| (19) |
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(11) |
EP 2 655 707 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.12.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/072344 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/084555 (28.06.2012 Gazette 2012/26) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM AUFTRAGEN EINER FLÜSSIGKEIT
DEVICE FOR APPLYING A LIQUID
DISPOSITIF POUR APPLIQUER UN LIQUIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.12.2010 DE 102010056114
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.2013 Patentblatt 2013/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Oerlikon Textile GmbH & Co. KG |
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42897 Remscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÖRMANN, Ludger
42897 Remscheid (DE)
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| (74) |
Vertreter: Neumann, Ditmar et al |
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KNH Patentanwälte
Kahlhöfer Neumann Rößler Heine
Postfach 10 33 63 40024 Düsseldorf 40024 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 231 302 JP-A- 2008 303 497
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DE-A1-102008 018 395 US-A1- 2004 258 834
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf einen
laufenden Faden gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei der Herstellung und Verarbeitung von synthetischen Fäden ist es allgemein bekannt,
dass dem Faden zur Verbesserung der Laufeigenschaften sowie insbesondere zum Zusammenhalt
der den Faden bildenden Filamentschar eine Flüssigkeit vorzugsweise eine Öl-Wasser-Emulsion
zugeführt wird. Der Auftrag der Flüssigkeit muss zur Gewährleistung gleichmäßiger
physikalischer Eigenschaften besonders gleichmäßig an dem Faden erzeugt werden. Hierzu
wird der Faden üblicherweise mit Kontakt über eine Benetzungsoberfläche geführt, an
welcher die Flüssigkeit möglichst kontinuierlich austritt. Eine derartige Vorrichtung
ist beispielsweise aus der
DE 199 45 699 A1 bekannt.
[0003] Bei der bekannten Vorrichtung wird der Faden zum Auftragen der Flüssigkeit mit Kontakt
über eine benetzte Benetzungsoberfläche geführt. Die Benetzungsoberfläche ist an einem
Benetzungskörper ausgebildet, der mehrere verteilt angeordnete Öffnungen in der Benetzungsoberfläche
aufweist, die mit einem Versorgungskanal zur Zuführung der Flüssigkeit verbunden sind.
Bei der bekannten Vorrichtung ist der Benetzungskörper zu diesem Zweck aus einem porösen
Material gebildet, so dass die Zuführung der Flüssigkeit über eine Vielzahl von Kapillaren
erfolgt. Derartige Benetzungskörper sind vorzugsweise aus Sinterkeramikwerkstoffen
gebildet, deren Anordnung und Verteilung der Kapillare und porenförmigen Öffnungen
sehr unregelmäßig ist. Somit ist eine gleichmäßige Verteilung über die gesamte Benetzungsoberfläche
und somit eine exakte Dosierung nicht möglich.
[0004] Aus der
WO 2004/070092 ist eine weitere Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit bekannt, bei welcher
der Benetzungskörper durch ein dünnwandiges Siebblech gebildet wird, dessen äußerer
Bereich die Benetzungsoberfläche bildet. Durch die Verteilung und die Größe der Sieböffnungen
ist eine gleichmäßige Benetzung der Benetzungsoberfläche möglich. Hierbei erfolgt
die Zuführung der Flüssigkeit unmittelbar aus einem Druckraum heraus, so dass die
erforderlichen Fließwiderstände zum dosierten Austreten der Flüssigkeit allein durch
die Größe der Sieböffnungen bestimmt ist. Es besteht jedoch der Nachteil, dass sehr
kleine Sieböffnungen vorzeitig aufgrund von Feststoffpartikeln zu Verstopfungen neigen.
Derartige Verstopfungen von Sieböffnungen wirken sich somit auch nachteilig auf eine
gleichmäßige dosierte Auftragung der Flüssigkeit auf den Faden aus.
[0005] Es ist somit Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit
auf einen laufenden Faden der gattungsgemäßen Art bereitzustellen, mit welcher der
Auftrag der Flüssigkeit gleichmäßig dosiert an dem Faden erzeugt wird.
[0006] Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung zum
Auftragen einer Flüssigkeit auf einen laufenden Faden bereitzustellen, durch welche
auch schnell laufende Fäden benetzbar sind.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Benetzungskörper durch
einen Plattenstapel aus mehreren Platten gebildet ist, dass jede Platte zumindest
an einer Seitenfläche eine Längsnut aufweist und dass die Platten mit einem Plattenrand
die Benetzungsoberfläche bilden, in welcher die Längsnuten münden.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale und Merkmalskombinationen
der jeweiligen Unteransprüche definiert.
[0009] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass innerhalb einer Fadenlaufspur eine
definierte Anzahl von Öffnungen vorhanden sind, die die Flüssigkeit der Benetzungsoberfläche
und damit im laufenden Faden zuführen. Die Anzahl der innerhalb des Plattenstapels
angeordneten Platten bilden eine Benetzungsstrecke, in welcher die Längsnuten der
Platten münden. Die Länge der Benetzungsstrecke lässt sich somit allein durch die
Wahl der Anzahl der Platten bestimmen. Damit können auch besonders lange Benetzungsstrecken
erzeugt werden, um beispielsweise an schnell laufenden Fäden definierten Flüssigkeitsauftrag
zu erzeugen.
[0010] Um an den Längsnuten der Platten gleiche Fließeigenschaften und Fließwiderstände
zu erhalten, ist die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt verwendet, bei welcher
die Platten jeweils eine die Längsnut durchdringende Plattenöffnung aufweisen und
bei welcher die Plattenöffnungen der Platten innerhalb des Plattenstapels gemeinschaftlich
den Versorgungskanal bilden. Die vorzugsweise planparallelen Platten lassen sich so
innerhalb des Plattenstapels gemeinschaftlich derart zusammenhalten, dass eine Flüssigkeit
unmittelbar unter Druck dem durch die Plattenöffnungen gebildeten Versorgungskanal
zugeführt wird. Jede der an den Platten ausgebildeten Längsnut lässt sich somit unter
gleichen Bedingungen aus dem Versorgungskanal mit einem Flüssigkeitsstrom speisen.
[0011] Zur Fadenführung und Benetzung des Fadens hat sich die Weiterbildung der Erfindung
bewährt, bei welcher die Platten jeweils an dem Plattenrand eine die Mündung der Längsnut
kreuzende Quernut aufweisen und dass die in einer Reihe angeordneten Quernuten der
Platten innerhalb des Plattenstapels die Benetzungsoberfläche bilden. Die Quernuten
ermöglichen eine geradlinige Führung des Fadens über den Plattenstapel, so dass konstante
Längen der Benetzungsstrecke ohne wesentliche zusätzliche Fadenführungselemente eingehalten
werden können.
[0012] Je nach Fadentiter besteht auch die Möglichkeit, dass eine Vergrößerung der Längsnuten
zwischen zwei benachbarten Platten dadurch erreicht wird, dass die Platten jeweils
zwei sich an den Seitenflächen gegenüberliegende Längsnuten aufweisen. Somit wirken
die sich gegenüberliegenden Längsnuten in benachbarten Platten gemeinschaftlich, um
die Flüssigkeit aus dem Versorgungskanal zur Benetzungsoberfläche zu führen.
[0013] Um an den Längsnuten eine möglichst feinfühlig Dosierung einstellen zu können, sind
die Längsnuten an den Platten bevorzugt mit einer Drosselstelle ausgebildet, die den
Öffnungen in der Benetzungsoberfläche vorgeordnet sind. Damit lassen sich Fließwiderstände
erzeugen, die auch bei kleinsten Druckschwankungen zu keinen wesentlichen Dosierabweichungen
führen. Die Drosselstellen können hierbei durch Querschnittveränderungen, Nutschleifen
oder mehrteilige Nuten gebildet sein.
[0014] In Schmelzspinnprozessen ist es üblich, dass mehrere Fäden im engen Abstand nebeneinander
gleichzeitig benetzt werden müssen. Hierzu ist die Weiterbildung der Erfindung besonders
vorteilhaft, bei welcher die Platten jeweils mehrere mit Abstand zueinander an einer
Seitenfläche ausgebildete Längsnuten und mehrere den Längsnuten zugeordnete Plattenbohrungen
aufweisen. So lassen sich am Plattenrand mehrere Fadenlaufspuren parallel nebeneinander
ausbilden, in denen mit Abstand ausgebildete Längsnuten münden.
[0015] Um möglichst kurze Fadenabstände bei der Führung der Fadenschar einhalten zu können,
ist die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt verwendet, bei welcher die Platten jeweils
mehrere mit Abstand an dem Plattenrand ausgebildete Quernuten aufweisen, in welchen
die Längsnuten münden. Damit lassen sich die Fäden jeweils einer durch die Quernuten
zugeordnete Fadenlaufspur zuordnen.
[0016] Um die innerhalb des Plattenstapels die Platten möglichst druckdicht aneinander zu
halten, ist die Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, bei welcher
die Platten des Plattenstapels zwischen einem Anschlussblock und einem Halteblock
gehalten sind, die über Schraubmittel verbunden sind. Damit ist eine Fixierung des
Plattenstapels gewährleistet. Dabei können zwischen benachbarten Platten einzelne
Dichtungsmittel vorgesehen sein, um die Längsnuten und die Plattenbohrungen abzudichten.
Hierbei werden bevorzugt elastische Dichtungsmittel verwendet, so dass die Platten
mit geringer Verspannung gegeneinander gehalten sind.
[0017] Der Anschlussblock wird hierbei bevorzugt dazu genutzt, um einen Flüssigkeitsanschluss
aufzunehmen, der über eine Verteilerbohrung mit dem Versorgungskanal des Plattenstapels
verbunden ist.
[0018] Zum Behandeln mehrerer Fäden gleichzeitig ist der Anschlussblock bevorzugt mit mehreren
Flüssigkeitsanschlüssen ausgebildet, so dass jedem Versorgungskanal ein eigener Flüssigkeitsanschluss
zugeordnet ist. Damit ist eine gleichmäßige Zuführung und Auftragung der Flüssigkeit
in jedem der Fäden möglich.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Vorrichtung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
[0020] Es stellen dar:
- Fig. 1
- schematisch eine Längsschnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
- Fig. 2
- schematisch eine Querschnittansicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1
- Fig. 3
- schematisch eine Querschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
- Fig. 4
- schematisch eine Querschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
- Fig. 5
- schematisch eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels aus Fig. 4
- Fig. 6
- schematisch eine Längsschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung
[0021] In den Fig. 1 und 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Auftragen einer Flüssigkeit auf einen laufenden Faden gezeigt. In Fig. 1 ist das
Ausführungsbeispiel in einer Längsschnittansicht und in Fig. 2 in einer Querschnittansicht
dargestellt. Insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren gemacht ist,
gilt die nachfolgende Beschreibung für beide Figuren.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem Plattenstapel 1, der aus einer
Mehrzahl von dünnen Platten 5 gebildet ist. Die Dicke der Platten 5 liegt im Bereich
von 0,5 mm bis 10 mm. Die Platten 5 sind an einer Grundplatte 18 nebeneinander aufgestellt
und werden an beiden Enden des Plattenstapels 1 durch einen Anschlussblock 11 und
einem gegenüberliegenden Halteblock 13 gehalten. Der Anschlussblock und der Halteblock
13 sind über ein Schraubmittel 14 miteinander verbunden, so dass die Platten 5 innerhalb
des Plattenstapels 1 dichtend aneinander liegen.
[0023] Innerhalb des Plattenstapels 1 sind die Platten 5 identisch aufgebaut. Ein Querschnitt
der Platte 5 ist aus Fig. 1 und eine Seitenansicht der Platte 5 ist aus Fig. 2 zu
entnehmen. Die Platte 5 weist an einer Seitenfläche 16 im mittleren Bereich eine Längsnut
8 auf. Die Längsnut 8 erstreckt sich zwischen einem oberen Plattenrand 7 bis zu einer
die Platte 5 durchdringenden Plattenöffnung 6. Die Plattenöffnung 6 durchdringt die
Platte 5 vollständig.
[0024] Wie insbesondere aus der Darstellung in Fig. 1 hervorgeht, bilden die Plattenöffnungen
6 innerhalb des Plattenstapels 1 einen durchgehenden Versorgungskanal 4. Der Versorgungskanal
4 ist über eine Verteilerbohrung 12 in dem Anschlussblock 11 mit einem Flüssigkeitsanschluss
15 gekoppelt.
[0025] An den Platten 5 sind die Längsnuten 8 einseitig ausgebildet, so dass innerhalb des
Plattenstapels 1 die Längsnuten 8 jeweils zwischen benachbarten Platten 5 liegende
Längskanäle bilden, die den Versorgungskanal 4 mit einer oberen Benetzungsoberfläche
2 verbinden. Die in der Benetzungsoberfläche 2 mündenden Längsnuten 8 bilden die Öffnungen
3, aus denen im Betrieb die zum Auftragen erforderliche Flüssigkeit austritt.
[0026] Wie aus der Darstellung in Fig. 2 hervorgeht, ist der Plattenrand 7 der Platten 5
zur Bildung der Benetzungsoberfläche 2 leicht konvex ausgebildet, so dass ein Faden
im mittleren Bereich der Platten 5 geführt wird.
[0027] Bei dem in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 eingesetzten Platten 5 ist die
Längsnut 8 an der Seitenfläche 16 zweiteilig ausgebildet. Die Querschnittverengung
zwischen den beiden Längsnutabschnitten 19.1, und 19.2 bildet eine Drosselstelle 17,
die einen Fließwiderstand darstellt. Somit können innerhalb des Plattenstapels 1 an
jeder Öffnung dosierte Mengen an Flüssigkeit austreten.
[0028] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Platten 5 an einer ebenen
Grundplatte 18 angeordnet. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass die Grundplatte
18 eine Wölbung aufweist, so dass die Platten 5 innerhalb des Plattenstapels 1 versetzt
zueinander aufragen, so dass sich eine gebogene Fadenlaufspur an der Benetzungsoberfläche
2 einstellt. Damit lässt sich der Kontakt zwischen einem Faden und der Benetzungsoberfläche
2 verbessern.
[0029] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind die Platten 5 innerhalb des Plattenstapels
derart zusammengehalten, dass die Seitenflächen jeweils eine Dichtfuge bilden, um
einen Flüssigkeitsaustritt aus den Längsnuten und den Plattenöffnungen zu vermeiden.
Je nach Material der Platten 5 besteht jedoch auch die Möglichkeit, jeweils ein Dichtungsmittel
zwischen den benachbarten Platten anzuordnen. So könnten beispielsweise sehr dünne
Flachdichtungen aus Papier oder einem anderen Dichtungsmaterial zwischen benachbarten
Platten innerhalb des Plattenstapels angeordnet sein. Bei keramischen Werkstoffen
werden bevorzugt elastische Dichtungsmittel zwischen den Platten angeordnet, um die
Platten innerhalb des Plattenstapels mit einer Vorspannung halten zu können.
[0030] In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
schematisch in einer Querschnittansicht dargestellt. Das Ausführungsbeispiel ist im
Wesentlichen identisch zu dem vorgenannten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2,
so dass an dieser Stelle nur die wesentlichen Unterschiede erläutert werden.
[0031] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist jede Platte 5 am Plattenrand
7 eine Quernut 10 auf, in dessen Nutgrund die Längsnut 8 mündet. Insoweit bildet der
Nutgrund 9 der Quernut 10 die Benetzungsoberfläche 2. An der Seitenfläche 16 der Platte
5 ist die Längsnut 8 ebenfalls mit einer Drosselstelle 17 ausgebildet, die in diesem
Fall ebenfalls durch einen ersten Längsabschnitt 19.1 und einen zweiten durch mehrere
Feinnuten 20 gebildeten Abschnitt ausgeführt ist. Die Feinnuten 20 bilden dabei die
Öffnungen 3 in dem Nutgrund 9 der Quernut 10. Auch hierbei ist nur eine der Seitenfläche
16 der Platte mit einer Längsnut ausgebildet. Der Längsschnittabschnitt 19.1der Nut
mündet in die Plattenöffnung 6. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die in dem Plattenstapel 1 nebeneinander gehaltene Platten 5 derart ausgerichtet,
dass die Quernuten 10 eine Fadenlaufspur mit der Benetzungsfläche 2 bilden.
[0032] Die in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind insbesondere zum Auftragen einer Flüssigkeit auf einen laufenden Faden geeignet.
Hierzu wird über den Flüssigkeitsanschluss 15 eine Flüssigkeit, beispielsweise eine
Wasser-Öl-Emulsion unter Druck zugeführt. Die Flüssigkeit gelangt über die Verteilerbohrung
12 in den durch die Plattenöffnungen 6 gebildeten Versorgungskanal 4. Durch die zwischen
den Platten 5 angeordneten Längsnuten 8 wird die Flüssigkeit zu den Plattenrändern
7 geleitet und tritt aus den durch die Längsnuten 8 gebildeten Öffnungen 3 heraus.
Hierbei wird der Faden über die Plattenränder 7 der zusammengefügten Platten geführt,
die die Benetzungsoberfläche 2 bilden.
[0033] Um gleichzeitig mehrere Fäden mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung benetzen zu können,
ist in Fig. 4 und Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel schematisch in mehreren
Ansichten dargestellt. Fig. 4 zeigt das Ausführungsbeispiel in einer Querschnittansicht
und in Fig. 5 ist eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels gezeigt. Insoweit kein
ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren gemacht ist, gilt die nachfolgende Beschreibung
für beide Figuren.
[0034] Bei dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Plattenstapel
1 ebenfalls aus einer Mehrzahl von Platten 5 gebildet. Die Platten 5 sind identisch
ausgebildet und weisen an einer Seitenfläche 16 mehrere mit Abstand zueinander ausgebildete
Längsnuten 8.1, 8.2 und 8.3 auf. Die Längsnuten 8.1, 8.2 und 8.3 erstrecken sich jeweils
zwischen einer Quernut und einem Versorgungskanal. Hierzu weist die Platte 5 drei
nebeneinander ausgebildete Plattenöffnungen 6.1, 6.2 und 6.3 auf. An dem Plattenrand
7 und der Platte 5 sind drei mit Abstand zueinander ausgebildete Quernuten 10.1, 10.2
und 10.3 gebildet. In jeder der Quernuten 10.1, 10.2 und 10.3 lässt sich somit ein
Faden zum Auftragen der Flüssigkeit führen.
[0035] Wie aus der Darstellung in Fig. 5 hervorgeht, ist jedem Versorgungskanal 4.1, 4.2,
und 4.3 innerhalb des Plattenstapels ein Flüssigkeitsanschluss 15.1, 15.2 und 15.3
in dem Anschlussblock 11 zugeordnet. Die Flüssigkeitsanschlüsse 15.1, 15.2 und 15.3
sind über die Verteilerbohrungen 12.1, 12.2 und 12.3 mit den Versorgungskanälen 4.1,
4.2 und 4.3 gekoppelt.
[0036] Die Platten 5 des Plattenstapels 1 werden zwischen dem Anschlussblock 11 und einem
Halteblock 13 gehalten, wobei die Platten 5 an einer Grundplatte 18 aufgestellt sind.
Der Anschlussblock 11 und der Halteblock 13 sind über mehrere Schraubmittel 14 miteinander
verbunden.
[0037] Wie in der Darstellung in Fig. 4 hervorgeht, ist in diesem Ausführungsbeispiel die
Drosselstelle 17 in der Längsnut 8 durch eine Nutschleife 21 gebildet. Insoweit weist
jede der Längsnuten 8.1 bis 8.3. jeweils eine Nutschleife 21 auf, um die erforderlichen
Fließwiderstände zur Zuführung der Flüssigkeit an der Benetzungsoberfläche 2 zu erzeugen.
[0038] Das in Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist somit besonders geeignet, um eine Vielzahl von Fäden nebeneinander behandeln zu
können.
[0039] In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
schematisch in einer Längsschnittansicht gezeigt. Das Ausführungsbeispiel nach Fig.
6 ist im wesentlichen identisch zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2, so dass
nachfolgend nur die Unterschiede erläutert werden und ansonsten Bezug zu der vorgenannten
Beschreibung genommen wird.
[0040] Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist ein Plattenstapel 1 mit mehreren Platten 5 zwischen einem Anschlussblock 11 und
einem Halteblock 13 angeordnet. Zwischen dem Anschlussblock 11 und dem Halteblock
13 ist eine Flüssigkeitskammer 22 ausgebildet, die an einer Oberseite eine den Plattenstapel
1 aufnehmende Öffnung aufweist. Die Platten 5 des Plattenstapels 1 weisen einen oberen
Plattenrand 7.1 und einen unteren Plattenrand 7.2 auf. An den oberen Plattenrändern
7.1 der Platten 5 ist die Benetzungsoberfläche 2 ausgebildet. Gegenüberliegend zu
der Benetzungsoberfläche 2 ragen die Plattenränder 7.2 der Platten 5 in die Flüssigkeitskammer
22 hinein.
[0041] Die Platten 5 weisen an einer Seitenfläche jeweils eine Längsnut 8 auf, die über
eine obere Öffnung 3.1 in die Benetzungsoberfläche 2 mündet und die über eine untere
Öffnung 3.2 in die Flüssigkeitskammer 22 mündet.
[0042] Die Flüssigkeitskammer 22 ist innerhalb des Anschlussblockes 11 über eine Verteilerbohrung
12 mit einem Flüssigkeitsanschluss verbunden. Die zum benetzen eines Fadens verwendete
Flüssigkeit lässt sich über den Flüssigkeitsanschluss 15 und die Verteilerbohrung
12 in die Flüssigkeitskammer 22 einleiten. Die Flüssigkeitskammer 22 wird dabei komplett
mit der Flüssigkeit befüllt, so dass bei ansteigendem Flüssigkeitsdruck die Flüssigkeit
selbsttätig über die Öffnungen 3.2 in die Längsnuten 8 der Platten 5 eindringt. Die
an dem oberen Plattenrand 7.1 aus den Öffnungen 3.1 austretende Flüssigkeit lässt
sich dabei durch die geometrische Ausbildung der Längsnut 8 sowie durch den Flüssigkeitsdruck
innerhalb der Flüssigkeitskammer 22 dosieren. Die Benetzungsoberfläche 2 könnte dabei
gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 oder dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3
ausgebildet sein.
[0043] Das in Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel könnte jedoch auch mit mehreren Längsnuten
parallel nebeneinander zwischen den Platten 5 ausgebildet sein, so dass an dem oberen
Plattenrand mehrere Quernuten zur Fadenführung und Benetzung ausgeführt sein könnten,
wie beispielsweise in Fig. 4 dargestellt.
[0044] Bei dem in Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anzahl der Platten
innerhalb des Plattenstapels 1 sowie die Länge der dadurch gebildeten Benetzungsstrecke
beispielhaft. Grundsätzlich kann die Anzahl der Platten und die Benetzungsstrecke
in Abhängigkeit vom Fadentiter und von der Fadenlaufgeschwindigkeit gewählt werden.
So kann die Benetzungsstrecke durch Hinzufügen weiterer Platten ohne Probleme verlängert
werden. Es ist jedoch auch möglich, die Benetzungsstrecke zu verkürzen, in dem einige
Platten aus dem Plattenstapel 1 entfernt werden.
[0045] Die Platten 5 werden bevorzugt aus einer Keramik gebildet, so dass der oder die Fäden
unmittelbar an dem Plattenrand geführt werden können. Hierbei ist der Nutgrund der
Quernut bevorzugt in Fadenlaufrichtung gewölbt ausgebildet, so dass sich zwischen
benachbarten Platten 5 jeweils eine Vertiefung einstellt, in welcher sich die Flüssigkeit
ansammelt.
[0046] Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Platten aus einem metallischen
Werkstoff mit einem hochfesten Oberflächenschutz im Bereich der Benetzungsoberfläche
auszubilden.
Bezugszeichenliste:
[0047]
- 1
- Plattenstapel
- 2
- Benetzungsoberfläche
- 3, 3.1, 3.2
- Öffnung
- 4, 4.1, 4.2, 4.3
- Versorgungskanal
- 5
- Platte
- 6, 6.1, 6.2, 6.3
- Plattenöffnung
- 7, 7.1, 7.2
- Plattenrand
- 8, 8.1, 8.2, 8.3
- Längsnut
- 9
- Nutgrund
- 10, 10.1, 10.2, 10.3
- Quernut
- 11
- Anschlussblock
- 12, 12.1, 12.2, 12.3
- Verteilerbohrung
- 13
- Halteblock
- 14
- Schraubmittel
- 15, 15.1, 15.2,15.3
- Flüssigkeitsanschluss
- 16
- Seitenfläche
- 17
- Drosselstelle
- 18
- Grundplatte
- 19.1, 19.2
- Längsnutabschnitte
- 20
- Feinnut
- 21
- Nutschleife
- 22
- Flüssigkeitskammer
1. Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit auf einen laufenden Faden mit einem Benetzungskörper,
der mehrere an einer Benetzungsoberfläche (2) verteilt angeordnete Öffnungen (3) aufweist,
die mit einem Versorgungskanal (4) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Benetzungskörper durch einen Plattenstapel (1) aus mehreren Platten (5) gebildet
ist, dass jede Platte (5) zumindest an einer Seitenfläche (16) eine Längsnut (8) aufweist
und dass die Platten (5) mit einem Plattenrand (7, 7.1) die Benetzungsoberfläche (2)
bilden, in welcher die Längsnuten (8) münden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) jeweils eine die Längsnut (8) durchdringende Plattenöffnung (6) aufweisen
und dass die Plattenöffnungen (6) der Platten (5) innerhalb des Plattenstapels (1)
gemeinschaftlich den Versorgungskanal (4) bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) jeweils an dem Plattenrand (7) eine die Längsnut (8) kreuzende Quernut
(10) aufweisen und dass die in einer Reihe angeordneten Quernuten (10) der Platten
(5) innerhalb des Plattenstapels (1) die Benetzungsoberfläche (2) bilden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) jeweils zwei sich an den Seitenflächen (16) gegenüberliegende Längsnuten
(8) aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsnuten (8) an den Platten (5) jeweils eine Drosselstelle (17) aufweisen, die
den Öffnungen (3) an der Benetzungsoberfläche (2) vorgeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) jeweils mehrere mit Abstand zueinander an einer Seitenfläche (16)
ausgebildete Längsnuten (8.1, 8.2, 8.3) und mehrere den Längsnuten (8.1, 8.2, 8.3)
zugeordnete Plattenöffnungen (6.1, 6.2, 6.3) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) jeweils mehrere mit Abstand an dem Plattenrand (7) ausgebildet Quernuten
(10.1, 10.2, 10.3) aufweisen, in welchen die Längsnuten (8.1, 8.2, 8.3) münden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) des Plattenstapels (1) zwischen einem Anschlussblock (11) und einem
Halteblock (13) gehalten sind, die über Schraubmittel (14) miteinander verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Anschlussblock (11) zumindest einen Flüssigkeitsanschluss (15) aufweist, der über
eine Verteilerbohrung (12) mit dem Versorgungskanal (4) des Plattenstapels (1) verbunden
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Anschlussblock (15) mehrere Flüssigkeitsanschlüsse (15.1, 15.2, 15.3) aufweist,
die über mehrere Verteilerbohrungen (12.1, 12.2, 12.3) mit den Versorgungskanälen
(4.1, 4.2, 4.3) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Platten (5) mit einem der Benetzungsoberfläche (2) gegenüberliegenden Plattenrand
(7.2) in eine Flüssigkeitskammer (22) hineinragen, wobei die Längsnuten (8) der Platten
(5) in die Flüssigkeitskammer (2 7) münden.
1. Device for the application of a fluid to a running thread, having a wetting body which
has a plurality of openings (3) which are distributed across a wetting surface (2),
said openings being connected to a feed channel (4),
characterized in that
the wetting body is formed by a plate stack (1) which consists of a plurality of plates
(5), in that each plate (5) has a longitudinal groove (8) on at least one lateral surface (16),
and in that the plates (5) together with a plate edge (7, 7.1) form the wetting surface (2),
into which the longitudinal grooves (8) open.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the plates (5) each have a plate opening (6) which penetrates through the longitudinal
groove (8), and in that the plate openings (6) of the plates (5) collectively form the feed channel (4) within
the plate stack (1).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the plates (5) each on the plate edge (7) have a transverse groove (10) which intersects
the longitudinal groove (8), and in that the transverse grooves (10), being arranged in a row, of the plates (5) form the
wetting surface (2) within the plate stack (1).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the plates (5) each have two longitudinal grooves (8) which lie opposite to one another
on the lateral surfaces (16).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the longitudinal grooves (8) on the plates (5) each have a throttle point (17) being
arranged upstream of the openings (3) on the wetting surface (2).
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the plates (5) each have a plurality of longitudinal grooves (8.1, 8.2, 8.3) formed
at a distance to one another on a lateral surface (16), and a plurality of plate openings
(6.1, 6.2, 6.3) which are assigned to the longitudinal grooves (8.1, 8.2, 8.3).
7. Device according to Claim 6, characterized in that the plates (5) each have a plurality of transverse grooves (10.1, 10.2, 10.3) which
are formed at a distance on the plate edge (7), the longitudinal grooves (8.1, 8.2,
8.3) opening into said transverse grooves.
8. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the plates (5) of the plate stack (1) are held between a connection block (11) and
a retaining block (13), the latter two being connected to one another by screw means
(14).
9. Device according to Claim 8, characterized in that the connection block (11) has at least one fluid connection (15), which is connected
via a manifold boring (12) to the feed channel (4) of the plate stack (1).
10. Device according to Claim 9, characterized in that the connection block (15) has a plurality of fluid connections (15.1, 15.2, 15.3),
which are connected via a plurality of manifold borings (12.1, 12.2, 12.3) to the
feed channels (4.1, 4.2, 4.3).
11. Device according to Claim 1, characterized in that the plates (5) project, with a plate edge (7.2) which lies opposite the wetting surface
(2), into a fluid chamber (22), the longitudinal grooves (8) of the plates (5) opening
into the fluid chamber (27).
1. Dispositif pour appliquer un liquide sur un fil en mouvement, comprenant un corps
de mouillage, qui présente plusieurs ouvertures (3) réparties sur une surface de mouillage
(2), lesquelles sont connectées à un canal d'alimentation (4), caractérisé en ce que
le corps de mouillage est formé d'une pile de plaques (1) constituée de plusieurs
plaques (5), en ce que chaque plaque (5) présente une rainure longitudinale (8) au moins au niveau d'une
face latérale (16) et en ce que les plaques (5) forment avec un bord de plaque (7, 7.1) la surface de mouillage (2)
dans laquelle débouchent les rainures longitudinales (8).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les plaques (5) présentent chacune une ouverture de plaque (6) traversant la rainure
longitudinale (8) et en ce que les ouvertures de plaque (6) des plaques (5) à l'intérieur de la pile de plaques
(1) forment en commun le canal d'alimentation (4).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les plaques (5) présentent chacune au niveau du bord de plaque (7) une rainure transversale
(10) croisant la rainure longitudinale (8) et en ce que les rainures transversales (10) des plaques (5) disposées en rangée forment la surface
de mouillage (2) à l'intérieur de la pile de plaques (1).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les plaques (5) présentent chacune deux rainures longitudinales (8) opposées l'une
à l'autre au niveau des faces latérales (16).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les rainures longitudinales (8) présentent au niveau des plaques (5) à chaque fois
un point d'étranglement (17), lesquels points d'étranglement sont placés avant les
ouvertures (3) au niveau de la surface de mouillage (2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les plaques (5) présentent chacune plusieurs rainures longitudinales (8.1, 8.2, 8.3)
réalisées à distance les unes des autres sur une face latérale (16) et plusieurs ouvertures
de plaque (6.1, 6.2, 6.3) associées aux rainures longitudinales (8.1, 8.2, 8.3).
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les plaques (5) présentent chacune plusieurs rainures transversales (10.1, 10.2, 10.3)
réalisées à distance au niveau du bord de plaque (7), dans lesquelles débouchent les
rainures longitudinales (8.1, 8.2, 8.3).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les plaques (5) de la pile de plaques (1) sont retenues entre un bloc de raccordement
(11) et un bloc de retenue (13), lesquels sont connectés l'un à l'autre par le biais
de moyens de vissage (14).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que
le bloc de raccordement (11) présente au moins un raccordement de liquide (15) qui
est connecté au canal d'alimentation (4) de la pile de plaques (1) par le biais d'un
alésage de distribution (12).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que
le bloc de raccordement (15) présente plusieurs raccordements de liquide (15.1, 15.2,
15.3) qui sont connectés aux canaux d'alimentation (4.1, 4.2, 4.3) par le biais de
plusieurs alésages de distribution (12.1, 12.2, 12.3).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les plaques (5) pénètrent avec un bord de plaque (7.2) opposé à la surface de mouillage
(2) dans une chambre de liquide (22), les rainures longitudinales (8) des plaques
(5) débouchant dans la chambre de liquide (27).
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