| (19) |
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(11) |
EP 2 641 576 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.03.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fahrzeuglift
Vehicle lift
Plate-forme élévatrice de véhicule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.03.2012 DE 202012002833 U 29.06.2012 US 201213538060
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.2013 Patentblatt 2013/39 |
| (73) |
Patentinhaber: AMF-Bruns GmbH & Co. KG |
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26689 Apen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Bruns, Gerit
26160 Bad Zwischenahn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eisenführ Speiser |
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Patentanwälte Rechtsanwälte PartGmbB
Postfach 10 60 78 28060 Bremen 28060 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-T2- 69 933 332 JP-A- 2003 341 408
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DE-U1- 20 318 186 US-A- 5 230 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrzeuglift für Lasten, insbesondere Rollstühle, welcher
wenigstens in eine erste, eingefahrene Position und eine zweite, ausgefahrene Position
verbringbar ist, mit wenigstens einem Tragholm, einer Plattform, die bewegbar an dem
wenigstens einem Tragholm angelenkt ist, und wenigstens einer mit dem Tragholm gelenkig
verbundenen Hubeinrichtung zum Heben und Absenken des Tragholms samt Plattform. Ferner
betrifft die Erfindung einen Tragholm zur Verwendung in einem Fahrzeuglift sowie ein
Herstellungsverfahren zur Herstellung eines derartigen Tragholms.
[0002] An Fahrzeugen angebrachte Fahrzeuglifte sind seit Langem bekannt. Sie dienen dazu,
Gegenstände oder Personen aus dem Inneren des Fahrzeugs nach Außen und zurück zu befördern,
wenn zwischen dem Niveau des Fahrzeuginnenraums und der Stelle, an die die Gegenstände
oder Personen gebracht werden sollen, ein Höhenunterschied besteht oder eine Lücke
überbrückt werden muss. Eine wichtige Anwendung finden derartige Fahrzeuglifte in
Fahrzeugen, in denen Rollstuhlfahrer transportiert werden. Ein solcher gattungsgemäßer
Fahrzeuglift der hiesigen Anmelderin ist beispielsweise in
DE 203 09 868 U1 offenbart.
[0003] Bekannte Fahrzeuglifte weisen eine Plattform auf, die bewegbar an dem wenigstens
einen Tragholm angelenkt ist und mittels einer Hubeinrichtung bewegt wird. In der
Regel können wenigstens zwei Haupt-Positionen unterschieden werden. Die erste Position
ist die eingefahrene Position, während der der Fahrzeuglift nicht verwendet wird.
Die Plattform befindet sich dann in der Regel in einer vertikalen Lage, sodass der
gesamte Fahrzeuglift einen möglichst geringen Raum- und Platzbedarf hat und während
der Fahrt mit dem Fahrzeug nicht stört.
[0004] In der zweiten Position ist der Fahrzeuglift ausgefahren und die Plattform befindet
sich im Wesentlichen horizontal in Bodennähe, sodass beispielsweise ein Rollstuhlfahrer
vom Boden leicht auf die Plattform fahren kann. Meist ist noch eine Zwischenposition
vorgesehen, in der die Plattform etwa auf dem Niveau eines Fahrzeuginnenraums ist,
sodass beispielsweise ein Rollstuhlfahrer von der Plattform in den Fahrzeuginnenraum
fahren kann. Zwischen der Zwischenposition und der zweiten, ausgefahrenen Position
wird die Plattform im Wesentlichen parallel zu sich selbst mittels der Hubeinrichtung
abgesenkt.
[0005] Insbesondere dem Tragholm eines derartigen Fahrzeuglifts kommt eine besondere Bedeutung
zu. Dieser ist einerseits mit der Hubeinrichtung, die die Bewegung der Plattform verursacht,
verbunden und andererseits ist die Plattform an dem Tragholm angelenkt. Folglich werden
über den Tragholm sämtliche Kräfte und Momente von der Plattform ausgehend an das
Fahrzeug übertragen. Daher muss ein derartiger Tragholm einerseits solche Kräfte aushalten
und diesen widerstehen, andererseits muss der Tragholm so gestaltet sein, dass der
Fahrzeuglift in der ersten Position möglichst platzsparend in dem Fahrzeug anordenbar
ist. Zudem sollte der Tragholm leicht sein, um unnötiges zusätzliches Gewicht durch
den Fahrzeuglift zu verhindern. Bisherige Tragholme bestehen dazu in der Regel aus
einem Stahlträger, welcher eine Mehrzahl von Schweißnähten aufweist, sodass er in
Tragholm-Form gebracht ist. Schweißnähte haben eine Vielzahl von Nachteilen. Einerseits
bedeutet eine Schweißnaht stets einen oder mehrere zusätzliche Arbeitsschritte wie
Schneiden, Vorbereiten, Schweißen, Reinigen etc. Andererseits stellen Schweißnähte
in dynamisch und wechselnd belasteten Bauteilen meist besondere Schwachstellen dar.
[0006] DE 699 33 332 T2 offenbart einen Fahrzeuglift nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner offenbart
JP 2003 341408 einen Fahrzeuglift, bei dem die Plattform mittels Rollen gegenüber zwei seitlichen
Tragholmen verfahrbar ist. Die Tragholme haben einen gebogenen Grundkörper.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Fahrzeuglift, einen Tragholm
und ein Herstellungsverfahren der eingangs genannten Art anzugeben, die bezüglich
der oben genannten Probleme wenigstens teilweise verbessert sind.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einem Fahrzeuglift der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
mit den Mitteln des ersten Patentanspruchs gelöst, insbesondere also dadurch, dass
der wenigstens eine Tragholm einstückig und wenigstens abschnittsweise entlang seiner
Längsachse gebogen ausgebildet ist.
[0009] Erfindungsgemäß wird dadurch der Vorteil erreicht, dass keinerlei Schweißnähte oder
andere Fügeverfahrensschritte notwendig sind. Der wenigstens eine Tragholm ist vollständig
einstückig ausgebildet. Dadurch ist einerseits die Herstellung wesentlich vereinfacht,
andererseits entfallen kritische Verbindungsstellen, wodurch die Lebensdauer als auch
die Sicherheit des Fahrzeuglifts verbessert ist. Indem der wenigstens eine Tragholm
wenigstens abschnittsweise entlang seiner Längsachse gebogen ausgebildet ist, kann
dieser besser zum Aufnehmen und Übertragen von Kräften und Momenten mit der Hubeinrichtung
zusammenwirken. Ferner lässt sich der Fahrzeuglift aufgrund des gebogenen Abschnitts
des wenigstens einen Tragholms platzsparender in der ersten Position in Fahrzeugen
unterbringen.
[0010] Indem der wenigstens eine Tragholm einstückig ausgebildet ist, kann dieser ebenfalls
im Gewicht leichter ausfallen als herkömmliche Tragholme. Insbesondere wenn Schweißnähte
vorgesehen sind, muss hierfür eine gewisse Materialstärke vorhanden sein. Bei einem
erfindungsgemäßen Fahrzeuglift mit dem einstückigen Tragholm ist es möglich diesen
Gewichtsoptimal zu gestalten. Ferner ist auch der optische Eindruck des Tragholms
und somit des gesamten Fahrzeuglift wesentlich verbessert. Es entsteht ein sanft geschwungener,
gefälliger und sportlicher Eindruck, der durch die einstückig gebogene Bauweise hervorgerufen
wird.
[0011] Der wenigstens eine Tragholm ist dabei vorzugsweise im Wesentlichen knickfrei. Der
gebogene Abschnitt des Tragholms kann beispielsweise nur einen Teil des Tragholms
einnehmen. In einer Alternative ist der Tragholm insgesamt gebogen ausgebildet. Erfindungsgemäß
ist der Tragholm dabei entlang seiner Längsachse gebogen ausgebildet. Das heißt die
Längsachse ist wenigstens abschnittsweise gekrümmt. Insbesondere sind bevorzugt zwei
Tragholme bei dem Fahrzeuglift vorgesehen.
[0012] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform besteht der Tragholm aus Aluminium. Vorzugsweise
ist der Tragholm als Aluminium-Strangpressprofil ausgebildet. Bevorzugt ist der Aluminium-Tragholm
eloxiert. Indem der Tragholm aus Aluminium besteht, ist das Gewicht des Fahrzeuglifts
wesentlich reduziert. Dies ist sehr vorteilhaft, da einerseits so die verbleibende
Nutzlast eines Fahrzeugs, in das der Fahrzeuglift eingebaut wird, vergrößert ist und
andererseits lässt sich ein Fahrzeug mit einem derartigen Fahrzeuglift energiesparender
betreiben. Ist der Tragholm zusätzlich als Aluminium-Strangpressprofil ausgebildet,
ist zusätzlich die Herstellung vereinfacht. Ein solches Profil kann beispielsweise
endlos produziert werden und entsprechende Tragholme können anschließend abgelängt
werden, wonach dann der gebogene Abschnitt in den Tragholm eingebracht wird. Hierdurch
sind zusätzlich die Herstellungskosten reduziert.
[0013] Vorzugsweise ist der Tragholm in einem oberen Abschnitt gebogen ausgebildet. Der
Begriff "oben" bezieht sich hier auf eine übliche Einbausituation des Fahrzeuglifts.
Vorzugsweise ist der Tragholm in dem oberen Abschnitt gelenkig mit der Hubeinrichtung
verbunden. Indem der Tragholm in diesem oberen Abschnitt gebogen ausgebildet ist,
ist das Zusammenwirken mit der Hubeinrichtung verbessert. Ein unterer Abschnitt kann
demnach beispielsweise im Wesentlichen gerade ausgebildet sein. Indem der untere Abschnitt
des Tragholms im Wesentlichen gerade ausgebildet ist, kann die Plattform in der zweiten,
ausgefahrenen Position nah am Fahrzeug gehalten werden. Dies ist für die Sicherheit
des Fahrzeuglifts vorteilhaft.
[0014] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Tragholm als Profil ausgebildet,
insbesondere in einem Querschnitt im Wesentlichen U-förmig ausgebildet. Indem der
Tragholm als Profil, insbesondere U-förmiges Profil ausgebildet ist, ist einerseits
die Steifigkeit des Tragholms vergrößert, sodass Kräfte und Momente besser übertragen
werden können. Andererseits lässt sich eine Profilform, insbesondere im Wesentlichen
U-förmige Profilform auf einfache Weise herstellen, beispielsweise mittels Strangpressen,
sodass auch die Herstellung des Tragholms einfacher möglich ist.
[0015] Vorzugsweise weist der gebogene Abschnitt des Tragholms einen Biegeradius zwischen
700mm und 1000mm, vorzugsweise etwa 820mm auf. Diese Angaben beziehen sich auf einen
Innenradius, gemessen an einer Inneren Kante des Tragholms. Bei derartigen Biegeradien
wird eine besonders gute Krafteinleitung erreicht, insbesondere wenn Anlenkpunkte
der Hubeinrichtung an dem Tragholm auf einer Kreisbahn konzentrisch zu der durch den
gebogenen Abschnitt beschriebenen Radius angeodnet sind. Zudem wird so der optische
Eindruck des Fahrzeuglifts weiter verbessert.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist die Plattform um eine horizontale Schwenkachse
schwenkbar an dem Tragholm angelenkt und die Hubeinrichtung zum Bewegen des Tragholms
samt der Plattform senkrecht zu der Schwenkachse eingerichtet. Dies ist einerseits
vorteilhaft, um einen möglichst platzsparenden Betrieb, wie er in engen Gassen und
Parksituationen eines mit dem Fahrzeuglift ausgestatteten Fahrzeugs notwendig ist,
zu ermöglichen, andererseits wird hierdurch auch die Konstruktion vereinfacht, sodass
die Herstellung des Fahrzeuglifts einfacher ist und auch das Gewicht reduziert werden
kann.
[0017] Vorzugsweise weist die Hubeinrichtung ein Parallelogramm-Gestänge mit wenigstens
zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordneten Tragarmen auf, die jeweils mit
einem Ende an dem Tragholm und dem anderen Ende an einem fahrzeugseitigem Befestigungsabschnitt
angelenkt sind, wobei die Tragarme vorzugsweise als Aluminium-Profile ausgebildet
sind. Ein derartiges Parallelogramm-Gestänge ist grundsätzlich beispielsweise auch
in der eingangs genannten
DE 203 09 868 U1 offenbart und lässt sich vorteilhaft zum Bewegen des Fahrzeuglifts einsetzen. Sind
zwei Tragholme vorgsehen sind vorzugsweise ebenfalls zwei Parallelogramm-Gestänge
vorgesehen. Indem die Tragarme aus Aluminiumprofilen gebildet sind, ist einerseits
die Herstellung dieser vereinfacht, beispielsweise ist dies mittels Strangpressen,
Walzen oder auch Tiefziehen möglich. Andererseits ist auch das Gewicht des Fahrzeuglifts
weiter reduziert. Alternativ zu dem Parallelogramm-Gestänge könnten auch andere Hubeinrichtungen,
wie beispielsweise rein hydraulische, pneumatische, elektrische oder auch andere mechanische
Hubeinrichtungen, wie beispielsweise verschiedene Seilzüge und dergleichen zum Einsatz
kommen.
[0018] Bevorzugt ist an den Tragarmen, vorzugsweise an einer Innenseite des Profils, wenigstens
ein Kanal zum Durchführen von Leitungen angeformt. Ein derartiger Kanal wird vorzugsweise
schon bei Herstellung der Tragarme an diesen angeformt, beispielsweise schon beim
Strangpressen. Durch diesen Kanal sind Kabel, welche beispielsweise für Motoren, Beleuchtungsmittel
und/oder eine Bedieneinrichtung an dem Fahrzeuglift notwendig sind, hindurchführbar.
Diese Kabel sind durch den Kanal einerseits ortsfest gehalten, andererseits auch vor
Beschädigungen geschützt. Dadurch ist die Sicherheit verbessert. Ferner ist auch der
optische Eindruck verbessert, da keine Kabel sichtbar an einer Außenseite entlang
geführt werden müssen.
[0019] In einem weiteren Aspekt der Erfindung ist bei einem Fahrzeuglift der eingangs genannten
Art oder nach einer der vorstehenden bevorzugten Ausführungsformen wenigstens eine
Abstützung zum Abstützen von Momenten gegen den Tragholm an der Plattform angeordnet.
Momente, die durch Lasten auf der Plattform um die gelenkige Verbindung zwischen Plattform
und Tragholm herum hervorgerufen werden, müssen abgestützt werden. Dazu ist die Abstützung
vorzugsweise fest an der Plattform angebracht und weist einen Kontaktabschnitt auf,
mit dem er mit dem Tragholm in Kontakt kommt, um so Momente gegen diesen abzustützen.
Die Abstützung ist vorzugsweise als Freiform-und/oder Gussteil ausgebildet. So wird
auch das Gewicht des Fahrzeuglifts weiter reduziert.
[0020] Vorzugsweise ist die Abstützung dazu vorgesehen eine Schwenkbewegung der Plattform
relativ zu dem Tragholm zu begrenzen, indem ein an der Abstützung ausgebildeter Anschlag
mit dem Tragholm in Kontakt kommt, wobei die Krafteinleitung in den Tragholm in einem
mittleren Abschnitt des Tragholms, vorzugsweise im Wesentlichen mittig bezogen auf
eine Richtung senkrecht zu der Längsachse des Tragholms stattfindet. Bevorzugt findet
die Krafteinleitung im Bereich eines Rückens des im Querschnitt im Wesentlichen U-förmigen
Tragholms statt, vorzugsweise zwischen den zwei Schenkeln des U-förmigen Tragholms
und nicht an einem der Schenkel. Durch eine Krafteinleitung in den mittleren Bereich
des Tragholms, bezogen auf eine Richtung senkrecht zu einer Längsachse, das heißt
also bevorzugt im Wesentlichen in einer horizontalen Mitte des Tragholms, wird ein
Tordieren des Tragholms vermieden. Der Anschlag der Abstützung ist vorzugsweise an
einem Vorsprung ausgebildet, welcher sich von der Plattform aus armförmig in Richtung
des Tragholms erstreckt. So ist auf vorteilhafte Weise das Einleiten der Kräfte in
der Mitte des Tragholms möglich.
[0021] Ferner ist bevorzugt, dass an dem Tragholm ein Verstärkungsprofil zum Zusammenwirken
mit dem Anschlag der Abstützung angeordnet ist. Dies ist insbesondere vorteilhaft,
wenn der Tragholm aus Aluminium ausgebildet ist. Aluminium ist ein Leichtbaumaterial
mit einer geringen Dichte. Aufgrund dieser Eigenschaften können Schlag- und Abrasionsbeanspruchungen
unter Umständen zu schnellerem Verschleiß führen. Daher ist vorzugsweise zur Schonung
des Materials dieses Verstärkungsprofil an dem Tragholm angeordnet. Das Verstärkungsprofil
kann beispielsweise in dem U-förmigen Bereich des Tragholms innerlich angeordnet sein.
Vorzugsweise ist das Verstärkungsprofil mittels einer Schraubverbindung mit dem Tragholm
verbunden. Das Verstärkungsprofil ist vorzugsweise als Verschleißteil vorgesehen.
So ist im Verschleißfall allein das Verstärkungsprofil auszutauschen, während der
Tragholm intakt bleibt. Dadurch sind einerseits die Kosten reduziert, andererseits
ist auch eine Reparatur bzw. Wartung des Fahrzeuglifts vereinfacht. Das Verstärkungsprofil
besteht vorzugsweise aus Aluminium. Alternativ besteht das Verstärkungsprofil aus
einem anderen Metall- oder Kunststoffwerkstoff. Weiterhin ist bevorzugt, dass ein
Mechanismus zum Schwenken der Plattform vorgesehen ist, der an der Abstützung und/oder
an der Plattform angreift. Der Mechanismus ist dafür vorgesehen, die Plattform von
der ersten, eingefahrenen Position, in der die Plattform im Wesentlichen vertikal
ausgerichtet ist, in die Horizontale zu schwenken, in der die Plattform in der zweiten,
ausgefahrenen Position angeordnet ist. Folglich ist die Hubeinrichtung zum Anheben
und Absenken vorgesehen, und der Mechanismus nur zum Schwenken der Plattform.
[0022] Vorzugsweise weist dieser Mechanismus zum Schwenken der Plattform einen Kniehebel
mit einem ersten Schenkel und einen mit diesem kniegelenkig verbundenen zweiten Schenkel
auf, wobei der erste Schenkel an dem Tragholm und der zweite Schenkel an einer Abstützung
angelenkt ist. Ein solcher Kniehebel ist eine besonders einfache Möglichkeit die Plattform
zu schwenken. Beispielsweise kann beim Verbringen des Fahrzeuglifts von der ersten
in die zweite Position das Kniegelenk, an welchem vorzugsweise ein Gleitschuh vorgesehen
ist, in Kontakt mit einem der Tragarme des Parallelogramm-Gestänges kommen und so
die Plattform verschwenken.
[0023] Besonders bevorzugt ist der zweite Schenkel als Schubstange ausgebildet, wobei an
beiden Enden Gelenkelemente relativ zu der Schubstange einstellbar angeordnet sind.
Beispielsweise sind die Gelenkelemente, wobei ein Gelenkelement mit einen Teil des
Kniegelenks bildet und das zweite Gelenkelement an der Plattform und/oder an der Abstützung
angelenkt ist, mittels gegenläufigen Gewinden mit der Schubstange verbunden. So sind
die beiden Gelenkelemente etwa mittels Drehen der Schubstange aufeinander zu bzw.
voneinander weg bewegbar und so relativ zueinander einstellbar. Dadurch ist ein Schwenkwinkel
der Plattform beim Verbringen von der ersten Position in die zweite Position einstellbar.
Je nach Fahrzeugtyp und Einbausituation kann dieser Winkel variieren, sodass es vorteilhaft
ist, diesen Winkel auf einfache Art und Weise einstellbar auszubilden.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind an der Plattform zwei Seitenbleche
angeordnet, welche jeweils eine Prägung aufweisen. Seitenbleche dienen einerseits
zur seitlichen Führung von beispielweise auf die Plattform fahrenden Rollstühlen und
erhöhen so einerseits die Sicherheit. Andererseits dienen sie auch der Stabilisierung
der Plattform, sodass diese bei Belastung nicht durchbiegt. Die Seitenbleche sind
dazu vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zu der durch die Plattform gebildeten
Ebene angeordnet. Indem Prägungen in den Seitenblechen eingebracht sind, ist die Steifigkeit
dieser erhöht, sodass die Seitenbleche und die Plattform selbst mit geringeren Materialstärken
realisiert werden kann, wodurch das Gewicht des Fahrzeuglifts verringert ist. Die
Prägung ist vorzugsweise entlang einer Längsachse der Seitenbleche eingebracht.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe durch
einen Tragholm zur Verwendung in einem Fahrzeuglift gelöst, indem der Fahrzeuglift
nach einem der vorstehenden Ansprüche ausgebildet ist, wobei der Tragholm als einstückiges
gebogenes Aluminiumprofil ausgebildet ist.
[0026] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe gelöst
durch ein Herstellungsverfahren für einen Tragholm zur Verwendung in einem Fahrzeuglift
nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
Strangpressen, insbesondere Aluminium-Strangpressen eines im Wesentlichen U-förmigen
Profils; und Biegen des Profils wenigstens abschnittsweise entlang seiner Längsachse.
[0027] Es soll verstanden werden, dass der Tragholm gemäß dem weiteren Aspekt und das Herstellungsverfahren
gemäß dem weiteren Aspekt sowie der Fahrzeuglift ähnliche und identische bevorzugte
Weiterbildungen und Vorteile aufweisen, sodass auf das oben Stehende verwiesen wird.
[0028] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Figuren näher erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeuglifts in der Zwischenposition;
- Figur 2
- eine Seitenansicht des Fahrzeuglifts in der Zwischenposition;
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung durch den Fahrzeuglift in der Zwischenposition;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht des Fahrzeuglifts in der ersten Position;
- Figur 5
- eine Frontalansicht des Fahrzeuglifts in der ersten Position;
- Figur 6
- einen Tragholm in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 7
- einen Schnitt durch einen Tragarm;
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht einer Abstützung; und
- Figur 9
- eine perspektivische Ansicht eines Verstärkungsprofils.
[0029] In Figur 1 ist ein Fahrzeuglift 1 in perspektivischer Darstellung in einer Position
gezeigt, die vorstehend als Zwischenposition bezeichnet ist. Auf einer Bodenplatte
2 sind zwei zueinander spiegelsymmetrische Ständer 4, 4' befestigt. Die Bodenplatte
2 sowie die Ständer 4, 4' bilden gemeinsam einen fahrzeugseitigen Halteabschnitt.
An den Ständern 4, 4' ist jeweils eine Hubeinrichtung 6, 6' angeordnet, die gemäß
diesem Ausführungsbeispiel als Parallelogramm-Gestänge ausgebildet ist. An der Hubeinrichtung
6, 6' (die weiter unten detaillierter beschrieben ist) ist an dem den Ständern 4,
4' gegenüberliegenden Ende jeweils ein Tragholm 10, 10' angeordnet. Der Tragholm 10,
10' (vgl. auch Figur 6) weist einen oberen Abschnitt 12, 12' und einen unteren Abschnitt
14, 14' auf. Mit dem oberen Abschnitt 12, 12' ist der Tragholm 10, 10' mit der Hubeinrichtung
6, 6' verbunden. Am unteren Ende 14, 14' ist an dem Tragholm 10, 10' eine Plattform
16 mittels einer Welle 19 schwenkbar um die Schwenkachse 18 angelenkt. An der Plattform
16 sind an den seitlichen Rändern jeweils Seitenbleche 20, 20' angeordnet, wobei entlang
der Längsachse eine Prägung 21 (nur bei einem Seitenblech gezeigt) eingebracht ist.
An dem Tragholm 10 ist ferner ein Handgriff 22 angeordnet. An diesem Handgriff 22
kann sich ein Rollstuhlfahrer, der mittels des Fahrzeuglifts 1 transportiert wird,
während des Transports festhalten.
[0030] Der Tragholm 10, 10' ist einstückig und in dem oberen Abschnitt 12, 12' entlang seiner
Längsachse gebogen ausgebildet, wie dies auch weiter unten noch detaillierter beschrieben
werden wird. Der Tragholm 10, 10' ist als Aluminium-Profil mit im Wesentlichen U-förmigem
Querschnitt ausgebildet.
[0031] Die Hubeinrichtung 6, 6' (siehe Figur 2) ist als Parallelogramm-Gestänge ausgebildet.
Sie weist einen ersten Tragarm 24 und einen parallel dazu angeordneten zweiten Tragarm
26 auf. Beide Tragarme 24, 26 sind sowohl mit dem Ständer 4, als auch mit dem Tragholm
10 mittels der Anlenkpunkte 30, 31, 32, 33 gelenkig verbunden. Alle Anlenkpunkte 30,
31, 32, 33 sind als Bolzensteckverbindungen ausgebildet, wobei an den Anlenkpunkten
32, 33, welche in dem Tragholm 10 angeordnet sind, zusätzlich hier nicht gezeigte
Buchsen in die Bohrungen an dem Tragholm 10 eingebracht sind, um Verschleiß an dem
Tragholm 10 zu verringern.
[0032] Die beiden Tragarme 24, 26 sind gleich lang und im Wesentlichen identisch ausgebildet.
Die Anlenkpunkte 30, 31 an dem Ständer 4 sind derart gewählt, dass die das Parallelogramm
bildenden Tragarme 24, 26 in eine erste eingefahrene Position verbringbar sind, in
der die beiden Tragarme 24, 26 im Wesentlichen senkrecht angeordnet sind (vgl. Figur
4) sowie in eine (hier nicht gezeigte) zweite Position, in der die Tragarme 24, 26
im Wesentlichen horizontal angeordnet sind. Die Anlenkpunkte 32, 33 am Tragholm 10
sind entsprechend versetzt angeordnet, um so das Parallelogramm der Hubeinrichtung
6 zu ermöglichen. Der obere Abschnitt 12 des Tragholms 10 ist derart gebogen ausgebildet,
dass der Versatz zwischen den Anlenkpunkten 32 und 33 ausgeglichen wird. Der untere
Abschnitt 14 des Tragholms 10 ist im Wesentlichen gerade ausgebildet. So wird eine
kompakte Bauform ermöglicht, die zudem gewichtssparend ist.
[0033] Zum Antreiben der Hubeinrichtung 6 ist ein Hydraulikzylinder 28 vorgesehen. Der Hydraulikzylinder
28 ist diagonal in dem durch die Tragarme 24, 26 gebildeten Parallelogramm angeordnet.
Dazu ist der Hydraulikzylinder 28 einerseits mit dem Anlenkpunkt 30 und andererseits
mit dem Anlenkpunkt 33 verbunden. Beim Ausfahren des Hydraulikzylinders 28 wird demnach
der Fahrzeuglift in die erste Position verbracht, entsprechend beim Einfahren des
Hydraulikzylinders 28 in die zweite Position, wie leicht aus Figur 2 ersichtlich ist.
[0034] Ferner ist an dem Fahrzeuglift 1 ein Mechanismus 34 zum Schwenken der Plattform 16
angeordnet. Der Mechanismus 34 weist einen ersten Schenkel 38 auf, der an dem Tragholm
10 angelenkt ist und einen zweiten Schenkel 36, der mittels eines Gelenks 40 mit dem
ersten Schenkel 38 verbunden ist. An diesem Knie-Gelenk 40 ist ferner ein Gleitschuh
41 angeordnet. Das andere Ende des zweiten Schenkels 36 wirkt mit der Plattform 16
zusammen. Dazu ist an der Plattform 16 eine Abstützung 42 zum Abstützen von Momenten
gegen den Tragholm 10 angeordnet. An dieser Abstützung 42 greift der zweite Schenkel
36 an, indem er mittels eines Gelenks 44 mit diesem gelenkig verbunden ist.
[0035] Die entsprechenden Gelenkstücke 46, 47 des zweiten Schenkels 36, der als Schubstange
ausgebildet ist, sind relativ verschiebbar zueinander an diesem befestigt. Wie leicht
aus Figur 2 ersichtlich, kommt der Gleitschuh 41 in Kontakt mit dem zweiten Tragarm
26, wenn der Fahrzeuglift in die erste eingefahrene Position verbracht wird. Dabei
wirkt eine Kraft derart über den zweiten Schenkel 36 auf die Abstützung 42 und so
auf die Plattform 16, dass diese um die Schwenkachse 18 herum in die Vertikale geschwenkt
wird. Andersherum; beim Ausfahren des Fahrzeuglifts 1, verliert der Gleitschuh 41
ab einem bestimmten Ausfahrpunkt (beispielsweise ab der Zwischenposition wie in Figur
2 gezeigt) den Kontakt mit dem zweiten Tragarm 26. Um dann ein weiteres Absinken der
Plattform 16 zu verhindern, ist an der Abstützung 42 ein armförmiger Vorsprung 48
angeordnet, der als Anschlag dient und eine Schwenkbewegung der Plattform 16 relativ
zu dem Tragholm 10 begrenzt, indem der Vorsprung 48 in Kontakt kommt mit einem Verstärkungsprofil
50 (siehe Figur 3). Wie insbesondere aus dem Detail in Figur 3 ersichtlich, ist an
dem Vorsprung 48 eine Schraube 49 angeordnet, die als verstellbarer Anschlag dient.
Dadurch ist der Schwenkwinkel, ab dem die Verschwenkung der Plattform 16 relativ zu
dem Tragholm 10 begrenzt ist, einstellbar. Das Verstärkungsprofil 50 ist dazu mittels
zweier Schraubverbindungen 51, 52 mit dem Tragholm 10 verschraubt. Die Welle 19, die
die Schwenkachse 18 definiert ist ebenfalls in dem Verstärkungsprofil 50 aufgenommen
und in diesem mit einer Klemmung 54 fest verspannt. Dazu weist die Welle 19 einen
abgeflachten Bereich auf, sodass das Verstärkungsprofil 50 formschlüssig an dieser
angreifen kann.
[0036] Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, erstreckt sich der erste Schenkel 38 des
Mechanismus 34 durch den Tragholm 10 hindurch, über die Schwenklagerung 45 hinaus.
An diesem sich über den Tragholm 10 hinaus erstreckenden Abschnitt 39 ist der Handgriff
22 befestigt. So ist dieser beim Verbringen von der ersten in die zweite bzw. von
der zweiten in die erste Position des Fahrzeuglifts 1 selbsttätig mit bewegbar und
befindet sich in der ersten Position vertikal nach oben geschwenkt. Indem der Handgriff
22 die in Figur 3 gezeigte gebogene Form hat, fügt sich dieser im Wesentlichen an
den gebogenen Abschnitt 12 des Tragholms 10 an. Dadurch ist der Fahrzeuglift 1 besonders
platzsparend.
[0037] In Figur 4, die die erste Position des Fahrzeuglifts 1 illustriert, ist zusätzlich
seitlich an der Hubeinrichtung 6 ein Seitenblech 60 angeordnet. Dies dient einerseits
der Verringerung eines Verletzungsrisikos, indem verhindert wird dass beispielsweise
Bediener mit Fingern zwischen die Tragarme 24, 26 geraten. Andererseits hat das Seitenblech
60 optische Gründe. Zu Illustrationszwecken ist der bezogen auf die Figuren 4 und
5 linke Tragholm 10' jeweils weggelassen, sodass die Tragarme 24', 26' sichtbar sind.
Nur der rechte Trag holm 10 ist dargestellt.
[0038] Die genaue Gestaltung des Tragholms 10 ist aus der perspektivischen Ansicht in Figur
6 ersichtlich. Der Tragholm 10 weist eine im Wesentlichen längliche Grundkonfiguration
auf. Der obere Abschnitt 12 ist gebogen ausgebildet, der untere Abschnitt 14 gerade.
Insgesamt ist der Tragholm 10 einstückig ausgebildet. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ist er aus eloxiertem Aluminium hergestellt. Wie aus Figur 6 ersichtlich, weist der
Tragholm 10 keinerlei Schweißnähte oder andere Verbindungsstellen auf. Er ist durch
Strangpressen hergestellt. Ein solches Strangpressverfahren weist wenigstens die Schritte
Strangpressen, Ablängen und Biegen auf.
[0039] Der Tragholm 10 ist entlang seiner Längsachse 11 gebogen. Die Längsachse 11 ist demnach
gekrümmt.
[0040] Der Tragholm 10 weist ein im Wesentlichen U-förmiges Profil auf. Er hat einen Rücken
70 sowie zwei Seitenwände 72, 74, die im Wesentlichen senkrecht zum Rücken 70 und
parallel zueinander angeordnet sind und so die zwei Schenkel des U-förmigen Querschnitts
bilden. In die Seitenwände 72, 74 sind Durchgangsbohrungen 33a, 34a, 45a und 19a eingebracht,
zum Aufnehmen der gelenkigen Verbindungen 33, 34, 45 und der Schwenkwelle 19 (vgl.
Figuren 1-5). In diese Durchgangsbohrungen 33a, 34a, 45a, 19a werden nicht gezeigte
Buchsen eingesetzt, sodass kein bzw. nur wenig Verschleiß an dem Aluminium-Tragholm
10 im Betrieb auftritt. In dem unteren Abschnitt 14 sind weitere Durchgangsbohrungen
50a, 50b vorgesehen, zur Montage des Verstärkungsprofils 50 (siehe Figur 9). Gegen
das in diesem Abschnitt 14 zwischen den beiden Seitenwänden 72, 74 angeordnete Verstärkungsprofil
50 werden Momente mittels der Abstützung (siehe Figur 8) abgestützt.
[0041] Auch die Tragarme 24, 26 sind mit im Wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet.
Exemplarisch ist in Figur 7 der Querschnitt des Tragarms 24 dargestellt. Dieser weist
ebenso wie der Tragholm 10 einen Rücken 80 und zwei Seitenwände 82, 84 auf, die jeweils
im Wesentlichen parallel zueinander sind. Zusätzlich ist jeweils im Übergangsbereich
zwischen jeder Seitenwand 82, 84 und dem Rücken 80 ein Kanal 86, 88 ausgebildet. Dieser
wird vorzugsweise schon beim Strangpressen des Tragarms 24 oder einem anderen Herstellungsverfahren
mit eingebracht. Durch diese Kanäle 86, 88 sind beispielsweise Kabel hindurch führbar.
Ferner wirken die Kanäle 86, 88 versteifend, sodass der Tragarm 24 Kräfte, welche
auf das Parallelogramm wirken, wie etwa der Gleitschuh 41 auf den Tragarm 26 wirkt,
besser aufnehmen kann.
[0042] Die Abstützung 42 (Figur 8) weist einen Grundkörper 43 und einen sich von diesem
erstreckenden armförmigen Vorsprung 48 auf, der als Anschlag dient. Mittels des Grundkörpers
43 ist die Abstützung 42 gegen die Plattform 16 verschraubbar. In dem Grundkörper
43 ist eine Durchgangsbohrung 44a vorgesehen zur Aufnahme der gelenkigen Verbindung
44 (vgl. Figur 3). Die Abstützung 42 ist als Freiformgussteil hergestellt. Dadurch
ist dieser gewichtsoptimal gestaltet, sodass das Gewicht des Fahrzeuglifts verringert
ist.
[0043] Das Verstärkungsprofil (siehe Figur 9) weist zwei Durchgangsbohrungen 51a, 52a zur
Aufnahme der Verschraubung 51, 52 mit dem Tragholm 10 auf. Diese sind geschlitzt ausgebildet,
um die Montage zu vereinfachen. In dem Bereich zwischen diesen Bohrungen 51a, 52a
ist eine Kontaktfläche 53 ausgebildet, mit der der Anschlag 48 bzw. die Schraube 49
der Abstützung in Kontakt kommen kann. An dem anderen Ende des Verstärkungsprofils
50 ist die Klemmung 54 zum Halten der Welle 19 (in Figur 9 nicht gezeigt) ausgebildet.
An der Klemmung 54 ist ein abgeflachter Abschnitt 55 vorgesehen, der formschlüssig
mit einem abgeflachten Abschnitt an der Welle 19 zusammenwirken kann, um diese rotatorisch
zu fixieren.
1. Fahrzeuglift (1) für Lasten, insbesondere Rollstühle, welcher wenigstens in eine erste,
eingefahrene Position und eine zweite, ausgefahrene Position verbringbar ist, mit
wenigstens einem Tragholm (10, 10'),
einer Plattform (16), die bewegbar an dem wenigstens einen Tragholm (10, 10') angelenkt
ist, und
wenigstens einer mit dem Tragholm (10, 10') gelenkig verbundenen Hubeinrichtung (6,
6') zum Heben und Absenken des Tragholms (10, 10') samt Plattform (16),
dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Tragholm (10, 10') einstückig und wenigstens abschnittsweise
entlang seiner Längsachse (11) gebogen ausgebildet ist und aus Aluminium besteht.
2. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (10, 10') keine Schweißnähte aufweist.
3. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (10, 10') in einem oberen Abschnitt (12, 12') gebogen ausgebildet ist.
4. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (10, 10') in dem mit der Hubeinrichtung (6, 6') gelenkig verbundenen
Abschnitt (12, 12') gebogen ausgebildet ist.
5. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Tragholm (10, 10') als Profil ausgebildet ist, insbesondere in einem Querschnitt
im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
6. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der gebogene Abschnitt (12, 12') des Tragholms (10, 10') einen Biegeradius zwischen
700mm und 1000mm, vorzugsweise 820mm aufweist.
7. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Plattform (16) um eine horizontale Schwenkachse (18) schwenkbar an dem Tragholm
(10, 10') angelenkt ist und die Hubeinrichtung (6, 6') zum Bewegen des Tragholms (10,
10') samt der Plattform (16) senkrecht zu der Schwenkachse (18) eingerichtet ist.
8. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubeinrichtung (6, 6') ein Parallelogramm-Gestänge mit wenigstens zwei im Wesentlichen
parallel zueinander angeordneten Tragarmen (24, 26) aufweist, die jeweils mit einem
Ende an dem Tragholm (10, 10') und dem anderen Ende an einem fahrzeugseitigen Befestigungsabschnitt
(2, 4, 4') angelenkt sind, wobei die Tragarme (24, 26) vorzugsweise als Aluminium-Profile
ausgebildet sind.
9. Fahrzeuglift nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Tragarmen (24, 26), vorzugsweise an einer Innenseite des Profils, wenigstens
ein Kanal (86, 88) zum Durchführen von Leitungen angeformt ist.
10. Fahrzeuglift nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch wenigstens eine an der Plattform (16) angeordnete Abstützung (42) zum Abstützen von
Momenten gegen den Tragholm (10, 10').
11. Fahrzeuglift nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung (42) dazu vorgesehen ist eine Schwenkbewegung der Plattform (16) relativ
zu dem Tragholm (10, 10') zu begrenzen, indem ein an der Abstützung (42) ausgebildeter
Anschlag (48) mit dem Tragholm (10, 10') in Kontakt kommt, wobei die Krafteinleitung
in den Tragholm im Wesentlichen mittig bezogen auf eine Richtung senkrecht zu einer
Längsachse (11) des Tragholms (10, 10') stattfindet.
12. Fahrzeuglift nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Tragholm (10, 10') ein Verstärkungsprofil (50) angeordnet ist, zum Zusammenwirken
mit dem Anschlag (48) der Abstützung (42).
13. Fahrzeuglift nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
gekennzeichnet durch einen Mechanismus (34) zum Schwenken der Plattform (16), der an der Abstützung (42)
und/oder an der Plattform (16) angreift.
14. Fahrzeuglift nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus (34) zum Schwenken der Plattform (16) einen Kniehebel mit einem ersten
Schenkel (38) und einem mit diesem kniegelenkig verbundenen zweiten Schenkel (36)
aufweist, wobei der erste Schenkel (38) an dem Tragholm (10, 10') und der zweite Schenkel
(36) an der Abstützung (42) angelenkt ist.
15. Fahrzeuglift nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (36) als Schubstange ausgebildet ist, wobei an beiden Enden Gelenkelemente
(46, 47) relativ zu der Schubstange einstellbar angeordnet sind.
16. Fahrzeuglift nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zwei an der Plattform (16) angeordnete Seitenbleche (20, 20'), welche eine Prägung
(21) aufweisen.
17. Tragholm (10, 10') zur Verwendung in einem Fahrzeuglift (1) als Tragholm nach einem
der vorstehenden Ansprüche, wobei der Tragholm (10, 10') als einstückiges gebogenes
Aluminiumprofil ausgebildet ist.
18. Herstellungsverfahren für einen Tragholm (10, 10') zur Verwendung in einem Fahrzeuglift
(1) als Tragholm nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit den Schritten:
- Aluminium-Strangpressen eines im Wesentlichen U-förmigen Profils; und
- Biegen des Profils wenigstens abschnittsweise entlang seiner Längsachse (11).
1. A vehicle lift (1) for loads, in particular wheelchairs, which can be moved at least
into a first retracted position and a second extended position, comprising
at least one support pillar (10, 10'),
a platform (16) pivoted movably to the at least one support pillar (10, 10'), and
at least one lifting device (6, 6') hingedly connected to the support pillar (10,
10') for lifting and lowering the support pillar (10, 10') together with the platform
(16),
characterised in that the at least one support pillar (10, 10') is in one piece and is of a curved configuration
at least portion-wise along its longitudinal axis (11) and comprises aluminium.
2. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims characterised in that the support pillar (10, 10') does not have any weld seams.
3. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims characterised in that the support pillar (10, 10') is of a curved configuration in an upper portion (12,
12').
4. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims characterised in that the support pillar (10, 10') is of a curved configuration in the portion (12, 12')
hingedly connected to the lifting device (6, 6').
5. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims characterised in that the support pillar (10, 10') is in the form of a profile member and in particular
is of a substantially U-shaped configuration in a cross-section.
6. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims characterised in that the curved portion (12, 12') of the support pillar (10, 10') has a bending radius
of between 700 mm and 1000 mm, preferably 820 mm.
7. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims
characterised in that the platform (16) is pivoted to the support pillar (10, 10') pivotably about a horizontal
axis (18) and the lifting device (6, 6') is adapted to move the support pillar (10,
10') together with the platform (16) perpendicularly to the pivot axis (18).
8. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims
characterised in that the lifting device (6, 6') has a parallelogram linkage having at least two support
arms (24, 26) which are arranged in substantially mutually parallel relationship and
which are respectively pivoted with one end to the support pillar (10, 10') and with
the other end to a vehicle-side fixing portion (2, 4, 4'), wherein the support arms
(24, 26) are preferably in the form of aluminium profile members.
9. A vehicle lift as set forth in claim 8
characterised in that at least one passage (86, 88) for passing lines therethrough is formed on the support
arms (24, 26), preferably at an inside of the profile member.
10. A vehicle lift as set forth in the preamble of claim 1 or one of the preceding claims
characterised by at least one support (42) arranged on the platform (16) for supporting moments in
relation to the support pillar (10, 10').
11. A vehicle lift as set forth in claim 10
characterised in that the support (42) is provided to limit a pivotal movement of the platform (16) relative
to the support pillar (10, 10') by an abutment (48) on the support (42) coming into
contact with the support pillar (10, 10'), wherein the application of force to the
support pillar is substantially centrally with respect to a direction perpendicular
to a longitudinal axis (11) of the support pillar (10, 10').
12. A vehicle lift as set forth in claim 11
characterised in that a reinforcing profile member (50) is arranged on the support pillar (10, 10') for
co-operation with the abutment (48) of the support (42).
13. A vehicle lift as set forth in one of claims 10 to 12
characterised by a mechanism (34) for pivoting the platform (16), which mechanism engages the support
(42) and/or the platform (16).
14. A vehicle lift as set forth in claim 13
characterised in that the mechanism (34) for pivoting the platform (16) has an elbow lever having a first
leg (38) and a second leg (36) connected thereto in elbow-hinged relationship, wherein
the first leg (38) is pivoted to the support pillar (10, 10') and the second leg (36)
is pivoted to the support (42).
15. A vehicle lift as set forth in claim 14
characterised in that the second leg (36) is in the form of a thrust rod, wherein joint elements (46, 47)
are arranged at both ends adjustably relative to the thrust rod.
16. A vehicle lift as set forth in one of the preceding claims
characterised by two side plates (20, 20') which are arranged on the platform (16) and which have
a stamping (21).
17. A support pillar (10, 10') for use in a vehicle lift (1) as a support pillar as set
forth in one of the preceding claims, wherein the support pillar (10, 10') is in the
form of a one-piece curved aluminium profile member.
18. A production process for a support pillar (10, 10') for use in a vehicle lift (1)
as a support pillar as set forth in one of the preceding claims comprising the steps:
- aluminium extrusion of a substantially U-shaped profile member, and
- bending of the profile member at least portion-wise along its longitudinal axis
(11).
1. Plate-forme élévatrice de véhicule (1) pour des charges, en particulier des fauteuils
roulants, laquelle peut être amenée au moins dans une première position rentrée et
dans une deuxième position déployée, comprenant au moins un longeron porteur (10,
10'),
une plate-forme (16), qui est articulée de manière à pouvoir être déplacée au niveau
de l'au moins un longeron porteur (10, 10') au moins au nombre de un, et
au moins un système de levage (6, 6'), relié de manière articulée au longeron porteur
(10, 10'), servant à soulever et à abaisser le longeron porteur (10, 10') conjointement
avec la plate-forme (16),
caractérisée en ce que l'au moins un longeron porteur (10, 10') au moins au nombre de un est réalisé d'un
seul tenant et de manière cintrée au moins par endroits le long de son axe longitudinal
(11), et en ce qu'il est constitué d'aluminium.
2. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le longeron porteur (10, 10') ne présente aucun joint de soudure.
3. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le longeron porteur (10, 10') est réalisé de manière cintrée dans une section (12,
12') supérieure.
4. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le longeron porteur (10, 10') est réalisé de manière cintrée dans la section (12,
12') reliée de manière articulée au système de levage (6, 6').
5. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le longeron porteur (10, 10') est réalisé sous la forme d'un profil, en particulier
en ce qu'il est réalisé dans une section transversale de manière à présenter essentiellement
une forme de U.
6. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la section (12, 12') cintrée du longeron porteur (10, 10') présente un rayon de cintrage
compris entre 700 mm et 1000 mm, de préférence de 820 mm.
7. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la plate-forme (16) est articulée au niveau du longeron porteur (10, 10') de manière
à pouvoir pivoter autour d'un axe de pivotement (18) horizontal, et en ce que le système de levage (6, 6') est mis au point pour déplacer le longeron porteur (10,
10') conjointement avec la plate-forme (16) de manière perpendiculaire par rapport
à l'axe de pivotement (18).
8. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le système de levage (6, 6') présente une tringlerie en parallélogramme pourvue au
moins de deux bras porteurs (24, 26) disposés essentiellement de manière parallèle
l'un par rapport à l'autre, lesquels sont articulés respectivement par une extrémité
au niveau du longeron porteur (10, 10') et par l'autre extrémité au niveau d'une section
de fixation (2, 4, 4') côté véhicule, sachant que les bras porteurs (24, 26) sont
réalisés de préférence sous la forme de profils en aluminium.
9. Plate-forme élévatrice de véhicule selon la revendication 8,
caractérisée en ce qu'au moins un canal (86, 88) servant à faire passer des lignes est formé au niveau des
bras porteurs (24, 26), de préférence au niveau d'un côté intérieur du profil.
10. Plate-forme élévatrice de véhicule selon le préambule de la revendication 1 ou selon
l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par au moins un support (42) disposé au niveau de la plate-forme (16) servant à supporter
des couples à l'encontre du longeron porteur (10, 10').
11. Plate-forme élévatrice de véhicule selon la revendication 10,
caractérisée en ce que le support (42) est prévu pour délimiter un mouvement de pivotement de la plate-forme
(16) par rapport au longeron porteur (10, 10') en ce qu'une butée (48) réalisée au niveau du support (42) vient en contact avec le longeron
porteur (10, 10'), sachant que l'application de force dans le longeron porteur a lieu
essentiellement au centre par rapport à un sens perpendiculaire par rapport à un axe
longitudinal (11) du longeron porteur (10, 10').
12. Plate-forme élévatrice de véhicule selon la revendication 11,
caractérisée en ce qu'un profil de renforcement (50) est disposé au niveau du longeron porteur (10, 10')
afin de coopérer avec la butée (48) du support (42).
13. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications 10 à
12,
caractérisée par un mécanisme (34) servant à faire pivoter la plate-forme (16), lequel vient en prise
au niveau de l'appui (42) et/ou au niveau de la plate-forme (16).
14. Plate-forme élévatrice de véhicule selon la revendication 13,
caractérisée en ce que le mécanisme (34) servant à faire pivoter la plate-forme (16) présente un levier
coudé pourvu d'une première branche (38) et d'une deuxième branche (36) reliée de
manière articulée à celle-ci, sachant que la première branche (38) est articulée au
niveau du longeron porteur (10, 10') et que la deuxième branche (36) est articulée
au niveau de l'appui (42).
15. Plate-forme élévatrice de véhicule selon la revendication 14,
caractérisée en ce que la deuxième branche (36) est réalisée sous la forme d'une bielle, sachant que des
éléments d'articulation (46, 47) sont disposés au niveau des deux extrémités de manière
à pouvoir être ajustés par rapport à la bielle.
16. Plate-forme élévatrice de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par deux tôles latérales (20, 20') disposées au niveau de la plate-forme (16), lesquelles
présentent un estampage (21).
17. Longeron porteur (10, 10') destiné à être utilisé dans une plate-forme élévatrice
de véhicule (1) en tant que longeron porteur selon l'une quelconque des revendications
précédentes, sachant que le longeron porteur (10, 10') est réalisé sous la forme d'un
profil en aluminium cintré d'un seul tenant.
18. Procédé de fabrication d'un longeron porteur (10, 10') destiné à être utilisé dans
une plate-forme élévatrice de véhicule (1) en tant que longeron porteur selon l'une
quelconque des revendications précédentes, comprenant les étapes consistant à :
- extruder l'aluminium d'un profil essentiellement en forme de U ; et
- cintrer le profil au moins par endroits le long de son axe longitudinal (11).
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