| (19) |
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(11) |
EP 2 637 809 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.08.2015 Patentblatt 2015/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.10.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/068989 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/062607 (18.05.2012 Gazette 2012/20) |
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| (54) |
ECKVERBINDUNGSVORRICHTUNG
CORNER CONNECTION DEVICE
DISPOSITIF DE LIAISON ANGULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.11.2010 AT 18372010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.09.2013 Patentblatt 2013/38 |
| (73) |
Patentinhaber: Haas, Josef |
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4710 St. Georgen/Grieskirchen (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Haas, Josef
4710 St. Georgen/Grieskirchen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Babeluk, Michael |
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Patentanwalt
Florianigasse 26/3 1080 Wien 1080 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 790 087 DE-A1- 2 559 457
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EP-A1- 1 380 367 DE-A1- 3 008 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Eckverbindungsvorrichtung, vorzugsweise zur Herstellung
von Fenster- oder Türrahmen aus in Gehrung geschnittenen Hohlprofilelementen mit einem
eine Arbeitsebene bildenden Auflagetisch, mit Positionierungs-und Befestigungselementen
für die Profilelemente sowie mit zumindest einem Stanzkopf, welcher zur Verpressung
der Profilelemente mit einem Eckwinkel ein Stanzmesser aufweist.
[0002] Derartige Eckverbindungsmaschinen sind beispielsweise bei der Herstellung von Aluminiumfenstern
bekannt geworden, wobei auf Gehrung abgelängte Aluminiumprofile mittels Aluminium-Eckwinkeln,
die in die Profilkammern der Profilenden eingeschoben werden, miteinander verbunden
werden. Dabei pressen Stanzmesser unter hohem Druck Teile der Profilwand in Vertiefungen
der Eckwinkel, wobei beide Teile auch zusätzlich verklebt werden können.
[0003] So ist beispielsweise aus der gattungsbildenden
EP 0 790 087 A1 eine Eckverbindungsmaschine bekannt, die im Wesentlichen aus einem Ecktaster zur
genauer Positionierung der beiden Hohlprofile, zwei außenliegenden Stanzköpfen samt
Stanzmessern und einem in der Innenecke angeordneten Widerlager zur Abstützung der
Hohlprofile beim Stanzvorgang besteht. Zum Verpressen einer Rahmenecke werde zunächst
die beiden Hohlprofile zusammen mit dem Eckwinkel in die Eckverbindungsmaschine eingelegt
und mit dem Widerlager gegen den Ecktaster an der Außenecke gespannt. Dann wird der
Stanzvorgang eingeleitet, wobei die beiden Stanzköpfe mit den Stanzmessern seitlich
auf die Profilenden zu bewegt werden, wodurch Einstanzungen der Profilwandung in entsprechende
Nuten des Eckwinkels ausgeführt werden. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die
zu verpressenden Ecken immer vom Rahmenmittelpunkt in Richtung Rahmenaußenecke zugeführt,
da für andere Bewegungsrichtungen der Rahmen angehoben und über den Ecktaster, die
Stanzmesser und allfällige Spannzylinder gehoben werden müsste. Das in der Rahmeninnenecke
angeordnete Widerlager kann pneumatisch abgesenkt werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von bekannten Eckverbindungsvorrichtungen
Verbesserungen vorzuschlagen, die eine bessere Handhabung der Rahmenelemente beim
Einlegen, beim Drehen oder Verschieben zur nächsten Rahmenecke oder beim Entnehmen
aus der Vorrichtung - auch bei größeren Rahmendimensionen - ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass alle außerhalb der verpressten
Rahmenecke liegende Positionierungselemente, Befestigungselemente oder Stanzköpfe
nach dem Verpressen der Hohlprofilelemente unter die Arbeitsebene des Auflagetisches
absenkbar sind. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme können jene Positionierungs- und
Befestigungselemente sowie Stanzköpfe unter die Arbeitsebene abgesenkt werden, die
einer Dreh- oder Verschiebungsbewegung in der Arbeitsebene im Wege stehen, sodass
der Rahmen auch von der anderen Richtung in die Eckverbindungsvorrichtung eingelegt
werden kann. Der aus den Holprofilelementen entstehende Rahmen ist somit nicht zwischen
der die Maschine bedienenden Person und den Stanzköpfen angeordnet, sodass die einzelnen
Arbeitsschritte vereinfacht werden. Der entstehende Rahmen kann zur Verpressung weiterer
Rahmenecken ohne diesen anzuheben in der Arbeitsebene des Auflagetisches verschoben
und oder gedreht werden, sowie auch nach Beendigung der Verpressvorgänge aller Rahmenecken
in der Arbeitsebene aus der Maschine transportiert werden.
[0006] Gemäß einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung kann bei einer Eckverbindungsvorrichtung
mit zwei außerhalb der zu verpressenden Rahmenecke liegenden Stanzköpfen zur seitlichen
Verpressung der an einem Ecktaster anliegenden Hohlprofilelemente der Ecktaster sowie
zumindest ein Stanzkopf unter die Arbeitsebene absenkbar ausgeführt sein.
[0007] Die Erfindung ist auch auf Eckverbindungsvorrichtungen anwendbar, die einen senkrecht
auf die Arbeitsebene wirkenden Stanzkopf und einen an der Rahmenaußenecke anliegenden
Ecktaster aufweisen. Erfindungsgemäß kann der Stanzkopf in einer Verpressposition
von der Innenecke der zu verpressenden Rahmenecke auskragend über der Rahmenecke angeordnet
sein und nach dem Verpressvorgang zusammen mit dem außenliegenden Ecktaster in eine
Grundposition unter die Arbeitsebene abgesenkt werden.
[0008] Weiters kann in einer Verpressposition ein von der Rahmeninnenecke auskragendes,
über der Rahmenecke angeordnetes Widerlager vorgesehen sein, welches mit einem unterhalb
der Arbeitsebene angeordneten Stanzkopf zusammenwirkt, wobei das Widerlager und der
außenliegende Ecktaster nach dem Verpressvorgang in eine Grundposition unter die Arbeitsebene
absenkbar sind.
[0009] Der außenliegende Ecktaster kann auch entfallen, wenn ein unterer Teil des Stanzkopfes
oder des Widerlagers als Innenanschlag für die zu verpressende Rahmenecke ausgebildet
ist.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn alle Positionierungselemente, Befestigungselemente,
Widerlager sowie Stanzköpfe unter die Arbeitsebene des Auflagetisches absenkbar sind.
Die Manipulation mit den Rahmenelementen, insbesondere bei größeren Abmessungen, kann
weiter verbessert werden, wenn in der Arbeitsebene des Auflagetisches Rollen- oder
Gleitelemente angeordnet sind.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die schematischen Darstellungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Eckverbindungsvorrichtung gemäß Stand der Technik mit seitlicher Verpressung
in einer Draufsicht;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der Verpressposition;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der Grundposition;
- Fig. 4
- und Fig. 5 die Details einer Eckverbindungsvorrichtung gemäß Stand der Technik mit
von oben erfolgender Verpressung in einer Grundposition (Fig. 4) und einer Verpressposition
(Fig. 5);
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße Eckverbindungsvorrichtung für seitliche Verpressung in einer
Draufsicht;
- Fig. 7
- und Fig. 8 die Grundposition und die Verpressposition der Vorrichtung gemäß Fig. 6
jeweils in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 9
- eine Variante der erfindungsgemäßen Eckverbindungsvorrichtung gemäß Fig. 6 in einer
Draufsicht;
- Fig. 10
- eine Variante der erfindungsgemäßen Eckverbindungsvorrichtung mit einer Eckverpressung
von oben in einer Draufsicht;
- Fig. 11
- und Fig. 12 die Grundposition und die Verpressposition der Vorrichtung gemäß Fig.
10 jeweils in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 13
- eine Variante der erfindungsgemäßen Eckverbindungsvorrichtung mit einer Eckverpressung
von unten in einer Draufsicht; sowie die
- Fig. 14
- und Fig. 15 die Grundposition und die Verpressposition der Vorrichtung gemäß Fig.
13 jeweils in einer Schnittdarstellung.
[0012] In den Figuren 1 bis 3 ist eine Eckverbindungsvorrichtung gemäß Stand der Technik
dargestellt, welche zur Herstellung von Fenster- oder Türrahmen aus Hohlprofilelementen
10 dient, die in Gehrung geschnitten sind und an den Ecken mit jeweils zumindest einem
Eckwinkel 11 verpresst werden. Dazu werden zwei Hohlprofile 10 auf die Arbeitsebene
ε eines Auflagetisches 1 der Vorrichtung aufgelegt und zunächst die erste Profilecke
mit einem Eckwinkel 11 zusammengefügt. Die zusammengefügte Ecke wird in der Grundposition
der Vorrichtung gemäß Fig. 3 bei abgesenktem Widerlager 3 an einen Ecktaster 2 angedrückt.
[0013] In der Verpressposition gemäß Fig. 2 fährt das Widerlager 3 in der Innenecke der
zu verpressenden Profilecke hoch und bildet eine Stütze für die beiden außen liegenden
Stanzköpfe 5 mit den Stanzmessern 6, die seitlich auf die Profilecke einwirken. Zur
Fixierung der beiden Hohlprofilelemente 10 während der Verpressung dienen zwei Spannzylinder
4, die in einer Hubbewegung aus der Grundposition in Fig. 3, in der die Profilecke
eingelegt werden kann, in eine Spannposition in Fig. 2 gelangen.
[0014] Weiters können seitliche Tastelemente 7 an der Außenseite der Hohlprofilelemente
10 vorgesehen sein, welche zusammen mit dem Ecktaster 2 für eine einfachere Positionierung
beim Zusammenfügen der Profilelemente dienen.
[0015] Nach dem Verpressen der ersten Rahmenecke wird der Rahmenteil aus der Vorrichtung
genommen, um 90° gedreht, weitere Eckwinkel 11 eingesetzt und wieder in die Vorrichtung
eingelegt. Nach erneuter genauer Positionierung und Abstützung wird die zweite Ecke
verpresst. Die Eckwinkel für die dritte und vierte Ecke werden hintereinander eingeschoben
und dann nacheinander verpresst. Ein Einführen der Profilecke in die Eckverbindereinrichtung
ist nur in Richtung des Pfeils 8 möglich, was insbesondere bei Rahmenelementen größerer
Abmessungen, beispielsweise beim Verpressen der dritten und vierten Rahmenecke, Schwierigkeiten
bei der Zuführung der Rahmenelemente verursacht.
[0016] In den Fig. 4 und Fig. 5 sind die Details einer Eckverbindungsvorrichtung gemäß Stand
der Technik mit von oben erfolgender Verpressung in einer Grundposition (Fig. 4) und
einer Verpressposition (Fig. 5) dargestellt. Der mit einem Stanzmesser 6 versehene
Stanzkopf 5 wird in einer Halterung 13 geführt, wobei auch hier die Zuführung der
Rahmenecke nur in Richtung des Pfeils 8 möglich ist.
[0017] Die erste erfindungsgemäße Ausführungsvariante ist in den Fig. 6 bis Fig. 8 dargestellt.
Es handelt sich um eine Eckverbindungsvorrichtung mit zwei außerhalb der zu verpressenden
Rahmenecke liegenden Stanzköpfen 5 zur seitlichen Verpressung der an einem äußeren
Ecktaster 2 anliegenden Hohlprofilelemente 10. Wie in Fig. 7 dargestellt, kann eine
Gruppe von Positionierungs- und Befestigungselementen sowie Stanzköpfen (im dargestellten
Beispiel die beiden Stanzköpfe 5 und der Ecktaster 2) zusammen mit einem Teilbereich
12 des Auflagetisches 1 unter die Arbeitsebene ε abgesenkt werden.
[0018] Weiters ist zum Fixieren der Hohlprofilelemente 10 jeweils ein eine Hub-/Drehbewegung
ausführender, vorzugsweise auf der Rahmeninnenseite angeordneter Spannzylinder 4 vorgesehen,
wobei zumindest ein Spannzylinder 4 nach dem Verpressvorgang ebenfalls unter die Arbeitsebene
ε absenkbar ist. Wie bei der zum Stand der Technik beschriebenen Vorrichtung ist auch
das Widerlager 3 in der Grundposition absenkbar, sodass in der Grundposition eine
ebene Arbeitsfläche ohne vorstehende Teile entsteht.
[0019] Zur genauen Positionierung der Hohlprofilelemente 10 können seitliche Tastelemente
7 vorgesehen sein (siehe Fig. 7), von welchen zumindest die Tastelemente 7 eines Hohlprofilelementes
10 nach dem Verpressvorgang unter die Arbeitsebene ε absenkbar ausgeführt ist.
[0020] In Fig. 9 ist eine vorteilhafte Variante einer Eckverbindungsvorrichtung dargestellt,
bei der ein Widerlager 3' an der Rahmeninnenecke als Profilinnenanschlag ausgebildet
ist (Der Ecktaster 2 an der Rahmenaußenecke kann dadurch entfallen). An der Rahmenaußenecke
sind lediglich zwei Stanzköpfe 5 zur seitlichen Verpressung der am Widerlager 3' anliegenden
Hohlprofilelemente 10 angeordnet, welche Stanzköpfe 5 nach dem Verpressvorgang unter
die Arbeitsebene ε absenkbar ausgeführt sind. Die seitlichen Tastelemente 7 können
entfallen oder an die Innenseiten der Hohlprofilelemente 10 verlegt werden. Dadurch
können auch unterschiedlich breite Hohlprofilelemente 10 ohne Umrüstarbeiten verpresst
werden.
[0021] Die in den Fig. 10 bis Fig. 12 dargestellte Ausführungsvariante zeigt eine Eckverbindungsvorrichtung,
mit einem senkrecht von oben auf die Arbeitsebene ε wirkenden Stanzkopf 5 und einem
an der Rahmenaußenecke anliegenden Ecktaster 2. Als Widerlager dient der Auflagetisch
1. Erfindungsgemäß ist der Stanzkopf 5 in der Verpressposition (siehe Fig. 12) von
der Innenecke der zu verpressenden Rahmecke auskragend über der Rahmenecke angeordnet
und kann nach dem Verpressvorgang zusammen mit dem Ecktaster 2 in der Grundposition
unter die Arbeitsebene ε abgesenkt werden. Dabei wird der Stanzkopf 5 zusammen mit
dem Stanzmesser 6 zunächst in x-Richtung parallel zur Arbeitsebene ε verschoben und
danach in z-Richtung abgesenkt. Von den beiden in Fig. 10 dargestellten seitlichen
Tastelementen 7 kann ebenfalls zumindest eines unter die Arbeitsebene ε abgesenkt
werden.
[0022] Gemäß einer Ausführungsvariante kann bei einer in den Fig. 10 bis Fig. 12 dargestellten
Eckverbindungsvorrichtung der Ecktaster 2 auch entfallen, wenn der untere Teil des
absenkbaren Stanzkopfes 5 als Innenanschlag 2' für die zu verpressende Rahmenecke
verwendet wird. Weiters können auch die seitlichen Tastelemente 7 nach innen verlegt
werden.
[0023] Die in den Fig. 13 bis Fig. 15 dargestellte Ausführungsvariante zeigt eine Eckverbindungsvorrichtung,
mit einem senkrecht von unten auf die Arbeitsebene ε wirkenden Stanzkopf 5' und einem
an der Rahmenaußenecke anliegenden Ecktaster 2. Erfindungsgemäß ist in der Verpressposition
(siehe Fig. 15) ein von der Rahmeninnenecke auskragendes Widerlager 9 vorgesehen ist,
welches mit einem unterhalb der Arbeitsebene ε angeordneten Stanzkopf 5' zusammenwirkt,
wobei das Widerlager 9 und der Ecktaster 2 nach der Verpressung der Rahmenecke unter
die Arbeitsebene ε absenkbar sind. Die Absenkung des Widerlagers 9 erfolgt auf ähnliche
Weise wie jene des Stanzkopfes gemäß Fig. 12.
[0024] Gemäß einer Ausführungsvariante kann bei einer in den Fig. 13 bis Fig. 15 dargestellten
Eckverbindungsvorrichtung der Ecktaster 2 auch entfallen, wenn der untere Teil des
absenkbaren Widerlagers 9 als Innenanschlag 2' für die zu verpressende Rahmenecke
verwendet wird. Weiters können auch hier die seitlichen Tastelemente 7 nach innen
verlegt werden.
1. Eckverbindungsvorrichtung, vorzugsweise zur Herstellung von Fenster- oder Türrahmen
aus in Gehrung geschnittenen Hohlprofilelementen (10) mit einem eine Arbeitsebene
(ε) bildenden Auflagetisch (1), mit Positionierungs- und Befestigungselementen für
die Profilelemente (10) sowie mit zumindest einem Stanzkopf (5), welcher zur Verpressung
der Profilelemente (10) mit einem Eckwinkel (11) ein Stanzmesser (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass alle außerhalb der verpressten Rahmenecke liegenden Positionierungselemente (2, 7),
Befestigungselemente (4) oder Stanzköpfe (5) nach dem Verpressen der Hohlprofilelemente
(10) unter die Arbeitsebene (ε) des Auflagetisches (1) absenkbar sind.
2. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gruppe von Positionierungs- und Befestigungselementen (2, 7) sowie Stanzköpfen
(5) zusammen mit einem Teilbereich (12) des Auflagetisches (1) unter die Arbeitsebene
(ε) absenkbar ist.
3. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit zwei außerhalb der zu verpressenden
Rahmenecke liegenden Stanzköpfen (5) zur seitlichen Verpressung der an einem Ecktaster
(2) anliegenden Hohlprofilelemente (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Ecktaster (2) sowie die Stanzköpfe (5) unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar sind.
4. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Fixieren der Hohlprofilelemente (10) jeweils ein eine Hub-/Drehbewegung ausführender,
vorzugsweise auf der Rahmeninnenseite angeordneter Spannzylinder (4) vorgesehen ist,
wobei die Spannzylinder (4) nach dem Verpressvorgang unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar
sind.
5. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem senkrecht auf die Arbeitsebene
(ε) wirkenden Stanzkopf (5) und einem an der Rahmenaußenecke anliegenden Ecktaster
(2), dadurch gekennzeichnet, dass der Stanzkopf (5) in einer Verpressposition von der Innenecke der zu verpressenden
Rahmecke auskragend über der Rahmenecke angeordnet ist und nach dem Verpressvorgang
zusammen mit dem Ecktaster (2) in eine Grundposition unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar
ist.
6. Eckverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem senkrecht auf die Arbeitsebene
(ε) wirkenden Stanzkopf (ε), dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Stanzkopfes (5) als Innenanschlag (2') für die zu verpressende
Rahmenecke ausgebildet ist, dass der Stanzkopf (5) in einer Verpressposition von der
Innenecke der zu verpressenden Rahmecke auskragend über der Rahmenecke angeordnet
ist und nach dem Verpressvorgang zusammen mit dem Innenanschlag (2') in eine Grundposition
unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar ist.
7. Eckerverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem auf die Arbeitsebene
(ε) senkrecht wirkenden Stanzkopf (5) und einem an der Rahmenaußenecke anliegenden
Ecktaster (2), dadurch gekennzeichnet, dass in einer Verpressposition ein von der Rahmeninnenecke auskragendes, über der Rahmenecke
angeordnetes Widerlager (9) vorgesehen ist, welches mit einem unterhalb der Arbeitsebene
(ε) angeordneten Stanzkopf (5') zusammenwirkt, wobei das Widerlager (9) und der Ecktaster
(2) nach dem Verpressvorgang in eine Grundposition unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar
sind.
8. Eckerverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem auf die Arbeitsebene
(ε) senkrecht wirkenden Stanzkopf (5), dadurch gekennzeichnet, dass in einer Verpressposition ein von der Rahmeninnenecke auskragendes, über der Rahmenecke
angeordnetes Widerlager (9) vorgesehen ist, welches mit einem unterhalb der Arbeitsebene
(ε) angeordneten Stanzkopf (5') zusammenwirkt, wobei der untere Teil des Widerlagers
(9) als Innenanschlag (2') für die zu verpressende Rahmenecke ausgebildet ist und
das Widerlager (9) samt Innenanschlag (2') nach dem Verpressvorgang in eine Grundposition
unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar ist.
9. Eckerverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Widerlager (3') an der Rahmeninnenecke als Profilinnenanschlag ausgebildet ist,
wobei an der Rahmenaußenecke lediglich zwei Stanzköpfe (5) zur seitlichen Verpressung
der am Widerlager (3') anliegenden Hohlprofilelemente (10) angeordnet sind, welche
Stanzköpfe (5) nach dem Verpressvorgang unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar sind.
10. Eckerverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Positionierung der Hohlprofilelemente (10) seitliche Tastelemente (7)
vorgesehen sind, die nach dem Verpressvorgang unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar
sind.
11. Eckerverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass alle Positionierungselemente (2, 7), Befestigungselemente (4), Widerlager (3) sowie
Stanzköpfe (5) unter die Arbeitsebene (ε) absenkbar sind.
12. Eckerverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Arbeitsebene (ε) des Auflagetisches (1) Rollen- oder Gleitelemente angeordnet
sind.
1. Corner joint device, preferably for manufacturing window or door frames from mitre-cut
hollow profile elements (10), with a supporting table (1) forming a working plane
(ε), with positioning and holding elements for said profile elements (10) and with
at least one punching head (5), which is provided with a pressing knife (6) for crimping
together said profile elements (10) and a corner angle piece (11), characterised in that all positioning elements (2, 7), holding elements (4) or punching heads (5) lying
outside of the crimped frame corner can be lowered beneath the working plane (ε) of
the supporting table (1) after the crimping process.
2. Corner joint device according to claim 1, characterised in that a group of positioning and holding elements (2, 7) and punching heads (5) together
with a part (12) of the supporting table (1) can be lowered beneath the working plane
(ε).
3. Corner joint device according to claim 1 or 2, with two punching heads (5) for lateral
crimping of the hollow profile elements (10) resting against a corner pin (2), said
punching heads being located outside of the frame corner to be joined, characterised in that the corner pin (2) and the punching heads (5) can be lowered beneath the working
plane (ε).
4. Corner joint device according to claim 3, characterised in that one clamping cylinder (4) each is provided, preferably on the interior side of the
frame, for holding in place the hollow profile elements (10), said clamping cylinders
executing a lifting/turning motion and being designed to be lowered beneath the working
plane (ε) after the crimping process.
5. Corner joint device according to claim 1 or 2, with a punching head (5) acting in
a direction perpendicular to the working plane (ε) and a corner pin (2) adjacent to
the outside of the frame corner, characterised in that the punching head (5) in its crimping position is positioned in the inner corner
of the frame corner to be crimped and protrudes over the frame corner, and that after
the crimping process it can be lowered to a base position beneath the the working
plane (ε) together with the corner pin (2).
6. Corner joint device according to claim 1 or 2, with a punching head (5) acting in
a direction perpendicular to the working plane (ε), characterised in that the lower part of the punching head (5) is configured as an inner stop (2') of the
frame corner to be crimped, and that the punching head (5) in its crimping position
protrudes from the inner corner and extends over the frame corner to be crimped, and
that after the crimping process it can be lowered to a base position beneath the working
plane (ε) together with the inner stop (2').
7. Corner joint device according to claim 1 or 2, with a punching head (5) acting in
a direction perpendicular to the working plane (ε), and a corner pin (2) adjacent
to the outside of the frame corner, characterised in that in a crimping position a counter piece (9) protruding from the inner frame corner
and extending over the frame corner is provided, which cooperates with a punching
head (5') situated below the working plane (ε), and that the counter piece (9) and
the corner pin (2) can be lowered to a base position beneath the working plane (ε)
after the crimping process.
8. Corner joint device according to claim 1 or 2, with a punching head (5) acting in
a direction perpendicular to the working plane (ε), characterised in that in a crimping position a counter piece (9) protruding from the inner frame corner
and extending over the frame corner is provided, which cooperates with a punching
head (5') situated below the working plane (ε), the lower part of the counter piece
(9) being configured as an inner stop (2') for the frame corner to be crimped, and
that the counter piece (9) together with inner stop (2') can be lowered to a base
position beneath the working plane (ε) after the crimping process.
9. Corner joint device according to claim 1, characterised in that a counter piece (3') is provided at the inner frame corner as an inner stop for the
profile elements, with only two punching heads (5) being provided on the outside of
the frame corner for lateral crimping of the hollow profile elements (10) lying against
the counter piece (3'), and that said punching heads (5) can be lowered beneath the
working plane (ε) after the crimping process.
10. Corner joint device according to any of claims 1 to 9, characterised in that for accurate positioning of the hollow profile elements (10) lateral feeler elements
(7) are provided, which can be lowered beneath the working plane (ε) after the crimping
process.
11. Corner joint device according to any of claims 1 to 10, characterised in that all positioning elements (2, 7), holding elements (4), counter pieces (3) and punching
heads (5) can be lowered beneath the working plane (ε).
12. Corner joint device according to any of claims 1 to 11, characterised in that rollers or sliding elements are provided in the working plane (ε) of the supporting
table (1).
1. Dispositif d'assemblage angulaire de préférence pour permettre la réalisation de châssis
de fenêtres ou de portes à partir d'éléments profilés creux (10) découpés en onglet
comprenant un plateau de montage (1) formant un plan de travail (ε), des éléments
de positionnement et de fixation des éléments profilés (10) ainsi qu'au moins une
tête de poinçonnage (5) qui comporte un couteau de poinçonnage (6) pour permettre
de presser les éléments profilés (10) avec une cornière d'angle (11), caractérisé en ce que
tous les éléments de positionnement (2, 7), tous les éléments de fixation (4) ou toutes
les têtes de poinçonnage (5) situé(s) à l'extérieur de l'angle de châssis comprimé
peuvent être rabattus sous le plan de travail (ε) du plateau de montage (1) après
le pressage des éléments profilés creux (10).
2. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1, caractérisé en ce qu'
un groupe d'éléments de positionnement et de fixation (2, 7) ainsi que des têtes de
poinçonnage (5) peut être rabattu avec une zone partielle (12) du plateau de montage
(1) au-dessous du plan de travail (ε).
3. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1 ou 2, comportant des
têtes de poinçonnage (5) situées à l'extérieur de l'angle (2) du châssis à presser
pour permettre le pressage latéral de l'élément profilé creux (10) s'appliquant sur
un palpeur d'angle, caractérisé en ce que
le palpeur d'angle (2) ainsi que les têtes de poinçonnage (5) peuvent être rabattus
au-dessous du plan de travail (ε).
4. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 3, caractérisé en ce que
pour permettre de fixer les éléments profilés creux (10), il est respectivement prévu
un cylindre de serrage (4) effectuant un mouvement de translation / rotation, de préférence
situé sur la face interne du châssis, ce cylindre de serrage (4) pouvant être rabattu
au-dessous du plan de travail (ε) après le processus de pressage.
5. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1 ou 2, comprenant une
tête de poinçonnage (5) agissant perpendiculairement au plan de travail (ε) et un
capteur d'angle (2) s'appliquant sur l'angle externe du châssis,
caractérisé en ce que
dans une position de pressage la tête de poinçonnage (5) est située, au-dessus de
l'angle du châssis en saillie sur l'angle interne de l'angle du châssis à presser,
et, peut être abaissée après le processus de pressage au-dessous du plan de travail
(ε) avec le palpeur d'angle (2) dans une position de base.
6. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1 ou 2, comprenant une
tête de poinçonnage (5) agissant perpendiculairement au plan de travail (ε),
caractérisé en ce que
la partie inférieure de la tête de poinçonnage (5) est réalisée sous la forme d'une
butée interne (2') pour l'angle du châssis à presser, dans une position de pressage
la tête de poinçonnage (5) est située au-dessus de l'angle du châssis en saillie sur
l'angle interne de l'angle du châssis à presser, et peut être rabattue après le processus
de pressage avec la butée interne (2') au-dessous du plan de travail (ε) dans une
position de base.
7. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1 ou 2, comprenant une
tête de poinçonnage (5) agissant perpendiculairement au plan de travail (ε) et un
palpeur d'angle (2) s'appliquant sur l'angle externe du châssis,
caractérisé en ce que
dans une position de pressage il est prévu une contre butée (9) située au-dessus de
l'angle du châssis en saillie sur l'angle interne du châssis, et qui coopère avec
une tête de poinçonnage (5') montée au-dessous du plan de travail (ε), la contre butée
(9) et le palpeur d'angle (2) pouvant être rabattus dans une position de base au-dessous
du plan de travail (ε) après le processus de pressage.
8. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1 ou 2, comprenant une
tête de poinçonnage (5) agissant perpendiculairement au plan de travail (ε),
caractérisé en ce que
dans une position de pressage il est prévu une contre butée (9) située au-dessus de
l'angle du châssis en saillie sur l'angle interne du châssis, et qui coopère avec
une tête de poinçonnage (5') montée au-dessous du plan de travail (ε), la partie inférieure
de la contre butée (9) étant réalisée sous la forme d'une butée interne (2') pour
l'angle du châssis à presser, et la contre butée (9) y compris la butée interne (2')
pouvant être rabattue après le processus de pressage dans une position de base, au-dessous
du plan de travail (ε).
9. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à la revendication 1, caractérisé en ce qu'
une contre butée (3') est formée sur l'angle interne du châssis sous la forme d'une
butée interne du profilé, sur l'angle externe du châssis, seules étant montées deux
têtes de poinçonnage (5) pour permettre le pressage latéral des éléments profilés
creux (10) s'appliquant sur la contre butée (3'), ces têtes de poinçonnage (5) pouvant
être rabattues au-dessous du plan de travail (ε) après le processus de pressage.
10. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
pour permettre un positionnement précis des éléments profilés creux (10), il est prévu
des éléments palpeurs latéraux (7) qui peuvent être rabattus au-dessous du plan de
travail (ε) après le processus de pressage.
11. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
tous les éléments de positionnement (2, 7), tous les éléments de fixation (4), toutes
les contre butées (3) ainsi que toutes les têtes de poinçonnage (5) peuvent être rabattus
au-dessous du plan de travail (ε).
12. Dispositif d'assemblage angulaire conforme à l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
des éléments de roulement ou des éléments de glissement sont montés dans le plan de
travail (ε) du plateau de montage (1).
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