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<ep-patent-document id="EP12703104B1" file="EP12703104NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2651563" kind="B1" date-publ="20140409" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.40 (30 Jan 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2651563</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20140409</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12703104.5</B210><B220><date>20120207</date></B220><B240><B241><date>20130718</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102011000748</B310><B320><date>20110215</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20140409</date><bnum>201415</bnum></B405><B430><date>20131023</date><bnum>201343</bnum></B430><B450><date>20140409</date><bnum>201415</bnum></B450><B452EP><date>20131204</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B02C   4/42        20060101AFI20120906BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B02C  25/00        20060101ALI20120906BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>WALZENMÜHLE UND VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER WALZENMÜHLE</B542><B541>en</B541><B542>ROLLER MILL AND METHOD OF OPERATING A ROLLER MILL</B542><B541>fr</B541><B542>BROYEUR À CYLINDRES ET PROCÉDÉ D'UTILISATION D'UN BROYEUR À CYLINDRES</B542></B540><B560><B561><text>EP-A2- 0 514 953</text></B561><B561><text>US-A- 4 478 371</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>ASSMANN, Björn, Olaf</snm><adr><str>Kletterrosenweg 1</str><city>59063 Hamm</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>BROSOWSKI, Werner</snm><adr><str>Derfflingerstr. 5</str><city>59075 Hamm</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>BERGER, Markus</snm><adr><str>Bernhardstr. 8</str><city>59320 Ennigerloh</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>ThyssenKrupp Resource Technologies GmbH</snm><iid>101383159</iid><irf>P 12070 EU</irf><adr><str>Graf-Galen-Strasse 17</str><city>59269 Beckum</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Tetzner, Michael</snm><sfx>et al</sfx><iid>100036625</iid><adr><str>Van-Gogh-Strasse 3</str><city>81479 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2012052052</anum></dnum><date>20120207</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2012110363</pnum></dnum><date>20120823</date><bnum>201234</bnum></B871></B870><B880><date>20131023</date><bnum>201343</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Walzenmühle und ein Verfahren zum Betreiben einer Walzenmühle mit zwei Mahlwalzen zur Zerkleinerung von Mahlgut, wobei wenigstens eine Mahlwalze angetrieben ist und die Mahlwalzen zwischen sich einen Mahlspalt zur Zerkleinerung des Mahlguts bilden und einem Aufgabeschacht, über den das Mahlgut dem Mahlspalt zugeführt wird.</p>
<p id="p0002" num="0002">Der Durchsatz derartiger Walzenmühlen, insbesondere von Gutbettwalzenmühlen, hängt bei gegebener Mühle und gegebenem Mahlgut nur noch von der Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen ab. Die maximal mögliche Umfangsgeschwindigkeit wird aber durch die Eigenschaften des Materials im Einzug begrenzt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei der Mahlung in einer Gutbettwalzenmühle werden Mahldrücke von 50 MPa und mehr eingesetzt. Das Mahlgut wird dabei eingezogen und im Gutbett zerkleinert, wobei sich so genannte Agglomerate oder Schülpen bilden, die ggf. in einem nachfolgenden Arbeitsschritt desagglomeriert werden. Bei der Mahlung muss der Luftvolumenstrom aus der Dichtedifferenz des Materials im Einzug und der Schülpe abgeführt werden. Der mit dem Aufgabematerial eingetragene Luftvolumenstrom errechnet sich aus dem Aufgabemassenstrom und der Differenz der Dichte im Einzug und der Reindichte.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Luftvolumenstrom wird ab der Kompressionszone ausgetrieben. Aufgrund der geringen Breite der Kompressionszone und des großen auszutreibenden Luftvolumenstromes entstehen entsprechend hohe Geschwindigkeiten im Aufgabeschacht. Dabei wird nicht nur das Mahlgut fluidisiert, sondern es kann durch Luftblasenbildung auch zu einer brodelnden oder gar stoßenden Wirbelschicht kommen. Durch die Luftblasenbildung kommt es zu Entmischungen im Mahlgut und zu schwankenden Durchsätzen mit daraus folgenden Vibrationen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE4404638"><text>DE 44 04 638</text></patcit> ist eine Walzenmühle mit einer Vielzahl von Mahlwalzen bekannt, die mit einem angetriebenen Mahltisch zusammenwirken, wobei das Mahlgut über einen Aufgabeschacht zugeführt wird. Über eine Differenzdruckmessung im Aufgabeschacht lassen sich Ablagerungen im Aufgabeschacht und damit eine Reduzierung der Querschnittsfläche des Schachtkanals erfassen. In Abhängigkeit der Differenzdruckmessung können Stoßzylinder angesteuert werden, die ein Ablösen etwaiger Ablagerungen bewirken.</p>
<p id="p0006" num="0006">Weiterhin ist aus der <patcit id="pcit0002" dnum="US4640464A"><text>US 4 640 464 A</text></patcit> eine Rollenmühle bekannt, bei der Mahlrollen auf einem Mahlring abrollen und das Mahlgut zwischen Mahlrolle und Mahlring zerkleinert wird. Über einen Luftstrom wird das zerkleinerte Mahlgut in einen oberhalb der Mahlrollen angeordneten Sichter getragen. Eine Steuer- und Regeleinrichtung überwacht die Zuführrate des Mahlguts in Abhängigkeit der Menge des abgeführten, zerkleinerten Mahlguts, wobei das richtige Verhältnis von Luft zu Feststoff sichergestellt wird. Der Luftstrom wird dabei insbesondere über Drucksensoren erfasst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die <patcit id="pcit0003" dnum="EP0514953A2"><text>EP 0 514 953 A2</text></patcit> beschreibt eine Walzenmühle mit zwei gegensinnig angetriebenen Mahlwalzen, die zwischen sich einen Mahlspalt zur Zerkleinerung von Mahlgut bilden, wobei das Mahlgut dem Mahlspalt über einen Aufgabeschacht zugeführt wird.</p>
<p id="p0008" num="0008">In der <patcit id="pcit0004" dnum="US4478371A"><text>US 4 478 371 A</text></patcit> wird eine Mühle zur Mahlung von Brennstoff in Kombination mit einem Sichter offenbart, wobei der Mühle Luft zur Erzeugung eines Fließbettes zugeführt wird und die Geschwindigkeit der Mühle und des Sichters derart variiert wird, das ein vorgegebener Differenzdruck im Fließbett aufrechterhalten wird, um dadurch ein im Wesentlichen konstantes Verhältnis von Luft und Brennstoff einzustellen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Walzenmühle bzw. das Verfahren zum Betreiben der Walzenmühle dahingehend weiterzuentwickeln, dass einerseits ein möglichst hoher Durchsatz gewährleistet wird und andererseits die<!-- EPO <DP n="3"> --> Luftblasenbildung mit den oben beschriebenen Nachteilen weitgehend vermieden wird.</p>
<p id="p0010" num="0010">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 6 gelöst.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die erfindungsgemäße Walzenmühle besteht im Wesentlichen aus zwei gegensinnig angetriebenen Mahlwalzen, die zwischen sich einen Mahlspalt zur Zerkleinerung von Mahlgut bilden und einem Aufgabeschacht, über den das Mahlgut dem Mahlspalt zugeführt wird. Weiterhin ist im Aufgabeschacht ein Drucksensor zur Messung des statischen Gasdrucks angeordnet, der mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung in Verbindung steht, welche die Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen in Abhängigkeit des gemessenen statischen Gasdrucks ändert.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der Druck in strömenden Medien setzt sich aus einem statischen und einem dynamischen Anteil zusammen, wobei erfindungsgemäß der statische Druck gemessen wird.</p>
<p id="p0013" num="0013">Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben der obigen Walzenmühle, wird der statische Gasdruck im Aufgabeschacht gemessen und zur Steuerung oder Regelung der Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen verwendet.</p>
<p id="p0014" num="0014">Beim Entlüften erzeugt die strömende Luft auf dem Weg von der Kompressionszone zur freien Oberfläche einen Druckabfall. Die Höhe des Drucks ist abhängig von der Porosität des Materials und vom Abstand zur freien Oberfläche. Bei gegebener Walzenmühle ist die Höhe des Druckes im nachfließenden Material also ein Maß für die Porosität des Materials und damit für die Einzugs- und Entlüftungsbedingungen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der maximale Durchsatz einer Walzenmühle wird somit durch die Porosität und damit dem Durchströmungswiderstand des Materials bestimmt. Die Porosität des Materials im Einzugsbereich ändert sich aber bei realen Mahlgütern laufend, zum einen durch unterschiedliche Korngrößenverteilungen des Aufgabegutes und zum anderen durch wechselnde Mahlbarkeiten. Änderungen der Porosität und damit des<!-- EPO <DP n="4"> --> Durchströmungswiderstandes verursachen gleichzeitig eine Änderung des statischen Druckes im nachfließenden Material.</p>
<p id="p0016" num="0016">Um diese instabilen Bedingungen auszugleichen, wird erfindungsgemäß die Drehzahl und damit die Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen angepasst, wobei der statische Gasdruck als Steuer- und/oder Regelgröße dient, der durch Anpassung der Mahlwalzendrehzahl konstant gehalten wird. Durch diese Regelung können die Störeinflüsse aus Änderungen der Porosität gezielt ausgeregelt werden und die Walzenmühle kann somit immer am Durchsatzmaximum betrieben werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.</p>
<p id="p0018" num="0018">Wenigstens einer Mahlwalze, vorzugsweise aber beiden Mahlwalzen, kann/können eine Antriebseinrichtung zugeordnet sein, die mit der Steuer- oder Regeleinrichtung in Verbindung steht und vorzugsweise einen über einen Frequenzumrichter gesteuerten Motor aufweist. Die Anpassung der Mahlwalzendrehzahl kann dabei insbesondere über einen Frequenzumrichter mit feldorientierter Drehzahlreglung erfolgen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Steuer- oder Regeleinrichtung wird vorzugsweise durch eine modellgestützte Steuer- oder Regeleinrichtung gebildet, wobei insbesondere eine modellbasierte prädiktive Steuer- oder Regeleinrichtung zur Anwendung kommen kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Im Betrieb wird ein vom Mahlgut und der zu erzielenden Feinheit abhängiger Soll-Gasdruck mit dem gemessenen, statischen Gasdruck verglichen, wobei die Mahlwalzendrehzahl verringert wird, wenn der gemessene statische Gasdruck größer als der Soll-Gasdruck ist und die Mahlwalzendrehzahl erhöht wird, wenn der gemessene statische Gasdruck kleiner als der Soll-Luftdruck ist. Die Walzenmühle kann beispielsweise mit einem Sollgasdruck in der Größenordnungen von 5 - 200 mbar, vorzugsweise von 20 - 200 mbar, Überdruck betrieben werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Walzenmühle.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die erfindungsgemäße Walzenmühle weist zwei Mahlwalzen 1, 2 zur Zerkleinerung von Mahlgut 3 auf, das über einen Aufgabeschacht 7 einem zwischen den Mahlwalzen ausgebildeten Mahlspalt 6 zugeführt wird. Die beide Mahlwalzen 1, 2 werden über zugeordnete Antriebseinrichtungen 4, 5 gegensinnig angetrieben und wirken mit einem Kraftbeaufschlagungssystem zusammen, um die Mahlkraft einstellen zu können.</p>
<p id="p0024" num="0024">Weiterhin ist im Aufgabeschacht 7 ein Drucksensor 8 zur Messung des statischen Gasdrucks angeordnet, der mit einer Steuer- oder Regeleinrichtung 9 in Verbindung steht, welche die Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen 1, 2 in Abhängigkeit des gemessenen Luftdrucks ändert. Hierfür sind die beiden Antriebseinrichtungen 4, 5 beispielsweise als Asynchronmotoren ausgebildet, die über zugehörige Frequenzumrichter 10, 11 angesteuert werden. Die Anpassung der Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen 1, 2 über die Frequenzumrichter 10, 11 kann dabei mit feldorientierter Drehzahlreglung erfolgen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Steuer- oder Regeleinrichtung 9 wird vorzugsweise durch eine modellgestützte Steuer- oder Regeleinrichtung gebildet, wobei insbesondere eine modellbasierte prädiktive Steuer- oder Regeleinrichtung zur Anwendung kommen kann.</p>
<p id="p0026" num="0026">Bei einer modellbasierten prädiktiven Regelung wird mit Hilfe eines dynamischen Modells des zu regelnden Prozesses eine Prädiktion der Zustandsentwicklung in Abhängigkeit von Systemparametern 12, und/oder Zustands- oder Messdaten 13 und/oder externen Vorgaben 14 berechnet und bewertet, mit deren Hilfe die Frequenzumrichter 10, 11 gesteuert werden. Bei den Systemparametern 12 handelt es sich beispielsweise um feste Größen, wie die Leistung der Antriebseinrichtungen<!-- EPO <DP n="6"> --> oder den Mahlwalzendurchmesser. Als Zustands- oder Messdaten 13 gehen insbesondere Durchsatzwerte oder die Mahlwalzendrehzahl ein. Die externen Vorgaben 14 werden beispielsweise durch das zu zerkleinernde Material, die gewünschte Feinheit oder die von den Mahlwalzen 1, 2 erzeugte Mahlkraft gebildet.</p>
<p id="p0027" num="0027">Aus allen Eingabewerten wird mit Hilfe des Modells ein Sollwert für den Gasdruck im Aufgabeschacht ermittelt, der mit dem über den Drucksensor 8 gemessenen statischen Gasdruck verglichen wird, wobei die Mahlwalzendrehzahl verringert wird, wenn der gemessene statische Gasdruck größer als der Sollwert ist und die Mahlwalzendrehzahl erhöht wird, wenn der gemessene statische Gasdruck kleiner als der Sollwert ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Bei den der Erfindung zugrunde liegenden Versuchen hat sich ein Sollwert für den Gasdruck in der Größenordnungen von 5 - 200 mbar, vorzugsweise von 20 - 200 mbar, Überdruck als besonders geeignet erwiesen, um einerseits einen möglichst hohen Durchsatz zu erzielen und andererseits die Luftblasenbildung im Aufgabeschacht und damit einhergehende Entmischungen des Mahlguts und schwankende Durchsätze mit daraus folgenden Vibrationen zu vermeiden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Walzenmühle mit
<claim-text>- zwei gegensinnig angetriebenen Mahlwalzen (1, 2), die zwischen sich einen Mahlspalt (6) zur Zerkleinerung von Mahlgut (3) bilden, und</claim-text>
<claim-text>- einem Aufgabeschacht (7), über den das Mahlgut (3) dem Mahlspalt (6) zugeführt wird,<br/>
<b>gekennzeichnet durch</b></claim-text>
<claim-text>- einen im Aufgabeschacht (7) angeordneten Drucksensor (8) zur Messung des statischen Gasdrucks und</claim-text>
<claim-text>- eine mit dem Drucksensor (8) in Verbindung stehende Steuer- oder Regeleinrichtung (9), welche die Umfangsgeschwindigkeit der Mahlwalzen (1, 2) in Abhängigkeit des gemessenen Gasdrucks ändert.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Walzenmühle nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens einer Mahlwalze (1, 2), vorzugsweise beiden Mahlwalzen (1, 2), eine Antriebseinrichtung (4, 5) zugeordnet ist, die mit der Steuer- oder Regeleinrichtung (9) in Verbindung steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Walzenmühle nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuer- oder Regeleinrichtung (9) durch eine modellgestützte Steuer- oder Regeleinrichtung gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Walzenmühle nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuer- oder Regeleinrichtung (9) durch eine modellbasierte prädiktive Steuer- oder Regeleinrichtung gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Walzenmühle nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Antriebseinrichtung (4, 5) einen über einen Frequenzumrichter (10, 11) gesteuerten Motor aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben einer Walzenmühle, wobei<!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim-text>- zwei Mahlwalzen (1, 2) verwendet werden, die zwischen sich einen Mahlspalt (6) zur Zerkleinerung von Mahlgut (3) bilden, und gegensinnig angetrieben werden und</claim-text>
<claim-text>- das Mahlgut (3) über einen Aufgabeschacht (7) dem Mahlspalt zugeführt wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der statische Gasdruck im Aufgabeschacht (7) gemessen und zur Steuerung oder Regelung der Mahlwalzendrehzahl verwendet wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein Sollwert für den Gasdruck in Abhängigkeit des Mahlguts (3) und der zu erzielenden Feinheit eingestellt wird und die Mahlwalzendrehzahl verringert wird, wenn der gemessene statische Gasdruck größer als der Sollwert ist und die Mahlwalzendrehzahl erhöht wird, wenn der gemessene statische Gasdruck kleiner als der Sollwert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Walzenmühle mit einem Sollgasdruck in der Größenordnungen von 5 - 200 mbar Überdruck betrieben wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Steuerung oder Regelung der Mahlwalzendrehzahl mit Hilfe einer modelgestützten Steuerung oder Regelung erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> Anpassung der Mahlwalzendrehzahl über Frequenzumrichter (10, 11) mit feldorientierter Drehzahlreglung erfolgt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Roller mill having
<claim-text>- two grinding rollers (1, 2) which are driven in opposite directions and form between them a grinding gap (6) for comminuting material to be ground (3), and</claim-text>
<claim-text>- a delivery chute (7) <i>via</i> which the material to be ground (3) is fed to the grinding gap (6),<br/>
<b>characterised by</b></claim-text>
<claim-text>- a pressure sensor (8) arranged in the delivery chute (7) for measuring the static gas pressure, and</claim-text>
<claim-text>- a control or regulating device (9) which is connected to the pressure sensor (8) and changes the circumferential speed of the grinding rollers (1, 2) in dependence on the measured gas pressure.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Roller mill according to claim 1, <b>characterised in that</b> a drive device (4, 5) is associated with at least one grinding roller (1, 2), preferably with both grinding rollers (1, 2), which drive device (4, 5) is connected to the control or regulating device (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Roller mill according to claim 1, <b>characterised in that</b> the control or regulating device (9) is formed by a model-assisted control or regulating device.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Roller mill according to claim 1, <b>characterised in that</b> the control or regulating device (9) is formed by a model-based predictive control or regulating device.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Roller mill according to claim 1, <b>characterised in that</b> the drive device (4, 5) has a motor controlled by way of a frequency converter (10, 11).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method for operating a roller mill, wherein
<claim-text>- two grinding rollers (1, 2) are used, which grinding rollers (1, 2) form between them a grinding gap (6) for comminuting material to be ground (3) and are driven in opposite directions, and<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text>
<claim-text>- the material to be ground (3) is fed to the grinding gap <i>via</i> a delivery chute (7),<br/>
<b>characterised in that</b> the static gas pressure in the delivery chute (7) is measured and used to control or regulate the rotational speed of the grinding rollers.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method according to claim 6, <b>characterised in that</b> a desired value for the gas pressure is established in dependence on the material to be ground (3) and the fineness that is to be achieved, and the rotational speed of the grinding rollers is reduced if the measured static gas pressure is greater than the desired value and the rotational speed of the grinding rollers is increased if the measured static gas pressure is less than the desired value.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to claim 6, <b>characterised in that</b> the roller mill is operated with a desired gas pressure of approximately from 5 to 200 mbar excess pressure.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method according to claim 6, <b>characterised in that</b> the control or regulation of the rotational speed of the grinding rollers takes place by means of a model-assisted control or regulation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method according to claim 6, <b>characterised in that</b> adjustment of the rotational speed of the grinding rollers takes place by way of frequency converters (10, 11) with field-oriented speed control.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Broyeur à cylindres comprenant
<claim-text>- deux cylindres de broyage (1, 2) entraînés en sens inverse et qui forment entre eux un interstice de broyage (6) pour la fragmentation de la matière à broyer (3), et</claim-text>
<claim-text>- une trémie d'alimentation (7) par laquelle la matière à broyer (3) est fournie à l'interstice de broyage (6),<br/>
<b>caractérisé</b></claim-text>
<claim-text>- <b>par</b> un capteur de pression (8) disposé dans la trémie d'alimentation (7) et servant à mesurer la pression gazeuse statique et</claim-text>
<claim-text>- par un dispositif de commande ou de régulation (9) fonctionnant en liaison avec le capteur de pression (8), dispositif de commande ou de régulation qui modifie la vitesse périphérique des cylindres de broyage (1, 2) en fonction de la pression gazeuse mesurée.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Broyeur à cylindres selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>un dispositif d'entraînement (4, 5) est associé à au moins l'un des cylindres de broyage (1, 2), de préférence aux deux cylindres de broyage (1, 2), dispositif d'entraînement qui fonctionne en liaison avec le dispositif de commande ou de régulation (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Broyeur à cylindres selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de commande ou de régulation (9) est formé par un dispositif de commande ou de régulation fonctionnant à partir de modèles.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Broyeur à cylindres selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de commande ou de régulation (9) est formé par un dispositif de commande ou de régulation prédictif basé sur des modèles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Broyeur à cylindres selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le dispositif d'entraînement (4, 5) présente un moteur commandé par un convertisseur de fréquences (10, 11).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé pour faire fonctionner un broyeur à cylindres, où
<claim-text>- sont utilisés deux cylindres de broyage (1, 2) qui forment entre eux un interstice de broyage (6) pour la fragmentation de la matière à broyer (3) et sont entraînés en sens inverse, et</claim-text>
<claim-text>- la matière à broyer (3) est fournie à l'interstice de broyage, en passant par une trémie d'alimentation (7),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la pression gazeuse statique est mesurée dans la trémie d'alimentation (7) et utilisée pour la commande ou la régulation de la vitesse de rotation des cylindres de broyage.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce qu'</b>une valeur théorique est réglée pour la pression de gaz, en fonction de la matière à broyer (3) et de la finesse de broyage à obtenir, et la vitesse de rotation des cylindres de broyage est réduite quand la pression gazeuse statique mesurée est supérieure à la valeur théorique, et la vitesse de rotation des cylindres de broyage est augmentée quand la pression gazeuse statique mesurée est inférieure à la valeur théorique.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> le broyeur à cylindres est actionné avec une pression gazeuse théorique dont les ordres de grandeur de surpression sont compris entre 5 mbar et 200 mbar.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> la commande ou la régulation de la vitesse de rotation des cylindres de broyage est effectuée à l'aide d'une commande ou d'une régulation fonctionnant à partir de modèles.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> l'adaptation de la vitesse de rotation des cylindres de broyage est effectuée par un convertisseur de fréquences (10, 11), avec une régulation - orientée champ - de la vitesse de rotation.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0001" num=","><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="164" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE4404638"><document-id><country>DE</country><doc-number>4404638</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US4640464A"><document-id><country>US</country><doc-number>4640464</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0514953A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>0514953</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="US4478371A"><document-id><country>US</country><doc-number>4478371</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0008]</crossref></li>
</ul></p>
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