(19)
(11) EP 2 642 035 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.11.2016  Patentblatt  2016/44

(21) Anmeldenummer: 13001467.3

(22) Anmeldetag:  21.03.2013
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/26(2006.01)

(54)

Zugankern zum Befestigen von Fertighauswänden in Holzständerbauweise auf einer Betonplatte

Anchors for fixing pre-fabricated walls of wood framed houses on a concrete slab

Ancrages pour la fixation de parois préfabriquées de maison à ossature bois sur une dalle de béton


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 22.03.2012 DE 102012005848
01.06.2012 DE 102012104748

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.09.2013  Patentblatt  2013/39

(73) Patentinhaber: GH Baubeschläge GmbH
73235 Weilheim/Teck (DE)

(72) Erfinder:
  • KÄLBER, Gerhard
    75417 Mühlacker (DE)

(74) Vertreter: Ter Meer Steinmeister & Partner 
Patentanwälte mbB Artur-Ladebeck-Strasse 51
33617 Bielefeld
33617 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1-102010 017 708
DE-U1-202008 008 405
GB-A- 2 376 729
DE-U1- 9 416 555
GB-A- 2 242 722
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindung eines Rahmens aus horizontal ausgerichteten Schwellen mit darauf befestigten vertikalen Ständern mittels vertikal verstellbaren Zugankern zum Befestigen von Fertighauswänden in Holzständerbauweise mit einer Betonplatte nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Eine derartige Verbindung ist in DE 20 2008 008 405 U1 offenbart.

    [0003] Aus der DE 10 2010 017 708 A1 ist eine derartige Verbindung bekannt, bei der die Zuganker in der Außenseite der Wand in Aussparungen bündig eingesetzt sind und mit einem der Ständer verbunden sind, wobei die Zuganker mit einem horizontalen Schenkel mit der Betonplatte verbunden sind. In der Regel wird die Wand als vorgefertigte Einheit auf die Baustelle geliefert und dort mit der Betonplatte verbunden. Da die Betonplatte keine eindeutig ausgerichtete Basisfläche darstellt, muss die Wand auf der Baustelle ausgerichtet werden. Dazu werden Unterlegplättchen oder dgl. verwendet, mit denen die Wand horizontal ausgerichtet wird. Der durch die Ausrichtung entstehende Spait, wird dann mit Quellmörtel ausgefüllt.

    [0004] Die bekannte Verbindung sieht daher Zuganker vor, die eine feste Verbindung der Wand mit der Betonplatte sicherstellen. Diese zusätzliche Befestigung des Rahmens mit der Betonplatte ist jedoch nicht ausreichend, da der horizontale Schenkel des Zugankers direkt mit der Betonplatte verbunden wird und demzufolge die Unebenheiten der Oberseite der Betonplatte auf die Schwelle der Wand überträgt. Die Zuganker verbessern zwar den Halt der Schwellen auf der Betonplatte, sie sind jedoch nicht geeignet, die horizontale Ausrichtung der Schwellen auf der Betonplatte absolut sicherzustellen, da die bekannten Zuganker den Spalt, der beim horizontalen Ausrichten der Wände entsteht, nicht überbrücken können.

    [0005] Es sind auch ähnliche Verbindungen bekannt, wie die DE 20 2008 008 405 U1 und die DE 20 118 342 U1 zeigen. Auch bei diesen Verbindungen ist in erster Linie der feste Halt der Schwellen auf der Betonplatte verbessert. Diese Verbindungen sind jedoch sehr arbeits- und zeitintensiv.

    [0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verbindung zwischen Wand und Betonplatte zu schaffen, die neben der Verbesserung des Halts auf der Betonplatte auch eine einfache und schnelle Befestigung der Wand sicherstellt. Ein weiterer Punkt besteht darin, dass an der Wand, die schon fertig in der Werkshalle beblankt wird, keine vorstehenden Teile des Zugankers über die untere und seitliche Wandebene herausragen dürfen, da diese sonst bei dem Transport und beim Be- und Entladen Schäden an anderen Wandelementen verursachen können. Außerdem muss die Verbindung die Höhendifferenz der Oberkante Betonplatte zur Unterkante der Wand ausgleichen können.

    [0007] Die gestellte Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

    [0008] Dies wird dadurch erreicht, dass der horizontale Schenkel Teil eines getrennten Justierwinkels ist, der mit seinem vertikalen Schenkel in Richtung zur Betonplatte vertikal feinstufig verstellbar, festlegbar und mit dem Zuganker verbindbar ist.

    [0009] Mit dieser Ausgestaltung der Verbindung kann der Abstand zwischen der Befestigungsfläche des horizontalen Schenkels des getrennten Justierwinkels optimal an die Gegebenheiten der Betonplatte angepasst werden. Dabei sind die feinen Stufen so klein, dass die Einstellung auf ein Maß verkleinert werden kann, das keinen Einfluss mehr auf die Ausrichtung der Schwellen zur Betonplatte hat.

    [0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Verbindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0011] So ist die feinstufige Verstellung des Justierwinkels am Zuganker dadurch erreicht, dass der vertikale Schenkel einen in Verstellrichtung ausgerichteten Schlitz mit Verstellansätzen aufweist, dass in den Schlitz ein darauf angepasstes Verstellteil einführbar ist, das mit dem Zuganker verbunden bzw. verbindbar ist. Das Verstellteil kann dabei über zwei Fixierstifte unverdrehbar auf dem Zuganker gehalten werden. Das Verstellteil ist auf den Schlitz im vertikalen Schenkel des getrennten Verstellteils ausgerichtet. Die Fixierstifte können als Gewindebolzen ausgebildet sein, die in eine Gewindeaufnahme des Zugankers eingeschraubt und in Fixieraufnahmen des Justierteils eingeführt sind.

    [0012] Auf dem horizontalen Schenkel des Justierteils kann sich eine Druckplatte abstützen, die mit einer Befestigungsbohrung für eine Befestigungsschraube zum Verbinden mit der Betonplatte versehen ist.

    [0013] Der Zuganker ist parallel zur Außenseite der Schwelle ausgerichtet und steht mit dem Befestigungsschenkel senkrecht zur Außenseite der Schwelle. Die Aussparung in der Schwelle entspricht der Breite des Zugankers.

    [0014] Die Schwellen und die Ständer sind Teile eines Fertighauses und auf der Betonplatte mittels Unterlegplättchen und dgl. horizontal ausgerichtet.

    [0015] Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    ein erstes nicht erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Verbindung mit perspektivischer Darstellung der Einzelteile,
    Fig. 2
    eine zweite nicht erfindungsgemäßes Ausführung der Verbindung mit anderer Verstellung des Verstellteils im Schlitz des Justierwinkels in Perspektive,
    Fig. 3
    eine dritte nicht erfindungsgemäßes Ausführung der Verbindung mit einer zusätzlichen Druckplatte und Wandelement in Perspektive, wobei die Teile der Verbindung in der Ausgangsstellung und Anlieferungsstellung, d. h. bündig oder kürzer mit der Unterseite der Schwelle, abschließen,
    Fig. 4
    die nicht erfindungsgemäße Ausführung der Verbindung nach Fig. 3 in einer nach unten verschobenen perspektivischen Stellung des Justierwinkels und der Druckplatte.
    Fig. 5
    eine vierte erfindungsgemäße Ausführung in der die Befestigungsschraube von hinten in dem Zuganker positioniert ist und mittels einer Mutter die Teile zusammengehalten werden. Außerdem ist darauf eine weitere Verbindung der Druckplatte mit dem Justierwinkel mittels Bolzen sichtbar.
    Fig. 6
    eine fünfte nicht erfindungsgemäße Ausführung der Verbindung, in der die Verbindung mittels einer Keilverschiebung stufenlos verschiebbar an die Betonplatte angepasst werden kann und
    Fig. 7
    eine sechste nicht erfindungsgemäße Ausführung der Verbindung, indem die Verbindung mittels eines Bolzenschussgerätes ebenfalls stufenlos verbunden wird.
    Fig. 8
    eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführung der Verbindung, in der der Zuganker am unteren Ende mit einer Verzahnung sich am vertikalen Schenkel des Justierwinkel im Verzahnungsraster festlegt. Die zwei Reibeflächen des Zugankers und des Justierwinkels werden durch einen Langschlitz im Justierwinkel sowie einer Bohrung im Zuganker mit einer Schraube zusammen gehalten.


    [0016] Bei dem nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist die horizontale Schwelle 10 mit einem vertikal darauf angebrachten Ständer 12 dargestellt, die Teile einer vorgefertigten Fertighauswand sein können. Auf der Außenseite der Schwelle 10 ist eine Aussparung 11 eingebracht, die in der Breite an die Breite eines Zugankers 20 abgestimmt ist. Die Tiefe der Aussparung 11 kann größer sein als die Stärke des Zugankers 20, der mit seiner Unterkante bündig mit der Unterseite der Schwelle 10 abschließt oder gegenüber der Unterkante der Schwelle 10 zurückgesetzt ist. An dem Zuganker 20 ist im rechten Winkel eine Befestigungsplatte 21 abgewinkelt, die mit einer Anzahl von Befestigungsbohrungen 22 versehen ist. Über diese Befestigungsbohrungen 22 kann die Befestigungsplatte 21 an der senkrecht zur Außenseite der Schwelle 10 verlaufenden Seitenwand des Ständers 12 befestigt werden. Damit nun die Schwelle 10 zur Betonplatte feinstufig senkrecht verstellt werden kann, ist ein zusätzlicher Justierwinkel 30 vorgesehen, der feinstufig an dem Zuganker 20 verstellt werden kann. Dazu trägt der Zuganker 20 ein Verstellteil 35, das mit zwei Fixierstiften 25 und den Bohrungen 24 mit dem Zuganker 20 verdrehsicher verbunden werden kann. Die Fixierstifte 25 können als Gewindebolzen ausgebildet und in die Gewindeaufnahmen 24 eingeschraubt sein. Das Verstellteil 35 ist mit Bohrungen 36 versehen, in die die Fixierstifte 25 einführbar sind, so dass die Bohrung 37 des Verstellteils 35 mit der Bohrung 23 im Zuganker 20 fluchtet. Die Befestigung des Verstellteils 35 auf dem Zuganker 20 kann auch anders sein.

    [0017] Der Justierwinkel 30 kann mit seinem Schlitz 33 in verschiedenen Stellungen auf das Verstellteil 35 aufgesteckt werden, so dass unterschiedliche Abstände zwischen der Unterseite der Schwelle 10 und der Unterseite des waagerechten Schenkels 32 des Justierwinkels 30 einstellbar sind. Der Schlitz 33 im senkrechten Schenkel 31 und des Verstellteils 35 haben an den vertikalen Seiten Ansätze und Vertiefungen, die die Stufen der Verstellung festlegen. Sie betragen nur mm und lassen daher eine exakte Ausrichtung der Befestigungsstelle des horizontalen Schenkels 32 auf die Betonplatte zu. Dazu trägt der Schenkel 32 eine Befestigungsbohrung 34 für eine Befestigungsschraube. Mit der Befestigungsschraube 42 und der Druckplatte 40 kann der Justierwinkel 30 mit dem Zuganker 20 verbunden werden. Dabei weist die Druckplatte 40 eine Bohrung 41 auf. Nachdem die Schwelle 10 auf der Betonplatte horizontal ausgerichtet ist, kann der Justierwinkel 30 so an dem Verstellteil 35 eingestellt werden, dass die Unterseite des horizontalen Schenkels 32 auf der Betonplatte aufliegt. Nach der Verbindung ist die Schwelle 10 damit ohne Beeinträchtigung der Ausrichtung fest mit der Betonplatte zu verbinden, um einen optimalen Halt der Schwelle 10 auf der Betonplatte herzustellen.

    [0018] Bei dem icht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 kann das Verstellteil 35 in eine angepasste Aufnahme 38 des Zugankers 20 eingesetzt werden. Das Verstellglied 35 hat eine größere Stärke als die Stärke des Zugankers 20, so dass in der Verbindungsstellung das Verstellteil 35 teilweise aus der Aufnahme 38 im Zuganker 20 vorsteht. Der Justierwinkel 30 kann mit dem Schlitz 33 in verschiedenen Stellungen auf das Verstellteil 35 aufgesteckt und so der Abstand zwischen der Unterseite des horizontalen Schenkels 32 und der Unterseite der Schwelle 10 verändert werden. Die Verstellung erfolgt dabei in kleinen Stufen.

    [0019] Bei dem nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist der Ausgangszustand der Verbindung gezeigt. Der Schenkel 32 des Justierwinkels 30 schließt dabei mit der Unterseite der Schwelle 10 ab, ebenso das Wandelement 50.

    [0020] Es ist erkennbar, dass der Schlitz 33 im vertikalen Schenkel 31 des Justierwinkels 30 eine größere Absenkung zulässt, wie die Fig. 4 zeigt. Die Befestigungen des Verstellteils 35 an dem Zuganker 20 und der Verbindung des vertikalen Schenkels 31 des Justierwinkels 30 mit dem Zuganker 20 können wieder verschieden sein und den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und Fig. 2 entsprechen.

    [0021] Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist erkennbar, dass hier die Befestigungsschraube 42 von hinten bei der Montage in den Zuganker 20 eingebracht wird. Durch einen Vierkant am Schraubenkopf, der sich im Zuganker 20 arretiert, lässt sich ein Durchdrehen beim späteren Anziehen der Mutter 47 verhindern, wie Fig. 5 zeigt.

    [0022] Alternativ kann auch eine Gewindestange 42 auf den Zuganker 20 z. B. durch Anschweißen befestigt werden, der ebenfalls ein Durchdrehen beim Aufschrauben der Befestigungsmutter 47 verhindert. Außerdem ist noch eine weitere Variante zur Verbindung der Druckplatte an den Justierwinkels 30 sichtbar. Diese Variante zeigt den horizontalen Schenkel 32 mit den Bolzen 36 sowie die Druckplatte 45 mit den Löchern 48, die die Bolzen 36 aufnehmen. In beiden Fällen geht die Befestigungsschraube 42 oder der Gewindestange 42 durch die Bohrung 37 das in den Schlitz 33 des vertikalen Schenkels 31 des eingesetzten Verstellteils 35 und durch die Bohrung 41 der Druckplatte 40. Die Mutter 47 verbindet diese Teile fest mit dem Zuganker 20. Die zusätzliche Druckplatte 45 mit den Befestigungsbohrungen 48 wird mit dem Stif ten 36 im horizontalen Schenkel 32 des Justierwinkels 30 verbunden. Mit Befestigungsschrauben wird die zusätzliche Druckplatte 45 mit der Betonplatte verbunden. Bei der Ausführungsvariante nach Fig. 6 ist ein kontinuierlich höhenverstellbarer Zuganker 20 verwendet, bei dem die Justierwinkels 30 über die Befestigungsschraube 42 am Zuganker 20 befestigt ist. Dabei ist die Befestigungsschraube 42 in der schlitzförmigen Aufnahme 52 des Zugankers 20 kontinuierlich verstellbar und so der Abstand zur Betonplatte genau einstellbar. Die Aufnahme 11 in der Schwelle 10 ist dabei dem unteren Ende des Zugankers 20 und der Hammerkopfschraube 42 angepasst. Der durch die Aussparung 11a der Wand 50 eingeführte vertikale Schenkel 31 des Justierwinkels 30 liegt auf den Stirnflächen der Flächen 49 auf und bewirkt nach der Verbindung mit der Betonplatte automatisch eine Zugkraft, die die eingestellte Position des Zugankers 20 sicherstellt. Auf die Befestigungsschraube 42 wird nach dem Durchgang durch die Bohrung 51 ein Schenkel 31 des Justierwinkels 30 eine konische Unterlegscheibe 44 und die Mutter 47 aufgebracht und die Verbindung fest gemacht. Die Befestigungsbohrungen 34 in dem horizontalen Schenkel 32 des Justierwinkels 30 sind als Scheibe ausgebildet. Bei dem nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 wird die Befestigungsschraube 42, die als Hammerkopfschraube ausgebildet ist, von vorne durch die Öffnung 52 eingeführt und dann gedreht, so dass sich der Schraubenkopf der Schraube 42 im Schlitz 52 des Zugankers 20 arretiert. Dies ermöglicht ein festziehen der Mutter 47.

    [0023] Die nicht erfindungsgemäßen Ausführungsvariante der Verbindung nach Fig. 7 stellt einen Zuganker 20 dar, der mittels eines Bolzensetzgeräts unlösbar mit dem Zuganker 20 verbindbar ist. Dabei weißen die Teile des Zugankers 20 oder der vertikale Schenkel 31 des Justierwinkels 30 Markierungen, Prägungen oder Löcher auf, um erforderliche Mindestrandabstände am Zuganker 20 und am vertikalen Schenke 31 einzuhalten. Über die Aufnahme 33 im vertikalen Schenkel 31 des Justierwinkels 30 kann auch vor dem Setzen der Bolzen 60 eine Befestigungsschraube in die das Loch 23 des Zugankers 20 eingeschraubt und so eine gewünschte Voreinstellung des Justierwinkels 30 bewirkt werden. Diese Voreinstellung wird durch Setzen der Bolzen 60 fest verbunden und damit eingehalten. Die Aufnahme 33 im vertikalen Schenkel 31 des Justierwinkels 30 ist dabei als vertikaler Schlitz ausgebildet, der eine kontinuierliche Voreinstellung durch Verschrauben des Zugankers 20 mit dem vertikalen Schenkel 31 des Justierwinkels 30 erlaubt.

    [0024] In der Ausführungsvariante nach Fig. 6 wird ein höhenverstellbarer Zuganker dargestellt, indem die Verbindung auf einer keilförmigen Fläche stufenlos einstellbar und verbindbar ist.

    [0025] In der nicht erfindungsgemäßen Ausführungsvariante nach Fig. 8 wird ein Zuganker 20 dargestellt, der am unteren Ende Verzahnungen 70 aufweist, die sich mit dem vertikalen Schenkel des Justierwinkels 31, der ebenfalls Verzahnungen aufweist verbunden werden kann.

    [0026] Der Zuganker 20 und der Schenkel des Justierwinkels 31 werden mit einer Schraubverbindung zusammengezogen, so dass ein ungewolltes vertikales Verstellen des Justierwinkels ausgeschlossen werden kann. Es kann auch eine Hammerkopfschraube als Verbindungsmittel genommen werden. Um einen höheren oder gleichmäßigeren Anpressdruck zu erreichen, kann das Langloch auch doppelt ausgebildet sein, so dass die Verbindung mit zwei Schrauben zusammen gehalten wird. Der Justierwinkel kann auch vor dem Zuganker positioniert werden Die Verzahnungen müssen dann dementsprechend aufeinander abgestimmt sein.


    Ansprüche

    1. Verbindung eines Rahmens aus horizontal ausgerichteten Schwellen (10) mit darauf befestigten vertikalen Ständer (12) mittels Zugankern (20) auf einer Betonplatte, wobei die Zuganker (20) an der Außenseite des Rahmens angebracht sind und mit einem der Ständer (12) verbunden sind und wobei die Zuganker (20) mit einem horizontalen Schenkel (32) mit der Betonplatte verbunden sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der horizontale Schenkel (32) Teil eines getrennten Justierwinkels (30) ist, der mit seinem vertikalen Schenkel (31) in Richtung zur Betonplatte vertikal feinstufig verstellbar, festlegbar und mit dem Zuganker (20) verbindbar ist,
    wobei der vertikale Schenkel (31) einen in Verstellrichtung ausgerichteten Schlitz (33) mit Verstellansätzen und -aufnahmen aufweist,
    dass in den Schlitz (33) ein darauf angepasstes Verstellsteil (35) einführbar ist, das mit dem Zuganker (20) verbunden bzw. verbindbar ist,
    und dass der Schlitz (33) im vertikalen Schenkel (31) und das Verstellteil (35) an den vertikalen Seiten Ansätze und Vertiefungen aufweisen, die Stufen der Verstellung des Justierwinkels (30) bezüglich des Verstellteils (35) festlegen,
    und dass eine Gewindestange (42) fest mit dem Zuganker (20) verschweißt ist, wobei die Gewindestange (42) durch die Bohrung (37) des Verstellteils (35) eingeführt und mit einer Druckplatte (40) abgedeckt ist, und dass auf den aus der Druckplatte (40) vorstehenden Teil der Gewindestange (42) eine Mutter (47) aufgeschraubt ist und dass diese Schraubverbindung den Justierwinkel (30) mit dem Zuganker (20) verbindet.
     
    2. Verbindung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sich auf dem horizontalen Schenkel (32) des Justierteils (30) eine Druckplatte (45) abstützt, die mit einer Befestigungsbohrung (46) für eine Befestigungsschraube zum Verbinden mit der Betonplatte versehen ist.
     
    3. Verbindung nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Zuganker (20) parallel zur Außenseite der Schwelle (10) ausgerichtet ist und mit dem Befestigungsschenkel (21) abgewinkelt zur Außenseite der Schwelle (10) steht.
     
    4. Verbindung nach Anspruch 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Zuganker (20) in der Außenseite des Rahmens in Aussparungen (11) nicht überstehend oder bündig mit dessen Unterseite und Wandfläche eingesetzt ist und die Aussparung (11) in der Schwelle (10) der Breite des Zugankers (20) entspricht.
     
    5. Verbindung nach Anspruch 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Schwelle (10) des Rahmens und die Ständer (12) Teile eines Fertighauses sind.
     
    6. Verbindung nach Anspruch 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass vor der Anbringung des Justierwinkels (30) am Zuganker (20) die Justierwinkel (30) auf der Betonplatte mittels Kerben und dgl. horizontal ausrichtbar sind.
     
    7. Verbindung nach Anspruch 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Justierwinkel (30) im horizontalen Schenkel (32) mindestens eine Befestigungsbohrung (34) aufweist, in den ein Bolzen (36) in die Befestigungsbohrung (48) einer zusätzlichen Druckplatte (45) eingreift.
     


    Claims

    1. Connection of a frame of horizontally oriented thresholds (10) with a vertical post (12) mounted thereon by means of tension anchors (20) on a concrete slab, wherein the tension anchors (20) are disposed at the outer side of the frame and connected to the post (12), and the tension anchors (20) are connected to the concrete slab with a horizontal bracket (32) thereof,
    characterized in that
    the horizontal bracket (32) is part of a separated adjustment angle bracket (30) which is adjustable and fixable with respect to the concrete slab in a finely graduated manner and connectable with the tension anchor (20),
    wherein the vertical bracket (31) comprises a slot (33) extending in the adjusting direction and provided with adjustment protrusions and recesses,
    wherein an adjustment element (35) adapted to the slot (33) is insertable into the slot (33), said adjustment element (35) being connected or connectable with the tension anchor (20),
    and the slot (33) in the vertical bracket (31) and the adjustment element (35) comprise protrusions and recesses at their vertical sides forming adjustment steps of the adjustment bracket (30) with respect to the adjustment element (35),
    and a threaded rod (42) is fixedly welded to the tension anchor (20), wherein the threaded rod (42) is introduced through the bore (37) of the adjustment element (35) and covered by a thrust plate (40), and a nut (47) is screwed on the protruding portion of the threaded rod (42) to connect the adjustment angle bracket (30) with the tension anchor (20).
     
    2. Connection according to claim 1,
    characterized in that
    a thrust plate (45) is supported by the horizontal bracket (32) of the adjustment element (30), said thrust plate (45) being provided with a mounting bore (46) for receiving a mounting screw for connection with the concrete slab.
     
    3. Connection according to claim 1 and 2,
    characterized in that
    the tension anchor (20) extends parallel to the outer side of the threshold (10) and stands with its mounting bracket (21) angular to the outer side of the threshold (10).
     
    4. Connection according to claim 1 to 3,
    characterized in that
    the tension anchor (20) is fitted into the outer side of the frame in recesses (11) not protruding or flushing with its bottom side and wall surface, and the recesses (11) in the threshold (10) correspond to the width of the tension anchor (20).
     
    5. Connection according to claim 1 to 4,
    characterized in that
    the threshold (10) of the frame and the post (12) are parts of a prefabricated house.
     
    6. Connection according to claim 1 to 5,
    characterized in that
    prior to attaching the adjustment angle bracket (30) to the tension anchor (20), the adjustment angle brackets (30) can be oriented with respect to the concrete slab by means of notches or the like in the horizontal direction.
     
    7. Connection according to one of claims 1 to 6,
    characterized in that
    the adjustment angle bracket (30) comprises at least one mounting bore (34) in its horizontal bracket (32) into which a bolt (36) is inserted engaging into a mounting bore (48) of an additional thrust plate (45).
     


    Revendications

    1. Assemblage d'une ossature constituée de traverses orientées horizontalement (10) avec des montants verticaux (12) fixés sur celles-ci au moyen de tirants d'ancrage (20) sur une dalle en béton, dans lequel les tirants d'ancrage (20) sont montés sur le côté extérieur de l'ossature et sont assemblés à l'un des montants (12), et dans lequel les tirants d'ancrage (20) sont assemblés à la dalle de béton avec une aile horizontale (32),
    caractérisé en ce
    que l'aile horizontale (32) est une partie d'une cornière de réglage séparée (30) qui peut être finement réglée à la verticale en direction de la dalle de béton avec son aile verticale (31), peut être bloquée et être assemblée au tirant d'ancrage (20),
    l'aile verticale (31) comportant une fente (33) orientée dans une direction de réglage avec des saillies et des creux de réglage,
    qu'une pièce de réglage (35) adaptée à la fente (33) peut être introduite dans celle-ci, laquelle pièce de réglage est ou peut être assemblée au tirant d'ancrage (20),
    et que la fente (33) comporte des saillies et des évidements dans l'aile verticale (31) et la pièce de réglage (35) comporte des saillies et des évidements sur les côtés verticaux, lesquels saillies et évidements définissent des pas de réglage de la cornière de réglage (30) par rapport à la pièce de réglage (35),
    et qu'une tige filetée (42) est fixement soudée au tirant d'ancrage (20), la tige filetée (42) étant insérée à travers le trou (37) de la pièce de réglage (35) et recouverte d'une plaque de pression (40), et que sur la partie de la tige filetée (42) faisant saillie à partir de la plaque de pression (40) est vissé un écrou (47), et cet assemblage vissé assemble la cornière de réglage (30) au tirant d'ancrage (20).
     
    2. Assemblage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce
    qu'une plaque de pression (45) est supportée sur l'aile horizontale (32) de la pièce de réglage (30), laquelle plaque de pression est munie d'un trou de fixation (46) pour une vis de fixation pour l'assemblage avec la dalle de béton.
     
    3. Assemblage selon les revendications 1 et 2,
    caractérisé en ce
    que le tirant d'ancrage (20) est orienté parallèlement au côté extérieur de la traverse (10) et est coudé avec l'aile de fixation (21) par rapport au côté extérieur de la traverse (10).
     
    4. Assemblage selon les revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce
    que le tirant d'ancrage (20) est inséré dans le côté extérieur de l'ossature dans des évidements (11) de manière non saillante ou affleurant avec un côté inférieur et une surface de paroi de celle-ci, et l'évidement (11) dans la traverse (10) correspond à la largeur du tirant d'ancrage (20).
     
    5. Assemblage selon les revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce
    que la traverse (10) de l'ossature et les montants (12) sont des parties d'une maison préfabriquée.
     
    6. Assemblage selon les revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce
    qu'avant le montage de la cornière de réglage (30) sur le tirant d'ancrage (20), la cornière de réglage (30) peut être orientée horizontalement sur la dalle de béton au moyen d'encoches et analogues.
     
    7. Assemblage selon les revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce
    que la cornière de réglage (30) comporte au moins un trou de fixation (34) dans l'aile horizontale (32), un boulon (36) s'engageant dans le trou de fixation (48) d'une plaque de pression supplémentaire (45).
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente