[0001] Die Erfindung betrifft ein Steuerungsverfahren für ein Flurförderzeug mit mindestens
einer auf den Bereich eines Lastaufnahmemittels ausgerichteten Kamera, einem Monitor
und einer Steuerungsvorrichtung, wobei bei dem Steuerungsverfahren, wenn sich das
Flurförderzeug mit aufgenommener Last mit dem Lastaufnahmemittel vor einer Lagerungsposition
befindet, die Schritte durchgeführt werden: Erfassen der Geometrie der Lagerungsposition
mittels Bildverarbeitungsverfahren durch die Steuerungsvorrichtung, wie beispielsweise
Muster- oder Objekterkennung, Bestimmen einer möglichen Absetzposition der Last in
der Lagerungsposition durch die Steuerungsvorrichtung und Bestimmen einer relativen
Position des Lastaufnahmemittels gegenüber einer Position des Lastaufnahmemittels
in der Absetzposition durch die Steuerungsvorrichtung.
[0002] Als Flurförderzeuge kommen neben Gabelhubwagen in sehr großem Umfang Gabelstapler
zum Einsatz, wobei beide Arten von Flurförderzeugen vor allem auf Paletten angeordnete
Lasten transportieren. Dabei sind im Regelfall zur Bildung einer Lastgabel an einem
Gabelträger zwei Gabelzinken angeordnet, mit denen eine aufgenommene Palette sowie
eine auf dieser aufliegende Last durch entsprechendes Manövrieren des Gabelstapler
sowie Ansteuern eines Hubgerüstes, an dem die Lastgabel höhenbeweglich geführt ist,
in einer Lagerungsposition abgesetzt werden kann. Insbesondere bei ungünstigen Sichtbedingungen,
wie etwa bei sehr hoch angehobener Lastgabel oder in schlecht beleuchteten Bereichen
eines Lagers, kann dies mühsam sein bzw. zumindest erhebliche Zeit erfordern, da besonders
langsam und sorgfältig gesteuert werden muss. Weiterhin werden die Umschlagsleistung
und der effiziente Einsatz von Flurförderzeugen auch dadurch beeinträchtigt, dass
Fahrer bzw. Bedienpersonen von Flurförderzeugen eventuell noch keine ausreichende
Übung im Bedienen und im Steuern des Flurförderzeugs haben.
[0003] Bekannt ist, durch Videovorrichtungen den Bereich vor der Lastaufnahmevorrichtung,
somit eine mögliche Lagerungsposition, zu erfassen und zeitgleich auf einem Monitor
abzubilden. Dies soll es dem Fahrer ermöglichen bzw. erleichtern, die Lastaufnahmevorrichtung
optimal zu positionieren. Ebenso können solche Systeme aus Kamera und Monitor auch
den Umgebungsbereich des Flurförderzeugs im Fahrbetrieb ganz allgemein abbilden und
darstellen. Primäre Anwendungsfelder sind hierbei das Lastabsetzen in großen Hubhöhen.
[0004] Bekannt sind auch fahrerlose Transportsysteme, bei denen durch eine Kamera gewonnene
Bilddaten zur Generierung von Steuerbefehlen an die Fahrzeugsteuerung verwendet werden.
[0005] Im Verhältnis zu dem Nutzen der zuvor beschriebenen Technologien nach dem Stand der
Technik entstehen bedingt durch den erforderlichen Aufwand relativ hohe Kosten. Der
Nutzen liegt rein in der Ergonomieverbesserung durch Verbesserung der Sichtsituation
des Fahrers ohne diesen durch weitere Funktionen in der Handhabung der Last oder dem
Fahrbetrieb zu unterstützen. Im Hinblick auf den erforderlichen Kostenaufwand kommen
die beschriebenen Technologien bisher überwiegend nur in einer geringen Zahl von Anwendungsfällen
zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Fahrzeugen für Hochregallager mit sehr großen Hubhöhen.
[0006] Optische Sensoren stehen inzwischen in sehr kompakten Maßen und kostengünstig gerade
als miniaturisierte Kameras zur Verfügung, z. B. für den verbreiteten Einsatz in Mobiltelefonen.
Auch kann durch den Einsatz mehrerer optischer Sensoren innerhalb eines Gehäuses der
Abbildungsbereich vergrößert werden bzw. können dreidimensionale Daten durch Kombination
der Sensordaten der einzelnen Sensoren gewonnen werden. Zudem stehen aus dem Bereich
der Video-Entertainment-Branche Bildsensorkombinationen zur Verfügung, die neben bildgebenden
Kamerasensoren hiermit korrelierte Tiefenmesssensoriken einsetzen und dadurch dreidimensionale
Bilddaten bereitstellen können.
[0007] Aus der
DE10 2010 004 719 A1 ist eine ist eine Kameraeinrichtung zur Erfassung der Stellung eines Lastaufnahmemittels
bekannt die einer Bedienperson ein Blickfeld auf eine Lagerungsposition in großen
Hubhöhen ermöglicht.
[0008] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass dadurch nicht ermöglicht wird, auch
bei Einsatz von Bedienpersonen mit wenig Erfahrung eine hohe Umschlagsleistung bzw.
Arbeitsleistung des Flurförderzeugs zu erzielen.
[0009] Aus der
DE 10 2008 027 695 A1 ist ein Steuerungsverfahren für ein autonomes, vollautomatisches Flurförderzeug mit
einem Lasersensor im Bereich des Lastaufnahmemittels bekannt. Aus Daten des Sensors
kann die relative Position eines Lastaufnahmemittels im Verhältnis gegenüber einer
Lagerungsposition bestimmt werden und die Lagerungsposition vollautomatisch angesteuert
werden.
[0010] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass es jedoch sehr aufwändig und kostenintensiv
ist, diese Steuerung so sicher auszulegen, dass eine Funktionsweise ohne menschliche
Überwachung zulässig und möglich ist. Auch ist dieser Stand der Technik naturgemäß
nur anwendbar, wenn sämtliche Bedienungsfunktionen wie Ansteuerfunktionen einer Arbeitshydraulik,
eines Lastaufnahmemittels und Fahrfunktionen des Flurförderzeugs voll automatisiert
betätigt werden können.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Steuerungsverfahren für
ein Flurförderzeug sowie ein zugehöriges Flurförderzeug zur Verfügung zu stellen,
mit dem eine leichte Bedienbarkeit auch für mit der Bedienung unerfahrene Personen
ermöglicht wird und mit dem die Umschlagsleistung des Flurförderzeugs erhöht werden
kann.
[0012] Diese Aufgabe wird durch ein Steuerungsverfahren mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 1 sowie durch ein Flurförderzeug mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 17 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des Steuerungsverfahrens werden
in den Unteransprüchen angegeben.
[0013] Die Aufgabe wird durch ein Steuerungsverfahren für ein Flurförderzeug mit mindestens
einer auf den Bereich eines Lastaufnahmemittels ausgerichteten Kamera, einem Monitor
und einer Steuerungsvorrichtung gelöst, wobei bei dem Steuerungsverfahren, wenn sich
das Flurförderzeug mit aufgenommener Last mit dem Lastaufnahmemittel vor einer Lagerungsposition
befindet, die folgenden Schritte durchgeführt werden:
[0014] Erfassen der Geometrie der Lagerungsposition mittels Bildverarbeitungsverfahren durch
die Steuerungsvorrichtung, wie beispielsweise Muster- oder Objekterkennung, Bestimmen
einer möglichen Absetzposition der Last in der Lagerungsposition durch die Steuerungsvorrichtung,
insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer platzsparenden Anordnung, Bestimmen einer
relativen Position des Lastaufnahmemittels gegenüber einer Position des Lastaufnahmemittels
in der Absetzposition durch die Steuerungsvorrichtung, Darstellen von zumindest Teilen
der Lagerungsposition und schematisch der Last in der möglichen Absetzposition auf
dem Monitor, Abfragen einer Bestätigungseingabe, sowie im Falle einer Bestätigungseingabe
Absetzen der Last in der Absetzposition an der Lagerungsposition durch automatisches
Einstellen und Ausrichten der durch die Steuerungsvorrichtung ansteuerbaren Funktionen
des Lastaufnahmemittels und der durch die Steuerungsvorrichtung ansteuerbaren Fahrfunktionen
des Flurförderzeugs und Anzeigen von einzustellenden Werten für Funktionen des Lastaufnahmemittels
und Fahrfunktionen des Flurförderzeugs auf dem Monitor, die nicht automatisch durch
die Steuerungsvorrichtung angesteuert werden können.
[0015] Vorteilhaft kann damit die Umschlagsleistungen und der effiziente Einsatz von Flurförderzeugen
erhöht werden, wenn eine Bedienperson noch relativ ungeübt in der Bedienung des Flurförderzeugs
ist. Das zuverlässige und sichere Absetzen einer Last, ohne die Last oder sonstige
Gegenstände in der Nähe, insbesondere ein Regal, zu beschädigen erfordert einige Übung
und ist erst nach einiger Routine mit größerer Geschwindigkeit durchführbar. Dies
gilt umso mehr, wenn die Last in eine hohe Regalposition abgesetzt werden soll. In
einem solchen Fall bestehen zum einen ungenügende Sichtverhältnisse und zum anderen
wirken sich Steuerbefehle des Bedieners des Flurförderzeugs, etwa beispielsweise eines
Schubmaststaplers oder aber auch eines Gegengewichtsgabelstapler oder Gabelhochhubwagens,
in abweichender Art und Weise aus, wie bei einer Position nahe am Boden. Beispielsweise
kann es zu Schwingungen und Verzögerungen kommen durch die Elastizität eines Hubmastes.
Die Gefahr von Unfällen, Beschädigungen der Last, Schäden an dem Flurförderzeug sowie
von Schäden etwa an Regalen wird verringert und zugleich können auch weniger geübte
Fahrer, wie etwa temporäre Arbeitskräfte oder nur in zeitlich geringem Umfang als
Aushilfe tätige Arbeitskräfte eingesetzt werden. Sobald die Steuerungsvorrichtung
eine Abfolge von Ansteuerbefehlen der Funktionen des Lastaufnahmemittels sowie gegebenenfalls
von Fahrbewegungen des Flurförderzeugs bestimmt hat, um das Lastaufnahmemittel in
eine Position zum Absetzen der Last zu bewegen, wird die Lagerungsposition, beispielsweise
ein Regalplatz, mit einer schematischen Kennzeichnung der Absetzsposition dargestellt.
Die automatische Ansteuerung der Funktionen bzw. Fahrbewegung erfolgt erst, nachdem
die Steuerungsvorrichtung ein Signal erhält, dass eine Bestätigungseingabe durch den
Fahrer erfolgt ist. Eine solche Bestätigungseingabe kann ein eigens vorgesehener Schalter,
ein Schaltfeld auf dem auf Berührungen reagierenden Monitor, oder eine sonstige geeignete,
jedoch bewusst durch den Fahrer zu betätigende Eingabe sein. Anschließend führt die
Steuerungsvorrichtung diejenigen erforderlichen Bewegungen aus, um das Lastaufnahmemittel
in Absetzposition zu bewegen, die als Bewegungen von der Steuerungsvorrichtung automatisch
vorgenommen werden können. Üblicherweise erfolgen die Funktionen eines Lastaufnahmemittels
durch Arbeitshydrauliken, deren Ventile im Regelfall als elektrisch betätigbare Steuerventile
ausgeführt sind, wobei von Hand durchgeführte Bedienungseingaben über Bedienelemente
erfolgen, die ein elektrisches Signal abgeben. Dies ermöglicht eine vollautomatische
Ansteuerung durch die Steuerungsvorrichtung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, die
kostengünstig umzusetzen ist. Für Funktionen, die nicht über die Steuerungsvorrichtung
angesteuert werden können, werden durch eine grafische Anzeige auf dem Monitor, aber
auch gegebenenfalls auf einer anderen alternativ zur Verfügung stehenden Anzeigemöglichkeit,
die einzustellenden Werte für das Bedienelement angezeigt. Dies können beispielsweise
Umdrehungen eines Lenkrads sein, aber auch eine über Pfeile gesteuerte Anzeige, die
vorgibt, in welcher Richtung ein Bedienelement zu betätigen ist, bis der einzustellende
Wert erreicht ist. Auf dieselbe Weise ist dies auch für Bedienhebel für eine Hubhöhe,
einen Seitenschub, einen Mastschub, eine Neigung des Lastaufnahmemittels oder eine
Mastneigung möglich. Es kann auch vorgesehen werden, dass Funktionen, die von der
Steuerungsvorrichtung vollautomatisch angesteuert werden könnten, auf diese Weise
betätigt werden. Vorteilhaft unterliegen die automatisierten Bewegungen des Flurförderzeugs
somit einer menschlichen Kontrolle sowohl hinsichtlich der richtigen Bestimmung eines
vorgesehenen automatisierten Bewegungsablaufs als auch während des automatisierten
Bewegungsablaufs des Flurförderzeugs. Daher können Sicherheitsanforderungen leichter
erfüllt werden und kann ein erforderlicher größerer Aufwand wie bei autonomen Flurförderzeugen
vermieden werden. Das Verfahren ist auch insofern kostengünstig umzusetzen, da für
eine Vielzahl der Funktionen des Lastaufnahmemittels wie auch der Fahrfunktionen des
Flurförderzeugs bereits die Möglichkeit einer automatisierten Ansteuerung besteht
und für die verbleibenden erforderlichen Funktionen eine solche nicht erforderlich
ist. Insbesondere kann beispielsweise eine Steuerung eines Bremspedals und eines Gaspedals
allein unter menschlicher Kontrolle verbleiben.
[0016] Vorteilhaft können eine oder mehrere weitere Bestätigungseingaben vor oder zwischen
der Ansteuerung einzelner Funktionen des Lastaufnahmemittels und/oder der Ansteuerung
einzelner Fahrfunktionen des Flurförderzeugs abgefragt werden.
[0017] Die automatisierte Ansteuerung einzelner Funktionen des Lastaufnahmemittels und/oder
einzelner Fahrfunktionen des Flurförderzeugs kann nacheinander, aber auch zur zeitlichen
Optimierung gleichzeitig erfolgen. Überdies kann auch gleichzeitig die Ansteuerung
derjenigen Funktionen durch die Bedienperson erfolgen, die nicht automatisiert angesteuert
werden können. Dabei kann vorgesehen werden, dass weitere Bestätigungseingaben auf
die gleiche, oben beschriebene Art und Weise erfolgen müssen, um Sicherheitsanforderungen
zu erfüllen, beispielsweise wenn bei einer bestimmten automatisierten Bewegungen eine
verstärke Überwachung durch die Bedienperson sichergestellt werden soll.
[0018] In einer günstigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine andauernde
Bestätigungseingabe abgefragt und bei Fehlen eines Bestätigungssignals die Ansteuerung
der Funktionen des Lastaufnahmemittels und/oder der Fahrfunktionen des Flurförderzeugs
gestoppt.
[0019] Eine Bestätigungseingabe kann auch dadurch vorgesehen werden, dass ein entsprechendes
Signal andauernd gegeben werden muss und bei einem "Loslassen" alle automatisierten
Bewegungen gestoppt werden.
[0020] Das Lastaufnahmemittel kann an einem Hubmast höhenbeweglich geführt sein und Funktionen
des Lastaufnahmemittels können die Hubhöhe und/oder eine Neigung und/oder ein Mastschub
des Hubmastes sein.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren ist besonders vorteilhaft wenn Lasten auch in großen
Höhen abgesetzt werden müssen, da es zu Schwingungen und elastischen Verformungen
des Hubmastes bei großen Hubhöhen kommen kann, die die Bedienung zusätzlich erschweren
können. Insbesondere sind jedoch die Sichtverhältnisse bei großer Hubhöhe ungünstig.
Vorteilhaft unterstützt das erfindungsgemäße Verfahren als Assistenzsystem eine Bedienperson
im Gegensatz beispielsweise zu einem reinen Kamerasystem nach dem Stand der Technik
auch bei der Bedienung und vermeidet so die Probleme, die auftreten können, wenn eine
Bedienperson nur anhand eines Kamerabildes Bewegungen eines Lastaufnahmemittels steuern
muss.
[0022] Eine Funktion des Lastaufnahmemittels kann eine Seitenschubvorrichtung sein.
[0023] In der günstigen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt die Anzeige
von einzustellenden Werten für Funktionen des Lastaufnahmemittels und für Fahrfunktionen
des Flurförderzeugs auf dem Monitor kontinuierlich, bis das Lastaufnahmemittel sich
in den Aufnahmeelementen befindet.
[0024] Es ist besonders vorteilhaft, die einzustellenden Werte für die Bedienelemente, die
von der Bedienperson von Hand bedient werden, kontinuierlich und eventuell korrigiert
anzuzeigen, bis das Lastaufnahmemittel sich in der Absetzposition für die Last befindet.
[0025] Vorteilhaft wird für den Lenkwinkel als Fahrfunktion des Flurförderzeugs als einzustellender
Wert ein Wertebereich eines erforderlichen Lenkeinschlags angezeigt sowie der Istwert
des Lenkeinschlags.
[0026] Vorteilhaft erfordert das erfindungsgemäße Verfahren keine autonome Lenkung mit den
entsprechenden Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit.
[0027] In günstiger Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt bei Erkennen einer Kollisionsgefahr
ein Warnton und/oder die weitere Ansteuerung der Funktionen des Lastaufnahmemittels
und/oder der Fahrfunktionen des Flurförderzeugs wird gestoppt.
[0028] Es kann auch gegen Ende der Bewegung in die Absetzposition für die Last ein Abbremsen
erfolgen.
[0029] Es können weitere optische Sensoren für die Erfassung der Last vorgesehen sein, die
mit der Steuerungsvorrichtung verbunden sind.
[0030] Durch weitere optische Sensoren kann die Genauigkeit der Erfassung verbessert werden.
Solche optischen Sensoren stehen als CMOS-Bildsensoren aber auch als miniaturisierte
Kameras preisgünstig als Massenprodukte zur Verfügung. Die weiteren optischen Sensoren
können vorzugsweise neben den bereits genannten Bildinformationen, etwa codiert in
Helligkeits- und Farbwerte der Bildpunkte, weitere Informationen erfassen, wie beispielsweise
Entfernungsinformationen in Form von Punktwolken. Vorteilhaft kann ganz allgemein
durch zwei Kameras ein Stereobild gewonnen werden, aus dem sich Informationen über
die Entfernung der einzelnen Bildpunkte gewinnen lassen.
[0031] In einer Weiterbildung kann die Kamera eine Time Of Flight Kamera sein.
[0032] Durch eine solche Kamera lässt sich für jeden Bildpunkt auch eine Entfernungsinformation
gewinnen und verwerten.
[0033] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist die Kamera eine Stereokamera.
[0034] Durch eine Stereokamera lässt sich sehr kompakt in einer Kamera ein doppeltes Bild
gewinnen, aus dem sich eine Entfernungsinformation berechnen lässt.
[0035] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Kamera an einem Gabelträger des Lastaufnahmemittels
angeordnet, insbesondere in der Höhe verfahrbar angeordnet und kann in eine Position
unterhalb des Lastaufnahmemittels verfahren werden.
[0036] Beispielsweise kann die Kamera an einer senkrechten Schiene hinter dem bevorzugt
als Lastgabel ausgebildeten Lastaufnahmemittel so an dem Gabelträger in der Höhe verfahrbar
angeordnet sein, dass diese bei einer auf der Lastgabel aufliegenden Last nach unten
verfahren werden kann, bis die Kamera ein Blickfeld unter den Gabelzinken der Lastgabel
erreicht. Es ist auch möglich, generell für die Bildaufnahme bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren die Kamera in diese untere Position zu verfahren. Denkbar sind auch verfahrbare
Kameras, die nicht senkrecht, sondern waagerecht bewegt werden können.
[0037] Der Monitor kann ein Touchscreen sein.
[0038] In einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Lagerungsposition
ein Regalplatz, insbesondere ein Regalplatz eines Palettenregals.
[0039] Insbesondere bei so genannten Palettenregalen, bei denen kein Regalboden vorhanden
ist, sondern ein vordere und hintere Träger auf Paletten gelagerten Lasten aufnimmt,
wird durch das erfindungsgemäße Verfahren die Gefahr eines fehlerhaften Absetzung
und somit Abrutschens der Palette aus der Lagerungsposition vermieden.
[0040] Vorteilhaft kann eine Überprüfung erfolgen, ob die Last in den Regalplatz passt.
[0041] Es kann ein Erfassen der Geometrie der Last auf dem Lastaufnahmemittel durch Bildverarbeitungsverfahren
durch die Steuerungsvorrichtung erfolgen, wie beispielsweise Muster- oder Objekterkennung.
[0042] Dadurch kann die Bestimmung, ob eine Last in eine bestimmte Lagerungsposition abgesetzt
werden kann bzw. wie die Absetzposition für eine platzsparende Anordnung gewählt werden
kann, genauer erfolgen, da die geometrischen Daten der Last bekannt sind.
[0043] Die Aufgabe wird auch durch ein Flurförderzeug mit mindestens einer auf den Bereich
eines Lastaufnahmemittels ausgerichteten Kamera, einem Monitor und einer Steuerungsvorrichtung
gelöst, bei dem die Steuerungsvorrichtung ein zuvor beschriebenes Verfahren durchführt.
[0044] Das Flurförderzeug weist die bereits zuvor geschilderten Vorteile auf.
[0045] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
- Fig. 1
- ein Flurförderzeug in Perspektivansicht,
- Fig. 2
- stark schematisch ein Flurförderzeug der Fig. 1 sowie ein Palettenregal in Aufsicht,
- Fig. 3
- eine Lagerungsposition in einem Palettenregal,
- Fig. 4
- ein Monitorbild und
- Fig. 5
- ein Schema des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0046] In der Fig. 1 ist ein Flurförderzeug in perspektivischer Ansicht dargestellt, bei
dem das erfindungsgemäße Steuerungsverfahren zur Anwendung kommt. Bei dem Flurförderzeug
handelt es sich um einen Schubmaststapler mit einem ersten Radarm 1 mit einer Laufrolle
2 und einem zweiten Radarm 3, ebenfalls mit einer Laufrolle 2. Das erfindungsgemäße
Verfahren ist jedoch jederzeit auch bei jeder anderen Art eines Flurförderzeugs und
insbesondere Gabelstaplers, wie etwa einem Gegengewichtsgabelstapler, oder etwa eine
Gabelhochhubwagen einsetzbar. Vor allem ist das erfindungsgemäße Steuerungsverfahren
auch einsetzbar bei Flurförderzeugen, die keinen Hubmast aufweisen. Bei dem beispielhaft
dargestellten Schubmaststapler ist an einem Hubmast 4 ein Gabelträger 11 angeordnet,
an dem eine Lastgabel 5 als Lastaufnahmemittel 9 befestigt ist. Hinter dem Hubmast
4 ist eine Batterie 6 angeordnet. Der die Lastgabel 5 tragende Gabelträger 11 ist
an dem Hubmast 4 mittels eines Hubantriebs anhebbar und absenkbar. Der Hubmast 4 kann
zwischen den Radarmen 1, 3 nach vorne verschoben werden, um eine Last aufzunehmen.
An den in einer Fahrzeuglängsachse des Schubmaststaplers vorderen Ende des ersten
Radarms 1 befindet sich über der Laufrolle 2 ein erstes Schutzblech 7 und über der
Laufrolle 2 des zweiten Radarms 3 ebenfalls ein zweites Schutzblech 8. An dem Gabelträger
11 ist eine Kamera 10 angeordnet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kamera
10 in Fahrzeugquerrichtung im mittleren Bereich des Gabelträgers 11 angeordnet. Die
Kamera 10 ist bevorzugt in der Höhe verstellbar an dem Gabelträger 11 angeordnet und
kann in eine Position unterhalb der Lastgabel 5 gefahren werden. Weiterhin kann an
einer Gabelzinke 12 eine Minikamera 13 als weiterer optischer Sensor 14 angeordnet
werden. Solche Minikameras 13 stehen in robuster und kostengünstiger Ausführung zur
Verfügung und werden beispielsweise zahlreich eingesetzt in Mobiltelefonen.
[0047] Fig. 2 zeigt schematisch das erfindungsgemäße Flurförderzeug in Sicht von oben. Zwischen
dem ersten Radarm 1 und dem zweiten Radarm 3 mit der Laufrolle 2 ist der Hubmast 4
mit der Lastgabel 5 angeordnet. An dem Gabelträger 11 mit der Lastgabel 5, auf der
eine schematisch dargestellte Last 15 auf einer Palette 16 aufliegt, ist die Kamera
10 angeordnet, die mit ihrem Erfassungsbereich 17 ein vor der Lastgabel 5 befindliches
Palettenregal 18 erfasst.
[0048] Fig. 3 zeigt eine Perspektivansicht eines Lastregals 19, das als Palettenregal 18
ausgebildet ist. Zwischen senkrechten Stützen 40 auf verschiedenen Ebenen 41 ist jeweils
eine vordere Tragstrebe 42 und eine hintere Tragstrebe 43 angeordnet. Zwischen der
vorderen Tragstrebe 42 und der hinteren Tragstrebe 43 ist dabei kein Regalboden angeordnet.
Paletten können in jeder Ebene 41 in entsprechende Lagerpositionen eingelagert werden.
Eine mögliche, durch die Steuerungsvorrichtung bestimmte Absetzposition 44 ist in
der mittleren Ebene 41 angeordnet.
[0049] Die Fig. 4 zeigt ein Monitorbild eines Monitors 23, der im Sichtbereich der Bedienperson
des Flurförderzeugs angeordnet ist. Auf diesem Monitorbild ist ein Ausschnitt der
durch die Kamera 10 erfassten Darstellung des Palettenregals 18 mit der Absetzposition
44 aus der Fig. 3 abgebildet.
[0050] Eine Bedienperson des Flurförderzeugs kann nun das richtige Erkennen der Absetzposition
44 bestätigen und durch eine Bestätigungseingabe, beispielsweise durch einen hier
nicht dargestellten Schalter oder auch ein Bedienfeld 24 des als Touchscreen 25 ausgebildeten
Monitors 23, das automatische Ansteuern der Funktionen des Lastaufnahmemittels 9 sowie
der Fahrfunktionen des Flurförderzeugs starten. Zugleich wird auf dem Monitor 23 für
nicht automatisch ansteuerbare Funktionen, im vorliegenden Fall die Lenkung des Flurförderzeugs,
ein einzustellender Wert angezeigt. Dadurch richtet sich die Lastgabel 5 entsprechend
der Absetzposition 44 aus und, wenn die Bedienperson die entsprechenden Anweisungen
über die einzustellenden Werte beachtet fährt das Lastaufnahmemittels 9 mit der aufliegenden
Last 15 in die Absetzposition 44. Durch diese Assistenzfunktion können auch Bedienpersonen
mit wenig Erfahrung eine Last 15 sicher absetzen.
[0051] Die Steuerungsvorrichtung kann dabei in einen Steuerungscomputer des Fahrzeugs integriert
sein oder vollständig bzw. in Teilen aus einem eigenen Computer bestehen.
[0052] Die Fig. 5 zeigt ein Schema des erfindungsgemäßen Verfahrens. Der Monitor 23 kann
aus jeder Form von Bildwiedergabemitteln bestehen, z. B. einem Farbbildschirm in LCD-Technik.
Die Funktionen 26 des Lastaufnahmemittels 9 werden durch die Bedienperson im normalen
Betrieb über Arbeitshydraulikbedienelemente 27 angesteuert und bestehen im Regelfall
aus hydraulischen Elementen, die durch elektrisch ansteuerbare Ventile zumeist bereits
automatisiert ansteuerbar sind. Über eine Fahrantriebsbedienung 28 der Fahrfunktionen
29 des Flurförderzeugs ist eine Bedienperson in der Lage, die Fahrzeugbewegung zu
kontrollieren. Bei einem Gabelstapler beispielsweise durch eine Bedienung mittels
Lenkrad, Fahrtrichtungsschalter, Fahrpedal und Bremspedal. Eine Bildverarbeitungseinheit
30 bildet einen Teil einer Steuerungsvorrichtung 31, die die Signale eines oder mehrerer
optischer Sensoren 10, 14 in Echtzeit erfassen und verarbeiten kann. Einen optischen
Sensor stellen dabei in dem vorliegenden Beispielsfall die Kamera 10 sowie der optische
Sensor 14 in der Fig. 1 dar. Die optischen Sensoren 10, 14 sind in der Lage, Helligkeits-
und Farbinformationen durch beispielsweise einen Kamerachip aufzunehmen und können
bei entsprechender Auslegung auch Entfernungen zu Objekten mit optischen Mitteln bestimmen.
[0053] Die Funktionen 26 des Lastaufnahmemittels 9 sowie die Fahrfunktionen 29 des Flurförderzeugs
sind in der Darstellung der Fig. 5 zu Fahrzeugantrieben 32 zusammengefasst. Die Arbeitshydraulikbedienelemente
27, die Fahrantriebsbedienung 28 und der Monitor 23 sind im Bereich eines Fahrerarbeitsplatzes
33 angeordnet. Die Bildverarbeitungseinheit 30 sowie die optischen Sensoren 10, 14
sind im Bereich des Lastaufnahmemittels 9, hier dem Gabelträger 11 und der Gabelzinke
12 angeordnet.
[0054] Eine Fahrzeugsteuerung 34 bildet im vorliegenden Beispielsfall ebenfalls einen Teil
der Steuerungsvorrichtung 31 und verbindet über uni- oder bidirektionale Kommunikationsmittel
die zuvor genannten Elemente.
[0055] Die Bildverarbeitungseinheit 30 kann alternativ auch an anderer Stelle angeordnet
sein und/oder in die Fahrzeugsteuerung 34 ebenfalls integriert werden, so dass die
Fahrzeugsteuerung 34 zugleich die vollständige Steuerungsvorrichtung 31 des zuvor
beschriebenen Ausführungsbeispiels bildet.
[0056] Ein Signal S1 überträgt ein Bestätigungssignal, das bei der Abfrage der Bestätigungseingabe
durch die Bedienperson erzeugt wird, sowie weitere Auswahl - und Steuersignale.
[0057] Das Signal S2 überträgt das Bild der Kamera 10, dessen Qualität durch Bildverarbeitungsalgorithmen
der Steuerungsvorrichtung 31 verbessert werden kann und das zusätzlich mit überlagerten
algorithmisch generierte Zusatzinformationen versehen werden kann, z. B. Distanzinformationen,
Wegvorgaben und Markierungen von Gefahrenbereichen. Das Signal S3 umfasst Steuersignale
der Arbeitshydraulikbedienelemente 27 und das Signal S4 Steuersignale der Fahrantriebsbedienung
28. Das Signal S5 ist das Bildinformationssignal der Kamera 10 und das Signal S6 ist
das Bildinformationssignal des optischen Sensors 14.
[0058] Über ein Signal S7 werden generierte Steuersignale der Bildverarbeitungseinheit 30
zu der Fahrzeugsteuerung 34 übertragen. Ein Signal S8 bildet die Steuersignale der
Funktionen 26 des Lastaufnahmemittels 9 und ein Signal S9 dient zur Ansteuerung der
Fahrfunktionen 29.
1. Steuerungsverfahren für ein Flurförderzeug mit mindestens einer auf den Bereich eines
Lastaufnahmemittels (9) ausgerichteten Kamera (10), einem Monitor (23) und einer Steuerungsvorrichtung
(31), wobei bei dem Steuerungsverfahren, wenn sich das Flurförderzeug mit aufgenommener
Last (15) mit dem Lastaufnahmemittel (9) vor einer Lagerungsposition befindet, die
folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Erfassen der Geometrie der Lagerungsposition mittels Bildverarbeitungsverfahren
durch die Steuerungsvorrichtung (31), wie beispielsweise Muster- oder Objekterkennung,
- Bestimmen einer möglichen Absetzposition (44) der Last (15) in der Lagerungsposition
durch die Steuerungsvorrichtung (31), insbesondere unter dem Gesichtspunkt einer platzsparenden
Anordnung,
- Bestimmen einer relativen Position des Lastaufnahmemittels (9) gegenüber einer Position
des Lastaufnahmemittels (9) in der Absetzposition (44) durch die Steuerungsvorrichtung
(31),
- Darstellen von zumindest Teilen der Lagerungsposition und schematisch der Last (15)
in der möglichen Absetzposition (44) auf dem Monitor (15),
- Abfragen eine Bestätigungseingabe,
- im Falle einer Bestätigungseingabe Absetzen der Last (15) in der Absetzposition
(44) an der Lagerungsposition durch automatisches Einstellen und Ausrichten der durch
die Steuerungsvorrichtung (31) ansteuerbaren Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels
(9) und der durch die Steuerungsvorrichtung ansteuerbaren Fahrfunktionen (29) des
Flurförderzeugs und
- Anzeigen von einzustellenden Werten für Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels
(9) und Fahrfunktionen (29) des Flurförderzeugs auf dem Monitor (23), die nicht automatisch
durch die Steuerungsvorrichtung (31) angesteuert werden können.
2. Steuerungsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine oder mehrere weitere Bestätigungseingaben vor oder zwischen der Ansteuerung
einzelner Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels (9) und und/oder der Ansteuerung
einzelner Fahrfunktionen (29) des Flurförderzeugs abgefragt werden.
3. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine andauernde Bestätigungseingabe abgefragt wird und bei Fehlen eines Bestätigungssignals
die Ansteuerung der Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels und/oder der Fahrfunktionen
(29) des Flurförderzeugs gestoppt wird.
4. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Lastaufnahmemittel (9) an einem Hubmast (4) höhenbeweglich geführt ist und Funktionen
(26) des Lastaufnahmemittels die Hubhöhe und/oder eine Neigung des Hubmastes (4) und/oder
ein Mastschub sind.
5. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Funktion (26) des Lastaufnahmemittels (9) eine Seitenschubvorrichtung ist.
6. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzeige von einzustellenden Werten für Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels
(9) und Fahrfunktionen (29) des Flurförderzeugs auf dem Monitor (23) kontinuierlich
erfolgt, bis das Lastaufnahmemittel (9) sich in der Absetzposition (44) für die Last
(15) befindet.
7. Steuerungsverfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass für den Lenkwinkel als Fahrfunktion (29) des Flurförderzeugs als einzustellender
Wert ein Wertebereich eines erforderlichen Lenkeinschlags angezeigt wird sowie der
Istwert des Lenkeinschlags.
8. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei Erkennen einer Kollisionsgefahr ein Warnton erfolgt und/oder die weitere Ansteuerung
der Funktionen (26) des Lastaufnahmemittels und/oder der Fahrfunktionen (29) des Flurförderzeugs
gestoppt wird.
9. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass weitere optische Sensoren (14) für die Erfassung der Geometrie der Lagerungsposition
vorgesehen sind, die mit der Steuerungsvorrichtung (31) verbunden sind.
10. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kamera (10) eine Time Of Flight Kamera ist.
11. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kamera (10) eine Stereokamera ist.
12. Steuerungsverfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kamera (10) an einem Gabelträger (11) des Lastaufnahmemittels (9) angeordnet
ist, insbesondere in der Höhe verfahrbar angeordnet und in eine Position unterhalb
des Lastaufnahmemittels (9) verfahren werden kann.
13. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Monitor (23) eine Touchscreen (25) ist.
14. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lagerungsposition ein Regalplatz ist, insbesondere ein Regalplatz eines Palettenregals
(18).
15. Steuerungsverfahren nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Überprüfung erfolgt, ob die Last in den Regalplatz passt.
16. Steuerungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Erfassen der Geometrie der Last auf dem Lastaufnahmemittel (9) durch Bildverarbeitungsverfahren
durch die Steuerungsvorrichtung (31) erfolgt, wie beispielsweise Muster- oder Objekterkennung.
17. Flurförderzeug mit mindestens einer auf den Bereich eines Lastaufnahmemittels (9)
ausgerichteten Kamera (10), einem Monitor (23) und einer Steuerungsvorrichtung (31),
die ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13 durchführt.