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(11) |
EP 2 643 537 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.05.2017 Patentblatt 2017/22 |
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Anmeldetag: 25.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2011/002037 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/092915 (12.07.2012 Gazette 2012/28) |
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| (54) |
SCHLOSSMODUL FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG
LOCK MODULE FOR A MOTOR VEHICLE
MODULE DE SERRURE POUR VÉHICULE AUTOMOBILE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.11.2010 DE 102010062000
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Patentinhaber: Kiekert Aktiengesellschaft |
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42579 Heiligenhaus (DE) |
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Erfinder: |
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- BENDEL, Thorsten
46149 Oberhausen (DE)
- DROST, Bernhard
46419 Isselburg (DE)
- LINDMAYER, Martin
72172 Sulz a.N. (DE)
- DEISCHL, Hans
71131 Jettingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gille Hrabal |
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Brucknerstrasse 20 40593 Düsseldorf 40593 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-02/28672 DE-A1- 10 354 854 GB-A- 2 253 435
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DE-A1- 10 304 203 DE-A1-102005 044 109
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tür eines Kraftfahrzeugs mit einem darin eingebauten
Schlossmodul mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 beispielsweise bekannt
aus der Druckschrift
DE 195 24 568 A1 sowie ein Montageverfahren. Das Schlossmodul wird in der Regel in eine Kraftfahrzeugtür,
insbesondere eine Kraftfahrzeugseitentür eingebaut.
[0002] Aus der
DE 195 24 568 A1 geht ein Kraftfahrzeugtürverschluss genanntes Schlossmodul hervor, welches Schließelemente,
ein Verriegelungshebelsystem, ein auf die Schließelemente wirkendes Betätigungshebelsystem
sowie einen Außengriff umfasst. Die Schließelemente umfassen ein Gesperre aus Drehfalle
und Sperrklinke. Das Gesperre ist Teil des Schlosses für ein Kraftfahrzeug.
[0003] Eine Drehfalle eines Kraftfahrzeugschlosses verfügt über einen gabelförmigen Einlaufschlitz,
in den ein Schließbolzen einer Fahrzeugtür oder einer Fahrzeugklappe gelangt, wenn
die Fahrzeugtür oder Fahrzeugklappe geschlossen wird. Der Schließbolzen verdreht dann
die Drehfalle von einer Öffnungsstellung in eine Schließstellung. Hat die Drehfalle
eine Schließstellung erreicht, so kann der Schließbolzen den Einlaufschlitz der Drehfalle
nicht mehr verlassen. In der Schließstellung verriegelt eine Sperrklinke die Drehfalle,
so dass diese nicht mehr in die Öffnungsstellung zurückgedreht werden kann.
[0004] Ein Kraftfahrzeugschloss umfasst neben beweglichen Teilen wie Drehfalle und Sperrklinke
auch Teile, die im eingebauten Zustand nicht bewegt werden. Dazu gehört eine in der
Regel metallische Schlossplatte, an der Drehfalle und Sperrklinke drehbeweglich befestigt
sind. Ein Schloss kann ferner ein aus Kunststoff bestehendes Gehäuse umfassen, das
mit einem Deckel verschlossen sein kann.
[0005] Es gibt Schlösser für ein Kraftfahrzeug mit zwei Schließstellungen, die nacheinander
während des Schließens von der Drehfalle eingenommen werden können, nämlich die sogenannte
Vorrast und die sogenannte Hauptrast. Um den Komfort zu erhöhen, kann ein Antrieb
und zwar insbesondere ein elektrischer Antrieb vorgesehen sein, mit dem ein Drehfalle
nach Erreichen der Vorraststellung in die Hauptraststellung bewegt wird. Ein solcher
Antrieb geht aus der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
10 2009 026 921 hervor. Ein Schloss mit einem derartigen Antrieb wird Servoschloss genannt.
[0007] Die vorgenannten Merkmale können einzeln oder in Kombination Bestandteil der vorliegenden
Erfindung sein.
[0008] In der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
DE 2010 003 409 wird beschrieben, dass der Montageaufwand im Laufe der Zeit zugenommen hat, der mit
dem Einbau von Modulen in eine Kraftfahrzeugtür verbunden ist und zwar vor allem im
Fall des Einbaus von Modulen in Kraftfahrzeugseitentüren. Einzubauende Module können
Fensterheber, Kraftfahrzeugtürschlösser, Lautsprecher, Antriebe für Zuzieh-/Öffnungseinrichtungen
sein. Ursächlich für den zunehmenden Montageaufwand ist u. a., dass die Zahl der Module
sowie weitere Komponenten wie Seitenaufprallschutz zugenommen hat, so dass Platzprobleme
zugenommen haben. Außerdem hat die Typenvielfalt an Fahrzeugtüren zugenommen, was
ebenfalls die Anforderungen an eine Montage erhöht hat.
[0009] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Erfindung, eine Tür mit einem Schlossmodul
bereitzustellen, welches dazu beizutragen vermag, den Montageaufwand zu senken.
[0010] Zur Lösung der Aufgabe umfasst eine Tür eines Kraftfahrzeugs mit einem darin eingebauten
Schlossmodul die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
[0011] Das Schlossmodul mit einem Gesperre aus Sperrklinke und Drehfalle, insbesondere Servoschloss,
und einem elektrischer Antrieb für das Schloss, besonders bevorzugt für das Servoschloss,
kann Komponenten umfassen, die ausgewählt sind aus:
- Betätigungshebelsystem,
- Verriegelungshebelsystem,
- Griffmodul mit einem Öffnungsgriff, insbesondere Außenöffnungsgriff.
[0012] Das Schlossmodul umfasst zumindest den Antrieb, der beweglich angebracht ist. Der
Antrieb kann daher gegenüber den übrigen ein oder mehreren Komponenten des Schlossmoduls
bewegt werden.
[0013] Es ist bereits bekannt, vorgenannte Komponenten mit beweglichen Elementen zu versehen.
So umfasst ein Schloss eine Mehrzahl von beweglichen Elementen wie Drehfalle, ein
oder mehrere Sperrklinken für ein Verrasten der Drehfalle in der Vorraststellung oder
in der Hauptraststellung, ein oder mehrere Blockadehebel für ein Blockieren einer
Sperrklinke, wenn diese die Drehfalle verrastet. Ein Öffnungsgriff ist beweglich an
wenigstens einem weiteren Teil des Griffmoduls angebracht. Diese bewegliche Anbringung
von einzelnen Elementen einer Komponente dienen dem Betrieb eines Schlossmoduls. So
erfordert das Gesperre bewegliche Teile, um eine Tür verschließen zu können. Die Beweglichkeit
eines Griffs dient dem Öffnen einer Tür.
[0014] Im Unterschied dazu betrifft die bewegliche Anbringung des Antriebs eine bewegliche
Verbindung, die während des Betriebs im eingebauten Zustand nicht bewegt wird. Erfindungsgemäß
kann die bewegliche Verbindung im eingebauten Zustand des Schlossmoduls nicht bewegt
werden, weil der Antrieb durch den Einbau fixiert worden ist und daher nicht mehr
bewegt werden kann. Die Beweglichkeit bezieht sich dann also nur auf den Fall, dass
das Schlossmodul nicht in einer Tür eingebaut ist.
[0015] Die bewegliche Anbringung vermag Einbauschwierigkeiten zu überwinden. Die Beweglichkeit
kann genutzt werden, um den eigentlichen Einbau zu erleichtern. Zu Beginn einer Montage
nimmt dann der Antrieb gegenüber ein oder mehreren weiteren Komponenten des Schlossmoduls
eine andere räumliche Position bzw. Anordnung ein im Vergleich zu der räumlichen Position
bzw. Anordnung, die der Antrieb im eingebauten Zustand relativ zu weiteren Komponenten
des Schlossmoduls einnimmt. Die bewegliche Anbringung kann dazu genutzt werden, dass
Schlossmodul an unterschiedliche Einbausituationen anzupassen. In einem ersten Typ
einer Tür nimmt dann der Antrieb gegenüber ein oder mehreren weiteren Komponenten
des Schlossmoduls eine andere Position bzw. Anordnung ein im Vergleich zu einem Einbau
in einem anderen Türtyp.
[0016] Erfindungsgemäß ist der Antrieb für das Schloss mit dem Schloss beweglich verbunden
und zwar vorzugsweise mit dem Gehäuse, besonders bevorzugt mit dem Deckel des Schlosses.
Die angestrebte bewegliche Anbringung kann so konstruktiv besonders einfach erreicht
werden. Besonders bevorzugt ist der Antrieb räumlich mittels einer Stegverbindung
vom Schloss getrennt.
[0017] Die bewegliche Verbindung kann eine Flanschverbindung sein oder umfassen. Der Antrieb
ist dann angeflanscht worden sein. Die gewünschte Verbindung kann so auf technisch
besonders einfache Weise realisiert werden.
[0018] Bevorzugt ist die bewegliche Verbindung arretierbar und/ oder umfasst Rastelemente
für ein Verrasten der Verbindung. Dies trägt weiter dazu bei, dass eine Montage erleichtert
wird. So kann ein Schlossmodul von einem Zulieferer bereits so zwecks Montage in einer
Tür angeliefert werden, dass der Antrieb bereits zu Beginn einer Montage die Stellung
einnimmt, die der Antrieb zu Beginn zwecks Erleichterung des Einbaus einnehmen soll.
Die Arretierung und/ oder die Rastelemente tragen dafür Sorge, dass die anfängliche
Position zunächst beibehalten wird. Durch Lösen der Arretierung kann dann bei Bedarf
die Anordnung des Antriebs in einer für den Abschluss der Montage erforderlichen Weise
geändert werden. Die Rastelemente bzw. die damit einhergehende Rastverbindung ist
vorzugsweise so beschaffen, dass ein erhöhter Kraftaufwand genügt, um die Anordnung
des Antriebs relativ zu weiteren Komponenten in gewünschter Weise zu verändern.
[0019] In einer Ausführungsform sind Arretierung und/ oder Rastelemente so beschaffen, dass
nur gemäß vorgegebenen Anordnungen arretiert und/oder verrastet werden kann. Es können
so fehlerhafte Zwischenstellungen bzw. Anordnungen des Antriebs relativ zu weiteren
Komponenten des Schlossmoduls vermieden werden, die den Einbau stören würden.
[0020] In einer Ausführungsform ist der Antrieb über einen biegsamen Bowdenzug mit dem Schloss
verbunden, um so ein Element des Schlosses zu bewegen, also anzutreiben. Der Bowdenzug
ist ein typisches Element für einen solchen Antrieb und zwar insbesondere im Fall
einer räumlich getrennten Anordnung. Daher eignet sich der Antrieb in besondere Weise
für eine bewegliche Anbringung, um so einen Einbau wesentlich zu erleichtern.
[0021] Der Antrieb dient insbesondere dem Bewegen der Drehfalle von einer Vorraststellung
in eine Hauptraststellung, um so den Komfort für ein Schließen einer Tür zu erhöhen.
[0022] Der Antrieb ist erfindungsgemäß ein elektrischer Antrieb und umfasst bevorzugt einen
Elektromotor oder eine Formgedächtnislegierung, also eine Legierung, die durch Temperaturveränderung
sprunghaft ihre Form zu ändern vermag.
[0023] Das Schloss umfasst in einer Ausführungsform eine erste Sperrklinke für ein Verrasten
der Drehfalle in der Vorraststellung sowie eine zweite Sperrklinke für ein Verrasten
der Drehfalle in der Hauptraststellung. Es kann aber auch eine Sperrklinke genügen,
die die Drehfalle sowohl in der Vorraststellung als auch in der Hauptraststellung
zu verrasten vermag.
[0024] In einer Ausführungsform umfasst das Schloss einen Blockadehebel, der die Sperrklinke
in ihrer Raststellung zu blockieren vermag.
[0025] In einer Ausführungsform handelt es sich um ein selbstöffnendes Gesperre mit einem
Blockadehebel. Hierunter ist zu versehen, dass sich das Gesperre selbständig zu öffnen
vermag, wenn die Blockade durch den Blockadehebel aufgehoben wird.
[0026] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Figur näher erläutert, die ein Schlossmodul
zeigt.
[0027] Die Figur 1 zeigt ein Schlossmodul mit einem Servoschloss 1, einem elektrischen Antrieb
2 für das Schloss 1 sowie einem Griffmodul 3 mit Griffplatte 3a und Griff 3b. Der
Antrieb 2 ist mit einem Steg 4 drehbeweglich an dem Servoschloss 1 angebracht. Das
Servoschloss umfasst eine Schlossplatte 1 a, ein Schlossgehäuse 1 b sowie einen Schlossdeckel
1 c. Die drehbewegliche Verbindung zwischen dem Servoschloss 1 und dem elektrischen
Antrieb 2 ist mit Rastmitteln versehen, die ein Einrasten in wenigstens zwei verschiedenen
Positionen erlauben. In der Regel genügen zwei verschiedene Rastpositionen, um einen
Einbau wesentlich zu erleichtern. Daher ist sogar zu bevorzugen, dass lediglich in
zwei verschiedenen Positionen arretiert oder eingerastet werden kann, so dass also
nur zwei verschiedene verrastete und/ oder arretierte Anordnungen des Antriebs 2 relativ
zum Servoschloss 1 möglich sind. Bedienungsfehler werden so regelmäßig verringert.
Es ist also aufgrund der begrenzten Anzahl an Rastpositionen oder Arretierpositionen
nicht möglich, stufenlos und damit auch in nicht vorteilhafter Weise zu verrasten
oder zu arretieren.
[0028] Mit Hilfe eines Bowdenzugs 5 vermag der räumlich vom Schloss 1 entfernt angeordnete
Antrieb 2 die Drehfalle des Schlosses 1 von ihrer Vorraststellung in ihre Hauptraststellung
zu bewegen. Durch die räumlich entfernte Anordnung kann der Antrieb in Bereichen einer
Tür angeordnet werden, die nicht anderweitig benötigt werden. Die Stegverbindung 4
ermöglicht es, das Schlossmodul im fertig vormontierten Zustand trotz räumlicher Trennung
von Antrieb 1 und Schloss 2 für eine Endmontage in einer Tür anzuliefern.
[0029] Zwar könnte beispielsweise auch das Griffmodul 3 mit dem Schloss 1 alternativ oder
ergänzend drehbeweglich verbunden sein, um einen Einbau zu erleichtern. Es hat sich
aber gezeigt, dass es insbesondere darauf ankommt, einen Antrieb 2 drehbeweglich zu
verbinden. Griff 3 und Schloss 1 müssen nämlich in einer Tür stets eine vorgegebene
Position zwingend einnehmen. Die räumliche Anordnung eines Antriebs kann dagegen vergleichsweise
flexibel gewählt oder vorgegeben werden. Ein bedeutender Vorteil wird daher durch
die erfindungsgemäße drehbewegliche Anbringung erzielt, der der flexible Bowdenzug
zu folgen vermag.
[0030] Aus vorgenannten Gründen ist daher zu bevorzugen, dass der Griff 3 beispielsweise
über einen Steg 6 starr mit dem Schloss 1 verbunden ist, da es in dieser Hinsicht
regelmäßig auf eine exakte Position zueinander ankommt.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 1:
- Servoschloss
- 1a:
- Schlossplatte
- 1b:
- Schlossgehäuse
- 1c:
- Schlossdeckel
- 2:
- Antrieb für das Servoschloss
- 3:
- Griffmodul
- 3a:
- Griffplatte
- 3b:
- Griff
- 4:
- Steg
- 5:
- Bowdenzugs
- 6:
- Steg
1. Tür eines Kraftfahrzeugs mit einem darin eingebauten Schlossmodul mit einem Schloss,
insbesondere Servoschloss (1) mit einem Gesperre aus Sperrklinke und Drehfalle und
einem elektrischen Antrieb (2), dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb (2) für das Schloss (1) mit dem Schloss (1) drehbeweglich
verbunden ist, wobei die bewegliche Verbindung des Schlossmoduls im eingebauten Zustand
des Schlossmoduls in der Tür nicht bewegt werden kann.
2. Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2) für das Schloss (1) mit dem Schloss (1) am Schlossgehäuse (1b) oder
am Schlossdeckel (1c) des Schlosses (1) beweglich verbunden ist.
3. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Verbindung eine Flanschverbindung ist, wobei der Antrieb (2) insbesondere
angeflanscht ist.
4. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Verbindung arretierbar ist und/ oder Rastelemente für ein Verrasten
der Verbindung umfasst.
5. Tür nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nicht stufenlos verrastet und/ oder arretiert werden kann.
6. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2) über einen Bowdenzug (5) mit dem Schloss (1) zwecks Antrieb verbunden
ist.
7. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2) dem Bewegen der Drehfalle von einer Vorraststellung in eine Hauptraststellung
dient.
8. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Antrieb ein Elektromotor oder ein Antrieb umfassend eine Formgedächtnislegierung
ist.
9. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss (1) eine erste Sperrklinke für ein Verrasten der Drehfalle in der Vorraststellung
sowie eine zweite Sperrklinke für ein Verrasten der Drehfalle in der Hauptraststellung
umfasst.
10. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steg (4) das Schloss (1) mit dem Antrieb (2) verbindet und/ oder ein Steg (6)
ein Griffmodul (3) mit dem Antrieb (1) verbindet und zwar insbesondere starr, also
unbeweglich verbindet.
11. Tür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlossmodul ein Betätigungshebelsystem; ein Verriegelungshebelsystem; und/ oder
ein Griffmodul (3) mit einem Öffnungsgriff, insbesondere Außenöffnungsgriff umfasst.
12. Verfahren für den Einbau eines Schlossmoduls in eine Tür mit den Merkmalen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Verbindung vor und/oder während des Einbaus bewegt wird.
1. Door of a motor vehicle having installed therein a lock module with a lock, in particular
servo-lock (1) with a locking mechanism having a pawl and a catch and an electric
drive (2), characterized in that the electric drive (2) for the lock (1) is connected to the lock (1) in a rotary
movable manner, wherein the rotary movable connection of the lock module cannot be
moved in an installed condition of the lock module in the door.
2. Door according to claim 1, characterized in that the drive (2) for the lock (1) is connected to the lock (1) in a movable manner at
the lock housing (1 b) or at the lock cover (1c) of the lock (1).
3. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the movable connection is a flange connection, wherein the drive (2) is particularly
flange-mounted.
4. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the movable connection is arrestable and/or comprises latching elements for latching
the connection.
5. Door according to the preceding claim, characterized in that stepless latching and/or arresting is not possible.
6. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the drive (2) is connected to the lock (1) through a Bowden cable (5) for the purpose
of driving.
7. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the drive (2) serves moving the catch from a preliminary latching position to a main
latching position.
8. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the electric drive is an electric motor or a drive comprising a shape memory alloy.
9. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the lock (1) comprises a first pawl for latching the catch in the preliminary latching
position as well as a second pawl for latching the catch in the main latching position.
10. Door according to one of the preceding claims, characterized in that a web (4) connects the lock (1) to the drive (2) and/or a web (6) connects a grip
module (3) to the drive (1), specifically particularly rigidly, thus not movably.
11. Door according to one of the preceding claims, characterized in that the lock module comprises an actuation lever system; a locking lever system and/or
a grip module (3) having an opening handle, in particular outer opening handle.
12. Method for the installation of a lock module in a door having the features of one
of the preceding claims, characterized in that the movable connection is moved before and/or during the installation.
1. Portière de véhicule à moteur comprenant un module de serrure monté dans celle-ci
et comprenant une serrure, notamment une serrure assistée électrique (1) comprenant
un mécanisme d'encliquetage composé d'un cliquet et d'un pêne tournant et comprenant
un entraînement électrique (2), caractérisée en ce que l'entraînement électrique (2) de la serrure (1) est relié de manière mobile en rotation
à la serrure (1), la liaison mobile du module de serrure ne pouvant pas être bougée
dans l'état monté du module de serrure dans la portière.
2. Portière selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'entraînement (2) de la serrure (1) est relié de manière mobile à la serrure (1),
à savoir au boîtier de serrure (1 b) ou à l'obturateur de serrure (1c) de la serrure.
3. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la liaison mobile est une liaison à bride, l'entraînement (2) étant notamment fixé
par brides.
4. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la liaison mobile peut être bloquée et/ou elle comprend des éléments d'encliquetage
pour enclencher la liaison.
5. Portière selon la revendication précédente, caractérisée en ce que la liaison ne peut pas être enclenchée et/ou bloquée de façon continue.
6. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement (2) est relié à la serrure (1) par moyen d'un câble Bowden (5) pour
entraîner la serrure.
7. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement (2) sert à déplacer le pêne tournant d'une position d'encliquetage
préliminaire à une position d'encliquetage principale.
8. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'entraînement électrique est un moteur électrique ou un entraînement comprenant
un alliage à mémoire de forme.
9. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la serrure (1) comprend un premier cliquet pour enclencher le pêne tournant dans
la position d'encliquetage préliminaire ainsi qu'un deuxième cliquet pour enclencher
le pêne tournant dans la position d'encliquetage principal.
10. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une entretoise (4) relie la serrure (1) à l'entraînement (2) et/ou une entretoise
(6) relie un module de poignée (3) à l'entraînement (2), notamment de manière rigide,
c.-à-d. immobile.
11. Portière selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module de serrure comprend un système de levier d'actionnement, un système de
levier de verrouillage ; et/ou un module de poignée (3) avec une poignée d'ouverture,
notamment une poignée d'ouverture extérieure.
12. Procédé de montage d'un module de serrure dans une portière ayant les caractéristiques
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la liaison mobile est bougée avant et/ou pendant le montage.

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