[0001] Die Erfindung betrifft eine Teigteilvorrichtung sowie eine Teigformvorrichtung zur
Herstellung eines Teiglings nach Art der 4-piece-Methode gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Ausführungsformen von Vorrichtungen zum
Schneiden von Teigrollen bekannt. Vorliegend betrachtet wird diejenige Vorrichtung,
mittels der eine Teigrolle quer zu deren Längsachse eingeschnitten bzw. durchtrennt
werden kann.
[0003] Anwendungsgebiet einer derartigen Vorrichtung ist die Herstellung von Teiglingen
zur Durchführung der so genannten 4-piece-Methode zum Backen von Toastbrot. Es ist
offensichtlich, dass eine derartige Vorrichtung gleichfalls für andere Teiglinge verwendet
werden kann, um andere Brote oder Gebäckstücke zu formen.
[0004] Die aus dem Stand der Technik für diese Aufgabe bekannte Vorrichtung besitzt ein
Förderband, auf dem die Teigrolle mit ihrer Rollenachse quer zur Förderrichtung des
Transportbands aufgelegt werden kann. Somit wird naheliegend die Teigrolle quer zu
ihrer Längsachse transportiert. In welcher Art die Herstellung der Teigrolle erfolgt,
ist hierbei unerheb lich, und ebenso ist es nicht von Bedeutung, in welcher Art die
Teigrolle auf dem Förderband abgelegt wird. Weiterhin weist die beispielsweise aus
der
GB 2 265 109 A bekannte Vorrichtung zum Einschneiden der Teigrolle eine obere Halteplatte auf, welche
im Transport der Teigrolle an dieser zur Anlage kommt. Aufgrund der Transportbewegung
des Förderbands führt die obere stehende Platte zu einer resultierenden Drehbewegung
der Teigrolle entgegen dem Uhrzeigersinn bei einer Betrachtung der Förderrichtung
nach rechts.
[0005] Zum Einschneiden bzw. Durchtrennen der Teigrolle sind nunmehr an der oberen Platte
drei beabstandete stehende Schneidmesser angeordnet. Deren Schneidklingen sind im
Wesentlichen im Abstand eines Schneidspalts parallel oberhalb des Förderbandes angeordnet.
Aufgrund der Rotationsbewegung der Teigrolle entgegen dem Uhrzeigersinn führt das
Vorbeiführen der Teigrolle am Schneidmesser zu einer Schnittbewegung an der zum Förderband
weisenden Schneidklinge des Schneidmessers.
[0006] Auf eine obere Halteplatte zur Unterstützung der Rotationsbewegung der Teigrolle
verzichtet die
GB 1 215 974 A. Hierdurch liegt die primäre Schnittkante an der entgegen der Förderrichtung liegenden
Kante des Schneidmesser, wobei ansonsten übereinstimmend zur vorherigen Ausführung
die Teigrolle eingeschnitten werden kann.
[0007] Bei Betrachtung der Bewegungsform der Teigrolle in Verwendung der bekannten Ausführung
wird offensichtlich, dass je nach gewähltem Abstand zwischen dem Schneidmesser und
dem Transportband sowie der Länge des jeweiligen Schneidmessers ein mehr oder weniger
kleiner Rest als Verbindungssteg zwischen zwei Abschnitten der Teigrolle nach dem
folglich teilweisen Durchtrennen stehen bleibt. Der Verbindungssteg ist hierbei maßgeblich
für die prozesssichere Durchführung des nachfolgenden Umformschritts, bei welchem
die einzelnen Abschnitte der Teigrolle am Verbindungssteg in der Art eines Scharniers
umgelegt werden und somit die Abschnitte jeweils mit dem Abschnitt der Rollenachse
parallel zueinander zum Liegen kommen sollen. Der hierdurch hergestellte Teigling
eignet sich somit zur Durchführung des Backens von Toastbrot gemäß der so genannten
4-piece-Methode.
[0008] Problematisch bei der bekannten Ausführungsform zum Schneiden der Teigrolle ist es
jedoch, dass der Verbindungssteg nicht zuverlässig prozesssicher erzeugt werden kann.
Vielmehr führen unvermeidlich auftretende Prozessschwankungen des zu behandelnden
Produkts dazu, dass der Verbindungssteg im einen Fall nahezu vollständig entfernt
wird und im anderen Fall ein zu großer Verbindungssteg verbleibt. Sofern der Verbindungssteg
nahezu vollständig durchtrennt ist, geht die gewünschte Scharnierwirkung für den nachfolgenden
Umformprozess verloren. Sofern ein zu großer Abschnitt als Verbindungssteg stehen
bleibt, führt dies ebenfalls im nachfolgenden Umformprozess zu einer Gegenwirkung
beim Umformen und somit zur Deformation des gesamten Teiglings.
[0009] Weiterhin ist aus der
GB 1 215 974 A eine Teigumformvorrichtung bekannt, welche die eingeschnittenen Teigrollen auf einer
geneigten Bahn derart umformt, dass die einzelnen Abschnitte der Teigrolle quer Teigachse
nebeneinander zum Liegen kommen. Hierzu wird die ankommende Teigrolle mittig durch
ein Laufrad und an den beiden Enden der Teigrolle durch Hindernisse abgebremst. Dieses
führt aufgrund der vorher eingebrachten Einschnitte zu einem Umklappen an eben jenen
Einschnitten, wobei durch sich im Abstand verkleinernde Seitenwände ein vollständiges
Aneinanderlegen quer zur Förderrichtung der einzelnen Abschnitte der Teigrolle bewirkt
wird.
[0010] Alternativ zur vorherigen Lösung zeigt die Schrift
GB 2 265 109 A eine zweistufiges Umformen für in sechs Abschnitte geteilte Teigrollen, wobei erste
Haltemittel ohne präzise Ausrichtung ein erstes Einknicken an zwei Einschnitten bewirken
und nachfolgend die ansatzweise umgeklappen Abschnitte der Teigrollen vergleichbar
vorheriger Ausführung vollends parallel aneinanderliegend verbracht werden.
[0011] Weiterhin ist es aus der
US 3,993,422 A bekannt, dass Teigrollen mittels rotierender Trennmesser in einzelne getrennte Abschnitte
geschnitten werden können. Hierzu werden die Teigrollen auf einem Förderband transportiert
und passieren die auf einer gemeinsamen Drehachse angeordneten Trennmesser.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Teigteilvorrichtung zur Verfügung
zu stellen, mittels der eine Teigrolle bis auf einen Restabschnitt zuverlässiger und
prozesssicherer eingeschnitten werden kann, als dies bisher möglich ist.
[0013] Die gestellte Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Teigteilvorrichtung
nach dem Anspruch 1 gelöst. Eine Teigformvorrichtung mit einer erfindungsgemäßen Teigteilvorrichtung
und nachfolgender Faltvorrichtung wird im Anspruch 9 angegeben. Ein erfindungsgemäßes
Verfahren zur Durchführung des Schneidens von Teigrollen ist im Anspruch 13 angegeben.
[0014] Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0015] Eine gattungsgemäße Teigteilvorrichtung dient zunächst einmal zur Herstellung eines
Teiglings zum Backen von Toastbrot oder dergleichen. Hierbei stellt die Teigteilvorrichtung
einen Abschnitt im gesamten Herstellungsprozess zur Bildung des Teiglings dar. Die
Teigteilvorrichtung umfasst hierbei ein unteres Förderband, welches in einer Förderrichtung
mit einer unteren Bandgeschwindigkeit bewegt werden kann. Nicht notwendigerweise,
jedoch in bevorzugter Ausführung ist hierbei die untere Bandgeschwindigkeit variabel
verstellbar.
[0016] Die Ausführungsform des Förderbands ist hierbei unerheblich. Zumindest wird bestimmungsgemäß
eine Teigrolle auf einen Anfang des Förderbands aufgelegt. Erforderlich zur zweckentsprechenden
Verwendung der Teigteilvorrichtung ist es hierbei, dass bei Auflage der Teigrolle
deren Rollenachse quer zur Förderrichtung ausgerichtet wird, welches durch vorhergehende
Anlagenumfänge sicherzustellen ist. Weiterhin umfasst die gattungsgemäße Teigteilvorrichtung
zumindest zwei oberhalb des unteren Förderbands angeordnete vordere Trennmesser, mittels
denen die Teigrolle beim Passieren eingeschnitten wird. Ein zwischen dem Trennmesser
und dem Förderband variabel einstellbarer vorderer Trennspalt bestimmt maßgeblich,
inwieweit die Teigrolle vom vorderen Trennmesser durchschnitten wird, wobei ein verbleibender
vorderer Verbindungssteg nicht durchtrennt wird.
[0017] Erfindungsgemäß werden nunmehr anstelle der stehenden Trennmesser um eine vordere
Drehachse rotierende vordere Trennmesser eingesetzt. Durch die Verwendung rotierender
Trennmessers anstelle stehender Trennmessers ergeben sich neue Einstellungsmöglichkeiten
zur Optimierung des Prozesses des Einschneidens der Teigrolle an einem vorderen Trennschnitt.
Hierbei sind die vorderen Trennmesser auf einer gemeinsamen vorderen Drehachse beabstandet
zueinander zu positionieren.
[0018] Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass zu den beiden vorderen Trennmessern
weiterhin zwischen diesen ein hinteres rotierendes Trennmesser eingesetzt wird. Dieses
ist hierbei auf einer hinteren Drehachse anzuordnen, wobei die Anordnung der hinteren
Drehachse zunächst keine geometrische Zuordnung in Relation zur vorderen Drehachse
beinhaltet, sondern lediglich unabhängig von der vorderen Drehachse positioniert werden
kann. Vielmehr kann das hintere Trennmesser in Förderrichtung betrachtet sowohl an
gleicher Position wie die vorderen Trennmesser angeordnet sein als auch davor oder
dahinter. Weiterhin kann die hintere Drehachse sowohl unterhalb als auch oberhalb
des unteren Förderbands angeordnet werden. Zumindest wird durch das hintere Trennmesser
gleichfalls wie bei den vorderen Trennmessern die Teigrolle beim Passieren desselben
zumindest abschnittsweise unter Erhalt eines hinteren Trennschnitts durchtrennt.
[0019] Durch diese besonders vorteilhafte Gestaltung mit zwei vorderen Trennmessern und
einem hinteren Trennmesser, welche hierbei jeweils rotierend sind, wird die so genannte
4-piece-Methode besonders vereinfacht und prozesssicher gestaltet. Besonders die Stärke
des Verbindungssteges kann in dieser Ausführung wesentlich besser eingehalten werden,
als dies mit bekannten Ausführungen möglich ist.
[0020] Hierbei ist es nicht zwingend erforderlich, dass beide Trennmesser auf einer gemeinsamen
Welle oder dergleichen angeordnet sind. Vielmehr ist es hinreichend, wenn die beiden
vorderen Trennmesser eine auf einer geometrischen Linie befindliche vordere Drehachse
aufweisen. Somit können zwei beabstandete, im Wesentlichen identische Trennschnitte
an der Teigrolle angebracht werden, wobei in beiden Fällen der im Wesentlichen gleiche
vordere Verbindungssteg verbleibt. Es ist naheliegend, dass für diesen Fall die beiden
vorderen Trennmesser mit übereinstimmendem Durchmesser auszuführen sind und vorzugsweise
identisch sind. Hierbei sind weiterhin vorzugsweise beide Trennmesser mit gleicher
Drehgeschwindigkeit anzutreiben, wozu vorteilhaft beide Trennmesser zugleich auf einer
Welle angetrieben werden.
[0021] Zur Optimierung des Prozesses hinsichtlich des Schnittverhaltens beim Schneiden der
Teigrolle sind in vorteilhafter Ausführungsform das vordere Trennmesser und/oder das
hintere Trennmesser in seiner Drehgeschwindigkeit variabel einstellbar.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn das vordere und/oder hintere Trennmesser
in Förderrichtung rotiert. Hierdurch wird beim Passieren der Teigrolle ein ziehender
Schnitt beim Schneiden der Teigrolle ermöglicht. Dies begünstigt in besonderem Maße
eine schonende und möglichst verformungsarme Verarbeitung der Teigrolle. Die Bewegung
in Förderrichtung bezieht sich hierbei auf die Umfangsbewegung des Trennmessers im
Kontakt mit der Teigrolle. Naheliegend ist, dass auf der der Drehachse gegenüberliegenden
Seite eine entgegengesetzte Bewegungsrichtung vorliegt.
[0023] Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Ausführungsform der Teigteilvorrichtung,
wenn oberhalb des unteren Förderbands ein zumindest zweiteiliges oberes Förderband
eingesetzt wird. Dieses ist hierbei vorzugsweise im Abstand zum unteren Förderband
variabel einstellbar. Zumindest ist sicherzustellen, dass das obere Förderband an
der zu verarbeitenden Teigrolle anliegt.
[0024] Abweichend zur vorherigen gattungsgemäßen Ausführungsform wird ausdrücklich zur Erfindung
gehörend diejenige Variante einbezogen, welche eine Anordnung des vorderen Trennmessers
unterhalb des unteren Förderbandes aufweist, sofern ein oberes Förderband vorhanden
ist. Es ist offensichtlich, dass für diesen Fall das untere Förderband zumindest zweiteilig
seitlich des vorderen Trennmessers auszuführen ist, wobei der verbleibende vordere
Verbindungssteg definiert wird durch einen vorderen Trennspalt zum oberen Förderband.
Somit wird in mit der vorherigen Beschreibung übereinstimmender Weise ein abschnittsweises
Schneiden der Teigrolle ermöglicht.
[0025] Gleichfalls wie bei dem unteren Förderband ist es ebenso vorteilhaft, wenn die obere
Bandgeschwindigkeit des oberen Förderbands variabel einstellbar ist. Diese kann im
einfachsten Fall an die untere Bandgeschwindigkeit über ein Getriebe gekoppelt sein.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die obere Bandgeschwindigkeit unabhängig
von der unteren Bandgeschwindigkeit geregelt werden kann.
[0026] In einer vorteilhaften Weise ist die obere Bandgeschwindigkeit gleich der unteren
Bandgeschwindigkeit. Die übereinstimmende Bandgeschwindigkeit führt zu einer rein
translatorischen Bewegung der Teigrolle zwischen unterem und oberem Förderband ohne
Auftreten einer Drehbewegung. Somit sind in besonders einfacher Weise die Abmessung
und die Lage des Verbindungsstegs festgelegt. Ebenso kann es durch die Verwendung
des oberen Förderbands nicht zu einer unkontrollierten Rollbewegung der Teigrolle
wie bei einem fehlenden oberen Förderband kommen.
[0027] Besonders vorteilhaft ist jedoch die Ausführung mit einer oberen Bandgeschwindigkeit,
welche größer als die untere Bandgeschwindigkeit ist. Hierdurch wird die Teigrolle
beim Transport in der Förderrichtung zugleich in eine Drehbewegung versetzt. Bei Betrachtung
einer nach rechts gerichteten Förderrichtung führen somit die verschiedenen Bandgeschwindigkeiten
zu einer Drehbewegung der Teigrolle im Uhrzeigersinn. Diese Bewegung der Teigrolle
begünstigt vorteilhaft die Schnittbewegung der in Gegenrichtung rotierenden vorderen
Trennmesser.
[0028] Im Falle der Ausführung mit unterhalb des unteren Förderbandes liegender vorderer
Drehachse kehren sich die Verhältnisse naheliegend um, so dass vorzugsweise die untere
Bandgeschwindigkeit größer als die obere Bandgeschwindigkeit ist, so dass gleichfalls
eine Rotationsbewegung der Teigrolle entgegen der Drehrichtung des vorderen Trennmessers
vorliegt.
[0029] Hinsichtlich der Anordnung des hinteren Trennmessers in Relation zum unteren Förderband
ergeben sich verschiedene Ausführungsvarianten.
[0030] In einer ersten vorteilhaften Variante wird die hintere Drehachse gleichfalls wie
die vordere Drehachse oberhalb des unteren Förderbands angeordnet. Weiterhin erfolgt
die Positionierung des hinteren Trennmessers dergestalt, dass das hintere Trennmesser
zumindest bis nahe an das untere Förderband heranreicht. Je nach Ausführung der Teigteilvorrichtung
mit oder ohne oberes Förderband und in Abhängigkeit der Bandgeschwindigkeiten vom
unteren und oberen Förderband führt eine vorhandene Drehbewegung der Teigrolle beim
Transport in Förderrichtung auch bei einem vorhandenen Restspalt zwischen Trennmesser
und Förderband zu einem vollständigen Durchtrennen der Teigrolle. Insofern ist es
nicht zwingend erforderlich, dass das hintere Trennmesser zum vollständigen Durchtrennen
der Teigrolle unter Bildung eines hinteren Trennschnitts berührend bis an das untere
Förderband heranreichen muss.
[0031] In einer zweiten Ausführungsvariante wird die hintere Drehachse nunmehr unterhalb
des unteren Förderbands angeordnet. Gleichfalls wird eine vollständige Durchtrennung
der Teigrolle vorteilhaft erreicht, wenn das hintere Trennmesser in dieser Ausführungsform
analog zur ersten Variante zumindest nahe bis an das obere Förderband heranreicht.
[0032] Dennoch ist es unbenommen, ebenso eine dritte Ausführungsform zu wählen, bei welcher
das hintere Trennmesser sowohl eine Anlagefläche eines zumindest zweiteiligen oberen
Förderbands und eine Auflagefläche eines zumindest zweiteiligen unteren Förderbands
durchschneidet. Es ist zum Durchtrennen unerheblich, ob hierbei die hintere Drehachse
oberhalb des oberen Förderbandes oder unterhalb des unteren Förderbandes angeordnet
ist. Zumindest sind naheliegend hierbei sowohl das untere als auch das obere Förderband
zumindest zweiteilig mit zwischen liegendem hinterem Trennmesser auszuführen. Durch
diese Ausführung wird auf jeden Fall sichergestellt, dass die Teigrolle am hinteren
Trennschnitt vollständig durchtrennt wird.
[0033] Besonders vorteilhaft ist eine vierte Ausführungsvariante, bei welcher gleichfalls
wie bei der ersten Variante wiederum die hintere Drehachse oberhalb des unteren Förderbands
angeordnet wird, jedoch das hintere Trennmesser mit einem variablen hinteren Trennspalt
oberhalb des unteren Förderbands angeordnet ist. Somit wird gleichfalls wie beim vorderen
Trennmesser ebenso am hinteren Trennmesser die vorbei transportierte Teigrolle bis
auf einen verbleibenden hinteren Verbindungssteg durchtrennt.
[0034] In einer weiteren vorteilhaften fünften Alternative wird die hintere Drehachse nunmehr
erneut wie bei der zweiten Variante unterhalb des Förderbands angeordnet, wobei jedoch
analog zur vierten Variante das hintere Trennmesser mit einem variabel verstellbaren
hinteren Trennspalt unterhalb des oberen Förderbands angeordnet ist. Analog wird in
dieser Ausführungsvariante vorteilhaft die Teigrolle bis auf einen verbleibenden hinteren
Verbindungssteg durchtrennt.
[0035] In besonders bevorzugter Ausführung ist die Verstellbarkeit des hinteren Trennmessers
der vierten und fünften Variante derart ausgeführt, dass der verbleibende hintere
Trennspalt so weit reduziert werden kann, dass wie in der ersten und zweiten Variante
ein vollständiges Durchtrennen möglich wird.
[0036] Im Fall der vollständigen Durchtrennung der Teigrolle vom hinteren Trennmesser ist
die Anordnung des hinteren Trennmessers in Förderrichtung betrachtet relativ zum vorderen
Trennmesser zunächst beliebig. Somit kann das hintere Trennmesser an gleicher Stelle
innerhalb der Transportstrecke wie die vorderen Trennmesser angeordnet werden, so
dass eine sehr kurze Baulänge erreicht wird. Sofern das untere Förderband zumindest
zweiteilig ausgeführt wird, kann das hintere Trennmesser unterhalb des unteren Förderbands
an gleicher Stelle wie die vorderen Trennmesser angeordnet werden. Alternativ kann
mit zweiteiligem unterem Förderband ebenso das hintere Trennmesser auf einer gemeinsamen
Welle mit den vorderen Trennmessern mit somit übereinstimmender vorderer und hinterer
Drehachse angeordnet werden, wozu es naheliegend eines größeren Durchmessers des hinteren
Trennmessers in Relation zum vorderen Trennmesser bedarf.
[0037] "An gleicher Stelle innerhalb der Transportstrecke" bezieht sich hierbei auf die
Förderrichtung, d.h. dass das obere und untere Trennmesser zugleich auf die Teigrolle
einwirken können.
[0038] Sofern ein verbleibender hinterer Verbindungssteg gefordert bzw. gewünscht wird und
das hintere Trennmesser oberhalb des unteren Förderbands angeordnet wird, ist es besonders
vorteilhaft, wenn in Förderrichtung betrachtet das hintere Trennmesser in hinreichendem
Abstand vor dem vorderen Trennmesser oder nachfolgend dem vorderen Trennmesser positioniert
wird. Somit wird es ermöglicht, bei einer möglichen Drehbewegung der Teigrolle den
vorderen Verbindungssteg in Relation zum hinteren Verbindungssteg an abweichender
Position anbringen zu können.
[0039] Bei einer Lage der hinteren Drehachse unterhalb des unteren Förderbands kann in besonders
vorteilhafter Weise die Positionierung des hinteren Trennmessers an gleicher Stelle
innerhalb der Transportstrecke wie das vordere Trennmesser erfolgen. Somit ist es
vorteilhaft möglich, einen verbleibenden hinteren Verbindungssteg an der dem vorderen
Verbindungssteg über die Rollenachse gegenüberliegenden Seite zu erzeugen.
[0040] Ein vorteilhaftes Schneiden der Teigrolle durch rotierende Trennmesser wird erzielt,
wenn die Umfangsgeschwindigkeit des vorderen Trennmessers und/oder hinteren Trennmessers
größer als die untere Bandgeschwindigkeit und kleiner als die zweifache untere Bandgeschwindigkeit
ist. Innerhalb dieses Geschwindigkeitsbereichs wird ein prozesssicheres Schneiden
der Teigrolle ermöglicht, wobei es besonders vorteilhaft ist, die Umfangsgeschwindigkeit
derart einzustellen, dass diese circa dem 1,05-fachen der oberen Bandgeschwindigkeit
entspricht. Somit wird mit einem langsamen schonenden Schnitt ein zumindest abschnittsweises
Trennen der Teigrolle ermöglicht.
[0041] Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die obere Bandgeschwindigkeit relativ
zur unteren Bandgeschwindigkeit derart regelbar ist, dass der vordere Verbindungssteg
bei Abgabe der Teigrolle an einem Ende des Förderbands eine definierte Solllage relativ
zur Rollenachse aufweist. Das heißt, durch die Relativgeschwindigkeiten der unteren
und oberen Bandgeschwindigkeit wird eine Drehbewegung der Teigrolle hervorgerufen,
welche folglich eine Rotation des vorderen Verbindungsstegs um die Rollenachse bewirkt.
Durch die entsprechende Regelung der oberen Bandgeschwindigkeit kann somit in einfacher
und vorteilhafter Weise die Lage des vorderen Verbindungsstegs am Ende der Teigteilvorrichtung
bestimmt werden.
[0042] Dies ist insbesondere vorteilhaft bei Verwendung der so genannten 4-piece-Methode,
da hier der Verbindungssteg für die weitere Verarbeitung in besonders bevorzugter
Lage in Förderrichtung hinter der Rollenachse liegt, d.h. bei einer nach rechts laufenden
Förderrichtung auf 9 Uhr.
[0043] Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn in der Ausführung mit vorderem und hinterem
Verbindungssteg unter Berücksichtigung des Abstands zwischen dem vorderen und dem
hinteren Trennmesser die obere Bandgeschwindigkeit derart regelbar ist, dass der vordere
Verbindungssteg bezüglich der Rollenachse auf ungefähr der gegenüberliegenden Seite
liegt. Das heißt, dass an der eingeschnittenen Teigrolle der vordere Verbindungssteg
um 180° versetzt zum hinteren Verbindungssteg vorliegt. Dies begünstigt vorteilhaft
die nachfolgende Umformung bei der so genannten 4-piece-Methode.
[0044] Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die Teigteilvorrichtung um eine Faltvorrichtung
zu einer Teigformvorrichtung erweitert wird. Hierzu weist die Faltvorrichtung in der
Anordnung im Anschluss an die Teigteilvorrichtung zumindest ein Förderband auf, auf
welchem die von der Teigteilvorrichtung eingeschnittene Teigrolle transportiert wird.
Diesbezüglich ist es zunächst unerheblich, ob die Teigteilvorrichtung mit der Faltvorrichtung
ein gemeinsames unteres Förderband aufweist oder ob die Faltvorrichtung ein von der
Teigteilvorrichtung unabhängiges Förderband besitzt oder ob beispielsweise das untere
Förderband der Teigteilvorrichtung ein erstes Förderband bildet und die Faltvorrichtung
nachfolgend ein zweites Förderband aufweist.
[0045] Zumindest weist die Faltvorrichtung im Wesentlichen aufrecht ausgerichtete, oberhalb
des Förderbands angeordnete Elemente zur Umformung der Teigrolle auf. Diese umfassen
zunächst einmal einen mittig angeordneten Umformanschlag. Bei Betrachtung der Förderrichtung
unter Berücksichtigung des vorhergehenden hinteren Trennschnitts am hinteren Trennmesser
befindet sich der Umformanschlag entsprechend in dessen Flucht, d.h. naheliegend in
der Mitte zur ankommenden Teigrolle. Weiterhin umfassen die zur Umformung erforderlichen
Elemente zwei über die Mitte symmetrisch angeordnete Faltmittel.
[0046] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Umformanschlag eine entgegen der Förderrichtung
gerichtete keilförmige Gestalt aufweist.
[0047] Hierdurch wird bei Auftreffen der an mittiger Position durchgeschnittenen oder zumindest
eingeschnittenen Teigrolle vorteilhaft ein beidseitiges Klappen der Teigrollen begünstigt.
[0048] Die Faltmittel werden in einer vorteilhaften Ausführung von in Förderrichtung bewegten
Umformriemen gebildet, deren Abstand zueinander in Förderrichtung abnimmt. An den
Umformriemen kommen zunächst die beiden Außenenden der Teigrolle zur Anlage, wobei
durch Faltung an den vorderen Verbindungsstegen eine entsprechende Umformung der Teigrolle
erfolgt. Diese mündet in eine Umlage der einzelnen Abschnitte der Teigrolle, mit Ausrichtung
der jeweiligen Abschnitte der Rollenachse in paralleler Lage.
[0049] Besonders vorteilhaft ist die Ausführung der Faltmittel durch eine Reihe von aufeinander
folgenden Umformrollen. Die beiden Reihen sind hierbei symmetrisch über die Mitte
der Faltvorrichtung gegenüberliegend angeordnet, wobei gleichfalls wie in der Ausführung
mit Umformriemen die Reihe sich in der Förderrichtung erstreckt und die Umformrollen
der beiden Reihen fortlaufend einen kleineren Abstand zueinander aufweisen. Die Drehachse
der Umformrollen steht hierbei senkrecht zum Förderband. Vorteilhaft ist zum einen,
dass die einzelnen Umformrollen nicht nur geradlinig angeordnet werden können, sondern
gleichfalls die Reihe der Umformrollen einen bogenförmigen Verlauf nehmen kann, welcher
hierbei im Gegensatz zum Umformriemen nicht nur konvex, sondern auch konkav geformt
sein kann.
[0050] Besonders vorteilhaft ist hierbei die verringerte Teig- und Schmutzanhaftung an den
Umformrollen sowie die bessere Reinigbarkeit. Ebenso wird es vermieden, dass sich
innerhalb der um senkrechte Achsen umlaufenden Umformriemen Teigreste und Schmutz
ansammeln, welche dort nur aufwendig entfernt werden können, jedoch jederzeit partikelweise
auf das darunter umlaufende Förderband fallen und die Teiglinge kontaminieren können.
[0051] In vorteilhafter Ausführung sind alle Umformrollen als Faltmittel angetrieben, wobei
vorzugsweise ein angetriebener Zahnriemen wiederum alle Umformrollen zugleich antreibt.
[0052] Weiterhin ist es unbenommen, in der Faltvorrichtung eine Umformung zunächst mittels
einer symmetrischen Reihe von Umformrollen durchzuführen und im Anschluss mittels
einer symmetrischen Anordnung von senkrecht ausgerichteten Förderbändern die Umformung
abzuschließen bzw. eine Rückformung zu verhindern.
[0053] Besonders vorteilhaft ist die Ausführung der Faltvorrichtung mit zwei aufeinander
folgenden getrennten Förderbändern. Hierbei ist es unerheblich, ob ein erstes Förderband
vom unteren Förderband der Teigteilvorrichtung gebildet wird. Zumindest ist es vorteilhaft,
wenn das erste Förderband mit einer dem unteren Förderband entsprechenden Geschwindigkeit
bewegt wird. Hingegen ist die Geschwindigkeit des zweiten folgenden Förderbandes der
Faltvorrichtung deutlich geringer zu wählen. Hierzu sollte die Geschwindigkeit des
ersten Förderbandes zumindest 50% größer sein als die Geschwindigkeit des zweiten
Förderbandes. Besonders bevorzugt wird jedoch eine zumindest doppelt so hohe Geschwindigkeit
des vorlaufenden ersten Förderbandes im Gegensatz zum folgenden zweiten Förderband.
[0054] Vorteilhaft sind Geschwindigkeiten von beispielsweise 50 m/min für das untere Förderband
der Teigteilvorrichtung sowie das erste Förderband der Faltvorrichtung und 20 m/min
für das zweite Förderband der Faltvorrichtung.
[0055] Vorteilhaft an dieser Ausführung ist, dass beim Auftreffen der Teigrollen an dem
Umformanschlag bzw. den Faltmitteln aufgrund der hohen kinetischen Energie eine Art
Umklappen an eben jenem Umformanschlag bzw. Faltmittel und den Verbindungsstegen erfolgt
und hierbei eine Relativbewegung über dem Förderband der Faltvorrichtung einsetzt.
Die Geschwindigkeitsdifferenz stellt sicher, dass ein Übergang von der Haftreibung
der auf dem Förderband aufliegenden Teigrolle in eine Gleitreibung beim Umformen stattfindet.
Hingegen würde eine übereinstimmende Geschwindigkeit bei hoher Haftreibung die Gefahr
bergen, dass die Teigrolle trotz Faltmittel und Verbindungssteg als Scharnier durch
die Faltvorrichtung durchgequetscht wird.
[0056] Besonders vorteilhaft ist es in dieser Ausführung, wenn die Trennstelle zwischen
dem ersten und dem zweiten Förderband im Anfangsbereich von Umformanschlag und Faltmittel
angeordnet ist. Hierbei kann die Trennstelle sowohl unmittelbar vor dem Umformanschlag
bzw. Faltmittel angeordnet sein als auch bevorzugt unterhalb des Umformanschlags sowie
des Faltmittels. Aufgrund der von der Trennstelle gebildeten Lücke in der Auflage
der Teigrolle bremst somit das an dieser Stelle fehlende Förderband nicht negativ
den Umformvorgang. Zum anderen kann der teilweise umgeformte Teigling mit angepasster
geringerer Geschwindigkeit in Form gebracht, d.h. vollständig achsparallel umgeformt
werden, und an nachfolgende Anlagenumfänge übergeben werden.
[0057] Zur erfindungsgemäßen Teigteilvorrichtung wird ein neues Verfahren zum Einschneiden
einer Teigrolle vorgestellt, wobei insbesondere eine Teigteilvorrichtung nach der
vorstehenden Beschreibung eingesetzt wird. Hierbei wird eine auf einem unteren Förderband
abgelegte Teigrolle in eine Förderrichtung transportiert. Maßgeblich ist das abschnittsweise
Durchtrennen der Teigrolle mittels zweier rotierender vorderer Trennmesser, welche
hierbei aufgrund der entsprechenden Wahl der Umfangsgeschwindigkeit der Trennmesser
einen ziehenden Schnitt vollziehen. Hierdurch wird die Teigrolle abschnittsweise unter
Erhalt eines vorderen Trennschnitts durchtrennt, wobei ein nicht durchtrennter Verbindungssteg
verbleibt. Maßgeblich für das erfindungsgemäße Verfahren ist der Einsatz eines weiteren
hinteren Trennmessers, mittels dem unabhängig von den vorderen Trennmessern ebenso
zumindest abschnittweise die Teigrolle durchgeschnitten wird.
[0058] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn mittels eines oberen Förderbands in Anlage
an der Teigrolle diese in Rotation versetzt wird. Somit wird es ermöglicht, dass der
verbleibende Verbindungssteg eine vorbestimmte Sollstellung relativ zur Rollenachse
der Teigrolle aufweist. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Teigrolle bei
einer nach rechts gerichteten Förderrichtung eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn vollzieht.
Dies begünstigt sowohl die Positionierung des Verbindungsstegs als auch insbesondere
die Schnittbewegung durch das vordere Trennmesser.
[0059] Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die Teigrolle nach dem Einschneiden
durch die Teigteilvorrichtung mittels einer Faltvorrichtung geformt wird. Zunächst
werden vier Abschnitte der Teigrolle gebildet, welche entweder vollständig voneinander
getrennt sind oder zumindest in zwei Fällen mittels eines vorderen Verbindungsstegs
miteinander verbunden sind. Durch das Schwenken der Abschnitte gegeneinander werden
die vier Abschnitte derart positioniert, dass die Rollenachsen der Abschnitte im Wesentlichen
parallel zueinander liegen.
[0060] In den nachfolgenden Figuren werden beispielhafte Ausführungsformen einer Teigteilvorrichtung
skizziert sowie ein Beispiel einer Faltvorrichtung.
[0061] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erstes Ausführungsbeispiel einer Teigteilvorrichtung mit vorderem und hinterem
Trennmesser an gleicher Stelle in einer Seitensicht;
- Fig. 2
- eine weitere Ausführungsvariante mit hinterem Trennmesser nachfolgend dem vorderen
Trennmesser zum vollständigen Durchtrennen in einer Seitensicht;
- Fig. 3
- eine Draufsicht zur Ausführung aus Fig. 2;
- Fig. 4
- eine weiteres Ausführungsbeispiel mit weiterhin oberem Förderband in einer Seitensicht;
- Fig. 5
- eine Draufsicht zur Ausführung aus Fig. 4;
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsvariante zur Erzeugung eines vorderen und eines hinteren Verbindungsstegs
in einer Seitensicht;
- Fig. 7
- eine Draufsicht zur Ausführung aus Fig. 6;
- Fig. 8
- eine weiteres Ausführungsbeispiel mit einem unterhalb des unteren Förderbands angeordneten
hinteren Trennmesser in einer Seitensicht;
- Fig. 9
- ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Faltvorrichtung mit Umformriemen;
- Fig. 10
- ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Faltvorrichtung mit Umformrollen.
[0062] In der
Figur 1 wird ein erstes einfaches Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Teigteilvorrichtung
01 mit einem vorderen Trennmesser 05 und einem hinterem Trennmesser 08 skizziert.
Zu erkennen ist das unterseitig angeordnete untere Förderband 02. Auf diesem 02 aufliegend
werden die Teigrollen 11 transportiert. Diese 11 sind hierbei derart auf dem unteren
Förderband 02 aufgelegt, dass sich die Rollenachse 12 der Teigrolle 11 quer zur Förderrichtung
04 des Transportbands 02 befindet. Das Förderband 02 bewegt sich hierbei mit einer
unteren Bandgeschwindigkeit v
u.
[0063] Zum Erhalt des gewünschten vorderen Verbindungsstegs 15 an der abschnittsweise geschnittenen
Teigrolle 11
v/h mit dem dargestellten vorderen Trennschnitt 14 sowie dem hinten liegenden (nicht
dargestellten) hinteren Trennschnitt 16 befindet sich das vordere Trennmesser 05 rotierend
um die vordere Drehachse 06 mit einem vorderen Trennspalt 07 oberhalb des unteren
Förderbands 02. Hierbei rotiert das vordere Trennmesser 05 entgegen dem Uhrzeigersinn
und somit entspricht die Bewegungsrichtung des Trennmessers 05 an dessen Umfang der
Förderrichtung 04 beim Schneiden der Teigrolle 11. Aufgrund der freien Beweglichkeit
der Teigrolle 11 in diesem Ausführungsbeispiel ist insbesondere die Lage und unter
anderem auch die exakte Ausführung des Verbindungsstegs 15 nicht sichergestellt, wobei
dennoch die Breite des Verbindungsstegs 15 durch Variation der Größe des vorderen
Trennspalts 07 auch durch diese erfindungsgemäße Ausführungsform gut einstellbar ist.
[0064] Das hintere Trennmesser 08 befindet sich hierbei zwischen zwei vorderen Trennmessern
05 an ungefähr gleicher Stelle innerhalb der Transportstrecke bei einer Betrachtung
der Förderrichtung 04. Hierbei ist das hintere Trennmesser 08 derart positioniert,
dass ein vollständiges Durchtrennen der Teigrolle 11 mit einem hinteren Trennschnitt
16 erfolgt. Somit kann die gesamte Teigteilvorrichtung 01 kurz bauend ausgeführt werden.
Die Wahl der Geschwindigkeit der Trennmesser 05 bzw. 08 richtet sich insbesondere
nach der unteren Bandgeschwindigkeit v
u des unteren Förderbands 02.
[0065] Hierbei sollte die Umfangsgeschwindigkeit v
v des vorderen Trennmessers bzw. die Umfangsgeschwindigkeit v
h des hinteren Trennmessers 08 geringfügig größer als die untere Bandgeschwindigkeit
v
u gewählt werden.
[0066] In der
Figur 2 wird eine alternative Ausführungsform einer Teigteilvorrichtung 01 skizziert, bei
welcher im Vergleich zur Fig. 1 nunmehr das hintere Trennmesser 08 in Förderrichtung
14 versetzt angeordnet ist. Weiterhin wird in diesem Ausführungsbeispiel skizziert,
dass das hintere Trennmesser 08 die Auflageebene des unteren Förderbands 02 durchschneidet.
Somit wird in jedem Fall gewährleistet, dass die Teigrolle 11 vollständig mit einem
hinteren Trennschnitt 16 durchtrennt wird.
[0067] Hierzu skizziert
Figur 3 eine Draufsicht zur beispielhaften Ausführungsform der Teigteilvorrichtung 01 aus
Fig. 2. Zu erkennen ist zunächst einmal die Ausführung des unteren Förderbands 02
bestehend aus zwei Abschnitten 02ab und 02cd. Am Anfang des Förderbands 02 wird die
Teigrolle 11 mit der Rollenachse 12 quer zur Förderrichtung 04 aufgelegt. In diesem
Ausführungsbeispiel erfolgt zunächst das Einschneiden der Teigrolle 11 mit den beiden
im Abstand zueinander auf einer gemeinsamen Drehachse 06 angeordneten vorderen Trennmessern
05. Hierbei entsteht jeweils ein vorderer Trennschnitt 14 unter Verbleib des vorderen
Verbindungsstegs 15. Nachfolgend dem Einschneiden mit den vorderen Trennmessern 05
erfolgt das Durchtrennen der eingeschnittenen Teigrolle 11
v/ - mit dem hinteren Trennmesser 08 positioniert auf der hinteren Drehachse 09. Im
Ergebnis entsteht eine eingeschnittene Teigrolle 11
v/h umfassend vier Abschnitte 11a, 11b, 11c, 11d.
[0068] In der
Figur 4 wird nunmehr die Teigteilvorrichtung 01 um ein oberes Förderband 03 ergänzt. Im Vergleich
zur Ausführung aus Fig. 2 weist wiederum die Teigteilvorrichtung 01 ein unteres Förderband
02, ein vorderes Trennmesser 05 im Abstand eines vorderen Trennspalts 07 oberhalb
des unteren Förderbands 02 sowie ein hinteres Trennmesser 08 nachfolgend dem vorderen
Trennmesser 05 auf, welches 08 eine vollständige Durchtrennung der Teigrolle 11 bewirkt.
Maßgeblich bei dieser Ausführungsform der Teigteilvorrichtung ist der Einsatz des
oberen Förderbands 03, wodurch eine gezielte Positionierung der Teigrolle 11 ermöglicht
wird. Im Gegensatz zu vorherigen Ausführungsformen, bei welchen die exakte Lage der
Teigrolle 11 um die Rollenachse 12 nicht bestimmbar ist, kann hingegen in dieser Ausführungsform
durch die Anlage der Teigrolle 11 sowohl am unteren Förderband als auch am oberen
Förderband die exakte Drehbewegung der Teigrolle 11 beeinflusst werden.
[0069] Bei übereinstimmenden Bandgeschwindigkeiten zwischen der unteren Bandgeschwindigkeit
v
u des unteren Förderbands 02 und der oberen Bandgeschwindigkeit v
o des oberen Förderbands 03 erfolgt naheliegend der Transport der Teigrolle 11 rein
translatorisch. Vorteilhaft wird jedoch das obere Förderband 03 mit einer größeren
Bandgeschwindigkeit v
o in Bezug auf die untere Bandgeschwindigkeit v
u bewegt. Hierdurch wird eine Drehbewegung der Teigrolle 11 im Uhrzeigersinn bewirkt
(bei Förderrichtung 04 nach rechts). Hierdurch wird es insbesondere ermöglicht, die
Position des vorderen Verbindungsstegs 15 bei Abgabe der Teigrolle 11
v/h an gewünschter Position relativ zur Rollenachse 12 zu bewegen.
[0070] Die
Figur 5 skizziert eine Draufsicht zur Ausführungsform aus Fig. 4, wobei die Ausführung des
oberen Förderbands 03 bestehend aus vier Abschnitten 03a, 03b, 03c und 03d erkennbar
ist. Vorteilhaft ist hierbei der Abstand zwischen den vorderen Trennmessern 05 einstellbar,
wobei bei den oberen Förderbändern 03a zu 03b, 03c zu 03d ein entsprechender Freiraum
vorhanden sein muss bzw. alternativ zumindest die äußeren Förderbänder 03a, 03d gleichfalls
verstellbar sein müssen.
[0071] In der
Figur 6 wird nunmehr eine Ausführungsform offenbart, die einen Schnitt der Teigrolle 11 ermöglicht
unter Beibehaltung von sowohl vorderen Verbindungsstegen 15 als auch nunmehr einem
hinteren Verbindungssteg 17. Hierzu ist gleichfalls das hintere Trennmesser 08 mit
seiner hinteren Drehachse 09 derart oberhalb des unteren Förderbands 02 positioniert,
dass ein hinterer Trennspalt 12 entsteht. Somit wird beim Vorbeiführen der Teigrolle
11 diese 11 nunmehr vom hinteren Trennmesser 08 nicht mehr vollständig durchtrennt,
sondern gleichfalls wie beim vorderen Trennmesser 05 nur abschnittsweise unter Beibehaltung
eines hinteren Verbindungsstegs 17. Durch die entsprechende Wahl des Abstands zwischen
der vorderen Drehachse 06 und der hinteren Drehachse 09 sowie der gewählten relativen
Bandgeschwindigkeiten zwischen dem unteren Förderband 02 und dem oberen Förderband
03 wird die Lage des hinteren Verbindungsstegs 17 relativ zum vorderen Verbindungssteg
bezogen auf die Rollenachse 12 bestimmt.
[0072] Hierzu skizziert die
Figur 7 eine Draufsicht zur Ausführungsform aus Fig. 6. Zu erkennen ist in Übereinstimmung
mit der Ausführung aus Fig. 5 die Ausführung des unteren Transportbands 02 sowie der
mehrteiligen oberen Förderbänder 03a bis 03d. Im Gegensatz zur vorherigen Ausführungsform
wird hierbei jedoch die Teigrolle 11 nicht vollständig vom hinteren Trennmesser 08
durchtrennt, sondern zum hinteren Trennschnitt 16 verbleibt ein hinterer Verbindungssteg
17, welcher 17 vorteilhaft bei Abgabe der eingeschnittenen Teigrolle 11
v/h derart positioniert ist, dass der vordere Verbindungssteg 15 in Förderrichtung 04
betrachtet hinten liegt und der hintere Verbindungssteg 17 in Förderrichtung 04 voraus
der Rollenachse 12 positioniert ist.
[0073] Abweichend zu vorherigen Ausführungsformen skizziert die
Figur 8 eine beispielhafte Teigteilvorrichtung 01, bei welcher 01 hingegen die hintere Drehachse
09 des hinteren Trennmessers 08 unterhalb des unteren Förderbands 02 angeordnet ist.
Dies ermöglicht insbesondere bei Erhalt sowohl eines vorderen als auch eines hinteren
Verbindungsstegs 15, 17 eine kurz bauende Ausführungsform. Notwendigerweise durchschneidet
hierbei das hintere Trennmesser 08 das untere Förderband 02, welches 02 zumindest
zweiteilig auszuführen ist. Durch den Abstand des hinteren Trennmessers 08 zum oberen
Förderband 03 kann die Stärke des hinteren Verbindungsstegs 17 bestimmt werden.
[0074] In der
Figur 9 wird nunmehr in Ergänzung zur vorherigen Teigteilvorrichtung 01 ein erstes Ausführungsbeispiel
für eine Faltvorrichtung 21 skizziert, welche 21 sich vorteilhaft im Anschluss an
die Teigteilvorrichtung 01 anschließt. Hierbei wird die eingeschnittene Teigrolle
11
v/h auf Umformelemente 23, 24 zugeführt, wobei mittig oberhalb des Förderbands 22 ein
keilförmiger Umformanschlag 23 positioniert ist. Dieser 23 bewirkt ein Auftrennen
der Teigrolle 11
v/h beidseitig des Umformanschlags 23. Hierdurch wird zugleich ein Umfalten der einzelnen
Abschnitte 11a, 11b, 11c und 11d der Teigrolle 11
v/h eingeleitet. Das Gegeneinanderfalten beidseitig des mittleren Umformanschlags 23
der einzelnen Abschnitte 11a bis 11d der Teigrolle 11
v/h wird durch beidseitig zulaufend angeordnete Umformriemen 24a und 24d sichergestellt.
Im Ergebnis werden die einzelnen Abschnitte der Teigrolle 11 derart ausgegeben, dass
ein umgeformter Teigling 13, mit jeweils parallel zueinander liegenden Abschnitten
12a bis 12d der Rollenachse 12 der Teigrolle 11
v/h als zum Toastbrot Backen geeigneter Teigling 13 entsteht.
[0075] In der
Figur 10 wird eine zur Ausführung aus Fig. 9 alternative Faltvorrichtung 21 skizziert, wobei
nunmehr anstelle der Umformriemen beidseitig der Mitte symmetrisch gegenüberstehend
jeweils eine in Förderrichtung 04 angeordnete Umformrollenreihe 26a, 26d eingesetzt
wird. Der Abstand der gegenüber liegenden einzelnen Umformrollen 27a und 27d nimmt
hierbei kontinuierlich ab, um die entsprechende Faltung der Teigrolle 11
v/h zu einem Teigling 13 zu bewirken.
[0076] Weiterhin skizziert die Figur 10 ein erstes Förderband 22a und ein an der Trennstelle
mit geringem Abstand folgendes zweites Förderband 22b. Hierbei ist die Trennstelle
unterhalb des Umformanschlags 23 sowie unterhalb der Umformrollenreichen 26a, 26d
angeordnet. Folglich liegt beim Umformvorgang der eingeschnittene Teigling 11
v/h kurzzeitig nicht auf dem Förderband 22 auf. Dieses begünstigt die Umformung dahingehend,
dass der scharnierartige Umformvorgang nicht negativ durch eine Haftreibung auf dem
Förderband abgebremst wird. Weiterhin wird das zweite Förderband 22b mit geringerer
Geschwindigkeit in der Förderrichtung 04 bewegt als das erste Förderband 22a.
1. Teigteilvorrichtung (01) zur Herstellung eines Teiglings zum Backen von Toastbrot
oder dergleichen, mit einem unteren Förderband (02), welches (02) in einer Förderrichtung
(04) mit einer variabel einstellbaren unteren Bandgeschwindigkeit (vu) bewegt werden
kann, wobei bestimmungsgemäß eine Teigrolle (11) mit einer Rollenachse (12) quer zur
Förderrichtung (04) an einem Anfang des Förderbandes (02) aufgelegt wird, und mit
zumindest zwei beabstandet angeordneten im Abstand eines variabel einstellbaren vorderen
Trennspalts (07) oberhalb des unteren Förderbandes (02) angeordneten vorderen Trennmessern
(05), welche (05) die Teigrolle (11) beim Passieren bis auf einen verbleibenden vorderen
Verbindungssteg (15) durchtrennen können,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorderen Trennmesser (05) auf einer gemeinsamen vorderen Drehachse (06) angeordnet
sind und um eine vordere Drehachse (06) rotierbar sind, wobei zwischen den vorderen
Trennmessern (05) ein hinteres um eine hintere Drehachse (09) rotierbares Trennmesser
(08) angeordnet ist, welches (08) die Teigrolle (11) gleichfalls beim Passieren zumindest
abschnittsweise durchtrennen kann.
2. Teigteilvorrichtung (01) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das vordere und/oder hintere Trennmesser (05, 08) in Förderrichtung (04) rotieren
kann und/oder dass die Drehgeschwindigkeit des vorderen und/oder hinteren Trennmessers
(05, 08) variabel einstellbar ist.
3. Teigteilvorrichtung (01) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein oberhalb des unteren Förderbandes (02) angeordnetes zumindest zweiteiliges oberes
Förderband (03), welches (03) in Förderrichtung (04) mit einer oberen Bandgeschwindigkeit
(vo) bewegt werden kann, wobei das obere Förderband (03) an der Teigrolle (11) anliegt.
4. Teigteilvorrichtung (01) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oberes Förderband (03) im Abstand zum unteren Förderband (02) variabel verstellbar
ist und/oder die obere Bandgeschwindigkeit (vo) variabel verstellbar ist.
5. Teigteilvorrichtung (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hintere Drehachse (09) oberhalb des unteren Förderbandes (02) angeordnet ist
und das hintere Trennmesser (08) zumindest bis nahe an das untere Förderband (02)
heranreicht oder
dass die hintere Drehachse (09) unterhalb des unteren Förderbandes (02) angeordnet ist
und das hintere Trennmesser (08) zumindest bis nahe an das obere Förderband (03) heranreicht
oder
dass das hintere Trennmesser (08) die Auflagefläche eines zumindest zweiteiligen unteren
Förderbandes (02) und eine Anlagefläche eines zumindest zweiteiligen oberen Förderbandes
(03) durchschneidet, wodurch die Teigrolle (11) an einem hinteren Trennschnitt (16)
vollständig durchtrennt wird.
6. Teigteilvorrichtung (01) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hintere Drehachse (09) oberhalb des unteren Förderbandes (02) angeordnet ist
und das hintere Trennmesser (08) mit einem variabel verstellbaren hinteren Trennspalt
(10) oberhalb des unteren Förderbands (02) angeordnet ist, oder
dass die hintere Drehachse (09) unterhalb des unteren Förderbandes (02) angeordnet ist
und das hintere Trennmesser (08) mit einem variabel verstellbaren hinteren Trennspalt
(10) unterhalb des oberen Förderbands (03) angeordnet ist,
wodurch die Teigrolle (11) bis auf einen verbleibenden hinteren Verbindungssteg (17)
durchtrennt wird.
7. Teigteilvorrichtung (01) nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Bandgeschwindigkeit (vo) relativ zur unteren Bandgeschwindigkeit (vu) derart regelbar ist, dass der vordere Verbindungssteg (15) bei Abgabe der Teigrolle
(11) an einem Ende des Förderbandes (02) eine definierte Solllage relativ zur Rollenachse
(12) aufweist.
8. Teigteilvorrichtung (01) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Bandgeschwindigkeit (vo) relativ zur unteren Bandgeschwindigkeit (vu) derart regelbar ist, dass der vordere Verbindungssteg (15) bezüglich der Rollenachse
(12) um circa 180° versetzt zum hinteren Verbindungssteg (17) angeordnet ist.
9. Teigformvorrichtung mit einer Teigteilvorrichtung (01) gemäß einer der vorhergehenden
Ansprüche
gekennzeichnet durch
eine Faltvorrichtung (21) im Anschluss an die Teigteilvorrichtung (01), mit zumindest
einem Förderband (22, 22a, 22b), auf welchem (22, 22a, 22b) die eingeschnittene Teigrolle
(11v/h) transportiert wird, und mit im Wesentlichen aufrecht ausgerichteten, oberhalb des
Förderbandes (22) angeordneten Elementen umfassend einen mittig angeordneten Umformanschlag
(23) und zwei über die Mitte symmetrisch angeordnete Faltmittel (24, 26).
10. Teigformvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Umformanschlag (23) eine entgegen der Förderrichtung (04) gerichtete keilförmige
Gestalt aufweist und die Faltmittel (24) in Förderichtung (04) bewegte Umformriemen
(24a, 24d) sind, deren (24a, 24d) Abstand zueinander in Förderrichtung (04) abnimmt.
11. Teigformvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Umformanschlag (23) eine entgegen der Förderrichtung (04) gerichtete keilförmige
Gestalt aufweist und die Faltmittel (26) mehrere in Förderichtung (04) aufeinander
folgend angeordnete um eine zum Förderband (22) senkrechte Achse rotierbare Umformrollen
(27a, 27d) sind, deren (27a, 27d) Abstand zueinander in Förderrichtung (04) abnimmt.
12. Teigformvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich ein erstes Förderband (22a) gegenüber einem zweiten sich in Förderrichtung (04)
unmittelbar anschließenden Förderband (22b) mit einer zumindest 50% höheren Geschwindigkeit
bewegt werden kann, wobei sich die Trennstelle vom ersten Förderband (22a) zum zweiten
Förderband (22b) direkt vor oder unterhalb des Umformanschlags (23) sowie der Faltmittel
(24, 26) befindet.
13. Verfahren, insbesondere mit einer Teigteilvorrichtung (01) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 8, wobei eine auf einem unteren Förderband (02) abgelegte Teigrolle (11) in
einer Förderrichtung (04) transportiert wird und mittels zweier rotierender vorderer
Trennmesser (05) ein ziehendes abschnittsweises Durchtrennen der Teigrolle (11) erfolgt,
wobei zwei nicht durchtrennte Verbindungsstege (16) verbleiben, wobei mittels eines
hinteren um eine hintere Drehachse (09) rotierenden Trennmessers (08) die Teigrolle
(11) beim Passieren zumindest abschnittsweise durchtrennt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass mittels eines oberen Förderbandes (08) die Teigrolle (11) in Rotation versetzt wird,
so dass der Verbindungssteg (16) sich an einer vorbestimmten Stellung relativ zu einer
Rollenachse (12) befindet.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine obere Bandgeschwindigkeit (vo) des oberen Förderbandes (08) gleich der unteren Bandgeschwindigkeit (vu) des unteren Förderbandes (02) ist und die Teigrolle (11) beim Transport ohne Drehbewegung
transportiert wird und/oder
dass die vordere Drehachse (06) oberhalb des oberen Förderbandes (03) angeordnet ist,
dessen obere Bandgeschwindigkeit (vo) größer als die untere Bandgeschwindigkeit (vu) ist, wodurch die Teigrolle (11) beim Transport eine Drehbewegung entgegen der Drehrichtung
des vorderen Trennmessers (05) vollzieht.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Umfangsgeschwindigkeit (vv) des vorderen Trennmessers (05) und/oder eine Umfangsgeschwindigkeit (vh) des hinteren Trennmessers (08) größer als eine untere Bandgeschwindigkeit (vu) des unteren Förderbandes (02) und kleiner als die 2-fache untere Bandgeschwindigkeit
(vo) ist und/oder circa dem 1,05-fachen der oberen Bandgeschwindigkeit (vo) beträgt.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, insbesondere mit einer Teigformvornchtung
gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teigrolle (11v/h) nach dem Einschneiden umgeformt wird, wobei vier Abschnitte (11a, 11b,11 c, 11 d)
der Teigrolle (11v/h) geschwenkt werden, so dass die vier Abschnitte (12a, 12b, 12c, 12d) der Rollenachse
im Wesentlichen parallel zueinander liegen.
1. A dough cutting device (01) for producing a dough piece for baking toast or the like,
comprising a lower conveyor belt (02), which (02) can be driven in a conveying direction
(04) at a variably adjustable lower belt speed (vu), wherein as intended a dough roll (11) is placed with a roll centreline (12) transverse
to the conveying direction (04) at a starting point of the conveyor belt (02), and
comprising at least two front cutting knives (05) arranged at a distance, said distance
corresponding to a variably adjustable front separating gap (07) above the lower conveyor
belt (02), which (05) cut the dough roll (11) as it passes by except for a remaining
front connecting web (15),
characterised in that
the front cutting knives (05) are arranged on a common front rotational axis (06)
and are rotatable about a front rotational axis (06), wherein a rear cutting knife
(08) which is rotatable about a rear rotational axis (09) is arranged between the
front cutting knives (05), said rear cutting knife (08) being able to also cut the
dough roll (11) at least in sections as it passes by.
2. The dough cutting device (01) according to claim 1, characterised in that
the front and/or rear cutting knife (05, 08) is rotatable in the conveying direction
(04) and/or that the rotating speed of the front and/or rear cutting knife (05, 08)
is variably adjustable.
3. The dough cutting device (01) according to claim 1 or 2, characterised by
an at least two-part upper conveyor belt (03) which is arranged above the lower conveyor
belt (02) and which (03) can be driven in the conveying direction (04) at an upper
belt speed (vo), the upper conveyor belt (03) coming to abut on the dough roll (11).
4. The dough cutting device (01) according to claim 3, characterised in that
the upper conveyor belt (03) is variably adjustable in its distance from the lower
conveyor belt (02), and/or the upper belt speed (vo) is variably adjustable.
5. The dough cutting device (01) according to any of the claims 1 to 4,
characterised in that
the rear rotational axis (09) is arranged above the lower conveyor belt (02) and the
rear cutting knife (08) comes at least close to the lower conveyor belt (02), or
that the rear rotational axis (09) is arranged below the lower conveyor belt (02)
and the rear cutting knife (08) comes at least close to the upper conveyor belt (03),
or
that the rear cutting knife (08) cuts through the supporting surface of an at least
two-part lower conveyor belt (02) and a contact surface of an at least two-part upper
conveyor belt (03), thereby completely severing the dough roll (11) at a rear severing
cut (16).
6. The dough cutting device (01) according to any of the claims 1 to 4,
characterised in that
the rear rotational axis (09) is arranged above the lower conveyor belt (02) and the
rear cutting knife (08) is arranged with a variably adjustable rear separating gap
(10) above the lower conveyor belt (02), or
that the rear rotational axis (09) is arranged below the lower conveyor belt (02)
and the rear cutting knife (08) is arranged with a variably adjustable rear separating
gap (10) below the upper conveyor belt (03),
thereby severing the dough roll (11) except for a remaining rear connecting web (17).
7. The dough cutting device (01) according to any of the claims 3 to 6,
characterised in that
the upper belt speed (vo) is adjustable in relation to the lower belt speed (vu) in such a manner that the front connecting web (15) has a defined target position
relative to the roll centreline (12) when the dough roll (11) is discharged at an
end of the conveyor belt (02).
8. The dough cutting device (01) according to claim 7,
characterised in that
the upper belt speed (vo) is adjustable in relation to the lower belt speed (vu) in such a manner that the front connecting web (15) is arranged offset by about
180° from the rear connecting web (17) in relation to the roll centreline (12).
9. A dough shaping device comprising a dough cutting device (01) according to any of
the preceding claims,
characterised by
a folding device (21) following the dough cutting device (01), comprising at least
one conveyor belt (22, 22a, 22b) on which (22, 22a, 22b) the cut-in dough roll (11v/h) is transported, and comprising elements substantially oriented upright and being
arranged above the conveyor belt (22), which comprise a centrally arranged reshaping
stop (23) and two folding means (24, 26) arranged symmetrical with respect to the
middle.
10. The dough shaping device according to claim 9,
characterised in that
the reshaping stop (23) has a wedge-shaped form oriented against the conveying direction
(04) and the folding means (24) are reshaping belts (24a, 24d) which are moved in
the conveying direction (04) and whose (24a, 24d) distance from each other decreases
in the conveying direction (04).
11. The dough shaping device according to claim 9,
characterised in that
the reshaping stop (23) has a wedge-shaped form oriented against the conveying direction
(04) and the folding means (26) are multiple reshaping rolls (27a, 27d) which are
rotatable about an axis vertical to the conveyor belt (22) and which are arranged
one after the other in the conveying direction (04) and whose (27a, 27d) distance
from each other decreases in the conveying direction (04).
12. The dough shaping device according to any of the claims 9 to 11,
characterised in that
a first conveyor belt (22a) is movable with at least a 50 % higher speed in relation
to a second conveyor belt (22b) which is directly adjacent in the conveying direction
(04), wherein the point of separation between the first conveyor belt (22a) and the
second conveyor belt (22b) is located directly ahead of or below the reshaping stop
(23) and the folding means (24, 26).
13. A process, in particular involving a dough cutting device (01) according to any of
the claims 1 to 8, wherein a dough roll (11) placed on a lower conveyor belt (02)
is transported in a conveying direction (04) and by means of two rotating front cutting
knives (05) a dragging sectional severing of the dough roll (11) takes place, wherein
two not severed connecting webs (16) remain, wherein by means of a rear cutting knife
(08) rotating about a rear rotational axis (09) the dough roll (11) is cut at least
in sections as it passes by .
14. The process according to claim 13,
characterised in that
by means of an upper conveyor belt (03) the dough roll (11) is set in rotation so
that the connecting web (16) is situated in a predetermined position relative to a
roll centreline (12).
15. The process according to claim 14,
characterised in that
an upper belt speed (vo) of the upper conveyor belt (03) is equal to the lower belt speed (vu) of the lower conveyor belt (02), and during transport the dough roll (11) is transported
without a rotational motion and/or
that the front rotational axis (06) is arranged above the upper conveyor belt (03)
whose upper belt speed (vo) is higher than the lower belt speed (vu), whereby during transport the dough roll (11) performs a rotational motion against
the rotational direction of the front cutting knife (05).
16. The process according to any of the claims 13 to 15,
characterised in that
a circumferential speed (vv) of the front cutting knife (05) and/or a circumferential speed (vh) of the rear cutting knife (08) is higher than a lower belt speed (vu) of the lower conveyor belt (02) and lower than twice the lower belt speed (vu), and/or is roughly 1.05 times the upper belt speed (vo).
17. The process according to any of the claim 13 to 16, in particular involving a dough
shaping device according to any of the claims 9 to 12,
characterised in that
the dough roll (11v/h) is reshaped after being cut in, wherein four sections (11a, 11b, 11c, 11d) of the
dough roll (11v/h) are pivoted so that the four sections (12a, 12b, 12c, 12d) of the roll centreline
are substantially parallel to one another.
1. Dispositif de séparation de pâte (01) pour produire un pâton pour cuire le pain du
mie ou quelque chose semblable, comprenant une bande transporteuse inférieure (02)
qui (02) peut être déplacée dans une direction de transport (04) à une vitesse de
bande inférieure (vu) étant réglable d'une façon variable, un rouleau de pâte (11) étant placé sur un
début de la bande transporteuse (02) conformément à sa destination avec un axe de
rouleau (12) transversalement à la direction de transport (04), et comprenant au moins
deux lames de séparation antérieures (05) qui sont disposées d'une façon espacée à
la distance d'une fente de séparation antérieure (07) étant réglable d'une façon variable
au-dessus de la bande transporteuse inférieure (02), les lames de séparation (05)
pouvant séparer le rouleau de pâte (11) au passage en laissant une traverse de liaison
antérieure (15) restante,
caractérisé en ce que
les lames de séparation antérieures (05) sont disposées sur un axe de rotation antérieur
(06) commun et peuvent être tournées autour d'un axe de rotation antérieur (06), une
lame de séparation arrière (08) étant disposée entre les lames de séparation antérieures
(05) qui (08) peut être tournée autour d'un axe de rotation arrière (09) et qui peut
aussi séparer le rouleau de pâte (11) au moins par sections au passage.
2. Dispositif de séparation de pâte (01) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la lame de séparation antérieure et/ou arrière (05, 08) peut tourner dans la direction
de transport (04) et/ou que la vitesse de rotation de la lame de séparation antérieure
et/ou arrière (05, 08) est réglable d'une façon variable.
3. Dispositif de séparation de pâte (01) selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé par
une bande transporteuse supérieure (03) en au moins deux parties qui est disposée
au-dessus de la bande transporteuse inférieure (02) et qui (03) peut être déplacée
dans la direction de transport (04) à une vitesse de bande supérieure (vo), la bande transporteuse supérieure (03) étant en appui contre le rouleau de pâte
(11).
4. Dispositif de séparation de pâte (01) selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la distance entre la bande transporteuse supérieure (03) et la bande transporteuse
inférieure (02) est réglable d'une façon variable et/ou la vitesse de bande supérieure
(vo) est réglable d'une façon variable.
5. Dispositif de séparation de pâte (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 4,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation arrière (09) est disposé au-dessus de la bande transporteuse inférieure
(02) et la lame de séparation arrière (08) s'étend au moins jusqu'à proximité de la
bande transporteuse inférieure (02) ou
que l'axe de rotation arrière (09) est disposé au-dessous de la bande transporteuse
inférieure (02) et la lame de séparation arrière (08) s'étend au moins jusqu'à proximité
de la bande transporteuse supérieure (03) ou
que la lame de séparation arrière (08) coupe la surface d'appui d'une bande transporteuse
inférieure (02) en au moins deux parties et une surface d'appui d'une bande transporteuse
supérieure (03) en au moins deux parties,
par quoi le rouleau de pâte (11) est complètement séparé à une coupe de séparation
arrière (16).
6. Dispositif de séparation de pâte (01) selon l'une quelconque des revendications 1
à 4,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation arrière (09) est disposé au-dessus de la bande transporteuse inférieure
(02) et la lame de séparation arrière (08) est disposée avec une fente de séparation
arrière (10) étant réglable d'une façon variable au-dessus de la bande transporteuse
inférieure (02), ou
que l'axe de rotation arrière (09) est disposé au-dessous de la bande transporteuse
inférieure (02) et la lame de séparation arrière (08) est disposée avec une fente
de séparation arrière (10) étant réglable d'une façon variable au-dessous de la bande
transporteuse supérieure (03),
par quoi le rouleau de pâte (11) est séparé en laissant une traverse de liaison arrière
(17) restante.
7. Dispositif de séparation de pâte (01) selon l'une quelconque des revendications 3
à 6,
caractérisé en ce que
la vitesse de bande supérieure (vo) est réglable relativement à la vitesse de bande inférieure (vu) de telle manière que la traverse de liaison antérieure (15) a une position nominale
définie par rapport à l'axe de rouleau (12) quand le rouleau de pâte (11) est sorti
à une extrémité de la bande transporteuse (02).
8. Dispositif de séparation de pâte (01) selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la vitesse de bande supérieure (vo) est réglable relativement à la vitesse de bande inférieure (vu) de telle manière que la traverse de liaison antérieure (15) est disposée d'une façon
décalée de la traverse de liaison arrière (17) d'environ 180° par rapport à l'axe
de rouleau (12).
9. Dispositif de façonnage de pâte comprenant un dispositif de séparation de pâte (01)
selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
un dispositif de pliage (21) étant adjacent au dispositif de séparation de pâte (01),
ayant au moins une bande transporteuse (22, 22a, 22b) sur laquelle (22, 22a, 22b)
le rouleau de pâte incisé (11v/h) est transporté, et ayant des éléments orientés essentiellement debout et disposés
au-dessus de la bande transporteuse (22), les éléments comprenant une butée de façonnage
(23) disposée au centre et deux moyens de pliage (24, 26) disposés symétriquement
par le centre.
10. Dispositif de façonnage de pâte selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la butée de façonnage (23) a une forme en coin orientée contre la direction de transport
(04) et les moyens de pliage (24) sont des courroies de façonnage (24a, 24d) déplacées
dans la direction de transport (04) dont (24a, 24d) la distance mutuelle diminue dans
la direction de transport (04).
11. Dispositif de façonnage de pâte selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
la butée de façonnage (23) a une forme en coin orientée contre la direction de transport
(04) et les moyens de pliage (26) sont plusieurs rouleaux de façonnage (27a, 27d)
étant disposés d'une façon successive dans la direction de transport (04) et étant
tournables autour d'un axe vertical à la bande transporteuse (22), dont (27a, 27d)
la distance mutuelle diminue dans la direction de transport (04).
12. Dispositif de façonnage de pâte selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce qu'
une première bande transporteuse (22a) peut être déplacée à une vitesse qui dépasse
celle d'une deuxième bande transporteuse (22b) directement adjacente dans la direction
de transport (04) d'au moins 50 %, le point de séparation de la première bande transporteuse
(22a) à la deuxième bande transporteuse (22b) étant situé directement devant ou au-dessous
de la butée de façonnage (23) et des moyens de pliage (24, 26).
13. Procédé, comprenant en particulier un dispositif de séparation de pâte (01) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 8, dans lequel un rouleau de pâte (11) placé
sur une bande transporteuse inférieure (02) est transporté dans une direction de transport
(04) et le rouleau de pâte (11) est séparé par sections en tirant par deux lames de
séparation antérieures (05) tournantes, deux traverses de liaison (16) non séparées
restant, le rouleau de pâte (11) étant séparé au moins par sections au passage par
une lame de séparation arrière (08) tournant autour d'un axe de rotation (09) arrière.
14. Procédé selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
le rouleau de pâte (11) est mis en rotation par une bande transporteuse supérieure
(03) de sorte que la traverse de liaison (16) est située dans une position prédéterminée
relativement à un axe de rouleau (12).
15. Procédé selon la revendication 14,
caractérisé en ce qu'
une vitesse de bande supérieure (vo) de la bande transporteuse supérieure (03) est égale à la vitesse de bande inférieure
(vu) de la bande transporteuse inférieure (02) et le rouleau de pâte (11) est transporté
sans mouvement rotatif en transport et/ou que l'axe de rotation antérieur (06) est
disposé au-dessus de la bande transporteuse supérieure (03) dont la vitesse de bande
supérieure (vo) est supérieure à la vitesse de bande inférieure (vu), par quoi le rouleau de pâte (11) effectue un mouvement rotatif contre la direction
de rotation de la lame de séparation antérieure (05) en transport.
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 15,
caractérisé en ce qu'
une vitesse périphérique (vv) de la lame de séparation antérieure (05) et/ou une vitesse périphérique (vh) de la lame de séparation arrière (08) est supérieure à une vitesse de bande inférieure
(vu) de la bande transporteuse inférieure (02) et est inférieure à la double vitesse
de bande inférieure (vo) et/ou correspond à 1,05 fois la vitesse de bande supérieure (vo).
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 16, comprenant en particulier
un dispositif de façonnage de pâte selon l'une quelconque des revendications 9 à 12,
caractérisé en ce que
le rouleau de pâte (11v/h) est façonné après l'incision, quatre sections (11a, 11b, 11c, 11d) du rouleau de
pâte (11v/h) étant pivotées de sorte que les quatre sections (12a, 12b, 12c, 12d) de l'axe de
rouleau sont essentiellement parallèles l'une par rapport à l'autre.