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(11) |
EP 2 642 122 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2014 Patentblatt 2014/21 |
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Anmeldetag: 21.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pumpenaggregat
Pump power unit
Groupe motopompe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.09.2013 Patentblatt 2013/39 |
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Patentinhaber: HAWE Hydraulik SE |
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81673 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Neumair, Georg
85402 Thalhausen (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 330 304 US-A- 4 651 380
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WO-A2-2008/055147 US-A1- 2006 255 657
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Pumpenaggregat gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein solches Pumpenaggregat A (Fig. 1 und 2) wird von der Anmelderin hergestellt und
vertrieben und dient zum Einbau, beispielsweise in tragbare Werkzeug-Aggregate, z.B.
Drehmomentschrauber für hohe Anzugsdrehmomente zur Montage von Windkraftanlagen, wobei
in einer Ausführung mit einem gegen Druck nicht anlaufenden Einphasen-Wechselstrom-Unterölmotor
7 in einer Ventilkombination V außen am Gehäuse eine Druckweiche DW enthalten ist,
die in Ausführungen (nicht gezeigt) mit einem gegen Druck anlaufenden Drehstrom-Unterölmotor
entfallen kann. Das Gehäuse, das häufig in liegender Betriebsposition verbaut wird,
besteht aus einem außen verrippten Rohrabschnitt 1, daran montierten Gehäusedeckeln
2, 4, und einem optional vorgesehenen Kühlgebläse 3 auf einem Gehäusedeckel 2. Das
Gehäuse weist (Fig. 2) zwei getrennte Druckauslässe (Drücke P1 und P3 der Pumpen 5,
6) für die getrennt nach außen gelieferten Förderströme auf, an die die Ventilkombination
mit zwei Anschlüssen angeschlossen ist, in der eine Druckleitung zum Druckauslass
(Druck P) der Ventilkombination, eine Rücklaufleitung 9 zu einem Rücklaufanschluss
8 des Gehäuses und zumindest eine Vorsteuerleitung für die Schließsteuerseite einer
Druckweiche DW als mehrere Blöcke durchsetzende Kanäle enthalten sind. Die Ventilkombination
V enthält zusätzlich zum Systemdruckbegrenzungsventil DB ein Niederdruck-Umschaltventil
U zur Rücklaufleitung 9, ein Rückschlagventil R, optional eine Druckweiche DW mit
zugeordneter Blende B und optional ein Sekundär-Druckbegrenzungsventil SD. Zumindest
ein Wegeventil W ist an dem Blockaufbau der Ventilkombination V angesetzt. Aus dieser
Bauweise resultiert für eine bestimmte Leistungsspezifikation des Pumpenaggregats
relativ hohes Gewicht, das grundsätzlich und speziell für das tragbare Werkzeugaggregat,
in welchem das Pumpenaggregat verbaut wird, einen erheblichen Nachteil darstellt.
Ungünstig ist ferner der an der Gehäuseaußenseite relativ hohe und ausladende Aufbau
aus der Ventilkombination und dem Wegeventil, der unter betriebsbedingten Vibrationen
zu erheblichen lokalen Belastungen für das Gehäuse dort führt, wo die Ventilkombination
über den beiden Druckauslässen an der Gehäuseaußenwand montiert ist.
[0003] Ein ähnliches Pumpenaggregat mit einem Zweikreis-Pumpensystem ist bekannt aus
EP 2 330 304 A. Auch hier ist die Ventilkombination außen auf dem Gehäuse montiert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Pumpenaggregat der eingangs genannten
Art mit bei einer gegebenen Leistungsspezifikation verringertem Gewicht zu schaffen.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Durch die Eingliederung zumindest des Niederdruck-Umschaltventils und des Rückschlagventils
ins Gehäuseinnere, sozusagen unter Öl, in einer kompakteren Anordnung mit kürzeren
Strömungswegen und einfachen Befestigungsmöglichkeiten sowie durch ein verringertes
Ölaufnahmevolumen im Gehäuse durch die eingegliederten Komponenten wird das Pumpenaggregat
erheblich leichter, und ist auch der Aufbau außen montierter Komponenten weniger ausladend.
Da auch die Förderströme der Pumpen schon im Gehäuseinneren vereinigt werden und nur
ein einziger Druckauslass des Gehäuses benötigt wird, trägt auch diese Umstrukturierung
gegenüber der bekannten Bauweise zur Gewichtseinsparung bei und wird ein äußerer Abdichtbereich
eingespart. Die Gewichtseinsparung kann noch gesteigert werden, wenn ein kleinerer
Unterölmotor mit hoher oder gesteigerter Leistungsdichte eingesetzt wird. Bei einem
Pumpenaggregat mit einem Einphasen-Wechselstrom-Unterölmotor und einer Druckweiche
lässt sich so gegenüber einem bekannten Pumpenaggregat gleicher Leistungsspezifikation
mehr als ein Drittel an Gewicht einsparen.
[0008] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Pumpenaggregats mit einem Wechselstrom-Unterölmotor,
der gegen Druck nicht zuverlässig anläuft, wird die Druckweiche zur Rücklaufleitung
verbaut, jedoch mit einer zugeordneten Blende zusammen mit dem Niederdruck-Umschaltventil
und dem Rückschlagventil im Gehäuseinneren und in einer sehr kompakten Gesamtanordnung
im Gehäuse, wodurch weiterhin Gewicht eingespart wird. Falls anstelle eines Wechselstrom-Unterölmotor
ein Drehstrom-Unterölmotor eingesetzt wird, können optional die baulichen Voraussetzungen
zum Eingliedern der Druckweiche und deren Blende erhalten bleiben, ohne jedoch die
Druckweiche und die Blende einzubauen. Die für deren Funktionen vorgesehenen Strömungskanäle
können durch Stopfen verschlossen werden.
[0009] Zweckmäßig sind das Niederdruck-Umschaltventil, das Rückschlagventil, und gegebenenfalls
die Druckweiche mit ihrer Blende in einem gemeinsamen, sehr kompakten Ventilblock
angeordnet, der im Inneren des Gehäuses an Pumpenelementen beider Pumpen montiert
ist, wobei die Pumpenelemente an einer Gehäuse-Innenwandstruktur verbaut sind. Diese
Ausstattungskomponenten werden auf diese Weise auf engstem Raum gruppiert, wodurch
sich eine spürbare Gewichtseinsparung ergibt, und nur ein geringes Ölvolumen okkupiert
wird.
[0010] Zweckmäßig weist der Ventilblock, der die Ausstattungskomponenten im Gehäuseinneren
aufnimmt, nur einen einzigen Auslass auf, der durch die Gehäuse-Innenwandstruktur
hindurch mit dem Druckauslass des Gehäuses verbunden wird, was indirekt zur Gewichtseinsparung
beiträgt, weil Gehäusekanäle verkürzt sind und wegfallen und nurmehr ein äußerer Abdichtbereich
benötigt wird.
[0011] Zweckmäßig weist der Ventilblock einen annähernd trapezförmigen Umriss auf, der sich
platzsparend in einen annähernd kreisförmigen Innenquerschnitt des Gehäuses einschmiegen
lässt. Dieser Ventilblock lässt sich außerordentlich kompakt gestalten, und enthält
auf engstem Raum alle innen im Gehäuse eingegliederten Ventilkomponenten.
[0012] Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform sind mehrere Hochdruck- und Niederdruck-Pumpenelemente
der beiden Pumpen in Umfangsrichtung um eine Antriebswelle des Unterölmotors abwechselnd
und im Wesentlichen in der gleichen Radialebene des Gehäuses am der Gehäuse-Innenwandstruktur
verbaut. Um einen hohen Gleichförmigkeitsgrad bei der Förderung zu erzielen, sind
jeweils drei Hochdruck-Pumpenelemente und drei Niederdruck-Pumpenelemente zweckmäßig,
die jeweils über einen Hochdruck- bzw. einen Niederdruck-Drucksammelring miteinander
verbunden werden, der jeweils die Förderströme zusammenfasst. Dieses Konzept ist zur
Montage des Ventilblockes günstig, der, vorzugsweise, auf Sammelplatten des Niederdruck-Drucksammelrings
montiert ist, die somit auch die zusätzliche Aufgabe zum Platzieren des Ventilblocks
übernehmen. Diese Bauweise spart vor allem in Richtung der Antriebswellenachse erheblich
Bauraum.
[0013] Im Hinblick auf einen trotz der Eingliederung der Ausstattungskomponenten innen in
das Gehäuse kompakten Aufbau ist es zweckmäßig, wenn der Hochdruck-Drucksammelring
einen unter einem Hochdruck-Pumpenelement montierten, einen Anschluss-Fortsatz umfassenden
Körper aufweist, durch den hindurch der Auslass des Ventilblocks mit dem Druckauslass
des Gehäuses verbunden ist. Dies erfolgt, vorzugsweise, über ein in den Anschluss-Fortsatz
des Körpers und durch die aufgebohrte Gehäuse-Innenwandstruktur eingepresstes Druckrohr.
Auf diese Weise ist der einzige Auslass des Ventilblocks auf kurzem Weg mit dem Druckauslass
des Gehäuses verbunden.
[0014] Das Pumpenaggregat kann für eine stehende oder eine liegende Betriebsposition konzipiert
sein, indem abhängig von der gewählten Betriebsposition Ansaugschläuche an zumindest
einigen der Hochdruck- und/oder Niederdruck-Pumpenelementen bis in einen abhängig
von der Gebrauchsposition tiefliegenden Ölsumpf im Gehäuseinneren geführt sind. Speziell
in tragbaren Werkzeugaggregaten wird ein solches Pumpenaggregat meist in liegender
Betriebsposition verbaut.
[0015] Für das Pumpenaggregat empfiehlt sich eine Bauweise, bei der das Gehäuse einen außen
verrippten Rohrabschnitt mit der innen eingeformten Gehäuse-Innenwandstruktur sowohl
zum Fixieren des Unterölmotors als auch zur Montage der Pumpen aufweist, z.B. einen
Leichtmetallgusskörper, der an beiden Enden durch angebrachte Gehäusedeckel verschlossen
wird. Für Dauerbetrieb des Pumpenaggregats oder zur thermischen Entlastung des im
Gehäuse bevorrateten Öls kann es zweckmäßig sein, wenn ein Gehäusedeckel ein Kühlgebläse
trägt, beispielsweise ein elektrisches Kühlgebläse.
[0016] Zweckmäßig sind außenliegende Teile der Ventilkombination mit dem Wegeventil über
dem einzigen Druckauslass des Gehäuses an der Gehäuseaußenwand montiert, insbesondere
das Systemdruckbegrenzungsventil, und ein Sekundärdruckbegrenzungsventil, wobei das
Wegeventil entweder am Systemdruckbegrenzungsventil oder am Sekundärdruckbegrenzungsventil
angebracht sein kann.
[0017] Eine gewichtssparende Bauweise ist gegeben, wenn die Blende, das Rückschlagventil,
das Niederdruck-Umschaltventil und die gegebenenfalls vorgesehene Druckweiche jeweils
in über innen im Ventilblock verlaufende Kanäle verbundenen Blockbohrungen eingesetzte
Ventileinsätze aufweisen. Dies ist montagetechnisch günstig und spart zudem Kosten,
da hochbelastete oder speziell bearbeitete oder vergütete Ventileinsätze aus hochwertigem
Stahl oder Werkzeugstahl in den Blockbohrungen des aus einfachem Stahl hergestellten
Ventilblocks untergebracht sind.
[0018] Eine kompakte Unterbringung der innen eingegliederten Komponenten der Ventilkombination
ist möglich, wenn ein Anschluss des Ventilblocks mit einem Auslass des Hochdruck-Drucksammelrings
und der einzige Auslass des Ventilblocks mit einem Einlass des Körpers des Hochdruck-Drucksammelrings
über je ein eingesetztes Druckrohr verbunden sind, und wenn der Ventilblock mit einem
Einlass zum Rückschlagventil abgedichtet direkt über einem Auslass, vorzugsweise in
einer Sammelplatte, des Niederdruck-Drucksammelring montiert ist. Auf diese Weise
kommt der Ventilblock mit einem minimalen Materialvolumen aus, da der Anschluss, der
Auslass und der Einlass direkt in wenigstens einer Außenseite des Ventilblocks platziert
werden können.
[0019] Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1 und 2
- eine Seitenansicht und ein zugehöriges Blockschaltbild eines Pumpenaggregats des Standes
der Technik,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht eines Pumpenaggregats gemäß der Erfindung, in einer Blickrichtung
analog zu Fig. 1,
- Fig. 4
- das Pumpenaggregat gemäß der Erfindung und Fig. 3 als Blockschaltbild,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats, wobei außenliegende Ausstattungskomponenten
weggelassen sind,
- Fig. 6
- einen Querschnitt in der Schnittebene VI - VI in Fig. 5 des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats,
- Fig. 7
- eine Montagephase des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats bei abgenommenem unteren Gehäusedeckel,
- Fig. 8
- eine weitere Montagephase bei abgenommenem unterem Gehäusedeckel, jeweils in Blickrichtung
von unten in Fig. 6,
- Fig. 9
- einen in Fig. 8 bereits montierten, hier losgelöst gezeigten Ventilblock mit eingegliederten
Ausstattungskomponenten, in einer Seitenansicht und größerem Maßstab,
- Fig. 10
- einen Schnitt des Ventilblocks in der Schnittebene X - X in Fig. 9,
- Fig. 11
- einen Schnitt des Ventilblocks in der Schnittebene XI - XI in Fig. 9,
- Fig. 12
- einen Schnitt des Ventilblocks in der Schnittebene XII - XII in Fig. 9,
- Fig. 13
- einen Schnitt des Ventilblocks in der Schnittebene XIII - XIII in Fig. 9,
- Fig. 14
- eine schematische Draufsicht eines Hochdruck-Drucksammelrings, der in den Fig. 6,
7 und 8 in montiertem Zustand angedeutet ist, und
- Fig. 15
- eine Seitenansicht des Hochdruck-Drucksammelrings von Fig. 14 in Blickrichtung von
links in Fig. 14.
[0020] Für bei der Erläuterung des Standes der Technik gemäß Fig. 1 und 2 verwendete Bezugszeichen
funktionell gleicher Ausstattungskomponenten scheinen auch in den die Erfindung betreffenden
Ausführungsformen des Pumpenaggregats A der Fig. 3 bis 15 auf.
[0021] Bereits der Vergleich zwischen den Fig. 1 und 3 zeigt, dass das Gehäuse 1, 2, 3,
4 des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats A für die gegebene Leistungsspezifikation
gleiche Außenabmessungen hat wie das bekannte Pumpenaggregat A in Fig. 1. Jedoch sind
von der Ventilkombination V, die beim bekannten Pumpenaggregat A in Fig. 1 außen das
Niederdruck-Umschaltventil U, das Rückschlagventil R, das Systemdruckbegrenzungsventil
DB, die Druckweiche DW mit zugeordneter Blende B und das optionale Sekundärdruckbegrenzungsventil
SD umfasst in Fig. 3, außen nurmehr das Systemdruckbegrenzungsventil DB, das optional
vorgesehene Sekundärdruckbegrenzungsventil SD der Ventilkombination V und das wenigstens
eine Wegeventil W beim erfindungsgemäßen Pumpenaggregat A außen montiert, und zwar
mit Befestigungsschrauben 15 über einem einzigen Druckauslass 13 des Gehäuses.
[0022] Das Gehäuse umfasst den Rohrabschnitt 1, die Gehäusedeckel 2, 4 und optional das
beispielsweise elektrische Kühlgebläse 3. Der Rohrabschnitt 1 kann ein Leichtmetall-
oder Leichtmetalllegierungs-Gussteil sein. Die in Fig. 3 nicht mehr außen montierten
Ausstattungskomponenten der Ventilkombination V sind, wie beispielsweise anhand der
Fig. 8, 6 und 9 ersichtlich, im Gehäuseinneren untergebracht, wie auch aus dem Blockschaltbild
des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats A in Fig. 4 ersichtlich ist.
[0023] Das Pumpenaggregat A in Fig. 4 ist maßstäblich verschieden vom Pumpenaggregat A des
Standes der Technik in Fig. 2, enthält jedoch wie dieses im mit Öl gefüllten Gehäuse
1, 2, 3, 4 die Hochdruckpumpe 5 (Förderdruck P1), die Niederdruckpumpe 6 (Förderdruck
P3) und den diesen gemeinsamen elektrischen Unterölmotor 7, hier beispielsweise einen
Einphasen-Wechselstrommotor, der zum Anlaufen die Druckweiche DW haben sollte. Ferner
weist das Gehäuse den Rücklaufanschluss 8 auf, durch den sich die Rücklaufleitung
9 aus der Ventilkombination V und dem Wegeventil W ins Gehäuseinnere erstreckt.
[0024] Das erfindungsgemäße Pumpenaggregat A (Fig. 4) weist am Gehäuse nur einen einzigen
Druckauslass 13 (Förderdruck P') zur Ventilkombination V auf. Der Druckauslass 13
umfasst ein (Fig. 6) Druckrohr 23, das von einem einzigen Auslass 14 eines innenliegenden
Ventilblocks 10 zum Druckauslass 13 führt, über dem die Ventilkombination V außen
auf dem Gehäuse montiert ist. Der Ventilblock 10 enthält die Blende B, das Rückschlagventil
R, das Niederdruck-Umschaltventil U und die optionale Druckweiche DW. Der Förderauslass
der Hochdruckpumpe 5 ist bei 11 an den Ventilblock 10 angeschlossen, beispielsweise
mittels eines Druckrohres 38 (Förderdruck P1 der Hochdruckpumpe 5), während der Förderauslass
der Niederdruckpumpe 6 an einem Einlass 12 im Ventilblock 10 angeschlossen ist (Förderdruck
P3 der Niederdruckpumpe 6).
[0025] Das Niederdruck-Umschaltventil U ist durch eine Feder 37 in Sperrrichtung vorbelastet,
und wird über eine Vorsteuerleitung 41 mit einer darin enthaltenen Blende 42 in Aufsteuerrichtung
beaufschlagt. Die Druckweiche DW, falls vorhanden, wird durch eine Feder 35 in Aufsteuerrichtung
zur Rücklaufleitung 9 durch eine Feder 35 vorgespannt und in Auf- und Zusteuerrichtungen
ferner über Vorsteuerleitungen 31, 31' beaufschlagt, die als Gehäusekanäle im Ventilblock
10 ausgebildet sind.
[0026] Für eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Pumpenaggregats A in Fig. 4, die mit
einem Drehstrom-Unterölmotor 7 ausgestattet ist, der die Druckweiche DW nicht unbedingt
benötigt, können die Gehäusekanäle im Ventilblock 10 durch Stopfen 40 verschlossen
sein, oder kann, alternativ, ein noch kompakterer Ventilblock 10 verwendet werden,
der die Druckweiche DW (und die Blende B) nicht enthält (nicht gezeigt).
[0027] Die Gehäusekanäle im Ventilblock 10 in Fig. 4 (Vorsteuerleitung 31, eine Zweigleitung
über das Rückschlagventil R, die Vorsteuerleitung 41, und eine Verbindungsleitung
32 über die Druckweiche DW zum Rücklaufkanal 9 zweigen von einer Druckleitung ab,
die im Ventilblock 10 vom Einlass 11 zum Auslass 14 und über das Druckrohr 23 zum
Druckauslass 13 verläuft. Das Niederdruck-Umschaltventil U ist in einer vom zweiten
Einlass 12 des Ventilblocks 10 zur Rücklaufleitung 9 geführten Arbeitsleitung enthalten,
an die die über das Rückschlagventil R geführte Verbindungsleitung angeschlossen ist.
Zum einzigen Auslass 14 des Ventilblocks 10 kann ein weiteres Druckrohr 39 verbaut
sein (siehe auch Fig. 6).
[0028] Fig. 5 zeigt das erfindungsgemäße Pumpenaggregat A in einer Seitenansicht mit weggelassener
Ventilkombination V. An beiden Seiten des einzigen Druckauslasses 13 (Druck P') sind
Bohrungen 15' für die in Fig. 3 gezeigten Befestigungsschrauben 15 platziert. In diesem
Bereich kann beispielsweise auch der Rücklaufanschluss 8 in der Gehäuseaußenwand liegen.
[0029] Die Schnittdarstellung in Fig. 6 (Schnittebene VI - VI in Fig. 5) zeigt den Innenaufbau
des Gehäuses 1, 2, 4, 3 im Detail. Der Rohrabschnitt des Gehäuses 1 weist eine eingeformte
Innenwandstruktur 16 auf, die zur Montage eines Stators des Unterölmotors 7 dient,
dessen Antriebswelle 24 durch ein nicht näher hervorgehobenes Lager in der Innenwandstruktur
16 zu einem Antriebsexzenter 25 für die Hochdruck- und Niederdruckpumpen 5, 6 führt.
[0030] Die Hochdruckpumpe 5 besteht bei der gezeigten Ausführungsform beispielsweise aus
drei um 120° um die Antriebswellenachse versetzt montierten Kolbenpumpenelementen
5', die auf einem Hochdruck-Drucksammelring 19 und mit diesem an der Innenwandstruktur
16 montiert sind. Die Niederdruckpumpe 6 umfasst bei der gezeigten Ausführungsform
ebenfalls beispielsweise drei Niederdruck-Kolbenpumpenelemente 6', die um je 120°
zueinander versetzt um die Antriebswellenachse 24 gruppiert und beispielsweise über
Distanzscheiben mit Befestigungsschrauben 17 an der Gehäuse-Innenwandstruktur 16 montiert
sind, so dass sich in Umfangsrichtung regelmäßig Hochdruck-Pumpenelemente 5' und Niederdruck-Pumpenelemente
6' abwechseln. Auf den Niederdruck-Pumpenelementen 6' ist ein Niederdruck-Drucksammelring
26 montiert, auf welchem direkt der Ventilblock 10 montiert sein kann, und zwar mit
denselben Befestigungsschrauben 17. Hierzu wird auf die Fig. 7, 8 und 14, 15 verwiesen.
[0031] Zum zweiten Einlass 12 des Ventilblocks 10 (Öffnung 29) führt ein Druckventil des
linksseitigen Niederdruck-Pumpenelementes 6' durch eine Sammelplatte 27 des Niederdruck-Drucksammelringes
26. Die drei Sammelplatten 27 des Niederdruck-Drucksammelrings 26 sind miteinander
über Rohrabschnitte 28 verbunden sind, so dass alle drei Niederdruck-Pumpenelemente
6' gemeinsam in den zweiten Einlass 12 fördern.
[0032] Vom Hochdruck-Drucksammelring 19 ist in Fig. 6 ein anhand Fig. 14 und 15 erläuterter
Körper 20 über Rohrabschnitte 21 mit zwei weiteren Körpern 22, 22' (Fig. 14) des Hochdruck-Sammelrings
verbunden. Ein Druckrohr 39 verbindet den einzigen Auslass 14 des Ventilblocks 10
mit dem Körper 20. Ein weiteres Druckrohr 38 (Druck P1) verbindet den Einlass 11 des
Ventilblocks 10 mit einem anderen Körper 22' (Fig. 14) des Hochdruck-Drucksammelrings
19. Der Ventilblock 10 enthält das Rückschlagventil R, die Blende B, das Niederdruck-Umschaltventil
U, und die gegebenenfalls erforderliche Druckweiche DW in äußerst kompakter Anordnung
und entsprechend verschaltet über in Fig. 4 angedeutete Gehäusekanäle im Ventilblock
10. Zumindest einige der Hochdruck- und/oder Niederdruck-Pumpenelemente 5', 6' sind
über Saugschläuche 18 mit einem je nach Betriebsposition des Pumpenaggregats A (stehend
oder liegend) tiefliegenden Ölsumpf (Rücklaufleitung 9) verbunden. Der Körper 20 des
Hochdruck-Drucksammelrings 19, der über das Druckrohr 39 mit dem einzigen Auslass
14 des Ventilblocks 10 verbunden ist, verbindet diesen Strömungsweg über das durch
die aufgebohrte Gehäuse-Innenwandstruktur 16 eingesetzte Druckrohr 23 mit dem einzigen
Druckauslass 13 des Gehäuses (gelieferter Druck P').
[0033] Fig. 7 verdeutlicht eine Montagephase des Pumpenaggregats A, bei der zunächst die
Hochdruck-Pumpenelemente 5' und die Niederdruck-Pumpenelemente 6' sowie die Saugschläuche
18, der in Fig. 7 nicht sichtbare Hochdruck-Drucksammelring 19 und der Niederdruck-Sammelring
26 mit den Rohrabschnitten 28 und den Sammelplatten 27 auf den Niederdruck-Pumpenelementen
6' auf der Gehäuse-Innenwandstruktur 16 angebracht sind. Im Körper 22' des Hochdruck-Drucksammelrings
19 liegt ein Anschluss frei, der auf den Einlass 11 des Ventilblocks 10 (Fig. 6) ausgerichtet
ist, während in dem Körper 20 des Hochdruck-Drucksammelrings 19 unter einem anderen
Hochdruck-Pumpenelement 5' ein Einlass 14' freiliegt, der auf den einzigen Auslass
14 des zu montierenden Ventilblocks 10 ausgerichtet ist. Schließlich liegt in einer
Sammelplatte 27 auf einem Niederdruck-Pumpenelement 6' (in Fig. 7 links) eine Öffnung
29' frei (Förderdruck P3 der Niederdruckpumpe 6), der auf den zweiten Einlass 12 des
zu montierenden Ventilblocks 10 ausgerichtet ist. Bei 14' und 11 werden in oder nach
der in Fig. 7 gezeigten Montagephase die in Fig. 6 angedeuteten Druckrohre 39, 38
eingesetzt.
[0034] In Fig. 8 ist der Ventilblock 10 unter die Saugschläuche 18 eingebaut und mit den
gleichen Befestigungsschrauben 17 festgelegt, die auch zwei der Niederdruck-Pumpenelemente
6' an der Gehäuse-Innenwandstruktur 16 fixieren. Die Druckrohre 38, 39 (gestrichelt
angedeutet), stellen druckdichte Verbindungen zwischen dem Ventilblock 10 und den
Körpern 22', 20 des Hochdruck-Drucksammelrings 19 her.
[0035] Fig. 9 ist eine Seitenansicht des Ventilblocks 10, der einen angenähert trapezförmigen
Umriss aufweisen kann, und gemäß Fig. 8 in den weitestgehend runden Innenquerschnitt
des Gehäuses eingeschmiegt ist. Fig. 9 zeigt die Ventilblock-Außenseite, in der der
einzige Auslass 14 (Druck P'), in den das Druckrohr 39 eingebracht wird, der Einlass
11, in den das Druckrohr 38 eingebracht wird (Druck P1), und der Bereich 12 mit der
Öffnung 29 zum Rückschlagventil R liegen. Ferner verdeutlicht Fig. 9 die Gruppierung
der Blende B, der Druckweiche DW, des Niederdruck-Umschaltventils U und des Rückschlagventils
R im Ventilblock 10.
[0036] Die zugehörige Schnittdarstellung in Fig. 10 (Schnittebene X - X in Fig. 9) zeigt
einen Blendeneinsatz 30 in einer Blockbohrung, an die der Einlass 11 angeschlossen
ist, von der stromauf des Blendeneinsatzes 30 die Steuerleitung 31 zur Schließsteuerseite
der Druckweiche DW abzweigt, und von der stromab des Blendeneinsatzes 30 die Verbindungsleitung
32 abzweigt, die über die Druckweiche DW zum Rücklaufkanal 9 führt. Einige der Blockbohrungen
sind in Fig. 10 durch Verschlussschrauben verschlossen.
[0037] Fig. 11 zeigt im Schnitt (Schnittebene XI - XI in Fig. 9) die Druckweiche DW, die
in einer Blockbohrung einen Sitzventilkegel 33 enthält, der mit einem Ventilsitz 34
eines Hülseneinsatzes zusammenarbeitet und durch die Feder 35 in Öffnungsrichtung
beaufschlagt ist. An die Schließsteuerseite beim größeren Enddurchmesser des Sitzventilkegels
33 ist die Steuerleitung 31 angeschlossen, während die Steuerleitung 31' von der Verbindungsleitung
32 abzweigt und zur Öffnungssteuerseite im Bereich der Feder 35 des Sitzventilkegels
33 führt.
[0038] Fig. 12 zeigt im Schnitt (Schnittebene XII - XII in Fig. 9) das Niederdruck-Umschaltventil
U mit einem Ventilschieber 36 in einer Blockbohrung des Ventilblocks 10. Der Ventilschieber
36 wird in die gezeigte Sperrstellung durch die Feder 37 beaufschlagt und trennt einen
Gehäusekanal 43 von der Rücklaufleitung 9. In Aufsteuerrichtung des Ventilschiebers
36 (Fig. 12 nach oben) wird der Ventilschieber 36 die Blende (oder Düse) 42 aus dem
Steuerkanal 41 beaufschlagt, der von der von der Blende B kommenden Verbindungsleitung
32 abzweigt.
[0039] Fig. 13 zeigt im Schnitt (Schnittebene XIII - XIII in Fig. 9) das Rückschlagventil
R mit einem einen Sitz 44 bildenden Einschraubeinsatz und einem pilzförmigen Ventilelement
45, das in einer Blockbohrung die Verbindungsleitung 32 von dem zum Niederdruck-Umschaltventil
U führenden Kanal 43 trennt. Die Blockbohrung weist die Öffnung 29 (Druck P3) auf,
die mit der in Fig. 7 gezeigten Öffnung 29' ausgerichtet ist.
[0040] Fig. 14 verdeutlicht schematisch den Hochdruck-Drucksammelring 19 mit den drei Körpern
20, 22 und 22', die über die Rohrabschnitte 21 miteinander verbunden sind. Der Körper
20 weist an einer Seite einen Anschlussfortsatz 47 auf, in welchem eine Bohrung 46
zum Einpressen des Druckrohres 23 geformt ist, die über einen Kanal 48 mit einem Anschluss
39" verbunden ist, in welchem das Druckrohr 39 sitzt. Der Körper 22' des Hochdruck-Drucksammelrings
19 weist einen Anschluss 38" auf, in dem das Druckrohr 38 sitzt, und der mit dem Rohrabschnitt
21 kommuniziert.
Funktion des Pumpenaggregats A der Fig. 3 bis 15:
[0041] Nach Einschalten des Unterölmotors 7 fördern beide Pumpen 5, 6 gemeinsam, wobei ihre
Förderströme über das Rückschlagventil R in der in Fig. 4 gezeigten Absperrstellung
des Niederdruck-Umschaltventils U vereinigt werden und zunächst über die in der Durchgangsstellung
stehende Druckweiche DW in die Rücklaufleitung 9 abströmen, so dass der Unterölmotor
7 im Falle eines Einphasen-Wechselstrommotors leicht anzulaufen vermag. Sobald der
Unterölmotor 7 angelaufen ist und an der Blende B ein ausreichendes Druckgefälle entsteht,
wird die Druckweiche DW über die Steuerleitung 31 in die Sperrstellung gebracht, so
dass bei offenem Rückschlagventil R das geförderte Druckmittel (Druck P') am einzigen
Druckauslass 13 des Gehäuses ansteht. Sobald über die Blende 42 und die Steuerleitung
41 ein ausreichend hoher, durch die Feder 37 definierter Druck vorliegt, wird das
Niederdruck-Umschaltventil U aufgesteuert, so dass die Fördermenge (Förderdruck P3)
der Niederdruckpumpe 6 widerstandsarm in die Rücklaufleitung 9 gefördert wird, und
nurmehr die Hochdruckpumpe 5 bei dann geschlossen gehaltenem Rückschlagventil R zum
einzigen Druckauslass 13 fördert (Druck P'), bis schließlich der gewünschte Maximaldruck
(begrenzt durch das Systemdruckbegrenzungsventil DB) von beispielsweise 700 bar erreicht
ist, der am Druckanschluss P vom Wegeventil W verarbeitbar ist. Beispielsweise wird
am Verbraucheranschluss A' der Sekundärdruck durch das Sekundärdruckbegrenzungsventil
SD auf 100 bar begrenzt.
[0042] Die summierten Förderströme beider Pumpen 5, 6 werden beispielsweise für einen schnell
auszuführenden Leerhub eingesetzt, während der Förderstrom nur der Hochdruckpumpe
5 zum Aufbauen des erforderlichen hohen Maximaldrucks von beispielsweise etwa 700
bar verwendet wird, nachdem der Leergang durchfahren ist.
[0043] Wird der Unterölmotor 7 als Drehstrommotor ausgebildet, der auch gegen Druck anlaufen
kann, dann kann die Druckweiche DW entfallen oder passiviert sein.
[0044] Wird der Unterölmotor 7 abgeschaltet, und sinkt durch Verbrauch der Druck in der
zum Druckauslass 13 führenden Druckleitung entsprechend weit ab, geht das Niederdruck-Umschaltventil
U wieder in die gezeigte Absperrstellung und nimmt die Druckweiche DW wieder ihre
gezeigte Durchgangsstellung ein, so dass das System druckentlastet ist.
1. Pumpenaggregat (1) zur Versorgung wenigstens eines Wegeventils (W), mit einem eine
Hochdruckpumpe (5) und eine Niederdruckpumpe (6) und deren gemeinsamen elektrischen
Unterölmotor (7) und Öl enthaltenden Gehäuse (1, 2, 4) mit einem an eine Rücklaufleitung
(9) angeschlossenen Rücklaufanschluss (8), und mit einer zwischen getrennten Förderauslässen
der Pumpen (5, 6) und einem Druckanschluss (P) montierten Ventilanordnung (V), die
zumindest ein druckabhängig aufsteuerbares Niederdruck-Umschaltventil (U) zur Rücklaufleitung
(9), ein die Förderströme der Pumpen (5, 6) bis zum Aufsteuern des Niederdruck-Umschaltventils
(U) vereinigendes Rückschlagventil (R), und ein Systemdruckbegrenzungsventil (DB)
umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ventilkombination (V) zumindest das Niederdruck-Umschaltventil (U) und das
Rückschlagventil (R) innen im Gehäuse (1, 2, 4) angeordnet und so verschaltet sind,
dass die Förderströme der Pumpen (5, 6) im Gehäuseinneren zu einem einzigen Druckauslass
(P', 13) des Gehäuses vereinigbar sind, an den zumindest das außen am Gehäuse montierte
Systemdruckbegrenzungsventil (DB) angeschlossen ist.
2. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilkombination (V) für einen Wechselstrom-Unterölmotor (7) der Pumpen (5,
6) eine Druckweiche (DW) zur Rücklaufleitung (9) und eine der Druckweiche zugeordnete
Blende (B) umfasst, und dass die Druckweiche (DW) und die Blende (B) zusammen mit
dem Niederdruck-Umschaltventil (U) und dem Rückschlagventil (R) innen im Gehäuse (1,
2, 4) angeordnet sind.
3. Pumpenaggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Niederdruck-Umschaltventil (U), das Rückschlagventil (R), und gegebenenfalls
die Druckweiche (DW) mit ihrer Blende (B), in einem gemeinsamen Ventilblock (10) angeordnet
sind, der im Inneren des Gehäuses an an einer Gehäuse-Innenwandstruktur (16) verbauten
Pumpenelementen (5', 6') beider Pumpen (5, 6) montiert ist.
4. Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilblock (10) einen einzigen Auslass (14) aufweist, der durch die Gehäuse-Innenwandstruktur
(16) hindurch mit dem Druckauslass (13, P') des Gehäuses (1, 2, 4) verbunden ist.
5. Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilblock (10) einen annähernd trapezförmigen, in einen annähernd kreisförmigen
Innenquerschnitt des Gehäuses (1, 2, 4) einschmiegbaren Umriss aufweist.
6. Pumpenaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, jeweils über einen Hochdruck- und einen Niederdruck-Drucksammelring (26,
19) miteinander verbundene, vorzugsweise jeweils drei, Hochdruck- und Niederdruck-Pumpenelemente
(5', 6') in Umfangsrichtung um eine Antriebswelle (24) des Unterölmotors (7) abwechselnd
in im Wesentlichen der gleichen Radialebene des Gehäuses an der Gehäuse-Innenwandstruktur
(16) verbaut sind, und dass, vorzugsweise, der Ventilblock (10) auf Sammelplatten
(27) des Niederdruck-Drucksammelrings (26) montiert ist.
7. Pumpenaggregat nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruck-Drucksammelring (19) einen unter einem Hochdruck-Pumpenelement (5')
montierten, einen Anschluss-Fortsatz (47) umfassenden Körper (20) aufweist, durch
den hindurch der Auslass (14) des Ventilblocks (10) mit dem Druckauslass (13, P')
des Gehäuses (1, 2, 4) verbunden ist, vorzugsweise über ein in den Anschluss-Fortsatz
(47) des Körpers (20) und durch die aufgebohrte Gehäuse-Innenwandstruktur (16) eingepresstes
Druckrohr (23).
8. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von einer vorbestimmten stehenden oder liegenden Betriebsposition des Pumpenaggregats
(A) Ansaugschläuche (18) an zumindest einigen Hochdruck- und/oder Niederdruck-Pumpenelementen
(5', 6') bis in einen abhängig von der Gebrauchsposition tiefliegenden Ölsumpf im
Gehäuse (1, 2, 4) geführt sind.
9. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1, 2, 4) ein außen verrippter Rohrabschnitt mit der eingeformten Gehäuse-Innenwandstruktur
(16) sowohl zum Fixieren des Unterölmotors (7) als auch zur Montage der Pumpen (5,
6) ist, der an beiden Enden angebrachte Gehäusedeckel (2, 4) aufweist, wobei vorzugsweise,
ein Gehäusedeckel (2) ein Kühlgebläse (3) trägt.
10. Pumpenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einzigen außenliegende Teile der Ventilkombination (V) Wegeventile (W) über dem Druckauslass
813) des Gehäuses und an der Gehäuseaußenwand montiert sind, insbesondere das Systemdruckbegrenzungsventil
(DB) und, vorzugsweise, ein Sekundärdruckbegrenzungsventil (SD), an dem das Wegeventil
(W) angebracht ist.
11. Pumpenaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (B), das Rückschlagventil (R), das Niederdruck-Umschaltventil (U), und
die Druckweiche (DW) jeweils in über innen im Ventilblock (10) verlaufende Kanäle
verbundenen Blockbohrungen eingesetzte Ventileinsätze (30, 33, 36, 45) aufweisen.
12. Pumpenaggregat nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss (38') des Ventilblocks (10) mit einer Öffnung (38") des Hochdruck-Drucksammelrings
(19) und der einzige Auslass (14, 39') des Ventilblocks (10) mit einer Öffnung (39")
des Anschluss-Körpers (20) des Hochdruck-Drucksammelrings (19) über je ein eingesetztes
Druckrohr (38, 39) verbunden sind, und dass der Ventilblock (10) mit einer Öffnung
(29) zum Rückschlagventil (2) abgedichtet direkt über einem Auslass (29'), vorzugsweise
in einer Sammelplatte (27), des Niederdruck-Drucksammelrings (26), montiert ist.
1. Pump aggregate (1) for supplying at least one directional control valve (W), the pump
aggregate comprising a housing (1, 2, 4) containing a high-pressure pump (5) and a
low-pressure pump (6), and an oil-immersed electric motor (7) common for both pumps
(5, 6) and oil and a return line port (8) connected to a return line (9), and a valve
arrangement (V) mounted between separated discharge outlet ports of the pumps (5,
6) and a pressure port (P), said valve arrangement (V) comprising at least one low-pressure
change-over valve (U), which can be switched open to the return line (9) depending
from pressure, a check valve (R) combining the discharge flows of both pumps (5, 6)
until the low-pressure change-over valve (U) is switched open, and a system pressure-limiting
valve (DB), characterised in that at least the low-pressure change-over valve (U) and the check valve (R) of the valve
combination (V) are arranged in the interior of the housing (1, 2, 4) and are circuited
in such a way that the discharge flows of both pumps (5, 6) are combinable in the
housing interior into a single pressure outlet port (P', 13) of the housing, to which
pressure outlet port at least the system pressure-limiting valve (DB) mounted on the
exterior of the housing is connected.
2. Pump aggregate according to Claim 1, characterised in that in the case of an oil-immersed alternating current motor (7) commonly driving both
pumps (5, 6) the valve combination (V) comprises a pressure shunting switch (DW) connectable
to the return line (9) and an aperture (B) assigned to the pressure shunting switch,
and that the pressure shunting switch (DW), the aperture (B), the low-pressure change-over
valve (U) and the check valve (R) are all arranged in the interior of the housing
(1, 2, 4).
3. Pump aggregate according to Claim 1 or 2, characterised in that the low-pressure change-over valve (U), the check valve (R), and optionally the pressure
shunting switch (DW) with its aperture (B) are arranged in a common valve block (10),
which is mounted in the interior of the housing on pump elements (5', 6') of both
pumps (5, 6) which pump elements are installed on a housing interior wall structure
(16).
4. Pump aggregate according to Claim 3, characterised in that the valve block (10) has a single outlet port (14) that is connected through the
housing interior wall structure (16) to the pressure outlet port (13, P') of the housing
(1, 2, 4).
5. Pump aggregate according to Claim 3, characterised in that the valve block (10) has an approximately trapezoidal contour that can be nestled
into an approximately circular interior cross-section of the housing (1, 2, 4).
6. Pump aggregate according to Claim 3, characterised in that a plurality of high-pressure and low-pressure pump elements (5', 6'), preferably
three of each kind, respectively connected to one another via a high-pressure and
a low-pressure pressure collector ring (26, 19), are alternatingly installed at the
housing interior wall structure (16) in circumferential direction around a drive shaft
(24) of the oil-immersed motor (7) and in essentially the same radial plane of the
housing and that, preferably, the valve block (10) is mounted on collector plates
(27) provided in the low-pressure pressure collector ring (26).
7. Pump aggregate according to Claims 4 to 6, characterised in that the high-pressure pressure collector ring (19) contains a body (20) mounted underneath
one of the high-pressure pump elements (5'), the body (20) comprising a connection
protrusion (47) and through which body the single outlet port (14) of the valve block
(10) is connected to the pressure outlet port (13, P') of the housing (1, 2, 4), preferably
via a pressure resistant pipe (23) press-fit into the connection protrusion (47) of
the body (20) and through a bore penetrating the housing interior wall structure (16).
8. Pump aggregate according to Claim 1, characterised in that depending on a predetermined upright or recumbent operating position of the pump
aggregate (A), suction hoses (18) connected to at least some high-pressure and / or
low-pressure pump elements (5', 6'), extend to a low-lying oil sump in the housing
(1, 2, 4), the low position of the oil sump depending on the respective operation
position during use.
9. Pump aggregate according to Claim 1, characterised in that the housing (1, 2, 4) is an externally ribbed pipe section with the moulded-in housing
interior wall structure (16) both for fixing in place the oil-immersed motor (7) and
the pumps (5, 6), the pipe section bearing housing cover lids (2, 4) affixed on both
pipe section ends, wherein preferably, one housing cover lid (2) bears a cooling fan
(3).
10. Pump aggregate according to Claim 1, characterised in that the sole externally arranged parts of the valve combination (V) are directional control
valves (W) mounted to the housing exterior wall on top of the single pressure outlet
port (13) of the housing, particularly the system pressure-limiting valve (DB) and,
preferably, a secondary pressure-limiting valve (SD), to which the directional control
valve (W) is affixed.
11. Pump aggregate according to at least one of the preceding claims, characterised in that the aperture (B), the check valve (R), the low-pressure change-over valve (U), and
the pressure shunting switch (DW) each have valve inserts (30, 33, 36, 45) inserted
into bores of the valve block (10), the bores being interconnected via channels formed
in the interior of the valve block (10).
12. Pump aggregate according to at least one of the preceding claims, characterised in that a connection port (38') of the valve block (10) is connected to an opening (38")
of the high-pressure pressure collector ring (19) by an inserted pressure pipe (38),
that the single outlet port (14) of the valve block (10) is connected to an opening
(39") of the body (20) of the high-pressure pressure collector ring (19), by an inserted
pressure pipe (39), and that the valve block (10) connected via an opening (29) to
the check valve (2) is mounted with the opening (29) in a sealed manner directly on
top of an outlet (29') of the low-pressure pressure collector ring (26), preferably
above an outlet (29') provided in a collector plate (27) of the low-pressure collector
ring (26).
1. Groupe moteur-pompe (1) pour l'alimentation d'au moins un distributeur (W), comprenant
un carter (1, 2, 4) renfermant une pompe haute-pression (5) et une pompe basse-pression
(6) et leur moteur électrique (7) commun immergé dans l'huile et de l'huile, comprenant
par ailleurs un raccord d'écoulement de retour (8) raccordé à une conduite d'écoulement
de retour (9), et comprenant un agencement de vannes (V), qui est monté entre des
sorties de refoulement séparées des pompes (5, 6) et un raccord de pression (P), et
qui comporte au moins une vanne de commutation basse-pression (U) vers la conduite
d'écoulement de retour (9), commandée en ouverture en fonction de la pression, une
vanne anti-retour (R) réunissant les écoulements de refoulement des pompes (5, 6)
jusqu'à l'ouverture commandée de la vanne de commutation basse-pression (U), et une
vanne de limitation de la pression du système (DB),
caractérisé en ce que concernant la combinaison de vannes (V), au moins la vanne de commutation basse-pression
(U) et la vanne anti-retour (R) sont agencées à l'intérieur du carter (1, 2, 4) et
sont montées en circuit de manière telle, que les écoulements de refoulement des pompes
(5, 6) puissent être réunis à l'intérieur du carter en une sortie de pression (P',
13) unique du carter, à laquelle est raccordée au moins la vanne de limitation de
la pression du système (DB) montée à l'extérieur du carter.
2. Groupe moteur-pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que la combinaison de vannes (V) comprend, pour un moteur à courant alternatif immergé
dans l'huile (7) des pompes (5, 6), une balance de pression (DW) vers la conduite
de retour (9), et un diaphragme (B) associé à la balance de pression, et en ce que la balance de pression (DW) et le diaphragme (B) sont agencés en commun avec la vanne
de commutation basse-pression (U) et la vanne anti-retour (R), à l'intérieur du carter
(1, 2, 4).
3. Groupe moteur-pompe selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la vanne de commutation basse-pression (U), la vanne anti-retour (R) et, le cas échéant,
la balance de pression (DW) avec son diaphragme (B), sont agencés dans un bloc de
vannes commun (10), qui est monté, à l'intérieur du carter, sur des éléments de pompe
(5', 6') des deux pompes (5, 6) placés sur une structure de paroi intérieure de carter
(16).
4. Groupe moteur-pompe selon la revendication 3, caractérisé en ce que le bloc de vannes (10) présente une sortie (14) unique, qui est reliée, à travers
la structure de paroi intérieure de carter (16), à la sortie de pression (13, P')
du carter (1, 2, 4).
5. Groupe moteur-pompe selon la revendication 3, caractérisé en ce que le bloc de vannes (10) présente un tracé de contour approximativement de forme trapézoïdale,
pouvant s'insérer étroitement dans une section transversale intérieure approximativement
circulaire du carter (1, 2, 4).
6. Groupe moteur-pompe selon la revendication 3, caractérisé en ce que plusieurs éléments de pompe haute-pression et basse-pression (5', 6'), de préférence
respectivement trois de chacun, reliés respectivement par l'intermédiaire d'un anneau
collecteur de pression haute-pression et basse-pression (26, 19), sont placés sur
la structure de paroi intérieure de carter (16), de manière alternée dans la direction
périphérique autour d'un arbre d'entraînement (24) du moteur (7) immergé dans l'huile,
et sensiblement dans le même plan radial du carter, et en ce que, de préférence, le bloc de vannes (10) est monté sur des plaques collectrices (27)
de l'anneau collecteur de pression basse-pression (26).
7. Groupe moteur-pompe selon les revendications 4 à 6, caractérisé en ce que l'anneau collecteur de pression haute-pression (19) comprend un corps (20) monté
sous un élément de pompe haute-pression (5') et comportant un prolongement de raccordement
(47), et à travers lequel la sortie (14) du bloc de vannes (10) est reliée à la sortie
de pression (13, P') du carter (1, 2, 4), de préférence par l'intermédiaire d'un tube
de pression (23) monté à force dans le prolongement de raccordement (47) du corps
(20) et à travers la structure de paroi intérieure de carter (16) percée.
8. Groupe moteur-pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en fonction d'une position de service debout ou couchée, prédéterminée, du groupe
moteur-pompe (A), des tuyaux d'aspiration (18) sur au moins quelques-uns des éléments
de pompe haute-pression et/ou basse-pression (5', 6'), mènent jusqu'au bain d'huile
en position basse dans le carter (1, 2, 4) en fonction de la position de service.
9. Groupe moteur-pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carter (1, 2, 4) est un tronçon de tube à ailettage extérieur, comportant la structure
de paroi intérieure de carter (16) destinée aussi bien à la fixation du moteur (7)
immergé dans l'huile, qu'au montage des pompes (5, 6), ledit tronçon de tube présentant
des couvercles de carter (2, 4) rapportés aux deux extrémités, un couvercle de carter
(2) portant de préférence un ventilateur de refroidissement (3).
10. Groupe moteur-pompe selon la revendication 1, caractérisé en ce que des parties individuelles de la combinaison de vannes (V), situées à l'extérieur,
sont montées avec le distributeur (W) par-dessus la sortie de pression (13) du carter
et sur la paroi extérieure du carter, notamment la vanne de limitation de la pression
du système (DB) et, de préférence, une vanne de limitation de pression secondaire
(SD) sur laquelle est rapporté le distributeur (W).
11. Groupe moteur-pompe selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le diaphragme (B), la vanne anti-retour (R), la vanne de commutation basse-pression
(U) et la balance de pression (DW) présentent des inserts de vanne (30, 33, 36, 45)
insérés dans des alésages de bloc reliés par l'intermédiaire de canaux s'étendant
à l'intérieur du boc de vannes (10).
12. Groupe moteur-pompe selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un raccord (38') du bloc de vannes (10) est relié à une ouverture (38") de l'anneau
collecteur de pression haute-pression (19), et l'unique sortie (14, 39') du bloc de
vannes (10) est reliée à une ouverture (39") du corps de raccordement (20) de l'anneau
collecteur de pression haute-pression (19), par l'intermédiaire, à chaque fois, d'un
tube de pression (38, 39) inséré, et en ce que le bloc de vannes (10) est monté de manière étanche, avec une ouverture (29) vers
la vanne anti-retour (R), directement par-dessus une sortie (29'), de préférence dans
une plaque collectrice (27) de l'anneau collecteur de pression basse-pression (26).
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