[0001] Die Erfindung betrifft ein mechanisch oder mechatronisch betätigbares Schließsystem
mit einem Sperrelement oder einen Aktuator und einer Bewegungssperre.
[0002] Schließzylinder, die nicht ausschließlich einen mechanischen Aufbau aufweisen, enthalten
häufig Aktuatoren, die bestimmte Stell- oder Sperrmittel innerhalb des Schließzylinders
beeinflussen oder mit diesen zusammenwirken. Dies kann beispielsweise ein Drehen oder
Verschieben eines Bauteils, wie einer Sperrleiste sein oder auch eine Sperrfunktion,
die ein Drehen oder Verschieben des Bauteiles verhindern soll.
[0003] Dabei ist davon auszugehen, dass jedes Bauteil natürlich eine gewisse Masse hat,
die durch physikalische Energie in das Sperrsystem, wie Vibrationen oder eine äußere
Impulsbeaufschlagung unter Umständen in Bewegung gesetzt werden kann, so dass die
Funktion, die beispielsweise beim Sperren einer Drehung oder Bewegung erreicht werden
soll, gerade aufgehoben wird.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Lösung vorzusehen, die eine nicht gewünschte
oder unbeabsichtigte Bewegung eines Sperrelementes oder eines Aktuators verhindert.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem mechanisch oder mechatronisch
betätigbaren Schließsystem mit einem Sperrelement oder einen Aktuator und einer Bewegungssperre,
das dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Bewegungssperre ein Blockierelement aufweist, das durch ein - durch eine
äußere Impulsbeaufschlagung auf das Schließsystem auslösbares - vorgespanntes oder
in Bewegung versetztes System in Eingriff mit dem Sperrelement oder Aktuator bringbar
ist. Das Blockierelement ist temporär in Eingriff mit dem Sperrelement oder Aktuator
bringbar und durch die berechtigte Betätigung des Schließsystems rückstellbar.
[0006] Konstruktiv kann diese Bewegungssperre in verschiedener Weise ausgebildet werden,
wobei vorzugsweise Ausführungen nachfolgend dargelegt werden sollen.
[0007] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Blockierelement einen einseitig
gelagerten Schwenkhebel, an dessen freien Ende ein mit dem in seiner Bewegung zu sperrenden
Aktuator in Eingriff bringbarer Abschnitt oder Anschlag vorgesehen ist und durch eine
Zugfeder, die mit ihrem einen Ende im Abstand von dem Schwenkhebellager mit dem Schwenkhebel
verbunden ist und mit dem anderen Ende im Abstand von dem Schwenkhebellager und zu
diesem versetzt gelagert ist, und die so ausgerichtet und eingestellt ist, dass bei
einer im Wesentlichen in Verlängerung der Schwenkhebelachse liegenden Ausrichtung
der Zugfeder dieser sich in einer stabilen Position befindet, in der die Feder gespannt
ist und in spiegelbildlichen Auslenkungen des Schwenkhebels jeweils entspannt ist,
wobei eine der Auslenkungen des Schwenkhebels die Ruhe- oder Auslösestellung und die
andere Auslenkung des Schwenkhebels die Sperrstellung ist und der Schwenkhebel bei
seiner Auslösung über die stabile Position in die Sperrstellung schwenkbar ist.
[0008] Wenn die Bewegungssperre zum zeitweisen Blockieren der Rotation eines mehrere Komponenten
umfassenden Aktuators dienen soll, ist vorgesehen,
dass eine der Komponenten des Aktuators eine elektrisch angetriebene Drehsperre ist,
das mit einer zwischen einem Zylinderkern und einem Zylindergehäuse bei einem Schließzylinder
wirkenden Sperrleiste in Eingriff bringbar ist, um eine Drehung des Zylinderkernes
bei in der Codierung nicht passenden Schlüssel zu verhindern, wobei der Anschlag für
den Schwenkhebel bei normaler Betätigung des Schließzylinders in der Ruhe-oder Auslösestellung
verbleibt, bei einer äußeren Impulsbeaufschlagung auf die Komponenten in die die Bewegung
der Drehsperre verhindernde Sperrstellung schwenkt.
[0009] Hierbei kann eine mit dem Schwenkhebel in Berührung bringbare Masse, vorzugsweise
Kugel, vorgesehen sein die in einer ihr zugeordneten Ausnehmung frei beweglich ist
und die bei Impulsbeaufschlagung des Schwenkhebels in dessen Ruhe- oder Auslösestellung
auf diesen einen Impuls ausübt, der ihn aus der Ruhe-oder Auslösestellung in die Sperrstellung
bewegt.
[0010] Weiterhin ist vorgesehen, dass der Schwenkhebel durch einen auf ihn ausgeübten Impuls
beim Herausziehen des zur berechtigten Betätigung des Schließsystems dienenden Schlüssels
von der Sperrstellung über die labile Stellung in die Ruhe- oder Auslösestellung zurück
bewegbar ist.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung geht dahin, dass die Rotorwelle des Aktuators einen Abschnitt
aufweist, der in der Art eines Nockens im Wesentlichen rechteckförmig erweitert und
zwischen den gegenüberliegenden Schenkeln eines U-förmigen Rückstellrahmens drehbar
ist, wobei der Rückstellrahmen senkrecht zu der Rotorwelle frei beweglich ist und
einer der Schenkel des Rückstellrahmens durch dessen Eigengewicht oder federbelastet
an einer der Seiten des rechteckförmigen Abschnittes anlegbar ist, so dass eine frei
Drehung der Rotorwelle verhinderbar ist.
[0012] Dabei kann der Abschnitt in Richtung der Rotorwelle gesehen zwei sich gegenüberliegende
ebene Längsflächen und zwei diese bogenförmig verbindende Querflächen aufweist und
dass einer der Schenkel des Rückstellrahmens in der Drehruhelage der Rotorwelle an
der einen Längsfläche des Abschnittes anliegt.
[0013] Eine weitere nicht erfindungsgemässe Ausführung der Bewegungssperre ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Sperrelement eine Sperrleiste ist, die zwischen einem Zylinderkern und einem
Zylindergehäuse bei einem Schließzylinder wirkt, um eine Drehung des Zylinderkernes
bei in der Codierung nicht passenden Schlüssel zu verhindern und bei berechtigter
Betätigung des Schließsystems dieses freigibt,
wobei ein relativ zu der Sperrleiste beweglicher, insbesondere axial verschiebbarer,
als Blockierelement ausgebildeter, Stift vorgesehen ist, der in seiner Ruhestellung
die Bewegung der Sperrleiste nicht behindert, aber bei einer äußeren Impulsbeaufschlagung
axial verschoben wird und durch nicht korrespondierende Berührungsflächen die Bewegung
der Sperrleiste verhindert, wobei die Ruhestellung des Blockierelementes durch ein
Halteelement, das quer zu dem Blockierelement verschiebbar ist gehalten wird und das
Halteelement durch die Impulsbeaufschlagung gegen die Kraft einer Feder axial von
dem Blockierelement entfernbar ist und damit dessen axiale Verschiebung zulässt.
[0014] Hierbei ist weiterhin vorzugsweise vorgesehen, dass bei Schließberechtigung durch
einen eingeführten Schlüssel durch einen Hebelstift sowohl die Bewegung der Drehsperre
erfolgt, die die Bewegung der Sperrleiste freigibt, als auch mit dem Verschieben eines
Koppelelementes die Verschiebung des Blockierelementes erfolgt, wobei die Ruhestellung
des Blockierelementes durch das Halteelement gehalten wird in der die nicht korrespondierenden
Halteflächen in einer Position außer Eingriff mit der Sperrleiste sind.
[0015] Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden.
Dabei zeigt
Fig. 1: schematisch einen Teil eines Schließsystems, und zwar die mit dem Aktuator
zusammenwirkende Sperrleiste im normalen Sperrzustand ,
Fig. 2: den Zustand, der ein Schließen ermöglicht,
Fig. 3: den Zustand bei ausgelöster Bewegungssperre,
Fig. 4: das zusätzliche Sperrelement in Form eines Rückstellrahmens und
Fig. 5 -8: ein nicht erfindungsgemässes Aursführungsbeispiel in verschiedenen Ansichten
und Zuständen.
[0016] In einem hier nicht im Detail dargestellten Schließsystem, beispielsweise einem Schließzylindergehäuse
21 mit darin drehbar angeordneten Zylinderkern 22, in den ein hier nicht dargestellter
Schlüssel einführbar ist, ist ein elektrisch betriebener Aktuator 1 vorgesehen.
[0017] Kommt in diesem Schließsystem ein elektronisch codierter Schlüssel zum Einsatz, so
wird - bei passendem Schlüssel - ein elektrisches Signal an der Aktuator gegeben,
der dann die Rotorwelle 2 in eine Position dreht, die die Sperrleiste 13 freigibt,
so dass diese sich radial nach innen bewegen kann, aus der Ausnehmung 23 heraustritt
und somit die Trennebene zwischen Schließzylindergehäuse und Zylinderkern in üblicher
Weise freigibt, so dass ein Schließvorgang ausführbar ist.
[0018] Durch Vibrationen oder insbesondere einem äußeren Impuls, beispielsweise einen Schlag,
könnte es vorkommen, dass - auch ohne passenden Schlüssel zwar der Aktuator nicht
aktiviert wird, aber die Rotorwelle eine geringe Drehbewegung ausführt.
[0019] Im ungünstigsten Fall kann diese ausreichen, um das Sperrelement ebenfalls frei zu
geben oder eine Betätigung zuzulassen, d. h. ein Schließvorgang wäre ausführbar.
[0020] Erfindungsgemäß ist nun - nach einer Ausführung, wie sie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt
ist - ein Schwenkhebel 3 vorgesehen, der unter dem Zug einer Feder 4 steht.
[0021] Damit der Schwenkhebel sich bewegen kann und dennoch unter dem Federzug steht, ist
die Lagerung beider etwas versetzt zueinander.
[0022] Wesentlich ist, dass die Feder 4 in der in Figur 1 dargestellten Position, der sog.
Ruhe- oder Auslösestellung, gespannt ist. Ebenfalls gespannt ist die Feder in der
Sperrstellung, die in der Figur 3 dargestellt ist. Zwischen diesen beiden Stellungen
muss der Schwenkhebel eine Position überwinden, in der die Feder etwas mehr gespannt
ist.
[0023] Durch eine äußere Impulsbeaufschlagung wird der Schwenkhebel aus der Ruhe- oder Auslösestellung
(Fig. 1) so bewegt, dass er die Zwischenstellung überwindend in die Sperrstellung
(Fig. 3) schwenkt.
[0024] Unterstützt werden kann diese Schwenkbewegung über die Zwischenposition noch durch
eine frei bewegliche Kugel 5, deren Masse bei einem Impuls aus beliebiger Richtung
in Bewegung gesetzt wird und gegen den Schwenkhebel drückt, wie dies die Figur 3 zeigt.
[0025] Eine zusätzliche Sicherung gegen das Verdrehen des Aktuators ist durch einen sog.
Rückstellrahmen 7 erreichbar.
[0026] Hierzu ist auf der Rotorwelle 2 ein in der Art eines Nockens erweiterter Abschnitt
6 vorgesehen.
[0027] Wie die Figur 4 zeigt, wird dieser Abschnitt 6 von dem Rückstellrahmen 7, der U-förmig
ausgebildet ist, umfasst.
[0028] Der Rückstellrahmen 7 ist senkrecht in Bezug auf die Rotorwelle 2 frei beweglich.
[0029] Da der Rückstellrahmen natürlich ein - wenn auch geringe - Masse hat, wird er Schwerkraft
bedingt, die - bezogen auf seine Bewegungsfreiheit - tiefste Position einnehmen, wie
dies die Figur 3 zeigt. Er kann auch durch eine Feder in dieser Vorzugslage gehalten
werden.
[0030] Da der in der Art einer Nocke ausgebildete Abschnitt 6 auf der Rotorwelle im Wesentlichen
rechteckförmig ist, legt der Rückstellrahmen sich mit seinem einen, in diesem Fall
oberen, Schenkel 8 an die obere Längsfläche 9 an, so dass das Gewicht oder die Masse
des Rückstellrahmens die Rotorwelle in dieser Stellung fixiert und bei einem äußeren
Impuls - bedingt durch die Formgebung des Abschnittes 6 - auch zurück drückt.
[0031] In den Figur 5-8 ist ein nicht zur Erfindung gehörendes Ausführungsbeispiel dargestellt,
wobei die Figuren 6 und 8 jeweils eine andere Ansicht des in den Figuren 5 bzw. 7
dargestellten Zustandes zeigen.
[0032] Nicht dargestellt ist in diesen Figuren der Schließzylinder, während die zwischen
diesem und dem Zylinderkern wieder in bekannter Weise wirkende Sperrleiste dargestellt
und mit 13 bezeichnet ist.
[0033] Hierbei wirkt die Sperrleiste 13 wieder mit einem elektrisch betriebener Aktuator
1 zusammen, d.h. wird der elektrisch betriebener Aktuator 1 mit der Drehsperre 12
betätigt, so kann je nach Konstruktion, die Sperrleiste 13 aus der Position, in der
sie das Schließsystem sperrt, heraus bewegt werden und die Sperrstellung freigeben
oder es kann der elektrisch betriebener Aktuator mit der Drehsperre 12 wieder in die
Position gebracht werden, in der die Sperrleiste 13 nicht bewegt werden kann.
[0034] Bei dieser nicht erfindungsgemässen Ausführung ist ein als Blockierelement 14 dienender
Stift vorgesehen, der axial (bezogen auf seine Längsachse) federbelastet (Feder 18)
verschiebbar ist (Fig. 5) Dieser Stift weist, wie die Figur 8 zeigt, unterschiedliche
Einschnitte 15 auf, die je nach axialer Position des Stiftes 14 eine radiale Beweglichkeit
der Sperrleiste 13 ermöglichen.
[0035] In seiner die radiale Bewegung der Sperrleiste freigebenden axialen Position , wird
dieser Stift durch ein Halteelement 17 - in diesem Fall eine unter unter dem Druck
einer Feder 19 stehenden Kugel - gehalten (Fig. 6).
[0036] Bei einer Beaufschlagung des Schließsystems mit einem äußeren Impuls wird das Halteelement
17 axial in die in der Figur 8 dargestellte Position verschoben, wodurch sich die
Feder 19 entspannt. Es ist ersichtlich, dass die Sperrleiste sich durch die Abstützung
in der oberen Ausnehmung nicht radial verschieben kann, so dass damit der Schließzylinder
blockiert ist, also kein Schließvorgang ausgeführt werden kann.
[0037] Beim Einführen eines hier nicht dargestellten Schlüssels, wird der Hebelstift 16
verdreht und gibt das unter dem Druck einer Feder 20 stehende Koppelelement 24 frei.
[0038] Dieses Koppelelement 24 drückt seinerseits - gegen den Druck der Feder 19 bzw. des
Halteelementes 17 - das als Stift ausgebildete Blockierelement 16, wieder in die in
der Figur 6 dargestellte Ausgangsposition.
1. Mechanisch oder mechatronisch betätigbares Schließsystem mit einem Sperrelement oder
einen Aktuator (1) und einer Bewegungssperre, wobei die Bewegungssperre ein Blockierelement
(14) aufweist, das durch ein - durch eine äußere Impulsbeaufschlagung auf das Schließsystem
auslösbares - vorgespanntes oder in Bewegung versetztes System temporär in Eingriff
mit dem Sperrelement oder Aktuator bringbar und durch die berechtigte Betätigung des
Schließsystems rückstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Blockierelement einen einseitig gelagerten Schwenkhebel (3) umfasst, an dessen
freien Ende ein mit dem in seiner Bewegung zu sperrenden Aktuator (1) in Eingriff
bringbarer Abschnitt oder Anschlag (10) vorgesehen ist und
durch eine Zugfeder (4), die mit ihrem einen Ende im Abstand von dem Schwenkhebellager
(11) mit dem Schwenkhebel (3) verbunden ist und mit dem anderen Ende im Abstand von
dem Schwenkhebellager (11) und zu diesem versetzt gelagert ist, und die so ausgerichtet
und eingestellt ist, dass bei einer im Wesentlichen in Verlängerung der Schwenkhebelachse
liegenden Ausrichtung der Zugfeder (4) dieser sich in einer stabilen Position befindet,
in der die Feder gespannt ist und in spiegelbildlichen Auslenkungen des Schwenkhebels
(3) jeweils entspannt ist, wobei eine der Auslenkungen des Schwenkhebels die Ruhe-
oder Auslösestellung und die andere Auslenkung des Schwenkhebels die Sperrstellung
ist und der Schwenkhebel bei seiner Auslösung über die stabile Position in die Sperrstellung
schwenkbar ist.
2. Schließsystem nach Anspruch 1, zum zeitweisen Blockieren der Rotation eines mehrere
Komponenten umfassenden Aktuators,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der Komponenten des Aktuators (1) eine elektrisch angetriebene Drehsperre (12)
ist, das mit einer zwischen einem Zylinderkern (22) und einem Zylindergehäuse (21)
bei einem Schließzylinder wirkenden Sperrleiste (13) in Eingriff bringbar ist, um
eine Drehung des Zylinderkernes (22) bei in der Codierung nicht passenden Schlüssel
zu verhindern, wobei der Anschlag (10) für den Schwenkhebel (3) bei normaler Betätigung
des Schließzylinders in der Ruhe- oder Auslösestellung verbleibt, bei einer äußeren
Impulsbeaufschlagung auf die Komponenten in die die Bewegung der Drehsperre (12) verhindernde
Sperrstellung schwenkt.
3. Schließsystem nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
eine mit dem Schwenkhebel(3) in Berührung bringbare Masse, vorzugsweise Kugel (5),
die in einer ihr zugeordneten Ausnehmung frei beweglich ist und die bei Impulsbeaufschlagung
des Schwenkhebels in dessen Ruhe- oder Auslösestellung auf diesen einen Impuls ausübt,
der ihn aus der Ruhe-oder Auslösestellung in die Sperrstellung bewegt.
4. Schließsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkhebel durch einen auf ihn ausgeübten Impuls beim Herausziehen des zur
berechtigten Betätigung des Schließsystems dienenden Schlüssels von der Sperrstellung
über die labile Stellung in die Ruhe- oder Auslösestellung zurück bewegbar ist.
5. Schließsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rotorwelle (2) des Aktuators (1) einen Abschnitt aufweist, der in der Art eines
Nockens (6) im Wesentlichen rechteckförmig erweitert und zwischen den gegenüberliegenden
Schenkeln eines U-förmigen Rückstellrahmens (7) drehbar ist, wobei der Rückstellrahmen
(7) senkrecht zu der Rotorwelle (2) frei beweglich ist und einer der Schenkel (8)
des Rückstellrahmens (7) durch dessen Eigengewicht oder federbelastet an einer der
Seiten des rechteckförmigen Abschnittes anlegbar ist, so dass eine frei Drehung der
Rotorwelle (2) verhinderbar ist.
6. Schließsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abschnitt in Richtung der Rotorwelle (2) gesehen zwei sich gegenüberliegende
ebene Längsflächen (9) und zwei diese bogenförmig verbindende Querflächen aufweist
und dass einer der Schenkel des Rückstellrahmens in der Drehruhelage der Rotorwelle
an der einen Längsfläche des Abschnittes anliegt.
1. Mechanically or mechatronically actuatable locking system having a locking element
or an actuator (1) and a movement lock,
with the movement lock having a blocking element (14) which can be temporarily brought
into engagement with the locking element or actuator by a system which is pretensioned
or caused to move and triggered as a result of an external pulse application on the
locking system, and is resettable by the legitimate actuation of the locking system,
characterized
in that the blocking element includes a unilaterally supported pivot lever (3) having a free
end provided with a section or stop (10) which can be brought into engagement with
the actuator (1) to be locked in its movement, and
by a tension spring (4) which has one end connected to the pivot lever (3) at a distance
to the pivot lever bearing (11) and the other end being supported at a distance to
the pivot lever bearing (11) and offset thereto, and which is oriented and adjusted
such that the pivot lever assumes a stable position when the tension spring (4) is
aligned substantially in prolongation of the pivot lever axis, in which position the
spring is tensioned and is in each case relaxed in deflections of the pivot lever
(3) that are mirror images of one another, with one of the deflections of the pivot
lever representing the rest or release position and the other deflection of the pivot
lever representing the locking position, and with the pivot lever being swingable
when released from the stable position into the locking position.
2. Locking system according to claim 1, for temporarily blocking the rotation of an actuator
comprising a plurality of components,
characterized
in that
one of the components of the actuator (1) is an electrically-driven rotary lock (12)
which can be brought into engagement with a locking bar (13) acting in a lock cylinder
between a cylinder core (22) and a cylinder housing (21) in order to prevent a rotation
of the cylinder core (22) when a key has a wrong encoding, wherein the stop (10) for
the pivot lever (3) remains in the rest or release position, when the lock cylinder
is actuated in a normal way, and swings into the locking position in the presence
of an external pulse application upon the components to prevent the movement of the
rotary lock (12).
3. Locking system according to claim 2,
characterized by
a mass, preferably a ball (5), which can be brought into contact with the pivot lever
(3) and is freely movable in a recess associated thereto and applies a momentum upon
the pivot lever, when the pivot lever is acted upon by a pulse in its rest or release
position so as to move the pivot lever away from the rest or release position into
the locking position.
4. Locking system according to one of the preceding claims,
characterized
in that the pivot lever is movable from the locking position via the unsteady position back
to the rest or release position, when the authorized key for operating the locking
system is withdrawn to thereby apply a momentum upon the pivot lever.
5. Locking system according to one of the preceding claims,
characterized
in that the rotor shaft (2) of the actuator (1) has a section which widens in a substantially
rectangular manner in the manner of a cam (6) and is rotatable between the opposing
legs of a U-shaped reset frame (7), wherein the reset frame (7) is freely movable
in perpendicular relationship to the rotor shaft (2) and one of the legs (8) of the
reset frame (7) is able to bear upon one of the sides of the rectangular section by
its own weight or by action of a spring so that a free rotation of the rotor shaft
(2) can be prevented.
6. Locking system according to claim 5,
characterized
in that the section as viewed in direction of the rotor shaft (2) has two flat longitudinal
surfaces (9) disposed in confronting relation and connected in the shape of an arc
by two transverse surfaces, and
in that one of the legs of the reset frame rests upon the one longitudinal surface of the
section, when the rotor shaft assumes the idle rotation position.
1. Système de fermeture à actionnement mécanique ou mécatronique, comportant un élément
d'arrêt ou un actionneur (1) et un arrêt anti-mouvement, l'arrêt anti-mouvement comprenant
un élément de blocage (14) qui peut être amené en engagement temporaire avec l'élément
d'arrêt ou avec l'actionneur par un système précontraint ou mis en mouvement et déclenchable
par une impulsion externe exercée sur le système de fermeture, et qui peut être ramené
par un actionnement autorisé du système de fermeture,
caractérisé en ce que
l'élément de blocage comprend un levier basculant (3) monté unilatéralement, à l'extrémité
libre duquel est prévue une portion ou butée (10) susceptible d'être mise en engagement
avec l'actionneur (1) à arrêter dans son mouvement, et
caractérisé par un ressort de traction (4) dont une extrémité est reliée au levier basculant (3)
à distance du palier (11) du levier basculant et dont l'autre extrémité est montée
à distance du palier (11) du levier basculant et en décalage par rapport à celui-ci,
et qui est orienté et réglé de telle sorte que lors d'une orientation du ressort de
traction (4) sensiblement en prolongement de l'axe du levier basculant, ce levier
se trouve dans une position stable dans laquelle le ressort est tendu, et il est détendu
en cas de déviations symétriques respectives du levier basculant (3), l'une des déviations
du levier basculant étant la position de repos ou de déclenchement et l'autre déviation
du levier basculant étant la position d'arrêt, et lors de son déclenchement, le levier
basculant peut pivoter au-delà de la position stable jusque dans la position d'arrêt.
2. Système de fermeture selon la revendication 1, destiné au blocage temporaire de la
rotation d'un actionneur comprenant plusieurs composants,
caractérisé en ce que
l'un des composants de l'actionneur (1) est un arrêt anti-rotation (12) à entraînement
électrique qui est susceptible d'être mis en engagement avec une barrette d'arrêt
(13) agissant, dans le cas d'un barillet de fermeture, entre un noyau de barillet
(22) et un boîtier de barillet (21) afin d'empêcher une rotation du noyau de barillet
(22) dans le cas d'une clé non accordée quant au codage, et la butée (10) pour le
levier basculant (3) reste dans la position de repos ou de déclenchement lors d'un
actionnement normal du barillet de fermeture et bascule dans la position d'arrêt empêchant
le mouvement de l'arrêt anti-rotation (12) lors d'une impulsion externe exercée sur
les composants.
3. Système de fermeture selon la revendication 2,
caractérisé par
une masse, de préférence une bille (5), qui est susceptible d'être mise en contact
physique avec le levier basculant (3) et qui est librement mobile dans un évidement
associé à celle-ci, et qui, lors d'une impulsion exercée sur le levier basculant dans
sa position de repos ou de déclenchement, exerce une impulsion sur celui-ci qui le
fait déplacer hors de la position de repos ou de déclenchement jusque dans la position
d'arrêt.
4. Système de fermeture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le levier basculant est déplaçable en retour depuis la position d'arrêt au-delà de
la position instable jusque dans la position de repos ou de déclenchement par une
impulsion exercée sur celui-ci lors de l'extraction de la clé servant à l'actionnement
autorisé du système de fermeture.
5. Système de fermeture selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'arbre de rotor (2) de l'actionneur (1) comprend une portion qui est évasée sensiblement
en forme rectangulaire à la manière d'une came (6) et qui est mobile en rotation entre
les branches opposées d'un cadre de rappel (7) en forme de U, le cadre de rappel (7)
étant librement mobile perpendiculairement à l'arbre de rotor (2) et l'une des branches
(8) du cadre de rappel (7) est susceptible de venir en appui contre l'un des côtés
de la portion rectangulaire par son poids propre ou par la sollicitation d'un ressort,
de sorte qu'une rotation libre de l'arbre de rotor (2) peut être empêchée.
6. Système de fermeture selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
vue en direction de l'arbre de rotor (2), la portion comprend deux surfaces longitudinales
planes opposées (9) et deux surfaces transversales reliant celles-ci en forme d'arc,
et en ce que l'une des branches du cadre de rappel prend appui contre ladite une surface longitudinale
de la portion, en position de repos de rotation de l'arbre de rotor.