| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 646 183 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.06.2018 Patentblatt 2018/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.12.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2011/000485 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2012/071599 (07.06.2012 Gazette 2012/23) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES GUSSRADS UND GIEßWERKZEUG
PROCESS FOR PRODUCING A CAST WHEEL AND CASTING MOULD
PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UNE ROUE EN FONTE ET OUTIL DE COULÉE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.12.2010 AT 20062010
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.10.2013 Patentblatt 2013/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Borbet Austria GmbH |
|
5282 Ranshofen (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HUBER, Helmuth
A-5241 Maria Schmolln (AT)
- EBETSHUBER, Manfred Johannes
A-4942 Gurten (AT)
- GARTNER, Josef
A-4962 Mining (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
|
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 792 674 WO-A1-2006/042350 DE-A1- 4 201 278 DE-U1-202006 014 075
|
WO-A1-99/39923 AT-B- 409 728 DE-A1-102007 046 124 JP-A- 2007 038 275
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Gussrads, wobei ein im
Gussrad verbleibender Kern, der einen umlaufenden Kranz aufweist, in ein Gießwerkzeug
mit zumindest einem unteren Formteil und einem oberen Formteil eingesetzt wird, die
zum Schließen des Gießwerkzeugs relativ zueinander bewegt werden, wobei der Kern mittels
zumindest eines Positionierelements in einer vorbestimmten Stellung im Gießwerkzeug
positioniert wird, wobei ein Endbereich des Positionierelements kraft- bzw. reibschlüssig
im umlaufenden Kranz des Kerns fixiert wird.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters ein Gießwerkzeug zur Herstellung eines Gusswerkstücks,
insbesondere eines Gussrads, mit zumindest einem unteren Formteil und einem oberen
Formteil, die zum Schließen des Gießwerkzeugs relativ zueinander bewegbar sind.
[0003] Aus der
AT 409 728 B ist ein Verfahren zum Herstellen einer Rad-Gussfelge bekannt, bei dem ein vorgeformter
Metallschaum-Kernteil in ein Gießwerkzeug eingelegt wird, das ein Kokillenoberteil,
ein Kokillenunterteil und seitliche Kernschieber aufweist. Der Kernteil wird mit Hilfe
von Positionierelementen in der Position fixiert und anschließend mit einem Leichtmetall
umgossen. Zum Ableiten von Gasen, die beim Umgießen des Kernteils austreten, weist
das Gießwerkzeug bzw. das Positionierelement eine Entlüftungsöffnung auf. Die im Gussrad
verbleibenden Positionierelemente sind am Kern fixiert. Zur Zentrierung des Kernteils
im Gießwerkzeug treten die Positionierelemente mit dem beweglichen Kokillenoberteil
in eine selbstklemmende Verbindung. Zu diesem Zweck weist das Positionierelement eine
konische Mantelfläche auf, welche durch Anlage an einem eine Querschnittsverengung
bildenden Absatz in der Entlüftungsöffnung des Kokillenoberteils die selbstklemmende
Wirkung hervorruft. Diese Technik hat sich insbesondere dann als zweckmäßig erwiesen,
den Kernteil mit Positionierelementen in der vorbestimmten Stellung zu halten, wenn
die Positionierelemente an Rippen des Kernteils angebracht werden können, die von
einem kreisringförmigen Außenteil radial nach innen abstehen. Bei dieser Ausführung
können die in axialer Richtung von den Rippen vorspringenden Positionierelemente in
der passenden Entlüftungsöffnung des Kokillenoberteils verklemmt werden. In vielen
Fällen ist es jedoch nicht möglich, eine solche Verbindung vorzusehen. Dies ist insbesondere
dann der Fall, wenn der Kernteil keine radial nach innen vorstehende Rippen aufweist,
an denen die Positionierelemente befestigt werden könnten. Demnach wäre es insbesondere
wünschenswert, eine exakte Positionierung des Kerns auch dann zu ermöglichen, wenn
der Kern keine in die Radspeichen ragenden Rippen aufweist.
[0004] Aus der
WO 99/39923 A1 ist ein weiteres Gussrad bekannt, bei welchem der Kern mit Hilfe von Positionierelementen
in der vorgesehen Stellung gehalten wird.
[0005] Die
DE 10 2007 046 124 A1 offenbart eine andersartige Gussform zum Herstellen von Gussrädern. Dabei werden
in die Speichenzwischenräume als Formkerne plattenförmige Hohlkörper aus dünnwandigem
Material eingebracht. Der Hohlkörper kann mittels eines umlaufenden Fixierstegs in
entsprechenden Fixieraufnahmen der Formteile gehalten sein.
[0006] Die
DE 20 2006 114 075 U1 beschreibt eine andersartige Gusstechnik, bei welchem massive, wiederverwendbare
Formkerne verwendet werden, um in einem Gussrad Hinterschnitte herzustellen.
[0007] Die
EP 1 792 674 A1 offenbart eine Technik zum Gießen eines andersartigen Gussstücks, nämlich eines Motorrad-Rahmens,
wobei ein Kern mittels Splinten in der Gussform positioniert wird.
[0008] Aus der
DE 42 01 278 A1 ist weiters eine Gießform zum Gießen einer hohlen Nockenwelle bekannt. Hierfür wird
in der Gießform ein Gießkern angeordnet, welcher ein freies Ende aufweist. Zur Abstützung
des freien Endes des Gießkerns ist eine Stütze vorgesehen. Die Stütze weist beidseits
des Gießkerns Verankerungsabschnitte auf, welche zwischen Unterteil und Oberteil der
Gießform verankert sind. Somit erstreckt sich die Stütze zwischen gegenüberliegenden
Seiten des Gießwerkzeugs. Diese Ausführung ist jedoch lediglich zum Gießen andersartiger
Formteile vorgesehen bzw. geeignet.
[0010] Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren
bzw. ein Gießwerkzeug zur Herstellung eines Gussrads mit einem kranzförmigen Kern
der eingangs angeführten Art zu schaffen, welches eine exakte Positionierung des Kerns
im Gießwerkzeug bei größtmöglicher Freiheit für die Gestaltung des Kerns gewährleistet.
[0011] Dies wird bei dem Verfahren der eingangs angeführten Art dadurch erzielt, dass ein
freier Endbereich des Positionierelements, der von dem umlaufenden Kranz des Kerns
absteht, beim Positionieren des Kerns im Gießwerkzeug auf einer vorzugsweise im Betrieb
horizontal angeordneten Auflagefläche des unteren Formteils des Gießwerkzeugs aufgelegt
wird, so dass der Kern unter der Wirkung der Schwerkraft in der vorbestimmten Stellung
positioniert wird.
[0012] Zur Positionierung des Kerns im Gießwerkzeug wird demnach das Positionierelement
auf die entsprechende Auflagefläche des unteren Formteils des Gießwerkzeugs aufgelegt.
In dieser Stellung wird der Kern unter der Wirkung der Schwerkraft berührungsfrei
zu den Formteilen des Gießwerkzeugs positioniert. Die Halterung des Kerns erfolgt
somit insbesondere über das Eigengewicht des Kerns, so dass eine stabile Abstützung
auf der Auflagefläche erzielt wird. Demnach ist es nicht erforderlich, zur Zentrierung
des Kerns eine Klemmverbindung zwischen dem Positionierelement und dem zugehörigen
Formteil des Gießwerkzeugs vorzusehen. Zweckmäßigerweise wird das Positionierelement
auf eine bezüglich seiner Betriebsstellung horizontal angeordnete Auflagefläche aufgelegt;
je nach Ausführung wäre es jedoch auch denkbar, eine gegenüber der Horizontalen geneigte
Auflagefläche vorzusehen, wobei jedoch darauf zu achten ist, dass der Kern durch die
Schwerkraft in einer stabilen Lage relativ zu den Formteilen des Gießwerkzeugs gehalten
wird.
[0013] Zur präzisen Positionierung des Kerns ist es günstig, wenn das Positionierelement
beim Schließen des Gießwerkzeugs zwischen der Auflagefläche des unteren Formteils
und einer korrespondierenden Anlagefläche des oberen Formteils eingeklemmt wird. Bei
der Herstellung des Gusswerkstücks wird der Kern zunächst auf die Auflagefläche des
unteren Formteils aufgelegt, bevor die Formteile zum Schließen des Gießwerkzeugs aufeinander
zubewegt werden, wobei das Positionierelement zwischen den korrespondierenden Kontaktflächen
des Gießwerkzeugs eingeklemmt wird. Hierdurch wird der Kern gegen ein Verrutschen
während des Gießvorgangs gesichert, so dass der Kern mit hoher Genauigkeit in der
gewünschten Position im fertigen Gusswerkstück angeordnet wird.
[0014] Um den Kern in der vorbestimmten Stellung im Gießwerkzeug zu positionieren, ist es
günstig, wenn ein aus dem Kern herausragender stiftförmiger, bügelförmiger oder plattenförmiger
Endbereich des Positionierelements auf die Auflagefläche des unteren Formteils aufgelegt
wird. Bevorzugt wird der andere Endbereich des Positionierelements im Kern reibschlüssig
und/oder kraftschlüssig fixiert. Die Form des vom Kern abstehenden Endbereichs bestimmt
die Kontaktfläche mit der Auflagefläche des unteren Formteils. Im Fall eines stiftförmigen
Endbereichs des Positionierelements ist eine vergleichsweise kleine Kontaktfläche
gegeben; demgegenüber kann mittels des plattenförmigen Endbereichs der Kontakt zwischen
dem Positionierelement und der Auflagefläche erhöht werden.
[0015] Bei einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein
von einem umlaufenden Kranz des Kerns radial nach innen abstehender Endbereich des
Positionierelements auf die Auflagefläche des unteren Formteils aufgesetzt wird. Beim
Umgießen des Kerns mit einem Leichtmetall wird ein Gusswerkstück gebildet, welches
den insbesondere kreisförmig umlaufenden Kranz einschließt. Dieses Verfahren ist insbesondere
zur Herstellung eines Gussrades zweckmäßig, bei welchem der Kern im Wesentlichen vollständig
in einem umlaufenden Felgenhorn angeordnet wird. Für die Ausbildung des Gussrades
ist es dabei insbesondere auch von Vorteil, wenn der Kranz insbesondere radial nach
innen vorstehende Taschen aufweist, welche sich gegebenenfalls in die Speichen des
Gussrads erstrecken können.
[0016] Zur exakten Positionierung des Kerns im Gießwerkzeug ist es von Vorteil, wenn eine
Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandet am umlaufenden Kranz des Kerns fixierten
Positionierelementen auf entsprechenden Auflageflächen des unteren Formteils aufgelegt
werden. Um den Kern gleichmäßig am unteren Formteil abzustützen ist es insbesondere
günstig, wenn die Positionierelemente in im Wesentlichen regelmäßigen Winkelabständen
am umlaufenden Kranz angeordnet sind. Selbstverständlich können die Positionierelemente
jedoch an beliebigen Stellen, d.h. ohne eine zwingend vorgegebene gleichmäßige Aufteilung,
am Kern positioniert werden. Beim Einsetzen des Kerns in das Gießwerkzeug werden die
Positionierelemente auf die passenden Auflageflächen des unteren Formteils aufgelegt.
[0017] Um nachteilige Auswirkungen durch die im Gusswerkstück verbleibenden Positionierelemente
zu vermeiden, ist es von Vorteil, wenn ein aus dem fertiggestellten Gusswerkstück
ragendes Ende des Positionierelements entfernt, insbesondere abgeschnitten oder -gedreht
wird.
[0018] Zur Vermeidung von Korrosion, welche bei früheren Verfahren an den Austrittspunkten
der Positionierelemente auftreten konnte, ist es von Vorteil, wenn das Gusswerkstück
zumindest im Bereich des abgeschnittenen Endes des Positionierelements lackiert bzw.
gepulvert wird. Bei einer bevorzugten Ausführung wird das gesamte Gusswerkstück abschließend
lackiert, um die Korrosionsgefahr weitestgehend auszuschalten.
[0019] Beim Gießwerkzeug der eingangs angeführten Art wird die der Erfindung zugrunde liegende
Aufgabe dadurch gelöst, dass der untere Formteil eine kreisförmig umlaufende Erhebung
mit einer Auflagefläche aufweist, auf welcher ein freier Endbereich eines mit einem
umlaufenden Kranz eines Kerns verbundenen Positionierelements auflegbar ist, so dass
der Kern berührungsfrei zu den Formteilen im Gießwerkzeug positionierbar ist. Demnach
sind mit dem erfindungsgemäßen Gießwerkzeug dieselben Vorteile wie mit dem erläuterten
Verfahren erzielbar, so dass zwecks Vermeidung von Wiederholungen auf vorstehende
Äußerungen verwiesen wird.
[0020] Zur Herstellung eines Gusswerkstücks mit einem kreisförmig umlaufenden Abschnitt,
insbesondere zur Herstellung eines Gussrads, ist es günstig, wenn die kreisförmig
umlaufende Erhebung als Abschnitt von eine Kavität einschließenden Begrenzungsflächen
ausgebildet ist. Die Form des fertigen Gusswerkstücks wird durch die von den Begrenzungsflächen
eingeschlossene Kavität festgelegt.
[0021] Zur stabilen Positionierung des Kerns in der vorbestimmten Stellung ist es von Vorteil,
wenn die Auflagefläche im Betrieb horizontal angeordnet ist. Die Anordnung der Auflagefläche
stellt sicher, dass der Kern unter der Wirkung der Schwerkraft berührungsfrei zumindest
zum unteren Formteil gehalten wird. Dies kann je nach Ausführung prinzipiell auch
durch eine unter einem flachen Winkel geneigte Auflagefläche erreicht werden.
[0022] Um den Kern in der vorbestimmten Stellung gegen ein seitliches Verrutschen zu sichern,
ist es günstig, wenn das obere Formteil und/oder das untere Formteil eine Nut aufweisen.
Vorzugsweise entspricht die Form der Nut der äußeren Kontur des in die Nut eingelegten
Positionierelements, so dass das Positionierelement beim Umgießen des Kerns mit einem
Leichtmetall nicht seitlich ausweichen kann.
[0023] Um den Kern beim Umgießen mit einem Leichtmetall eine unerwünschte Verschiebung in
eine beliebige Raumrichtung zu verhindern, ist es von Vorteil, wenn die Nut(en) des
oberen und unteren Formteils in einer geschlossenen Stellung des Gießwerkzeugs derart
ausgebildet ist bzw. sind, dass das vom Kern abstehende Positionierelement in der
bzw. in den Nut(en) eingeklemmt ist. Das in der Nut eingeklemmte Positionierelement
kann auch unter hohen Belastung nicht aus der vorgegebenen Stellung ausweichen, so
dass der Kern mit hoher Präzision in der gewünschten Stellung im Gusswerkstück angeordnet
wird.
[0024] Zur Ausbildung einer die Form des fertigen Gusswerkstücks abbildenden Kavität im
Gießwerkzeug ist es von Vorteil, wenn Dichtflächen zwischen dem oberen und unteren
Formteil vorgesehen sind, wobei die Auflagefläche als Abschnitt der Dichtfläche des
unteren Formteils ausgebildet ist. Demnach weist die Dichtfläche des unteren Formteils
die insbesondere im Betrieb horizontal angeordnete Auflagefläche auf, wodurch die
Positionierung des Kerns im Gießwerkzeug erheblich erleichtert wird.
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen,
auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll noch weiter erläutert. Im Einzelnen
zeigen in der Zeichnung:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Ausschnitts eines Gießwerkzeugs, das einen von einem
Leichtmetall umgossenen Kern aufnimmt;
Fig. 2a eine Frontansicht des Kerns, wobei an einem umlaufenden Kranz bügelförmige
Positionierelemente befestigt sind;
Fig. 2b das in Fig. 2a mit einem Kreis veranschaulichte Detail in demgegenüber vergrößertem
Maßstab;
Fig. 3 eine Schnittansicht des Kerns gemäß der Linie C-C in Fig. 2b;
Fig. 4a eine Ansicht eines Teils des Kerns, der gemäß einer weiteren Ausführung mit
einem einen plattenförmigen Endbereich aufweisenden Positionierelement verbunden ist;
Fig. 4b das in Fig. 4a mit einem Kreis veranschaulichte Detail in demgegenüber vergrößertem
Maßstab;
Fig. 5a eine Ansicht eines Teils des Kerns, der gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
mit einem stiftförmigen Positionierelement verbunden ist; und
Fig. 5b das in Fig. 5a mit einem Kreis veranschaulichte Detail in demgegenüber vergrößertem
Maßstab.
[0026] In Fig. 1 ist ein Ausschnitt eines Gießwerkzeugs 1 zur Herstellung eines Gusswerkstücks
2 gezeigt. Bei der gezeigten Ausführung wird eine Leichtmetall-Felge bzw. ein Gussrad
2' für ein Kraftfahrzeug hergestellt. Im Gießwerkzeug 1 ist ein Kern 3 aufgenommen,
der eine geringere Dichte als eine Leichtmetalllegierung aufweist, mit welcher der
Kern 3 zur Ausbildung des Gussrads 2' umgossen wird. Der Kern 3 wird aus einem Presskörper,
beispielsweise aus porösem Silikatmaterial, insbesondere aus Vermiculit, vorgeformt;
der Kern 3 kann alternativ aus einem Metallschaum oder jedem anderen beliebigen Material
bestehen. Durch die Aufnahme des eine vergleichsweise geringe Dichte aufweisenden
Kerns 3 im Gussrad 2' kann eine Gewichtseinsparung erzielt werden. Wie aus Fig. 1
ersichtlich, ist das Gießwerkzeug 1 als Kokille mit einem oberen Formteil 4 und einem
unteren Formteil 5 ausgebildet. Zudem weist das Gießwerkzeug 1 beispielsweise vier
in Umfangsrichtung aneinander anschließende Kernschieber 6 auf. Zum Schließen des
Gießwerkzeugs 1 wird der obere Formteil 4 auf den unteren Formteil 5 zubewegt, wobei
die seitlichen Kernschieber 6 radial nach innen bis zur Anlage am unteren Formteil
5 verschoben werden. Um den Kern 3 in einer vorbestimmten Stellung im Gießwerkzeug
1 zu positionieren, ist ein Positionierelement 7 vorgesehen, welches mit dem Kern
3 verbunden ist. Das Positionierelement 7 ermöglicht es, den Kern 3 beim Einsetzen
in das Gießwerkzeug 1 berührungsfrei zu den Formteilen 4, 5 anzuordnen, bevor der
Kern 3 mit der Leichtmetalllegierung umgossen wird. Beim Einleiten der Leichtmetalllegierung
wird der Kern 3 allseitig von der Leichtmetalllegierung umgossen.
[0027] Bei bekannten Verfahren zur Herstellung von Gussrädern 2 wurde zur Zentrierung des
Kerns 3 im Gießwerkzeug 1 häufig eine selbstklemmende Verbindung zwischen dem Positionierelement
7 und dem oberen Formteil 4 hergestellt. Der gezeigte Kern 3 weist allerdings eine
vergleichsweise kurze Erstreckung in axialer Richtung auf, so dass sich der Kern 3
nicht unterhalb des oberen Formteils 4 erstreckt. Demnach ist es bei dieser Ausführung
nicht möglich, eine Positionierung des Kerns 3 über eine selbstklemmende Verbindung
mit dem oberen Formteil 4 vorzunehmen.
[0028] Um eine exakte Positionierung des hier dargestellten Kerns 3 in der vorbestimmten
Stellung zu erreichen, wird das Positionierelement 7 beim Positionieren des Kerns
3 im Gießwerkzeug 1 auf einer Auflagefläche 8 des unteren Formteils 5 aufgelegt. Der
Kern 3 wird somit unter der Wirkung der Schwerkraft berührungsfrei zu den Formteilen
4, 5 in der vorbestimmten Stellung gehalten. Die Auflagefläche 8 ist bezogen auf eine
Betriebsstellung des Gießwerkzeugs 1 horizontal angeordnet. Das untere Formteil 5
weist eine kreisförmig umlaufende Erhebung 9 auf, deren Sattelfläche die Auflagefläche
8 umfasst. Die Erhebung 9 weist Flanken 10, 11 auf, die radial nach außen bzw. radial
nach innen an die horizontale Auflagefläche 8 anschließen. Die Auflagefläche 8 und
die in radialer Richtung gesehen innere Flanke 10 der Erhebung 9 sind als Abschnitte
von Dichtflächen 12 zwischen den korrespondierend geformten Formteilen 4, 5 ausgebildet.
Die in radialer Richtung gesehen äußere Flanke 11 ist entsprechend der Gestalt des
fertiggestellten Felgenbetts konkav gekrümmt. Die Flanke 11 bildet somit einen Abschnitt
von Begrenzungsflächen 13, die eine die Form des Gussrads 2' abbildende Kavität 14
einschließen. Die Auflagefläche 8 des unteren Formteils 5 weist eine Nut 16 auf, in
welche das Positionierelement 7 eingesetzt ist. Beim Schließen des Gießwerkzeugs 1
wird das Positionierelement 7 zwischen der Auflagefläche 8 des unteren Formteils 5
und einer zugewandten Anlagefläche des oberen Formteils 4 eingeklemmt, um den Kern
3 allseitig gegen ein Verrutschen zu sichern.
[0029] Aus Fig. 1 ist weiters ersichtlich, dass das auf der Auflagefläche 8 aufliegende
Ende des Positionierelements 7 aus dem fertiggestellten Gussrad 2' ragt. Nach dem
Umgießen des Kerns 3 wird das vorragende Ende des Positionierelements 7 abgeschnitten.
Zur Vermeidung von Korrosion wird das Gussrad 2' anschließend zumindest im Bereich
des abgeschnittenen Endes des Positionierelements 7 lackiert; zweckmäßigerweise wird
das gesamte Gussrad 2' mit einer Lackierung versehen.
[0030] In den Fig. 2a und 2b ist eine Ausführung des Kerns 3 gezeigt, welche einen kreisförmig
umlaufenden Kranz 17 vorsieht, der radial nach innen abstehende Taschen 18 aufweist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung sind insgesamt vier über den Umfang des
Kranzes 3 verteilte Positionierelemente 7 vorgesehen, die reib- bzw. kraftschlüssig
am Kranz 17 fixiert sind. Die freien Endbereiche der Positionierelemente 7 stehen
vom Kranz 17 radial nach innen ab. Beim Einsetzen des Kerns 3 in das Gießwerkzeug
1 werden die aus dem Kern 3 herausragenden Endbereiche der Positionierelemente 7 jeweils
auf eine entsprechende Auflagefläche 8 des unteren Formteils 5 aufgelegt. Gemäß den
Fig. 2a und 2b ist das Positionierelement 7 bügelförmig umgebogen, wobei die freien
Enden der Schenkel des bügelförmigen Positionierelements 7 im Kranz 17 des Kerns 3
fixiert sind.
[0031] Fig. 4a und 4b zeigt eine alternative Ausführung des Positionierelements 7, welches
einen plattenförmigen Endbereich aufweist, der auf die Auflagefläche 8 aufgelegt wird.
[0032] Bei den in Fig. 5a und 5b gezeigten Ausführungen ist ein stiftförmiges Positionierelement
7 vorgesehen. Die Fixierung des Positionierelements 7 im Kern 3 kann auf bekannte
Weise form- bzw. kraftschlüssig erfolgen. Für eine reibschlüssige Verbindung weist
das Positionierelement 7 zweckmäßigerweise ein zugespitztes Ende auf, das in den vorgeformten
Kern 3 geschoben wird.
1. Verfahren zur Herstellung eines Gussrads (2'), wobei ein im Gussrad (2') verbleibender
Kern (3), der einen umlaufenden Kranz (17) aufweist, in ein Gießwerkzeug (1) mit zumindest
einem unteren Formteil (5) und einem oberen Formteil (4) eingesetzt wird, die zum
Schließen des Gießwerkzeugs (1) relativ zueinander bewegt werden, wobei der Kern (3)
mittels zumindest eines Positionierelements (7) in einer vorbestimmten Stellung im
Gießwerkzeug (1) positioniert wird, wobei ein Endbereich des Positionierelements (7)
kraft- bzw. reibschlüssig im umlaufenden Kranz (17) des Kerns (3) fixiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein freier Endbereich des Positionierelements (7), der von dem umlaufenden Kranz
(17) des Kerns (3) absteht, beim Positionieren des Kerns (3) im Gießwerkzeug (1) auf
einer vorzugsweise im Betrieb horizontal angeordneten Auflagefläche (8) des unteren
Formteils (5) des Gießwerkzeugs (1) aufgelegt wird, so dass der Kern (3) unter der
Wirkung der Schwerkraft in der vorbestimmten Stellung positioniert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (7) beim Schließen des Gießwerkzeugs (1) zwischen der Auflagefläche
(8) des unteren Formteils (5) und einer korrespondierenden Anlagefläche des oberen
Formteils (4) eingeklemmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus dem Kern (3) herausragender stiftförmiger, bügelförmiger oder plattenförmiger
Endbereich des Positionierelements (7) auf die Auflagefläche (8) des unteren Formteils
(5) aufgelegt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einem umlaufenden Kranz (17) des Kerns (3) radial nach innen abstehender
Endbereich des Positionierelements (7) auf die Auflagefläche (8) des unteren Formteils
(5) aufgesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandet am umlaufenden Kranz (17) des Kerns
(3) fixierten Positionierelementen (7) auf entsprechenden Auflageflächen (8) des unteren
Formteils (5) aufgelegt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus dem fertiggestellten Gusswerkstück (2) ragendes Ende des Positionierelements
(7) entfernt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gusswerkstück (2) zumindest im Bereich des abgeschnittenen Endes des Positionierelements
(7) lackiert bzw. gepulvert wird.
8. Gießwerkzeug (1) zur Herstellung eines Gusswerkstücks (2), insbesondere eines Gussrads,
mit zumindest einem unteren Formteil (5) und einem oberen Formteil (4), die zum Schließen
des Gießwerkzeugs (1) relativ zueinander bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Formteil (5) eine kreisförmig umlaufende Erhebung (9) mit einer Auflagefläche
(8) aufweist, auf welcher ein freier Endbereich eines mit einem umlaufenden Kranz
(17) eines Kerns (3) verbundenen Positionierelements (7) auflegbar ist, so dass der
Kern (3) berührungsfrei zu den Formteilen (4, 5) im Gießwerkzeug (1) positionierbar
ist.
9. Gießwerkzeug (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmig umlaufende Erhebung (9) als Abschnitt von eine Kavität (14) einschließenden
Begrenzungsflächen (13) ausgebildet ist.
10. Gießwerkzeug (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (8) im Betrieb horizontal angeordnet ist.
11. Gießwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Formteil (4) und/oder das untere Formteil (5) eine Nut (16) aufweisen.
12. Gießwerkzeug (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut(en) (16) des oberen und unteren Formteils (4, 5) in einer geschlossenen Stellung
des Gießwerkzeugs (1) derart ausgebildet ist bzw. sind, dass das vom Kern (3) abstehende
Positionierelement (7) in der bzw. in den Nut(en) (16) eingeklemmt ist.
13. Gießwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtflächen (12) zwischen dem oberen (4) und unteren Formteil (5) vorgesehen sind,
wobei die Auflagefläche (8) als Abschnitt der Dichtfläche (12) des unteren Formteils
(5) ausgebildet ist.
1. Method for producing a cast wheel (2'), a core (3) that remains in the cast wheel
(2') and has a circumferential rim (17) being inserted into a casting mould (1) that
comprises at least one lower mould part (5) and one upper mould part (4), which are
moved relative to one another in order to close the casting mould (1), the core (3)
being positioned in a predetermined position in the casting mould (1) by means of
at least one positioning element (7), an end region of the positioning element (7)
being fixed in the circumferential rim (17) of the core (3) in a force-locking or
frictional manner, characterised in that a free end region of the positioning element (7), which end region protrudes from
the circumferential rim (17) of the core (3), is placed on a contact surface (8) of
the lower mould part (5) of the casting mould (1), which contact surface is preferably
arranged horizontally during operation, when positioning the core (3) in the casting
mould (1), such that the core (3) is positioned in the predetermined position under
the action of gravity.
2. Method according to claim 1, characterised in that the positioning element (7) is clamped between the contact surface (8) of the lower
mould part (5) and a corresponding contact surface of the upper mould part (4) when
the casting mould (1) is closed.
3. Method according to either claim 1 or claim 2, characterised in that a pin-shaped, bow-shaped or planar end region of the positioning element (7), which
end region projects out of the core (3), is placed on the contact surface (8) of the
lower mould part (5).
4. Method according to any of claims 1 to 3, characterised in that an end region of the positioning element (7), which end region protrudes radially
inwards from a circumferential rim (17) of the core (3), is placed on the contact
surface (8) of the lower mould part (5).
5. Method according to claim 4, characterised in that a plurality of positioning elements (7), which are fixed so as to be spaced apart
on the circumferential rim (17) of the core (3) in the circumferential direction,
are placed on corresponding contact surfaces (8) of the lower mould part (5).
6. Method according to any of claims 1 to 5, characterised in that an end of the positioning element (7), which end projects from the completed cast
part (2), is removed.
7. Method according to claim 6, characterised in that the cast part (2) is lacquered or powder-coated at least in the region of the cut-off
end of the positioning element (7).
8. Casting mould (1) for producing a cast part (2), in particular a cast wheel, comprising
at least one lower mould part (5) and one upper mould part (4), which are moved relative
to one another in order to close the casting mould (1), characterised in that the lower mould part (5) has a circumferentially extending projection (9) having
a contact surface (8), on which a free end region of a positioning element (7) connected
to a circumferential rim (17) of a core (3) can be placed, such that the core (3)
can be positioned relative to the mould parts (4, 5) in the casting mould (1) in a
contact-free manner.
9. Casting mould (1) according to claim 8, characterised in that the circumferentially extending projection (9) is formed as a portion of a boundary
surface (13) enclosing a cavity (14).
10. Casting mould (1) according to either claim 8 or claim 9, characterised in that the contact surface (8) is arranged horizontally during operation.
11. Casting mould (1) according to any of claims 8 to 10, characterised in that the upper mould part (4) and/or the lower mould part (5) comprise a groove (16).
12. Casting mould (1) according to claim 11, characterised in that the groove(s) (16) of the upper and lower mould part (4, 5) is or are formed such
that the positioning element (7) protruding from the core (3) is clamped in the groove(s)
(16) when the casting mould (1) is in a closed position.
13. Casting mould (1) according to any of claims 8 to 12, characterised in that sealing surfaces (12) are provided between the upper mould part (4) and lower mould
part (5), the contact surface (8) being formed as a portion of the sealing surface
(12) of the lower mould part (5).
1. Procédé de fabrication d'une roue en fonte (2'), un noyau (3) subsistant dans la roue
en fonte (2'), qui comprend une couronne circulaire (17), étant introduit dans un
outil de moulage (1) avec au moins une partie de moule inférieure (5) et une partie
de moule supérieure (4), qui sont déplacées l'une par rapport à l'autre pour la fermeture
de l'outil de moulage (1), le noyau (3) étant positionné au moyen d'au moins un élément
de positionnement (7) dans une position déterminée dans l'outil de moulage (1), une
zone d'extrémité de l'élément de positionnement (7) étant fixé par force ou par friction
dans la couronne circulaire (17) du noyau (3), caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité libre de l'élément de positionnement (7), qui dépasse de la couronne
circulaire (17) du noyau (3), est posée, lors du positionnement du noyau (3) dans
l'outil de moulage (1), sur une surface d'appui (8) de la partie de moule inférieure
(5) de l'outil de moulage (1), disposée de préférence de manière horizontale pendant
le fonctionnement, de façon à ce que le noyau (3) soit positionné, sous l'action de
gravité, dans la position prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de positionnement (7) est coincé, lors de la fermeture de l'outil de moulage
(1), entre la surface d'appui (8) de la partie de moule inférieure (5) et une surface
d'appui correspondante de la partie de moule supérieure (4).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité de l'élément de positionnement (7), dépassant du noyau (3), en
forme de tige, d'étrier ou de plaque, est posée sur la surface d'appui (8) de la partie
de moule inférieure (5).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité de l'élément de positionnement (7), dépassant radialement vers
l'intérieur d'une couronne circulaire (17) du noyau (3), est posée sur la surface
d'appui (8) de la partie de moule inférieure (5).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments de positionnement (7), fixés à des distances prédéterminées
sur la circonférence de la couronne circulaire (17) du noyau (3), sont posés sur des
surfaces d'appui (8) correspondantes de la partie de moule inférieure (5).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une extrémité de l'élément de positionnement (7) dépassant de la pièce en fonte finie
(2) est éliminée.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la pièce en fonte (2) est peinte ou pulvérisée au moins au niveau de l'extrémité
coupée de l'élément de positionnement (7).
8. Outil de moulage (1) pour la fabrication d'une pièce en fonte (2), plus particulièrement
d'une roue en fonte, avec au moins une partie de moule inférieure (5) et une partie
de moule supérieure (4), qui peuvent être déplacées l'une par rapport à l'autre pour
la fermeture de l'outil de moulage (1), caractérisé en ce que la partie de moule inférieure (5) comprend un bossage circulaire (9) avec une surface
d'appui (8), sur laquelle peut être posée une zone d'extrémité libre d'un élément
de positionnement (7) relié à une couronne circulaire (17) d'un noyau (3), de façon
à ce que le noyau (3) puisse être positionné dans l'outil de moulage (1) sans contact
par rapport aux parties de moule (4, 5).
9. Outil de moulage (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que le bossage circulaire (9) est conçu comme une portion de surface de limitation (13)
entourant une cavité (14).
10. Outil de moulage (1) selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la surface d'appui (8) est disposée de manière horizontale pendant le fonctionnement.
11. Outil de moulage (1) selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la partie de moule supérieure (4) et/ou la partie de moule inférieure (5) présentent
une rainure (16).
12. Outil de moulage (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la/les rainure(s) (16) des parties de moule supérieure et inférieure (4, 5) est/sont
conçue(s), dans une position fermée de l'outil de moulage (1) de façon à ce que l'élément
de positionnement (7) dépassant du noyau (3) soit coincé dans la/les rainure(s) (16).
13. Outil de moulage (1) selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisé en ce que des surfaces d'étanchéité (12) sont prévues entre la partie de moule supérieure (4)
et la partie de moule inférieure (5), la surface d'appui (8) étant conçue comme une
portion de la surface d'étanchéité (12) de la partie de moule inférieure (5).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente