| (19) |
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(11) |
EP 2 652 727 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.09.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2011/001715 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/079554 (21.06.2012 Gazette 2012/25) |
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| (54) |
INFORMATIONSTRÄGER SOWIE VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ANBRINGEN UND ENTFERNEN EINES
SOLCHEN INFORMATIONSTRÄGERS
INFORMATION CARRIER AND DEVICE AND METHOD FOR ATTACHING AND REMOVING SUCH AN INFORMATION
CARRIER
SUPPORT D'INFORMATIONS AINSI QUE DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR L'APPLICATION ET L'ÉLIMINATION
D'UN TEL SUPPORT D'INFORMATIONS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.12.2010 DE 102010054562
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.2013 Patentblatt 2013/43 |
| (73) |
Patentinhaber: HARTING Applied Technologies GmbH |
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32339 Espelkamp (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRANKE, Volker
32469 Petershagen (DE)
- HUCKRIEDE, Volker
32289 Roedinghausen (DE)
- HEIMANN, Thomas
32369 Rahden (DE)
- KOCH, Michael
32469 Petershagen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 258 853 JP-A- 2001 058 280 US-A- 5 065 537
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JP-A- 7 253 754 US-A- 4 735 006 US-A1- 2006 266 914
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Informationsträger zur Anbringung an ein zu kennzeichnendes
Objekt, nach dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruch 1.
[0002] Ein derartiger Informationsträger wird benötigt, um Objekte zu kennzeichnen oder
mit Informationen zu versehen. Die Informationen sollen von dem Objekt wieder reversibel
entfernbar sein, um eine mehrfache Kennzeichnung des Objektes zu ermöglichen. Die
Speicherung der Informationen auf dem Informationsträger ist dabei in verschiedene
Varianten denkbar. So können die Informationen zum Beispiel optisch, in Form von Schriften,
Zeichen, Farbe oder Strichcodes, oder auch elektronisch in Form mittels RFID auf dem
Informationsträger gespeichert sein.
[0003] Das Dokument
US 2006/0266914 A wird als, nachs liegender der Stand der Technik angesehen.
Aufgabenstellung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Informationsträger so auszubilden,
dass der Informationsträger ohne menschliches Eingreifen mittels einer einfachen mechanischen
Vorrichtung an einem Objekt befestigt werden kann, sowie mittels einer einfachen mechanischen
Vorrichtung von diesem Objekt entfernt werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhänigen Anspruchs 1
gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Bei der Erfindung handelt es sich um einen Informationsträger der dafür geeignet
ist, Informationen zu speichern und zeitweise an einem Objekt befestigt zu werden.
Die Informationen können dabei in verschiedener Form auf dem Informationsträger gespeichert
werden. So ist eine einfache optische Markierung durch farbliche Gestaltung des Informationsträgers
denkbar. Durch Beschriftung des Informationsträger mit Buchstaben und Zahlen oder
sonstigen Zeichen kann eine Darstellung von Information auf dem Informationsträger
ebenfalls erfolgen. Auch sind gespeicherte Daten in Form von Barcodes auf dem Informationsträger
denkbar.
[0008] Neben der Möglichkeiten Informationen zur optischen Erfassung auf einem Informationsträger
zu speichern gibt es auch elektronische Optionen zur Speicherung von Informationen
auf einem Informationsträger. In einer bevorzugten Ausbildungsform gibt die Anbringung
eines RFID-TAGs auf oder in dem Informationsträger die Möglichkeit der berührungslosen
Erfassung von gespeicherten Daten.
[0009] Erfindungsgemäß erfolgt die Anbringung des Informationsträgers an dem zu kennzeichnenden
Objekt mittels magnetischer Anhaftung. Dazu ist es nötig, dass das zu kennzeichnende
Objekt zumindest teilweise aus magnetisierbarem Material besteht. Durch zumindest
einen im Informationsträger befindlichen Magneten ergibt sich eine magnetische Kraftwirkung
zwischen dem Informationsträger und dem zu kennzeichnenden Objekt. Eine magnetische
Anhaftung des Informationsträgers am zu kennzeichnenden Objekt ist so möglich.
[0010] In einer zweckmäßigen Ausbildungsform verfügt der Informationsträger über eine Kontaktfläche,
an welcher der Informationsträger zu einer Oberfläche des zu kennzeichnenden Objektes
berührend kontaktierbar ist. Der in dem Informationsträger befindliche Magnet bewirkt
ein magnetisches Feld an der Kontaktfläche des Informationsträgers, was eine magnetische
Anhaftung an der Kontaktfläche ermöglicht.
[0011] Erfindungsgemäß verfügt der Informationsträger über eine weitere Fläche, die parallel
zur Kontaktfläche ist und sich an der gegenüberliegenden Seite des Informationsträgers
erstreckt. Wie an der Kontaktfläche, befindet sich auch an der Trägerfläche ein magnetisches
Feld, welches durch den im Informationsträger befindlichen Magneten entsteht.
[0012] In einer speziellen Ausbildungsform ist die magnetische Feldstärke an der Kontaktfläche
größer als die magnetische Feldstärke an der Trägerfläche. Dieser Unterschied in der
magnetischen Feldstärke an den zwei Flächen kann durch eine entsprechende Positionierung
des Magneten in dem Informationsträger generiert werden. So ist eine Positionierung
des Magneten nicht auf der Mittellinie zwischen den zwei Flächen, sondern näher an
der Kontaktfläche denkbar.
[0013] In einer vorteilhaften Weiterbildung sind mehrere Magneten in den Informationsträger
integriert, wobei stärkere oder mehrere Magneten in Nähe der Kontaktfläche angeordnet
sind und schwächere oder weniger Magneten in Näher der Trägerfläche. Durch diese Weiterbildung
sind die erfindungsgemäßen, verschiedenen magnetischen Feldstärken an der Kontaktfläche
und Trägerfläche generierbar.
[0014] Erfindungsgemäß verfügt der Informationsträger neben der Kontaktfläche und der Trägerfläche
noch über eine Dekontaktierungsfläche. Die Dekontaktierungsfläche schließt sich abgewinkelt
an die Kontaktfläche an und läuft dabei auf die Trägerfläche zu. Die Magneten im Informationsträger
sind so anzuordnen, dass die magnetische Feldstärke an der Dekontaktierungsfläche
geringer ist, als die magnetische Feldstärke an der Trägerfläche.
[0015] Zur Anbringung und Entfernung des Informationsträgers an einem zu kennzeichnenden
Objekt ist eine Vorrichtung gemäß Anspruch 8 vorgesehen, mittels welcher ein einfaches
Anbringen und Entfernen ermöglicht wird. Die Vorrichtung verfügt über ein Trägerelement,
welches so ausgebildet ist, dass die Trägerfläche des Informationsträgers mit dem
Trägerelement flächig kontaktierbar ist. Dabei ist das Trägerelement der Vorrichtung
aus einem zumindest teilweise magnetisierbaren Material, wodurch das Magnetfeld an
der Trägerfläche des Informationsträgers eine magnetische Anziehung zwischen dem Informationsträger
und dem Trägerelement eine Anhaftung ermöglicht.
[0016] In einer erfindungsgemäßen Ausbildung ist das Trägerelement beweglich an der Vorrichtung
befestigt. Es ist vorgesehen, dass das Trägerelement gekippt werden kann, in etwa
um dem Winkel, den die Dekontaktierungsfläche des Informationsträgers mit der Oberfläche
des zu kennzeichnenden Objekts bildet, an dem der Informationsträger magnetisch anhaftet.
[0017] Mittels der Vorrichtung ist eine Anbringung des Informationsträgers an ein zu kennzeichnendes
Objekt möglich. Dazu haftet der Informationsträger durch eine, aus dem magnetischen
Feld an der Trägerfläche resultierende magnetische Kraft mit seiner Trägerfläche an
dem Trägerelement der Vorrichtung. Die Vorrichtung wird mit dem anhaftenden Informationsträger
an das zu kennzeichnende Objekt bewegt, bis die Kontaktfläche des Informationsträgers
mit der Oberfläche des zu kennzeichnenden Objektes in Kontakt steht. Das magnetische
Feld an der Kontaktfläche des Informationsträgers bewirkt eine magnetische Anziehungskraft
zwischen dem Informationsträger und der Oberfläche des zu kennzeichnenden Objekts.
Aufgrund der magnetischen Feldstärkenunterschiede an der Träger- und der Kontaktfläche
des Informationsträgers ist die resultierende magnetische Kraft zwischen dem Informationsträger
und dem Objekt größer als die resultierende magnetische Kraft zwischen dem Informationsträger
und der Vorrichtung. Bei Bewegung der Vorrichtung weg vom zu kennzeichnenden Objekt
bleibt der Informationsträger an dem zu kennzeichnenden Objekt magnetisch haften.
[0018] In einer speziellen Ausführungsform besteht das Trägerelement der Vorrichtung aus
zwei verschiedenen Elementen. Das vordere, in direktem Kontakt zur Trägerfläche des
Informationsträger stehende Einzelelement ist dabei als eine Platte ausgebildet und
besteht aus einem nicht magnetisierbarem Material, wie zum Beispiel Kunststoff. Das
direkt dahinter angeordnete zweite Einzelelement besteht aus einem magnetisierbaren
Material und ist von dem ersten Einzelelement wegschwenkbar befestigt. Das erste Einzelelement
ist so dünn auszuführen, dass bei Kontaktierung der Trägerfläche des Informationsträgers
mit dem ersten Einzelelement eine magnetische Wechselwirkung zu dem zweiten Einzelelement
nicht verhindert wird.
[0019] Im Anbringvorgang gemäß Anspruch 9 des Informationsträgers an das zu kennzeichnende
Objekt wird nach Kontaktierung der Trägerfläche mit dem Trägerelement das zweite Einzelelement
von dem ersten Einzelelement weggeschwenkt. Durch den daraus resultierenden größeren
Abstand zwischen dem Informationsträger und dem magnetisierbaren Einzelelement des
Trägerelements verringert sich die magnetische Kraft zwischen dem Informationsträger
und dem Trägerelement. Somit ist ein Entfernen der Vorrichtung vom zu kennzeichnenden
Objekt möglich, wobei der Informationsträger magnetisch an der Oberfläche des zu kennzeichnenden
Objektes verbleibt.
[0020] Zum Entfernen des Informationsträger von dem zu kennzeichnenden Objekt wird gemäß
Anspruch 11 das Trägerelement an der Vorrichtung gekippt. Dabei entspricht der Kippwinkel
in etwa dem Winkel, den die Dekontaktierungsfläche zur Kontaktfläche bildet, jedoch
in entgegengesetzter Drehrichtung. Die Vorrichtung mit dem gekippten Trägerelement
wird dann an den Informationsträger am zu kennzeichnenden Objekt bewegt, bis das Trägerelement
die Trägerfläche des Informationsträgers im Bereich der Dekontaktierungsfläche berührt.
Durch weitere Annäherung des Trägerelements an das zu kennzeichnende Objekt bewirkt
das Trägerelement über eine Hebelwirkung ein Kippen des Informationsträgers entgegen
der magnetischen Kraft auf der Kontaktfläche, so dass statt der Kontaktfläche die
Dekontaktierungsfläche die Oberfläche des zu kennzeichnenden Objekts kontaktiert.
Im selben Vorgang kontaktiert die Trägerfläche des Informationsträgers das Trägerelement.
Aufgrund der magnetischen Feldstärkenunterschiede an der Dekontaktierungs- und der
Trägerfläche des Informationsträgers ist die resultierende magnetische Kraft zwischen
dem Informationsträger und dem Trägerelement größer als die resultierende magnetische
Kraft zwischen dem Informationsträger und dem zu kennzeichnenden Objekt. Bei Bewegung
der Vorrichtung weg vom zu kennzeichnenden Objekt bleibt der Informationsträger an
dem Trägerelement magnetisch haften und lässt sich vom zu kennzeichnenden Objekt entfernen.
[0021] In einer weiteren Ausbildungsform kann vorgesehen sein, die Dekontaktierungsfläche
als eine an die Kontaktfläche angeschlossene kreisförmige, elliptische oder hyperbolische
Verrundung auszubilden. Dadurch wird die Trägerfläche des Informationsträgers beim
Entfernen von dem zu kennzeichnenden Objekt statt mit einer Kippbewegung, durch eine
Abrollbewegung des Informationsträgers auf die Dekontaktierungsfläche mit dem Trägerelement
in Kontakt gebracht.
[0022] In einer zweckmäßigen Ausbildungsform ist der Informationsträger als runde Scheibe
ausgebildet, dessen Vorderseite die Kontaktfläche und Rückseite die Trägerfläche darstellt.
Die Dekontaktierungsfläche ist als umlaufende Fase an die Kontaktfläche ausgebildet.
Diese Ausbildungsform ist vor allem vorteilhaft, da die Orientierung des Informationsträgers
und somit der Dekontaktierungsfläche zur Anbringung und Entfernung vom zu kennzeichnenden
Objekt keine Rolle spielt.
[0023] Weitere zweckmäßige Ausbildungsformen des Informationsträgers stellen Vielecke dar.
Dabei kann die Dekontaktierungsfläche sowohl als runde umlaufende Fase ausgebildet
sein, so dass die Kontaktfläche einen Kreis bildet, oder die Dekontaktierungsfläche
kann als einzelne Fasen an jedem Segment des Vielecks ausgebildet sein, so dass die
Kontaktfläche eine Form entsprechend des Vielecks bildet.
[0024] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Ausführungsbeispiel
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Informationsträger in einer räumlichen Ansicht;
- Fig. 2
- ein Informationsträger in einer räumlichen Ansicht;
- Fig. 3a
- den Anbringvorgang eines Informationsträgers auf einem Objekt in Schnittdarstellung;
- Fig. 3b
- den Anbringvorgang eines Informationsträgers auf einem Objekt in Schnittdarstellung;
- Fig. 3c
- den Anbringvorgang eines Informationsträgers auf einem Objekt in Schnittdarstellung;
- Fig. 3d
- den Anbringvorgang eines Informationsträgers auf einem Objekt in Schnittdarstellung;
- Fig. 4a
- den Entfernvorgang eines Informationsträgers von einem Objekt in Schnittdarstellung;
- Fig. 4b
- den Entfernvorgang eines Informationsträgers von einem Objekt in Schnittdarstellung;
und
- Fig. 4c
- den Entfernvorgang eines Informationsträgers von einem Objekt in Schnittdarstellung.
[0026] In der Fig. 1 ist ein Informationsträger 1 in räumlicher Ansicht dargestellt. Der
als Scheibe ausgebildete Informationsträger verfügt über eine Kontaktfläche 2, welche
zur Kontaktierung an einem zu kennzeichnenden Objekt vorgesehen ist. In der Kontaktfläche
2 ist ein Magnet 5 integriert. Der Magnet 5 bewirkt eine Anziehungskraft zwischen
dem Informationsträger und dem zu kennzeichnenden Objekt. An die Kontaktfläche 2 schließt
sich umlaufend am Rand des scheibenförmigen Informationsträgers 1 eine Dekontaktierungsfläche
4 an. Diese ist zum Entfernen des Informationsträgers 1 von einem zu kennzeichnenden
Objekt vorgesehen.
[0027] Die Fig. 2 zeigt den Informationsträger 1 in einer räumlichen Ansicht, jedoch von
der der Kontaktfläche 2 abgewandten Seite. Zu erkennen ist die Rückseite des scheibenförmig
ausgebildeten Informationsträgers, die eine Trägerfläche 3 bildet. Die Trägerfläche
3 ist zur Kontaktierung des Informationsträgers 1 an einem Trägerelement 10 einer
Vorrichtung zum wahlweisen Anbringen oder Entfernen des Informationsträgers vorgesehen.
In der Trägerfläche 3 sind hier vier Magneten 6 integriert, die eine magnetische Anhaftung
des Informationsträgers 1 an dem Trägerelement 10 ermöglichen.
[0028] In den Fig. 3a bis 3d ist der Anbringvorgang eines Informationsträgers 1 an einer
Oberfläche 9 eines zu kennzeichnenden Objekts 8 dargestellt. Zu sehen ist jeweils
das zu kennzeichnenden Objekts 8, wobei das Objekt 8 zumindest teilweise aus einem
magnetisierbaren Material besteht, der Informationsträger 1, sowie das Trägerelement
10 der Vorrichtung zum wahlweisen Anbringen oder Entfernen des Informationsträgers.
[0029] In der Fig. 3a ist vor der Oberfläche 9 ist das Trägerelement 10 dargestellt, welches
an einer Vorrichtung zur Anbringung und Entfernung des Informationsträgers angeordnet
ist. Das Trägerelement 10 besteht aus einem ersten Einzelelement 11, welches aus einem
nicht magnetisierbaren Material besteht und aus einem zweiten Einzelelement 12 welches
aus einem magnetisierbaren Material besteht.
[0030] An dem Trägerelement 10 haftet durch magnetische Anziehungskraft auf das zweite Einzelelement
12 der Informationsträger 1. Der Informationsträger 1 kontaktiert dabei das erste
Einzelelement 11 des Trägerelementes 10 mit der Trägerfläche 3. Die Kontaktfläche
2 ist parallel zur Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 angeordnet. A stellt
die Bewegungsrichtung des Trägerelements 10 mit den daran anhaftenden Informationsträger
1 dar.
[0031] Die Fig. 3b stellt die Kontaktierung der Kontaktfläche 2 des Informationsträgers
1 mit der Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 dar. Die im Informationsträger
integrierten Magnete erzeugen sowohl auf das Trägerelement 12, als auch auf das Objekt
8 eine magnetische Kraft.
[0032] In der Fig. 3c stellt B eine Klappbewegung des zweiten Einzelelements 12, weg von
dem ersten Einzelelement 11 dar. Durch den dadurch erzeugten, größeren Abstand zwischen
dem zweiten Einzelelement 12 und dem Informationsträger 1 verringert sich die magnetische
Anziehungskraft zwischen dem Informationsträger 1 und dem Trägerelement 10.
[0033] Die Bewegung C des Trägerelements 10 weg vom zu kennzeichnenden Objekt 8 ist in Fig.
3d dargestellt. Dabei verbleibt der Informationsträger 1 an der Oberfläche 9, da die
magnetische Anziehungskraft zwischen dem Informationsträger 1 und dem zu kennzeichnenden
Objekt 8 größer ist, als die Anziehungskraft zwischen dem Informationsträger 1 und
dem weggeklappten zweiten Einzelelement 12.
[0034] Die Fig. 4a bis 4c stellen den Entfernvorgang eines Informationsträgers 1 von der
Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 dar. Zu sehen ist jeweils das zu kennzeichnenden
Objekts 8, der Informationsträger 1, sowie das Trägerelement 10 der Vorrichtung zum
wahlweisen Anbringen oder Entfernen des Informationsträgers.
[0035] In der Fig. 4a haftet der Informationsträger 1 mit der Kontaktfläche 2 an der Oberfläche
9 des zu kennzeichnenden Objektes 8 magnetisch an. An der Seite der Trägerfläche 3
des Informationsträger 1 wird das Trägerelement 10 in Richtung A' bis an den Informationsträger
1 heran bewegt. Das Trägerelement 10 wurde dafür um den Winkel α' geneigt, wobei der
Winkel α' in etwa dem Winkel α entspricht, den die Dekontaktierungsfläche 4 mit der
Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 bildet, jedoch in entgegengesetzter
Richtung.
[0036] Durch weitere Bewegung B' des Trägerelements 10 in Richtung des Informationsträgers
1 übt das Trägerelement 10 im Bereich der Dekontaktierungsfläche 4 eine Kraft auf
die Trägerfläche 3 aus. Die sich daraus ergebende Hebelkraft auf den Informationsträger
1 wirkt um die Kante, welche die Kontaktfläche 2 und die Dekontaktierungsfläche 4
zusammen bilden. Die Hebelkraft bewirkt eine Kippbewegung C' des Informationsträgers
1 um die besagte Kante, so dass die Winkel α und α' kleiner werden. Die Bewegung B'
des Trägerelements wird weitergeführt, bis die Dekontaktierungsfläche 4 in Kontakt
mit der Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 steht und die Trägerfläche 3
in Kontakt mit dem Trägerelement 10 steht.
[0037] Erfindungsgemäß ist die magnetische Anziehungskraft auf Grund der magnetischen Feldstärkenunterschiede
an der Trägerfläche 3 zwischen dem Informationsträger 1 und dem Trägerelement 10 größer
als die magnetische Anziehungskraft an der Dekontaktierungsfläche 4 zwischen dem Informationsträger
1 und dem zu kennzeichnenden Objekt 8.
[0038] Die Bewegung D' des Trägerelements 10 weg vom zu kennzeichnenden Objekt 8 ist in
Fig. 4c dargestellt. Dabei bleibt der Informationsträger 1 magnetisch an dem Trägerelement
10 haften und wird so von der Oberfläche 9 des zu kennzeichnenden Objekts 8 entfernt.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Informationsträger
- 2
- Kontaktfläche
- 3
- Trägerfläche
- 4
- Dekontaktierungsfläche
- 5
- Magnet
- 6
- Magnet
- 8
- Objekt
- 9
- Oberfläche
- 10
- Trägerelement
- 11
- erste Einzelelement / nicht magnetisierbar
- 12
- zweite Einzelelement / magnetisierbar
1. Informationsträger zur Anbringung an ein zu kennzeichnendes Objekt, wobei der Informationsträger
(1) zumindest eine Kontaktfläche (2)
aufweist, welche durch magnetischer Anhaftung des Informationsträgers (1) an dem zu
kennzeichnenden Objektes (8) mit einer Oberfläche (9) des zu kennzeichnenden Objektes
(8) kontaktierbar ist,
und dass der Informationsträger (1) eine, sich an die Kontaktfläche (2) anschließende
Dekontaktierungsfläche (4) aufweist, die mit der Kontaktfläche (2) einen Winkel α
bildet
dadurch gekennzeichnet,
dass der Informationsträger (1) eine, zur Kontaktfläche (2) rückseitig zugeordnete Trägerfläche
(3) aufweist, die zur magnetischen Anhaftung geeignet ist.
2. Informationsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Magnet (5) so im Informationsträger (1) integriert ist, dass die magnetische
Feldstärke an der Kontaktfläche (2) größer ist, als die magnetische Feldstärke an
der Trägerfläche (3),
und dass die magnetische Feldstärke an der Trägerfläche (3) größer ist, als die magnetische
Feldstärke an der Dekontaktierungsfläche (4).
3. Informationsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Informationsträger (1) mehrere Magnete (5, 6) aufweist.
4. Informationsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Informationsträger (1) als runde Scheibe ausgebildet ist, und dass die Dekontaktierungsfläche
(4) entsprechend der runden Scheibe als runde umlaufende Abfasung an der Kante der
Kontaktfläche (2) verläuft.
5. Informationsträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Informationsträger (1) als vieleckige Scheibe ausgebildet ist, und dass die Dekontaktierungsfläche
(4) als runde umlaufende Abfasung an der Kante der Kontaktfläche (2) verläuft, wobei
die Kontaktfläche (2) eine Kreisform bildet,
oder dass die Dekontaktierungsfläche (4) entsprechend der vieleckigen Scheibe als
Abfasung an jedem Segment des Vielecks angebracht ist, wobei die Kontaktfläche (2)
eine Form entsprechend dem Vieleck bildet.
6. Informationsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dekontaktierungsfläche (4) bezüglich eines senkrechten Schnittes entlang des
Durchmessers des Informationsträgers (1) als kreisförmige, elliptische oder hyperbolische
Verrundung anschließend an die Kontaktfläche (2) ausgebildet ist.
7. Informationsträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anhaftung des Informationsträgers (1) an dem zu kennzeichnenden Objekt (8) statt
durch magnetische Anhaftung auch durch andere reversible Anhaftung wie Adhäsion oder
einen Klettverschluss erfolgen kann.
8. Vorrichtung zum wahlweisen Anbringen oder Entfernen eines Informationsträgers nach
Anspruch 1,
wobei die Vorrichtung ein flächig ausgebildetes Trägerelement (10) aufweist, an welchem
eine Kontaktierung der Trägerfläche (3) des Informationsträgers (1) und eine magnetische
Anhaftung des Informationsträgers (1) möglich ist,
wobei das Trägerelement (10) der Vorrichtung schwenkbar ist, wobei das Trägerelement
(10) der Vorrichtung aus zwei hintereinanderliegenden Einzelelementen besteht,
wobei das erste Einzelelement (11) direkten Kontakt zur Trägerfläche (3) des Informationsträger
(1) hat und aus einem nicht magnetisierbaren Material besteht und,
wobei das dahinter liegende zweite Einzelelement (12) aus einem magnetisierbaren Material
besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass
dass das zweite Einzelelement (12) des Trägerelements (10) von dem ersten Einzelelement
(11) wegschwenkbar ist.
9. Verfahren zum Anbringen eines Informationsträgers nach Anspruch 1 mittels einer Vorrichtung
nach Anspruch 8, bei welchem:
▪ der Informationsträger (1) mit seiner Trägerfläche (3) magnetisch an dem Trägerelement
(10) einer Vorrichtung anhaftet,
▪ der Informationsträger (1) mittels der Vorrichtung an das zu kennzeichnende Objekts
(8) bewegt wird,
▪ der Informationsträger (1) mit seiner Kontaktfläche (2) die Oberfläche (8) des zu
kennzeichnenden Objektes (9) kontaktiert,
▪ die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Informationsträger (1) und dem zu kennzeichnenden
Objekt (8) größer ist, als die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Informationsträgers
(1) und dem Trägerelement (10),
▪ und beim Entfernen der Vorrichtung von dem zu kennzeichnenden Objekt (8) der Informationsträger
(1) an dem zu kennzeichnenden Objekt (8) magnetisch haftend verbleibt.
10. Verfahren zum Anbringen eines Informationsträgers nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass nach Kontaktierung des Informationsträgers (1) mit dem zu kennzeichnenden Objekt
(8), das zweite Einzelelement (12) des Trägerelements (10) der Vorrichtung von dem
ersten Einzelelement (11) weggeschenkt wird, wodurch die magnetische Anziehungskraft
zwischen dem Informationsträger (1) und dem Trägerelement (10) verringert wird.
11. Verfahren zum Entfernen eines Informationsträgers nach Anspruch 1 mittels einer Vorrichtung
nach Anspruch 8, bei welchem:
▪ das Trägerelement (10) der Vorrichtung entgegen der Neigung der Dekontaktierungsfläche
(4) des Informationsträgers (1) geschwenkt wird,
▪ das Trägerelement (10) zur Trägerfläche (3) in etwa einem Winkel α bildet,
▪ die Vorrichtung an den Informationsträger (1) geführt wird und mittels des geschwenkten
Trägerelements (10) der Informationsträger (1) so gekippt wird, dass der Winkel α
zwischen der Dekontaktierungsfläche (4) und der Oberfläche (9) des zu kennzeichnenden
Objekts (8) sich verringert,
▪ der Informationsträger (1) mit seiner Trägerfläche (3) das Trägerelement (10) der
Vorrichtung flächig kontaktiert,
▪ die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Informationsträger (1) und dem Trägerelement
(10) größer ist, als die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Informationsträgers
(1) und dem zu kennzeichnenden Objekt (8),
▪ und beim Entfernen der Vorrichtung von dem zu kennzeichnenden Objekt (8) der Informationsträger
(1) an dem Trägerelement (10) der Vorrichtung magnetisch haftend verbleibt.
1. An information carrier for being mounted to an object to be marked, the information
carrier (1) including at least one contact surface (2) which, by way of magnetic adhesion
of the information carrier (1) to the object (8) to be marked, is adapted to be brought
into contact with a surface (9) of the object (8) to be marked, and in that the information
carrier (1) includes a decontacting surface (4) which adjoins the contact surface
(2) and forms an angle α with the contract surface (2),
characterized in that
the information carrier (1) includes a carrier surface (3) which is associated to
the contact surface (2) at the back and is suitable for magnetic adhesion.
2. The information carrier according to claim 1, characterized in that
a magnet (5) is integrated in the information carrier (1) such that the magnetic field
strength at the contact surface (2) is greater than the magnetic field strength at
the carrier surface (3),
and that the magnetic field strength at the carrier surface (3) is greater than the
magnetic field strength at the decontacting surface (4).
3. The information carrier according to either of the preceding claims, characterized in that
the information carrier (1) includes a plurality of magnets (5, 6).
4. The information carrier according to any of the preceding claims, characterized in that
the information carrier (1) is configured as a round disk, and that the decontacting
surface (4) extends as a round, continuously surrounding chamfer at the edge of the
contact surface (2) so as to correspond to the round disk.
5. The information carrier according to any of claims 1 to 3, characterized in that
the information carrier (1) is configured as a polygonal disk, and that the decontacting
surface (4) extends as a round, continuously surrounding chamfer at the edge of the
contact surface (2), the contact surface (2) forming a circular shape,
or that the decontacting surface (4) is applied as a chamfer at each segment of the
polygon so as to correspond to the polygonal disk, the contact surface (2) forming
a shape corresponding to the polygon.
6. The information carrier according to any of the preceding claims, characterized in that
with respect to a perpendicular section along the diameter of the information carrier
(1), the decontacting surface (4) is configured as a circular, elliptical, or hyperbolic
rounding adjoining the contact surface (2).
7. The information carrier according to any of the preceding claims, characterized in that
the adhesion of the information carrier (1) at the object (8) to be marked can also
be effected by some other reversible adhesion, such as adherence or a Velcro fastener,
rather than by magnetic adhesion.
8. A device for selectively mounting or removing an information carrier according to
claim 1,
the device including a carrier element (10) having a flat configuration, at which
a contacting of the carrier surface (3) of the information carrier (1) and a magnetic
adhesion of the information carrier (1) is possible,
the carrier element (10) of the device being pivotal,
the carrier element (10) of the device consisting of two individual elements located
one behind the other,
the first individual element (11) being in direct contact with the carrier surface
(3) of the information carrier (1) and consisting of a non-magnetizable material,
and
the second individual element (12) located behind it consisting of a magnetizable
material,
characterized in that
the second individual element (12) of the carrier element (10) is adapted to be swiveled
away from the first individual element (11).
9. A method of mounting an information carrier according to claim 1 by means of a device
according to claim 8, in which:
▪ the information carrier (1) magnetically adheres by its carrier surface (3) to the
carrier element (10) of a device,
▪ the information carrier (1) is moved, by means of the device, toward the object
(8) to be marked,
▪ the information carrier (1) contacts, by its contact surface (2), the surface (8)
of the object (9) to be marked,
▪ the magnetic attractive force between the information carrier (1) and the object
(8) to be marked is greater than the magnetic attractive force between the information
carrier (1) and the carrier element (10),
▪ and when the device is removed from the object (8) to be marked, the information
carrier (1) remains, by magnetic adhesion, at the object (8) to be marked.
10. The method of mounting an information carrier according to claim 9, characterized in that
after the information carrier (1) is brought into contact with the object (8) to be
marked, the second individual element (12) of the carrier element (10) of the device
is swiveled away from the first individual element (11), as a result of which the
magnetic attractive force between the information carrier (1) and the carrier element
(10) is reduced.
11. A method of removing an information carrier according to claim 1 by means of a device
according to claim 8, in which:
▪ the carrier element (10) of the device is swiveled contrary to the inclination of
the decontacting surface (4) of the information carrier (1),
▪ the carrier element (10) forms approximately an angle α in relation to the carrier
surface (3),
▪ the device is guided towards the information carrier (1), and the information carrier
(1) is tilted by means of the swiveled carrier element (10) such that the angle α
between the decontacting surface (4) and the surface (9) of the object (8) to be marked
decreases,
▪ the carrier surface (3) of the information carrier (1) contacts the carrier element
(10) of the device over its surface,
▪ the magnetic attractive force between the information carrier (1) and the carrier
element (10) is greater than the magnetic attractive force between the information
carrier (1) and the object (8) to be marked,
▪ and when the device is removed from the object (8) to be marked, the information
carrier (1) remains at the carrier element (10) of the device by magnetic adhesion.
1. Support d'information pour la fixation sur un objet à marquer, le support d'information
(1) présentant au moins une surface de contact (2) qui est apte à être amenée en contact
avec une surface (9) de l'objet (8) à marquer par adhérence magnétique du support
d'information (1) sur l'objet (8) à marquer, et le support d'information (1) présentant
une surface de rupture de contact (4) qui se joint à la surface de contact (2) et
forme ensemble avec la surface de contact (2) un angle α,
caractérisé en ce que
le support d'information (1) présente une surface support (3) qui est associée du
côté arrière à la surface de contact (2) et qui est apte à l'adhérence magnétique.
2. Support d'information selon la revendication 1, caractérisé en ce que
un aimant (5) est intégré au support d'information (1) de telle sorte que l'intensité
de champ magnétique au niveau de la surface de contact (2) est supérieure à l'intensité
de champ magnétique au niveau de la surface support (3),
et en ce que l'intensité de champ magnétique au niveau de la surface support (3) est supérieure
à l'intensité de champ magnétique au niveau de la surface de rupture de contact (4).
3. Support d'information selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le support d'information (1) présente plusieurs aimants (5, 6).
4. Support d'information selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le support d'information (1) est réalisé sous forme de disque rond,
et en ce que la surface de rupture de contact (4) s'étend conformément au disque rond sous forme
de chanfrein périphérique rond au niveau de l'arête de la surface de contact (2).
5. Support d'information selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le support d'information (1) est réalisé sous forme de disque polygonal,
et en ce que la surface de rupture de contact (4) s'étend sous forme de chanfrein périphérique
rond au niveau de l'arête de la surface de contact (2), la surface de contact (2)
formant une forme de cercle,
ou en ce que la surface de rupture de contact (4) est agencée sous forme de chanfrein sur chaque
segment du polygone conformément au disque polygonal, la surface de contact (2) formant
une forme correspondant au polygone.
6. Support d'information selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
par rapport à une coupe verticale le long du diamètre du support d'information (1),
la surface de rupture de contact (4) est réalisée sous forme d'arrondissage circulaire,
elliptique ou hyperbolique en se joignant à la surface de contact (2).
7. Support d'information selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
au lieu d'une adhérence magnétique, l'adhérence du support d'information (1) à l'objet
(8) à marquer peut aussi avoir lieu par une autre adhérence réversible telle que l'adhésion
ou une fermeture velcro®.
8. Dispositif au choix pour la fixation ou le retrait d'un support d'information selon
la revendication 1,
le dispositif présentant un élément support (10) réalisé de manière plane sur lequel
un contact de la surface support (3) du support d'information (1) et une adhérence
magnétique du support d'information (1) sont possibles,
l'élément support (10) du dispositif étant pivotant,
l'élément support (10) du dispositif étant composé de deux éléments individuels agencés
l'un derrière l'autre,
le premier élément individuel (11) étant en contact direct avec la surface support
(3) du support d'information (1) et étant réalisé en une matière non-magnétisable,
le deuxième élément individuel (12) agencé derrière celui-ci étant réalisé en une
matière magnétisable,
caractérisé en ce que
le deuxième élément individuel (12) de l'élément support (10) peut être pivoté en
éloignement du premier élément individuel (11).
9. Procédé de fixation d'un support d'information selon la revendication 1 au moyen d'un
dispositif selon la revendication 8, dans lequel :
▪ le support d'information (1) adhère par sa surface support (3) magnétiquement à
l'élément support (10) d'un dispositif,
▪ le support d'information (1) est déplacé vers l'objet (8) à marquer au moyen du
dispositif,
▪ le support d'information (1) contacte avec sa surface de contact (2) la surface
(8) de l'objet (9) à marquer,
▪ la force d'attraction magnétique entre le support d'information (1) et l'objet (8)
à marquer est supérieure à la force d'attraction magnétique entre le support d'information
(1) et l'élément support (10),
▪ et le support d'information (1) reste sur l'objet (8) à marquer par adhérence magnétique
lors du retrait du dispositif de l'objet (8) à marquer.
10. Procédé de fixation d'un support d'information selon la revendication 9, caractérisé en ce que
après l'établissement de contact entre le support d'information (1) et l'objet (8)
à marquer, le deuxième élément individuel (12) de l'élément support (10) du dispositif
est pivoté en éloignement du premier élément individuel (11), grâce à quoi la force
d'attraction magnétique entre le support d'information (1) et l'élément support (10)
est réduite.
11. Procédé de retrait d'un support d'information selon la revendication 1 au moyen d'un
dispositif selon la revendication 8, dans lequel :
▪ l'élément support (10) du dispositif est pivoté à l'encontre de l'inclinaison de
la surface de rupture de contact (4) du support d'information (1),
▪ l'élément support (10) forme par rapport à la surface support (3) environ un angle
α,
▪ le dispositif est guidé vers le support d'information (1) et est basculé au moyen
de l'élément support (10) pivoté du support d'information (1) de telle sorte que l'angle
α entre la surface de rupture de contact (4) et la surface (9) de l'objet (8) à marquer
soit réduit,
▪ le support d'information (1) contacte par sa surface support (3) l'élément support
(10) du dispositif de manière plane,
▪ la force d'attraction magnétique entre le support d'information (1) et l'élément
support (10) est supérieure à la force d'attraction magnétique entre le support d'information
(1) et l'objet (8) à marquer,
▪ et le support d'information (1) reste sur l'élément support (10) du dispositif par
adhérence magnétique lors du retrait du dispositif de l'objet (8) à marquer.
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