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(11) |
EP 2 655 201 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.2016 Patentblatt 2016/20 |
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Anmeldetag: 16.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/070276 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/084351 (28.06.2012 Gazette 2012/26) |
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AUFBEWAHRUNGSBOX
STORAGE BOX
BOÎTE DE STOCKAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.12.2010 DE 102010055283
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.2013 Patentblatt 2013/44 |
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Patentinhaber: Esselte Leitz GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHMIDT, Markus
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- SEIFFARTH, Steffen
70794 Filderstadt (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Bregenzer und Reule
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Rheinstraße 19 76532 Baden-Baden 76532 Baden-Baden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-98/07629 GB-A- 107 068 GB-A- 2 315 735 US-A- 3 477 633
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DE-A1- 2 538 102 GB-A- 602 547 US-A- 3 338 503
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungsbox gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Solche Aufbewahrungsboxen werden verwendet, um Kleinteile, wie beispielsweise Schreibwaren
oder CDs, aufzubewahren. Sie weisen einen Boden auf sowie sich vom Boden aus erstreckende
Seitenwände und Stirnwände, die einen Aufbewahrungsraum umschließen. Die Seitenwände
und die Stirnwände sind gelenkig mit dem Boden verbunden, so dass sie zum Transport
der leeren Aufbewahrungsbox umgeklappt werden können, so dass die Box platzsparend
transportiert werden kann. Vor dem Gebrauch werden die Seitenwände und die Stirnwände
aufgerichtet und mittels Druckknöpfen miteinander verbunden. Zu diesem Zweck sind
Seitenlaschen an den Seitenwänden gelenkig befestigt, die die ersten Hälften der Druckknöpfe
tragen und auf einer Außenseite der benachbarten Stirnwand diese teilweise überdeckend
anliegen. An den Stirnwänden sind die zweiten Hälften der Druckknöpfe angeordnet,
so dass die Stirnwände und die Seitenwände über die Druckknopfverbindung der Stirnwände
mit den Seitenlaschen lösbar verbunden werden können. Eine solche Aufbewahrungsbox
ist aus der
GB 107 068 A bekannt. Eine weitere Box mit Druckknopfverbindungen ist aus der
DE 2538102 bekannt.
[0003] Die bekannten Aufbewahrungsboxen haben sich im täglichen Gebrauch aufgrund der Möglichkeit,
sie im entleerten Zustand platzsparend transportieren zu können, als sehr praktisch
erwiesen. Die Druckknopfverbindungen sind jedoch nicht hinreichend stabil, um den
Kräften standhalten zu können, wenn von außen gegen die Stirnwand gedrückt wird. Für
eine Verwendung nach Art einer Schublade, bei der die Aufbewahrungsboxen aus einem
Fach gezogen und wieder in das Fach zurückgeschoben werden, sind sie daher nur bedingt
geeignet.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Aufbewahrungsbox der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass sie stabiler ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Aufbewahrungsbox mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0006] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Verbindung zwischen den Stirnwänden
und den Seitenwänden dadurch zu verstärken, dass eine beidseitige Verbindung geschaffen
wird. Zum einen liegen die Seitenlaschen mit ihrer ersten Seite an der Stirnwand an
und sind mit dieser über eine erste Druckknopfverbindung verbunden. Zum anderen ist
die mit der Stirnwand verbundene Stirnlasche um die Oberkanten der Seitenlaschen herumgeführt
und liegt an der zweiten Seite der jeweiligen Seitenlasche an und ist dort mit dieser
mittels einer zweiten Druckknopfverbindung verbunden. Diese doppelte Verbindung ist
sowohl gegenüber auf die Stirnwand wirkenden Zugals auch Druckkräften stabil.
[0007] Zweckmäßig werden der Boden, die Seitenwände, die Stirnwände, die Seitenlaschen und
die mindestens eine Stirnlasche aus einem Bogen aus Flachmaterial gebildet. Dabei
wird bevorzugt, dass zumindest die gelenkigen Verbindungen zwischen den Stirnwänden
und den Stirnlaschen Materialschwächungen im Flachmaterialbogen sind. Der Flachmaterialbogen
ist vorzugsweise mehrlagig aufgebaut mit steifen oder halbsteifen Verstärkungsplatten,
wobei die Verstärkungsplatten im Bereich der gelenkigen Verbindungen im Abstand zueinander
angeordnet sind. Die Verstärkungsplatten sind zwischen zwei Lagen eines faltbaren
Materials aufgenommen. Die Verstärkungsplatten verleihen dem Boden, den Seitenwänden
und den Stirnwänden sowie den Seitenlaschen und den Stirnlaschen ausreichende Stabilität,
um einerseits das Gewicht der aufgenommenen Gegenstände tragen zu können und andererseits
ein aufrechtes Stehen der Aufbewahrungsbox sowie eine hinreichend stabile Verbindung
zwischen den Seitenwänden und den Stirnwänden zu erzielen.
[0008] Es ist möglich, die Seitenlaschen an der dem Aufbewahrungsraum abgewandten Außenseite
der jeweiligen Stirnwand zu befestigen sowie die zugehörige Stirnlasche an den Außenseiten
der Seitenlaschen zu befestigen. Es wird jedoch als unter Designgesichtspunkten ansprechender
angesehen, wenn die Seitenlaschen an der Innenseite der jeweiligen Stirnwand anliegen
und die zugehörige Stirnlasche an den Innenseiten der Seitenlaschen anliegt. Von außen
sind dann weder die Seitenlaschen noch die Stirnlasche sichtbar. Zweckmäßig ist der
zweite Druckknopf in größerem Abstand zum Boden angeordnet ist als der erste Druckknopf.
Der zweite Druckknopf ist dann ebenfalls von außen nicht sichtbar.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist die Aufbewahrungsbox einen abnehmbaren
Deckel mit einer den Aufbewahrungsraum überdeckenden Deckenwand und einem an den Außenseiten
der Seitenwände und der Stirnwände anliegenden umlaufenden Rand auf. Der Deckel dient
einerseits zum Verschließen der Aufbewahrungsbox. Andererseits kann er als Transportbehälter
für den zusammengefalteten Faltmaterialbogen dienen. Schließlich erhöht der Deckel
die Stabilität der Aufbewahrungsbox. Vorteilhaft ist zumindest eine der Stirnwände
an ihrer Außenseite mit einem Handgriff versehen. Falls nur eine der Stirnwände eine
Stirnlasche trägt, wird bevorzugt diese Stirnwand mit dem Handgriff versehen. Die
Aufbewahrungsbox kann dann einfach nach Art einer Schublade aus einem Fach in einem
Schrank oder Regal herausgezogen werden.
[0010] Eine Weiterbildung sieht vor, dass sich die Stirnwände vom Boden ausgehend bis zu
einer größeren Höhe erstrecken als die Seitenwände. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn die Aufbewahrungsbox der Aufnahme von Hängemappen dient. Die Hängemappen weisen
jeweils eine Hülle zur Aufnahme von flachen Gegenständen wie Schriftgut auf, über
deren Außenkontur an zwei einander abgewandten Seiten Haken überstehen, die jeweils
auf der Oberkante einer der Seitenwände wie auf einer Schiene eines Aktenschranks
aufliegen.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dienen die Aufbewahrungsboxen als Schubladen.
Sie sind Teil eines Aufbewahrungsbehälters, der einen Aufnahmekörper aufweist, welcher
einen Aufnahmeraum für die Aufbewahrungsbox oder die Aufbewahrungsboxen umschließt.
Der Aufnahmeraum ist zumindest nach einer Vorderseite hin offen und der Aufnahmekörper
weist mindestens eine Führungsfläche auf, auf der die Aufbewahrungsbox oder die Aufbewahrungsboxen
aufliegt bzw. aufliegen. Der Aufbewahrungsbehälter kann eine oder mehrere Aufbewahrungsboxen
umfassen. Er kann wie ein kleines Möbelstück verwendet werden.
[0012] Zweckmäßig weist der Aufnahmekörper mehrere, im Abstand übereinander angeordnete
Führungsflächen und mehrere auf den Führungsflächen aufliegende Aufbewahrungsboxen
auf. Zudem weist er vorteilhaft den Aufnahmeraum umschließende Wände aus einem Flachmaterial
auf, wobei das Flachmaterial an die Wände miteinander verbindenden Kanten gefaltet
ist. Der Aufnahmekörper und die Aufbewahrungsbox bzw. die Aufbewahrungsboxen können
aus demselben, bereits oben beschriebenen Flachmaterial gefertigt sein.
[0013] Der Aufbewahrungsbehälter kann durchgehende Zwischenböden als Führungsflächen aufweisen,
auf denen die Aufbewahrungsboxen aufliegen. Es wird jedoch bevorzugt, dass mindestens
eine der Führungsflächen durch zwei im Abstand und parallel zueinander verlaufende
Führungsschienen gebildet wird. Dabei ist es möglich, dass die Führungsschienen an
in den Aufnahmekörper eingesetzten, einstückigen Strukturelementen angeformt sind.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Aufbewahrungsbox gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 2
- die Aufbewahrungsbox gemäß Fig. 1 ohne Deckel und teilweise aufgeklappt;
- Fig. 3a, 3b
- die Aufbewahrungsbox gemäß Fig. 1 in Vorderansicht sowie eine Detaildarstellung im
Schnitt;
- Fig. 4
- eine Aufbewahrungsbox gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5
- einen Aufbewahrungsbehälter mit drei Aufbewahrungsboxen gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 6
- den Aufnahmekörper des Aufbewahrungsbehälters gemäß Fig. 5, teilweise aufgeklappt
und
- Fig. 7a, 7b
- eine Aufbewahrungsbox gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
[0015] Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Aufbewahrungsbox 10 weist ein Unterteil 12 und einen
Deckel 14 auf. Das Unterteil 12 weist einen rechteckigen Boden 16, zwei sich von den
Längsseiten des Bodens 16 aus senkrecht nach oben erstreckende Seitenwände 18 und
zwei sich von den Schmalseiten des Bodens 16 aus senkrecht nach oben erstreckende
Stirnwände 20 auf. An ihren an die Stirnwände 20 angrenzenden Kanten sind die Seitenwände
18 mit Seitenlaschen 22 verbunden, die parallel zu den Stirnwänden 20 verlaufen und
mit ihrer Außenseite 24 an der benachbarten Stirnwand 20 anliegen. Die Stirnwände
20 sind an ihren Oberkanten jeweils mit einer Stirnlasche 26 verbunden, die parallel
zur Stirnwand 20 angeordnet ist und an den dem durch das Unterteil 12 und den Deckel
14 eingeschlossenen Aufbewahrungsraum 28 zugewandten Innenseiten 30 der Seitenlaschen
22 anliegt. Die Seitenlaschen 22 erstrecken sich über die gesamte Höhe der Seitenwände
20, während sich die Stirnlaschen 26 über die gesamte Breite der Stirnwände 20 erstrecken.
Die Aufbewahrungsbox 10 dient der Aufnahme von CDs oder DVDs und ist entsprechend
dimensioniert.
[0016] Der Boden 16, die Seitenwände 18, die Stirnwände 20, die Seitenlaschen 22 und die
Stirnlaschen 26 sind einstückig miteinander verbunden und werden durch einen Bogen
aus Flachmaterial gebildet. Dieser ist dreilagig aufgebaut mit Verstärkungsplatten
aus Karton, die zwischen zwei Lagen aus faltbarem Material wie beispielsweise mit
Kunststoff beschichtetem Papier oder Kunststofffolie aufgenommen sind. Im Bereich
der Knickkanten 32, die zwischen dem Boden 16 und den Seiten- bzw. Stirnwänden 18,
20, zwischen den Seitenwänden 18 und den Seitenlaschen 22 sowie zwischen den Stirnwänden
20 und den Stirnlaschen 26 angeordnet sind, befinden sich die Kartonplatten im Abstand
zueinander, so dass die einzelnen Teile des das Unterteil 12 bildenden Flachmaterialbogens
um die aufgrund der Materialschwächung als Gelenke dienenden Kanten 32 umgelegt werden
können, wie in Fig. 2 angedeutet, bis sie in einer Ebene liegen. Um ein Auseinanderklappen
zu verhindern, sind die Stirnwände 20 mittels erster Druckknöpfe 34 mit den Seitenlaschen
22 verbunden. Die Stirnlaschen 26 sind mittels zweiter Druckknöpfe 36, die über den
ersten Druckknöpfen 34 angeordnet sind, mit den Seitenlaschen 22 verbunden. Dabei
sind im gezeigten Ausführungsbeispiel spiel die ersten, die Eingriffselemente aufweisenden
Druckknopfhälften 38 an den Seitenlaschen 22 befestigt, während die zweiten, die Eingriffsvertiefungen
tragenden Druckknopfhälften 40 an den Stirnwänden 20 bzw. den Stirnlaschen 26 befestigt
sind.
[0017] Der Deckel 14 weist eine den Aufbewahrungsraum 28 überdeckende Deckenwand 42 sowie
einen von der Deckenwand 42 nach unten abstehenden, umlaufenden Rand 44 auf, der an
seinen unteren Ecken mit Metallbeschlägen 46 versehen ist. Der umlaufende Rand 44
ist ein Stück weit die Seitenwände 18 und die Stirnwände 20 umgreifend nach unten
geführt. An der in Fig. 1 bis 3 dem Betrachter zugewandten Stirnwand 20 ist an deren
Außenseite ein Einschubfenster 48 für ein Etikettenschild angebracht.
[0018] Die Aufbewahrungsbox 10a gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der Aufbewahrungsbox
10 gemäß Fig. 1 bis 3 hauptsächlich darin, dass sie keinen Deckel aufweist, sondern
als Schublade konzipiert ist. Ihr Aufbau entspricht jedoch im wesentlichen dem Aufbau
der Aufbewahrungsbox 10 gemäß Fig. 1 bis 3, so dass gleiche Merkmale mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind. Zusätzlich zum Einschubfenster 48 weist die Schubladenbox
10a an der Außenseite der dem Betrachter zugewandten Stirnwand 20 einen Handgriff
in Form eines Metallbügels 50 auf, der um eine Achse schwenkbar an der Stirnwand 20
angelenkt ist und das Einschubfenster 48 umrahmend herab hängt. Die Schubladenbox
10a ist so dimensioniert, dass sie hochkant gestellte Dokumente des Formats DIN A4
aufnehmen kann.
[0019] Der in Fig. 5 dargestellte Aufbewahrungsbehälter 100 weist einen in Fig. 6 im Detail
dargestellten Aufnahmekörper 102 sowie drei im Aufnahmekörper 102 aufgenommene Aufnahme-
bzw. Schubladenboxen 10b auf. Die Schubladenboxen 10b entsprechen im Wesentlichen
der in Fig. 4 dargestellten Schubladenbox 10a mit dem Unterschied, dass sie an ihrer
dem Betrachter zugewandten Stirnwand 20 statt dem Metallbügel 50 ein neben dem Einschubfenster
48 angeordnetes Griffloch 52 als Handgriff aufweisen. Zudem sind sie flacher dimensioniert.
Gleiche Merkmale sind daher wiederum mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] Der Aufnahmekörper 102 weist einen zu einer Vorderseite 104 offenen Aufnahmeraum
106 auf, in dem die Schubladenboxen 10b aufgenommen sind. Ebenso wie die Schubladenboxen
10b wird der Aufnahmekörper 102 durch einen Bogen aus Flachmaterial gebildet, der
wiederum dreilagig aufgebaut ist. Die Wandelemente 108 weisen jeweils eine Kartonplatte
als formgebenden und versteifenden Kern auf, wobei die Kartonplatten zwischen zwei
Schichten aus faltbarem Material wie beispielsweise beschichtetem Papier oder Kunststofffolie
eingebettet sind. Im Bereich der Kanten 110, um die die Wandelemente 108 gegeneinander
verschwenkbar sind, sind die Kartonplatten im Abstand zueinander angeordnet, so dass
die Kanten 110 durch die aus der Abwesenheit der Kartonlage resultierende Materialschwächung
gebildet werden und nur aus zwei Lagen des faltbaren Materials bestehen. Im Aufnahmeraum
106 sind Führungsflächen 112, 114 für die Schubladenboxen 10b angeordnet, wobei die
unterste Führungsfläche 112 durch den Boden des Aufnahmekörpers 102 gebildet wird.
Die weiteren Führungsflächen 114 sind die Oberflächen von in den Aufnahmeraum 106
ragenden Schienen, die Bestandteil von in den Aufnahmekörper 102 eingesetzten Kunststoffformteilen
116 sind und paarweise im Abstand zueinander auf gleicher Höhe parallel verlaufen.
Die Wandelemente 108 sind mittels Druckknöpfen 118 lösbar miteinander verbunden. Die
Kunststoffformteile 116 sind bezüglich einer horizontal verlaufenden Symmetrieebene
spiegelsymmetrisch und weisen nach oben und unten abstehende, gabelförmige Befestigungselemente
120 auf, die seitlich angeordnete Wandelemente 108 umgreifen.
[0021] Die Aufbewahrungsbox 10c gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel (Fig. 7a, 7b) unterscheidet
sich von den Aufbewahrungsboxen 10, 10a, 10b gemäß den ersten drei Ausführungsbeispielen
hauptsächlich darin, dass ihre Stirnwände 20 höher sind als die Seitenwände 18. Sie
ist ebenfalls als Schubladenbox aus einem Bogen aus Flachmaterial ausgebildet, so
dass gleiche Merkmale mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie bei den ersten
drei Ausführungsbeispielen. Aufgrund der Höhe der Stirnwände 20 sind diese jeweils
mit zwei im Abstand übereinander angeordneten ersten Druckknöpfen 34 mit den zugehörigen
Seitenlaschen 22 verbunden. Desweiteren ist jede der Stirnlaschen 26 mit einem innenliegenden
zweiten Druckknopf 36 mit der zugehörigen Seitenlasche 22 verbunden. Die Schubladenbox
10c dient der Aufnahme von Hängemappen 60 (Fig. 7b). Die Hängemappen 60 weisen jeweils
eine Hülle 62 auf, die als Schriftgutbehälter ausgestaltet ist. Über die Außenkontur
der Hülle 62 stehen auf jeder Seite zwei Haken 64 über, die auf der Oberkante 54 der
jeweiligen Seitenwand 18 aufliegen wie auf einer Halteschiene eines Aktenschranks.
Zu diesem Zweck sind die Oberkanten 54 jeweils mittels eines U-förmigen Metallprofils
verstärkt.
[0022] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten:
Die Erfindung betrifft eine Aufbewahrungsbox 10, 10a, 10b, 10c mit einem Boden 16,
mit zwei sich vom Boden 16 aus erstreckenden, zueinander parallel angeordneten Seitenwänden
18, mit zwei sich vom Boden 16 aus erstreckenden, zueinander parallel angeordneten
Stirnwänden 20, wobei die Seitenwände 18 und die Stirnwände 20 gelenkig mit dem Boden
16 verbunden sind und in eine Position umklappbar sind, in der sie parallel zum Boden
16 angeordnet sind, und mit gelenkig an den Seitenwänden 18 an deren an die Stirnwände
20 angrenzenden Kanten verbundenen Seitenlaschen 22, die jeweils mit einer ersten
Seite 24 an einer der Stirnwände 20 anliegen und mit dieser mittels mindestens eines
ersten Druckknopfs 34 lösbar verbunden sind. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass
mindestens eine der Stirnwände 20 an ihrer im Abstand zum Boden 16 verlaufenden Kante
eine gelenkig mit ihr verbundene Stirnlasche 26 trägt, die an den mit der Stirnwand
20 ververbundenen Seitenlaschen 22 jeweils an deren der ersten Seite 24 abgewandten
zweiten Seite 30 anliegt und mittels jeweils mindestens eines zweiten Druckknopfs
36 mit diesen lösbar verbunden ist.
1. Aufbewahrungsbox mit einem Boden (16), mit zwei sich vom Boden (16) aus erstreckenden,
zueinander parallel angeordneten Seitenwänden (18), mit zwei sich vom Boden (16) aus
erstreckenden, zueinander parallel angeordneten Stirnwänden (20), wobei die Seitenwände
(18) und die Stirnwände (20) gelenkig mit dem Boden (16) verbunden sind und in eine
Position umklappbar sind, in der sie parallel zum Boden (16) angeordnet sind, und
mit gelenkig an den Seitenwänden (18) an deren an die Stirnwände (20) angrenzenden
Kanten verbundenen Seitenlaschen (22), die jeweils mit einer ersten Seite (24) an
einer der Stirnwände (20) anliegen und mit dieser mittels mindestens eines ersten
Druckknopfs (34) lösbar verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Stirnwände (20) an ihrer im Abstand zum Boden (16) verlaufenden
Kante eine gelenkig mit ihr verbundene Stirnlasche (26) trägt, die an den mit der
Stirnwand (20) verbundenen Seitenlaschen (22) jeweils an deren der ersten Seite (24)
abgewandten zweiten Seite (30) anliegt und mittels jeweils mindestens eines zweiten
Druckknopfs (36) mit diesen lösbar verbunden ist.
2. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (16), die Seitenwände (18), die Stirnwände (20), die Seitenlaschen (22)
und die mindestens eine Stirnlasche (26) aus einem Bogen aus Flachmaterial gebildet
werden.
3. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die gelenkige Verbindung (32) zwischen der mindestens einen Stirnlasche
(26) und der zugehörigen Stirnwand (20) und vorzugsweise alle gelenkigen Verbindungen
(32) Materialschwächungen im Flachmaterialbogen sind.
4. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachmaterialbogen mehrlagig aufgebaut ist mit steifen oder halbsteifen Verstärkungsplatten,
wobei die Verstärkungsplatten im Bereich der gelenkigen Verbindungen (32) im Abstand
zueinander angeordnet sind und dass die Verstärkungsplatten zwischen zwei Lagen eines
faltbaren Materials aufgenommen sind.
5. Aufbewahrungsbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenlaschen (22) an einer einem durch den Boden (16), die Seitenwände (18)
und die Stirnwände (20) umschlossenen Aufbewahrungsraum (28) zugewandten Innenseite
der jeweiligen Stirnwand (20) anliegen und dass die zugehörige Stirnlasche (26) an
dem Aufbewahrungsraum (28) zugewandten Innenseiten (30) der Seitenlaschen (22) anliegt.
6. Aufbewahrungsbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Druckknopf (36) in größerem Abstand zum Boden (16) angeordnet ist als
der erste Druckknopf (34).
7. Aufbewahrungsbox nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände (20) sich vom Boden (16) ausgehend bis zu einer größeren Höhe erstrecken
als die Seitenwände (18).
8. Aufbewahrungsbox Anspruch 7, gekennzeichnet durch mindestens eine Hängemappe (60) mit einer Hülle (62) zur Aufnahme von flachen Gegenständen
und mit mit der Hülle (62) verbundenen, über die Außenkontur der Hülle (62) an zwei
einander abgewandten Seiten überstehenden Haken (64), wobei jeder der Haken (64) auf
der im Abstand zum Boden (16) verlaufenden Oberkante (54) einer der Seitenwände (18)
aufliegt.
9. Aufbewahrungsbehälter mit mindestens einer Aufbewahrungsbox (10b) nach einem der vorangehenden
Ansprüche und mit einem Aufnahmekörper (102), der einen Aufnahmeraum (106) für die
mindestens eine Aufbewahrungsbox (10b) umschließt, wobei der Aufnahmeraum (106) zumindest
nach einer Vorderseite (104) hin offen ist und wobei der Aufnahmekörper (102) mindestens
eine Führungsfläche (112, 114) aufweist, auf der die mindestens eine Aufbewahrungsbox
(10b) aufliegt.
10. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (102) mehrere, im Abstand übereinander angeordnete Führungsflächen
(112, 114) und mehrere, auf den Führungsflächen (112, 114) aufliegende Aufbewahrungsboxen
(10b) aufweist.
11. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (102) den Aufnahmeraum (106) umschließende Wände (108) aus einem
Flachmaterial aufweist, wobei das Flachmaterial an die Wände (108) miteinander verbindenden
Kanten (110) gefaltet ist.
12. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmekörper (102) und die Aufbewahrungsbox (10b) bzw. die Aufbewahrungsboxen
(10b) aus demselben mehrlagigen Flachmaterial gefertigt sind.
13. Aufbewahrungsbehälter nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Führungsflächen (114) durch zwei im Abstand und parallel zueinander
verlaufende Führungsschienen gebildet wird.
14. Aufbewrahrungsbehälter nach Anspruch 13 und nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen an in den Aufnahmekörper (102) eingesetzten, einstückigen und
vorzugsweise bezüglich einer horizontal verlaufenden Symmetrieebene spiegelsymmetrischen
Strukturelementen (116) angeformt sind.
15. Aufbewahrungsbox nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturelemente (116) Seitenwände (108) des Aufnahmekörpers (102) umgreifende
gabelförmige Befestigungselemente (120) aufweisen.
1. Storage box having a base (16), having two side walls (18) extending from the base
(16) and arranged in parallel with each other, having two end walls (20) extending
from the base (16) and arranged in parallel with each other, wherein the side walls
(18) and the end walls (20) are connected in articulated manner to the base (16) and
are able to be folded down into a position in which they are arranged in parallel
with the base (16), and having side flaps (22) which are connected in articulated
manner to the side walls (18) at the edges thereof which are adjacent to the end walls
(20), said side flaps abutting onto one of the end walls (20) with a first side (24)
respectively and being connected releasably to this by means of at least one first
push button (34) characterised in that at least one of the end walls (20) bears an end flap (26) which is connected to it
in articulated manner on its edge which runs at a distance to the base (16), said
end flap abutting onto the side flaps (22) connected to the end wall (20) respectively
on the second side (30) thereof facing away from the first side (24) and being connected
to this releasably by means of at least one second push button (36) respectively.
2. Storage box according to claim 1, characterised in that the base (16), the side walls (18), the end walls (20), the side flaps (22) and the
at least one end flap (26) are formed from a sheet made from flat material.
3. Storage box according to claim 2, characterised in that at least the articulated connection (32) between the at least one end flap (26) and
the associated end wall (20) and preferably all articulated connections (32) are material
weaknesses in the flat material sheet.
4. Storage box according to claim 3, characterised in that the flat material sheet is structured to be multilayered having stiff or semi-stiff
reinforcement plates, wherein the reinforcement plates are arranged at a distance
from one another in the region of the articulated connections (32); and the reinforcement
plates are received between two layers of a foldable material.
5. Storage box according to one of the preceding claims, characterised in that the side flaps (22) abut onto an inner side of the respective end wall (20) which
faces towards a storage space (28) surrounded by the base (16), the side walls (18)
and the end walls (20); and the associated end flap (26) abuts onto the inner sides
(30) of the side flaps (22) which face towards the storage space (28).
6. Storage box according to one of the preceding claims, characterised in that the second push button (36) is arranged at a greater distance from the base (16)
than the first push button (34).
7. Storage box according to one of the preceding claims, characterised in that the end walls (20) extend from the base (16) up to a greater height than the side
walls (18).
8. Storage box according to claim 7, characterised by at least one suspension file (60) having a sleeve (62) to receive flat objects and
having hooks (64) which connect to the sleeve (62) and project over the outer contour
of the sleeve (62) on two sides which face away from each other, wherein each of the
hooks (64) is supported on the upper edge (54) of one of the side walls (18) which
runs at a distance from the base (16).
9. Storage container having at least one storage box (10b) according to one of the preceding
claims and having a receiving body (102) which surrounds a receiving space (106) for
the at least one storage box (10b), wherein the receiving space (106) is open at least
towards a front side (104) and wherein the receiving body (102) has at least one guide
surface (112, 114) on which the at least one storage box (10b) is supported.
10. Storage container according to claim 9, characterised in that the receiving body (102) has several guide surfaces (112, 114) arranged at a distance
one above the other and several storage boxes (10b) supported on the guide surfaces
(112, 114).
11. Storage container according to claim 9 or 10, characterised in that the receiving body (102) has walls (108) surrounding the receiving space (106) made
from a flat material, wherein the flat material is folded at the edges which connect
the walls (108) to one another (110).
12. Storage container according to claim 11, characterised in that the receiving body (102) and the storage box (10b) or the storage boxes (10b) are
produced from the same multilayered flat material.
13. Storage container according to one of claims 9 to 12, characterised in that at least one of the guide surfaces (114) is formed by two guide rails running at
a distance and in parallel with each other.
14. Storage container according to claim 13 and according to one of claims 11 or 12, characterised in that the guide rails are formed on structural elements (116) which are inserted into the
receiving body (102), are formed in one piece and preferably have mirror symmetry
with regard to a plane of symmetry which runs horizontally.
15. Storage box according to claim 14, characterised in that the structural elements (116) have fork-shaped fastening elements (120) which encompass
side walls (108) of the receiving body (102).
1. Boîte de rangement, avec un fond (16), avec deux parois latérales (18) disposées parallèlement
entre elles et s'étendant à partir du fond (16), avec deux parois frontales (20) disposées
parallèlement entre elles et s'étendant à partir du fond (16), sachant que les parois
latérales (18) et les parois frontales (20) sont reliées de manière articulée au fond
(16) et peuvent être repliées dans une position dans laquelle elles sont disposées
parallèlement au fond (16), et avec des pattes latérales (22) qui sont reliées de
manière articulée aux parois latérales (18) sur les bords adjacents aux parois frontales
(20) et qui s'appliquent respectivement par un premier côté (24) contre une des parois
frontales (20) et sont reliées de manière amovible à celle-ci au moyen d'au moins
un premier bouton-pression (34), caractérisée en ce qu'au moins une des parois frontales (20) porte, sur son bord s'étendant à distance du
fond (16), une patte frontale (26) qui lui est reliée de manière articulée et qui
s'applique contre les pattes latérales (22) reliées à la paroi frontale (20), respectivement
sur leur deuxième côté (30) opposé au premier côté (24), et qui est reliée de manière
amovible à celles-ci au moyen respectivement d'au moins un deuxième bouton-pression
(36).
2. Boîte de rangement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fond (16), les parois latérales (18), les parois frontales (20), les pattes latérales
(22) et la patte frontale (26) au moins unique sont formés à partir d'une feuille
de matériau plat.
3. Boîte de rangement selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'au moins la liaison articulée (32) entre la patte frontale (26) au moins unique et
la paroi frontale associée (20), et de préférence toutes les liaisons articulées (32),
sont des affaiblissements de matière dans la feuille de matériau plat.
4. Boîte de rangement selon la revendication 3, caractérisée en ce que la feuille de matériau plat est réalisée à plusieurs couches avec des plaques de
renforcement rigides ou semi-rigides, sachant que les plaques de renforcement sont
disposées à distance entre elles dans la région des liaisons articulées (32), et en ce que les plaques de renforcement sont reçues entre deux couches d'un matériau pliable.
5. Boîte de rangement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les pattes latérales (22) s'appliquent contre un côté intérieur de la paroi frontale
respective (20) qui est tourné vers un espace de rangement (28) délimité par le fond
(16), les parois latérales (18) et les parois frontales (20), et en ce que la patte frontale associée (26) s'applique contre les côtés intérieurs (30) des pattes
latérales (22), qui sont tournés vers l'espace de rangement (28).
6. Boîte de rangement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le deuxième bouton-pression (36) est disposé à une plus grande distance du fond (16)
que le premier bouton-pression (34).
7. Boîte de rangement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les parois frontales (20) s'étendent à partir du fond (16) jusqu'à une plus grande
hauteur que les parois latérales (18).
8. Boîte de rangement selon la revendication 7, caractérisée par un dossier suspendu (60) avec une poche (62) pour recevoir des objets plats, et avec
des crochets (64) qui sont reliés à la poche (62) et qui dépassent du contour extérieur
de la poche (62) sur deux côtés mutuellement opposés, sachant que chacun des crochets
(64) repose sur le bord supérieur (54), s'étendant à distance du fond (16), d'une
des parois latérales (18).
9. Récipient de rangement avec au moins une boîte de rangement (10b) selon l'une des
revendications précédentes et avec un corps récepteur (102) qui délimite un espace
récepteur (106) pour la boîte de rangement (10b) au moins unique, sachant que l'espace
récepteur (106) est ouvert au moins en direction d'un côté avant (104) et sachant
que le corps récepteur (102) présente au moins une surface de guidage (112, 114) sur
laquelle repose la boîte de rangement (10b) au moins unique.
10. Récipient de rangement selon la revendication 9, caractérisé en ce que le corps récepteur (102) présente plusieurs surfaces de guidage (112, 114) disposées
à distance les uns au-dessus des autres, et plusieurs boîtes de rangement (10b) reposant
sur les surfaces de guidage (112, 114).
11. Récipient de rangement selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le corps récepteur (102) présente des parois (108) constituées d'un matériau plat
qui délimitent l'espace récepteur (106), sachant que le matériau plat est replié sur
des bords (110) reliant entre elles les parois (108).
12. Récipient de rangement selon la revendication 11, caractérisé en ce que le corps récepteur (102) et la boîte de rangement (10b) ou les boîtes de rangement
(10b) sont fabriquées dans le même matériau plat à plusieurs couches.
13. Récipient de rangement selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce qu'au moins une des surfaces de guidage (114) est formée par deux rails de guidage s'étendant
à distance et parallèlement entre eux.
14. Récipient de rangement selon la revendication 13 et selon l'une des revendications
11 ou 12, caractérisé en ce que les rails de guidage sont formés sur des éléments structurels (116) solidaires, insérés
dans le corps récepteur (102) et de préférence symétriques par rapport à un plan de
symétrie s'étendant horizontalement.
15. Récipient de rangement selon la revendication 14, caractérisé en ce que les éléments structurels (116) présentent des éléments de fixation fourchus (120)
s'engageant autour des parois latérales (108) du corps récepteur (102).
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