[0001] Die Erfindung betrifft eine Hydraulikwerkzeugvorrichtung, insbesondere Blindnietwerkzeugvorrichtung,
mit einem eine Anschlussaufnahme aufweisenden Hydraulikwerkzeug, einer Hydraulikversorgungseinheit
mit einer zur Verbindung mit der Anschlussaufnahme ausgebildeten Anschlusseinheit
und einer zur Steuerung eines Hydraulikantriebs ausgebildeten Betätigungseinheit.
[0002] Hydraulikwerkzeugvorrichtungen, die mit Hydraulikflüssigkeit betriebene Hydraulikwerkzeuge,
bspw. Nietzangen zum Verpressen von Nieten aufweisen, sind in vielfältigen Ausgestaltungen
aus dem Stand der Technik, beispielsweise aus den Druckschriften
DE 103 16 578 A1,
FR 2 542 226 A1 und
EP 2 564 949 A2 bekannt. Ein Einsatzbereich derartiger Hydraulikwerkzeugvorrichtungen findet sich
u. a. bei der Reparatur von Kraftfahrzeugen, wo diese beispielsweise als Hydraulikwerkzeug
ein Nietwerkzeug zum Ziehen von Blindnieten aufweisen. Derartige Nietwerkzeuge weisen
üblicherweise eine geschlossene Baueinheit auf und sind mit einem an eine Druckluftquelle
angeschlossenen Pneumatik-Hydraulik-Druckübersetzer (Antrieb) verbunden und können
über eine am Nietwerkzeug angeordnete Betätigungseinheit gesteuert werden.
[0003] Um die Handhabbarkeit derartiger Hydraulikwerkzeuge zu verbessern, sind bspw. Nietwerkzeuge
bekannt, die über eine Versorgungsleitung von einem separaten Antrieb räumlich entkoppelt
sind. Derartige Nietwerkzeuge weisen jedoch in der Regel zusätzlich eine baulich mit
dieser verbundene Betätigungseinheit am Nietwerkzeug auf, von der aus Steuerungsleitungen
zum Ansteuern des Antriebs führen. Hierdurch wird jedoch die Handhabung des Nietwerkzeugs,
insbesondere in schlecht zugänglichen Bereichen eines Baukörpers wiederum erschwert.
[0004] Die bekannten Hydraulikwerkzeuge weisen somit entweder eine ausgesprochen große Baugröße
auf oder sie sind aufgrund der starren Anbindung eines notwendigen Steuerschlau ches
zum Ansteuern der Antriebseinheit unhandlich. In jedem Fall können die bekannten Hydraulikwerkzeuge
in engen und schwer zugänglichen Zwischenräumen, die beispielsweise bei der Reparatur
von Kraftfahrzeugen auftreten, nicht eingesetzt werden, so dass in diesen Arbeitsbereichen
wieder Handgeräte ohne Antrieb verwendet werden müssen.
[0005] Insbesondere im Kraftfahrzeugbereich hat sich jedoch die Verwendung von hochfesten
Materialien, wie bspw. hochfesten Nieten durchgesetzt. Der zum Bearbeiten derartiger
Materialien notwendige Kraftaufwand ist jedoch ausschließlich über angetriebene Werkzeuge
aufzubringen.
[0006] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Hydraulikwerkzeugvorrichtung,
ein Hydraulikwerkzeug und eine Hydraulikversorgungseinheit bereitzustellen, die bei
einer besonders kleinen, handlichen und leichten Baugröße besonders hohe Kräfte aufbringt
und einen besonders flexiblen und beweglichen Einsatz in begrenzt zugänglichen Bauräumen
ermöglicht.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe durch eine Hydraulikwerkzeugvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Die erfindungsgemäße Hydraulikwerkzeugvorrichtung, insbesondere eine Blindnietwerkzeugvorrichtung,
weist ein Hydraulikwerkzeug mit einer Anschlussaufnahme und eine Hydraulikversorgungseinheit
mit einer zur Verbindung mit der Anschlussaufnahme ausgebildeten Anschlusseinheit
und eine zur Steuerung eines Hydraulikantriebs ausgebildete Betätigungseinheit auf,
wobei die Anschlussaufnahme und die Anschlusseinheit gelenkig miteinander verbindbar
sind. Die Anschlusseinheit und die Anschlussaufnahme sind dabei ferner derart aufeinander
abgestimmt, dass eine druckdichte Verbindung gewährleistet ist.
[0009] Ein Hydraulikwerkzeug, bspw. eine Nietzange bzw. ein Nietwerkzeug, ohne bauliche
verbundene Betätigungseinheit, das heißt mit einer losgelöst von einem Gehäuse des
Hydraulikwerkzeug ausgebildeten Betätigungseinheit, ermöglicht bereits gegenüber den
bekannten Bauformen von Hydraulikwerkzeugen eine besonders kleine Bauform des Hydraulikwerkzeuges,
bei dem der üblicherweise für eine Betätigungseinheit vorgesehene Bauraum eingespart
werden kann. Durch die gelenkige Anbindbarkeit des Hydraulikwerkzeugs ohne Betätigungseinheit
kann das Hydraulikwerkzeug dabei insbesondere in schmalen und schlecht zugänglichen
Bereichen eingesetzt und dort zu seinem Bearbeitungspunkt bewegt werden.
[0010] Die gelenkige Verbindung ermöglich somit auch eine Verwendung des Hydraulikwerkzeuges
in schmalen und schwer zugänglichen Arbeitsbereichen. Dem Nutzer der Hydraulikwerkzeugvorrichtung
ist somit auch die Verwendung des Hydraulikwerkzeuges in für bekannte Hydraulikwerkzeuge
unzugänglichen Arbeitsbereichen möglich.
[0011] Unter einer Hydraulikversorgungseinheit wird im Rahmen der Erfindung insbesondere
eine die Hydraulikflüssigkeit führende Leitung, wie beispielsweise ein flexibler Schlauch
oder ein Rohr verstanden, welche zur Verbindung mit der Anschlussaufnahme des Hydraulikwerkzeugs
mit einer Anschlusseinheit versehen sind.
[0012] Bei der Betätigungseinheit handelt es sich um eine Steuerungseinheit zum Ansteuern
des Antriebs, welche grundsätzlich in beliebiger Form ausgestaltet sein kann. Die
Betätigungseinheit kann bspw. einen Auslösehebel aufweisen, über den der Nutzer die
Zuführung von bspw. Pressluft zum Antrieb steuern kann, wodurch letztlich das Hydraulikwerkzeug
aktiviert wird.
[0013] Die Ausgestaltung der erfindungsgemäß vorgesehenen gelenkigen Verbindung von Anschlussaufnahme
und Anschlusseinheit ist ebenfalls grundsätzlich frei wählbar. Gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung sind die Anschlussaufnahme und die Anschlusseinheit jedoch derart ausgebildet,
dass sie im verbundenen Zustand relativ zueinander verdrehbar und/oder verschwenkbar
sind. Eine derartige Ausgestaltung der Erfindung lässt sich besonders einfach und
kostengünstig sowie zuverlässig realisieren und bietet dem Nutzer eine hohe Flexibilität
bei der Handhabung.
[0014] Unter einer Verdrehbarkeit wird dabei eine Bewegungsmöglichkeit um eine gemeinsame
Längsachse der Anschlussaufnahme und der Anschlusseinheit verstanden. Dabei können
sowohl die Anschlussaufnahme als auch die Anschlusseinheit drehbar, beispielsweise
gegeneinander verdrehbar ausgebildet sein. Auch ist eine Ausgestaltung möglich, bei
der eine vollständige Verdrehbarkeit, d. h. eine 360° Drehbewegung der Anschlussaufnahme
und/oder der Anschlusseinheit, erfolgen kann. Das heißt, das Hydraulikwerkzeug kann
aufgrund seiner gelenkigen Anbindung gegenüber der Hydraulikversorgungseinheit mindestens
eine vollständige (360°) Drehbewegung um eine gemeinsame Längsachse durchführen.
[0015] Unter einer Verschwenkbarkeit wird dagegen eine Bewegung um eine Querachse der Anschlussaufnahme
und/oder der Anschlusseinheit verstanden, wobei es sich in diesem Zusammenhang bei
einer Querachse um eine quer zu der Längsachse verlaufende Achse handelt. Vorzugsweise
ist die Querachse in einem Winkel von 90° +/-10° zur Längsachse ausgerichtet. Die
jeweiligen Längsachsen der Anschlussaufnahme und der Anschlusseinheit verlaufen somit
im verschwenkten Zustand in einem Winkel zueinander.
[0016] Besonders bevorzugt sind die Anschlussaufnahme und die Anschlusseinheit um bis zu
30°, bevorzugt 60°, besonders bevorzugt 90°, vorzugsweise 120°, vorteilhaft 150° und
besonders vorteilhaft 180° zueinander verschwenkbar. D.h. das Hydraulikwerkzeug ist
aus einer Ausgangsposition in der die Anschlussaufnahme und die Anschlusseinheit eine
gemeinsame Längsachse aufweisen besonders vorteilhaft bis zu +/- 90° verschwenkbar.
Eine Verschwenkbarkeit in dem bevorzugten Winkelbereich verbessert die Möglichkeiten
des Einsatzes der Hydraulikwerkzeugvorrichtung in besonders schmalen, engen und schlecht
zugänglichen Bereichen.
[0017] Um weiterhin eine besonders leichte und einfache Aktivierung bzw. Deaktivierung des
Hydraulikwerkzeugs zu ermöglichen, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die
Anschlusseinheit mit der Betätigungseinheit verbunden, wobei die Betätigungseinheit
zur drehgelenkigen und/oder schwenkbaren Verbindung mit der Anschlussaufnahme ausgebildet
ist.
[0018] Die Betätigungseinheit kann somit direkt mit der an dem Hydraulikwerkzeug angeordnetem
Anschlussaufnahme dreh- oder schwenkbar verbunden werden. Die Hydraulikversorgungseinheit
ist in dieser besonderen Ausführungsform mit der Betätigungseinheit verbunden, so
dass die von der Hydraulikversorgungseinheit bereitgestellte Hydraulikflüssigkeit
vorzugsweise durch die Betätigungseinheit hindurch zum Hydraulikwerkzeug geführt wird.
[0019] Die Betätigungseinheit ist somit mit der Anschlusseinheit und der Anschlussaufnahme
koppelbar ausgebildet. Hierdurch kann der Nutzer das Hydraulikwerkzeug wie gewohnt
aktivieren bzw. deaktivieren, hat jedoch zusätzlich an dem Hydraulikwerkzeug die notwendige
Bewegungsfreiheit, um dieses in besonders schmalen und schlecht zugänglichen Arbeitsbereichen
einzusetzen.
[0020] Um auch eine Bewegbarkeit der Hydraulikversorgungseinheit gegenüber der verbundenen
Einheit aus Hydraulikwerkzeug und Betätigungseinheit zu erreichen, kann nach einer
besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch die Hydraulikversorgungseinheit
dreh- und/oder schwenkbar mit der Anschlusseinheit verbindbar sein.
[0021] Hierdurch kann ein starrer Verbund zwischen der Betätigungseinheit und der Anschlusseinheit
mit der Hydraulikversorgungseinheit vermieden werden. Auch die Hydraulikversorgungseinheit
kann gemäß dieser Weiberbildung der Erfindung gegenüber der Betätigungseinheit verschwenkt
und/oder verdreht werden, so dass ihre Position besonders komfortabel an die notwendige
Einsatzlage des Hydraulikwerkzeugs angepasst werden kann.
[0022] Die dreh- und/oder schwenkbare Ausbildung zwischen der Betätigungseinheit und der
Anschlusseinheit bzw. zwischen der Anschlussaufnahme und der Betätigungseinheit ist
besonders vorteilhafterweise entsprechend der dreh und/oder schwenkbaren Ausbildung
zwischen der Anschlussaufnahme und der Anschlusseinheit ausgebildet, wodurch insgesamt
eine höhere Variabilität erzielt wird.
[0023] Im Weiteren wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
[0024] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines
hydraulisch betriebenen Blindnietwerkzeuges mit einer drehbar verbundenen Betätigungseinheit;
- Fig. 2
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines
hydraulisch betriebenen Blindnietwerkzeuges mit einer schwenk- und drehbar verbundenen
Hydraulikversorgungseinheit.
[0025] In einem schematischen Querschnitt zeigt die Figur 1 ein als Blindnietwerkzeug ausgebildetes
Hydraulikwerkzeug 1. Das Hydraulikwerkzeug 1 weist eine Anschlussaufnahme 2 mit einer
drehbar angeschlossenen Betätigungseinheit 3 auf. Die Anschlussaufnahme 2 ist zur
verdrehbaren Verbindung ausgebildet. An der Betätigungseinheit 3 ist eine entsprechend
einer Anschlusseinheit 8 ausgebildete Steckereinheit 4 ausgebildet, die in einer Anschlussaufnahme
2 des Hydraulikwerkzeugs 1 eingesteckt ist. Die Anschlussaufnahme 2 und die Steckereinheit
4 weisen eine gemeinsame Längsachse 5 auf.
[0026] Das Hydraulikwerkzeug 1 mit der am Hydraulikwerkzeug 1 angeordneten Anschlussaufnahme
2 ist somit gegenüber der Betätigungseinheit 3 um die Längsachse 5 drehbar. Das heißt,
das Hydraulikwerkzeug 1 ist frei -um mindestens 360°- um die Längsachse 5 drehbar.
[0027] Weiter zeigt Figur 1 eine an einer der Steckereinheit 4 gegenüberliegenden Seite
der Betätigungseinheit 3 angeordnete weitere, eine verdrehbare Verbindung ermöglichende
Anschlussaufnahme 6 auf. An die weitere Anschlussaufnahme 6 ist eine Hydraulikversorgungseinheit
7 angekoppelt. Hierfür ist an der Hydraulikversorgungseinheit 7 eine Anschlusseinheit
8 angeordnet, die mit der weiteren Anschlussaufnahme 6 verbunden ist. Somit ist sowohl
die Betätigungseinheit 3 gegenüber dem Nietwerkzeug 1, als auch die Hydraulikversorgungseinheit
7 gegenüber der Betätigungseinheit 3 drehbar.
[0028] Alternativ kann das Hydraulikwerkzeug 1 beispielsweise auch direkt mit der Hydraulikversorgungseinheit
7 drehbar verbunden sein, wobei die Betätigungseinheit 3 in diesem Fall mit der Hydraulikversorgungseinheit
7 oder alternativ direkt mit einem Pneumatik-Hydraulik-Drückübersetzer (Antrieb) (hier
nicht dargestellt) verbunden ist.
[0029] Auch ist es beispielsweise möglich, die Betätigungseinheit 3 mit einer zu einem Antrieb
führenden Hydraulikversorgungseinheit fest oder dreh- und/ oder schwenkbar zu koppeln
und zwischen die Betätigungseinheit 3 und das Hydraulikwerkzeug 1 eine mit der Betätigungseinheit
3 und dem Hydraulikwerkzeug 1 verbundene zweite Hydraulikversorgungseinheit anzuordnen,
wobei die jeweiligen Kopplungen dreh- und/oder schwenkbar oder teilweise auch fest
ausgebildet sein können.
[0030] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Hydraulikwerkzeuges 10 mit einer
zur verschwenkbaren Anordnung ausgebildeten Anschlussaufnahme 11. Die Anschlussaufnahme
11 ist einstückig mit dem Hydraulikwerkzeug 10 ausgebildet. Die Anschlussaufnahme
11 ist mit einer zur verschwenkbaren Anordnung ausgebildeten Anschlusseinheit 12 verbunden.
Die Anschlussaufnahme 11 und die Anschlusseinheit 12 weisen eine gemeinsame Querachse
13 (Schwenkachse) (hier als Kreuz dargestellt) auf, um die das Hydraulikwerkzeug 10
um bis zu +/- 90° schwenkbar ist.
[0031] Die Anschlusseinheit 12 weist weiter auf einer dem Hydraulikwerkzeug 10 gegenüberliegenden
Seite eine Anschlussaufnahme 14 mit einer drehbar angeschlossenen Hydraulikversorgungseinheit
15 auf. Die Hydraulikversorgungseinheit 15 und die Anschlussaufnahme 14 sind entsprechend
der in Figur 1 dargestellten Anschlussaufnahme 2, 6 und Anschlusseinheit 8 bzw. der
Steckereinheit 4 ausgebildet.
[0032] Das Hydraulikwerkzeug 10 ist somit gegenüber der Hydraulikversorgungseinheit 15 um
eine Längsachse 16 drehbar (hier als gestrichelte Linie dargestellt) und um die Querachse
13 schwenkbar ausgebildet.
[0033] Sofern eine Schwenkbarkeit des Hydraulikwerkzeugs ausreichend ist, kann die Hydraulikversorgungseinheit
15 und/oder die Betätigungseinheit 3 auch fest, lösbar und/ oder unbeweglich mit der
Anschlussaufnahme 14 verbunden sein.
1. Hydraulikwerkzeugvorrichtung, insbesondere Blindnietwerkzeugvorrichtung, mit
- einem eine Anschlussaufnahme (2, 14) aufweisenden Hydraulikwerkzeug (1, 10), insbesondere
Blindnietwerkzeug, wobei das Hydraulikwerkzeug keine bauliche verbundene Betätigungseinheit
aufweist,
- einer Hydraulikversorgungsvorrichtung (7, 15) mit einer zur Verbindung mit der Anschlussaufnahme
(2, 14) ausgebildeten Anschlusseinheit (8)
- einer zur Steuerung eines Hydraulikantriebs ausgebildeten Betätigungseinheit (3),
wobei die Betätigungseinheit (3) einerseits eine mit der Anschlusseinheit (8) der
Hydraulikversorgungseinheit (7, 15) verbindbaren Anschlussaufnahme (6) und andererseits
eine mit der Anschlussaufnahme (2, 14) des Hydraulikwerkzeugs (1, 10) verbindbaren
Anschlusseinheit (4) aufweist, wobei
- die Anschlussaufnahmen (2, 6, 14) und die Anschlusseinheiten (4, 8) gelenkig miteinander
verbindbar sind, und
- die Anschlusseinheiten (4, 8) als Steckereinheiten ausgebildet sind.
2. Hydraulikwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussaufnahme (2, 14) des Hydraulikwerkzeugs (1, 10) und die Anschlusseinheiten
(4, 8) derart ausgebildet sind, dass im verbundenen Zustand das Hydraulikwerkzeug
(1, 10) und die Hydraulikversorgungseinheit (7, 15) bzw. die Betätigungseinheit (3)
relativ zueinander verdrehbar und/oder verschwenkbar sind.
3. Hydraulikwerkzeugvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussaufnahmen (2, 14) und die Anschlusseinheiten (4, 8) um bis zu 30°, bevorzugt
60°, besonders bevorzugt 90°, vorzugsweise 120°, vorteilhaft 150° und besonders vorteilhaft
180° zueinander verschwenkbar sind.
4. Hydraulikwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinheit (12) der Hydraulikversorgungseinheit (7, 15) mit der Anschlussaufnahme
(6) der Betätigungseinheit (3) verbunden ist, wodurch eine drehgelenkige Verbindung
ausgebildet ist.
5. Hydraulikwerkzeugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussaufnahme (14) des Hydraulikwerkzeugs (10) eine Anschlussaufnahme (14)
einer mit einer einstückigen Anschlussaufnahme (11) des Hydraulikwerkzeugs (10) verbundenen
Aufnahmeeinrichtung (12) ist.
1. A hydraulic tool device, in particular a blind rivet tool device comprising:
- a hydraulic tool (1, 10) in particular a blind rivet tool, having a connection seat
(2, 14), wherein the hydraulic tool does not have any structurally connected actuating
unit,
- a hydraulic supply device (7, 15) with a connection unit (8) designed to connect
to the connection seat (2, 14),
- an actuating unit (3) designed to control a hydraulic drive, wherein the actuating
unit (3) has, on one end, a connection seat (6) that is connectable to the connection
unit (8) of the hydraulic supply unit (7, 15) and, on the other end, a connection
unit (4) that is connectable to the connection seat (2, 14) of the hydraulic tool
(1, 10), wherein
- the connection seats (2, 6, 14) and the connection units (4, 8) can be articulately
jointed to each other, and
- the connection units (4, 8) are designed as plug-in units.
2. The hydraulic tool device according to claim 1, characterized in that the connection seat (2, 14) of the hydraulic tool (1, 10) and the connection units
(4, 8) are designed so that, in a connected state, the hydraulic tool (1, 10) and
the hydraulic supply unit (7, 15), or respectively the actuation unit (3) are rotatable
and/or pivotable relative to each other.
3. The hydraulic tool device according to claim 1 or 2, characterized in that the connection seats (2, 14) and the connection units (4, 8) can be pivoted relative
to each other by up to 30°, preferably 60°, particularly preferably 90°, preferentially
120°, advantageously 150° and particularly advantageously 180°.
4. The hydraulic tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the connection unit (12) of the hydraulic supply unit (7, 15) is connected to the
connection seat (6) of the actuation unit (3), whereby an articulated connection is
established.
5. The hydraulic tool device according to one of the preceding claims, characterized in that the connection seat (14) of the hydraulic tool (10) is a connection seat (14) of
a seat apparatus (12) connected to a monobloc connection seat (11) of the hydraulic
tool (10).
1. Dispositif d'outil hydraulique, en particulier un dispositif d'outil de rivetage aveugle,
avec
- un outil hydraulique (1, 10), en particulier un outil de rivetage aveugle, présentant
un logement de raccordement (2, 14), l'outil hydraulique ne présentant aucune unité
d'actionnement reliée structurelle,
- un dispositif d'alimentation hydraulique (7, 15) avec une unité de raccordement
(8) formée pour être reliée au logement de raccordement (2, 14),
- une unité d'actionnement (3) conçue pour commander un entraînement hydraulique,
l'unité d'actionnement (3) présentant sur un côté un logement de raccordement (6)
apte à être relié à l'unité de raccordement (8) de l'unité d'alimentation hydraulique
(7, 15) et sur l'autre côté une unité de raccordement (4) apte à être reliée au logement
de raccordement (2, 14) de l'outil hydraulique (1, 10), dans lequel
- les logements de raccordement (2, 6, 14) et les unités de raccordement (4, 8) peuvent
être reliées les uns aux autres de façon articulée, et
- les unités de raccordement (4, 8) sont conçues comme des unités de connecteur.
2. Dispositif d'outil hydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le logement de raccordement (2, 14) de l'outil hydraulique (1, 10) et les unités
de raccordement (4, 8) sont conçus de telle façon que dans l'état relié, l'outil hydraulique
(1, 10) et l'unité d'alimentation hydraulique (7, 15) ou l'unité d'actionnement (3)
peuvent tourner et/ou pivoter l'un par rapport à l'autre.
3. Dispositif d'outil hydraulique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les logements de raccordement (2, 14) et les unités de raccordement (4, 8) peuvent
pivoter jusqu'à 30°, de préférence jusqu'à 60°, de façon particulièrement préférentielle
jusqu'à 90°, préférablement jusqu'à 120°, avantageusement jusqu'à 150° et de façon
particulièrement avantageuse jusqu'à 180° les uns par rapport aux autres.
4. Dispositif d'outil hydraulique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de raccordement (12) de l'unité d'alimentation hydraulique (7, 15) est reliée
au logement de raccordement (6) de l'unité d'actionnement (3), formant ainsi une liaison
articulée rotative.
5. Dispositif d'outil hydraulique selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement de raccordement (14) de l'outil hydraulique (10) est un logement de raccordement
(14) d'un dispositif de logement (12) relié à un logement de raccordement (11) monobloc
de l'outil hydraulique (10).