| (19) |
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(11) |
EP 2 651 267 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.09.2016 Patentblatt 2016/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.12.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2011/002073 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/079561 (21.06.2012 Gazette 2012/25) |
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| (54) |
BILDERRAHMEN
PICTURE FRAME
CADRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.12.2010 DE 102010054418
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.2013 Patentblatt 2013/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Hartlieb, Achim |
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71717 Beilstein (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hartlieb, Achim
71717 Beilstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Witte, Weller & Partner Patentanwälte mbB |
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Postfach 10 54 62 70047 Stuttgart 70047 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-97/14131 DE-U1-202008 007 220 US-B1- 6 176 029
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DE-U1- 20 005 194 US-A1- 2002 066 218 US-B1- 6 962 017
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Bilderrahmen, gemäß Anspruch 1.
[0002] Es sind Bilderrahmen bekannt, die als fertige Elemente in verschiedenen Längs- und
Querabmessungen verfügbar sind und nach der am besten geeigneten Größe ausgewählt
werden. Dabei erfolgt eine Anpassung an das zu rahmende Bild oder es wird mittels
eines Passepartout der Größenunterschied zwischen Bilderrahmen und Bild ausgeglichen.
Derartige bekannte rechteckige zweidimensionale Bilderrahmens werden üblicherweise
an einer gerade Wand aufgehängt. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind bei derartigen
üblichen Bilderrahmen beschränkt.
[0003] Die
DE 200 05 194 U1 offenbart einen Wechselrahmen zur Aufnahme von flächenhaften Gegenständen, wie Bilder,
Poster, Plakate, mit den Rahmen begrenzenden Rahmenleisten. Die Rahmenleisten weisen
je ein Basisprofil und ein verschwenkbar mit dem Basisprofil angeordnetes Abdeckelement
auf, die - in einer geschlossenen Stellung - den im Rahmen befindlichen Gegenstand
teilweise überdecken und ihn gegen ein an dem Rahmen angeordnetes Gegenstück verklemmen.
Ferner weist das Basisprofil auf der von dem Abdeckelement abgewandten Seite mindestens
eine Ausnehmung zur Aufnahme von Funktionselementen auf. Die
DE 200 05 194 U1 offenbart einen Bilderrahmen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0004] Die
WO 97/14131 A1 offenbart einen Halter zur Aufnahme von Postern und dergleichen, insbesondere für
den Außenbereich. Der Halten weist eine steife rückseitige Platte auf, eine transparente
Abdeckfolie und eine Mehrzahl an Rahmenabschnitten, die die rückseitige Platte als
Rahmen begrenzen. Die Abschnitte weisen ein fixiertes Profil auf, das mit der rückseitigen
Platte verbunden wird, und ein bewegliches Profil, das mit dem fixierten Profil verklemmt
werden kann, um die Abdeckfolie mit dem fixierten Profil in Druckkontakt zu halten.
[0005] Schließlich offenbart die
US 6,962,017 ein umfangseitiges Rahmensystem für Poster und Ähnliches, bei welchem ohne starre
rückseitige Platte eine feste Fixierung der Poster möglich ist. Das System weist eine
Basisstruktur und eine Klemmstruktur auf, sowie eine transparente Abdeckung. Die Basisstruktur
weist eine Reihe an Klemmelementen auf, und zwar jeweils eines für die Rahmenelemente,
wobei die Klemmelemente Stifte aufweisen, die in diesen entsprechenden Aufnahmen,
die sich entweder an den Rahmenelementen, der transparenten Abdeckung oder dem Poster
selber befinden, passend eingeführt werden.
[0006] Ferner sind Bilderrahmen bekannt (
DE 195 40 889 A1), die aus zwei U-förmigen Rahmenhälften zusammengesetzt sind, deren obere und untere
Rahmenprofile auf gleicher Höhe verlaufen. Die beiden Rahmenhälften sind im Bereich
der oberen und unteren Rahmenprofile entweder über Eck oder geradlinig fluchtend zusammengesetzt.
Beim Zusammensetzen über Eck sind die Rahmenprofile mit dem Eckwinkel entsprechenden
Gehrungsschnitten versehen. Die Rahmenprofile bestehen jeweils aus Leisten, die einen
Innenfalz zur Aufnahme des Randes eines Bildes sowie ggf. eines vorderseitigen Schutzglases
und einer rückseitigen Stützplatte aufweisen. An zumindest einer Leiste kann eine
Aufhängeeinrichtung zur Wandbefestigung angeordnet sein. Aufgrund der Abwinkelung
ist die Bilderrahmenfläche in zwei Flächenabschnitte unterteilt, die in einer senkrecht
verlaufenden Eckkante aneinander anschließen. Dabei verlaufen die Flächenabschnitte
jeweils eben. Ein derartiger Bilderrahmen ermöglicht eine Übereckaufhängung.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bilderrahmen der eingangs genannten
Art zu schaffen, der größenvariabel an jede Bildgröße angepasst werden kann, einfach
und kostengünstig ist und eine einfache und leichte Handhabung durch den Benutzer
ermöglicht. Dabei sollen auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der
Bilderrahmen dreidimensional im Raum auch über Eck angeordnet, z. B. aufgehängt, werden
kann mit Anpassbarkeit an jede Bildgröße, die ein Mindestmaß überschreitet, so dass
z. B. auch ein großes Poster mit beliebigen Abmessungen in einem Raum über Eck von
Wand zu Wand eingerahmt aufgehängt werden kann oder mehrere Poster aneinander gereiht
werden können und auch ein Panoramabild im Raum rundherum in einem Rahmen dargeboten
werden kann.
[0008] Die Aufgabe ist bei einem Bilderrahmen der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung
durch die Merkmale im Anspruch 1 gelöst. Weitere Erfindungsmerkmale und vorteilhafte
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Der erfindungsgemäße Bilderrahmen ermöglicht baukastenmäßig verschiedenste individuelle
Gestaltungen in Abhängigkeit von den Wünschen und Gegebenheiten. Dabei sind die einzelnen
Rahmenprofile leicht zu handhaben. Aufgrund der vorderseitigen Halteelemente am Trägerprofil
kann dort in einfacher Weise zumindest eine vordere Abdeckfolie zusammen mit dem Präsentationsblatt,
z. B. Bild, Poster od. dgl., am Trägerprofil angebracht werden. Danach kann durch
horizontales Ansetzen und Aufklipsen das Abdeckprofil als vorderer Abschluss aufgesetzt
werden. Die einzelnen Rahmenprofile sind mittels Verbindungsmitteln leicht und einfach
an ihren Stoßstellungen miteinander verbindbar. Die einzelnen Rahmenprofile können
als lineare Rahmenprofile und bogenförmige Rahmenprofile gestaltet sein, wodurch sich
vielfältige Gestaltungsformen für Bilderrahmen eröffnen. Auch sind Kombinationen aus
ebenflächigen und gekrümmten Bilderrahmenteilen möglich. Dabei sind sowohl konkave
Krümmungen darstellbar oder statt dessen oder zusätzlich dazu auch Bilderrahmenbereiche
mit konvexen Krümmungen. Die jeweilige Krümmung kann sich über einen Eckbereich von
z. B. 90° oder kleiner oder größer erstrecken. Die Erfindung macht es möglich, ein
z. B. sehr großes Bild, Poster od. dgl. in beliebigem Maß hochkant oder quer über
Eck von Wand zu Wand eingerahmt aufzuhängen oder ein Panoramabild im Raum rundherum
aufzuhängen oder aufzustellen, ohne dass man dabei auf die üblichen Funktionen eines
Bilderrahmens, d. h. Schutz des Bildes, Rahmendesign und Farbgebung od. dgl., verzichten
muss. Alle die Größe bestimmenden Rahmenprofile des Bilderrahmens bestehen aus leicht
bearbeitbarem Material, insbesondere Kunststoff oder Aluminium, und können einfach
auf die benötigte Länge gekürzt werden und mittels jeweiliger Verbindungsmittel zusammengesteckt
und zu einem Bilderrahmen zusammengefügt werden. Auch Vergrößerungen durch lineare
Verlängerungen linearer Rahmenprofile sind möglich. Mit der Erfindung ist ein Baukastensystem
zur variablen Gestaltung von Bilderrahmen eröffnet. In jeder Gestaltung ist der Bilderrahmen
vom Benutzer leicht zu handhaben. Nach Anbringung der Abdeckfolie mit Präsentationsblatt
z. B. Poster, Bild od. dgl., und Anbringung dieses am jeweiligen Trägerprofil kann
durch einfaches Ansetzen und Aufklipsen das Abdeckprofil als vorderer Abschluss aufgesetzt
werden. Die Verbindung ist durch die Klipsverbindung mit zusammenwirkenden Klipselementen
gesichert, kann aber bedarfsweise auch wieder gelöst werden. Durch den Abschluss mittels
der Abdeckprofile und durch in jeweiligen Eckbereichen vorgesehene Abdeckkappen ergibt
sich ein optisch ansprechendes Bild auf der Vorderseite des Bilderrahmens. Durch den
Bilderrahmen sind verschiedene Benutzungsmöglichkeiten eröffnet, z. B. eine Wandbefestigung
an stationären oder auch mobilen Wänden im Raum. Eine Platzierung hochkant oder quer
ist möglich. Bei allem ist der Bilderrahmen aus nur wenigen Bauteilen gebildet, und
somit leicht, einfach und insbesondere auch kostengünstig.
[0010] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung. Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung
unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch
Hinweis auf die Ansprüche darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale
als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung erwähnten Merkmale
sowie auch die allein aus den Zeichnungen entnehmbaren Merkmale weitere Bestandteile
der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht
in den Ansprüchen erwähnt sind.
[0011] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Bilderrahmens gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Bilderrahmens gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Ansicht der Einzelheit III in Fig. 1, überwiegend
von der Rückseite her,
- Fig. 4
- eine schematische perspektivische Ansicht der Einzelheit in Fig. 3, betrachtet in
Pfeilrichtung IV,
- Fig. 5
- eine schematische perspektivische Ansicht der Einzelheit III in Fig. 1, ähnlich Fig.
3,
- Fig. 6
- eine schematische perspektivische Ansicht eines eckseitigen Verbindungsmittels der
Ecke VI in Fig. 1,
- Fig. 7
- eine schematische perspektivische Ansicht eines eckseitigen Verbindungsmittels im
Eckbereich VII in Fig. 4,
- Fig. 8
- einen schematischen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 1,
- Fig. 9
- eine schematischen Vorderansicht eines Trägerprofils eines Rahmenprofils,
- Fig. 10
- eine schematische perspektivische Vorderansicht eines Endes eines Trägerprofils, versehen
mit einem längsseitigen Verbindungsmittel an einem Ende,
- Fig. 11
- eine schematische perspektivische rückseitige Ansicht eines Trägerprofils, versehen
mit einem längsseitigen Verbindungsmittel an einem Ende und einem Abdeckprofil,
- Fig. 12
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Abdeckprofils.
[0012] In den Zeichnungen und hierbei insbesondere in Fig. 1 und 2 ist ein Bilderrahmen
10 gezeigt, der aus einzelnen Rahmenprofilen zusammengesetzt ist, wobei die dadurch
erreichten Gestaltungsformen in Fig. 1 und 2 voneinander deutlich verschieden sind
und damit verdeutlicht ist, dass durch die einzelnen mittels Steckverbindung zusammensetzbaren
Rahmenprofile ein größenvariables System geschaffen ist, das an jede gewünschte Bildgröße
angepasst werden kann und außerdem dreidimensional im Raum frei hängend oder stehend
angeordnet werden kann oder an vertikalen Flächen, z. B. Wandflächen, Flächen von
im Raum befindlichen Tragwänden od. dgl. angebracht werden kann mit Anpassung an den
Verlauf der jeweiligen Wandfläche.
[0013] In Fig. 1 ist ein Bilderrahmen 10 dargestellt, der z. B. an einer vertikalen Wand
11 anliegt bzw. gehalten ist, die aus drei aneinander anschließenden und zueinander
z. B. unter einem Winkel von etwa 90° verlaufenden Wandflächen 12, 13 und 14 besteht.
Die Wandflächen 12 und 13 bilden eine erste Ecke 15. Die Wandflächen 13 und 14 bilden
eine zweite Ecke 16. Auch wenn diese Ecken 15, 16 hier als 90°-Ecken dargestellt sind,
kann der Eckwinkel auch kleiner oder größer 90° sein. Bei der Wand 11 kann es sich
um eine feststehende Raumwand handeln oder statt dessen auch um eine z. B. bei Ausstellungen
od. dgl. genutzte mobile Demonstrationswand.
[0014] Der Bilderrahmen 10 in Fig. 1 ist aus einzelnen Rahmenprofilen zusammengesteckt,
von denen die im Bereich der Ecke 15 befindlichen obere und untere bogenförmige Rahmenprofile
17 sind, die starr oder vorzugsweise flexibel sein können, und von denen die übrigen
lineare Rahmenprofile 18 sind. Ein oberes und ein unteres lineares Rahmenprofil 18
sind dabei an die bogenförmigen Rahmenprofile 17 angeschlossen und damit durch Steckverbindung
verbunden. An diese schließen sich im Bereich der Ecke 16 obere und untere lineare
Rahmenprofile 18 an, die mittels eckseitiger Verbindungsmittel 19 mit diesen verbunden
sind. Zwischen den oberen und unteren waagerechten Rahmenprofilen 18 verläuft am Ende
ein vertikales lineares Rahmenprofil 18, das im Eckbereich mittels eckseitiger Verbindungsmittel
20 angeschlossen sind. Am in Fig. 1 linken Ende des Bilderrahmens 10 verläuft ebenfalls
vertikal ein lineares Rahmenprofil 18, das ebenfalls über eckseitige Verbindungsmittel
20 an die oberen und unteren bogenförmigen Rahmenprofile 17 angeschlossen ist. Die
horizontalen linearen Rahmenprofile 18 sind an die oberen und unteren bogenförmigen
Rahmenprofile 17 über längsseitige Verbindungsmittel 21 angeschlossen.
[0015] Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel eines Bilderrahmens 10 fehlen
im Vergleich zu Fig. 1 das obere und untere lineare Rahmenprofil 18, das sich über
die längsseitigen Verbindungsmittel 21 an die oberen und unteren bogenförmigen Rahmenprofile
17 anschließt. Dadurch ist der Bilderrahmen 10 an die im Vergleich zu Fig. 1 schmalere
Wandfläche 13 angepasst, derart, dass sich im Bereich der wandseitigen Ecke 15 die
oberen und unteren bogenförmigen Rahmenprofile 17 erstrecken bishin zur Ecke 16 und
von dort die beiden oberen und unteren linearen Rahmenprofile 18 abstreben, die über
die eckseitigen Verbindungsmittel 19 angeschlossen sind.
[0016] Durch Fig. 1 und 2 und die dortigen Gestaltungen des Bilderrahmens 10 wird deutlich,
dass mittels der Rahmenprofile 17, 18, die bedarfsweise auf unterschiedliche Längen
abgelängt werden können, vielfältige Gestaltungsformen von Bilderrahmen 10 möglich
sind.
[0017] Einzelheiten der einzelnen Rahmenprofile 17, 18 sind nachfolgend anhand von Fig.
8 und 12 erläutert. Jedes Rahmenprofil 17, 18 weist ein Trägerprofil 30 und ein mit
dem Trägerprofil 30 lösbar durch insbesondere Aufstecken verbindbares Abdeckprofil
50 auf. Diese Gestaltung gilt sowohl für die bogenförmigen Rahmenprofile 17 als auch
für die linearen Rahmenprofile 18, wobei diese bei einem Ausführungsbeispiel derart
flexibel sein können, dass ein linear verlaufendes Rahmenprofil durch Biegen zu einem
bogenförmigen Rahmenprofil 17 umgestaltet werden kann.
[0018] Am Trägerprofil 30 sind Halteelemente 31 in Form vorspringender Zapfen 32 vorgesehen,
die dort auf der Vorderseite des Trägerprofils 30 z. B. angeformt sind. Die Halteelemente
31, insbesondere Zapfen 32, sind zum Halten zumindest einer vorzugsweise transparenten
Abdeckfolie 22 für ein eingelegtes Präsentationsblatt 23, z. B. Bild, Grafik od. dgl.
vorgesehen. Zweckmäßigerweise besteht die vordere Abdeckfolie 22 aus transparentem
Kunststoffmaterial, z. B. PP oder PVC. Von Vorteil ist es, wenn zusätzlich zu dieser
vorderen Abdeckfolie 22 eine rückseitige Folie 24 vorhanden ist, die z. B. mit der
vorderen Abdeckfolie 22 kantenverschweißt ist. Das Präsentationsblatt 23, z. B. Bild,
wird zwischen die Abdeckfolie 22 und die rückseitige Folie 24 gelegt und ist damit
fixiert. Die Abdeckfolie 22 und rückseitige Folie 24 hat z. B. im oberen Bereich der
Kantenverschweißung eine Lochreihe 25 zum Anhängen an den Halteelementen 31, insbesondere
Zapfen 32.
[0019] Zwischen dem Trägerprofil 30 und dem Abdeckprofil 50 sind zusammenwirkende Klipselemente
33, 51 für eine Klipsverbindung zwischen dem Trägerprofil (30) und dem Abdeckprofil
50 vorgesehen. Die Klipselemente 33 bestehen z. B. aus einzelnen Klipsklammern 34
mit zwei beabstandeten Klipsschenkeln an der Vorderseite des Trägerprofils 30, während
die anderen Klipselemente 51 z. B. aus einzelnen Klipsnasen oder aus einer durchlaufenden
Klipsnasenleiste 52 an der Rückseite des Abdeckprofils 50 bestehen können. Statt der
einzelnen Klipsklammern 34 kann auch eine durchlaufende Küpsklammerleiste vorgesehen
sein. Statt der Klipsnasenleiste 52 können auch einzelne Klipsklammern vorgesehen
sein. In beiden Fällen haben die Klipsklammern 34 am Trägerprofil 30 oder bei einem
anderen Ausführungsbeispiel am Abdeckprofil 50 in Längsrichtung einen Abstand voneinander.
Es versteht sich, dass abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel die Verhältnisse
auch vertauscht sein können, derart, dass z. B. die Klipsklammern 34 am Abdeckprofil
50 und die Klipsnasenleiste 52 am Trägerprofil 30 vorgesehen sind.
[0020] Es versteht sich, dass bei der Lochreihe 25 am z. B. oberen Rand der Folien 22, 24
der Lochabstand abgestimmt ist auf den Abstand, den die einzelnen Halteelemente 31,
insbesondere Zapfen 32, in Längsrichtung voneinander haben.
[0021] Das Trägerprofil 30 weist auf der Rückseite im Bereich des oberen Randes und des
unteren Randes jeweils eine abgestufte durchlaufende Kehle 35, 36 auf. Im Bereich
der oberen Kehle 35 befinden sich nach hinten vorstehende, vorzugsweise längs einer
Reihe folgende, Stifte 37, an denen bei Bedarf Aufhängeelemente 38 zum Aufhängen des
Bilderrahmens 10 halterbar sind, die mit entsprechenden Öffnungen 39 im gleichen Abstand
wie die Stifte 37 versehen sind und z. B. auf die Stifte 37 aufgeklipst werden können.
Die Aufhängeelemente lagern dabei in der oberen rückseitigen Kehle 35 und schließen
rückseitig mit der Rückseite des Trägerprofils 30 überstandslos ab. Aufgrund der Reihen
der Stifte 37 bei allen Rahmenprofilen 17, 18 können einzelne Aufhängeelemente 38
nach Wahl an nahezu beliebiger Stelle und an jedem Rahmenprofil 17, 18 angebracht
werden, auch zur seitlichen und/oder unteren Befestigung des Bilderrahmens an der
Wandfläche 12 bis 14.
[0022] Ferner weist das Trägerprofil 30 quer hindurchführende Durchbrechungen 40 für hindurchgreifende
Befestigungsmittel auf, z. B. in die Wand 11 eingebrachte Schrauben, Nägel od. dgl.
Auf der Vorderseite weist das Trägerprofil 30 eine Nut 41 auf, die nach vorn hin offen
ist und sich oberhalb der unteren Kehle 36 durchlaufend erstreckt. Unterhalb der Nut
41 verläuft flächig eine Brustfläche 42, die als Anlagefläche für die Folien 22, 24
mit dem Präsentationsblatt 23 dazwischen dient.
[0023] Das Abdeckprofil 50 weist einen horizontalen oberen durchlaufenden Schenkel 43 auf,
der das Trägerprofil 30 an dessen oberer Schmalfläche 43 übergreift und vorzugsweise
auf dieser Schmalfläche 43 aufliegt. Ferner weist das Abdeckprofil 50 einen unteren
Randteil 54 auf, der bogenförmig ist und zum Trägerprofil 30 hinweist, wobei dieser
Randteil 54 z. B. die Folie 22, 24 mit eingelegtem Präsentationsblatt 23 gegen die
Vorderseite, insbesondere gegen die Brustfläche 42, des Trägerprofils 30 drücken kann
und eine Klemmwirkung erzielt.
[0024] Das Abdeckprofil 50 ist im Querschnitt bogenförmig gekrümmt, und zwar mit konvexer
Krümmung, wobei die rückseitige Hohlseite dem Trägerprofil 30 zugewandt ist. Stattdessen
ist auch ein anders geformter Querschnitt möglich, z. B. ein eckiger, z. B. mit zwei
oder mehreren Ecken, oder ein genuteter oder ein sonst wie runder. Rückseitig des
Abdeckprofils sind die Klipselemente 51 in Form der Klipsnasenleiste 52 und ferner
eine innere Leiste 55 angeordnet, die beispielsweise als oberer Anschlag für die an
den Halteelementen 31 gehaltenen Folien 22, 24 mit Präsentationsblatt 23 dazwischen
dienen kann. Die Leiste 55 kann auch zur Versteifung beitragen. Sie verläuft in Abstand
unterhalb der Klipsnasenleiste 52.
[0025] Das Abdeckprofil 50 besteht z. B. aus einem Extrusions- bzw. Strangpressprofil z.
B. aus Kunststoff, Leichtmetall, z. B. Aluminium, od. dgl. Es kann bedarfsweise auf
verlangte Abmessungen gekürzt werden. Für bogenförmige Rahmenprofile 17 kann das Abdeckprofil
50 in flexibler Gestaltung bedarfsweise entsprechend gebogen werden. Es versteht sich,
dass stattdessen aber auch vorgebogene Abdeckprofile 50 für bogenförmige Rahmenprofile
17 bereitgestellt sein können.
[0026] Man erkennt, dass mehrere lineare Rahmenprofile 18 vorgesehen sind, die durch Aneinandersetzen
z. B. in Längsrichtung verlängerbar sind oder die unter Bildung von Ecken mit Winkeln
von 90° oder abweichend davon aneinandersetzbar sind, wobei deren aneinanderstoßene
Trägerprofile 30 über bereits genannte längsseitige Verbindungsmittel 21 und/oder
eckseitige Verbindungsmittel 19, 20 verbindbar sind. Diese Verbindungsmittel 19 bis
21 weisen etwa Doppel-T-Form auf mit einem Mittelteil 60 und davon beidseitig abstrebenden
oberen Stegen 61 und unteren Stegen 62, die so bemessen-sind, dass diese in die rückseitigen
Kehlen 35, 36 zweier aneinanderstoßender Trägerprofile 30 eingreifen können und flächig
mit der Rückseite des jeweiligen Trägerprofils 30 abschließen können. Die Verbindungsmittel
19 bis 21 weisen ferner zwischen den Stegen 61, 62 zu beiden Seiten abstrebende Federstege
63 auf, die aus oberen und beabstandet davon verlaufenden unteren Federzungen gebildet
sind. Die Federstege 63 greifen klemmend in die vorderseitigen Nuten 41 zweier aneinanderstoßender
Trägerprofile 30 ein, wobei die parallelen Zungen einfedern können. Die Stege 61,
62 und die Federstege 63 sind am freien Ende mit Keilflächen versehen, die das Einfahren
der Stege 61, 62 in die Kehlen 35, 36 und der Federstege 63 in die Nut 41 erleichtern.
Auf ihren Kontaktflächen, mit denen die Stege 61, 62 und Federstege 63 mit zugeordneten
Flächen der Kehlen 35, 36 und Nuten 41 des Trägerprofils 30 in Berührung gelangen,
weisen die Stege 61, 62 und Federstege 63 Verzahnungen 64, 65 und 66, Rändelungen
od. dgl. die Reibhaftung steigernde Oberflächenerhöhungen auf, wie insbesondere aus
Fig. 10 ersichtlich ist.
[0027] In Fig. 10 und 11 sind längsseitige Verbindungsmittel 21 gezeigt, die zur Längsverbindung
von in Längsrichtung aneinandergesetzten Trägerprofilen 30 und somit zur Verlängerung
linearer Rahmenprofile 18 dienen. Diese längsseitigen Verbindungsmittel 21 sind so
gestaltet, dass die ausgehend vom Mittelteil 60 zu beiden Seiten abstrebenden Stege
61, 62 und Federstege 63 sich in Längsrichtung und im Wesentlichen innerhalb der Ebene
des Trägerprofils 30 erstrecken. Dabei greifen die oberen beidseitigen Stege 61 in
die obere Kehle 35 zweier aneinderstoßender Trägerprofile 30 ein. In gleicher Weise
greifen die unteren Stege 62 zu beiden Seiten in die Kehlen 36 der in Längsrichtung
aneinanderstoßenden beiden Trägerprofile 30 ein. Die beidseitigen Federstege 63 greifen
in die jeweiligen vorderseitigen Nuten 41 der beiden in Längsrichtung aneinaderstoßenden
Trägerprofile 30 ein, wobei die vorderen und rückseitigen Flächen der Stege 61, 62
und Federstege 63 überstandsfrei mit den rückseitigen und vorderseitigen Flächen der
Trägerprofile 30 abschließen.
[0028] In Fig. 7 ist ein eckseitiges Verbindungsmittel 19 gezeigt, das im Bereich entsprechender
Ecken von unter einem Winkel aufeinanderstoßenden Rahmenprofilen zur Verbindung dieser
eingesetzt wird. Bei diesem eckseitigen Verbindungsmittel 19 verlaufen die oberen
Stege 61 und unteren Stege 62 sowie die Federstege 63 dazwischen, ausgehend vom Mittelteil
60, unter einem Winkel zueinander, der entsprechend dem gewünschten Eckwinkel gewählt
ist, z. B. 90° betragen kann. Für einen durchgehenden Oberflächenverlauf der Abdeckprofile
50 zweier über Eck aneinandergesetzter Rahmenprofile 18 sorgt je eckseitigem Verbindungsmittel
19 eine zugeordnete Abdeckkappe 69, die z. B. auf Höhe des oberen Schenkels 53 der
beiden angrenzenden Abdeckprofile 50 einen Durchbruch 70 enthält, der von einem oberen
Zapfen 71 des Mittelteils 60 zur Lagesicherung durchsetzt ist. Die Abdeckkappe 69
ist der Krümmung des Abdeckprofils 50 entsprechend konvex nach außen gekrümmt und
überdeckt die Außenseite des eckseitigen Verbindungsmittels 19. Man erkennt in Fig.
7, dass die Stege 61, 62 und Federstege 63 sich in solchen vertikalen Ebenen erstrecken,
die unter einem Winkel z. B. von 90° zueinander verlaufen.
[0029] In Fig. 6 ist ein eckseitiges Verbindungsmittel 20 gezeigt, über das z. B. ein horizontales
Rahmenprofil 18 mit einem vertikalen Rahmenprofil 18 im Eckbereich miteinander verbunden
werden können. Bei diesem eckseitigen Verbindungsmittel 20 ist der Mittelteil 60 als
etwa plattenförmiges, am Außenrand abgerundetes Bauteil ausgebildet, das sich innerhalb
einer vertikalen Ebene erstreckt. Die von diesem Mittelteil 60 beidseitig abstrebenden
Stege 61, 62 und Federstege 63 erstrecken sich innerhalb einer im Wesentlichen gemeinsamen
vertikalen Ebene, innerhalb der sich auch das plattenförmige Mittelteil 60 erstreckt.
Diese eckseitigen Verbindungsmittel 20 dienen zur Eckverbindung von aneinderstoßenden
horizontalen und vertikalen Trägerprofilen 30. Dem eckseitigen Verbindungsmittel 20
ist eine Abdeckkappe 72 zugeordnet, die nach außen konvex gekrümmt ist und als Eckteil
gestaltet ist, wobei die Abdeckkappe 72 auf der Innenseite vorstehende Stifte 73 aufweist,
die in hülsenförmige Stiftaufnahmen 74 des plattenförmigen Mittelteils 60 zur Befestigung
eingreifen können. Dadurch ist die Abdeckkappe 72 an das eckseitige Verbindungsmittel
20 leicht anklipsbar, wobei die Abdeckkappe 72 einen optisch ansprechenden Übergang
zwischen zwei eckseitig aneinanderstoßenden Rahmenprofilen 18 schafft.
[0030] Das jeweilige Trägerprofil 30 und/oder die Verbindungsmittel 19 bis 21 und/oder die
Abdeckkappen 69, 72 bestehen in vorteilhafter Weise aus Spritzgußteilen, insbesondere
aus Kunststoff. Dies kann auch für die Aufhängeelemente 38 gelten. Beim Abdeckprofil
50 kann der untere Randteil in vorteilhafter Weise z. B. als weichelastische Lippe
ausgebildet sein, wobei diese im 2-K-Verfahren einstückig mit dem übrigen Teil des
Abdeckprofils 50 im Extrusionsverfahren gebildet wird. Diese Lippe hat den Vorteil,
dass sie sich elastisch an die vordere Abdeckfolie 22 anlegt und eine Klemmwirkung
erzeugt und für einen dichten Abschluss sorgt. In gleicher Weise kann bedarfsweise
auch der obere Schenkel 53 gestaltet sein. Im Übrigen kann unter Umständen allein
diese Klemmeinwirkung ausreichen, um eine Abdeckfolie 22 und/oder ein Präsentationsblatt
23 zu halten.
[0031] Man erkennt z. B. aus Fig. 2 oder auch aus Fig. 1, dass beispielsweise ein Bilderrahmen
10 in der Weise gestaltet werden kann, dass zumindest ein oberes bogenförmiges Rahmenprofil
17 und zumindest ein in Abstand davon verlaufendes unteres bogenförmiges Rahmenprofil
17 für die obere und untere Rahmengestaltung verwendet werden, die an beiden Enden,
links und rechts, über vertikal verlaufende lineare Rahmenprofile 18 miteinander verbunden
werden.
[0032] Es können auch ebenflächige Bilderrahmen 10 gestaltet werden, z. B. aus insgesamt
vier linearen Rahmenprofilen 18, die zu einem Rechteck oder einem Quadrat zusammengefügt
werden. Es sind auch Kombinationen aus ebenflächigen und gekrümmten Bilderrahmenteilen
möglich, wie dies z. B. aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
[0033] Die jeweilige Krümmung der bogenförmigen Rahmenprofile 17 kann einem Abschnitt einer
Parabel, Ellipse, Hyperbel, eines Kreisbogens od. dgl. entsprechen. Auch wenn in Fig.
1 und 2 jeweils eine konkave Krümmung gezeigt ist, sind stattdessen oder zusätzlich
dazu auch Bilderrahmenbereiche mit konvexen Krümmungen darstellbar. Die jeweilige
Krümmung kann sich über einen Eckbereich von z. B. 90° oder kleiner oder größer erstrecken.
Man erkennt, dass die Erfindung es ermöglicht, ein z. B. großes Bild, Poster od. dgl.
in beliebigem Maß hochkant oder quer über Eck von Wand zu Wand eingerahmt aufzuhängen
oder gar ein Panoramabild im Raum rundherum aufzuhängen oder aufzustellen, ohne dass
man dabei auf die üblichen Funktionen eines Bilderrahmens, d. h. Schutz des Bildes,
Rahmendesign und Farbgebung od. dgl., verzichten muss. Alle die Größe bestimmenden
Rahmenprofile 17, 18 bestehen aus leicht bearbeitbarem Material, insbesondere Kunststoff
oder Aluminium, und können einfach auf die benötigte Länge gekürzt werden und mittels
der beschriebenen Verbindungsmittel 19 bis 21 zusammengesteckt und zu einem Bilderrahmen
10 zusammengefügt werden. Auch Vergrößerungen durch lineare Verlängerungen linearer
Rahmenprofile 18 sind möglich. Mit der Erfindung ist ein Baukastensystem zur variablen
Gestaltung von Bilderrahmen 10 eröffnet. Aufgrund der Durchbrechungen 40 in den Trägerprofilen
30 sind unsichtbare Wandbefestigungen möglich, da die Befestigungsstellen durch das
Abdeckprofil 50 überdeckt und unsichtbar sind.
[0034] In Fig. 2 ist angedeutet, dass zumindest ein bogenförmig gekrümmtes Rahmenprofil
17, z. B. das in Fig. 2 obere Rahmenprofil 17, ein rückwärtiges Eckteil 26 aufweisen
kann, das etwa plattenförmig ist und sich im Bereich der Ecke 15 an die Wandflächen
12, 13 anlegen kann. Das Eckteil 26 enthält einen Durchbruch 27 für die Durchleitung
z. B. von Leitungen, insbesondere elektrischen Kabeln, od. dgl. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel
ist das Eckteil 26 mit dem bogenförmig gekrümmten Rahmenprofil 17 einstückig. Bei
einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel hingegen ist das Eckteil 26 lösbar
mit dem bogenförmigen Rahmenprofil 17 verbunden. Hierbei hat das Eckteil 26 z. B.
eine dem Rahmenprofil 17 zugewandte Bogenfläche mit in dieser eingebrachten Halteelementen,
z. B. Schlitzen, die beispielsweise schwalbenschwanzförmig sein. Das bogenförmige
Rahmenprofil 17 weist in Anpassung daran z. B. auf der Rückseite des Trägerprofils
30 entsprechende Riegelelemente auf, die in die Schlitze beim Eckteil 26 formschlüssig
eingreifen können, z. B. durch Einschieben von oben her. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
ist zwischen dem Eckteil 26 und dem bogenförmigen Rahmenprofil 17, insbesondere rückseitigen
Trägerprofil 30, eine zusätzliche bogenförmige Leiste vorgesehen, die einerseits am
Eckteil 26 und andererseits am Trägerprofil 30 lösbar befestigbar ist, z. B. durch
solche Befestigungsmittel, die ein Aufstecken in horizontaler Richtung oder ein Aufschieben
in vertikaler Richtung ermöglichen. Wie Fig. 1 zweigt, kann der Bilderrahmen auch
ohne ein solches Eckteil ausgebildet sein.
[0035] Eine vorteilhafte Gestaltung des Bilderrahmens 10 zeigt Fig. 1, bei der an die bogenförmig
gekrümmten Rahmenprofile 17 in Verlängerung dieser auf der rechten Seite weitere Rahmenprofile
angeschlossen sind, wobei diese Rahmenprofile als lineare Rahmenprofile 18, wie gezeigt
ist, und/oder als gekrümmte bogenförmige Rahmenprofile 17 gestaltet sein können. Bei
der Bogenform kann sowohl eine konkave Krümmung als auch eine konvexe Krümmung in
Betracht kommen.
[0036] Der Bilderrahmen 10 ist von großem Gebrauchsnutzen. Er ermöglicht baukastenmäßig
verschiedenste individuelle Gestaltungen in Abhängigkeit von den Wünschen und Gegebenheiten.
Dabei sind die einzelnen Rahmenprofile 17, 18 mittels der Verbindungsmittel 19 bis
21 leicht und einfach verbindbar. Nach Anbringung der Folie 22, 24 mit Präsentationsblatt
23 dazwischen am jeweiligen Trägerprofil 30 kann einfach durch horizontales Ansetzen
und Aufklipsen das Abdeckprofil 50 als vorderer Abschluss aufgesetzt werden. Durch
dieses und die Abdeckkappe 69, 72 in jeweiligen Eckbereichen ergibt sich ein optisch
ansprechendes Bild auf der Vorderseite des Bilderrahmens 10. Durch den Bilderrahmen
10 sind verschiedene Benutzungsmöglichkeiten eröffnet, und zwar sowohl eine Wandanbringung
an stationären oder auch mobilen Wänden als auch eine Stehanordnung oder Hängeanordnung
in Abstand von Wänden im Raum. Eine Platzierung hochkant oder quer ist möglich. Bei
allem ist der Bilderrahmen 10 aus nur wenigen Bauteilen gebildet und somit leicht,
einfach und insbesondere auch kostengünstig.
1. Bilderrahmen, bestehend aus einzelnen Rahmenprofilen (17, 18), die zusammensetzbar
sind, wobei jedes Rahmenprofil (17, 18) ein Trägerprofil (30) und ein mit dem Trägerprofil
(30) lösbar durch Aufstecken verbindbares Abdeckprofil (50) aufweist, wobei am Trägerprofil
(30) vorderseitig Halteelemente (31) zum Halten zumindest einer vorzugsweise transparenten
Abdeckfolie (22) für ein eingelegtes Präsentationsblatt (23) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein oberes bogenförmig gekrümmtes und zumindest ein in Abstand davon verlaufendes
unteres bogenförmig gekrümmtes Rahmenprofil (17) vorliegen, wobei die bogenförmig
gekrümmten Rahmenprofile (17) eine Anpassung an den Verlauf von unter einem Eckwinkel
verlaufenden Wandflächen (12, 13, 14) ermöglichen.
2. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Trägerprofil (30) und dem Abdeckprofil (50) zusammenwirkende Klipselemente
(33, 51) für eine Klipsverbindung zwischen beiden vorgesehen sind, vorzugsweise einzelne
Klipsnasen oder eine durchlaufende Klipsnasenleiste (52) an der Rückseite des Abdeckprofils
(50) und einzelne Klipsklammern (34) oder eine durchlaufende Klipsklammerleiste an
der Vorderseite des Trägerprofils (30), oder umgekehrt.
3. Bilderrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (31) aus vorspringenden Zapfen (32) gebildet sind, denen eine Lochreihe
(25) an der Abdeckfolie (22, 24), die zum Anhängen an den Zapfen (32) dient, zugeordnet
ist.
4. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (30) quer hindurchführende Durchbrechungen (40) für hindurchgreifende
Befestigungsmittel aufweist.
5. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckprofil (50) einen unteren Randteil (54) aufweist, der zum Trägerprofil
(30) hin weist und vorzugsweise eine Abdeckfolie (22, 24) mit eingelegtem Präsentationsblatt
(23) gegen die Vorderseite (42) des Trägerprofils (30) drückt und klemmt.
6. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckprofil (50) im Querschnitt eckig, z. B. mit zwei oder mehreren Ecken, genutet,
rund, z. B. bogenförmig, vorzugsweise nach außen konvex oder nach innen konkav gekrümmt
ist, oder einen in anderer Weise geformten Querschnitt aufweist.
7. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klipselemente (51) des Abdeckprofils (50) und eine innere Leiste (55) auf der
Innenseite des Abdeckprofils (50) angeordnet sind.
8. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch lineare Rahmenprofile (18) und bogenförmige Rahmenprofile (17), wobei die Rahmenprofile
(17, 18) vorzugsweise flexibel biegbar sein können.
9. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch mehrere lineare Rahmenprofile (18), die durch Aneinandersetzen in Längsrichtung verlängerbar sind oder unter Bildung von Ecken
unter einem Winkel von z. B. etwa 90° oder davon abweichend aneinander setzbar sind,
wobei deren aneinander stoßende Trägerprofile (30) über Verbindungsmittel (19 bis
21) verbindbar sind.
10. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (30) an der Rückseite im Bereich des oberen Randes und des unteren
Randes jeweils eine abgestufte durchlaufende Kehle (35, 36) aufweist, worin die Verbindungsmittel
(19 bis 21) etwa Doppel-T-Form aufweisen mit beidseitigen, in die Kehlen (35, 36)
zweier aneinander stoßender Trägerprofile (30) eingreifenden oberen und unteren Stegen
(61 , 62), worin die Stege (61, 62) und Federstege (63) solcher eckseitiger Verbindungsmittel
(9), die zur Eckverbindung von in etwa 90°-Ecken aneinander gesetzten Trägerprofilen
(30) ausgebildet sind, unter einem Winkel von etwa 90° zueinander verlaufen und worin
den eckseitigen Verbindungsmitteln (19, 20) Abdeckkappen (69, 72) zugeordnet sind,
die im Eckbereich an die Abdeckprofile (50) anschließen, worin vorzugsweise die Abdeckkappen
(72) an die eckseitigen Verbindungsmittel (19, 20) anklipsbar sind.
11. Bilderrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung einem Abschnitt einer Parabel, Ellipse, Hyperbel, eines Kreisbogens
od. dgl. entspricht.
12. Bilderahmen nach Anspruch 1 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung konkav oder konvex ist.
13. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 oder 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung sich über einen Eckbereich von z. B. 90° oder kleiner oder grösser erstreckt.
14. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 oder 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an die bogenförmig gekrümmten Rahmenprofile (17) in Verlängerung dieser weitere Rahmenprofile
(17, 18) angeschlossen sind, die gekrümmt sind und/oder geradlinig sind und über die
Verbindungsmittel (19 bis 21) verbunden sind, oder
dadurch gekennzeichnet, dass an die bogenförmig gekrümmten Rahmenprofile (17) und/oder geradlinigen Rahmenprofile
(18) über Eck unter einen Winkel von z. B. 90° geradlinige Rahmenprofile (18) oder
gekrümmte Rahmenprofile (7) angeschlossen sind.
15. Bilderrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein bogenförmig gekrümmtes Rahmenprofil (17) ein rückwärtiges Eckteil (26)
aufweist.
1. Picture frame, consisting of individual frame profiles (17, 18), which can be assembled,
wherein each frame profile (17, 18), has a carrier profile (30) and a cover profile
(50) which can be detachably connected to the carrier profile (30) by being clipped
thereonto, wherein on the front of the carrier profile (30) holder elements (31) are
provided for holding at least a preferably transparent cover film (22) for an inserted
presentation sheet (23), characterized in that at least one upper arcuate curved frame profile and, running in a distance thereof,
at least one lower arcuate curved frame profile (17) are provided, wherein the arcuate
curved frame profiles (17) allow for an adaption to wall surfaces (12, 13, 14) comprising
an corner angle.
2. The picture frame of claim 1, characterized in that, between the carrier profile (30) and the cover profile (50), clipping elements (33,
51) are provided, which interoperate with one another for forming a clipping connection
therebetween, preferably singular clip noses or a continuous clip nose ledge (52)
on the back of the cover profile (50) and singular clip cramps (34) or a continuous
clip cramp ledge on the front of the cover profile (30) or vice versa.
3. The picture frame of claim 1 or 2, characterized in that the holding elements (31) are formed from projecting pins (32) which have attributed
thereto a row of holes (25) on the cover film (22, 24), which serves for attaching
onto the pins (32).
4. The picture frame of any of claims 1 to 2, characterized in that the carrier profile (30) comprises transverse through holes (40) provided for fastening
means reaching therethrough.
5. The picture frame of any of claims 1 to 4, characterized in that the cover profile (50) comprises a lower edged portion (54) which points to the carrier
profile (30) and which preferably presses and clamps a cover film (22, 24) with an
inserted presentation sheet (23) against the front (42) or the carrier profile (30).
6. The picture frame of any of claims 1 to 5, characterized in that the cover profile (50), in cross section, is angled, with, e.g., two or more edges,
or is grooved, round, e.g. arcuate, preferably outwardly convexly curved or inwardly
concavely curved, or comprises a cross section formed in any other manner.
7. The picture frame of any of claims 2 to 6, characterized in that the clipping elements (51) of the cover profile (50) and an inner ledge (55) are
arranged on the inside of the cover profile (50).
8. The picture frame of any of claims 1 to 7, characterized by linear frame profiles (18) and arcuate frame profiles (17), wherein the frame profiles
(17, 18) can preferably be flexibly bendable.
9. The picture frame of any of claims 1 to 8, characterized by several linear frame profiles (18), which are extendable by putting them together
in longitudinal direction, or by putting them together while forming corners with
an angle of, e.g., about 90° or different therefrom, with their carrier profiles (30),
abutting with one another, are connectable via connecting means (19 to 21).
10. The picture frame of claim 1, characterized in that the carrier profile (30), on the back in the area of the upper edge and the lower
edge, respectively, comprises a continuous stepped groove (35, 36), wherein the connecting
means (19 to 21) exhibit, approximately, the form of a double-T with upper and lower
bars (61, 62) on both sides, engaging with grooves (35, 36) of two abutting carrier
profiles (30), wherein the bars (61, 62) and spring bars (63) of such corner-sided
connecting means (9), which are designed for corner connecting of carrier profiles
(30), which run in an angle of about 90° with respect to each other, run in an angle
of about 90° with respect to each other and wherein the corner-sided connecting means
(19, 20) have cover caps (69, 72) assigned thereto, which, in the corner area, connect
to the cover profiles (50), wherein preferably the cover caps (72) can be clamped
onto the corner-sided connecting means.
11. The picture frame of claim 1, characterized in that the curve corresponds to a portion of a parabola, ellipsis, hyperbole, circular arc
or similar.
12. The picture frame of claim 1 or 11, characterized in that the curve is concave or convex.
13. The picture frame of any of claims 1 or 11 to 12, characterized in that the curve extends over a corner area of, e.g., 90° or smaller or larger.
14. The picture frame of any of claims 1 or 11 to 13, characterized in that additional frame profiles (17, 18) are connected to the arcuate curved frame profiles
(17) to extend them, which are curved and/or linear and which are connected via the
connecting means (19, 20), or characterized in that linear frame profiles (18) or curved frame profiles (7) are, around a corner with
a angle of, e.g., 90°, attached to the arcuate curved frame profiles (17) and/or linear
frame profiles (18).
15. The picture frame of any of claims 1 to 14, characterized in that at least one arcuate curved frame profile (17) has a rear corner section (26).
1. Cadre, constitué de profilés de cadre individuels (17, 18) qui peuvent être assemblés,
chaque profilé de cadre (17, 18) présentant un profilé porteur (30) et un profilé
de recouvrement (50) pouvant être connecté de manière amovible au profilé porteur
(30) par enfichage, des éléments de retenue (31) au niveau de la face avant étant
prévus sur le profilé porteur (30) pour retenir au moins un film de recouvrement de
préférence transparent (22) pour une feuille de présentation insérée (23), caractérisé en ce qu'au moins un profilé de cadre supérieur courbé en forme d'arc et au moins un profilé
de cadre inférieur courbé en forme d'arc s'étendant à distance de celui-ci (17) sont
prévus, les profilés de cadre courbés en forme d'arc (17) permettant une adaptation
à l'allure des surfaces de paroi (12, 13, 14) s'étendant sous forme angulaire.
2. Cadre selon la revendication 1, caractérisé en ce que des éléments d'enclipsage (33, 51) coopérant entre le profilé porteur (30) et le
profilé de recouvrement (50) sont prévus pour une connexion par enclipsage entre les
deux, de préférence des ergots d'enclipsage individuels ou une nervure d'ergots d'enclipsage
continue (52) au niveau de la face arrière du profilé de recouvrement (50) et des
pinces d'enclipsage individuelles (34) ou une nervure de pinces d'enclipsage continue
au niveau de la face avant du profilé porteur (30), ou inversement.
3. Cadre selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de retenue (31) sont formés de tourillons saillants (32) auxquels est
associée une rangée de trous (25) au niveau du film de recouvrement (22, 24), qui
sert à l'accrochage aux tourillons (32).
4. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que le profilé porteur (30) présente des orifices de passage transversal (40) pour des
moyens de fixation traversants.
5. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le profilé de recouvrement (50) présente une partie de bord inférieure (54) qui est
tournée vers le profilé porteur (30), et de préférence un film de recouvrement (22,
24) avec une feuille de présentation insérée (23) presse contre la face avant (42)
du profilé porteur (30) et la serre.
6. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le profilé de recouvrement (50) est courbé en section transversale angulairement,
par exemple avec deux ou plus de deux coins, sous forme rainurée, ronde, par exemple
en forme d'arc, de préférence est courbé de manière convexe vers l'extérieur ou concave
vers l'intérieur, ou présente une section transversale formée d'une autre manière.
7. Cadre selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que les éléments d'enclipsage (51) du profilé de recouvrement (50) et une nervure intérieure
(55) sont disposés sur la face interne du profilé de recouvrement (50).
8. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé par des profilés de cadre linéaires (18) et des profilés de cadre en forme d'arc (17),
les profilés de cadre (17, 18) pouvant de préférence être fléchis de manière flexible.
9. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé par plusieurs profilés de cadre linéaires (18) qui peuvent être prolongés dans la direction
longitudinale en les plaçant les uns contre les autres ou qui peuvent être placés
les uns contre les autres en formant des coins suivant un certain angle de par exemple
environ 90° ou autre, leurs profilés porteurs (30) en butée les uns contre les autres
pouvant être connectés par le biais de moyens de connexion (19 à 21).
10. Cadre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé porteur (30) présente au niveau de la face arrière dans la région du bord
supérieur et du bord inférieur, à chaque fois une cannelure continue étagée (35, 36),
les moyens de connexion (19 à 21) présentant une forme approximativement en double
T avec des nervures supérieure et inférieure (61, 62) venant en prise des deux côtés
dans les cannelures (35, 36) de deux profilés porteurs (30) en butée l'un contre l'autre,
les nervures (61, 62) et les nervures élastiques (63) de tels moyens de connexion
au niveau des coins (9), qui sont réalisées pour la connexion angulaire de profilés
porteurs (30) placés les uns contre les autres suivant des angles d'approximativement
90°, s'étendant suivant un angle d'environ 90° les unes par rapport aux autres et
des capuchons de recouvrement (69, 72) étant associés aux moyens de connexion au niveau
des coins (19, 20), lesquels se raccordent dans la région des coins aux profilés de
recouvrement (50), les capuchons de recouvrement (72) pouvant de préférence être encliquetés
sur les moyens de connexion au niveau des coins (19, 20).
11. Cadre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la courbure correspond à une section de parabole, d'ellipse, d'hyperbole, d'arc de
cercle ou similaire.
12. Cadre selon la revendication 1 ou 11, caractérisé en ce que la courbure est concave ou convexe.
13. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 ou 11 à 12, caractérisé en ce que la courbure s'étend sur une région angulaire de par exemple 90° ou inférieure ou
supérieure.
14. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 ou 11 à 13, caractérisé en ce que des profilés de cadre supplémentaires (17, 18) se raccordent aux profilés de cadre
courbés en forme d'arc (17) dans le prolongement de ceux-ci, lesquels sont courbés
et/ou sont rectilignes et sont connectés par le biais des moyens de connexion (19
à 21), ou
caractérisé en ce que des profilés de cadre rectilignes (18) ou des profilés de cadre courbes (7) se raccordent
aux profilés de cadre de courbure en forme d'arc (17) et/ou aux profilés de cadre
rectilignes (18) de manière angulaire suivant un angle de par exemple 90°.
15. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins un profilé de cadre courbé en forme d'arc (17) présente une partie de coin
arrière (26).
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