[0001] Die Erfindung betrifft einen Regner mit einer drehbar und drehwinkelabhängig verstellbaren
Düsenanordnung.
[0002] Regner mit in regulärer Betriebsstellung um eine im wesentlichen vertikale Achse
drehbarer Düsenanordnung sind insbesondere als Kreis- oder Sektorenregner bekannt.
Weiterbildungen solcher Regner sehen zur Beregnung von unregelmäßig berandeten Flächen
zusätzlich vor, die Wurfweite des von der Düsenanordnung abgegebenen Strahlbildes
in Abhängigkeit vom Drehwinkel um die Drehachse zu verändern. Die winkelabhängige
Veränderung der Wurfweite kann über elektrisch betätigbare Stelleinrichtungen oder
mechanisch erfolgen.
[0003] Bei der mechanischen winkelabhängigen Wurfweitenverstellung ist typischerweise eine
die Drehachse umgebende Lauffläche für ein mit der Düsenanordnung mitgedrehtes Stellelement
vorgesehen, welche mittels mehrerer in Umfangsrichtung beabstandet angeordneter Stellmittel
in eine nicht ebene Form gebracht werden kann, so dass das der Steuerkurve folgende
Stellelement die Düsenanordnung im Sinn einer Veränderung der Wurfweite beeinflusst.
[0004] Die Wurfweite der Düsenanordnung kann beispielsweise durch Verringern des Durchflusses
über ein der Düsenanordnung vorgeschaltetes Drosselventil, durch Verstellen der Düsenaustrittsrichtung
oder durch Einschwenken einer Deflektorfläche in den von der Düsenanordnung ausgestoßenen
Strahl erfolgen.
[0005] Das Stellelement kann bei der Drehung der Düsenanordnung unmittelbar an den Stellmitteln
anliegen, wofür in der
US 3 952 954 von einem Ring radial nach außen abstehende Finger als Stellmittel nach oben und
unten umgebogen werden können und das Stellelement mit einem Führungsprofil die Folge
von Fingern abfährt. In der
US 4 198 001 ist eine Konturplatte in schmale Kreissegmente unterteilt, die mit einem Innenring
verbunden und nach oben oder unten umbiegbar sind und eine nicht ebene gestufte Konturfläche
bilden, auf welcher ein gefedertes Stellelement gleitet. In der
US 3 095 148 sind die Stellmittel durch Schrauben gebildet, an deren höhenverstellbare Enden ein
gefederter Hebel anliegt. Bevorzugt sind kontinuierlich durchgehende Steuerkurven,
welche mittels Stellmitteln nach unten abgestützt sind und auf welchen ein federbelasteter
Hebel entlang gleitet. In der
US 3 878 990 ist ein flexibles Kreisringband an vier über den Kreisumfang verteilt angeordneten
und durch manuell betätigbare Schwenkhebel und gewendelte Schrägflächen höhenverstellbare
Halterungen abgestützt. In der
US 4 637 549 ist eine biegbare Ringfläche an mehreren Stellen durch verstellbare Schrauben abgestützt.
Die
US 5 769 322 beschreibt einen Regner, bei welchem ein flexibles Band als Steuerkurve an seiner
Unterseite einteilig angeformt mehrere Stützelemente aufweist, welche rastend in unterschiedliche
Höhenpositionen einstellbar sind. Die Patentschrift
US 5 086 977 beschreibt einen Versenkregner, der eine um eine senkrecht ausgerichtete Drehachse
drehbare Düsenanordnung aufwelst. Die Düsenanordnung ist über ein Stellelement höhenverstellbar
an eine Steuerkurve gekoppelt ist. Hierbei besteht die Steuerkurve aus einer aus elastischem
Material gefertigten Ringstruktur, welche in einer zentriert und senkrecht bezüglich
der Drehachse verlaufenden Ringnut verkeilt eingebracht ist. Die Ringstruktur ist
durch die Einbringung einer Mehrzahl von sich über dreiviertel der Ringdicke ausdehnende
Schlitzen in Segmente gegliedert. Der im Bereich der Schlitze verbleibende Materialrest
von etwa ein Viertel der Ringdicke dient als flexible Verbindung der einzelnen Segmente
untereinander.
[0006] Die bekannten Regner mit kontinuierlich durchgehend verlaufenden, in nicht ebene
Formen einstellbaren Steuerkurven zeigen aber in der Praxis Unzulänglichkeiten, insbesondere
durch ungleichmäßige Überstreichung von Winkelabschnitten oder auch Stillstand der
Düsenanordnung.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regner mit über eine
kontinuierlich durchgehende Steuerkurve winkelabhängig verstellbarer Beregnungsweite
anzugeben.
[0008] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch beschrieben. Die abhängigen Ansprüche
enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0009] Die Erfindung weicht bewusst von der üblichen Gestaltung eines ringscheibenförmigen
Steuerkurvenkörpers mit im wesentlichen über dessen gesamten Umfang gleichmäßiger
Scheibendicke und Flexiblität ab und setzt die Steuerkurve aus Segmenten mit nicht
flexiblen Kurvenabschnitten sowie aus zwischen in Umfangsrichtung unmittelbar benachbarten
Gelenkbereichen zusammen. Eine Abstützung der Steuerkurve gegen das Regnergehäuse
über verstellbar einstellbare Stellmittel erfolgt nur an den Gelenkbereichen. Zwischen
den Gelenkbereichen verlaufen die Segmente freitragend. Durch die Formstabilität der
Segmente ist die für das anliegende und entlang der Steuerkurve bei der Drehung der
Düsenanordnung verschobene Stellelement, vorzugsweise einen federbelasteten Hebel,
maximal auftretende Steigung in Bewegungsrichtung vorgegeben und gegenüber den bekannten
Anordnungen bei gleichem Höhenversatz der Steuerkurve zwischen zwei Abstützungen auf
einen kleineren Wert begrenzt.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis des Erfinders zugrunde, dass die Probleme der
bekannten Regner mit den gleichmäßig flexiblen Steuerkurven-Ringscheiben maßgeblich
darauf zurückzuführen sind, dass bei einem Höhenversatz der Steuerkurve von einer
Abstützung zur nächsten die Steuerkurve in bezüglich der Drehachse radialer Seitenansicht
zwischen den horizontalen Ausrichtungen an den Abstützungen einen doppelt gekrümmten
S-förmigen Verlauf mit einem Maximum der Steigung in der Mitte zwischen den Abstützungen
aufweist und dieses Maximum der Steigung bei der Bewegung des Stellelements in diesem
Abschnitt aufgrund der Flexibilität des dabei als bandförmig ansehbaren Steuerkurvenkörpers
noch verstärkt wird, was zu Ungleichmäßigkeiten in Berandung der beregneten Fläche
sowie zur Verlangsamung der Regnerdrehung oder gar zum Stillstand des Regnerkopfes
mit der Düsenanordnung an einer solchen Drehposition führen kann.
[0011] Die formstabilen Segmente sind vorteilhafterweise so ausgebildet, dass Lauffläche
der die Steuerkurve innerhalb eines Segments durch eine im wesentlichen in sich ebene,
gegen eine senkrecht zur Drehachse verlaufende Ebene geneigt ausrichtbare Ringsegmentfläche
gegeben ist. Die Länge des Segments bzw. der Ringsegmentfläche in Umfangsrichtung
ist vorteilhafterweise größer als deren radiale Breite.
[0012] Die Gelenkbereiche zwischen in Umfangsrichtung um die Drehachse im Verlauf der Steuerkurve
unmittelbar benachbarten Segmenten enthalten vorteilhafterweise einen Mittelabschnitt
und beiderseits des Mittelabschnitts liegende Teilgelenke. Die Gelenkachsen der Gelenke
der Gelenkbereiche verlaufen im wesentlichen radial bezüglich der Drehachse der Düsenanordnung.
An den Mittelabschnitten können vorteilhafterweise Mittel zur Abstützung der Steuerkurve
gegen das Gehäuse des Regners angeordnet sein. Bei den Mittelabschnitten verläuft
die Steuerkurve in radialer Seitenansicht im wesentlichen horizontal. Die Länge der
Gelenkbereich ein Umfangsrichtung ist vorteilhafterweise klein, insbesondere kleiner
als die radiale Breite der Steuerkurve und/oder kleiner als 20 % der Länge der formstabilen
Segmente. Die Gelenke in den Gelenkbereichen sind vorzugsweise durch die Biegsamkeit
des Kunststoffmaterials eines vorteilhafterweise mit allen Segmenten und Gelenkbereichen
einstückig als Kunststoff-Spritzgusskörper ausgeführten Steuerkurvenkörpers gegeben.
An diesem können, vorzugsweise der Steuerkurve abgewandt nach unten weisend Teile
von Koppelstrukturen zur Kopplung der Steuerkurve mit getrennt von dieser hergestellten
und im Regner mit dieser gekoppelten Stellmitteln ausgebildet sein.
[0013] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- einen mittig aufgeschnittenen Regner,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus einer nicht ebenen Steuerkurve,
- Fig. 3
- eine Zwischenstellung mit ebener Lauffläche der Steuerkurve,
- Fig. 4
- eine Stellung mit nicht ebener Steuerkurve,
- Fig. 5
- einen Stellhebel,
- Fig. 6
- einen Gelenkbereich der Steuerkurve,
- Fig. 7
- einen Gelenkbereich mit verwinkeltem Verlauf der Steuerkurve,
- Fig. 8
- eine Abstützposition der Steuerkurve,
- Fig. 9
- ein Gehäuse mit Stellhebeln.
[0014] Fig. 1 zeigt in Ansicht von schräg oben eine Ausführung eines Kreis- oder Sektorenregners
mit veränderlich steuerbarer Wurfweite, wobei der Regner teilweise in vertikalen Schnittebenen
mittig aufgeschnitten dargestellt ist. Ein Regnergehäuse GE bildet einen Standfuß
und einen Träger für einen Regnerkopf RK, welcher relativ zu dem Gehäuse GE um eine
Drehachse DA drehbar ist und eine Düsenanordnung DU beherbergt. Die Düsenanordnung
DU gibt im Betrieb des Regners Wasser als ein Strahlbild SB ab, welches durch die
Position der verstellbaren Düsenanordnung DU insbesondere hinsichtlich der auch als
Wurfweite bezeichneten Beregnungsweite veränderbar ist. Die Verstellung der Düsenanordnung
DU und damit die Veränderung des Strahlbilds SB, insbesondere dessen Wurfweite, erfolgt
über einen Steuerhebel TH und gegebenenfalls wie skizziert weitere Hebel. Der Steuerhebel
TH ist um eine Hebelachse HA schwenkbar im Regnerkopf RK gelagert und wird im Betrieb
des Regners mit dem Regnerkopf RK um die Drehachse DA geschwenkt. Die Düsenanordnung
DU ist im skizzierten Beispiel um eine Düsenachse VA schwenkbar.
[0015] Die Drehachse DA ist in einer regulären Betriebsstellung des Regners zumindest annähernd
vertikal ausgerichtet. Die Hebelachse HA des Steuerhebels TH verläuft vorzugsweise
wie skizziert horizontal.
[0016] Mit dem Gehäuse GE verbunden und im Betrieb des Regners bezüglich des Gehäuses GE
feststehend ist eine Steuerkurve SK, welche die Drehachse DA von dieser beabstandet
ringförmig umgibt und welche aus einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung aneinander
anschließenden und miteinander zu einem Ring verbundenen Segmenten SE besteht. Die
nach oben weisende Lauffläche LF der Steuerkurve wirkt als Anlagefläche für ein der
Hebelachse HA abgewandtes Ende des aus dem Regnergehäuse RK hinausragenden Hebelarms
des Steuerhebels TH. Eine Rückstellfeder ist vorzugsweise bei der Düsenanordnung DU
angeordnet und wirkt bevorzugt direkt auf die um die Düsenachse VA schwenkbare Düsenanordnung
DU und indirekt über das Hebelwerk auf den Steuerhebel TH. Durch eine solche Anordnung
der Rückstellfeder ist vorteilhafterweise das gesamte Hebelwerk zwischen der schwenkbaren
Düsenanordnung DU und dem auf der Lauffläche LF aufliegenden Ende des Steuerhebels
immer auf gleiche Weise in einer Richtung vorgespannt, wodurch sich eine besonders
gute Reproduzierbarkeit der beregneten Fläche ergibt. Insbesondere in Ausführung der
Steuereinrichtung mit erzwungener Höhenführung des Steuerhebels durch ein Umgreifen
der Steuerkurve durch ein Führungselement des Steuerhebels, wie beispielsweise aus
der eingangs genannten
US 3 952 954 bekannt oder ein Gleiten eines Führungselements in einer nutenförmigen Steuerkurve,
kann auf eine Rückstellfeder verzichtet werden.
[0017] Die ringförmige Steuerkurve ist an einer Mehrzahl von Abstützungen, welche um die
Drehachse DA gegeneinander winkelversetzt liegen, über Stellhebel SH gegen das Gehäuse
GE abgestützt und an den Abstützpositionen mittels der Stellhebel in der Höhe veränderbar.
Die in Umlaufrichtung variierende Höhe der Lauffläche LF der Steuerkurve über dem
Gehäuse GE wird im Betrieb des Regners bei gedrehtem Regnerkopf RK durch den auf der
Lauffläche LF gleitenden oder abrollenden Steuerhebel TH in eine Verschwenkung der
Düsenanordnung DU um die Düsenachse VA umgesetzt, was wiederum zu einer Veränderung
des von der Düsenanordnung DU abgegebenen Strahlbildes SB führt. Die Beeinflussung
des Strahlbilds SB erfolgt im skizzierten Beispielsfall insbesondere durch eine veränderte
Ausrichtung der Strahlaustrittsrichtung aus der Düse DU. Eine Veränderung des Strahlbilds
SB und insbesondere dessen Beregnungsweise kann auch auf andere, aus dem Stand der
Technik an sich bekannte Arten wie beispielsweise das Einschwenken einer Deflektorfläche
in den Verlauf eines von einer Düsenanordnung abgegebenen Strahls erfolgen. Alternativ
oder vorzugsweise zusätzlich kann eine Drosselung des Durchflusses durch ein über
den Steuerhebel SH steuerbares Drosselventil vorgesehen sein.
[0018] Die Stellhebel SH sind an einem Innenring IR des Gehäuses um Hebelgelenke HG schwenkbar
gelagert, wobei die Schwenkachsen der Hebelgelenke HG in der skizzierten bevorzugten
Ausführung von der Drehachse DA radial beabstandet sind und in einer senkrecht zur
Drehachse DA verlaufenden horizontalen Ebene tangential bezüglich der Drehachse DA
verlaufen. Die Stellhebel SH besitzen einen den Hebelgelenken HG abgewandten und bezüglich
der Drehachse DA radial über eine Gehäusewand des Gehäuses GE hinaus ragenden Griffabschnitt
GR, über welchen eine manuelle Verschwenkung der Stellhebel SH um die Hebelgelenke
HG möglich ist. Die Segmente SE der Steuerkurve sind an Gelenkabschnitten GA miteinander
gelenkig verbunden, wobei an einem Gelenkabschnitt GA unmittelbar benachbarte Segmente
relativ zueinander um im wesentlichen bezüglich der Drehachse DA radiale Achsen relativ
zueinander abwinkelbar sind, so dass sich im Verlauf der Steuerkurve in Umfangsrichtung
horizontale, ansteigende oder abfallende Abschnitte der Lauffläche LF an einzelnen
Segmenten ergeben können. Die Steuerkurve bzw. ein durch die Gesamtheit aller Segmente
SE und Gelenkabschnitte GA gebildeter Steuerkurvenkörper, welcher nachfolgend, soweit
nicht explizit anders angegeben, teilweise auch mit der Steuerkurve gleichgesetzt
ist, ist in bevorzugter Ausführung als einstückiger Kunststoff-Spritzgusskörper ausgeführt.
[0019] In den nachfolgenden Figuren ist der Regnerkopf und die Mechanik der Abtastung des
Verlaufs der Steuerkurve, wofür aus dem Stand der Technik verschiedene alternative
Varianten bekannt sind, der Übersichtlichkeit halber nicht mit dargestellt.
[0020] Fig. 3 zeigt die Steuerkurve SK-E in einer Zwischenstellung, in welcher alle Stellhebel
SH innerhalb ihres zulässigen Schwenkbereichs um die Hebelgelenke HG eine Zwischenposition
einnehmen, in welcher die Lauffläche LF der Steuerkurve in einer senkrecht zur Drehachse
DA verlaufenden Ebene liegt. Die Stellhebel SH sind aus den in Fig. 3 angenommenen
Zwischenpositionen nach oben und nach unten manuell verschwenkbar, wodurch die Steuerkurve
aus dem ebenen Verlauf der Lauffläche LF in der Zwischenstellung nach Fig. 3 in eine
nicht ebene, einem realen Einsatzfall typischerweise entsprechende Betriebsstellung
gebracht werden kann. In Fig. 4 ist eine solche Betriebsstellung mit nicht ebener
Lauffläche LF einer mit SK-U bezeichneten nicht ebenen Steuerkurvenstellung dargestellt.
Die einzelnen Steuerhebel SH können unabhängig voneinander aus den in Fig. 3 eingenommenen
Zwischenpositionen nach oben und unten verstellt sein, wobei insbesondere auch in
Umfangsrichtung unmittelbar aufeinander folgende Stellhebel in entgegen gesetzter
Richtung aus den in Fig. 3 dargestellten Zwischenpositionen verschoben sein können.
[0021] Die einzelnen Segmente SE der Steuerkurve sind in sich formstabil und an den Gelenkbereichen
GA um annähernd bezüglich der Drehachse DA radial verlaufende Knickachsen relativ
zueinander abwinkelbar. Zwischen benachbarten Gelenkbereichen GA verläuft die Lauffläche
des betroffenen Segments eben, wobei die Laufflächenebene gegen die gemeinsame Ebene
nach Fig. 3 je nach Stellung der Stellhebel an den beiden an den Enden eines Segments
liegenden Gelenkbereichen GA verkippt ist. Eine Verkippung kann mit einer bezüglich
der Drehachse DA radialen geringfügigen Verschiebung verbunden sein.
[0022] Die Formstabilität der Segmente im Verlauf zwischen zwei benachbarten Gelenkbereichen
GA und die gelenkige Verbindung zweier Segmente in einem Gelenkbereich GA kann vorteilhafterweise
durch unterschiedliche Höhen des Steuerkurvenkörpers in den Gelenkbereichen GA einerseits
und in den zwischen benachbarten Gelenkbereichen liegenden Segmenten andererseits
realisiert sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, die Formstabilität der Segmente,
insbesondere die Formstabilität gegen vertikale Durchbiegung bei Belastung durch das
Ende des Steuerhebels TH, dadurch zu erreichen, dass an den Unterseiten der Segmente
der Lauffläche LF abgewandt Aussteifungsrippen oder Stege oder dergleichen ausgebildet
sind, welche bei geringem Einsatz an Kunststoffmaterial eine hohe Steifigkeit gegen
vertikale Durchbiegung bewirken. Die Aussteifungsstege können an den den Gelenkbereichen
zuweisenden Enden der Segmente mit abnehmender Höhe verlaufen, um ein Abwinkeln der
Segmente bei maximalem Knickwinkel zwischen zwei benachbarten Segmenten zu ermöglichen,
ohne dass die Aussteifungsrippen RI an dem Stellhebel, welcher die Steuerkurve an
dem Gelenkbereich GA abstützt, anstoßen. Fig. 2 zeigt eine solche Ausbildung einer
Steuerkurve mit durch Aussteifungsrippen RI gegen vertikale Durchbiegung ausgesteiften
Segmenten SE.
[0023] Die Steuerkurve ist bei den Gelenkbereichen GA vertikal über die Stellhebel SH gegen
das Gehäuse GE abgestützt, wobei im skizzierten bevorzugten Beispielsfall die Steuerkurve
mit den Gelenkabschnitten GA auf Oberseiten der Stellhebel aufliegt. Vorteilhafterweise
ist die Steuerkurve an den Gelenkbereichen GE so mit den Stellhebeln gekoppelt, dass
bei einer Verschwenkung eines Stellhebels nach unten die Steuerkurve zwangsweise mit
nach unten gezogen wird. Hierfür ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass Steuerkurve
und Stellhebel über Schnappverbindungen gekoppelt sind, über welche eine zwangsweise
Verlagerung eines Gelenkbereichs GA bei Verschiebung des zugeordneten Stellhebels
nach unten gewährleistet ist.
[0024] In bevorzugter Ausführung weisen hierfür die Stellhebel an ihrer die Steuerkurve
an deren Gelenkbereichen vertikal abstützenden Oberseite Öffnungen auf, durch welche
an der Unterseite der Steuerkurve ausgebildete Schnapphaken RH durchsteckbar sind
und die Ränder der Öffnungen in den Stellhebeln hintergreifen. In Fig. 5 ist eine
vorteilhafte Ausführung eines Stellhebels dargestellt, wobei Fig. 5 (A) den Stellhebel
in seiner vollständigen Form und Fig. 5 (B) einen aufgeschnittenen Stellhebel zeigen.
Der Stellhebel ist hierfür in Fig. 5 ohne die Steuerkurve dargestellt und in eine
im Betrieb nicht auftretende Position über einen für alle Stellhebel gemeinsamen Innenring
IR weit nach oben geschwenkt, um die Gestalt des Stellhebels in beiden Darstellungen
anschaulich zu machen. Der Stellhebel bildet einen Hohlkörper, welcher einen Hohlraum
GH umgibt. Der Hohlraum GH erlaubt vorteilhafterweise die günstige Herstellung des
Stellhebels in der dargestellten Form im Kunststoff-Spritzgussverfahren, indem im
Spritzgusswerkzeug ein Kern in den Hohlraum GH ragt. Der Schnapphaken RH an der Unterseite
der Steuerkurve weist korrespondierend zu der Öffnung LL im Stellhebel ein schmales
Mittelteil und von diesem seitlich in Umfangsrichtung der Steuerkurve ragende Vorsprünge
auf. Vorteilhafterweise ist diese Form eines steuerkurvenseitigen Elements als Teil
von Koppelstrukturen zwischen Steuerkurve und Stellhebeln besonders günstig mit der
Gelenkigkeit der Gelenkbereiche GA verbindbar, indem bei den Gelenkbereichen GA in
Umfangsrichtung zu beiden Seiten des Mittelteils des Schnapphakens RH schlitzförmige
Öffnungen HS durch die Steuerkurve ausgebildet sind. Diese schlitzförmigen Öffnungen
HS beidseitig des schmalen Mittelteils des Schnapphakens RH erlauben zum einen die
vorteilhafte spritzgusstechnische Herstellung der Form des Schnapphakens, indem gegentauchende
Kerne eines Spritzgusswerkzeugs durch die Lauffläche der Steuerkurve vertikal bis
zu den Vorsprüngen des Schnapphakens reichen. Zum anderen schwächen die Schlitze HS
gezielt die Biegesteifigkeit der Steuerkurve an diesen beiden Stellen und bilden so
besonders biegeweiche, beidseitig eines durch den Mittelsteg des Schnapphakens RH
steifen Mittelabschnitts des Gelenkbereichs liegende Knickachsen als Teilgelenke des
Gelenkbereichs für die gegenseitige Abwinklung zweier unmittelbar benachbarter Segmente.
[0025] In Fig. 6 ist der Bereich einer Abstützung von radial innerhalb der Steuerkurve dargestellt,
wobei der Stellhebel aufgeschnitten dargestellt ist, um die Lage des Schnapphakens
RH in dem Hohlraum GH des Stellhebels zu veranschaulichen. Fig. 7 zeigt zwei benachbarte
Segmente, welche an der Abstützungsposition eines Stellhebels SH im Gelenkbereich
GA stark gegeneinander abgewinkelt verlaufen.
[0026] In Fig. 1 sind ganz links die geschlossene Gestalt eines Stellhebels und ganz rechts
ein aufgeschnittener Stellhebel, in welchem auch der Schnapphaken RH mittig durchgeschnitten
ist, dargestellt. In Fig. 2 ist gleichfalls ein von der Unterseite der Steuerkurve
im Gelenkbereich GA nach unten ragender Schnapphaken und die schlitzförmigen Durchbrüche
HS in der Steuerkurve über dem Vorsprung des Schnapphakens dargestellt.
[0027] Die Koppelstrukturen zwischen Steuerkurve und Stellhebeln mit im Beispiel Öffnungen
LL und Schnapphaken RH sind vorteilhafterweise so ausgeführt, dass sie eine geringfügige
radiale Verschiebbarkeit der Steuerkurve relativ zu den Stellhebeln zulassen, um Spannungen
bei der bereits genannten radialen Verschiebung beim Verkippen von Segmenten gering
zu halten. Hierfür weisen die Langlöcher LL in radialer Richtung eine hinreichend
größere Ausdehnung auf als die Mittelteile der Schnapphaken RH.
[0028] Die Stellhebel liegen in ihrer Einbaustellung des Regners in Aussparungen HO eines
einen Innenring IR bildenden Gehäusefläche ein und verschließen durch die Seitenwände
der als Hohlkörper ausgeführten Stellhebel vorteilhafterweise diese Öffnungen HO weitgehend.
Eine Festlegung der Stellhebel in ihrer jeweils gewählten Schwenkposition um die Hebelgelenke
HG erfolgt in vorteilhafter Ausführung über eine Verrastung, wobei im skizzierten
bevorzugten Ausführungsbeispiel an einer sich über ein Kreisbogensegment um das Hebelgelenk
HG erstreckende Ringsegmentfläche eine Raststruktur RS ausgebildet ist, welche mit
einem Federelement RF zusammenwirkt und in einer Mehrzahl von fein abgestuften Schwenkpositionen
des Stellhebels eine formschlüssige Festlegung des Stellhebels mit einer durch die
Feder RF bestimmten Haltekraft bewirkt. Die Haltekraft ist durch eine an einem Griffabschnitt
GR des Stellhebels angreifende Benutzerkraft überwindbar und der Stellhebel auf diese
Weise einfach in eine jeweils gewünschte Position verschwenkbar. Eine Festlegung eines
Stellhebels in einer vom Benutzer gewählten Schwenkposition um das Hebelgelenk HG
kann auch auf andere Weise, insbesondere rein kraftschlüssig oder durch vom Benutzer
gezielt lösbare Arretierelemente erfolgen. Die skizzierte Ausführung mit der Raststruktur
RS und der mit dieser zusammen wirkenden Feder RF, welche elastisch gegen die Raststruktur
gedrückt ist, zeichnet sich durch besondere Einfachheit in der Herstellung und der
Handhabung bei gleichzeitig zuverlässiger Abstützung der Steuerkurve aus.
[0029] Der Griffabschnitt GR ist vorteilhafterweise an einer von dem Hebelgelenk HG maximal
entfernten Stellung des Stellhebels angeordnet, so dass eine auf den Griffabschnitt
GR einwirkende Benutzerkraft mit maximalem Hebelarm wirkt und die Haltekraft der rastenden
Festlegung besonders leicht überwindet. Die Steuerkurve SK liegt vorteilhafterweise
näher bei dem Hebelgelenk HG als der Griffabschnitt GR und vorzugsweise auch näher
bei dem Hebelgelenk HG als eine rastende oder rein kraftschlüssig klemmende Festlegung,
so dass auch die Haltekraft der Festlegung des Stellhebels in einer bestimmten Schwenkposition
relativ zu dem Gehäuse einen größeren Hebelarm zum Hebelgelenk aufweist als die Steuerkurve
SK.
[0030] Die Stellhebel können getrennt von dem Gehäuse, insbesondere auch getrennt von dem
Innenring IR des Gehäuses hergestellt und in vorbereitete Gelenkaufnahmen zur Ausbildung
der Hebelgelenke eingesetzt werden. In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen
sein, dass die Stellhebel unlösbar einteilig mit dem Gehäuse oder zumindest dem Innenring
IR hergestellt werden und über bei den Hebelgelenken ausgebildete Filmscharniere relativ
zu dem Gehäuse bzw. dem Innenring verschwenkbar sind. Die Herstellung kann insbesondere
in einem Zwei-Schritt-Spritzgussverfahren vorgenommen werden, wodurch vorteilhafterweise
die Stellhebel aus einem anderen Material und/oder in einer anderen Farbe herstellbar
sind. Fig. 9 zeigt ein auf eine solche Art hergestelltes Gehäuse GE mit angeformten
Stellhebeln SH, wobei für die Gestalt der Stellhebel SH im Spritzgusswerkzeug vorgesehen
Formelemente durch Öffnungen HO des Gehäuses GE hindurch tauchen können.
[0031] Die Stellmittel zur Höhenverstellung der Steuerkurve an diskreten Positionen können
auch anders ausgeführt und an dem Gehäuse gehalten sein. Insbesondere können auch
aus dem Stand der Technik bekannte weitere Ausführungsformen der Stellmittel eingesetzt
sein.
[0032] Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren
Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Regner mit einer relativ zu einem Gehäuse (GE) um eine im wesentlichen vertikale Drehachse
(DA) drehbaren Düsenanordnung (DU) und mit einer mechanischen Steuereinrichtung zur
drehwinkelabhängig veränderlichen Verstellung der Düsenanordnung (DU),
wobei die Steuereinrichtung eine um die Drehachse (DA) umlaufende formveränderliche
Steuerkurve (SK) und ein bei der Drehung der Düsenanordnung (DU) auf der Steuerkurve
(SK) umlaufendes Steuerelement enthält und das Steuerelement mit der Düsenanordnung
(DU) zur Veränderung der Bewegungsweite zusammenwirkt,
dass die Steuerkurve (SK) durch mehrere in Umfangsrichtung um die Drehachse (DA) aufeinander
folgende Segmente (SE) gebildet ist, welche an Gelenkbereichen (GA) gelenkig miteinander
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Segmente (SE) an den Gelenkbereichen (GA) durch Stellmittel (SH) gegen das Gehäuse
(GE) in veränderlich einstellbarer Position abgestützt sind und zwischen benachbarten
Gelenken ohne Abstützung freitragend formstabil ausgeführt sind,
wobei die Steuerkurve (SK) bezüglich der Drehachse (DA) radial verschiebbar auf den
Stellmitteln (SH) gelagert ist.
2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (SE) zwischen benachbarten Gelenkbereichen (GA) im wesentlichen ebene,
in der Neigung gegen eine senkrecht zur Drehachse (DA) verlaufende Ebene verstellbare
Steuerkurvenabschnitte bilden.
3. Regner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente eine Lauffläche (LL) für das Steuerelement (TH) und quer zu dieser verlaufende
Aussteifungsrippen (RI) enthalten.
4. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Segmente (SE) in Umfangsrichtung größer ist als die radiale Breite
der Segmente (SE).
5. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Segmente (SE) einen einstückig zusammenhängenden Steuerkurvenkörper bilden.
6. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Umfangsrichtung benachbarte Segmente (SE) über biegsame Gelenkbereiche (GA) geringer
vertikaler Dicke gelenkig verbunden sind.
7. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dass die Gelenkbereiche (GA) jeweils zwei beidseitig eines in Umfangsrichtung kurzen
Stützabschnitts liegende Teilgelenke aufweisen.
8. Regner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (SK) und die Stellmittel über Koppelstrukturen (LL, RH) gekoppelt
sind.
9. Regner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Steuerkurve (SK) und Stellmittel (SH) in den Koppelstrukturen radial relativ zueinander
um ein begrenztes Maß verschiebbar gekoppelt sind.
10. Regner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelstrukturen Langlöcher (LL) und in diese eingreifende Schnapphaken (RH)
enthalten.
1. Sprinkler with a nozzle arrangement (DU) which is rotatable relative to a housing
(GE) about a substantially vertical axis of rotation (DA), and with a mechanical control
device for adjusting the nozzle arrangement (DU) in a variable manner in accordance
with the angle of rotation,
wherein the control device contains a dimensionally variable radial cam (SK) revolving
around the axis of rotation (DA), and a control element revolving on the radial cam
(SK) during the rotation of the nozzle arrangement (DU),
and the control element interacts with the nozzle arrangement (DU) for changing the
movement width,
in that the radial cam (SK) is formed by a plurality of segments (SE) which follow
one another in the circumferential direction around the axis of rotation (DA) and
are connected to one another in an articulated manner at joint regions (GA),
characterized in that the segments (SE) are supported against the housing (GE) in a variably adjustable
position by means of adjusting means (SH) in the joint regions (GA) and, between adjacent
joints, are designed to be dimensionally stable in a self-supporting manner without
a support,
wherein the radial cam (SK) is mounted in a radially displaceable manner with respect
to the axis of rotation (DA) on the adjusting means (SH).
2. Sprinkler according to Claim 1, characterized in that the segments (SE) form substantially flat radial cam sections, which are adjustable
in inclination with respect to a plane running perpendicularly to the axis of rotation
(DA), between adjacent joint regions (GA).
3. Sprinkler according to Claim 1 or 2, characterized in that the segments contain a running surface (LL) for the control element (TH) and reinforcing
ribs (RI) running transversely with respect to said running surface.
4. Sprinkler according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the length of the segments (SE) is greater in the circumferential direction than
the radial width of the segments (SE).
5. Sprinkler according to one of Claims 1 to 4, characterized in that all of the segments (SE) form an integrally continuous radial cam body.
6. Sprinkler according to one of Claims 1 to 5, characterized in that segments (SE) which are adjacent in the circumferential direction are connected in
an articulated manner via flexible joint regions (GA) of small vertical thickness.
7. Sprinkler according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the joint regions (GA) in each case have two partial joints lying on both sides of
a support section which is short in the circumferential direction.
8. Sprinkler according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the radial cam (SK) and the adjusting means are coupled via coupling structures (LL,
RH).
9. Sprinkler according to Claim 8, characterized in that radial cam (SK) and adjusting means (SH) are coupled in the coupling structures so
as to be displaceable radially relative to each other by a limited amount.
10. Sprinkler according to Claim 9, characterized in that the coupling structures contain elongated holes (LL) and snap-action hooks (RH) engaging
therein.
1. Appareil d'arrosage comprenant un agencement de buse (DU) pouvant tourner par rapport
à un boîtier (GE) autour d'un axe de rotation essentiellement vertical (DA) et un
dispositif de commande mécanique pour le réglage de l'agencement de buse (DU) de manière
variable en fonction de l'angle de rotation,
le dispositif de commande comprenant une came de commande (SK) de forme variable tournant
autour de l'axe de rotation (DA) et un élément de commande tournant sur la came de
commande (SK) lors de la rotation de l'agencement de buse (DU),
et l'élément de commande coopérant avec l'agencement de buse (DU) pour faire varier
la largeur du mouvement,
la came de commande (SK) étant formée par plusieurs segments successifs (SE) dans
la direction périphérique autour de l'axe de rotation (DA), lesquels sont connectés
de manière articulée les uns aux autres au niveau de régions d'articulation (GA),
caractérisé en ce que
les segments (SE) sont supportés au niveau des régions d'articulation (GA) par des
moyens de commande (SH) contre le boîtier (GE) dans une position ajustable de manière
variable et sont réalisés avec une forme stable autoporteuse sans support entre les
articulations adjacentes,
la came de commande (SK) étant supportée par rapport à l'axe de rotation (DA) de manière
déplaçable radialement sur les moyens de commande (SH).
2. Appareil d'arrosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments (SE) entre des régions d'articulations adjacentes (GA) forment des sections
de came de commande essentiellement planes, réglables en inclinaison par rapport à
un plan s'étendant perpendiculairement à l'axe de rotation (DA).
3. Appareil d'arrosage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les segments comprennent une surface de roulement (LL) pour l'élément de commande
(TH) et des nervures de rigidification (RI) s'étendant transversalement par rapport
à celle-ci.
4. Appareil d'arrosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la longueur des segments (SE) dans la direction périphérique est supérieure à la
largeur radiale des segments (SE).
5. Appareil d'arrosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que tous les segments (SE) forment un corps de came de commande continu d'une seule pièce.
6. Appareil d'arrosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des segments (SE) adjacents dans la direction périphérique sont connectés de manière
articulée par le biais de régions d'articulation flexibles (GA) de faible épaisseur
verticale.
7. Appareil d'arrosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les régions d'articulation (GA) présentent à chaque fois deux articulations partielles
situées de chaque côté d'une portion de support courte dans la direction périphérique.
8. Appareil d'arrosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la came de commande (SK) et les moyens de commande sont accouplés par le biais de
structures d'accouplement (LL, RH).
9. Appareil d'arrosage selon la revendication 8, caractérisé en ce que la came de commande (SK) et les moyens de réglage (SH) sont accouplés de manière
déplaçable radialement les uns par rapport aux autres d'une ampleur limitée dans les
structures d'accouplement.
10. Appareil d'arrosage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les structures d'accouplement comprennent des trous oblongs (LL) et des crochets
d'encliquetage (RH) s'engageant dans ceux-ci.