[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum,
insbesondere zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Zylinder eines Verbrennungsmotors
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Einspritzvorrichtungen in Verbrennungskraftmaschinen sind seit langer Zeit bekannt.
So wird in der Druckschrift
DE 369 670 eine Einspritzvorrichtung beschrieben, bei der in einer Einspritzdüse zwei oder mehrere
Strahlen erzeugt werden, die sich im Verbrennungsraum kreuzen. Der Sinn dieser Anordnung
liegt darin, dass die mit hoher Geschwindigkeit austretenden Brennstoffstrahlen im
Verbrennungsraum aufeinanderprallen, wodurch eine äußerst innige Zerstäubung des Brennstoffs
herbeigeführt wird.
[0003] Diese Art der Einspritzdüse wurde, wie aus der Druckschrift
DE 44 07 360 A1 hervorgeht, später weiterentwickelt. In dieser Druckschrift wird eine entsprechende
Einspritzdüse mit fächerförmigem Strahl dadurch weitergebildet, dass der Strahl im
Brennraum gedreht werden kann, so dass sich die eingespritzte Kraftstoffmenge auf
die gewünschte Luftmenge verteilen kann. Zwar ist durch das Verdrehen eines Fächerstrahls
eine bessere Verteilung des Kraftstoffs möglich, hierzu wird jedoch eine entsprechende
Zeit benötigt. Für einen optimalen Motorbetrieb ist jedoch eine kurze und vollständige
Verbrennung von Vorteil, um den dadurch bedingten Druckanstieg möglichst effizient
nutzen zu können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff
vorzuschlagen, mittels der eine verbesserte Tropfengrößenverteilung und/oder Brennstoffverteilung
im Brennraum möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch
dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
[0006] Dementsprechend zeichnet sich eine erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch aus, dass
die Strahlkanäle über die Umfangsfläche eines Düsenkörpers verteilt angeordnet sind,
und dass die Fächerebenen der Mehrfachstrahldüsen quer und/oder geneigt zur geometrischen
Achse des Düsenkörpers ausgerichtet sind, wobei die Führung der Strahlkanäle derart
ist, dass diese gegenüber der Hauptachse der Einspritzvorrichtung unter einem Winkel
stehen, sodass die durch Fächerdüsen erzeugte Sprühzone pyramidenförmig ausgestaltet
ist.
[0007] Eine erfindungsgemäße Prallzone liegt dabei bereits dann vor, wenn sich zwei oder
mehrere Brennstoffstrahlen nur bereichsweise berühren oder überschneiden, wodurch
bereits teilweise der erfinderische Effekt verursacht wird.
[0008] Durch die Verwendung einer Multistrahldüse, beispielsweise einer Doppelstrahldüse
wird der Vorteil der feinen Zerstäubung derartiger Düsen genutzt. Eine feine Zerstäubung
bewirkt eine schnelle Verdampfung des Brennstoffs bei weitgehend homogenem Brennstoff-Luft-Mischungsverhältnis.
Die feine Zerstäubung bietet eine große Oberfläche des flüssigen Brennstoffs, die
für eine solche Verdampfung vorteilhaft ist. Die große Oberfläche ist auch bei bereits
erfolgter Zündung von Vorteil, da auch bei etwaiger noch vorhandener flüssiger Oberfläche
von Brennstofftröpfchen die Verbrennung bei einer entsprechend großen Oberfläche erheblich
wirkungsvoller abläuft.
[0009] Durch die Verwendung mehrerer derartiger Mehrfachstrahldüsen kann der Brennraum räumlich
definiert und in kurzer Zeit ausgesprüht werden, so dass in einem entsprechend kleinen
Zeitintervall eine gute Brennstoffluftverteilung im Brennraum erreicht wird.
[0010] Es hat sich gezeigt, dass derartige Doppelstrahldüsen einen Fächerstrahl ausbilden,
der sich im Wesentlichen unter dem Winkel aufspannt, in dem die Teilstrahlen aufeinander
prallen. Beim Aufeinanderprallen erfolgt eine feine Zerstäubung, wobei die Ausbreitungsrichtung
der Brennstofftröpfchen nahezu vollständig von der Düse weg weist, was für einen Verbrennungsvorgang
wiederum von Vorteil ist, da somit eine Belastung der Düsen durch Ruß oder dergleichen
Partikel, die bei der Verbrennung entstehen können, vermieden wird. Es hat sich weiterhin
gezeigt, dass durch eine Doppelstrahldüse ein sehr flacher Fächerstrahl ausgeprägt
werden kann, dessen Ausdehnung, z.B. als winkelförmige Ausdehnung, in der durch die
beiden Brennstoffstrahlen definierten Fächerebene deutlich größer ist als in Querrichtung
zu dieser Fächerebene.
[0011] Dieser Umstand kann vorteilhafterweise dazu genutzt werden, um einen flachen Brennraum
gezielt mit einem Brennstoffnebel zu füllen. Bei entsprechender Anordnung der Mehrfachstrahldüsen
bzw. Doppelstrahldüsen kann gewissermaßen eine nahezu scheibenförmige Brennstoffverteilung
bei sehr feiner Zerstäubung erzielt werden. Dies ist insbesondere bei Hubkolbenmotoren
von Vorteil, die im oberen Totpunkt der Hubbewegung einen solchen scheibenförmigen
Brennraum aufweisen.
[0012] Eine solche quasi scheibenförmige Brennstoffverteilung wird bevorzugt mit Mehrfachstrahldüsen
erzielt, deren Fächerebenen im Wesentlichen scheibenparallel ausgerichtet sind.
[0013] Durch erfindungsgemäße Mehrfachstrahldüsen kann jedoch auch jede andere Brennstoffverteilung
durch entsprechende Anordnung der Fächerebenen erzielt werden. So kann eine Fächerebene
durchaus auch parallel zur Zylinderachse oder zu einer Mittelachse eines Injektors
ausgerichtet sein. Auch geneigte Fächerebenen in schrägen Winkelanordnungen sind möglich.
[0014] Durch unterschiedliche Düsenöffnungen kann auch die Eindringtiefe des Brennstoffs
in den Brennraum beeinflusst werden. Dabei können verschiedene Mehrfachstrahldüsen
mit unterschiedlichen Düsenöffnungen ebenso Verwendung finden, wie Mehrfachstrahldüsen,
die strahlabhängig unterschiedliche Düsenöffnungen aufweisen.
[0015] Vorteilhafterweise wird eine erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung mit einer für
zwei oder mehrere Mehrfachstrahldüsen gemeinsamen Düsenkammer versehen, von dem die
Strahlkanäle der zwei oder mehreren Mehrfachstrahldüsen ausgehen. Dies ermöglicht
eine kompakte Bauform unter Beibehaltung von zwei oder mehreren Mehrfachstrahldüsen
oder Doppelstrahldüsen, mit den damit verbundenen Vorteilen einer verbesserten räumlichen
Verteilung des Sprühbereichs.
[0016] Vorzugsweise wird bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Verschluss für die
Trennung der Strahlkanäle von der Brennstoffzufuhr vorgesehen. Dies ermöglicht einen
getakteten Betrieb der Einspritzvorrichtung bei kompakter Bauweise.
[0017] In einer Weiterbildung dieser Ausführungsform wird ein gemeinsamer Verschluss für
die Brennstoffzufuhr von zwei oder mehreren Mehrfachstrahldüsen vorgesehen. Hierdurch
wird der konstruktive Aufwand verringert und wiederum die Möglichkeit einer kompakten
Bauweise bei gemeinsamer Taktung der Mehrfachstrahldüsen geschaffen.
[0018] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Düsenkammer mit einem
Verschlusselement als verschließbares Sackloch ausgebildet, wobei die Strahlkanäle
in Strömungsrichtung hinter dem Verschlusselement die Wandung der Düsenkammer durchsetzen.
[0019] Durch diese Bauweise ist es möglich, eine Vielzahl von Strahlkanälen in der Wandung
der Düsenkammer anzubringen, wobei die Brennstoffzufuhr zugleich mit nur einem Verschlusselement
taktbar ist.
[0020] Gemäß der Erfindung werden die Strahlkanäle über die Umfangsfläche der Düsenkammer
verteilt angeordnet, um eine entsprechende gute räumliche Verteilung des Sprühbereichs
des Brennstoffs zu erzielen.
[0021] Vorteilhafterweise werden wenigstens zwei Mehrfachstrahl- oder Doppelstrahldüsen
mit zueinander parallelen Fächerebenen quer zu den Fächerebenen versetzt angeordnet.
Durch die Maßnahme können benachbarte Mehrfachstrahldüsen oder Doppelstrahldüsen sehr
nahe zueinander benachbart ausgebildet werden. Im Extremfall ist eine Ausgestaltung
möglich, bei der sich Strahlkanäle zweier Doppelstrahldüsen in der Wandung der Einspritzvorrichtung
kreuzen, die sich kreuzenden Strömungskanäle jedoch durch diesen Versatz voneinander
getrennt sind.
[0022] Grundsätzlich ist es durch die Brennstoffversorgung aus einem gemeinsamen Brennstoffdruckraum
zwar ohne Weiteres denkbar, dass sich Strahlkanäle in der Wandung der Düse tatsächlich
treffen, d. h. miteinander in Verbindung stehen, da alle von der gleichen Düsenkammer
abgehenden Strahlkanäle mit dem gleichen Druck beaufschlagt werden. Für eine definierte
Strahlcharakteristik ist jedoch eine entsprechende Führungslänge der Flüssigkeit im
Strahlkanal von Vorteil. Insbesondere bei geringen Wandstärken empfiehlt es sich daher,
jeden Strahlkanal separat von den anderen Strahlkanälen auszubilden. Dies ist auch
unter dem Gesichtspunkt von Vorteil, dass zur Erzeugung der gewünschten Strahlcharakteristik
eine hohe Präzision und Güte bei der Fertigung der Strahlkanäle erforderlich ist,
die bei separater Herstellung jedes Strahlkanals, beispielsweise durch mechanisches
Bohren, aber auch durch andere Fertigungsverfahren besser zu gewährleisten ist.
[0023] Grundsätzlich sind zwar auch schlitzförmige Strahlkanäle denkbar, die ein eher dreidimensionales
Sprühbild erzeugen, für die Erzeugung eines flachen Sprühbildes empfiehlt sich jedoch
die Verwendung von Rundstrahlen, die durch Strahlkanäle mit rundem Querschnitt zu
erzeugen sind.
[0024] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Fächerebenen aller Mehrfachstrahl-
oder Doppelstrahldüsen parallel angeordnet. Hierdurch ergibt sich ein nahezu scheibenförmiger
Sprühbereich mit den oben angedeuteten Vorteilen. Der leichte Versatz zwischen einzelnen
Fächerebenen quer zu den Fächerebenen bringt zwar eine gewisse Höhenausdehnung des
Sprühbereichs mit sich, es ist jedoch nach wie vor ein im Wesentlichen flach ausgeprägter
Sprühbereich mehrerer Mehrfachstrahl- oder Doppelstrahldüsen in unterschiedliche Winkelrichtungen
durch eine solche Ausgestaltung möglich.
[0025] Bevorzugt werden die Mehrfachstrahl- oder Doppelstrahldüsen so angeordnet, dass sie
über einen Winkel von 360° im Wesentlichen gleichförmig verteilt liegen. Hierdurch
kann beispielsweise ein flacher zylinderförmiger Brennraum gut ausgesprüht werden.
[0026] Wie bereits oben angeführt, werden gemäß der Erfindung andere Orientierungen der
Fächerebenen vorgesehen, z. B. um eine großvolumigere Brennstoffverteilung in der
Tiefe zu erzielen.
[0027] Dabei können auch unterschiedliche Fächerorientierungen, z. B. kombiniert in vertikaler
und horizontaler Richtung, bezogen auf die Injektor- oder die Zylinderachse, vorgesehen
werden. Auch Zwischenstellungen mit geneigter, schräger Fächerebene, bezogen auf die
Injektor- oder Zylinderachse, sind denkbar.
[0028] Vorzugsweise werden zudem vorbestimmte Freiräume aus dem Sprühbereich der Mehrfachstrahldüsen
ausgespart. Dies kann beispielsweise im Bereich von Ein- oder Auslassventilen oder
aber auch im Bereich einer Zündkerze von Vorteil sein, um diese Bauelemente vor Verunreinigung,
insbesondere vor Verkokung oder Verrußen zu schützen. Die Aussparung aus dem Sprühbereich
kann durch entsprechende räumliche Anordnung der Mehrfachstrahl- oder Doppelstrahldüsen
erzielt werden. Auch durch unterschiedliche Winkel der Strahlkanäle einer Mehrfachstrahl-
oder Doppelstrahldüse kann ein bestimmter Bereich aus dem Sprühbereich ausgeklammert
werden.
[0029] Der Winkel zwischen den Strömungskanälen einer Mehrfachstrahldüse, der zugleich den
Prallwinkel (z. B. als Winkel zwischen zwei Strahlen) bildet, unter dem die dadurch
erzeugten Brennstoffstrahlen aufeinander prallen, wird bevorzugt größer als 10° oder
20° gewählt. Dies hat sich für die Ausprägung einer fächerförmigen Brennstoffverteilung
unter den in Verbrennungsmotoren, insbesondere Hubkolbenmotoren herrschenden Drücken
und der entsprechenden Kurzzeitdynamik des Einspritzvorgangs als vorteilhaft erwiesen.
Ein besonders gutes Sprühbild hat sich bei Prallwinkeln zwischen 30° und 50°, z. B.
40° ergeben. Der Prallwinkel kann an die gewünschte Brennstoffverteilung angepasst
werden. Wird beispielsweise eine größere Eindringtiefe in den Brennraum gewünscht,
so können kleinere Prallwinkel gewählt werden. Andererseits ergibt ein größerer Prallwinkel
einen breiteren Fächerstrahl.
[0030] Über den Abstand der Strahlen zueinander und durch den Prallwinkel kann darüber hinaus
auch der Abstand der Prallzone, d. h. des Ortes, an dem die Strahlen unter dem Prallwinkel
aufeinanderprallen, zum Düsenkörper festgelegt werden.
[0031] Die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung eignet sich beispielsweise gut für Betriebsdruckdifferenzen
zwischen der Hochdruckseite im Innern der Düsenkammer und der Niederdruckseite außerhalb
größer 100 bar vorzugsweise größer 150 bar. Oberhalb dieser Druckdifferenzen bildet
sich der gewünschte Sprühbereich mit einer Dynamik und Zerstäubung, die für den Betrieb
in einem Verbrennungsmotor gut geeignet ist. Für den Einsatz in anderen Verbrennungsvorrichtungen
können auch bei kleineren Druckdifferenzen die Verteilung und die Feinheit der Brennstoffzerstäubung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung genutzt werden.
[0032] Die erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung wird in vorteilhafter Weise in einen sogenannten
Injektor integriert, der als Baueinheit an Verbrennungsvorrichtungen montierbar ist.
Solche Injektoren können beispielsweise in den Zylinderkopf von Hübkolbenmotoren montiert
werden. Sie sind bevorzugt elektronisch ansteuerbar, um die Kraftstoffdosierung in
der gewünschten Menge im erforderlichen zeitlichen Ablauf vorzunehmen.
[0033] In der Regel werden derartige Injektoren an eine gemeinsame Druckleitung (common
rail) angeschlossen. Grundsätzlich können sie jedoch auch einzeln mit einem entsprechenden
Druckgenerator (Pumpe/Düse) versehen werden.
[0034] Die Erfindung ist grundsätzlich bei einer Vielzahl von Verbrennungsvorgängen verwendbar.
Diese können kontinuierliche oder diskontinuierliche Verbrennung erfordern. Eine kontinuierliche
Verbrennung wäre beispielsweise beim Einsatz in Turbinen oder Heizungsbrenner denkbar.
[0035] Je nach Anwendungsfall und Form des Brennraums kann die Anordnung und Orientierung
der Mehrfachstrahldüsen variieren. So können z. B. mehrere Mehrfachstrahldüsen in
Bezug auf eine geometrische Achse des Düsenkörpers in axialer Richtung versetzt und/oder
umfangsseitig verteilt angeordnet sein und/oder die Fächerebenen der Mehrfachdüsen
quer und/oder parallel und/oder geneigt zur Achse des Düsenkörpers ausgerichtet sein.
Die Fächerebenen zweier oder mehrerer Mehrfachstrahldüsen können auch zueinander geneigt
ausgerichtet sein.
[0036] Bevorzugt wird die Erfindung in getakteten Verbrennungsvorrichtungen eingesetzt,
in denen die gute, räumlich definierte und schnell aufzubauende Brennstoffverteilung
bei hohem Zerstäubungsgrad von besonderem Nutzen ist.
[0037] Insbesondere bei Hubkolbenmotoren ist in der Regel eine scheibenförmige Brennstoffverteilung
im flachen Brennraum beim oberen Totpunkt des Hubkolbens wünschenswert. Für diese
Anwendung werden mehrere Mehrfachstrahl- oder Doppelstrahldüsen vorteilhafterweise
so angeordnet, dass sie im montierten Zustand der Einspritzdüsen parallel zur Hauptebene
des Brennraums absprühen. Bei einem zum Hubkolben oder zur Zylinderachse parallelen
Einbau eines solchen Injektors bedeutet dies, dass die Strahlkanäle der Mehrfachstrahl-
bzw. Doppelstrahldüsen quer zur Längsachse des Injektors abgehen. Bei schräger Einbaulage
des Injektors bzw. der Düsenkammer, von der die Strahlkanäle abgehen, können die Strahlkanäle
bezogen auf die Achse des Injektors bzw. des Brennstoffdruckraums auch geneigt angebracht
werden, so dass die Abstrahlcharakteristik im Brennraum wiederum weitgehend parallel
zur Hauptebene des Brennraums erfolgt.
[0038] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend näher erläutert.
[0039] Im Einzelnen zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung entlang Schnittlinie III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Detaildarstellung aus Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung entlang Schnittlinie V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung entlang Schnittlinie VI in Fig. 4;
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung durch eine erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung mit Verschlussnadel,
- Fig. 8a und 8b
- Vergleichsdarstellungen zum grundsätzlichen Aufbau zwischen Sacklochdüse und Sitzlochdüse,
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung des Sprühbildes einer Einspritzvorrichtung in perspektivischer
Darstellung und
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung einer Einspritzvorrichtung beim Einsatz in einem Verbrennungsmotor.
[0040] Die Einspritzvorrichtung 1 gemäß Fig. 1 umfasst einen im Wesentlichen zylinderförmigen
Injektorkopf 2 mit einem Kegelstumpf 3 zur Querschnittsverjüngung an dem Austrittsende
der Einspritzvorrichtung 1, an den sich ein kuppelförmiger Düsenkörper 4 anschließt,
der in seinem Innenraum eine Düsenkammer ausbildet. Der Düsenkörper 4 ist hierzu hohlförmig
und umfasst Strahlkanäle, die nachfolgend näher beschrieben werden. Die Einspritzvorrichtung
1 ist zudem rund und zentrisch einer Hauptachse H ausgebildet.
[0041] In der Detailvergrößerung gemäß Fig. 4 sind winkelförmige Aussparungen 5 im Düsenkörper
4 erkennbar, in denen Strahlkanäle 6 ausmünden. Wie in der Schnittdarstellung gemäß
den Fig. 5 und 6 erkennbar ist, dienen die winkelförmigen Aussparungen 5 dazu, eine
zur jeweiligen Austrittsfläche rechtwinklig angeordnete Fläche zur Bohrung von runden
Strahlenkanälen 6, 7 bereitzustellen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn
die Strahlkanäle 6, 7 mechanisch gebohrt werden. Die Durchmesser der Bohrungen für
die Strahlkanäle 6, 7 werden bevorzugt deutlich < 500 pm gewählt, beispielsweise <
150 µm, vorzugsweise im Bereich von 100 µm. Derartige Strahlkanäle bieten unter den
in Verbrennungsmotoren herrschenden Betriebsbedingungen eine gute Verteilung und Zerstäubung
des Brennstoffs.
[0042] Wie in den Fig. 5 und 6 erkennbar ist, sind jeweils paarweise zwei Strahlkanäle 6,
7 unter einem Winkel α zueinander angeordnet. Der Scheitelpunkt S dieses Winkels α
definiert die Prallzone einer aus jeweils zwei Strahlkanälen 6, 7 gebildeten Doppelstrahldüse
8. Durch eine derartige Ausgestaltung von Strahlkanälen 6, 7 ergibt sich in Strahlrichtung
hinter dem Scheitelpunkt S bzw. hinter der Prallzone S ein Fächerstrahl 9, dessen
Geometrie im Wesentlichen durch die geradlinige Verlängerung der Strahlkanäle 6, 7
vorgegeben ist.
[0043] Grundsätzlich könnte auch an Stelle einer Doppelstrahldüse 8 als Mehrfachstrahldüse
eine Düse mit mehr als zwei Strahlen, beispielsweise eine Dreifachstrahldüse, verwendet
werden, bei der drei oder mehrere Strahlen in einem gemeinsamen Scheitelpunkt S zusammenlaufen.
So könnte beispielsweise in der Mitte der Strahlen 6, 7 ein dritter Strahl auf den
Scheitelpunkt S gerichtet sein. Durch derartige Mehrfachstrahldüsen kann beispielsweise
gegenüber einer Doppelstrahldüse die Geschwindigkeitsverteilung im Fächerstrahl beeinflusst
werden.
[0044] Die Querschnitte der Strahlkanäle (6, 7) sind im dargestellten Ausführungsbeispiel
für alle Mehrfachstrahldüsen 8 gleich gewählt. Dies kann jedoch auch variiert werden.
Die Querschnitte verschiedener Strömungskanäle 6, 7 einer Mehrfachstrahldüse 8 können
ebenso verschieden gewählt werden, wie die Querschnitte von Strahlkanälen 6, 7 verschiedener
Mehrfachstrahldüsen 8.
[0045] Es hat sich jedoch im Versuch gezeigt, dass mit der Verwendung von Doppelstrahldüsen
gemäß dem Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäßen Vorteile gut realisierbar sind.
[0046] Der Prallwinkel α, der zugleich den Winkel zwischen den beiden Strahlen 6, 7 einer
Doppelstrahldüse bildet und die Ebene des Fächerstrahls 9 definiert, sollte dabei
möglichst nicht zu klein gewählt werden. Versuche haben mit Winkeln > 10° oder > 20°,
bevorzugt > 30° und idealerweise um die 40° gute Ergebnisse erbracht.
[0047] Wie aus den Figuren 1 bis 6 hervorgeht, können die Fächerstrahlen 9 mit zueinander
parallelen Fächerebenen erzeugt werden. In Fig. 5 liegen beispielsweise vier Doppelstrahldüsen
8 in einer Ebene, die der Schnittebene V gemäß Fig. 4 entspricht. Weitere vier Doppelstrahldüsen
8 sind in einer Ebene angeordnet, die der Schnittebene VI in Fig. 4 entspricht. Alle
diese Doppelstrahldüsen sind derart angeordnet, dass ihre Fächerebenen parallel und
im dargestellten Ausführungsbeispiel senkrecht zur Hauptachse H der Einspritzvorrichtung
1 stehen.
[0048] Grundsätzlich werden gemäß der Erfindung jedoch die Fächerebenen auch unter einem
Winkel β (siehe Fig. 4) zur Hauptachse H mit Einspritzvorrichtung 1 angeordnet, so
dass die Fächerebene bzw. das flache Sprühbild, das durch die Doppelstrahldüsen 8
erzeugt wird, ebenfalls zur Hauptachse H geneigt ist. Die genaue geometrische Ausgestaltung
hängt u. a. von der Einbaulage eines Injektorkopfs 2 in dem jeweiligen Brennraum ab.
Auch die Verwendung unterschiedlicher β-Winkel ist denkbar, wie dies beispielsweise
anhand der Winkel β
1 und β
2 in Figur 8a dargestellt ist.
[0049] Wie in Fig. 4 erkennbar ist, sind im dargestellten Ausführungsbeispiel Doppelstrahldüsen
8 in zwei verschiedenen, um den Versatz oder Abstand A versetzten Ebenen V, VI angebracht,
d. h. sie sind quer zur Fächerebene der Fächerstrahlen 9 angeordnet. Durch diese Anordnung
lässt sich eine größere Anzahl von Doppelstrahldüsen umfangseitig verteilt anbringen,
ohne dass sich die Strahlkanäle 6, 7 in der Wandung des Düsenkörpers 4 treffen. Trotz
des geringen Versatzes A wird dennoch ein im Wesentlichen flaches Sprühbild durch
die Gesamtheit aller Doppelstrahldüsen 8 erzeugt. Bei Bedarf kann aber durch mehrere
solcher Ebenen und/oder durch einen größeren Versatz A auch ein in axialer Richtung
ausgedehnteres, z. B. säulenartiges Sprühbild erzeugt werden. Fig. 7 zeigt eine der
Fig. 3 entsprechende Darstellung der Vorrichtung 1, wobei zusätzlich eine Injektornadel
10 als Verschlusselement vorgesehen ist. Die Injektornadel 10 sitzt auf einem Ventilsitz
11, der im Übergang des Düsenkörpers 4 zum Kegelstumpf 3 angebracht ist. Die Injektornadel
10 dichtet somit den Düsenkörper 4 gegenüber dem Injektorkopf 2 ab.
[0050] In dieser Ausführungsform spricht man von einer sogenannten Sacklochdüse, wie sie
in anderer Ausprägung in Fig. 8a dargestellt ist. Bei einer Sacklochdüse wird ein
Sackloch durch ein Verschlusselement 12 verschlossen, wobei die Strahlkanäle 13 gegenüber
dem Innenraum 14 des Düsenkörpers offen bleiben. Der Innenraum 14 des Düsenkörpers
bildet dabei ein gewisses Totvolumen.
[0051] Grundsätzlich kann eine erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung 1 auch als sogenannte
Sitzlochdüse ausgebildet werden, wie sie in Fig. 8b dargestellt. In diesem Fall verschließt
das Verschlusselement 12 unmittelbar die Strahlkanäle 13, die dementsprechend im Bereich
des Ventilsitzes 15 ausmünden.
[0052] Es hat sich gezeigt, dass sich in der Ausprägung als Sacklochdüse ein gleichmäßigeres
Einspritzverhalten realisierbar ist, was besonders wichtig ist für die Kleinstmengendosierung
bei den Vor- und Nacheinspritzungen von Verbrennungsmotoren. Bei einer Sitzlochdüse
kann bei Kleinsthüben ein ungleiches Spraybild entstehen, was auf fertigungsbedingte
Toleranzen zurückzuführen ist. Mit einem erhöhten Aufwand im Bereich dieser Toleranzen
kann jedoch auch eine Sitzlochdüse gute Ergebnisse liefern. Die Sitzlochdüse bietet
gegenüber der Sacklochdüse den Vorteil eines kleineren Totvolumens.
[0053] Im Falle einer Sacklochdüse kann das Totvolumen durch die Anordnung und Form des
Verschlusselementes, z. B. der Injektornadel 10 beeinflusst werden. Vorteilhafterweise
wird die Injektornadel 10 so gestaltet, dass sie das Totvolumen im Bereich des Düsenkörpers
im geschlossenen Zustand minimiert.
[0054] Die Führung der Strahlkanäle 13 in den Ausführungsvarianten gemäß Fig. 8a und 8b
ist derart, dass diese gegenüber der Hauptachse H leicht unter einem Winkel stehen.
Dies hat zur Folge, dass die durch Fächerdüsen erzeugte Sprühzone nicht mehr eben,
sondern leicht pyramidenförmig ausgestaltet ist. Dies ist gemäß der Erfindung beabsichtigt.
[0055] Bei einem Hubkolbenmotor kann auch ein ebenes Sprühbild anzustreben sein, wie es
beispielsweise in Fig. 9 dargestellt ist. Bei einer Einspritzvorrichtung 1 gemäß Fig.
9 mit regelmäßig umfangseitig verteilten Doppelstrahldüsen 8 ergibt sich eine gleichmäßige
ebene Verteilung von Fächerstrahlen 9, die jeweils schmale Freizonen 15 begrenzen,
in denen kein oder nur wenig Brennstoff versprüht wird. Wie anhand von Fig. 9 gut
erkennbar ist, kann durch Anordnung und Ausgestaltung der Doppelstrahldüsen 8 die
Geometrie des Sprühbildes definiert gestaltet werden. Durch einen kleineren Prallwinkel
bei einer Doppelstrahldüse kann beispielsweise eine bestimmte Freizone 15 vergrößert
werden. Durch Wegfall oder andere Positionierung einer Doppelstrahldüse kann die Freizone
15 ebenfalls gestaltet werden. Beispielsweise kann ein gesamter Fächerstrahl 9 ausgespart
werden, um an dieser Stelle beispielsweise ein Ein- oder Auslassventil oder aber eine
Zündkerze aus dem Sprühbereich auszusparen.
[0056] Das in Fig. 9 dargestellte Sprühbild eignet sich besonders für die Verwendung in
einem Hubkolbenmotor. Zur Veranschaulichung hierzu ist in Fig. 10 ein Zylinder 16
sowie der zugehörige Kolben 17 eines Hubkolbenmotors schematisch dargestellt. Der
Kolben 17 befindet sich im oberen Totpunkt. Der Zylinderkopf ist nicht dargestellt,
um den Blick in den aufgeschnittenen Zylinder 16 freizugeben. Der Zylinderkopf würde
den Brennraum 18 auf Höhe der Dichtfläche 19 verschließen, so dass der Injektor 20
durch den Zylinderkopf hindurch in den Brennraum 18 ragt. Dies entspricht einer üblichen
Geometrie in Hubkolbenmotoren, die einen flachen scheibenförmigen Brennraum 18 ergibt.
[0057] In diesem Fall ist eine entsprechend flache Ausgestaltung des Sprühbilds des Injektors
20 von Vorteil. Das in Fig. 10 dargestellte Sprühbild entspricht dem Sprühbild gemäß
Fig. 9, wie es beispielsweise von einer Einspritzvorrichtung gemäß den Fig. 1 bis
6 erzielbar ist. In der Ausführung gemäß Fig. 10 ragt der Injektor 20 zentral in den
Zylinder 16 parallel und konzentrisch hinein. In diesem Fall ist es von Vorteil, die
Doppelstrahldüsen 8 in der Tat quer zur Hauptachse H des Injektors anzuordnen, wie
es in Fig. 4 mit dem Winkel β angedeutet ist. Falls erwünscht, kann der Injektor 20
jedoch auch zur Hauptachse des Zylinders 16 geneigt in den Brennraum eingebracht werden,
wobei zur Erzeugung eines quer zur Hauptachse des Zylinders 16 verlaufenden Sprühbilds
eine entsprechende Neigung der Fächerebenen der Doppelstrahldüsen 8 möglich ist. In
diesem Fall wäre der Winkel β, wie er in Fig. 4 eingezeichnet ist, abweichend von
dem rechten Winkel zu wählen.
[0058] Wie bereits mehrfach angedeutet, kann durch entsprechende Anordnung und Ausgestaltung
der Mehrfachstrahldüsen das Sprühbild dem jeweiligen Brennraum der Verbrennungsvorrichtung
angepasst werden. Wesentlich für die Erfindung ist der Umstand, dass mit mehreren,
gleichzeitig beaufschlagten Mehrfachstrahldüsen, insbesondere Doppelstrahldüsen zum
einen eine hervorragende Zerstäubung mit kleinsten Tröpfchen und der damit verbundenen
großen Oberfläche des Brennstoffs erzielbar ist, wobei zugleich eine ausgezeichnete
Anpassung an die Geometrie des Brennraums und somit eine sehr gleichmäßige und schnelle
Verteilung des Brennstoffs im Brennraum möglich ist.
Bezugszeichenliste:
[0059]
- 1
- Einspritzvorrichtung
- 2
- Injektorkopf
- 3
- Kegelstumpf
- 4
- Düsenkörper
- 5
- Aussparung
- 6
- Strahlkanal
- 7
- Strahlkanal
- 8
- Doppelstrahldüse
- 9
- Fächerstrahl
- 10
- Injektornadel
- 11
- Ventilsitz
- 12
- Verschlusselement
- 13
- Stahlkanal
- 14
- Innenraum
- 15
- Freizone
- 16
- Zylinder
- 17
- Kolben
- 18
- Brennraum
- 19
- Dichtfläche
- 20
- Injektor
1. Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum, insbesondere zum Einspritzen
von Kraftstoff in einen Zylinder eines Verbrennungsmotors, wobei eine Mehrfachstrahldüse
(8) mit wenigstens zwei Strahlkanälen (6, 7) zur Erzeugung wenigstens zweier, in einer
Prallzone (S) wenigstens teilweise aufeinander prallender Brennstoffstrahlen vorgesehen
ist, wobei zwei oder mehrere solcher Mehrfachstrahldüsen (8) vorgesehen sind und wobei
die Mehrfachstrahldüsen (8) durch die wenigstens zwei Strahlkanäle (6, 7) eine Fächerdüse
zur Erzeugung eines Fächerstrahls (9) bilden, dessen Ausdehnung in einer Fächerebene
größer ist als in Querrichtung zu dieser Fächerebene, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlkanäle (6, 7) über die Umfangsfläche eines Düsenkörpers (4) verteilt angeordnet
sind, und dass die Fächerebenen der Mehrfachstrahldüsen (8) quer und/oder geneigt
zur geometrischen Achse des Düsenkörpers (4) ausgerichtet sind, wobei die Führung
der Strahlkanäle (6, 7, 13) derart ist, dass diese (6, 7, 13) gegenüber der Hauptachse
(H) der Einspritzvorrichtung (1) unter einem Winkel stehen, sodass die durch Fächerdüsen
erzeugte Sprühzone pyramidenförmig ausgestaltet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinsame Düsenkammer (4) vorgesehen ist, von dem die Strahlkanäle (6, 7) von
zwei oder mehreren Mehrfachstrahldüsen (8) ausgehen.
3. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement (10) für den Verschluss der Brennstoffzufuhr vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsames Verschlusselement (10) für den Verschluss der Brennstoffzufuhr für
zwei oder mehrere, insbesondere für alle Mehrfachstrahldüsen (8) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenkammer ein mit einem Verschlusselement (10) verschließbares Sackloch bildet,
wobei die Strahlkanäle (6, 7) in Strömungsrichtung hinter dem Verschlusselement (10)
die Wandung der Düsenkammer durchsetzen.
6. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlkanäle (6, 7) als Rundkanäle ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Mehrfachstrahldüsen (8) mit zueinander parallelen Fächerebenen angeordnet
sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Mehrfachstrahldüsen (8) mit zueinander nicht parallelen Fächerebenen
angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Mehrfachstrahldüsen (8) mit zueinander parallelen Fächerebenen quer
zu den Fächerebenen versetzt angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fächerebenen aller Mehrfachstrahldüsen (8) parallel zueinander liegen.
11. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vorbestimmte Freiräume (15) aus dem Sprühbereich der Mehrfachstrahldüsen (8) ausgespart
sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Prallwinkel zweier aufeinander prallender Strahlen > 10° oder > 20°, vorzugsweise
zwischen 30° und 50° ausgebildet ist.
13. Injektor für eine Verbrennungsvorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in einen
Brennraum, insbesondere eines Verbrennungsmotors, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Einspritzvorrichtung (1) nach einem der vorgenannten Ansprüche umfasst.
14. Verbrennungsmotor mit einer Vorrichtung zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (1) gemäß einem der vorgenannten Ansprüche zum Einspritzen von Kraftstoff
in den Brennraum vorgesehen ist.