[0001] Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Hausgerät, mit einem elektronischen
Anzeigefeld, und einem Bedienelement, welches zur Einstellung von Betriebsbedingungen
des Hausgeräts relativ zum Anzeigefeld bewegbar ist. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein Hausgerät mit einer entsprechenden Bedienvorrichtung.
Bedienvorrichtungen für Haushaltsgeräte, beispielsweise Backöfen, Waschmaschinen,
Wäschetrockner, Geschirrspüler oder dergleichen, sind in vielfältiger Ausgestaltung
bekannt. Hierzu sind berührsensitive Bedienvorrichtungen mit Touchbereichen ebenso
bekannt, wie Bedienelemente in Form von Drehschaltern, Drückschaltern, und somit derartigen
Bedienelementen, die zur Einstellung von Betriebsbedingungen relativ zu einer Anzeigeeinheit
bewegt werden müssen.
Gerade bei derartigen Bedienvorrichtungen mit bewegbaren Bedienelementen ist in Kombination
mit elektronischen Anzeigefeldern als Anzeigeeinheiten ein kompakter Aufbau bei gleichzeitig
nutzerfreundlicher Bedienbarkeit und intuitiv wahrnehmbarer Informationspräsentation
schwierig bis nicht möglich. Die genannten Komponenten müssen separat und auch beabstandet
zueinander angeordnet werden. Des Weiteren sind derartige Bedienelemente bekanntermaßen
sehr groß und klobig ausgebildet, sodass sie einerseits viel Platz benötigen. Dies
sowohl im Hinblick auf die generelle Größe als Knebel und somit Zylinder, als auch
im Hinblick auf das Herauserstrecken aus der Bedienvorrichtung nach vorne, um deren
Greifen und Drehen bewerkstelligen zu können. Das Dokument
JP 2010 266104 A beschreibt ein Gargerät mit einer Wähleinrichtung bei welcher ein ringförmiger Teil
um einen kreisförmigen Wählknopf angeordnet ist.
Die
EP 1 258 878 A2 beschreibt einen Drehmechanismus für ein Disc-Jockey-Musikabspielgerät.
[0002] Das Dokument
DE 20 2005 019 978 U1 beschreibt eine Bedienvorrichtung für ein Elektrogerät. Dabei ist eine Bedieneinheit
mit einem Drehregler versehen. In der Mitte des Drehreglers kann hier eine weitere
Bedieneinheit wie beispielsweise ein erhaben über die Oberseite des Drehreglers hervorstehender
Druckknopf vorgesehen sein.
Das Dokument
US 3 711 672 A beschreibt einen Herd mit Schiebereglern, welche über eine Magnetkraft in einer Vertiefung
eines Bedienfelds gehalten werden. Dabei werden die Schiebeelemente durch den geradlinigen
Rand der Vertiefung geführt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hausgerät mit einer entsprechenden
Bedienvorrichtung zu schaffen, bei welcher bzw. bei welchem die Kombination zwischen
einem elektronischen Anzeigefeld und einem relativ dazu bewegbaren Bedienelement kompakter
und dennoch im Hinblick auf die Betätigung nutzerfreundlich und leichtgängig ausgebildet
ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Hausgerät welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
gelöst.
Die Erfindung betrifft ein Hausgerät mit einer erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung.
Das Hausgerät ist insbesondere zur Zubereitung von Lebensmitteln oder zur Pflege von
Wäschestücken oder zur Reinigung von Geschirr ausgebildet. Beispielhafte Hausgeräte
können in diesem Zusammenhang ein Backofen, eine Waschmaschine, ein Wäschetrockner,
ein Geschirrspüler, ein Kühlschrank, eine Gefriertruhe sein. Eine erfindungsgemäße
Bedienvorrichtung für ein Hausgerät umfasst ein elektronisches Anzeigefeld und ein
Bedienelement, welches zur Einstellung von Betriebsbedingungen des Hausgeräts relativ
zum Anzeigefeld bewegbar ist. Das Bedienelement weist ein Vorderteil auf, welches
eine nach innen geneigte Oberseite aufweist. Dieses Vorderteil ist relativ zum Anzeigefeld
bewegbar. Durch diese Ausgestaltung im Hinblick auf die Formgebung des Vorderteils
einerseits und die Anordnung andererseits ist eine sehr kompakte Bedienvorrichtung
gerade im Hinblick auf die Komponenten des elektronischen Anzeigefelds und des Bedienelements
gewährleistet.
Dabei ist das Vorderteil ringförmig ausgebildet. Durch die Ringform des Vorderteils
und der nach innen geneigten Oberseite ist die Berührbarkeit und Betätigbarkeit durch
einen Finger eines Nutzers in besonderer Leichtgängigkeit und Zielsicherheit gewährleistet.
Das Drehen des ringförmigen Vorderteils kann sehr präzise durch einen Nutzer durchgeführt
werden.
[0003] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Vorderteil eine Vollkreisfläche aufweist,
die nach innen geneigt ist und somit quasi einen Volltrichter darstellt.
[0004] Mit einem elektronischen Anzeigefeld wird insbesondere ein Display verstanden, auf
dem Informationen dynamisch wechselnd anzeigbar sind. Dies können Informationen umfassend
Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Symbole sein.
[0005] Vorzugsweise ist das Bedienelement grundsätzlich als Ring ausgebildet. Eine Form
als voller Zylinder oder dergleichen ist daher nicht mehr vorgesehen. Zum Einen kanndadurch
Material eingespart werden und zwar im Hinblick auf das grundsätzliche Bedienprinzip
kann dies dahingehend gestaltet werden, dass der im Vergleich zum Stand der Technik
an seiner Mantelseite zu greifende Zylinder des Bedienknebels hier nicht mehr vorliegt,
sondern gerade die Vorderseite bzw. Oberseite dieses ringförmigen Vorderteils durch
einen Nutzer berührt wird und dann dieses Vorderteil gedreht wird. Es wird somit quasi
prinzipiell eine andere Fläche zur Berührung durch den Nutzer und der damit dann verbundenen
Bewegung des Bedienelements vorgesehen. Durch die Ringform ergibt sich diesbezüglich
eine sehr geeignete Form dahingehend, dass ein Bedienelement bereitgestellt wird,
welches einen relativ großen Durchmesser hat. Dieser kann größer sein als herkömmliche
zylinderförmige Bedienknebel. Gerade durch die ringförmige Ausgestaltung des Vorderteils
und die vorgesehene Berührung an der Oberseite kann dann auch das erfindungsgemäße
Bedienelement sehr exakt in eine gewünschte Drehstellung zur Einstellung von gewünschten
Betriebsbedingungen gebracht werden. Derartiges ist mit herkömmlichen zylinderförmigen
Bedienelementen nicht möglich. Denn zum Einen ist die diesbezügliche Drehbarkeit bei
Berührung lediglich an der Vorderseite dieses Hohlzylinders schwierig und mechanisch
mit größerer Kraft verbunden und bewirkt darüber hinaus keine Leichtgängigkeit und
bedingt Fehleinstellungen. Diesbezüglich sind die herkömmlichen zylinderförmigen Bedienknebel
so konzipiert, dass sie mit ihrem Durchmesser kleiner ausgestaltet sind, sodass die
Vorderseite derartiger zylinderförmiger Bedienknebel auch relativ klein ist und im
Hinblick auf die Berührung mit einem Finger aufgrund der Kraftpfade dann auch nur
sehr schwer oder gar nicht gedreht werden können.
[0006] Vorzugsweise ist das Bedienelement als Drehwähler ausgebildet. Dies bedeutet, dass
durch Einstellen verschiedener Drehstellungen die dann zugeordneten und gewünschten
Betriebsbedingungen ausgewählt und/oder eingestellt werden können.
[0007] Unter der Einstellung von Betriebsbedingungen ist allgemein sowohl die Auswahl von
Funktionsteileinheiten eines Hausgeräts als auch das Einstellen von Werten von Betriebsparametern
dieser Funktionsteileinheiten umfasst. Beispielsweise kann bei einem Backofen als
Funktionsteileinheit der Betrieb des Garraums oder einer Kochzone vorgesehen sein.
Darüber hinaus kann eine Einstellung eines Betriebsparameters, beispielsweise der
Temperatur, der Kochzone oder des Garraums entsprechend durchgeführt werden.
[0008] Das Bedienelement ist mehrteilig ausgebildet und unter dem ringförmigen Vorderteil
ist ein Gleitring angeordnet. Das ringförmige Vorderteil sitzt somit insbesondere
berührend auf dem Gleitring auf. Der Gleitring ist aus einem spezifischen Material
gefertigt, welches die Bewegbarkeit des ringförmigen Vorderteils mit möglichst wenig
Reibung begünstigt. Dadurch ist eine besonders leichtgängige und nutzerfreundliche
Drehung des Vorderteils möglich. Im Hinblick auf die Materialausgestaltung des Gleitrings
können herkömmliche und bekannte Polymermaterialien vorgesehen sein, die besonders
geringe Reibung aufweisen.
[0009] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das als Ring ausgebildete Bedienelement Magnete
aufweist, wobei in Wechselwirkung der Magnete mit feststehenden Metallelementen, insbesondere
einer ringförmigen Metallspinne, abhängig von einer Relativbewegung des Rings, insbesondere
des ringförmigen Vorderteils, zu den Metallelementen eine zugeordnete Betriebseinstellung
des Hausgeräts erfassbar ist. Die Magnete können vorzugsweise auf der Rückseite des
Vorderteils angebracht bzw. darin eingebettet sein. Die Drehstellung dieses Vorderteils
relativ zu den Metallelementen, insbesondere der ringförmigen Metallspinne, kann somit
aufgrund dieser Wechselwirkung detektiert und durch eine Steuereinheit der Bedienvorrichtung
ausgewertet werden.
[0010] Besonders vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Metallelemente an der Rückseite einer
das Anzeigefeld zumindest bereichsweise frontseitig bedeckenden Abdeckung angeordnet
sind.
[0011] Im Hinblick auf die Metallspinnen, die vorzugsweise einstückig ausgebildet sind,
ist der Durchmesser vorzugsweise im Wesentlichen entsprechend dem Durchmesser des
Gleitrings und/oder des ringförmigen Vorderteils.
[0012] Die Metallspinne weist vorzugsweise eine Dicke kleiner 1 mm, vorzugsweise 0,7 mm
auf. Sie ist vorzugsweise in einer Vertiefung an der Rückseite der Abdeckung eingebettet
bzw. angeordnet. Die flachbauende Ausgestaltung der Bedienvorrichtung wird dadurch
begünstigt. Zum anderen ist die Metallspinne dadurch positionssicher und mechanisch
stabil gehalten.
[0013] Der Gleitring ist mit dem ringförmigen Vorderteil fest verbunden und vollzieht bei
der Drehbewegung des Vorderteils der Gleitring die gleiche Drehbewegung.
[0014] In diesem Zusammenhang kann auch vorgesehen sein, dass die oben genannten Magnete
in dem Gleitring angeordnet sind.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das als Ring ausgebildete Bedienelement zumindest
bereichsweise für Licht im für den Menschen sichtbaren Spektralbereich durchlässig
ausgebildet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung können zusätzliche optische Informationen
an einen Nutzer weitergegeben werden. Neben der Kenntlichmachung des Bedienelements
für einen Nutzer im Hinblick auf die generelle Position des Bedienelements in der
Bedienvorrichtung kann dadurch auch darüber hinaus eine Betriebsbedingung individuell
optisch angezeigt werden. Es kann vorgesehen sein, dass das ringförmige Vorderteil
vollständig hinterleuchtbar ist, oder dass nur Ringabschnitte entsprechend hinterleuchtbar
sind.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bedienelement in einer vor dem Anzeigefeld
angeordneten plattenförmigen, insbesondere für das Licht des Anzeigefelds durchlässigen,
Abdeckung eingebettet ist. Diese Abdeckung ist daher mulifunktionell, da sie zum Einen
als Träger für das Bedienelement fungiert und dieses Bedienelement bauraumminimiert
aufnimmt. Zum Anderen dient es als Schutz für das Anzeigefeld, sodass dieses vor Verschleiß
oder Beschädigung geschützt wird. Durch die lichtdurchlässige Ausgestaltung kann auch
hier im Hinblick auf die Flächenausmaße eine besonders bauraumminimierte Anordnung
bereitgestellt werden.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das ringförmige Formteil, insbesondere zumindest
sein Außenrand, über die Oberseite der Abdeckung erhaben übersteht, insbesondere kleiner
1,5 mm, insbesondere kleiner 1 mm übersteht. Dies ist eine besonders hervorzuhebende
vorteilhafte Ausgestaltung. Denn gerade in Verbindung mit der trichterförmigen Oberseite
des ringförmigen Vorderteils bzw. der schräg nach innen geneigten Oberseite und diesem
geringfügigen Überstehen des Außenrands kann zum einen ein besonders sicheres Greifen
und Berühren des Bedienelements gewährleistet werden. Zum anderen kann dadurch vermieden
werden, dass mit dem Finger nicht ungewollt zu sehr an der Außenseite der Abdeckung
mit dem Finger entlanggestreift wird. Dadurch können unerwünschte Verschmutzungen
dieser Außenseite einerseits und ein ungewolltes Abrutschen des Fingers von der Oberseite
des ringförmigen Vorderteils des Bedienelements vermieden werden. Die Bewegungsführung
ist durch diese Ausgestaltung des Bedienelements besonders begünstigt und nutzerfreundlich.
[0018] Nicht zuletzt darf in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass durch diese Einbettung
des Vorderteils und diesen minimalen Überstand nur des äußeren Rands dieses ringförmigen
Vorderteils auch im Hinblick auf den Aufbau der Bedienvorrichtung bzw. dessen Bauraumtiefe
besonders minimiert ist.
[0019] Vorzugsweise ist das als Ring ausgebildete Bedienelement in einer Nut in der Vorderseite
der Abdeckung angeordnet. Dies bedeutet, dass insbesondere das ringförmige Vorderteil
und der Gleitring in dieser frontseitigen Nut angeordnet sind. Auch dadurch kann deren
Positionierung mechanisch begünstigt werden und gerade im Hinblick auf die relative
Drehbewegung besonders gut geführt werden.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass auf der Außenseite bzw. Vorderseite dieser Abdeckung
eine Nut ausgebildet ist, in der der Gleitring und das ringförmige Vorderteil versenkt
angeordnet sind. Vorzugsweise deckungsgleich ist auf der Rückseite dieser Abdeckung
eine Nut ausgebildet, in der die Metallspinne positioniert ist. Insbesondere kann
bei einer ersten Ausführung vorgesehen sein, dass zwischen den beiden Nuten und somit
auch zwischen der Metallspinne und dem Gleitring noch Material der Abdeckung dazwischen
ist.
[0021] In einer alternativen Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung eine vollständig
durchgängige Aussparung aufweist. In diese Lochaussparung können dann die genannten
Bauteile des Bedienelements eingebracht werden und es kann eine hintere Abdeckung,
beispielsweise ein Blech oder ein Kunststoffteil vorgesehen sein, welches die Konstruktion
von hinten dann verschließt. Ebenso kann vorgesehen sein, dass ein weiteres entsprechendes
Glasteil dann in dieses Loch eingebracht und befestigt wird, wobei dann darin die
genannten Bauteile des Bedienelements angeordnet sind.
[0022] Neben der bereits genannten mehrteiligen Ausgestaltung des Bedienelements kann jedoch
auch eine einstückige bzw. einteilige Ausführung vorgesehen sein.
[0023] Auch hier kann eine bereits oben angesprochene Möglichkeit der Hinterleuchtung vorgesehen
sein, wobei dann in dem Ring entsprechende dünnere Ringe oder Ringabschnitte, Punkte
oder Segmente optisch anzeigbar wären. Dadurch können Hinweise auf eine Einstellung
eines Betriebs oder den Ablauf eines Programms des Geräts gegeben werden. Dies könnte
auch innerhalb oder außerhalb des Rings oder digital im Anzeigefeld angezeigt werden
bzw. optisch dargestellt werden.
[0024] Die Befestigung der Komponenten des Bedienelements, insbesondere die ringförmigen
Bauteile können beispielsweise über Haltemagnete gehalten werden.
[0025] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Abdeckung eine Glasplatte ist. Diese weist
insbesondere eine Dicke kleiner 10 mm, insbesondere kleiner 8 mm, vorzugsweise zwischen
6 mm und 4 mm auf. Durch diese Dicke wird einerseits die ausreichende mechanische
Stabilität für die Einbettung der Komponenten des Bedienelements geschaffen, andererseits
eine dennoch so dünne Ausgestaltung ermöglicht, dass zum Einen eine gute Durchlässigkeit
der optischen Signale des Anzeigefeldes ermöglicht ist und die Bautiefe der Abdeckung
minimiert ist.
[0026] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Oberseite des ringförmigen Vorderteils des
Bedienelements aus Metall ist. Es kann hier beispielsweise eine Metallschicht aufgebracht
sein. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das Vorderteil vollständig aus Metall
ist. Bei einer Ausgestaltung mit einer metallischen Oberseite wird einerseits ein
hochwertiger Eindruck vermittelt, andererseits geringer Verschleiß gewährleistet.
[0027] Das bewegbare Bedienelement ist zumindest bereichsweise innerhalb des Flächenbereichs
des elektronischen Anzeigefelds angeordnet. Die freie Bewegbarkeit des Bedienelements
einerseits und die dennoch multiple und digitale bzw. dynamisch wechselnde Anzeige
von Informationen auf dem elektronischen Anzeigefeld sehr nah benachbart zu dem Bedienelement
kann dadurch erreicht werden.
[0028] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass an zumindest einem Feldbereich des Anzeigefelds
die anzuzeigende Information abhängig von der Bewegung des Bedienelements veränderbar
ist. So können in diesem Zusammenhang unterschiedliche Menüoberflächen auf dem elektronischen
Anzeigefeld dargestellt werden. Die Menüoberflächen können abhängig von der Drehstellung
des Bedienelements angewählt und ausgewählt werden. Es kann auch vorgesehen sein,
dass dann die grundsätzlich angezeigten Menüoberflächen mit weiteren Menüinhalten
bei einer Anwahl durch eine spezifische Drehstellung des Bedienelements angezeigt
werden. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine anzuzeigende Menüoberfläche auf dem
Anzeigefeld um das Bedienelement herum anzeigbar ist bzw. angezeigt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
als auch die nur in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen
und/oder die nur in der Figurenbeschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sind nicht nur in der jeweils angegeben Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Hausgeräts;
- Fig. 2
- eine schematische Frontansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Bedienvorrichtung;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch Teilkomponenten der Bedienvorrichtung gemäß der Darstellung
in Fig. 2; und
- Fig. 4
- eine Explosionsdarstellung der Abbildung in Fig. 3;
[0029] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0030] In Fig. 1 ist in vereinfachter schematischer Darstellung ein als Backofen 1 ausgebildetes
Hausgerät dargestellt. Der Backofen 1 umfasst vier Kochzonen 2, 3, 4 und 5 und einen
Garraum 6, der durch eine Tür 7, die an der Außenseite einen Griff 8 aufweist, verschließbar
ist. Im Ausführungsbeispiel oberhalb der Tür 7 angeordnet ist eine Bedienblende 9
mit einer Bedienvorrichtung 10. Sowohl die Position als auch die Ausgestaltung der
Bedienblende 9 ist lediglich beispielhaft.
[0031] In Fig. 2 ist in vereinfachter Darstellung eine Frontansicht eines Ausführungsbeispiels
der Bedienvorrichtung 10 gezeigt. Die Bedienvorrichtung 10 umfasst ein elektronisches
Anzeigefeld 11, welches als Display ausgebildet ist. Auf dem Anzeigefeld 11, welches
flächenmäßig durch den Rand bzw. die Begrenzung 12 begrenzt ist, die im Ausführungsbeispiel
rechteckig ausgestaltet ist, können Informationen dynamisch veränderbar angezeigt
werden. Auf einem derartigen Bildschirm können unterschiedliche Informationen in Form
von Buchstaben und/oder Zahlen und/oder Symbolen angezeigt werden.
[0032] Die Bedienvorrichtung 10 umfasst darüber hinaus ein Bedienelement 13, welches im
Ausführungsbeispiel ein Drehwähler ist. Wie aus der Darstellung in Fig. 2 zu erkennen
ist, ist der Drehwähler 13 mit seinen von vorne betrachteten in die Figurenebene projizierten
Flächenausmaßen vollständig innerhalb der Fläche 12a mit der Begrenzung 12 des elektronischen
Anzeigefelds 11 angeordnet. Er ist somit quasi in die flächigen Ausmaße des Anzeigefelds
11 vollständig eingebettet positioniert. Das Bedienelement 13 ist aufgrund seiner
Ausgestaltung als Drehwähler relativ zum Anzeigefeld 11 bewegbar. Durch Drehen des
Bedienelements 13 werden die damit verbundenen Betriebsbedingungen des Backofens 1
eingestellt. Wie zu erkennen ist, ist benachbart und zumindest in Ringabschnitten
um das ringförmige Bedienelement 13 herum eine Informationsdarstellung ausgebildet,
die in Fig. 2 in Form von Symbolen 14 erfolgt. Die Symbole 14 sind in ihrer Anzahl
lediglich beispielhaft angegeben. Es kann auch vorgesehen sein, dass anstatt der Symbole
14 Zahlen und/oder Buchstaben angezeigt sind. Die Informationen um das ringförmige
Bedienelement 13 herum stellen in alternativer Ausführung beispielsweise auch Menüoberflächen
dar, die dann eine gewisse Ordnerstruktur definieren. Die dann angezeigten Informationen
können beispielsweise einen Begriff für einen Ordner, in dem dann weitere Informationen
enthalten sind, darstellen. Wird dann ein derartiger Ordner durch Anwählen in Gestaltung
des Drehens des Bedienelements 13 ausgewählt, kann der Menüinhalt weiter detaillierter
angezeigt werden.
[0033] Wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zu erkennen ist, sind außerhalb der Fläche
12a mit der Begrenzung 12 des Anzeigefelds 11 zwei Bedienteile 16a und 16b ausgebildet.
Diese Bedienteile 16a und 16b sind im Ausführungsbeispiel als berührsensitive Bedienfelder
ausgebildet. Sie können einerseits beispielsweise ein Ein- und Ausschalten des Backofens
1 funktionell umfassen. Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch vorgesehen sein, dass
zumindest eines der Bedienteile 16a oder 16b zur Einstellung einer Informationstiefe
eines auf dem Anzeigefeld 11 anzuzeigenden Menüinhalts ausgebildet ist. Dies bedeutet,
dass die Informationen, wie sie in Fig. 2 als Symbole 14 oder als Menüoberbegriffe
einer Menüoberfläche dargestellt sind, durch eines der Bedienteile 16a oder 16b veränderbar
sind. Gegebenenfalls kann damit eingestellt werden, dass ein anzuzeigender Begriff
für einen Ordner nicht der übergeordnete Gesamtordner ist, sondern bereits eine tiefere
Ordnerstruktur darstellt und beispielsweise als Grundeinstellung ein Unterordner angezeigt
ist.
[0034] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Bedienteil 16a und/oder 16b innerhalb der
Fläche 12a mit der Begrenzung 12 des Anzeigefelds 11 angeordnet ist.
[0035] In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Darstellung die in Fig. 2 angedeutete Abdeckung
15 in Form einer Glasplatte teilweise gezeigt. Die Abdeckung 15 ist im Bereich des
Bedienelements 13 geschnitten gezeigt. Das Bedienelement 13 ist in Explosionsdarstellung
gezeigt. Wie zu erkennen ist, ist das Bedienelement 13 mehrteilig aufgebaut, es umfasst
ein ringförmiges Vorderteil 17, welches eine Frontseite bzw. Oberseite 18 aufweist.
Die Oberseite 18 ist schräg geneigt nach innen, sodass die Oberseite 18 quasi eine
Trichterform des Vorderteils 17 ergibt. Die Schrägneigung nach innen ist vorzugsweise
zwischen 3° und 15° gegenüber der Ebene, in der sich das ringförmige Vorderteil 17
erstreckt. Im Ausführungsbeispiel ist das Vorderteil 17 einstückig als Aluminiumbauteil
ausgebildet.
[0036] Das Bedienelement 13 umfasst darüber hinaus einen Gleitring 19, der unter dem Vorderteil
17 angeordnet ist. Er ist ebenfalls einstückig ausgebildet und aus einem besonders
reibungsarmen Material hergestellt. Er ist vorzugsweise drehfest mit dem Vorderteil
17 verbunden. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass an und/oder in dem Gleitring
19 mehrere Magnete 20 angeordnet sind. Mittels diesen Magneten ist der Gleitring 19
und das Vorderteil 17 in einer in der Außenseite 21 der Abdeckung 15 ausgebildeten
Ringnut 22 gehalten.
[0037] Darüber hinaus wird durch diese Magnete 20, die beispielsweise auch in Mehrzahl äquidistant
in Umlaufrichtung des Gleitrings 19 an diesem angeordnet sein können, die Drehstellung
relativ zu einer Metallspinne 23 erfasst. Die Metallspinne 23 ist gemäß der Darstellung
in Fig. 3 ebenfalls als Ring ausgebildet, der eine Dicke von etwa 0,7 mm aufweist.
[0038] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass auf einer Rückseite 24 der Abdeckung 15 ebenfalls
eine Ringnut ausgebildet ist, in der die Metallspinne 23 angeordnet ist. Im Hinblick
auf die Begrifflichkeit Metallspinne wird dabei die Ringform mit den spinnenartigen
bzw. zackenartigen Erhebungen und/oder radialen Erstreckungen umfasst.
[0039] Zwischen der Nut 22 und der auf der Rückseite 24 ausgebildeten Nut 26 (Fig. 4) für
die Metallspinne 23 ist weiterhin Material der Abdeckung 15 und somit Glasmaterial
vorhanden, sodass diesbezüglich kein durchgängiges Loch bzw. keine durchgängige Aussparung
ausgebildet ist.
[0040] Die Dicke D der Abdeckung 15, welche insbesondere eine rechteckige Glasplatte darstellt,
beträgt im Ausführungsbeispiel 4 mm.
[0041] Es kann auch vorgesehen sein, dass das Vorderteil 17 und der Gleitring 19 zumindest
bereichsweise für Licht im für den Menschen sichtbaren Spektralbereich durchlässig
ausgebildet ist. Dadurch können Hinterleuchtungen von zumindest Ringabschnitten des
Vorderteils 17 und des Gleitrings 19 erfolgen.
[0042] Mittels einer nicht gezeigten Steuereinheit kann die Drehstellung des Gleitrings
19 und des Vorderteils 17 relativ zur Metallspinne 23 detektiert werden und da durch
die spezifische Drehstellung und somit die relative Stellung zur Abdeckung 15 und
somit auch zum Anzeigefeld 11 erfasst und die zugeordnete Betriebsbedingungseinstellung
erkannt und durchgeführt werden.
[0043] In Fig. 4 ist die Darstellung in Fig. 3 in zusammengesetzten Zustand gezeigt. Es
ist dabei zu erkennen, dass ein Außenrand 25 des ringförmigen Vorderteils 17 gegenüber
der Außenseite 21 etwa 0.5 mm übersteht. Die schräg nach innen und unten verlaufende
Oberseite 18 ist ebenfalls zu erkennen. Darüber hinaus ist auch die Nut 26 für die
Metallspinne 23 gezeigt. Im Hinblick auf den Innenrand 27 des ringförmigen Vorderteils
17 kann dieser bündig mit der Außenseite 21 sein. Aufgrund der nach innen schräg nach
unten verlaufenden Oberseite 18 ist dann vorgesehen, dass dieser von dem Bedienelement
13 umschlossene Teilbereich der Außenseite 21 nach unten versetzt gegenüber dem außerhalb
des ringförmigen Vorderteils 17 ausgebildeten Bereich der Außenseite 21 ist. Es kann
jedoch auch vorgesehen sein, dass dieser Innenrand 27 ebenfalls leicht überstehend
gegenüber diesem von dem Vorderteil 17 umschlossenen Teilbereich der Außenseite 21
angeordnet ist. Die Abdeckung 15 ist zumindest bereichsweise vor dem elektronischen
Anzeigefeld 11 angeordnet und für die optischen Signale und Informationen des Anzeigefelds
11 durchlässig.
[0044] Vorzugsweise ist der von dem ringförmigen Bedienelement 13 umschlossene Teilbereich
der Außenseite 21 auch als Anzeigebereich des Anzeigefelds 11 ausgebildet.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Hausgerät
- 2
- Kochzone
- 3
- Kochzone
- 4
- Kochzone
- 5
- Kochzone
- 6
- Garraum
- 7
- Tür
- 8
- Griff
- 9
- Bedienblende
- 10
- Bedienvorrichtung
- 11
- Anzeigefeld
- 12
- Begrenzung bzw. Rand
- 12a
- Flächenbereich
- 13
- Bedienelement
- 14
- Symbole
- 15
- Abdeckung
- 16a, 16b
- Bedienteile
- 17
- Vorderteil
- 18
- Oberseite
- 19
- Gleitring
- 20
- Magnete
- 21
- Außenseite
- 22
- Nut
- 23
- Metallspinne
- 24
- Rückseite
- 25
- Außenrand
- 26
- Nut
- 27
- Innenrand
1. Hausgerät (1) ausgewählt aus Backöfen, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Gefriertruhe
und Geschirrspüler, mit einer Bedienvorrichtung mit einem elektronischen Anzeigefeld
(11) und einem Bedienelement (13), welches zur Einstellung von Betriebsbedingungen
des Hausgeräts (1) relativ zum Anzeigefeld (11) bewegbar ist, wobei das Bedienelement
(13) ein ringförmiges Vorderteil (17) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) eine nach innen geneigte Oberseite (18) aufweist, wobei das
Bedienelement (13) mehrteilig ausgebildet ist und unter dem Vorderteil (17) ein Gleitring
(19) angeordnet ist, welcher mit dem Vorderteil (17) fest verbunden ist und bei Drehbewegung
des Vorderteils der Gleitring die gleiche Drehbewegung vollzieht, und das Bedienelement
(13) zumindest bereichsweise innerhalb des Flächenbereichs (12a) des Anzeigefelds
(11) angeordnet ist.
2. Hausgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) als Drehwähler ausgebildet ist.
3. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das als Ring ausgebildete Bedienelement (13) Magnete (20) aufweist, wobei in Wechselwirkung
der Magnete (20) mit feststehenden Metallelementen, insbesondere einer ringförmigen
Metallspinne (23), abhängig von einer Relativbewegung des Bedienelements (13) zu den
Metallelementen eine zugeordnete Betriebseinstellung des Hausgeräts (1) erfassbar
ist.
4. Hausgerät (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallelemente (23) an der Rückseite (24), insbesondere einer Nut (26) auf der
Rückseite (24), einer das Anzeigefeld (11) zumindest bereichsweise frontseitig bedeckenden
Abdeckung (15) angeordnet sind.
5. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das als Ring ausgebildete Bedienelement (13) zumindest bereichsweise für Licht im
für den Menschen sichtbaren Spektralbereich durchlässig ausgebildet ist.
6. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (13) in einer vor dem Anzeigefeld (11) angeordneten plattenförmigen,
insbesondere für das Licht des Anzeigefelds (11) durchlässigen, Abdeckung (15) eingebettet
ist.
7. Hausgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (17), insbesondere zumindest sein Außenrand (25), über die Außenseite
(21) der Abdeckung (15) erhaben übersteht, insbesondere kleiner 1,5 mm, übersteht.
8. Hausgerät (1) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass Teilkomponenten (17, 19) des als Ring ausgebildeten Bedienelements (13) in einer
Nut (22) in der Außenseite (21) der Abdeckung (15) angeordnet ist.
9. Hausgerät (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (15) eine Glasplatte ist, insbesondere eine Dicke (d) kleiner 10 mm,
insbesondere zwischen 6 mm und 4 mm, aufweist.
10. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Oberseite (18) des Vorderteils (17) aus Metall ist.
11. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassein von dem ringförmigen Bedienelement (13) umschlossener Teilbereich als Anzeigebereich
des Anzeigefelds (11) zur Anzeige von Informationen ausgebildet ist.
12. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einem Feldbereich des Anzeigefelds (11) die anzuzeigende Information
abhängig von der Bewegung des Bedienelements (13) veränderbar ist.
13. Hausgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine anzuzeigende Menüoberfläche (14) auf dem Anzeigefeld (11) um das Bedienelement
(13) herum anzeigbar ist.
1. Domestic appliance (1), selected from ovens, washing machines, tumble dryers, chest
freezers and dishwashers, having an operating apparatus with an electronic display
panel (11) and an operating element (13) which for setting operating conditions of
the domestic appliance (1) can be moved relative to the display panel (11), wherein
the operating element (13) has an annular front part (17), characterised in that the operating element (13) has an inwardly inclined upper face (18), wherein the
operating element (13) is designed in several parts and a sliding ring (19) which
is permanently connected to the front part (17) is arranged under the front part (17),
and in the event of a rotary movement of the front part the sliding ring completes
the same rotary movement, and the operating element (13) is arranged at least partially
inside the surface area (12a) of the display panel (11).
2. Domestic appliance (1) according to claim 1, characterised in that the operating element (13) is designed as a rotary selector.
3. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the operating element (13) designed as a ring has magnets (20), wherein when the
magnets (20) interact with fixed metal elements, in particular an annular metal spider
support (23), as a function of a movement of the operating element (13) relative to
the metal elements, an associated operational setting of the domestic appliance (1)
can be detected.
4. Domestic appliance (1) according to claim 3, characterised in that the metal elements (23) are arranged on the back (24), in particular a groove (26)
on the back (24), of a cover (15) at least partially covering the front of the display
panel (11).
5. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the operating element (13) designed as a ring is designed to be at least partially
permeable to light in the visible spectral range for humans.
6. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the operating element (13) is embedded in a plate-shaped cover (15), in particular
permeable to the light of the display panel (11), which is arranged in front of the
display panel (11).
7. Domestic appliance (1) according to claim 6, characterised in that the front part (17), in particular at least its outer edge (25), protrudes convexly
over the outer side (21) of the cover (15), in particular protrudes by less than 1.5
mm.
8. Domestic appliance (1) according to one of claims 6 or 7, characterised in that subcomponents (17, 19) of the operating element (13) designed as a ring are arranged
in a groove (22) in the outer side (21) of the cover (15).
9. Domestic appliance (1) according to one of claims 6 to 8, characterised in that the cover (15) is a glass plate, in particular a thickness (d) of less than 10 mm,
in particular between 6 mm and 4 mm.
10. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that at least the upper side (18) of the front part (17) is made of metal.
11. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a partial region surrounded by the annular operating element (13) is designed as
a display region of the display panel (11) for displaying information.
12. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that in at least one panel region of the display panel (11) the information to be displayed
can be varied as a function of the movement of the operating element (13).
13. Domestic appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a menu interface (14) to be displayed can be displayed on the display panel (11)
around the operating element (13).
1. Appareil ménager (1), sélectionné parmi les fours, lave-linge, sèche-linge, congélateurs
et lave-vaisselle, comprenant un dispositif de commande avec un champ d'affichage
électronique (11) et un élément de commande (13) mobile par rapport au champ d'affichage
(11) pour régler les conditions de fonctionnement de l'appareil ménager (1), l'élément
de commande (13) ayant une partie avant (17) de forme annulaire, caractérisé en ce que l'élément de commande (13) présente un côté supérieur (18) incliné vers l'intérieur,
l'élément de commande (13) étant réalisé en plusieurs parties, et sous la partie avant
(17) étant placée une bague coulissante (19) qui est solidaire de la partie avant
(17) et qui lors d'un mouvement de rotation de ladite partie avant accomplit le même
mouvement de rotation, et en ce que l'élément de commande (13) est situé, au moins en partie, à l'intérieur de la région
de surface (12a) du champ d'affichage (11).
2. Appareil ménager (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de commande (13) est réalisé comme sélecteur rotatif.
3. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (13) réalisé sous forme d'anneau comporte des aimants (20),
sachant que par interaction desdits aimants (20) avec des éléments métalliques fixes,
notamment une araignée métallique (23) de forme annulaire, en fonction d'un mouvement
relatif de l'élément de commande (13) par rapport auxdits éléments métalliques, un
réglage de fonctionnement correspondant de l'appareil ménager (1) peut être détecté.
4. Appareil ménager (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que les éléments métalliques (23) sont disposés sur le côté arrière (24), notamment dans
une rainure (26) sur le côté arrière (24), d'un recouvrement (15) couvrant le champ
d'affichage (11) au moins en partie sur la face avant.
5. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (13) réalisé sous forme d'anneau est réalisé au moins en partie
de façon à laisser passer la lumière située dans le domaine spectral visible pour
l'homme.
6. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (13) est encastré dans un recouvrement (15) en forme de plaque
placé devant le champ d'affichage (11), laissant notamment passer la lumière pour
le champ d'affichage (11).
7. Appareil ménager (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la partie avant (17), plus particulièrement son bord extérieur (25), fait saillie
sur le côté extérieur (21) du recouvrement (15), en particulier de moins de 1,5 mm.
8. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que des sous-composants (17, 19) de l'élément de commande (13) réalisé sous forme d'anneau
sont disposés dans une rainure (22) ménagé dans le côté extérieur (21) du recouvrement
(15).
9. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le recouvrement (15) est une plaque de verre, en particulier d'une épaisseur (d)
inférieure à 10 mm, plus particulièrement comprise entre 6 mm et 4 mm.
10. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins le côté supérieur (18) de la partie avant (17) est en métal.
11. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une portion entourée par l'élément de commande (13) de forme annulaire est réalisée
comme zone d'affichage du champ d'affichage (11) destinée à afficher des informations.
12. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur au moins une partie du champ d'affichage (11), l'information à afficher peut
changer en fonction du mouvement de l'élément de commande (13).
13. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un menu (14) à afficher sur le champ d'affichage (11) peut s'afficher autour de l'élément
de commande (13).