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EP 2 636 634 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.07.2015 Patentblatt 2015/29 |
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Anmeldetag: 03.12.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kran und Verfahren zur Kransteuerung
Crane and method for crane control
Grue et procédé de commande de grue
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
08.03.2012 DE 102012004739
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.2013 Patentblatt 2013/37 |
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Patentinhaber: Liebherr-Werk Nenzing GmbH |
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6710 Nenzing (AT) |
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Erfinder: |
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- Eberharter, Johannes Karl
6822 Satteins (AT)
- Schneider, Klaus
88145 Hergatz (DE)
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Vertreter: Laufhütte, Dieter et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 202 194 DE-A1- 19 931 301
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EP-A2- 1 894 882 JP-A- 2008 189 401
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung und/ oder Datenerfassung eines
Krans, wobei mindestens eine Meßeinrichtung am Kran ein oder mehrere Meßwerte zur
Bestimmung der Position eines Lastaufnahmemittels liefert. Der Gegenstand der Erfindung
ist zudem auf einen entsprechenden Kran sowie eine geeignete Kransteuerung gerichtet.
[0002] Die Bestimmung der exakten Hakenposition während des Kranbetriebs ist eine wesentliche
Voraussetzung für ein automatisiertes Kransteuerungsverfahren.
[0003] Bisher wird die Höhe des Kranhakens als Funktion des Radius vom Kran, üblicherweise
auch als Ausladung bezeichnet, durch geometrische Zusammenhänge des Kranaufbaus berechnet.
Für diese Berechnung wird jedoch ein starrer Krankörper angenommen.
[0004] Während des Kranbetriebs ist das gesamte Kransystem bzw. sind einzelne Krankomponenten
extremen Belastungen durch angreifende Kräfte ausgesetzt. Diese bewirken jedoch eine
erhebliche Verformung der geometrischen Kranform, was sodann bei der Berechnung der
Position zu Ungenauigkeiten führt.
[0005] Ein gesteigertes Sicherheitsverlangen während des Kranbetriebs sowie besondere Kraneinsätze
verlangen regelmäßig nach einer möglichst präzisen Positionsbestimmung des Lastaufnahmemittels
während des Betriebs. Insbesondere fordert ein zuverlässiger Hubkraftbegrenzer eine
genaue Positionsbestimmung des Hakens. Zudem wird eine korrekte Ermittlung der Kranhakenposition
insbesondere im Tandembetrieb zweier Krane verlangt.
[0006] Ein gattungsgemäßes Verfahren zur Steuerung und/ oder zur Datenerfassung eines Krans
mit den Merkmalen des Oberbegriffes Anspruchs 1 ist bereits aus der
JP 2008 189401A bekannt.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bestimmung der aktuellen
Position eines Lastaufnahmemittels aufzuzeigen, das gegenüber den bekannten Verfahren
eine exaktere Positionsbestimmung zulässt.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungen des Verfahrens sind Gegenstand der abhängigen Unteransprüche
2 bis 8.
[0009] Demnach basiert die Erfindung darauf, daß mindestens eine Meßeinrichtung am Kran
ein oder mehrere Meßwerte zur Bestimmung der Position wenigstens eines Lastaufnahmemittels
liefert.
[0010] Als Lastaufnahmemittel dient vorzugsweise ein Kranhaken, jedoch sind alternative
Lastaufnahmemittel denkbar, wie beispielsweise ein Tragrahmen, eine Traverse, ein
Greifer, ein Magnetaufnahmemittel, etc..
[0011] Erfindungsgemäß erfolgt eine Berechnung der exakten Position wenigstens eines Lastaufnahmemittels
auf Grundlage der ein oder mehreren Meßwerte wenigstens einer Meßeinrichtung sowie
ein oder mehrerer die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten. Bevorzugt lassen
sich allgemein unter den die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten Werte
verstehen, die eine Abweichung der Krangeometrie während des Kranbetriebs von der
normalen starren Kranform beschreiben.
[0012] Die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten umfassen in diesem Zusammenhang
insbesondere Daten, die die Biege- und/oder Dehnungs- und/oder Torsionssteifigkeit
des Krans bzw. bestimmter Krankomponenten betreffen bzw. ein Maß für die Biegung und/oder
Dehnung und/oder Torsion des Krans bzw. bestimmter Krankomponenten liefern.
[0013] Möglich ist es auch, eine Federkonstante des Krans bzw. einer Krankomponente als
die die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten zu berücksichtigen.
[0014] Das Verfahren wendet sich demnach von der bisherigen Annahme einer starren Kranstruktur
ab und berücksichtigt statt dessen Einflüsse auf die Kranstruktur, insbesondere die
Auswirkungen der angreifenden Kräfte auf die Krangeometrie bzw. die damit verbunden
Verformung der geometrischen Kranform, um eine präzisere Positionsbestimmung des Lastaufnahmemittels
zu ermöglichen.
[0015] Die Position des Lastaufnahmemittels wird vorzugsweise in radialer Richtung R zum
Kran sowie in vertikaler Richtung V relativ zum Kran bzw. als Absolutwert in vertikaler
Richtung H berechnet.
[0016] Die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten betreffen bevorzugt die Biegung
bzw. Biegesteifigkeit wenigstens einer Krankomponente. Als mögliche Krankomponenten
gelten in diesem Zusammenhang der Kranturm bzw. einzelne Turmelemente sowie das Auslegersystem
bzw. einzelne Auslegerelemente.
[0017] Ferner können die die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten die Federung
ein oder mehrerer Krankomponenten berücksichtigen. In diesem Zusammenhang ist wenigstens
eine Abstützung des Krans zu nennen. Insbesondere soll die Federung wenigstens eines
Abstützarms sowie gegebenenfalls die Federung des Abstützungsmechanismus, beispielsweise
des entsprechenden Abstützzylinders, Berücksichtigung finden.
[0018] Die genannten Krankomponenten unterliegen Verformungen, die sich in Abhängigkeit
der angehängten Lastmasse und Position bestimmen lassen.
[0019] Zudem kann unter die die Steifigkeit, insbesondere Dehnsteifigkeit, des Krans charakterisierenden
Daten der Zustand wenigstens eines Hubseils fallen. Hier kann die Gesamtsteifigkeit
und insbesondere der Seildurchhang und/oder die Seildehnung und/oder die Dehnungssteifigkeit
wenigstens eines Hubseils zu einer verbesserten Darstellung des Kransystems beitragen
und zu einer präzisieren Positionsbestimmung des verwendeten Lastaufnahmemittels verhelfen.
[0020] Ein oder mehrere die Steifigkeit des Krans charakterisierende Daten können vorzugsweise
durch ein oder mehrere geeignete Meßvorrichtungen während des Kranbetriebs erfaßt
und für die Berechnung der Position des Lastaufnahmemittels herangezogen werden.
[0021] Erfindungsgemäß wird ein die Kransteifigkeit berücksichtigendes Kranmodell generiert
und für die Berechnung der Position des Lastaufnahmemittels berücksichtigt. Die Modellierung
des Kranzustands bringt den Vorteil mit sich, daß eine begrenzte Anzahl von Sensoren
für die exakte Bestimmung der Position des Lastaufnahmemittels ausreichend ist. Durch
die Verwendung von verformbaren Kranmodellen kann eine realitätsnähere Berechnung
angestrebt werden.
[0022] Für die Modellierung lassen sich beispielsweise ein oder mehrere Krankomponenten
als elastische Elemente, vorzugsweise Balken darstellen. Die Biegung der Elemente
bzw. Balken fließt durch die realitätsnahe Modellierung des Kransystems in die Berechnung
der Position des Lastaufnahmemittels ein.
[0023] Beispielsweise werden ein oder mehrere Turmelemente des Krans als Balken interpretiert,
deren Biegung in bekannter Art und Weise simuliert wird. Zudem lassen sich vorzugsweise
die Elemente eines Auslegersystems ebenfalls als einzelne Balken auffassen, deren
Durchbiegung bestimmbar ist.
[0024] Zweckmäßig wird das Abstützsystem, insbesondere einzelne Abstützarme bzw. dazugehörige
Abstützzylinder als federnde bzw. dämpfende Elemente modelliert.
[0025] Ferner können dehnbare Elemente für die Generierung eines Kranmodels herangezogen
werden, wobei die dehnbaren Elemente insbesondere den Zustand wenigstens eines Hubseils
darstellen. Vorzugsweise fließt hierdurch ein möglicher Seildurchhang und bzw. oder
eine mögliche Seildehnung wenigstens eines Hubseils in das Kranmodel ein.
[0026] Für die Bestimmung der Position des Lastaufnahmemittels können gewisse den Kranzustand
beschreibende Parameter erforderlich sein. Vorzugsweise erfaßt wenigstens eine am
Kran angeordnete Meßeinrichtung die angehängte Lastmasse. Zudem kann der Auslegeraufrichtwinkel
meßtechnisch erfaßt werden, insbesondere mittels wenigstens einer am Kran angeordneten
und dafür vorgesehenen Meßeinrichtung. Selbstverständlich kann auch die Kranneigung
- so beispielsweise bei Montage auf einem Schiff - erfaßt werden, um diese zu berücksichtigen.
[0027] Wie bereits voranstehend erläutert wurde, wird die exakte Position des Lastaufnahmemittels
über den radialen Abstand R zum Kran sowie die vertikale Höhe H des Lastaufnahmemittels
beschrieben. Die Biegung des Auslegersystems und/oder die Biegung des Kranturms und
gegebenenfalls die Feder- bzw. Dämpfungsbewegung der Abstützvorrichtung kann beispielsweise
unter Berücksichtigung der Lastmasse sowie gegebenenfalls des Auslegeraufrichtwinkels
berechnet werden. Lastmasse und bzw. oder Auslegeraufrichtwinkel werden in diesem
Fall zweckmäßig mittelbar oder unmittelbar per Messung bestimmt.
[0028] Der radiale Abstand R des Lastaufnahmemittels zum Kran kann sodann anhand der gemessenen
Werte sowie der berechneten bzw. modulierten Biegung bzw. Feder- bzw. Dämpfungsbewegung
bestimmt werden, insbesondere mittels Transformation aus den zuvor ermittelten Werten
abgeleitet werden.
[0029] In einer Ausführung des Verfahrens ist es denkbar, daß wenigstens eine Meßeinrichtung
die abgewickelte Hubseillänge erfaßt.
[0030] Vorzugsweise kann die Seildehnung und bzw. oder der Seildurchhang wenigstens eines
Hubseils in Abhängigkeit des erfaßten Wertes für die abgewickelte Hubseillänge und
unter Berücksichtigung des ermittelten Abstands R berechnet bzw. modelliert werden.
Die Höhe H des Lastaufnahmemittels lässt sich sodann aus den berechneten Werten ableiten,
insbesondere durch Berechnungen ermitteln.
[0031] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht demnach eine besonders exakte Bestimmung
der Koordinaten R und H. Das Verfahren verlangt keine Installation zusätzlicher Sensoren,
sondern die Positionsbestimmung kann mittels der üblichen Sensoren ausgeführt werden.
[0032] Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, einzelne Modellparameter meßtechnisch zu erfassen
bzw. diese anhand bestimmter Meßwerte abzuleiten. So kann es zweckmäßig sein, die
Biegung des Kranturms bzw. des Auslegersystems durch geeignete Meßeinrichtungen zu
erfassen. Gleiches gilt für Parameter, die sowohl federnde bzw. dämpfende Elemente
und bzw. oder dehnbare Elemente charakterisieren.
[0033] Eine exakte Positionsbestimmung des Lastaufnahmemittels ist insbesondere bei sogenannten
Mehrkransteuerungen wünschenswert, da in diesen Fällen geringfügige Abweichungen der
tatsächlichen Position der gemeinsamen Last bzw. Lastaufnahmemittels von einer steuerungstechnisch
ermittelten Position zu einer erheblichen Gefährdung des Kranbetriebs führen können.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Steuerung eines Kran-Tandemsystems.
Weiterhin ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens insbesondere bei der
Implementierung von Greifersteuerungen bzw. Hubkraftbegrenzern sinnvoll.
[0034] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Kransteuerung für einen Kran zur Ausführung
des eingangs beschriebenen Verfahrens. Die Vorteile und Einzelheiten des erfindungsgemäßen
Verfahrens gelten demnach offensichtlich für die Ausführung der erfindungsgemäßen
Kransteuerung, weshalb an dieser Stelle auf eine erneute Beschreibung verzichtet wird.
[0035] Ferner ist die Erfindung auf einen Kran mit einer derartigen Kransteuerung gerichtet.
Die Vorteile und Eigenschaften des erfindungsgemäßen Verfahrens treffen demnach analog
auf die Ausführung des erfindungsgemäßen Krans zu.
[0036] Besonders vorteilhaft ist es, wenn wenigstens eine Meßeinrichtung des Krans ein oder
mehrere DMS-Elemente aufweist. Die Anordnung einzelner Dehnmeßstreifen am Kransystem
erlaubt eine einfache Erfassung der Verformung, insbesondere Biegung, bestimmter Krankomponenten.
Insbesondere ist die Anordnung am Auslegersystem bzw. an einzelnen Elementen des Auslegersystems
sinnvoll. Darüber hinaus eignet sich der Einsatz ein oder mehrerer Dehnmeßstreifen
am Kranturm, um die Biegung des Kranturms bzw. einzelner Kranturmelemente zu erfassen.
[0037] Weiterhin vorteilhaft ist es, wenn wenigstens eine Meßeinrichtung eine am Einziehwerk
angeordnete Sensorik umfasst. Eine derartige Sensorik erlaubt die Messung der abgewickelten
Seillänge, die insbesondere für die Berechnung der Höhe H wenigstens eines Lastaufnahmemittels,
insbesondere eines Kranhakens berücksichtigt wird. Diesbezügliche Meßwerte können
ebenfalls oder alternativ durch ein oder mehrere Seilrollen geliefert werden.
[0038] Zudem kann zweckmäßig eine Sensorik am Wippwerk vorgesehen sein, um den Zustand des
Wippwerks bzw. den Wippwinkel des Auslegersystems zu messen. Möglich ist auch ein
Winkelgeber, der am Auslegersystem bzw. am Wippgelenk montiert ist und den tatsächlichen
Aufrichtwinkel des Auslegersystems erfaßt.
[0039] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Tandem-Kransystem,
das aus wenigstens zwei Kranen besteht. Erfindungsgemäß weist wenigstens ein Kran
bzw. das gesamte Tandem-Kransystem mindestens eine Kransteuerung gemäß einer der voranstehend
beschriebenen vorteilhaften Ausführungen auf. Zwei oder mehrere Krane werden vorzugsweise
durch eine einheitliche Kransteuerung betrieben und können folglich simultan von einem
Kranführer gesteuert werden.
[0040] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Datenträger mit einer gespeicherten Software
für eine Kransteuerung, die zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. einer
vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist. Die Vorteile
und Eigenschaften des beanspruchten Datenträgers entsprechen folglich denen des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
[0041] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand der folgenden Zeichnungen
näher beschrieben werden. Es zeigen:
- Figur 1:
- ein skizziertes Kranmodell zur Berechnung der exakten Position eines Lastaufnahmemittels
und
- Figur 2:
- einen Berechnungsflussplan für die Bestimmung der Position des Lastaufnahmemittels.
[0042] Das erfindungsgemäße Verfahren soll an einem herkömmlichen Kran verdeutlicht werden.
Der Kran umfasst einen senkrecht stehenden Kranturm, der auf einer relativ zum Unterwagen
verdrehbaren Drehbühne aufgesetzt ist. Der Unterwagen ist mit einer entsprechenden
Abstützvorrichtung aus einzelnen Abstützarmen sowie entsprechenden Abstützzylindern
zur Bedienung der Abstützarme ausgeführt. Die Drehbühne ist via Drehkranz mit dem
Unterwagen verbunden. Ferner umfasst der Kran einen Ausleger, der mit Hilfe eines
Wippwerks wippbar am Kranturm befestigt ist. Das Hubseil verläuft ausgehend von der
Seilwinde über mehrere Seilrollen am Kranturm über die Turmspitze bis hin zur Spitze
des Auslegersystems. Endseitig ist ein Kranhaken als Lastaufnahmemittel angeschlagen.
Das Hubseil lässt sich in drei einzelne Seilstücke unterteilen, insbesondere den Seilabschnitt
entlang des Kranturms, den Seilabschnitt zwischen Turm- und Auslegerspitze sowie den
Seilabschnitt zwischen Auslegerspitze und Kranhaken, wobei die Seilstücke im allgemeinen
als Flaschenzugsystem ausgeführt sind.
[0043] Der Kran besitzt weiterhin eine Kransteuerung, die zumindest für die wesentlichen
Steuerungsaufgaben verantwortlich ist. Ein Teil der Steuerungsaufgaben setzt die Kenntnis
der Steuerung über die tatsächliche Position der Last bzw. des Lastaufnahmemittels
voraus. Hierzu besitz die Steuerung ein passendes Modul, daß die aktuelle Position
des Lastaufnahmemittels während des Kranbetriebs ermittelt.
[0044] Bisher wurde die Höhe des Kranhakens als Funktion des radialen Abstands des Kranhakens
zum Kran, d.h. der Kranausladung, auf Grundlage der geometrischen Zusammenhänge der
Kranstruktur berechnet. Hierbei wurde immer von einem starren Kranmodell ausgegangen,
daß stets seine ursprüngliche geometrische Ausgestaltung beibehält. Allerdings werden
die in der Realität auftretenden Kranverformungen infolge der angreifenden Kräfte,
insbesondere der Lastmasse, nur unzureichend gewürdigt bzw. vollständig vernachlässigt.
Dies führt nachteilig zu erheblichen Ungenauigkeiten bei der Positionsbestimmung.
[0045] Das erfindungsgemäße Verfahren, das von der Kransteuerung ausgeführt wird, verfolgt
demgegenüber den Ansatz, eine exaktere Positionsbestimmung des Kranhakens zu ermöglichen,
indem durch Berücksichtigung ein oder mehrere die Verformung des Krans charakterisierende
Daten eine realitätsnähere Berechnung ermöglicht wird. Die Kransteuerung sieht hierzu
ein geeignetes Softwaremodul vor, das den Kran mit Hilfe des in Figur 1 beispielhaft
dargestellten Kranmodells modelliert.
[0046] Die Elastizität der Abstützvorrichtung 2 bestehend aus den Abstützarmen sowie Abstützzylindern
wird über vertikal ausgerichtete Federdämpferelemente modelliert, die eine federnde
Bewegung entlang der Federachse simulieren sollen.
[0047] Der Krankörper selbst wird über mehrere elastische Balken modelliert, wobei der Unterwagen
1 sowie die darauf aufgesetzte Drehbühne 3 als waagrechte Balken und der Kranturm
4 aus zwei zusammengesetzten vertikal stehenden Balken modelliert wird. Der als Balken
modellierte Ausleger 5 ist am Kranturm 4 wippbar angelenkt und erstreckt sich ausgehend
vom Anlenkpunkt mit dem Auslegeraufrichtwinkel 9 gegenüber der Horizontalen vom Kranturm
4 weg. Zudem berücksichtigt das generierte Kranmodell die Dehnbarkeit des Hubseils,
wobei insbesondere ein Seildurchhang 6, 7 an den Seilstücken entlang des Kranturms
sowie zwischen Turm- und Auslegerspitze angenommen und entsprechend modelliert wird.
[0048] Der Auslegeraufrichtwinkel 9 wird über eine am Kran, insbesondere am Wippwerk angeordnete
Meßeinrichtung erfaßt und der Kransteuerung mitgeteilt. Zudem werden die Hakenmasse
10 bzw. Lastmasse über eine weitere Meßeinrichtung erfaßt und die entsprechenden Meßwerte
werden der Kransteuerung mitgeteilt. Die Hubseilwinde 11 liefert Zusatzinformationen,
die die abgewickelte Seillänge des Hubseils betreffen. Vorzugsweise wird die Windenposition
und bzw. oder die Position ein oder mehrerer Seilrollen für die Bestimmung der Seillänge
herangezogen.
[0049] Der Auslegerwinkel 9 bestimmt neben der Hakenmasse 10 und den daraus erfolgten Verformungen
der Balken, das heißt des Unterwagens 1, der Drehbühne 3 sowie des Kranturms 4 und
des Auslegers 5, und der Feder- bzw. Dämpfungsbewegung des Abstützsystems 2 den Radius
R. Die Hakenhöhe H kann sodann durch die Zusatzinformation der Seilwinde 11 sowie
dem modellierten Seildurchhang 6, 7 bestimmt werden. Die Berechnung der entsprechenden
Balkenbiegung der als Balken modellierten Krankomponenten 1, 3 bis 5 erfolgt durch
eine Messung der am Haken hängenden Last sowie der jeweiligen Position.
[0050] Figur 2 zeigt ein Berechnungs-Flussdiagramm, das eine chronologische Reihenfolge
der einzelnen Verfahrensschritte zeigt.
[0051] Zu Beginn wird über eine Meßeinrichtung die Lastmasse am Kranhaken 10 bestimmt. Mit
Hilfe des Kranmodells werden unter Berücksichtigung der angreifenden Kräfte, insbesondere
der Gewichtskraft der Lastmasse, die notwendigen die Kransteifigkeit charakterisierenden
Daten bestimmt. Die Daten umfassen die Verformung bzw. Biegung der Balken der Krankomponenten
1, 3 bis 5 betreffen sowie die Federbewegung der Abstützvorrichtung 2. Durch Transformation
der genannten Werte lässt sich die Position des Kranhakens 10 in radialer Richtung
R bestimmen.
[0052] Mit Hilfe des Abstands R sowie der Zusatzinformation über den Zustand des Hubseils
kann der tatsächliche Verlauf des Hubseils, insbesondere mögliche Seilkurven sowie
die Seildehnung des Hubseils, ziemlich genau nachgebildet werden und für die Berechnung
der Höhe der Last über der Kranstandfläche verwendet werden. Ausgehend vom radialen
Abstand R und dieser Zusatzinformation kann mittels Berechnung ein Wert H für die
vertikale Hakenhöhe H ermittelt werden.
[0053] Die Berücksichtigung der Verformungsparameter sowie des exakten Verlaufs des Hubseils
sowie dessen Dehnung führt zu einer im Vergleich zum Stand der Technik genaueren Positionsbestimmung
des Kranhakens 10. Zudem setzt das modellbasierte Verfahren keine zusätzliche Sensorik
zur Erfassung bestimmter Parameter voraus. Neben der Lastmasse muss lediglich der
Auslegeraufrichtwinkel 9 des Auslegers 5 bestimmt werden. Die dazu notwendigen Meßeinrichtungen
sind üblicherweise ohnehin vorhanden. Ein bestehendes Kransystem kann mittels Softwareupdate
der Kransteuerung für die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens nachgerüstet
werden.
[0054] Zudem besteht die Möglichkeit, die Balkenbiegung an allen oder einzelnen Balken nicht
zu berechnen, sondern über installierte DMS-Elemente zu bestimmen, um dem Kranmodell
sodann exakte Meßwerte zuführen zu können.
1. Verfahren zur Steuerung und/oder zur Datenerfassung eines Krans (1, 2, 3, 4), wobei
mindestens eine Meßeinrichtung am Kran ein oder mehrere Meßwerte zur Bestimmung der
Position wenigstens eines Lastaufnahmemittels, insbesondere Kranhaken (10), liefert,
wobei eine Berechnung der Position des Lastaufnahmemittels auf Grundlage der ein oder
mehreren Meßwerte wenigstens einer Meßeinrichtung und ein oder mehrerer die Steifigkeit
des Krans charakterisierender Daten erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Kransteifigkeit berücksichtigendes Kranmodell erstellt und für die Berechnung
der Position des Lastaufnahmemittels berücksichtigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere die Steifigkeit des Krans (1, 2, 3, 4), charakterisierende Daten
die Biegung wenigstens eines Turmelementes (4) bzw. Auslegerelementes (5) und/oder
den Seildurchhang (6, 7) und/oder die Seildehnung wenigstens eines Hubseils und/oder
die Federung wenigstens einer Abstützvorrichtung (2), insbesondere wenigstens eines
Abstützarmes und/oder wenigstens eines Abstützzylinders, umfassen.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere die Steifigkeit des Krans (1, 2, 3, 4) charakterisierende Daten
gemessen und/oder berechnet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Krankomponenten im Kranmodell durch ein oder mehrere elastische
Elemente, vorzugsweise Balken, und/oder ein oder mehrere federnde bzw. dämpfende Elemente
und/oder ein oder mehrere dehnbare Elemente moduliert werden.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Meßeinrichtung die Lastmasse (10) und/oder einen Auslegeraufrichtwinkel
(9) und/oder die abgewickelte Hubseillänge und/oder den Seilwinkel erfaßt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Abstand R des Lastaufnahmemittels (10) zum Kran (1, 2, 3, 4) anhand der
gemessenen Lastmasse und/oder des gemessenen Auslegeraufrichtwinkels (9) in Verbindung
mit der daraus berechneten Biegung des Auslegersystems (5) und/oder der Biegung des
Kranturms (4) und/oder der Federbewegung der Abstützvorrichtung bestimmt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe H des Lastaufnahmemittels (10) in Abhängigkeit des radialen Abstands R des
Lastaufnahmemittels zum Kran (1, 2, 3, 4) und/oder der Seildehnung und/oder des Seildurchhangs
(6, 7) und/oder der abgewickelten Hubseillänge und/oder der Last bestimmt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren für die Steuerung einer Mehrkransteuerung, insbesondere eines Kran-Tandemsystems,
geeignet ist.
9. Kransteuerung für einen Kran (1, 2, 3, 4) zur Ausführung des Verfahrens nach einem
der voranstehenden Ansprüche.
10. Kran (1, 2, 3, 4) mit einer Kransteuerung nach Anspruch 9.
11. Kran (1, 2, 3, 4) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Meßeinrichtung des Krans ein oder mehrere DMS-Elemente umfasst, wobei
wenigstens ein DMS-Element vorzugsweise am Auslegersystem (5) und/oder am Kranturm
(4) angeordnet ist.
12. Kran nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Meßeinrichtung eine Sensorik am Einziehwerk zur Messung der abgewickelten
Seillänge und/oder wenigstens eine Sensorik am Wippwerk zur Messung des Aufrichtwinkels
(9) umfasst.
13. Mehrkransystem bestehend aus wenigstens zwei Kranen mit wenigstens einer Kransteuerung
gemäß Anspruch 9.
14. Auf einem Datenträger gespeicherte Software für eine Kransteuerung zur Ausführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
1. A method for the control and/or data acquisition of a crane (1, 2, 3, 4), wherein
at least one measuring device at the crane supplies one or more measured values for
determining the position of at least one load lifting means, in particular crane hook
(10), wherein a calculation of the position of the load lifting means is effected
on the basis of the one or more measured values of at least one measuring device and
one or more data characterizing the stiffness of the crane,
characterized in
that a crane model considering the crane stiffness is created and taken into account for
the calculation of the position of the load lifting means.
2. The method according to claim 1, characterized in that one or more data characterizing the stiffness of the crane (1, 2, 3, 4) comprise
the bend of at least one tower element (4) or boom element (5) and/or the cable sag
(6, 7) and/or the cable elongation of at least one hoisting cable and/or the suspension
of at least one supporting device (2), in particular of at least one support arm and/or
at least one support cylinder.
3. The method according to any of the preceding claims, characterized in that one or more data characterizing the stiffness of the crane (1, 2, 3, 4) are measured
and/or calculated.
4. The method according to claim 1, characterized in that one or more crane components are modulated in the crane model by one or more elastic
elements, preferably beams, and/or one or more resilient or damping elements and/or
one or more extensible elements.
5. The method according to any of the preceding claims, characterized in that at least one measuring device detects the load mass (10) and/or a boom erection angle
(9) and/or the unwound hoisting cable length and/or the cable angle.
6. The method according to claim 5, characterized in that the radial distance R of the load lifting means (10) to the crane (1, 2, 3, 4) is
determined with reference to the measured load mass and/or the measured boom erection
angle (9) in conjunction with the bend of the boom system (5) calculated therefrom
and/or the bend of the crane tower (4) and/or the spring movement of the supporting
device.
7. The method according to any of the preceding claims, characterized in that the height H of the load lifting means (10) is determined in dependence on the radial
distance R of the load lifting means to the crane (1, 2, 3, 4) and/or the cable elongation
and/or the cable sag (6, 7) and/or the unwound hoisting cable length and/or the load.
8. The method according to any of the preceding claims, characterized in that the method is suitable for controlling a multi-crane controller, in particular a
tandem crane system.
9. A crane controller for a crane (1, 2, 3, 4) for carrying out the method according
to any of the preceding claims.
10. A crane (1, 2, 3, 4) with a crane controller according to claim 9.
11. The crane (1, 2, 3, 4) according to claim 10, characterized in that at least one measuring device of the crane comprises one or more DMS elements, wherein
at least one DMS element preferably is arranged at the boom system (5) and/or at the
crane tower (4).
12. The crane according to any of claims 10 or 11, characterized in that at least one measuring device comprises a sensor unit at the retracting mechanism
for measuring the unwound cable length and/or at least one sensor unit at the luffing
gear for measuring the erection angle (9).
13. A multi-crane system consisting of at least two cranes with at least one crane controller
according to claim 9.
14. Software stored on a data carrier for a crane controller for carrying out the method
according to any of claims 1 to 8.
1. Procédé de commande et/ou de saisie de données d'une grue (1, 2, 3, 4), dans lequel
au moins un moyen de mesure sur la grue fournit une ou plusieurs valeurs de mesure
pour définir la position d'au moins un moyen de prise de charge, en particulier d'un
crochet de grue (10), un calcul de la position du moyen de prise de charge étant effectué
à la base de l'une ou de plusieurs valeurs de mesure d'au moins un moyen de mesure
et d'une ou de plusieurs données caractérisant la rigidité de la grue,
caractérisé en ce qu'un modèle de grue prenant en considération la rigidité de la grue est créé et pris
en considération pour le calcul de la position du moyen de prise de charge.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs données caractérisant la rigidité de la grue (1, 2, 3, 4) comprennent
la flexion d'au moins un élément de tour (4) respectivement d'un élément de flèche
(5), et/ou l'affaissement du câble (6, 7) et/ou l'extension du câble d'au moins un
câble de levage et/ou la suspension d'au moins un système d'appui (2), en particulier
d'au moins un bras d'appui et/ou d'au moins un cylindre d'appui.
3. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ou plusieurs données caractérisant la rigidité de la grue (1, 2, 3, 4) sont mesurées
et/ou calculées.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs composants de grue sont modulés dans le modèle de grue par un ou plusieurs
éléments élastiques, de préférence des poutres, et/ou un ou plusieurs éléments de
ressort respectivement d'amortissement et/ou un ou plusieurs éléments extensibles.
5. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de mesure saisit la masse de charge (10) et/ou un angle d'élévation
de flèche (9) et/ou la longueur du câble de levage déroulé et/ou l'angle du câble.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la distance radiale R du moyen de prise de charge (10) par rapport à la grue (1,
2, 3, 4) est déterminé au moyen de la masse de la charge mesurée et/ou de l'angle
d'élévation de flèche mesuré (9) en lien avec la flexion du système de flèche (5)
calculé à partir de ceux-ci et/ou de la flexion du tour de grue (4) et/ou du mouvement
de ressort du système d'appui.
7. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la hauteur H du moyen de prise de charge (10) est déterminée en fonction de la distance
radiale R du moyen de prise de charge par rapport à la grue (1, 2, 3, 4) et/ou de
l'extension du câble et/ou de l'affaissement du câble (6, 7) et/ou de la longueur
du câble de levage déroulé et/ou de la charge.
8. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le procédé est adapté pour commander la commande de plusieurs grues, en particulier
un système de grues en tandem.
9. Commande de grue pour une grue (1, 2, 3, 4) destinée à mettre en oeuvre le procédé
selon une des revendications précédentes.
10. Grue (1, 2, 3, 4) comprenant une commande de grue selon la revendication 9.
11. Grue (1, 2, 3, 4) selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'au moins un moyen de mesure de la grue comprend un ou plusieurs éléments DMS, au moins
un élément DMS étant disposé de préférence sur le système de flèche (5) et/ou sur
la tour de grue (4).
12. Grue selon une des revendications 10 ou 11, caractérisée en ce qu'au moins un moyen de mesure comprend un ensemble de capteurs sur l'organe d'escamotage
pour mesurer la longueur du câble déroulé et/ou au moins un ensemble de capteurs sur
l'organe de bascule pour mesurer l'angle d'élévation (9).
13. Système à grue multiple composé d'au moins deux grues avec au moins une commande de
grue selon la revendication 9.
14. Logiciel enregistré sur un support de données pour une commande de grue destinée à
mettre en oeuvre le procédé selon une des revendications 1 à 8.

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