[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Hohlkammerprofils,
insbesondere eines Fenster- oder Tür-Hohlkammerprofils,
- wobei im Wege eines Extrusionsverfahrens die Formgebung des mindestens eine Hohlkammer
aufweisenden Hohlkammerprofils erfolgt,
- wobei die Verbesserung der Wärmedämmung mit Hilfe mindestens eines separaten Dämmprofils
erfolgt,
- wobei hierzu im Wege eines Extrusionsverfahrens ein Mantelprofil des Dämmprofils hergestellt
wird,
- wobei das Mantelprofil mit Schaummaterial ausgeschäumt wird und
- wobei das so hergestellte Dämmprofil in eine Hohlkammer eingebracht wird.
[0002] Ein Verfahren zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Hohlkammerprofils ist beispielsweise
aus der
DE 43 31 816 A1 bekannt. Aufgrund der im Zuge des Klimawandels immer anspruchsvoller werdenden CO
2-Einsparziel besteht ein großer Bedarf hinsichtlich einer nachhaltigen Weiterentwicklung
der Wärmedämmeigenschaften von Bauelementen, insbesondere Fenster- oder Türprofilen.
Bei dem in der
DE 43 31 816 A1 beschriebenen Verfahren wird ein Kunststoff-Schaumstreifen an einer Stahlarmierung
befestigt und gemeinsam mit dieser in eine Hohlkammer des Tür- bzw. Fensterprofils
eingeschoben. Aufgrund der Stahlarmierung sind die Wärmedämmeigenschaften des beschriebenen
Profils vergleichsweise schlecht, woran auch die Einbringung des Schaumstreifens nichts
grundsätzlich ändern kann. Darüber hinaus besteht bei dem beschriebenen Stand der
Technik auch die Problematik, dass das Schaummaterial eine vergleichsweise empfindliche
Oberfläche aufweist, welche beim Einschieben des Profils in das Hohlkammerprofil beschädigt
werden kann, so dass ungewünschte Schaumkrümel entstehen. Ferner ist auch zu berücksichtigen,
dass der Schaumstreifen - sofern er nicht an einer Stahlarmierung befestigt ist-aufgrund
seiner großen Länge relativ leicht zerbrechen kann, wodurch sich das Handling erschwert.
Bei einer nachträglichen alleinigen Einbringung von Dämmprofilen in Hohlkammerprofile
besteht daher die grundsätzliche Problematik, dass die Dämmprofile nur eine relativ
kurze Länge besitzen dürfen (ca. 1-2 m), weil das Einbringen längerer Profile zum
Brechen derselben führt.
[0003] Um die Wärmedämmeigenschaften zu verbessern, ist es im Stand der Technik ebenfalls
bekannt, ein Tür- bzw. Fenster-Hohlkammerprofil direkt auszuschäumen. Derartige, unmittelbar
in den Extrusionsprozess integrierte Verfahren sind z.B. aus
WO 2009/06286 A1 oder
DE 197 31 163 A1 bekannt. Bei diesen Verfahren ist nachteilig, dass die prozesstechnische Handhabung
der direkten Ausschäumung vergleichweise aufwändig ist. Insbesondere beim Einsatz
von PUR-Schaum besteht hier die anspruchsvolle Aufgabe, einen Verzug des Hohlkammerprofils
während des Schäumvorgangs zu verhindern, da dieser eine große mechanische Belastung
der Hohlkammerwandungen verursachen kann.
[0004] Daneben gibt es auch Schäumverfahren, bei denen die Aufschäumung des Extrusionsprofils
nach dem Extrusionsvorgang erfolgt. Die
DE 100 35 649 A1 zeigt ein Verfahren zur Ausschäumung von Fensterprofilen, bei dem nach der Profilerzeugung
über einen durchgehenden Schlitz in der Profilwandung eine Einbringung von Schaummaterial
mittels einer feststehenden Lanze, durch die das Schaummaterial strömt, erfolgt. Bei
diesem Verfahren ist jedoch nachteilig, dass der nach dem Befüllvorgang in einem weiteren
Arbeitsgang zu verschließende Schlitz das Erscheinungsbild des Fensterprofils beeinträchtigt.
[0005] Die
GB 2 434 395 A offenbart ein Verfahren zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Hohlkammerprofils
mit den eingangs beschriebenen Merkmalen. Ferner sei an dieser Stelle noch auf die
Druckschriften
EP 2 031 169 A2,
EP 1 693 546 A1,
DE 32 24 891 A1 und
DE 200 01 889 U1 hingewiesen, in denen diverse Fenster- bzw. Tür-Hohlkammerprofile mit eingeschobenen
Profilen bzw. wärmedämmenden Maßnahmen offenbart sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Verbesserung der Wärmedämmung
eines Hohlkammerprofils anzugeben, welches die vorgenannten Nachteile vermeidet und
gleichzeitig eine nachhaltige Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften sicherstellt.
[0007] Ausgehend von einem Verfahren mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird die Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Mantelprofil mit einem Untermaß gegenüber
der das Mantelprofil umgebenden Hohlkammer gefertigt wird.
[0008] Im Rahmen der Erfindung erfolgt eine vollständige Entkoppelung des Schäumverfahrens
von der Herstellung des eigentlichen Hohlkammerprofils, so dass die Herstellung des
Hohlkammerprofils durch die Ausschäumung prozesstechnisch nicht erschwert wird. Die
Geometrie des erfindungsgemäß auszuschäumenden, zweckmäßigerweise formstabilen Mantelprofils
ist deutlich weniger komplex als die des Hohlkammerprofils, wodurch sich bereits eine
erhebliche Erleichterung der prozesstechnischen Handhabung des Schäumvorgangs ergibt.
Darüber hinaus werden an das als Hohlprofil ausgebildete Mantelprofil keine hohen
Anforderungen hinsichtlich des Erscheinungsbildes nach dem Befüllvorgang gestellt,
da dieses im fertig verbauten Hohlkammerprofil nicht sichtbar ist. Von daher ist es
unproblematisch, die Ausschäumung des Mantelprofils über sichtbare Öffnungen in der
Mantelprofilwandung, wie z. B. Löcher, Schlitze und dergleichen, zu erleichtern. Vorzugsweise
wird das Dämmprofil nach der Extrusion des Hohlkammerprofils in die Hohlkammern eingeschoben.
Dies erlaubt eine Direktkühlung des hergestellten Dämmprofils von außen und führt
damit zu einer weiteren prozesstechnischen Vereinfachung. Das erfindungsgemäße Dämmprofil
zeichnet sich auch dadurch aus, dass es im Vergleich zu bekannten Dämmprofilen (vergl.
DE 43 31 816 A1) deutlich robuster ist, so dass bei dessen Handhabung, insbesondere beim Einschieben
in das Hohlkammerprofil, auch bei großen Profillängen von z.B. 4 Metern und mehr keine
Bruchgefahr besteht. Das Hohlkammerprofil und/oder das Mantelprofil bestehen vorzugsweise
aus Kunststoff, z. B. PVC.
[0009] Vorzugsweise beträgt das Spiel zwischen Dämmprofil und Hohlkammer dann mindestens
0,5 mm, vorzugsweise mindestens 1 mm. Dies erlaubt ein besonders leichtes Einschieben
des Mantelprofils in die Hohlkammer. Im Falle eines vorliegenden Untermaßes wird das
Dämmprofil zweckmäßigerweise über mindestens eine Öffnung in der Hohlkammerwandung
in der Hohlkammer fixiert, vorzugsweise mittels eines separaten Bindemittels. Als
Bindemittel kann beispielsweise Klebstoff und/oder Schaummaterial verwendet werden.
Denkbar sind jedoch aber auch mechanische Bindemittel, wie z. B. Spannfedern, Nieten,
Schrauben, Stiften, Nägeln oder dergleichen. Alternativ kann die Fixierung auch über
ein Verschweißen des Mantelprofils mit der Hohlkammerwandung erfolgen.
[0010] Im Rahmen der Erfindung liegt es insbesondere aber auch, dass die Bemessung des Mantelprofils
und der das Mantelprofil umgebenden Hohlkammer derart aufeinander abgestimmt sind,
dass das Dämmprofil neben seiner Dämmfunktion zusätzlich auch eine mechanische Verstärkungsfunktion
besitzt. In diesem Fall wird das Mantelprofil in der Regel so dimensioniert, dass
- analog zum Einschieben einer Metallarmierung, wie beispielsweise in der
DE 43 31 816 A1 beschrieben - ein Einschieben des Dämmprofils in die Hohlkammer einerseits möglich
ist, andererseits aber kein nennenswertes Spiel zwischen Dämmprofil und entsprechender
Hohlkammerwandung vorliegt, so dass die auf das Hohlkammerprofil einwirkenden Kräfte
auf das Dämmprofil übertragen werden. Durch diese Doppelfunktion des Dämmprofils wird
eine vergleichsweise einfache und daher kostengünstige Herstellung eines besonders
gut wärmegedämmten Hohlkammerprofils sichergestellt, da die im Stand der Technik bekannte,
hinsichtlich der Wärmedämmung ungünstige Stahlarmierung durch eine die Wärmedämmeigenschaften
sogar deutlich verbessernde Armierung in Form des erfindungsgemäßen Dämmprofils ersetzt
wird. Zweckmäßigerweise besteht das Mantelprofil hierzu bereichsweise oder vollständig
aus faserverstärktem Kunststofi, zB PVC. Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch,
dass alternativ oder auch zusätzlich das Hohlkammerprofil bereichsweise oder vollständig
aus faserverstärktem Kunststoff, zB PVC, besteht. Als Verstärkungsfasern können insbesondere
Mineral- (zum Beispiel Glas-) und / oder Karbon- und / oder Aramid- und / oder Basaltfasern
verwendet werden.
[0011] Die Ausschäumung des Mantelprofils erfolgt erfindungsgemäß aufgrund der bereits beschriebenen,
vergleichsweise niedrigen Anforderungen an den Schäumprozess (relativ einfache auszuschäumende
Geometrie, keine hohen Anforderungen an Erscheinungsbild des Dämmprofils) als Online-Ausschäumung.
Das Schaummaterial kann beispielsweise über die Extrusionsdüse für das Mantelprofil
(z.B. mittels einer Lanze) oder aber auch in der Extrusionsstrecke, z.B. über das
geöffnete und ggf. nach der Ausschäumung wieder zu verschließende Profil, appliziert
werden. Zweckmäßigerweise weist die Wandung des Mantelprofils mindestens eine Öffnung
auf, durch die das Schaummaterial in das Mantelprofil eingebracht wird. Diese Öffnung
kann im Bedarfsfall nachträglich verschlossen werden. So kann beispielsweise das Mantelprofil
mit mindestens einem, beispielsweise durchgehenden, Längsschlitz versehen werden,
durch den das Schaummaterial in das Mantelprofil eingebracht und der zweckmäßigerweise
nach der Einbringung des Schaummaterials in das Mantelprofil verschlossen wird, beispielsweise
mittels eines eine Schweißnaht bildenden Schweißvorgangs (mit oder ohne Zusatzwerkstoff)
oder alternativ durch Klebstoff bzw. ein Verschlusselement.
[0012] Im Rahmen der Erfindung liegt es auch, dass das Mantelprofil zunächst mit dem Schaummaterial
befüllt wird, bevor es zu einem geschlossenen Profil zusammengeklappt wird. So kann
beispielsweise das Mantelprofil hierzu über ein oder mehrere Rastelemente verfügen,
welche den sicheren Verschluss des Profils nach der Einbringung des Schaums sicherstellen.
Um eine entsprechende Beweglichkeit der zuzuklappenden Wandung sicherzustellen, kann
am Mantelprofil ein Filmscharnier vorgesehen sein.
[0013] Das Schaummaterial besteht vorzugsweise aus einem organischen Material mit niedriger
Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polyurethan
oder Mischungen zweier oder mehr der genannten Materialien. Die Wärmeleitfähigkeit
des Schaummaterials A beträgt vorzugsweise 0,02 bis 0,04 W/mK. Dies gewährleistet
eine nachhaltige Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften des gesamten Hohlkammerprofils.
Bei Verwendung von Polyurethan werden die beiden Komponenten Polyisocyanat und Polyol
in das Mantelprofil eingebracht, wobei das Reaktionsgemisch zweckmäßigerweise so eingestellt
ist, dass die Reaktion erst nach Einbringung des Schaummaterials in das Mantelprofil
beginnt. Aufgrund der chemischen Reaktion kommt es zum gewünschten Schäumvorgang und
damit zu einer Ausschäumung des Mantelprofils.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlich erläutert. Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäß wärmegedämmtes
Hohlkammerprofil in der Querschnittdarstellung.
[0015] Die Figur zeigt ein Fenster- bzw. Tür-Hohlkammerprofil 1 mit mehreren Hohlkammern
2, 2', 2". In zwei der Hohlkammern 2', 2" ist jeweils ein Dämmprofil 3', 3" eingebracht.
Die beiden Dämmprofile 3', 3" weisen jeweils ein formstabiles, als Hohlprofil ausgebildetes
Mantelprofil 4', 4" auf, welches mit Schaummaterial 5 ausgeschäumt ist. Zur Herstellung
der in der Figur dargestellten Vorrichtung erfolgt im Wege eines ersten Extrusionsverfahrens
die Formgebung des Hohlkammerprofils 1. Die Verbesserung der Wärmedämmung erfolgt
mit Hilfe der zwei separaten Dämmprofile 3', 3". Hierzu werden im Wege weiterer Extrusionsverfahren
zunächst die beiden Mantelprofile 4', 4" der Dämmprofile 3', 3" hergestellt. Daraufhin
werden die Mantelprofile 4', 4" mit Schaummaterial 5 ausgeschäumt. Nach der anschließenden
Fertigstellung der Dämmprofile 3', 3" (zB Abkühlen, Ablängen etc.) werden diese Dämmprofile
3', 3" in die jeweils zugeordneten Hohlkammern 2', 2" des Hohlkammerprofils 1 eingeschoben.
Das linke Mantelprofil 4' besteht aus unverstärktem Kunststoff, z.B. PVC. Wie der
Figur zu entnehmen ist, ist dieses Mantelprofil 4' mit einem Untermaß gegenüber der
das Mantelprofil 4' umgebenden Hohlkammer 2' gefertigt. Im Ausführungsbeispiel beträgt
das Spiel s = 1 mm. Das linke Dämmprofil 3' ist über mehrere Öffnungen 6 in der entsprechenden
Hohlkammerwandung mittels Klebstoff 7 in der Hohlkammer 2' fixiert. Das rechte Mantelprofil
4" besteht hingegen aus faserverstärktem Kunststoff (z.B. PVC) und ist so dimensioniert,
dass es gerade problemlos in die entsprechende Hohlkammer 2" eingeschoben werden kann,
gegenüber dieser also kein nennenswertes Spiel besitzt. Dies hat zur Folge, dass auf
das Hohlkammerprofil 2" einwirkende Kräfte auf das entsprechende Dämmprofil 3' übertragen
werden können, so dass dieses neben seiner Dämmfunktion zusätzlich eine mechanische
Verstärkungsfunktion wahrnimmt. Das dargestellte Hohlkammerprofil 1 benötigt somit
keine Stahlarmierung. Das Hohlkammerprofil selbst 1 besteht in der Regel aus unverstärktem
PVC, kann zur weiteren Erhöhung der mechanischen Belastbarkeit aber auch, z.B. bereichsweise,
aus faserverstärktem PVC bestehen. Die Wandstärke d der Mantelprofile 4', 4" beträgt
vorzugsweise mindestens 1 mm.
[0016] Wie der Figur zu entnehmen ist, weisen die beiden Mantelprofile 4', 4" jeweils einen
in Extrusionsrichtung ausgerichteten Längsschlitz 8', 8" auf, der zur Einbringung
des Schaummaterials 5 in das jeweilige Mantelprofil 4', 4" dient. Die beiden Längsschlitze
8', 8" werden nach der Einbringung des Schaummaterials 5 in die jeweiligen Mantelprofile
verschlossen, beispielsweise mittels eines eine Schweißnaht 9', 9" bildenden Schweißvorgangs
(mit oder ohne Zusatzwerkstoff) oder alternativ durch Klebstoff bzw. ein Verschlusselement.
[0017] Das Schaummaterial 5 besteht aus Polyurethan. Beim Ausschäumvorgang werden die beiden
Komponenten Polyisocyanat und Polyol über eine Lanze durch den Längsschlitz eines
Mantelprofils appliziert. Das Reaktionsgemisch ist so eingestellt, dass die Reaktion
erst nach Einbringung des Schaummaterials 5 in die Mantelprofile 4', 4" beginnt. Aufgrund
der chemischen Reaktion kommt es zum gewünschten Schäumvorgang und damit zu einer
vorzugsweise vollständigen Ausschäumung der Mantelprofile 4', 4".
1. Verfahren zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Hohlkammerprofils, insbesondere
eines Fenster- oder Tür-Hohlkammerprofils,
- wobei im Wege eines Extrusionsverfahrens die Formgebung des mindestens eine Hohlkammer
aufweisenden Hohlkammerprofils erfolgt,
- wobei die Verbesserung der Wärmedämmung mit Hilfe mindestens eines separaten Dämmprofils
erfolgt,
- wobei hierzu im Wege eines Extrusionsverfahrens ein Mantelprofil des Dämmprofils
hergestellte wird,
- wobei das Mantelprofil mit Schaummaterial ausgeschäumt wird,
- wobei das so hergestellte Dämmprofil in eine Hohlkammer eingebracht wird,
- wobei das Mantelprofil mit einem Untermaß gegenüber der das Mantelprofil umgebenden
Hohlkammer gefertigt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschäumung des Mantelprofils online mit der Extrusion des Mantelprofils erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmprofil nach der Extrusion des Hohlkammerprofils in die Hohlkammer eingeschoben
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmprofil über mindestens eine Öffnung in der Hohlkammerwandung in der Hohlkammer
fixiert wird, vorzugsweise mittels eines oder mehrerer separater Bindemittel.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlkammerprofil und/oder das Mantelprofil bereichsweise oder vollständig aus
faserverstärktem Kunststoff bestehen.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Mantelprofils mindestens eine Öffnung, vorzugsweise mindestens einen
Längsschlitz, aufweist, durch die das Schaummaterial in das Mantelprofil eingebracht
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung nach der Einbringung des Schaummaterials in das Mantelprofil verschlossen
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelprofil zunächst mit dem Schaummaterial befüllt wird, bevor es zu einem
geschlossenen Profil zusammengeklappt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaummaterial aus einem organischen Material mit niedriger Wärmeleitfähigkeit,
insbesondere Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polyurethan oder Mischungen
zweier oder mehr der genannten Materialien besteht.
1. Method for improving the thermal insulation of a hollow-chamber profiled element,
in particular of a hollow-chamber profiled element for a window or a door,
- wherein the hollow-chamber profiled element having at least one hollow chamber is
formed in the course of an extrusion process,
- wherein the thermal insulation is improved with the aid of at least one separate
insulating profile,
- wherein, to that end, a jacket profile of the insulating profile is produced in
the course of an extrusion process,
- wherein the jacket profile is filled with foam material,
- wherein the insulating profile produced in this manner is inserted into a hollow
chamber,
- wherein the jacket profile is produced somewhat smaller than the hollow chamber
surrounding the jacket profile,
characterized in that the jacket profile is filled with foam online in conjunction with the extrusion of
the jacket profile.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the insulating profile is pushed into the hollow chamber after extrusion of the hollow-chamber
profiled element.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the insulating profile is fixed in the hollow chamber by means of at least one opening
in the hollow chamber wall, preferably using one or more separate binding agents.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the hollow-chamber profiled element and/or the jacket profile partially or entirely
consist of fibre-reinforced plastic.
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the wall of the jacket profile has at least one opening, preferably at least one
longitudinal slot, through which the foam material can be introduced into the jacket
profile.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the opening is closed after introduction of the foam material into the jacket profile.
7. Method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the jacket profile is first filled with the foam material before it is folded up
to give a closed profile.
8. Method according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the foam material consists of an organic material with low thermal conductivity,
in particular polystyrene, polyvinyl chloride, polyethylene, polyurethane or mixtures
of two or more of these materials.
1. Procédé pour améliorer l'isolation thermique d'un profilé à chambre creuse, en particulier
d'un profilé à chambre creuse de fenêtre ou de porte,
- dans lequel on effectue au cours d'un procédé d'extrusion la mise en forme du profilé
à chambre creuse présentant au moins une chambre creuse,
- dans lequel on effectue l'amélioration de l'isolation thermique à l'aide d'au moins
un profilé d'isolation séparé,
- dans lequel on fabrique à cet effet au cours d'un procédé d'extrusion un profilé
d'enveloppe du profilé d'isolation,
- dans lequel on garnit de mousse le profilé d'enveloppe avec un matériau expansé,
- dans lequel on introduit le profilé d'isolation ainsi fabriqué dans une chambre
creuse,
- dans lequel on fabrique le profilé d'enveloppe avec une sous-cote par rapport à
la chambre creuse entourant le profilé d'enveloppe,
caractérisé en ce que l'on procède au garnissage de mousse du profilé d'enveloppe en ligne avec l'extrusion
du profilé d'enveloppe.
2. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on introduit le profilé d'isolation dans la chambre creuse après l'extrusion du
profilé à chambre creuse.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on fixe le profilé d'isolation dans la chambre creuse par l'intermédiaire d'au
moins une ouverture dans la paroi de la chambre creuse, de préférence au moyen d'un
ou de plusieurs moyen(s) de liaison séparé(s).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le profilé à chambre creuse et/ou le profilé d'enveloppe se composent localement
ou entièrement de matière plastique renforcée par des fibres.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la paroi du profilé d'enveloppe présente au moins une ouverture, de préférence au
moins une fente allongée, à travers laquelle le matériau expansé est introduit dans
le profilé d'enveloppe.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on obture l'ouverture après l'introduction du matériau expansé dans le profilé
d'enveloppe.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'on remplit d'abord le profilé d'enveloppe avec le matériau expansé, avant qu'il
soit rabattu en un profilé fermé.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le matériau expansé se compose d'un matériau organique de faible conductivité thermique,
en particulier de polystyrène, de chlorure de polyvinyle, de polyéthylène, de polyuréthane
ou de mélanges de deux ou de plusieurs des matériaux mentionnés.