[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdeckung für eine Zylinder-Anordnung gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1, das heißt eine Abdeckung für eine Zylinder-Anordnung
mit mindestens einem Zylinder, wobei die Abdeckung dazu geeignet ist, eine Zylinderöffnung
des Zylinders abdichtend abzudecken, und wobei mindestens eine Sensoreinheit zum Erfassen
einer Messgröße innerhalb des Zylinders zumindest teilweise in die Abdeckung integriert
ist, wobei die Sensoreinheit eine Spule aufweist, die in der Abdeckung aufgenommen
ist. Die vorliegende Erfindung betrifft weiter eine Zylinder-Anordnung mit einer entsprechenden
Abdeckung sowie ein automatisches Getriebe mit einer derartigen Zylinder-Anordnung.
[0002] Einer solche Abdeckung ist beispielsweise aus der
DE 10 2006 048 742 A1 bekannt.
Zylinder-Anordnungen finden häufig Verwendung im Bereich pneumatischer oder hydraulischer
Systeme. Dabei werden Zylinder-Anordnungen insbesondere im Bereich der Kraftfahrzeugtechnologie
in sehr großen Stückzahlen produziert. Um die Herstellungskosten niedrig zu halten,
ist es daher wünschenswert, Komponenten einer Zylinder-Anordnung derart herzustellen,
dass sie besonders einfach und schnell montiert werden können, um Herstellungszeiten
und Herstellungskosten insbesondere für große Serien senken. Allerdings treten bei
der Herstellung von pneumatischen oder hydraulischen Komponenten Fertigungstoleranzen
auf, die bei der Montage berücksichtigt werden müssen.
[0003] Aus der
DE 10 2005 029 494 B4 ist beispielsweise eine Kolben-Zylinder-Anordnung bekannt, bei der ein Kolbenkopf
derart ausgebildet ist, dass ein zusätzliches Geberelement für einen Wegsensor entfallen
kann, wodurch ein sonst damit verbundener Montageschritt entfällt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht montierbare Abdeckung für eine
Zylinder-Anordnung bereitzustellen, die es erlaubt, Fertigungstoleranzen auszugleichen.
Außerdem soll eine Zylinder-Anordnung mit einer derartigen Abdeckung bereitgestellt
werden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0007] Im Rahmen dieser Beschreibung kann eine Zylinder-Anordnung einen oder mehrere Zylinder
aufweisen. Ein Zylinder kann ein Fluid enthalten. Üblicherweise ist ein Zylinder Teil
eines hydraulischen oder pneumatischen Systems. Innerhalb eines Zylinders kann ein
Kolben aufgenommen sein, der innerhalb des Zylinders bewegbar sein kann, beispielsweise
über eine mit ihm verbundene Kolbenstange. Ein Zylinder kann eine Bewandung in der
Form von begrenzenden Wänden umfassen und zumindest auf einer Seite eine Zylinderöffnung
aufweisen. Zweckmäßigerweise kann die Zylinderöffnung durch eine separat von der Bewandung
ausgebildete Abdeckung oder einen Deckel verschlossen werden. Somit kann im Betrieb
verhindert werden, dass ein Fluid aus dem Zylinder austritt oder eindringt. Ein Fluid
kann eine Flüssigkeit oder ein Gas sein, beispielsweise Pneumatiköl oder Druckluft.
Die Abdeckung kann eine Dichtung aufweisen und derart ausgelegt sein, dass im montierten
Zustand die Dichtung im Innenbereich des Zylinders angeordnet ist, um von innen an
die Bewandung des Zylinders dichtend anzugrenzen. Es ist allerdings auch vorstellbar,
dass die Dichtung im Außenbereich des Zylinders vorgesehen ist und die Zylinderöffnung
beispielsweise radial umgibt. Es ist zweckmäßig, wenn die Bewandung eines Zylinders
im Wesentlichen einstückig ausgebildet ist. Die Abdeckung kann separat von der Bewandung
oder dem Zylinder ausgebildet sein. Insbesondere können sich die Herstellungsmaterialien
von Zylinder oder Zylinderbewandung und Abdeckung unterscheiden. Beispielsweise kann
der Zylinder oder seine Bewandung aus einem metallischen Material hergestellt sein,
wie etwa Aluminium. Die Abdeckung kann aus einem Kunststoff, insbesondere einem duroplastischen
oder thermoplastischen Kunststoff hergestellt sein. Es kann eine Verdrehsicherung
zwischen Abdeckung und Zylinder vorgesehen sein, welche verhindert, dass die Abdeckung
sich in einem montierten Zustand und/oder in einem nicht befestigten Zustand gegenüber
dem Zylinder verdrehen kann. Innerhalb des Zylinders kann durch die Bewandung ein
Innenbereich definiert sein, der auch als Innenraum oder eine Innenseite des Zylinders
bezeichnet werden kann. Der Innenbereich kann durch die Zylinderöffnung zugänglich
sein oder in einem montierten Zustand durch die Abdeckung begrenzt sein. Ist in diesem
Innenraum ein Kolben aufgenommen, kann der Innenbereich bezüglich einer Abdeckung
als kolbenseitig bezeichnet werden. Entsprechend kann ein Außenbereich oder eine Außenseite
des Zylinders außerhalb des definierten Innenbereichs liegen. Insbesondere kann ein
Bereich als außenseitig angesehen werden, der bezüglich der Abdeckung dem Innenbereich
oder dem Kolben des Zylinders gegenüberliegt. Es ist zweckmäßig, wenn die Abdeckung
oder eine Dichtung der Abdeckung den Innenbereich des Zylinders gegen den Außenbereich
abdichtet. Eine Dichtung kann beispielsweise als O-Ring ausgebildet sein. Eine Zylinder-Anordnung
beziehungsweise ein Zylinder kann insbesondere für ein pneumatisches oder hydraulisches
System eines Fahrzeugs, wie einem Nutzfahrzeug, einem Lastkraftwagen, einem Schienenfahrzeug
oder einem Traktor vorgesehen sein. Besonders zweckmäßig ist die Verwendung einer
Zylinder-Anordnung für ein automatisches Schaltgetriebe, zum Beispiel zum Schalten
des Getriebes vermittels eines Druckmittels wie Druckluft, oder für eine Bremsanlage,
insbesondere eine Druckluftbremsanlage. Eine Sensoreinheit kann jede Vorrichtung sein,
die dazu geeignet ist, auf eine Messgröße bezogene Signale bereitzustellen. Insbesondere
kann eine Sensoreinrichtung eine Spule beziehungsweise einen Hall-Sensor umfassen.
Die Messgröße kann beispielsweise eine Wegstrecke sein, die ein Kolben zurücklegt,
und/oder eine Kolbenposition. Es ist auch vorstellbar, dass die Messgröße ein innerhalb
des Zylinders herrschender Druck ist. Eine Sensoreinheit kann dazu ausgebildet sein,
mehr als eine Messgröße zu erfassen. Es ist vorstellbar, dass eine Sensoreinheit einen
oder mehr als einen Sensor aufweist. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn die Sensoreinheit
dazu vorgesehen ist, den Wert einer Messgröße in einem Innenbereich eines Zylinders
zu erfassen. Eine Sensoreinheit kann dazu ausgebildet sein, eine Messgröße direkt
oder indirekt zu erfassen. Es kann etwa vorgesehen, dass die Veränderung eines Magnetfeldes
erfasst wird, um auf einer Wegstrecke eines Kolbens, an dem ein Magnet befestigt ist,
zu schließen. Die Sensoreinheit kann eine Messgröße durch Zusammenwirken mit einem
Geberelement erfassen. Das Geberelement kann insbesondere auf einem Kolben beziehungsweise
innerhalb eines Innenraums des Zylinders vorgesehen sein. Es ist vorstellbar, dass
die Sensoreinheit über eine oder mehrere elektronische Komponenten, die zur Auswertung
oder zur Vorauswertung von erfassten Signalen bezüglich einer Messgröße geeignet sind,
oder eine entsprechende Sensorelektronik verfügt. Eine Sensoreinheit kann auch an
eine externe Elektronik angeschlossen sein, etwa eine Steuereinheit eines Fahrzeugs.
In einem montierten Zustand befindet sich die Abdeckung in der für sie zum Abschluss
des Zylinders vorgesehenen Position, ist aber nicht notwendigerweise in dieser Position
befestigt. In einem nicht montierten Zustand liegen Zylinder und Abdeckung separat
vor. Ein Zylinder kann jeden beliebigen Querschnitt aufweisen, insbesondere kann sein
Querschnitt rund, rechteckig oder quadratisch sein. Die Abdeckung weist zweckmäßigerweise
einen dem Zylinder entsprechenden Querschnitt auf.
[0008] Es wird eine Abdeckung für eine Zylinder-Anordnung mit mindestens einem Zylinder
vorgeschlagen, wobei die Abdeckung dazu geeignet ist, eine Zylinderöffnung des Zylinders
abdichtend abzudecken, und wobei mindestens eine Sensoreinheit zum Erfassen einer
Messgröße innerhalb des Zylinders zumindest teilweise in die Abdeckung integriert
ist. Die Sensoreinheit weist eine Spule auf. Eine Spule ermöglicht es, Sensorsignale
aufgrund von Induktion zu erzeugen, wodurch sich beispielsweise auf einfache Art und
Weise Weginformationen bezüglich eines Kolbens erzeugen beziehungsweise erfassen lassen.
Die Spule ist in der Abdeckung aufgenommen. Insbesondere kann die Spule ganz oder
teilweise in der Abdeckung integriert sein, beispielsweise indem sie in die Abdeckung
eingegossen ist. Für ein derartiges Eingießen ist eine Spule besonders geeignet, da
sie über keine mechanischen Teile verfügt und einen geringen Wartungsaufwand erzeugt.
Weiterhin ist die Spule derart angeordnet, dass sie eine in der Abdeckung vorgesehene
Aufnahme zumindest teilweise umgibt und/oder umläuft. Die Aufnahme kann eine der oben
beschriebenen Aufnahmen sein, die insbesondere mittig angeordnet sein kann. Beim Anordnen
der Spule um die Aufnahme muss gegebenenfalls berücksichtigt werden, dass die Aufnahme
über metallische Elemente wie eine Hülse verfügt. Derartige metallische Elemente können
einen Einfluss auf von der Spule erfassten Magnetfelder beziehungsweise dadurch induzierten
Strom ausüben. Daher muss gegebenenfalls ein geeigneter Abstand zwischen derartigen
metallischen Komponenten der Aufnahme und/oder zwischen anderen in der Abdeckung vorhandenen
metallischen Komponenten und der Spule vorgesehen sein. Es kann zweckmäßig sein, die
Sensoreinheit und/oder eine der Sensoreinheit zugeordnete Sensorelektronik unter Berücksichtigung
metallischer Komponenten in der Abdeckung zu kalibrieren.
[0009] Die gattungsgemäße Abdeckung wird dadurch weiterentwickelt, dass die Spule derart
angeordnet ist, dass sie eine in der Abdeckung vorgesehene Aufnahme zumindest teilweise
umgibt und/oder umläuft, wobei die Aufnahme eine Befestigungsvorrichtung aufweist.
Eine derartige Aufnahme kann beispielsweise in Form einer Vertiefung in der Abdeckung
ausgebildet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine in einer solchen Vertiefung
aufgenommene Hülse zur Aufnahme einer Befestigungsvorrichtung in der Abdeckung vorgesehen
ist. So kann beispielsweise eine Hülse für eine Verschraubung vorgesehen sein, die
beispielsweise durch gegossenes Material der Abdeckung umgeben ist. Die Aufnahme kann
insbesondere mittig oder zentral angeordnet sein, beispielsweise in einem Schwerpunkt
oder Mittelpunkt einer Außenfläche der Abdeckung. Es ist vorstellbar, dass nur eine
Aufnahme für eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen ist. Dadurch, dass eine mittig
angeordnete Aufnahme vorgesehen ist, wird bei einer Befestigung durch eine Befestigungsvorrichtung
eine gleichmäßige Kraftverteilung auf die Abdeckung erreicht. Die Aufnahme kann außenseitig
beziehungsweise auf einer bezüglich der Abdeckung gegenüber der Sensoreinheit angeordneten
Seite der Abdeckung vorgesehen sein. Somit lässt sich die Aufnahme leicht erreichen,
um die Abdeckung zu montieren oder demontieren. Es ist vorstellbar, dass über die
Aufnahme und eine Befestigungsvorrichtung eine bezüglich des Zylinders raumfest angeordnete
Vorrichtung, wie etwa eine Gehäuseabdeckung oder ein Gehäuseteil, mit der Abdeckung
verbunden oder verbindbar ist, um die Abdeckung im montierten Zustand in der gewünschten
Position zu halten. Insbesondere kann die Abdeckung im Zylinder schwimmend gelagert
sein, ohne am Zylinder befestigt zu sein. Eine schwimmende Lagerung kann durch eine
Dichtung der Abdeckung erreicht werden, die sich an der Bewandung abstützt. Über eine
Befestigungsvorrichtung kann sie an einer raumfest zum Zylinder angeordneten Struktur
wie beispielsweise einer weiter unten beschriebenen zweiten Abdeckung oder einem Gehäuseteil
befestigt oder befestigbar sein. Die Sensoreinheit kann auf geeignete Art an der Abdeckung
befestigt beziehungsweise mit dieser verbunden sein. Insbesondere ist eine kraftschlüssige
oder formschlüssige Verbindung zwischen Abdeckung und Sensoreinheit vorstellbar. Es
ist auch vorstellbar, dass eine Sensorelektronik in die Abdeckung integriert ist.
Eine teilweise Integration kann bedeuten, dass ein Teil einer Sensoreinheit, beispielsweise
ein Sensorfühler, aus der Abdeckung herausragt oder nicht von der Abdeckung umgeben
ist, aber durch die Abdeckung gehalten wird. Die Sensoreinheit kann auch vollständig
in der Abdeckung aufgenommen sein, zum Beispiel wenn zum Erfassen der Messgröße kein
physischer Kontakt zu einem Medium im Innenraum des Zylinders notwendig ist. Die Abdeckung
kann auf geeignete Art am Zylinder oder an einem zum Zylinder raumfest angeordneten
Gehäuse oder Gehäuseteil befestigt oder befestigbar sein. Insbesondere ist vorstellbar,
dass die Abdeckung eine erste Abdeckung ist, wie sie weiter unten beschrieben ist,
die an einer zweiten Abdeckung befestigt ist, beispielsweise einer Gehäuseabdeckung.
Durch die Integration der Sensoreinheit in die Abdeckung ist beim Montieren der Zylinder-Anordnung
kein zusätzlicher Arbeitsschritt mehr notwendig, in dem die Sensoreinheit an der Abdeckung
oder dem Zylinder befestigt werden muss. Somit ist insgesamt die Montage der Zylinder-Anordnung
erleichtert. Auch ist leicht sicherzustellen, dass sich die Sensoreinheit an der gewünschten
Position befindet.
[0010] Es kann vorgesehen sein, dass die Abdeckung zumindest teilweise aus einem gussfähigen
Material hergestellt ist. Als gussfähiges Material eignen sich beispielsweise Metalle
wie Aluminium, Kunststoffe oder Harze. Insbesondere werden Duroplaste und Thermoplaste
als geeignetes Material für die Abdeckung angesehen. Durch ein Gussverfahren lässt
sich die Abdeckung besonders einfach in die gewünschte Form bringen.
[0011] Bei einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Sensoreinheit zumindest teilweise
in die Abdeckung eingegossen ist. Auf diese Art lässt sich die Integration der Sensoreinheit
in die Abdeckung bereits beim Formen der Abdeckung erreichen.
[0012] Es ist zweckmäßig, dass die Sensoreinheit an eine Verkabelung angeschlossen oder
anschließbar ist, die auf einer der Sensoreinheit bezüglich der Abdeckung gegenüberliegenden
Seite aus der Abdeckung geführt oder führbar ist. Die Verkabelung kann insbesondere
außenseitig aus der Abdeckung geführt sein. Über eine derartige Verkabelung können
Signale von der Sensoreinheit nach außen geführt werden. Die Abdeckung kann einen
mit der Sensoreinheit verbundenen Stecker zum Anschluss an die Verkabelung aufweisen.
Dazu kann der Stecker auf der der Sensoreinheit bezüglich der Abdeckung gegenüberliegenden
Seite der Abdeckung angeordnet sein. Der Stecker kann wie oben bezüglich der Sensoreinheit
beschrieben zumindest teilweise in die Abdeckung integriert sein. Es ist auch vorstellbar,
dass statt einer kabelgebundenen Übertragung eine Funkübertragung erfolgt. Dies kann
insbesondere dann zweckmäßig sein, wenn die Abdeckung aus einem nichtleitenden Material
hergestellt ist.
[0013] Die Abdeckung kann eine innerhalb des Zylinders aufnehmbare oder aufgenommene Dichtung
aufweisen, die dazu geeignet ist, den Zylinder abzudichten. Somit kann die Abdichtung
einerseits platzsparend im Zylinder untergebracht sein. Andererseits ist es möglich,
die Dichtung an der Abdeckung anzubringen, bevor die Abdeckung selbst montiert wird.
Auch dadurch lässt sich Montageaufwand reduzieren.
[0014] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Aufnahme eine außenseitig des Zylinders vorgesehene
Öffnung aufweist. In eine derartige Öffnung kann somit ohne großen Montageaufwand
eine Befestigungsvorrichtung eingeführt werden.
[0015] Eine Befestigungsvorrichtung kann eine Schraube oder eine Niete aufweisen. Dies ermöglicht
eine einfache und zuverlässige Verbindung, insbesondere indem die Schraube oder Niete
in einer Aufnahme der Abdeckung aufgenommen ist.
[0016] Es kann eine Zylinder-Anordnung mit einer Abdeckung vorgesehen sein, wie sie oben
beschrieben ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine derartige Abdeckung
in einem Zylinder schwimmend gelagert ist. Dabei kann sie bezüglich des Zylinders
durch eine Dichtung in Position gehalten sein. Selbstverständlich ist es auch vorstellbar,
dass die Zylinder-Anordnung mehrere Zylinder umfasst, die jeweils mit einer geeigneten
Abdeckung versehen sind. Dabei muss nicht jeder Zylinder mit einer oben beschriebenen
Abdeckung versehen sein. Insbesondere ist es vorstellbar, dass für einige Zylinder
keine Sensoreinheit vorgesehen ist. Mehrere Zylinder können von einer einzelnen, einstückig
ausgebildeten Abdeckung abgedeckt sein, die mindestens eine wie oben beschriebene
integrierte Sensoreinheit aufweist.
[0017] Ferner ist ein automatisches Getriebe für ein Fahrzeug mit einer solchen Zylinder-Anordnung
vorgesehen.
[0018] Es wird ferner eine Abdeckungseinrichtung für eine Zylinder-Anordnung mit mindestens
einem Zylinder vorgeschlagen, wobei die Abdeckungseinrichtung eine erste Abdeckung
aufweist, welche zumindest teilweise in den Zylinder aufgenommen oder aufnehmbar ist,
um eine Zylinderöffnung des Zylinders abdichtend abzudecken. Die Abdeckungseinrichtung
weist eine zweite Abdeckung auf, welche dazu geeignet ist, die erste Abdeckung derart
abzudecken, dass ein erstes Spiel zwischen dem Zylinder und der zweiten Abdeckung
ausgebildet ist. Ferner weist die Abdeckungseinrichtung eine Befestigungsvorrichtung
auf, welche dazu ausgebildet ist, die erste Abdeckung an der zweiten Abdeckung zu
befestigen. Die erste Abdeckung kann eine Abdeckung sein, wie sie oben im Zusammenhang
mit einer Sensoreinheit beschrieben ist. Die erste Abdeckung kann jedes Merkmal der
oben beschriebenen Abdeckung einzeln oder in beliebiger Kombination aufweisen. Somit
ist es auch vorstellbar, dass eine erste Abdeckung wie eine der oben beschriebenen
Abdeckungen ausgebildet ist, ohne eine integrierte Sensoreinheit aufzuweisen. Das
erste Spiel zwischen dem Zylinder und der zweiten Abdeckung kann aufgrund von Toleranzen
bei der Produktion gegeben sein. Das erste Spiel kann auf bestimmte Bereiche zwischen
der zweiten Abdeckung und dem Zylinder beschränkt sein. Insbesondere ist es vorstellbar,
dass die zweite Abdeckung in bestimmten Bereichen direkt an dem Zylinder anliegt,
während in anderen Bereichen ein Spiel zwischen Zylinder oder einem Bewandungsrand
des Zylinders und der zweiten Abdeckung besteht. Durch die beschriebene Abdeckungseinrichtung
lässt sich eine leichte Montage erreichen, bei der Fertigungstoleranzen auf einfache
Art ausgeglichen werden. Die zweite Abdeckung kann der ersten Abdeckung eine zusätzliche
Stabilität und Versteifung vermitteln, so dass sogar eine verhältnismäßig leichte
Abdeckung den in einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder herrschenden Drücken
widerstehen kann. Die erste Abdeckung kann bezüglich des Zylinders schwimmend gelagert
sein. Insbesondere ist vorstellbar, dass die erste Abdeckung nur über die Befestigungsvorrichtung
an der zweiten Abdeckung befestigt ist, nicht aber am Zylinder. Die erste Abdeckung
kann wie oben beschrieben aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet sein. Die zweite
Abdeckung kann aus einem metallischen Material hergestellt sein, etwa Aluminium oder
Stahl. Die zweite Abdeckung kann Teil eines Gehäuses oder eine Gehäuseabdeckung sein.
Somit kann bei der Montage die erste Abdeckung in den Zylinder eingeführt werden,
ohne dass eine umständliche Befestigung am Zylinder notwendig ist. Die zweite Abdeckung
kann dazu ausgebildet sein, mehr als einen Zylinder beziehungsweise mehr als eine
erste Abdeckung abzudecken. Dabei können unterschiedlich ausgebildete erste Abdeckungen
von einer gemeinsamen zweiten Abdeckung abgedeckt sein. Dabei ist es nicht notwendig,
dass jede erste Abdeckung eine Sensoreinheit aufweist.
[0019] Die erste Abdeckung kann eine erste Aufnahme für die Befestigungsvorrichtung aufweisen.
Die erste Aufnahme kann in einem Mittelbereich beziehungsweise mittig in der ersten
Abdeckung vorgesehen sein. Die erste Aufnahme kann zur Außenseite des Zylinders gerichtet
sein. Somit kann auf einfache Art durch Einführen der Befestigungsvorrichtung in die
Aufnahme die erste Abdeckung an der zweiten Abdeckung befestigt werden.
[0020] Die Befestigungsvorrichtung kann eine Schraube oder eine Niete umfassen. Eine derartige
Befestigungsvorrichtung ermöglicht eine leichte Montage.
[0021] Die zweite Abdeckung kann eine zweite Aufnahme für die Befestigungsvorrichtung aufweisen.
Somit kann die zweite Abdeckung für eine leichte Montage vorbereitet sein. Es ist
vorstellbar, dass eine Befestigungsvorrichtung an der ersten Abdeckung vorgesehen
ist. Beispielsweise kann eine vorstehende Struktur, wie etwa eine Schraube ohne Schraubenkopf,
außenseitig aus der ersten Abdeckung hervorstehen. Auf die vorstehende Struktur kann
die zweite Abdeckung derart aufgesetzt oder aufsetzbar sein, dass die vorstehende
Struktur in der Aufnahme der zweiten Abdeckung aufgenommen ist. Unabhängig davon,
in welcher Richtung eine Befestigungsvorrichtung in die zweite Aufnahme einführbar
ist, kann die zweite Aufnahme eine durch die zweite Abdeckung durchgehende Öffnung
aufweisen. Somit lässt sich eine Befestigungsvorrichtung wie eine Schraube oder Niete
durch die zweite Abdeckung hindurch führen und entweder in eine erste Aufnahme der
ersten Abdeckung einführen oder außenseitig mit der zweiten Abdeckung verbinden oder
daran befestigen, beispielsweise durch eine Mutter oder durch Verstemmen einer Niete.
[0022] Die erste Aufnahme und/oder die zweite Aufnahme kann eine Hülse umfassen. Eine derartige
Hülse kann beispielsweise metallisch sein, um der Aufnahme eine verbesserte Steifigkeit
zur Sicherung der Befestigungsvorrichtung zu bieten.
[0023] Im montierten Zustand kann die zweite Abdeckung zumindest teilweise über eine die
Zylinderöffnung des Zylinders umgebende Zylinderbewandung herausragen.
[0024] Insbesondere kann vorgesehen, dass sich die zweite Abdeckung zumindest teilweise
an einem Zylinderrand oder einem Rand einer Zylinderbewandung abstützt. Eine zweite
Abdeckung kann als teilweise über die Zylinderbewandung herausragend angesehen werden,
wenn sie über einen Teil des Umfangs der Zylinderbewandung herausragt. Somit kann
die zweite Abdeckung einerseits leicht an einer zum Zylinder raumfest angeordneten
Struktur befestigt werden und andererseits zusätzliche Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel
kann die zweite Abdeckung noch eine Schmutzabdichtung bieten.
[0025] Es kann zweckmäßig sein, dass sich im montierten Zustand ein zweites Spiel zwischen
der ersten Abdeckung und der zweiten Abdeckung ausbildet, das geringer ist als das
erste Spiel. Dadurch kann die zweite Abdeckung besonders gut stabilisierend auf die
Abdeckung wirken. Besonders zweckmäßig ist es, wenn das zweite Spiel so nah wie möglich
auf Null gebracht wird. Beispielsweise kann die erste Abdeckung so nah wie möglich
an der zweiten Abdeckung anliegen. Dies kann beispielsweise durch geeignetes Verschrauben
der ersten Abdeckung an die zweite Abdeckung erfolgen.
[0026] In diesem Zusammenhang ist eine Zylinder-Anordnung mit einer Abdeckungseinrichtung
wie oben beschrieben vorgeschlagen.
[0027] Es wird ferner ein Verfahren zum Montieren einer Abdeckungseinrichtung für eine Zylinder-Anordnung
beschrieben. Die Abdeckungseinrichtung kann eine der oben beschriebenen Abdeckungseinrichtungen
sein. Das Verfahren weist die Schritte auf: Einfügen der ersten Abdeckung in den Zylinder;
Abdecken der ersten Abdeckung durch die zweite Abdeckung; und Befestigen der ersten
Abdeckung an der zweiten Abdeckung mittels der Befestigungsvorrichtung. Beim Abdecken
der ersten Abdeckung durch die zweite Abdeckung kann vorgesehen sein, dass die zweite
Abdeckung auf eine aus der ersten Abdeckung herausragende Befestigungsvorrichtung
aufgesetzt wird, etwa indem die Befestigungsvorrichtung in oder durch eine zweite
Aufnahme der zweiten Abdeckung geführt wird. Die vorstehende Befestigungsvorrichtung
kann beispielsweise eine schraubenartige Struktur oder eine nietenartige Struktur.
Beim Befestigen kann dann eine Vernietung beziehungsweise beispielsweise eine Verschraubung
durch eine Schraubenmutter erfolgen. Es ist auch vorstellbar, dass eine Befestigungsvorrichtung
in Richtung auf die erste Abdeckung zu in die zweite Abdeckung eingeführt wird, um
in einer ersten Aufnahme der ersten Abdeckung aufgenommen zu werden. Somit kann eine
Befestigung der ersten Abdeckung an der zweiten Abdeckung vollständig von außen erfolgen.
Beim Einfügen der ersten Abdeckung in den Zylinder kann eine schwimmende Lagerung
der ersten Abdeckung im Zylinder vorgesehen sein. Insbesondere ist vorstellbar, dass
die erste Abdeckung nicht am Zylinder beziehungsweise innerhalb des Zylinders befestigt
wird. Somit wird es möglich, dass beim Befestigen der ersten Abdeckung an der zweiten
Abdeckung die erste Abdeckung geeignet ausgerichtet wird. Bevor die erste Abdeckung
an der zweiten Abdeckung befestigt wird, kann die zweite Abdeckung an einer raumfest
um den Zylinder angeordneten Struktur befestigt werden.
[0028] Das Abdecken der ersten Abdeckung durch die zweite Abdeckung kann derart ausgeführt
werden, dass zwischen dem Zylinder und der zweiten Abdeckung ein erstes Spiel ausgebildet
wird. Für das erste Spiel zwischen der zweiten Abdeckung und dem Zylinder gilt das
oben gesagte. Somit können Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden, die insbesondere
dann auftreten, wenn die zweite Abdeckung nicht am Zylinder befestigt ist, sondern
an einer anderen Struktur.
[0029] Das Befestigen der ersten Abdeckung an der zweiten Abdeckung kann derart ausgeführt
werden, dass sich ein zweites Spiel zwischen der ersten Abdeckung und der zweiten
Abdeckung ausbildet, das geringer ist als das erste Spiel. Insbesondere kann das zweite
Spiel möglichst gering ausfallen. Somit wird einerseits eine Ausgleichung von Fertigungstoleranzen
ermöglicht und die erste Abdeckung durch die zweite Abdeckung gestützt und zusätzlich
versteift. Andererseits wird eine gute Abdichtung des Zylinders durch die erste Abdeckung
gewährleistet.
[0030] Beim Befestigen kann die erste Abdeckung an die zweite Abdeckung herangezogen werden.
Das Heranziehen kann insbesondere über die Befestigungsvorrichtung erfolgen, etwa
beim Verschrauben der ersten Abdeckung mit der zweiten Abdeckung. Dabei kann vorgesehen
sein, dass sich die zweite Abdeckung an einer bezüglich des Zylinders raumfesten Struktur
und/oder dem Zylinder abstützt, etwa einem die Öffnung des Zylinders umgebenden Rand
der Bewandung. Dabei ist sicherzustellen, dass im Zustand größter Annäherung zwischen
erster Abdeckung und zweiter Abdeckung die erste Abdeckung beziehungsweise ihre Dichtung
immer noch tief genug in den Zylinder eintaucht, um eine zuverlässige Abdichtung des
Zylinders zu bieten.
[0031] Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen anhand bevorzugter
Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
[0032] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Zylinder-Anordnung mit einer Abdeckung mit einer Sensoreinheit.
- Figur 2
- eine Zylinder-Anordnung mit einer Abdeckungseinrichtung,
- Figur 3
- eine Zylinder-Anordnung mit mehreren Zylindern mit einer gemeinsamen Abdeckung.
[0033] Im Folgenden bezeichnen gleiche Bezugszeichen im Wesentlichen gleiche oder funktionsgleiche
Elemente.
[0034] Figur 1 zeigt einen Zylinder 10 einer Zylinder-Anordnung, in welcher ein Kolben 12
aufgenommen ist. Der Kolben 12 ist über eine Kolbenstange 14 innerhalb des Zylinders
10 bewegbar. Am Kolben 12 ist ein Geberelement 16 in Form eines Magneten vorgesehen.
Der Kolben 12 kann auf geeigneter Weise gegenüber einer Bewandung 11 des Zylinders
10 abgedichtet sein (nicht gezeigt). Der Querschnitt des Zylinders 10 kann jede geeignete
Form aufweisen, beispielsweise kann der Zylinder einen runden, einen quadratischen
oder rechteckigen Querschnitt aufweisen. Zweckmäßigerweise weist der Kolben einen
entsprechenden Querschnitt auf.
[0035] Im Zylinder 10 ist eine Zylinderöffnung 18 vorgesehen. Eine Abdeckung 20 verschließt
die Zylinderöffnung. Die Abdeckung 20 ist über eine Dichtung 22 bezüglich des Zylinders
10 abgedichtet. Zusammen mit der Bewandung 11 des Zylinders 10 definiert die Abdeckung
20 einen Innenraum 24 des Zylinders 10. In diesem Innenraum 24 kann sich der Kolben
12 bewegen. Der Innenraum 24 ist durch die Abdeckung 20 und ihre Dichtung 24 gegenüber
einer Außenseite des Zylinders 10 abgedichtet. In dem hier gezeigten Beispiel ragt
die Abdeckung 20 zumindest teilweise über die Umwandung 11 des Zylinders 10 heraus
und stützt sich an der Umwandung 11 in Richtung des Innenraums 24 des Zylinders 10
ab. Es ist allerdings auch vorstellbar, dass die Abdeckung 20 vollständig innerhalb
des Zylinders aufgenommen ist. Alternativ oder zusätzlich ist vorstellbar, dass eine
radial außerhalb der Umwandung 11 des Zylinders 10 angeordnete Dichtung vorgesehen
ist. Die Abdeckung 20 weist ferner eine Aufnahme 26 auf, in welche eine Befestigungsvorrichtung
wie eine Schraube oder eine Niete eingeführt werden kann. In der Aufnahme 26 kann
eine Hülse aus steifem, insbesondere metallischem Material vorgesehen sein. Die Abdeckung
20 kann aus einem luftdichten beziehungsweise fluiddichten Material bestehen, insbesondere
aus einem duroplastischen oder thermoplastischen Kunststoff. In die Abdeckung 20 integriert
ist eine Sensoreinheit 28. In diesem Beispiel umfasst die Sensoreinheit 28 eine Spule,
die in das Material der Abdeckung 20 eingegossen ist. Die Spule umgibt die Aufnahme
26 zumindest teilweise. Um Signale von der Sensoreinheit 28 nach außen zu führen,
ist eine Verkabelung 30 vorgesehen, welche zur Außenseite der Abdeckung 20 geführt
ist. Die Spule der Sensoreinheit 20 wirkt mit dem am Kolben 12 vorgesehen Geberelement
16 zusammen, um Signale zu erzeugen, aus welchen die Position beziehungsweise die
Bewegung des Kolbens 12 ermittelt werden kann. Über die Dichtung 22 bietet die Abdeckung
20 einen pneumatischen Abschluss des pneumatischen Zylinders 10.
[0036] Figur 2 zeigt eine Zylinder-Anordnung mit einem Zylinder 10, der ähnlich wie in Figur
1 gezeigt einen Kolben beziehungsweise eine Kolbenstange aufweisen kann (nicht gezeigt).
Der Zylinder 10 weist eine Zylinderöffnung 18 auf. Die Öffnung 18 des Zylinders 10
wird durch eine Abdeckungseinrichtung 50 abgedeckt. Die Abdeckungseinrichtung 50 umfasst
eine erste Abdeckung 52, die aus einem duroplastischen oder thermoplastischen Kunststoff
hergestellt ist. Die erste Abdeckung 52 ist innerhalb des Zylinders 10 aufgenommen
und bezüglich des Zylinders 10 schwimmend gelagert. Die erste Abdeckung 52 weist eine
Dichtung 54 auf, die zwischen der ersten Abdeckung und der Bewandung 11 des Zylinders
10 abdichtet und die schwimmende Lagerung bereitstellt. Die erste Abdeckung 52 ist
an einer zweiten Abdeckung 56 der Abdeckungseinrichtung 50 über eine Befestigungsvorrichtung
58 befestigt. Die Befestigungsvorrichtung 58 ist dazu in einer ersten Aufnahme 60
der ersten Abdeckung 52 aufgenommen. Die erste Aufnahme 60 kann eine Hülse aufweisen,
um eine bessere Befestigung der Befestigungsvorrichtung 58 zu bieten. Die Befestigungsvorrichtung
58 kann eine Schraube oder eine Niete aufweisen. Es ist vorstellbar, dass die erste
Abdeckung 52 ähnlich wie die in Figur 1 gezeigte Abdeckung eine integrierte Sensoreinheit
28 aufweist, die hier schematisch dargestellt ist. In diesem Fall kann vorgesehen
sein, dass die zweite Abdeckung 56 über eine Aufnahme (nicht gezeigt) verfügt, über
die ein Kabel von der Sensoreinheit 28 herausgeführt werden kann. Die zweite Abdeckung
56 weist ferner eine zweite Aufnahme 62 auf, die durch die zweite Abdeckung 56 hindurchgeht,
so dass die Befestigungsvorrichtung 58 von außen durch die zweite Abdeckung 56 in
die erste Abdeckung 52 hinein durchgeführt werden kann. Die erste Aufnahme 60 ist
zweckmäßigerweise nicht vollständig durch die erste Abdeckung 52 hindurchgehend ausgeführt,
so dass die Dichtungseigenschaften der ersten Abdeckung 52 nicht beeinträchtigt sind.
Zwischen der Bewandung 11 des Zylinders 10 und der zweiten Abdeckung 56 ist ein erstes
Spiel s ausgebildet. Dieses Spiel s ist Fertigungstoleranzen geschuldet und lässt
sich nicht verringern, da die zweite Abdeckung an einer Struktur außerhalb des Zylinders
10 befestigt ist und in der Regel nicht derart zum Zylinder 10 ausgerichtet werden
kann, das das Spiel s verschwindet. Zwischen der ersten Abdeckung 52 und der zweiten
Abdeckung 56 ist ein zweites Spiel t ausgebildet, das geringer ist als das Spiel s.
Insbesondere kann beim Montieren über die Befestigungsvorrichtung die erste Abdeckung
52 an die zweite Abdeckung 56 herangezogen werden, um das Spiel t so gering wie üblich
werden zu lassen oder es auf Null zu verringern. Es ist zu erkennen, dass die zweite
Abdeckung 56 über die Bewandung 11 des Zylinders 10 herausragt und sich fortsetzt.
Die zweite Abdeckung 56 kann an einem raumfest zum Zylinder 10 angeordneten nicht
gezeigten Gehäuseteil oder einer Haltevorrichtung befestigt sein. Es ist vorstellbar,
dass die zweite Abdeckung sich dazu fortsetzt, einen oder mehrere weitere Zylinder
zu überdecken, um für diese als erste oder zweite Abdeckung oder Gehäuseabdeckung
zu dienen.
[0037] Figur 3 zeigt ein Beispiel für eine Zylinder-Anordnung mit mehreren Zylindern 80,
82 und 84, denen jeweils Kolben 86, 88 und 90 zugeordnet sind. Jeder der Zylinder
80, 82 und 84 weist eine zugeordnete Öffnung 92, 94 beziehungsweise 96 auf. Die Öffnungen
92, 94 und 96 sind durch eine gemeinsame Abdeckungseinrichtung 100 abgedeckt. Ferner
weist die Abdeckungseinrichtung 100 in diesem Beispiel Dichtungen 102, 104, 106 und
108 auf, die zylinderaußenseitig radial abdichtend vorgesehen sind. In Figur 3 ist
ferner ein dem Zylinder 84 zugeordneter Fluidauslass 110 zu erkennen, an dem beispielsweise
eine externe Sensoreinrichtung 112 vorgesehen sein kann. Eine derartige Sensoreinrichtung
kann beispielsweise zur Bestimmung eines Drucks innerhalb des Zylinders 84 dienen.
An den Kolben 88, 90 der Zylinder 82, 84 ist jeweils ein Geberelement 83, 85 vorgesehen.
Jedem Geberelement 83, 85 ist jeweils eine Sensoreinheit 93, 97 zugeordnet, die in
der Abdeckung 100 integriert sind. Für den Zylinder 82 ist keine Sensoreinheit vorgesehen,
so dass die Abdeckung 100 nur zwei Sensoreinheiten umfasst, die in die Abdeckung 100
integriert sind. Alternativ zur gezeigten einstückigen Abdeckungseinrichtung 100 kann
vorgesehen sein, dass einer oder mehr als einer der Zylinder 80, 82, 84 durch eine
erste Abdeckung 52 abgedeckt sind, wie sie beispielsweise in Figur 2 beschrieben ist.
Eine gemeinsame Abdeckungseinrichtung 100 kann dann beispielsweise bezüglich der jeweiligen
einem der Zylinder zugeordneten ersten Abdeckung als zweite Abdeckung dienen, so dass
jeweils die erste Abdeckung bezüglich des Zylinders schwimmend aufgenommen ist und
nur an der zweiten Abdeckung durch eine geeignete Befestigungsvorrichtung befestigt
ist.
[0038] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Zylinder
- 11
- Zylinderbewandung
- 12
- Kolben
- 14
- Kolbenstange
- 16
- Geberelement
- 18
- Zylinderöffnung
- 20
- Abdeckung
- 22
- Dichtung
- 24
- Zylinderinnenraum
- 26
- Aufnahme
- 28
- Sensoreinheit
- 30
- Verkabelung
- 50
- Abdeckungseinrichtung
- 52
- erste Abdeckung
- 54
- Dichtung
- 56
- zweite Abdeckung
- 58
- Befestigungsvorrichtung
- 60
- erste Aufnahme
- 62
- zweite Aufnahme
- 80
- Zylinder
- 82
- Zylinder
- 83
- Geberelement
- 84
- Zylinder
- 85
- Geberelement
- 86
- Kolben
- 88
- Kolben
- 90
- Kolben
- 92
- Zylinderöffnung
- 93
- Sensoreinheit
- 94
- Zylinderöffnung
- 96
- Zylinderöffnung
- 97
- Sensoreinheit
- 100
- Abdeckungseinrichtung
- 102
- Dichtung
- 104
- Dichtung
- 106
- Dichtung
- 108
- Dichtung
- 110
- Fluidauslass
- 112
- externe Sensoreinrichtung
1. Abdeckung (20; 52) für eine Zylinder-Anordnung mit mindestens einem Zylinder (10;
80, 82, 84), wobei die Abdeckung (20; 52) dazu geeignet ist, eine Zylinderöffnung
(18) des Zylinders (10; 80, 82, 84) abdichtend abzudecken, und wobei mindestens eine
Sensoreinheit (28) zum Erfassen einer Messgröße innerhalb des Zylinders (10; 80, 82,
84) zumindest teilweise in die Abdeckung (20; 52) integriert ist, wobei die Sensoreinheit
(28) eine Spule aufweist, die in der Abdeckung (20; 52) aufgenommen ist, wobei die
Spule derart angeordnet ist, dass sie eine in der Abdeckung (20; 52) vorgesehene Aufnahme
(26; 60) zumindest teilweise umgibt wobei die Aufnahme (26; 60) eine Befestigungsvorrichtung
(58) aufweist.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, wobei die Abdeckung (20; 52) zumindest teilweise aus einem
gussfähigen Material hergestellt ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, wobei die Sensoreinheit (28) zumindest teilweise in die
Abdeckung (20; 52) eingegossen ist.
4. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Sensoreinheit (28) an
eine Verkabelung (30) angeschlossen oder anschließbar ist, die auf einer der Sensoreinheit
(28) bezüglich der Abdeckung (20; 52) gegenüberliegenden Seite aus der Abdeckung (20;
52) geführt oder führbar ist.
5. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abdeckung (20; 52) eine
innerhalb des Zylinders (10; 80, 82, 84) aufnehmbare oder aufgenommene Dichtung (22)
aufweist, die dazu geeignet ist, den Zylinder (10; 80, 82, 84) nach außen abzudichten.
6. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Aufnahme (26; 60) eine
zur Außenseite des Zylinders (10; 80, 82, 84) gerichtete Öffnung aufweist.
7. Zylinder-Anordnung mit einer Abdeckung (20; 52) nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Automatisches Getriebe für ein Fahrzeug mit einer Zylinder-Anordnung nach Anspruch
7.
1. A cover (20;52) for a cylinder arrangement having at least one cylinder (10; 80, 82,
84), the cover (20; 52) being suitable for covering a cylinder opening (18) in the
cylinder (10; 82, 82, 84) so as to seal it and at least one sensor unit (28) for capturing
a measured value inside the cylinder (10; 82, 82, 84) being at least partially integrated
in the cover (20; 52), the sensor unit (28) having a coil which is accommodated in
the cover (20; 52), the coil being arranged in such a manner that it at least partially
surrounds a recess (26; 60) provided in the cover (20; 52), the recess (26; 60) having
a fixing device (58).
2. A cover according to claim 1, the cover (20; 52) being made at least partially from
a castable material.
3. A cover according to claim 2, the sensor unit (28) being at least partially cast into
the cover (20; 52).
4. A cover according to any of the preceding claims, the sensor unit (28) being connected
or connectable to a cable (30) which runs or can run out of the cover (20; 52) on
a side opposite the sensor unit (28) in relation to the cover (20; 52).
5. A cover according to any of the preceding claims, the cover (20; 52) having a seal
(22) which can be or is accommodated inside the cylinder (10; 80, 82, 84) and is suitable
for sealing the cylinder (10; 80, 82, 84) from the outside.
6. A cover according to any of the preceding claims, the recess (26; 60) having an opening
facing the outside of the cylinder (10; 80, 82, 84).
7. A cylinder arrangement having a cover (20; 52) according to any of claims 1 to 6.
8. An automatic transmission for a vehicle having a cylinder arrangement according to
claim 7.
1. Couvercle (20; 52) pour un agencement de cylindre ayant au moins un cylindre (10;
80, 82, 84), le couvercle (20; 52) étant propre à recouvrir de manière étanche une
ouverture (18) du cylindre (10; 80, 82, 84) et dans lequel au moins une unité (28)
formant capteur est, pour relever une grandeur de mesure à l'intérieur du cylindre
(10; 80, 82, 84), intégrée, au moins en partie, au couvercle (20; 52), l'unité (28)
formant capteur ayant une bobine, qui est logée dans le couvercle (20; 52), dans lequel
la bobine est disposée de manière à entourer, au moins en partie, un logement (26;
60) prévu dans le couvercle (20; 52), le logement (26; 60) ayant un système (58) de
fixation.
2. Couvercle suivant la revendication 1, dans lequel le couvercle (20; 52) est fabriqué,
au moins en partie, en un matériau apte à être coulé.
3. Couvercle suivant la revendication 2, dans lequel l'unité (28) formant capteur est
incorporée, au moins en partie, par coulée dans le couvercle (20; 52).
4. Couvercle suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'unité (28) formant
capteur est raccordée ou peut être raccordée à un câblage (30), qui est guidé ou peut
être guidé d'un côté du couvercle (20; 52) opposé à l'unité (28) formant capteur par
rapport au couvercle (20; 52).
5. Couvercle suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le couvercle (20;
52) a une étanchéité (22), qui est reçue ou qui peut être reçue à l'intérieur du cylindre
(10; 80, 82, 84) et qui est propre à rendre étanche vis-à-vis de l'extérieur le cylindre
(10; 80, 82, 84).
6. Couvercle suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le logement (26;
60) a une ouverture dirigée vers le côté extérieur du cylindre (10; 80, 82, 84).
7. Agencement de cylindre ayant un couvercle (20; 52) suivant l'une des revendications
1 à 6.
8. Boîte de vitesse automatique d'un véhicule comprenant un agencement de cylindre.suivant
la revendication 7.