[0001] Die Erfindung betrifft eine Schubladenseitenwand mit einer Innenwand und einer Außenwand,
wobei die Schubladenseitenwand mit einem Schubladenschienensystem zu verbinden ist,
das zumindest großteils innerhalb der Innenwand liegt, wobei die Innenwand und die
Außenwand über eine mechanische Rastverbindung miteinander verbindbar sind, wobei
die Innenwand und die Außenwand in Montageposition unterhalb der Rastverbindung jeweils
Endabschnitte aufweisen.
[0002] Mehrteilig ausgeführte Schubladenseitenwände bzw. Schubladenzargen sind im Stand
der Technik bereits bekannt. Sie bestehen typischerweise aus einer Innenwand und einer
Außenwand, welche mit der Innenwand zu verbinden ist. So zeigt die
DE 41 23 213 A1 eine Seitenzarge einer Schublade bestehend aus zwei Profilelementen. Ein oberer Rand
des ersten Profilelements ist nach außen abgebogen und nach unten gezogen, wobei dieser
eingezogene Rand ein als nach unten offene Nut ausgebildetes Halteprofil für den oberen
Rand des zweiten Profilelements bildet. Ein am ersten Profilelement angeordneter Begrenzungssteg
zur Beabstandung der Profilelemente wirkt mit einem Schnappprofil des zweiten Profilelements
zusammen, um die beiden Profilelemente zu verbinden. Auch die
EP 1 614 369 A1 zeigt eine doppelwandige Schubladenzarge, welche zwei Wandteile umfasst. Die beiden
Wandteile können durch eine mechanische Rastverbindung verbunden werden, wobei die
Rastverbindung derart ausgebildet ist, dass die beiden Wandteile in einfacher und
rascher Art wieder getrennt werden können. Insbesondere sind dabei die Endabschnitte
der beiden Wandteile unterhalb der Rastverbindung voneinander beabstandet. Dies ist
insofern nachteilig, als dadurch auch leicht ein unbeabsichtigtes Lösen der Rastverbindung
erfolgen kann, beispielsweise dadurch, dass man sich am Endabschnitt des äußeren Wandteils
verhakt und somit den äußeren Wandteil vom inneren Wandteil ablöst. Die
DE 202 03 551 U1 zeigt ebenfalls eine doppelwandige Schubladenzarge, wobei die beiden Wandteile in
den oberen Endbereichen durch einen Halteteil und in den unteren Endbereichen durch
eine Nut- und Federverbindung miteinander verbunden werden können. Auch hier sind
die Endabschnitte der Wandteile unterhalb der Nut- und Federverbindung voneinander
beabstandet, sodass man leicht unbeabsichtigt am Endabschnitt des äußeren Wandteils
einhaken und den äußeren Wandteil vom inneren Wandteil lösen kann.
[0003] Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte Schubladenseitenwand anzugeben. Insbesondere soll ein unbeabsichtigtes
Lösen der Rastverbindung und somit ein unbeabsichtigtes Lösen der Außenwand von der
Innenwand verhindert werden.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0005] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass der Endabschnitt der Innenwand und
der Endabschnitt der Außenwand zumindest abschnittsweise aneinander anliegen, wobei
der Endabschnitt der Außenwand über den Endabschnitt der Innenwand hinausragt, und
dass die Innenwand eine Rastaufnahme aulweist, in die ein Rastteil der Außenwand einrastbar
ist, wobei der Rastteil bei einem Abheben des nach unten vorstehenden Endabschnitts
der Außenwand vom Endabschnitt der Innenwand in die Rastaufnahme der Innenwand gedrückt
wird und damit ein Lösen der Rastverbindung verhindert.
[0006] Dadurch, dass der Endabschnitt der Außenwand zumindest abschnittsweise am Endabschnitt
der Innenwand anliegt, wird ein unbeabsichtigtes Lösen der Außenwand von der Innenwand
erschwert, da es dadurch keinen Bereich mehr zwischen dem Endabschnitt der Innenwand
und dem Endabschnitt der Außenwand gibt, in den man unbeabsichtigt einhaken und die
Rastverbindung lösen kann. Durch ein leichtes Überstehen des Endabschnitts der Außenwand
über den Endabschnitt der Innenwand kann darüber hinaus eine optische Verdeckung der
Innenwand durch die Außenwand erreicht werden.
[0007] Die Rastverbindung ist dadurch gebildet, dass die Innenwand eine Rastaufnahme aufweist,
in die ein Rastteil der Außenwand einrastbar ist. Sowohl Rastaufnahme als auch Rastteil
können dabei je einen profilierten Schenkel aufweisen, der sich über einen Teil der
Länge der Schubladenseitenwand erstreckt. Die Profilierung kann dabei jeweils - im
Querschnitt - im Wesentlichen S-förmig oder Z-förmig ausgebildet sein. Solche Profilierungen
ermöglichen insbesondere eine im Wesentlichen formschlüssige Verbindung des Rastteils
der Außenwand mit der Rastaufnahme der Innenwand.
[0008] Die Rastverbindung zwischen Innenwand und Außenwand ist dabei derart ausgebildet,
dass der Rastteil bei einem Abheben des nach unten vorstehenden Endabschnitts der
Außenwand vom Endabschnitt der Innenwand in die Rastaufnahme der Innenwand gedrückt
wird und damit ein Lösen der Rastverbindung verhindert. Wenn bei einer solchen Ausführung
eine nach außen gerichtete Kraft auf den Endabschnitt der Außenwand einwirkt, so führt
dies zu einer noch stärkeren Verrastung der Rastverbindung anstatt diese zu lösen,
wodurch ein unbeabsichtigtes Lösen der Außenwand von der Innenwand vermieden werden
kann.
[0009] Bei einer möglichen Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Rastverbindung
mit einem Abstand oberhalb der untersten Enden der Endabschnitte angeordnet ist. Wenn
eine solche Schubladenseitenwand mit einer Behältnisschiene zu verbinden ist, ermöglicht
diese Ausführung eine Lagerung eines Schubladenbodens zwischen der Behältnisschiene
und der Rastverbindung. Dabei kann beispielsweise der Abstand zwischen dem untersten
Ende des Endabschnitts der Innenwand und der Rastaufnahme der Innenwand ca. 10-30%
der Höhe der Schubladenseitenwand betragen.
[0010] Wenn sich an die Rastaufnahme ein im Wesentlichen horizontaler Anlageabschnitt anschließt,
wobei der horizontale Anlageabschnitt innen an einem Schubladenboden aufliegt, so
kann der äußere Rand des Schubladenbodens durch den horizontalen Anlageabschnitt,
den Endabschnitt der Innenwand und die Behältnisschiene eingefasst werden. Dabei kann
der horizontale Anlageabschnitt auf dem Schubladenboden aufliegen, wodurch die Rastaufnahme
zusätzlich versteift werden kann. Eine nach außen auf den Endabschnitt der Außenwand
gerichtete Kraft führt zu einer Verschwenkung des Endabschnitts um eine gedachte Drehachse,
welche sich im Bereich der Rastaufnahme der Innenwand befindet. Der Rastteil der Außenwand
wird dabei nach unten gegen die Rastaufnahme und den horizontalen Anlageabschnitt
der Innenwand gedrückt. Dadurch, dass der horizontale Anlageabschnitt am Schubladenboden
anliegt, kann die Rastaufnahme jedoch nicht nach unten ausweichen, wodurch sich die
Rastverbindung nicht lösen kann und somit eine Lösung der Außenwand von der Innenwand
verhindert werden kann.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Innenwand im Bereich seiner oberen Längskante ein Schwenklager aufweist, in welches
die Außenwand einhängbar und relativ zur Innenwand schwenkbar ist. In einer besonders
einfach zu fertigenden Variante weist dabei das Schwenklager eine im Wesentlichen
U-förmige Gestalt auf.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann die Schubladenseitenwand eine längs verlaufende
Nut aufweisen. Wenn dabei die Nut im Bereich der oberen Längskante der Innenwand verläuft,
kann die Innenwand besonders einfach auf einer Stabilisierungseinrichtung gelagert
werden. Eine solche Stabilisierungseinrichtung kann z.B. zwischen im vorderen und
hinteren Endbereich einer Behältnisschiene zu befestigenden Aufsätzen vorgesehen sein,
an welche wiederum eine Schubladenfrontblende und eine Schubladenrückwand befestigbar
sind. Eine solche Anordnung aus Behältnisschiene, den zwei an der Behältnisschiene
angeordneten Aufsätzen und die Stabilisierungseinrichtung ergibt einen stabilen Rahmen,
welcher insbesondere Kräfte, die beispielsweise über die Schubladenfrontblende oder
über die Schubladenrückwand in diese Anordnung eingebracht werden, abfangen kann,
unabhängig davon, ob eine Schubladenseitenwand vorhanden ist oder nicht. Eine an diesem
Rahmen zu befestigende Schubladenseitenwand wird keinen wesentlichen Krafteinwirkungen
mehr ausgesetzt und kann dadurch beispielsweise auch sehr dünn ausgeführt werden.
Eine sehr dünne Schubladenseitenwand wiederum führt dazu, dass die lichte Breite eines
mit dieser Anordnung gebildeten Schubladenbehälters entsprechend vergrößert werden
kann, wodurch sich ebenfalls der benutzbare Stauraum im Schubladenbehälter vergrößert.
Außerdem können dadurch die Schubladenseitenwände auch als reine Verkleidungselemente
ausgeführt sein und aus Werkstoffen bestehen, welche einer Krafteinwirkung der vorbeschriebenen
Art nicht standhalten würden.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
der Endabschnitt der Außenwand durch einen im Wesentlichen U-förmigen Abschnitt gebildet
ist. Diese Ausgestaltung bietet sich insbesondere an, wenn die Innenwand und die Außenwand
beispielsweise aus einem Stahl- oder Aluminiumblech bestehen, wodurch spezielle Formgebungen
von Innenwand und Außenwand durch einen Blechbiegeprozess realisiert werden können.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Behältnisschiene mit einer daran
zu befestigenden Schubladenseitenwand,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Behältnisschiene mit daran befestigter Schubladenseitenwand
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine mit einer Innenwand zu befestigende Stabilisierungseinrichtung,
- Fig. 4
- eine Innenwand mit daran befestigter Stabilisierungseinrichtung, welche mit einer
Behältnisschiene zu verbinden ist,
- Fig. 5
- mit der Behältnisschiene und der Stabilisierungseinrichtung gemäß Fig. 4 zu verbindende
Aufsätze, an welchen eine Schubladenfrontblende und eine Schubladenrückwand angebracht
werden können,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 5 mit an der Behältnisschiene und der
Stabilisierungseinrichtung befestigten Aufsätzen,
- Fig. 7
- eine Detaildarstellung des Stabilisierungsrahmens bestehend aus der Behältnisschiene,
den beiden Aufsätzen und der Stabilisierungseinrichtung,
- Fig. 8
- eine Anordnung gemäß Fig. 6 mit daran zu befestigender Außenwand,
- Fig. 9a - 9c
- verschiedene Ansichten gemäß Fig. 8 mit einer an der Innenwand eingehängten Außenwand,
- Fig. 10a - 10d
- die Außenwand gemäß Fig. 9 in einer weiter zur Innenwand verschwenkten Position,
- Fig. 11a - 11d
- die Außenwand gemäß Fig. 10 in einer mit der Innenwand verrasteten Position, und
- Fig. 12a - 12d
- verschiedene Ansichten gemäß Fig. 11a bis 11d, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit
verschiedene Elemente ausgeblendet sind.
[0015] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Behältnisschiene 1
und einer daran zu befestigenden Schubladenseitenwand 5. Die Schubladenseitenwand
5 ist in diesem Beispiel zweiteilig ausgeführt und besteht aus einer Innenwand 5a
und einer Außenwand 5b. Die Behältnisschiene 1 weist im Querschnitt einen im Wesentlichen
S-förmigen bzw. Z-förmigen Abschnitt auf. Dieser Abschnitt bildet insbesondere einen
Auflagesteg 6, welcher die zwei höhenmäßig unterschiedlichen Auflageschenkel 6a und
6b umfasst. Auf dem Auflagesteg 6 kann ein entsprechend geformter Schubladenboden
eines Schubladenbehälters aufgesetzt und mit der Behältnisschiene 1 verbunden werden.
Nach weiterer erfolgter Montage von Schubladenseitenwänden 5 an den Behältnisschienen
1 sowie Schubladenfrontblende und Schubladenrückwand an den Aufsätzen 2 und 3 kann
der dadurch gebildete Schubladenbehälter beispielsweise mit einer im Möbelkorpus vormontierten
Schubladenausziehführung verbunden werden. Dafür ist ein an der Behältnisschiene 1
zu befestigendes Kupplungselement 19 vorgesehen, mit dem sich der auf die Schubladenausziehführung
aufgesetzte Schubladenbehälter mit den Schienen der Schubladenausziehführung verbinden
lässt, wobei sich die Schienen der Schubladenausziehführung unterhalb des Auflageschenkels
6b befinden.
[0016] Am äußeren Rand weist die Behältnisschiene 1 einen entlang der äußeren Längskante
umgebogenen, nach unten weisenden, Schenkel 17 auf. An diesem vertikalen Schenkel
17 der Behältnisschiene 1 kann der untere Endabschnitt 8 der Innenwand 5a befestigt
werden. Diese Befestigung kann beispielsweise durch Clinchen, Kleben, Vernieten, Verschrauben,
Verschweißen etc. erfolgen. Die Innenwand 5a kann im Bereich Ihrer oberen Längskante
mit einer Stabilisierungseinrichtung 4 verbunden werden. Die Stabilisierungseinrichtung
4 ist in diesem Beispiel als U-förmige Stabilisierungsschiene 4 ausgebildet, welche
in eine korrespondierende Nut 11 der Innenwand 5a eingreifen und mit der Innenwand
5a beispielsweise verklebt werden kann, um in typischen Gebrauchssituationen einer
diese Anordnung umfassende Schublade keine nennenswerte Geräuschentwicklung zu verursachen.
Als Klebstoff kann dabei z.B. ein Zweikomponentenkleber zum Einsatz kommen.
[0017] Im vorderen Endbereich der Behältnisschiene 1 ist ein Aufsatz 2 vorgesehen, an welchem
beispielsweise eine Frontbeschlagsbaugruppe 21 angeordnet werden kann, um in weiterer
Folge an der Frontbeschlagsbaugruppe 21 eine Schubladenfrontblende befestigen zu können.
Da der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a in diesem Beispiel im vorderen und hinteren
Endbereich der Innenwand 5a Ausnehmungen aufweist, kann der Aufsatz 2 direkt an der
Behältnisschiene 1 und an der Stabilisierungsschiene 4, beispielsweise durch Schweißen,
befestigt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn sowohl Behältnisschiene
1 als auch Aufsatz 2 als auch Stabilisierungsschiene 4 aus Stahl bestehen und die
Innenwand 5a nicht aus Stahl besteht. Die Frontbeschlagsbaugruppe 21 kann eine Mehrzahl
von Verstelleinrichtungen aufweisen, um die Lage der Schubladenfrontblende relativ
zur Behältnisschiene 1 zu verändern. Solche Verstelleinrichtungen werden typischerweise
mittels Schraubenzieher durch entsprechende Ausnehmungen der Innenwand 5a hindurch
bedient. Um nach erfolgter Anpassung die Verstelleinrichtungen optisch abzudecken,
ist eine Abdeckung 20 vorgesehen, die an der Innenwand 5a lösbar befestigbar ist,
z.B. durch eine Schnappverbindung.
[0018] Im Bereich des hinteren Endes der Behältnisschiene 1 ist ein Aufsatz 3 vorgesehen,
an welchem beispielsweise ein Rückwandhalter 12 zur Befestigung einer Schubladenrückwand
angebracht werden kann. Die beiden Aufsätze 2 und 3 können wie oben erwähnt mit der
Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungseinrichtung 4 verbunden - vorzugsweise verschweißt
- werden, sodass sich ein stabiler Rahmen, gebildet aus Behältnisschiene 1, Aufsätze
2 und 3 und Stabilisierungseinrichtung 4, ergibt. Dieser stabile Rahmen dient dazu,
Kräfte aufzunehmen, welche beispielsweise über die Schubladenfrontblende eingebracht
werden.
[0019] Die Innenwand 5a weist in diesem Beispiel im Bereich seiner oberen, äußeren Längskante
einen S-förmig gebogenen Abschnitt auf, welcher als Schwenklager 10 für einen entsprechend
hakenförmig gebogenen Abschnitt 18 der oberen Längskante der Außenwand 5b dienen kann.
Der hakenförmige Abschnitt 18 der Außenwand 5b kann in das Schwenklager 10 eingehängt
werden, und in weiterer Folge kann die Außenwand 5b relativ zur Innenwand 5a verschwenkt
werden. Die Außenwand 5b weist in diesem Beispiel im unteren Endbereich einen U-förmig
gebogenen Endabschnitt 9 auf, an welchen sich ein S-förmig gebogener Abschnitt anschließt,
welcher als Rastteil 7b dient. Dieser Rastteil 7b kann nach entsprechender Verschwenkung
der Außenwand 5b zur Innenwand 5a an einer entsprechend geformten Rastaufnahme 7a
oberhalb des Endabschnitts 8 der Innenwand 5a einrasten, wodurch die Außenwand 5b
an der Innenwand 5a befestigt werden kann. Die Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a und
der Rastteil 7b der Außenwand 5b bilden eine mechanische Rastverbindung 7. Der Endabschnitt
8 der Innenwand 5a dient dabei gleichzeitig als Anschlag für den Endabschnitt 9 der
Außenwand 5b, sodass nach erfolgter Verrastung mittels Rastverbindung 7 der Endabschnitt
9 der Außenwand 5b zumindest abschnittsweise am Endabschnitt 8 der Innenwand 5a anliegt.
[0020] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Behältnisschiene 1 mit daran
befestigter Schubladenseitenwand 5 gemäß Fig. 1. Zwischen Innenwand 5a und Außenwand
5b befindet sich eine an der Innenwand 5a angebrachte und in dieser Darstellung durch
die Innenwand 5a verdeckte und somit nicht sichtbare Stabilisierungseinrichtung 4,
welche gemeinsam mit der Behältnisschiene 1 und den Aufsätzen 2 und 3 (hier ebenfalls
nicht sichtbar), welche sowohl mit der Behältnisschiene 1 als auch mit der Stabilisierungseinrichtung
4 verbunden sind, einen kräfteaufnehmenden Rahmen bildet. Am hinteren Aufsatz 3 ist
ein Rückwandhalter 12 zur Befestigung einer Schubladenrückwand angebracht. Die Verstelleinrichtungen
der am Aufsatz 2 angeordneten Frontbeschlagsbaugruppe 21 sind mit einer Abdeckung
20 optisch abgedeckt. Zur Verbindung der Behältnisschiene 1 mit einer Schubladenausziehführung
ist ein Kupplungselement 19 vorgesehen, welches in dieser Darstellung bereits an der
Behältnisschiene 1 befestigt ist.
[0021] Die Fig. 3 bis 6 zeigen einen vorgeschlagenen Montageablauf, um eine Innenwand 5a
mit einer Behältnisschiene 1 zu verbinden.
[0022] Fig. 3 zeigt eine Innenwand 5a und eine daran zu befestigende Stabilisierungseinrichtung
4, welche in diesem Beispiel als im Wesentlichen U-förmige Stabilisierungsschiene
4 ausgebildet ist, in einer perspektivischen Innenansicht, das heißt in einer perspektivischen
Ansicht von schräg oben auf die Vorderseite der Innenwand 5a. Die Innenwand 5a weist
in diesem Beispiel einen Wandteil 22 auf, an den sich im oberen Endbereich des Wandteils
22 ein im Querschnitt im Wesentlichen U-förmiger Deckel 23 anschließt. Dieser Deckel
23 ist dabei durch einen entlang der oberen Längskante des Wandteils 22 umgebogenen
Abschnitt gebildet und stellt gleichzeitig den oberen Rand der Schubladenseitenwand
5 dar. Der Deckel 23 ist als im Wesentlichen S-förmiger Profilabschnitt fortgeführt,
welcher als Schwenklager 10 für eine mit der Innenwand 5a zu verbindende Außenwand
5b dienen kann. An den S-förmigen Profilabschnitt schließt ein senkrechter Profilabschnitt
24 an, wobei Wandteil 22, senkrechter Profilabschnitt 24 und Deckel 23 eine im Wesentlichen
U-förmige Nut 11 bilden, in die die U-förmigen Stabilisierungsschiene 4 eingreifen
kann.
[0023] Die Stabilisierungsschiene 4 weist in diesem Beispiel zusätzlich eine Mehrzahl von
Erhebungen 13 auf, welche ausgehend von der inneren Profilseitenwand 25 der Stabilisierungsschiene
4 in Richtung der äußeren Profilseitenwand 26 ausgebildet sind. Dadurch kann der senkrechte
Profilabschnitt 24 der Innenwand 5a zwischen der äußeren Profilseitenwand 26 und den
Erhebungen 13 an der inneren Profilseitenwand 25 eingeklemmt werden, wodurch sich
eine lagestabile und im Wesentlichen spielfreie Lagerung der Innenwand 5a auf der
Stabilisierungsschiene 4 erzielen lässt. Als zusätzliche Befestigung und als Maßnahme
zu einer Geräuscheindämmung in typischen Gebrauchssituationen einer diese Anordnung
umfassende Schublade kann zusätzlich zwischen der inneren Profilseitenwand 25 der
Stabilisierungsschiene 4 und dem Wandteil 22 der Innenwand 5a eine, vorzugsweise elastische,
Dämpfvorrichtung eingebracht werden, beispielsweise in Form eines Klebstoffstreifens
im Klebebereich 15 (siehe Fig. 9c).
[0024] Fig. 4 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 3, wobei die Stabilisierungsschiene 4 an der
Innenwand 5a bereits vormontiert ist. An den unteren Endbereich des Wandteils 22 der
Innenwand 5a schließt sich in diesem Beispiel ein horizontal abstehender Anlageabschnitt
27 an, der am äußeren Ende eine im Wesentlichen senkrecht abstehende Nase aufweist,
welche als Rastaufnahme 7a dient, um die Innenwand 5a mit der Außenwand 5b zu verrasten.
An die Rastaufnahme 7a wiederum schließt sich ein senkrechter Profilabschnitt an,
welcher den Endabschnitt 8 der Innenwand 5a bildet. Im Bereich dieses Endabschnitts
8 kann die Innenwand 5a mit dem vertikalen Schenkel 17 der Behältnisschiene 1 verbunden
werden. Für den Fall, dass Behältnisschiene 1 und Innenwand 5a aus unterschiedlichen
Materialien bestehen (z.B. kann die Behältnisschiene 1 aus Stahl und die Innenwand
5a aus Aluminium bestehen), erfolgt die Verbindung zwischen Behältnisschiene 1 und
Innenwand 5a vorzugsweise durch Clinchen.
[0025] Im vorderen und hinteren Endbereich der Innenwand 5a weist der Endabschnitt 8 Ausnehmungen
auf. Diese Ausnehmungen dienen dazu, dass im weiteren Montageablauf entsprechende
Aufsätze 2, 3 für die Befestigung von Schubladenfrontblende und Schubladenrückwand,
welche mit der Stabilisierungsschiene 4 zu verbinden sind, auch direkt mit der Behältnisschiene
1 verbindbar sind.
[0026] Fig. 5 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 4, wobei die Innenwand 5a bereits mit der Behältnisschiene
1 verbunden ist, aus einer perspektivischen Außenansicht, das heißt in einer perspektivischen
Ansicht von schräg oben auf die Hinterseite der Innenwand 5a. Der Endabschnitt 8 der
Innenwand 5a weist im vorderen und hinteren Endbereich entsprechende Ausnehmungen
auf. Dadurch ist es möglich, dass die Aufsätze 2 und 3 an ihren unteren Endbereichen
direkt mit der Behältnisschiene 1 verbunden werden können. Dafür weisen die Aufsätze
2 und 3 in diesem Beispiel entsprechende Befestigungsstellen 14 auf, an denen die
Aufsätze 2 und 3 mit der Behältnisschiene 1 beispielsweise verschweißt werden können.
An den oberen Endbereichen weisen die Aufsätze 2 und 3 weitere Befestigungsstellen
14 auf, an denen die Aufsätze 2 und 3 mit der Stabilisierungsschiene 4 verbunden werden
können, beispielsweise durch Verschweißen.
[0027] Fig. 6 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 5, wobei die Aufsätze 2 und 3 bereits mit der
Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene 4 verbunden sind. Dadurch ergibt
sich ein stabiler Rahmen, gebildet aus Behältnisschiene 1, vorderem Aufsatz 2, Stabilisierungsschiene
4 und hinterem Aufsatz 3. Dieser Rahmen bildet ein tragendes Gerüst, welches insbesondere
Kräfte aufnehmen kann, die über den vorderen Aufsatz 2 einwirken, an welchem eine
hier nicht gezeigte Schubladenfrontblende angebracht werden kann.
[0028] Fig. 7 zeigt diesen Rahmen gemäß Fig. 6 in einer perspektivischen Innenansicht, wobei
die Innenwand 5a ausgeblendet ist, damit der Rahmen sichtbar ist. In diesem Beispiel
bestehen Behältnisschiene 1, vorderer Aufsatz 2, hinterer Aufsatz 3 und Stabilisierungsschiene
4 aus Stahl, wobei die Aufsätze 2 und 3 mit der Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene
4 jeweils verschweißt sind. Dadurch ergibt sich ein stabiler tragender Rahmen, welcher
einwirkende Kräfte aufnehmen kann, unabhängig davon, ob eine Schubladenseitenwand
mit diesem Rahmen verbunden ist oder nicht. Eine Befestigung der Aufsätze 2 und 3
an der Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene 4 kann selbstverständlich
aber auch auf andere Art erfolgen, z.B. durch Vernieten, Verschrauben oder Clinchen.
[0029] Die Fig. 8 bis 12 zeigen einen vorgeschlagenen Montageablauf, um eine Außenwand 5b
mit einer Innenwand 5a zu verbinden.
[0030] Fig. 8 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 6 und eine Außenwand 5b, welche mit der Innenwand
5a zu verbinden ist. Die Innenwand 5a ist in diesem Beispiel bereits mit einer Behältnisschiene
1 und mittels an der Innenwand 5a vormontierter Stabilisierungsschiene 4 mit den Aufsätzen
2 und 3 verbunden, sodass sich eine stabile Baugruppe bestehend aus Behältnisschiene
1, Innenwand 5a mit daran befestigter Stabilisierungsschiene 4 und den mit der Behältnisschiene
1 und der Stabilisierungsschiene 4 verbundenen Aufsätzen 2 und 3 ergibt. Die Innenwand
5a weist entlang der äußeren oberen Längskante einen im Wesentlichen S-förmig gebogenen
Abschnitt auf, welcher als Schwenklager 10 für die Außenwand 5b dient. In dieses Schwenklager
10 kann die Außenwand 5b mit ihrem hakenförmigen Abschnitt 18 eingehängt, in Richtung
der Innenwand 5a verschwenkt und mit Hilfe eines durch die Perspektive der Darstellung
nicht ersichtlichen Rastteils 7b mit der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a verrastet
werden.
[0031] Fig. 9a zeigt die im Schwenklager 10 der Innenwand 5a eingehängte Außenwand 5b in
einer perspektivischen Außenansicht, Fig. 9b dieselbe Anordnung in einer Querschnittsdarstellung
und Fig. 9c den mit A bezeichneten, kreisförmig markierten, Bereich der Fig. 9b in
einer vergrößerten Darstellung. Die Außenwand 5b weist einen entlang der oberen Längskante
hakenförmig nach innen gebogenen Abschnitt 18 auf, durch den die Außenwand 5b in das
Schwenklager 10 der Innenwand 5a einhängbar ist.
[0032] Der untere Rand der Außenwand 5b ist in diesem Beispiel durch eine tiefe, U-förmige
Rinne gebildet, welche gleichzeitig den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b darstellt.
An den Endabschnitt 9 schließt sich ein im Wesentlichen S-förmiger Abschnitt an, welcher
den Rastteil 7b der Außenwand 5b bildet. Dieser Rastteil 7b kann mit der nasenförmigen
Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a zusammenwirken, sodass der Rastteil 7b der Außenwand
5b an der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a einrasten kann und damit die Außenwand
5b an der Innenwand 5a befestigbar ist.
[0033] Fig. 10a, 10b und 10c zeigen Darstellungen gemäß Fig. 9a, 9b und 9c, wobei die Außenwand
5b bis zum Anschlag des Rastteils 7b an der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a verschwenkt
wurde. Fig. 10d zeigt den mit B bezeichneten, kreisförmig markierten, Bereich der
Fig. 10b in einer vergrößerten Darstellung. Es ist zu erkennen, dass die aus Rastaufnahme
7a der Innenwand 5a und Rastteil 7b der Außenwand 5b gebildete Rastverbindung 7 noch
nicht verrastet ist. Als zusätzliche Befestigung und als Maßnahme zu einer Geräuscheindämmung
in Gebrauchsituationen einer diese Anordnung umfassende Schublade können zusätzlich
zwischen der Innenwand 5a und der Außenwand 5b vorzugsweise elastische Dämpfvorrichtungen
eingebracht werden, beispielsweise in Form von Klebstoffstreifen in den Klebebereichen
16 im Bereich des Schwenklagers 10 und der Rastverbindung 7.
[0034] Fig. 11a bis 11d zeigen Darstellungen gemäß Fig. 10a bis 10d, wobei die Außenwand
5b mittels Rastverbindung 7 an der Innenwand 5a befestigt wurde. Fig. 12a bis 12d
zeigen dieselben Darstellungen, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit der Rückwandhalter
12 und das Kupplungselement 19 ausgeblendet wurden. In der dargestellten Anordnung
wurde die Außenwand 5b bis zum Einrasten des Rastteils 7b an der Rastaufnahme 7a der
Innenwand 5a verschwenkt. Der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a bildet dabei gleichzeitig
einen Anschlag für den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b, sodass der Endabschnitt 9
der Außenwand 5b nach Wirksamwerden der Rastverbindung 7 zumindest abschnittsweise
am Endabschnitt 8 der Innenwand 5a anliegt.
[0035] Im gezeigten Beispiel ist der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a in etwa bündig mit
der unteren Kante des vertikalen Schenkels 17 der Behältnisschiene 1, wobei der Endabschnitt
9 der Außenwand 5b über das untere Ende des Endabschnitts 8 der Innenwand 5a hinausragt.
Dadurch kann einerseits ermöglicht werden, dass die Außenwand 5b zusätzlich als Dekorelement
einsetzbar ist, da es die dahinterliegende Anordnung verdecken kann. Darüber hinaus
kann durch diese Anordnung ein Aushängeschutz gegen unbeabsichtigtes Lösen der Außenwand
5b von der Innenwand 5a erzielt werden. Wenn eine nach außen gerichtete Kraft F auf
den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b einwirkt, so führt dies zu einer noch stärkeren
Verrastung der Rastverbindung 7 anstatt diese zu lösen, wodurch ein unbeabsichtigtes
Aushängen der Außenwand 5b von der Innenwand 5a vermieden werden kann.
[0036] Die Behältnisschiene 1 ist zur Befestigung an der Unterseite eines Schubladenbodens
vorgesehen. Wie insbesondere in Fig. 12b zu erkennen ist, kann dabei der äußere Rand
des Schubladenbodens durch den horizontalen Anlageabschnitt 27, den Endabschnitt 8
der Innenwand 5a und die Behältnisschiene 1 eingefasst werden. Dabei kann der horizontale
Anlageabschnitt 27 auf dem Schubladenboden aufliegen, wodurch die Rastaufnahme 7a
zusätzlich versteift werden kann. Eine nach außen auf den Endabschnitt 9 der Außenwand
5b gerichtete Kraft F führt zu einer Verschwenkung des Endabschnitts 9 um eine gedachte
Drehachse D, welche sich im Bereich der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a befindet.
Der nasenförmige Abschnitt 28 des Rastteils 7b der Außenwand 5b wird dabei nach unten
gegen die Rastaufnahme 7a und den horizontalen Anlageabschnitt 27 der Innenwand 5a
gedrückt (siehe Fig. 12d). Dadurch, dass bei vorhandenem Schubladenboden der horizontale
Anlageabschnitt 27 am Schubladenboden anliegt, kann die Rastaufnahme 7a jedoch nicht
nach unten ausweichen, wodurch sich die Rastverbindung 7 nicht lösen kann und somit
eine Lösung der Außenwand 5b von der Innenwand 5a verhindert werden kann.
[0037] Für alle gezeigten Ausführungsbeispiele können die Innenwand 5a und die Außenwand
5b beispielsweise aus einem Stahl- oder Aluminiumblech bestehen und die vorbeschriebenen,
speziellen und multifunktionalen Formgebungen von Innenwand 5a und Außenwand 5b können
dabei durch einen Blechbiegeprozess realisiert werden.
1. Schubladenseitenwand (5) mit einer Innenwand (5a) und einer Außenwand (5b), wobei
die Schubladenseitenwand (5) mit einem Schubladenschienensystem zu verbinden ist,
das zumindest großteils innerhalb der Innenwand (5a) liegt, wobei die Innenwand (5a)
und die Außenwand (5b) über eine mechanische Rastverbindung (7) miteinander verbindbar
sind, wobei die Innenwand (5a) und die Außenwand (5b) in Montageposition unterhalb
der Rastverbindung (7) jeweils Endabschnitte (8, 9) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (8) der Innenwand (5a) und der Endabschnitt (9) der Außenwand (5b)
zumindest abschnittsweise aneinander anliegen, wobei der Endabschnitt (9) der Außenwand
(5b) über den Endabschnitt (8) der Innenwand (5a) hinausragt, und dass die Innenwand
(5a) eine Rastaufnahme (7a) aufweist, in die ein Rastteil (7b) der Außenwand (5b)
einrastbar ist, wobei der Rastteil (7b) bei einem Abheben des nach unten vorstehenden
Endabschnitts (9) der Außenwand (5b) vom Endabschnitt (8) der Innenwand (5a) in die
Rastaufnahme (7a) der Innenwand (5a) gedrückt wird und damit ein Lösen der Rastverbindung
(7) verhindert.
2. Schubladenseitenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (7a) einen profilierten Schenkel aufweist, der sich über einen Teil
der Länge der Schubladenseitenwand (5) erstreckt.
3. Schubladenseitenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (7a) - im Querschnitt - im Wesentlichen S-förmig oder Z-förmig profiliert
ist.
4. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Rastaufnahme (7a) ein im Wesentlichen horizontaler Anlageabschnitt (27)
anschließt, wobei der horizontale Anlageabschnitt (27) innen an einem Schubladenboden
aufliegt.
5. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastteil (7b) einen profilierten Schenkel aufweist, der sich über einen Teil
der Länge der Schubladenseitenwand (5) erstreckt.
6. Schubladenseitenwand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastteil (7b) - im Querschnitt - im Wesentlichen S-förmig oder Z-förmig profiliert
ist.
7. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (5a) im Bereich seiner oberen Längskante ein Schwenklager (10) aufweist,
in welches die Außenwand (5b) einhängbar und relativ zur Innenwand (5a) schwenkbar
ist.
8. Schubladenseitenwand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (10) eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt aufweist.
9. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenseitenwand (5) eine längs verlaufende Nut (11) aufweist.
10. Schubladenseitenwand nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (11) im Bereich der oberen Längskante der Innenwand (5a) verläuft.
11. Schubladenseitenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (9) der Außenwand (5b) durch einen im Wesentlichen U-förmigen Abschnitt
gebildet ist.
1. A drawer side wall (5) having an inner wall (5a) and an outer wall (5b), wherein the
drawer side wall (5) is to be connected to a drawer rail system which is disposed
at least for the large part within the inner wall (5a), wherein the inner wall (5a)
and the outer wall (5b) can be connected together by way of a mechanical latching
connection (7), wherein the inner wall (5a) and the outer wall (5b) each have end
portions (8, 9) below the latching connection (7) in the mounted position, characterised in that the end portion (8) of the inner wall (5a) and the end portion (9) of the outer wall
(5b) bear at least portion-wise against each other, wherein the end portion (9) of
the outer wall (5b) projects beyond the end portion (8) of the inner wall (5a), and
the inner wall (5a) has a latching receiving means (7a) into which a latching portion
(7b) of the outer wall (5b) is latchable, wherein upon lifting of the downwardly projecting
end portion (9) of the outer wall (5b) from the end portion (8) of the inner wall
(5a) the latching portion (7b) is pressed into the latching receiving means (7a) of
the inner wall (5a) and thus prevents release of the latching connection (7).
2. A drawer side wall as set forth in claim 1 characterised in that the latching receiving means (7a) has a profiled leg extending over a part of the
length of the drawer side wall (5).
3. A drawer side wall as set forth in claim 2 characterised in that the latching receiving means (7a) is substantially S-shaped or Z-shaped profiled
in cross-section.
4. A drawer side wall as set forth in one of claims 1 through 3 characterised in that a substantially horizontal contact portion (27) adjoins the latching receiving means
(7a), wherein the horizontal contact portion (27) bears internally against a drawer
bottom.
5. A drawer side wall as set forth in one of claims 1 through 4 characterised in that the latching portion (7b) has a profiled leg extending over a part of the length
of the drawer side wall (5).
6. A drawer side wall as set forth in claim 5 characterised in that the latching portion (7b) is substantially S-shaped or Z-shaped profiled in cross-section.
7. A drawer side wall as set forth in one of claims 1 through 6 characterised in that in the region of its upper longitudinal edge the inner wall (5a) has a pivot mounting
(10) into which the outer wall (5b) can be hangingly engaged and is pivotable relative
to the inner wall (5a).
8. A drawer side wall as set forth in claim 7 characterised in that the pivot mounting (10) is of a substantially U-shaped configuration.
9. A drawer side wall as set forth in one of claims 1 through 8 characterised in that the drawer side wall (5) has a longitudinally extending groove (11).
10. A drawer side wall as set forth in claim 9 characterised in that the groove (11) extends in the region of the upper longitudinal edge of the inner
wall (5a).
11. A drawer side wall as set forth in one of claims 1 through 10 characterised in that the end portion (9) of the outer wall (5b) is formed by a substantially U-shaped
portion.
1. Paroi latérale de tiroir (5) avec une paroi intérieure (5a) et une paroi extérieure
(5b), dans laquelle la paroi latérale de tiroir (5) doit être reliée à un système
de rails de tiroir, qui se trouve au moins en grande partie à l'intérieur de la paroi
intérieure (5a), dans laquelle la paroi intérieure (5a) et la paroi extérieure (5b)
peuvent être reliées l'une à l'autre par l'intermédiaire d'une liaison d'enclenchement
(7) mécanique, dans laquelle la paroi intérieure (5a) et la paroi extérieure (5b)
présentent en position de montage sous la liaison d'enclenchement (7) respectivement
des sections d'extrémité (8, 9), caractérisée en ce que la section d'extrémité (8) de la paroi intérieure (5a) et la section d'extrémité
(9) de la paroi extérieure (5b) sont en appui l'une contre l'autre au moins par endroits,
dans laquelle la section d'extrémité (9) de la paroi extérieure (5b) dépasse de la
section d'extrémité (8) de la paroi intérieure (5a), et que la paroi intérieure (5a)
présente un logement d'enclenchement (7a), dans lequel une partie d'enclenchement
(7b) de la paroi extérieure (5b) peut être enclenchée, dans laquelle la partie d'enclenchement
(7b) est poussée, lors d'un soulèvement de la section d'extrémité (9), faisant saillie
vers le bas, de la paroi extérieure (5b), de la section d'extrémité (8) de la paroi
intérieure (5a), dans le logement d'enclenchement (7a) de la paroi intérieure (5a),
ce qui permet d'empêcher un détachement de la liaison d'enclenchement (7).
2. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement d'enclenchement (7a) présente une branche profilée, qui s'étend sur une
partie de la longueur de la paroi latérale de tiroir (5).
3. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 2, caractérisée en ce que le logement d'enclenchement (7a) est profilé - dans la section transversale - de
manière à présenter sensiblement une forme de S ou une forme de Z.
4. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une section d'appui (27) sensiblement horizontale se situe dans le prolongement du
logement d'enclenchement (7a), dans laquelle la section d'appui (27) horizontale repose
côté intérieur au niveau d'un fond de tiroir.
5. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la partie d'enclenchement (7b) présente une branche profilée qui s'étend sur une
partie de la longueur de la paroi latérale de tiroir (5).
6. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 5, caractérisée en ce que la partie d'enclenchement (7b) est profilée dans la section transversale - de manière
à présenter sensiblement une forme de S ou une forme de Z.
7. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la paroi intérieure (5a) présente, dans la zone de son arête longitudinale supérieure,
un palier de pivotement (10), dans lequel la paroi extérieure (5b) peut être suspendue
et pivotée par rapport à la paroi intérieure (5a).
8. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 7, caractérisée en ce que le palier de pivotement (10) présente une forme sensiblement en U.
9. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la paroi latérale de tiroir (5) présente une rainure (11) s'étendant dans la longueur.
10. Paroi latérale de tiroir selon la revendication 9, caractérisée en ce que la rainure (11) s'étend dans la zone de l'arête longitudinale supérieure de la paroi
intérieure (5a).
11. Paroi latérale de tiroir selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la section d'extrémité (9) de la paroi extérieure (5b) est formée par une section
sensiblement en forme de U.