[0001] Die Erfindung betrifft eine Zugangssteuerung eines Türkommunikation-Geräts oder Gebäudesystemtechnik-Geräts.
Eine Anwendung ist insbesondere im privaten Wohnungsbau bei der Ansteuerung eines
Türöffners bei einem Haus-Kommunikationssystem gegeben.
[0002] Verfahren zur visuellen Datenkodierung werden eingesetzt, um Daten in einer Form
darzustellen, die eine optische Erfassung, Auswertung und Weiterverarbeitung dieser
Daten ermöglicht. Allgemein bekannte diesbezügliche Verfahren sind Barcodes (mit geringem
Informationsgehalt) und QR-Codes (eingetragenes Warenzeichen von Denso Wave Incorporated,
Quick Response, mit erweitertem Informationsgehalt). Für diese Codes ist kein spezielles
Lesegerät notwendig, es reicht eine handelsübliche, digitale Kamera. QR-Codes werden
aktuell z. B. in der Werbung eingesetzt, um auf einfache Art und Weise die Webseite
eines Werbetreibenden auf einem Smartphone aufzurufen. Dabei wird ein QR-Code abgedruckt,
in dem die Webseite (URL) maschinenlesbar kodiert ist. Mit der eingebauten Kamera
eines Smartphones wird der QR-Code fotografiert und die integrierte URL (Uniform Resource
locator, Internetadresse, Webadresse) dekodiert, die anschließend an den Webbrowser
übergeben wird.
[0003] In der
EP2237234 A1 wird ein Verfahren zur Zugangskontrolle beschrieben, bei dem über ein Mobiltelefon
ein Zugangscode, beispielsweise ein QR-Code, angefordert werden kann, der dann von
einem Lesegerät gelesen wird und den Zugang gewährt. Dieser Code kann von einem Steuergerät
mit einer Liste von zugelassenen Codes verglichen werden und bei Übereinstimmung wird
der Zugang gewährt.
[0004] Nachteil des vorstehend genannten Verfahrens ist die Übermittlung eines Identifikationscodes
an einen Zugangsknoten. Dieser Identifikationscode kann nur über eine Datenverbindung
vom Mobiltelefon an den Zugangsknoten übertragen werden. In bestimmten Fällen ist
diese vorherige Verbindung nachteilig, z.B. wenn aufgrund einer schlechten Netzabdeckung
keine Datenverbindung möglich ist. Weiterhin ist eine globale und zentral gepflegte
Liste von zulässigen Identifikationscodes notwendig.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine optimierte Zugangssteuerung eines
Türkommunikation-Geräts oder Gebäudesystemtechnik-Geräts anzugeben.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Zugangssteuerung eines Türkommunikation-Geräts
oder Gebäudesystemtechnik-Geräts, wobei das Gerät aufweist:
- einen Generator zur Erzeugung eines digitalen Zertifikats,
- einen Datenspeicher zum Abspeichern eines erzeugten digitalen Zertifikats, welcher
an eine Steuer-/Verarbeitungseinheit angeschlossen ist,
- eine Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats an ein Endgerät,
- eine mit der Steuer-/Verarbeitungseinheit verbundene optische Leseeinheit,
- eine mit der Steuer-/Verarbeitungseinheit verbundene Signalisierungseinheit mit angeschlossenem
anzusteuernden Freigabegerät,
- wobei bei Vorliegen einer gültigen Zugangsberechtigung eine Ansteuerung des Freigabegeräts
zum Zugänglichmachen / Entsperren / Freigeben erfolgt.
[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine
einfache Zugangssteuerung ermöglicht wird, bei welcher das Endgerät quasi einen elektronischen
Schlüssel darstellen kann, der dauerhaft Zugang ermöglicht. Alternativ kann auch kein
dauerhafter, sondern ein zeitlich limitierter Zugang ermöglicht werden, wobei in diesem
Fall der Zeitraum für eine bestimmte berechtigte Aktion sowie die Anzahl der Nutzungen
definiert sind. In allen Fällen ist kein Zugriff auf einen übergeordneten gemeinsamen
Datenspeicher erforderlich. Ferner muss auch keine Liste mit "vertrauenswürdigen"
Endgeräten gepflegt werden.
[0008] Vorteilhaft kann das Endgerät aus dem digitalen Zertifikat eine optische Zugangsberechtigung
erstellen, welche von der Leseeinheit überprüfbar ist.
[0009] Die Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats kann in Form
einer Sendeeinheit ausgebildet sein, wobei in diesem Fall die Übertragung über eine
drahtlose / drahtgebundene Verbindung an eine Empfangseinheit des Endgeräts erfolgt.
[0010] Die Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats kann in Form
eines Speicherkartenlesegeräts ausgebildet sein, wobei in diesem Fall die Übertragung
über eine Speicherkarte / USB-Stick an ein Speicherkartenlesegerät des Endgeräts erfolgt.
[0011] Vorzugsweise weist das Endgerät einen Zertifikatsspeicher auf, an welchen ein Code-Generator
zur Erstellung der optischen Zugangsberechtigung angeschlossen ist.
[0012] Zweckmäßig weist das Endgerät eine optische Anzeigeeinheit für die Darstellung der
optischen Zugangsberechtigung über eine visuelle Verbindung auf.
[0013] In weiterer Ausgestaltung ist das Türkommunikation-Gerät oder Gebäudesystemtechnik-Gerät
für die Aktivierung der Leseeinheit über die Steuer-/ Verarbeitungseinheit mit einem
Bewegungsmelder oder Näherungssensor oder Taster ausgestattet.
[0014] Des Weiteren kann die vom Endgerät erzeugte optische Zugangsberechtigung an ein weiteres
Gerät mit Anzeigeeinheit übertragen werden, welches zur Zugangsberechtigung genutzt
werden kann.
[0015] Ferner kann die vom Code-Generator erzeugte optische Zugangsberechtigung in Papierform
zur Zugangsberechtigung genutzt werden.
[0016] Zweckmäßig ist ein Code-Generator im Türkommunikations-Gerät oder Gebäudesystemtechnik-Gerät
enthalten, wobei die erzeugte Zugangsberechtigung an ein Endgerät übertragen und dort
in einem Zugangsberechtigungsspeicher gespeichert wird.
[0017] Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0018] In Figur 1 ist ein Ausschnitt aus einer Türkommunikation oder Gebäudesystemtechnik
dargestellt. Es ist ein Türkommunikations-Gerät 1 oder Gebäudesystemtechnik-Gerät
1, beispielsweise eine Station einer Türkommunikation, insbesondere eine Türstation
oder ein Control Panel zu erkennen, wobei als interessierende Baukomponenten dieses
Geräts 1 der Türkommunikation oder Gebäudesystemtechnik eine Steuer-/Verarbeitungseinheit
5 angegeben ist, welche mit einem Datenspeicher 4, einer optischen Leseeinheit 6,
einer Signalisierungseinheit 7 und einem Bewegungsmelder oder Näherungssensor oder
Taster 8 verbunden ist. Wichtige Baukomponente des Geräts 1 ist ein Generator 2 zur
Erzeugung digitaler Zertifikate Z, welche dem Datenspeicher 4, einer Sendeeinheit
3 und/oder einem Speicherkartenlesegerät 9 zugeführt werden. Die Signalisierungseinheit
7 ist ausgangsseitig an ein anzusteuerndes Freigabegerät 19, beispielsweise einen
Türöffner angeschlossen.
[0019] Selbstverständlich weist das vorstehend erwähnte Gerät 1 der Türkommunikation oder
Gebäudesystemtechnik weitere Baukomponenten auf, welche jedoch für den betrachteten
Zusammenhang unwesentlich sind. Des Weiteren weist die erwähnte Türkommunikation oder
Gebäudesystemtechnik selbstverständlich weiterer Geräte respektive Stationen auf,
was jedoch ebenfalls für den betrachteten Zusammenhang unwesentlich ist.
[0020] Figur 1 zeigt des Weiteren ein Endgerät 11, beispielsweise in Form eines PC oder
eines Mobiltelefons oder Tablet-Computers ausgebildet, wobei als interessierende Baukomponenten
des Endgeräts 11 eine Empfangseinheit 12 mit nachgeordnetem Zertifikatspeicher 13
und Letzterem nachgeschalteten Code-Generator 14 angegeben sind. An den Code-Generator
14 ist eine Anzeigeeinheit 15 angeschlossen. Der Zertifikatspeicher 13 ist optional
mit einem Speicherkartenlesegerät 16 verbunden. Selbstverständlich weist das Endgerät
11 weitere Baukomponenten auf, welche jedoch für den betrachteten Zusammenhang unwesentlich
sind.
[0021] Figur 1 zeigt des Weiteren ein Endgerät 20, beispielsweise in Form eines tragbaren
PCs oder eines Mobiltelefons oder Tablet-Computers ausgebildet, wobei als interessierende
Baukomponenten des Endgeräts 20 eine Empfangseinheit 12 mit einem nachgeordneten Zugangsberechtigungsspeicher
21 angegeben sind. An diesem ist eine Anzeigeeinheit 15 angeschlossen. Der Zugangsberechtigungsspeicher
20 ist optional mit einem Speicherkartenlesegerät 16 verbunden. Selbstverständlich
weist das Endgerät 20 weitere Baukomponenten auf, welche jedoch für den betrachteten
Zusammenhang unwesentlich sind.
[0022] Die Erfindung kombiniert
- visuelle, maschinenlesbare Codes MLC, beispielsweise QR-Codes und
- mit einer Signaturfunktion digital signierte Daten
zur Zugangssteuerung. Die Erfindung nutzt den Generator 2 zur Erzeugung digitaler
Zertifikate Z. Ein so erstelltes digitales Zertifikat Z wird einmalig über die Sendeeinheit
3 und eine drahtlose / drahtgebundene Verbindung 10 an beliebige Endgeräte 11 z. B.
per E-Mail oder Download übertragen - siehe die Empfangseinheit 12 des Endgerätes
11 - , sowie im Gerät 1 im Datenspeicher 4 abgelegt, welcher der Steuer-Nerarbeitungseinheit
5 zugeordnet ist. Gekoppelt mit der Steuer-/ Verarbeitungseinheit 5 sind die optische
Leseeinheit 6 sowie die Signalisierungseinheit 7. Die Signalisierungseinheit 7 kann
mit dem anzusteuernden Freigabegerät 19, beispielsweise einem Türöffner, verbunden
werden, um bei als gültig erkannter Berechtigung z. B. eine Türöffnung zu veranlassen.
[0023] Dieses Verfahren zur Freigabe einer Aktion ist nicht auf Geräte der Türkommunikation
beschränkt, sondern kann auch allgemein z. B. zum Entsperren / Freigeben von Gerätefunktionen
oder Geräten der Gebäudesystemtechnik genutzt werden.
[0024] Mittels des digitalen Zertifikates Z kann auf dem Endgerät 11 eine optische (visuelle)
Zugangsberechtigung B als maschinenlesbarer Code MLC, beispielsweise QR-Code, erstellt
und dem Gerät 1 über eine optische (visuelle) Verbindung 18 zur Überprüfung vorgelegt
werden. Bei einem ersten Anwendungsfall, bei welchem das digitale Zertifikat Z direkt
auf dem Endgerät 11 gespeichert wird, können beliebige, uneingeschränkte Zugangsberechtigungen
generiert werden, die mit dem digitalen Zertifikat Z signiert werden. Für die Überprüfung
einer vom Endgerät 11 erstellten visuellen Zugangsberechtigung B über die visuelle
Verbindung 18 wird von der Steuer-Nerarbeitungseinheit 5 im Gerät 1 via optischer
Leseeinheit 6 die Signatur überprüft und bei positivem Resultat, d. h. als gültig
erkanntem Zertifikat, Zugang gewährt. Bei diesem ersten Anwendungsfall stellt das
Endgerät 11 quasi einen "elektronischen Schlüssel" dar, der dauerhaft Zugang für ein
Gerät 1 der Türkommunikation oder Gebäudesystemtechnik ermöglicht.
[0025] Vorteil dieser Methode ist, dass die Steuer-/Verarbeitungseinheit 5 nur die signierten
Zugangsdaten überprüfen muss, jedoch kein Zugriff auf einen der Türkommunikation oder
der Gebäudesystemtechnik übergeordneten gemeinsamen Datenspeicher bestehen muss. Lediglich
bei der Inbetriebnahme muss einmalig das digitale Zertifikat Z im Zertifikatsspeicher
13 des Endgeräts 11 abgespeichert werden. Dies kann beispielsweise auch dadurch erfolgen,
indem der Generator 2 das digitale Zertifikat Z an das Speicherkartenlesegerät 9 des
Geräts 1 sendet, wodurch eine Abspeicherung des digitalen Zertifikates Z auf einer
Speicherkarte oder einem USB-Stick 17 ermöglicht wird. Ein Speicherkartenlesegerät
16 des Endgerätes 11 kann daraufhin das digitale Zertifikat Z von der Speicherkarte
oder dem USB-Stick 17 auslesen.
[0026] Weiterhin ist für die Zugangssteuerung vorteilhaft, dass keine vorherige Verbindung
eines Endgerätes 11 zur Steuer-/Verarbeitungseinheit 5 des Geräts 1 notwendig ist,
da das digitale Zertifikat Z zuvor bereits auf dem Endgerät 11 abgespeichert worden
ist und über eine geeignete Anwendung die Zugangsberechtigung bei Bedarf im Endgerät
11 selbst erzeugt werden kann. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist, dass keine
Liste mit vertrauenswürdigen Endgeräten 11 gepflegt werden muss, da für die Zugangssteuerung
lediglich Signaturen auf Basis eines digitalen Zertifikats Z überprüft werden müssen.
[0027] Bei einem zweiten Anwendungsfall soll kein dauerhafter, sondern ein zeitlich limitierter
Zugang ermöglicht werden. Hierbei wird vom Generator 2 des Geräts 1 der Türkommunikation
oder Gebäudesystemtechnik (z. B. Türstation) eine limitierte Zugangsberechtigung generiert,
welche eine oder mehrere der nachfolgend genannten Daten umfasst:
- einen Zeitraum t, in dem die zeitlich limitierte Zugangsberechtigung gültig ist,
- eine berechtigte Aktion a, beispielsweise "Toröffnung der Tiefgarage",
- die erlaubte Anzahl der Nutzungen n - beispielsweise könnte eine Berechtigung zur
"Toröffnung der Tiefgarage" nur einmalig in dem angegebenen Zeitraum t ausgeführt
werden.
[0028] Diese Zugangsberechtigungen werden über eine digitale Signatur s, die mittels des
digitalen Zertifikats Z erstellt wird, als gültig ausgewiesen: B=t,a,n,s; s=Sig
z(t,a,n).
[0029] Diese vom Generator 2 des Geräts 1 generierte limitierte Zugangsberechtigung wird
beispielsweise in Form einer Bilddatei via Verbindung 10 oder Speicherkarte / USB-Stick
17 an das Endgerät 11 übertragen und im Zugangsberechtigungsspeicher 21 abgelegt und
bei Bedarf als maschinenlesbarer Code MLC auf der Anzeigeeinheit 15 des Endgeräts
11 visuell dargestellt. Alternativ kann die limitierte Zugangsberechtigung auch auf
Papier gedruckt werden. Die Steuer-/Verarbeitungseinheit 5 des Geräts der Türkommunikation
oder Gebäudesystemtechnik 1 prüft die mit der optischen Leseeinheit 6 erfasste optische
(visuelle) Zugangsberechtigung B hinsichtlich Gültigkeit der Signatur s, des Zeitraums
t, der Aktion a und möglicher Einschränkungen in Form der Anzahl möglicher Nutzungen
n. Sind alle Daten gültig, wird über die Signalisierungseinheit 7 die gewünschte Aktion
beim anzusteuernden Freigabegerät 19 freigegeben, beispielsweise die Ansteuerung des
Türöffners.
[0030] Alternativ kann eine optische (visuelle) Zugangsberechtigung B auch auf einem PC
erstellt und als Bilddatei auf das Endgerät 11 bzw. 20 übertragen werden. Dies ermöglicht
es ebenfalls, Dritten eingeschränkten Zugang zu gewähren, ohne dass dabei Zugriff
auf das digitale Zertifikat Z selbst erforderlich ist, indem eine geeignete optische
(visuelle) Zugangsberechtigung B als Bilddatei oder als Ausdruck übermittelt oder
zur Verfügung gestellt wird.
[0031] Optional können die optischen (visuellen) Zugangsberechtigungen B auch verschlüsselt
werden.
[0032] Es empfiehlt sich, als optische Leseeinheit 6 eine in vielen Türstationen bereits
eingebaute Kamera zu verwenden.
[0033] Zusätzlich kann das Gerät 1 mit einem Bewegungsmelder oder einem Näherungssensor
oder einem Taster 8 ausgestattet werden, der bei Annäherung eines Zugangsberechtigten
/ Benutzers oder bei Bedienung durch den Zugangsberechtigten / Benutzer die Steuer-/Verarbeitungseinheit
5 des Geräts 1 aktiviert, worauf diese via optischer Leseinheit 6 eine optische (visuelle)
Zugangsberechtigung B in Form eines maschinenlesbaren Codes MLC sucht und die darin
kodierte Operation ausführt. Dies ermöglicht vorteilhaft Standby-Schaltungen und aktiviert
die (energie-) aufwändige Bildanalyse via Leseeinheit 6 nur zu sinnvollen Zeitpunkten.
Bezugszeichenliste
[0034]
1 |
Türkommunikation-Gerät oder Gebäudesystemtechnik-Gerät |
2 |
Generator zur Erzeugung digitaler Zertifikate |
3 |
Sendeeinheit |
4 |
Datenspeicher |
5 |
Steuer-/Verarbeitungseinheit |
6 |
optische Leseeinheit |
7 |
Signalisierungseinheit |
8 |
Bewegungsmelder oder Näherungssensor oder Taster |
9 |
Speicherkartenlesegerät |
10 |
drahtlose / drahtgebundene Verbindung |
11 |
Endgerät (PC, Mobiltelefon, Tablet-Computer) |
12 |
Empfangseinheit |
13 |
Zertifikatspeicher |
14 |
Code-Generator |
15 |
optische Anzeigeeinheit |
16 |
Speicherkartenlesegerät |
17 |
Speicherkarte / USB-Stick |
18 |
visuelle Verbindung |
19 |
Freigabegerät, z. B. Türöffner |
20 |
Mobiles Endgerät |
21 |
Zugangsberechtigungsspeicher |
|
|
a |
berechtigte Aktion |
B |
optische (visuelle) Zugangsberechtigung |
n |
Anzahl der Nutzungen |
s |
digitale Signatur |
t |
Zeitraum |
Z |
digitales Zertifikat |
1. Zugangssteuerung eines Türkommunikations-Geräts (1) oder Gebäudesystemtechnik-Geräts
(1), wobei das Gerät (1) aufweist:
• einen Generator (2) zur Erzeugung eines digitalen Zertifikats (Z),
• einen Datenspeicher (4) zum Abspeichern eines erzeugten digitalen Zertifikats (Z),
welcher an eine Steuer-Nerarbeitungseinheit (5) angeschlossen ist,
• eine Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats (Z) oder
eine Berechtigung (B) an ein Endgerät (11),
• eine mit der Steuer-Nerarbeitungseinheit (5) verbundene optische Leseeinheit (6),
• eine mit der Steuer-Nerarbeitungseinheit (5) verbundene Signalisierungseinheit (7)
mit angeschlossenem anzusteuernden Freigabegerät (19),
• wobei bei Vorliegen einer gültigen Zugangsberechtigung (B) eine Ansteuerung des
Freigabegeräts (19) zum Zugänglichmachen / Entsperren / Freigeben erfolgt.
2. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät (11) aus dem digitalen Zertifikat (Z) eine optische Zugangsberechtigung
(B) erstellt, welche von der Leseeinheit (6) überprüfbar ist
3. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats (Z) in Form
einer Sendeeinheit (3) ausgebildet ist und die Übertragung über eine drahtlose / drahtgebundene
Verbindung (10) an eine Empfangseinheit (12) des Endgeräts (11) erfolgt.
4. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baukomponente zur Übertragung eines erzeugten digitalen Zertifikats (Z) in Form
eines Speicherkartenlesegeräts (9) ausgebildet ist und die Übertragung über eine Speicherkarte
/ USB-Stick (17) an ein Speicherkartenlesegerät des Endgeräts (11) erfolgt.
5. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät (11) einen Zertifikatsspeicher (13) aufweist, an welchen ein Code-Generator
(14) zur Erstellung der optischen Zugangsberechtigung (B) angeschlossen ist.
6. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endgerät (11) eine optische Anzeigeeinheit (15) für die Darstellung der optischen
Zugangsberechtigung (B) aufweist.
7. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Türkommunikation-Gerät (1) oder Gebäudesystemtechnik-Gerät (1) für die Aktivierung
der Leseeinheit (6) über die Steuer-/Verarbeitungseinheit (5) mit einem Bewegungsmelder
oder Näherungssensor oder Taster (8) ausgestattet ist.
8. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Endgerät (11) erzeugte optische Zugangsberechtigung (B) an ein weiteres Gerät
mit Anzeigeeinheit übertragen wird, welches zur Zugangsberechtigung genutzt werden
kann.
9. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Code-Generator (14) erzeugte optische Zugangsberechtigung (B) in Papierform
zur Zugangsberechtigung genutzt werden kann.
10. Zugangssteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Code-Generator (14) im Türkommunikations-Gerät (1) oder Gebäudesystemtechnik-Gerät
(1) enthalten ist, wobei die erzeugte Zugangsberechtigung (B) an ein Endgerät (20)
oder (11) übertragen und in einem Zugangsberechtigungsspeicher (21) gespeichert wird.