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EP 2 645 491 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2017 Patentblatt 2017/05 |
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Anmeldetag: 29.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Netzwerkanschlußstecker und Steckverbindung
Network connector and connection
Fiche de raccordement réseau et connecteur à fiche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Kuk, Ewald
90475 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 624 534 WO-A1-2004/073117
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EP-A2- 2 133 960 US-A- 5 308 260
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Netzwerksicherheit gewinnt insbesondere in industriellen Automatisierungssystemen
zur Fertigungs- oder Prozeßautomatisierung zunehmend an Bedeutung. Mit Firewalls oder
VLANs stehen beispielsweise softwarebasierte Netzwerksicherheitslösungen zur Verfügung.
Daneben existieren beispielsweise mit abschließbaren Netzwerkanschlußbuchsen, etwa
für RJ45-Ports, und zugehörigen Verriegelungselementen mechanische Netzwerksicherheitslösungen.
Nach einem Stecken eines Anschlußsteckers in eine anschließend entsprechend gesicherte
Netzwerkanschlußbuchse läßt sich der Anschlußsteckers damit nicht mehr zerstörungsfrei
entfernen. Soll eine mechanisch gesicherte Netzwerkanschlußbuchse zu einem späteren
Zeitpunkt anderweitig genutzt werden, ist entsprechend herkömmlichen Lösungen ein
Entfernen des mechanischen Verriegelungselements mittels eines Spezialwerkzeugs oder
Schlüssels erforderlich. Dabei wird das Verriegelungselement üblicherweise entsorgt.
[0002] Um Ethernet-Technologie auch in industriellen Automatisierungssystemen nutzen zu
können, wird eine
DE 100 53 843 C1 eine RJ45-basierte Steckverbindung vorgeschlagen, die eine Spannungsversorgung von
angeschlossenen Sensoren oder Aktoren ermöglicht. Hierfür sind zusätzliche Kontakte
zur Spannungsversorgungseinspeisung als integraler Bestandteil der Steckverbindung
vorgesehen. Buchsenseitig wird eine RJ45-Standardbuchse um einen Isolierkörper erweitert,
der zwei Kontaktflächen aufweist. Steckerseitig sind zusätzlich zwei korrespondierende
Kontaktelemente angebracht, die mit buchsenseitigen Steckverbindungselementen in Kontakt
sind. Auf diese Weise ist eine Nutzung von RJ45-basierten Steckverbindungen in industriellen
Automatisierungssystemen möglich, und zwar insbesondere unter Beibehaltung bestehender
Crimpverbindungstechniken und Verfahren zur Wellenwiderstandsanpassung.
[0003] Aus
US 7 950 949 B2 ist ein Netzwerkanschlußstecker bekannt, der zumindest einen Kontakt, ein den Kontakt
umfassendes Gehäuse und ein in das Gehäuse eingeführtes Netzwerkkabel umfaßt. Zusätzlich
umfaßt das Gehäuse einen Verriegelungsmechanismus, der mit einer korrespondierenden
Netzwerkanschlußbuchse zusammenschließbar ist. Darüber hinaus ist ein rohrförmiges
Betätigungselement vorgesehen, welches das Netzwerkkabel umgibt, mit dem Gehäuse verbunden
ist und den Verriegelungsmechanismus bei Betätigung freigibt. Das Betätigungselement
weist einen geringeren Durchmesser als das Gehäuse auf und durchdringt dieses.
[0004] EP 1 624 534 A2 offenbart einen elektrischer Stecker zum Verbinden mit einer Steckeraufnahme, der
einen Steckkontaktbereich mit einem oder mehreren Kontakten zum Herstellen von einer
oder mehreren elektrischen Verbindungen zwischen dem Stecker und der Steckeraufnahme
umfasst. Ferner umfasst der elektrische Stecker eine Rastfeder mit einem ersten Stecker
rastelement zum Verbinden des Steckers mit einem ersten Aufnahmerastelement der Steckeraufnahme
und ein zweites Steckerrastelement zum Verrasten des Steckers mit einem zweiten Aufnahmerastelement
der Steckeraufnahme.
[0005] In
EP 2 133 960 A2 ist ein Steckverbinder mit einem ersten Anschlussbereich beschrieben, in welchem
wenigstens ein Anschlusselement zum Anschluss wenigstens eines elektrischen Leiters
vorgesehen ist. Außerdem umfasst der Steckverbinder einen zweiten Anschlussbereich,
in welchem wenigstens ein Kontakt vorgesehen ist, der zur Kontaktierung eines an dem
Steckverbinder anzuschließenden Gegenverbinders dient. Darüber hinaus umfasst der
Steckverbinder ein Trägersubstrat mit einer Oberfläche, auf welcher das Anschlusselement
und der Kontakt vorgesehen sind. Dabei ist das Trägersubstrat dazu ausgebildet, den
ersten und zweiten Anschlussbereich elektrisch miteinander zu verbinden. Das Trägersubstrat
ist in einem Gehäuse angeordnet, welches an der Unterseite eine Grundebene des Steckverbinders
in Steckrichtung bildet. Die Oberfläche des Trägersubstrats ist gegenüber der Grundebene
geneigt angeordnet.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Netzwerkanschlußstecker
zu schaffen, der sich nur bei Vorliegen vorgegebener Sicherheitsbedingungen zerstörungsfrei
aus einer korrespondierenden Netzwerkanschlußbuchse entfernen läßt, sowie eine entsprechende
Steckverbindung anzugeben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Netzwerkanschlußstecker
mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der
vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
[0007] Der erfindungsgemäße Netzwerkanschlußstecker, der in eine Netzwerkanschlußbuchse
eines Kommunikationsgeräts steckbar ist, umfaßt ein Steckergehäuse, das ein Gehäusegrundelement
aufweist mittels eines klappbaren Deckels verschließbar ist. Dabei weisen das Gehäusegrundelement
bzw. der Deckel eine Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes in das Steckergehäuse
auf. Darüber hinaus ist ein mehrere Aufnahmen und Kontakte für Adern eines Netzwerkkabels
aufweisendes Kontaktierelement vorgesehen, das innerhalb des Steckergehäuses angeordnet
und in eine Endposition schwenkbar ist. In der Endposition sind Adern eines Netzwerkkabels
mittels am Gehäusegrundelement angeordneter Fixierelemente innerhalb des Steckergehäuses
fixierbar. Dabei bildet das Gehäusegrundelement einen Anschlag für das Kontaktierelement
in der Endposition. Ein mehrere Kontakte aufweisendes Anschlußstück ist in einen mit
korrespondierenden Kontakten versehenen Anschlußbereich einer Netzwerkanschlußbuchse
steckbar. Dabei sind die Kontakte am Anschlußstück jeweils mit einem Kontakt am Kontaktierelement
verbunden. Am Anschlußstück ist ein Verrastelement federnd angelenkt, das in Eingriff
mit einer korrespondierenden Aussparung oder Hinterschneidung in einem Anschlußbereich
einer Netzwerkanschlußbuchse bringbar ist. Des weiteren ist ein auf das Verrastelement
einwirkendes Betätigungselement vorgesehen. Das Betätigungselement ist in einer von
der Endposition abweichenden Stellung des Kontaktierelements gegenüber einer entriegelnden
Betätigung blockiert.
[0008] Ohne eingeführtes Netzwerkkabel kann das Verrastelement des erfindungsgemäßen Netzwerkanschlußsteckers
nur mittels eines Spezialwerkzeugs, wie Schlüssel oder Spezialschraubendreher, zur
Entriegelung betätigt werden. Wird ein unkonfektionierter Netzwerkanschlußstecker
ohne eingeführtes Netzwerkkabel beispielsweise in eine freie Netzwerkanschlußbuchse
an einem Kommunikationsgerät gesteckt, kann der Netzwerkanschlußstecker nur mit Spezialwerkzeug
von befugtem Personal entfernt werden.
[0009] Im Gegensatz zu mechanischen Netzwerksicherheitslösungen mit abschließbaren Netzwerkanschlußbuchsen
kann ein konfektionierter Netzwerkanschlußstecker mit eingeführtem Netzwerkkabel erfindungsgemäß
wie ein herkömmlicher Stecker genutzt werden. Beilspielsweise kann das Verrastelement
in diesem Fall ohne Spezialwerkzeug für eine Entriegelung betätigt werden. Auf diese
Weise ist eine Wiederverwendung des erfindungsgemäßen Netzwerkanschlußsteckers möglich.
Somit entsteht kein Sondermüll. Darüber hinaus kann der erfindungsgemäße Netzwerkanschlußstecker
vor Ort ohne Spezialwerkzeug Anwendungserfordernissen entsprechend konfiguriert werden.
[0010] Das Betätigungselement ist erfindungsgemäß mittels eines durch das Kontaktierelement
betätigbaren Umlenkhebels oder einer durch das Kontaktierelement verschiebbaren Sperre
in einer von der Endposition abweichenden Stellung des Kontaktierelements gegenüber
einer entriegelnden Betätigung blockiert. Bei Drehung des Kontaktierelements in die
Endposition wird der Umlenkhebel oder die Sperre vom Betätigungselement weg geschwenkt
bzw. verschoben und das Betätigungselement hierdurch für eine Betätigung freigegeben.
[0011] Entsprechend einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Netzwerkanschlußsteckers kann
eine am Gehäusegrundelement vorgesehene Durchführung für ein auf das Betätigungselement
einwirkendes Entriegelungswerkzeug mittels eines durch das Kontaktierelement betätigbaren
Umlenkhebels oder einer durch das Kontaktierelement verschiebbaren Sperre in einer
von der Endposition abweichenden Stellung des Kontaktierelements blockiert sein.
[0012] Vorzugsweise sind die Fixierelemente durch in der Endposition des Kontaktierelements
in Aussparungen am Kontaktierelement greifende Stifte gebildet, zwischen denen Adern
eines Netzwerkkabels einklemmbar sind. Dies ermöglicht eine kompakte Bausweise sowie
eine zuverlässige Fixierung eines eingeführten Netzwerkkabels.
[0013] Entsprechend einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Netzwerkanschlußsteckers
ist am Gehäusegrundelement an der Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes
ein drehbares im wesentlichen U-förmiges Verschlußstück montiert, zwischen dessen
Schenkeln in einer Montageposition eine Aufnahme für ein Netzwerkkabelende gebildet
ist. Darüber hinaus ist das Verschlußstück zur Fixierung eines Netzwerkkabels gegenüber
Zugbelastungen in eine Verschlußposition drehbar, in der ein Netzkabel zwischen den
Schenkeln einklemmbar ist. Dies ermöglicht eine einfache Bedienung sowie eine zuverlässige
Zugentlastung eines mit dem Netzwerkanschlußstecker verbundenen Netzwerkkabels.
[0014] Der Deckel ist vorzugsweise am Gehäusegrundelement oder am Anschlußstück angelenkt.
Dies ermöglicht eine kompakte und fertigungstechnisch einfache Bauweise.
[0015] Die erfindungsgemäße Steckverbindung umfaßt eine Netzwerkanschlußbuchse eines Kommunikationsgeräts
und einen Netzwerkanschlußstecker, der entsprechend obigen Ausführungen ausgebildet
und in die Netzwerkanschlußbuchse gesteckt ist. Dabei weist die Netzwerkanschlußbuchse
einen das Steckergehäuse in geschlossenem Zustand zumindest entlang eines Teils seiner
axialen Ausdehnung im wesentlichen formschlüssig umgebenden Kragen zur Verhinderung
einer unmittelbaren Öffnung des Steckergehäuses auf. Auf diese Weise kann ein unerwünschtes
Öffnen des Gehäuses des Netzwerkanschlußsteckers in mit der Netzwerkanschlußbuchse
verriegeltem Zustand durch Unbefugte verhindert werden.
[0016] Die vorliegende Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
- Figur 1
- einen Netzwerkanschlußstecker in Seitenansicht,
- Figur 2
- den Netzwerkanschlußstecker gemäß Figur 1 in Draufsicht,
- Figur 3
- den Netzwerkanschlußstecker gemäß Figur 1 mit geöffnetem Steckergehäuse,
- Figur 4
- den Netzwerkanschlußstecker gemäß Figur 1 in mit einer Netzwerkanschlußbuchse verbundenem
Zustand,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung einer durch ein Kontaktierelement verschiebbaren Sperre
für ein Verrastelement des Netzwerkanschlußsteckers gemäß Figur 1,
- Figur 6
- eine schematische Darstellung eines durch ein Kontaktierelement betätigbaren Umlenkhebels
für ein Verrastelement des Netzwerkanschlußsteckers gemäß Figur 1.
[0017] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Netzwerkanschlußstecker ist in eine Netzwerkanschlußbuchse
eines Kommunikationsgeräts steckbar und umfaßt ein Steckergehäuse 1, das ein Gehäusegrundelement
11 aufweist mittels eines klappbaren Deckels 12 verschließbar ist. Das Gehäusegrundelement
11 und der Deckel 12 weisen eine Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes in
das Steckergehäuse 1 auf. Darüber hinaus umfaßt der Netzwerkanschlußstecker ein mehrere
Kontakte aufweisendes Anschlußstück 2, das in einen mit korrespondierenden Kontakten
versehenen Anschlußbereich einer Netzwerkanschlußbuchse steckbar ist. Am Anschlußstück
2 ist ein Verrastelement 21 federnd angelenkt, das in Eingriff mit einer korrespondierenden
Aussparung oder Hinterschneidung in einem Anschlußbereich einer Netzwerkanschlußbuchse
bringbar ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Deckel 12 am Anschlußstück
2 angelenkt. Grundsätzlich könnte der Deckel 12 auch am Gehäusegrundelement 11 angelenkt
sein.
[0018] Innerhalb des Steckergehäuses ist entsprechend Figur 3 ein mehrere Aufnahmen 31 und
Kontakte für Adern 41 eines Netzwerkkabels 4 aufweisendes Kontaktierelement 3 angeordnet.
Die Kontakte am Kontaktierelement 3 weisen jeweils eine Verbindung mit einem Kontakt
am Anschlußstück 2 auf. Das Kontaktierelement 3 ist in eine Endposition schwenkbar,
in die Adern 41 des Netzwerkkabels 4 mittels am Gehäusegrundelement 11 angeordneter
Fixierelemente 33 innerhalb des Steckergehäuses 1 fixierbar sind. Dabei bildet das
Grundelement 11 einen Anschlag 32 für das Kontaktierelement 3 in der Endposition.
Die Fixierelemente 33 sind durch in der Endposition des Kontaktierelements 3 in Aussparungen
am Kontaktierelement 3 greifende Stifte gebildet, zwischen denen die Adern 41 des
Netzwerkkabels eingeklemmt werden.
[0019] Am Gehäusegrundelement 11 ist an der Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes
ein drehbares im wesentlichen U-förmiges Verschlußstück 13 montiert, zwischen dessen
Schenkeln 131 in einer Montageposition eine Aufnahme für ein Netzwerkkabelende gebildet
ist. Zur Fixierung des Netzwerkkabels 4 gegenüber Zugbelastungen ist das Verschlußstück
13 in eine Verschlußposition drehbar, in der das Netzkabel 4 zwischen den Schenkeln
131 eingeklemmt wird.
[0020] In Figur 4 ist der Netzwerkanschlußstecker gemäß den Figuren 1 bis 3 in mit einer
Netzwerkanschlußbuchse 5 eines Kommunikationsgeräts verbundenem Zustand dargestellt.
Dabei bilden die Netzwerkanschlußbuchse 5 und der Netzwerkanschlußstecker 4 eine Steckverbindung.
Die Netzwerkanschlußbuchse 5 weist einen das Steckergehäuse 1 in geschlossenem Zustand
zumindest entlang eines Teils seiner axialen Ausdehnung im wesentlichen formschlüssig
umgebenden Kragen 51 zur Verhinderung einer unmittelbaren Öffnung des Steckergehäuses
1 auf.
[0021] Auf das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Verrastelement 21 wirkt ein Betätigungselement
22 ein, das in einer von der Endposition abweichenden Stellung des Kontaktierelements
3 gegenüber einer entriegelnden Betätigung blockiert ist. Bei dem in Figur 5 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 22 mittels einer durch das Kontaktierelement
3 verschiebbaren Sperre 321 in einer von der Endposition abweichenden Stellung des
Kontaktierelements 3 gegenüber einer entriegelnden Betätigung blockiert. Das Kontaktierelement
3 und die Sperre 321 weist zueinander korrespondierende Kontaktflächen auf, die gegenüber
einer Längsachse des Netzwerkanschlußsteckers geneigt sind. Bei Drehung des Kontaktierelements
3 in die Endposition liegen das Kontaktierelement 3 und die Sperre 321 zunächst mit
ihren korrespondierenden Kontaktflächen aneinander an, so daß die einen keilartigen
Abschnitt aufweisende Sperre 321 seitlich vom Betätigungselement 22 weg verschoben
wird und dieses damit für eine Betätigung freigibt.
[0022] In Figur 6 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem das Betätigungselement
22 mittels eines durch das Kontaktierelement 3 betätigbaren Umlenkhebels 322 in einer
von der Endposition abweichenden Stellung des Kontaktierelements 3 gegenüber einer
entriegelnden Betätigung blockiert ist. Bei Drehung des Kontaktierelements 3 in die
Endposition berührt das Kontaktierelement 3 zunächst einen ersten Arm 3221 des Umlenkhebels
322, wodurch ein zweiter Arm 3222 des Umlenkhebels 322, der in Blockierposition am
Betätigungselement 22 anliegt, aus seiner Blockierposition vom Betätigungselement
22 weggeschwenkt wird. Hierdurch wird das Betätigungselement 22 für eine Betätigung
freigegeben.
[0023] Am Gehäusegrundelement 11 kann außerdem eine in Figur 2 dargestellte Durchführung
14 für ein auf das Betätigungselement 22 einwirkendes Entriegelungswerkzeug vorgesehen
sein. Diese Durchführung 14 kann durch die Sperre 321 entsprechend Figur 5 oder durch
den Umlenkhebel 322 entsprechend Figur 6 in einer von der Endposition abweichenden
Stellung des Kontaktierelements 3 blockiert bzw. verschlossen sein.
1. Netzwerkanschlußstecker, der in eine Netzwerkanschlußbuchse eines Kommunikationsgeräts
steckbar ist, mit
- einem Steckergehäuse (1), das ein Gehäusegrundelement (11) aufweist und mittels
eines klappbaren Deckels (12) verschließbar ist, wobei das Gehäusegrundelement (11)
und/oder der Deckel (12) eine Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes in das
Steckergehäuse (1) aufweisen,
- einem mehrere Aufnahmen (31) und Kontakte für Adern (41) des Netzwerkkabels (4)
aufweisenden Kontaktierelement (3), das innerhalb des Steckergehäuses (1) angeordnet
und in eine Endposition schwenkbar ist, in der Adern (41) des Netzwerkkabels (4) mittels
am Gehäusegrundelement (11) angeordneter Fixierelemente (33) innerhalb des Steckergehäuses
(1) fixierbar sind, wobei das Gehäusegrundelement (11) einen Anschlag (32) für das
Kontaktierelement (3) in der Endposition bildet,
- einem mehrere Kontakte aufweisenden Anschlußstück (2), das in einen mit korrespondierenden
Kontakten versehenen Anschlußbereich einer Netzwerkanschlußbuchse (5) steckbar ist,
wobei die Kontakte am Anschlußstück (2) jeweils mit einem Kontakt am Kontaktierelement
(3) verbunden sind,
- einem federnd am Anschlußstück (2) angelenkten Verrastelement (21), das in Eingriff
mit einer korrespondierenden Aussparung oder Hinterschneidung in einem Anschlußbereich
einer Netzwerkanschlußbuchse (5) bringbar ist, gekennzeichnet durch ein auf das Verrastelement (21) einwirkendes Betätigungselement (22),
- wobei das Betätigungselement (22) mittels eines durch das Kontaktierelement (3) betätigbaren Umlenkhebels (322) oder einer durch das Kontaktierelement (3) verschiebbaren Sperre (321) in einer von der Endposition
abweichenden Stellung des Kontaktierelements (3) gegenüber einer entriegelnden Betätigung
blockiert ist,
- wobei der Umlenkhebel (322) oder die Sperre (321) bei Drehung des Kontaktierelements
(3) in die Endposition vom Betätigungselement (22) weg geschwenkt oder verschoben
und das Betätigungselement (22) hierdurch für eine Betätigung freigegeben wird.
2. Netzwerkanschlußstecker nach einem der Anspruch 1,
bei dem eine am Gehäusegrundelement (11) vorgesehene Durchführung (14) für ein auf
das Betätigungselement (22) einwirkendes Entriegelungswerkzeug mittels eines durch
das Kontaktierelement (3) betätigbaren Umlenkhebels (322) oder einer durch das Kontaktierelement
(3) verschiebbaren Sperre (321) in einer von der Endposition abweichenden Stellung
des Kontaktierelements (3) blockiert ist.
3. Netzwerkanschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
bei dem die Fixierelemente (33) durch in der Endposition des Kontaktierelements (3)
in Aussparungen am Kontaktierelement (3) greifende Stifte gebildet sind, zwischen
denen Adern (41) eines Netzwerkkabels (4) einklemmbar sind.
4. Netzwerkanschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem am Gehäusegrundelement (11) an der Öffnung zur Einführung eines Netzwerkkabelendes
ein drehbares im wesentlichen U-förmiges Verschlußstück (13) montiert ist, zwischen
dessen Schenkeln (131) in einer Montageposition eine Aufnahme für ein Netzwerkkabelende
gebildet ist, und das zur Fixierung eines Netzwerkkabels (4) gegenüber Zugbelastungen
in eine Verschlußposition drehbar ist, in der ein Netzkabel (49 zwischen den Schenkeln
(131) einklemmbar ist.
5. Netzwerkanschlußstecker nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei dem der Deckel (12) am Gehäusegrundelement (11) oder am Anschlußstück (2) angelenkt
ist.
6. Steckverbindung mit einer Netzwerkanschlußbuchse eines Kommunikationsgeräts und mit
einem Netzwerkanschlußstecker, der nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet und
in die Netzwerkanschlußbuchse gesteckt ist, wobei die Netzwerkanschlußbuchse (5) einen
das Steckergehäuse (1) in geschlossenem Zustand zumindest entlang eines Teils seiner
axialen Ausdehnung im wesentlichen formschlüssig umgebenden Kragen (51) zur Verhinderung
einer unmittelbaren Öffnung des Steckergehäuses (1) aufweist.
1. Network connection plug which can be inserted into a network connection socket of
a communication device, comprising
- a plug housing (1) which has a housing base element (11) and can be closed by means
of a foldable cover (12), wherein the housing base element (11) and/or the cover (12)
have/has an opening for inserting a network cable end into the plug housing (1),
- a contact-making element (3) which has a plurality of receptacles (31) and contacts
for cores (41) of the network cable (4), which can be arranged within the plug housing
(1) and which can be pivoted into an end position in which cores (41) of the network
cable (4) can be fixed within the plug housing (1) by means of fixing elements (33)
which are arranged on the housing base element (11), wherein the housing base element
(11) forms a stop (32) for the contact-making element (3) in the end position,
- a connection piece (2) which has a plurality of contacts and which can be inserted
into a connection region of a network connection socket (5), which connection region
is provided with corresponding contacts, wherein the contacts on the connection piece
(2) are each connected to a contact on the contact-making element (3),
- a latching element (21) which is connected in an articulated manner on the connection
piece (2) with a spring action and which can engage with a corresponding cutout or
undercut in a connection region of a network connection socket (5),
- characterized by an operating element (22) which acts on the latching element (21),
- wherein the operating element (22) is blocked against an unlocking operation by
means of a deflection lever (322), which can be operated by the contact-making element
(3), or a locking means (321), which can be displaced by the contact-making element
(3), in a position of the contact-making element (3) which differs from the end position,
- wherein, when the contact-making element (3) is rotated into the end position, the
deflection lever (322) or the locking means (321) is pivoted or displaced away from
the operating element (22) and the operating element (22) is released for operation
as a result.
2. Network connection plug according to Claim 1, in which a passage (14), which is provided
on the housing base element (11), for an unlocking tool which acts on the operating
element (22) is blocked by means of a deflection lever (322), which can be operated
by the contact-making element (3), or a locking means (321), which can be displaced
by the contact-making element (3), in a position of the contact-making element (3)
which differs from the end position.
3. Network connection plug according to either of Claims 1 and 2, in which the fixing
elements (33) are formed by pins which engage in cutouts on the contact-making element
(3) in the end position of the contact-making element (3), it being possible for cores
(41) of a network cable (4) to be clamped between the said pins.
4. Network connection plug according to one of Claims 1 to 3, in which a rotatable substantially
U-shaped closure piece (13) is fitted to the housing base element (11) at the opening
for inserting a network cable end, a receptacle for a network cable end being formed
between the limbs (131) of the said closure piece in a fitted position, and it being
possible for the said closure piece to be rotated into a closure position, in which
a network cable (4) can be clamped between the limbs (131), for the purpose of fixing
a network cable (4) against tensile loads.
5. Network connection plug according to one of Claims 1 to 4, in which the cover (12)
is connected in an articulated manner to the housing base element (11) or to the connection
piece (2).
6. Plug connection comprising a network connection socket of a communication device and
comprising a network connection plug which is designed according to one of Claims
1 to 5 and can be inserted into the network connection socket, wherein the network
connection socket (5) has a collar (51), which surrounds the plug housing (1) in a
substantially interlocking manner at least along part of the axial extent of the said
plug housing in a closed state, for preventing direct opening of the plug housing
(1).
1. Fiche de connexion à un réseau, qui peut être enfichée dans une douille de connexion
à un réseau d'un appareil de communication, comprenant
- un boîtier ( 1 ) de fiche, qui a un élément ( 11 ) de base de boîtier et qui peut
être fermé au moyen d'un couvercle ( 12 ) rabattable, l'élément ( 11 ) de base du
boîtier/ou le couvercle ( 12 ) ayant une ouverture d'introduction d'une extrémité
de câble de réseau dans le boîtier ( 1 ) de la fiche,
- un élément ( 3 ) de mise en contact, qui a plusieurs logements ( 31 ) et contacts
pour des brins ( 41 ) du câble ( 4 ) de réseau, qui est disposé à l'intérieur du boîtier
( 1 ) de la fiche et qui peut venir, par pivotement, dans une position d'extrémité
dans laquelle des brins ( 41 ) du câble ( 4 ) de réseau peuvent être immobilisés à
l'intérieur du boîtier ( 1 ) de fiches au moyen d'éléments ( 33 ) d'immobilisation
disposés sur l'élément ( 11 ) de base du boîtier, l'élément ( 11 ) de base du boîtier
formant, dans la position d'extrémité, une butée ( 32 ) pour l'élément ( 3 ) de mise
en contact,
- une pièce ( 2 ) de connexion, qui a plusieurs contacts et qui peut être enfichée
dans une partie de connexion, pourvue de contacts correspondants, d'une douille (
5 ) de connexion à un réseau, les contacts de la pièce ( 2 ) de connexion étant reliés
chacun à un contact de l'élément ( 3 ) de mise en contact,
- un élément ( 21 ) d'encliquetage, qui est articulé élastiquement à la pièce ( 2
) de connexion et qui peut être mis en prise avec un évidement ou une contre-dépouille
correspondant d'une partie de connexion d'une douille ( 5 ) de connexion à un réseau,
- caractérisée par un élément ( 22 ) d'actionnement agissant sur l'élément ( 21 ) d'encliquetage,
- dans laquelle l'élément ( 22 ) d'actionnement est, au moyen d'un levier ( 322 )
de renvoi ou d'un arrêt ( 321 ) pouvant être déplacé par l'élément ( 3 ) de mise en
contact, bloqué à l'encontre d'un actionnement de déverrouillage dans une position
de l'élément ( 3 ) de mise en contact s'écartant de la position d'extrémité,
- dans laquelle le levier ( 322 ) de renvoi ou l'arrêt ( 321 ) pivote ou s'éloigne
de l'élément ( 22 ) d'actionnement, lorsque l'élément ( 3 ) de mise en contact vient
par rotation dans la position d'extrémité et l'élément ( 22 ) d'actionnement est ainsi
libéré pour un actionnement.
2. Fiche de connexion à un réseau suivant la revendication 1, dans laquelle une traversée
( 14 ) prévue dans l'élément ( 11 ) de base du boîtier pour un outil de déverrouillage
agissant sur l'élément ( 22 ) d'actionnement est, au moyen d'un levier ( 322 ) de
renvoi pouvant être actionné par l'élément ( 3 ) de mise en contact, ou par un arrêt
( 321 ) pouvant être déplacé par l'élément ( 3 ) de mise en contact, bloquée dans
une position de l'élément ( 3 ) de mise en contact s'écartant de la position d'extrémité.
3. Fiche de connexion à un réseau suivant l'une des revendication 1 ou 2,
dans laquelle les éléments ( 33 ) d'immobilisation sont formés par des broches pénétrant,
en la position d'extrémité de l'élément ( 3 ) de mise en contact, dans des évidements
de l'élément ( 3 ) de mise en contact, broches entre lesquelles des brins ( 41 ) d'un
câble ( 4 ) d'un réseau peuvent être serrés.
4. Fiche de connexion à un réseau suivant l'une des revendications 1 à 3,
dans laquelle il est monté sur l'élément ( 11 ) de base du boîtier, à l'ouverture
d'introduction d'une extrémité d'un câble de réseau, une pièce ( 13 ) de fermeture
tournante, sensiblement en forme de U, entre les branches ( 131 ) de laquelle est
formé dans une position de montage un logement pour une extrémité d'un câble de réseau
et qui, pour la fixation d'un câble ( 4 ) de réseau, peut être tournée à l'encontre
de charge de traction pour venir dans une position de fermeture, dans laquelle un
câble ( 49 ) de réseau est serré entre les branches ( 131 ).
5. Fiche de connexion à un réseau suivant l'une des revendications 1 à 4,
dans laquelle le couvercle ( 12 ) est articulé à l'élément ( 11 ) de base du boîtier
ou à la pièce ( 2 ) de connexion.
6. Liaison par enfichage comprenant une douille de connexion à un réseau d'un appareil
de communication et une fiche de connexion à un réseau constituée suivant l'une des
revendications 1 à 5 et enfichée dans la douille de connexion à un réseau, la douille
( 5 ) de connexion à un réseau ayant, pour empêcher une ouverture directe du boîtier
( 1 ) de la fiche, un collet ( 51 ) entourant, sensiblement à complémentarité de forme,
au moins le long d'une partie de son étendue axiale, le boîtier ( 1 ) de la fiche
à l'état fermé.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente