[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Starter für eine Brennkraftmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] In der
DE 10 2009 001 835 A1 wird ein Starter für eine Brennkraftmaschine beschrieben, der einen elektrischen
Antriebsmotor zum Antreiben eines Starterritzels aufweist, welches axial auf einer
Welle zwischen einer zurückgezogenen Außereingriffsposition und einer vorgerückten
Eingriffsposition mit einem Zahnkranz einer Brennkraftmaschine verstellbar ist. Die
Antriebsbewegung des elektrischen Antriebsmotors wird über ein Planetengetriebe auf
das Starterritzel übertragen. Der Starter ist mit einer Freilaufeinrichtung versehen,
die zwischen dem Planetengetriebe und dem Starterritzel angeordnet ist und nur eine
Bewegungsübertragung in einer Drehrichtung erlaubt, um zu verhindern, dass nach dem
Start der Brennkraftmaschine Getriebe- und Motorteile durch die höhere Drehzahl der
Brennkraftmaschine Schaden nehmen.
[0003] Ein Hohlrad des Planetengetriebes stützt sich an einer gehäuseseitigen Abdeckplatte
ab, wobei zur Milderung von Drehmomentspitzen, die beim Betrieb des Starters insbesondere
als Folge von Resonanzfrequenzen auftreten können, nachgiebige Abstützelemente an
der Abdeckplatte angeordnet sind, an denen sich das Hohlrad in Umfangsrichtung abstützt.
Zur Verbesserung der Dämpfungswirkung sind die Abstützelemente geschlitzt ausgeführt.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Maßnahmen die
auf ein Getriebe eines Starters wirkenden Drehmomentspitzen zu reduzieren.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0006] Der erfindungsgemäße Starter wird zum Starten von Brennkraftmaschinen eingesetzt
und umfasst einen elektrischen Antriebsmotor, ein Getriebe sowie ein Starterritzel,
welches zwischen einer Außereingriffs- und einer Eingriffsposition mit dem Zahnkranz
einer Brennkraftmaschine verstellbar ist. Die Antriebsbewegung des elektrischen Antriebsmotors
wird über das Getriebe auf das Starterritzel übertragen. Die Vorrückbewegung des Starterritzels
zwischen Außereingriffs- und Eingriffsposition erfolgt beispielsweise mittels eines
Starterrelais. Bei der Vorrückbewegung handelt es sich vorzugsweise um eine Axialbewegung
des Starterritzels, wobei grundsätzlich auch radiale Bewegungen oder Schwenkbewegungen
mit radialer Bewegungskomponente in Betracht kommen.
[0007] Der Starter kann mit einer Freilaufeinrichtung versehen sein, welche vorzugsweise
zwischen dem Getriebe und dem Starterritzel angeordnet ist und nur eine Bewegungsübertragung
in Antriebsrichtung des elektrischen Antriebsmotors erlaubt, wohingegen in der entgegengesetzten
Drehrichtung keine Bewegungsübertragung möglich ist. Auf diese Weise soll verhindert
werden, dass nach dem Hochlaufen aufgrund der höheren Drehzahl der Brennkraftmaschine
Bauteile des Getriebes bzw. des elektrischen Motors zu Schaden kommen.
[0008] Im Betrieb des Starters können Resonanzschwingungen auftreten, die zu hohen Belastungen
führen können. Um Drehmomentspitzen zu vermeiden, welche zu Bauteilschädigungen führen
könnten, ist eine Getriebekomponente des Getriebes mit ihrer Stirnseite nach Art einer
Rutschkupplung an der Stirnseite eines gehäuseseitigen Abstützteils abgestützt. Die
Getriebekomponente und das Abstützteil liegen stirnseitig aneinander, wobei im Normalfall
die Getriebekomponente und das Abstützteil fest verbunden sind und eine Drehmomentübertragung
in der Antriebsrichtung des elektrischen Antriebsmotors möglich ist. Erst mit dem
Überschreiten eines Grenzmomentes kann die Getriebekomponente gegenüber dem Abstützteil
eine Relativdrehbewegung ausführen. Dadurch ist gewährleistet, dass das Drehmoment
im Antriebsstrang auf einen Maximalwert begrenzt ist, so dass Drehmomentspitzen gekappt
und das Drehmoment auf das Grenzmoment limitiert ist. Die Drehmomentbegrenzung erfolgt
insbesondere in Antriebsrichtung des elektrischen Antriebsmotors. Gegebenenfalls kann
aber auch in der Gegenrichtung eine Drehmomentbegrenzung erfolgen, wobei die Höhe
des Grenzmomentes in Gegenrichtung sowohl gleich als auch unterschiedlich zur Höhe
des Grenzmomentes in Antriebsrichtung sein kann.
[0009] Der stirnseitige Kontakt zwischen Getriebekomponente und dem Abstützteil am Gehäuse
stellt zum einen eine Raum sparende Ausführung dar. Zum andern verteilen sich im Regelfall,
also bei stirnseitigem Kontakt von Getriebekomponente und Abstützteil, die zu übertragenden
Kräfte vorteilhafterweise über den gesamten Umfang der aneinanderliegenden Stirnseiten,
wodurch eine gleichmäßige Kraft- bzw. Momentenübertragung gegeben ist. Mit dem Überschreiten
des Grenzmomentes rutscht die Stirnseite der Getriebekomponente in Umfangsrichtung
entlang der Stirnseite des Abstützteils, so dass keine weitere Drehmomentübertragung
zwischen Getriebekomponente und Abstützteil möglich ist. Während des Durchrutschens
kann noch ein Kontakt zwischen den Stirnseiten von Getriebekomponente und Abstützteil
bestehen. Grundsätzlich möglich ist aber auch, dass die Stirnseiten auf Abstand zueinander
liegen.
[0010] Aufgrund der reduzierten Kräfte bzw. Momente ist es möglich, dass die betreffende
Getriebekomponente und/oder weitere Getriebekomponenten des Getriebes als Kunststoffbauteile
gefertigt sind. Grundsätzlich möglich ist aber auch eine Ausführung aus einem sonstigen
Material, beispielsweise aus Sinterwerkstoff.
[0011] Bei dem Getriebe zur Bewegungsübertragung der Antriebsbewegung des elektrischen Antriebsmotors
auf das Starterritzel handelt es sich um ein Umlaufgetriebe, beispielsweise um ein
Planetengetriebe. In diesem Fall ist die Getriebekomponente, welche sich an dem Abstützteil
abstützt, vorteilhafterweise als ein Hohlrad des Planetengetriebes ausgebildet, das
eine Innenverzahnung aufweist, an der Planetenräder abrollen. Das Hohlrad ist im Normalfall
gehäusefest gehalten und stützt sich an dem Abstützteil ab.
[0012] Um einerseits im Normalfall eine sichere Abstützung der Getriebekomponente an dem
Abstützteil zu gewährleisten und andererseits mit dem Überschreiten des
[0013] Grenzmomentes das Lösen der Abstützung in Umfangsrichtung zu ermöglichen, ist, gemäß
einer vorteilhaften Ausführung, die Stirnseite der Getriebekomponente mit einer Verzahnung
versehen, ebenso die zugewandte Stirnseite des Abstützteils, wobei die Verzahnungen
von Getriebekomponente und Abstützteil ineinandergreifen. Im Regel- bzw. Normalfall
genügt die Verzahnung, um die auftretenden Drehmomente abzustützen. Mit dem Überschreiten
des Grenzmomentes löst sich dagegen die Verzahnung, so dass die Getriebekomponente
eine Relativdrehbewegung gegenüber dem Abstützteil ausführt und die Drehmomentbegrenzung
wirksam wird.
[0014] Über die Gestaltung der Verzahnung kann Einfluss auf die Höhe des Grenzmomentes genommen
werden. So ist es beispielsweise möglich, zur Übertragung höherer Drehmomente Verzahnungen
mit rechteckförmigen oder annähernd rechteckförmigen Querschnitten der Zähne vorzusehen,
wohingegen im Falle flacherer Schrägungswinkel an den Zahnflanken die Überführung
der Verzahnung in den Außereingriff erleichtert und dementsprechend das Grenzmoment
herabgesetzt ist. Auch über die Oberflächengestaltung der ineinandergreifenden Zähne,
beispielsweise der Rauigkeit der Zahnoberflächen, kann auf das Grenzmoment Einfluss
genommen werden, ebenso über weitere Geometriegrößen, insbesondere geradlinige, konvex
oder konkav geformte Zahnoberflächen, und die Kraft, mit der die Getriebekomponente
und das Abstützteil axial gegeneinander gepresst werden.
[0015] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausführung ist vorgesehen, dass die Getriebekomponente
und das Abstützteil zueinander eine axiale Relativbewegung ausführen können. Bei der
axialen Relativbewegung wird die Verzahnung von der Eingriffsposition in den Außereingriff
überführt. Grundsätzlich genügt es, die axiale Relativbewegung als ein Axialspiel
eines oder beider ineinandergreifender Bauteile auszuführen. Vorzugsweise kann die
Getriebekomponente axial verstellt werden, wohingegen das Abstützteil gehäusefest
angeordnet ist. Möglich ist es aber auch, dass das Abstützteil eine zumindest kleine
axiale Verstellmöglichkeit besitzt, wohingegen die Getriebekomponente axial fest angeordnet
ist. Des Weiteren können auch beide Bauteile jeweils mit einer zumindest kleinen axialen
Verstellmöglichkeit gehalten sein.
[0016] Gemäß weiterer zweckmäßiger Ausführung ist die Getriebekomponente und/oder das Abstützteil
durch die Kraft eines Federelementes in die drehmomentübertragende, stirnseitig aneinanderliegende
Eingriffsposition kraftbeaufschlagt. Dadurch ist sichergestellt, dass im Regelfall
die Bauteile in einem drehmomentübertragenden Kontakt stehen. Über die Höhe der Federkraft
kann ebenfalls Einfluss auf das Grenzmoment genommen werden. Als Federelement kommen
beispielsweise Tellerfedern, Federscheiben, Gummielemente, Abdeckscheiben, Magnethaltefedern
oder dergleichen in Betracht.
[0017] Des Weiteren ist es möglich, dass die Getriebekomponente und das Abstützteil über
ein Dämpfungselement in ihrer Kontaktstellung gehalten sind. Das Dämpfungselement
hat eine axial abstützende Funktion und erzeugt eine Gegenkraft, wenn ein oder beide
Bauteile bestrebt sind, in die Außerkontaktstellung zu gelangen. Auch über das Dämpfungselement
wird Einfluss auf das Grenzmoment genommen.
[0018] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Starter für eine Brennkraftmaschine, mit einem elektrischen Antriebsmotor und
einem Planetengetriebe zum Antreiben eines Starterritzels, wobei ein Hohlrad des Planetengetriebes
an einem gehäuseseitigen Abstützteil abgestützt ist,
- Fig. 2
- eine Fig. 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit dem Hohlrad im Schnitt,
- Fig. 3
- das Abstützteil mit stirnseitiger Verzahnung in perspektivischer Einzeldarstellung,
- Fig. 4
- das Hohlrad mit stirnseitiger Verzahnung in perspektivischer Einzeldarstellung,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch das Hohlrad und das Abstützteil, wobei das Hohlrad auf der dem
Abstützteil abgewandten Seite axial in einem Dichtring abgestützt ist,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch das Hohlrad und das Abstützteil, wobei das Hohlrad von einem Federelement
kraftbeaufschlagt ist,
- Fig. 7 bis 9
- Ausführungsvarianten der Verzahnung zwischen Hohlrad und Abstützteil.
[0019] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] In den Fig. 1 und 2 ist ein Starter 1 für eine Brennkraftmaschine dargestellt, der
ein Starterritzel 2 auf einer Welle 3 aufweist, wobei das Starterritzel 2 axial verstellbar
auf der Welle 3 gehalten ist und zwischen einer zurückgezogenen Außereingriffsposition
und einer vorgerückten Eingriffsposition verstellbar ist, in der das Starterritzel
mit dem Zahnkranz einer Brennkraftmaschine kämmt. Die axiale Vorrückbewegung des Starterritzels
2 wird mittels eines Starterrelais 4 durchgeführt, dessen Stellbewegung über einen
Einrückhebel 5 auf das Starterritzel 2 übertragen wird.
[0021] Das Starterritzel 2 ist drehfest auf der Welle 3 angeordnet, die über einen elektrischen
Antriebsmotor 6, ein Planetengetriebe 7 und eine Freilaufeinrichtung 8 angetrieben
wird. Das Planetengetriebe 7 ist dem elektrischen Antriebsmotor 6 nachgeschaltet und
dient zur Übersetzung der Motorwellenbewegung des Antriebsmotors. Die Freilaufeinrichtung
8 schließt sich axial an das Planetengetriebe 7 an und stellt sicher, dass im Antriebsstrang
nur eine Antriebsübertragung in Richtung der Antriebsbewegung des elektrischen Antriebsmotors
möglich ist.
[0022] Zur Drehmomentbegrenzung greift ein Hohlrad 9 des Planetengetriebes 7 mit einer Stirnverzahnung
10 in eine korrespondierende Stirnverzahnung 12 eines Abstützteils 11 ein, das in
einem Gehäuse 13 des Starters 1 gehalten ist. Das Planetengetriebe 7 einschließlich
Hohlrad 9 befindet sich benachbart zur Stirnseite in einem Polgehäuse 14 des elektrischen
Antriebsmotors 6. Über den Eingriff der stirnseitigen Verzahnung 10 bzw. 12 an dem
Hohlrad 9 bzw. dem Abstützteil 11, welches ein Zwischenlager bildet, wird nach Art
einer Rutschkupplung eine Drehmomentbegrenzung erreicht, da die ineinandergreifende
Verzahnung Drehmomente nur bis zum Erreichen eines Grenzmomentes übertragen kann.
Werden dagegen darüber hinausreichende Drehmomente wirksam, gelangt die Verzahnung
zwischen Hohlrad 9 und Abstützteil 11 in Außereingriff, so dass keine Drehmomentabstützung
zwischen Hohlrad und Abstützteil mehr gegeben ist. Um den Außereingriff zu ermöglichen,
ist vorteilhafterweise zumindest das Hohlrad 9 innerhalb des Polgehäuses 14 des elektrischen
Antriebsmotors mit Axialspiel gehalten und vorteilhafterweise von einem Federelement
und/oder einem Dämpfungselement in Richtung der Eingriffsposition mit der Verzahnung
an dem Abstützteil 11 kraftbeaufschlagt bzw. abgestützt. Möglich ist es aber, anstelle
eines Axialspiels das Hohlrad 9 und/oder das Abstützteil 11 so weit elastisch auszuführen,
dass mit dem Erreichen des Grenzmomentes eines oder beide Bauteile sich elastisch
verformen und auf diese Weise die Verzahnung von der Eingriffsposition in den Außereingriff
überführt wird.
[0023] Der Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 ist zu entnehmen, dass das Hohlrad 9 des Planetengetriebes
7 Planetenräder und ein Sonnenrad beherbergt.
[0024] Das gehäuseseitige Abstützteil 11 ist in einem Gehäuse 13 des Starters aufgenommen,
das sich an das Polgehäuse 14 des elektrischen Antriebsmotors 6 anschließt.
[0025] In Fig. 3 ist das Abstützteil 11 in perspektivischer Einzeldarstellung gezeigt, in
Fig. 4 das Hohlrad 9. Zu erkennen ist, dass die jeweils etwa topfförmig ausgebildeten
Bauteile 9 und 11 jeweils die Stirnverzahnung 10 bzw. 12 aufweisen, wobei im Regelfall
im montierten Zustand die Stirnverzahnungen ineinandergreifen. Mit Überschreiten des
Grenzmomentes gelangen die Stirnverzahnungen 10, 12 in Außereingriff.
[0026] Fig. 4 ist des Weiteren zu entnehmen, dass das Hohlrad 9 eine Innenverzahnung 15
aufweist, an der die Planetenräder des Planetengetriebes abrollen.
[0027] Wie Fig. 5 zu entnehmen, kann auf der dem Abstützteil 11 abgewandten Seite des Hohlrades
9 ein Ankerlagerteil 16 im Polgehäuse 14 angeordnet sein, das eine zentrale Ausnehmung
mit einer darin eingesetzten Lagerhülse 17 zur Lagerung der Anker- bzw. Motorwelle
des elektrischen Antriebsmotors aufweist. Das Ankerlagerteil 16 begrenzt in Achsrichtung
einen Aufnahmeraum zur Aufnahme eines Dämpfungsrings 18, der das Hohlrad 9 axial auf
der dem Abstützteil 11 abgewandten Seite abstützt. Der Dämpfungsring 18 liegt an der
Innenwand des Polgehäuses 14 an.
[0028] Wie Fig. 6 zu entnehmen, ist an der Innenseite des Polgehäuses 14 ein Federelement
19 abgestützt, das das Hohlrad 9 mit einer Axialkraft in Richtung auf das Abstützteil
11 beaufschlagt. Dadurch ist sichergestellt, dass im Regelfall die Verzahnungen von
Hohlrad 9 und Abstützteil 11 ineinandergreifen. Erst mit dem Überschreiten des Grenzmomentes,
dessen Höhe auch von der Kraft des Federelementes 19 bestimmt ist, geraten die Verzahnungen
in Außereingriff.
[0029] In den Fig. 7 bis 9 sind Ausführungsvarianten der ineinandergreifenden Verzahnung
von Hohlrad 9 und Abstützteil 11 dargestellt. Gemäß Fig. 7 weisen die Zähne an der
stirnseitigen Verzahnung von Hohlrad 9 und Abstützteil 11 einen rechteckförmigen Querschnitt
auf; in diesem Fall ist das Grenzmoment aufgrund der Geometrie der Verzahnung verhältnismäßig
hoch.
[0030] In den Fig. 8 und 9 weisen dagegen die Zähne an der Stirnseite von Hohlrad 9 und
Abstützteil 11 einen trapezförmigen Querschnitt auf, so dass, wie einem Vergleich
von Fig. 8 und Fig. 9 zu entnehmen, bei einer Relativdrehbewegung zwischen Hohlrad
9 und Abstützteil 11 die Verzahnung leichter in Außereingriff gelangen kann und dementsprechend
das Grenzmoment herabgesetzt ist.
1. Starter für eine Brennkraftmaschine, mit einem elektrischen Antriebsmotor (6) und
einem Getriebe, wobei eine Getriebekomponente (9) an einem gehäuseseitigen Abstützteil
(11) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) mit ihrer Stirnseite nach Art einer Rutschkupplung an
der Stirnseite des Abstützteils (11) anliegt, wobei mit dem Überschreiten eines Grenzmoments
die Getriebekomponente (9) eine Relativdrehbewegung gegenüber dem Abstützteil (11)
ausführt.
2. Starter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) eine Stirnverzahnung (10) aufweist, die in eine zugeordnete
Stirnverzahnung (12) am Abstützteil (11) eingreift.
3. Starter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnverzahnung (10, 12) als Schrägverzahnung ausgeführt ist.
4. Starter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) und das Abstützteil (11) axial relativbeweglich zueinander
angeordnet sind.
5. Starter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) axial verstellbar gehalten ist.
6. Starter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (11) axial verstellbar gehalten ist.
7. Starter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Getriebekomponente (9) und das Abstützteil (11) in Kontaktstellung haltendes
Dämpfungselement (18) vorgesehen ist.
8. Starter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) und das Abstützteil (11) über ein Federelement (19) axial
in Richtung der Kontaktstellung kraftbeaufschlagt sind.
9. Starter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (19) sich an einem Gehäuse (14) des elektrischen Antriebsmotors
(6) abstützt und die Getriebekomponente (9) kraftbeaufschlagt.
10. Starter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebekomponente (9) als Kunststoffbauteil ausgeführt ist.
11. Starter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe als ein Planetengetriebe (7) ausgeführt ist und die Getriebekomponente
ein Hohlrad (9) des Planetengetriebes (7) bildet.