Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehkolbenmaschine, die als Pumpe, Verdichter
oder Motor arbeitet, mit einem Rotor und einem Gegenrotor.
[0002] Aus der
DE 42 41 320 A1 ist eine Drehkolbenmaschine bekannt, die als Pumpe, Verdichter oder Motor arbeitet.
Bei dieser laufen Kämme von Zähnen eines rotierenden Antriebsteils zur Begrenzung
von Arbeitsräumen auf einer zykloiden Fläche eines ebenfalls verzahnten Abtriebsteils
und treiben dabei dieses Abtriebsteil an. Zwischen den Zähnen von Antriebsteil und
Abtriebsteil werden die genannten Arbeitsräume gebildet, die während des Rotierens
der Teile für ihre Arbeit vergrößert bzw. verkleinert werden, um die Förderwirkung
auf ein gasförmiges oder flüssiges Medium zu erzeugen.
[0003] Derartige Antriebs- und Abtriebsteile laufen in einem gemeinsamen Gehäuse, dessen
Innenraum kugelförmig ausgebildet ist. Zur Montage dieser Teile ist das Gehäuse derart
geteilt, dass die Trennungsebene den Mittelpunkt des kugelförmigen Innenraums enthält,
so dass ein erstes Gehäuseteil mit einem halbkugelförmigen Innenraum mit einem ersten
Mittelpunkt und ein zweites Gehäuseteil mit einem halbkugelförmigen Innenraum und
einem zweiten Mittelpunkt entsteht. Dadurch ist ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung
der Trennflächen der beiden Gehäuseteile dergestalt zu richten, dass in montiertem
Zustand sich der erste und der zweite Mittelpunkt der kugelförmigen Innenräume der
Gehäuseteile decken.
Zusammenfassung der Erfindung
[0004] Es kann ein Bedürfnis bestehen, eine Drehkolbenmaschine anzugeben, bei der das Gehäuse
kompakt ausgeführt und einfach herzustellen ist.
[0005] Dieses Bedürfnis kann durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Eine Drehkolbenmaschine, die als Pumpe, Verdichter oder Motor arbeitet, weist einen
Rotor und einen Gegenrotor auf, wobei der Gegenrotor dem Rotor gegenüberliegend angeordnet
ist. Der Rotor weist eine erste Stirnfläche mit einer ersten Verzahnung auf. Der Gegenrotor
weist eine zweite Stirnfläche mit einer zweiten Verzahnung auf. Die erste Verzahnung
ist aus wenigstens einem ersten Zahn und einer ersten Zahnlücke gebildet. Die zweite
Verzahnung ist aus zumindest einem zweiten Zahn und einer zweiten Zahnlücke mit einem
zweiten Zahngrund gebildet. Die Verzahnungen stehen miteinander derart in Eingriff,
dass durch Kämmen der ersten Zähne der ersten Verzahnung und der zweiten Zähne der
zweiten Verzahnung erste Arbeitsräume ausgebildet werden, wobei durch die ersten Arbeitsräume
gebildete Volumina durch das Kämmen der Zähne verändert werden. Der Rotor weist eine
erste Drehachse auf und der Gegenrotor weist eine zweite Drehachse auf. Die erste
Drehachse und die zweite Drehachse schließen einen ersten Winkel ein, der ungleich
0° ist. Eine zweite Verlängerung einer zweiten Mantellinie des zweiten Zahngrundes,
die erste Drehachse und die zweite Drehachse schneiden sich in einem gemeinsamen Mittelpunkt.
Hierbei ist ein zwischen der zweiten Verlängerung und der zweiten Drehachse eingeschlossener
zweiter Winkel kleiner als 45°.
[0007] Unter Zugrundelegung von gleichen Volumina nach dem Stand der Technik und der Erfindung,
wobei diese Volumina jeweils durch den wenigstens einen Arbeitsraum gebildet sind,
bewirkt eine Verkleinerung des zweiten Winkels von etwa 80°, wie er dem Stand der
Technik bekannt ist, auf weniger als 45°, dass ein Außendurchmesser der Verzahnung
verkleinert wird. Hierdurch wird eine Reduzierung des Außendurchmessers gegenüber
dem Stand der Technik von 50% und mehr erreichbar. Durch den geänderten Außendurchmesser
werden in der Regel die Zähne der neuen Rotor-Gegenrotor-Anordnung länger. Hierdurch
wird in der Regel auch ein die neuartige Rotor-Gegenrotor-Anordnung aufnehmendes Gehäuse
gegenüber dem Stand der Technik länger ausgebildet sein, jedoch wird ein Durchmesser
des neuen Gehäuses gegenüber einem Gehäuse nach dem Stand der Technik kleiner ausgeführt
sein. Auch wird bei der erfindungsgemäßen Rotor-Gegenrotor-Anordnung ein am Außendurchmesser
gemessener Abstand, der sich bei dem wenigstens einen maximal geöffneten Arbeitsraum
zwischen einem ersten Zahngrund der ersten Zahnlücke der ersten Verzahnung und einem
zweiten Zahngrund der zweiten Zahnlücke der zweiten Verzahnung ausbildet, geringer
sein als beim Stand der Technik. Somit kann eine den wenigstens einen Arbeitsraum
gegenüber dem Gehäuse abdichtende Fläche kleiner ausgebildet sein als beim Stand der
Technik. Zudem ist es nun nicht mehr notwendig, das Gehäuse aus zwei Halbschalen zu
fertigen, wie dies im Stand der Technik notwendig ist, sondern das Gehäuse kann einstückig
ausgeführt sein. In dieses Gehäuse kann die notwendige dichtende Fläche integriert
sein. Bei gleicher Umdrehungszahl der Rotor-Gegenrotor-Anordnung, gemessen bei einer
Anordnung nach dem Stand der Technik und einer Anordnung gemäß der Erfindung, ergibt
sich im Vergleich bei der neuartigen Anordnung eine geringere Umfangsgeschwindigkeit
der Zähne und damit auch eine geringere Umfangsgeschwindigkeit des zu transportierenden
Fluids. Als weiterer Vorteil kann sich ergeben, dass, wenn die Verzahnungen sehr lang
ausgeführt sind, bei einem geringen Durchmesser des Gehäuses große Volumina der Arbeitsräume
ausgebildet werden können. Zusätzlich kann eine erhöhte Dichtheit zwischen der Rotor-Gegenrotor-Anordnung
und dem Gehäuse dadurch erreicht werden, dass ein sich zwischen dem Gehäuse und den
Rotoren an der dichtenden Fläche ergebender Spalt durch Bewegen der Rotoren besser
verringert wird.
[0008] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der eingeschlossene zweite
Winkel kleiner als 30 Grad.
[0009] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der eingeschlossene Winkel
22,5 Grad.
[0010] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung schließt sich an die erste Verzahnung
eine dritte Verzahnung und an die zweite Verzahnung eine vierte Verzahnung an, wobei
die dritte Verzahnung aus wenigstens einem dritten Zahn und einer dritten Zahnlücke
gebildet ist und wobei die vierte Verzahnung aus zumindest einem vierten Zahn und
einer vierten Zahnlücke mit einem vierten Zahngrund gebildet ist. Die dritte und die
vierte Verzahnung stehen miteinander derart in Eingriff, dass durch Kämmen der dritten
und der vierten Zähne zweite Arbeitsräume ausgebildet werden, wobei durch die zweiten
Arbeitsräume gebildete Volumina durch das Kämmen der Zähne verändert werden. Hierbei
ist die erste Verzahnung von der dritten Verzahnung und die zweite Verzahnung von
der vierten Verzahnung durch einen Trennsteg räumlich getrennt.
[0011] Somit werden also in einer Rotor-Gegenrotor-Anordnung zwei voneinander unabhängige
Arbeitsräume gebildet. Somit kann also ein zu transportierendes gasförmiges oder flüssiges
Medium sowohl den ersten als auch den zweiten Arbeitsräumen zugeführt werden. Auch
muss die Anzahl der Zähne der ersten Verzahnung und der dritten Verzahnung nicht gleich
sein. Es können also bei der ersten Verzahnung mehr Zähne als bei der dritten Verzahnung
und umgekehrt vorhanden sein. Die erste Verzahnung weist bezüglich der zweiten Verzahnung
und die dritte Verzahnung bezüglich der vierten Verzahnung jeweils einen Zahn Unterschied
auf. In dem hier vorliegenden Beispiel weist jeweils die zweite bzw. die vierte Verzahnung
einen Zahn mehr auf als die erste bzw. dritte Verzahnung auf. Die räumliche Trennung
der ersten Verzahnung von der dritten Verzahnung sowie der zweiten Verzahnung von
der vierten Verzahnung kann bewirken, dass ein zu transportierendes Medium zuerst
den ersten Arbeitsräumen zum Vorverdichten und anschließend den zweiten Arbeitsräumen
zum Nachverdichten zugeführt wird. Somit wird ein zu transportierendes Medium mittels
zweier Verdichterstufen, also mehrstufig, von einem Anfangsdruck zu einem Enddruck
verdichtet. Auch kann ein zu verdichtendes Medium in einen ersten und einen zweiten
Volumenstrom aufgeteilt werden, wobei der erste Volumenstrom dem wenigstens einen
ersten Arbeitsraum und der zweiten Volumenstrom dem wenigstens einen zweiten Arbeitsraum
zum Verdichten zugeführt wird. Hierbei handelt es sich um einen mehrflutigen Betrieb.
Durch ein Anordnen von Ventilen vor oder nach den ersten und/oder zweiten Arbeitsräumen
kann durch ein Betätigen dieser Ventile der die Drehkolbenmaschine verlassende Volumenstrom
gegenüber dem der Drehkolbenmaschine zugeführten Volumenstrom bei konstanter Drehzahl
der Rotor-Gegenrotor-Anordnung stufenweise oder auch stufenlos reduziert werden. In
einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Trennsteg mit dem Rotor fluiddicht
verbunden.
[0012] Die räumliche Trennung der ersten Verzahnung von der dritten Verzahnung sowie der
zweiten Verzahnung von der vierten Verzahnung bewirkt, dass eine Fluidkommunikation
zwischen den mit einem Druck beaufschlagten ersten Arbeitsräumen und den mit einem
zweiten Druck beaufschlagten zweiten Arbeitsräumen nicht erfolgt, wobei der erste
Druck von dem zweiten Druck unterschiedlich sein kann. Eine Verbindung der ersten
und zweiten Arbeitsräume findet, wenn überhaupt, nur statt, wenn das mittels der ersten
Arbeitsräume verdichtete Medium den zweiten Arbeitsräumen zum weiteren Verdichten
gewollt zugeführt wird.
[0013] In einem weiteren Ausgestaltungsbeispiel der Erfindung fällt eine vierte Verlängerung
einer vierten Mantellinie des vierten Zahngrundes mit der zweiten Verlängerung zusammen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine durchgehende Verzahnung, die
durch den Trennsteg bzw. die Nut in eine erste und dritte bzw. eine zweite und vierte
Verzahnung räumlich getrennt wird.
[0014] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung fällt eine vierte Verlängerung
einer vierten Mantellinie des vierten Zahngrundes nicht mit der zweiten Verlängerung
zusammen. Somit kann die Anzahl der Zähne der ersten Verzahnung von der Anzahl der
Zähne der dritten Verzahnung bzw. die Anzahl der Zähne der zweiten Verzahnung von
der Anzahl der Zähne der vierten Verzahnung unterschiedlich sein. Auch kann die erste
Verzahnung und die dritte Verzahnung bzw. die zweite Verzahnung und die vierte Verzahnung
die gleiche Anzahl an Zähnen aufweisen, wobei jedoch die erste und die dritte Verzahnung
bzw. die zweite und die vierte Verzahnung in unterschiedlichen Winkeln zueinander
stehen können. Es können auch die eben genannten Winkel gleich sein, jedoch werden
dann die vierte Verlängerung und die zweite Verlängerung parallel zueinander ausgerichtet
sein.
[0015] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Trennsteg an einer dritten
Stirnfläche des Rotors ausgebildet und greift in eine zu dem Trennsteg komplementär
in dem Gegenrotor ausgebildete Nut und/oder Vertiefung. Eine der ersten Verzahnung
zugewandte Stirnfläche des Trennstegs ist kugelschalenförmig um den gemeinsamen Mittelpunkt
ausgebildet.
[0016] Durch die zueinander winklige Anordnung der ersten Drehachse des Rotors und der zweiten
Drehachse des Gegenrotors verändert sich über den Umfang betrachtet ein Abstand der
ersten Verzahnung von der zweiten Verzahnung. Aufgrund der unterschiedlichen Anzahl
der Zähne bewegen sich der Rotor und der Gegenrotor mit unterschiedlicher Drehzahl.
Wenn der Trennsteg konzentrisch zu der ersten Drehachse ausgebildet ist und mit dem
Rotor rotiert, taucht der Trennsteg bei einem geschlossenen Arbeitsraum tiefer in
die Nut des Gegenrotors ein als bei einem offenen Arbeitsraum. Dies ist bei der Gestaltung
der Nut in dem Gegenrotor zu berücksichtigen. Natürlich kann der Trennsteg auch im
Gegenrotor und dementsprechend die Nut im Rotor ausgebildet sein. Insbesondere wenn
der Trennsteg des wenigstens einen Rotors stirnseitig an einer Außenwandung des zugehörigen
Gegenrotors den Arbeitsraum begrenzt, kann dieser mit dem Trennsteg in Verbindung
stehende Bereich der Außenwandung als Vertiefung ausgebildet sein.
[0017] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind wenigstens zwei Rotoren
axial und radial spielfrei drehfest miteinander verbunden, derart, dass Drehachsen
der Rotoren mit der ersten Drehachse zusammenfallen. Die zugehörigen Gegenrotoren
sind axial und radial spielfrei drehfest miteinander verbunden, derart, dass Drehachsen
der Gegenrotoren mit der zweiten Drehachse zusammenfallen.
[0018] Hierdurch ist es möglich, eine Reihenschaltung von Arbeitsräumen zu erzeugen. Für
die einzelnen Stufen können die Rotoren sowie die Gegenrotoren gleich gestaltet sein,
wobei hier der Trennsteg jeweils an der dritten Stirnfläche der Rotoren angeordnet
ist, wobei durch die Trennstege die einzelnen Arbeitsräume voneinander fluiddicht
getrennt sind. Damit beispielsweise gleiche Rotoren für eine Reihenschaltung verwendet
werden kann, kann beispielsweise konzentrisch zur Drehachse an der dritten Stirnfläche
des Rotors eine Öffnung angebracht sein, in die ein an einer der dritten Stirnfläche
gegenüberliegenden vierten Stirnfläche des Rotors ausgeformter Zapfen greifen kann.
Die axiale und radiale Spielfreiheit sowohl der Rotoren als auch der Gegenrotoren
gewährleistet, dass bei einer Montage der einzelnen Rotoren mit den einzelnen Gegenrotoren
die Fluiddichtigkeit zwischen den einzelnen Arbeitsräumen bereits bei der Montage
erfolgen kann. Zum Ausgleich möglicher Fertigungstoleranzen und zur Erzeugung der
Fluiddichtigkeit kann ein Einschleifvorgang erforderlich sein.
[0019] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Rotor-Gegenrotor-Anordnung
der Drehkolbenmaschine in einem Elektromotor integriert.
[0020] Dies kann beispielsweise derart erfolgen, dass der Elektromotor sich in einem als
gerader Kreiszylinder geformten Gehäuse befindet, wobei mittig in dem Gehäuse die
Rotor-Gegenrotor-Anordnung angeordnet ist.
[0021] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die dritte Stirnseite des
Rotors der Rotor-Gegenrotor-Anordnung in einer fünften Stirnseite eines den Elektromotor
umgebenden Gehäuses gelagert. Eine der dritten Stirnseite des Rotors gegenüberliegende
vierte Stirnseite des Rotors der Rotor-Gegenrotor-Anordnung ist mit einem Außenläufer
des Elektromotors drehfest verbunden. Mittels des Außenläufers des Elektromotors werden
der Rotor und damit auch der Gegenrotor angetrieben. Die fünfte Stirnseite des Gehäuses
kann kugelförmig ausgebildet sein, um die der fünften Stirnseite zugewandten Arbeitsräume
der Rotor-Gegenrotor-Anordnung abzudichten. In vorteilhafter Weise wird demnach der
große Durchmesser der Verzahnung in Richtung der fünften Stirnseite und der kleine
Durchmesser der Verzahnung dem Außenläufer zugeordnet. Während des Betriebs wird aufgrund
der durch das zu verdichtende Medium auf die Rotor-Gegenrotor-Anordnung wirkenden
Kräfte der Rotor in Richtung der fünften Stirnseite gedrückt. Somit wirken auf den
Außenläufer des Elektromotors keine Axialkräfte. Die dann auf den Gegenrotor durch
das zu verdichtende Medium wirkenden Axialkräfte sind entgegengesetzt der Axialkraft,
die auf den Rotor wirkt. In der Regel wird diese auf den Gegenrotor wirkende Axialkraft
durch ein Axiallager aufgenommen.
[0022] In einem weiteren Ausgestaltungsbeispiel der Erfindung sind an der dritten und der
vierten Stirnfläche des Rotors Lagerzapfen in Form von geraden Kreiszylindern ausgebildet,
die konzentrisch zu der ersten Drehachse angeordnet sind.
[0023] Diese Lagerzapfen können auf einfache Weise durch Gleit- und/oder Wälzlager aufgenommen
werden, wobei sich diese Lager an einer Gehäuseinnenwandung des Gehäuses abstützen
können und entsprechend die an der Rotor-Gegenrotor-Anordnung angreifenden Kräfte
in das Gehäuse einleiten.
[0024] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Gegenrotor an seiner
Außenwandung wenigstens einen Lagersitz auf, der von einem Lager umgeben ist, welches
sich an einer Gehäuseinnenwandung des Gehäuses abstützt.
[0025] Durch die Anbringung von Lagersitzen an der Außenwandung des Gegenrotors ist es möglich,
den Gegenrotor auf seiner Länge auch mehrfach abzustützen. Eine mehrfache Abstützung
entlang der Außenwandung des Gegenrotors kann beispielsweise dazu dienen, um ein Ausbeulen
eines besonders dünnwandig ausgeführten Gegenrotors in Verbindung mit hohen Drücken
zu reduzieren. Hierbei dient das die Außenwandung umschließende Lager gleichzeitig
als Versteifung. In der Regel wird die Außenwandung zwei Lagersitze aufweisen, von
denen ein Lagersitz zur Aufnahme einer Festlagerung und der andere Lagersitz zur Aufnahme
einer Loslagerung dient. Insbesondere die Festlagerung kann auch zur Aufnahme von
Axialkräften ausgelegt sein, so dass hier auch ein kombiniertes Axial-Radial-Lager
verwendet werden kann.
[0026] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist die fünfte Stirnfläche als kugelförmige
Fläche um den gemeinsamen Mittelpunkt ausgebildet und eingerichtet, den wenigstens
einen ersten Arbeitsraum gegenüber einem Gehäuse abzudichten.
[0027] Auf diese Weise gelangt kein zu verdichtendes Fluid aus der Rotor-Gegenrotor-Anordnung
in den elektrischen Antrieb.
[0028] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Elektromotor als ein
bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet. Insbesondere bürstenlose Gleichstrommotoren
besitzen eine lange Lebensdauer, da auf sich abnutzende Bürsten verzichtet worden
ist. Auch findet kein Abrieb innerhalb des Elektromotors statt, der möglicherweise
zum einen in die die Rotor-Gegenrotor-Anordnung aufnehmenden Lager und zum anderen
in die als Dichtfläche gestaltete fünfte Stirnfläche gelangen könnte. Natürlich kann
der Elektromotor auch als ein Asynchronmotor mit Außenläufer ausgebildet sein.
[0029] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Drehkolbenmaschine anstatt
mit einer Rotor-Gegenrotor-Anordnung mit einer Rotor-Stator-Anordnung ausgeführt.
[0030] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Rotor und der Gegenrotor
einstückig ausgeführt.
[0031] Es wird angemerkt, dass Gedanken zu der Erfindung hierin im Zusammenhang mit einer
Drehkolbenmaschine mit einem Rotor und einem Gegenrotor beschrieben sind. Einem Fachmann
ist hierbei klar, dass die einzelnen beschriebenen Merkmale auf verschiedene Weise
miteinander kombiniert werden können, um so auch zu anderen Ausgestaltungen der Erfindung
zu gelangen.
[0032] Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend mit Bezug auf die beigefügten
Figuren beschrieben. Die Figuren sind lediglich schematisch und nicht maßstabsgetreu.
[0033] Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Figur 1
- zeigt eine Rotor-Gegenrotor-Anordnung nach dem Stand der Technik,
- Figur 2
- zeigt einen Längsschnitt der Rotor-Gegenrotor-Anordnung nach dem Stand der Technik
aus Figur 1,
- Figur 3
- zeigt eine erfindungsgemäße Rotor-Gegenrotor-Anordnung,
- Figur 4
- zeigt einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Rotor-Gegenrotor-Anordnung aus Figur
3,
- Figur 5
- zeigt eine Explosionszeichnung der erfindungsgemäßen Rotor-Gegenrotor-Anordnung,
- Figur 6
- zeigt einen Längsschnitt durch eine Rotor-Gegenrotor-Anordnung mit Trennsteg,
- Figur 7
- zeigt einen Längsschnitt durch eine Rotor-Gegenrotor-Anordnung mit zwei in Reihe geschalteten
Rotoren mit Gegenrotoren,
- Figur 8
- zeigt die Anordnung aus Figur 7 im Röntgenblick,
- Figur 9
- zeigt einen Längsschnitt eines Elektromotors mit einer integrierten Rotor-Gegenrotor-Anordnung,
- Figur 10
- zeigt eine stirnseitige Ansicht des Elektromotors, und
- Figur 11
- zeigt den Elektromotor in der Ansicht von Figur 10 im Röntgenblick.
Detaillierte Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
[0034] An dieser Stelle soll vorausgeschickt werden, dass gleiche Teile in den einzelnen
Figuren gleiche Bezugszeichen aufweisen.
[0035] Figur 1 zeigt eine Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung nach dem Stand der Technik. Hierbei
weist der Rotor 2 eine erste Stirnfläche 6 mit einer ersten Verzahnung 8 auf, wobei
die erste Verzahnung 8 aus einem ersten Zahn 10 und einer ersten Zahnlücke 12 gebildet
ist. Der Gegenrotor 4 weist eine zweite Stirnfläche 16 mit einer zweiten Verzahnung
18 auf, wobei die zweite Verzahnung 18 aus einem zweiten Zahn 20 und einer zweiten
Zahnlücke 22 mit einem insbesondere in Figur 2 sichtbaren zweiten Zahngrund 24. Hierbei
werden durch Kämmen der ersten Zähne 10 der ersten Verzahnung 8 und der zweiten Zähne
20 der zweiten Verzahnung 18 erste Arbeitsräume 28 ausgebildet, wobei durch die ersten
Arbeitsräume 28 gebildete Volumina durch das Kämmen der Zähne 10, 20 verändert werden.
Der Rotor 2 rotiert um eine erste Drehachse I und der Gegenrotor 4 rotiert um eine
zweite Drehachse II. Die erste Drehachse I und die zweite Drehachse II schließen einen
ersten Winkel ϕ ein, der ungleich 0° ist. Weiterhin ist eine sich ergebende größte
Öffnung des Arbeitsraumes als ein sich entlang einer ersten Außenkontur 34 der Rotor
2- Gegenrotor 4-Anordnung erstreckender fetter Strich dargestellt.
[0036] Figur 2 zeigt eine Längsschnittdarstellung der Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung aus
Figur 1 nach dem Stand der Technik. Ergänzend zu der Darstellung in Figur 1 ist ersichtlich,
dass sich die erste Drehachse I und die zweite Drehachse II in einem gemeinsamen Mittelpunkt
M schneiden. An der Stirnfläche 16 des Gegenrotors 4 ist eine Kugelkappe 30 angeformt.
Eine zweite Außenkontur 36 der Kugelkappe 30 besitzt einen ersten Durchmesser d, der
durch den gemeinsamen Mittelpunkt M verläuft. An dem Rotor 2 ist konzentrisch zu dessen
erster Drehachse I eine zu der zweiten Außenkontur 36 komplementär ausgebildete Stützfläche
32 ausgebildet. Die Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung bildet die erste Außenkontur 34
in Form eines Halbkugelstumpfes. Diese erste Außenkontur 34 besitzt einen zweiten
Durchmesser D, der ebenfalls durch den gemeinsamen Mittelpunkt M verläuft. Eine Zahnlänge
L1 der ersten 8 bzw. zweiten Verzahnung 18 wird begrenzt durch die erste 34 und die
zweite Außenkontur 36. Eine zweite Verlängerung 26 einer zweiten Mantellinie, die
im zweiten Zahngrund 24 und ebenfalls durch den gemeinsamen Mittelpunkt M verläuft,
schließt mit der zweiten Drehachse II des Gegenrotors 4 einen zweiten Winkel β ein,
wobei der Winkel β nach dem Stand der Technik etwa 80° beträgt.
[0037] Figur 3 zeigt die Komponenten der Figur 1, wobei der zweite Winkel β, wie dies insbesondere
in Figur 4 ersichtlich ist, auf 22,5° reduziert ist. Deutlich sichtbar ist, dass der
Rotor 2 und der Gegenrotor 4 bei gleichem Volumen des ersten Arbeitsraumes 28 gegenüber
der Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung gemäß dem Stand der Technik langgestreckter ausgebildet
ist. Zudem ist eine Ausformung einer Außenwandung 44 des Gegenrotors 4 als Kegelstumpf
möglich. Der Rotor 2 kann somit von dem Gegenrotor 4 zumindest in weiten Bereichen
umschlossen werden. Durch die Veränderung des zweiten Winkels β auf 22,5 ergibt sich,
wie insbesondere in Figur 4 ersichtlich, eine gegenüber der ersten Zahnlänge L1 verlängerte
zweite Zahnlänge L2. Zudem ist die Kugelkappe 30 des Gegenrotors 4 sowie die mit der
Kugelkappe 30 korrespondierende Stützfläche 32 erheblich flacher ausgestaltet, wie
an der zweiten Außenkontur 36 sichtbar ist. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass
der gemeinsame Mittelpunkt M sich nunmehr außerhalb der Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung
befindet. Weiterhin ersichtlich ist, dass eine sich im Bereich der ersten Außenkontur
34 ergebende größte Öffnung 14 des ersten Arbeitsraumes 28, in den Figuren 1 und 3
fett dargestellt, sich gegenüber dem in Figur 1 dargestellten Stand der Technik stark
verkleinert hat.
[0038] Figur 5 zeigt eine Explosionszeichnung der erfindungsgemäßen Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung.
Hierbei ist an einer dritten Stirnfläche 38 konzentrisch zu der ersten Drehachse I
ein Lagerzapfen 40 angeformt. An einer der dritten Stirnfläche 38 gegenüberliegenden
vierten Stirnfläche 42 ist ebenfalls konzentrisch zu der ersten Drehachse I ein weiterer
Lagerzapfen 40 angeformt. An der Außenwandung 44 des Gegenrotors 4 sind zwei Lagersitze
46 zur Aufnahme von hier nicht dargestellten Lagern ausbildet. Durch die Änderung
des zweiten Winkels β auf 22,5° haben der Rotor 2 und der Gegenrotor 4 ihre geometrische
Form dahingehen verändert, als dass sowohl der Rotor 2 als auch der Gegenrotor 4 die
Form eines Kegelstumpfes angenommen haben. Hierbei sind die erste 6 und die zweite
Stirnfläche 16 mit ihren jeweiligen Verzahnungen 8, 18 von einer ursprünglich stirnseitigen
Anordnung zu einer nunmehr umfänglichen Anordnung verändert. Die erste Stirnfläche
6 bildet nunmehr eine äußere Mantelfläche des kegelstumpfförmig gestalteten Rotors
2 und die zweite Stirnfläche 16 bildet eine innere Mantelfläche des hohlkegelstumpfförmig
gestalteten Gegenrotors 4. Für die weitere Beschreibung werden die äußere und die
innere Mantelfläche nach wie vor als Stirnfläche 6, 16 bezeichnet.
[0039] Figur 6 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung
mit einem Trennsteg 48. Dieser Trennsteg 48 trennt räumlich eine sich an die erste
Verzahnung 8 anschließende dritte Verzahnung 52, die durch einen dritten Zahn 54 und
eine dritte Zahnlücke 56 gebildet ist. Der Trennsteg 48 ist kugelschalenförmig ausgebildet
und mit dem Rotor 2 unlösbar verbunden. Am Trennsteg 48 ist eine der dritten Verzahnung
52 zugewandte kugelförmige Stirnfläche 49 ausgebildet, wobei die kugelförmige Stirnfläche
49 einen durch den gemeinsamen Mittelpunkt M verlaufenden Durchmesser aufweist. Der
Trennsteg 48 taucht in eine komplementär in dem Gegenrotor 4 ausgebildete Nut 50 ein.
Diese Nut 50 trennt räumlich die zweite Verzahnung 18 von der sich an diese zweite
Verzahnung 18 anschließenden vierten Verzahnung 58, wobei die vierte Verzahnung 58
aus wenigstens einem vierten Zahn 60 und wenigstens einer vierten Zahnlücke 62 gebildet
ist. Weiterhin trennt der Trennsteg 48 im Zusammenspiel mit der Nut 50 den durch wenigstens
einen ersten Arbeitsraum 28 von einem zweiten Arbeitsraum 66, der durch Kämmen der
zweiten Zähne 54 und der vierten Zähne 60 gebildet ist, räumlich und fluiddicht. In
dem vorliegenden Beispiel sind der Rotor 2 sowie der Gegenrotor 4 einstückig und rotationssymmetrisch
ausgeführt. Auch ist die Anzahl der ersten Zähne 10 und die Anzahl der dritten Zähne
54 sowie die Anzahl der zweiten Zähne 20 und die Anzahl der vierten Zähne 60 gleich.
Die Anzahl der ersten Zähne 10 bzw. der dritten Zähne 54 ist um einen Zahn geringer
als die Anzahl der zweiten Zähne 20 bzw. der vierten Zähne 60. Ein zu verdichtendes
Fluid wird in dieser Anordnung zuerst dem wenigstens einen ersten Arbeitsraum 28 zugeführt,
um es vorzuverdichten. Anschließend wird das vorverdichtete Fluid dem wenigstens einen
zweiten Arbeitsraum 66 zugeführt, um es auf seinen Enddruck zu verdichten. Somit erfolgt
eine mehrstufige Verdichtung. Auch kann ein zu verdichtendes Fluid in einen ersten
und einen zweiten Volumenstrom aufgespalten werden, wobei der erste Volumenstrom dem
wenigstens einen ersten Arbeitsraum 28 und der zweite Volumenstrom dem wenigstens
einen zweiten Arbeitsraum 66 zum Verdichten zugeführt wird. Hierbei handelt es sich
um eine mehrflutige Anwendung.
[0040] Figur 7 zeigt einen Längsschnitt durch eine Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung mit zwei
in Reihe geschalteten Rotoren 2 mit zugehörigen Gegenrotoren 4. Die in Figur 7 dargestellten
Rotoren 2 unterscheiden sich von dem in Figur 5 dargestellten Rotor 2 dadurch, dass
der an der dritten Stirnfläche 38 angeformte Lagerzapfen 40 in der hier vorliegenden
Figur durch eine Lagerbohrung 72 ersetzt worden ist. Hierdurch lassen sich entlang
der ersten Drehachse I nunmehr mehrere Rotoren 2 axial und radial spielfrei drehfest
miteinander verbinden, indem der an der vierten Stirnfläche 42 angeformte Lagerzapfen
40 in die hierfür vorgesehene Bohrung 72 eingreift. Um die sich bildenden ersten Arbeitsräume
28 stirnseitig zu begrenzen, ist der aus Figur 6 bereits bekannte Trennsteg 48 einstückig
und konzentrisch bezüglich der ersten Drehachse I an der dritten Stirnfläche 38 angeformt,
derart, dass die kugelförmige Stirnfläche 49 des Trennstegs 48 der ersten Verzahnung
8 zugewandt ist. Weiterhin ist die Außenwandung 44 des Gegenrotors 4 an einer dem
Trennsteg 48 zugewandten Stirnseite 69 mit einer zu der kugelförmigen Stirnfläche
49 komplementär ausgestalteten Vertiefung 68 ausgestattet, die in Verbindung mit der
Stirnfläche 49 des Trennstegs 48 fluiddicht gestaltet ist. Es kann auch auf die Vertiefung
68 verzichtet werden, so dass die Stirnseite 69 des Gegenrotors 4 zu der kugelförmigen
Stirnfläche 49 des Trennstegs 48 komplementär ausgebildet ist und in Verbindung mit
dem Trennsteg 48 den wenigstens einen ersten Arbeitsraum 28 fluiddicht begrenzt. Auch
die zugehörigen Gegenrotoren 4 sind axial und radial spielfrei drehfest miteinander
verbunden. Die in Figur 7 dargestellte zweistufige Reihenschaltung kann selbstverständlich
mittels weiterer Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnungen erweitert werden. Derartige Rotor
2-Gegenrotor 4-Anordnungen können dann mehrstufig und/oder mehrflutig betrieben werden.
[0041] Figur 8 zeigt die Anordnung aus Figur 7 im Röntgenblick. Hierbei ist insbesondere
ersichtlich, dass die Reihenschaltung aus identischen Rotoren 2 mit den zugehörigen
Gegenrotoren 4 aufgebaut ist.
[0042] Figur 9 zeigt die in Figur 5 dargestellte Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung in einem
Elektromotor 70 integriert. Natürlich kann auch eine Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung
beispielsweise gemäß Figur 7 verwendet werden. Der an der dritten Stirnfläche 38 ausgeformte
Lagerzapfen 40 ist in einem Radiallager 88 aufgenommen, welcher sich in einem Dom
86 befindet, wobei der Dom 86 mit dem Gehäuse 73 einstückig ausgebildet ist. Der an
der vierten Stirnfläche 42 angeformte Lagerzapfen 40 wird in einem kombinierten Axial-Radiallager
76 aufgenommen. Hierbei wird der Lagerzapfen 40 radial aufgenommen und der Gegenrotor
4 stützt sich mit seiner an der Außenwandung 44 angeformten sechste Stützfläche 45
axial an diesem Lager 76 ab. Die beiden Lagersitze 46 werden je von einem Radiallager
74 aufgenommen, wobei sich die beiden Radiallager 74 an einer Gehäuseinnenwandung
78 des Gehäuses 73 abstützen. Somit werden sämtliche von dem zu verdichtenden Fluid
auf die Rotor 2-Gegenrotor 4-Anordnung ausgehenden Axial- und Radialkräfte in das
Gehäuse 73 eingeleitet und von diesem aufgenommen. Weiterhin ersichtlich ist, dass
die der dritten Stirnfläche 38 gegenüberliegende vierte Stirnfläche 42 des Rotors
2 als die Stützfläche 32 ausgebildet ist, welche an der Kugelkappe 30 des Gegenrotors
4 anliegt oder vorbestimmt beabstandet ist. Weiterhin weist der Elektromotor einen
Außenläufer 84 auf, der drehfest mit dem an der vierten Stirnfläche 42 ausgeformten
Lagerzapfen 40 verbunden ist. Da das im Wesentlichen als ein an einer Stirnseite verschlossener
Hohlzylinder ausgeformte Gehäuse 73 an seiner einem Deckel 79 zugewandten Stirnseite
gut zugänglich ist, können von dieser Seite alle Komponenten montiert werden. Anschließend
wird das Gehäuse 73 stirnseitig mittels des Deckels 79 verschlossen. Insbesondere
kann das Gehäuse 73 einstückig ausgeformt sein.
[0043] Wie in Figur 10 ersichtlich ist, befinden sich in der Nähe des Doms 86 eine Einströmöffnung
90 sowie eine Ausströmöffnung 92. Diese Öffnungen 90, 92 sind in der Figur 9 aufgrund
des dort gewählten Längsschnitts nicht ersichtlich. Durch die Einströmöffnung 90 strömt
ein zu verdichtendes Fluid in sich öffnende Arbeitsräume 28 der Rotor 2-Gegenrotor
4-Anordnung der Figur 9 ein, um durch einen Rotationsvorgang des Rotors 2 um die erste
Drehachse I und des Gegenrotors 4 um die zweite Drehachse II durch sich schließende
Arbeitsräume 28 verdichtet zu werden und den Elektromotor, respektive die Drehkolbenmaschine,
über die Ausströmöffnung 92 zu verlassen. Während des Verdichtungsvorganges übt das
Fluid sowohl auf den Rotor 2 als auch auf den Gegenrotor 4 eine Kraft aus. Der auf
den Rotor 2 wirkende axiale Kraftanteil drückt den Rotor 2 in Richtung einer kugelförmig
und komplementär zu der ersten kugelförmigen Außenkontur 34 der Rotor 2-Gegenrotor
4-Anordnung ausgebildeten fünften Stirnseite 80 des Gehäuses 73. Auch ein Durchmesser
der kugelförmigen fünften Stirnfläche 80 verläuft durch den gemeinsamen Mittelpunkt
M. Eine der fünften Stirnseite 80 zugewandte siebte Stirnfläche 82 des Gegenrotors
4 sowie die dritte Stirnfläche 38 des Rotors 2 dichten gemeinsam den Arbeitsraum 28
gegenüber einem Gehäuseinnenraum 98 ab. Der auf den Gegenrotor 4 wirkende axiale Kraftanteil
des zu verdichtenden Fluids drückt den Gegenrotor 4 in Richtung des Axial-Radiallagers
76, der diesen Axialkraftanteil aufnimmt. Ein auf den Gegenrotor 4 wirkender radialer
Kraftanteil wird in die beiden Radiallager 74 und von dort in das Gehäuse 73 eingeleitet.
Die beiden Radiallager 74 können als eine Fest- Los-Lagerung ausgestaltet sein.
[0044] Figur 11 zeigt den Elektromotor 70 aus der Figur 9 mit der integrierten Rotor 2-Gegenrotor
4-Anordnung als 3D-Darstellung im Röntgenblick. Hierbei ist ersichtlich, dass die
Einströmöffnung 90 in einer Eintrittssteueröffnung 94 und die Ausströmöffnung 92 in
einer Austrittssteueröffnung 96 münden, wobei die Einströmöffnung 90, die Ausströmöffnung
92, die Eintrittssteueröffnung 94 und die Austrittssteueröffnung 96 als strich-doppelpunktierte
Linie dargestellt ist.
1. Drehkolbenmaschine, die als Pumpe, Verdichter oder Motor arbeitet,
- mit einem Rotor (2) und einem Gegenrotor (4), wobei der Gegenrotor (4) dem Rotor
(2) gegenüberliegend angeordnet ist,
- wobei der Rotor (2) eine erste Stirnfläche (6) mit einer ersten Verzahnung (8) aufweist
und wobei der Gegenrotor (4) eine zweite Stirnfläche (16) mit einer zweiten Verzahnung
(18) aufweist
- wobei die erste Verzahnung (8) aus wenigstens einem ersten Zahn (10) und einer ersten
Zahnlücke (12) gebildet ist und wobei die zweite Verzahnung (18) aus zumindest einem
zweiten Zahn (20) und einer zweiten Zahnlücke (22) mit einem zweiten Zahngrund (24)
gebildet ist,
- wobei die Verzahnungen (8, 18) miteinander derart in Eingriff stehen, dass durch
Kämmen der ersten Zähne (10) der ersten Verzahnung (8) und der zweiten Zähne (20)
der zweiten Verzahnung (18) erste Arbeitsräume (28) ausgebildet werden, wobei durch
die ersten Arbeitsräume (28) gebildete Volumina durch das Kämmen der Zähne (10, 20)
verändert werden,
- wobei der Rotor (2) eine erste Drehachse (I) aufweist, wobei der Gegenrotor (4)
eine zweite Drehachse (II) aufweist, wobei die erste Drehachse (I) und die zweite
Drehachse (II) einen ersten Winkel (ϕ) einschließen, der ungleich 0° ist,
- wobei eine zweite Verlängerung (26) einer zweiten Mantellinie des zweiten Zahngrundes
(24), die erste Drehachse (I) und die zweite Drehachse (II) sich in einem gemeinsamen
Mittelpunkt (M) schneiden,
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein zwischen der zweiten Verlängerung (26) und der zweiten Drehachse (II) eingeschlossener
zweiter Winkel (β) kleiner als 45° ist.
2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die erste Verzahnung (8) eine dritte Verzahnung (52) und an die zweite Verzahnung
(18) eine vierte Verzahnung (58) anschließt, wobei die dritte Verzahnung (52) aus
wenigstens einem dritten Zahn (54) und einer dritten Zahnlücke (56) gebildet ist und
wobei die vierte Verzahnung (58) aus zumindest einem vierten Zahn (60) und einer vierten
Zahnlücke (62) mit einem vierten Zahngrund gebildet ist, wobei die dritte (52) und
die vierte Verzahnung (58) miteinander derart in Eingriff stehen, dass durch Kämmen
der dritten (54) und der vierten Zähne (60) zweite Arbeitsräume (66) ausgebildet werden,
wobei durch die zweiten Arbeitsräume (66) gebildete Volumina durch das Kämmen der
Zähne (54, 60) verändert werden, wobei die erste Verzahnung (8) von der dritten Verzahnung
(52) und die zweite Verzahnung (18) von der vierten Verzahnung (58) durch einen Trennsteg
(48) räumlich getrennt ist.
3. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennsteg (48) an einer dritten Stirnfläche (38) des Rotors (2) ausgebildet ist
und in eine zu dem Trennsteg (48) komplementär in dem Gegenrotor (4) ausgebildete
Nut (50) und/oder Vertiefung (68) greift, wobei eine der ersten Verzahnung (8) zugewandte
Stirnfläche (49) des Trennstegs (48) kugelschalenförmig um den gemeinsamen Mittelpunkt
(M) ausgebildet ist.
4. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Rotoren (2) axial und radial spielfrei drehfest miteinander verbunden
sind, derart, dass Drehachsen der Rotoren (2) mit der ersten Drehachse (I) zusammenfallen
und dass die zugehörigen Gegenrotoren (4) axial und radial spielfrei drehfest miteinander
verbunden sind, derart, dass Drehachsen der Gegenrotoren mit der zweiten Drehachse
(II) zusammenfallen.
5. Drehkolbenmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rotor (2)-Gegenrotor (4)-Anordnung in einem Elektromotor (70) integriert ist.
6. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Stirnseite (38) des Rotors (2) der Rotor (2)-Gegenrotor (4)-Anordnung
in einer fünften Stirnseite (80) eines den Elektromotor (70) umgebenden Gehäuses (73)
gelagert ist und dass eine der dritten Stirnseite (38) des Rotors (2) gegenüberliegende
vierte Stirnseite (42) des Rotors (2) der Rotor (2)-Gegenrotor (4)-Anordnung mit einem
Außenläufer (84) des Elektromotors (70) drehfest verbunden ist.
7. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der dritten (38) und der vierten Stirnfläche (42) des Rotors (2) Lagerzapfen (40)
in Form von geraden Kreiszylindern ausgebildet sind, die konzentrisch zu der ersten
Drehachse (I) angeordnet sind.
8. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenrotor (4) an seiner Außenwandung (44) wenigstens einen Lagersitz (46) aufweist,
der von einem Lager (74) umgeben ist, welches sich an einer Gehäuseinnenwandung (78)
eines Gehäuses (73) abstützt.
9. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die fünfte Stirnseite (80) als kugelförmige Fläche um den gemeinsamen Mittelpunkt
(M) ausgebildet ist und eingerichtet ist, den wenigstens einen ersten Arbeitsraum
(28) gegenüber dem Gehäuse (73) abzudichten.
10. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (70) ein bürstenloser Gleichstrommotor ist.
1. Rotary piston machine which operates as a pump, compressor or motor,
- with a rotor (2) and a counter-rotor (4), the counter-rotor (4) being arranged opposite
the rotor (2),
- the rotor (2) having a first end face (6) with a first toothing (8), and the counter-rotor
(4) having a second end face (16) with a second toothing (18),
- the first toothing (8) being formed from at least one first tooth (10) and one first
tooth space (12), and the second toothing (18) being formed from at least one second
tooth (20) and one second tooth space (22) with a second tooth bottom (24),
- the toothings (8, 18) being in engagement with one another in such a way that, as
a result of the meshing of the first teeth (10) of the first toothing (8) and of the
second teeth (20) of the second toothing (18), first working spaces (28) are formed,
volumes formed by the first working spaces (28) being varied as a result of the meshing
of the teeth (10, 20),
- the rotor (2) having a first axis of rotation (I), the counter-rotor (4) having
a second axis of rotation (II), the first axis of rotation (I) and the second axis
of rotation (II) forming a first angle (ϕ) which is unequal to 0°,
- a second prolongation (26) of a second generatrix of the second tooth bottom (24),
the first axis of rotation (I) and the second axis of rotation (II) intersecting at
a common centre point (M),
characterized in that
- a second angle (β) formed between the second prolongation (26) and the second axis
of rotation (II) is smaller than 45°.
2. Rotary piston machine according to Claim 1, characterized in that a third toothing (52) adjoins the first toothing (8) and a fourth toothing (58) adjoins
the second toothing (18), the third toothing (52) being formed from at least one third
tooth (54) and one third tooth space (56), and the fourth toothing (58) being formed
from at least one fourth tooth (60) and one fourth tooth space (62) with a fourth
tooth bottom, the third (52) and the fourth (58) toothing being in engagement with
one another in such a way that, as a result of the meshing of the third (54) and of
the fourth (60) teeth, second working spaces (66) are formed, volumes formed by the
second working spaces (66) being varied as a result of the meshing of the teeth (54,
60), the first toothing (8) being spatially separated from the third toothing (52)
and the second toothing (18) from the fourth toothing (58) by means of a separating
web (48).
3. Rotary piston machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the separating web (48) is formed on a third end face (38) of the rotor (2) and engages
into a groove (50) and/or depression (68) formed in the counter-rotor (4) complementarily
to the separating web (48), an end face (49), facing the first toothing (8), on the
separating web (48) being designed in the form of a spherical shell about the common
centre point (M).
4. Rotary piston machine according to Claim 3, characterized in that at least two rotors (2) are connected fixedly in terms of rotation to one another
in an axially and radially play-free manner, in such a way that axes of rotation of
the rotors (2) coincide with the first axis of rotation (I), and in that the associated counter-rotors (4) are connected fixedly in terms of rotation to one
another in an axially and radially play-free manner, in such a way that axes of rotation
of the counter-rotors coincide with the second axis of rotation (II).
5. Rotary piston machine according to one of the preceding claims, characterized in that a rotor (2)-counter-rotor (4) arrangement is integrated in an electric motor (70).
6. Rotary piston machine according to Claim 5, characterized in that the third end face (38) of the rotor (2) of the rotor (2)-counter-rotor (4) arrangement
is mounted in a fifth end face (80) of a housing (73) surrounding the electric motor
(70), and in that a fourth end face (42) of the rotor (2), opposite the third end face (38) of the
rotor (2), of the rotor (2)-counter-rotor (4) arrangement is connected fixedly in
terms of rotation to an external rotor (84) of the electric motor (70).
7. Rotary piston machine according to Claim 6, characterized in that bearing journals (40) in the form of straight circular cylinders, which are arranged
concentrically to the first axis of rotation (I), are formed on the third (38) and
the fourth (42) end face of the rotor (2).
8. Rotary piston machine according to Claim 6 or 7, characterized in that the counter-rotor (4) has on its outer wall (44) at least one bearing seat (46) which
is surrounded by a bearing (74) which is supported on a housing inner wall (78) of
a housing (73).
9. Rotary piston machine according to Claims 6 to 8, characterized in that the fifth end face (80) is designed as a spherical surface about the common centre
point (M) and is set up to seal off the at least one first working space (28) with
respect to the housing (73).
10. Rotary piston machine according to Claims 6 to 9, characterized in that the electric motor (70) is a brushless-direct-current motor.
1. Machine à piston rotatif, qui fonctionne en tant que pompe, compresseur ou moteur,
- comprenant un rotor (2) et un rotor conjugué (4), le rotor conjugué (4) étant disposé
en regard du rotor (2),
- le rotor (2) comprenant une première surface frontale (6) pourvue d'une première
denture (8) et le rotor conjugué (4) comprenant une deuxième surface frontale (16)
pourvue d'une deuxième denture (18),
- la première denture (8) étant formée à partir d'au moins une première dent (10)
et d'un premier entredent (12) et la deuxième denture (18) étant formée à partir d'au
moins une deuxième dent (20) et d'un deuxième entredent (22) présentant un deuxième
fond de dent (24),
- les dentures (8, 18) étant en prise l'une avec l'autre de telle sorte que, par engrènement
des premières dents (10) de la première denture (8) et des deuxièmes dents (20) de
la deuxième denture (18), des premiers espaces de travail (28) soient formés, des
volumes formés par les premiers espaces de travail (28) étant modifiés par l'engrènement
des dents (10, 20),
- le rotor (2) présentant un premier axe de rotation (I), le rotor conjugué (4) présentant
un deuxième axe de rotation (II), le premier axe de rotation (I) et le deuxième axe
de rotation (II) formant un premier angle (ϕ) qui est différent de 0°,
- un deuxième prolongement (26) d'une deuxième ligne d'enveloppe du deuxième fond
de dent (24), le premier axe de rotation (I) et le deuxième axe de rotation (II) se
coupant en un centre commun (M),
caractérisée en ce que
- un deuxième angle (β) formé entre le deuxième prolongement (26) et le deuxième axe
de rotation (II) est inférieur à 45°.
2. Machine à piston rotatif selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une troisième denture (52) se raccorde à la première denture (8) et une quatrième
denture (58) se raccorde à la deuxième denture (18), la troisième denture (52) étant
formée à partir d'au moins une troisième dent (54) et d'un troisième entredent (56)
et la quatrième denture (58) étant formée à partir d'au moins une quatrième dent (60)
et d'un quatrième entredent (62) présentant un quatrième fond de dent, la troisième
(52) et la quatrième denture (58) étant en prise l'une avec l'autre de telle sorte
que, par engrènement des troisièmes (54) et des quatrièmes dents (60), des deuxièmes
espaces de travail (66) soient formés, des volumes formés par les deuxièmes espaces
de travail (66) étant modifiés par l'engrènement des dents (54, 60), la première denture
(8) étant séparée spatialement de la troisième denture (52) et la deuxième denture
(18) étant séparée spatialement de la quatrième denture (58) par une nervure de séparation
(48).
3. Machine à piston rotatif selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la nervure de séparation (48) est réalisée sur une troisième surface frontale (38)
du rotor (2) et vient en prise dans une rainure (50) et/ou un évidement (68) réalisé
(e) dans le rotor conjugué (4) de manière complémentaire à la nervure de séparation
(48), une surface frontale (49), tournée vers la première denture (8), de la nervure
de séparation (48) étant réalisée en forme de coque sphérique autour du centre commun
(M).
4. Machine à piston rotatif selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'au moins deux rotors (2) sont reliés l'un à l'autre de manière solidaire en rotation
axialement et radialement sans jeu, de telle sorte que des axes de rotation des rotors
(2) coïncident avec le premier axe de rotation (I) et en ce que les rotors conjugués associés (4) sont reliés l'un à l'autre de manière solidaire
en rotation axialement et radialement sans jeu, de telle sorte que des axes de rotation
des rotors conjugués coïncident avec le deuxième axe de rotation (II).
5. Machine à piston rotatif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un agencement rotor (2)-rotor conjugué (4) est intégré dans un moteur électrique (70).
6. Machine à piston rotatif selon la revendication 5, caractérisée en ce que le troisième côté frontal (38) du rotor (2) de l'agencement rotor (2)-rotor conjugué
(4) est monté dans un cinquième côté frontal (80) d'un boîtier (73) entourant le moteur
électrique (70) et en ce qu'un quatrième côté frontal (42), opposé au troisième côté frontal (38) du rotor (2),
du rotor (2) de l'agencement rotor (2)-rotor conjugué (4) est relié de manière solidaire
en rotation à un induit extérieur (84) du moteur électrique (70).
7. Machine à piston rotatif selon la revendication 6, caractérisée en ce que des tourillons de palier (40) sont réalisés sous la forme de cylindres circulaires
droits sur la troisième (38) et la quatrième surface frontale (42) du rotor (2), lesquels
tourillons de palier sont disposés de manière concentrique au premier axe de rotation
(I).
8. Machine à piston rotatif selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le rotor conjugué (4) comprend au moins un siège de palier (46) sur sa paroi extérieure
(44), lequel siège de palier est entouré par un palier (74), lequel s'appuie contre
une paroi intérieure de boîtier (78) d'un boîtier (73).
9. Machine à piston rotatif selon les revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le cinquième côté frontal (80) est réalisé sous forme de surface sphérique autour
du centre commun (M) et est configuré pour rendre étanche l'au moins un premier espace
de travail (28) par rapport au boîtier (73).
10. Machine à piston rotatif selon les revendications 6 à 9, caractérisée en ce que le moteur électrique (70) est un moteur à courant continu sans balais.