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(11) |
EP 2 644 775 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2016 Patentblatt 2016/43 |
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Anmeldetag: 14.03.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Selbstfahrende Fräsmaschine, Verwendung einer Hubsäule einer Fräsmaschine, sowie Verfahren
zum Erhöhen der Arbeitseffektivität einer Fräsmaschine
Self-propelled milling machine, use of a lifting column of a milling machine, and
method for increasing the efficiency of a milling machine
Fraiseuse automotrice, utilisation d'une colonne élévatrice d'une fraiseuse et procédé
d'augmentation de l'efficacité de travail d'une fraiseuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
28.03.2012 DE 102012205005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Patentinhaber: Wirtgen GmbH |
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53578 Windhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Held, Hanjo
53578 Windhagen (DE)
- Schäfer, Markus
53567 Asbach/Ww. (DE)
- Berning, Christian
50321 Brühl (DE)
- Barimani, Cyrus
53639 Königswinter (DE)
- Hähn, Günter
53639 Königswinter (DE)
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| (74) |
Vertreter: dompatent von Kreisler Selting Werner -
Partnerschaft von Patent- und Rechtsanwälten mbB |
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Deichmannhaus am Dom
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-98/05822 US-A- 3 888 542
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DE-A1- 19 830 506 US-A1- 2011 268 503
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine selbstfahrende Fräsmaschine, insbesondere eine Straßenfräsmaschine,
einen Stabilisierer, einen Recycler oder einen Surface Miner zum Bearbeiten von Straßen-
oder Bodenoberflächen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie die Verwendung von
Hubsäulen einer Fräsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10, und ein Verfahren
zum Erhöhen der Arbeitseffektivität einer Fräsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
12.
[0002] Eine selbstfahrende Straßenfräsmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1 ist beispielsweise aus der
EP 0 916 004 bekannt. Die dort beschriebene Straßenfräsmaschine weist ein Fahrwerk mit in Fahrrichtung
vorderen und hinteren Fahrwerksachsen auf, wobei jede Fahrwerksachse zwei Laufwerke
aufweist, die aus Radlaufwerken und/oder Kettenlaufwerken bestehen können. Es besteht
auch die Möglichkeit, dass eine Fahrwerksachse, vorzugsweise die vordere, bei kleineren
Maschinen nur ein einziges Laufwerk aufweist. Das Fahrwerk trägt den Maschinenrahmen
über Hubsäulen an zumindest zwei Laufwerken einer Fahrwerksachse. In der
EP 0 916 004 weist zumindest die hintere Fahrwerksachse Hubsäulen auf, wobei auch mindestens eines
der Laufwerke der hinteren Fahrwerksachse in eine eingefahrene Position zum kantennahen
Fräsen verschwenkbar ist. In der
EP 0 916 004 ist die Arbeitswalze in Fahrtrichtung zwischen den hinteren Laufwerken gelagert.
Alternativ kann sich die Arbeitswalze zwischen den vorderen und hinteren Laufwerken,
oder sogar in Fahrtrichtung hinter den hinteren Laufwerken befinden. Die Frästiefe
der Arbeitswalze kann mit Hilfe der Hubsäulen verändert werden. Es versteht sich,
dass die Arbeitswalze auch unabhängig von dem Maschinenrahmen höhenverstellbar sein
kann. Der Fahrstand der Fräsmaschine befindet sich oberhalb der hinteren Fahrwerksachse.
Der Fahrstand kann auch an einer anderen Stelle an dem Maschinenrahmen vorgesehen
sein, z.B. in Fahrtrichtung zwischen den Fahrwerksachsen oder hinter der hinteren
Fahrwerksachse. Nach einer weiteren Alternative kann die Fräsmaschine auch ohne Fahrstand
ausgebildet sein, wobei die Fräsmaschine von einem Fahrzeugführer fernbedient wird.
[0003] Bei derartigen selbstfahrenden Fräsmaschinen, ist es insbesondere bei der Reparatur
von Straßen- oder Bodenoberflächen häufig erforderlich, den Fräsbetrieb nur für eine
kurze Fahrstrecke auszuführen und die Maschine dann an einen anderen Einsatzort zu
versetzen, wobei eine größere Fahrstrecke ohne Fräsbetrieb absolviert werden muss.
Die Konstruktion der Fräsmaschinen lässt hierbei nur eine geringe Fahrgeschwindigkeit
von in der Regel ca. 5 km/h zu, da die im Fahrbetrieb entstehenden Schwingungen die
mechanischen Komponenten der Fräsmaschine beschädigen können, oder zumindest deren
Standzeit reduzieren können. Desweiteren sind diese Schwingungen auch für einen Fahrzeugführer
unangenehm. Aufgrund der langsamen Geschwindigkeit beim Verfahren der Fräsmaschine
zu einem neuen Einsatzort wird die Arbeitseffektivität der Fräsmaschine beschränkt.
[0004] Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, bei einer eingangs genannten
Fräsmaschine die Arbeitseffektivität zu erhöhen, sowie ein Verfahren zum Erhöhen der
Arbeitseffektivität einer Fräsmaschine anzugeben.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der Ansprüche 1, 10 und 12.
[0006] Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, dass die Arbeitswalze in eine Position
für den Fahrbetrieb mit angehobener Arbeitswalze verstellbar ist und die Hubsäulen
in der eingestellten Position mit einer Federeinrichtung koppelbar sind.
[0007] Die Erfindung ermöglicht es in vorteilhafter Weise, die Hubsäulen für den Fahrbetrieb
mit angehobener Arbeitswalze mit einer Federeinrichtung zu koppeln, so dass zwischen
dem Maschinenrahmen und den Hubsäulen eine Federeinrichtung wirken kann. Mit anderen
Worten, die bisher nur zur Höhenverstellung des Maschinenrahmens verwendeten Hubsäulen
werden konstruktiv derart modifiziert, dass anstelle der Höhenverstellung eine Federung
ermöglicht wird.
[0008] Die konstruktive Veränderung an den Hubsäulen ist kostengünstig und platzsparend
ausführbar, wobei die Federeinrichtung auch in die Hubsäule integrierbar ist. Die
Erfindung schafft eine neue Funktionalität der Hubsäulen ohne erhöhten Platzbedarf
und ohne hohen konstruktiven oder apparativen Aufwand. Die Hubsäulen ermöglichen eine
Federung derart, dass die Fräsmaschine im reinen Fahrbetrieb ohne Eingriff der Arbeitswalze
mit erheblich höherer Fahrgeschwindigkeit bewegt werden kann, ohne dass die Maschine
und der Fahrzeugführer erhöhten Belastungen ausgesetzt wird. Die Fräsmaschine kann
mit weit mehr als der zuvor maximal möglichen Fahrgeschwindigkeit bewegt werden, so
dass beim Versetzen der Fräsmaschine an einen anderen Einsatzort eine erhebliche Zeitersparnis
entsteht, die die Arbeitseffektivität der Fräsmaschine deutlich erhöht.
[0009] Die Federeinrichtung kann eine mechanische oder eine hydraulische Federeinrichtung
sein. Im Falle einer mechanischen Federeinrichtung ist diese zwischen dem Laufwerk
und dem Maschinenrahmen in Reihe mit der Hubsäule eingerichtet, wobei die Federeinrichtung
im Fräsbetrieb der Arbeitswalze mechanisch blockiert ist. Im Falle einer hydraulischen
Federeinrichtung wird diese im Fräsbetrieb der Arbeitswalze hydraulisch gesperrt.
[0010] Vorzugsweise weist die Hubsäule eine hydraulische Kolben-Zylindereinheit auf, die
einen in einem Zylinder beweglichen Kolben enthält, der den Zylinder der Kolbenzylindereinheit
in eine obere Zylinderkammer und eine untere Zylinderkammer unterteilt. Dabei ist
der Zylinder starr mit dem Maschinenrahmen verbunden und der Kolben starr mit dem
Laufwerk.
[0011] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zylinderkammern
über mindestens ein ansteuerbares Ventil mit der hydraulischen Federeinrichtung koppelbar
sind. Eine derartige hydraulische Schaltung ermöglicht es, die Hubsäulen zum Abfedern
des Maschinenrahmens zu verwenden.
[0012] Die Federeinrichtung weist vorzugsweise einen Membranspeicher auf. Ein derartiger
Membranspeicher ist für den Federbetrieb mit den Zylinderkammern der Kolben-Zylindereinheit
der Hubsäule verbunden.
[0013] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das mindestens eine ansteuerbare Ventil während
des Arbeitsbetriebes geschlossen ist und während des Fahrbetriebes ohne Einsatz der
Arbeitswalze nach Erreichen einer vorgebbaren Hubhöhe der Hubsäule geöffnet werden
kann. Dabei kann die Kopplung mit der Federeinrichtung bei Erreichen einer voreingestellten
Hubhöhe der Hubsäulen auch automatisch erfolgen.
[0014] Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die in Fahrtrichtung hinteren
Hubsäulen mit der mindestens einen Federeinrichtung koppelbar sind.
[0015] Die Hubsäulen können jeweils mit einer oder mehreren Federeinrichtungen koppelbar
sein. Alternativ können alle Hubsäulen mit mindestens einer gemeinsamen Federeinrichtung
koppelbar sein.
[0016] Die bei selbstfahrenden Fräsmaschinen bekannten Hubsäulen können zum Abfedern von
Stößen, die beim Versetzen der Fräsmaschine im Fahrbetrieb entstehen, verwendet werden,
wenn die Arbeitswalze außer Eingriff ist, indem die Hubsäule mit einer Federeinrichtung
gekoppelt wird. Die zur Höhenverstellung verwendete Kolbenzylindereinheit kann zur
Federung verwendet werden, indem die Zylinderkammern alternativ über mindestens ein
ansteuerbares Ventil mit einer hydraulischen Federeinrichtung gekoppelt werden.
[0017] Ein Verfahren zum Erhöhen der Arbeitseffektivität einer Fräsmaschine mit einer Arbeitswalze
ist gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- Anheben der Arbeitswalze in eine Position außer Eingriff mit der Straßen- oder Bodenoberfläche
ist,
- Koppeln der Hubsäulen mit mindestens einer Federeinrichtung für den Fahrbetrieb ohne
Eingriff der Arbeitswalze,
- Versetzen der Fräsmaschine an einen anderen Einsatzort mit einer erhöhten Fahrgeschwindigkeit
im Fahrbetrieb ohne Eingriff der Arbeitswalze, und
- Sperren der Kopplung der Hubsäulen mit der Federeinrichtung für den Arbeitsbetrieb
mit Eingriff der Arbeitswalze an dem neuen Einsatzort.
[0018] Im Folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der
Erfindung näher erläutert:
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematisch dargestellte Straßenfräsmaschine,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Straßenfräsmaschine,
- Fig. 3
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Federeinrichtung, und
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Federeinrichtung.
[0019] Die in Fig. 1 gezeigte selbstfahrende Fräsmaschine ist eine Straßenfräsmaschine 1
mit einem Maschinenrahmen 3, der von einem Fahrwerk 2 mit in Fahrtrichtung 18 vorderen
und hinteren Fahrwerksachsen 4,6 mit insgesamt mindestens drei Laufwerken 8 getragen
wird. Die Laufwerke 8 können Radlaufwerke oder Kettenlaufwerke sein, wobei Radlaufwerke
und Kettenlaufwerke auch gemeinsam vorhanden sein können. Die vorderen Laufwerke 8
sind lenkbar. Die hinteren Laufwerke 8 können ebenfalls lenkbar sein.
[0020] Eine Arbeitswalze 12 wird vom Maschinenrahmen 3 getragen, wobei bei starrer Lagerung
der Arbeitswalze 12 am Maschinenrahmen 3 die Frästiefe mit Hilfe von Hubsäulen 10
eingestellt werden kann. Ist die Arbeitswalze 12 selbst höhenverstellbar am Maschinenrahmen
3 gelagert, dienen die Hubsäulen lediglich zur Einstellung des Abstandes des Maschinenrahmens
3 von der Straßen- oder Bodenoberfläche 5. In der angehobenen Position der Arbeitswalze
12 hat diese einen Abstand von der Straßen- oder Bodenoberfläche 5, der auch ein Einfedern
des Fahrwerkes 2 zulässt, ohne dass die Arbeitswalze 12 beschädigt wird.
[0021] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind Hubsäulen 10 nur an der hinteren Fahrwerksachse
6 vorgesehen. Fig. 1 zeigt die Position des Laufwerks 8 im Normalbetrieb. Das Laufwerk
8 kann für das kantenbündige Fräsen in eine innerhalb der Konturen des Maschinenrahmens
3 befindliche Position verschwenkt werden, wie dies aus Fig. 2 entnehmbar ist. In
diesem Fall kann mit der Stirnseite der Arbeitswalze 12 bis dicht an ein Hindernis
heran gefräst werden. Das schwenkbare Laufwerk 8 kann insbesondere in der eingeschwenkten
Position lenkbar sein.
[0022] Bei anderen Ausführungsbeispielen einer selbstfahrenden Fräsmaschine kann die Arbeitswalze
12 auch zwischen den Fahrwerksachsen 4,6 angeordnet sein, oder sogar in Fahrtrichtung
18 hinter der hinteren Fahrwerksachse 6.
[0023] Es versteht sich, dass auch alle Laufwerke 8 mit Hubsäulen 10 ausgestattet sein können.
[0024] Die Hubsäule 10 weist zwei teleskopisch ineinander verstellbare Rohre auf, wobei
das Außenrohr 44 an dem Maschinenrahmen 3 und das Innenrohr 46 an dem Laufwerk 8 befestigt
ist. Das Innenrohr 46 kann nahezu spielfrei teleskopisch in dem Außenrohr 44 gleiten
und kann gegen Verdrehung gesichert sein. Im Inneren der Hubsäule 10 ist eine Kolbenzylindereinheit
20 angeordnet, deren Zylinder 25 mit dem Außenrohr 44 verbunden ist und deren Kolben
26 an dem Laufwerk 8 befestigt ist. Bei Betätigung der Kolbenzylindereinheit 20 kann
durch Verschieben des mit dem Maschinenrahmen 3 verbundenen Außenrohrs 44 relativ
zu dem Innenrohr 46 und dem Laufwerk 8 eine Höhenverstellung des Maschinenrahmens
3 vorgenommen werden.
[0025] Fig. 3 zeigt den hydraulischen Schaltplan zum Ankoppeln der Kolbenzylindereinheit
20 an eine Federeinrichtung 14 bzw. eine Feder-/Dämpfungseinrichtung 14. Zunächst
sei der normale Betrieb der Hubsäule 10 beschrieben. Hierzu besitzt die Fräsmaschine
an ihrem Bedienpult ein Höhenverstellungsventil 32, mit dem die Hubsäule 10 höhenverstellt
werden kann. Das Höhenverstellungsventil 32 ist ein 4/3-Wegeventil, so dass je nach
Schaltstellung des Höhenverstellungsventils 32 die obere Zylinderkammer 22 mit Druck
beaufschlagt und die untere Zylinderkammer 24 vom Druck entlastet werden kann, oder
umgekehrt. Im ersten Fall wird die Hubsäule 10 angehoben, im zweiten Fall abgesenkt.
In der Mittelstellung des Höhenverstellungsventils 32 sind die zu den Zylinderkammern
22 und 24 führenden Leitungen gesperrt, so dass die Hubsäule 10 in ihrer Position
arretiert ist. In dieser Mittelstellung erfolgt der Fräsbetrieb. Es ist wesentlich,
dass das Fahrwerk während des Fräsbetriebes absolut starr ist und keine Federung zulässt.
Alle Hubsäulen 10 sind daher absolut arretiert, so dass die Frästiefe millimetergenau
eingehalten werden kann, und zwar trotz des tonnenschweren Gewichtes der Fräsmaschine.
[0026] Soll nunmehr ein Fahrbetrieb mit angehobener Arbeitswalze 12 eingeleitet werden,
nachdem die Arbeitswalze 12 durch eine eigene Höhenverstelleinrichtung oder durch
die Hubsäulen 10 in eine angehobene Position gebracht worden ist, können die Zylinderkammern
22,24 mit einem Membranspeicher 34 verbunden werden, wenn die gleichzeitig geschalteten
Ventile 30,36 geöffnet sind. Aufgrund der Druckelastizität des Membranspeichers 34
kann nunmehr der Druck in den Zylinderkammern 22,24 schwanken, so dass eine Federung
ermöglicht wird. Der Membranspeicher 34 enthält einen ausreichenden Betriebsdruck,
um einerseits das Maschinengewicht zu tragen und andererseits ein gewisses Schwingen
des Kolbens 26 in der Kolbenzylindereinheit 20 zuzulassen. Die zu dem Membranspeicher
34 führende Leitung ist mit einem Rückschlagventil 35 in Rückflussrichtung gesperrt,
das von einer Drossel 38 überbrückt ist, so dass der Druckabbau im Membranspeicher
34 über die Drossel 38 verlangsamt ist. Aufgrunddessen hat die Federeinrichtung 14
auch Dämpfungseigenschaften, so dass eine Feder-/Dämpfungseinrichtung gebildet ist.
[0027] Das zweite Schaltventil 36 weist ebenfalls eine Drossel 39 auf, die in der Öffnungsstellung
des Schaltventils 36 einen ruckartigen Druckausgleich zwischen den Zylinderkammern
22 und 24 verhindert.
[0028] Das Schaltventil 36 ist zwischen den zu den Zylinderkammern 22 und 24 führenden Hydraulik-Druckleitungen
geschaltet und überbrückt damit die von dem Höhenverstellungsventil 32 zu der Kolbenzylindereinheit
20 führenden Hydraulik-Druckleitungen. Die zu dem Membranspeicher 34 führende Hydraulik-Druckleitung
zweigt von einer der zu den Zylinderkammern 22,24 führenden Hydraulik-Druckleitungen
ab. Die Schaltventile 30,36 geben in der Öffnungsstellung gleichzeitig den Druckfluss
frei und sperren den Durchfluss in beide Richtungen in der Schließstellung. Mit Hilfe
des gleichzeitig geschalteten Doppelventils 30,36 läßt sich die Funktion der Hubsäulen
10 von einer Höhenverstelleinrichtung zu einer Federung und umgekehrt verändern.
[0029] Wird der Fahrbetrieb beendet, und soll ein Arbeitsbetrieb mit Eingriff der Arbeitswalze
12 eingeleitet werden, wird das gleichzeitig geschaltete Doppelventil 30,36 in seine
Schließstellungstellung überführt, woraufhin die Hubsäulen 10 bei Bedarf wie gewohnt
mit dem Höhenverstellungsventil 32 betätigt werden können.
[0030] Das Doppelventil 30,36, das Rückschlagventil 35 und die Drossel 38 können eine Baueinheit
bilden. Diese kann, wie aus Fig. 1 ersichtlich, innerhalb des Außenrohrs 44 der Hubsäule
10 angeordnet sein.
[0031] Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, das sich lediglich dahingehend von
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 unterscheidet, dass die Drossellungen nunmehr variabel
einstellbar sind, wie anhand der einstellbaren Drosseln 40,42 in Fig. 4 ersichtlich
ist. Die einstellbaren Drosseln 40,42 ermöglichen es, die Dämpfungseigenschaften an
die örtlichen Gegebenheiten der Straßen- oder Boden-oberflächen bzw. an den gewünschten
Fahrkomfort anzupassen.
[0032] Die Kopplung der Hubsäulen 10 mit einer Federeinrichtung 14 bzw. einer Feder-/Dämpfungseinrichtung
ermöglicht es, die Hubsäulen 10 selbst zu einer Federung umzufunktionieren, so dass
aufgrund der sich nunmehr ergebenden Feder- und Dämpfungseigenschaften höhere Fahrgeschwindigkeiten
von beispielsweise mehr als 12 km/h, vorzugsweise mehr als 15 km/h erreicht werden
können. Die Verlagerung der Fräsmaschine an einen anderen Einsatzort kann in erheblich
kürzerer Zeit bewerkstelligt werden, wodurch insgesamt die Arbeitseffektivität der
Fräsmaschine erheblich verbessert werden kann.
1. Selbstfahrende Fräsmaschine, insbesondere Straßenfräsmaschine (1), Stabilisierer,
Recycler oder Surface Miner zum Bearbeiten von Straßen- oder Bodenoberflächen (5),
- mit einem Fahrwerk (2) mit in Fahrtrichtung (18) vorderen und hinteren Fahrwerksachsen
(4,6) mit insgesamt mindestens drei Laufwerken (8),
- mit einem von dem Fahrwerk (2) getragenen Maschinenrahmen (3),
- mit Hubsäulen (10) zwischen den Laufwerken (8) und dem Maschinenrahmen (3) an zumindest
zwei in Fahrtrichtung (18) quer zueinander versetzten Laufwerken (8) einer Fahrwerksachse
(4,6), und
- mit einer Arbeitswalze (12),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Arbeitswalze (12) in eine Position für den Fahrbetrieb mit angehobener Arbeitswalze
(12) verstellbar ist und die Hubsäulen (10) in der eingestellten Position der Arbeitswalze
(12) mit Abstand von der Straßen- oder Bodenoberfläche (5) mit einer Federeinrichtung
(14) koppelbar sind.
2. Selbstfahrende Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung eine mechanische oder eine hydraulische Federeinrichtung (14)
ist.
3. Selbstfahrende Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubsäule (10) eine hydraulische Kolbenzylindereinheit (20) aufweist, die einen
in einem Zylinder (25) beweglichen Kolben (26) enthält, der den Zylinder (25) der
Kolbenzylindereinheit (20) in eine obere Zylinderkammer (22) und eine untere Zylinderkammer
(24) unterteilt.
4. Selbstfahrende Fräsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkammern (22,24) der Kolbenzylindereinheit (20) über mindestens ein ansteuerbares
Ventil (30,36) mit der hydraulischen Federeinrichtung (14) koppelbar sind.
5. Selbstfahrende Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung (14) einen Membranspeicher (34) aufweist.
6. Selbstfahrende Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung mit der Federeinrichtung (14) bei Erreichen einer voreingestellten Hubhöhe
der Hubsäulen (10) automatisch erfolgt.
7. Selbstfahrende Fräsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine ansteuerbare Ventil (30,36) während des Arbeitsbetriebes geschlossen
ist und während des Fahrbetriebes ohne Einsatz der Arbeitswalze (12) nach Erreichen
einer vorgebbaren Hubhöhe der Hubsäule (10) geöffnet ist.
8. Selbstfahrende Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in Fahrtrichtung (18) hinteren Hubsäulen (10) mit der mindestens einen Federeinrichtung
(14) koppelbar sind.
9. Selbstfahrende Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubsäulen (10) jeweils mit einer oder mehreren Federeinrichtungen (14) oder alle
Hubsäulen (10) mit mindestens einer gemeinsamen Federeinrichtung (14) koppelbar sind.
10. Verwendung von Hubsäulen einer Fräsmaschine, insbesondere einer Straßenfräse (1),
eines Stabilisierers, eines Recyclers, oder eines Surface Miners, zum Bearbeiten von
Straßen- oder Bodenoberflächen, bei der die Fräsmaschine
- ein Fahrwerk (2) mit in Fahrtrichtung (18) vorderen und hinteren Fahrwerksachsen
(4,6) mit insgesamt mindestens drei Laufwerken (8)
- eine Arbeitswalze (12), und
- einen von dem Fahrwerk (2) getragenen Maschinenrahmen (3), aufweist,
- wobei die Hubsäulen (10) zwischen den Laufwerken (8) und dem Maschinenrahmen (3)
an zumindest zwei in Fahrtrichtung (18) quer zueinander versetzten Laufwerken (8)
einer Fahrwerksachse (4,6) angeordnet sind,
zum Einstellen eines Abstandes des Maschinenrahmens (3) zur Straßen- oder Bodenoberfläche
(5) mit Hilfe einer in der Hubsäule (10) integrierten Kolbenzylindereinheit (20),
gekennzeichnet durch
die Verwendung der Hubsäule (10) zum Abfedern von Stößen, die beim Versetzen der Fräsmaschine
im Fahrbetrieb entstehen, wenn die Arbeitswalze (12) außer Eingriff ist,
durch Koppeln der Hubsäule (10) mit einer Federeinrichtung (14).
11. Verwendung von Hubsäulen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Höheneinstellung verwendete Kolbenzylindereinheit (20) zur Federung verwendet
wird, indem die Zylinderkammern (22,24) alternativ über mindestens ein ansteuerbares
Ventil (30,36) mit einer hydraulischen Federeinrichtung (14) koppelbar sind.
12. Verfahren zum Erhöhen der Arbeitseffektivität einer Fräsmaschine mit einer Arbeitswalze
(12), insbesondere einer Straßenfräsmaschine (1), eines Stabilisierers, eines Recyclers
oder eines Surface Miners,
gekennzeichnet durch
- Anheben der Arbeitswalze (12) in eine Position außer Eingriff mit der Straßen- oder
Bodenoberfläche (5) ist,
- Koppeln der Hubsäulen (10) mit mindestens einer Federeinrichtung (14) für den Fahrbetrieb
ohne Eingriff der Arbeitswalze (12),
- Versetzen der Fräsmaschine an einen anderen Einsatzort mit einer erhöhten Fahrgeschwindigkeit
im Fahrbetrieb ohne Eingriff der Arbeitswalze (12), und
- Sperren der Kopplung der Hubsäulen (10) mit der Federeinrichtung (14) für den Arbeitsbetrieb
mit Eingriff der Arbeitswalze (12) an dem neuen Einsatzort.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubsäulen (10) im Fahrbetrieb mit angehobener Arbeitswalze (12) jeweils mit einer
oder mehreren mechanischen Federeinrichtungen (14) oder alle Hubsäulen (10) mit mindestens
einer hydraulischen Federeinrichtung (14) gekoppelt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkammern (22,24) der Hubsäule (10) im Fahrbetrieb mit angehobener Arbeitswalze
(12) mit mindestens einem Membranspeicher (34) gekoppelt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubsäulen (10) bei Erreichen einer vorgegebenen Hubhöhe automatisch mit der mindestens
einen Federeinrichtung (14) gekoppelt wird und bei Unterschreiten der vorgegebenen
Hubhöhe die Kopplung gesperrt wird.
1. Automotive milling machine, in particular road milling machine (1), stabilizer, recycler
or surface miner, for the treatment of road surfaces or ground surfaces (5),
- with a traveling gear unit (2) comprising front and rear suspension axles (4,6)
as seen in the direction of travel (18) with a total of at least three suspension
units (8),
- with a machine frame (3) supported by the traveling gear unit (2),
- with lifting columns (10) between the suspension units (8) and the machine frame
(3) on at least two suspension units (8) of a suspension axle (4,6), said suspension
units (8) being transversely offset from one another in the direction of travel (18),
and
- with a working drum (12),
characterized in that
the working drum (12) is adjustable to a position for driving in travel mode with
the working drum (12) raised and, in the adjusted position of the working drum (12)
at a distance from the road surface or ground surface (5), the lifting columns (10)
are suitable for coupling to a spring device (14).
2. Automotive milling machine in accordance with claim 1, characterized in that the spring device is a mechanical or a hydraulic spring device (14).
3. Automotive milling machine in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that the lifting column (10) comprises a hydraulic piston-cylinder unit (20) that contains
a piston (26) movable inside a cylinder (25), said piston (26) dividing the cylinder
(25) of the piston-cylinder unit (20) into an upper cylinder chamber (22) and a lower
cylinder chamber (24).
4. Automotive milling machine in accordance with claim 3, characterized in that the cylinder chambers (22,24) of the piston-cylinder unit (20) are suitable for coupling
to the hydraulic spring device (14) via at least one controllable valve (30,36).
5. Automotive milling machine in accordance with one of the claims 2 to 4, characterized in that the spring device (14) comprises a diaphragm accumulator (34).
6. Automotive milling machine in accordance with one of the claims 1 to 5, characterized in that coupling to the spring device (14) is effected automatically upon reaching a pre-adjusted
height of lift of the lifting columns (10).
7. Automotive milling machine in accordance with claim 6, characterized in that the at least one controllable valve (30,36) is closed in working mode, and is open
during travel mode without operation of the working drum (12) once a pre-determinable
height of lift of the lifting column (10) has been reached.
8. Automotive milling machine in accordance with one of the claims 1 to 7, characterized in that the rear lifting columns (10) as seen in the direction of travel (18) are suitable
for coupling to the at least one spring device (14).
9. Automotive milling machine in accordance with one of the claims 1 to 8, characterized in that the lifting columns (10) are each suitable for coupling to one or a plurality of
spring devices (14), or all lifting columns (10) are suitable for coupling to at least
one common spring device (14).
10. Use of lifting columns of a milling machine, in particular a road milling machine
(1), a stabilizer, a recycler or a surface miner, for the treatment of road surfaces
or ground surfaces, in which the milling machine comprises
- a traveling gear unit (2) comprising front and rear suspension axles (4,6) as seen
in the direction of travel (18) with a total of at least three suspension units (8),
- a working drum (12), and
- a machine frame (3) supported by the traveling gear unit (2),
- wherein the lifting columns (10) are arranged between the suspension units (8) and
the machine frame (3) on at least two suspension units (8) of a suspension axle (4,6),
said suspension units (8) being transversely offset from one another in the direction
of travel (18),
for adjusting a distance of the machine frame (3) to the road surface or ground surface
(5) by means of a piston-cylinder unit (20) integrated into the lifting column (10),
characterized by
the use of the lifting column (10) to cushion any shocks that occur during repositioning
of the milling machine in travel mode when the working drum (12) is disengaged, by
coupling the lifting column (10) to a spring device (14).
11. Use of lifting columns in accordance with claim 10, characterized in that the piston-cylinder unit (20) used for height adjustment is used for spring action
in that the cylinder chambers (22,24) are alternatively suitable for coupling to a hydraulic
spring device (14) via at least one controllable valve (30,36).
12. Method for increasing the operating efficiency of a milling machine with a working
drum (12), in particular a road milling machine (1), a stabilizer, a recycler or a
surface miner,
characterized by
- raising the working drum (12) to a position in which it is disengaged from the road
surface or ground surface (5),
- coupling the lifting columns (10) to at least one spring device (14) for driving
in travel mode without engagement of the working drum (12),
- repositioning the milling machine to a different operating site at an increased
travel speed in travel mode without engagement of the working drum (12), and
- locking the coupling of the lifting columns (10) to the spring device (14) for driving
in working mode with engagement of the working drum (12) after having reached the
new operating site.
13. Method in accordance with claim 12, characterized in that, in travel mode with the working drum (12) raised, the lifting columns (10) are each
coupled to one or a plurality of mechanical spring devices (14) or all lifting columns
(10) are coupled to at least one hydraulic spring device (14).
14. Method in accordance with claim 12 or 13, characterized in that, in travel mode with the working drum (12) raised, the cylinder chambers (22,24)
of the lifting column (10) are coupled to at least one diaphragm accumulator (34).
15. Method in accordance with any one of claims 12 to 14, characterized in that the lifting columns (10) are coupled to the at least one spring device (14) automatically
upon reaching a pre-determined height of lift and that the coupling is locked upon
falling below the pre-determined height of lift.
1. Engin de fraisage automoteur, notamment engin de fraisage de route (1), stabilisateur,
recycleur ou Surface Miner destiné au traitement de surfaces de route ou de sol (5),
- avec un mécanisme de roulement (2) qui comporte des essieux avant et arrière (4,6),
par référence au sens de roulement, qui sont équipés au total d'au moins trois éléments
de roulement (8),
- avec un châssis (2) porté par le mécanisme de roulement (3),
- avec des colonnes de levage (10) placées entre les éléments de roulement (8) et
le châssis (3) au niveau d'au moins deux éléments de roulement (8) d'un essieu (4,
6), décalés transversalement l'un par rapport à l'autre par référence à la direction
de roulement (18), et
- avec un rouleau de travail (12),
caractérisé en ce que
le rouleau de travail (12) est réglable dans une position permettant la circulation
avec le rouleau de travail (12) relevé, et
en ce que les colonnes de levage (10) peuvent être accouplées avec un moyen à ressort (14)
dans la position du rouleau de travail (12) réglée à distance de la surface de route
ou de sol (5).
2. Engin de fraisage automoteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen à ressort est un moyen à ressort mécanique ou hydraulique (14).
3. Engin de fraisage automoteur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la colonne de levage (10) comprend une unité hydraulique à piston-cylindre (20) qui
contient un piston (26), mobile dans un cylindre (25), qui divise le cylindre (25)
de l'unité à piston-cylindre (20) en une chambre de cylindre supérieure (22) et une
chambre de cylindre inférieure (24).
4. Engin de fraisage automoteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les chambres de cylindre (22, 24) de l'unité à piston-cylindre (20) peuvent être
accouplées au moyen à ressort hydraulique (14) par au moins une vanne commandable
(30, 36).
5. Engin de fraisage automoteur selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le moyen à ressorts (14) comprend un accumulateur à membrane (34).
6. Engin de fraisage automoteur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'accouplement avec le moyen à ressort (14) est effectué automatiquement lorsque
les colonnes de levage (10) ont atteint une hauteur de levage prédéterminée.
7. Engin de fraisage automoteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'au moins une vanne commandable (30, 36) est fermée pendant l'opération de travail
et ouverte pendant la circulation sans utilisation du rouleau de travail (12) après
que la colonne de levage (10) a atteint une hauteur de levage prédéterminée.
8. Engin de fraisage automoteur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les colonnes de levage arrière (10), par référence à la direction de roulement (18),
peut être accouplées à l'au moins un moyen à ressort (14).
9. Engin de fraisage automoteur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les colonnes de levage (10) peuvent accouplées chacune à un ou plusieurs moyens à
ressort (14) ou toutes les colonnes de levage (10) peuvent être accouplées à au moins
un moyen à ressort (14) commun.
10. Utilisation de colonnes de levage d'un engin de fraisage, en particulier un engin
de fraisage de route (1), un stabilisateur, un recycleur ou un Surface Miner, pour
le travail de surface de route ou de sol, lors de laquelle l'engin de fraisage comprend
- un mécanisme de roulement (2) qui comporte des essieux avant et arrière (4,6), par
référence au sens de roulement, qui sont équipés au total d'au moins trois éléments
de roulement (8),
- un rouleau de travail, et
- un châssis (2) porté par le mécanisme de roulement (3),
- dans lequel les colonnes de levage (10) sont placées entre les éléments de roulement
(8) et le châssis (3) au niveau d'au moins deux éléments de roulement (8), décalés
transversalement l'un par rapport à l'autre par référence à la direction de roulement
(18), d'un essieu (4, 6), et pour régler une distance du châssis (3) par rapport à
a surface de route ou de sol (5) au moyen d'une unité à piston-cylindre (20) intégrée
dans la colonne de levage (10),
caractérisée par
l'utilisation de la colonne de levage (10) pour amortir les chocs qui sont générés
au cours du déplacement de l'engin de fraisage pendant la circulation, lorsque le
rouleau de travail (12) est désengagé, par accouplement de la colonne de levage (10)
avec un moyen à ressort (14).
11. Utilisation de colonnes de levage selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'unité à piston-cylindre (20) utilisée pour le réglage en hauteur est utilisée pour
la suspension, en ce que les chambres de cylindre (22, 24) peuvent être accouplées en variante à un moyen
à ressort hydraulique (14) par au moins une vanne commandable (30, 36).
12. Procédé pour accroître l'efficacité de travail d'un engin de fraisage équipé d'un
rouleau de travail (12), en particulier un engin de fraisage de route (1), un stabilisateur,
un recycleur ou un Surface Miner,
caractérisé par les étapes suivantes
- soulever le rouleau de travail (12) dans une position hors engagement avec la surface
de route ou de sol (5),
- accoupler les colonnes de levage (10) avec au moins un moyen à ressort (14) pour
la circulation sans engagement du rouleau de travail (12),
- déplacer l'engin de fraisage vers un autre site d'utilisation à une vitesse de rouleau
accrue pendant le roulement sans engagement du rouleau de travail (12), et
- bloquer l'accouplement des colonnes de levage (10) au moyen à ressort (14) pour
l'opération de travail avec engagement du rouleau de travail (12) au niveau du nouveau
site d'utilisation.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que les colonnes de levage (10) sont chacune accouplées, pendant la circulation avec
le rouleau de travail (12) soulevé, à un ou plusieurs moyens à ressort mécaniques
(14) ou toutes les colonnes de levage (10) sont accouplées à au moins un moyen à ressort
hydraulique (14).
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que les chambres de cylindre (22, 24) de la colonne de levage (10) sont accouplées, pendant
la circulation avec le rouleau de travail (12) soulevé, à au moins un accumulateur
à membrane (34).
15. Procédé selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que la colonne de levage (10) est accouplée, après avoir atteint une hauteur de levage
prédéterminée, automatiquement à l'au moins un moyen à ressort (14) et, lorsqu'elle
descend au-dessous de la hauteur de levage prédéterminée, l'accouplement est bloqué.


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