| (19) |
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(11) |
EP 2 640 574 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
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Anmeldetag: 11.11.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/069947 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/065918 (24.05.2012 Gazette 2012/21) |
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| (54) |
ROTATIONSDRUCKMASCHINE
ROTARY PRINTING PRESS
MACHINE D'IMPRESSION ROTATIVE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.11.2010 DE 102010043913 15.04.2011 DE 102011017258
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.2013 Patentblatt 2013/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Windmöller & Hölscher KG |
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49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- MATZNER, Thomas
49086 Osnabrück (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 532 875 US-A1- 2010 258 015
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US-A- 2 068 839
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotationsdruckmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Rotationsdruckmaschinen mit zumindest einem Farbwerk
- welches einen Formzylinder und eine Farbwanne enthält,
- wobei der Formzylinder und die Farbwanne so zueinander positionierbar sind, dass der
Formzylinder durch in der Farbwanne enthaltene Farbe einfärbbar ist,
finden vor allem im Bereich des Tiefdrucks Verwendung. Hier wird der die Druckform
tragende Zylinder Formzylinder oder auch Gravurzylinder genannt. Die Druckform besteht
aus Vertiefungen in der harten, oft stählernen Umfangsfläche dieses Zylinders, in
denen sich die Druckfarbe sammelt. Um diesen Zustand herbeizuführen, werden die Formzylinder
oft direkt in einer Farbwanne eingefärbt, wie dies bereits oben skizziert ist.
[0003] Die Formzylinder sind entweder an Pinolen, die in Öffnungen in den Stirnseiten der
Zylinder greifen, oder an fest mit den Zylindern verbundenen Achsen aufgehängt. Für
die Zwecke dieser Druckschrift werden Achsstummel und Pinolen als Achse bezeichnet.
Dies gilt auch dann, wenn die "Achse" Drehmoment zur Rotation des Formzylinders überträgt
und daher eigentlich auch als Welle bezeichnet werden könnte.
[0004] Bei vielen Formzylindern ist der Durchmesser der Achsen nicht viel geringer als der
Durchmesser des Zylinders. Insbesondere im Verpackungsdruck besteht zunehmend Bedarf
an Rotationsdruckmaschinen, die auch mit sehr unterschiedlichen Drucklängen drucken
können. Um mit unterschiedlichen Drucklängen drucken zu können, muss man die Farbwerke
dieser Rotationsdruckmaschinen mit das Druckbild tragenden Zylindern unterschiedlichen
Durchmessers rüsten können. Bei Rotationsdruckmaschinen der vorstehend beschriebenen
Art wird die Bandbreite an Formzylindern mit unterschiedlichen Durchmessern jedoch
durch folgenden Umstand begrenzt:
[0005] Der Füllstand der Farbwanne kann nicht höher sein als der niedrigste Punkt des Randes
der Farbwanne. Der Zylinder mit dem kleinsten möglichen Durchmesser muss hinreichend
tief in die maximal gefüllte Farbwanne hineingreifen, um eingefärbt zu werden.
[0006] Die Achse des Formzylinders mit dem größten möglichen Durchmesser muss an dem Rand
der Farbwanne vorbeipassen.
[0007] Die Druckschrift
US 2010/258015 A1 offenbart Druckwerk, bei dem Abdichtvorrichtungen vorgesehen sind, mit welcher Ausnehmungen
in der Farbwanne zumindest teilweise verschließbar sind. Dennoch kann Druckfarbe austreten
und außerhalb der Farbwanne zu nicht hinnehmbaren Verschmutzungen führen.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei Rotationsdruckmaschinen der vorstehend
beschriebenen Art die Differenz des minimalen und maximalen Durchmessers der verwendbaren
Druckzylinder bei kleinem konstruktivem Aufwand zu erhöhen und den Farbauslauf zu
verringern.
[0009] Die Aufgabe wird durch die Beifügung der Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs
1 zu den Merkmalen dieser Druckmaschinen gelöst.
[0010] Die Farbwanne zumindest eines Farbwerkes wird mit einer Ausnehmung versehen. Die
Ausnehmung befindet sich auf einer Seite, auf der sich eine Stirnfläche der Walze
befindet. Bei Formzylindern, die über zwei Achsen gleichen Durchmessers verfügen,
sollten an beiden Seiten der Farbwanne, die in Opposition zu den Stirnseiten des Formatzylinders
stehen, solche Ausnehmungen vorgesehen werden.
[0011] Die Ausnehmung sollte groß genug sein, um einen Teil der Achse des Zylinders aufzunehmen.
Es ist vorteilhaft, aber nicht unbedingt notwendig, wenn die Ausnehmung halbkreisförmig
geformt und damit an die übliche Form der Achse angepasst ist. Sie sollte derart gestaltet
sein, dass ein Mindestabstand - z. B. wenige Millimeter - zwischen dem Rand der Wanne
und der Achse größten Durchmessers verbleibt.
[0012] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das zumindest eine Farbwerk zumindest einen
Abstreifer enthält, der gegen die Achse des Formzylinders anstellbar und zum Abstreifen
derselben geeignet ist.
[0013] Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist eine Abdichtvorrichtung, mit
welcher die Ausnehmung zumindest teilweise verschließbar beziehungsweise abdichtbar
ist. Vorteilhafterweise umfasst diese Abdichtvorrichtung zumindest einen Abdichtkörper,
der zumindest einen Teil der Ausnehmung verschließen kann. Dieser zumindest eine Körper
kann derart an der Wanne beweglich angebracht oder zu der Wanne beweglich befestigt
sein, dass er in die abdichtende Position bewegt werden kann. Ein solcher Abdichtkörper
kann eine Platte sein, die durch eine schwenkende oder lineare Bewegung in die dichtende
Position gebracht werden kann, wenn ein Formzylinder im Farbwerk eingesetzt werden
soll, der zumindest eine Achse hat, die einen Durchmesser aufweist, der unterhalb
des Maximaldurchmessers liegt.
[0014] In diesem Fall wird mit dem Abdichtkörper quasi der unterste Punkt des oberen Randes
der Farbwanne nach oben verlegt, so dass der Farbspiegel in der Farbwanne höher liegen
kann. Es ist vorteilhaft, in dem Berührungsbereich zwischen Farbwanne und Abdichtkörper
Abdichtmaterial vorzusehen, das an einem oder beiden der vorgenannten Gegenstände
befestigt sein kann. Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gehen aus der gegenständlichen
Beschreibung und den Ansprüchen hervor.
[0015] Die einzelnen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- Eine Skizze eines Achszylinders
- Fig. 2
- Eine Skizze eines Hohlzylinders
- Fig. 3
- Eine erste Skizze der Stirnseite eines Formzylinders
- Fig. 4
- Eine zweite Skizze der Stirnseite eines Formzylinders
- Fig. 5
- Eine dritte Skizze der Stirnseite eines Formzylinders
- Fig. 6
- Die Schnittdarstellung A-A aus Figur 5
- Fig. 7
- Eine vierte Skizze der Stirnseite eines Formzylinders
- Fig. 8
- Die Schnittdarstellung A-A aus Figur 7 (mit zusätzlichen Merkmalen)
- Fig. 9
- Eine fünfte Skizze der Stirnseite eines Formzylinders
- Fig. 10
- Die Schnittdarstellung A-A aus Figur 5
[0016] Fig. 1 zeigt einen Formzylinder 1, der an seinen Stirnseiten Achsstummel 2 aufweist.
Zylinder dieser Art werden auch Achszylinder genannt. Demgegenüber ist der Formzylinder
1 in Figur 2 ein Hohlzylinder mit stirnseitigen Ausnehmungen 4, in die Pinolen 3 eingreifen
können (die Ein- und Ausgreifbewegung der Pinolen 3 ist durch den Pfeil 15 symbolisiert).
Dieser Umstand ist in Figur 2 explosionsskizzenartig gezeigt. Bei Rotationsdruckmaschinen
kommen Formzylinder 1 vor, die als Achszylinder oder als Hohlzylinder aufgebaut sind.
Pinolen 3 und Achsstummel 2 werden als Achsen 2, 3 bezeichnet. Die Durchmesser der
Achsen d
P und d
A sind oft nur unwesentlich kleiner als die Durchmesser der Formzylinder D
AZ und D
HZ.
[0017] In Figur 3 zeigt die Stirnseite eines Formzylinders 1 mit Achsstummeln 2, der in
einer Farbwanne 5 mit Farbe 7 eingefärbt wird. Mit 6 ist ein Mindestabstand des Formzylinders
1 von dem Grund der Wanne bezeichnet. T
max bezeichnet eine maximale Eintauchtiefe des Formzylinders 1 in der Farbe 7. In Figur
4 ist dieselbe Situation gezeigt wie in Figur 3, wobei der Formzylinder 1 einen minimalen
Durchmesser D
FZ aufweist. Wenn dieser Durchmesser D
FZ noch kleiner wäre, würde die minimale Eintauchtiefe T
min des Formzylinders 1 in der Farbe 7 unterschritten.
[0018] Insgesamt spielen D
FZ und d
P beziehungsweise d
A für die maximal mögliche Tauchtiefe eine wichtige Rolle. Wenn D
FZ groß ist und d
P klein ist, ist die maximale Eintauchtiefe möglich. Wenn D
FZ klein ist und d
P klein ist, ist die maximale Eintauchtiefe nicht möglich.
[0019] In den Figuren 5 und 6 werden die Konsequenzen aufgezeigt, die eine Ausnehmung 8
in einer Fläche der Farbwanne 5 hat. Die Ausnehmung steht in Opposition zu einer Stirnfläche
des Formzylinders 1. Sie ist in einer Ebene, die parallel zu einer solchen Stirnfläche
verläuft, halbkreisförmig. Durch die Ausnehmung 8 kann jedoch Farbe 9 austreten, wie
dies in Figur 6 gezeigt ist.
[0020] Figur 7 zeigt dieselbe Situation wie Figur 5, wobei der Ausnehmung aus der Sicht
des Betrachters der Abdichtköper 10 vorgelagert ist, der aus darstellerischen Gründen
transparent dargestellt ist.
[0021] Der Abdichtkörper 10 weist eine plattenartige Form auf und ist seinerseits vorteilhafterweise
mit einer Ausnehmung 13 versehen, die zur Aufnahme der Achse 2, 3 des Formzylinders
1 geeignet ist und die lediglich in Figur 8 andeutungsweise gezeigt ist. Der Abdichtkörper
10 ist an der Wanne 5 oder anderen Teilen der Rotationsdruckmaschine beweglich befestigt
und kann daher ganz oder teilweise aus dem Bereich der Ausnehmung 8 der Farbwanne
entfernt werden, wenn ein Formzylinder mit einem maximalen Achsdurchmesser d
P, d
A zum Einsatz kommt. Vorteilhaft ist es, den Abdichtkörper "von unten" in vertikaler
Richtung y an die Achse 2, 3 anzustellen, wobei bei diesem "Anstellen" keine Berührung
zustande kommen muss (hierzu weiter unten mehr). Hierzu kann der Abdichtkörper 10
zum Beispiel mit Schienen an feststehenden Maschinenteilen angebracht sein.
[0022] Figur 8, die von der Perspektive her wieder einen Schnitt A-A aus Figur 7 zeigt,
zeigt in diesem Zusammenhang zusätzliche Merkmale:
Es ist ein zusätzlicher Abstreifer 11 vorgesehen, der in der axialen Richtung z des
Formzylinders 1 weiter von diesem beanstandet ist als der Abdichtkörper 10. Der Abstreifer
11 ist gegen den Achsstummel 2 berührend angestellt und streift Farbe 5 von diesem
ab. Abstreifer 11 und Abdichtkörper 10 sind durch die Koppelstange 12 mechanisch miteinander
verbunden. Sie werden gemeinsam in ihre Arbeitspositionen bewegt. In dem in Figur
8 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Abdichtkörper 10 noch einige Millimeter, mindestens
aber 2 mm, von der Umfangsfläche des Achsstummels 2 entfernt, während der Abstreifer
11 gegen dieselbe angestellt ist und Farbe 5 abstreift. Dieser Abstand des Abdichtkörpers
10 von der Umfangsfläche des Achsstummels 2 wird durch die Art der Anbringung der
Koppelstange 12 an Abstreifer 11 und Abdichtkörper 10 definiert. Die Haltevorrichtung
14 hält die Koppelstange 12, den Abstreifer 11 und den Abdichtkörper 10 und ermöglicht
die Bewegung dieser Körper im Rüstprozess.
[0023] In den Figuren 9 und 10 ist ein Abdichtköper dargestellt, der sowohl als Abstreifer
als auch als Abdichtkörper fungiert und zu diesem Zweck direkt gegen den Achsstummel
2 oder die Pinole 3 angestellt werden kann. Eine weitere vorteilhafte Alternative
besteht darin, einen Abstreifer 11 zwischen Formzylinder 1 und Abdichtkörper 10 zu
positionieren. Auf diese Weise tropft abgestreifte Farbe in die Farbwanne 5 zurück.
Aus den vorgenannten Ausführungen zu Abdichtkörper 10, Abdichtvorrichtung 10, 11,
12, 14 und Abstreifer 11 folgt bereits, dass diese Begriffe funktional definiert sind.
Ein Abdichtköper 10 wird daher relativ dicht an der Wandung der Farbwanne 5 anliegen,
die abgedichtet werden soll. Wie bereits mehrfach erwähnt kann er in einer Wirkverbindung
mit einem flexiblen Abdichtstoff (zwischen Abdichtkörper 10 und Wannenrand) stehen.
Eine Abdichtvorrichtung kann neben dem Abdichtkörper 10 andere für den Abdichtprozess
vorteilhafte Vorrichtungsbestandteile haben, die beispielsweise der Bewegung und Halterung
des zumindest einen Abdichtkörpers dienen. Ein Abstreifer 11 wird in der Regel gegen
die Achse 2, 3 des Formzylinders berührend angestellt. Oft ist die Berührungsfläche
mit einer Gummilippe oder einem ähnlichen Stoff versehen. Dies kann auch bei dem in
Figur 10 gezeigten Abdichtkörper 10 der Fall sein, der ja auch als Abstreifkörper
dient.
[0024] Wie bereits erwähnt, ist es vorteilhaft, zwischen Abdichtkörper 10 und der Wandung
der Wanne ein flexibles Dichtmaterial vorzusehen.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Formzylinder |
| 2 |
Achsstummel |
| 3 |
Pinole |
| 4 |
Ausnehmungen Hohlzylinder |
| 5 |
Farbwanne |
| 6 |
Mindestabstand Formzylinderumfangsfläche Farbwannengrund |
| 7 |
Farbe |
| 8 |
Ausnehmung Farbwanne |
| 9 |
Auslaufende Farbe |
| 10 |
Abdichtkörper |
| 11 |
Abstreifer |
| 12 |
Mittel zur mechanischen Zwangskopplung/Koppelstange |
| 13 |
Ausnehmung des Abdichtkörpers |
| 14 |
Halter des Abstreifers |
| 15 |
Pfeil Bewegungsrichtung der Pinole |
| z |
Axialkoordinaten des Formzylinders |
| y |
Vertikale Richtung |
| DAZ |
Durchmesser des Achszylinders |
| DHZ |
Durchmesser des Hohlzylinders |
| DFZ |
Durchmesser des Formzylinders |
| dA |
Durchmesser des Achsstumpfes |
| dP |
Durchmesser der Pinole |
| Tmax |
maximale Eintauchtiefe des Formzylinders |
| Tmin |
minimale Eintauchtiefe des Formzylinders |
1. Rotationsdruckmaschine mit zumindest einem Farbwerk,
- welches einen an zumindest einer Achse (2, 3) aufgehängten Formzylinder (1) und
eine Farbwanne (5) enthält,
- wobei der Formzylinder (1) und die Farbwanne (5) so zueinander positionierbar sind,
dass der Formzylinder (1) durch in der Farbwanne (5) enthaltene Farbe (7) einfärbbar
ist,
- wobei die Farbwanne (5) zumindest eine Ausnehmung (8) in einer ihrer Seitentlächen, die
sich an der Stirnseite des Formzylinders (1) befinden, aufweist,
- wobei diese Ausnehmung (8) die Eignung zur Aufnahme zumindest eines Teils der Achse (2,
3) des Formzylinders (1) aufweist,
- und wobei das Farbwerk eine Abdichtvorrichtung (10, 11, 12, 14) aufweist, mit welcher die Ausnehmung
(8) zumindest teilweise verschließbar ist.
dadurch gekennzeichnet, dass
das zumindest eine Farbwerk zumindest einen Abstreifer (11) enthält, der gegen die
Achse (2, 3) des Formzylinders (1) anstellbar und zum Abstreifen derselben (2, 3)
geeignet ist.
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmung (8) eine Größe aufweist, die auf den maximalen Achsdurchmesser (dA, dP) abgestimmt ist.
3. Rotationsdruckmaschine nach den vorstehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rand der Ausnehmung (8) in der Ebene, die der Stirnseite des Formzylinders, (1)
parallel ist, bogenförmig oder halbkreisförmig verläuft.
4. Rotationsdruckmaschine nach den vorstehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichtvorrichtung (10, 11, 12, 14) einen Abdichtkörper (10) aufweist, der beweglich
ist und mit dem die Ausnehmung (8) zumindest teilweise abdichtbar ist,
5. Rotationsdruckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Rand des Abdichtkörpers (10) der Abdichtvorrichtung (10, 11, 12, 14), der in Richtung
der Achse (2, 3) des Formzylinders (1) verläuft, in der Ebene, die der Stirnseite
des Formzylinders (1) parallel ist, bogenförmig oder halbkreisförmig verläuft.
6. Rotationsdruckmaschine nach einem der beiden vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abdichtkörper (10) parallel zu der zumindest einen Seitenfläche der Farbwanne
(5), die sich an der Stirnseite des Formzylinders (1) befindet, oder zu der Stirnfläche
des Formzylinders (1) bewegbar ist.
7. Rotationsdruckmaschine nach einem der drei vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichtvorrichtung (10, 11, 12, 14) Führungsmittel umfasst, mit welchen der Abdichtkörper
(10) in vertikaler Richtung (z) bewegbar ist.
8. Rotationsdruckmaschine nach einem der drei vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdichtvorrichtung (10, 11, 12, 14) ein flexibles Abdichtmittel enthält, welches
sich zwischen dem Abdichtkörper (10) und der Seitenfläche der Farbwanne (5) befindet.
9. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche 4-8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Abstreifer (11) und der zumindest eine Abdichtkörper (10) auf einer
Seite des Formzylinders (1) angebracht sind.
10. Rotationsdruckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine Abstreifer (11) in der axialen Richtung (z) des Formzylinders (1)
weiter von demselben beabstandet ist als der zumindest eine Abdichtkörper (10).
11. Rotationsdruckmaschine nach einem der beiden vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein Mittel (12) zur mechanischen Zwangskopplung der An- und Abstellstellbewegungen
des zumindest einen Abdichtkörpers (10) und des zumindest einen Abstreifers (11) gegen
die Achse (2, 3) des Formzylinders (1).
12. Rotationsdruckmaschine nach dem vorstehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Mittel (12) zur mechanischen Zwangskopplung die Position des zumindest einen Abdichtkörpers
(10) und des zumindest einen Abstreifers (11) so zueinander einstellt, dass der Abdichtkörper
(10) mindestens 2 mm von der Achse (2,3) des Formzylinders (1) beabstandet ist, wenn
der Abstreifer (11) in Kontakt mit derselben gerät.
1. Rotary printing press having at least one inking unit
- which comprises an ink trough (5) and a forme cylinder (1) which is mounted on at
least one axle (2, 3),
- it being possible for the forme cylinder (1) and the ink trough (5) to be positioned
with respect to one another in such a way that the forme cylinder (1) can be inked
by ink (7) which is contained in the ink trough (5),
- the ink trough (5) having at least one recess (8) in one of its side faces which
are situated on the end side of the forme cylinder (1),
- the said recess (8) being suitable for receiving at least one part of the axle (2,
3) of the forme cylinder (1),
- and the inking unit having a sealing apparatus (10, 11, 12, 14), by way of which
the recess (8) can be closed at least partially,
characterized in that the at least one inking unit comprises at least one stripper (11) which can be set
against the axle (2, 3) of the forme cylinder (1) and is suitable for stripping said
axle (2, 3).
2. Rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the recess (8) has a size which is adapted to the maximum axle diameter (dA, dP).
3. Rotary printing press according to the preceding claims, characterized in that the edge of the recess (8) runs in an arcuate or semicircular manner in the plane
which is parallel to the end side of the forme cylinder (1).
4. Rotary printing press according to the preceding claims, characterized in that the sealing apparatus (10, 11, 12, 14) has a sealing body (10) which is movable and
by way of which the recess (8) can be sealed at least partially.
5. Rotary printing press according to the preceding claim, characterized in that the edge of the sealing body (10) of the sealing apparatus (10, 11, 12, 14) which
runs in the direction of the axle (2, 3) of the forme cylinder (1) runs in an arcuate
or semicircular manner in the plane which is parallel to the end side of the forme
cylinder (1).
6. Rotary printing press according to either of the two preceding claims, characterized in that the sealing body (10) can be moved parallel to the at least one side face of the
ink trough (5) which is situated on the end side of the forme cylinder (1) or to the
end face of the forme cylinder (1).
7. Rotary printing press according to one of the three preceding claims, characterized in that the sealing apparatus (10, 11, 12, 14) comprises guiding means, by way of which the
sealing body (10) can be moved in the vertical direction (z).
8. Rotary printing press according to one of the three preceding claims, characterized in that the sealing apparatus (10, 11, 12, 14) comprises a flexible sealing means which is
situated between the sealing body (10) and the side face of the ink trough (5).
9. Rotary printing press according to one of the preceding Claims 4 to 8, characterized in that the at least one stripper (11) and the at least one sealing body (10) are attached
on one side of the forme cylinder (1).
10. Rotary printing press according to the preceding claim, characterized in that the at least one stripper (11) is spaced apart further from the forme cylinder (1)
in the axial direction (z) of said forme cylinder (1) than the at least one sealing
body (10).
11. Rotary printing press according to either of the two preceding claims, characterized by a means (12) for mechanical positive coupling of the setting-on and setting-off movements
of the at least one sealing body (10) and the at least one stripper (11) against the
axle (2, 3) of the forme cylinder (1).
12. Rotary printing press according to the preceding claim, characterized in that the means (12) for mechanical positive coupling sets the position of the at least
one sealing body (10) and the at least one stripper (11) with respect to one another
in such a way that the sealing body (10) is spaced apart from the axle (2, 3) of the
forme cylinder (1) by at least 2 mm when the stripper (11) passes into contact with
said axle (2, 3).
1. Machine d'impression rotative équipée d'au moins une fabrique de couleurs ;
- contenant un cylindre de forme (1) accroché au niveau d'au moins un axe (2, 3) et
une coupelle d'encre (5) ;
- le cylindre de forme (1) et la coupelle d'encre (5) pouvant être positionnés l'un
par rapport à l'autre de telle sorte que le cylindre de forme (1) peut être coloré
par la couleur (7) contenue dans la coupelle d'encre (5) ;
- la coupelle d'encre (5) comportant au moins un évidement (8) dans une de ses surfaces
latérales se trouvant au niveau du côté avant du cylindre de forme (1) ;
- cet évidement (8) présentant l'aptitude de loger au moins une partie de l'axe (2,
3) du cylindre de forme (1) ;
- et la fabrique de couleurs comportant un dispositif d'étanchéité (10, 11, 12, 14)
à l'aide duquel l'évidement (8) peut être refermé au moins en partie ; caractérisée en ce que :
l'au moins une fabrique de couleurs contient au moins un racleur (11) pouvant être
placé contre l'axe (2, 3) du cylindre de forme (1) et adapté pour racler ledit axe
(2, 3).
2. Machine d'impression rotative selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'évidement (8) comporte un ordre de grandeur harmonisé en fonction du diamètre axial
(dA, dp) maximal.
3. Machine d'impression rotative selon les revendications précédentes, caractérisée en ce que le bord de l'évidement (8) s'étend en forme d'arc ou de demi-cercle dans le plan
parallèle au côté avant du cylindre de forme (1).
4. Machine d'impression rotative selon les revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'étanchéité (10, 11, 12, 14) comporte un corps d'étanchéité (10) mobile
et à l'aide duquel l'évidement (8) peut être étanchéifié au moins en partie.
5. Machine d'impression rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le bord du corps d'étanchéité (10) du dispositif d'étanchéité (10, 11, 12, 14) s'étendant
en direction de l'axe (2, 3) du cylindre de forme (1) s'étend en forme d'arc ou de
demi-cercle dans le plan parallèle au côté avant du cylindre de forme (1).
6. Machine d'impression rotative selon l'une quelconque des deux revendications précédentes,
caractérisée en ce que le corps d'étanchéité (10) est mobile parallèlement à l'au moins une surface latérale
de la coupelle d'encre (5) s'étendant au niveau du côté avant du cylindre de forme
(1) ou est mobile par rapport à la surface avant du cylindre de forme (1).
7. Machine d'impression rotative selon une des trois revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'étanchéité (10, 11, 12, 14) comprend des moyens de guidage à l'aide
desquels le corps d'étanchéité (10) peut être déplacé dans la direction verticale
(z).
8. Machine d'impression rotative selon une des trois revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'étanchéité (10, 11, 12, 14) contient un moyen d'étanchéification
flexible se trouvant entre le corps d'étanchéité (10) et la surface latérale de la
coupelle d'encre (5).
9. Machine d'impression rotative selon l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que l'au moins un racleur (11) et l'au moins un corps d'étanchéité (10) peuvent être
placés sur un côté du cylindre de forme (1).
10. Machine d'impression rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que l'au moins un racleur (11) est davantage écarté dans la direction axiale (z) du cylindre
de forme (1) de celui-ci que l'au moins un corps d'étanchéité (10).
11. Machine d'impression rotative selon l'une quelconque des deux revendications précédentes,
caractérisée par la présence d'un moyen (12) d'accouplement mécanique forcé des mouvements de réglage
d'approche et d'éloignement de l'au moins un corps d'étanchéité (10) et de l'au moins
un racleur (11) contre l'axe (2, 3) du cylindre de forme (1).
12. Machine d'impression rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le moyen (12) d'accouplement mécanique forcé règle de telle sorte la position de
l'au moins un corps d'étanchéité (10) et de l'au moins un racleur (11) que le corps
d'étanchéité (10) est écarté d'au moins 2 mm par rapport à l'axe (2, 3) du cylindre
de forme (1) lorsque le racleur (11) entre en contact avec lui.
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