichsschenkel 11, welcher über einen gebogenen Abschnitt
14 in den langgestreckten Körperbereichsschenkel 12 übergeht. Der Körperbereichsschenkel
12 geht schließlich endseitig in den Fußbereichsschenkel 13 übergeht. Das Kissen weist
somit insgesamt etwa die Grundrissform einer Sieben auf, wobei der Kopfbereichsschenkel
11 den Kopf der Sieben bildet, der Körperbereichsschenkel 12 den mittleren Abschnitt
der Sieben bildet und der Fußbereichsschenkel 13 den unteren endseitigen Fuß der Sieben
bildet. Der gebogene Abschnitt 14 ist der Übergang zwischen dem Kopf der Sieben und
dem mittleren Abschnitt der Sieben. Da der Kopfbereichsschenkel 11 einen spitzen Winkel
mit dem Körperbereichsschenkel 12 einnimmt, beschreibt der gebogene Abschnitt 14 einen
Bogen von mehr als 90 °.
[0017] Der Kopfbereichsschenkel 11 weist in seinem freien Endbereich 15, also an seinem
dem gebogenen Abschnitt 14 abgewandten Ende, einen etwas größeren Querschnitt auf
als in den übrigen Bereichen. Der Kopfbereichsschenkel verjüngt sich somit etwas zwischen
dem Endbereich 15 und dem gebogenen Abschnitt 14, wo der Querschnitt wieder zunimmt.
Außerdem hat der Kopfbereichsschenkel 11 in seinem freien Endbereich 14 einen Querschnitt,
der größer ist als der Querschnitt des Körperbereichsschenkels 12. Ab dem verdickten
bogenförmigen Abschnitt kann somit der Querschnitt bis zum Fußbereichsschenkel 13
hin in etwa gleichbleibend sein. Abgesehen vom Endbereich 15 und vom gebogenen Abschnitt
14, wo sich das Kissen jeweils verbreitert und damit eine flachere Querschnittsform
annimmt, da die Höhe des Kissens in etwa gleich bleibt, kann das Kissen einen balligen
etwa ovalen, elliptischen oder annähernd zylindrischen Querschnitt aufweisen. Das
Kissen verformt sich natürlich unter Gewichtsdruck, aber seine Füllung ist so ausgelegt,
dass das Kissen nicht zu weich ist und sich somit nicht zu stark verformt, so dass
insbesondere im Bereich des Körperbereichsschenkels 12 eine ausreichende Stützfunktion
erhalten bleibt.
[0018] Die der Zahl Sieben ähnliche Grundrissform des Kissens ist so gewählt, dass der vergleichsweise
langgestreckte mittlere Abschnitt, der den Körperbereichsschenkel des Kissens bildet,
in einer sanften Krümmung verläuft, welche im entgegengesetzten Drehsinn gekrümmt
ist wie der gebogene Abschnitt 14. Zum Fußbereich 13 hin läuft dann das Kissen in
einem etwa geraden Endbereich aus. Der langgestreckte mittlere Abschnitt der Sieben
ist so gekrümmt und so ausgerichtet, das das Ende des langgestreckten mittleren Abschnitts,
das heißt das Ende des Fußbereichs 13, etwa rechtwinklig zur Mitte des Kopfbereichsschenkels
11 ausgerichtet ist. Vom gebogenen Abschnitt 14 ausgehend verläuft der Körperbereichsschenkel
12 aufgrund der sanften Krümmung so, dass er sich mit zunehmender Entfernung vom Kopfbereichsschenkel
11 ausgehend von einer spitzwinkligen Ausrichtung zum Kopfbereichsschenkel 11 allmählich
in eine rechtwinklige Ausrichtung zum Kopfbereichsschenkel begibt. Dabei verläuft
der sanft bogenförmig ausgerichtete Körperbereichsschenkel 12 aufgrund der Form der
Sieben von dem gebogenen Abschnitt 14 ausgehend insgesamt in etwa diagonal zur Ausrichtung
des Kopfbereichsschenkels 11.
[0019] Figur 2 zeigt eine liegende Person 16 in Schlafposition in der Seitenlage, welche
auf und an einem erfindungsgemäßen Kissen 10 liegt. Man sieht hier natürlich nur eine
von vielen Positionen des Körpers, in der das Kissen 10 genutzt werden kann. Wie man
sieht liegt hier der Kopf 17 der Person 16 auf demjenigen Teil des Kopfbereichsschenkels
11, wo dieser in den gebogenen Abschnitt 14 übergeht, und zwar mehr innenseitig. Der
Oberkörperbereich und der Bauchbereich 18 liegen jeweils an der Innenseite des Körperbereichsschenkels
12 an. Ein Oberschenkel 19, das Knie 20 und der Unterschenkel 21 liegen auf dem unteren
Bereich des Körperbereichsschenkels 12 auf. Zumindest ein Fuß 22 liegt auf dem Fußbereichsschenkel
13 auf. Ebenso kann die Person einen Arm 23 auf den Körperbereichsschenkel 12 auflegen.
[0020] Nachfolgend wird anhand der Querschnittszeichnung von Figur 3 der innere Aufbau eines
erfindungsgemäßen Kissens 10 erläutert. Die Darstellung zeigt anhand des Querschnitts
durch den Körperbereichsschenkel 12, dass das Kissen beispielsweise einen etwa ovalen
Querschnitt aufweist. Das Kissen hat eine äußere Kissenhülle 24, die in der Regel
aus einem textilen Material besteht. Weiterhin ist eine Innenhülle 26 mit Abstand
zur Außenhülle 24 innerhalb letzterer angeordnet, wobei der Zwischenraum zwischen
Innenhülle 26 und äußerer Kissenhülle 24 eine Vlieslage 25 aufnimmt. Dadurch erhält
das Kissen im äußeren Bereich eine für die auf diesem liegende Person angenehme Weichheit,
ohne dass das Kissen zu nachgiebig wird, da der Kern des Kissens, nämlich der Innenraum
der Innenhülle 26 mit Mikroperlen 27 aus beispielsweise einem expandierten Schaumstoff
wie EPS gefüllt ist. Somit ergibt sich von außen nach innen gesehen ein zweischichtiger
Aufbau, wobei die Mikroperlen für den gewünschten Stützeffekt des Körperbereichsschenkels
12 sorgen.
Bezugszeichenliste
[0021]
10 |
Kissen |
11 |
Kopfbereichsschenkel |
12 |
Körperbereichsschenkel |
13 |
Fußbereichsschenkel |
14 |
gebogener Abschnitt |
15 |
freier Endbereich |
16 |
Person |
17 |
Kopf |
18 |
Bauch |
19 |
Oberschenkel |
20 |
Knie |
21 |
Unterschenkel |
22 |
Fuß |
23 |
Arm |
24 |
äußere Kissenhülle |
25 |
Vlies |
26 |
Innenbezug |
27 |
Mikroperlen |
1. Anatomisch geformtes Kissen, welches insbesondere als Ganzkörperkissen verwendbar
ist, umfassend im Grundriss betrachtet wenigstens einen gebogenen Abschnitt sowie
wenigstens einen vergleichsweise langgestreckten mittleren Abschnitt für den Körperbereich,
der in den gebogenen Abschnitt übergeht, wobei wenigstens ein Schenkel des Kissens
für den Kopfbereich vorgesehen ist und wenigstens ein Schenkel des Kissens für den
Körperbereich vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfbereichsschenkel (11) und der Körperbereichsschenkel (12) einen spitzen Winkel
miteinander einnehmen.
2. Anatomisch geformtes Kissen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vergleichsweise langgestreckte mittlere Abschnitt, der den Körperbereichsschenkel
(12) bildet, in einer sanften Krümmung verläuft, welche im entgegengesetzten Drehsinn
gekrümmt ist wie der gebogene Abschnitt (14).
3. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Körperbereichsschenkel (12) in einen endseitigen geradlinig verlaufenden Fußbereichsschenkel
(13) übergeht.
4. Anatomisch geformtes Kissen nach Schutzanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieses etwa die Grundrissform einer Sieben aufweist, wobei der Kopfbereichsschenkel
(11) den Kopf der Sieben bildet, der Körperbereichsschenkel (12) den mittleren Abschnitt
der Sieben bildet und der Fußbereichsschenkel (13) den unteren endseitigen Fuß der
Sieben bildet.
5. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfbereichsschenkel (11) in seinem freien Endbereich (15) einen größeren Querschnitt
aufweist als in den übrigen Bereichen.
6. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der Schutzansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfbereichsschenkel (11) in seinem freien Endbereich (14) einen größeren Querschnitt
aufweist als der Körperbereichsschenkel (12).
7. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der Schutzansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (10) einen balligen, annähernd zylindrischen, ovalen
oder elliptischen Querschnitt aufweist.
8. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (10) eine Kissenhülle (24) aufweist, welche mit Füllkörpern (25, 27) gefüllt
ist, so dass das Kissen auf Gewichtsdruck nachgibt.
9. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen mindestens im Körperbereichsschenkel (12) eine äußere Kissenhülle (24)
aufweist, innerhalb derer mit Abstand ein Innenbezug (26) angeordnet ist, wobei in
dem Raum zwischen äußerer Kissenhülle und Innenbezug wenigstens ein Vlies (25) angeordnet
ist.
10. Anatomisch geformtes Kissen nach Schutzanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Innenbezugs (26) mit Mikroperlen (27) gefüllt ist.
11. Anatomisch geformtes Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen (10) mindestens im Kopfbereichsschenkel (11) eine Füllung aus vorzugsweise
rhombischen Füllkörpern aus Schaumstoff aufweist, welche größer dimensioniert sind,
als die Füllkörper im Körperbereichsschenkel (12).