[0001] Die Erfindung betrifft eine Füllmaschine zur Abfüllung von insbesondere fließfähigen
Produkten in Packungsbehälter, wobei die Füllmaschine mehrere parallel verlaufende
Förderlinien aufweist, denen Packungsmäntel zur Herstellung der Packungsbehälter zugeführt
werden und entlang welcher die Packungsmäntel bzw. die daraus hergestellten Packungsbehälter
in einer Förderrichtung gefördert werden sowie ein Verfahren zum Fördern von Packungsmänteln
bzw. daraus hergestellten Packungsbehältern durch eine derartige Füllmaschine.
[0002] Füllmaschinen zur Abfüllung fließfähiger Produkte, insbesondere flüssiger Lebensmittel,
in aus Kartonverbundmaterial bestehende Packungsbehälter sind aus dem Stand der Technik
bekannt. Zum Aufbau bekannter Füllmaschinen wird beispielsweise auf die
EP 0 936 992 B1 sowie die
DE 41 42 167 C2 hingewiesen. Die bekannten Füllmaschinen weisen zur Steigerung der Produktivität
üblicherweise mehrere, beispielsweise vier bis sechs parallel verlaufende Förderlinien,
auch als Füllstraßen bezeichnet, auf.
[0003] Die üblicherweise quaderförmigen Packungsbehälter werden aufgrund der besseren Transportfähigkeit
aus mit Faltrillen versehenen und zu Packungsmänteln zusammengeklebten Packungszuschnitten
erst in der Füllmaschine hergestellt.
[0004] Den Förderlinien werden die zu Paketen zusammengefassten, flach gefalteten Packungsmäntel
zur Herstellung der Packungsbehälter aus einer der Menge der Förderlinien entsprechenden
Anzahl von Magazinen zugeführt. In den Magazinen sind die Packungsmäntel als Stapel,
üblicherweise aufrecht stehend, hintereinander angeordnet. Der jeweils vordere Packungsmantel
wird dem Magazin mittels eines an sich bekannten Entnahme- und Auffaltaggregates entnommen,
das den Packungsmantel zu einem im Querschnitt rechteckigen Schlauch auffaltet.
[0005] In der aufgefalteten Form wird jeder Packungsmantel von einer Transporteinrichtung
übernommen. Die Transporteinrichtungen fördern die Packungsmäntel sowie die daraus
hergestellten Packungsbehälter entlang der parallelen, jeweils in einer Vertikalebene
verlaufenden Förderlinien. Entlang der Förderlinien werden die Packungsmäntel sowie
die daraus hergestellten Packungsbehälter sterilisiert, befüllt und verschlossen.
Die Herstellung des Packungsbodens und damit des Packungsbehälters erfolgt üblicherweise
unmittelbar vor dem Befüllen.
[0006] Als Transporteinrichtungen eignen sich insbesondere Transporträder oder umlaufende
Förderbänder mit taschenförmigen Aufnahmen für die Packungsbehälter. Die sich schrittweise
drehenden Transporträder weisen mehrere sich radial nach außen erstreckende, parallele
Aufnahmen auf, deren Abstand in Achsrichtung des Transportrades dem Abstand der Förderlinien
entspricht. Üblicherweise sind die Arme als Dorne ausgebildet, die in die aufgefalteten
Packungsmäntel bzw. in die Packungsbehälter eingreifen; man spricht dann auch von
einem Dornrad. In einer anderen Ausgestaltung des Transportrades umfasst jede Aufnahmen
mehrere Arme bzw. Profile die an der Außenseite, insbesondere an den Kanten des aufgefalteten
Packungsmantels bzw. des Packungsbehälters zur Anlage gelangen. In diesem Fall bilden
die Aufnahmen benachbarte Zellen aus, in die die aufgefalteten Packungsmäntel bzw.
Packungsbehälter einschiebbar sind; man spricht dann auch von einem Zellenrad.
[0007] Soweit.aus den flach gefalteten Packungsmänteln im Querschnitt quadratische Packungsbehälter
hergestellt werden, sind die flach gefalteten Packungsmäntel doppelt so breit wie
ihre Seitenkanten. Soweit aus den flach gefalteten Packungsmänteln im Querschnitt
rechteckige Packungsbehälter hergestellt werden, ergibt sich das Maß der flach gefalteten
Packungsmäntel aus der Summe der breiten plus der schmalen Seitenkante der Packungsmäntel.
[0008] Aufgrund der Abmessungen der flach gefalteten Packungsmäntel bedingen die nebeneinander
angeordneten, die aufrecht stehenden Packungsmäntel aufnehmenden Magazine ein verhältnismäßig
großes Breitenmaß der Magazineinheit, von der sich die an das jeweilige Magazin anschließenden
Förderlinien gradlinig bis zum Abtransport der Füllmaschine erstrecken. Bauartbedingt
weisen bekannte mehrbahnige Füllmaschinen daher eine große Bodenfläche und daraus
resultierend ein großes Bauvolumen auf.
[0009] Das große Bauvolumen bekannter Füllmaschinen verursacht hohe Maschinen- und Betriebskosten.
Die Zugänglichkeit für Wartungs- und Reinigungsarbeiten insbesondere zu den mittleren
Förderlinien ist von den Längsseiten der Füllmaschine teilweise eingeschränkt. Des
Weiteren verursacht die Reinigung und Sterilisierung großer Sterilräume hohe Kosten,
die zum einen aus dem Gasvolumen für das benötigte Sterilgas während des Abfüllvorgangs
und zum anderen aus dem Reinigungsaufwand zwischen den Abfüllvorgängen resultieren.
[0010] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde
eine Füllmaschine mit verbessertem Arbeitsverfahren vorzuschlagen, deren Herstellungs-
und Betriebskosten reduziert sind. Des Weiteren soll ein verbessertes Verfahren zum
Betrieb einer Füllmaschine vorgeschlagen werden.
[0011] Die Aufgabe wird bei einer Füllmaschine der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst,
dass die Förderlinien einen ersten Abschnitt und in Förderrichtung dahinter einen
zweiten Abschnitt aufweisen, in denen die Förderlinien parallel zueinander verlaufen,
wobei der Abstand zwischen mindestens zwei der Förderlinien in dem ersten und zweiten
Abschnitt quer zum Verlauf der Förderlinien unterschiedlich groß ist, so das mindestens
eine der zwei Förderlinien im zweiten Abschnitt mit seitlichem Versatz zum ersten
Abschnitt verläuft und dass in Förderrichtung vor dem zweiten Abschnitt eine Handhabungsvorrichtung
angeordnet ist, die die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter von den Förderlinien
in dem ersten Abschnitt übernimmt und an die Förderlinien in dem zweiten Abschnitt
übergibt.
[0012] Durch die abschnittsweise Veränderung, insbesondere Reduktion des Abstandes zwischen
mindestens zwei der Förderlinien, lässt sich deren Zugänglichkeit von den Längsseiten
verbessern.
[0013] Sofern die Gesamtbreite der parallel verlaufenden Förderlinien durch die abschnittsweise
Abstandsänderung zwischen den Förderlinien reduziert wird, ergeben sich insbesondere
im Sterilraum der Füllmaschine erhebliche Vorteile durch eine Reduktion der notwendigen
Arbeitsmedien, wie beispielsweise Sterilluft oder Reinigungsmedien.
[0014] Aufgrund der geringeren Gesamtbreite können maschinentechnische Komponenten der einzelnen
Stationen der Füllmaschine kleiner dimensioniert werden. Hieraus resultieren nicht
nur reduzierte Kosten für die Herstellung und den Betrieb der Füllmaschine, sondern
darüber hinaus auch Vorteile für deren Betriebssicherheit.
[0015] Um einen unterschiedlich großen Abstand zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt
der mindestens zwei Förderlinien zu erhalten, verläuft mindestens eine der beiden
Förderlinien mit seitlichem Versatz zum ersten Abschnitt. Es können jedoch auch beide
Bahnen im zweiten Abschnitt mit seitlichem Versatz zum ersten Abschnitt verlaufen,
um den Abstand zwischen den Förderlinien zu ändern.
[0016] Um den für die Abstandsänderung erforderlichen Versatz in der bzw. den Förderlinien
auszugleichen, ist vor dem zweiten Abschnitt die Handhabungsvorrichtung angeordnet.
Die Handhabungsvorrichtung übernimmt den Zwischentransport der Packungsmäntel bzw.
Packungsbehälter zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der dort in Vertikalebenen
parallel verlaufenden Förderlinien.
[0017] Um das Bauvolumen der Füllmaschine möglichst gering zu halten, ist in einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung der Abstand zwischen sämtlichen Förderlinien in dem
ersten Abschnitt größer als in dem zweiten Abschnitt.
[0018] Erfindungsgemäß können entlang der Förderlinien mehrere erste und zweite Abschnitte
hintereinander angeordnet sein, wobei jeweils der erste Abschnitt in Förderrichtung
vor dem zweiten Abschnitt liegt und jeweils vor dem zweiten Abschnitt eine Handhabungsvorrichtung
für den Zwischentransport zwischen den Abschnitten vorgesehen ist.
[0019] Ein vorteilhaftes Arbeitsverfahren ergibt sich, wenn den Förderlinien zugeführte,
flach gefaltete Packungsmäntel in dem ersten Abschnitt der Förderlinien zu rechteckigen
Schläuchen aufgefaltet werden und unmittelbar anschließend die Übernahme der aufgefalteten
Packungsmäntel von den Förderlinien in dem ersten Abschnitt und deren Übergabe an
die Förderlinien in dem zweiten Abschnitt mittels der Handhabungsvorrichtung erfolgt,
wobei der Abstand zwischen sämtlichen Förderlinien in dem ersten Abschnitt größer
als in dem zweiten Abschnitt ist.
[0020] Von den Transportmitteln werden die aufgefalteten Packungsmäntel bzw. die eingangs
des zweiten Abschnitts daraus hergestellten Packungsbehälter in einem reduzierten
Abstand zwischen sämtlichen Förderlinien durch den Sterilraum gefördert, wo die Packungsbehälter
unter sterilen Bedingungen gefüllt und anschließend verschlossen werden.
[0021] Am Ausgang des Sterilraums kann es zum Ausschleusen der Produkte aus der Füllmaschine
sinnvoll sein, den Abstand zwischen den Förderlinien wieder zu vergrößern. Am Ende
des zweiten Abschnitts der Förderlinien und Ausgang des Sterilraums befindet sich
dann eine weitere Handhabungsvorrichtung.
[0022] Eine kompakte, auf den getakteten Betrieb der Transporteinrichtungen von Füllmaschinen
abgestimmte Handhabungsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Handhabungsvorrichtung
jeweils eine jeder Förderlinie zugeordnete Halterung für die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter
aufweist, durch die die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter in Förderrichtung hindurch
bewegbar sind und wobei die den mit seitlichem Versatz verlaufenden Förderlinien zugeordneten
Halterungen quer zum Verlauf der Förderlinien zwischen einer ersten und einer zweiten
Position verschieblich geführt sind, wobei die Halterung sich in der ersten Position
in Verlängerung des Verlaufs der Förderlinie in dem ersten Abschnitt und in der zweiten
Position in Verlängerung des Verlaufs der Förderlinie in dem zweiten Abschnitt befindet.
[0023] Die jeder Förderlinie zugeordneten Halterungen unterbrechen den Transportweg für
die aufgefalteten Packungsmäntel bzw. die daraus hergestellten Packungsbehälter nicht
und führen zugleich die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter, während diese von den
Förderlinien in dem ersten Abschnitt übernommen, durch die Halterungen hindurch bewegt
und an die Förderlinien in dem zweiten Abschnitt übergeben werden.
[0024] Die quer zum Verlauf der Förderlinien verschieblich geführten Halterungen bedingen
keine nennenswerte Verlängerung der Förderlinien, die sich von den Magazinen für die
Packungsmäntel bis zum Abtransport der befüllten Packungsbehälter erstrecken.
[0025] Um kurze Taktzeiten, während des Transports der Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter
durch die Fördermaschine zu gewährleisten, werden die Halterungen der Handhabungsvorrichtung
vorzugsweise mit Hilfe eines Gestänges synchron von der ersten in die zweite Position
und umgekehrt bewegt. Zur Betätigung des Gestänges sind dessen Enden beispielsweise
gelenkig mit den Armen eines zweiarmigen Schwenkhebels verbunden.
[0026] Eine Handhabungsvorrichtung mit quer zum Verlauf der Förderlinien verschieblich geführten
Halterungen lässt sich bevorzugt dadurch in die Förderlinien integrieren, wenn in
dem ersten Abschnitt der Förderlinien ein erstes Transportrad angeordnet ist, und
in dem zweiten Abschnitt der Förderlinien ein zweites Transportrad zum Fördern der
Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter angeordnet ist, wobei das in Förderrichtung vor
der Handhabungsvorrichtung angeordnete Transportrad mehrere sich radial nach außen
erstreckende, parallele Aufnahmen aufweist, deren Abstand in Achsrichtung des Transportrades
dem Abstand der Förderlinien im ersten Abschnitt entspricht und das in Förderrichtung
hinter der Handhabungsvorrichtung zweite Transportrad mehrere sich radial nach außen
erstreckende, parallele Aufnahmen aufweist, deren Abstand in Achsrichtung des Transportrades
dem Abstand der Förderlinien im zweiten Abschnitt entspricht. Der Vorteil der Transporträder
besteht darin, dass deren Aufnahmen auf die Halterungen der Handhabungsvorrichtung
ausrichtbar sind und zugleich eine Führungsfunktion übernehmen, wenn in der ersten
Position der Halterungen wirksame erste Schubelemente die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter
von den auf die Halterungen ausgerichteten ersten Aufnahmen abstreifen und in die
Halterungen einschieben bzw. in der zweiten Position der Halterungen wirksame Schubelemente
die Packungsmäntel bzw. Packungsbehälter aus den Halterungen in Richtung der auf die
Halterungen ausgerichteten zweiten Aufnahmen des zweiten Transportrades schieben.
[0027] Die im Fördertakt der Füllmaschine abwechselnd zum Einsatz gelangenden ersten und
zweiten Schubelemente lassen sich auf einfache Art und Weise durch einen gemeinsamen
Antrieb synchronisieren.
[0028] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines
[0029] Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1a
- eine schematische perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Füllmaschine,
- Figur 1b
- eine Aufsicht auf die Füllmaschine nach Figur 1a,
- Figuren 2a - 5a
- eine teilweise perspektivische Darstellung der Füllmaschine nach Figur. 1a zur Veranschaulichung
der Arbeitsweise sowie
- Figuren 2b - 5b
- Seitenansichten der Füllmaschine nach Figur 1a zur Veranschaulichung der Arbeitsweise.
[0030] Die Figuren 1a, 1b zeigen teilweise eine Füllmaschine (1) zur Abfüllung flüssiger
Lebensmittel in Packungsbehälter (2), wobei die Füllmaschine (1) vier parallel verlaufende
Förderlinien (3a-d) aufweist, denen flach gefaltete Packungsmäntel (4) zur Herstellung
der Packungsbehälter (2) aus vier Magazinen (5) zugeführt werden. Die Packungsmäntel
(4) und die anschließend daraus hergestellten Packungsbehälter (2) werden in einer
gemeinsamen Förderrichtung (6) entlang der Förderlinien (3a-d) mit unterschiedlichen
Transportmitteln von den Magazinen (5) zu einem der Übersichtlichkeit halber nicht
dargestellten Abtransport für die befüllten Packungsbehälter (2) am Ausgang der Füllmaschine
gefördert.
[0031] Am in Förderrichtung (6) vorderen Ende jedes Magazins (5) ist ein Entnahme- und Auffaltaggregat
(18) für die flach gefalteten Packungsmäntel (4) angeordnet, mittels dessen die Packungsmäntel
(4) aus dem Magazin (5) entnommen und den Förderlinien (3a - d) zugeführt werden.
[0032] Sämtliche Förderlinien (3a-d) weisen einen ersten, gleichlangen Abschnitt (7) und
in Förderrichtung (6) dahinter einen zweiten Abschnitt (8) auf. Der Abstand (9) zwischen
den Förderlinien (3a-d) in dem ersten Abschnitt (7) quer zum Verlauf der Förderlinien
(3a-d) ist größer als der Abstand (10) quer zum Verlauf der Förderlinien (3a-3d) im
zweiten Abschnitt (8). Wie insbesondere aus der Draufsicht in Figur 1b erkennbar verlaufen
im dargestellten Ausführungsbeispiel sämtliche Förderlinien (3a-d) mit seitlichem
Versatz (12) zum ersten Abschnitt (7). Zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt (7,
8) der Förderlinien (3a-d) ist eine Handhabungsvorrichtung (11) angeordnet.
[0033] Die Füllmaschine (1) weist in dem ersten Abschnitt (7) ein erstes Transportrad (13)
zum Fördern der aufgefalteten Packungsmäntel (4) und in Förderrichtung (6) hinter
der Handhabungsvorrichtung (11) ein zweites Transportrad (14) auf. Die Drehachsen
beider Transporträder (13, 14) verlaufen quer zu den Förderlinien (3a-d). Das erste
Transportrad (13) ist als so genanntes Zellenrad ausgebildet, das mehrere sich radial
nach außen erstreckende erste Aufnahmen (15) aufweist, die jeweils von zwei profilierten
Stäben gebildet werden, die an diagonal gegenüberliegenden Längskanten eines aufgefalteten
Packungsmantels (4) zur Anlage bringbar sind. Die Stäbe sind beispielsweise als Winkelprofile
ausgeführt, wie dies aus Figur 2a erkennbar ist. Über den Umfang des ersten Transportrades
(13) sind um 90 Grad versetzt vier Reihen mit parallelen Aufnahmen (15) angeordnet.
Das zweite Transportrad (14) unterscheidet sich von dem ersten Transportrad (13) dadurch,
dass die zweiten Aufnahmen (16) als Dorne ausgebildet sind, über die die aufgefalteten
Packungsmäntel (4) gestülpt werden. Beide Transporträder (13, 14) werden von einem
nicht dargestellten Antrieb schrittweise um jeweils 90 Grad um die horizontal und
quer zu den Förderlinien (3a - d) verlaufenden Drehachsen der Transporträder (13,
14) gedreht.
[0034] Der Abstand der ersten Aufnahmen (15) des ersten Transportrades (13) entspricht dem
Abstand (9) der Förderlinien (3a-d) im ersten Abschnitt (7), während der geringere
Abstand der zweiten Aufnahmen (16) des zweiten Transportrades (14) dem Abstand (10)
der Förderlinien (3a-d) im zweiten Abschnitt (8) entspricht.
[0035] Am Umfang des als Dornrad ausgestalteten zweiten Transportrads (14) ist eine Einrichtung
zum Herstellen des Packungsbodens angeordnet. Nach Herstellung des Packungsbodens
übergibt das zweite Transportrad (14) die Packungsbehälter (2) an ein nicht näher
dargestelltes umlaufendes Förderband (17), das die Packungsbehälter durch einen nicht
dargestellten Sterilraum hindurch bis zum Abtransport am Ausgang der Füllmaschine
gefördert. Um eine exakte Positionierung der Packungsbehälter (2) auf dem Förderband
(17) zu gewährleisten, weist dieses üblicherweise sich nach oben erweiternde taschenförmige
Aufnahmen für die Packungsbehälter (2) auf, so dass diese mit gleich bleibendem Abstand
(10) sowohl quer als auch längs zur Förderrichtung (6) weiter schrittweise durch die
Füllmaschine (1) gefördert werden.
[0036] Die erfindungsgemäße Füllmaschine arbeitet wie folgt:
Die flach gefalteten Packungsmäntel (4) werden in bekannter Weise den nebeneinander
angeordneten Magazinen (5) in senkrechter Stellung zugeführt. Der Übersichtlichkeit
halber nicht dargestellten Halteelemente der Magazine (5) halten die flach gefalteten
Packungsmäntel in dem in den Figuren 1 - 5 dargestellten, geordneten Stapel. Zur Entnahme
der flach gefalteten Packungsmäntel (4) aus dem Magazin (5) greifen Sauger (19) des
Entnahme- und Auffaltaggregates (18) mittig an einer der beiden vorderen Flächen des
Packungsmantels (4) an und ziehen den Packungsmantel einzeln aus dem Stapel heraus.
Die Halteelemente halten zudem die nicht von den Saugern erfasste vordere Fläche des
Packungsmantels (4) bei der Bewegung des Entnahme- und Auffaltaggregates (18) in Förderrichtung
(6) zurück, wodurch der Packungsmantel (4) aufgefaltet wird, bis er seinen im Ausführungsbeispiel
quadratischen Querschnitt erreicht. Die aufgefalteten Packungsmäntel (4) werden nun
von unten in die ersten Aufnahmen (15) des ersten Transportrades (13) geschoben, welches
sich im Uhrzeigersinn dreht. Sind nun nacheinander sämtliche erste Aufnahmen (15)
mit jeweils einem aufgefalteten Packungsmantel (4) beschickt, befindet sich jeder
auf der im Bild rechten waagerechten ersten Aufnahme (15) gehalterte Packungsmantel
(4) im Bereich der Handhabungsvorrichtung (11), deren Aufbau anhand von Figuren 2a,
2b näher erläutert wird:
Die Handhabungsvorrichtung (11) besteht aus einem an den beiden äußeren Längsseiten
der Handhabungsvorrichtung (11) mittels eines Antriebsrades (20) angetriebenen Riemenpaar
(21), auf dem zwei Traversen (22, 23) quer zur Förderrichtung (6) und die Förderlinien
(3a-d) überbrückend angeordnet sind.
[0037] Auf der ersten Traverse (22), die sich am unteren Trum (24) des Riemenpaares (21)
befindet, sind entsprechend der Anzahl der Förderlinien (3a-d) vier Schubelemente
(25) angebracht, die durch Bewegung des Riemenpaares (21) in Richtung des Pfeils (26)
mit an den Schubelementen (25) angeordneten Abstreifhaken die aufgefalteten Packungsmäntel
(4) von den ersten Aufnahmen (15) des Transportrades (13) abstreifen und in Förderrichtung
(6) nachgeordnete Halterungen (27) zur Aufnahme der Packungsmäntel (4) einschieben.
[0038] Aus Figur 3a ist erkennbar, dass während die Traverse (22) mit den Schubelementen
(25) in Richtung des Pfeils (26) bewegt wird, gleichzeitig die Traverse (23), die
an dem oberen Trum (28) des Riemenpaares (21) befestigt ist, so weit entgegen der
Richtung des Pfeils (26) nach links verschoben wird, dass die an dieser Traverse (23)
entsprechend der Anzahl der Förderlinien (3a-d) angeordneten Schubelemente (29) mit
ihren Schiebernasen (30) hinter die Stirnseiten der in die Halterungen (27) zuvor
eingeschobenen Packungsmäntel (4) gelangen.
[0039] Die Halterungen (27) befinden sich in den Figuren 2, 3 in einer ersten Position in
Verlängerung des Verlaufs der Förderlinien (3a-d) in dem ersten Abschnitt (7). In
dieser Position der Halterungen (27) sind die ersten Schubelemente (25) wirksam, wie
dies insbesondere aus Figur 3a erkennbar ist.
[0040] Nach dem vollständigen Einschieben der Packungsmäntel (4) in die Halterungen (27)
werden die Packungsmäntel (4) aufeinander zu bewegt, indem die Halterungen (27) in
eine zweite Position in Verlängerung des Verlaufs der Förderlinien (3a-d) in dem zweiten
Abschnitt (8) gebracht werden. Hierzu werden die Halterungen (27) auf ihren Führungen
(31) zur Maschinenmitte der Füllmaschine (1) verschoben. Dazu wird mittels eines nicht
dargestellten Antriebs ein
[0041] Doppelschwenkhebel (32) im Uhrzeigersinn um einen Drehpunkt (34) verschwenkt, wodurch
über Stangen (33) zwischen den Armen des Doppelschwenkhebels (32) und den einzelnen
Halterungen (27) diese aufeinander zu bewegt werden. An jedem Arm des Doppelschwenkhebels
sind jeweils zwei Stangen (33) angelenkt, wobei die an den äußeren Enden der Arme
angelenkten Stangen (33) einen größeren seitlichen Versatz (12) der beiden äußeren
Halterungen (27), die den Förderlinien (3a bzw. 3d) zugeordnet sind, erzeugen, als
die weiter innen an dem Doppelschwenkhebel (32) angelenkten Stangen (33), die die
beiden mittleren, den Förderlinien (3b und 3c) zugeordneten Halterungen (27) aufeinander
zu bewegen.
[0042] Indem die Halterungen auf diese Weise in die in den Figuren 4 und 5 dargestellte
zweite Position in Verlängerung des Verlaufs der Förderlinien in dem zweiten Abschnitt
(8) gebracht werden, gelangen die in Förderrichtung hinteren Stirnseiten der Packungsmäntel
(4) in den Wirkungsbereich der Schiebernasen (30) der Schubelemente (29), wie dies
insbesondere aus Figur 4a erkennbar ist.
[0043] Durch Umkehr der Bewegungsrichtung des Riemenpaares (21) entgegen der durch den Pfeil
(26) symbolisierten Richtung, werden die Packungsmäntel (4) mit Hilfe der Schubelemente
(29) mit deren Schiebernasen (30) aus den Halterungen (27) in Richtung der Förderlinien
(3a-d) in dem zweiten Abschnitt (8) ausgeschoben, wie dies insbesondere aus Figur
5 a erkennbar ist. Dabei übernehmen die in Figur 1a dargestellten in der linken waagerechten
Stellung liegenden Dornen des zweiten Transportrades (14) die Packungsmäntel.(4).
Bei diesem Ausschieben der Packungsmäntel (4) aus den Halterungen (27) und dem gleichzeitigen
Übergeben an das nachgeordnete Transportrad (14) wandern die ersten Schubelemente
(25) an dem unteren Trum (24) wieder in die in Figuren 2a und 5ä dargestellte Ausgangsposition,
um die nächsten Packungsmäntel (4) von den ersten Aufnahmen (15) des zwischenzeitlich
um 90 Grad im Uhrzeigersinn weiter geschalteten ersten Transportrades (13) abzustreifen.
Auf diese Bewegung abgestimmt schwenkt der Doppelschwenkhebel (32) entgegen dem Uhrzeigersinn
in die erste Position zurück, in der sich die Halterungen (27) in Verlängerung des
Verlaufs der Förderlinien (3a -d) in dem ersten Abschnitt (7) befinden (Figuren 2,
3).
[0044] Anschließend beginnt erneut der Zyklus des Abstreifens und Einschiebens der Packungsmäntel
(4) in die Halterungen (27), die sich in der ersten Position befinden.
Bezugszeichenliste
| Nr. |
Bezeichnung |
Nr. |
Bezeichnung |
| 1 |
Füllmaschine |
29 |
zweite Schubelemente |
| 2 |
Packungsbehälter |
30 |
Schiebernase |
| 3 a - d |
Förderlinien |
31 |
Führungen |
| 4 |
Packungsmäntel |
32 |
Doppelschwenkhebel |
| 5 |
Magazin |
33 |
Stangen |
| 6 |
Förderrichtung |
34 |
Drehpunkt |
| 7 |
erster Abschnitt |
35 |
|
| 8 |
zweiter Abschnitt |
36 |
|
| 9 |
Abstand (1) |
37 |
|
| 10 |
Abstand (2) |
38 |
|
| 11 |
Handhabungsvorrichtung |
39 |
|
| 12 |
seitlicher Versatz |
40 |
|
| 13 |
Transportrad (erstes) |
41 |
|
| 14 |
Transportrad (zweites) |
42 |
|
| 15 |
Erste Aufnahme |
43 |
|
| 16 |
Zweite Aufnahme |
44 |
|
| 17 |
Linearförderer |
45 |
|
| 18 |
Entnahme- und Auffaltaggregat |
46 |
|
| 19 |
Sauger |
47 |
|
| 20 |
Antriebsrad |
48 |
|
| 21 |
Riemenpaar |
49 |
|
| 22 |
Traverse |
50 |
|
| 23 |
Traverse |
51 |
|
| 24 |
unterer Trum |
52 |
|
| 25 |
erste Schubelemente |
53 |
|
| 26 |
Pfeil |
54 |
|
| 27 |
Halterung |
55 |
|
| 28 |
oberer Trum |
56 |
|
1. Füllmaschine zur Abfüllung von Produkten in Packungsbehälter, wobei die Füllmaschine
mehrere in einer Förderrichtung verlaufende Förderlinien aufweist, denen Packungsmäntel
zur Herstellung der Packungsbehälter zugeführt werden und entlang welcher die Packungsmäntel
bzw. die daraus hergestellten Packungsbehälter in einer Förderrichtung gefördert werden,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Förderlinien (3 a - d) einen ersten Abschnitt (7) und in Förderrichtung (6) dahinter
einen zweiten Abschnitt (8) aufweisen, in denen die Förderlinien (3 a- d) parallel
zueinander verlaufen,
- wobei der Abstand (9, 10) zwischen mindestens zwei der Förderlinien (3a -d) in dem
ersten und zweiten Abschnitt (7, 8) quer zum Verlauf der Förderlinien (3a - d) unterschiedlich
groß ist, so dass mindestens eine der zwei Förderlinien im zweiten Abschnitt (8) mit
seitlichem Versatz (12) zum ersten Abschnitt (7) verläuft und
- dass in Förderrichtung (6) vor dem zweiten Abschnitt (8) eine Handhabungsvorrichtung (11)
angeordnet ist, die die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) von den Förderlinien
(3 a- d) in dem ersten Abschnitt (7) übernimmt und an die Förderlinien (3a - d) in
dem zweiten Abschnitt übergibt.
2. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (9) zwischen den mindestens zwei Förderlinien (3a - d) in dem ersten
Abschnitt (7) größer als der Abstand (10) in dem zweiten Abschnitt (8) ist.
3. Füllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (9) zwischen sämtlichen Förderlinien (3 a- d) in dem ersten Abschnitt
(7) größer als in dem zweiten Abschnitt (8) ist.
4. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Handhabungsvorrichtung (11) jeweils eine jeder Förderlinie (3 a- d) zugeordnete
Halterung (27) für die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) aufweist, durch
die die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) in Förderrichtung (6) hindurch
bewegbar sind und
- die den mit seitlichem Versatz (12) verlaufenden Förderlinien (3a -d) zugeordneten
Halterungen (27) quer zum Verlauf der Förderlinien (3a -d) zwischen einer ersten und
einer zweiten Position verschieblich , geführt sind, wobei jede verschiebliche Halterung
(27) sich in der ersten Position in Verlängerung des Verlaufs der Förderlinie (3a
- d) in dem ersten Abschnitt (7) und in der zweiten Position in Verlängerung des Verlaufs
der Förderlinie (3a -d) in dem zweiten Abschnitt (8) befindet.
5. Füllmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- in dem ersten Abschnitt (7) der Förderlinien (3a -d) ein erstes Transportrad (13)
zum Fördern der Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) angeordnet ist, das mehrere
sich radial nach außen erstreckende, parallele erste Aufnahmen (15) aufweist, deren
Abstand in Achsrichtung dem Abstand (9) der Förderlinien (3a- d) im ersten Abschnitt
(7) entspricht und
- in dem zweiten Abschnitt (8) der Förderlinien (8a-d) ein zweites Transportrad (14)
zum Fördern der Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) angeordnet ist, das mehrere
sich radial nach außen erstreckende, parallele zweite Aufnahmen (16) aufweist, deren
Abstand in Achsrichtung dem Abstand der Förderlinien (3a -d) im zweiten Abschnitt
(8) entspricht,
- die Handhabungsvorrichtung (11) in der ersten Position der Halterungen (27) wirksame
erste Schubelemente (25) aufweist, die die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter
(2) von den auf die Halterungen (27) ausgerichteten ersten Aufnahmen (15) des ersten
Transportrades (13) abstreifen und in die Halterungen (27) einschieben und
- die Handhabungsvorrichtung (11) in der zweiten Position der Halterungen (27) wirksame
zweite Schubelemente (29) aufweist, die die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter
(2) aus den Halterungen (27) in Richtung der auf die Halterungen (27) ausgerichteten
zweiten Aufnahmen (16) des zweiten Transportrades (14) schieben.
6. Füllmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Schubelemente (25, 29) einen gemeinsamen Antrieb aufweisen.
7. Füllmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (27) mit Hilfe eines Gestänges (32, 33) synchron zwischen der ersten
und zweiten Position bewegbar sind.
8. Verfahren umfassend
- das Zuführen von Packungsmänteln (4) zur Herstellung von Packungsbehältern (2) in
mehrere in einer Förderrichtung verlaufende Förderlinien (3a - d) einer Füllmaschine
(1) zur Abfüllung von Produkten in die Packungsbehälter,
- das Fördern der Packungsmänteln (4) bzw. der daraus hergestellten Packungsbehälter
(2) entlang eines ersten Abschnitts (7) und eines in Förderrichtung (6) dahinter liegenden
zweiten Abschnitts (8) der Förderlinien (3 a-d), in denen die Förderlinien (3 a-d)
parallel zueinander verlaufen,
- die Übernahme der Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) von den Förderlinien
(3 a-d) in dem ersten Abschnitt (7) und deren Übergabe an die Förderlinien (3 a-d)
in dem zweiten Abschnitt (8) mittels einer Handhabungsvorrichtung (11), wobei der
Abstand (9) zwischen mindestens zwei der Förderlinien (3 a-d) in dem ersten und zweiten
Abschnitt (7, 8) quer zum Verlauf der Förderlinien (3 a- d) unterschiedlich groß ist,
so dass mindestens eine der zwei Förderlinien im zweiten Abschnitt (8) mit seitlichem
Versatz (12) zum ersten Abschnitt (7) verläuft.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Packungsmäntel (4) bzw. Packungsbehälter (2) in Förderrichtung (6) durch eine
jeder Förderlinie (3 a-d) zugeordnete Halterung (27) hindurch bewegt werden und die
den mit seitlichem Versatz (12) verlaufenden Förderlinien (3 a-d) zugeordneten Halterungen
(27) quer zum Verlauf der Förderlinien (3 a-d) in eine erste und eine: zweite Position
gebracht werden,
- wobei die Halterungen (27) in die erste Position in Verlängerung des Verlaufs der
Förderlinien (3 a-d) in dem ersten Abschnitt (7) gebracht werden und die Packungsmäntel
(4) bzw. Packungsbehälter (2) mit Hilfe von ersten.Schubelementen (25) von den Förderlinien
(3a-d) übernommen und in die Halterungen (27) eingeschoben werden und
- sodann die Halterungen (27) in die zweite Position in Verlängerung des Verlaufs
der Förderlinien (3 a-d) in dem zweiten Abschnitt (8) gebracht werden und die Packungsmäntel
(4) bzw. Packungsbehälter (2) mit Hilfe von zweiten Schubelementen (29) aus den Halterungen
(27) in Richtung der Förderlinien (3 a-d) in dem zweiten Abschnitt (8) ausgeschoben
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass den Förderlinien (3 a-d) zugeführte, flach gefaltete Packungsmäntel (4) in dem ersten
Abschnitt (7) der Förderlinien (3 a-d) zu rechteckigen Schläuchen aufgefaltet werden
und anschließend die Übernahme der aufgefalteten Packungsmäntel (4) von den Förderlinien
(3 a-d) und deren Übergabe an die Förderlinien in dem zweiten Abschnitt (8) mittels
der Handhabungsvorrichtung (11) erfolgt, wobei der Abstand (9) zwischen sämtlichen
Förderlinien (3 a-d) in dem ersten Abschnitt (7) größer als in dem zweiten Abschnitt
(8) ist.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (27) mit Hilfe eines Gestänges (32,33) synchron von der ersten in
die zweite Position und umgehrt bewegt werden.
1. A filling machine for filling products into packaging containers, wherein the filling
machine comprises a plurality of conveyor lines running in a conveying direction,
to which packaging jackets are supplied for producing the packaging containers and
along which the packaging jackets or the packaging containers produced therefrom are
conveyed in a conveying direction,
characterised in
- that the conveyor lines (3a-d) comprise a first section (7) and a second section (8) there
behind in the conveying direction (6), in which the conveyor lines (3a-d) run parallel
to one another,
- wherein the distance (9, 10) between at least two of the conveyor lines (3a-d) in
the first and second section (7, 8) transverse to the course of the conveyor lines
(3a-d) is different so that at least one of the two conveyor lines in the second section
(8) runs with a lateral offset (12) to the first section (7) and
- that a handling apparatus (11) is disposed in the conveying direction (6) upstream of
the second section (8), which apparatus takes the packaging jackets (4) or packaging
containers (2) from the conveyor lines (3a-d) in the first section (7) and transfers
them to the conveyor lines (3a-d) in the second section.
2. The filling machine according to claim 1, characterised in that the distance (9) between the at least two conveyor lines (3a-d) in the first section
(7) is greater than the distance (10) in the second section (8)
3. The filling machine according to claim 1, characterised in that the distance (9) between all the conveyor lines (3a-d) in the first section (7) is
greater than that in the second section (8).
4. The filling machine according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that
- the handling apparatus (11) each comprises a holder (27) assigned to each conveyor
line (3a-d) for the packaging jacket (4) or packaging container (2), through which
the packaging jackets (4) or packaging containers (2) can be moved in the conveying
direction (6) and
- the holders (27) assigned to the conveyor lines (3a-d) running with lateral offset
(12) are guided transversely to the course of the conveyor lines (3a-d) displaceably
between a first and a second position, wherein each displaceable holder (27) is located
in the first position in extension of the course of the conveyor line (3a-d) in the
first section (7) and in the second position, in extension of the course of the conveyor
line (3a-d) in the second section (8).
5. The filling machine according to claim 4,
characterised in that
- a first transport wheel (13) for conveying the packaging jackets (4) or packaging
containers (2) is disposed in the first section (7) of the conveyor lines (3a-d),
which wheel comprises a plurality of parallel first receptacles (15) extending radially
outwards, whose spacing in the axial direction corresponds to the spacing (9) of the
conveyor lines (3a-d) in the first section (7) and
- a second transport wheel (14) for conveying the packaging jackets (4) or packaging
containers (2) is disposed in the second section (8) of the conveyor lines (8a-d),
which wheel comprises a plurality of parallel second receptacles (16) extending radially
outwards, whose spacing in the axial direction corresponds to the spacing of the conveyor
lines (3a-d) in the second section (8),
- the handling apparatus (11) comprises first push elements (25) active in the first
position of the holders (27), which strip the packaging jackets (4) or packaging containers
(2) from the first receptacles (15) of the first transport wheel (13) aligned onto
the holders (27) and insert them into the holders (27) and
- the handling apparatus (11) comprises second push elements (29) active in the second
position of the holders (27), which strip the packaging jackets (4) or packaging containers
(2) from the holders (27) in the direction of the second receptacles (16) of the second
transport wheel (14) aligned onto the holders (27).
6. The filling machine according to claim 5, characterised in that the first and second push elements (25, 29) have a common drive.
7. The filling machine according to any one of claims 4 to 6, characterised in that the holders (27) can be moved synchronously between the first and second position
with the aid of a linkage (32, 33).
8. A method comprising
- feeding packaging jackets (4) for producing packaging containers (2) into a plurality
of conveyor lines (3a-d) of a filling machine (1) running in a conveying direction
for filling products into the packaging containers,
- conveying the packaging jackets (4) or the packaging containers (2) produced therefrom
along a first section (7) and a second section (8) of the conveyor lines (3a-d) located
downstream in the conveying direction (6), in which the conveyor lines (3a-d) run
parallel to one another,
- taking the packaging jackets (4) or packaging containers (2) from the conveyor lines
(3a-d) in the first section (7) and transferring them to the conveyor lines (3a-d)
in the second section (8) by means of a handling apparatus (11), wherein the distance
(9) between at least two of the conveyor lines (3a-d) in the first and second section
(7, 8) transversely to the course of the conveyor lines (3a-d) is different so that
at least one of the two conveyor lines in the second section (8) runs with a lateral
offset (12) to the first section (7).
9. The method according to claim 8,
characterised in that
- the packaging jackets (4) or packaging containers (2) are moved in the conveying
direction (6) through a holder (27) assigned to each conveyor line (3a-d) and the
holders (27) assigned to the conveyor lines (3a-d) running with lateral offset (12)
are brought into a first and a second position transversely to the course of the conveyor
lines (3a-d),
- wherein the holders (27) are brought into the first position in extension of the
course of the conveyor lines (3a-d) in the first section (7) and the packaging jackets
(4) or packaging containers (2) are taken from the conveyor lines (3a-d) with the
aid of first push elements (25) and inserted into the holders (27) and
- then the holders (27) are brought into the second position in extension of the course
of the conveyor lines (3a-d) in the second section (8) and the packaging jackets (4)
or packaging containers (2) are pushed out from the holders (27) in the direction
of the conveyor lines (3a-d) in the second section (8) with the aid of second push
elements (29).
10. The method according to claim 8 or 9, characterised in that flat-folded packaging jackets (4) supplied to the conveyor lines (3a-d) are unfolded
in the first section (7) of the conveyor lines (3a-d) to form rectangular tubes and
the unfolded packaging jackets (4) are then taken from the conveyor lines (3a-d) and
transferred to the conveyor lines in the second section (8) by means of the handling
apparatus (11), wherein the distance (9) between all the conveyor lines (3a-d) in
the first section (7) is greater than that in the second section (8).
11. The method according to claim 9, characterised in that the holders (27) are moved synchronously from the first into the second position
and conversely with the aid of a linkage (32, 33).
1. Machine de remplissage destinée à remplir un contenant d'emballage avec des produits,
la machine de remplissage comportant plusieurs lignes de convoyage se déroulant dans
une direction de convoyage, vers lesquelles sont alimentées des enveloppes d'emballage
pour réaliser les contenants d'emballage et le long desquelles les enveloppes d'emballage,
respectivement les contenants d'emballage fabriqués à partir de ces dernières sont
convoyé(e)s dans une direction de convoyage,
caractérisée
- en ce que les lignes de convoyage (3 a à d) comportent une première partie (7) et derrière
celle-ci en direction de convoyage (6) une seconde partie (8), dans lesquelles les
lignes de convoyage (3 a à d) se déroulent à la parallèle les unes des autres,
- la distance (9, 10) entre au moins deux des lignes de convoyage (3 a à d), à la
transversale du trajet des lignes de convoyage (3a à d) étant de différentes dimensions
dans la première et dans la seconde partie (7, 8), de sorte qu'au moins l'une des
deux lignes de convoyage dans la seconde partie (8) se déroule avec un décalage (12)
latéral par rapport à la première partie (7) et
- en ce qu'en amont de la seconde partie (8) dans la direction de convoyage (6) est placé un
dispositif de manutention (11) qui reprend les enveloppes d'emballage (4), respectivement
les contenants d'emballage (2) des lignes de convoyage (3 a à d) dans la première
partie et les transfère vers les lignes de convoyage (3a à d) dans la seconde partie.
2. Machine de remplissage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le distance (9) entre les au moins deux lignes de convoyage (3 a à d) dans la première
partie (7) est supérieure à la distance (10) dans la seconde partie (8).
3. Machine de remplissage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance (9) entre l'ensemble des lignes de convoyage (3 a à d) dans la première
partie (7) est supérieure à la distance dans la seconde partie (8).
4. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
- le dispositif de manutention (11) comporte chaque fois une fixation (27) associée
à chaque ligne de convoyage (3 a à d) pour les enveloppes d'emballage (4) respectivement
les contenants d'emballage (2), par laquelle les enveloppes d'emballage (4) ou contenants
d'emballage (2) sont déplaçables à travers la direction de convoyage (6) et
- les fixations (27) associées aux lignes de convoyage (3 a à d) s'écoulant avec un
décalage latéral sont guidées en étant déplaçables entre une première et une deuxième
position, à la transversale du trajet des lignes de convoyage (3 a à d), dans la première
position, chaque fixation (27) déplaçable se trouvant dans le prolongement du trajet
de la ligne de convoyage (3 a à d) dans la première partie (7) et dans la deuxième
position, se trouvant dans le prolongement du trajet de la ligne de convoyage (3 a
à d) dans la seconde partie (8).
5. Machine de remplissage selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
- dans la première partie (7) des lignes de convoyage (3 a à d) est placée une première
roue de transport (13) pour convoyer les enveloppes d'emballage (4), respectivement
les contenants d'emballage (2), qui comporte plusieurs premiers logements (15) parallèles
s'étendant radialement vers l'extérieur, dont la distance dans la direction axiale
correspond à la distance (9) des lignes de convoyage (3 a à d) dans la première partie
(7) et
- dans la deuxième partie (8) des lignes de convoyage (8 a à d) est placée une deuxième
roue de transport (14) pour le convoyage des enveloppes d'emballage (4), respectivement
des contenants d'emballage (2) qui comporte plusieurs seconds logements (16) parallèles,
s'étendant radialement vers l'extérieur, dont la distance en direction axiale correspond
à la distance des lignes de convoyage (3 a à d) dans la seconde partie (8),
- dans la première position des fixations (27), le dispositif de manutention (11)
comporte des premiers éléments de poussée (25) efficaces qui dévêtissent les enveloppes
d'emballage (4), respectivement contenants d'emballage (2) des premiers logements
(15) de la première roue de transport (13), orientés vers les fixations (27) et les
insèrent dans les fixations (27) et
- dans la seconde position des fixations (27), le dispositif de manutention (11) comporte
des seconds éléments de poussée (29) efficaces qui poussent les enveloppes d'emballage
(4), respectivement contenants d'emballage (2) hors des fixations (27), en direction
des seconds logements (16) de la seconde roue de transport (14), orientés vers les
fixations (27).
6. Machine de remplissage selon la revendication 5, caractérisée en ce que les premiers et seconds éléments de poussée (25, 29) comportent un entraînement commun.
7. Machine de remplissage selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que les fixations (27) sont déplaçables de manière synchrone entre la première et la
seconde position à l'aide d'une tringle (32, 33).
8. Procédé, comprenant
- l'alimentation d'enveloppes d'emballage (4) pour la fabrication de contenants d'emballage
(2) vers plusieurs lignes de convoyage (3a à d) se déroulant dans une direction de
transport d'une machine de remplissage (1) pour le remplissage des contenants d'emballage
avec des produits,
- le convoyage des enveloppes d'emballage (4), respectivement des contenants d'emballage
(2) fabriqués à partir de ces derniers le long d'une première partie (7) et d'une
seconde partie (8) située à l'arrière de celle-ci en direction de convoyage (6) des
lignes de convoyage (3a à d) dans lesquelles les lignes de convoyage (3 a à d) se
déroulent à la parallèle les unes des autres,
- la reprise des enveloppes d'emballage (4), respectivement des contenants d'emballage
sur les lignes de convoyage (3 a à d) dans la première partie (7) et leur transfert
sur les lignes de convoyage (3 a à d) dans la seconde partie (8) au moyen d'un dispositif
de manutention (11), la distance (9) entre au moins deux des lignes de convoyage (3
a à d) dans la première et dans la seconde partie (7, 8) à la transversale du trajet
des lignes de convoyage (3 a à d) étant de dimensions différentes, de sorte qu'au
moins l'une des deux lignes de convoyage dans la seconde partie (8) se déroule avec
un décalage latéral (12) par rapport à la première partie (7).
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
- les enveloppes d'emballage (4), respectivement les contenants d'emballage (2) sont
déplacé(e)s à travers la direction de convoyage (6) par une fixation (27) associée
à chaque ligne de convoyage et en ce que les fixations (27) associées aux lignes de convoyage (3 a à d) se déroulant avec
un décalage latéral (12) sont amenées à la transversale du trajet des lignes de convoyage
(3 a à d) dans une première et dans une seconde position,
- les fixations (27) étant amenées dans la première position dans le prolongement
du trajet des lignes de convoyage (3 a à d) dans la première partie (7) et les enveloppes
d'emballage (4), respectivement les contenants d'emballage (2) étant repris des premières
lignes de convoyage (3 a à d) à l'aide de premiers éléments de poussée (25) et étant
insérés dans les fixations (27) et
- ensuite, les fixations (27) sont amenées dans la seconde position, dans le prolongement
du trajet des lignes de convoyage (3a à d) dans la seconde partie (8) et les enveloppes
d'emballage (4), respectivement les contenants d'emballage (2) sont poussé(e)s à l'aide
de seconds éléments de poussée (29) hors des fixations (27), en direction des lignes
de convoyage (3 a à d) dans la seconde partie (8).
10. Procédé selon la revendication 8 ou la revendication 9, caractérisé en ce que dans la première partie (7) des lignes de convoyage (3 a à d), des enveloppes d'emballage
(4) pliées à plat, alimentées vers les lignes de convoyage (3 a à d) sont dépliées
en tubes rectangulaires et en ce qu'il s'effectue par la suite la reprise des enveloppes d'emballage (4) dépliées des
lignes de convoyage (3 a à d) et leur transfert sur les lignes de convoyage dans la
seconde partie (8) au moyen du dispositif de manutention (11), la distance (9) entre
l'ensemble des lignes de convoyage (3 a à d) étant supérieure dans la première partie
(7) à celle dans la seconde partie (8).
11. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que les fixations (27) sont déplacées de manière synchrone de la première dans la seconde
position et inversement, à l'aide d'une tringle (32, 33).