| (19) |
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(11) |
EP 2 655 231 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.2015 Patentblatt 2015/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.11.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/071310 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/084432 (28.06.2012 Gazette 2012/26) |
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| (54) |
AUFZUGANLAGE MIT DOPPELDECKER
DOUBLE-DECKER ELEVATOR SYSTEM
INSTALLATION D'ASCENSEUR À DOUBLE PONT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.12.2010 EP 10196218
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.2013 Patentblatt 2013/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HUSMANN, Josef
CH-6006 Luzern (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hirschberger, Petra |
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Inventio AG
Seestrasse 55 6052 Hergiswil 6052 Hergiswil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 074 503 JP-U- 63 110 468
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JP-A- 6 298 472
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzuganlage mit zumindest einem Aufzugkabinenträger,
der zwei oder mehr Aufzugkabinen aufnehmen kann. Speziell betrifft die Erfindung das
Gebiet der Aufzuganlagen, die als sogenannte Doppeldecker-Aufzuganlagen ausgestaltet
sind.
[0002] Aus der
EP 1 074 503 A2 ist ein Doppeldecker-Aufzug bekannt. Bei dem bekannten Aufzug sind eine erste Aufzugkabine
und eine zweite Aufzugkabine vertikal übereinander angeordnet. Ferner ist ein Spindelantrieb
vorgesehen, der zum Betätigen der beiden Aufzugkabinen dient. Bei einer Betätigung
werden die beiden Aufzugkabinen entweder aufeinander zu oder voneinander weg verfahren.
[0003] Der aus der
EP 1 074 503 A2 bekannte Doppeldecker-Aufzug hat den Nachteil, dass der Spindelantrieb eine relativ
grosse Reibung hat, so dass sich ein ungünstiger Wirkungsgrad für die Verstellung
der beiden Aufzugkabinen ergibt. Speziell macht dies eine entsprechend grosse Dimensionierung
des Antriebs zur Verstellung der beiden Aufzugkabinen erforderlich. Ferner ist eine
erzielbare Verstellgeschwindigkeit relativ gering. Ausserdem besteht das Problem,
dass im Betrieb die Spindel den Umwelteinflüssen, insbesondere Stäuben, ausgesetzt
ist, wodurch sich die Probleme hinsichtlich der erhöhten Reibung weiter vergrössern.
Dies erfordert auch eine häufige Wartung und Schmierung, um einen zuverlässigen Betrieb
zu ermöglichen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufzuganlage zu schaffen, bei der ein Abstand
zwischen den an dem Aufzugkabinenträger angeordneten Aufzugkabinen schnell und zuverlässig
einstellbar ist.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine erfindungsgemässe Aufzuganlage mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Anspruch 1 angegebenen Aufzuganlage möglich.
[0007] Die Aufgabe ist durch eine Aufzuganlage gelöst, die zumindest einen Aufzugkabinenträger,
der in einem für eine Fahrt des Aufzugkabinenträgers vorgesehenen Fahrraum verfahrbar
ist, eine erste Aufzugkabine, die an dem Aufzugkabinenträger angeordnet ist, eine
zweite Aufzugkabine, die an dem Aufzugkabinenträger angeordnet ist, und zumindest
eine Verstelleinrichtung, die zum Verstellen der ersten und der zweiten Aufzugkabine
relativ zu dem Aufzugkabinenträger dient, umfasst. Dabei weist die Verstelleinrichtung
zumindest eine erste Zahnstange, die zumindest mittelbar mit der ersten Aufzugkabine
verbunden ist, zumindest eine zweite Zahnstange, die zumindest mittelbar mit der zweiten
Aufzugkabine verbunden ist und zumindest ein Zahnrad auf, das in die erste und zweite
Zahnstange eingreift. Hierbei sind die erste und die zweite Zahnstange bezüglich des
Zahnrads dermassen angeordnet, dass eine Drehung des Zahnrads die erste und die zweite
Aufzugkabine in entgegengesetzte Richtungen in Bewegung setzt.
[0008] Durch die Zusammenwirkung einer Zahnstange und des Zahnrads der Verstelleinrichtung
wird in vorteilhafter Weise eine formschlüssige Verbindung gebildet. Diese formschlüssige
Verbindung kann sowohl Zugkräfte als auch Druckkräfte aufnehmen, die beispielsweise
beim Bremsen oder Beschleunigen des Aufzugkabinenträgers auf die erste und die zweite
Aufzugkabine wirken. Hierdurch kann eine spezielle Fang- oder Bremseinrichtung, die
zum Fangen beziehungsweise Bremsen der ersten und der zweiten Aufzugkabine in Bezug
auf den Aufzugkabinenträger dient, entfallen. Die Verstelleinrichtung ermöglicht somit
neben dem Verstellen der ersten und der zweiten Aufzugkabine relativ zu dem Aufzugkabinenträger
auch eine sichere Befestigung der ersten und der zweiten Aufzugkabine an dem Aufzugkabinenträger.
Somit ist eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet.
[0009] Beim simultanen Bewegen der ersten und der zweiten Aufzugkabine in entgegengesetzte
Richtungen kann eine hohe Relativgeschwindigkeit zwischen der ersten und der zweiten
Aufzugkabine erzielt werden. Somit ist auch der Abstand zwischen der ersten und der
zweiten Aufzugkabine besonders schnell einstellbar.
[0010] Zudem ist durch die spezielle Anordnung der ersten und der zweiten Zahnstange bezüglich
des Zahnrads ein Ausgleich der Gewichtskraft der ersten und der zweiten Aufzugkabine
möglich. Somit ist zum Verstellen des Abstandes zwischen der ersten und der zweiten
Aufzugkabine nur ein kleines Antriebsmoment nötig. Ein Antrieb des Zahnrads kann folglich
relativ klein gehalten werden.
[0011] Bei der Ausgestaltung der Aufzuganlage kann der Aufzugkabinenträger beispielsweise
in einem Aufzugschacht angeordnet sind. Hierbei kann in dem Aufzugschacht eine Antriebsmaschineneinheit
vorgesehen sein, die zum Betätigen des Aufzugkabinenträgers dient. Dadurch ist der
Aufzugkabinenträger entlang der vorgesehenen Fahrbahn verfahrbar. Hierbei kann der
Aufzugkabinenträger an einem Zugmittel aufgehängt sein. Das Zugmittel kann hierbei
in geeigneter Weise über eine Treibscheibe der Antriebsmaschineneinheit geführt sein.
Hierbei kann solch ein zugmittel neben der Funktion des Übertragens der kraft oder
des Moments der Antriebsmaschineneinheit auf den Aufzugkabinenträger, um den Aufzugzugkabinenträger
zu betätigen, auch die Funktion haben, den Aufzugkabinenträger zu tragen. Unter einer
Betätigung des Aufzugkabinenträgers ist insbesondere ein Heben oder Senken des Aufzugkabinenträgers
zu verstehen. Der Aufzugkabinenträger kann durch eine oder mehrere Führungsschienen,
die in dem Aufzugschacht angeordnet sind, geführt sein.
[0012] Vorteilhaft ist es dass das Zahnrad ortsfest mit dem Aufzugkabinenträger verbunden
ist und von einem Antrieb antreibbar ist. Hierbei ist das Zahnrad bevorzugt im Bereich
eines Querträgers des Aufzugkabinenträgers mit dem Aufzugkabinenträger verbunden.
Das Zahnrad stellt somit ein Bindeglied zwischen der ersten und der zweiten Zahnstange
und dem Aufzugkabinenträger dar. Daher sind die erste und die zweite Aufzugkabine
zumindest über die Verstelleinrichtung an den Aufzugkabinenträger gekoppelt.
[0013] Vorteilhaft ist die erste Zahnstange im Bereich der Decke der ersten Aufzugkabine
mit der ersten Aufzugkabine verbunden. Dementsprechend ist auch die zweite Zahnstange
im Bereich der Decke der zweiten Aufzugkabine mit der zweiten Aufzugkabine verbunden.
Folglich kann die Länge der jeweiligen Zahnstange kurz gehalten werden. Alternativ
dazu sind die erste und die zweite Zahnstange auch im Bereich des Bodens mit der jeweils
zugeordneten Aufzugkabine verbindbar.
[0014] Vorteilhaft erfolgen der Eingriff der ersten Zahnstange in das Zahnrad in einer ersten
Richtung und der Eingriff der zweiten Zahnstange in einer zweiten Richtung in das
Zahnrad, wobei die erste Richtung der zweiten Richtung zumindest näherungsweise entgegengesetzt
ist. Somit ist der Mechanismus für die Umsetzung in eine gegenläufige Bewegungsrichtung
der ersten und der zweiten Zahnstange bzw. der ersten und der zweiten Aufzugkabine
bei einer Drehung des Zahnrads einfach realisiert.
[0015] Vorteilhaft ist es auch mindestens eine Kabinenführungsschiene, die ortsfest mit
dem Aufzugkabinenträger verbunden ist, vorzusehen, um die erste und die zweite Aufzugkabine
zu führen. Hierbei ist eine Bewegung der ersten und der zweiten Aufzugkabine relativ
zum Aufzugkabinenrahmen geführt.
[0016] In vorteilhafter Weise weist die Verstelleinrichtung eine weitere erste Zahnstange,
eine weitere zweite Zahnstange und ein weiteres Zahnrad auf. Dabei ist das weitere
Zahnrad ortsfest mit dem Aufzugkabinenträger verbunden. Desweiteren sind die weitere
erste Zahnstange zumindest mittelbar mit der ersten Aufzugkabine verbunden und die
weitere zweite Zahnstange zumindest mittelbar mit der zweiten Aufzugkabine verbunden.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, das weitere Zahnrad und die weiteren ersten und
zweiten Zahnstangen auf einer dem Zahnrad diagonal gegenüberliegenden Seite des Aufzugkabinenträgers
anzuordnen. Dies ermöglicht eine ausbalancierte Aufhängung der ersten und der zweiten
Aufzugskabine bezüglich des jeweiligen Schwerpunktes. In dieser Ausführung werden
das Zahnrad und das weitere Zahnrad vorzugsweise von einem gemeinsamen Antrieb angetrieben.
Dabei ist beispielsweise zwischen dem Antrieb und dem Zahnrad und dem weiteren Zahnrad
ein Getriebe vorgesehen. Alternativ dazu lassen sich das Zahnrad und das weitere Zahnrad
auch über eine schrägstehende Antriebswelle mit dem Antrieb verbinden. Dadurch sind
weniger Antriebe für den Antrieb der Zahnräder nötig. Zudem ist die Steuerung der
Antriebe weniger komplex, da sich die Anforderungen hinsichtlich einer synchronen
Drehbewegung der Zahnräder einfacher realisieren lassen.
[0017] Es ist auch vorteilhaft, dass eine weitere Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die
zum Verstellen der ersten und der zweiten Aufzugkabine relativ zu dem Aufzugkabinenträger
dient. Dabei ist die weitere Verstelleinrichtung auf einer der Verstelleinrichtung
abgewandten Seite des Aufzugkabinenträgers angeordnet.
[0018] In dieser weiteren Ausführung mit zwei Verstelleinrichtungen ist es ebenso ein Vorteil,
die Zahnräder und die weiteren Zahnräder vorzugsweise von einem gemeinsamen Antrieb
anzutreiben. Dabei sind beispielsweise jeweils zwei gegenüberliegende Zahnräder der
Verstelleinrichtung und der weiteren Verstelleinerichtung mittels einer gemeinsamen
Antriebswelle wirkverbunden. Zudem koppelt beispielsweise mindestens ein Getriebe
den Antrieb an die Antriebswellen.
[0019] Alternativ dazu sind je zwei gegenüberliegende Zahnräder der Verstelleinrichtung
und der weiteren Verstelleinrichtung von je einem gemeinsamen Antrieb angetrieben.
Hierbei ist ein synchroner Betrieb der Antriebe mittels einer Steuereinheit sicherzustellen.
[0020] Schliesslich ist es auch vorteilhaft, eine erste und eine zweite Zahnstange bezüglich
eines zugeordneten Zahnrads zwangszuführen, so dass die ersten und die zweiten Zahnstangen
zuverlässig in das Zahnrad eingreifen. Bevorzugt wird eine Zahnstange mittels einer
Gegendruckrolle bezüglich des Zahnrads zwangsgeführt. Alternativ oder in Ergänzung
dazu ist eine Zahnstange mittels einer oder mehrerer Gleitführungen am Aufzugkabinenträger
geführt.
[0021] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnung, in der sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufzuganlage in einer schematischen Darstellung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
[0022] Fig. 1 zeigt eine Aufzuganlage 1 mit zumindest einem Aufzugkabinenträger 2, der in
einem für eine Fahrt des Aufzugkabinenträgers 2 vorgesehenen Fahrraum 3 verfahrbar
ist. Hierbei kann der Fahrraum 3 beispielsweise in einem Aufzugschacht eines Gebäudes
vorgesehen sein. Hierbei sind mehrere Stockwerke 4, 5 vorgesehenen, die Haltepunkte
4, 5 darstellen. Hierbei sind zur Illustration die Stockwerke 4, 5 dargestellt, wobei
in der Praxis eine deutlich grössere Anzahl an Stockwerken beziehungsweise Haltepunkten
vorgesehen sein kann.
[0023] Der Aufzugkabinenträger 2 weist Längsträger 6, 7 auf, die über Querträger 8, 9, 10
miteinander verbunden sind. An dem Querträger 10 sind Rollen 11, 12 angeordnet, um
die ein Zugmittel 13 geführt ist. Das Zugmittel 13 läuft ausserdem um eine Treibscheibe
14 einer Antriebsmaschineneinheit 15. Entsprechend der momentanen Drehrichtung der
von der Antriebsmaschineneinheit 15 angetriebenen Treibscheibe 14 wird der Aufzugkabinenträger
2 in einer Richtung 16 nach oben oder in einer Richtung 17 nach unten durch den Fahrraum
3 verfahren. Somit kann der Aufzugkabinenträger 2 in den Fahrrichtungen 16, 17 durch
den Fahrraum 3 fahren.
[0024] An dem Aufzugkabinenträger 2 sind eine erste Aufzugkabine 20 und eine zweite Aufzugkabine
21 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist sowohl die erste Aufzugkabine 20
als auch die zweite Aufzugkabine 21 mittels einer Verstelleinheit 34 relativ zum Aufzugkabinenträger
2 aufgehängt.
[0025] Die Verstelleinheit 34 umfasst mindestens eine erste Zahnstange 60.1, eine zweite
Zahnstange 61.1 und ein Zahnrad 29. Die erste Zahnstange 60.1 greift von aussen in
das Zahnrad 29 und die zweite Zahnstange 61.1 greift von innen in das Zahnrad 29 ein.
Hierbei ist einerseits eine Wirkverbindung zwischen dem Zahnrad 29 und der zweiten
Zahnstange 60.1 und andererseits eine Wirkverbindung zwischen dem Zahnrad 29 und der
zweiten Zahnstange 61.1 gebildet. Desweiteren ist die erste Zahnstange 60.1 mit der
ersten Aufzugkabine 20 und die zweite Zahnstange 61.1 mit der zweiten Aufzugkabine
21 verbunden. Um die Länge der ersten und der zweiten Zahnstange 60.1, 61.1 möglichst
kurz zu halten, sind die erste und die zweite Zahnstange 60.1, 61.1 im Bereich der
Decke 54, 52 mit der jeweiligen Aufzugkabine 20, 21 verbunden. Daraus ergeben sich
Stabilitäts- sowie Gewichtsvorteile gegenüber einer Ausführung mit längeren Zahnstangen.
Vorzugsweise verfügen die erste und die zweite Zahnstange 60.1, 61.1 nur in ihrem
oberen Bereich 61.1 über eine Verzahnung. Dabei ist die Verzahnung auf die Hubhöhe
der ersten Aufzugkabine 20 abgestimmt.
[0026] Ausserdem ist ein Antrieb vorgesehen, der am Aufzugkabinenträger befestigt ist, beispielsweise
im Bereich des oberen Querträgers 10. Der Antrieb dient zum Antreiben des Zahnrads
29. Typischerweise ist der Antrieb über eine Antriebsachse mit dem Zahnrad 29 verbunden.
[0027] Ein Drehmoment des Antriebs kann über die Zusammenwirkung des Zahnrads 29 mit den
Zahnstangen 60.1, 61.1 in eine Verstellkraft umgesetzt werden, um die erste und die
zweite Aufzugkabine 20, 21 relativ zu dem Aufzugkabinenträger 2 zu verstellen. Dabei
sind die erste und die zweite Aufzugkabinen 20, 21 je nach Drehsinn des Zahnrads 29
in entgegengesetzte Verstellrichtungen 32, 36 oder 33, 35 verstellbar.
[0028] Die Verstelleinrichtung 34 ermöglicht also ein gegensinniges Heben 35 und Senken
36 der ersten Aufzugkabine 20 und ein Heben 32 und Senken 33 der zweiten Aufzugkabine
21 relativ zu dem Aufzugkabinenträger 2. Hierdurch kann ein Abstand zwischen den Aufzugkabinen
20, 21 innerhalb gewisser Grenzen variiert werden. Somit kann in vorteilhafter Weise
eine Positionierung der beiden Aufzugkabinen 20, 21 bezüglich der Stockwerke 4, 5
erfolgen.
[0029] Somit wird zum Anfahren der Stockwerke 4, 5 der Abstand zwischen der ersten und der
zweiten Aufzugkabine 20, 21 so eingestellt, dass dieser mit dem Abstand zwischen zwei
benachbarten Stockwerken 4, 5 übereinstimmt. Der Aufzugkabinenrahmen 2 mit den zwei
Aufzugkabinen 20, 21 wird mittels der Antriebsmaschineneinheit 15 auf das Niveau der
Haltepunkte der Stockwerke 4, 5 verfahren. Dabei wird ein Ausstiegsniveau 40 der ersten
Aufzugkabine 20, das durch einen Fussboden 53 der ersten Aufzugkabine 20 gegeben ist,
und ein Ausstiegsniveau 50 der zweiten Aufzugkabine 21, das durch einen Fussboden
51 der zweiten Aufzugkabine 21 gegeben ist, zumindest näherungsweise mit dem Niveau
des Haltepunkts 4 und dem Niveau des Haltepunkts 5 in Übereinstimmung gebracht. Hierbei
kann bereits vor dem Erreichen der Haltepunkte 4, 5 eine Positionierung der ersten
und der zweiten Aufzugkabine 20, 21 relativ zu dem Aufzugkabinenträger 2 erfolgen.
[0030] Somit können innerhalb des Gebäudes bestehende Unterschiede in den Stockwerksabständen
ausgeglichen werden. Beispielsweise kann ein Stockwerksabstand innerhalb des Gebäudes
variieren, da teilweise Zwischenebenen zum Aufnehmen von Lüftungs- oder Klimatisierungseinrichtungen
vorgesehen sind. Ein weiteres Beispiel ist eine unterschiedliche Stockwerkshöhe. Beispielsweise
kann in einem Erdgeschoss ein Empfang mit einer grösseren Raumhöhe vorgesehen sein.
[0031] Während einer Verstellung der ersten und der zweiten Aufzugkabine 20, 21 relativ
zu dem Aufzugkabinenträger 2 und auch bei einer Fixierung der ersten und der zweiten
Aufzugkabine 21 relativ zu dem Aufzugkabinenträger 2 ist stets ein Formschluss zwischen
dem Zahnrad 29 und jeweils der ersten und der zweiten Zahnstange 60.1, 61.1 gewährleistet.
Somit kann beispielsweise beim Einleiten eines Nothalts eine zuverlässige Fixierung
der ersten und der zweiten Aufzugkabine 20, 21 an dem Aufzugkabinenträger 2 gewährleistet
werden. Eine separate Einrichtung, insbesondere eine Brems- und Fangeinrichtung, kann
daher entfallen.
[0032] Im gezeigten Beispiel weist die Verstelleinrichtung 34 ein weiteres Zahnrad 28 auf,
das auf einer bezüglich des Zahnrads 29 gegenüberliegenden Seite der Aufzugkabinen
20, 21 mit dem Aufzugkabinenrahmen 2 verbunden ist. Auch hier ist das Zahnrad 28 vorzugsweise
im Bereich des oberen Querträgers 10 angeordnet. Ausserdem sind eine weitere erste
Zahnstange 60.2 und eine weitere zweite Zahnstange 61.2 vorgesehen. Die weitere erste
Zahnstange 60.2 ist ebenfalls mit der ersten Aufzugkabine 20 verbunden und greift
von aussen in das weitere Zahnrad 28 ein. Die weitere zweite Zahnstange 61.2 ist mit
der zweiten Aufzugkabine 21 verbunden und greift von innen in das weitere Zahnrad
ein. Auch hier sind die weiteren ersten und zweiten Zahnstangen 60.2, 61.2 nur in
einem oberen Bereich 30.2, 31.2 verzahnt.
[0033] Das Zahnrad 29 und das weitere Zahnrad 28 sind vorzugsweise von einem gemeinsamen
Antrieb antreibbar. Typischerweise sind das Zahnrad 29 und das weitere Zahnrad 28
über ein Getriebe mit dem gemeinsamen Antrieb verbunden.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform einer Verstelleinheit 34 mit zwei Zahnrädern 29,
28 ist das Zahnrad 29 auf der Vorderseite des Aufzugkabinenrahmens 2 und das weitere
Zahnrad 28 auf der Rückseite des Aufzugkabinenrahmens 2 angeordnet. Das weitere Zahnrad
28 ist also bezüglich des Zahnrads 29 diagonal gegenüber am Aufzugkabinenrahmen 2
befestigt. Dabei sind das Zahnrad 29 und das weitere Zahnrad 28 mittels einer ebenso
diagonal ausgerichteten Antriebswelle an den gemeinsamen Antrieb gekoppelt. Eine Kopplung
über ein Getriebe ist hier ebenso anwendbar.
[0035] In einer weitern Ausführungsform ist zusätzlich zur Verstelleinrichtung 34 eine weitere
Verstelleinrichtung vorgesehen. Die weitere Verstelleinrichtung verfügt ebenfalls
über zwei Zahnräder und je zwei Zahnstangen, die in das jeweilige Zahnrad eingreifen.
Die Anordnung sowie die Wirkungsweise der Zahnräder und Zahnstangen der weiteren Verstelleinrichtung
sind gleichartig wie diejenigen der Verstelleinrichtung 34. Dabei sind die Zahnräder
und die Zahnstangen der weiteren Verstelleinrichtung auf einer der Verstelleinrichtung
34 abgewandten Seite des Aufzugkabinenrahmens angeordnet. Vorzugsweise sind die Zahnräder
29 sowie die weiteren Zahnräder 28 mittels eines gemeinsamen Antriebs antreibbar.
Hierbei verbindet eine Antriebswelle ein erstes Paar fluchtender Zahnräder 29 und
ein zweites Paar fluchtender weiterer Zahnräder 28. Der gemeinsame Antrieb treibt
die Antriebswellen mittels mindestens eines Getriebes an.
[0036] Desweiteren sind ein Paar Kabinenführungsschienen zur Führung der ersten und der
zweiten Aufzugskabine 20, 21 im Aufzugskabinenrahmen 2 vorgesehen. Die Kabinenführungsschienen
sind am Aufzugkabinenrahmen 2 vorzugsweise je an einem Längsträger 6, 7 befestigt.
Hierbei sind die erste und die zweite Aufzugskabine 20, 21 bei einer Verstellbewegung
zuverlässig im Aufzugkabinenrahmen 2 geführt. Die jeweiligen Zahnstangen 60.1, 61.1,
60.2, 61.2 sind vorzugsweise zwangsgeführt. Die Zwangsführung ist dermassen ausgelegt,
dass die Zahnstangen 60.1, 61.1, 60.2, 61.2 in einem vorgegebenen Abstand an den zugeordneten
Zahnrädern 29, 28 vorbeilaufen und stets im zugeordneten Zahnrad 29, 28 eingreifen.
Hierdurch ist eine zuverlässige Wirkverbindung geschaffen. Speziell wird eine formschlüssige
Verbindung stets gewährleistet, da ein Herausrutschen der Zahnstangen 60.1, 61.1,
60.2, 61.2 aus den Zahnräder 29, 28 zuverlässig verhindert ist. Somit ist eine hohe
Betriebssicherheit gewährleistet.
[0037] Die Zwangsführungen sind beispielsweise als Gegendruckrolle 40.1, 41.1, 40.2, 41.2
oder als Gleitführung realisierbar. Dabei ist vorzugsweise mindestens eine Zwangsführung
pro Zahnstange 60.1, 61.1, 60.2, 61.2 vorgesehen.
[0038] Eine Gegendruckrolle 40.1, 41.1, 40.2, 41.2 ist im Wesentlichen auf der gleichen
Höhe wie ein zugeordnetes Zahnrad 29, 28 am Aufzugkabinenrahmen 2 befestigt. Desweiteren
läuft je eine Gegendruckrolle 40.1, 41.1, 40.2, 41.2 auf der Rückseite einer zugeordneten
Zahnstange 60.1, 61.1, 60.2, 61.2, d.h. auf der der Verzahnung 30.1, 31.1, 30.2, 31.2
abgewandten Seite einer Zahnstange. Hierbei wirkt die Gegendruckrolle 40.1, 41.1,
40.2, 41.2 in einer Richtung auf die zugeordnete Zahnstange 60.1, 61.1, 60.2, 61.2
ein, die entgegengesetzt zu einer Richtung ist, in der das zugeordnete Zahnrad 29,
28 in die Zahnstange 60.1, 61.1, 60.2, 61.2 eingreift. Hierdurch ist die formschlüssige
Verbindung zwischen dem Zahnrad 28 und der Zahnstange 61 auch beim Auftreten von Querkräften
oder dergleichen gewährleistet. Hierdurch wird eine hohe Betriebssicherheit erzielt.
[0039] Alternativ oder in Ergänzung zur Gegendruckrolle ist eine Gleitführung pro Zahnstange
60.1, 61.1, 60.2, 61.2 vorsehbar. Die Gleitführung umfasst ein oder mehrere Gleitführungselemente,
die entlang des Verlaufs einer Zahnstange 60.1, 61.1, 60.2, 61.2 am Aufzugkabinenrahmen
2 befestigt sind. Eine Gleitführung ist vorzugsweise als Gleitschuh, als Führungsbuchse
oder dergleichen ausgestaltet.
[0040] Da die Ausgestaltung des Aufzugkabinenträgers 2 mit den Aufzugkabinen 20, 21 relativ
wenig Komponenten benötigt, ist die Gesamtmasse relativ niedrig. Ferner kann ein hoher
Wirkungsgrad bei der Zusammenwirkung eines Zahnrads mit einer Zahnstange erzielt werden,
so dass eine vorteilhafte Dimensionierung eines Antriebs möglich ist. Ferner kann
eine hohe Verstellgeschwindigkeit realisiert werden. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, dass die Verstellung mit einer geringen Geräuschentwicklung verbunden ist und
somit sehr leise ist. Speziell kann eine Verstellung auch mit einem relativ kleinen
Antrieb erzielt werden. Hierbei kann der Antrieb neben einem Elektromotor auch ein
Getriebe aufweisen. Der Antrieb ist dann als Getriebe-Antriebseinheit ausgestaltet.
[0041] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Aufzuganlage (1) mit zumindest einem Aufzugkabinenträger (2), der in einem für eine
Fahrt des Aufzugkabinenträgers (2) vorgesehenen Fahrraum (3) verfahrbar ist, einer
ersten Aufzugkabine (20), die an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet ist, einer
zweiten Aufzugkabine (21), die an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet ist, und
zumindest einer Verstelleinrichtung (34) die zum Verstellen der ersten und der zweiten
Aufzugkabine (20, 21) relativ zu dem Aufzugkabinenträger (2) dient,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (34) zumindest eine erste Zahnstange (60.1), die zumindest
mittelbar mit der ersten Aufzugkabine (20) verbunden ist, zumindest eine zweite Zahnstange
(61.1), die zumindest mittelbar mit der zweiten Aufzugkabine (21) verbunden ist und
zumindest ein Zahnrad (29) aufweist, das in die erste und zweite Zahnstange (60.1,
61.1) eingreift, wobei die erste und die zweite Zahnstange (60.1, 61) bezüglich des
Zahnrads (29) dermassen angeordnet sind, dass eine Drehung des Zahnrads (29) die erste
und die zweite Aufzugkabine (20, 21) in entgegengesetzte Richtungen (33, 36; 34, 35)
in Bewegung setzt.
2. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zahnrad (29) ortsfest mit dem Aufzugkabinenträger (2) verbunden ist und von
einem Antrieb antreibbar ist.
3. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zahnrad (29) im Bereich eines Querträgers (10) mit dem Aufzugkabinenträger
(2) verbunden ist.
4. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste und die zweite Aufzugkabine (20, 21) über die Verstelleinrichtung (34)
an den Aufzugkabinenträger (2) gekoppelt sind.
5. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Zahnstange (60.1) im Bereich der Decke (54) der ersten Aufzugkabine
(20) mit der ersten Aufzugkabine (20) verbunden ist und dass die zweite Zahnstange
(61.1) im Bereich der Decke (52) der zweiten Aufzugkabine (21) mit der zweiten Aufzugkabine
(21) verbunden ist.
6. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Zahnstange (60.1) in einer ersten Richtung in das Zahnrad (29) eingreift
und dass die zweite Zahnstange (61.1) in einer zweiten Richtung in das Zahnrad (29)
eingreift, die zumindest näherungsweise der ersten Richtung entgegengesetzt ist.
7. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Kabinenführungsschiene vorgesehen ist, die ortsfest mit dem Aufzugkabinenträger
(2) verbunden ist, wobei die erste und die zweite Aufzugkabine (20, 21) an der Kabinenführungsschiene
geführt sind.
8. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (34) eine weitere erste Zahnstange (60.2), eine weitere
zweite Zahnstange (61.2) und ein weiteres Zahnrad (28) aufweist, wobei das weitere
Zahnrad (28) ortsfest mit dem Aufzugkabinenträger (2) verbunden ist, die weitere erste
Zahnstange (60.2) zumindest mittelbar mit der ersten Aufzugkabine (20) verbunden ist
und die weitere zweite Zahnstange (61.2) zumindest mittelbar mit der zweiten Aufzugkabine
(21) verbunden ist.
9. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zahnrad (29) und das weitere Zahnrad (28) von einem gemeinsamen Antrieb antreibbar
sind.
10. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das weitere Zahnrad (28) und die weiteren ersten und zweiten Zahnstangen (60.2,
61.2) auf einer dem Zahnrad (29) diagonal gegenüberliegenden Seite des Aufzugkabinenträgers
(2) angeordnet sind.
11. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine weitere Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die zum Verstellen der ersten
und der zweiten Aufzugkabine (20, 21) relativ zu dem Aufzugkabinenträger (2) dient,
wobei die weitere Verstelleinrichtung auf einer der Verstelleinrichtung (34) abgewandten
Seite des Aufzugkabinenträgers (2) angeordnet ist.
12. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zahnräder (29) und die weiteren Zahnräder (28) der Verstelleinrichtung (34)
und der weiteren Verstelleinrichtung von einem gemeinsamen Antrieb antreibbar sind.
13. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zahnräder (29) der Verstelleinrichtung (34) und der weiteren Verstelleinrichtung
von einem gemeinsamen Antrieb antreibbar sind und/oder dass die weiteren Zahnräder
(28) der Verstelleinrichtung (34) und der weiteren Verstelleinrichtung von einem weiteren
gemeinsamen Antrieb antreibbar sind.
14. Aufzuganlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine erste und eine zweite Zahnstange (60.1, 61.1; 60.2, 61.2) bezüglich eines
zugeordneten Zahnrads (29, 28) zwangsgeführt sind, so dass eine erste und eine zweite
Zahnstange (60.1, 61.1; 60.2, 61.2) zuverlässig in ein zugeordnetes Zahnrad (29, 28)
eingreifen.
15. Aufzuganlage (1) nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine erste und eine zweite Zahnstange (60.1, 61.1; 60.2, 61.2) mittels je einer
Gegendruckrolle (40.1, 41.1; 40.2, 41.2) bezüglich eines zugeordneten Zahnrads (29,
28) zwangsgeführt sind, wobei eine Gegendruckrolle (40.1, 41.1; 40.2, 41.2) auf der
Rückseite einer zugeordneten Zahnstange (60.1, 61.1, 60.2, 61.2), also auf der der
Verzahnung (30.1, 31.1, 30.2, 31.2) abgewandten Seite einer Zahnstange (60.1, 61.1,
60.2, 61.2) angeordnet ist und vorzugsweise im Wesentlichen auf der gleichen Höhe
wie ein zugeordnetes Zahnrad (29, 28) am Aufzugkabinenrahmen (2) befestigt ist.
1. Lift Installation (1) for at least one lift cage carrier (2), which is movable in
a travel space (3) provided for travel of the lift cage carrier (2), a first lift
cage (20) arranged at the lift cage carrier (2), a second lift cage (21) arranged
at the lift carrier (2) and at least one adjusting device (34) serving for adjustment
of the first and second lift cages (20, 21) relative to the lift cage carrier (2),
characterised in that the adjusting device (34) comprises at least one first rack (60.1) connected at least
indirectly with the first lift cage (20), at least one second rack (61.1) connected
at least indirectly with the second lift cage (21) and at least one pinion (29) engaged
in the first and second racks (60.1, 61.1), wherein the first and second racks (60.1,
61.1) are so arranged with respect to the pinion (29) that rotation of the pinion
(29) sets the first and second lift cages (20, 21) into motion in opposite directions
(33, 36; 34, 35).
2. Lift installation (1) according to claim 1, characterised in that the pinion (29) is connected in fixed position with the lift cage carrier (2) and
is drivable by a drive.
3. Lift installation (1) according to claim 2, characterised in that the pinion (29) is connected with the lift cage carrier (2) in the region of a cross
beam (10).
4. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the first and second lift cages (20, 21) are coupled to the lift cage carrier (2)
by way of the adjusting device (34).
5. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the first rack (60.1) is connected with the first lift cage (20) in the region of
the roof (54) of the first lift cage (20) and that the second rack (61.1) is connected
with the second lift cage (21) in the region of the roof (52) of the second lift cage
(21).
6. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the first rack (60.1) engages in the pinion (29) in a first direction and that the
second rack (61.1) engages in the pinion (29) in a second direction, which is at least
approximately opposite to the first direction.
7. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that at least one cage guide rail is provided, which is connected in stationary position
with the lift cage carrier (2), wherein the first and second lift cages (20, 21) are
guided at the cage guide rail.
8. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the adjusting device (34) comprises a further first rack (60.2), a further second
rack (61.2) and a further pinion (28), wherein the further pinion (28) is connected
in stationary position with the lift cage carrier (2), the further first rack (60.2)
is connected with the first lift cage (20) at least indirectly and the further second
rack (61.2) is connected with the second lift cage (21) at least indirectly.
9. Lift installation (1) according to claim 8, characterised in that the pinion (29) and the further pinion (28) are drivable by a common drive.
10. Lift installation (1) according to claim 8 or 9, characterised in that the further pinion (28) and the further first and second racks (60.2, 61.2) are arranged
on a side of the lift cage carrier (2) diagonally opposite to the pinion (29).
11. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 9, characterised in that a further adjusting device serving for adjusting the first and the second lift cages
(20, 21) relative to the lift cage carrier (2) is provided, wherein the further adjusting
device is arranged on the side of the lift cage carrier (2) opposite to the adjusting
device (34).
12. Lift installation (1) according to claim 11, characterised in that the pinions (29) and the further pinions (28) of the adjusting device (34) and the
further adjusting device are drivable by a common drive.
13. Lift installation (1) according to claim 11, characterised in that the pinions (29) of the adjusting device (34) and the further adjusting device are
drivable by a common drive and/or that the further pinions (28) of the adjusting device
(34) and the further adjusting device are drivable by a further common drive.
14. Lift installation (1) according to any one of claims 1 to 13, characterised in that a first and a second rack (60.1, 61.1, 60.2, 61.2) are constrainedly guided with
respect to an associated pinion (29, 28) so that a first and a second rack (60.1,
61.1; 60.2, 61.2) reliably engage in an associated pinion (29, 28).
15. Lift installation (1) according to claim 14, characterised in that a first and a second rack (60.1, 61.1; 60.2, 61.2) are each constrainedly guided
by means of a respective counter-pressure roller (40.1, 41.1; 40.2, 41.2) with respect
to an associated pinion (29, 28), wherein a counter-pressure roller (40.1, 41.1; 40.2,
41.2) is arranged on the rear side of an associated rack (60.1, 61.1, 60.2, 61.2),
thus on the side of the rack (60.1, 61.1, 60.2, 61.2) remote from the toothing (30.1,
31.1, 30.2, 31.2), and is preferably attached to the lift cage frame (2) at substantially
the same level as an associated pinion (29, 28).
1. Installation d'ascenseur (1) avec au moins un support de cabines d'ascenseur (2) qui
est apte à circuler dans un espace de circulation (3) prévu pour une circulation dudit
support de cabines (2), une première cabine d'ascenseur (20) qui est disposée sur
le support de cabines (2), une deuxième cabine d'ascenseur (21) qui est disposée sur
le support de cabines (2), et au moins un dispositif de réglage (34) qui sert à régler
les première et deuxième cabines (20, 21) par rapport au support de cabines (2),
caractérisée en ce que le dispositif de réglage (34) comprend au moins une première crémaillère (60.1) qui
est reliée au moins indirectement à la première cabine d'ascenseur (20), au moins
une deuxième crémaillère (61.1) qui est reliée au moins indirectement à la deuxième
cabine d'ascenseur (21), et au moins une roue dentée (29) qui s'engrène dans les première
et deuxième crémaillères (60.1, 61.1), étant précisé que les première et deuxième
crémaillères (60.1, 61.1) sont disposées par rapport à la roue dentée (29) de telle
sorte qu'une rotation de celle-ci met en mouvement les première et deuxième cabines
(20, 21) dans des sens opposés (33, 36 ; 34, 35).
2. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la roue dentée (29) est reliée de manière fixe au support de cabines (2) et est apte
à être entraînée par un entraînement.
3. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que la roue dentée (20) est reliée au support de cabines (2) dans la zone d'une traverse
(10).
4. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les première et deuxième cabines d'ascenseur (20, 21) sont accouplées au support
de cabines (2) par l'intermédiaire du dispositif de réglage (34).
5. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la première crémaillère (60.1) est reliée à la première cabine d'ascenseur (20) dans
la zone du plafond (54) de celle-ci, et en ce que la deuxième crémaillère (61.1) est reliée à la deuxième cabine d'ascenseur (21) dans
la zone du plafond (52) de celle-ci.
6. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la première crémaillère (60.1) s'engrène dans la roue dentée (29) dans un premier
sens, et en ce que la deuxième crémaillère (61.1) s'engrène dans la roue dentée dans un deuxième sens
qui est au moins approximativement opposé au premier.
7. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un rail de guidage de cabines qui est relié de manière fixe
au support de cabines (2), étant précisé que les première et deuxième cabines (20,
21) sont guidées sur le rail de guidage de cabines.
8. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le dispositif de réglage (34) comporte une autre première crémaillère (60.2), une
autre deuxième crémaillère (61.2) et une autre roue dentée (28), étant précisé que
ladite autre roue dentée (28) est reliée de manière fixe au support de cabines (2),
que ladite autre première crémaillère (60.2) est reliée au moins indirectement à la
première cabine d'ascenseur (20), et que ladite autre deuxième crémaillère (61.2)
est reliée au moins indirectement à la deuxième cabine d'ascenseur (21).
9. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que la roue dentée (29) et l'autre roue dentée (28) sont aptes à être entraînées par
un entraînement commun.
10. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que l'autre roue dentée (28) et les autres première et deuxième crémaillères (60.2, 61.2)
sont disposées sur un côté du support de cabines (2) situé en face, en diagonale,
de la roue dentée (29).
11. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu un autre dispositif de réglage qui sert à régler les première et deuxième
cabines d'ascenseur (20, 21) par rapport au support de cabines (2), étant précisé
que ledit autre dispositif de réglage est disposé sur un côté du support de cabines
(2) opposé au dispositif de réglage (34).
12. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 11, caractérisée en ce que les roues dentées (29) et les autres roues dentées (28) du dispositif de réglage
(34) et de l'autre dispositif de réglage sont aptes à être entraînées par un entraînement
commun.
13. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 11, caractérisée en ce que les roues dentées (29) du dispositif de réglage (34) et de l'autre dispositif de
réglage sont aptes à être entraînées par un entraînement commun et/ou en ce que les autres roues dentées (28) du dispositif de réglage (34) et de l'autre dispositif
de réglage sont aptes à être entraînées par un entraînement commun.
14. Installation d'ascenseur (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'une première et une deuxième crémaillère (60.1, 61.1 ; 60.2, 61.2) sont soumises à
un guidage forcé par rapport à une roue dentée (29, 28) associée, de sorte qu'une
première et une deuxième crémaillère (60.1, 61.1 ; 60.2, 61.2) s'engrènent de manière
fiable dans une roue dentée (29, 28) associée.
15. Installation d'ascenseur (1) selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'une première et une deuxième crémaillère (60.1, 61.1 ; 60.2, 61.2) sont soumises à
un guidage forcé par rapport à une roue dentée (29, 28) associée, à l'aide d'un rouleau
presseur opposé (40.1, 41.1 ; 40.2, 41.2), étant précisé qu'un rouleau presseur opposé
(40.1, 41.1 ; 40.2, 41.2) est disposé sur le côté arrière d'une crémaillère (60.1,
61.1, 60.2, 61.2) associée, et donc sur le côté d'une crémaillère (60.1, 61.1, 60.2,
61.2) opposé à la denture (30.1, 31.1, 30.2, 31.2), et est fixé au châssis de cabines
d'ascenseur (2) de préférence globalement à la même hauteur qu'une roue dentée (29,
28) associée.

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