TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Laufbandergometer für therapeutische Anwendungen
und/oder ein intensives Lauftraining, mit mehreren Kraftauszugseinheiten, die in in
ihrem freien Endbereich an Gliedmaßen und/oder den Körper einer Trainingsperson anschließbar
sind, derart, dass bei Bewegung der Gliedmaßen und/ oder des Körpers eine Kraft auf
das/die Gliedmaß/en beziehungsweise den Körper ausgeübt wird.
STAND DER TECHNIK
[0002] Es sind Trainingskonzepte bekannt, bei denen beim Laufbandtraining Expanderzüge oder
elastische Bänder eingesetzt werden, die von den Therapeuten gehalten werden, damit
der trainierenden Person ein Widerstand entgegengesetzt wird, oder eine Entlastung
der unteren Extremitäten gegeben ist, sowie patentierte Zugeinheiten, nämlich der
EP 1 221331, die an Fitnessgeräten, Profilstäben für den Einsatz an Fitnessgeräten gemäß
DE 597 08 289 oder auch Wänden befestigt werden und Gummizüge mit an den Zughaken integrierten
Zugwaagen und Belegklemmen für die Anzeige und Einstellung der Trainingskraft wie
sie auf der Fitnessmesse FIBO in Essen Ende April 2000 erstmals am Fitnessgerät Body-Spider
der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
[0003] Es sind weiter Trainingskonzepte bekannt, bei denen beim Laufbandtraining eine aus
der
EP 1 137 378 bekannte Vorrichtung und ein Verfahren zur Automatisierung der Laufbandtherapie verwendet
wird.
[0004] In der
US 2004/0043873 A1 ist ein Laufbandergometer der eingangs genannten beschriebenen Art dargestellt. An
dem Laufbandergometer sind Seilzugeinheiten vorhanden, die von hinten an die Trainingsperson
herangeführt sind und die die Trainingsperson mit den Händen ergreift. Dies dient
dem Zweck, das Training auf dem Laufband durch den Einsatz der Arme und die entsprechende
Oberbaumuskulatur bei Betätigung von den Seilzugeinheiten noch anstrengender zu machen
und noch mehr Energie zu verbrauchen. Damit ist ein reines Zugwiderstandsgerät gegeben.
Zugunterstützung ist mit diesem Gerät nicht möglich. Ein Einsatz dieses Gerätes in
der Therapie von eingeschränkt bewegungsfähigen Patienten ist nicht möglich.
[0005] In der
US 2006/281606 A1 ist ein Laufbandergometer beschrieben, bei dem Kräfte mittels eines elastisch angeschlossenen
Beckengurtes/ Hüftgurtes gemessen werden, wenn der Sportler beschleunigt oder bremst.
Für eine Bewegungsunterstützung von neurologischen Patienten ist ein derartiges Gerät
nicht zu gebrauchen.
[0006] Die
US 2004/0087418 A1 offenbart ein Laufband mit Zugwiderstandseinheiten in unterschiedlich wirkenden Richtungen.
Die Beine der Trainingsperson werden von vorne und von hinten her an Zugseile angeschlossen.
Diese Vorrichtung ist darauf ausgelegt, beim Training die Kräftigung der Beinmuskulatur
durch Widerstandskräfte zu verstärken. Seitliche Zugkräfte oder Zugunterstützungen
- wie in der Therapie bei neurologischen Patienten unumgänglich - können mit dieser
Vorrichtung nicht ausgeübt werden.
[0007] Bei der
EP 1 772 134 A1 ist ein Verfahren zum Kontrollieren der Geschwindigkeit einer auf einem Laufband
laufenden Person offenbart. Dabei geht es um die Geschwindigkeitssteuerung des Laufbandes.
[0008] Die
WO 2004/050191 offenbart ein Laufband, bei dem von hinten her Widerstandsseile an die Beine der
Trainingsperson angeschlossen werden, um eine verstärkte Kräftigung der Beinmuskulatur
zu erzielen. Ein derartiges Laufband ist für die Laufbandtherapie von neurologischen
Patienten nicht geeignet, da die Beine der Patienten nicht unter der unterstützenden
Wirkung von elastischen Elementen nach vorne bewegt werden können und auch keine lateralen
Kräfte ausgeübt werden können.
[0009] Die
US 2007/0287601 A1 offenbart ein Laufband, an dem Kabelzüge angeordnet sind, die von der Trainingsperson
beim Training abwechselnd von der linken und rechten Hand gegen einen Widerstand ausgezogen
werden, um die Muskulatur der Arme und Oberkörpers zusätzlich zu belasten. Eine Zugunterstützung
von Beinen von neurologisch geschädigten Patienten ist mit einem derartigen Gerät
nicht möglich. Im Übrigen sind derartige Kabelauszugseinheiten, die einen Widerstand
simulieren seit Jahrzehnten in anderen kommerziellen Produkten bekannt, wie beispielsweise
Ski-Simulatoren.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde,
ausgehend von dem genannten Stand der Technik, eine Einrichtung zur Verfügung zu stellen,
die beim Laufbandtraining auch das Training der oberen Körperhälfte, für entsprechende
Gangbilder und Gangkorrekturen das Ziehen der Kraftauszüge aus speziell gewünschten
und während des Trainings veränderbaren Positionen, das Entlasten der unteren Extremitäten,
die messtechnische Erfassung der Auszugskräfte und Positionen der Zugeinheiten, dokumentiert
und als Trainingsplan vorgegeben, sowie die Einrichtung derart auszubilden, dass kein
zusätzlicher Gefahrenherd entsteht und die Einrichtung möglichst einfach an unterschiedlichen
Laufbändern adaptiert werden kann.
[0011] Das erfindungsgemäße Laufbandergometer mit adaptierten Zug- und Messeinheiten für
therapeutische Anwendungen und ein intensiveres Lauftraining ist durch die Merkmale
des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
sind Gegenstand von dem unabhängigen Anspruch 1 direkt oder indirekt abhängigen Ansprüche.
[0012] Das erfindungsgemäße Laufbandergometer zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass eine
rechte und linke vordere Trainingseinheit adaptiert angebracht am Laufbandeinstieg
des Laufbandergometers und eine rechte und linke hintere Trainingseinheit adaptiert
angebracht am Ende des Laufbandergometers, vorhanden sind, die Kraftauszugseinheiten
in ihrem anderen Endbereich an die vordere/ hintere Trainingseinheit angeschlossen
sind, die vorderen Trainingseinheiten drehbar an dem Laufbandergometer angeordnet
sind, damit eine individuelle Position der Kraftauszugseinheiten realisierbar ist,
um die Kraftwinkel beziehungsweise Zugrichtung für Zugunterstützungstraining und/oder
Zugwiderstandstraining individuell einstellen zu können, die Kraftauszugseinheiten
sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen verschiebbar an den Trainingseinheiten
angeschlossen sind, um die Kraftwinkel beziehungsweise Zugrichtung für Zugunterstützungstraining
und/oder Zugwiderstandstraining individuell einstellen zu können, wobei die ausgezogenen
Kräfte und Positionen der Kraftauszugseinheiten messtechnisch über Messwertgeber erfasst
und dokumentiert werden und als Trainingsplan wiedergebbar sind oder wobei eine zentrale
Computereinheit und eine Zentrale mit integrierter Stromversorgung und einem integrierten
Schnittstellenwandler vorhanden ist, die durch bidirektionalen Datentransfer die Ansteuerung
von Stell- und Drehmotoren und die Auswertung von Inkrementalgeber, sowie die Auswertung
der jeweiligen Messwertgeber realisieren, und somit Trainingsparameter und Einstellung
vorgeben können.
[0013] Bevorzugt sind in einer konstruktiv besonders einfachen Ausführungsform die Kraftauszugseinheit
elastisch ausziehbar, insbesondere ein Zugseil aufweisend, ausgebildet.
[0014] Erfindungsgemäß ist das Laufbandergometer mit Zugeinheiten bestückt, die am Einstieg
und am Ende des Laufbandergometers angebracht und derart ausgebildet sind, dass am
Einstieg des Laufbandergometers die Zugeinheiten drehbar angebracht sind, damit eine
individuelle Position der Zugeinheiten realisierbar ist. Dabei ist ein wesentlicher
Gesichtspunkt, dass diese Zugeinheiten sowohl in der Horizontalen als auch in der
Vertikalen verschoben werden können, die ausgezogenen Kräfte und Positionen der Zugeinheiten
messtechnisch erfasst, dokumentiert und als Trainingsplan vorgegeben werden können,
so dass insbesondere im Bereich der therapeutischen Anwendung diese Erfindung den
gegeben Anforderungen entspricht. Ein wichtiges Kriterium bei der Erfindung ist auch,
dass diese Zugeinheiten an unterschiedlichen Laufbandergometern, ohne diese zu verändern,
durch entsprechende Adapter befestigt werden können.
[0015] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sämtliche
verschiebbare Zugeinheiten über eine, insbesondere als Vierkant ausgebildete, Führungsstange,
mit Rastlöchern versehen, geführt werden, und mit einem Rastbolzen versehen, in der
gewünschten Position eingerastet werden können.
[0016] Damit eine Vorspannung der Auszugskräfte und somit deren Erhöhung, bei diesen verschiebbaren
Zugeinheiten möglich ist, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass die im Stand
der Technik beschriebenen und in Fig. 1 aufgezeigten Belegklemmen nicht separat angeordnet,
sondern in die verschiebbaren Zugeinheiten mit integriert und somit mit der Zugeinheit
verschiebbar sind.
[0017] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die verschiebbaren
Zugeinheiten, an handelsüblichen Lineareinheiten adaptiert, mittels elektromotorischer
Verstellung, insbesondere ausgelöst durch Totmannschaltung, sowohl in der Horizontalen
als auch in der Vertikalen, in die gewünschte Trainingsposition gebracht werden können.
[0018] Eine exklusive Version der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die verschiebbaren
und verdrehbaren Zugeinheiten, an handelsüblichen Lineareinheiten adaptiert, mittels
elektromotorischer Verstellung mit integrierter Positionsüberwachung, ausgelöst durch
Datentransfer von einer zentralen Einheit, oder durch Totmannschaltung, sowohl in
der Horizontalen, Vertikalen, als auch in den Drehachsen der vorderen Zugeinheiten,
in die gewünschte Trainingsposition gebracht werden können.
[0019] Eine weitere exklusive Version der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die
Zugeinheiten nicht aus Gummizugeinheiten (im Volksmund "Expander" genannt), sondern
aus Seilen, die an anderen Zugkraftelementen befestigt sind, beispielsweise an handelsüblichen
elektronischen Servoantrieben, Pneumatik- oder Hydraulikantrieben, Gewichtsplatten
mit Rollenumlenkung, Drehfedervorspannungseinrichtungen oder vergleichbaren Zugeinrichtungen,
welche eine einstellbare Zugkraft erzeugen und/oder auch während des Trainings in
der Zugkraft sowie in der Zugrichtung manuell oder elektronisch oder nach Programmvorgabe
oder Maximalwert-/Minimalwert-Parametervorgabe automatisch verstellbar sind, bestehen.
[0020] Eine weitere exklusive Version der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in ein
Laufbandergometer in der Lauffläche handelsübliche Kraftmessungen und/oder Druckverteilungen
eingebaut werden, welche auf einem Display eine visuelle Rückmeldung (Biofeedback)
an den Probanden geben und dem Probanden so den Erfolg der Gangbildverbesserung aufzeigen
und darüber hinaus die Zugeinheiten in der Zugbelastung und/oder Zugrichtung derart
elektronisch steuern, dass das Gangbild des Probanden den Vorgaben des Therapeuten
und den Normwerten entspricht und/oder synchronisiert werden und/oder zu einem gleichen
Gangbild und gleichen Bodenreaktionskräften an beiden Füssen führt.
[0021] Für eine genaue Ermittlung der gezogenen Zugkräfte sind in einer weiteren Ausbildung
der Erfindung, die im Stand der Technik aufgezeigten Zugeinheiten derart modifiziert,
dass die Umlenkrollen der Zugeinheiten separat, mit einem mittig geschaltetem Linearpotentiometer
versehen, angeordnet sind und diese messtechnisch ermittelten Daten auf einem Display,
angebracht an den Zugeinheiten, angezeigt werden.
[0022] Eine exklusive Version der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Messdaten
der eingebauten Linearpotentiometer durch Datentransfer zu einer zentralen Einheit,
ausgewertet werden und die jeweilige Differenz aus Anfangs- und Endkraft auch dazu
verwendet wird, die jeweiligen Trainingszyklen zu ermitteln.
[0023] Mit dem Einsatz einer zentralen Einheit, den Linearpotentiometern, der motorisch
verstellbaren Zugeinheiten und deren Stellungsüberwachung, ist durch einen bidirektionalen
Datentransfer die Ermittlung, Auswertung, Anzeige, Erstellung von Trainingsplänen,
Abspeichern von Trainingsplänen insbesondere für ein reproduzierbares Training, und
die Dokumentation aller trainingsrelevanten Parameter, möglich.
[0024] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den
Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0025] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispielen näher beschrieben
und erläutert, wobei die Figuren 5c und 9c nicht von die Ansprüchen umfasst sind.
- Fig. 1
- Den Stand der Technik bezüglich der eingebauten Zugeinheiten bei der Verstärkung der
Zugkräfte mittels Vorspannung des Gummizuges (Fig. 1a)), und das anschließende Einlegen
des vorgespannten Gummizuges in die jeweilige Belegklemme (Fig. 1b)), sowie in einer
Vergrößerung die angezeigten Zugkräfte der Federzugwaagen beim Vorspannen (Fig. 1c)),
die angezeigte Anfangskraft beim Ziehen des eigentlichen Trainingsauszuges (Fig. 1d)),
den Aufbau der Federzugwaagen im nicht verschraubten Zustand (Fig. 1e)), und im verschraubten,
für die Anzeige der annähernd genauen Zugkräfte justiertem Zustand (Fig. 1f)), ebenfalls
in einer Vergrößerung, sowie die schematische Darstellung einer Trainingsschlaufe
(Fig. 1g)), die zum Training in die Zughaken der Kraftauszüge eingeclipst werden kann
und ideal für das Training an dieser Einheit geeignet ist,
- Fig. 2
- die für den Anbau an ein Laufbandergometer modifizierten Zugeinheiten in einer Vorderansicht
(Fig. 2a)), und in einer Seitenansicht (Fig. 2b)),
- Fig. 3
- die Einstellschritte an einer modifizierten Zugeinheit für das Training mit erhöhter
Zugkraft durch Ausziehen des gewünschten Auszuges (Fig. 3a)), einer Vergrößerung der
Anzeige der gewünschten erhöhten Zugkraft (Fig. 3b)), das anschließende Einlegen in
die Belegklemme (Fig. 3c)), das anschließende Herausziehen des eigentlichen Trainingsauszuges
(Fig. 3d)), die vergrößerte, im Betrag der zuvor eingestellten erhöhten Zugkraft identischen
Anfangskraft (Fig. 3e)) in einer Vergrößerung, sowie die gewünschte Endkraft im Trainingsablauf
(Fig. 3f)), ebenfalls in einer Vergrößerung (Fig. 3g)),
- Fig. 4
- die Einstellschritte an einer modifizierten Zugeinheit für das Training mit verminderter
Zugkraft durch das zueinander Verschieben der Umlenkrolleneinheiten als Beispiel des
Zugkraftunterschiedes, bei gleicher Auszugslänge, in einer ersten Ansicht (Fig. 4a))
und einer Vergrößerung der angezeigten Zugkraft (Fig. 4b)), beim Training ohne Zugkraftminderung,
und eine Ansicht mit der verschobenen Umlenkrolleneinheit (Fig. 4c)) mit einer Vergrößerung
der Anzeige der verminderten Zugkraft (Fig. 4d)),
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht (Fig. 5a)) ein Laufbandergometer mit adaptierten vorderen und
hinteren Trainingseinheiten, wobei die hintere Trainingseinheit an einem Gewichtsentlastungsund
Sicherheitssystem befestigt ist, in einer Draufsicht (Fig. 5b)) die Verstellmöglichkeiten
der vorderen Trainingseinheit mit unterschiedlichen Kraftauszugswinkeln, sowie in
einer Seitenansicht (Fig. 5c)) die Adaption der hinteren Trainingseinheit direkt in
die Profilquerschnitte von Handlaufrohren,
- Fig. 6
- in einer Vorderansicht ein Laufbandergometer mit adaptierten vorderen und an einem
Gewichtsentlastungs- und Sicherheitssystem, der Deutlichkeit halber abgeschnitten
dargestellt, adaptierten hinteren Trainingseinheit.
- Fig. 7
- eine Einzelheit der vorderen rechten Trainingseinheit in einer Vorderansicht (Fig.
7a)) und in einer Draufsicht (Fig. 7c)), die die Befestigungsmöglichkeit an einem
Laufbandergometer zeigt, sowie in einer Seitenansicht (Fig. 7b)) die Funktionsweise
der Rastelemente zur Verstellung der vorderen Trainingseinheiten,
- Fig. 8
- zur Verdeutlichung in einer Seitenansicht die Befestigung der hinteren Trainingseinheiten
an einem Gewichtsentlastungssystem (Fig. 8a)), eine Vergrößerung dieser Befestigung
(Fig. 8b)), die Adaption der hinteren Trainingseinheit direkt in die Profilquerschnitte
von Handlaufrohren (Fig. 8c)) und in zwei Vergrößerungen (Fig. 8d)) und (Fig. 8e))
die Funktionsweise der Verklemmung dieser Mechanik in den Handlaufrohren, sowie die
Befestigung der vorderen Trainingseinheiten (Fig. 8f)) und in einer Vergrößerung (Fig.
8g)) die Befestigung dieser Trainingseinheit im Rahmenprofil von Laufbandergometern,
- Fig. 9
- als Übungsbeispiele das Training der oberen Körperhälfte an den hinteren Trainingseinheiten
und der unteren Körperhälfte an den vorderen Trainingseinheiten (Fig. 9a)), das Training
der oberen und unteren Körperhälfte an den vorderen Trainingseinheiten (Fig. 9b)),
sowie das Training der oberen Körperhälfte an den einzeln adaptierbaren hinteren Trainingseinheiten
(Fig. 9c)),
- Fig. 10
- als Übungsbeispiele die therapeutische Anwendung der hinteren Trainingseinheiten,
eingesetzt als Zughilfe zur Fortbewegung gehbehinderter Personen (Fig. 10a)), sowie
die Anwendung bei einem noch größeren Behinderungsgrad des linken Beines, wobei die
vordere Zugeinheit als Dämpfer gegen das Durchstrecken des linken Beines eingesetzt
wird (Fig. 10b)),
- Fig. 11
- den Einbau einer Messeinheit in die Trainingseinheiten für das Steuern, Überwachen
und Dokumentieren aller relevanter Trainingsdaten in einer Draufsicht (Fig. 11a)),
sowie in einer Seitenansicht (Fig. 11b)),
- Fig. 12
- eine modifizierte hintere Trainingseinheit die eine motorische Positionierung der
Umlenkrolleneinheiten gewährleistet und
- Fig. 13
- das Blockschaltbild der motorisch verstellbaren vorderen und hinteren Trainingseinheiten,
mit den jeweils integrierten Messeinheiten, den Anzeigedisplays an den jeweiligen
Trainingseinheiten, sowie die Vernetzung der Displays an eine zentrale Steuerungseinheit.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0026] Gemäß den Figuren 5, 6,9,10 besitzt ein Laufbandergometer 300 eine vordere Trainingseinheit
400, die mittels Adaptereinheit 450 an der rechten vorderen Seite des Laufbandergometers
und eine Adaptereinheit 460 an der linken vorderen Seite des Laufbandergometers, die
in die jeweiligen Rahmenprofile 304 befestigt werden, eine hintere Trainingseinheit
500, die mittels einer Adaptereinheit 510 an einem Gewichtsentlastungs- und Sicherungssystem
301, oder mittels einer Adaptereinheit für Laufbandhandläufe 520 derart befestigt
wird, dass die Möglichkeit besteht, dies ohne zusätzliche Anbringung von Bohrungen
oder am Laufbandergometer 300 angeschweißten Befestigungsmitteln zu realisieren.
[0027] Gemäß den Figuren 7 und 8f werden die Adaptereinheiten 450 und 460 in den Rahmenprofilen
304 derart befestigt, dass als erster Schritt der Laufbandstandfuß mit Befestigungsmutter
458 entfernt wird, die Adaptereinheiten 450 und 460 an das Rahmenprofil 304 angesetzt,
der Laufbandstandfuß mit Befestigungsmutter 458 durch die Befestigungsbohrung 453
der Flanschplatte unten 452 wieder verschraubt, und als zusätzliche Befestigung Gewindefurchschrauben
457, eingedreht in die Gewinde 455 der Flanschplatte 454, sich stirnseitig in die
Ecken des Rahmenprofils 304 eindrehen, wobei als zusätzliche Fixierhilfe bei der Befestigung
der Anschlag 456 dient.
[0028] Gemäß den Figuren 5, 6 und 8a und b wird die hintere Trainingseinheit 500 mittels
einer Adaptereinheit 510, bestehend aus einer Rohrschelle Teil 1511 und einer Rohrschelle
Teil 2 512 an einem Gewichtsentlastungssystem 301 derart befestigt, dass die Verbindungsschrauben
513 durch das horizontale Rastrohr der hinteren Trainingseinheit 504 und durch die
Rohrschelle Teil 2 512 geführt, und anschließend die Verbindungsschrauben 513 in die
Rohrschelle Teil 1511 ein- und festgedreht werden.
[0029] Für eine Befestigung der hinteren Trainingseinheit 500, direkt an den Stirnseiten
der Handläufe des Laufbandergometers 302 wird gemäß den Figuren 8c, d und e ein Steckadapter
521, der jeweils links und rechts an das horizontale Rastrohr der hinteren Trainingseinheit
504 angeflanscht wird, und in den jeweils mittels einer Befestigungsschraube 523 ein
Schiebeteil 522 locker angeschraubt wird, in die Stirnseiten der Handläufe des Laufbandergometers
302 eingeführt. Eine kraftschlüssige Verbindung der Adaptereinheiten für Laufbandhandläufe
520 mit den Handläufen des Laufbandergometers 302 ergibt sich durch das anschließende
Ein- und Festdrehen der Befestigungsschraube 523 in das Schiebeteil 522, da sich durch
die jeweilige schräge Ausbildung des Steckadapters 521 und des Schiebeteiles 522 beide
Teile mit des Innenseiten der Handläufe des Laufbandergometers 302 verklemmen.
[0030] Die Figuren 6, 7a und 7b zeigen den Aufbau der vorderen linken 401 und rechten Trainingseinheit
402 deren Drehbolzen 420, an den eine Druckscheibe 407 angeschweißt ist, in die Aufnahmebozen
451 der Adaptereinheiten 450 und 460 eingesetzt, und mit Hilfe der Schraubbefestigung
des Drehbolzens 421 kraftschlüssig verschraubt werden, nachdem die linke 401 und rechte
Trainingseinheit 402 zuvor zueinander symmetrisch ausgerichtet wurden.
[0031] Über der Druckscheibe 407 befindet sich eine Gleitscheibe 410, die mit dem Gleitbuchsenadapter
419 verbunden ist und somit die Drehung der Trainingseinheiten 401 und 402 um die
Drehachse des Drehbolzens 420 annähernd reibungsfrei ermöglicht. Der Gleitbuchsenadapter
419 in den die Gleitbuchse 418 eingesetzt ist, ist mit dem Drehrohr 412 verschweißt.
Dieses Drehrohr 412 besitzt an der Oberseite einen angeschweißten Flansch 417 für
die Adaptierung des Rastelementesockels 415, der mit den Schrauben 416 mit dem Flansch
417 verschraubt, und in dem ebenfalls eine Gleitbuchse 418 eingesetzt ist. Die Einstellung
der Winkelposition der Trainingseinheiten 401 und 402 realisieren die Rastelemente
404 und 405, die jeweils eine zueinander verdrehte Skalierung aufweisen, damit die
linke 401 und rechte Trainingseinheit 402 positionssymmetrisch zueinander eingestellt
werden kann. Die Fixierung der Position der Trainingseinheiten 401 und 402 wird dadurch
gewährleistet, dass der Rastelementesockel einen starren und einen verdrehbaren Zahnkranz,
formschlüssig befestigt mittels Passfeder am Drehbolzen 420, aufweist. Zur Winkeleinstellung
wird der Rastkopf 413 gegen die Druckkraft der Zuhaltefeder 414 angehoben damit die
Trainingseinheiten 401 und 402 verdreht werden können. Nachdem die gewünschte Winkelposition
eingenommen wurde wird der Rastkopf 413 wieder losgelassen. Die Zuhaltefeder 414 drückt
den Rastkopf 413 zurück über den starren und den verdrehbaren Zahnkranz des Rastelementesockels
415 und fixiert somit die ganze Einheit formschlüssig.
[0032] An das Drehrohr 412 der vorderen linken Trainingseinheit 401 und der rechten vorderen
Trainingseinheit 402 sind jeweils Querrohre 409 und an deren Ende Fixierbolzen 408
zur Fixierung der Drehbolzen mit Schraubbefestigung 411, angeschweißt. Dieser Drehbolzen
411 an den eine Druckscheibe 407 angeschweißt ist, wird in die Fixierbolzen 408 der
vorderen linken Trainingseinheit 401 und an der rechten vorderen Trainingseinheit
402 eingesetzt und mit Hilfe der Schraubbefestigung des Drehbolzens 411 kraftschlüssig
verschraubt, nachdem die Zugeinheiten 200, angebracht über den Rastrohren 403, die
an der Oberseite jeweils einen Flansch 406 zur Befestigung der Rastelemente 404 und
405 aufweisen, zuvor zueinander symmetrisch ausgerichtet wurden. Die Fixierung der
Position der Rastrohre 403 wird dadurch gewährleistet, dass der Rastelementesockel
415, befestigt auf dem Flansch 406 einen starren und einen verdrehbaren Zahnkranz,
formschlüssig befestigt mittels Passfeder am Drehbolzen 411, aufweist. Zur Winkeleinstellung
wird der Rastkopf 413 gegen die Druckkraft der Zuhaltefeder 414 angehoben damit die
Rastrohre 403 verdreht werden können. Nachdem die gewünschte Winkelposition eingenommen
wurde, wird der Rastkopf 413 wieder losgelassen. Die Zuhaltefeder 414 drückt den Rastkopf
413 zurück über den starren und den verdrehbaren Zahnkranz des Rastelementesockels
415 und fixiert somit die Position der Rastrohre 403 formschlüssig. Die an den Rastrohren
403 angeschweißten Flansche 406, sowie das untere Ende der Rastrohre 403 besitzen
jeweils eingepresste Gleitbuchsen 418, die eine reibungsfreie Verdrehung der Zugeinheiten
200 gewährleisten. Außerdem ist für eine reibungsfreie Verdrehung zwischen der Druckscheibe
407 und den Rastrohren 403 eine Gleitscheibe 410 eingesetzt.
[0033] Wie Fig. 6 aufzeigt werden die hintere linke Trainingseinheit 501 und die rechte
hintere Trainingseinheit 502 mittels waagerechten Gleitrohren 507, in die beidseitig
Vierkantgleitbuchsen 202 eingebracht sind und die jeweils einen Rastbolzen 508 aufweisen,
auf dem horizontalen Rastrohr 504 zur Positionsverstellung verschoben und fixiert.
Auf den waagerechten Gleitrohren 507 sind jeweils vertikale Gleitrohre 505 aufgeschweißt
in die beidseitig Vierkantgleitbuchsen 202 eingebracht sind und die jeweils einen
Rastbolzen 506 aufweisen, damit die vertikalen Rastrohre 503 in der Höhe verschoben
und fixiert werden können.
[0034] Die in der vorderen Trainingseinheit 400 und in der hinteren Trainingseinheit 500
eingesetzten Zugeinheiten 200 (Fig. 2) sind eine Modifikation der Zugeinheiten 100
(Fig. 1), da diese in Bezug auf ihre Verstellmöglichkeit für den Einsatz an Laufbandergometern
300 nicht ausreichend sind. Die Zugeinheit 100 wurde derart modifiziert, dass die
Zugeinheit 200 jetzt eine Umlenkrolleneinheit 102 aufweist, die auf einem Gleitrohr
203, in das beidseitig Vierkantgleitbuchsen 202 eingepresst sind, befestigt ist. Das
Gleitrohr ist mit einem Rastbolzen 204 versehen, der ermöglicht, dass die Umlenkrolleneinheiten
102 auf den jeweiligen Rastrohren 403 und 503 verschoben werden können und somit der
Kraftauszug variabel eingestellt werden kann, bzw. die Möglichkeit vorhanden ist,
durch zueinander Verschieben der Umlenkrolleneinheiten 102 die Trainingskraft zu mindern.
Durch das Verschieben der Umlenkrolleneinheiten 102 mussten die Belegklemmen 104 mit
in diese zu verschiebende Einheit integriert werden, derart ausgeführt, dass in die
Umlenkrolleneinheiten 102 ein Belegklemmenhalter 201 eingebracht ist, an den beidseitig
die Belegklemmen 104 angeschraubt werden. Die Funktion der Umlenkrollenmechanik bleibt
in dieser neuen Ausführung gleich, derart ausgeführt, dass ein elastisches Zugseil
103 zwischen die Umlenkrollen 115 der Umlenkrolleneinheit 102 eingeführt, von Außen
über eine Umlenkrolle 110 der gegenüberliegenden Umlenkrolleneinheit 102 gelegt, dann
von innen über die Umlenkrolle 110 der gegenüberliegenden Umlenkrolleneinheit 102
gelegt und wieder zur gegenüberliegenden Umlenkrolleneinheit 102 derart zurückgeführt
wird, dass das elastische Zugseil 103 wieder zwischen den Umlenkrollen 115 herausgeführt
wird. Beide Enden werden anschließend mit der Kraftzugeinheit 101 bestückt, derart
ausgeführt, dass nacheinander der Gummipuffer 109, die Klemmschraube 108, die Anschlaghülse
107 und die Spannhülse mit Skala 106 über das elastische Zugseil 103 gelegt, das Ende
des elastischen Zugseils 103 anschließend in den Zughaken 105 eingeführt und die Spannhülse
mit Skala 106 zur Fixierung des elastischen Zugseils 103 im Zughaken 105 über den
Zughaken 105 gepresst wird. Nachdem die Zugeinheit 101 beidseitig angebracht wurde
wird diese derart justiert, dass die Anschlaghülse 107 aus der Umlenkrolleneinheit
102 über ein bestimmtes festgelegtes Maß herausgezogen wird und die Anschlaghülse
107 mit der Klemmschraube 108 auf das vorgespannte elastische Zugseil 103 verschraubt
wird. Beim Herausziehen der Zugeinheit 101 aus der Umlenkrolleneinheit 102 wird das
innerhalb der Zugeinheit 101 verklemmte elastische Zugseil 103 derart gedehnt, dass
die Spannhülse mit Skala 106 soweit aus der Anschlaghülse 107 herausragt, dass die
angezeigte Zugkraft der tatsächlichen annähernd entspricht. Ist dies nicht der Fall,
muss die Einheit neu justiert und das festgelegte Maß beim Herausziehen des elastischen
Zugseils 103, während der Justierung, neu festgelegt werden. Dieses Maß muss für unterschiedlich
starke elastische Zugseile 103 jeweils neu festgelegt werden.
[0035] Wie in Fig. 6 dargestellt, hat sich für die Erstellung eines Trainingskonzeptes als
zwingend notwendig erwiesen, dass die jeweiligen Kraftauszugseinheiten 101 auf den
Umlenkrolleneinheiten 102 nummeriert und in den Zugeinheiten 200 unterschiedlich starke
elastische Zugseile 103 montiert werden. Realisiert wurde dieser Anspruch derart,
dass die in der hinteren Trainingseinheit 500 montierten Zugeinheiten 200 mit den
Nummern 1-8 belegt und die Zugeinheiten 200 der vorderen Trainingseinheit 400 mit
den Nummern 9-16 belegt wurden und die Kraftauszüge 1-2, 7-8, 9-10, 15-16 schwache
und die Kraftauszüge 3-4, 5-6, 11-12, 13-14 starke elastische Zugseile 103 aufweisen,
um jedem Trainierenden oder jeder Trainingsform gerecht zu werden.
[0036] Figur 3 zeigt schrittweise, in verschiedenen Darstellungen, die Funktionsweise der
Kraftauszugserhöhung an der modifizierten Zugeinheit 200 derart auf, dass in einem
ersten Schritt (Fig. 3a) der Beispielauszug für die Erhöhung der Zugkraft 111 bis
zur gewünschten Zugkrafterhöhung, die in einer Vergrößerung Fig. 3b zeigt, herausgezogen
und das elastische Zugseil 103, wie Fig. 3c zeigt, anschließend in die Belegklemme
104 eingelegt wird. Beim Training am Beispielauszug 112 ist in Figur 3d und in einer
Vergrößerung (Fig. 3e) ersichtlich, dass beim Auszug sofort mit der eingestellten
erhöhten Zugkraft trainiert wird und bei gleicher Auszugsendstellung wie beim Training
ohne Zugkrafterhöhung, wie Fig. 3f und in einer Vergrößerung Fig. 3g zeigt, diese
Zugkraft um den Betrag der Kraftauszugsvergrößerung höher ist.
[0037] Fig. 4 zeigt schrittweise, in verschiedenen Darstellungen, die Funktionsweise der
Kraftauszugsminderung an der modifizierten Zugeinheit 200 derart auf, dass in einem
ersten Schritt (Fig. 4c) die Umlenkrolleneinheit 102 zur gegenüberliegenden Umlenkrolleneinheit
102 verschoben und eingerastet wird. Fig. 4d zeigt in einer Vergrößerung die Zugkraft
bei einer bestimmten Auszugsendstellung, die bei gleicher Auszugsendstellung, wie
Fig. 4a und in einer Vergrößerung Fig. 4b zeigt, die durch die Verschiebung der Umlenkrolleneinheit
102, geringer ist.
[0038] Da in vielen Fällen, insbesondere bei medizinischen Anwendungen oder der Ermittlung
von Trainingsdaten im Leistungssport, die Anzeige und die Einstellung sowie Nachregelung
der nur annähernd genauen Zugkräfte und Zugrichtungen an den Kraftauszugseinheiten
101 nicht ausreichend ist, wird in einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Einsatz
von Messwertgebern zur Zugkraftermittlung in den Zugeinheiten (Fig. 11a) und in einer
Vergrößerung (Fig. 11b) die elektromotorische Positionierung der Umlenkrolleneinheiten
(Fig. 12), sowie die Kombination beider weiteren Ausbildungen anhand eines Blockschaltbildes
(Fig. 13), beschrieben.
[0039] Wie in Fig. 11a und in einer Vergrößerung Fig. 11b dargestellt, sind in einer Zugeinheit
mit integrierten Messwertgebern 600, die modifizierten Umlenkrolleneinheiten 602 derart
abgeändert, dass die Umlenkrollen 110 von der ursprünglichen Umlenkrolleneinheit 102
abgetrennt und in eine Messwertgebereinheit 601 verschoben werden, derart ausgeführt,
dass die Umlenkrollen 110 in einem Umlenkrollenhalter 605 adaptiert sind, dieser Umlenkrollenhalter
605 an einer Führungswelle 610 befestigt ist, die Führungswelle 610 durch eine Wellenführung
607 geführt wird und das andere Ende der Führungswelle 610 an einem Gabelkopf 608
befestigt ist in dem eine Seite des Messwertgebers 609 adaptiert wird und jeweils
zwischen den Umlenkrollenhaltern 605 und der Wellenführung 607 eine Druckfeder 606
über der Führungswelle 610 eingesetzt ist.
[0040] Wie in Fig. 11a und in einer Vergrößerung Fig. 11b dargestellt wird die Montage des
elastischen Zugseiles 103 derart ausgeführt, dass es zwischen die Umlenkrollen 115
der Umlenkrolleneinheit 602 eingeführt, von Außen über die Umlenkrolle 110a gelegt,
dann von innen über die Umlenkrolle 110b gelegt und wieder zur gegenüberliegenden
Umlenkrolleneinheit 602 derart zurückgeführt wird, dass das elastische Zugseil 103
wieder zwischen den Umlenkrollen 115 herausgeführt wird. Beide Enden werden anschließend
mit der Kraftzugeinheit 101 bestückt, derart ausgeführt, dass nacheinander der Gummipuffer
109, die Klemmschraube 108, die Anschlaghülse 107 und die Spannhülse mit Skala 106
über das elastische Zugseil 103 gelegt, das Ende des elastischen Zugseils 103 anschließend
in den Zughaken 105 eingeführt und die Spannhülse mit Skala 106 zur Fixierung des
elastischen Zugseils 103 im Zughaken 105 über den Zughaken 105 gepresst wird, wobei
beim Einsatz der Zugeinheiten 600 auch auf die Montage der Klemmschraube 108 und der
Anschlaghülse 107 verzichtet werden kann, da die Messwertgebereinheit 601 die genaue
Anzeige der Zugkräfte, im Gegensatz zu den herkömmlichen Kraftauszugseinheiten 101,
ohnehin wesentlich verbessert.
[0041] Wie in Fig. 11a und in einer Vergrößerung Fig. 11b anhand eines Beispiels dargestellt
wird durch die Erhöhung der Zugkraft mit dem Beispielauszug 604 und/oder einem Training
mit dem Beispielauszug 603 eine Kraft F2 und/oder F1 hervorgerufen, die jeweils die
eingesetzten Druckfedern 606 zusammendrücken und eine Verkürzung S2 plus S1 der Schubstange
611 des Messwertgebers 609 und somit dessen ohmsche Widerstandsänderung nach sich
zieht. Diese Längenänderung ist proportional zu den Kräften der Beispielauszüge 603
und 604 und lediglich abhängig von der Stärke der eingebauten Druckfedern 606 in der
Messwertgebereinheit 601. Welche Kraft welcher Längenänderung entspricht wird zum
Beispiel mit einer handelsüblichen geeichten elektronischen Messwaage ermittelt, indem
im Teach In - Verfahren die Messwertgeber 609 justiert werden. Dieses Verfahren wird
in der weiteren Beschreibung der Erfindung aufgezeigt.
[0042] Wie in Fig. 12 aufgezeigt, werden in einer exklusiven Trainingseinheit 700 Umlenkrolleneinheiten
mit einer integrierten Spindelmutter 704 mit Hilfe von Stellmotoren 701 und 710 durch
Drehen der oberen Gewindespindeln 703 über vertikal angeordnete Spindelführungen 706
geführt, wobei die jeweilige Stellung der Umlenkrolleneinheiten 704 durch die in den
Stellmotoren 701 und 710 integrierten Inkrementalgebern 702 und 711 überwacht wird
und Umlenkrolleneinheiten 704 mit Hilfe von Stellmotoren 708 und 712 durch Drehen
der unteren Gewindespindeln 705 über vertikal angeordnete Spindelführungen 706 geführt,
wobei die jeweilige Stellung der Umlenkrolleneinheiten 704 durch die in den Stellmotoren
708 und 712 integrierten Inkrementalgebern 709 und 713 überwacht wird. Die linke und
rechte Seite der Trainingseinheit 700 wird mit Hilfe von Stellmotoren 714 und 716
durch Drehen der horizontalen angebrachten linken Gewindespindel 721 bzw. der horizontal
angebrachten rechten Gewindespindel 719 über eine horizontal angeordnete Spindelführungen
720 geführt, wobei die jeweilige Stellung der linken und rechten Seite der motorisch
verstellbaren Zugeinheit 700 durch die in den Stellmotoren 714 und 716 integrierten
Inkrementalgebern 715 und 717 überwacht wird. Dabei erfolgt die Mitnahme der linken
Seite durch einen linken Mitnehmer mit integrierter Spindelmutter 722 die rechte Seite
mit einem rechten Mitnehmer mit integrierter Spindelmutter 718.
[0043] Die Funktion der motorisch verstellbaren vorderen Zugeinheit 750 wird anhand eines
Blockschaltbildes, dargestellt in Fig. 13, derart realisiert, dass auf der linken
Seite die Stellmotoren 723 und 725 mit den jeweils integrierten Inkrementalgebern
724 und 726 und auf der rechten Seite die Stellmotoren 727 und 729 mit den jeweils
integrierten Inkrementalgebern 728 und 730 die Umlenkrolleneinheiten mit integrierter
Spindelmutter 704 in der Vertikalen verstellen, bzw. deren Position überwachen. Die
Winkelposition der linken und rechten Seite der Zugeinheit 750 wird mit Hilfe der
Drehmotoren 731 und 733 realisiert und die jeweilige Winkelstellung durch die in den
Drehmotoren 731 und 733 integrierten Inkrementalgebern 732 und 734 überwacht.
[0044] Fig. 13 zeigt ein Blockschaltbild der insbesondere bei medizinischen Anwendungen
oder bei der Ermittlung von Trainingsdaten im Leistungssport notwendigen exklusiven
Komplettausstattung derart, dass über den jeweiligen Messwertgebereinheiten 601 das
Anzeigedisplays 801 für die Kraftauszüge 1,2,3 und 4, 802 für die Kraftauszüge 5,6,7
und 8, 803 für die Kraftauszüge 9,10, 11 und 12, 804 für die Kraftauszüge 13,14,15
und 16 angeordnet sind. Auf das Display 801 ist ein Messwertgeber 609 geschaltet,
sowie die Stellmotoren 701, 708 und 714 mit den jeweils integrierten Inkrementalgebern
702, 709 und 715, auf das Display 802 ein Messwertgeber 609, sowie die Stellmotoren
710, 712 und 716 mit den jeweils integrierten Inkrementalgebern 711, 713 und 717,
auf das Display 803 ein Messwertgeber 609, sowie die Stellmotoren 723, 725 und der
Drehmotor 731 mit den jeweils integrierten Inkrementalgebern 724, 726 und 732 und
auf das Display 804 ein Messwertgeber 609, sowie die Stellmotoren 727, 729 und der
Drehmotor 733 mit den jeweils integrierten Inkrementalgebern 728, 730 und 734. Die
Displays sind mit Schnittstellenkabeln 805 mit einer Zentrale 807 verbunden, die die
Stromversorgung der Displays realisiert und einen Schnittstellenwandler aufweist,
der die sichere bidirektionale Datenübertragung von der Zentrale zu den Displays oder
umgekehrt gewährleistet. Das Datenkabel 806 realisiert den bidirektionalen Datenverkehr
von der Zentrale 807 zu einer zentralen Computereinheit 808 und umgekehrt. Zur Synchronisation,
insbesondere der Geschwindigkeitsregulierung des Laufbandes, hervorgerufen durch die
Messwertgebereinheiten 601 sind 2 Schnittstellenkabel 809 und 810 vorhanden, die die
Verbindung Zentrale 807 und / oder die Verbindung Zentrale Computereinheit 808 jeweils
mit der Steuerung 811 des Laufbandes gewährleisten.
[0045] Wie schon erwähnt und in Fig. 11 und Fig. 13 aufgezeigt sind in die Messwertgebereinheiten
601 Messwertgeber 609 eingebaut, die aufgrund einer wirtschaftlichen Herstellung idealerweise
als Linearpotentiometer ausgebildet sind. Eine bestimmte Auszugslänge der Schubstangen
611 der Messwertgeber 609 entspricht dabei immer einem bestimmten ohmschen Wert. Vor
dem Einsatz der Messwertgeber 609 zur Ermittlung aller trainingsrelevanten Daten und
zur Steuerung eines Trainingsablaufes bis hin zur Laufbandsynchronisation müssen die
Messwertgeber, eingebaut in den Messwertgebereinheiten 601 derart justiert werden,
dass in einem Einstellmenü der zentralen Computereinheit 808 der zu justierende Messwertgeber
609 bestimmt wird und diese Bestimmung auf das entsprechende Display 801, 802, 803
oder 804 durch Anzeige einer bestimmten Justiervorgabe, z.B. 1 Kp, übertragen wird,
anschließend eine digitale Kraftmesswaage in den Zughaken eingelegt wird, die Kraftauszugeinheit
101 bis zur Anzeige von 1 Kp auf der Kraftmesswaage herausgezogen wird, und diese
Einstellung dann von der zentralen Computereinheit 808 aus bestätigt wird. Dabei wird
das analoge Signal des Messwertgebers 609, in diesem Fall ein bestimmter ohmscher
Wert, digitalisiert in einem elektrisch programmierbaren und änderbaren Speichermedium
der jeweiligen Displays 801, 802, 803 oder 804 abgelegt. Dieser Vorgang wir über einen
bestimmten Kraftbereich mehrfach ausgeführt, wobei der Messwertgeber 609 genauer justiert
ist, je mehr Messpunkte über den möglichen Kraftauszugsbereich justiert wurden. Diese
Justierung eines Messwertgebers 609 kann, aus wirtschaftlichen Gründen, über die zentrale
Computereinheit 808 auf alle anderen Displays übertragen, und anschließend auch überprüft
werden. Letztendlich ist bei der technischen Ausführung der Erfindung nur der gleichbleibende
Aufbau der Messwertgebereinheiten 601 dafür relevant, ob diese Übertragung der Trainingsdaten
realisierbar ist, oder jeder einzelne Messwertgeber 609 justiert werden muss. Eine
weitere Möglichkeit der Justierung ergibt sich dadurch, dass ein Justiergerät 812
zwischen die Displays 801, 802, 803 oder 804 und der Zentrale 807, derart geschaltet
wird, dass die entsprechenden Schnittstellenkabel 805 vom entsprechenden Display 801,
802, 803 oder 804 abgezogen, und das Justiergerät 812 zwischengeschaltet werden kann.
Der Einsatz eines Justiergerätes 812, oder die Justiermöglichkeit von der zentralen
Computereinheit 808 aus, ermöglicht die kostengünstige Herstellung der Displays, da
auf eine Integration einer Tastatur in die Displays, aufgrund dieser Externjustierung,
verzichtet werden kann.
[0046] In einer erweiterten Variante der Erfindung können die Messwertgeber und elektronischen
Steuerungen bereits in den alternativen Zugeinrichtungen (beispielsweise einem handelsüblichen
Servomotor mit angeflanschter Seiltrommel, Magnethubmotor, Pneumatikzugeinrichtung,
etc.) integriert und mit den zuvor erwähnten Displays und Computereinheiten sowie
Schnittstellen verbunden und vernetzt sein.
1. Laufbandergometer (300) für therapeutische Anwendungen und/oder ein intensives Lauftraining,
mit mehreren Kraftauszugseinheiten (101), die in in ihrem freien Endbereich an Gliedmaßen
und/oder den Körper einer Trainingsperson anschließbar sind, derart, dass bei Bewegung
der Gliedmaßen und/oder des Körpers eine Kraft auf das/die Gliedmaß/en beziehungsweise
den Körper ausgeübt wird,
- dadurch gekennzeichnet, dass
A - eine rechte (402) und linke (401) vordere Trainingseinheit (400) drehbar angebracht
am Laufbandeinstieg des Laufbandergometers (300) und eine rechte (502) und linke (501)
hintere Trainingseinheit (500) angebracht am Ende des Laufbandergometers (300), vorhanden
sind,
B - die Kraftauszugseinheiten (101) in ihrem anderen Endbereich an die vordere/hintere
Trainingseinheit (400, 500) angeschlossen sind,
C - die vorderen Trainingseinheiten (400) drehbar am Laufbandeinstieg des Laufbandergometens
(300) angebracht sind, damit eine individuelle Position der Kraftauszugseinheiten
(101) realisierbar ist,
D - die Kraftauszugseinheiten (101) sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen
verschiebbar an den Trainingseinheiten (400,500) angeschlossen sind,
E - wobei die ausgezogenen Kräfte und Positionen der Kraftauszugseinheiten (101) messtechnisch
über Messwertgeber erfasst und dokumentiert werden und als Trainingsplan wiedergebbar
sind oder
- wobei eine zentrale Computereinheit (808) und eine Zentrale (807) mit integrierter
Stromversorgung und einem integrierten Schnittstellenwandler vorhanden ist, die durch
bidirektionalen Datentransfer die Ansteuerung von Stellund Drehmotoren (701, 708,
710, 712, 714, 716, 723, 725, 727, 729, 731, 733) und die Auswertung von Inkrementalgeber
(702, 709, 711, 713, 715, 717, 724, 726, 728, 730, 732, 734), sowie die Auswertung
der jeweiligen Messwertgeber (609) realisieren, und somit Trainingsparameter und Einstellung
vorgeben können.
2. Laufbandergometer nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Kraftauszugseinheit (101) elastisch ausziehbar, insbesondere ein Zugseil aufweisend,
ausgebildet ist.
3. Laufbandergometer nach Anspruch 1 oder 2,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Auszugspositionen der Kraftauszugseinheiten (101) an dem Laufbandergometer (300)
in einer vorderen Trainingseinheit (400) in der Vertikalen, durch Verschieben und
Einrasten auf Rastrohren (403), und in der Horizontalen, durch Verdrehen der vorderen
linken Trainingseinheit (401), ein stell- und fixierbar durch zwei Rastelemente (404),
und / oder der vorderen rechten Trainingseinheit (402), einstellund fixierbar durch
zwei Rastelemente (405), derart einstellbar sind, dass die Auszugspositionen der Kraftauszugseinheiten
(101), auch in Bereichen eingestellt werden können, die sich vor oder seitlich von
dem Laufbandergometer (300) befinden und zumindest einen Einstellbereich von 270°
zur Längsrichtung aufweisen und/oder
- die Auszugspositionen der Kraftauszugseinheiten (101) in einer hinteren Trainingseinheit
(500) in der Vertikalen, durch Verschieben und Einrasten auf Rastrohren (503), und
in der Horizontalen, durch Verschieben und Einrasten auf einem Rastrohr (504) einstellbar
sind, wobei die hintere Trainingseinheit (500) aus einer linken hinteren Trainingseinheit
(501) und einer rechten hinteren Trainingseinheit (502) besteht, die jeweils für sich
alleine auf dem Rastrohr (504) verschiebbar und durch Einrasten fixierbar ist.
4. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Kraftauszugseinheiten (101) aus Zugeinheiten (200) herausziehbar sind, die jeweils
zwei sich gegenüberliegende Umlenkrolleneinheiten (102) aufweisen,
- wobei Belegklemmen (104) angebracht sind, die das Fixieren des elastischen Zugseils
(103) in unterschiedlichen Positionen ermöglichen, so dass die Auszugskräfte variiert,
insbesondere erhöht, werden können und/oder
- die Umlenkrolleneinheiten (102) zueinander fixierbar verschiebbar ausgebildet sind,
so dass die Auszugskräfte variiert, insbesondere vermindert, werden können.
5. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- in der vorderen (400) und/oder in der hinteren Trainingseinheit (500) Zugeinheiten
(600) mit integrierten Messwertgebern (609) vorhanden sind, die das Messen, Steuern
und Überwachen von Parametern für das Training mit Laufbandergometern (300) wie zum
Beispiel der Auszugskräfte, Vorspannkräfte, Schrittfrequenz, Schrittlänge, verrichtete
Arbeit und Leistung bis hin zur Geschwindigkeitssynchronisation des Laufbandergometers
(300) ermöglichen.
6. Laufbandergometer nach Anspruch 5,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- in eine Messwertgebereinheit (601) als Messwertgeber (609) ein Linearpotentiometer
eingebaut ist.
7. Laufbandergometer nach Anspruch 5,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Messwertgeber (609) als Kraftmessdose oder als magnetfeldinduzierte Einheit
ausgebildet ist.
8. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Auswertung der Messwertgeber (609) durch ein Einlernverfahren sowohl mit einem
extern anschließbaren Justiergerät (812) als auch über eine zentrale Computereinheit
(808) derart justierbar ist, dass eine bestimmte Längenänderung einer Schubstange
(611) des Messwertgebers (609) immer einer bestimmten Kraft entspricht, die durch
Herausziehen der Kraftauszugseinheiten (101) hervorgerufen wird.
9. Laufbandergometer nach Anspruch 4,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- motorisch verstellbare Umlenkrolleneinheiten (704), eingesetzt in einer motorisch
verstellbaren hinteren Zugeinheit (700) und/oder einer motorisch verstellbaren vorderen
Zugeinheit (750), vorhanden sind.
10. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- sowohl die vordere Trainingseinheit (400), die hintere Trainingseinheit (500), die
vordere Trainingseinheit (750) und die hintere Trainingseinheit (700) einzeln für
sich, oder in unterschiedlichen Kombinationen an einem Laufbandergometer (300) angebracht
sind, derart realisiert, dass Adapterteile vorhanden sind, die den jeweiligen Anbau
ohne mechanische Veränderung des Laufbandergometers (300) ermöglichen.
11. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Laufbandergometer (300) in der Lauffläche Mittel für Kraftmessungen und/oder
Messungen von Druckverteilungen eingebaut hat, welche auf einem Display eine visuelle
Rückmeldung, das heißt ein Biofeedback, an den Probanden geben und dem Probanden so
den Erfolg der Gangbildverbesserung aufzeigen.
12. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Laufbandergometer (300) in der Lauffläche Mittel für Kraftmessungen und / oder
Messungen von Druckverteilungen eingebaut hat, welche auf einem Display eine visuelle
Rückmeldung, das heißt ein Biofeedback, an den Probanden geben und dem Probanden so
den Erfolg der Gangbildverbesserung aufzeigen und darüber hinaus die Zugeinheiten
in der Zugbelastung und/oder Zugrichtung derart elektronisch steuern, dass das Gangbild
des Probanden den Vorgaben des Therapeuten und den Normwerten entspricht und/oder
synchronisiert werden und/oder zu einem gleichen Gangbild und gleichen Bodenreaktionskräften
an beiden Füssen führt.
13. Laufbandergometer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Laufbandergometer (300) alternative Zugeinrichtungen, Messwertgeber und elektronische
Steuerungen in alternativen Zugeinrichtungen, insbesondere einen handelsüblichen Servomotor
mit angeflanschter Seiltrommel, einen Magnethubmotor, eine Pneumatikzugeinrichtung
oder dergleichen, aufweist, die mit den vorhandenen Displays und Computereinheiten
sowie Schnittstellen verbunden und vernetzt sind.
1. Treadmill ergometer (300) for therapeutic applications and/or intensive running training,
having a number of force pull-out units (101) which can be connected in their free
end region to limbs and/or the body of a training person in such a way that, when
there is movement of the limbs and/or the body, a force is exerted on the limb/limbs
or the body,
- characterized in that
A - there are a right-hand (402) and a left-hand (401) front training unit (400) attached
rotatably to the treadmill entry of the treadmill ergonometer (300) and a right-hand
(502) and a left-hand (501) training unit (500) attached to the end of the treadmill
ergonometer (300),
B - the force pull-out units (101) are connected in their other end region to the
front/rear training unit (400, 500),
C - the front training units (400) are attached rotatably to the treadmill entry of
the treadmill ergonometer (300), in order that an individual position of the force
pull-out units (101) can be realized,
D - the force pull-out units (101) are connected to the training units (400, 500)
displaceably both in the horizontal and in the vertical,
E - wherein the pull-out forces and positions of the force pull-out units (101) are
recorded and documented by measuring instruments by way of measured-value sensors
and can be reproduced as a training plan,
or
- wherein there is a central computer unit (808) and a central system (807) with an
integrated power supply and an integrated interface converter, which realize the activation
of actuator and rotary motors (701, 708, 710, 712, 714, 716, 723, 725, 727, 729, 731,
733) and the evaluation of incremental encoders (702, 709, 711, 713, 715, 717, 724,
726, 728, 730, 732, 734) and the evaluation of the respective measured-value sensors
(609) by bidirectional data transfer, and can consequently preset training parameters
and stipulate settings.
2. Treadmill ergometer according to Claim 1,
- characterized in that
- the force pull-out unit (101) is formed such that it can be pulled out elastically,
in particular comprising a pulling cable.
3. Treadmill ergometer according to Claim 1 or 2,
- characterized in that
- the pulling-out positions of the force pull-out units (101) on the treadmill ergometer
(300) can be set in a front training unit (400) in the vertical direction, by displacing
and engaging on locking tubes (403), and in the horizontal direction, by turning the
front left-hand training unit (401), which can be set and fixed by two locking elements
(404), and/or the front right-hand training unit (402), which can be set and fixed
by two locking elements (405), in such a way that the pulling-out positions of the
force pull-out units (101) can be set even in regions that are located in front of
or to the side of the treadmill ergometer (300) and have at least one setting range
of 270° in relation to the longitudinal direction and/or
- the pulling-out positions of the force pull-out units (101) can be set in a rear
training unit (500) in the vertical direction, by displacing and engaging on locking
tubes (503), and in the horizontal direction, by displacing and engaging on a locking
tube (504), the rear training unit (500) consisting of a left-hand rear training unit
(501) and a right-hand rear training unit (502), which can respectively be displaced
on their own on the locking tube (504) and be fixed by locking in place.
4. Treadmill ergometer according to one or more of the preceding claims,
- characterized in that
- the force pull-out units (101) can be pulled out from pulling units (200), which
respectively have two opposing deflection roller units (102),
- wherein belaying cleats (104) are attached, making possible to fix the elastic pulling
cable (103) in different positions, so that the pulling-out forces can be varied,
in particular increased, and/or
- the deflection roller units (102) are formed such that they can be displaced and
fixed in relation to one another, so that the pulling-out forces can be varied, in
particular reduced.
5. Treadmill ergometer according to one or more of the preceding claims,
- characterized in that
- in the front training unit (400) and/or in the rear training unit (500) there are
pulling units (600) with integrated measured-value sensors (609), which make it possible
to measure, control and monitor parameters for the training with treadmill ergometers
(300), such as for example the pulling-out forces, pretensioning forces, step frequency,
step length, work done and performance through to speed synchronization of the treadmill
ergometer (300).
6. Treadmill ergometer according to Claim 5,
- characterized in that
- built into a measured-valued sensor unit (601) as a measured-value sensor (609)
is a linear potentiometer.
7. Treadmill ergometer according to Claim 5,
- characterized in that
- the measured-value sensor (609) is formed as a load cell or as a magnetic-field-induced
unit.
8. Treadmill ergometer according to one or more of Claims 5 to 7,
- characterized in that
- the evaluation of the measured-value sensors (609) can be adjusted by a learn-in
method, both by an externally connectable adjusting device (812) and by way of a central
computer unit (808), in such a way that a specific change in length of a pushrod (611)
of the measured-value sensor (609) always corresponds to a specific force that is
induced by pulling out the force pull-out units (101).
9. Treadmill ergometer according to Claim 4,
- characterized in that
- there are motor-adjustable deflection roller units (704) inserted in a motor-adjustable
rear pulling unit (700) and/or a motor-adjustable front pulling unit (750).
10. Treadmill ergometer according to one or more of Claims 1 to 9,
- characterized in that
- not only the front training unit (400) but also the rear training unit (500), the
front training unit (750) and the rear training unit (700) are attached individually
on their own or in various combinations to a treadmill ergometer (300), realized in
such a way that there are adapter parts which make the respective attachment possible
without mechanical modification of the treadmill ergometer (300).
11. Treadmill ergometer according to one or more of the preceding claims,
- characterized in that
- a treadmill ergometer (300) has incorporated in the running surface means for force
measurements and/or measurements of pressure distributions, which on a display give
a visual check-back indication, i.e. biofeedback, to the test person and thus show
the test person the success of the gait pattern improvement.
12. Treadmill ergometer according to one or more of the preceding claims,
- characterized in that
- a treadmill ergometer (300) has incorporated in the running surface means for force
measurements and/or measurements of pressure distributions, which on a display give
a visual check-back indication, i.e. biofeedback, to the test person and thus show
the test person the success of the gait pattern improvement, and in addition electronically
control the pulling units in the pulling loading and/or pulling direction in such
a way that the gait pattern of the test person corresponds to the presettings of the
therapist and the standard values and/or are synchronized and/or leads to an identical
gait pattern and identical ground reaction forces on both feet.
13. Treadmill ergometer according to one or more of the preceding claims,
- characterized in that
- a treadmill ergometer (300) has alternative pulling devices, measured-value sensors
and electronic controllers in alternative pulling devices, in particular a commercially
available servo motor with a flange-mounted cable drum, a magnetic lifting motor,
a pneumatic pulling device or the like, which are connected and interlinked with the
displays and computer units and interfaces that are present.
1. Ergomètre à tapis roulant (300) pour des applications thérapeutiques et/ou un entraînement
intensif à la marche, avec plusieurs unités de traction à force (101) qui peuvent
être reliées sur leur extrémité libre à des membres et/ou au corps d'une personne
qui s'entraîne de telle manière que lors du mouvement des membres et/ou du corps,
une force est exercée sur le ou les membre(s) ou bien sur le corps,
- caractérisé en ce que
A - il y a une unité d'entraînement (400) avant droite (402) et gauche (401) montées
pouvant tourner à la montée sur le tapis roulant de l'ergomètre à tapis roulant (300)
et une unité d'entraînement (500) arrière droite (502) et gauche (501) montées à l'extrémité
de l'ergomètre à tapis roulant (300),
B - les unités de traction à force (101) sont reliées à leur autre extrémité à l'unité
d'entraînement avant/arrière (400, 500),
C - les unités d'entraînement (400) avant sont montées pouvant tourner à la montée
du tapis roulant de l'ergomètre à tapis roulant (300), afin qu'une position individuelle
des unités de traction à force (101) puisse être réalisée,
D - les unités de traction à force (101) sont reliées aux unités d'entraînement (400,
500) de façon mobile tant à l'horizontale qu'à la verticale,
E - les forces et positions extraites des unités de traction à force (101) étant saisies
et documentées par une technique de mesure au moyen de capteurs de valeurs de mesure
et étant reproductibles en tant que programme d'entraînement,
ou
- une unité centrale d'ordinateur (808) et une centrale (807) avec une alimentation
intégrée en courant et un convertisseur intégré à interface étant présentes, qui réalisent
par transfert de données bidirectionnel la commande de servomoteurs et de moteurs
rotatifs (701, 708, 710, 712, 714, 716, 723, 725, 727, 729, 731, 733) et l'exploitation
de capteurs incrémentiels (702, 709, 711, 713, 715, 717, 724, 726, 728, 730, 732,
734), ainsi que l'exploitation des capteurs de valeurs de mesure (609) respectifs
et peuvent de ce fait prédéfinir des paramètres d'entraînement et le réglage.
2. Ergomètre à tapis roulant selon la revendication 1,
- caractérisé en ce que
- l'unité de traction à force (101) est constituée pouvant être tractée de manière
élastique, en comportant en particulier un câble de traction.
3. Ergomètre à tapis roulant selon la revendication 1 ou 2,
- caractérisé en ce que
- les positions de traction des unités de traction à force (101) peuvent être réglées
sur l'ergomètre à tapis roulant (300) dans une unité d'entraînement avant (400) à
la verticale, par déplacement et enclenchement sur des tubes d'enclenchement (403),
et à l'horizontale en tournant l'unité d'entraînement avant gauche (401), pouvant
être réglée et fixée par deux éléments d'enclenchement (404), et/ou l'unité d'entraînement
avant droite (402), pouvant être réglée et fixée par deux éléments d'enclenchement
(405), de telle manière que les positions de traction des unités de traction à force
(101) peuvent être également réglées dans des zones qui se trouvent à l'avant ou sur
le côté de l'ergomètre à tapis roulant (300) et comportent au moins une plage de réglage
de 270° dans le sens longitudinal et/ou
- les positions de traction des unités de traction à force (101) peuvent être réglées
dans une unité d'entraînement arrière (500) à la verticale, par déplacement et enclenchement
sur des tubes d'enclenchement (503) et à l'horizontale, par déplacement et enclenchement
sur un tube d'enclenchement (504), l'unité d'entraînement arrière (500) étant composée
d'une unité d'entraînement arrière gauche (501) et d'une unité d'entraînement arrière
droite (502), qui peut être respectivement déplacée seule sur le tube d'enclenchement
(504) et fixée par enclenchement.
4. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
- caractérisé en ce que
- les unités de traction à force (101) peuvent être tirées hors des unités de traction
(200), qui comportent respectivement deux unités à rouleaux de renvoi (102) opposées
l'une à l'autre,
- des pinces d'amarrage (104) étant montées qui permettent la fixation du câble de
traction élastique (103) dans différentes positions de telle manière que les forces
de traction peuvent être modifiées, en particulier augmentées, et/ou
- les unités à rouleaux de renvoi (102) sont constituées de manière à pouvoir être
déplacées de manière fixe l'une par rapport à l'autre de telle manière que les forces
de traction peuvent être modifiées, en particulier réduites.
5. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
- caractérisé en ce que
- dans l'unité d'entraînement avant (400) et/ou arrière (500), il y a des unités de
traction (600) avec des capteurs de valeurs de mesure intégrés (609), qui permettent
la mesure, la commande et le contrôle de paramètres pour l'entraînement avec des ergomètres
à tapis roulant (300), comme par exemple les forces de traction, les forces de précontrainte,
la fréquence du pas, la longueur du pas, le travail et la prestation exécutés jusqu'à
la synchronisation de la vitesse de l'ergomètre à tapis roulant (300).
6. Ergomètre à tapis roulant selon la revendication 5,
- caractérisé en ce
- qu'un potentiomètre linéaire est incorporé dans une unité de capteur de valeurs de mesure
(601) en tant que capteur de valeurs de mesure (609).
7. Ergomètre à tapis roulant selon la revendication 5,
- caractérisé en ce que
- le capteur de valeurs de mesure (609) est réalisé en tant que boîte dynamométrique
ou en tant qu'unité stimulée par un champ magnétique.
8. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 5
à 7,
- caractérisé en ce que
- l'exploitation des capteurs de valeurs de mesure (609) peut être ajustée par un
procédé d'apprentissage tant avec un appareil de réglage (812) raccordable extérieurement
que par une unité centrale d'ordinateur (808) de telle manière qu'une certaine modification
de longueur d'une tige de poussée (611) du capteur de valeurs de mesure (609) correspond
toujours à une certaine force, qui est causée par la traction des unités de traction
à force (101).
9. Ergomètre à tapis roulant selon la revendication 4,
- caractérisé en ce que
- des unités à rouleaux de renvoi (704) à réglage motorisé, utilisées dans une unité
de traction arrière à réglage motorisé (700) et/ou dans une unité avant à réglage
motorisé (750), sont présentes.
10. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications 1
à 9,
- caractérisé en ce que
- tant l'unité d'entraînement avant (400), l'unité d'entraînement arrière (500), l'unité
d'entraînement avant (750) et l'unité d'entraînement arrière (700) sont montées sur
un ergomètre à tapis roulant (300) individuellement, ou dans différentes combinaisons,
réalisées de telle manière que des parties d'adaptateur, qui permettent le montage
respectif sans modification mécanique de l'ergomètre à tapis roulant (300), sont présentes.
11. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs revendications précédentes,
- caractérisé en ce
- qu'un ergomètre à tapis roulant (300) a des moyens pour des mesures de force et/ou des
mesures de répartitions de pression incorporés dans la surface de marche, lesquels
donnent une information visuelle en retour sur un affichage, c'est-à-dire un rétrocontrôle
biologique à la personne subissant le contrôle et montrent ainsi à la personne subissant
le contrôle la réussite de l'amélioration de la démarche.
12. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
- caractérisé en ce
- qu'un ergomètre à tapis roulant (300) a des moyens pour des mesures de force et/ou des
mesures de répartitions de pression incorporés dans la surface de marche, lesquels
donnent une information visuelle en retour sur un affichage, c'est-à-dire un rétrocontrôle
biologique à la personne subissant le contrôle et montrent ainsi à la personne subissant
le contrôle la réussite de l'amélioration de la démarche et de plus commandent électroniquement
les unités de traction dans la contrainte de traction et/ou le sens de traction de
telle manière que la démarche de la personne subissant le contrôle correspond aux
consignes du thérapeute et aux valeurs normalisées et/ou sont synchronisées et/ou
conduit à une démarche uniforme et à des forces de réaction au sol uniformes sur les
deux pieds.
13. Ergomètre à tapis roulant selon l'une quelconque ou plusieurs des revendications précédentes,
- caractérisé en ce
- qu'un ergomètre à tapis roulant (300) comporte d'autres dispositifs de traction, capteurs
de valeurs de mesure et commandes électroniques dans d'autres dispositifs de traction,
en particulier un servomoteur d'usage commercial avec un tambour de câble à brides,
un moteur de levage magnétique, un dispositif de traction pneumatique ou équipements
analogues, qui sont reliés et mis en réseau avec l'affichage et les unités d'ordinateur
ainsi que les interfaces existants.