[0001] Die Erfindung betrifft eine Kombination aus einer Führungsplatte zum seitlichen Abstützen
einer Schiene für ein Schienenfahrzeug und einem Keilelement zum Einstellen der Position
der Schiene relativ zu einem Gegenlager, an dem die Führungsplatte in Montagestellung
abgestützt ist, wobei die Führungsplatte eine dem Keilelement zugeordnete, sich in
Längsrichtung der abzustützenden Schiene erstreckende Stirnseite und eine Unterseite
aufweist, die einem Untergrund zugeordnet ist, der die Führungsplatte in Montagestellung
trägt, wobei die Führungsplatte und das Keilelement über eine formschlüssige Verbindung
miteinander verkoppelt sind, die eine Führung für das Keilelement bildet, in der das
Keilelement in Längsrichtung der Stirnseite der Führungsplatte verschiebbar ist.
[0002] Ebenso betrifft die Erfindung ein System zum Befestigen einer Schiene für ein Schienenfahrzeug
auf einem Untergrund, das eine Kombination aus einer Führungsplatte zum seitlichen
Abstützen der Schiene an einem an dem Untergrund ausgebildeten Gegenlager und einem
Keilelement zum Einstellen der Position der Schiene relativ zu dem Gegenlager umfasst.
[0003] Mit dem bei einem solchen System vorhandenen Keilelement lässt sich der Abstand der
jeweiligen Führungsplatte zur Abstützfläche bestimmen. Aufgrund seiner Keilform kann
das Stellelement aus einer Stellung, in der der Abstand der Führungsplatte und dementsprechend
der Schiene von der jeweiligen Stützfläche minimal ist, problemlos in eine Stellung
verschoben werden, in der ein maximaler Abstand vorhanden ist. Zwischen diesen Extrempositionen
des Stellgliedes lassen sich weitere Stellpositionen wählen, die jeweils einen anderen
Abstand der Schiene zur Anschlagfläche und dementsprechend eine andere Spurweite festlegen.
[0004] Eine wesentliche Eigenschaft eines beispielsweise in der
DE 101 57 676 A1 beschriebenen, ein Keilelement zum Einstellen der Position der Führungsplatte umfassenden
Systems besteht darin, dass nach fertiger Montage die Verbindung zwischen der Führungsplatte
und dem Stellelement so fest ist, dass eine unbeabsichtigte Relativbewegung dieser
beiden Elemente verhindert ist. Zu diesem Zweck weisen bei dem bekannten System die
einander zugeordneten Anlageflächen von Keilelement und Führungsplatte rastenartige
Vor- und Rücksprünge auf, die in Montagestellung jeweils senkrecht zum festen Untergrund
ausgerichtet sind und so ineinander greifen, dass das Keilelement über die ineinander
greifenden Vor- und Rücksprünge mit der Führungsplatte formschlüssig verkoppelt ist.
Gleichzeitig ist durch die vertikale Ausrichtung der Vor- und Rücksprünge sichergestellt,
dass das Keilelement auch unter Einwirkung der Längs- und Querkräfte, denen es im
Betrieb ausgesetzt ist, seine ursprünglich eingestellte Position beibehält.
[0005] Für die Möglichkeit, die Position der jeweiligen Führungsplatte relativ zu der jeweiligen
Stützfläche über einen gewissen Spielraum verändern zu können, muss beim voranstehend
beschriebenen Stand der Technik eine umständliche Montage und Demontage des Gesamtsystems
in Kauf genommen werden.
[0006] In der
DE 10 2007 044 098 B3 sind eine Kombination und ein System der eingangs angegebenen Art beschrieben, bei
denen dieser Nachteil nicht mehr besteht. Zu diesem Zweck sind bei dieser bekannten
Kombination aus Führungsplatte und Keilelement an den Flächen, an denen die Führungsplatte
und das Keilelement in Montagestellung aneinander liegen, formschlüssig ineinander
greifende Vor- und Rücksprünge ausgebildet, welche im Montagezustand des Keilelements
parallel zur Oberseite des ebenen festen Untergrunds verlaufen. Die in der Praxis
in Montagestellung dementsprechend horizontal ausgerichteten Vor- und Rücksprünge
erlauben es, Keilelement und Führungsplatte gegeneinander zu verschieben, ohne dass
dazu das gesamte Schienenbefestigungssystem auseinander gebaut werden muss. So kann
bei der bekannten Kombination das Keilelement bereits nach einem Lösen der auf die
Führungsplatte wirkenden Spannkräfte verschoben werden. Unter der Wirkung der Spannkräfte
übt dagegen die Winkelführungsplatte eine gegen den festen Untergrund gerichtete Druckkraft
auf das Keilelement auf, in deren Folge im Bereich der formschlüssigen Verbindung
zwischen Führungsplatte und Keilelement Selbsthemmung auftritt. Verstärkt werden kann
dieser Effekt dadurch, dass an den einander zugeordneten Flächen von Führungsplatte
und Keilelement mehrere Vor-/Rücksprungpaare ausgebildet werden und an die Führungsplatte
ein Absatz angeformt wird, der im fertig montierten Zustand auf das Keilelement drückt.
[0007] Den mit der voranstehend beschriebenen Ausgestaltung erzielten Vorteilen steht in
der Praxis der Nachteil gegenüber, dass auch bei ihr die Montage vergleichbar schwierig
ist. So muss zunächst die Führungsplatte auf dem jeweiligen Untergrund angeordnet
und anschließend das Keilelement an der Führungsplatte passgenau positioniert werden.
Das Keilelement liegt dann lose an der Führungsplatte an, bis die Schiene gesetzt
ist und das Keilelement zwischen dem Schienenfuß und der Führungsplatte gehalten ist.
Dabei kommt es unter den rauen, in der Praxis auf der Gleisbaustelle herrschenden
Bedingungen immer wieder dazu, dass das Keilelement durch Kollision mit der Schiene
oder einem anderen Gegenstand unbeabsichtigt verrutscht und so seine positionsgenaue
Ausrichtung erschwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Montage des bekannten
Systems voll- oder teilautomatisiert vorgenommen werden soll.
[0008] Vor diesem Hintergrund bestand die Aufgabe der Erfindung darin, eine Kombination
aus Führungsplatte und Keilelement zu schaffen, die sich insbesondere für die automatische
Montage eignet. Darüber hinaus sollte ein entsprechend gestaltetes System zum Befestigen
einer Schiene angegeben werden.
[0009] Eine diese Aufgabe lösende Kombination aus Führungsplatte und Keilelement weist erfindungsgemäß
die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf.
[0010] In Bezug auf das System besteht die erfindungsgemäße Lösung der voranstehend angegebenen
Aufgabe darin, dass ein solches System gemäß Anspruch 9 ausgebildet ist.
[0011] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben
und werden nachfolgend wie der allgemeine Erfindungsgedanke im Einzelnen erläutert.
[0012] Eine erfindungsgemäße Kombination besteht wie beim eingangs angegebenen Stand der
Technik aus einer Führungsplatte zum seitlichen Abstützen einer Schiene für ein Schienenfahrzeug
und einem Keilelement zum Einstellen der Position der Schiene relativ zu einem Gegenlager,
an dem die Führungsplatte in Montagestellung abgestützt ist. Dabei weist die Führungsplatte
eine dem Keilelement zugeordnete, sich in Längsrichtung der abzustützenden Schiene
erstreckende Stirnseite und eine Unterseite auf. Diese Unterseite ist einem Untergrund
zugeordnet, der die Führungsplatte in Montagestellung trägt. Typischerweise wird der
betreffende Untergrund in der Praxis durch eine Schwelle oder Platte aus Beton gebildet.
Zwischen der Führungsplatte und dem Keilelement ist auch bei einer erfindungsgemäßen
Kombination eine Führung in Form einer formschlüssigen Verbindung vorhanden, entlang
der das Keilelement in Längsrichtung der Stirnseite der Führungsplatte verschiebbar
ist.
[0013] Erfindungsgemäß ist nun die Führung zwischen dem Keilelement als dem einen Fügepartner
und der Führungsplatte als dem anderen Fügepartner dadurch gebildet, dass in einen
der genannten Fügepartner eine längs dieses Fügepartners ausgerichtete, schlitzartige
Führung eingeformt ist, in die ein korrespondierend geformter Vorsprung des jeweils
anderen Fügepartners formschlüssig derart greift, dass das Keilelement bei in Eingriff
befindlichem Vorsprung in einer quer zur Längserstreckung der Stirnseite der Führungsplatte
und in Richtung der Unterseite der Führungsplatte weisenden Richtung und andererseits
in einer normal zur ihm zugeordneten Stirnseite der Führungsplatte ausgerichteten
Richtung an der Führungsplatte festgelegt ist.
[0014] Gemäß der Erfindung ist die Führung, über die das Keilelement und die Führungsplatte
miteinander formschlüssig verbunden sind, somit derart ausgebildet, dass, wenn die
formschlüssige Verbindung hergestellt ist, die Führungsplatte und das Keilelement
nur noch in maximal zwei Freiheitsgraden, nämlich in Längsrichtung der dem Keilelement
zugeordneten Stirnfläche der Führungsplatte und in Richtung der Oberseite der Führungsplatte
bewegt werden können. Dies erlaubt es, das Keilelement und die Führungsplatte bereits
entfernt vom jeweiligen Montageort vorzumontieren, und dann in der für die Montage
richtigen Ausrichtung gemeinsam am Montageort zu platzieren. Auf diese Weise können
die Führungsplatte-Keilelement-Kombinationen in großer Stückzahl kostengünstig vormontiert
und dann beispielsweise von einem automatisch arbeitenden Greifer problemlos am zugewiesenen
Montageort platziert werden. Während des Transports der Kombinationen vom Ort der
Vormontage zum Montageort hängt bei entsprechend horizontaler Ausrichtung der Führungsplatte
das Keilelement auch unter Einwirkung der Schwerkraft sicher an der Führungsplatte,
ohne dass dazu eine gesonderte Sicherung des Halts des Keilelements an der Führungsplatte
vorgenommen werden muss. Somit bleibt die Längsverschiebbarkeit stets erhalten. Sobald
die entsprechend zusammenhaltende Kombination am Montageort platziert ist, kann das
Keilelement deshalb problemlos in die erforderliche Position bewegt werden, um eine
optimal ausgerichtete Anlagefläche für die seitliche Abstützung der Schiene zur Verfügung
zu stellen.
[0015] Im Ergebnis steht mit der Erfindung eine Kombination aus einer Führungsplatte und
einem Keilelement zur Verfügung, bei der mit denkbar einfachen Mitteln eine teil-
oder vollautomatische, störungsfreie Montage ermöglicht ist, ohne dass dazu Einschränkungen
hinsichtlich der eigentlichen Funktionalität dieser Kombination in Kauf genommen werden
müssen.
[0016] Die Formgebung der erfindungsgemäß vorgesehenen Führung unterliegt grundsätzlich
keinen Einschränkungen, solange sichergestellt ist, dass sie geeignet ist, das Moment
aufzunehmen, das in Folge der Schwerkraftwirkung bzw. des Eigengewichts des an der
Führungsplatte hängenden Keilelements im Bereich der formschlüssigen Verbindung zwischen
Führungsplatte und Keilelement wirkt. Als Führungen dieser Art kommen beispielsweise
eine in den einen Verbindungspartner eingeformte, seitlich offene T-Nut oder desgleichen
in Frage, in die ein entsprechend angepasster Vorsprung des anderen Verbindungspartners
greift. Die Vormontage der Kombination erfolgt dann dadurch, dass der Vorsprung über
die seitliche Öffnung in die Führung eingeschoben wird. Der Vorteil einer im Querschnitt
T-förmig oder vergleichbar geformten Gestaltung von Führung und in die Führung greifendem
Vorsprung besteht darin, dass durch die oben und unten wirkenden, die Führung an ihrer
der jeweiligen Stirnseite nach außen begrenzenden Stege zum einen eine besonders sichere
Abstützung des mit dem Vorsprung versehenen Verbindungspartners an dem anderen Verbindungspartner
während des Transports von der Vormontage zum Montageort und eine besonders genaue
Führung bei der anschließend erforderlichenfalls erfolgenden Längsverschiebung des
einen Verbindungspartners relativ zum anderen gewährleistet ist.
[0017] Eine weiter vereinfachte Vormontage bei gleichzeitig gutem Halt kann gemäß einer
praxisgerechten Ausgestaltung dadurch erreicht werden, dass die Führung in die Führungsplatte
eingeformt und nach Art eines Schlitzes ausgebildet ist, dessen Schlitzöffnung in
Richtung der der Unterseite der Führungsplatte gegenüberliegenden freien Oberseite
der Führungsplatte ausgerichtet ist. In diesem Fall kann das Keilelement mit seinem
bei dieser Ausgestaltung im Querschnitt hakenförmigen Vorsprung von oben kommend in
die nutartige Führung eingehakt werden. Das möglicherweise umständliche Einfädeln
des Vorsprungs über eine seitliche Öffnung der Führung entfällt dabei. Selbstverständlich
ist es bei grundsätzlich gleicher Wirkung auch denkbar, die schlitzförmige Führung
in das Keilelement einzubringen und den Vorsprung an die Führungsplatte anzuformen.
Jedoch erweist es sich im Hinblick auf das Handling als vorteilhaft, wenn die größere
Führungsplatte als Halter genutzt wird, in die das Keilelement eingehakt wird.
[0018] Der die schlitzförmige Führung nach außen begrenzende Steg muss sich nicht notwendigerweise
über die gesamte Länge der Führung erstrecken. Stattdessen kann es ausreichen, wenn
sich der betreffende Steg nur über einen oder mehrere Abschnitte der Länge der Führung
erstreckt und sichergestellt ist, dass an dem Steg oder den Stegen eine ausreichend
große Anlagefläche für den in die Führung greifenden Vorsprung vorhanden ist. Optimaler
Halt und Führung während der Längsverschiebung ergeben sich in der Praxis dann, wenn
der Steg sich über die gesamte Länge der Stirnseite erstreckt.
[0019] Ein passgenauer Halt und eine exakte Führung des Keilelements an der Führungsplatte
ergeben sich dann, wenn der in die an der Führungsplatte als ausgebildete schlitzförmige
Führung greifende Vorsprung des Keilelements als Absatz ausgebildet ist, in den von
der dem Untergrund zugeordneten Unterseite des Keilelements her ein Schlitz eingeformt
ist, der an seiner Außenseite von einem Steg begrenzt ist, und wenn die Breite des
an dem Vorsprung des Keilelements ausgebildeten Schlitzes bis auf ein für die Verschiebbarkeit
des Keilelements an der Führungsplatte erforderliches Übermaß an die Breite des Steges,
der die schlitzförmige Führung der Führungsplatte begrenzt, oder die Breite des den
Schlitz des Vorsprungs des Keilelements begrenzenden Stegs bis auf ein für die Verschiebbarkeit
des Keilelements an der Führungsplatte erforderliches Untermaß an die Breite der schlitzartigen
Führung der Führungsplatte angepasst ist.
[0020] Im Fall, dass die Führung als zur Oberseite von Führungsplatte oder Keilelement offener
Schlitz ausgebildet ist, kann dadurch, dass mindestens ein Anschlag vorgesehen ist,
der bei mit der Führungsplatte formschlüssig verbundenem Keilelement die
[0021] Relativbeweglichkeit von Keilelement und Führungsplatte in Richtung der Oberseite
der Führungsplatte begrenzt, ein unbeabsichtigtes Lösen der formschlüssigen Verbindung
zwischen Führungsplatte und Keilelement auch unter den im praktischen Einsatz auftretenden
Belastungen sicher verhindert werden. Bevorzugt ist dabei der Anschlag aufgrund des
dort vorhandenen größeren Raums an der Führungsplatte ausgebildet, um seine möglichst
stabile Ausführung zu ermöglichen.
[0022] Die positionsgenaue Ausrichtung von Führungsplatte und Keilelement relativ zueinander
kann dadurch vereinfacht werden, dass an der Führungsplatte und dem Keilelement einander
zugeordnete Lagerflächen gebildet sind, die sich längs der und quer zu den einander
zugeordneten Stirnseiten von Führungsplatte und Keilelement erstrecken und an denen
die Führungsplatte und Keilelement im miteinander formschlüssig verkoppelten Zustand
aneinander berühren. Indem an den Lagerflächen zueinander korrespondierend geformte
Marken ausgebildet sind, die bei miteinander formschlüssig verkoppelter Führungsplatte
und Keilelement formschlüssig lösbar jeweils eine bestimmte Stellung des Keilelements
in Bezug auf die Führungsplatte markieren, können zudem auf besonders einfache Weise
bestimmte Stellschritte vorgegeben werden, in denen die Positionierung von Führungsplatte
und Keilelement relativ zueinander erfolgt. Der Vorteil der Anordnung der Marken an
den in Richtung der Oberseite bzw. der Unterseite der Führungsplatte oder des Keilelements
weisenden Lagerflächen besteht dabei darin, dass für eine Verschiebung der Führungsplatte
und des Keilelements relativ zueinander die formschlüssige Verbindung zwischen den
Marken durch ein leichtes Anheben eines der Verbindungspartner gelöst werden kann,
ohne dass dadurch die Führung des Keilelements an der Führungsplatte beeinträchtigt
wird oder eine Demontage der erfindungsgemäßen Kombination im größeren Umfang vorgenommen
werden muss.
[0023] Die Montage und Justage eines erfindungsgemäßen Systems kann zusätzlich dadurch erleichtert
werden, dass an der Führungsplatte mindestens ein Anschlagvorsprung vorgesehen ist,
der mit einer Ausnehmung des Keilelements formschlüssig zusammenwirkt, um eine "0"-Lage
des Keilelements zu definieren. Ausgehend von dieser "0"-Lage kann dann problemlos
die ordnungsgemäße Ausrichtung des Keilelements vorgenommen werden. Dabei kann dadurch,
dass die Ausnehmung seitlich durch seitlich flach auslaufende Stege begrenzt ist,
die nach Art einer Anlaufschräge ausgebildet sind, einerseits gewährleistet werden,
dass das Keilelement bis zu einem bewusst erfolgenden Verschieben sicher an dem jeweiligen
Anschlagvorsprung gehalten ist. Andererseits wird es so ebenso problemlos möglich,
das Keilelement zerstörungsfrei aus der betreffenden "0"-Lage mit leichtem Kraftaufwand
in die jeweils erforderliche Position zu bewegen.
[0024] Eine Verliersicherung für das Keilelement an der Führungsplatte kann auf einfache
Weise dadurch bewerkstelligt werden, dass an dem Keilelement Endanschläge ausgebildet
sind, die bei Erreichen einer Verschiebeendlage des Keilelements mit den Anschlagvorsprüngen
formschlüssig zusammenwirken.
[0025] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Befestigungspunkt für eine Schiene in einer Ansicht von oben;
- Fig. 2
- eine in dem Befestigungspunkt eingesetzte Führungsplatte in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 3
- ein in dem Befestigungspunkt eingesetztes Keilelement in perspektivischer Ansicht
von oben;
- Fig. 4
- das Keilelement gemäß Fig. 3 in einer perspektivischen Ansicht von unten;
- Fig. 5
- einen Ausschnitt einer aus der Führungsplatte gemäß Fig. 2 und dem Keilelement gemäß
Fig. 3 und 4 gebildeten Kombination in der Montagestellung in einer perspektivischen
Ansicht von unten;
- Fig. 6
- eine alternative Ausgestaltung einer in dem Befestigungspunkt eingesetzten Führungsplatte
in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 7
- eine alternative Ausgestaltung eines in dem Befestigungspunkt eingesetzten Keilelements
in perspektivischer Ansicht von oben.
[0026] Der in Fig. 1 gezeigte Befestigungspunkt umfasst zwei gleichartig aufgebaute Systeme
S1,S2 zum Befestigen einer Schiene S auf einem durch eine Schwelle aus Beton gebildeten
Untergrund U. Das eine System S1 ist dabei auf der einen und das andere System S2
auf der anderen Seite der zu befestigenden Schiene S positioniert. In Fig. 1 befindet
sich das dort der linken Längsseite der Schiene S zugeordnete System S1 in fertig
montierter Stellung, während das in Fig. 1 der rechten Längsseite der Schiene S zugeordnete
System S2 vormontiert ist.
[0027] Jedes der Systeme S1,S2 umfasst eine Führungsplatte 1, ein Keilelement 2, eine ω-förmige
Spannklemme 3, zwei Adapterstücke 4,5, von denen jeweils eines an einem der freien
Enden der Haltearme 6,7 der Spannklemme 3 angeordnet ist, und eine Spannschraube 8
zum Verspannen der Spannklemme 3 gegen den Untergrund U.
[0028] Die einstückig aus einem Kunststoff oder einem anderen ausreichend festen Werkstoff
gefertigte Führungsplatte 1 hat die Grundform einer konventionellen Winkelführungsplatte
und besitzt eine erste Stirnseite 9, die dem Schienenfuß F der Schiene S zugeordnet
ist, und eine zweite Stirnseite 10, die über an der zur Stirnseite 9 gegenüberliegenden
Seite der Führungsplatte 1 ausgebildet ist und über die die Führungsplatte 1 in Montagestellung
(Fig. 1) an einem an dem festen Untergrund U in Form einer Schulter ausgebildeten
Gegenlager G abgestützt ist.
[0029] Die erste Stirnseite 9 ist in Bezug auf die zweite Stirnseite 10 derart schräg angeordnet,
dass ihre in Längsrichtung L gedachten Verlängerungen sich unter einem spitzen Winkel
schneiden.
[0030] An der Unterseite 11 der Führungsplatte 1 ist eine Auflagefläche 12 ausgebildet,
mit der die Führungsplatte 1 in Montagestellung auf der der Führungsplatte 1 zugeordneten
Aufstandfläche des ebenen Untergrunds U sitzt. In Richtung der zweiten Stirnseite
10 ist die Aufstandfläche 12 durch einen sich über die Länge L1 der Führungsplatte
1 erstreckenden Vorsprung begrenzt, der in an sich bekannter Weise bei fertig montierter
Führungsplatte in einer korrespondierend geformten, hier nicht sichtbaren Rille sitzt,
die zwischen dem Gegenlager G und der Aufstandfläche des Untergrund U angeordnet ist.
[0031] Ausgehend von der Auflagefläche 12 sind zur Minimierung des Gewichts und des zur
Herstellung benötigten Materialaufwands in die Führungsplatte 1 Ausnehmungen 13 eingeformt,
die bis in den unteren, an die Unterseite 11 grenzenden Bereich der ersten Stirnseite
9 reichen. Dabei ist die Führungsplatte 1 im Bereich der Ausnehmungen 13 unter anderem
durch quer zu den Stirnseiten 9,10 ausgerichtete Rippen 14,15 nach Art einer Gewölbekonstruktion
ausgesteift, so dass bei minimiertem Materialbedarf eine optimale Formsteifigkeit
gesichert ist.
[0032] Auf etwa mittlerer Höhe der ersten Stirnseite 9 ist an die erste Stirnseite 9 ein
sich über deren Länge L1 erstreckender Absatz 16 angeformt, der die der Stirnseite
9 zugeordneten Öffnungen der Ausnehmungen 13 nach oben begrenzt.
[0033] Um einen gewissen geringen Abstand gegenüber der Stirnfläche des Absatzes 16 zurückversetzt
ist zusätzlich an der Stirnseite 9 ein Steg 17 ausgebildet, der sich ebenfalls über
die Länge L1 erstreckt.
[0034] Der Steg 17 begrenzt nach außen eine schlitzartige Führung 18, die in die Stirnseite
9 der Führungsplatte 1 eingeformt ist und sich ebenfalls über die gesamte Länge L1
der Führungsplatte 1 erstreckt. Die Führung 18 weist die Form einer seitlich offenen
Nut mit einem im Wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt auf. In Richtung der zweiten
Stirnseite 10 der Führungsplatte 1 ist die schlitzförmige Führung 18 durch eine Wand
19a eines zentralen Absatzes 19 der Führungsplatte 1 begrenzt.
[0035] An der freien, nach oben weisenden Oberseite des Stegs 17 ist eine parallel zur ebenen
Auflagefläche 12 ausgerichtete Lagerfläche 20 ausgebildet, an der in regelmäßigen
Abständen Marken 21 in Form von Raststegen ausgebildet sind, die sich mit geringer
Höhe und quer zur Längsrichtung L der Führungsplatte 1 ausgerichtet über der Lagerfläche
20 erheben.
[0036] Im Bereich der Ecken zwischen der ersten Stirnseite 9 und den seitlichen Wänden 22,23
der Führungsplatte 1 ist an den zentralen Absatz 19 jeweils ein Anschlag 24,25 angeformt.
Jeder der Anschläge 24,25 erhebt sich dabei einerseits über eine bestimmte Höhe über
die an der Oberseite 26 der Führungsplatte 1 vorhandene Oberfläche 27 des zentralen
Abschnitts 19 und steht andererseits in Richtung der ersten Stirnseite 9 vor.
[0037] Ausgehend von der Oberfläche 27 ist in die Führungsplatte 1 eine zur Unterseite 11
führende Durchgangsöffnung 28 eingeformt, durch die in an sich bekannter Weise die
Spannschraube 8 zum Verspannen der Spannklemme 3 gesteckt wird.
[0038] Zur Optimierung der elektrischen Isolation ist die Durchgangsöffnung 28 an der Oberfläche
27 von einem umlaufenden Kragen 29 umgeben. Dieser verhindert, dass auf der Oberfläche
26 sich sammelnde Flüssigkeit in die Durchgangsöffnung 28 gelangt und dort eine elektrisch
leitende Brücke zum Untergrund U bildet. Gleichzeitig dient der umlaufende Kragen
29 als Führung und Stütze der Mittelschlaufe 38 der auf der Führungsplatte 1 montierten
Spannklemme 3.
[0039] Um zu verhindern, dass über die Spannklemme 3 Flüssigkeit in die Durchgangsöffnung
28 gelangt, sind an dem Kragen 29 Ablaufschrägen 29a ausgebildet. Diese sind ausgehend
vom inneren Rand des Kragens 29 in Richtung der Wände 22,23 schräg abfallend geformt,
so dass Wasser oder andere Flüssigkeit, die dort von der Spannklemme 3 auf die Führungsplatte
1 gelangt, seitlich auf die Oberfläche 27 der Führungsplatte 1 abgeleitet wird. Die
Oberfläche 27 selbst ist dabei ebenfalls leicht abfallend in Richtung der zweiten
Stirnseite 10 abgeschrägt, so dass auf sie gelangende Flüssigkeit in Richtung der
zweiten Stirnseite 10 abfließen kann.
[0040] In Richtung der zweiten Stirnseite 10 ist die Oberfläche 27 der Führungsplatte 1
durch eine sich in Längsrichtung L erstreckende Rille 31 begrenzt, in der in an sich
ebenfalls bekannter Weise die im fertig montierten Zustand die Torsionsabschnitte
32,33 der Spannklemme 3 sitzen. Auch der Boden der an ihren den Wänden 22,23 zugeordneten
Enden offenen Rille 31 kann ausgehend von der Mitte der Rille 31 in zwei Schrägflächen
geteilt sein, von denen eine in Richtung der einen Wand 22 und die andere in Richtung
der anderen Wand 23 abfällt.
[0041] An die Rille 31 schließt sich in Richtung der zweiten Stirnwand 10 ein Stützabsatz
34 an. Dessen Oberfläche ist ebenfalls nach Art der Dachfläche eines Giebeldachs in
zwei Flächenhälften 35,36 geteilt, von denen die eine in Richtung der einen Wand 22
und die andere in Richtung der anderen Wand 23 abfällt. Dementsprechend läuft auf
die Flächenhälften 35,36 treffende Flüssigkeit ebenfalls seitlich von der Führungsplatte
1 ab.
[0042] Zusätzlich trägt der Stützabsatz 32 an seinem der Stirnseite 10 zugeordneten Rand
eine sich über die Länge L32 erstreckende Schürze 37, die nach oben über die Flächenhälften
35,36 hinaussteht und so geformt ist, dass sie bei fertig montierter Führungsplatte
1 mit ihrer der zweiten Stirnseite 10 zugeordneten Außenfläche flächig auf dem Gegenlager
G liegt. Durch die Schürze 37 ist der bei fertig montierter Führungsplatte 1 zwischen
dem Gegenlager G und dem Stützabsatz 32 unvermeidbar vorhandene Fügespalt so abgedeckt,
dass insbesondere von den Flächenhälften 35,36 keine Flüssigkeit in ihn eindringen
kann. Die Schürze 37 bildet so eine wirkungsvolle Barriere gegen das andernfalls durch
den Kappilareffekt begünstigte Eindringen von Flüssigkeit in den betreffenden Fügespalt
oder den porösen Werkstoff des Untergrunds U. Auf diese Weise trägt auch die Schürze
37 zur optimierten Isolierung der in der Regel aus elektrisch leitfähigem Stahl bestehenden
Spannklemme 3 und damit einhergehend der ebenfalls aus elektrisch leitfähigem Stahl
bestehenden Schiene S gegenüber dem Untergrund U bei.
[0043] Das Keilelement 2 ist ebenfalls einstückig aus Kunststoff oder einem anderen ausreichend
festen Werkstoff gefertigt. Es weist eine in Draufsicht keilförmige Gestalt mit einer
dem Schienenfuß F zugeordneten ersten ebenen Stirnseite 50 und einer der Führungsplatte
1 zugeordneten zweiten Stirnseite 51 auf. Die beiden Stirnseiten 50,51 des Keilelements
2 laufen dabei derart schräg aufeinander zu, dass sich ihre in Längsrichtung L gedachten
Verlängerungen unter demselben Winkel schneiden wie die in Längsrichtung L gedachten
Verlängerungen der Stirnseiten 9,10 der Führungsplatte 1. Bei an die Führungsplatte
1 angelegtem Keilelement 2 sind die erste Stirnseite 50 des Keilelements 1 und die
zweite Stirnseite 10 der Führungsplatte 1 dementsprechend parallel zueinander ausgerichtet.
Die Länge L2 des Keilelements 2 beträgt dabei annähernd das Doppelte der Länge L1
der Führungsplatte 1.
[0044] An die zweite, der Führungsplatte 1 zugeordnete Stirnseite 51 des Keilelements 2
ist ein sich über die Länge L2 erstreckender Vorsprung 52 angeformt. Der Vorsprung
52 trägt an seinem freien Ende einen in Richtung der Unterseite 53 des Keilelements
2 weisenden, sich ebenfalls über die Länge L2 erstreckenden Steg 54. Der Steg 54 begrenzt
nach außen einen nutförmigen, von der Unterseite 53 her in den Vorsprung 52 eingeformten
Führungsschlitz 55, der zur Unterseite 53 und seinen seitlichen Enden hin offen ist.
Der Führungsschlitz 55 weist einen im Wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt auf
und ist an seiner dem Steg 54 gegenüberliegenden Seite durch die Wand eines Hauptkörpers
56 des Keilelements 2 begrenzt. An der eine Lagerfläche 57 bildenden Dachfläche des
Führungsschlitzes 55 sind in regelmäßigen Abständen Marken 58 in Form von schlitzförmigen
Einsenkungen eingeformt, die quer zur Längserstreckung des Führungsschlitzes 55 und
zum Steg 54 ausgerichtet sind. Die Abstände zwischen den Marken 58 entsprechen den
Abständen zwischen den Marken 21, die auf der Lagerfläche 20 des Stegs 17 der Führungsplatte
1 ausgebildet sind. Ebenso sind die Form und die Abmessungen der Marken 58 an die
Form und die Abmessung der Marken 21 angepasst.
[0045] Von der Unterseite 53 her sind in das Keilelement 2 zur Materialeinsparung und Minimierung
des Gewichts Ausnehmungen 59 eingeformt, die durch Aussteifungsrippen 60 voneinander
getrennt sind.
[0046] Auf der Oberseite 61 des Keilelements 2 sind an dem der Führungsplatte 1 zugeordneten
Rand des Vorsprungs 52 Abstandsmarkierungen 62 vorgesehen. Den Abstandsmarkierungen
62 ist an der Führungsplatte 1 eine fest positionierte, am dem Keilelement 2 zugeordneten
Rand des zentralen Abschnitts 19 angeordnete Pfeilmarke 39 zugeordnet, so dass bei
an der Führungsplatte 1 anliegendem Keilelement 2 anhand der Lage der Abstandsmarkierungen
62 in Bezug zu der Pfeilmarke 39 abgelesen werden kann, in welcher Stellung sich das
Keilelement 2 relativ zur Führungsplatte 1 befindet.
[0047] Zusätzlich ist ausgehend von der Oberseite 61 in das Keilelement 2 an zentraler Stelle
eine Ausnehmung 63 eingeformt. In die Ausnehmung 63 kann ein Werkzeug zum Anheben
des Keilelements 2 eingeführt werden.
[0048] Die in konventioneller Weise ω-förmig ausgebildete Spannklemme 3 weist an ihren Haltearmen
6,7 jeweils einen abgekröpften Endabschnitt auf, der bei fertig montiertem System
S1,S2 im Wesentlichen parallel zur Schiene S ausgerichtet ist und die erforderliche
Niederhaltekraft auf den Schienenfuß F aufbringt. Auf diesen Endabschnitten ist jeweils
ein Adapterstück 4,5 um eine mit der Längsachse des betreffenden Endabschnitts zusammenfallenden
Drehachse verdrehbar gelagert.
[0049] Von ihrer Stirnseite her gesehen weisen die Adapterstücke 4,5 jeweils eine fünfeckige
Form auf. An der Umfangsfläche der Adapterstücke 4,5 sind dabei jeweils drei gleich
große Anlageflächenabschnitte ausgebildet, die unmittelbar aneinander stoßen und voneinander
jeweils durch eine Kante getrennt sind. An die beiden äußeren Anlageflächenabschnitte
schließen sich zusätzlich zwei Markierungsabschnitte an. Diese Markierungsabschnitte
können mit Kennzeichnungen versehen sein, die die mit einer Drehung in die jeweilige
Richtung einhergehende Zu- oder Abnahme der Federspannung anzeigen.
[0050] Die Markierungsabschnitte sind durch einen Schlitz getrennt, der aus radialer Richtung
in die Adapterstücke 4,5 eingeformt ist und bis in eine Aufnahme reicht, die von ihrer
einen Stirnseite her in die Adapterstücke 4,5 eingeformt ist. Der Schlitz schneidet
eine dreiecksförmige Öffnung in den Boden der Aufnahme, so dass in der Aufnahme sich
sammelnde Feuchtigkeit oder Dämpfe über die Öffnung aus dem jeweiligen Adapterstück
4,5 entweichen können.
[0051] Der Mittelpunkt der kreisrunden Öffnung der Aufnahme ist bezogen auf den Mittelpunkt
der Stirnseiten der Adapterstücke 4,5 so versetzt angeordnet, dass der erste Anlageflächenabschnitt
einen ersten Abstand z1, der zweite Anlageflächenabschnitt einen zweiten Abstand z2
und der dritte Anlageflächenabschnitt einen dritten Abstand z3 zum Mittelpunkt der
Aufnahme hat, wobei gilt z1 < z2 < z3. Die Abstände z1 - z3 unterscheiden sich beispielsweise
um jeweils einen Millimeter.
[0052] Die Adapterstücke 4,5 bestehen aus einem elektrisch nicht leitenden Kunststoff, der
zumindest in ihrer Umfangsrichtung eine gewisse Elastizität besitzt.
[0053] Im entspannten Zustand weist die Aufnahme der Adapterstücke 4,5 einen Durchmesser
auf, der um ein geringes Untermaß kleiner ist als die ebenfalls im Durchmesser kreisrunden
Endabschnitte der Haltearme 6,7. Beim Aufstecken auf die Endabschnitte werden die
Adapterstücke dementsprechend in Umfangsrichtung gespreizt, so dass sie in Folge der
in den Adapterstücken 4,5 dann wirkenden Rückstellkräfte reibschlüssig, jedoch mit
noch einem gewissen Kraftaufwand verdrehbar auf dem jeweils zugeordneten Endabschnitt
gehalten sind. Das Aufspreizen der Adapterstücke 4,5 kann dabei aufgrund des Schlitzes
einfach erfolgen, welcher auf diese Weise nicht nur die Ansammlung von Feuchtigkeit
in dem jeweiligen Adapterstück 4,5 verhindert, sondern zusätzlich das Aufstecken der
Adapterstücke 4,5 auf den jeweiligen Endabschnitt der Haltearme 6,7 erleichtert und
ihre ausreichende elastische Nachgiebigkeit sichert.
[0054] Die lichte Weite zwischen den Anschlägen 24,25 und den auf der Lagerfläche 20 ausgebildeten
Marken 21 der Führungsplatte 1 ist derart an die zwischen der Lagerfläche 57 und der
der Oberseite 61 zugeordnete Oberfläche 62 des Keilelements 2 verbleibenden Dicke
und die Höhe des Stegs 54 angepasst, dass bei mit der Führung 18 in Eingriff befindlichem
Vorsprung 52 das Keilelement 2 um eine Höhe angehoben werden kann, die ausreicht,
die formschlüssige Verbindung zwischen den Marken 20 der Führungsplatte 1 und den
Marken 58 des Keilelements 2 zu lösen, um eine weitere Längsverstellung des Keilelements
2 relativ zu der Führungsplatte 1 vorzunehmen.
[0055] Die quer zur Längsrichtung L gemessene Breite des Stegs 17 und des Führungsschlitzes
55 sowie die ebenfalls quer zur Längsrichtung L gemessene Breite des Stegs 54 und
der schlitzförmigen Führung 18 sind so aneinander angepasst, dass dann, wenn der Vorsprung
52 mit seinem Steg 54 in die Führung 18 und der Steg 17 in den Führungsschlitz 55
formschlüssig greifen, das Keilelement 2 mit geringem Spiel an der Führungsplatte
1 in Längsrichtung L verschiebbar geführt ist. Gleichzeitig legt die über die Führung
18 und den in sie greifenden Vorsprung 52 hergestellte formschlüssige Verbindung das
Keilelement 2 in einer normal zur ersten Stirnseite 9 der Führungsplatte 1 bzw. zur
eben ausgebildeten, dem Schienenfuß F zugeordneten Stirnfläche an der ersten Stirnfläche
50 des Keilelements 2 ausgerichteten Richtung R1 und in eine in Richtung der Unterseite
11 der Führungsplatte 1 weisende, ebenfalls quer zur Längsrichtung L ausgerichtete
Richtung R2 an der Führungsplatte 1 fest.
[0056] Die so gebildete Kombination kann im vormontierten Zustand problemlos aus einer Warteposition
an den Montageort bewegt werden. Dabei ist das Keilelement 2 selbsttätig an der Führungsplatte
1 gehalten, so dass keine zusätzlichen Maßnahmen für die ordnungsgemäße Positionierung
von Führungsplatte 1 und Keilelement 2 am Montageort erforderlich sind.
[0057] Die Systeme S1,S2 werden in gleicher Weise vormontiert. Nach dem Absetzen der aus
Führungsplatte 1 und Keilelement 2 gebildeten Kombination wird dazu jeweils die Spannklemme
3 mit den auf ihr sitzenden Adapterstücken 4,5 so auf die Führungsplatte 1 des jeweiligen
Systems S1,S2 gesetzt, dass ihre Torsionsabschnitte 32,33 auf dem Stützabschnitt 34
der Führungsplatte 1 sitzen. Die Adapterstücke 4,5 befinden sich in diesem vormontierten
Zustand außerhalb des von dem Schienenfuß F nach dem Absetzen der Schiene S eingenommenen
Raums.
[0058] Anschließend wird die Spannschraube 8 des jeweiligen Systems S1,S2 durch die Durchgangsöffnung
28 der Führungsplatte 1 in einen in den Untergrund U eingelassenen, hier nicht sichtbaren
Kunststoffdübel gesteckt und soweit angezogen, dass die Spannklemme 3 mit einer gewissen
Vorspannung auf der Führungsplatte 1 in ihrer Vormontageposition gehalten ist.
[0059] Nachdem die Schiene S in den zwischen den Keilelementen 2 der Systeme S1,S2 begrenzten
Raum gesetzt ist, werden die Spannklemmen 3 in Richtung der Schiene S verschoben,
bis ihre Endabschnitte mit den Adapterstücken 4,5 auf dem Schienenfuß F und die Torsionsabschnitte
32,33 in der Rille 31 der jeweiligen Führungsplatte 1 sitzen. Anschließend kann erforderlichenfalls
durch entsprechende Längsverschiebung der Keilelemente 2 relativ zur jeweiligen Führungsplatte
1 die Position der Schiene S bzw. der an den Keilelementen 2 vorhandenen, dem Schienenfuß
F zugeordneten Anlagefläche so verstellt werden, dass eine optimale seitliche Abstützung
bei ordnungsgemäßer Ausrichtung der Schiene S gewährleistet ist.
[0060] Wird festgestellt, dass in Folge einer übergroßen oder zu kleinen Höhendifferenz
zwischen der Oberseite des Schienenfußes F und der Oberseite der jeweiligen Führungsplatte
1 von einer Spannklemme 3 eine unzureichende oder zu große Niederhaltekraft auf den
Schienenfuß F ausgeübt wird, kann dies dadurch ausgeglichen werden, dass das der jeweiligen
Spannklemme zugeordnete Adapterstücke 4,5 um seine jeweilige Drehachse so verdreht
wird, dass es über einen Anlageflächenabschnitt mit geringerem Abstand (Abnahme der
Niederhaltekraft) bzw. größerem Abstand (Zunahme der Niederhaltekraft) zu der dann
durch den Mittelpunkt der Aufnahme verlaufenden Drehachse auf dem Schienenfuß F abgestützt
ist. Die Adapterstücke 4,5 erlauben so eine Feinjustage der von den Spannklemmen 3
der Systeme S1,S2 aufgebrachten Niederhaltekräfte. Gleichzeitig isolieren sie die
Spannklemmen 3 gegen die Schiene S.
[0061] Die in Fig. 6 dargestellte Führungsplatte 100 entspricht in ihrer grundsätzlichen
Gestaltung und den an ihr vorgesehenen Merkmalen grundsätzlich der Führungsplatte
1. Daher sind die Merkmale der Führungsplatte 100, die mit den korrespondierenden
Merkmalen der Führungsplatte 1 übereinstimmen, mit denselben Bezugszeichen versehen
wie bei der Führungsplatte 1.
[0062] Über die Führungsplatte 1 hinausgehend weist die Führungsplatte 100 an ihrer die
schlitzförmige Führung 18 begrenzenden stirnseitigen Wand 19a im Bereich der Enden
der schlitzförmigen Führung 18 jeweils einen von der Wand 19a abstehenden Anschlagvorsprung
101,102 auf. Die Anschlagvorsprünge 101,102 können, wie hier gezeigt, die Grundform
eines Quaders mit vergleichbar scharf ausgebildeten Kanten zwischen ihrer freien Stirnfläche
und ihren Seitenflächen aufweisen. Jeweils einer der Anschlagvorsprünge 101,102 ist
dabei in dem Bereich der Wand 19a angeordnet, über dem sich die Anschläge 24,25 erheben.
[0063] Das zum Zusammenwirken mit der Führungsplatte 100 bestimmte, in Fig. 7 dargestellte
Keilelement 110 entspricht in seiner grundsätzlichen Gestaltung und den an ihm vorgesehenen
Merkmalen grundsätzlich dem Keilelement 2. Daher sind die Merkmale des Keilelements
110, die mit den korrespondierenden Merkmalen des Keilelements 2 übereinstimmen, mit
denselben Bezugszeichen versehen wie beim Keilelement 2.
[0064] Zusätzlich sind an der im montierten Zustand der Wand 19a der Führungsplatte 100
zugeordneten Stirnseite 51 des Keilelements 110 mit Abstand zueinander und zu den
seitlichen Enden der Stirnseite 51 zwei Ausnehmungen 111,112 ausgebildet, die seitlich
jeweils durch einen Steg 113,114 begrenzt sind. Der Abstand der Stege 113,114 ist
so gewählt, dass die Anschlagvorsprünge 101,102 im Fall, dass eine der Ausnehmungen
111,112 durch Verschieben des Keilelements 110 in der schlitzartigen Führung 18 der
Führungsplatte 100 mit ihnen zur Deckung gebracht wird, formschlüssig und mit geringem
Spiel in die betreffende Ausnehmung 111,112 greifen. Dabei sind die Stege 113,114
nach Art einer Anlaufschräge seitlich flach auslaufend geformt, so dass sie sich unter
Berücksichtigung des gewissen, in Normalrichtung zur Wand 19a bestehenden Spiels,
mit dem das Keilelement 110 in der Führung 18 geführt ist, bei einer Verschiebung
des Keilelements 110 auf den jeweiligen Anschlagvorsprung 101,102 aufschieben lassen
und der betreffende Anschlagvorsprung 101,102 mit einem gewissen Widerstand überwunden
werden kann. Die Anschlagvorsprünge 101,102 stellen so im Zusammenwirken mit den Ausnehmungen
111,112 Rastmarken dar, durch die zwei "0"-Lagen definiert sind, ausgehend von denen
die jeweilige Justage des Keilelements 110 beispielsweise zwecks Ausgleich von Montageungenauigkeiten
vorgenommen werden kann.
[0065] An den seitlichen Enden der Stirnseite 51 des Keilelements 110 ist jeweils ein Endanschlag
115,116 vorgesehen, dessen dem jeweils anderen Endanschlag 116,115 zugewandte Seitenfläche
117 im Wesentlichen rechtwinklig zur im Übrigen eben ausgebildeten Stirnfläche der
Stirnseite 51 ausgerichtet ist. Im Fall, dass die Endanschläge 115,116 beim Verschieben
des Keilelements 110 in der Führung 18 der Führungsplatte 1 gegen den jeweils zugeordneten
Anschlagvorsprung 101,102 stoßen, liegt so die zugeordnete Seitenfläche des jeweiligen
Anschlagvorsprungs 101,102 dicht an der betreffenden Seitenfläche 117 des jeweiligen
Endanschlags 115,116 an. Aufgrund dessen, dass die Seitenfläche 117 des jeweiligen
Endanschlags 115,116 und die dann an ihr anliegende Seitenfläche des jeweiligen Anschlagvorsprungs
101,102 parallel zu einander und senkrecht zur Wand 19a bzw. zur Stirnfläche der Stirnseite
51 ausgerichtet sind, können die Endanschläge 115,116 im Gegensatz zu den Stegen 113,114
die Anschlagvorsprünge 101,102 nicht zerstörungsfrei überwinden. Im Zusammenwirken
mit dem jeweils zugeordneten Endanschlag 115,116 bilden die Anschlagvorsprünge 101,102
so eine Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Keilelements 110 aus
der Führung 18 der Führungsplatte 100.
| Bezugszeichen |
Bauteil / Formelement |
| 1,100 |
Führungsplatten |
| 2 |
Keilelement |
| 3 |
Spannklemme |
| 4,5 |
Isolatorelemente |
| 6,7 |
Haltearme der Spannklemme 3 |
| 8 |
Spannschraube |
| 9 |
erste Stirnseite der Führungsplatte 1,100 |
| 10 |
zweite Stirnseite der Führungsplatte 1,100 |
| 11 |
Unterseite der Führungsplatte 1,100 |
| 12 |
Auflagefläche der Führungsplatte 1,100 |
| 13 |
Ausnehmungen der Führungsplatte 1,100 |
| 14,15 |
Rippen der Führungsplatte 1,100 |
| 16 |
Absatz der Führungsplatte 1,100 |
| 17 |
Steg der Führungsplatte 1,100 |
| 18 |
Führung der Führungsplatte 1,100 |
| 19 |
zentraler Absatz der Führungsplatte 1,100 |
| 19a |
die Führung begrenzende Wand 19a des Absatzes 19 |
| 20 |
Lagerfläche der Führungsplatte 1,100 |
| 21 |
Marken der Führungsplatte 1,100 |
| 22,23 |
Wände der Führungsplatte 1,100 |
| 24,25 |
Anschläge der Führungsplatte 1,100 |
| 26 |
Oberseite der Führungsplatte 1,100 |
| 27 |
Oberfläche des zentralen Abschnitts 19 |
| 28 |
Durchgangsöffnung der Führungsplatte 1,100 |
| 29 |
Kragen der Führungsplatte 1,100 |
| 30 |
Ablaufschrägen des Kragens 29 |
| 31 |
Rille der Führungsplatte 1,100 |
| 32,33 |
Torsionsabschnitte der Spannklemme 3 |
| 34 |
Stützabsatz der Führungsplatte 1,100 |
| 35,36 |
Flächenhälften des Stützabsatzes 34 |
| 37 |
Schürze der Führungsplatte 1,100 |
| 38 |
Mittelschlaufe der Spannklemme 3 |
| 39 |
Pfeilmarke |
| 50 |
erste Stirnseite des Keilelements 2 |
| 51 |
zweite Stirnseite des Keilelements 2 |
| 52 |
Vorsprung des Keilelements 2 |
| 53 |
Unterseite des Keilelements 2 |
| 54 |
Steg des Keilelements 2 |
| 55 |
Führungsschlitz des Vorsprungs 52 |
| 56 |
Hauptkörper des Keilelements 2 |
| 57 |
Lagerfläche des Keilelements 2 |
| 58 |
Marken des Keilelements 2 |
| 59 |
Ausnehmungen des Keilelements 2 |
| 60 |
Aussteifungsrippen des Keilelements 2 |
| 61 |
Oberseite des Keilelements 2 |
| 62 |
Abstandsmarkierungen |
| 63 |
Ausnehmung |
| 100 |
Führungsplatte |
| 101,102 |
Anschlagvorsprünge |
| 110 |
Keilelement |
| 111,112 |
Ausnehmungen des Keilelements 110 |
| 113,114 |
Stege |
| 115,116 |
Endanschläge des Keilelements 110 |
| 117 |
dem Endanschlag 115 zugewandte Seitenfläche des Endanschlags 116 |
| |
|
| F |
Schienenfuß |
| G |
Gegenlager |
| L |
Längsrichtung |
| L1 |
Länge der Führungsplatte 1 |
| L2 |
Länge des Keilelements 2 |
| R1 |
Richtung |
| R2 |
Richtung |
| S |
Schiene |
| S1,S2 |
Systeme zum Befestigen der Schiene S |
| U |
Untergrund |
1. Kombination aus einer Führungsplatte (1,100) zum seitlichen Abstützen einer Schiene
(S) für ein Schienenfahrzeug und einem Keilelement (2,110) zum Einstellen der Position
der Schiene (S) relativ zu einem Gegenlager (G), an dem die Führungsplatte (1,100)
in Montagestellung abgestützt ist, wobei die Führungsplatte (1,100) eine dem Keilelement
(2,110) zugeordnete, sich in Längsrichtung (L) der abzustützenden Schiene (S) erstreckende
Stirnseite (9) und eine Unterseite (11) aufweist, die einem Untergrund (U) zugeordnet
ist, der die Führungsplatte (1,100) in Montagestellung trägt, wobei zwischen der Führungsplatte
(1,100) und dem Keilelement (2,110) durch eine formschlüssige Verbindung eine Führung
vorhanden ist, entlang der das Keilelement (2,110) in Längsrichtung der Stirnseite
der Führungsplatte (1,100) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (18) zwischen dem Keilelement (2,110) als dem einen Fügepartner und der
Führungsplatte (1,100) als dem anderen Fügepartner dadurch gebildet ist, dass in einen
der Fügepartner eine längs dieses Fügepartners ausgerichtete, schlitzartige Führung
(18) eingeformt ist, in die ein korrespondierend geformter Vorsprung (52) des jeweils
anderen Fügepartners formschlüssig derart greift, dass das Keilelement (2,110) bei
in Eingriff befindlichem Vorsprung (52) in einer quer zur Längserstreckung (L) der
Stirnseite (9) der Führungsplatte (1,100) und in Richtung der Unterseite (U) der Führungsplatte
(1,100) weisenden Richtung (R2) und in einer normal zur ihm zugeordneten Stirnseite
(9) der Führungsplatte (1,100) ausgerichteten Richtung (R1) an der Führungsplatte
(1,100) festgelegt ist.
2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (18) in die Führungsplatte (1,100) eingeformt und nach Art eines Schlitzes
ausgebildet ist, dessen Schlitzöffnung in Richtung der der Unterseite (11) der Führungsplatte
(1,100) gegenüberliegenden freien Oberseite (26) der Führungsplatte (1,100) ausgerichtet
ist.
3. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die schlitzförmige Führung (18) in Richtung (R1) der dem Keilelement (2,110)
zugeordneten Stirnseite (9) der Führungsplatte (1,100) begrenzende Steg (17) sich
über die gesamte Länge (L1) der Stirnseite (9) erstreckt.
4. Kombination nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der in die schlitzförmige Führung (18) greifende Vorsprung (52) des Keilelements
(2,110) als Absatz ausgebildet ist, in den von der dem Untergrund zugeordneten Unterseite
des Keilelements (2,110) her ein Schlitz (55) eingeformt ist, der an seiner Außenseite
von einem Steg (54) begrenzt ist, und dass die Breite des an dem Vorsprung (52) des Keilelements (2,110) ausgebildeten Schlitzes
(55) bis auf ein für die Verschiebbarkeit des Keilelements (2,110) an der Führungsplatte
(1,100) erforderliches Übermaß an die Breite des Steges (17), der die schlitzförmige
Führung (18) der Führungsplatte (1,100) begrenzt, oder die Breite des den Schlitz
(55) des Vorsprungs (52) des Keilelements (2,110) begrenzenden Stegs (54) bis auf
ein für die Verschiebbarkeit des Keilelements (2,110) an der Führungsplatte (1,100)
erforderliches Untermaß an die Breite der schlitzartigen Führung (18) der Führungsplatte
(1,100) angepasst ist.
5. Kombination nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Anschlag (24,25) vorgesehen ist, der bei mit der Führungsplatte (1,100)
formschlüssig verbundenem Keilelement (2,110) die Relativbeweglichkeit von Keilelement
(2,110) und Führungsplatte (1,100) in Richtung der Oberseite (26) der Führungsplatte
(1,100) begrenzt.
6. Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24,25) an der Führungsplatte (1,100) ausgebildet ist.
7. Kombination nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsplatte (1,100) und dem Keilelement (2,110) einander zugeordnete Lagerflächen
(20,57) gebildet sind, die sich längs der und quer zu den einander zugeordneten Stirnseiten
von Führungsplatte (1,100) und Keilelement (2,110) erstrecken und an denen die Führungsplatte
(1,100) und das Keilelement (2,110) im miteinander formschlüssig verkoppelten Zustand
aneinander berühren.
8. Kombination nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Lagerflächen (20,57) zueinander korrespondierend geformte Marken (21,58) ausgebildet
sind, die bei miteinander formschlüssig verkoppelter Führungsplatte (1,100) und Keilelement
(2,110) formschlüssig lösbar jeweils eine bestimmte Stellung des Keilelements (2,110)
in Bezug auf die Führungsplatte (1,100) markieren.
9. System zum Befestigen einer Schiene (S) für ein Schienenfahrzeug auf einem Untergrund
umfassend eine Kombination aus einer Führungsplatte (1,100) zum seitlichen Abstützen
der Schiene (S) an einem an dem Untergrund ausgebildeten Gegenlager und einem Keilelement
(2,110) zum Einstellen der Position der Schiene (S) relativ zu dem Gegenlager, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombination aus Führungsplatte (1,100) und Keilelement (2,110) gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet ist.
10. System nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsplatte (100) mindestens ein Anschlagvorsprung (101,102) vorgesehen
ist, der mit einer Ausnehmung (111,112) des Keilelements (110) bei der Montage formschlüssig
zusammenwirkt, um eine "0"-Lage des Keilelements (110) zu definieren.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (111,112) seitlich durch seitlich flach auslaufende Stege (113,114)
begrenzt ist, die nach Art einer Anlaufschräge ausgebildet sind.
12. System nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Keilelement (110) Endanschläge (115,116) ausgebildet sind, die bei Erreichen
einer Verschiebeendlage des Keilelements (110) mit den Anschlagvorsprüngen (101,102)
formschlüssig zusammenwirken.
1. Combination of a guiding plate (1, 100) for laterally supporting a rail (S) for a
rail vehicle and a wedge element (2, 110) for adjusting the position of the rail (S)
relative to a counter-bearing (G), on which the guiding plate (1, 100) is supported
in the assembly position, the guiding plate (1, 100) having an end face (9) which
is associated with the wedge element (2, 110) and which extends in the longitudinal
direction (L) of the rail (S) to be supported and a lower side (11) which is associated
with a substrate (U), which carries the guiding plate (1, 100) in an assembly position,
a guide being provided between the guiding plate (1, 100) and the wedge element (2,
110) by means of a positive-locking connection along which the wedge element (2, 110)
can be displaced in the longitudinal direction of the end face of the guiding plate
(1, 100), characterised in that the guide (18) between the wedge element (2,110) acting as the one joining partner
and the guiding plate (1, 100) acting as the other joining partner is formed in that, in one of the joining partners, there is formed a slot-like guide (18) which is
orientated along this joining partner and in which a correspondingly formed projection
(52) of the other joining partner engages in a positive-locking manner in such a manner
that the wedge element (2, 110), when the projection (52) is engaged, is secured in
a direction (R2) orientated transversely relative to the longitudinal extent (L) of
the end face (9) of the guiding plate (1, 100) and in the direction of the lower side
(U) of the guiding plate (1, 100) and is secured to the guiding plate (1, 100) in
a direction (R1) which is orientated perpendicularly relative to the end face (9)
of the guiding plate (1, 100) associated therewith.
2. Combination according to claim 1, characterised in that the guide (18) is formed in the guiding plate (1, 100) and is constructed in the
manner of a slot, whose slot opening is orientated in the direction of the free upper
side (26) of the guiding plate (1, 100) opposite the lower side (11) of the guiding
plate (1, 100).
3. Combination according to claim 2, characterised in that the web (17) which delimits the slot-like guide (18) in the direction (R1) of the
end face (9) of the guiding plate (1, 100) associated with the wedge element (2,110)
extends over the entire length (L1) of the end face (9).
4. Combination according to either claim 2 or claim 3, characterised in that the projection (52) of the wedge element (2, 110) that engages in the slot-like guide
(18) is constructed as a shoulder in which there is formed from the lower side of
the wedge element (2, 110) associated with the substrate a slot (55) which is delimited
at the outer side thereof by a web (54), and in that the width of the slot (55) which is formed in the projection (52) of the wedge element
(2, 110) is adapted to the width of the web (17) which delimits the slot-like guide
(18) of the guiding plate (1, 100), with the exception of an oversize which is required
for the displaceability of the wedge element (2, 110) on the guiding plate (1, 100),
or the width of the web (54) which delimits the slot (55) of the projection (52) of
the wedge element (2, 110) is adapted to the width of the slot-like guide (18) of
the guiding plate (1, 100) with the exception of an undersize which is required for
the displaceability of the wedge element (2, 110) on the guiding plate (1, 100).
5. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that there is provided at least one stop (24, 25) which, when the wedge element (2, 110)
is connected in a positive-locking manner to the guiding plate (1, 100), limits the
relative movability of the wedge element (2, 110) and guiding plate (1, 100) in the
direction of the upper side (26) of the guiding plate (1, 100).
6. Combination according to claim 5, characterised in that the stop (24, 25) is constructed on the guiding plate (1, 100).
7. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that there are formed on the guiding plate (1, 100) and the wedge element (2, 110) mutually
associated bearing faces (20, 57) which extend along and transversely relative to
the mutually associated end faces of the guiding plate (1, 100) and wedge element
(2, 110) and at which the guiding plate (1, 100) and wedge element (2, 110) touch
each other in the state coupled to each other in a positive-locking manner.
8. Combination according to claim 7, characterised in that there are formed on the bearing faces (20, 57) mutually correspondingly formed marks
(21, 58) which, when the guiding plate (1, 100) and wedge element (2, 110) are coupled
to each other in a positive-locking manner, each releasably mark in a positive-locking
manner a specific position of the wedge element (2, 110) with respect to the guiding
plate (1, 100).
9. System for securing a rail (S) for a rail vehicle to a substrate comprising a combination
of a guiding plate (1, 100) for laterally supporting the rail (S) on a counter-bearing
which is formed on the substrate and a wedge element (2, 110) for adjusting the position
of the rail (S) relative to the counter-bearing, characterised in that the combination of the guiding plate (1, 100) and wedge element (2, 110) is constructed
according to any one of claims 1 to 8.
10. System according to any one of the preceding claims, characterised in that there is provided on the guiding plate (100) at least one stop projection (101, 102)
which during the assembly cooperates in a positive-locking manner with a recess (111,
112) of the wedge element (110) in order to define a "0" position of the wedge element
(110).
11. System according to claim 10, characterised in that the recess (111, 112) is delimited laterally by means of laterally flatly terminating
webs (113, 114) which are constructed in the manner of an inclined start member.
12. System according to either claim 10 or claim 11, characterised in that there are formed on the wedge element (110) end stops (115, 116) which cooperate
in a positive-locking manner with the stop projections (101, 102) when a displacement
end position of the wedge element (110) is reached.
1. Combinaison d'une plaque de guidage (1, 100) pour le soutien latéral d'un rail (S)
pour un véhicule sur rail et d'un élément de clavette (2, 110) aux fins de réglage
de la position du rail (S) par rapport à un contre-palier (G), sur lequel s'appuie
la plaque de guidage (1, 100) dans la position de montage, étant entendu que la plaque
de guidage (1, 100) présente un côté avant (9), tourné vers l'élément de clavette
(2, 110) et s'étendant dans le sens de la longueur (L) du rail (S) en position d'appui,
et un côté inférieur (11) tourné vers un support (U), lequel porte la plaque de guidage
(1, 100) dans la position de montage, étant entendu en outre qu'entre la plaque de
guidage (1, 100) et l'élément de clavette (2, 110), un guidage est présent par un
ajustement de forme, le long duquel l'élément de clavette (2, 110) peut coulisser
dans le sens de la longueur du côté avant de la plaque de guidage (1, 100), caractérisée en ce que le guidage (18) est réalisé entre l'élément de clavette (2, 110), en tant que l'un
des partenaires d'assemblage, et la plaque de guidage (1, 100), en tant que l'autre
partenaire d'assemblage, par le fait qu'est réalisé, dans l'un des partenaires d'assemblage,
un guidage (18) en forme de fente, disposé dans la direction longitudinale de ce partenaire
d'assemblage, dans lequel s'engage, par ajustement de forme, une partie saillante
(52), formée de façon correspondante, dans l'autre partie d'assemblage respective,
de sorte que l'élément de clavette (2, 110) est fixé sur la plaque de guidage (1,
100), lorsque la partie saillante (52) se trouve en prise, dans une direction (R2)
transversale par rapport à l'extension longitudinale (L) du côté avant (9) de la plaque
de guidage (1, 100) et en direction du côté inférieur (U) de la plaque de guidage
(1, 100) et dans une direction (R1) perpendiculaire au côté avant (9) lui faisant
face à la plaque de guidage (1, 100).
2. Combinaison selon la revendication 1, caractérisée en ce que le guide (18) est formé dans la plaque de guidage (1,100) et est conçu à la manière
d'une fente, dont l'ouverture de fente est orientée dans la direction du côté supérieur
libre (26) de la plaque de guidage (1, 100) faisant face au côté inférieur (11) de
la plaque de guidage (1, 100).
3. Combinaison selon la revendication 2, caractérisée en ce que la plaquette (17) délimitant le guide (18) en forme de fente, orientée dans la direction
(R1) du côté avant (9) de la plaque de guidage (1,100) et faisant face à l'élément
de clavette (2, 110), s'étend sur l'ensemble de la longueur (L1) du côté avant (9).
4. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que la partie saillante (52) de l'élément de clavette (2, 110) entrant en prise avec
le guide (18) en forme de fente est conçue en tant qu'épaulement, dans lequel est
formée une fente (55) à partir du côté inférieur de l'élément de clavette (2, 110)
faisant face au support qui est délimitée, au niveau de son côté extérieur, par une
plaquette (54), et en ce que la largeur de la fente (55) réalisée sur la partie saillante (52) de l'élément de
clavette (2, 110) est adaptée jusqu'à une surdimension nécessaire pour la mobilité
de l'élément de clavette (2, 110) sur la plaque de guidage (1, 100) à largeur de la
plaquette (17) qui délimite le guide (18) en forme de fente de la plaque de guidage
(1, 100), ou à la largeur de la plaquette (54) délimitant la fente (55) de la partie
saillante (52) de l'élément de clavette (2, 110) et jusqu'à une dimension inférieure
nécessaire pour la mobilité de l'élément de clavette (2, 110) sur la plaque de guidage
(1, 100) à la largeur du guide (18) en forme de fente de la plaque de guidage (1,
100).
5. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit au moins une butée (24, 25) qui délimite, lorsque l'élément de clavette
(2, 110) est relié par ajustement de forme avec la plaque de guidage (1, 100), la
mobilité relative de l'élément de clavette (2, 110) et de plaque de guidage (1, 100)
en direction du côté supérieur (26) de la plaque de guidage (1, 100).
6. Combinaison selon la revendication 5, caractérisée en ce que la butée (24, 25) est réalisée sur la plaque de guidage (1, 100).
7. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des surfaces d'appui (20, 57) se faisant face l'une à l'autre sont formées sur la
plaque de guidage (1,100) et sur l'élément de clavette (2, 110), qui s'étendent le
long de et transversalement par rapport aux côtés avant se faisant face mutuellement
de la plaque de guidage (1, 100) et de l'élément de clavette (2, 110) et sur lesquelles
la plaque de guidage (1, 100) et l'élément de clavette (2, 110) se touchent mutuellement
dans un état d'accouplement par ajustement de forme.
8. Combinaison selon la revendication 7, caractérisée en ce que des marques (21, 58) se correspondant mutuellement sont réalisées sur les surfaces
d'appui (20, 57) qui déterminent chacune une position déterminée de l'élément de clavette
(2, 110) par rapport à la plaque de guidage (1, 100), en un ajustement de forme libre
et mobile, lorsque la plaque de guidage (1, 100) et l'élément de clavette (2, 110)
sont accouplés l'un à l'autre par ajustement de forme.
9. Système pour la fixation d'un rail (S) pour un véhicule sur rail, sur un support comportant
une combinaison d'une plaque de guidage (1, 100) pour le soutien latéral d'un rail
(S) sur un contre-palier réalisé sur le support et d'un élément de clavette (2, 110)
aux fins de réglage de la position du rail (S) par rapport au contre-palier, caractérisé en ce que la combinaison d'une plaque de guidage (1, 100) et d'un élément de clavette (2, 110)
est conçue conformément à l'une quelconque des revendications de 1 à 8.
10. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit au moins une partie saillante d'arrêt (101, 102) sur la plaque de guidage
(100) qui interagit par ajustement de forme avec une cavité (111, 112) de l'élément
de clavette (110) lors du montage afin de définir une position « 0 » de l'élément
de clavette (110).
11. Système selon la revendication 10, caractérisé en ce que la cavité (111, 112) est délimitée latéralement par des marques (113, 114) se terminant
à plat latéralement, lesquelles sont conçues à la façon d'un biais d'attaque.
12. Système selon l'une quelconque des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que des butées terminales (115, 116) sont conçues sur l'élément de clavette (110), lesquelles
interagissent par ajustement de forme avec les parties saillantes d'arrêt (101, 102)
lorsqu'une position terminale de coulissement de l'élément de clavette (110) est atteinte.