[0001] Die Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube mit einer Verstelleinrichtung zum Senken
und Heben derselben, umfassend ein ortsfestes fixiertes erstes Teilsegment, ein an
dem ersten Teilsegment verschiebbar gehaltenes zweites Teilsegment sowie ein Halterungs-
und Führungselement, welches mit dem ersten und zweiten Teilsegment in Wirkverbindung
steht, wobei auf das zweite verschiebbar gehaltene Teilsegment wenigstens ein Kraftspeicher
einwirkt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind aus der
DE3920558 und der
DE 202005004307 Dunstabzugshauben bekannt, wobei die Erstgenannte ein Entlüftungsgerät für einen
Küchenherd beschreibt, welche eine oberhalb des Herdes angeordnete senkrecht verschiebbar
gehaltene Haube umfasst, und zur Verbesserung der Führung der verschiebbaren Haube
oberhalb der Haube einerseits und an einem ortsfesten Teil andererseits in Wirkverbindung
stehende Halterungs- und Führungselemente für die Haube vorgesehen sind. Zum Gewichtsausgleich
des verschiebbaren Teils verfügt die Haube über mindestens eine bei Bewegung der Haube
betätigbare Gasfeder. Entsprechendes gilt auch für die zweitgenannte Druckschrift
des Standes der Technik, die eine Inselhaube beschreibt. Diese verfügt über einen
in einem Ansauggehäuse angeordneten Kaminabschnitt mit einer Aufhängevorrichtung,
wobei der Kaminabschnitt mit einer Bewegung aus einer Normallage von der Aufhängevorrichtung
weg in eine tiefe Position gegen einen der Bewegungsrichtung entgegen wirkenden Kraftspeicher
ortsverlegbar ist und in zumindest einer Stellungsposition arretierbar ist.
[0003] Eine Dunstabzugshaube mit einer eingangs genannten Verstelleinrichtung ist beispielsweise
aus der
EP 0 552 686 A1 bekannt.
[0004] Bei diesen aus dem Stand der Technik bekannten Ausführungsformen wird als nachteilig
angesehen, dass einerseits die Laufeigenschaften und Geräuschentwicklung insbesondere
durch Einsatz von Federmechanik negativ beeinflusst werden, wobei andererseits eine
Einstellbarkeit der Kraftstärke des Kraftspeichers in Bezug auf das Gewicht des verschiebbar
angeordneten Geräteteils, dem er entgegenwirkt, nicht gegeben ist.
[0005] Die
US 2,821,239 beschreibt einen Trailersitz, bei dem die Länge eines Hebelarms über eine Lochreihe
verstellbar ist.
[0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem eine Dunstabzugshaube mit einer Verstelleinrichtung
zum Senken und Heben derselben derart weiterzubilden, dass sie ein Gerätegewicht spezifisches
Senken und Heben bei verbesserten Laufeigenschaften der ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
[0008] Erfindungsgemäß umfasst eine Dunstabzugshaube mit einer Verstelleinrichtung zum Senken
und Heben derselben ein ortsfest fixiertes erstes Teilsegment, ein an dem ersten Teilsegment
verschiebbar gehaltenes zweites Teilsegment sowie ein Halterungs- und Führungselement,
welches mit dem ersten und zweiten Teilsegment in Wirkverbindung steht, wobei auf
das zweite verschiebbar gehaltene Teilsegment wenigstens ein Kraftspeicher einwirkt.
Dabei zeichnet sich die Verstelleinrichtung dadurch aus, dass der Kraftspeicher zur
Einstellung seiner Kraftstärke in seiner Einbaulage variierbar ist.
[0009] Dabei umfasst der Kraftspeicher eine Gasdruckfeder und/oder eine Schraubenfeder und
ist in unterschiedlichen Winkellagen zu dem Halterungs- und Füh-rungselement insbesondere
an den Teilsegmenten festlegbar.
[0010] Zweckmäßiger Weise ist an wenigstens einem der Teilsegmente eine insbesondere auf
einem Bogen verlaufende Lochreihe oder wenigstens ein insbesondere bogenförmiges Langloch
vorgesehen, woran der Kraftspeicher einstellbar in einem Einbauwinkel festlegbar ist.
Das heißt anstelle eines bogenförmigen Lochbildes an einem der Teilsegmente zur Positionierungsfestlegung
des einen Federendes in einem bestimmten Winkel ist auch wenigstens ein bogenförmiges
Langloch ausführbar. Dabei erstreckt sich die Lochreihe oder das Langloch bevorzugt
von einer im Wesentlichen vertikalen Einbaulage des Kraftspeichers für eine große
Kraftstärke bis zu einer schrägen Einbaulage des Kraftspeichers für eine geringe Kraftstärke.
Somit ergibt sich ein einstellbarer Justierbereich, der an der Lochreihe beziehungsweise
an dem gebogenen Langloch quasi abgegriffen werden kann. Die Lochreihe bzw. das wenigstens
eine Langloch kann statt bogenartig auch linear verlaufen, wobei dies Auswirkung auf
die Länge des möglichen Verfahrweges haben kann.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst das erste Teilsegment vorzugsweise
ein an einer Wand, insbesondere an einer Schrankkorpuswand, festlegbares Aufnahmeblech,
welches mit einem von dem zweiten Teilsegment umfassten Abdeckblech zusammenwirkt,
welches das Aufnahmeblech und/oder das Halterungs- und Führungselement im Wesentlichen
abdeckt.
[0012] Das Halterungs- und Führungselement der Verstelleinrichtung ist bevorzugt als verbindende
Profilführung und besonders bevorzugt als Gleit-, Kugel- und/oder Rollenführung ausgebildet.
[0013] Vorzugsweise ist der Kraftspeicher an zumindest einem seiner Enden mit einem Kugelbolzen,
insbesondere an einem der Teilsegmente, festlegbar.
[0014] Einer der mit der Erfindung erreichten Vorteile besteht darin, dass eine verbesserte
Laufeigenschaft durch den Einsatz einer Profilführung erreicht ist, welche zweckmäßiger
Weise als Gleit-, Kugel- und/oder Rollenführen ausgelegt ist.
[0015] Einer weiterer mit der Erfindung erreichter Vorteile besteht in der Verstellmöglichkeit
der Kraftstärke des Kraftspeichers zur Anpassung der Verstelleinrichtung an unterschiedliche
Gerätegewichte bzw. Gewichtskräfte.
[0016] Der Kraftspeicher umfasst hierbei bevorzugt eine Gasdruckfeder und/oder eine Druckfeder
bzw. Schraubenfeder, wobei insbesondere Letztere mit einer geeigneten Führung zusammenwirken
kann.
[0017] Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist, dass die Kraft des Kraftspeichers durch
unterschiedliche Einbaulagen, insbesondere Einbauwinkel, eingestellt werden kann.
Grundsätzlich ist der Einbauwinkel in einem Bereich zwischen 0 und 90 Grad, das heißt
zwischen horizontaler und vertikaler Einbaulage, zur Verstellung der Kraftstärke von
0 bis 100 Prozent nutzbar, wobei dies im Einzelfall auch von dem jeweils zur Verfügung
stehenden Bauraum abhängt. Gegebenenfalls ist nicht der volle Winkelbereich zwischen
0 und 90 Grad zur Verstellung nutzbar, da je nach Länge des zu überbrückenden vertikalen
Verfahrweges und der Länge des Kraftspeichers, für eine im Wesentlichen horizontale
Einbaulage des Kraftspeichers gegebenenfalls der erforderliche Bauraum nicht zur Verfügung
steht.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung betrifft diese auch eine Dunstabzugshaube mit einer
Verstellvorrichtung zum Heben und Senken gemäß den beschriebenen und ausgeführten
Merkmalen.
[0019] Diese und weitere Merkmale sowie Vorteile ergeben sich auch aus einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, welches in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und nachfolgend
näher beschrieben wird. Es zeigt:
- Figur 1
- drei perspektivische Darstellungen einer Dunstabzugshaube, welche in einem Hängeschrank
verdeckt untergebracht ist, wobei die Darstellung a die verdeckte Situation, die Darstellung
b die abgesenkte Situation und die Darstellung c die abgesenkte Situation mit horizontal
herausgezogenem Wrasenschirm zeigt;
- Figur 2
- eine explosionsartige Darstellung einer erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung in der
Einbausituation in dem Hängeschrank gemäß der Figur 1; und
- Figur 3
- eine Ansicht auf die Verstelleinrichtung aus Richtung des Pfeils S gemäß der Figur
2.
[0020] Die Figur 1 zeigt in perspektivischen Darstellungen jeweils eine Dunstabzugshaube
1 in unterschiedlichen Situationen, welche in einem Hängeschrank 2 untergebracht ist.
Dabei zeigt die Figur 1 a die Dunstabzugshaube in der verdeckten Situation in dem
Hängeschrank 2. Die Figur 1b zeigt eine leicht abgesenkte Situation der Dunstabzugshaube
1, wobei ein Wrasenschirm 3 an der unteren Frontkante des Hängeschrankes 2 zu erkennen
ist, wobei in der Figur 1c dann der Wrasenschirm 3 horizontal herausgezogen gezeigt
wird.
[0021] Wie insbesondere aus den drei perspektivischen Darstellungen a, b und c der Figur
1 zu erkennen ist, sind jeweils seitliche Verstelleinrichtungen 4 vorgesehen, mit
denen das Absenken und Anheben der Dunstabzugshaube 1 erfolgt. Die einzelne Verstelleinrichtung
4 umfasst hierbei ein ortsfestes fixiertes erstes Teilsegment 5 sowie ein an dem ersten
Teilsegment 5 verschiebbar gehaltenes zweites Teilsegment 6, wobei wie insbesondere
in der Figur 2 und 3 zu erkennen ist, zudem ist ein Halterungs- und Führungselement
7 vorgesehen, welches mit dem ersten und zweiten Teilsegment 6 und 7 in Wirkverbindung
steht. Dabei wirkt auf das zweite, verschiebbar gehaltene Teilsegment 6 ein Kraftspeicher
8 ein, wie dieser insbesondere in der Figur 2 und 3 zu erkennen ist.
[0022] Dabei ist der Kraftspeicher 8 zur Einstellung seiner Kraftstärke in seiner Einbaulage
gemäß angedeuteter Pfeilrichtung, insbesondere in verschiedenen Winkellagen A, variierbar.
Der Kraftspeicher 8 umfasst hierbei eine Gasdruckfeder 9, wie dargestellt, wobei aber
auch eine nicht dargestellte Schraubenfeder denkbar ist. Wie insbesondere aus der
Figur 3 deutlich zu erkennen ist, ist der Kraftspeicher 8 in unterschiedlichen Winkellagen
zu dem Halterungs- und Führungselement 8 insbesondere an den Teilsegmenten 6 und 7
festlegbar.
[0023] Dabei ist in vorteilhafter Weise an wenigstens einem der Teilsegmente 6, 7 eine insbesondere
auf einem Bogen verlaufende Lochreihe 10 oder wenigstens ein insbesondere bogenförmiges
ebenfalls nicht näher dargestelltes Langloch vorgesehen, woran der Kraftspeicher 8
einstellbar in einem Einbauwinkel ist, wie dies aus der Figur 3 deutlich wird. Es
versteht sich von selbst, dass die Lochreihe 10 oder das wenigstens eine Langloch
sich von einer im Wesentlichen vertikalen Einbaulage des Kraftspeichers 8, wie dargestellt,
für eine große Kraftstärke bis zu einer schrägen Einbauendlage entsprechend des Winkels
A für eine geringe Kraftstärke erstreckt.
[0024] Wie insbesondere aus der Figur 2 deutlich zu erkennen ist, besteht die Möglichkeit,
dass das erste Teilsegment 5 der Verstelleinrichtung 4 vorzugsweise an einer Wand,
insbesondere an einer Schrankkorpuswand 11, festlegbares Aufnahmeblech 12 umfasst,
welches mit einem von dem zweiten Teilsegment 6 umfassenden Abdeckblech 13 zusammenwirkt,
welches das Aufnahmeblech 12 und das Halterungs- und Führungselement 7 im Wesentlichen
abdeckt. Hierbei ist das Halterungs- und Führungselement 7 als verbindende Profilführung
ausgebildet. Vorzugsweise ist das Abdeckbleck 13 dabei in Verfahrrichtung derart größer
als das Aufnahmeblech 12, dass es das Aufnahmeblech, das Halterungs- und Führungselement
7 und den Kraftspeicher in im Wesentlichen jeder Verfahrposition abdeckt.
[0025] Zur Figur 3 sei erwähnt, dass diese die Verstelleinrichtung 4 aus Figur 2 in einer
Ansicht aus Richtung des Pfeiles S aus Figur 2 zeigt. Dabei ist in der Figur 3 das
Abdeckblech 13 zwar mit seinen Konturen sichtbar jedoch mit transparenten Flächen
dargestellt, so dass die dahinterliegenden und eigentlich von dem Abdeckblech 13 verdeckten
Bauteile - wie vor allem das Aufnahmeblech 12, das Halterungs- und Führungselement
7 und der Kraftspeicher 8 - in der Figur 3 besser zu erkennen sind.
[0026] Wie insbesondere aus der Figur 3 zu erkennen ist, sind zur Montage der Verstelleinrichtung
4 - zum Beispiel an eine Schrankkorpuswand 11 eines Hängeschrankes 2 - am Aufnahmeblech
12 vier schlüssellochartige Aussparungen 16 und am Abdeckblech vier runde Aussparungen
17 vorgesehen, dabei sind die vier Aussparungen 17 zueinander im gleichen Abstand
angeordnet wie die vier Aussparungen 16, so dass bei entsprechender Positionierung
der Bleche 12 und 13 zueinander jeweils eine der Aussparungen 16 mit einer der Aussparungen
17 korrespondiert. Durch die Aussparungen 17 sind die Schrauben 18 für einen Schraubendreher
erreichbar, wobei die Schrauben 18 durch die Aussparungen 16 in eine Wand wie zum
Beispiel die Schrankkorpuswand 11 einschraubbar sind. Aufgrund der Schlüssellochform
der Aussparungen 16, welche in der Figur 3 an der Aussparung 16 oben links, in welcher
sich keine Schraube befindet, gut erkennbar ist, ist es auch möglich die Schrauben
18 zunächst an der Schrankkorpuswand 11 zu positionieren und zu fixieren und anschließend
das Aufnahmeblech 12 an die Schrauben 18 derart anzusetzen, dass die Schraubenköpfe
durch den erweiterten Bereich einer jeweiligen Aussparung 16 treten können und nach
einer kurzen Verschiebebewegung des Aufnahmebleches das Aufnahmeblech an den Rändern
des schmalen Bereichs einer jeweiligen Aussparung 16 hintergreifen. Daraufhin können
die Schrauben mit Hilfe eines durch die Aussparungen 17 an die Schraubenköpfe der
Schrauben 18 ansetzbaren Schraubendrehers festgezogen werden,
[0027] Wie vor allem aus der Darstellung c in Figur 1 zu erkennen ist, ist die Dunstabzugshaube
1 mit zwei identischen bzw. gespiegelten Verstelleinrichtungen 4, welche beidseitig
der Dunstabzugshaube angeordnet sind, an einem Hängeschrank 2 montiert. Der beschriebene
Montagevorgang wäre also für jede der zwei Verstelleinrichtungen 4 zu vollziehen.
Anschließend wird die Dunstabzugshaube 1 von der offenen Unterseite des Hängeschrankes
2 her in den Hängeschrank 2 eingebracht und solange in Richtung der Oberseite des
Hängeschrankes 2 bewegt, bis seitlich an der Dunstabzugshaube vorgesehene Rastvorsprünge,
welche in den Figuren nicht gezeigt sind, in die Öffnungen 14 am Abdeckblech 13 eingreifen
und dort verrasten. Die Dunstabzugshaube ist dadurch an den Verstelleinrichtungen
4 gehaltert und kann gegebenenfalls mit weiteren Schrauben zusätzlich mit dem Abdeckblech
13 verbunden bzw. an dem Abdeckbleck 13 befestigt werden.
[0028] Um eine möglichst leichte Bedienung der Hebe- und Senkfunktion zu ermöglichen, ist
es erforderlich der Gewichtskraft der Dunstabzugshaube mittels eines Kraftspeichers
8, hier als Gasdruckfeder ausgebildet, entgegenzuwirken. Dies geschieht, indem zwischen
Aufnahmeblech 12 und Abdeckblech 13 eine der Gewichtskraft des Gerätes 1 ungefähr
entsprechend ausgewählte Gasdruckfeder verbaut wird. Um jedoch eine weitergehende
und wiederholt änderbare Anpassung der Kraftstärke der Gasdruckfeder an die Gewichtskraft
des jeweiligen Geräts 1 zu ermöglichen, beinhaltet jede Verstelleinrichtung 4 die
Möglichkeit, die Kraftrichtung der Kraftspeichers 8 und somit auch die in Heberichtung
wirkende Kraftstärke zu verändern.
[0029] In vorteilhafter Weise wird hierbei die Verstellmöglichkeit dadurch erreicht, dass
die Gasdruckfeder 8 in geänderter Einbaulage positioniert werden kann, wobei sich
eine geänderte Kraft, die dem Gerätegewicht entgegenwirkt, einstellt. Dabei gilt,
dass die höchstmöglichste Kraft bei Einbau der Gasdruckfeder in vertikaler Position
bzw. parallel zur Verfahr- und insbesondere zur Heberichtung gegeben ist. Je größer
jedoch der Winkel A zwischen der Vertikalen und einer schrägen Einbaulage der Gasdruckfeder
wird, desto geringer ist die Kraft, die dem Gerätegewicht entgegenwirkt. Demnach sollte
auf das maximal und minimal zulässiges Gerätewicht geachtet werden. Ausschlaggebend
hierfür ist die größte zur Verfügung stehende Kraft des Kraftspeichers in vertikaler
Einbaulage bzw. die kleinste bereitstellbare Kraft des Kraftspeicher in maximal möglicher
schräger Einbaulage.
[0030] Um insbesondere eine ruckfreie Verschiebung des zweiten Teilsegmentes 6 bereitzustellen,
besteht die Profilführung aus einer Gleit-, Kugel- und/oder Rollenführung.
[0031] Wie insbesondere aus der perspektivischen Darstellung der Figur 2 noch zu erkennen
ist, ist der Kraftspeicher 8 an zumindest einem Ende mit einem lösbaren Kugelbolzen
15 festgelegt, der aufgrund seines Kugelkopfes eine bewegliche Verbindung zwischen
dem Teilsegment und dem Kraftspeicher 8 schafft. Alternativ zum Kugelbolzen sind aber
auch zum Beispiel herkömmliche Schraubbolzen verwendbar. Je nach gewünschter bzw.
erforderlicher Kraftstärke des Kraftspeichers 8 ist dieser an einer Position der Lochreihe
10 in entsprechend geeigneter Winkellage lösbar festlegbar.
1. Dunstabzugshaube (1) mit einer Verstelleinrichtung (4) zum Senken und Heben derselben
umfassend ein ortsfest fixiertes erstes Teilsegment (5), ein an dem ersten Teilsegment
(5) verschiebbar gehaltenes zweites Teilsegment (6) sowie ein Halterungs- und Führungselement
(7), welches mit dem ersten und zweiten Teilsegment (5) und (6) in Wirkverbindung
steht, wobei auf das zweite verschiebbar gehaltene Teilsegment (6) wenigstens ein
Kraftspeicher (8) in Form einer Gasdruckfeder und/oder einer Schraubenfeder einwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kraftspeicher (8) zur Einstellung seiner Kraftstärke in seiner Einbaulage dadurch
variierbar ist, dass er in unterschiedlichen Winkellagen zu dem Halterungs- und Führungselement
(7) insbesondere an den Teilsegmenten (5) und (6) festlegbar ist.
2. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an wenigstens einem der Teilsegmente (5, 6) eine insbesondere auf einem Bogen verlaufende
Lochreihe (10) oder wenigstens ein insbesondere bogenförmiges Langloch vorgesehen
ist, woran der Kraftspeicher (8) einstellbar in einem Einbauwinkel festlegbar ist.
3. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lochreihe (10) oder das Langloch sich von einer im Wesentlichen vertikalen Einbaulage
des Kraftspeichers (8) für eine große Kraftstärke bis zu einer schrägen Einbaulage
des Kraftspeichers (8) für eine geringe Kraftstärke erstreckt.
4. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Teilsegment (5) vorzugsweise ein an einer Wand, insbesondere an einer Schrankkorpuswand
(11), festlegbares Aufnahmeblech (12) umfasst, welches mit einem von dem zweiten Teilsegment
(6) umfassten Abdeckblech (13) zusammenwirkt, welches das Aufnahmeblech (12) und/oder
das Halterungs- und Führungselement (7) im Wesentlichen abdeckt.
5. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halterungs- und Führungselement (7) als verbindende Profilführung ausgebildet
ist.
6. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Profilführung aus einer Gleit-, Kugel- und/oder Rollenführung besteht.
7. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kraftspeicher (8) an zumindest einem Ende mit einem Kugelbolzen (15) festlegbar
ist.
1. Extractor hood (1) comprising an adjustment device (4) for lowering and raising the
hood, comprising a segment (5) fixed in a stationary manner, a second segment (6)
which is held so as to be movable on the first segment (5) and a mounting and guide
element (7) which is operatively connected to the first and second segments (5) and
(6), at least one energy storage mechanism (8) in the form of a gas spring and/or
a helical spring acting on the second segment (6) which is held so as to be movable,
characterised in that,
in order to adjust the force strength of the energy storage mechanism (8), the installation
position of said mechanism is variable in that the mechanism can be fixed in particular to the segments (5) and (6) in different
angular positions relative to the mounting and guide element (7).
2. Extractor hood (1) according to claim 1,
characterised in that a series of perforations (10) extending in particular in an arc
shape or at least one in particular arc-shaped slot is provided on at least one of
the segments (5, 6), to which the energy storage mechanism (8) can be adjustably fixed
at an installation angle.
3. Extractor hood (1) according to claim (2),
characterised in that
the series of perforations (10) or the slot extends from a substantially vertical
installation position of the energy storage mechanism (8) for a high force strength
as far as an oblique installation position of the energy storage mechanism (8) for
a low force strength.
4. Extractor hood (1) according to claims 1 to 3,
characterised in that
the first segment (5) preferably comprises a mounting plate (12) which can be fixed
to a wall, in particular to a cabinet carcass wall (11), which plate cooperates with
a cover plate (13) included in the second segment (6), which cover plate substantially
covers the mounting plate (12) and/or the mounting and guide element (7).
5. Extractor hood (1) according to claims 1 to 4,
characterised in that
the mounting and guide element (7) is designed as a connecting profile guide.
6. Extractor hood (1) according to claim 5,
characterised in that
the profile guide consists of a sliding guide, ball guide and/or roller guide.
7. Extractor hood (1) according to claims 1 to 6,
characterised in that
the energy storage mechanism (8) can be fixed at at least one end using a ball pin
(15).
1. Hotte aspirante (1) avec un dispositif de réglage (4) pour abaisser et relever celle-ci,
comprenant un premier segment (5) attaché de façon stationnaire, un deuxième segment
(6) retenu de façon coulissante sur le premier segment (5) ainsi qu'un élément de
retenue et de guidage (7) qui est en liaison opératoire avec le premier segment (5)
et le deuxième segment (6), dans laquelle au moins un accumulateur d'énergie (8) sous
forme de ressort à gaz sous pression et/ou de ressort hélicoïdal agit sur le deuxième
segment (6) retenu de façon coulissante,
caractérisée en ce que,
pour le réglage de l'intensité de sa force, l'emplacement de montage de l'accumulateur
d'énergie (8) peut être modifié par le fait qu'il peut être fixé en particulier aux
segments (5) et (6) dans différentes position angulaires par rapport à l'élément de
retenue et de guidage (7).
2. Hotte aspirante (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que,
sur au moins un des segments (5, 6), il est prévu une série de trous (10), en particulier
placée sur un arc, ou au moins un trou oblong, en particulier en forme d'arc, à laquelle/auquel
l'accumulateur d'énergie (8) peut être fixé de façon réglable selon un angle de montage.
3. Hotte aspirante (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
la série de trous (10) ou le trou oblong s'étend à partir d'un emplacement de montage
essentiellement vertical de l'accumulateur d'énergie (8) pour une grande intensité
de force jusqu'à un emplacement de montage oblique de l'accumulateur d'énergie (8)
pour une intensité de force faible.
4. Hotte aspirante (1) selon les revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le premier segment (5) comprend de préférence une tôle de réception (12) qui peut
être fixée sur une paroi, en particulier sur une paroi de corps d'armoire (11), ladite
tôle de réception coopère avec une tôle de couverture (13), contenue par le deuxième
segment (6), qui recouvre pour l'essentiel la tôle de réception (12) et/ou l'élément
de retenue et de guidage (7).
5. Hotte aspirante (1) selon les revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
l'élément de retenue et de guidage (7) est constitué en tant que guidage profilé de
jonction.
6. Hotte aspirante (1) selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
le guidage profilé se compose d'un guidage glissant, à bille et/ou à galet.
7. Hotte aspirante (1) selon les revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que
l'accumulateur d'énergie (8) peut être fixé à au moins une extrémité avec une queue
de rotule (15).