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(11) |
EP 2 655 760 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.2015 Patentblatt 2015/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.11.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/071171 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/072577 (07.06.2012 Gazette 2012/23) |
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| (54) |
MONTAGEEINRICHTUNG FÜR FASSADENELEMENTE
MOUNTING DEVICE FOR FAÇADE ELEMENTS
DISPOSITIF DE MONTAGE POUR ÉLÉMENTS DE FAÇADE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
30.11.2010 AT 19942010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.2013 Patentblatt 2013/44 |
| (73) |
Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- STEINER, Erwin
2700 Wiener Neustadt (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hilti Aktiengesellschaft
Corporate Intellectual Property |
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Feldkircherstrasse 100
Postfach 333 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 400 522 FR-A1- 2 924 138
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FR-A1- 2 514 391
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Montageeinrichtung zum Befestigen von Fassadenelementen
an einer Wand, mit einem ersten Montagewinkel, der einen ersten Schenkel, der an der
Wand zu befestigen ist, und einen zweiten Schenkel, an welchem eine Montageleiste
für Fassadenelemente befestigt werden kann, aufweist.
[0002] Eine derartige Montageeinrichtung, ist beispielsweise aus
FR 29 24138 bekannt. Da Fassadenelemente, welche über derartige Montageeinrichtungen an Wänden
befestigt werden, je nach Konstruktion ein unterschiedlich großes Gewicht aufweisen
und auch die von außen auf die Fassadenelemente wirkenden Kräfte, insbesondere Windkräfte,
je nach Einsatzort sehr stark schwanken können, müssen unterschiedlich starke Montagewinkel
verwendet werden. Dies erfordert nicht nur die Entwicklung und Zulassung unterschiedlicher
Montagewinkel sondern auch deren Lagerhaltung.
FR 2924 138 offenbart alle Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Montageeinrichtung zur Verfügung
zu stellen, die möglichst universell für unterschiedliche Einbausituationen und Belastungen
eingesetzt werden kann.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0005] Der zweite Montagewinkel bietet die Möglichkeit, bei Bedarf, d.h. wenn der erste
Montagewinkel nicht ausreichend stabil ist um die durch die Fassadenelemente auf den
Montagewinkel wirkenden Kräfte, insbesondere Gewichtskräfte und Windkräfte, aufzunehmen,
den ersten Montagewinkel zu unterstützen, so dass insgesamt wesentlich höhere Kräfte
aufgenommen werden können. Es kann daher für unterschiedliche Belastungen ein standardisierter
(erster) Montagewinkel verwendet werden, der bei Bedarf, das heißt wenn in einem Anwendungsfall
höhere Kräfte auftreten, durch den zweiten Montagewinkel unterstützt wird.
[0006] Da die beiden Montagewinkel formschlüssig aneinander angreifen bzw. miteinander verbunden
sind, können sie vor Ort sehr einfach zusammengebaut und montiert werden.
[0007] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der
zweite Schenkel des zweiten Montagewinkels verschiebbar am zweiten Schenkel des ersten
Montagewinkels angeordnet ist. Diese beiden Schenkel der Montagewinkel können auf
diese Weise besonders einfach miteinander verbunden werden, wobei die Verschieberichtung
quer zur aufzunehmenden Last ausgerichtet ist.
[0008] Eine besonders stabile formschlüssige Verbindung zwischen den beiden Montagewinkeln
kann dadurch geschaffen werden, dass am zweiten Schenkel des zweiten Montagewinkels
ein T-förmiger Ansatz und am zweiten Schenkel des ersten Montagewinkels eine T-förmige
Nut angeordnet sind, welche ineinander eingreifen. Eine derartige Verbindung kann
nicht nur Druckkräfte sondern auch Zugkräfte aufnehmen.
[0009] Wenn die ersten Schenkel der beiden Montagewinkel, also jene Schenkel, welche an
der Wand befestigt werden, eine identische Form aufweisen, dann kann eine Form einer
Montageplatte aus einem isolierenden Werkstoff, über welche die Schenkel an der Wand
befestigt sind, für beide Montagewinkel verwendet werden.
[0010] Wenn in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der zweite Schenkel des ersten
Montagewinkels im Bereich der formschlüssigen Verbindung eine größere Wandstärke aufweist
als an seinem dem ersten Schenkel zugeordneten Rand und dem diesem Rand gegenüberliegenden
freien Ende, dann kann die Biegesteifigkeit des ersten Montagewinkels auf einfache
Weise verbessert werden, da das Biegemoment am zweiten Schenkel des ersten Montagewinkels
in dem Bereich, in dem sich dieser am zweiten Schenkel des zweiten Montagewinkels
abstützt, am größten ist.
[0011] Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprüche.
[0012] Weitere Merkmal und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen
Zeichnungen. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montageeinrichtung und
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Montageeinrichtung.
[0013] In Fig. 1 sind ein erster Montagewinkel 1 und ein zweiter Montagewinkel 2 an einer
Wand 3 befestigt dargestellt: Die erste Montagewinkel 1 weist einen ersten Schenkel
4 und einen zweiten Schenkel 5 auf, welche in einem Winkel von 90°. zueinander angeordnet
sind. Der zweite Montagewinkel 2 weist ebenfalls einen ersten Schenkel 6 und einen
zweiten Schenkel 7 auf, die allerdings in einem Winkel von mehr als 90° zueinander
angeordnet sind.
[0014] Die ersten Schenkel 4, 6 der beiden Montagewinkel 1, 2 können, wenn dies beispielsweise
aus Gründen einer verbesserten thermischen Isolation gewünscht wird, über Montageplatten
8 aus thermisch isolierenden Material an der Wand 3 befestigt werden, wobei die Montageplatten
8 im dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen über Rastvorsprünge 9 an den
Rändern 10, 11, 12, und 13 der beiden ersten Schenkel 4, 6 befestigt sind. Die beiden
ersten Schenkel 4, 6 können beispielsweise gleich hoch wie breit sein. Sie können
aber natürlich auch eine größere oder kleinere Breite als Höhe aufweisen. Die Montageplatten
8 für die beiden Montagewinkel 1, 2 sind identisch ausgeführt und die ersten Schenkel
4 und 6 der Montagewinkel 1, 2 sind hinsichtlich ihrer Form so ausgeführt, dass die
Montageplatten 8 für beide Montagewinkel 1, 2 passen.
[0015] Im ersten Schenkel 4 des ersten Montagewinkel 1 ist ein Langloch 14 angeordnet, dessen
Längserstreckung in Richtung zum zweiten Montagewinkel 2 hin ausgerichtet ist. Im
ersten Schenkel 6 des zweiten Montagewinkel 2 ist ein Rundloch 15 vorgesehen. Die
Kombination aus einem Rundloch 15 und einem Langloch 14 ermöglicht den Ausgleich von
Ungenauigkeiten, die beim Bohren von Dübellöchern in der Wand 3 auftreten können,
in welche bei der Montage Schrauben 16 eingeschraubt werden, mit denen die Montagewinkel
1, 2 an der Wand 3 befestigt werden. In den Montageplatten 8 sind Langlöcher 23 angeordnet,
die in Einbaulage unter den Löchern 14, 15 der ersten Schenkel 4, 6, liegen und die
etwas breiter und länger als die Löcher 14, 15 sind.
[0016] An der dem zweiten Montagewinkel 2 zugewandten Unterseite des zweiten Schenkels 5
ist etwa in dessen Mittelbereich eine im Wesentlichen T-förmige Nut 19 zwischen zwei
Stegen 17, 18 gebildet, in welcher ein T-förmiger Ansatz 20 am freien Ende des zweiten
Schenkels 7 des zweiten Montagewinkels 2 formschlüssig aufgenommen ist. Der T-förmige
Ansatz 20 ist mit etwas Spiel in der T-förmigen Nut 19 aufgenommen, so dass er bei
der Montage in Längsrichtung der Nut 19 in diese hinein geschoben werden kann. Die
Nut 19 und der Ansatz 20 sind parallel zur die Schenkel 4 und 5 bzw. 6 und 7 verbindenden
Ecke 24, 25 angeordnet.
[0017] Dadurch, dass der Ansatz 20 formschlüssig in der Nut 19 aufgenommen ist, kann diese
Verbindung sowohl in Richtung des zweiten Schenkels 7 wirkende Zugkräfte als auch
Druckkräfte aufnehmen. Wenn die beiden Montagewinkel 1, 2 so eingebaut sind, dass
der erste Montagewinkel 1 vertikal über dem zweiten Montagewinkel 2 liegt, werden
durch das Gewicht der am zweiten Schenkel 5 befestigten Fassadenelemente in erster
Linie Druckkräfte auf die T-förmige Verbindung und in weiterer Folge auf den zweiten
Schenkel 7 wirken, so dass der Steg 18 theoretisch entbehrlich wäre, da die Druckkräfte
allein vom Steg 17 aufgenommen werden können. Grundsätzlich wäre aber auch eine Einbausituation
denkbar, in welcher der zweite Montagewinkel 2 vertikal über dem ersten Montagewinkel
1 angeordnet ist, die beiden Montagewinkel daher gemeinsam um 180° gedreht eingebaut
werden, so dass durch das Gewicht der Fassadenelemente über den zweiten Schenkel 5
in erster Linie nur Zugkräfte auf den zweiten Schenkel 7 wirken würden welche nun
in erster Linie vom Steg 18 aufgenommen würden, so dass bei dieser Einbausituation
theoretisch der Steg 17 entbehrlich wäre. Wenn beide Stege 17, 18 vorhanden sind,
ist aber nicht nur eine stabilere und einfachere Montage möglich, da der zweite Montagewinkel
2 verliersicher am ersten Montagewinkei 1 befestigt ist, sondern die erfindungsgemäße
Montageeinrichtung ist auch universeller einsetzbar.
[0018] Es ist in diesem Fall auch möglich, dass die beiden Montagewinket 1, 2 nebeneinander
angeordnet sind, das heißt die beiden Montagewinkel daher gemeinsam um 90° gedreht
eingebaut werden, sodass die Ebenen der beiden zweiten Schenkel 5, 7 vertikal ausgerichtet
sind, welche Einbausituation beispielsweise dann vorteilhaft ist, wenn durch die Montageeinrichtung
nicht vertikale Gewichtskräfte sondern horizontal auf die Fassadenelemente wirkende
Windkräfte aufgenommen werden sollen.
[0019] Der Winkel α zwischen den beiden zweiten Schenkeln 5, 7 liegt erfindungsgemäß bevorzugt
zwischen etwa 20° und 70°, besonders bevorzugt zwischen 30° und 60°, da hier die Stützwirkung
des zweiten Montagewinkels 2 für den ersten Montagewinkel 1 am Besten ist. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 beträgt der Winkel α 30°.
[0020] Am zweiten Schenkel 5 des ersten Montagewinkels 1 kann, wie dies an sich bekannt
ist, eine Klemmfeder 21 angeordnet sein, die in Richtung des Pfeils 22 zum zweiten
Schenkel 5 hin gebogen wird, um nicht dargestellte Montageleisten oder dergleichen
provisorisch festklemmen zu können, bevor diese am Schenkel 5 festgeschraubt werden.
[0021] In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche jener von Fig.
1 mit der Ausnahme entspricht, dass der zweite Schenkel 5' des ersten Montagewinkels
1 im Bereich der T-förmigen Nut 19 eine größere Wandstärke aufweist, als an seiner
dem ersten Schenkel (4) zugeordneten Ecke 24 und dem dieser Ecke 24 gegenüberliegenden
freien Rand 26, um das im Bereich der Nut 18 größere Biegemoment, das durch die Fassadenelemente
auf den Schenkel 5' wirkt, besser aufnehmen zu können.
1. Montageeinrichtung zum Befestigen von Fassadenelementen an einer Wand (3), mit einem
ersten Montagewinkel (1), der einen ersten Schenkel (4), der an der Wand (3) zu befestigen
ist, und einen zweiten Schenkel (5, 5'), an welchem eine Montageleiste für Fassadenelemente
befestigt werden kann, aufweist, und mit einem zweiten Montagewinkel (2), der einen
ersten Schenkel (6), der an der Wand (3) zu befestigen ist, und einen zweiten Schenkel
(7) aufweist, der in einem Winkel (α) zwischen 20° und 70° zum zweiten Schenkel (5,
5') des ersten Montagewinkels (1) angeordnet ist,
wobei sich der zweite Schenkel (5, 5') des ersten Montagewinkels (1) am zweiten Schenkel
(7) des zweiten Montagewinkel (2) formschlüssig (19, 20) abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Schenkel (7) des zweiten Montagewinkels (2) ein T-förmiger Ansatz (20)
und am zweiten Schenkel (5, 5') des ersten Montagewinkels (1) eine T-förmige Nut (19)
angeordnet sind, welche ineinander eingreifen, und
dass die Nut (19) parallel zu einer Ecke (24) angeordnet ist, welche den ersten Schenkel
(4) und den zweite Schenkel (5, 5') des ersten Montagewinkels (1) verbindet, und
dass der Ansatz (20) parallel zu einer Ecke (25) angeordnet ist, welche den ersten
Schenkel (6) und den zweiten Schenkel (7) des zweiten Montagewinkel (2) verbindet.
2. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (7) des zweiten Montagewinkels (2) verschiebbar am zweiten Schenkel
(5, 5') des ersten Montagewinkels (1) angeordnet ist und dass die Verschieberichtung
quer zur aufzunehmenden Last ausgerichtet ist.
3. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schenkel (4, 6) der beiden Montagewinkel (1, 2) eine identische Form aufweisen.
4. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Schenkel (4, 6) der beiden Montagewinkel (1, 2) eine Montageplatte (8)
aus einem thermisch isolierenden Werkstoff befestigt ist.
5. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (5') des ersten Montagewinkels (1) im Bereich der formschlüssigen
Verbindung (19, 20) eine größere Wandstärke aufweist als an seinem dem ersten Schenkel
(4) zugeordneten Rand (24) und dem diesem Rand (24) gegenüberliegenden freien Rand
(26).
6. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Schenkel (4, 5, 5') des ersten Montagewinkels (1) in einem Winkel
von etwa 90° zueinander angeordnet sind.
7. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Schenkel (5, 5') des ersten Montagewinkels (1) ein in Richtung zum zweiten
Montagewinkel (2) ausgerichtetes Langloch (14) angeordnet ist.
8. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Schenkel (6) des zweiten Montagewinkels (2) ist ein Rundloch (15) angeordnet
ist.
9. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) zwischen dem zweiten Schenkel (5, 5') des ersten Montagewinkel ist
(1) und dem zweiten Schenkel (7) des zweiten Montagewinkel (2) zwischen 30° und 60°
beträgt.
1. Mounting device for fastening facade elements to a wall (3), comprising a first mounting
angle member (1) having a first arm (4) which is to be fastened to the wall (3) and
a second arm (5, 5') to which a mounting rail for facade elements can be fastened,
and comprising a second mounting angle member (2) having a first arm (6) which is
to be fastened to the wall (3) and a second arm (7) which is arranged at an angle
(α) from 20° to 70° to the second arm (5, 5') of the first mounting angle member (1),
the second arm (5, 5') of the first mounting angle member (1) being supported form-fittingly
(19, 20) on the second arm (7) of the second mounting angle member (2),
characterised in that
a T-shaped projection (20) is arranged on the second arm (7) of the second mounting
angle member (2) and a T-shaped groove (19) is arranged on the second arm (5, 5')
of the first mounting angle member (1), which T-shaped projection (20) and groove
(19) engage with one another, and in that the groove (19) is arranged parallel to a corner (24) connecting the first arm (4)
and the second arm (5, 5') of the first mounting angle member (1), and
in that the projection (20) is arranged parallel to a corner (25) connecting the first arm
(6) and the second arm (7) of the second mounting angle member (2).
2. Mounting device according to Claim 1, characterised in that the second arm (7) of the second mounting angle member (2) is arranged displaceably
on the second arm (5, 5') of the first mounting angle member (1) and in that the direction of displacement is oriented transversely to the load to be supported.
3. Mounting device according to either of Claims 1 and 2, characterised in that the first arms (4, 6) of the two mounting angle members (1, 2) are identical in shape.
4. Mounting device according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that a mounting plate (8) made of a thermally insulating material is fastened to the first
arm (4, 6) of each mounting angle member (1, 2).
5. Mounting device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the second arm (5') of the first mounting angle member (1) has a greater wall thickness
in the region of the form-fitting connection (19, 20) than at its edge (24) associated
with the first arm (4) and at the free edge (26) opposite said edge (24).
6. Mounting device according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the first and second arms (4, 5, 5') of the first mounting angle member (1) are arranged
at an angle of approximately 90° to one another.
7. Mounting device according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that a slot (14) oriented in the direction towards the second mounting angle member (2)
is arranged in the first arm (4) of the first mounting angle member (1).
8. Mounting device according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that a round hole (15) is arranged in the first arm (6) of the second mounting angle member
(2).
9. Mounting device according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the angle (α) between the second arm (5, 5') of the first mounting angle member (1)
and the second arm (7) of the second mounting angle member (2) is from 30° to 60°.
1. Dispositif de montage destiné à fixer des éléments de façade sur un mur (3), ayant
une première équerre de montage (1) comportant une première patte (4) qui doit être
fixée sur le mur (3), et une seconde patte (5, 5') sur laquelle peut être fixée une
barre de montage pour des éléments de façade, et ayant une seconde équerre de montage
(2) comportant une première patte (6) qui doit être fixée sur le mur (3), et une seconde
patte (7) qui est agencée à un angle (α) compris entre 20° et 70° par rapport à la
seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage (1),
dans lequel la seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage (1) est supportée
par la seconde patte (7) de la seconde équerre de montage (2) par complémentarité
de formes (19, 20),
caractérisé en ce que sur la seconde patte (7) de la seconde équerre de montage (2) est agencée un appendice
en forme de T (20) et sur la seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage
(1) est agencée une rainure en forme de T (19), lesquels appendice et rainure sont
en prise l'un dans l'autre, et
en ce que la rainure (19) est agencée parallèlement à un coin (24) qui relie la première patte
(4) et la seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage (1), et
en ce que l'appendice (20) est agencé parallèlement à un coin (25) qui relie la première patte
(6) et la seconde patte (7) de la seconde équerre de montage (2).
2. Dispositif de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la seconde patte (7) de la seconde équerre de montage (2) est agencée de manière
mobile sur la seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage (1), et en ce que la direction de déplacement est orientée transversalement à la charge à recevoir.
3. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les premières pattes (4, 6) des deux équerres de montage (1, 2) ont une forme identique.
4. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur la première patte (4, 6) des deux équerres de montage (1, 2) est fixée une plaque
de montage (8) en matériau thermiquement isolant.
5. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la seconde patte (5') de la première équerre de montage (1) a, dans la zone de la
liaison par complémentarité de forme (19, 20), une épaisseur de paroi plus grande
que sur son bord (24) dirigé vers la première patte (4) et le bord libre (26) opposé
à ce bord (24).
6. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les première et seconde pattes (4, 5, 5') de la première équerre de montage (1) sont
agencées à un angle d'environ 90° l'une par rapport à l'autre.
7. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que sur la première patte (5, 5') de la première équerre de montage (1) est agencé un
trou oblong (14) orienté en direction de la seconde équerre de montage (2).
8. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sur la première patte (6) de la seconde équerre de montage (2) est agencé un trou
rond (15).
9. Dispositif de montage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'angle (α) entre la seconde patte (5, 5') de la première équerre de montage (1)
et la seconde patte (7) de la seconde équerre de montage (2) est compris entre 30°
et 60°.


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