[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugtür für gepanzerte Fahrzeuge mit einer an der
Türinnenseite angeordneten Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung gegen unbeabsichtigtes
Öffnen unter Blasteinwirkung. Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Fahrzeugaufbau
für gepanzerte Fahrzeuge mit einer Fahrzeugtür, wobei die Fahrzeugtür eine an der
Türinnenseite angeordnete Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung an mindestens
einem Gegenlager gegen unbeabsichtigtes Öffnen unter Blasteinwirkung aufweist.
[0002] Beispielsweise bei der Detonation von Minen und sonstigen Sprengkörpern entstehen
oftmals auch als Blast bezeichnete Gasschwaden sehr hoher kinetischer Energie, welche
nach Art einer flächigen Druckwelle mit enormer Kraft auf alle umliegenden Objekte
einwirken.
[0003] Bei Fahrzeugen besteht das Problem, dass insbesondere die Fahrzeugtüren diesen Kräften
nicht Stand halten. Durch den auf die am Fahrzeuggehäuse abgestützten Fahrzeugtüren
einwirkenden Druck werden diese nach innen in Richtung des Fahrzeuginnenraums verformt.
Sobald dieser Druck nicht mehr anliegt, federn die Fahrzeugtüren nach außen zurück.
Aufgrund der dabei entstehenden Kräfte besteht die Gefahr, dass das Türschloss der
Fahrzeugtür diesen Kräften nicht Stand hält und sich die Fahrzeugtür nach außen öffnet,
was mit einer erhöhten Gefahr für Leib und Leben der sich im Innen der Fahrgastzelle
befindlichen Personen verbunden ist.
[0004] Zur Reduzierung dieser Gefahren ist es aus der
DE 10 2008 039 509 A1 bekannt, die Fahrzeugtüren zusätzlich zu einem gegebenenfalls vorgesehenen Türschloss
mit einer massiveren Verriegelungseinrichtung auszustatten, über welche die Türen
gegen ein unbeabsichtigtes Öffnen unter Blasteinwirkung verriegelt werden.
[0005] Derartige Verriegelungseinrichtungen weisen in der Regel massivere Minenschutzriegel
auf, welche zwischen einer Offenstellung, in welcher die Fahrzeugtür geöffnet werden
kann, und einer Verriegelungsstellung hin- und her bewegbar sind. In der Verriegelungsstellung
verriegeln die Minenschutzriegel die Fahrzeugtür gegenüber dem Fahrzeugaufbau, so
dass diese sich nicht mehr öffnen lässt. Die bei einer Detonation entstehenden Kräfte
werden über die Minenriegel in den ausgesteiften Fahrzeugaufbau eingeleitet, ohne
dass sich die Fahrzeugtür öffnet.
[0006] Diese zusätzlichen Verriegelungseinrichtungen haben sich in der Vergangenheit zum
Schutz gegen ein ungewolltes Öffnen der Fahrzeugtüren unter Blasteinwirkung zwar durchaus
bewährt, bereiten im Schadensfall unter Umständen jedoch Probleme beim Notbergen der
Fahrzeuginsassen. Denn im Schadensfall, also in etwa infolge der Detonation einer
Mine, eines IED (Improvised Explosive Device) oder ähnlichen Sprengkörpern wie auch
infolge eines Verkehrsunfalls, sind die Fahrzeuginsassen häufig nicht mehr selbst
in der Lage, die Verriegelungseinrichtung zu entriegeln, um dann aus dem Fahrzeug
geborgen werden zu können.
[0007] Bei der aus der
DE 10 2008 039 509 A1 bekannten Fahrzeugtür ist für solche Situationen eine Notentriegelung vorgesehen,
über welche sich die Mechanik der an der Türinnenseite angeordneten Verrieglungseinrichtung
auch von fahrzeugaußen her betätigen lässt. Häufig ist die Verriegelungseinrichtung
im Schadensfall beispielsweise aufgrund stark verbogener Minenschutzriegel jedoch
so stark beschädigt, dass die Mechanik der Verriegelungseinrichtung in sich blockiert
ist und sich diese auch über die Notentriegelung nicht mehr entriegeln lässt. In solchen
Situationen können zum Notbergen der Fahrzeuginsassen dann nur noch zerstörende Werkzeuge
wie Schneidbrenner, Trennscheiben oder auch Rettungsspreizer eingesetzt werden.
[0008] Mit diesen Werkzeugen ist eine Bergung der Fahrzeuginsassen aus dem Fahrzeug auch
bei stark beschädigter Verriegelungseinrichtung möglich. Der Nachteil einer solchen
Bergung ist jedoch darin zu sehen, dass diese vor allem bei gepanzerten Militärfahrzeugen
vergleichsweise zeitaufwändig ist und die entsprechenden Werkzeuge nicht immer zur
Verfügung stehen. Dies kann sich insbesondere für verletzte Fahrzeuginsassen, die
eine rasche medizinische Versorgung benötigen, als lebensbedrohlich erweisen.
[0009] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugtür wie auch einen Fahrzeugaufbau
zu schaffen, welche selbst bei starker Beschädigung der Verriegelungseinrichtung ein
rasches Notbergen der Fahrzeuginsassen erlauben.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einer Fahrzeugtür der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass die Verriegelungseinrichtung bei geschlossener Fahrzeugtür von deren Außenseite
her demontierbar ist.
[0011] Die Verriegelungseinrichtung kann im Schadensfall als bauliche Einheit von der Außenseite
der Fahrzeugtür her kommend demontiert werden, wonach die Verriegelungseinrichtung
von der Fahrzeugtür gelöst ist und die Fahrzeugtür nach außen geöffnet werden kann.
Bei der Demontage der Verriegelungseinrichtung ist es im Gegensatz zu einer Notentriegelung
nicht erforderlich, dass die Betätigungsmechanik der Verriegelungseinrichtung zum
Lösen der Verriegelung noch funktionstüchtig ist. Nach erfolgter Demontage der Verriegelungseinrichtung
von der Fahrzeugtür kann die Verriegelungseinrichtung in deren Verriegelungsstellung
innerhalb der Türöffnung verbleiben und die Fahrzeugtür geöffnet werden. Auf diese
Weise ist selbst bei starker Beschädigung der Verriegelungseinrichtung ein rasches
Notbergen der Fahrzeuginsassen möglich.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Verriegelungseinrichtung
über von der Außenseite der Fahrzeugtür her zugängliche Verbindungselemente demontierbar
mit der Fahrzeugtür verbunden ist. Durch Demontage der von außen her zugänglichen
Verbindungselemente kann die Verriegelungseinrichtung auf einfache Weise von der Fahrzeugtür
demontiert bzw. von dieser getrennt werden. Bei den Verbindungselementen kann es sich
beispielsweise um Schraubbolzen handeln, deren Schlüsselflächen von der Außenseite
der gepanzerten Fahrzeugtür her zugänglich sind. Besonders vorteilhaft ist es in diesem
Zusammenhang, wenn alle Verbindungselemente mit einem einheitlichen Werkzeug gelöst
werden können, womit ggf. zeitaufwändige Werkzeugwechsel während des Notbergens entfallen.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Verriegelungseinrichtung
mindestens einen Minenschutzriegel aufweist. Der Minenschutzriegel nimmt die auf die
Tür beispielsweise infolge einer Minendetonation einwirkenden Kräfte auf und leitet
diese in die ausgesteifte Karosserie des Fahrzeugs bzw. den Fahrzeugaufbau ein. Im
Hinblick auf eine symmetrische Krafteinleitung weist die Verriegelungseinrichtung
gemäß einer weiteren Ausgestaltung einen oberen und einen unteren Minenschutzriegel
auf. Besonders bevorzugt ist der Minenschutzriegel bzw. sind die Minenschutzriegel
an der den Türscharnieren gegenüberliegenden Seite der Fahrzeugtür angeordnet. Bevorzugt
verläuft bzw. verlaufen die Bewegungsachsen der Minenschutzriegel im Wesentlichen
parallel zur Ebene der Fahrzeugtür und besonders bevorzugt zugleich im Wesentlichen
parallel zur Schwenkachse der Scharniere.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die Verriegelungseinrichtung einen Innen-Handgriff
zum Schließen und Lösen eines die Verriegelung bewirkenden Minenschutzriegels aufweist.
Durch Schließen des Minenschutzriegels kann die Verriegelungseinrichtung in deren
Verriegelungsstellung überführt werden. Durch Lösen des Minenschutzriegels kann die
Verriegelungseinrichtung in deren Offenstellung überführt werden. Über den Innen-Handgriff
kann das Öffnen und Schließen im Normalbetrieb in für die Fahrzeuginsassen besonders
einfacher und komfortabler Weise erfolgen. Sind mehrere Minenschutzriegel an der Fahrzeugtür
angebracht, so kann für jeden Riegel ein separater Handgriff vorgesehen sein. Im Hinblick
auf eine komfortable Bedienung ist jedoch eine Ausgestaltung von Vorteil, bei welcher
ein gemeinsamer Handgriff zum Entriegeln sämtlicher Minenschutzriegel dient.
[0015] Eine konstruktive Weiterbildung sieht in diesem Zusammenhang vor, dass mindestens
ein Minenschutzriegel, bevorzugt jeder Minenschutzriegel der Verriegelungseinrichtung
über eine Schubstange mit dem Innen-Handgriff verbunden ist.
[0016] Gemäß einer weitern Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Verriegelungseinrichtung
mindestens ein Lager zum Führen eines Minenriegels aufweist, welches von der Türaußenseite
her demontierbar ist. Durch die Demontierbarkeit des Lagers von fahrzeugaußen kann
das Lager in baulicher Einheit mit den übrigen Komponenten der Verriegelungseinrichtung
von der Fahrzeugtür demontiert werden, ohne dass der Minenschutzriegel und das dessen
Bewegungen führende Lager vorher außer Eingriff gebracht werden müssten. Über das
Lager können nicht nur die Riegelbewegungen der Minenschutzriegel geführt werden.
Auch kann über das Lager eine günstige, einen kurzen Hebelarm aufweisende Krafteinleitung
der auf die Fahrzeugtür einwirkenden Kräfte in den Fahrzeugaufbau erreicht werden.
Bevorzugt ist ein Lager für jeden Minenschutzriegel in einem Kantenbereich der Fahrzeugtür
vorgesehen.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist die Verriegelungseinrichtung ein Türschloss
auf. Dieses kann zum Öffnen und Schließen der Fahrzeugtür genutzt werden. Das Türschloss
ist dabei bevorzugt von innen mit demselben Innen-Handgriff wie die Minenschutzriegel
betätigbar. Besonders bevorzugt ist es, wenn der Innen-Handgriff drehbar gelagert
ist und eine Drehbewegung des Innen-Handgriffs in die eine Richtung das Türschloss
entriegelt und eine Drehbewegung in die andere Drehrichtung die Minenschutzriegel
in die Verriegelungsstellung bewegt.
[0018] Bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, wenn das Türschloss von der Türaußenseite
her demontierbar ist. Beim Notbergen kann auch das Türschloss gemeinsam mit den übrigen
Elementen der Verriegelungseinrichtung von der Fahrzeugtür demontiert werden.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Fahrzeugtür wird schließlich vorgeschlagen,
dass an deren Außenseite ein Außen-Handgriff angeordnet ist, über welchem das Türschloss
entriegelbar ist. Vorteilhaft ist der Außen-Handgriff zudem von der Mechanik der Minenschutzriegel
entkoppelt, so dass sich die Verriegelungseinrichtung nur von fahrzeuginnen in deren
Verriegelungsstellung überführen lässt.
[0020] Darüber hinaus wird bei einem Fahrzeugaufbau der eingangs genannten Art zu Lösung
der vorstehend genannten Aufgabe vorgeschlagen, dass die Verriegelungseinrichtung
oder mindestens ein Gegenlager bei geschlossener Fahrzeugtür von deren Außenseite
her demontierbar ist.
[0021] Die Verriegelungseinrichtung kann im Schadensfall als bauliche Einheit von der Außenseite
der Fahrzeugtür her demontiert werden. Bei der Demontage der Verriegelungseinrichtung
ist es im Gegensatz zu einer Notentriegelung nicht erforderlich, dass die Betätigungsmechanik
der Verriegelungseinrichtung zum Lösen der Verriegelung noch funktionstüchtig ist.
Nach erfolgter Demontage der Verriegelungseinrichtung von der Fahrzeugtür kann die
Verriegelungseinrichtung in deren Verriegelungsstellung an dem Gegenlager innerhalb
der Türöffnung verbleiben und die Fahrzeugtür geöffnet werden. Alternativ kann das
die Verriegelung bewirkende Gegenlager gelöst werden. In diesem Fall kann die Tür
gemeinsam mit der Verrieglungseinrichtung geöffnet werden. In beiden Fällen ist selbst
bei starker Beschädigung der Verriegelungseinrichtung ein rasches Notbergen der Fahrzeuginsassen
möglich.
[0022] In Weiterbildung des Fahrzeugaufbaus wird ferner vorgeschlagen, dass die Fahrzeugtür
gemäß einem oder mehreren der zuvor beschriebenen Merkmale ausgebildet ist.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Fahrzeugaufbaus sieht vor, dass die Verriegelungseinrichtung
in deren Verriegelungsstellung in mindestens ein am Fahrzeugaufbau angeordnetes Gegenlager
eingreift. Bevorzugt ist das bzw. sind die Gegenlager an einer Türzarge und / oder
einer Fahrzeugwand und /oder einer Säule, beispielsweise einer B- oder C-Säule des
Fahrzeugaufbaus angeordnet bzw. montiert.
[0024] Weitere Einzelheiten einer erfindungsgemäßen Fahrzeugtür wie auch eines erfindungsgemäßen
Fahrzeugaufbaus werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels
erläutert werden. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Außenansicht eines Teils eines Fahrzeugaufbaus mit einer geschlossenen
Fahrzeugtür,
- Fig. 2
- eine der Darstellung in Fig. 1 entsprechende Darstellung in seitlicher Ansicht,
- Fig. 3
- eine perspektivische Innenansicht eines Teils eines Fahrzeugaufbaus mit einer geschlossenen
Fahrzeugtür,
- Fig. 4
- eine der Darstellung in Fig. 3 entsprechende Darstellung in seitlicher Ansicht,
- Fig. 5
- eine vergrößerte perspektivische Innenansicht der Verriegelungseinrichtung in deren
Verriegelungsstellung bei geschlossener Fahrzeugtür,
- Fig. 6
- eine vergrößerte perspektivische Innenansicht der Verriegelungseinrichtung in deren
Verriegelungsstellung bei geöffneter Fahrzeugtür,
- Fig. 7
- eine stärker vergrößerte Ansicht gemäß der Darstellung in Fig. 6 und
- Fig. 8
- eine perspektivische Außenansicht gemäß der Darstellung in Fig. 6.
[0025] Die Figuren 1 und 2 zeigen von fahrzeugaußen her betrachtet einen Teil eines Fahrzeugs,
von welchem eine Seitenwand 2 mit einer geschlossenen Fahrzeugtür 1 dargestellt ist.
[0026] Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein militärisches Fahrzeug mit einem gegen militärische
Bedrohungen, wie etwa ballistische Geschosse oder Sprengkörper, geschützt ausgebildeten
Fahrzeugaufbau 30. Die Fahrzeugtür 1 wie auch der zum Schutz gegen Blasteinwirkung
in sich versteift ausgebildete Fahrzeugaufbau 30 weisen aufgrund deren gegen militärische
Bedrohungen geschützten Designs ein vergleichsweise großes Gewicht auf und können
insbesondere aus Panzerstahl bestehen.
[0027] Um im Falle einer Blasteinwirkung die Fahrzeugtür 1 in der in den Figuren 1 und 2
dargestellten Stellung zu halten und insbesondere ein Öffnen der Fahrzeugtür 1 zu
Verhindern ist an der Innenseite der Fahrzeugtür 1 eine Verriegelungseinrichtung 5
vorgesehen, auf deren Aufbau und Funktionsweise zunächst anhand der Darstellung in
den Figuren 3 und 4 eingegangen wird, bevor dann die Demontage der Verriegelungseinrichtung
5 beim Notbergen näher erläutert werden wird.
[0028] Die Verriegelungseinrichtung 5 ist an der Innenseite der Fahrzeugtür 1 im Bereich
der den Türscharnieren 3 gegenüberliegenden Kante angeordnet. Auf der einen Seite
wird die Fahrzeugtür 1 im Falle einer beispielsweise durch die Detonation eines Sprengsatzes
hervorgerufenen Blasteinwirkung über die vergleichsweise massiv ausgebildeten Türscharniere
3 an der Seitenwand 2 gehalten. Auf der anderen Seite der Fahrzeugtür 1 ist die Verriegelungseinrichtung
5 angeordnet, welche durch Betätigung eines Innen-Handgriffs 10 von einer Offenstellung
in eine Verriegelungsstellung überführt werden kann. In der Offenstellung kann die
Fahrzeugtür 1 geöffnet werden. In der Verriegelungsstellung ist ein Öffnen der Fahrzeugtür
1 nicht möglich, da die Fahrzeugtür 1 in dieser Stellung über Minenschutzriegel 15,
16 gegenüber der Seitenwand 2 formschlüssig verriegelt ist.
[0029] Wie beispielsweise die Darstellung in Fig. 4 erkennen lässt, weist die Verriegelungseinrichtung
5 als wesentliche Elemente zwei Minenschutzriegel 15, 16 auf, welche durch Betätigung
des innenliegenden Handgriffs 10 gemäß der mit P bezeichneten Richtungspfeile hin-
und her bewegt werden können. In der Offenstellung der Verriegelungseinrichtung 5
befindet sich der obere Minenschutzriegel 15 in seiner unteren Endlage und der untere
Minenschutzriegel 16 befindet sich in seiner oberen Endlage. In diesen Endlagen sind
die Minenschutzriegel 15, 16 innerhalb der Kontur der den Rand der Türöffnung definierenden
Türzarge 17 angeordnet, so dass die Tür 1 nach außen geöffnet werden kann. In der
oberen Endstellung des oberen Minenschutzriegels 15 und der unteren Endstellung des
unteren Minenschutzriegels 16 hintergreifen die Minenschutzriegel 15, 16 die Türzarge
17, so dass die Fahrzeugtür 1 formschlüssig an der Türzarge 17 bzw. der Seitenwand
2 arretiert ist.
[0030] Wie insbesondere auch die Darstellung der Fig. 5 veranschaulicht, weist die Mechanik
zum Bewegen der Minenschutzriegel 15, 16 zwei Schubstangen 19, 20 auf, welche über
Bolzen 22, 23 gelenkig mit dem oberen Minenschutzriegel 15 bzw. dem unteren Minenschutzriegel
16 und dem Handgriff 10 derart gekoppelt sind, dass diese infolge einer Bewegung des
Handgriffs 10 die Minenschutzriegel 15, 16 in jeweils entgegen weisenden Richtungen
zwischen deren Endlagen hin- und her bewegen.
[0031] Die Bewegungen der Minenschutzriegel 15, 16 sind über nach Art von Lagerböcken ausgebildete
Lager 11, 12 geführt. Innerhalb der Lager 11, 12 ist eine Durchtrittsöffnung für die
Minenschutzriegel 15, 16 vorgesehen, durch welche diese nach Art einer Axialführung
hin- und her bewegbar hindurchgeführt sind. Die Endlagen der Minenschutzriegel 15,
16 sind dabei derart gewählt, dass diese Führung über den gesamten Verfahrweg der
Minenschutzriegel 15, 16 erhalten bleibt.
[0032] Im Bereich des oberen Minenschutzriegels 15 ist in Verriegelungsrichtung betrachtet
hinter dem Lager 11 ein Gegenlager 18 vorgesehen, welches nicht an der Tür 1, sondern
an der Seitenwand 2 bzw. der Türzarge 17 befestigt ist. Der obere Minenschutzriegel
15 ist derart ausgebildet, dass dieser in seiner Verriegelungsstellung in das obere
Gegenlager 18 eingreift, wodurch sich eine sowohl in Öffnungs- als auch Schließrichtung
der Tür 1 formschlüssige Arretierung ergibt. Auch der untere Minenschutzriegel 16
greift in dessen Verriegelungsstellung an einem Gegenlager an. Dieses Gegenlager kann
analog dem Gegenlager 18 ausgebildet, oder wie der Darstellung in Fig. 5 zu entnehmen,
durch eine Kante der Türöffnung bzw. die Türzarge 17 gebildet sein.
[0033] Wie die Darstellung insbesondere in Fig. 4 weiter erkennen lässt, weist die Verriegelungseinrichtung
5 auch ein Türschloss 9 mit einem bewegbaren Riegel 13 auf, welcher an der B-Säule
8 des Fahrzeugs lösbar eingreift. Zusätzlich ist auch eine federbelastete Falle 14
vorgesehen, welche ebenfalls an der B-Säule 8 angreift. Sowohl die Falle 14 als auch
der Riegel 13 sind durch Betätigung des Innen-Handgriffs 10 lösbar. Das Türschloss
9 kann über den Innen-Handgriff 10, wie auch einen an der Außenseite der Fahrzeugtür
2 vorgesehenen Außen-Handgriff 4 betätigt werden. Der Außen-Handgriff 4 ist gegenüber
der Verriegelungsmechanik der Verriegelungseinrichtung 5 jedoch entkoppelt, so dass
sich die Minenschutzriegel 15, 16 nur über den Innen-Handgriff 10, nicht aber über
den Außen-Handgriff 4 betätigen lassen.
[0034] Die Verriegelungseinrichtung 5 ist über die Lager 11, 12 an der Innenseite der Fahrzeugtür
1 befestigt, weshalb die Lager 11, 12 insoweit Befestigungspunkte der Verriegelungseinrichtung
5 bilden. Weitere Befestigungspunkte sind im Bereich des Türschlosses 9 vorgesehen
und werden gebildet von sich von der Innenseite der Fahrzeugtür 1 in Richtung des
Fahrzeuginnenraums erstreckenden Abstandshaltern 21. Beim Ausführungsbeispiel sind
insgesamt vier Abstandshalter 21 jeweils in den Ecken des Türschlosses 9 vorgesehen.
Die Abstandshalter 21 sind nach Art von durchsteckbaren Rohren ausgebildet, welche
entweder einstückig mit dem Türschloss 9 verbunden oder als separate Rohrstücke ausgebildet
sein können.
[0035] Wie nachstehend im Einzelnen erläutert werden wird, zeichnet sich die erfindungsgemäße
Fahrzeugtür 1 bzw. der erfindungsgemäße Fahrzeugaufbau 30 insbesondere dadurch aus,
dass selbst für den Fall, dass die Verriegelungseinrichtung 5 bzw. deren bewegbare
Elemente, wie etwa die Minenschutzriegel 15, 16, die Schubstangen 19, 20 usw. sehr
stark beschädigt sind, ein einfaches und rasches Öffnen der Fahrzeugtür 1 zum Zwecke
der Notbergung möglich ist.
[0036] Die Verriegelungseinrichtung 5 ist zum Notbergen von Fahrzeuginsassen im Schadensfall
von der Außenseite der Fahrzeugtür 1 her als Einheit demontierbar ausgebildet.
[0037] Die Anordnung der Verriegelungseinrichtung 5 an der Fahrzeuginnenseite der Fahrzeugtür
1 erfolgt über Verbindungselemente 6, wie diese beispielweise in den Fig. 1 und 2
zu erkennen sind. Bei den Verbindungselementen 6 handelt es sich um Schraubbolzen,
deren Schlüsselflächen von fahrzeugaußen her zugänglich sind. Beim Ausführungsbeispiel
weisen sämtliche Verbindungselemente 6 die gleiche Schlüsselweite auf, so dass sämtliche
Verbindungselemente 6 mit ein und demselben Werkzeug gelöst werden können. Ein ggf.
zeitaufwendiger Werkzeugwechsel ist damit nicht erforderlich, so dass das Öffnen der
Fahrzeugtür 1 im Falle einer Notbergung mit nur einem Werkzeug - ggf. unter Zuhilfenahme
einer Brechstange oder anderen zum Aufwuchten einer stärker verformten Fahrzeugtür
1 geeigneten Hilfsmitteln - erfolgen kann.
[0038] Wie der Vergleich der Darstellung in Fig. 1 beispielsweise mit der Darstellung in
Fig. 8 erkennen lässt, verbleiben beim Ausführungsbeispiel sämtliche Bauteile der
Verriegelungseinrichtung 5 nach dem Lösen der Verbindungselemente 6 innerhalb der
Öffnung der Fahrzeugtür 1. Auch ist es denkbar, dass die Elemente der Verriegelungsvorrichtung
5 sich nach deren Demontage auch gegeneinander lösen und nach unten aus der Türöffnung
hinaus fallen. Es ist nicht erforderlich, zum Notbergen die Betätigungsmechanik der
Verriegelungseinrichtung 5 zu betätigen, da diese als Ganzes von der Fahrzeugtür 1
gelöst wird und beim Öffnen der Fahrzeugtür 1 in deren Verriegelungsstellung innerhalb
der Türöffnung verbleiben kann. Auch eine starke Beschädigung der Verriegelungseinrichtung
5 mit beispielsweise nach innen verbogenen Minenschutzriegeln 15, 16 vermag die Notbergung
daher nicht zu beeinträchtigen.
[0039] Alternativ wäre es auch denkbar, nicht wie in den Figuren dargestellt die Verriegelungseinrichtung
5, sondern die im Bereich der Türzarge 17 angeordneten Gegenlager von fahrzeugaußen
demontierbar auszugestalten. In diesem Fall könnten die Gegenlager 18 mitsamt der
Verriegelungseinrichtung 5 beim Öffnen der Fahrzeugtür 1 mit dieser nach außen schwenken.
Alternativ könnten sich die Gegenlager 18 nach deren Demontage auch in eine Freigabestellung
bewegen und beim Öffnen der Fahrzeugtür 1 in am Fahrzeugaufbau 30 verbleiben.
[0040] Die vorstehend beschriebene Fahrzeugtür 1 wie auch der vorstehend beschriebene Fahrzeugaufbau
30 zeichnen sich dadurch aus, dass diese ein rasches Notbergen von Fahrzeuginsassen
auch bei sehr starker Beschädigung der Verriegelungseinrichtung 5 erlauben. Es ist
nicht erforderlich, eine ggf. stärker beschädigte Betätigungsmechanik des Verriegelungselements
5 zum Notbergen zu betätigen oder zerstörende Werkzeuge, wie beispielsweise Schneidbrenner
einzusetzen, so dass sich die Fahrzeuginsassen vergleichsweise rasch bergen lassen.
Bezugszeichen:
[0041]
- 1
- Fahrzeugtür
- 2
- Seitenwand
- 3
- Scharniere
- 4
- Außen-Handgriff
- 5
- Verriegelungseinrichtung
- 6
- Verbindungselemente
- 8
- B-Säule
- 9
- Türschloss
- 10
- Handgriff
- 11
- Lager
- 12
- Lager
- 13
- Riegel
- 14
- Falle
- 15
- Minenschutzriegel
- 16
- Minenschutzriegel
- 17
- Türzarge
- 18
- Gegenlager
- 19
- Schubstange
- 20
- Schubstange
- 21
- Abstandshalter
- 22
- Bolzen
- 23
- Bolzen
- 30
- Fahrzeugaufbau
1. Fahrzeugtür (1) für gepanzerte Fahrzeuge mit einer an der Türinnenseite angeordneten
Verriegelungseinrichtung (5) zur Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Öffnen unter
Blasteinwirkung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungseinrichtung (5) bei geschlossener Fahrzeugtür (1) von deren Außenseite
her demontierbar ist.
2. Fahrzeugtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) über von der Außenseite der Fahrzeugtür (1) her
zugängliche Verbindungselemente (6) demontierbar mit der Fahrzeugtür (1) verbunden
ist.
3. Fahrzeugtür nach einem der Ansprüche 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) mindestens einen Minenschutzriegel (15,16), bevorzugt
einen oberen und einen unteren Minenschutzriegel (15,16) aufweist.
4. Fahrzeugtür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) einen Innen-Handgriff (10) zum Schließen und Lösen
eines die Verriegelung bewirkenden Minenschutzriegels (15,16) aufweist.
5. Fahrzeugtür nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein, bevorzugt jeder Minenschutzriegel (15,16) der Verriegelungseinrichtung
(5) über eine Schubstange (19,20) mit dem Handgriff (10) verbunden ist.
6. Fahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) mindestens ein Lager zum Führen eines Minenriegels
(15,16) aufweist, welches von der Türaußenseite her demontierbar ist.
7. Fahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) ein Türschloss (9) aufweist.
8. Fahrzeugtür nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Türschloss (9) von der Türaußenseite her demontierbar ist.
9. Fahrzeugtür nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der Fahrzeugtür (1) ein Außen-Handgriff (4) angeordnet ist, über
welchen das Türschloss (9) entriegelbar ist.
10. Fahrzeugaufbau für gepanzerte Fahrzeuge mit einer Fahrzeugtür (1), wobei die Fahrzeugtür
(1) eine an der Türinnenseite angeordnete Verriegelungseinrichtung (5) zur Verriegelung
gegen unbeabsichtigtes Öffnen unter Blasteinwirkung an mindestens einem Gegenlager
(18) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungseinrichtung (5) oder mindestens ein Gegenlager (18) bei geschlossener
Fahrzeugtür von deren Außenseite her demontierbar ist.
11. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugtür (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet ist.
12. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (5) in deren Verriegelungsstellung in mindestens ein
am Fahrzeugaufbau angeordnetes Gegenlager (18) eingreift.
1. Vehicle door (1) for armoured vehicles with a locking device (5) arranged on the inside
of the door for locking against unintentional opening under the action of a blast,
characterised in that
the locking device (5) can be removed from the outside of the vehicle door (1) when
the vehicle door (1) is closed.
2. Vehicle door in accordance with claim 1, characterised in that the locking device (5) is removably attached to the vehicle door (1) by means of
connecting elements (6) accessible from the outside of the vehicle door (1).
3. Vehicle door in accordance with one of the claims 1 to 2, characterised in that the locking device (5) has at least one mine protection latch (15, 16), preferably
an upper and a lower mine protection latch (15, 16).
4. Vehicle door in accordance with one of the claims 1 to 3, characterised in that the locking device (5) has an interior handle (10) for locking and releasing a mine
protection latch (15, 16) actuating the lock.
5. Vehicle door in accordance with claim 4, characterised in that at least one, preferably each mine protection latch (15, 16) of the locking device
(5) is connected to the handle (10) by a push rod (19, 20).
6. Vehicle door in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the locking device (5) has at least one bearing for guiding a mine latch (15, 16)
which can be removed from the outside of the door.
7. Vehicle door in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the locking device (5) has a door lock (9).
8. Vehicle door in accordance with claim 7, characterised in that the door lock (9) can be removed from the outside of the door.
9. Vehicle door in accordance with claim 7 or 8, characterised in that an external handle (4) is arranged on the outside of the vehicle door (1), by means
of which the door lock (9) can be unlocked.
10. Vehicle structure for armoured vehicles with a vehicle door (1), wherein the vehicle
door (1) has a locking device (5) arranged in the inside of the door for locking it
against unintentional opening under the action of a blast to at least one counter
bearing (18),
characterised in that
the locking device (5) or at least one counter bearing (18) can be removed from the
outside of the vehicle door when the vehicle door is closed.
11. Vehicle structure in accordance with claim 10, characterised in that the vehicle door (1) is configured in accordance with one of the claims 1 to 9.
12. Vehicle structure in accordance with claim 10 or 11, characterised in that the locking device (5) engages in its locked position on at least one counter bearing
(18) arranged on the vehicle structure.
1. Portière de véhicule (1) pour véhicules blindés comprenant un dispositif de verrouillage
(5) disposé au niveau du côté intérieur de la portière servant à assurer un verrouillage
empêchant une ouverture involontaire sous l'action d'une explosion,
caractérisée en ce que
le dispositif de verrouillage (5) peut être démonté, lorsque la portière de véhicule
(1) est fermée, depuis le côté extérieur de celle-ci.
2. Portière de véhicule selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) est relié à la portière de véhicule (1) de manière
à pouvoir être démonté par l'intermédiaire d'éléments d'assemblage (6) accessibles
depuis le côté extérieur de la portière de véhicule (1).
3. Portière de véhicule selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) présente au moins un verrou de sécurité anti-mine
(15, 16), de préférence un verrou de sécurité anti-mine supérieur et un verrou de
sécurité anti-mine inférieur (15, 16).
4. Portière de véhicule selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) présente une poignée intérieure (10) servant à
fermer et à débloquer un verrou de sécurité anti-mine (15, 16) effectuant le verrouillage.
5. Portière de véhicule selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins un, de préférence chaque verrou de sécurité anti-mine (15, 16) du dispositif
de verrouillage (5) est relié par l'intermédiaire d'une barre de poussée (19, 20)
à la poignée (10).
6. Portière de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) présente au moins un palier servant à guider un
verrou de sécurité anti-mine (15, 16), qui peut être démonté depuis le côté extérieur
de portière.
7. Portière de véhicule selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) présente une serrure de portière (9).
8. Portière de véhicule selon la revendication 7, caractérisée en ce que la serrure de portière (9) peut être démontée depuis le côté extérieur de portière.
9. Portière de véhicule selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce qu'est disposée, au niveau du côté extérieur de la portière de véhicule (1), une poignée
extérieure (4), par l'intermédiaire de laquelle la serrure de portière (9) peut être
déverrouillée.
10. Carrosserie de véhicule pour des véhicules blindés comprenant une portière de véhicule
(1), dans laquelle la portière de véhicule (1) présente, au niveau au moins d'un contre-palier
(18), un dispositif de verrouillage (5) disposé au niveau du côté intérieur de la
portière servant à assurer le verrouillage contre une ouverture involontaire sous
l'action d'une explosion,
caractérisée en ce que
le dispositif de verrouillage (5) ou au moins un contre-palier (18) peut être démonté,
lorsque la portière de véhicule est fermée, depuis le côté extérieur de celle-ci.
11. Carrosserie de véhicule selon la revendication 10, caractérisée en ce que la portière de véhicule (1) est réalisée selon l'une quelconque des revendications
1 à 9.
12. Carrosserie de véhicule selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage (5) vient en prise, dans sa position de verrouillage,
avec au moins un contre-palier (18) disposé au niveau de la carrosserie de véhicule.