[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufzugsanlage mit einem Schallaufnehmer zum
Erfassen von Körperschall und ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Aufzugsanlage
gemäss dem Gegenstand der Patentansprüche.
[0002] In einer Aufzugsanlage mit einer Kabine und einem Gegengewicht zum Ausbalancieren
der Gewichtskraft der Kabine, ist das Gegengewicht typischerweise an einem Trag- und/oder
Treibmittel über ein Lager aufgehängt und mittels Führungselementen an Führungsschienen
geführt. Solche Lager und Führungselemente können Ausgangspunkt für eine fatale Fehlfunktion
der Aufzugsanlage darstellen. Denn bei Versagen dieser Aufzugskomponenten kann entweder
das Gegengewicht abstürzen oder an den Führungsschienen verkanten und stecken bleiben.
Beides führt zu einer Beschädigung und einer aufwendigen Instandsetzung der Aufzugsanlage.
[0003] Eine Überwachung der Funktionsfähigkeit dieser Aufzugskomponenten am Gegengewicht,
nämlich des Lagers und der Führungselemente würde eine Abhilfe des obigen Problems
leisten,
[0004] In der Literatur sind mehrere Lösungen bekannt wie mittels Mikrophone Schallwellen,
die sich in einem gasförmigen Medium fortsetzen, erfasst werden, um Aufzugskomponenten
am Gegengewicht zu überwachen. Mittels der erfassten Schallwellen lassen sich anhand
von Pegel- oder Frequonzänderungen Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit dieser
Aufzugskomponenten ziehen. Hierbei zeigen die die Schriften
JP2007-197150 A,
JP2007-137647A,
CN101580198 A und
WO2009/126140 A1, dass solche Mikrophone im Innenraum der Kabine, auf der Kabine, auf dem Gegengewicht
selbst oder an entlang des Schachts angeordnet sein können. Zudem offenbart
WO2009/126140, dass Mikrophone optional durch andersartige Sensoren ersetzbar sind, die beispielsweise
dazu ausgelegt sind, Vibrationen zu erfassen.
[0005] Bei einer herkömmlichen Aufzugsanlage ist die Kabine mit elektrischer Energie versorgt.
Dies erfolgt typischerweise über ein Hängekabel, das die Kabine mit einem Stromnetz
verbindet. Eine solche Energieversorgung ist jedoch für das Gegengewicht nicht vorgesehen.
[0006] Daraus ergeben sich für die vorgenannten Lösungen in der Literatur mehrere Nachteile.
Im Falle von Mikrophonen, die an Aufzugskabine angeordnet sind, kann die maximale
Distanz zwischen der Aufzugskabine und dem Gegengewicht bis annähernd eine Schachthöhe
betragen. Diese Distanz kann dermassen gross sein und als Folge der Schallpegel dermassen
abnehmen, dass eine zuverlässige durchgehende Überwachung des Gegengewichts nicht
gewährleistet ist. Bei einer Anordnung der Mikrophone entlang des Schachts, kann eine
durchgehende Überwachung des Gegengewichts erfolgen, dazu muss aber eine relativ hoho
Anzahl Mikrophone entlang der ganzen Schachtausdehnung vorgesehen sein. Dies geht
mit erhöhten Montage- und Materialkosten einher. Schliesslich stellt sich bei einer
Anordnung eines Mikrophons auf einem Gegengewicht wie bereits zuvor angedeutet, die
Frage, wie das Mikrophon auf dem Gegengewicht mit Energie zu versorgen ist.
[0007] Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Überwachung von Aufzugskomponenten
am Gegengewicht, insbesondere eines Lagers oder eines Führungselements, unter Berücksichtigung
der spezifischen Energieversorgungsvoraussetzungen des Gegengewichts zu entwickeln.
Gleichzeitig soll die Erfindung einfach und günstig umsetzbar sein.
[0008] Gemäss eines Aspekts verfügt eine Aufzugsanlage über eine Kabine, ein Gegengewicht,
das die Kabine ausbalanciert und ein Trag- und/oder Treibmittel, an welchem die Kabine
und das Gegengewicht aufgehängt sind. Die Aufzugsanlage zeichnet sich dadurch aus,
dass ein Schallaufnehmer mit der Aufzugsanlage gekoppelt ist und dazu ausgelegt ist
Körperschall, der am Gegengewicht erzeugt wird, zu erfassen.
[0009] Ein Vorteil einer solchen Aufzugsanlage liegt darin, dass Aufzugskomponenten, die
am Gegengewicht liegen einfach mittels des Schallaufnehmers zu überwachen sind. Denn
der Schallaufnehmer kann an einer Stelle im Schacht positioniert werden, die einfach
mit Energie zu versorgen ist. Somit ist eine aufwendige Energieversorgung des Gegengewichts
nicht notwendig. Der Schallaufnehmer ist hierbei besonders einfach an das Trag- und/oder
Treibmittel oder an eine Führungsebene des Gegengewichts koppelbar. Sowohl das Trag-
und/oder Treibmittel als auch die Führungsebene des Gegengewichts, beispielsweise
eine Führungsschiene, übertragen Körperschall vom Gegengewicht zum Schallaufnehmer.
[0010] Gemäss eines weiteren Aspekts bildet das Trag- und/oder Treibmittel zwischen einem
seiner ersten Enden und einer ersten Umlenkrolle eine Schlinge, in der das Gegengewicht
über ein Lager aufgehängt ist.
[0011] Ein Vorteil einer solchen 2:1 Aufhängung des Gegengewichts liegt in der Anwendung
kleinerer Antriebe, wobei die vom Antrieb zu erbringende Antriebsleistung annähernd
halbiert wird. Dem Fachmann steht es aber frei, das Gegengewicht 1:1, also direkt
an einem Ende des Trag- und/oder Treibmittels hängend oder in irgendeinem anderen
Aufhängungsverhältnis, das höher als 2:1 liegt, also beispielsweise 3:1 oder 4:1,
aufzuhängen.
[0012] Bei einer 2:1 Aufhängung des Gegengewichts ist das Gegengewicht typischerweise an
einer Gegengewichtstragrolle in der Schlinge des Trag- und/oder Treibmittels aufgehängt.
Die Verbindung zwischen dieser Gegengewichtstragrolle und dem Gegengewicht ist mittels
eines Lagers realisiert. Das Lager bildet dabei eine Drehachse, um die sich die Gegengewichtstragrolle
dreht. Das Lager der Gegengewichtstragrolle unterliegt einem fortschreitenden Alterungsprozess,
der zu einem Funktionsversagen des Lagers führen kann. So kann sich beispielsweise
die Verbindung zwischen der Gegengewichtstragrolle und dem Lager lösen und das Gegengewicht
abstürzen.
[0013] Das Spiel zwischen dem Lager und der Gegengewichtstragrolle sowie die Drehbewegung
der Gegengewichtstragrolle selbst erzeugen Vibrationen, die in einem typischen Frequenz-
und/oder Amplitudenbereich liegen. Die Vibrationen ändern sich mit dem Verlauf der
Zeit bzw. mit zunehmender Abnützung des Lagers und/oder der Gegengewichtstragrolle.
Die Vibrationen werden als Körperschall über die Trag- und Treibmittel oder die Führungsebene
des Gegengewichts an den Schallaufnehmer übertragen. Dabei wird der Vibrationsverlauf
über die Zeit vom Schallaufnehmer erfasst.
[0014] Gemäss eines weiteren Aspekts ist das Gegengewicht mittels mindestens einem Führungselement
an einer Führungsebene geführt. Dabei kann das Führungselement einen Führungsschuh,
eine Führungsrolle oder dergleichen darstellen. Desweiteren ist die Führungsebene
als Führungsschiene oder als Führungsseil oder dergleichen realisiert.
[0015] Die Führung eines Gegengewichts mittels Führungselementen an einer Führungsebene
ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Eine solche Führung hält das Gegengewicht
auf einer vorgegebenen Fahrbahn und verhindert ein unzulässiges Schwingen der Gegengewichte
im Schacht.
[0016] Ein Führungsschuh oder eine Führungsrolle ist mit fortlaufender Benützungsdauer einem
Verschleiß- und Alterungsprozeß ausgeliefert. So werden beispielsweise Führungsflächen
des Führungsschuhs oder die Lager der Führungsrolle abgenutzt. Die Abnützung dieser
Führungselemente kann zu einem Funktionsversagen führen, wobei die zuverlässige Führung
des Gegengewichts möglicherweise nicht mehr gewährleistet ist.
[0017] Zwischen dem Führungselement und einer Führungsfläche besteht ein Spiel. Dieses Spiel
führt beim Verfahren des Gegengewichts zu Vibrationen, die sich als Körperschall beispielsweise
in den Führungsschienen bzw. via Aufhängungslager des Gegengewichts im Trag- und/oder
Treibmittel ausbreiten.
[0018] Im störungsfreien Betrieb mit intakter Funktionsfähigkeit der Führungselemente liegen
die Vibrationen zwischen den Führungselementen und beispielsweise einer Führungsschiene
in einem charakteristischen Frequenzbereich und/oder Amplitudenbereich. Bei fortlaufendem
Verschleiß der Führungselemente und/oder der Führungsfläche ändert sich dieser Frequenzbereich
oder Amplitudenbereich entsprechend. Diese Änderungen im Vibrationsverhalten lassen
sich via Übertragung von Körperschall durch den Schallaufnehmer erfassen.
[0019] Gemäss der Erfindung ist der Schallaufnehmer an das erste Ende der Trag- und/oder
Treibmittel gekoppelt.
[0020] Der Vorteil dieser Schallaufnehmeranordnung liegt darin, dass ein Ende des Trag-
und Treibmittels bezüglich seines Aufhängepunktes stationär liegt, d.h. dass der Schallaufnehmer
besonders einfach an das Ende des Trag- und/oder Treibmittels koppelbar ist.
[0021] Alternativ ist gemäß der Erfindung der Schallaufnehmer an die Führungsebene des Gegengewichts
gekoppelt. Auch in dieser Anordnung ist der Schallaufnehmer besonders einfach an eine
bezüglich der Fahrbahn des Gegengewichts stationär liegende Aufzugskomponente, wie
beispielsweise eine Führungsschiene, montierbar.
[0022] Gemäss der Erfindung ist eine Auswerteschaltung mit dem Schallaufnehmer verbunden
und wertet den erfaßten Körperschall aus. Die Auswerteschaltung verfügt zumindest
über einen Prozessor und eine Speichereinheit.
[0023] Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Betreiben der obigen Aufzugsanlage,
wobei der Schallaufnehmer Körperschall erfasst, der am Gegengewicht erzeugt und mittels
des Trag- und/oder Treibmittels übertragen wird. Vorzugsweise wertet die Auswerteschaltung
den erfaßten Körperschall aus.
[0024] Mittels der Auswerteschaltung wird der vom Schallaufnehmer erfaßte Körperschall hinsichtlich
Frequenz und/oder Amplitude als Frequenzspektrum ausgewertet. Das ausgewertete Frequenzspektrum
wird mit zumindest einem in der Auswerteschaltung abgelegten Frequenzspektrum, der
einen Betriebswert darstellt, verglichen. Dabei werden die Auswertung des Körperschalls
und der Vergleich der Frequenzspektren im Prozessor vorgenommen. Das abgelegte Frequenzspektrum
bzw. der Betriebswert ist in der Speichereinheit hinterlegt.
[0025] Das abgelegte Frequenzspektrum kann einem Frequenzspektrum, das zumindest die charakteristischen
Frequenzen und/oder Amplituden der zu überwachenden Aufzugskomponente im zulässigen
Betrieb umfasst, entsprechen. Hierbei handelt es sich um einen zulässigen Betriebswert.
Falls das ausgewertete Frequenzspektrum dem abgelegten Frequenzspektrum entspricht,
liegt ein positives Auswertergebnis vor. Der zulässige Betriebswert wird also eingehalten.
[0026] Alternativ kann das abgelegte Frequenzspektrum einen unzulässigen Betriebswert darstellen.
Auch hier umfaßt das Frequenzspektrum zumindest diejenigen charakteristischen Frequenzen
und/oder Amplituden, die bei einem unzulässigen Betrieb der zu überwachenden Aufzugskomponente
auftreten. Ein positives Auswertergebnis liegt hier dann vor, solange das ausgewertete
Frequenzspektrum nicht dem abgelegten Frequenzspektrum entspricht. Der unzulässige
Betriebswert wird also nicht erreicht.
[0027] In einer bevorzugten Ausführung sind mehrere Frequenzspektren in der Auswerteschaltung
abgelegt, die zumindest einen zulässigen und/oder einen unzulässigen Betriebswert
darstellen. In diesem Fall wird das ausgewertete Frequenzspektrum mit mehreren abgelegten
Frequenzspektren verglichen. Falls das ausgewertete Frequenzspektrum einem der abgelegten
Frequenzspektren eines zulässigen Betriebswerts entspricht bzw. solange das ausgewertete
Frequenzspektrum keinem der abgelegten Frequenzspektren eines unzulässigen Betriebswerts
entspricht, liegt ein positives Auswertergebnis vor. Vorzugsweise beinhaltet hier
das Auswertergebnis die Betriebsart der Aufzugsanlage, wie beispielsweise ein Normalbetrieb
oder ein Wartungsbetrieb, die einem zulässigen Betriebswert zugeordnet sind. Zudem
umfasst das Auswertergebnis die Information, welche Aufzugskomponente, beispielsweise
ein Lager oder ein Führungselement, den unzulässigen Betriebswert erreicht hat.
[0028] Gemäss eines weiteren Aspekts des Verfahrens vergleicht die Auswerteschaltung den
erfassten Körperschall mit einem Betriebswert und löst bei Erfassung einer Betriebsstörung
einen Zustandänderungs-Alarm aus. Insbesondere vergleicht die Auswerteschaltung den
erfaßten Körperschall mit einem zulässigen Betriebswert und löst bei Abweichung vom
zulässigen Betriebswert den Zustandänderungs-Alarm aus. Alternativ dazu vergleicht
die Auswerteschaltung den erfaßten Körperschall mit einem unzulässigen Betriebswert
und löst bei Erreichen des unzulässigen Betriebswerts einen Zustandänderungs-Alarm
aus.
[0029] Der Zustandänderungs-Alarm zeigt an, dass die zu überwachende Aufzugskomponente,
wie beispielsweise ein Lager oder ein Führungselement des Gegengewichts, zu ersetzen
oder zu reparieren ist.
[0030] Dementsprechend löst sowohl ein beschädigtes Lager über das das Gegengewicht am Treib-
und/oder Tragmittel aufgehängt ist als auch ein beschädigtes Führungselement, das
das Gegengewicht an der Führungsebene führt, den Zustandänderungs-Alarm aus.
[0031] Gemäss eines weiteren Aspekts des Verfahrens wird bei einem Zuständigkeitänderungs-Alarm
die Aufzugsanlage für eine Wartungsarbeit vorgesehen. Hierbei wird ein Wartungstechniker
benachrichtigt, die Aufzugsanlage zu warten. Vorzugsweise beinhaltet der Zuständigkeits-Alarm
die Information, welche der zu überwachenden Aufzugskomponenten den unzulässigen Betriebswert
erreicht hat. Dies vereinfacht die Fehlerdiagnose und verkürzt die Wartungsarbeit.
[0032] Gemäss eines weiteren Aspekts des Verfahrens wird bei einem Zuständigkeitänderungs-Alarm
die Aufzugsanlage stillgelegt. Durch das Stillegen der Aufzugsanlage kann das Auftreten
einer fatalen Fehlfunktion verhindert werden. In der Folge wird die stillgelegte Aufzugsanlage
für eine Wartungsarbeit vorgesehen.
[0033] Im Folgenden wird die Erfindung durch Ausführungsbeispiele und einer Zeichnungen
verdeutlicht und weiter beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Aufzugsanlage mit einem Schallaufnehmer zum
Erfassen von Körperschall, der durch eine Fehlfunktion einer Aufzugskomponente am
Gegengewicht erzeugt wird.
[0034] Fig. 1 zeigt eine Aufzugsanlage 10. Diese Aufzugsanlage verfügt über eine Kabine
1, ein Gegengewicht 2, ein Trag- und Treibmittel 3, an dem die Kabine 1 und das Gegengewicht
3 in einem 2:1-Verhältnis aufgehängt sind und über eine Treibscheibe 5.1. Die Treibscheibe
5.1 ist mit einem in der Fig. 1 aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten
Antriebseinheit gekoppelt und steht in Wirkkontakt mit dem Trag- und Treibmittel 3.
[0035] Die Kabine 1 und das Gegengewicht 2 sind mittels einer rotatorischen Bewegung der
Treibscheibe 5.1, die ein Antriebsmoment der Antriebseinheit auf das Trag- und Treibmittel
3 überträgt im Wesentlichen entlang von senkrecht ausgerichteten Führungsschienen
verfahrbar. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die Führungsschienen in der Fig. 1
nicht dargestellt. Die Kabine 1 und das Gegengewicht 2 sind mittels Führungselementen,
wie beispielsweise Führungsschuhe oder Führungsrollen an den Führungsschienen geführt.
[0036] Das Gegengewicht 2 ist dabei in einer ersten Schlinge des Trag- und Treibmittels
3 aufgehängt. Die erste Schlinge ist durch einen Teil des Trag- und Treibmittels gebildet,
der zwischen einem ersten Ende 3.2 des Trag- und Treibmittels 3 und einer Umlenkrolle
5.2 liegt. Das Gegengewicht 2 ist mittels eines Lagers 4.1 an der ersten Schlinge
aufgehängt. Dazu ist das Gegengewicht 2 mit dem Lager 4.1 gekoppelt. Im gezeigten
Beispiel stellt das Lager 4.1 den Drehpunkt einer Gegengewichtstragrolle 4 dar. Dabei
verläuft das Trag- und/oder Treibmittel 3 von einem ersten Fixpunkt, an dem das erste
Ende 3.2 des Trag- und/oder Treibmittels befestigt ist, nach unten zur Gegengewichtstragrolle
4. Das Trag- und/oder Treibmittel 3 umschlingt die Gegengewichtstragrolle 4 um annähernd
180° und verläuft dann nach oben bis zu der ersten Umlenkrolle 5.2.
[0037] Die Kabine 1 ist in einer zweiten Schlinge des Trag- und/oder Treibmittels 3 aufgehängt.
Die zweite Schlinge ist durch einen Teil des Trag- und/oder Treibmittels gebildet,
der zwischen einem zweiten Ende 3.1 des Trag- und/oder Treibmittels 3 und einer zweiten
Treibscheibe 5.1 liegt. Die Kabine 1 ist mittels zwei Kabinentragrollen 7.1, 7.2 an
der zweiten Schlinge aufgehängt. Dabei verläuft das Trag- und/oder Treibmittel 3 von
einem zweiten Fixpunkt, an dem das zweite Ende 3.1 des Trag- und/oder Treibmittels
befestigt ist, nach unten zu einer ersten Kabinentragrolle 7.1. Das Trag- und/oder
Treibmittel 3 umschlingt die erste Kabinentragrolle 7.1 um annähernd 90°, verläuft
dann im Wesentlichen horizontal zu einer zweiten Kabinentragrolle 7.2 und umschling
die zweite Kabinentragrolle 7.2 um annähernd 90°. Weiters verläuft das Trag- und/oder
Treibmittel 3 nach oben zur Treibscheibe 5.1. Von der Treibscheibe 5.1 verläuft das
Trag- und/oder Treibmittel 3 schliesslich zur ersten Umlenkrolle 5.2.
[0038] Die beiden Fixpunkte, an denen das erste und das zweite Ende 3.2, 3.1 des Trag- und/oder
Treibmittels 3 befestigt sind, die Umlenkrolle 5.2, die Treibscheibe 5.1, sowie die
Führungsschienen der Kabine 1 und des Gegengewichts 2 sind mittelbar oder unmittelbar
an eine tragende Struktur, typischerweise Schachtwände, gekoppelt.
[0039] Das erste Ende 3.2 der Trag- und/oder Treibmittel 3 ist mit einem Schallaufnehmer
8 gekoppelt. Der Schallaufnehmer 8 erfasst Körperschall, der das Trag- und/oder Treibmittel
3 an diesen überträgt.
[0040] In einer alternativen Ausführungsform ist der Schallaufnehmer an eine Führungsschiene
des Gegengewichts 2 gekoppelt. Hierbei erfasst der Schallaufnehmer 8 Körperschall,
der die Führungsschiene an den Schallaufnehmer 8 überträgt.
[0041] Der Körperschall entsteht beim Betreiben der Aufzugsanlage 10 durch Vibrationen an
Aufzugskomponenten. Beispielsweise treten Vibrationen durch das Spiel zwischen den
Führungselementen der Kabine 1 oder den Führungselementen des Gegengewichts 2 und
den korrespondierenden Führungsschienen, durch die Antriebseinheit, durch das Spiel
in den Lagern der Umlenkrolle 5.2, Treibscheibe 5.1, Kabinentragrollen 7.1, 7.2 und
Gegengewichtstragrolle 4, sowie die Vibrationen des Trag- und Treibmittels 3 selber.
[0042] Insbesondere erzeugen das Lager 4.1 an dem das Gegengewicht 2 aufgehängt ist sowie
Führungselemente an denen das Gegengewicht 2 an Führungsschienen geführt sind Vibrationen,
die in einem charakteristischen Frequenz- und Amplitudenbereich liegen. Im Verlauf
der Zeit unterliegen diese Aufzugskomponenten Abnutzungserscheinungen, die sich in
einem geänderten Frequenz- und Amplitudenbereich widerspiegeln.
[0043] Der Schallaufnehmer erfasst vorzugsweise Körperschall in einem Frequenzbereich zwischen
5 und 60000 Hz, insbesondere zwischen 5 und 2500 Hz.
[0044] Für die Auswertung des erfassten Körperschalls ist eine Auswerteschaltung 9 vorgesehen.
Die Auswerteschaltung 9 ist dazu über eine Signalübermittlungsstrecke, typischerweise
eine Signalleitung, mit der Auswerteschaltung 9 verbunden. Dem Fachmann sind jedoch
weitere Mittel zur Übertragung von Signalen bekannt, wie beispielsweise kabellose
Signalübertragungstechniken, die dieser ohne weiteres hier anwenden kann.
[0045] Der Schallaufnehmer 8 transformiert den erfassten Körperschall in ein Signal und
übermittelt dieses Signal über die Signalübermittlungsstrecke an die Auswerteschaltung
9. Die Auswerteschaltung 9 verfügt über mindestens einen Prozessor und eine Speichereinheit.
Vom Schallaufnehmer 8 eingehende Signale werden dabei vom Prozessor spektral analysiert,
insbesondere die Frequenzen und Amplituden des übermittelten Körperschalls. Diese
Spektralanalyse führt zu einem Frequenzspektrum. Der Prozessor kann nun dieses Frequenzspektrum
mit einem oder mehreren in der Speichereinheit abgelegten Frequenzspektren vergleichen.
[0046] Die auf der Speichereinheit abgelegten Frequenzspektren entsprechen unterschiedlichen
Betriebswerten. Ein Betriebswert kann sowohl einen zulässigen als auch einen unzulässigen
Betriebswert darstellen. So kann bei einem Vergleich des erfassten Frequenzspektrums
mit den abgelegten Frequenzspektren nicht nur auf das Einhalten eines zulässigen Betriebswerts
geschlossen werden, sondern zudem welche Betriebsart, die einem zulässigen Betriebswert
entspricht vorliegt oder gar beim Erreichen eines unzulässigen Betriebswerts, welche
Art von Betriebsstörung eingetreten ist. Es kann also beispielsweise darauf geschlossen
werden, ob das Lager 4.1 oder ein Führungselement beschädigt ist.
[0047] Weicht das übermittelte Frequenzspektrum von einem zulässigen Betriebswert ab oder
erreicht das übermittelte Frequenzspektrum einen unzulässigen Betriebswert, wird vorzugsweise
ein Zustandänderungs-Alarm von der Auswerteschaltung 9 ausgelöst. Das Auslösen des
Zustandänderungs-Alarm führt mindestens dazu, dass die Aufzugsanlage 10 für eine Wartungsarbeit
vorgesehen ist, in der die Betriebsstörung der Aufzugsanlage 10 behoben wird. Beispielsweise
wird eine Service-Zentrale alarmiert, die einen Wartungstechniker anweist, die entsprechende
Aufzugsanlage 10 zu warten. Alternativ wird beim Auslösen eines Zustandänderungs-Alarm
der Wartungstechniker direkt über ein mit der Aufzugsanlage in Verbindung stehendes
Mobilfunkempfangssystem in Kenntnis gesetzt, die entsprechende Aufzugsanlage 10 zu
warten.
[0048] Vorzugsweise wird der Wartungstechniker in Kenntnis der Betriebsstörungsart gesetzt.
Hierbei kann der Wartungstechniker spezifisches Austauschmaterial beschaffen, um die
Aufzugsanlage möglichst schnell und effizient wieder in Stand zu setzen.
[0049] Aus Sicherheitsgründen ist die Aufzugsanlage bei Auftreten eines Zustandänderungs-Alarm
auch stillegbar. In diesem Fall wird ebenso ein Wartungstechniker angewiesen, die
Aufzugsanlage 10 zu Warten und wieder in Betrieb zu nehmen.
1. Aufzugsanlage (10) mit
- einer Kabine (1),
- einem Gegengewicht (2), das die Kabine (1) ausbalanciert, und
- einem Trag- und/oder Treibmittel (3), an welchem die Kabine (1) und das Gegengewicht
(2) aufgehängt sind, wobei
ein Schallaufnehmer (8) mit der Aufzugsanlage (10) gekoppelt ist und dazu ausgelegt
ist Körperschall, der am Gegengewicht (2) erzeugt wird, zu erfassen und wobei eine
Auswerteschaltung (9) mit dem Schallaufnehmer (8) verbunden ist und den erfaßten Körperschall
auswertet,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schallaufnehmer (8) an ein erstes Ende (3.2) der Trag- und/oder Treibmittel (3)
gekoppelt ist oder dass der Schallaufnehmer (8) an eine Führungsebene des Gegengewichts
(2) gekoppelt ist.
2. Aufzugsanlage (10) nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag- und/oder Treibmittel (3) zwischen einem seiner ersten Enden (3.2) und einer
ersten Umlenkrolle (5.2) eine Schlinge bildet, in der das Gegengewicht (3) über ein
Lager (4.1) aufgehängt ist, wobei der Schallaufnehmer (8) das Lager (4.1) überwacht.
3. Aufzugsanlage (10) nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengewicht (2) mittels mindestens einem Führungselement, insbesondere einem
Führungsschuh oder einer Führungsrolle, an der Führungsebene, insbesondere einer Führungsschiene
oder einem Führungsseil, geführt ist, wobei der Schallaufnehmer (8) das Führungselement
überwacht.
4. Verfahren zum Betreiben einer Aufzugsanlage (10) mit
- einer Kabine (1),
- einem Gegengewicht (2), das die Kabine (1) ausbalanciert, und
- einem Trag- und/oder Treibmittel (3), an welchem die Kabine (1) und das Gegengewicht
(2) aufgehängt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
Körperschall, der am Gegengewicht (2) erzeugt wird, durch einen Schallaufnehmer (8),
der an ein erstes Ende (3.2) der Trag- und/oder Treibmittel oder an einer Führungsebene
des Gegengewichts (2) gekoppelt ist, erfasst wird und dass der Körperschall durch
eine Auswerteschaltung (8), die mit dem Schallaufnehmer (8) verbunden ist, ausgewertet
wird.
5. Verfahren nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der erfasste Körperschall durch die Auswerteschaltung (9) mit einem Betriebswert verglichen
wird und dass bei Erfassung einer Betriebsstörung ein Zustandänderungs-Alarm durch
die Auswerteschaltung (9) ausgelöst wird.
6. Verfahren nach einem der Patentansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
der erfasste Körperschall durch die Auswerteschaltung (9) mit einem zulässigen Betriebswert
verglichen wird und dass bei Abweichung vom zulässigen Betriebswert ein Zustandänderungs-Alarm
durch die Auswerteschaltung (9) ausgelöst wird.
7. Verfahren nach einem der Patentansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass
der erfasste Körperschall durch die Auswertschaltung (9) mit einem unzulässigen Betriebswert
verglichen wird und dass bei Erreichen des unzulässigen Betriebswerts ein Zustandänderungs-Alarm
durch die Auswerteschaltung (9) ausgelöst wird.
8. Verfahren nach einem der Patentansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der erfasste Körperschall, den ein beschädigtes Lager (4.1.) verursacht, an dem das
Gegengewicht (2) am Trag- und/oder Treibmittel (3) aufgehängt ist, durch die Auswerteschaltung
(9) mit einem Betriebswert verglichen wird.
9. Verfahren nach einem der Patentansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der erfasste Körperschall, den ein beschädigtes Führungselement verursacht, das das
Gegengewicht (2) an einer Führungsebene führt, durch die Auswerteschaltung (9) mit
einem Betriebswert verglichen wird.
10. Verfahren nach einem der Patentansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Zuständänderungs-Alarm die Aufzugsanlage (10) für eine Wartungsarbeit vorgesehen
wird.
11. Verfahren nach einem der Patentansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Zustandänderungs-Alarm die Aufzugsanlage (10) stillgelegt wird.
1. Lift installation (10) comprising
- a cage (1),
- a counterweight (2) which balances the cage (1) and
- a supporting and/or drive means (3) at which the cage (1) and the counterweight
(2) are suspended, wherein
a sound pick-up (8) is coupled with the lift installation (10) and is designed for
the purpose of detecting solid-borne sound generated at the counterweight (2) and
an evaluating circuit (9) is connected with the sound pick-up (8) and evaluates the
detected solid-borne sound,
characterised in that
the sound pick-up (8) is coupled to a first end (3.2) of the supporting and/or drive
means (3) or the sound pick-up (8) is coupled to the guide plane of the counterweight
(2).
2. Lift installation (10) according to claim 1, characterised in that the supporting and/or drive means (3) forms between its first end (3.2) and a first
deflecting roller (5.2) a loop in which the counterweight (3) is suspended by way
of a bearing (4.1), wherein the sound pick-up (8) monitors the bearing (4.1).
3. Lift installation (10) according to claim 1, characterised in that the counterweight (2) is guided by means of at least one guide element, particularly
a guide shoe or a guide roller, at a guide plane, particularly a guide rail or a guide
cable, wherein the sound pick-up (8) monitors the guide element.
4. Method of operating a lift installation (10) comprising
- a cage (1),
- a counterweight (2) which balances the cage (1) and
- a supporting and/or drive means (3) at which the cage (1) and the counterweight
(2) are suspended,
characterised in that
solid-borne sound generated at the counterweight (2) is detected by a sound pick-up
(8), which is coupled with a first end (3.2) of the supporting and/or drive means
or with a guide plane of the counterweight (2), and the solid-borne sound is evaluated
by an evaluating circuit (9), which is connected with the sound pick-up (8).
5. Method according to claim 4, characterised in that the detected solid-borne sound is compared by the evaluating circuit (9) with an
operational value and in the case of detection of an operational disturbance a change-of-state
alarm is triggered by the evaluating circuit (9).
6. Method according to one of claims 4 and 5, characterised in that the detected solid-borne sound is compared by the evaluating circuit (9) with a permissible
operational value and in the case of deviation from the permissible operational value
a change-of state alarm is triggered by the evaluating circuit (9).
7. Method according to one of claims 4 and 5, characterised in that the detected solid-borne sound is compared by the evaluating circuit (9) with an
impermissible operational value and in the case of reaching the impermissible operational
value a change-of-state alarm is triggered by the evaluating circuit (9).
8. Method according to any one of claims 5 to 7, characterised in that the detected solid-borne sound caused by a damaged bearing (4.1) at which the counterweight
(2) is suspended at the supporting and/or drive means (3) is compared by the evaluating
circuit (9) with an operational value.
9. Method according to any one of claims 5 to 7, characterised in that the detected solid-borne sound caused by a damaged guide element guiding the counterweight
(2) at a guide plane is compared by the evaluating circuit (9) with an operational
value.
10. Method according to any one of claims 5 to 9, characterised in that when a change-of-state alarm occurs the lift installation (10) is provided for a
maintenance operation.
11. Method according to any one of claims 5 to 10, characterised in that when a change-of-state alarm occurs the lift installation (10) is stopped.
1. Installation d'ascenseur (10) avec
- une cabine (1),
- un contrepoids (2) qui équilibre la cabine (1), et
- un moyen porteur et/ou tracteur (3) auquel la cabine (1) et le contrepoids (2) sont
suspendus, étant précisé
qu'un capteur acoustique (8) est couplé à l'installation d'ascenseur (10) et est conçu
pour détecter les bruits de structure qui sont produits au niveau du contrepoids (2),
et qu'un circuit d'analyse (9) est relié au capteur acoustique (8) et analyse les
bruits de structure détectés,
caractérisée en ce que le capteur acoustique (8) est couplé à une première extrémité (3.2) des moyens porteurs
et/ou tracteurs (3) ou
en ce que le capteur acoustique (8) est couplé à un plan de guidage du contrepoids (2).
2. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyen porteur et/ou tracteur (3) forme entre l'une de ses premières extrémités
(3.2) et une première poulie de renvoi (5.2) une boucle dans laquelle le contrepoids
(2) est suspendu par l'intermédiaire d'un palier (4.1), étant précisé que le capteur
acoustique (8) surveille le palier (4.1).
3. Installation d'ascenseur (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le contrepoids (2) est guidé à l'aide d'un élément de guidage, en particulier un
coulisseau ou un galet de guidage, sur le plan de guidage, en particulier un rail
de guidage ou un câble de guidage, étant précisé que le capteur acoustique (8) surveille
l'élément de guidage.
4. Procédé pour faire fonctionner une installation d'ascenseur (10) avec
- une cabine (1),
- un contrepoids (2) qui équilibre la cabine (1), et
- un moyen porteur et/ou tracteur (3) auquel la cabine (1) et le contrepoids (2) sont
suspendus,
caractérisé en ce que les bruits de structure qui sont produits au niveau du contrepoids (2) sont détectés
par un capteur acoustique (8) qui est couplé à une première extrémité (3.2) des moyens
porteurs et/ou tracteurs ou à un plan de guidage du contrepoids (2), et
en ce que les bruits de structure sont analysés par un circuit d'analyse (9) qui est relié
au capteur acoustique (8).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que les bruits de structure détectés sont comparés par le circuit d'analyse (9) à une
valeur de fonctionnement, et en ce que dans le cas de la détection d'un défaut, une alarme de changement d'état est déclenchée
par le circuit d'analyse (9).
6. Procédé selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que les bruits de structure détectés sont comparés par le circuit d'analyse (9) à une
valeur de fonctionnement autorisée, et en ce que dans le cas d'un écart par rapport à la valeur de fonctionnement autorisée, une alarme
de changement d'état est déclenchée par le circuit d'analyse (9).
7. Procédé selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que les bruits de structure détectés sont comparés par le circuit d'analyse (9) à une
valeur de fonctionnement non autorisée, et en ce que si la valeur de fonctionnement non autorisée est atteinte, une alarme de changement
d'état est déclenchée par le circuit d'analyse (9).
8. Procédé selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que les bruits de structure détectés que provoque un palier (4.1.) endommagé au niveau
duquel le contrepoids (2) est suspendu au moyen porteur et/ou tracteur (3) sont comparés
par le circuit d'analyse (9) à une valeur de fonctionnement.
9. Procédé selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que les bruits de structure détectés que provoque un élément de guidage endommagé qui
guide le contrepoids (2) au niveau d'un plan de guidage sont comparés par le circuit
d'analyse (9) à une valeur de fonctionnement.
10. Procédé selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que dans le cas d'une alarme de changement d'état, l'installation d'ascenseur (10) est
destinée à une opération de maintenance.
11. Procédé selon l'une des revendications 5 à 10, caractérisé en ce que dans le cas d'une alarme de changement d'état, l'installation d'ascenseur (10) est
arrêtée.