[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausblasschute für einen Überspannungsableiter, wobei
die Ausblasschute mindestens einen Ausblasbereich mit einer Ausblasöffnung sowie mindestens
einen durch eine Wand des Ausblasbereichs führenden Wasserablaufkanal aufweist. Die
Erfindung betrifft ferner einen Überspannungsableiter mit mindestens einer Druckentlastungseinrichtung,
insbesondere Überdrucksicherung, wobei der mindestens einen Druckentlastungseinrichtung
jeweils mindestens eine Ausblasschute zugeordnet ist und jede der Ausblasschuten mindestens
einen seitlich überstehenden Ausblasbereich aufweist. Die Erfindung betrifft zudem
einen Überspannungsableiter mit mindestens einer solchen Ausblasschute.
[0002] Es ist aus der
US 3,588,578 A ein Hochspannungsableiter mit Ausblasschuten bekannt, wobei die Ausblasschuten an
einem längsseitigen Ende des Hochspannungsableiters angeordnet sind. Die Ausblasschuten
dienen dazu, im Spannungsableitfall aus dem Hochspannungsableiter austretende heiße
Gase kontrolliert durch den Ausblasbereich und durch die zugehörige Ausblasöffnung
nach Außen abzuleiten. Die Ausblasöffnung öffnet sich dabei meist in Richtung einer
Längsachse des Hochspannungsableiters bzw. der Ausblasschute, und zwar in Richtung
entlang des Hochspannungsableiters, um die austretenden heißen Gase in einem engen
Bereich um den Hochspannungsableiter zu halten. Die Ausblasöffnung ist in anderen
Worten in Richtung des Hochspannungsableiters und parallel dazu ausgerichtet. Bei
einer "oberen" Ausblasschute, welche sich an dem oberen Ende des Hochspannungsableiters
befindet, öffnen sich die Ausblasöffnungen nach unten. Folglich kann Regen nicht in
die Ausblasöffnungen eindringen, und eine Wand oder Wandung des Ausblasbereichs dient
gleichzeitig als ein Regenschutz. Bei einer "unteren" Ausblasschute, welche sich an
dem unteren Ende des Hochspannungsableiters befindet, öffnen sich die Ausblasöffnungen
jedoch nach oben, so dass Regen dadurch eintreten kann und sich ohne weitere Maßnahmen
an dem Hochspannungsableiter sammeln würde. Da stehendes Wasser vermieden werden soll,
weist die als eine untere Ausblasschute vorgesehene Ausblasschute eine geeignete Wasserablaufbohrung
auf. Hingegen weist die als eine obere Ausblasschute vorgesehene Ausblasschute keine
Wasserablaufbohrung auf.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zur preiswerteren
Herstellung von mit einer Ausblasschute ausgerüsteten Hochspannungsableitern bereitzustellen.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Ausblasschute für einen Überspannungsableiter,
wobei die Ausblasschute mindestens einen Ausblasbereich mit einer Ausblasöffnung aufweist,
wobei die Ausblasschute mindestens einen durch eine Wand des Ausblasbereichs führenden
Wasserablaufkanal aufweist und wobei der Wasserablaufkanal an einer der Ausblasöffnung
abgewandten Seite einen von der Wand hochstehenden Kragen ("äußeren Kragen") aufweist.
Eine solche Ausblasschute ist zur Verwendung sowohl als eine obere Ausblasschute als
auch als eine untere Ausblasschute geeignet. Bei einer Verwendung als untere Ausblasschute
kann in den Ausblasbereich eindringendes Regenwasser durch den Wasserablaufkanal abfließen.
Bei einer Verwendung als obere Ausblasschute kann Regenwasser nur in geringer Menge
durch den Wasserablaufkanal in den Ausblasbereich gelangen. Diese bereits geringe
Menge des einfließenden Regenwassers wird durch den hochstehenden Kragen weiter verringert,
welcher verhindert, dass an der der Ausblasöffnung abgewandten Seite herabfließendes
Regenwasser in den Wasserablaufkanal gelangt. Insgesamt kann sowohl bei einer Verwendung
als obere Ausblasschute als auch als untere Ausblasschute eine Menge von sich über
die Ausblasschute an dem Überspannungsableiter sammelnden Wassers auf einer unkritischen
Menge gehalten werden. Folglich kann diese Ausblasschute für Überspannungsableiter
sowohl als obere Ausblasschute als auch als untere Ausblasschute verwendet und folglich
in größeren Mengen und preiswerter hergestellt werden. Ferner können damit ausgerüstete
Überspannungsableiter einfacher sowohl hängend als auch stehend montiert werden.
[0006] Die Ausblasschute kann insbesondere mindestens einer Druckentlastungseinrichtung
des Überspannungsableiters zugeordnet sein oder eine solche darstellen.
[0007] Die Ausblasschute kann auch als eine Ausblasblende bezeichnet werden. Unter einem
Ausblasbereich kann insbesondere ein Bereich oder Kanal verstanden werden, durch welchen
die heißen Gase laufen oder geleitet werden.
[0008] Es ist eine Ausgestaltung, dass der Wasserablaufkanal der Ausblasöffnung gegenüberliegt.
So kann bei einer Verwendung als oberer Ausblasschute das durch den Wasserablaufkanal
eindringende Wasser abtropfen und direkt durch die Ausblasöffnung heraustropfen. So
kann ein Sammeln von Wasser in dem Überspannungsableiter im Wesentlichen verhindert
werden.
[0009] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass der Wasserablaufkanal an einer der Ausblasöffnung
zugewandten Seite zumindest abschnittsweise einen hochstehenden Kragen ("inneren Kragen")
aufweist. So kann verhindert werden, dass das an der der Ausblasöffnung zugewandten
Seite aus dem Wasserablaufkanal austretende Wasser nicht abtropft, sondern an der
Wand des Ausblasbereichs herunterläuft. Der innere Kragen kann auch als ein Ausgießer
bezeichnet werden.
[0010] Es ist eine spezielle Ausgestaltung, dass der innere Kragen teilweise abgesenkt ist.
So kann bei einer Verwendung als untere Ausblasschute ein maximal möglicher Wasserpegel
in dem Ausblasbereich abgesenkt werden, insbesondere falls der innere Kragen teilweise
im Wesentlichen bis auf eine Höhe der umgebenden Wand abgesenkt ist.
[0011] Es ist eine Weiterbildung, dass der innere Kragen in Richtung eines die Ausblasöffnung
begrenzenden freien Rands des Ausblasbereichs hin abgesenkt ist, so dass bei Verwendung
als untere Ausblasschute in den inneren Kragen herablaufendes Wasser direkt auch den
Wasserablaufkanal abfließen kann. Dies gilt insbesondere, falls der innere Kragen
in Richtung des freien Rands hin im Wesentlichen bis auf eine Höhe der umgebenden
Wand abgesenkt ist.
[0012] Es ist außerdem eine Ausgestaltung, dass der Ausblasbereich einen umgebogenen Seitenrand
aufweist bzw. zumindest teilweise aus einem umgebogenen Seitenrand der Ausblasschute
gebildet ist. Insbesondere kann ein freier Rand des Seitenrands zumindest abschnittsweise
den freien Rand des Ausblasbereichs bilden. So kann der Ausblasbereich auf eine einfache
und besonders betriebssichere Weise bereitgestellt werden.
[0013] Es ist ferner eine Ausgestaltung, dass die Ausblasschute einen (insbesondere in Bezug
auf eine Längsachse der Ausblasschute entlang einer Umfangsrichtung) umlaufenden Ausblasbereich
aufweist.
[0014] Alternativ kann die Ausblasschute mehrere, in einer Umfangsrichtung beabstandete,
Ausblasbereiche aufweisen. Diese können insbesondere in einer drehsymmetrischen Anordnung
um die Längsachse der Ausblasschute angeordnet sein.
[0015] Die Aufgabe wird auch gelöst durch einen Überspannungsableiter, welcher mindestens
eine Ausblasschute wie oben beschrieben aufweist.
[0016] Der Überspannungsableiter kann insbesondere endständig mit der mindestens einen Ausblasschute
ausgerüstet sein. Der Überspannungsableiter kann insbesondere einseitig oder zweiseitig
mit jeweils einer Ausblasschute ausgerüstet sein. Die Druckentlastungseinrichtung
kann insbesondere eine Überdrucksicherung sein. Der Überspannungsableiter kann insbesondere
ein Hochspannungsableiter oder ein Mittelspannungsableiter sein. Die Druckentlastungseinrichtung
kann insbesondere eine Membran aufweisen.
[0017] Es ist eine Ausgestaltung, dass der mindestens einen Druckentlastungseinrichtung
jeweils mindestens eine Ausblasschute zugeordnet ist und der mindestens eine Wasserablaufkanal
seitlich (bezüglich der Längsachse) der Druckentlastungseinrichtung angeordnet ist.
So kann verhindert werden, dass durch den Wasserablaufkanal Wasser direkt auf die
Druckentlastungseinrichtung tropft.
[0018] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig. 1
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen
Ausblasschute als eine untere Ausblasschute an einem hängend angeordneten Überspannungsableiter;
- Fig. 2
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen
Ausblasschute als eine obere Ausblasschute an einem stehenden angeordneten Überspannungsableiter;
und
- Fig. 3
- zeigt als Draufsicht einen Ausschnitt auf eine einer Ausblasöffnung zugewandten Seite
der Ausblasschute.
[0019] Die
Fign.1 bis 3 zeigen eine Ausblasschute 1 für einen Überspannungsableiter insbesondere in
Form eines Hochspannungsableiters 2.
[0020] Die Ausblasschute 1 weist eine Längsachse L auf, um welche sie eine im Wesentlichen
um einen bestimmten Winkel drehsymmetrische Grundform aufweist. Diese Grundform kann
beispielsweise als zumindest annähernd schalenförmig bezeichnet werden, wobei die
Ausblasschute 1 eine im Profil zumindest abschnittsweise gekrümmte Wand 3 mit einer
Innenseite 4 und einer Außenseite 5 aufweist. Die Ausblasschute 1 ist typischerweise
mit ihrer Innenseite 4 auf den Hochspannungsableiter 2 gerichtet bzw. damit verbunden,
wie durch den Pfeil P angedeutet.
[0021] Die Ausblasschute 1 weist an ihrer Innenseite 4 drei hochstehende, um die Längsachse
L ringsektorförmig ausgeformte und angeordnete Auflagebereiche (Befestigungsstege)
17 für eine Druckentlastungseinrichtung in Form einer Membran 18 auf. Die Membran
18 liegt senkrecht und konzentrisch zu der Längsachse L und deckt einen hohlen Innenraum
des Hochspannungsableiters 2 unmittelbar ab. Die drei Auflagebereiche 17 sind zueinander
beabstandet, so dass in einem Überspannungsfall in dem Hochspannungsableiter 2 gebildetes
heißes Gas zunächst seitlich durch Lücken 19 zwischen den Auflagebereichen 17 strömt.
[0022] Die Ausblasschute 1 weist mindestens einen Ausblasbereich 6 mit einer Ausblasöffnung
7 auf. Bei einem Überspannungsfall wird das heiße Gas nach dem Durchströmen der Lücken
19 durch den mindestens einen Ausblasbereich 6 und durch die Ausblasöffnung 7 nach
Außen abgegeben. Unter anderem da die Ausblasöffnung 7 in Richtung und parallel zu
der Längsachse L gerichtet ist, breiten sich die aus der Ausblasöffnung 7 austretenden
heißen Gase im Wesentlichen entlang des Hochspannungsableiters 2 aus.
[0023] Die Ausblasschute 1 weist mindestens einen an dem Ausblasbereich 6 durch die Wand
3 führenden Wasserablaufkanal 8 in Form einer Bohrung auf. An der der Ausblasöffnung
7 abgewandten Außenseite 5 weist der Wasserablaufkanal 8 einen von der Wand 3 hochstehenden
ringförmigen Vorsprung, den äußeren Kragen 9, auf. Bei der in Fig.2 gezeigten, einer
oberen Ausblasschute 1 entsprechenden, Ausrichtung der Ausblasschute 1 kann auf die
Außenseite 5 gelangendes Regenwasser o.ä. herablaufen, wobei der äußere Kragen 9 verhindert,
dass dieses herablaufende Wasser in den Wasserablaufkanal 8 eindringt. Lediglich direkt
auf den Wasserablaufkanal 8 auftreffende Wassertropfen können in den Wasserablaufkanal
8 einfließen.
[0024] An der Innenseite 4 des Ausblasbereichs 6 der Wand 3 liegt der Wasserablaufkanal
8 der Ausblasöffnung 7 gegenüber, was bei der in Fig.2 gezeigten Anordnung als obere
Ausblasschute 1 bedeutet, dass der Wasserablaufkanal 8 oberhalb der Ausblasöffnung
7 in den Ausblasbereich 6 mündet, d.h. auch seitlich von der Membran 18. Dadurch kann
in dem Wasserablaufkanal 8 befindliches Wasser bei einer oberen Ausblasschute direkt
aus der Ausblasöffnung 7 tropfen, und das Wasser tropft nicht auf die Membran 18 und
kann sich folglich nicht an dem Hochspannungsableiter 2 sammeln. Um zu verhindern,
dass das aus dem Wasserablaufkanal 8 an der Innenseite 4 herunterläuft, weist der
Wasserablaufkanal 8 auch an seiner der Ausblasöffnung 7 zugewandten Innenseite 4 einen
abgeschrägt ringförmigen, hochstehenden Vorsprung, den inneren Kragen 10, auf.
[0025] Dadurch, dass der innere Kragen 10 in Richtung eines die Ausblasöffnung 7 begrenzenden
freien Rands 11 des Ausblasbereichs 6 hin bis auf eine Höhe der umgebenden Wand 2
abgesenkt oder abgeschrägt ist, kann bei der in Fig.1 gezeigten Verwendung als untere
Ausblasschute (einer hängenden Anordnung des Hochspannungsableiters 2 entsprechend)
ein möglicher maximaler Pegel F eines sich in der Ausblasschute 1 sammelnden Wassers
gering gehalten werden. Dieser Pegel F ergibt sich aufgrund von durch die Ausblasöffnung
7 eindringenden Wassers (insbesondere Regens), das sich in einem ringartigen Wannenbereich
12 sammeln kann.
[0026] Der den Ausblasbereich 6 begrenzende Teil der Wand 3 ist zumindest teilweise in Richtung
der Innenseite 4 umgebogen. Somit wird ein kragenförmiger Seitenrand 13 bereitgestellt
bzw. ist der Ausblasbereich 6 zumindest teilweise aus einem umgebogenen Seitenrand
13 der Ausblasschute 1 gebildet. Insbesondere kann ein freier Rand des Seitenrands
13 zumindest abschnittsweise den freien Rand 11 des Ausblasbereichs bilden. So kann
der Ausblasbereich 6 auf eine einfache und besonders betriebssichere Weise bereitgestellt
werden.
[0027] Insgesamt ergibt sich so eine Ausblasschute 1, die einen in Bezug auf die Längsachse
L entlang einer Umfangsrichtung umlaufenden Ausblasbereich 6 aufweist.
[0028] Bei dem mit der Ausblasschute 1 ausgerüsteten Überspannungsableiter 2 steht der Ausblasbereich
6 der Ausblasschute(n) 1 somit seitlich (radial zu der Längsachse) zumindest teilweise
über.
[0029] Zur Befestigung der Ausblasschute 1 an dem Überspannungsableiter 2 ist die Ausblasschute
1 mit Befestigungsbohrungen 14, z.B. mit einem Kreisdurchmesser von 200 bis 254 mm,
ausgerüstet. Zur Installation und Erdung, insbesondere mittels eines DIN- oder NEMA-Flachanschlusses,
weist die Ausblasschute 1 mehrere außenseitig hochstehende Stifte (zylindrische Materialerhöhungen)
15 auf. Zur Verwirklichung eines Bolzenanschlusses weist die Ausblasschute 1 ferner
eine entsprechende Befestigungsaussparung 16 auf.
[0030] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel
beschränkt.
[0031] So mag die Ausblasschute auch mit mehreren, in Umfangsrichtung beabstandeten Ausblasbereichen
6 und/oder Ausblasöffnungen 7 versehen sein.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Ausblasschute
- 2
- Hochspannungsableiter
- 3
- Wand
- 4
- Innenseite
- 5
- Außenseite
- 6
- Ausblasbereich
- 7
- Ausblasöffnung
- 8
- Wasserablaufkanal
- 9
- äußerer Kragen
- 10
- innerer Kragen
- 11
- freier Rand
- 12
- Wannenbereich
- 13
- Seitenrand
- 14
- Befestigungsbohrung
- 15
- Stift
- 16
- Befestigungsaussparung
- 17
- Auflagebereich für eine Membran
- 18
- Membran
- 19
- Lücken zwischen den Auflagebereichen
- L
- Längsachse
- P
- Pfeil
- F
- Pegel
1. Ausblasschute (1) für einen Überspannungsableiter (2), wobei
- die Ausblasschute (1) mindestens einen Ausblasbereich (6) mit mindestens einer Ausblasöffnung
(7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Ausblasschute (1) mindestens einen durch eine Wand (3) des Ausblasbereichs (6)
führenden Wasserablaufkanal (8) aufweist und
- der Wasserablaufkanal (8) an einer der Ausblasöffnung (7) abgewandten Seite (5)
einen von der Wand (3) hochstehenden äußeren Kragen (9) aufweist.
2. Ausblasschute (1) nach Anspruch 1, wobei der Wasserablaufkanal der Ausblasöffnung
gegenüberliegt.
3. Ausblasschute (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Wasserablaufkanal
(8) an einer der Ausblasöffnung (7) zugewandten Seite (4) zumindest abschnittsweise
einen hochstehenden inneren Kragen (10) aufweist.
4. Ausblasschute (1) nach Anspruch 3, wobei der innere Kragen (10) in Richtung eines
die Ausblasöffnung (7) begrenzenden freien Rands (11) des Ausblasbereichs (6) hin
abgeschrägt ist.
5. Ausblasschute (1) nach Anspruch 4, wobei der innere Kragen (10) in Richtung des freien
Rands (11) hin im Wesentlichen bis auf eine Höhe der umgebenden Wand (3) abgeschrägt
ist.
6. Ausblasschute (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ausblasbereich
(6) einen umgebogenen Seitenrand (13) aufweist, wobei der freie Rand des Seitenrands
(13) zumindest abschnittsweise den freien Rand (11) des Ausblasbereichs (6) bildet.
7. Ausblasschute (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ausblasschute
(1) einen umlaufenden Ausblasbereich (6) aufweist.
8. Ausblasschute (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Ausblasschute (1) mehrere,
in einer Umfangsrichtung beabstandete Ausblasbereiche aufweist.
9. Überspannungsableiter (2), aufweisend mindestens eine Ausblasschute (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 8.
10. Überspannungsableiter (2) nach Anspruch 9 mit mindestens einer Druckentlastungseinrichtung,
insbesondere Membran (18), wobei
- der mindestens einen Druckentlastungseinrichtung (18) jeweils mindestens eine Ausblasschute
(1) zugeordnet ist und
- der mindestens eine Wasserablaufkanal (8) seitlich der Druckentlastungseinrichtung
(18) angeordnet ist.
1. Exhaust chute (1) for an overvoltage arrester (2), wherein
• the exhaust chute (1) comprises at least one exhaust region (6) having at least
one exhaust opening (7), characterized in that
• the exhaust chute (1) comprises at least one water drainage channel (8) that leads
through a wall (3) of the exhaust region (6) and
• the water drainage channel (8) comprises an upwards protruding exterior collar (9)
of the wall (3) on a side (5) that overlooks the exhaust opening (7).
2. Exhaust chute (1) according to Claim 1, wherein the water drainage channel lies opposite
to the exhaust opening.
3. Exhaust chute (1) according to either one of the preceding claims, wherein the water
drainage channel (8) comprises at least in sections an upwards protruding interior
collar (10) on a side (4) that faces the exhaust opening (7).
4. Exhaust chute (1) according to Claim 3, wherein the interior collar (10) is inclined
in the direction of a free edge (11) of the exhaust region (6), which free edge delimits
the exhaust opening (7).
5. Exhaust chute (1) according to Claim 4, wherein the interior collar (10) is inclined
in the direction of the free edge (11) essentially to a level of the surrounding wall
(3).
6. Exhaust chute (1) according to any one of the preceding claims, wherein the exhaust
region (6) comprises a curved side edge (13), wherein the free edge of the side edge
(13) embodies at least in sections the free edge (11) of the exhaust region (6).
7. Exhaust chute (1) according to any one of the preceding claims, wherein the exhaust
chute (1) comprises a circumferential exhaust region (6).
8. Exhaust chute (1) according to any one of the Claims 1 to 6, wherein the exhaust chute
(1) comprises a plurality of exhaust regions that are spaced apart in a circumferential
direction.
9. Overvoltage arrester (2) that comprises at least one exhaust chute (1) according to
any one of the Claims 1 to 8.
10. Overvoltage arrester (2) according to Claim 9 having at least one pressure relief
device, in particular a membrane (18) wherein
• the at least one pressure relief device (18) in each case is allocated at least
one exhaust chute (1) and
• the at least one water drainage channel (8) is arranged to one side of the pressure
relief device (18).
1. Goulotte (1) d'expulsion pour un parafoudre (2), dans laquelle
- la goulotte (1) d'expulsion a au moins une zone (6) d'expulsion ayant au moins une
ouverture (7) d'expulsion, caractérisée en ce que
- la goulotte (1) d'expulsion a au moins un canal (8) d'évacuation d'eau, passant
à travers la paroi (3) de la zone (6) d'expulsion et
- le canal (8) d'évacuation d'eau a, sur un côté (5) éloigné de l'ouverture (7) d'expulsion,
un collet (9) extérieur, en surélévation de la paroi (3).
2. Goulotte (1) d'expulsion suivant la revendication 1, dans laquelle le canal d'évacuation
d'eau est opposé à l'ouverture d'expulsion.
3. Goulotte (1) d'expulsion suivant l'une des revendications précédentes, dans laquelle
le canal (8) d'évacuation d'eau a, sur un côté (4) tourné vers l'ouverture (7) d'expulsion,
au moins par endroits, un collet (10) intérieur en surélévation.
4. Goulotte (1) d'expulsion suivant la revendication 3, dans laquelle le collet (10)
intérieur est biseauté dans la direction d'un bord (11) libre et délimitant l'ouverture
(7) d'expulsion de la zone (6) d'expulsion.
5. Goulotte (1) d'expulsion suivant la revendication 4, dans laquelle le collet (10)
intérieur est biseauté dans la direction du bord (11) libre, sensiblement jusqu'à
un niveau de la paroi (3) environnante.
6. Goulotte (1) d'expulsion suivant l'une des revendications précédentes, dans laquelle
la zone (6) d'expulsion a un bord (13) latéral recourbé, l'extrémité libre du bord
(13) latéral formant, au moins par endroits, le bord (11) libre de la zone (6) d'expulsion.
7. Goulotte (1) d'expulsion suivant l'une des revendications précédentes, dans laquelle
la goulotte (1) d'expulsion a une zone (6) d'expulsion faisant le tour.
8. Goulotte (1) d'expulsion suivant l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle la
goulotte (1) d'expulsion a plusieurs zones d'expulsion à distance dans une direction
périphérique.
9. Parafoudre (2), comportant au moins une goulotte (1) d'expulsion suivant l'une des
revendications 1 à 8.
10. Parafoudre (2) suivant la revendication 9, comprenant au moins un dispositif de décompression,
notamment une membrane (18), dans lequel
- respectivement au moins une goulotte (1) d'expulsion est associée au au moins un
dispositif (18) de décompression et
- le au moins un canal (8) d'évacuation d'eau est disposé latéralement au dispositif
(18) de décompression.