| (19) |
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(11) |
EP 2 647 443 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2014 Patentblatt 2014/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Reinigen von Behältnissen
Device for cleaning containers
Dispositif de nettoyage de récipients
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.06.2010 AT 9922010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.2013 Patentblatt 2013/41 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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11450077.0 / 2397237 |
| (73) |
Patentinhaber: Peböck, Helmut |
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3100 St. Pölten (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Peböck, Helmut
A-3100 St. Pölten (AT)
- Völker, Roland
A-3131 Inzersdorf ob der Traisen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Keschmann, Marc |
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Haffner und Keschmann
Patentanwälte GmbH
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102004 022 745 FR-A1- 2 467 173 SU-A1- 659 211 US-A- 4 104 080
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DE-U1- 9 306 403 GB-A- 2 132 176 US-A- 3 032 798
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Behältnissen mit einer wendelartigen
Transporteinrichtung, auf welcher die über eine Aufgabevorrichtung zugeführten Behältnisse
durch wenigstens eine Reinigungskammer an eine Entladestation transportiert werden,
wobei die Transporteinrichtung Führungselemente zur Führung der Behältnisse entlang
einer wendelartigen Transportstrecke und wenigstens eine Vorschubeinrichtung zum Vorwärtsbewegen
der Behältnisse auf der Transportstrecke umfasst, und wobei in der Reinigungskammer
mit wenigstens einer Quelle eines Reinigungsmediums verbindbare Spritzdüsen angeordnet
sind, wobei die Führungselemente wenigstens ein bezüglich der Achse radial äußeres
wendelartiges Führungselement und wenigstens ein bezüglich der Achse radial inneres
wendelartiges Führungselement umfassen, welche die Behältnisse außen und innen in
radialer Richtung in der Transportstrecke abstützen bzw. führen.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der
US 3032798 A bekannt. Eine Vorrichtung mit einer horizontalen wendelartigen Transporteinrichtung
ist auch aus der
DE 3315413 A1 bekannt geworden. Solch eine Vorrichtung hat aufgrund der wendelartigen Transportstrecke
mit einer sich in horizontaler Richtung erstreckenden Achse den Vorteil einer relativ
langen Reinigungsstrecke bei platzsparender Konstruktion. Im Gegensatz zu Reinigungsvorrichtungen
mit sich in vertikaler Richtung erstreckender wendelförmiger Transportstrecke, wie
sie beispielsweise aus der
DE 10116854 B4 bekannt geworden ist, ist es bei Transportstrecken mit sich in horizontaler Richtung
erstreckender Wendel erforderlich, die Behältnisse in der Transportstrecke derart
in radialer Richtung abzustützen, dass sie nicht aus der Transportstrecke herabfallen
können. Zu diesem Zweck sind beim Gegenstand der
DE 3315413 A1 die Behältnisse in einer Behältermitnahme formschlüssig aufgenommen. Die Behältermitnahmen
bestehen dabei aus vier parallel zueinander und quer zu den wendelförmigen Führungselementen
verlaufenden Stangen, die über eine Gabel an einer zentrisch innerhalb der spiralförmigen
Führung gelagerten Antriebsachse befestigt sind. Dies führt zu einer überaus aufwendigen
Konstruktion, aufgrund derer es beispielsweise nur schwer möglich ist, sich in axialer
Richtung in dem von der Transporteinrichtung umschlossenen Raum erstreckende stationäre
Düsensysteme anzuordnen. Die Düsen können lediglich an gemeinsam mit der Behältermitnahme
mitrotierenden Rohren angeordnet werden, was wiederum im Hinblick auf den Anschluss
der Versorgungsleitungen für die Spritzdüsen zu konstruktiven Problemen führt.
[0003] Die in der
US 3032798 A beschriebene ist so ausgeführt, dass die Führungselemente wenigstens ein bezüglich
der Achse radial äußeres wendelartiges Führungselement und wenigstens ein bezüglich
der Achse radial inneres wendelartiges Führungselement umfassen, welche die Behältnisse
außen und innen in radialer Richtung in der Transportstrecke abstützen bzw. führen.
Dadurch, dass die radiale Abstützung der Behältnisse in der wendelförmigen Transportstrecke
mit Hilfe von wendelartigen Führungselementen, nämlich von wenigstens einem radial
äußeren und wenigstens einem radial inneren wendelartigen Führungselement erfolgt,
wird eine wesentlich einfachere Konstruktion erreicht, und es wird insbesondere die
Möglichkeit geschaffen, die Vorschubeinrichtung wesentlich einfacher auszubilden als
dies beim Gegenstand der
DE 3315413 A1 der Fall ist. Aufgrund dieser Ausbildung können die Führungselemente und die Vorschubeinrichtung
baulich getrennt realisiert werden, sodass es gelingt, die für die jeweilige Funktion
optimale konstruktive Ausbildung zu wählen.
[0004] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, dass eine Verbesserung der Reinigungswirkung erzielt werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Reinigungsvorrichtung, deren wendelartige Transporteinrichtung
eine horizontale oder zur Horizontalen geneigte Achse aufweist, gemäß der Erfindung
mit Führungselementen versehen, die derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie
einen rechteckigen Aufnahmequerschnitt für die zu reinigenden Behältnisse in der Transportstrecke
definieren und begrenzen, dessen Seitenkanten im Axialschnitt gesehen geneigt zur
Wendelachse verlaufen. Die Neigung der Seitenkanten kann dabei so ausgebildet sein,
dass die offene Seite der Transportbehälter in Transportrichtung oder gegen die Transportrichtung
zeigt.
[0006] Die Führungselemente sind somit derart ausgebildet und angeordnet, dass sie den Aufnahmequerschnitt
für die zu reinigenden Behältnisse in der Transportstrecke definieren und begrenzen.
Dabei kann erfolgt die Anordnung der Führungselemente bei einem rechteckigen Aufnahmequerschnitt
derart, dass die Seitenkanten des Rechtecks im Axialschnitt gesehen geneigt zur Wendelachse
verlaufen. Dadurch kann in gewissen Fällen eine Verbesserung der Reinigungswirkung
erzielt werden.
[0007] Zur seitlichen Abstützung der Behältnisse in der wendelartigen Transportstrecke ist
bevorzugt vorgesehen, dass radial zwischen dem wenigstens einen äußeren und dem wenigstens
einen inneren wendelartigen Führungselement wenigstens ein seitliches wendelartiges
Führungselement angeordnet ist, welches die Behältnisse an wenigstens einer Seite
in axialer Richtung in der Transportstrecke abstützt bzw. führt. Das wenigstens eine
seitliche wendelartige Führungselement kann dabei bevorzugt so angeordnet sein, dass
eine Windung des wendelartigen Führungselements das Behältnis auf der einen Seite
und die daran anschließende Windung des wendelartigen Führungselementes das Behältnis
auf der anderen Seite abstützt bzw. führt. Dies bedeutet, dass das wendelartige seitliche
Führungselement aufeinanderfolgende Windungen der wendelartigen Transportstrecke jeweils
gegeneinander begrenzt.
[0008] Alternativ sind wenigstens zwei seitliche wendelartige Führungselemente vorgesehen,
welche die Behältnisse zu beiden Seiten, d.h. an einander gegenüberliegenden Seiten,
abstützen bzw. führen.
[0009] Bevorzugt sind die Führungselemente von wendelartig gebogenen Rohren, Stangen oder
Profilen gebildet. Bevorzugt sind jeweils wenigstens zwei Führungselemente vorgesehen,
d.h. wenigstens zwei radial äußere, wenigstens zwei radial innere und/oder zwei seitliche
Führungselemente, die jeweils von Rohren, Stangen oder Profilen gebildet sein können.
Die wenigstens zwei Führungselemente verlaufen bevorzugt jeweils parallel zueinander.
[0010] Eine besonders einfache und platzsparende Ausbildung der Vorschubeinrichtung ergibt
sich gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung, wenn die Vorschubeinrichtung
wenigstens einen sich quer zur Vorschubrichtung der Transportwendel erstreckenden
Mitnehmer umfasst, der die Transportstrecke zwischen dem wenigstens einen äußeren
wendelartigen Führungselement und dem wenigstens einen inneren wendelartigen Führungselement
durchsetzt. Bevorzugt ist eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten,
in Umfangsrichtung bevorzugt gleichmäßig verteilt angeordneten Mitnehmern vorgesehen.
Da die Behältnisse erfindungsgemäß aufgrund der Anordnung des wenigstens einen äußeren
und des wenigstens einen inneren wendelartigen Führungselementes und mit dem bevorzugt
vorgesehenen wenigstens einen seitlichen wendelartigen Führungselement an allen Seiten
in der Transportstrecke gehalten werden, haben die Mitnehmer lediglich die Aufgabe,
die Behältnisse entlang der wendelartigen Transportstrecke vorwärts zu bewegen, wofür
ein einfaches Anschieben in Umfangsrichtung erforderlich ist, wobei an der Kontaktstelle
zwischen dem Mitnehmer und dem jeweiligen Behältnis lediglich eine Relativbewegung
in axialer Richtung zugelassen werden muss. Die Mitnehmer können daher einfach von
quer zur Vorschubrichtung der Transportwendel verlaufenden Stangen, Rohren oder Profilen
gebildet sein. Die Mitnehmer können entweder sich in axialer Richtung der Transportwendel
erstreckend oder schräg zur axialen Richtung angeordnet sein. Im Falle der schrägen
Anordnung kann es erforderlich sein, die Mitnehmerstangen oder -rohre gekrümmt auszubilden.
[0011] Um den Vorschub der Mitnehmer in einfacher Art und Weise zu bewerkstelligen, ist
bevorzugt vorgesehen, dass der wenigstens eine Mitnehmer von an den zwei gegenüberliegenden
axialen Enden der wendelartigen Transportstrecke angeordneten, um die Achse umlaufend
antreibbaren Tragelementen gehalten ist. Die Tragelemente können dabei bevorzugt von
einem Tragring gebildet sein, der in radialem Abstand von der Achse drehbar gelagert
ist. Bei einer Lagerung der Tragelemente außerhalb der Achse bzw. Wendelachse ist
es in einfacher Weise möglich, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung entspricht,
Spritzdüsen stationär in dem von der wendelförmigen Transportstrecke umschlossenen
Raum anzuordnen, da der betreffende Raum in diesem Fall nicht von sich in radialer
Richtung erstreckenden, um die Wendelachse rotierenden Bauteilen, wie beispielsweise
Streben oder dgl., durchsetzt wird. Mit Vorteil ist daher die Ausbildung derart getroffen,
dass die Spritzdüsen an mit der wenigstens einen Quelle des Reinigungsmediums verbindbaren
Rohren bzw. Stangen angeordnet sind. Der Fluidaustritt aus den Spritzdüsen ist dabei
bevorzugt in Richtung zur wendelförmigen Transportstrecke orientiert.
[0012] Um die Reinigungswirkung noch zu verbessern, ist bevorzugt vorgesehen, dass der Abstand
zwischen den in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordneten Mitnehmern größer
gewählt ist als die umfangsmäßige Erstreckung der Behältnisse. Dies führt dazu, dass
die Behältnisse in der wendelförmigen Transportstrecke jeweils nach Überschreiten
des höchsten Punktes ruckartig nach unten rutschen, bis sie auf den in Umfangsrichtung
jeweils nächsten Mitnehmer anstoßen. Aufgrund dieser ruckartigen Bewegung werden die
anhaftenden Schmutzpartikel besser gelöst. Ein ähnlicher Effekt tritt jeweils beim
Überschreiten des untersten Punktes in der wendelförmigen Transportstrecke auf, wobei
aufgrund der ruckartigen Bewegung beispielsweise ein verbessertes Ausschwemmen von
sich in den Behältnissen ansammelndem Reinigungswasser sowie der darin gelösten Schmutzpartikel
zu beobachten ist.
[0013] Zur weiteren Verbesserung der Reinigungswirkung können die Spritzdüsen nicht nur
radial innerhalb der Transportstrecke angeordnet sein, sondern es können bevorzugt
weitere Spritzdüsen radial außerhalb der Transportstrecke angeordnet sein. Weiters
kann bevorzugt auch wenigstens eine Düseninsel in der Reinigungskammer angeordnet
sein, deren Düsen eine im wesentlichen in axialer Richtung der Transportwendel verlaufende
Austrittsrichtung aufweisen, wodurch auch die seitlichen Flächen der Behältnisse in
einfacher Weise mit Reinigungsmedium beaufschlagt werden können. Weiters kann ein
Abschnitt der Reinigungskammer als Trocknungskammer ausgebildet sein und mit wenigstens
einer Quelle eines Trocknungsmediums verbindbare Abblas- oder Trocknungsdüsen aufweisen.
[0014] Aufgrund des bevorzugt horizontalen Verlaufs der Wendelachse, d.h. aufgrund der liegenden
Anordnung der Transportwendel, kann die Reinigungskammer in einfacher Weise in eine
Mehrzahl von Abschnitten geteilt werden, ohne dass es beispielsweise zu einer bedeutsamen
Vermischung von in zueinander benachbart angeordneten Abschnitten verwendetem Reinigungsmedium
kommt. Dieser Vorteil kann auch bei einer zur Horizontalen leicht geneigten Ausrichtung
erreicht werden. Bevorzugt ist die Ausbildung in diesem Zusammenhang derart weitergebildet,
dass die Spritzdüsen in einem ersten axialen Abschnitt der Reinigungskammer mit einer
ersten Quelle eines Reinigungsmediums und die Spritzdüsen in einem zweiten axialen
Abschnitt der Reinigungskammer mit einer zweiten Quelle eines Reinigungsmediums verbindbar
sind. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass das Reinigungsmedium der ersten
Quelle und das Reinigungsmedium der zweiten Quelle voneinander verschiedene chemische
und/oder physikalische Eigenschaften aufweisen, insbesondere unterschiedliche Temperatur,
unterschiedliche Gehalte an Reinigungsmittel, unterschiedliche Fluiddrücke oder dgl.
Weiters können Düsen mit voneinander verschiedenen Ausspritzwinkeln, Düsenquerschnitten
oder Düsengeometrien verwendet werden.
[0015] Bei einer liegenden oder annähernd liegenden Anordnung der Transportwendel ist es
beispielsweise möglich, die Behältnisse im Endbereich der Transportstrecke mit kaltem
Wasser zu spülen, wodurch eine deutliche Energieersparnis erreicht wird. Die Verwendung
von kaltem Spülwasser wäre bei der stehenden Anordnung der Transportwendel nicht ohne
weiteres möglich, da sich das im oberen Bereich der Reinigungskammer applizierte kalte
Spülwasser in der Folge mit dem im unteren Bereich verwendeten heißen Reinigungswasser
vermischen und dieses deutlich abkühlen würde.
[0016] Obwohl im Rahmen der Erfindung eine Transportwendel mit horizontaler Achse bevorzugt
ist, sind auch davon abweichende Orientierungen der Transportwendel denkbar. Beispielsweise
kann die Transportwendel leicht schräg verlaufen, sodass die Achse der Transportwendel
z.B. einen Winkel von 5°-45° mit der Horizontalen einschließt.
[0017] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung dahingehend weitergebildet, dass die Führungselemente
als Leitungen für das Reinigungsmedium ausgebildet sind. Auf diese Weise lassen sich
die Spritzdüsen besonders einfach und platzsparend mit Reinigungsmedium versorgen,
wobei die Anordnung der Mitnehmerelemente an den Tragringen die Versorgung der inneren
Führungselemente mit Reinigungsmedium besonders begünstigt.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine perspektivische
Ansicht einer Reinigungsvorrichtung, Fig. 2 eine weitere perspektivische Ansicht,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III - III der Fig. 1, die Fig. 4 und
5 Axialschnitte von abgewandelten Ausbildungen der Transportwendel, die Fig. 6-10
Axialschnitte von Ausbildungen der Transportwendel, Fig. 11 eine schematische Darstellung
der Reinigungskammer, die Fig. 12-15 schematische Darstellungen der Lagerung der Mitnehmer
und die Fig.16 einen Querschnitt durch eine Reinigungsvorrichtung, wobei die Ausführungsformen
der Fig. 3, 4, 5 und 8 nicht der in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindung entsprechen.
[0019] In Fig. 1 ist eine Reinigungsvorrichtung 1 dargestellt, die zum Reinigen von Behältnissen,
beispielsweise von Getränkeflaschenkästen, Kisten oder dgl., dient. Die Behältnisse,
für welche die erfindungsgemäße Vorrichtung geeignet ist, sind insbesondere kubische
oder quaderförmige Behältnisse, die zur Lagerung und/oder zum Transport von Produkten
verwendet werden.
[0020] Die Reinigungseinrichtung 1 weist eine aus wendelartigen Führungselementen 2 bestehende
Transportstrecke in einem eine Reinigungskammer 25 umgebenden Gehäuse 3 auf, in welcher
die zu reinigenden Behältnisse 4 geführt sind. Die Führungselemente 2 können hierbei
in radial äußere Führungselemente 5 und radial innere Führungselemente 6 sowie in
seitlich angeordnete, ebenfalls wendelartige Führungselemente 7 unterschieden werden.
Zwischen den radial äußeren Führungselementen 5 und den radial inneren Führungselementen
6 verlaufen die stangenartigen Mitnehmer 8 der Vorschubeinrichtung der Reinigungseinrichtung
1, welche an z.B. ringförmigen Tragelementen 9 befestigt sind. Die Tragelemente 9
sind um die Achse bzw. Wendelachse umlaufend bzw. rotierend antreibbar, wobei der
Antrieb beispielsweise über einen nicht näher dargestellten Zahn-, Ketten- oder Riemenantrieb
erfolgen kann, der in die Zahnung 10 der Tragelemente 9 eingreift. Zur Vermeidung
von aufwendigen Lagerungsvorrichtungen für die Vorschubeinrichtung im achsnahen Bereich
sind die Tragelemente 9 an zumindest zwei, bevorzugt drei nicht dargestellten Punkten
gelagert, die beispielsweise durch Tragrollen und/oder Zahnräder gebildet werden,
die je nach Ausführung innen und/oder außen das Tragelement führen, während mindestens
ein Zahnrad in die Zahnung 10 der Tragelemente 9 eingreift.
[0021] Die zu reinigenden Behältnisse 4 werden an der Aufgabestelle 11 in den Bereich der
wendelartigen Transportstrecke geführt, wo sie von den Mitnehmern 8 erfasst und durch
die wendelartige Transportstrecke geschoben werden. Der Vorschub in Achsrichtung erfolgt
durch ein Zusammenspiel der Mitnehmer 8 sowie der seitlichen Führungselemente 7, sodass
die zu reinigenden Behältnisse die Reinigungseinrichtung 1 wendelartig entlang der
Achse bzw. Wendelachse der Reinigungseinrichtung durchlaufen. In Fig. 1 ist zu erkennen,
dass in unterschiedlichen axialen Bereichen Spritzdüsen angeordnet sind, wobei die
Spritzdüsen 12 in einem ersten axialen Bereich beispielsweise kaltes Wasser abgeben
und in einem weiteren axialen Bereich der Reinigungseinrichtung Spritzdüsen 13 angeordnet
sind, die beispielsweise warmes Wasser und/oder mit Reinigungsmitteln versetztes Wasser
auf die zu reinigenden Behältnisse sprühen. In einem weiteren axialen Bereich können
wiederum reines Wasser führende Spritzdüsen angeordnet sein, sodass das Waschmedium
wiederum von den Behältnissen entfernt wird. Der Abstand zwischen den Mitnehmern 8
ist größer gewählt als die Länge der Behältnisse 4, sodass es bei jedem Durchlaufen
des Scheitelpunktes und des tiefsten Punktes in der Transportstrecke jeweils zu einem
Vorrutschen und abrupten Abstoppen bzw. zu einer stoßartigen Beschleunigung der Behältnisse
4 kommt, wodurch ein zusätzlicher Reinigungseffekt erreicht wird.
[0022] In Fig. 2 ist zu erkennen, dass in einem axialen Bereich gegenüber der Aufgabestelle
11 eine Düse 14 beispielsweise für Trocknungsluft angeordnet ist, mit welcher an den
zu reinigenden Behältnissen anhaftendes Wasser entfernt werden kann. Nach diesem Trocknungsschritt
werden die zu reinigenden Behältnisse 4 durch die Mitnehmer 8 auf eine Vorrichtung
15 zum Abtransport der gereinigten Behältnisse gefördert. In Fig. 2 sowie in Fig.
1 sind in verschiedenen axialen Bereichen des Gehäuses 3 angeordnete Türen bzw. Inspektionsdeckel
16 zu erkennen, welche einen sehr guten Zugang zum Innenraum der Reinigungseinrichtung
1 bieten, wodurch eine entsprechende Wartung der Reinigungseinrichtung 1 ermöglicht
wird.
[0023] In Fig. 3 ist nun ein Querschnitt durch einen Abschnitt der wendelartigen Transportstrecke
dargestellt, wobei zu erkennen ist, dass die zu reinigenden Behältnisse 4 zwischen
den radial äußeren Führungselementen 5, den radial inneren Führungselementen 6 sowie
den seitlichen Führungselementen 7 allseitig geführt sind, wobei der Vorschub durch
die Mitnehmer 8 der Vorschubeinrichtung erfolgt, die radial zwischen den Führungselementen
5 und 6 verlaufen.
[0024] Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausbildung der Transportwendel im Axialschnitt, wobei
die Achse der Transportwendel mit 17 bezeichnet ist. Im Unterschied zur Ausbildung
gemäß Fig. 3 sind die seitlichen Führungselemente 7 immer paarweise angeordnet. In
der Ansicht gemäß Fig. 4, die einen Ausschnitt der Transportwendel zeigt, sind benachbarte
Windungen 18, 19 und 20 der Transportwendel ersichtlich, wobei insgesamt lediglich
ein Paar seitlicher wendelartiger Führungselemente 7 vorgesehen ist. Dabei ist am
Beispiel des Behältnisses 21 zu erkennen, dass der der Windung 18 entsprechende Abschnitt
der seitlichen Führungselemente 7 die eine Seite des Behältnisses 21 abstützt und
der der Windung 19 entsprechende Abschnitt der seitlichen Führungselemente 7 die andere
Seite des Behältnisses 21 abstützt.
[0025] Bei der Ausbildung gemäß Fig. 5 hingegen sind zwei Paar von seitlichen Führungselementen
vorgesehen, nämlich ein Paar Führungselemente 7 zur Führung des Behältnisses 21 an
der einen Seite und ein weiteres Paar von Führungselementen 22 zur Führung des Behältnisses
21 an der anderen Seite.
[0026] Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung gemäß Fig. 6 ist der durch die wendelartigen
Führungselemente 5, 6 und 7 begrenzte rechteckige Aufnahmequerschnitt 23 der Transportwendel
zur Achse 17 geneigt angeordnet. Dies kann zu einer besseren Entleerung des Reinigungsmediums
aus den Behältnissen führen. In Fig. 7 ist eine abgewandelte Ausbildung gezeigt, in
welcher der rechteckige Aufnahmequerschnitt 23 in die andere Richtung geneigt ist,
d.h. die offene Seite der Behältnisse zeigt gegen die Transportrichtung 24 der Transportwendel.
Wie ein Vergleich der Fig. 6 und 7 zeigt, kann die Neigung des Aufnahmequerschnittes
im Rahmen der Erfindung unterschiedlich sein und hängt insbesondere vom jeweiligen
Anwendungsfall und von der Beschaffenheit der zu reinigenden Behältnisse ab.
[0027] Fig. 9 und 10 zeigen weitere abgewandelte Ausbildungen der Erfindung, bei welchen
die Achse 17 der Transportwendel zur Horizontalen geneigt verläuft. Die Achse 17 kann
dabei unterschiedlich stark geneigt sein, insbesondere beträgt der Neigungswinkel
α bevorzugt zwischen 5° und 45°. Wie bei den Ausbildungen gemäß den Fig. 4-7, kann
auch bei der geneigten Transportwendel der rechteckige Aufnahmequerschnitt 23 der
Transportwendel zur Achse 17 parallel (Fig. 8) oder geneigt (Fig. 9 und 10) angeordnet
sein. Bei der Ausbildung gemäß Fig. 9 ist die Neigung des rechteckigen Aufnahmequerschnittes
23 zur Achse 17 gleich gewählt wie die Neigung der Achse 17 zur Horizontalen, sodass
der rechteckige Aufnahmequerschnitt 23 parallel zur Horizontalen angeordnet ist.
[0028] In Fig. 11 ist die Reinigungskammer 25 schematisch dargestellt, wobei die verschiedenen
alternativen Möglichkeiten der Positionierung der Aufgabestelle 11 und der Entladestelle
26 gezeigt sind. Die Aufgabestelle 11 und die Entladestelle 26 können an nahezu beliebigen
Stellen entlang des Umfangs der Transportwendel angeordnet sein, wobei die sechs bevorzugten
Positionen in Fig. 11 schematisch dargestellt sind. Bei einer geeigneten Wahl der
Position der der Aufgabestelle 11 und der Entladestelle 26 kann beispielsweise erreicht
werden, dass die Behältnisse mit der offenen Seite nach oben in die Transportwendel
einlaufen und mit der offenen Seite noch unten aus der Transportwendel auslaufen.
Auch der umgekehrte Fall ist denkbar.
[0029] Die Fig. 12-15 zeigen schematisch verschiedene Möglichkeiten der Lagerung der Mitnehmer
8. Bei der Ausbildung gemäß Fig. 12 sind die beiden die Mitnehmer 8 haltenden Tragelemente
9 von Tragringen gebildet, die umlaufend gelagert sind, wobei wenigstens einer der
beiden Tragringe 9 umlaufend angetrieben ist. Die Lager für die umlaufende Lagerung
der Tragringe 9 sind dabei schematisch mit 28 angedeutet. Der Antrieb ist mit 29 angedeutet.
Bei der Ausbildung gemäß Fig. 13 ist das eine Tragelement von einem Tragring 9 und
das andere Tragelement von einem Rad 27, einer Scheibe oder von einem Speichenrad
gebildet. Das Rad 27 ist umlaufend gelagert und an der Achse angetrieben. Die Ausbildung
gemäß Fig. 14 unterscheidet sich von der Ausbildung gemäß Fig. 13 dadurch, dass das
Rad 27 an der Achse gelagert ist. Die Ausbildung gemäß Fig. 15 unterscheidet sich
von der Ausbildung gemäß Fig. 14 dadurch, dass der Antrieb 29 nicht am Rad 27, sondern
am Tragring 9 erfolgt.
[0030] In Fig. 16 sind die äußeren 5, inneren 6 und seitlichen Führungselemente 7 besonders
gut zu erkennen, zwischen denen die Behältnisse 4 während des Durchlaufens der wendelartigen
Transportstrecke geführt sind. Der Vorschub erfolgt mit Hilfe der Mitnehmerelemente
8, wobei der Abstand zwischen den Mitnehmerelementen 8 größer als die Länge der Behältnisse
4 gewählt ist. Dadurch kommt es zu einem Vorrutschen der Behältnisse 4 beim Überschreiten
des oberen Totpunktes und zu einem abrupten Abstoppen am jeweils nächsten Mitnehmerelement
8, wodurch ein zusätzlicher Reinigungseffekt erzielt wird.
1. Vorrichtung zum Reinigen von Behältnissen mit einer offenen Seite mittels einer wendelartigen
Transporteinrichtung, deren Achse horizontal oder zur Horizontalen geneigt verläuft,
wobei der Neigungswinkel bevorzugt zwischen 5° und 45° beträgt, und auf welcher die
über eine Aufgabevorrichtung zugeführten Behältnisse durch wenigstens eine Reinigungskammer
an eine Entladestation transportiert werden, wobei die Transporteinrichtung Führungselemente
zur Führung der Behältnisse entlang einer wendelartigen Transportstrecke und wenigstens
eine Vorschubeinrichtung zum Vorwärtsbewegen der Behältnisse auf der Transportstrecke
umfasst, und wobei in der Reinigungskammer mit wenigstens einer Quelle eines Reinigungsmediums
verbindbare Spritzdüsen (12,13) angeordnet sind, wobei die Führungselemente bezüglich
der Achse (17) radial äußere wendelartige Führungselemente (5), bezüglich der Achse
(17) radial innere wendelartige Führungselemente (6) und seitliche Führungselemente
(7) umfassen, welche die Behältnisse (4,21) außen und innen in radialer Richtung sowie
seitlich in der Transportstrecke abstützen bzw. führen, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (5, 6, 7) derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie einen
rechteckigen Aufnahmequerschnitt für die zu reinigenden Behältnisse (4,21) in der
Transportstrecke definieren und begrenzen, dessen Seitenkanten im Axialschnitt gesehen
geneigt zur Wendelachse verlaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Seitenkanten derart ausgebildet ist, dass die offene Seite der Behältnisse
in axialer Transportrichtung (24) der wendelartigen Transporteinrichtung oder gegen
die axiale Transportrichtung (24) der wendelartigen Transporteinrichtung zeigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass radial zwischen den äußeren (5) und inneren (6) wendelartigen Führungselementen seitliche
wendelartige Führungselemente (7) angeordnet sind, welche die Behältnisse (4,21) zu
beiden Seiten in axialer Richtung in der Transportstrecke abstützen bzw. führten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (5,6,7) von wendelartig gebogenen Rohren, Stangen oder Profilen
gebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinrichtung wenigstens einen sich in axialer Richtung der wendelartigen
Transporteinrichtung erstreckenden Mitnehmer (8) umfasst, der die Transportstrecke
zwischen dem wenigstens einen äußeren wendelartigen Führungselement (5) und dem wenigstens
einen inneren wendelartigen Führungselement (6) bevorzugt in axialer Richtung durchsetzt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten, in Umfangsrichtung
bevorzugt gleichmäßig verteilt angeordneten, Mitnehmern (8) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Mitnehmern (8) größer gewählt ist als die umfangsmäßige
Erstreckung der Behältnisse (4,21).
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Mitnehmer (8) von an den zwei gegenüberliegenden axialen Enden
der wendelartigen Transportstrecke angeordneten, um die Achse umlaufend antreibbaren
Tragelementen (9,27) gehalten ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüsen (12,13) an mit der wenigstens einen Quelle des Reinigungsmediums
verbindbaren Rohren bzw. Stangen angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Spritzdüsen radial innerhalb der Transportstrecke und weitere Spritzdüsen radial
außerhalb der Transportstrecke angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzdüsen (12) in einem ersten axialen Abschnitt der Reinigungskammer (25)
mit einer ersten Quelle eines Reinigungsmediums und die Spritzdüsen (13) in einem
zweiten axialen Abschnitt der Reinigungskammer (25) mit einer zweiten Quelle eines
Reinigungsmediums verbindbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsmedium der ersten Quelle und das Reinigungsmedium der zweiten Quelle
voneinander verschiedene chemische und/oder physikalische Eigenschaften aufweisen,
insbesondere unterschiedliche Temperatur, unterschiedlicher Gehalt an Reinigungsmittel
oder unterschiedlicher Fluiddruck.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einem axialen Abschnitt der Reinigungskammer (25) Düsen (14) für ein Trocknungsmedium,
insbesondere Luft, angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (12,13,14) stationär angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (5,6,7) als Leitungen für das Reinigungsmedium ausgebildet sind.
1. A device for cleaning containers having an open side by means of a spiral transport
system whose axis extends horizontally or in a manner inclined relative to the horizontal,
the angle of inclination preferably ranging between 5° and 45°, and on which the containers
supplied via a feeding mechanism are transported through at least one cleaning chamber
to a discharging station, wherein the transport system includes guide elements for
guiding the containers along a spiral transport path and at least one advance mechanism
for advancing the containers on the transport path, and wherein spraying nozzles (12,
13) capable of being connected to at least one source of cleaning medium are arranged
in the cleaning chamber, wherein the guide elements comprise spiral guide elements
(5) disposed radially outwards with respect to the axis (17), spiral guide elements
(6) disposed radially inwards with respect to the axis (17), and lateral guide elements
(7) supporting and/or guiding the containers (4, 21) outwardly and inwardly in the
radial direction and laterally within the transport path, characterized in that the guide elements (5, 6, 7) are configured and disposed so as to define and delimit
in the transport path, for the containers (4, 21) to be cleaned, a rectangular receiving
cross section whose side edges extend in a manner inclined relative to the spiral
axis, viewed in the axial section.
2. A device according to claim 1, characterized in that the inclination of the side edges is configured such that the open side of the containers
is directed in the axial transport direction (24) of the spiral transport system or
opposite to the axial transport direction (24) of the spiral transport system.
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that lateral spiral guide elements are disposed radially between the outer (5) and the
inner (6) spiral guide elements, which lasteral spiral guide elements support and/or
guide the containers (4, 21) on both sides in the axial direction within the transport
path.
4. A device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the guide elements (5, 6, 7) are comprised of spirally bent tubes, rods or profiles.
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the advance mechanism comprises at least one engaging means (8) extending in the
axial direction of the spiral transport system and passing through the transport path
between the at least one outer spiral guide element (5) and the at least one inner
spiral guide element (6), preferably in the axial direction.
6. A device according to claim 5, characterized in that a plurality of engaging means (8) arranged in a manner spaced-apart in the peripheral
direction, and preferably uniformly distributed in the peripheral direction, are provided.
7. A device according to claim 5 or 6, characterized in that the distance between the engaging means (8) is selected to be larger than the peripheral
extension of the containers (4, 21).
8. A device according to claim 5, 6 or 7, characterized in that the at least one engaging means (8) is held by supporting members (9, 27) disposed
on the two opposite axial ends of the spiral transport path and drivable to rotate
about the axis.
9. A device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the spraying nozzles (12, 13) are arranged on tubes or rods that are connectable
to the at least one source of cleaning medium.
10. A device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that spraying nozzles are arranged radially within the transport path, and further spraying
nozzles are arranged radially outside the transport path.
11. A device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the spraying nozzles (12) provided in a first axial section of the cleaning chamber
(25) are connectable to a first source of cleaning medium and the spraying nozzles
(13) provided in a second axial section of the cleaning chamber (25) are connectable
to a second source of cleaning medium.
12. A device according to claim 11, characterized in that the cleaning medium of the first source and the cleaning medium of the second source
have chemical and/or physical properties differing from each other, in particular
different temperatures, different cleaning medium contents or different fluid pressures.
13. A device according to any one of claims 1 to 12, characterized in that nozzles (14) for a drying medium, in particular air, are provided in an axial section
of the cleaning chamber (25).
14. A device according to any one of claims 1 to 13, characterized in that the nozzles (12, 13, 14) are stationarily arranged.
15. A device according to any one of claims 1 to 14, characterized in that the guide elements (5, 6, 7) are configured as ducts for the cleaning medium.
1. Dispositif de nettoyage de récipients avec un côté ouvert à l'aide d'un dispositif
de transport en forme de spirale dont l'axe est horizontal ou incliné par rapport
à l'horizontale, l'angle d'inclinaison se situant de préférence entre 5° et 45° et
sur lequel les récipients introduits par l'intermédiaire d'un dispositif de distribution
sont transportés à travers au moins une chambre de nettoyage vers une station de déchargement,
le dispositif de transport comprenant des éléments de guidage pour le guidage des
récipients le long d'un trajet de transport en forme de spirale et au moins un dispositif
d'avance pour le déplacement vers l'avant des récipients sur le trajet de transport
et, dans la chambre de nettoyage, se trouvent des buses de pulvérisation (12, 13)
pouvant être reliées à au moins une source de fluide de nettoyage, les éléments de
guidage comprenant des éléments de guidage (5) en forme de spirale extérieurs radialement
par rapport à l'axe (17), des éléments de guidage (6) en forme de spirale intérieurs
radialement par rapport à l'axe (17) et des éléments de guidage latéraux (7) qui soutiennent
ou guident les récipients (4, 21) à l'extérieur et à l'intérieur dans la direction
radiale ainsi que latéralement sur le trajet de transport, caractérisé en ce que les éléments de guidage (5, 6, 7) sont conçus et disposés de façon qu'ils définissent
et délimitent, sur le trajet de transport, une section de logement rectangulaire pour
les récipients (4, 21) à nettoyer, dont les arêtes latérales, lorsqu'elles sont vues
en coupe axiale, sont inclinées par rapport à l'axe de la spirale.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'inclinaison des arêtes latérales est conçue de façon que le côté ouvert des récipients
est orienté dans la direction de transport axiale (24) du dispositif de transport
en forme de spirale ou à l'opposé de la direction de transport axiale (24) du dispositif
de transport en forme de spirale.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, radialement entre les éléments de guidage en forme de spirale extérieurs (5) et
intérieurs (6) se trouvent des éléments de guidage latéraux (7) en forme de spirale,
qui soutiennent ou guident les récipients (4, 21) des deux côtés dans la direction
axiale sur le trajet de transport.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de guidage (5, 6, 7) sont constitués de tubes, de tiges ou de profilés,
pliés en forme de spirale.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif d'avance comprend au moins un taquet d'entraînement (8) s'étendant
dans la direction axiale du dispositif de transport en forme de spirale, qui traverse
le trajet de transport entre l'au moins un éléments de guidage extérieur (5) en forme
de spirale et l'au moins un élément de guidage intérieur (6) en forme de spirale de
préférence dans la direction axiale.
6. Dispositif selon la revendication 5, caract-érisé en ce qu'une pluralité de taquets
d'entraînement (8) répartis sur la circonférence, de préférence répartis de manière
uniforme sur la circonférence, sont prévus.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la distance entre les taquets d'entraînement (8) est supérieure à l'extension circonférentielle
des récipients (4, 21).
8. Dispositif selon la revendication 5, 6 ou 7, caractérisé en ce que l'au moins un taquet d'entraînement (8) est maintenu par des éléments de support
(9, 27) pouvant être entraînés autour de l'axe et disposé sur les deux extrémités
axiales opposées du trajet de transport en forme de spirale.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les buses de pulvérisation (12, 13) sont disposées sur des tubes ou tiges pouvant
être reliés à l'au moins une source de fluide de nettoyage.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des buses de pulvérisation sont disposées radialement à l'intérieur du trajet de
transport et des buses de pulvérisation supplémentaires sont disposées radialement
à l'extérieur du trajet de transport.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les buses de pulvérisation (12) d'une première portion axiale de la chambre de nettoyage
(25) peuvent être reliées avec une première source de fluide de nettoyage et les buses
de pulvérisation (13) d'une deuxième portion axiale de la chambre de nettoyage (25)
peuvent être reliées avec une deuxième source de fluide de nettoyage.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le fluide de nettoyage de la première source et le fluide de nettoyage de la deuxième
source présentent des propriétés chimiques et/ou physiques différentes, plus particulièrement
une température différente, une teneur différente en produit de nettoyage ou une pression
de fluide différente.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que, dans une première portion axiale de la chambre de nettoyage (25), se trouvent des
buses (14) pour un fluide de séchage, en particulier de l'air.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les buses (12, 13, 14) sont disposées de manière stationnaire.
15. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les éléments de guidage (5, 6, 7) sont conçus comme des conduites pour le fluide
de nettoyage.
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