Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftstofffördersystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Vom Markt her bekannt sind Kraftstoffsysteme von Brennkraftmaschinen, beispielsweise
für Ottomotoren, welche mit einer Direkteinspritzung von Kraftstoff arbeiten, wobei
Einspritzdrücke von beispielsweise 200 bar erforderlich sind. Häufig wird der benötigte
Kraftstoffdruck in Abhängigkeit von einem Betriebszustand der Brennkraftmaschine beispielsweise
in einem Bereich von 40 bar bis 200 bar geregelt.
[0003] Dazu ist es bekannt, zur Erzeugung des erforderlichen Kraftstoffdrucks eine Kolbenpumpe
zu verwenden, die mechanisch von der Brennkraftmaschine angetrieben wird. Ein den
Druck ermittelnder Hochdrucksensor und ein die Kraftstoffmenge steuerndes Mengensteuerventil
können für die Regelung des Drucks verwendet werden. Dies erfolgt unter Mitwirkung
einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung ("Steuergerät") der Brennkraftmaschine. Die
Ansteuerung der zylinderindividuellen Einspritzventile erfolgt in Abhängigkeit des
jeweils von dem Hochdrucksensor ermittelten Kraftstoffdrucks.
[0004] Ferner ist es möglich, den Kraftstoffdruck mechanisch ohne die Verwendung eines Hochdrucksensors
zu regeln. Dies ist aus dem Stand der Technik in Verbindung mit mechanisch arbeitenden
Einspritzsystemen bekannt.
[0005] Die typischerweise zur Hochdruckerzeugung eingesetzten ventilgesteuerten Kolbenpumpen
sind vergleichsweise aufwändig hergestellt. Zudem erzeugen Einkolbenpumpen häufig
hohe Druckpulsationen auf der Hoch- und Niederdruckseite.
[0006] Eine alternative Möglichkeit der Kraftstoffförderung ist die Verwendung von Rotationspumpen,
welche in Bezug auf Kolbenpumpen vergleichsweise geringe Druckpulsationen erzeugen.
Um bei einem Start der Brennkraftmaschine die erforderliche Kraftstoffmenge zum Druckaufbau
und zur Einspritzung zu erzeugen, müssen diese Pumpen häufig überdimensioniert ausgeführt
werden. Der bei höheren Drehzahlen zu viel geförderte Kraftstoff wird in den Niederdruckbereich
des Kraftstofffördersystems zurückgeführt.
[0007] Weiterhin ist es bekannt, Flügelzellenpumpen mittels einer druckgesteuerten Veränderung
der Exzentrizität bedarfsgerecht zu steuern, so dass die in den Niederdruckbereich
zurückgeführte Kraftstoffmenge zumindest verkleinert werden kann.
[0008] Viele der bei Kolbenpumpen angewandten einfacheren Methoden zur Bedarfsregelung versagen
jedoch bei Rotationspumpen, da diese vom Prinzip her zwangsgesteuert sind. Bei Rotationspumpen
sind die Einlass- und Auslassmengen weniger von einem jeweiligen Druck bestimmt, sondern
sind im Wesentlichen von der Geometrie der so genannten "Steuernieren" - also der
Einlass-Abschnitte und Auslass-Abschnitte - der Rotationspumpe abhängig.
Offenbarung der Erfindung
[0010] Das der Erfindung zugrunde liegende Problem wird durch ein Kraftstofffördersystem
nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in Unteransprüchen angegeben.
Für die Erfindung wichtige Merkmale finden sich ferner in der nachfolgenden Beschreibung
und in den Zeichnungen, wobei die Merkmale sowohl in Alleinstellung als auch in unterschiedlichen
Kombinationen für die Erfindung wichtig sein können, ohne dass hierauf nochmals explizit
hingewiesen wird.
[0011] Das erfindungsgemäße Kraftstofffördersystem hat den Vorteil, dass die Erzeugung eines
hohen Kraftstoffdrucks mittels einer sauggedrosselten Rotationspumpe mindestens abschnittsweise
und/oder schrittweise bedarfsgerecht gesteuert werden kann, wobei das Betriebsgeräusch
und Druckpulsationen der sauggedrosselten Rotationspumpe minimiert werden können.
Somit kann die Förderleistung entsprechend einem jeweiligen Bedarf auf einfache Weise
gedrosselt werden. Außerdem ist das erfindungsgemäße Kraftstofffördersystem kostengünstig
herstellbar.
[0012] Es wird von der Überlegung ausgegangen, dass Rotationspumpen im Allgemeinen überdimensioniert
werden, um auch bei niedrigen Drehzahlen einer Brennkraftmaschine einen genügenden
Kraftstoffdruck zu erzeugen. Dabei macht es sich die Erfindung zunutze, dass die Förderung
des Kraftstoffs - abhängig von der Drehzahl und/oder dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine
- auch ohne eine über den gesamten Bereich der benötigten Förderleistung stufenlose
Regelung erfolgen kann. Beispielsweise kann es bereits ausreichend sein, nach erfolgtem
Start bzw. Kaltstart der Brennkraftmaschine das wirksame Verdrängungsvolumen der Rotationspumpe
gestuft zu begrenzen. Die Begrenzung des Verdrängungsvolumens geschieht dabei in zumindest
mittelbarer Abhängigkeit von der Saugdrosselung.
[0013] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die sauggedrosselte Rotationspumpe mindestens
zwei in Drehrichtung gesehen hintereinander liegende und voneinander getrennte Auslass-Abschnitte
umfasst, wobei mindestens ein in Drehrichtung gesehen vorderer Auslass-Abschnitt -
abhängig vom Grad der Saugdrosselung - hydraulisch zugeschaltet oder abgeschaltet
werden kann. Damit ist es in Abhängigkeit des jeweiligen Kraftstoffbedarfs möglich,
die Förderleistung der Rotationspumpe mittels eines vergleichsweise einfachen Schaltventils
zu beeinflussen, bei trotz Saugdrosselung günstigem und leisem Betriebsverhalten der
Rotationspumpe.
[0014] In einer Ausgestaltung des Kraftstofffördersystems ist zwischen einerseits dem vorderen
Auslass-Abschnitt und andererseits einem in Drehrichtung gesehen hinteren Auslass-Abschnitt
und dem Hochdruckbereich ein erstes Rückschlagventil angeordnet, welches zu dem vorderen
Auslass-Abschnitt hin sperrt. Damit ist eine Förderung von Kraftstoff grundsätzlich
über beide Auslass-Abschnitte möglich. Ist aber die einlassseitige Ventileinrichtung
aktiv, arbeitet die Rotationspumpe also sauggedrosselt, bleibt der Druck im vorderen
Auslass-Abschnitt niedrig und dieser daher vom Hochdruckbereich (und auch vom hinteren
Auslass-Abschnitt) getrennt. Dadurch ergibt sich eine einfache und kostengünstige
Regelung. Weiterhin ist es möglich, auch mehr als zwei Auslass-Abschnitte vorzusehen,
welche abhängig von der konkreten Ausführungsform entweder unmittelbar oder über jeweils
ein weiteres Rückschlagventil mit dem Hochdruckbereich hydraulisch verbunden bzw.
von dem diesen trennbar sind. Dadurch kann das wirksame Verdrängungsvolumen der Rotationspumpe
noch feiner gestuft eingestellt bzw. begrenzt werden.
[0015] Das Kraftstofffördersystem ist kostengünstig herstellbar, wenn die Rotationspumpe
eine Planetenrotorpumpe ist. Planetenrotorpumpen sind für die erfindungsgemäße Anwendung
auch in technischer Hinsicht besonders geeignet.
[0016] Weiterhin ist vorgesehen, dass die steuerbare Ventileinrichtung elektrisch oder mechanisch/hydraulisch
angesteuert wird. Bei einer elektrischen Steuerung kann das Ventil beispielsweise
von der Steuer- und/oder Regeleinrichtung der Brennkraftmaschine gesteuert werden,
wodurch der Betrieb der Rotationspumpe bzw. die Höhe des erzeugten Kraftstoffdrucks
besonders gut kontrolliert werden kann. Bei einer mechanisch/hydraulischen Steuerung
kann die Ventileinrichtung beispielsweise von dem in dem Hochdruckbereich herrschenden
Druck gesteuert werden, so dass eine Regelung des Kraftstoffdrucks allein aus lokal
vorliegenden Größen möglich ist.
[0017] Eine weitere Ausgestaltung des Kraftstofffördersystems sieht vor, dass die Auslass-Abschnitte
so dimensioniert und angeordnet sind, dass bei Vollförderung jeder Auslass-Abschnitt
ungefähr die Hälfte eines Gesamt-Verdrängungsvolumens fördert. Der vordere Auslass-Abschnitt
(und damit die volle Antriebsleitung der Rotationspumpe) wird dann nur während des
Startes zum schnellen Aufbau und Halten des Raildrucks benötigt. Während des normalen
Betriebs mit einem Kraftstoffbedarf, der maximal der Hälfte des Start-Kraftstoffbedarfs
entspricht, bleibt das erste Rückschlagventil dagegen geschlossen, da aufgrund der
Saugdrosselung erreicht wird, dass die Verdrängerräume im Regelfalle maximal zur Hälfte
gefüllt sind. Wird so stark sauggedrosselt, dass die Verdrängerräume weniger als zur
Hälfte befüllt sind (oder beispielsweise gar nicht gefüllt sind), wird maximal die
Volllastmenge dissipiert und auch die Rückströmmenge (und damit auch die Druckpulsationen)
deutlich reduziert. Dabei sind mögliche Leckagen mit einbezogen. Die Dimensionierung
erfolgt über die jeweilige Geometrie der - in diesem Fall zwei - Auslass-Abschnitte,
welche auch als "Drucknieren" bezeichnet werden. Die Zuschaltung bzw. Abschaltung
erfolgt selbsttätig durch das erste Rückschlagventil in Abhängigkeit der zwischen
dem vorderen und dem hinteren Auslass-Abschnitt herrschenden Druckdifferenz, die wiederum
vom Umfang der Saugdrosselung abhängt. Es versteht sich, dass die Auslass-Abschnitte
auch eine beliebig andere Geometrie als "nierenförmig" oder "sichelförmig" aufweisen
können.
[0018] Alternativ ist vorgesehen, dass die Auslass-Abschnitte so dimensioniert und angeordnet
sind, dass bei Vollförderung über den vorderen Auslass-Abschnitt in etwa 75 Prozent
des Gesamt-Verdrängungsvolumens gefördert wird. Dadurch weist die Rotationspumpe -
insbesondere bei Betriebszuständen mit geringer oder keiner Kraftstoff-Förderung (bspw.
Schubbetrieb) eine besonders kleine Verlustleistung auf. Daher muss aus der Rotationspumpe
wenig Wärme an die Umgebung abgeführt werden. In einem oberen Teillastbereich oder
bei Volllast oder beim Druckaufbau beim Start der Brennkraftmaschine, wenn die maximale
Kraftstoffmenge gefördert wird, findet dann möglicherweise ein verstärktes Rückströmen
statt. Die dabei erzeugte Verlustleistung kann als Folge der höheren Kraftstoff-Fördermenge
ausreichend abgeführt werden, die entstehenden Pulsationen können toleriert oder ausgeglichen
werden, und das Pumpengeräusch wird durch das höhere Betriebsgeräusch der Brennkraftmaschine
überdeckt.
[0019] Eine weitere Ausgestaltung des Kraftstofffördersystems sieht vor, dass ein Querschnitt
des vorderen Auslass-Abschnitts in etwa die Größe eines Verdrängerraums der Rotationspumpe
aufweist. Dies kann insbesondere dann vorteilhaft sein, wenn die Rotationspumpe eine
vergleichsweise geringe Anzahl an Verdrängerräumen aufweist. Der vordere Auslass-Abschnitt
ist dabei derart ausgebildet, dass im Wesentlichen nur ein Verdrängerraum zu einer
Zeit über das erste Rückschlagventil fördern kann. Damit kann die Förderleistung der
Rotationspumpe zumindest bereichsweise entsprechend einer jeweils zu fördernden Kraftstoffmenge
stufenlos geregelt werden.
[0020] In einer nochmals weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die steuerbare Ventileinrichtung
zwischen Einlassabschnitt und vorderem Auslass-Abschnitt angeordnet ist. Dabei übernimmt
die steuerbare Ventileinrichtung die Aufgabe eines Mengensteuerventils. Wiederum kann
ergänzend zwischen dem vorderen und dem hinteren Auslass-Abschnitt das erste Rückschlagventil
angeordnet sein, welches zu dem vorderen Auslass-Abschnitt hin sperren kann. Mit dieser
Anordnung wird ein gesteuerter hydraulischer Bypass geschaffen, der einen Teil der
aus dem vorderen Auslass-Abschnitt geförderten Kraftstoffmenge in den Einlass-Abschnitt
bedarfsabhängig zurückführen kann. Dabei kann der Durchflussquerschnitt des Mengensteuerventils
kontinuierlich, gestuft oder vorzugsweise schaltend verändert werden.
[0021] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zwischen dem Einlass-Abschnitt und dem in Drehrichtung
gesehen hinteren Auslass-Abschnitt ein zweites federbelastetes Rückschlagventil angeordnet
ist, welches zum hinteren Auslass-Abschnitt hin sperrt. Das zweite Rückschlagventil
hat die Aufgabe, bei einem eventuellen Stillstand der Brennkraftmaschine und/oder
der Rotationspumpe eine obere Druckbegrenzung durchzuführen, falls beispielsweise
sich der Kraftstoff in Folge einer Erwärmung ausdehnt. Außerdem kann durch das zweite
Rückschlagventil eine eventuell zu viel geförderte Kraftstoffmenge zurück in den Einlass-Abschnitt
gefördert werden. Das zweite Rückschlagventil weist dazu einen vergleichsweise hohen
Auslösedruck auf.
[0022] Weiterhin wird in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, dass die steuerbare Ventileinrichtung
eine Hysterese aufweist, derart, dass ein Öffnungsdruck größer, vorzugsweise ungefähr
doppelt so groß ist als ein Schließdruck. Hierdurch wird sichergestellt, dass die
maximale Fördermenge nur dann bereitgestellt wird, wenn dies wirklich zur Aufrechterhaltung
des Raildrucks erforderlich ist.
[0023] Nachfolgend werden beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- ein vereinfachtes Schema eines Kraftstoffsystems und eines darin angeordneten Kraftstofffördersystems
einer Brennkraftmaschine;
- Figur 2
- eine erste Ausführungsform des Kraftstofffördersystems von Figur 1;
- Figur 3
- eine andere Ausführungsform des Kraftstofffördersystems; und
- Figur 4
- eine weitere Ausführungsform des Kraftstofffördersystems.
[0024] Es werden für funktionsäquivalente Elemente und Größen in allen Figuren auch bei
unterschiedlichen Ausführungsformen die gleichen Bezugszeichen verwendet.
[0025] Die Figur 1 zeigt ein stark vereinfachtes Schema eines Kraftstoffsystems 10 einer
hier nicht dargestellten Brennkraftmaschine. In der Zeichnung von links nach rechts
ist ein Kraftstofftank 12 über eine Niederdruckleitung 14 mit einem Kraftstofffördersystem
16 verbunden. Der Bereich stromaufwärts des Kraftstofffördersystems 16 entspricht
einem Niederdruckbereich 17. Weiterhin ist an das Kraftstofffördersystem 16 über eine
Hochdruckleitung 18 ein Hochdruckspeicher 20 ("Common Rail") angeschlossen. Das Kraftstofffördersystem
16 umfasst eine Rotationspumpe 22, welche von einer Steuer- und/oder Regeleinrichtung
24 der Brennkraftmaschine gesteuert werden kann. Der Bereich stromabwärts des Kraftstofffördersystems
16 entspricht einem Hochdruckbereich 25.
[0026] Im Betrieb fördert die Rotationspumpe 22 Kraftstoff von dem Kraftstofftank 12 in
den Hochdruckspeicher 20. Davon ausgehend kann Kraftstoff mittels Einspritzventilen
in Brennräume der Brennkraftmaschine eingespritzt werden.
[0027] Die Figur 2 zeigt eine erste Ausführungsform des Kraftstofffördersystems 16 und den
Hochdruckspeicher 20. Vorliegend umfasst das Kraftstofffördersystem 16 die etwa im
mittleren Bereich der Zeichnung dargestellte Rotationspumpe 22, zum Hochdruckspeicher
20 hin ein erstes Rückschlagventil 28, zum Niederdruckbereich 17 hin ein zweites Rückschlagventil
30 und eine steuerbare Ventileinrichtung 32, welche über einen Elektromagneten 33
steuerbar ist. Die Rotationspumpe 22 ist vorliegend als eine Planetenrotorpumpe ausgeführt,
welche einen radialsymmetrischen äußeren Gehäuseabschnitt 26, ein auf einer Nabe 34
angeordnetes Innenzahnrad 36, und acht in dem Gehäuseabschnitt 26 auf einem (nicht
dargestellten) Kreis radialsymmetrisch angeordnete Planetenzahnräder 38 aufweist.
Das Innenzahnrad 36 weist sieben Zähne 37 sowie eine umlaufende Feinverzahnung (ohne
Bezugszeichen) auf. Die Planetenzahnräder 38 weisen eine dazu komplementäre Feinverzahnung
auf.
[0028] Ein Drehpfeil 39 kennzeichnet die Drehrichtung der Nabe 34 im Betrieb. Radial zwischen
dem Innenzahnrad 36 und dem Gehäuseabschnitt 26 bzw. den Planetenzahnrädern 38 sind
Verdrängerräume 40, welche nur teilweise mit ihrem Bezugszeichen kenntlich gemacht
sind, mit jeweils unterschiedlichen Größen und Geometrien gebildet, deren Volumen
mit der Drehbewegung des Innenzahnrads zunächst zu- und dann wieder abnimmt. Im in
der Zeichnung oberen Bereich weist die Rotationspumpe 22 einen Einlass-Abschnitt 42
("Einlassniere") auf, sowie im unteren Bereich einen in Drehrichtung vorderen Auslass-Abschnitt
44 und einen hinteren Auslass-Abschnitt 46 ("Auslassnieren"). Der Einlass-Abschnitt
42 und die Auslass-Abschnitte 44 und 46 überdecken die Verdrängerräume 40 zumindest
teilweise und sind entsprechend mit den Verdrängerräumen 40 fluidisch verbunden.
[0029] Die in der Zeichnung der Figur 2 dargestellten Querschnitte des Einlass-Abschnitts
42 sowie des vorderen Auslass-Abschnitts 44 und des hinteren Auslass-Abschnitts 46
weisen jeweils eine in etwa nierenförmige oder sichelförmige Geometrie auf. Dabei
sind die Nieren oder Sicheln in etwa tangential zu der Drehbewegung ausgerichtet.
[0030] Die Niere des Einlass-Abschnitts 42 erstreckt sich in etwa über ein Drittel eines
Kreisumfangs und verbreitert sich in Drehrichtung stetig auf etwa 200 Prozent der
Anfangsbreite. Die Niere des vorderen Auslass-Abschnitts 44 erstreckt sich in etwa
über ein Achtel eines Kreisumfangs und verbreitert sich in Drehrichtung sprunghaft
auf etwa 200 Prozent der Anfangsbreite. Die Niere des hinteren Auslass-Abschnitts
46 erstreckt sich in etwa über drei Sechzehntel eines Kreisumfangs und verschmälert
sich in Drehrichtung stetig auf etwa 50 Prozent der Ausgangsbreite.
[0031] Das erste Rückschlagventil 28 ist über eine Fluidleitung 48 mit dem vorderen Auslass-Abschnitt
44, und über eine Fluidleitung 50 mit dem hinteren Auslass-Abschnitt 46 und mit dem
Kraftstoffspeicher 20 hydraulisch so verbunden, dass das erste Rückschlagventil 28
zum vorderen Auslass-Abschnitt 44 hin sperren kann. Das zweite Rückschlagventil 30
ist über eine Fluidleitung 52 mit dem Einlass-Abschnitt 42 und dem Auslass der steuerbaren
Ventileinrichtung 32, und über eine Fluidleitung 54 mit dem hinteren Auslass-Abschnitt
46 hydraulisch so verbunden, dass das zweite Rückschlagventil 30 zum hinteren Auslass-Abschnitt
46 hin sperren kann. Weiterhin ist die steuerbare Ventileinrichtung 32 zwischen der
Niederdruckleitung 14 und der Fluidleitung 52 angeordnet.
[0032] Im Betrieb dreht sich das Innenzahnrad 36 in Richtung des Drehpfeils 39 exzentrisch
zu dem Kreis, auf welchem die Planetenzahnräder 38 angeordnet sind. Mittels der Feinverzahnung
können die sieben Zähne 37 des Innenzahnrads 36 mit den acht Planetenzahnrädern 38
kämmen, wobei die Kämmung bzw. die Drehung des Innenzahnrads 36 bzw. die Exzentrizität
der Nabe 34 durch eine Art von "eintauchender" Schwebung charakterisiert ist. Die
Eintauchbewegungen der Zähne 37 in die Zwischenräume der Planetenzahnräder 38 erfolgen
jeweils nacheinander und somit zeitabhängig und ortsabhängig.
[0033] Die Planetenzahnräder 38 drehen sich in zugehörigen Ausnehmungen des Gehäuseabschnitts
26, wobei die Ausnehmungen jeweils die Form eines Kreissegments aufweisen. Vorliegend
ist eine das Kreissegment bestimmende Segmenthöhe größer als der Kreisradius. Die
Öffnungen der Ausnehmungen sind radial nach innen auf das Innenzahnrad 36 gerichtet.
[0034] Durch die Drehbewegung des Innenzahnrads 36 werden die Verdrängerräume 40 fortwährend
in Drehrichtung verschoben, wobei die Verdrängerräume 40 im Bereich des Einlass-Abschnitts
42 stetig zunächst größer und dann im Bereich der Auslass-Abschnitte 44 und 46 wieder
kleiner werden. Entsprechend den Querschnitten des Einlass-Abschnitts 42, des vorderen
Auslass-Abschnitts 44, und des hinteren Auslass-Abschnitts 46 kann dadurch Kraftstoff
gefördert werden. Dabei wird der Kraftstoff von der Rotationspumpe 22 über den Einlass-Abschnitt
42 angesaugt, in Drehrichtung transportiert, und - je nach Stellung der Ventileinrichtung
32 - über beide Auslass-Abschnitte 44 und 46 oder nur über den hinteren Auslass-Abschnitt
46 zum Hochdruckspeicher 20 hin abgegeben.
[0035] Das zweite Rückschlagventil 30 kann den in dem hinteren Auslass-Abschnitt 46 herrschenden
Kraftstoffdruck begrenzen und weist einen entsprechend hohen Auslösedruck auf. Damit
kann bei einem Fehler in dem Kraftstoffsystem 10 oder bei einer eventuellen Erhöhung
des Kraftstoffdrucks bei gestoppter Brennkraftmaschine (Kraftstofferwärmung) überschüssiger
Kraftstoff zurück zu dem Einlass-Abschnitt 42 geleitet werden. Das zweite Rückschlagventil
30 weist somit die Funktion eines Druckbegrenzungsventils auf.
[0036] Die von der Rotationspumpe 22 zu fördernde Kraftstoffmenge kann über die steuerbare
Ventileinrichtung 32 zugemessen werden. Es ergibt sich eine so genannte "Saugdrosselung",
wobei die steuerbare Ventileinrichtung 32 mittels des Elektromagneten 33 in Abhängigkeit
von dem in dem Hochdruckspeicher 20 herrschenden Kraftstoffdruck von der Steuer- und/oder
Regeleinrichtung 24 gesteuert wird. Dazu ist unter anderem ein Drucksensor (nicht
dargestellt) an dem Hochdruckspeicher 20 vorgesehen. Damit kann der Kraftstoffdruck
beispielsweise stetig an einen aktuellen Betriebszustand der Brennkraftmaschine angepasst
und somit geregelt werden.
[0037] Alternativ kann die steuerbare Ventileinrichtung 32 hydraulisch bzw. mechanisch durch
den Kraftstoffdruck des Hochdruckspeichers 20 gesteuert und somit der Kraftstoffdruck
auf einen im Allgemeinen festen Wert geregelt werden. Optional kann dies mittels einer
zusätzlichen "Druckabsteuerfunktion" ausgeführt sein. Dies ist in der Zeichnung der
Figur 2 jedoch nicht dargestellt.
[0038] Vorliegend sind die Querschnitte des vorderen Auslass-Abschnitts 44 und des hinteren
Auslass-Abschnitts 46 so bemessen, dass bei einer so genannten "Vollförderung" des
Kraftstofffördersystems 16 jeder Auslass-Abschnitt 44 und 46 ungefähr die Hälfte eines
Verdrängungsvolumens fördert. Bei Vollförderung - die Ventileinrichtung 32 ist also
vollständig und immer geöffnet - werden die Verdrängungsräume 40 über den Einlass-Abschnitt
vollständig mit Kraftstoff gefüllt. Beim Kleinerwerden der Verdrängerräume 40 wird
der Kraftstoff zunächst über den vorderen Auslass-Abschnitt 44 und das sich öffnende
Rückschlagventil 28 und dann über den hinteren Auslass-Abschnitt 46 in den Kraftstoffspeicher
20 gedrückt. Eine solche Vollförderung findet beispielsweise beim Starten der Brennkraftmaschine
zum schnellen Druckaufbau im Kraftstoffspeicher 20 statt.
[0039] Bei einer Teilförderung wird die Ventileinrichtung 32 angesteuert und lässt so nur
eine Befüllung der Verdrängungsräume 40 mit flüssigem Kraftstoff von beispielsweise
ungefähr 50% zu. Am Ende des Füllvorgangs herrscht daher ein vergleichsweise geringer
Druck in einem Verdrängerraum, so dass er mit Kraftstoff und Kraftstoffdampf gefüllt
ist. Gelangt ein solcher Verdrängerraum 40 nun in den Bereich des vorderen Auslass-Abschnitts
44, reicht trotz der zwischenzeitlichen Volumenverkleinerung des Verdrängerraums 40
der in diesem herrschende Druck nicht aus, um das Rückschlagventil 28 zu öffnen. Erst
die weitere Volumenverkleinerung schafft einen solchen Druck, dass der Kraftstoff
über den hinteren Auslass-Abschnitt 46 in den Kraftstoffspeicher 20 gedrückt werden
kann. Falls weniger als die halbe Menge der Vollförderung gefördert wird, so muss
höchstens eine der Vollförderung entsprechende Wärmeleistung aus der Rotationspumpe
22 abgeführt werden, und ebenso bleibt die über das zweite Rückschlagventil 30 in
den Einlass-Abschnitt 42 zurück geführte Kraftstoffmenge vergleichsweise klein. Dadurch
können auch Pulsationen des Kraftstoffdrucks deutlich vermindert werden.
[0040] Ein alternative Bemessung der Querschnitte des vorderen Auslass-Abschnitts 44 und
des hinteren Auslass-Abschnitts 46 sieht vor, dass bei der Vollförderung der Rotationspumpe
22 der vordere Auslass-Abschnitt 44 in etwa 75 Prozent des Verdrängungsvolumens fördert.
Dies kann beispielsweise eine geeignete Bemessung sein, wenn zum Starten der Brennkraftmaschine
sehr viel mehr Kraftstoff als im Normalbetrieb benötigt wird.
[0041] Man erkennt, dass die Auslass-Abschnitte 44 und 46 vorliegend so ausgeführt sind,
dass der Querschnitt des vorderen Auslass-Abschnitts 44 in etwa die Größe des Verdrängerraums
40 aufweist. Dadurch können Druckpulsationen des Kraftstoffs vergleichsweise klein
gehalten werden. Druckpulsationen können allgemein dann entstehen, wenn ein teilweise
gefüllter Verdrängerraum 40 mit einem der Auslass-Abschnitte 44 bzw. 46 verbunden
ist, mit dem ein in Drehrichtung voreilender und bereits fördernder Verdrängerraum
40 verbunden ist.
[0042] Die Figur 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Kraftstofffördersystems 16, wiederum
ergänzt mit dem Hochdruckspeicher 20. Der grundsätzliche Aufbau und einige grundsätzliche
Funktion entsprechen denen der Vorrichtung von Figur 2, so dass im Folgenden nur die
Unterschiede hinsichtlich der anders angeordneten steuerbaren Ventileinrichtung 32
beschrieben werden.
[0043] In dem Kraftstofffördersystem 16 von Figur 3 ist der vordere Auslass-Abschnitt 44
über eine Fluidleitung 56, die steuerbare Ventileinrichtung 32 und eine Fluidleitung
58 mit dem Einlass-Abschnitt 42 hydraulisch verbunden. Abhängig von dem Zustand der
steuerbaren Ventileinrichtung 32 sowie dem jeweiligen hydraulischen Druck kann Kraftstoff
von dem vorderen Auslass-Abschnitt 44 zurück zu dem Einlass-Abschnitt 42 fließen.
Weiterhin ist die Niederdruckleitung 14 über die Fluidleitung 52 unmittelbar mit dem
Einlass-Abschnitt 42 hydraulisch verbunden.
[0044] Darüber hinaus weist die steuerbare Ventileinrichtung 32 der Figur 3 eine Hysterese
auf, derart, dass ein Öffnungsdruck erheblich größer ist als ein Schließdruck. Vorliegend
ist der Öffnungsdruck doppelt so groß wie der Schließdruck. Die steuerbare Ventileinrichtung
32 öffnet also, wenn der Öffnungsdruck überschritten ist, und schließt, wenn der Schließdruck
unterschritten ist. Der Öffnungs- und Schließdruck kann beispielsweise im Kraftstoffspeicher
20 abgenommen werden, kann also der Raildruck sein. Wenn beispielsweise nach dem Überschreiten
des Öffnungsdrucks die steuerbare Ventileinrichtung 32 öffnet, bleibt sie auch dann
weiterhin geöffnet, wenn der Kraftstoffdruck anschließend nur vergleichsweise wenig
absinkt, solange der Schließdruck nicht unterschritten wird. Entsprechendes gilt umgekehrt
beim Unterschreiten des Schließdrucks.
[0045] In Figur 3 ist die Aufgabe des zweiten Rückschlagventils 30 in Bezug auf die Figur
2 erweitert. Das zweite Rückschlagventil 30 wirkt in dem Kraftstofffördersystem 16
der Figur 3 nicht nur als Druckbegrenzungsventil - beispielsweise für den Fehlerfall
- sondern kann auch eine zu viel geförderte Kraftstoffmenge von dem hinteren Auslass-Abschnitt
46 zurück in den Einlass-Abschnitt 42 fördern. Als Folge der durch die steuerbare
Ventileinrichtung 32 erreichten Regelung ist die über das zweite Rückschlagventil
30 fließende Kraftstoffmenge im Allgemeinen vergleichsweise klein.
[0046] Bei einem Kaltstart der Brennkraftmaschine ist die steuerbare Ventileinrichtung 32
zunächst gesperrt. Die Rotationspumpe 22 fördert Kraftstoff in den Hochdruckspeicher
20 und baut dort kontinuierlich Kraftstoffdruck auf. Solange der Kraftstoffdruck in
dem Hochdruckspeicher 20 noch so klein ist, dass das erste Rückschlagventil 28 öffnen
kann, fördern der vordere Auslass-Abschnitt 44 und der hintere Auslass-Abschnitt 46
Kraftstoff in den Hochdruckspeicher 20. Die Förderleistung der Rotationspumpe 22 ist
also maximal.
[0047] Nach erfolgtem Kaltstart wird die steuerbare Ventileinrichtung 32 mittels des Elektromagneten
33 geöffnet, so dass Kraftstoff von dem vorderen Auslass-Abschnitt 44 hin zu dem Einlass-Abschnitt
42 fließen kann. Damit ist der normale Betriebsfall der Brennkraftmaschine bzw. des
Kraftstofffördersystems 16 erreicht und die steuerbare Ventileinrichtung 32 bleibt
geöffnet, solange der Kraftstoffdruck den Schließdruck nicht unterschreitet. Aufgrund
des vergleichsweise geringen Drucks in dem Auslass-Abschnitt 44 bleibt das erste Rückschlagventil
28 gesperrt, es wird nur über den hinteren Auslass-Abschnitt 46 gefördert.
[0048] Alternativ zur Steuerung durch den Elektromagneten 33 kann die steuerbare Ventileinrichtung
32 hydraulisch bzw. mechanisch durch den Kraftstoffdruck des Hochdruckspeichers 20
gesteuert werden. Dies ist in der Figur 3 jedoch nicht dargestellt.
[0049] Weiterhin ist es möglich, die Rotationspumpe 22 auch mit mehr als nur zwei Auslass-Abschnitten
44 und 46 auszuführen. Dabei können die Auslass-Abschnitte wahlweise direkt (wie Auslass-Abschnitt
46) oder über ein Rückschlagventil (wie Auslass-Abschnitt 44) mit dem Hochdruckspeicher
20 hydraulisch verbunden sein.
[0050] Die der Rotationspumpe 22 zugewandten Anschlüsse der Fluidleitungen 48, 50, 52, 54,
56 und 58 sind in der Zeichnung der Figuren 2 und 3 jeweils durch einen Punkt gekennzeichnet.
Es versteht sich, dass die Punkte lediglich die hydraulische Zuordnung, jedoch nicht
die genauen geometrischen Positionen der jeweiligen Anschlüsse zeigen.
[0051] Ferner versteht sich, dass die Ausführungsform der Figur 3 mit allen Varianten der
Ausführungsform der Figur 2 kombinierbar ist.
[0052] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Kraftstofffördersystems 16. Vorliegend
ist der Einlass-Abschnitt 42 der Rotationspumpe 22 über die Fluidleitung 52 und eine
mechanische Drossel 60 an den Niederdruckbereich 17 angeschlossen. Das zweite Rückschlagventil
30 ist zwischen der Fluidleitung 52 und dem Hochdruckspeicher 20 angeschlossen, wobei
das zweite Rückschlagventil 30 zum Hochdruckspeicher 20 hin sperren kann.
[0053] Weiterhin ist der hintere Auslass-Abschnitt 46 über ein drittes Rückschlagventil
62 an die Hochdruckleitung 18 bzw. den Hochdruckspeicher 20 angeschlossen, derart,
dass das dritte Rückschlagventil 62 zum hinteren Auslass-Abschnitt 46 hin sperren
kann. Ergänzend ist in der Figur 4 ein Reservoir 64 gezeichnet, welches eventuelle
Leckagen des Kraftstoffs aufnehmen kann. Das Kraftstofffördersystem 16 der Figur 4
weist den Vorteil auf, dass eine eventuelle Rückströmung vom Hochdruckspeicher 20
hin zur Rotationspumpe 22 verhindert wird. Außerdem kann ein Betriebsgeräusch der
Rotationspumpe 22 vermindert werden.
1. Kraftstofffördersystem (16) einer Brennkraftmaschine, mit einer Rotationspumpe (22),
die Kraftstoff von einem Niederdruckbereich (17) in einen Hochdruckbereich (25) pumpt,
wobei die Rotationspumpe (22) mindestens einen niederdruckseitigen Einlass-Abschnitt
(42) und mindestens einen hochdruckseitigen Auslass-Abschnitt (44, 46) aufweist, und
mit einer steuerbaren und zwischen niederdruckseitigem Einlass-Abschnitt (42) und
Niederdruckbereich (17) angeordneten Ventileinrichtung (32) zum Steuern des geförderten
Kraftstoffstroms, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationspumpe (22) mindestens zwei in Drehrichtung gesehen hintereinander liegende
und voneinander getrennte Auslass-Abschnitte (44, 46) umfasst, und dass mindestens
ein in Drehrichtung gesehen vorderer Auslass-Abschnitt (44) hydraulisch zugeschaltet
oder abgeschaltet werden kann und dass zwischen dem Einlass-Abschnitt (42) und einem
in Drehrichtung gesehen hinteren Auslass-Abschnitt (46) ein zweites federbelastetes
Rückschlagventil (30) angeordnet ist, welches zum hinteren Auslass-Abschnitt (46)
hin sperrt.
2. Kraftstofffördersystem (16) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einerseits dem vorderen Auslass-Abschnitt (44) und andererseits einem in
Drehrichtung gesehen hinteren Auslass-Abschnitt (46) und dem Hochdruckbereich (25)
ein erstes Rückschlagventil (28) angeordnet ist, welches zu dem vorderen Auslass-Abschnitt
(44) hin sperrt.
3. Kraftstofffördersystem (16) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationspumpe (22) eine Planetenrotorpumpe ist.
4. Kraftstofffördersystem (16) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbare Ventileinrichtung (32) elektrisch oder mechanisch/hydraulisch angesteuert
wird.
5. Kraftstofffördersystem (16) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslass-Abschnitte (44, 46) so dimensioniert und angeordnet sind, dass bei Vollförderung
über jeden Auslass-Abschnitt (44, 46) ungefähr die Hälfte eines Gesamt-Verdrängungsvolumens
gefördert wird.
6. Kraftstofffördersystem (16) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslass-Abschnitte (44, 46) so dimensioniert und angeordnet sind, dass bei Vollförderung
über den vorderen Auslass-Abschnitt (44) in etwa 75 Prozent des Gesamt-Verdrängungsvolumens
gefördert wird.
7. Kraftstofffördersystem (16) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt des vorderen Auslass-Abschnitts (44) in etwa die Größe eines Verdrängerraums
(40) der Rotationspumpe (22) aufweist.
1. Fuel delivery system (16) of an internal combustion engine, having a rotary pump (22)
which pumps fuel from a low-pressure region (17) into a high-pressure region (25),
wherein the rotary pump (22) has at least one low-pressure-side inlet section (42)
and at least one high-pressure-side outlet section (44, 46), and having a controllable
valve device (32) which is arranged between the low-pressure-side inlet section (42)
and low-pressure region (17) and which serves for controlling the delivered fuel flow,
characterized in that the rotary pump (22) comprises at least two outlet sections (44, 46) which are situated
one behind the other as viewed in the direction of rotation and which are separated
from one another, and in that at least one front outlet section (44) as viewed in the direction of rotation can
be hydraulically activated or deactivated, and in that, between the inlet section (42) and a rear outlet section (46) as viewed in the direction
of rotation, there is arranged a second spring-loaded check valve (30) which blocks
in the direction of the rear outlet section (46).
2. Fuel delivery system (16) according to Claim 1, characterized in that a first check valve (28) is arranged between, at one side, the front outlet section
(44) and, at the other side, a rear outlet section (46) as viewed in the direction
of rotation and the high-pressure region (25), which first check valve blocks in the
direction of the front outlet section (44).
3. Fuel delivery system (16) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the rotary pump (22) is a planetary rotor pump.
4. Fuel delivery system (16) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the controllable valve device (32) is electrically or mechanically/hydraulically
controlled.
5. Fuel delivery system (16) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the outlet sections (44, 46) are dimensioned and arranged such that, under full delivery
conditions, approximately half of a total displacement volume is delivered via each
outlet section (44, 46).
6. Fuel delivery system (16) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the outlet sections (44, 46) are dimensioned and arranged such that, under full delivery
conditions, approximately 75% of the total displacement volume is delivered via the
front outlet section (44).
7. Fuel delivery system (16) according to at least one of the preceding claims, characterized in that a cross section of the front outlet section (44) has approximately the size of a
displacement volume (40) of the rotary pump (22).
1. Système de transport de carburant (16) d'un moteur à combustion interne, comprenant
une pompe rotative (22) qui pompe du carburant à partir d'une région basse pression
(17) dans une région haute pression (25), la pompe rotative (22) comprenant au moins
une portion d'entrée côté basse pression (42) et au moins une portion de sortie côté
haute pression (44, 46), et comprenant un dispositif de soupape (32) pouvant être
commandé et disposé entre la portion d'entrée côté basse pression (42) et la région
basse pression (17) pour commander le flux de carburant transporté, caractérisé en ce que la pompe rotative (22) comporte au moins deux portions de sortie (44, 46) situées
l'une derrière l'autre vues dans le sens de rotation et séparées l'une de l'autre,
et en ce qu'au moins une portion de sortie avant (44) vue dans le sens de rotation peut être mise
en circuit ou hors circuit hydrauliquement, et en ce qu'une deuxième soupape anti-retour (30) sollicitée par ressort est disposée entre la
portion d'entrée (42) et une portion de sortie arrière (46) vue dans le sens de rotation,
laquelle deuxième soupape anti-retour se ferme en direction de la portion de sortie
arrière (46).
2. Système de transport de carburant (16) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une première soupape anti-retour (28) est disposée entre d'une part la portion de
sortie avant (44) et d'autre part une portion de sortie arrière (46) vue dans le sens
de rotation et la région haute pression (25), laquelle première soupape anti-retour
se ferme en direction de la portion de sortie avant (44).
3. Système de transport de carburant (16) selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la pompe rotative (22) est une pompe à rotor planétaire.
4. Système de transport de carburant (16) selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de soupape (32) pouvant être commandé est commandé électriquement ou
mécaniquement/hydrauliquement.
5. Système de transport de carburant (16) selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les portions de sortie (44, 46) sont dimensionnées et disposées de telle sorte qu'en
cas de plein débit, environ la moitié d'un volume de refoulement total soit transportée
par le biais de chaque portion de sortie (44, 46).
6. Système de transport de carburant (16) selon l'une quelconque des revendications 1
à 4, caractérisé en ce que les portions de sortie (44, 46) sont dimensionnées et disposées de telle sorte qu'en
cas de plein débit, approximativement 75 pour cent du volume de refoulement total
soient transportés par le biais de la portion de sortie avant (44).
7. Système de transport de carburant (16) selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'une section transversale de la portion de sortie avant (44) présente approximativement
la taille d'un espace de refoulement (40) de la pompe rotative (22).