[0001] Die Erfindung betrifft eine Stern-Dreieck-Verdrahtung, insbesondere für eine Schützschaltung,
die auf einer Montageplatte angeordnet ist.
[0002] Dazu geht aus der
DE 195 11 648 A1 eine Montageplatte für einen Einschub einer Niederspannungsschaltanlage hervor, die
aus Blech ausgebildet ist. Diese besteht aus zwei einstückigen Abschnitten, die durch
zwei Biegelinien unterteilt sind. Dabei bildet der erste Abschnitt später die Vorderseite,
während der zweite Abschnitt die Rückseite der Montageseite darstellt. Weiterhin besteht
die Montageplatte aus an den Seiten angeordneten Stützflächen für Kabelführungen und
aus einer bodenseitig angeordneten Befestigungszunge für die Fixierung auf dem Einschubboden,
wobei die Stützflächen und die Befestigungszunge am ersten Abschnitt vorhanden sind.
Die Montageplatte ist mit seitlichen Einschnitten versehen, die später zur Durchführung
von Kabeln vorgesehen sind. Der zweite Abschnitt ist mit Befestigungslaschen versehen,
die mit dem Einschubboden vernietet werden. Auf der Montageplatte sind bereits Löcher
für die Befestigung der Geräte und sonstiger Montageteilen vorgestanzt. Die Biegelinien
sind mit Schwingungszonen in Form von Schlitzen versehen, um ein Falten ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen zu ermöglichen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist eine Montageplatte
für breite Einschübe dargestellt, die mehrere Befestigungszungen und Befestigungslaschen
aufweist. Etwa im mittleren Bereich der Blechabwinklung ist ein viereckiger Ausbruch
vorhanden, der ebenfalls zur Durchführung von Leitungen dient.
[0003] Auf der ungefalteten Montageplatte werden zunächst die Geräte festgeschraubt. Dabei
ist vorgesehen, dass die Montageplatte mit einer Schaltgerätekombination, bestehend
aus einem Motorschutzschalter, einem Strombegrenzer und Hilfsschaltern, einem Schaltautomaten
und einem Stromwandler, bestückt ist, wobei die Schaltgerätekombination auf dem ersten
Abschnitt und der Schaltautomat und der Stromwandler auf dem zweiten Abschnitt angeordnet
ist.
[0004] Die bisher aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen, die sich mit vormontierten
Stern-Dreieck-Verdrahtungen beschäftigen, die als kompakte Einheit verpackt und geliefert
werden können, werden für größere Baugruppen ab S2 auf Metall-Montageplatten aufgeschraubt.
Diese Vorgehensweise führt dazu, dass für jeden Aufbau eine spezielle Montageplatte
entwickelt werden muss. Darüber hinaus sind die Montageplatten aus Metall sehr schwer,
wodurch sowohl beim Montieren im Schaltschrank, als auch beim Transport, Nachteile
entstehen.
[0005] Dazu beschreibt die
EP 1 251 613 A1 eine Anschlussvorrichtung, die zur Verbindung eines Geräteeinschubes eines Schaltfeldes
mit ortsfesten Klemmstellen für weiterführende Kabel dient. Die Anschlussvorrichtung
weist ein flaches, unter einem Fachboden zu montierendes Gehäuse mit Kammern für Verbindungsleiter
auf. Aus dem Gehäuse herausragende Enden der Verbindungsleiter bilden im Kabelanschlussraum
gelegene Klemmstellen für Kabel beziehungsweise mit dem Geräteeinschub zusammen wirkende
Trennkontaktstücke. Zwei mit Verbindungsleitern bestückte Gehäuse sind kombinierbar,
um eine Anschlussvorrichtung für einen höheren Bemessungsstrom oder spezielle Verbraucherschaltungen
zu schaffen.
[0006] Die
DE 197 07 709 C1 beschreibt eine Anordnung einer Leiterplatte auf einem Stecksockel, wobei die Leiterplatte
senkrecht zur Hauptebene des Stecksockels in dessen Randbereich angeordnet ist und
durch Verbindung von Anschlusslappen der Leiterplatte mit den Verbindungsleitern des
Sockels befestigt ist, wobei auf der dem Sockel zugewandten Seite der Leiterplatte
mindestens ein Relais sowie weitere elektrische Bauelemente angeordnet sind.
[0007] Demgemäß besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Stern-Dreieck-Verdrahtung
auf einer universell, für verschiedene Baugruppen ausgerichteten Montageplatte zu
schaffen, die zudem eine einfache Handhabung ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Stern-Dreieck-Verdrahtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausund Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination
miteinander eingesetzt werden können, sind der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Stern-Dreieck-Verdrahtung, insbesondere
für eine Schützschaltung gelöst, die auf einer Montageplatte angeordnet ist. Dabei
zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass die Montageplatte aus Kunststoff gefertigt
ist. Die erfindungsgemäße Montageplatte aus Kunststoff ist dabei derart ausgebildet,
dass alle möglichen Varianten von Stern-Dreieck-Verdrahtung darauf aufgebaut werden
können. Zusätzlich wird ein Erweiterungsteil angespritzt, welches im Bedarfsfall leicht
abgetrennt, an die Montageplatte von hinten aufgesteckt und zum Beispiel für die Befestigung
eines Zeitrelais verwendet werden kann.
[0010] Bei speziellen Aufbauten kann vorgesehen sein, dass das Sternschütz einer Stern-Dreieck-Verdrahtung
eine Baugröße kleiner ist als das Netz- und Dreieckschütz. Soll in diesem Fall nun
das Sternschütz mit dem Dreieckschütz mechanisch verriegelt werden, liegen die Ankoppelstellen
für die mechanische Verriegelung nicht auf gleicher Höhe. Für diesen Fall müsste eine
neue mechanische Verriegelung entwickelt werden. Durch Verwendung eines weiteren angespritzten
Zusatzteils wird das kleinere Sternschütz angehoben, so dass die gleiche mechanische
Verriegelung, wie bei einem Aufbau mit drei gleich großen Schützen, verwendet werden
kann.
[0011] Zudem ist vorgesehen, dass die Schütze mit selbstschneidenden Kunststoffschrauben
auf die Montageplatte aufgeschraubt werden. Sollte nach mehrmaligem Austausch der
Schütze die Kunststoffschraube in der Montageplatte nicht mehr halten, kann von hinten
eine metrische Mutter in eine dafür vorgesehene Kontur gedrückt und das Gerät mit
einer normalen metrischen Standardschraube angeschraubt werden.
[0012] Die erfindungsgemäße Montageplatte ist vorzugsweise rechteckig ausgebildet und weist
vier Seitenkanten auf, wobei sich jeweils zwei Seitenkanten parallel gegenüber liegen
und zum zweiten parallel zueinander angeordneten Seitenkantenpaar vorzugsweise im
90° Winkel stehen. Vorzugsweise sind jeweils in den Ecken der Montageplatte Durchbohrungen
beziehungsweise Ausnehmungen vorgesehen, die die Endmontage der kompletten Baueinheit
aus einer Stern-Dreieck-Verdrahtung mit Schützen und einer Montageplatte, beispielsweise
in einem Schaltschrank oder Ähnlichem, ermöglichen. Über die Montageplatte verteilt
sind mehrere kleine Bohrungen angeordnet, die als Befestigungsmöglichkeiten für die
verschiedenen Stern-Dreieck-Aufbauten dienen.
[0013] An einer der Seitenkanten kann zudem ein angespritztes, abbrechbares Erweiterungsteil
vorgesehen sein, welches für einen Aufbau mit Zeitrelais benötigt wird. Dieses Erweiterungsteil
ist vorzugsweise der Länge der Seitenkante entsprechend, an welcher es befestigt ist,
ausgebildet und weist ebenfalls mehrere Bohrungen auf, die als Befestigungsmöglichkeiten
beispielsweise für ein Zeitrelais dienen. Das Erweiterungsteil kann beispielsweise
über einen Verbindungssteg oder über eine Mehrzahl an Verbindungsstegen an der Montageplatte
befestigt sein, wobei die Verbindungsstege dabei derart ausgebildet sind, dass sie
ein leichtes Abtrennen des Erweiterungsteils von der Montageplatte ermöglichen.
[0014] Das Erweiterungsteil weist zudem zumindest ein Anschlusselement auf, welches dazu
dient, das Erweiterungsteil fest mit der Montageplatte zu verbinden, beispielsweise
durch Verrasten, Aufschnappen, Aufstecken etc..
[0015] Das Anschlusselement weist vorzugsweise einen bauchig ausgeführten Endbereich auf,
der über einen Führungssteg mit dem Erweiterungsteil verbunden ist. Der bauchige Endbereich
des Anschlusselements greift in dafür vorgesehene Ausnehmungen in der Seitenkante
der Montageplatte ein.
[0016] In die erfindungsgemäße Montageplatte ist zudem auch ein angespritztes abbrechbares
Zusatzteil, vorzugsweise mittig, eingearbeitet, welches für den Höhenausgleich bei
Verwendung eines kleineren Stern-Schütz vorgesehen ist. Auch dieses Zusatzteil ist
über mindestens einen Verbindungssteg, vorzugsweise über eine Mehrzahl an Verbindungsstegen
an der Montageplatte befestigt, wobei die Verbindungsstege derart ausgebildet sind,
dass sie ein leichtes Abtrennen des Zusatzteils von der Montageplatte ermöglichen.
Das Zusatzteil kann bei einem Aufbau mit drei gleich großen Schützen weggeworfen werden.
Für den Fall, dass ein Aufbau mit einem kleinen Stern-Schütz vorgesehen ist, wird
das Zusatzteil auf die Montageplatte aufgesteckt, so dass das kleinere Stern-Schütz
angeschraubt werden kann und zusätzlich der Höhenabstand zum Eingriff der Wendeverriegelung
ausgeglichen werden kann.
[0017] Das Zusatzteil ist vorzugsweise quaderförmig ausgeführt und weist mindestens eine
Bohrung auf, um einen kleineren SternSchütz an der Montageplatte zu befestigen.
[0018] Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, dass die Schaltgeräte mit selbstschneidenden
Kunststoffschrauben angeschraubt werden. Sollte jedoch der Fall eintreten, dass das
Gewinde einer Schraube im Kunststoff ausreißt, kann eine Mutter in eine sechskantige
Gehäuseform eingepresst werden und das Schaltgerät mit einer metrischen Schraube angeschraubt
werden.
[0019] Der hier vorgestellte erfindungsgemäße Aufbau aus einer Stern-Dreieck-Verdrahtung
mit Schützen auf einer Montageplatte, zeichnet sich dadurch aus, dass die Montageplatte
universell für Aufbauten unterschiedlicher Baugröße nutzbar ist. Dies wird durch eine
aus Kunststoff gefertigte Montageplatte erreicht, wodurch sowohl eine Gewichts- als
auch eine Kostenersparnis erreicht werden. Die erfindungsgemäße Montageplatte führt
nicht nur zu einer Variantenreduzierung hinsichtlich der für verschiedene Aufbauten
benötigten Montageplatten, sondern auch zu einer Verwendung von gleichen Wendeverriegelungen
beim Aufbau mit drei gleich großen Schützen und beim Aufbau mit einem kleineren Stern-Schütz.
[0020] Weitere Vorteile und Ausführungen der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
sowie anhand der Zeichnung erläutert.
[0021] Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Montageplatte;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Montageplatte
mit angestecktem Erweiterungsteil;
Fig. 3 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Montageplatte
mit angesteckten Erweiterungs- und Zusatzteil;
Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung einen Aufbau aus drei gleich großen Schützen
auf einer erfindungsgemäßen Montageplatte;
Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung einen Aufbau aus zwei gleich großen Schützen
mit einem kleineren Stern-Schütz auf einer erfindungsgemäßen Montageplatte;
Fig. 6 in einer planaren Grundansicht einen Aufbau aus zwei gleich großen Schützen
mit einem kleineren Stern-Schütz auf einer erfindungsgemäßen Montageplatte;
Fig. 7 in einer perspektivischen Darstellung einen Aufbau aus drei gleich großen Schützen
mit Erweiterung in Form eines Zeitrelais;
Fig. 8 in einer Schnittdarstellung einen Aufbau eines Schaltgeräts auf einer erfindungsgemäßen
Montageplatte, wobei die Befestigung über eine metrische Schraube mit Mutter gezeigt
ist.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Montageplatte 1. Die
erfindungsgemäße Montageplatte 1 ist vorzugsweise rechteckig ausgebildet und weist
vier Seitenkanten 2, 3, 4, 5 auf, wobei jeweils zwei Seitenkanten 2, 4 sowie 3, 5
sich parallel gegenüber liegen. Vorzugsweise sind jeweils in den Ecken der Montageplatte
1 Durchbohrungen 6 beziehungsweise Ausnehmungen 7 vorgesehen, die die Endmontage der
kompletten Baueinheit aus einer Stern-Dreieck-Verdrahtung mit Schützen auf der Montageplatte
1, beispielsweise in einem Schaltschrank ermöglichen. Über die Montageplatte 1 verteilt,
sind mehrere kleine Bohrungen 8 angeordnet, die als Befestigungsmöglichkeiten für
die verschiedenen Stern-Dreieck-Aufbauten dienen.
[0023] An der Seitenkante 3 kann zudem ein angespritztes, abbrechbares Erweiterungsteil
9 vorgesehen sein, welches beispielsweise für einen Aufbau mit Zeitrelais benötigt
wird. Dieses Erweiterungsteil 9 ist vorzugsweise der Länge der Seitenkante 3 entsprechend,
an welcher es befestigt ist, ausgebildet und weist ebenfalls mehrere Bohrungen 8 auf,
die als Befestigungsmöglichkeiten, beispielsweise für ein Zeitrelais dienen. Das Erweiterungsteil
9 kann beispielsweise über einen Verbindungssteg 10 oder über eine Mehrzahl an Verbindungsstegen
10 an der Montageplatte 1 befestigt sein, wobei die Verbindungsstege 10 dabei derart
ausgebildet sind, dass sie ein leichtes Abtrennen des Erweiterungsteils 9 von der
Montageplatte 1 ermöglichen.
[0024] Das Erweiterungsteil 9 weist zudem zumindest ein Anschlusselement 11 auf, welches
dazu dient, das Erweiterungsteil 9 fest mit der Montageplatte 1 zu verbinden, beispielsweise
durch Verrasten, Aufschnappen, Aufstecken etc.. Das Anschlusselement 11 weist vorzugsweise
einen bauchig ausgeführten Endbereich 12 auf, der über einen Führungssteg 13 mit dem
Erweiterungsteil 9 verbunden ist. Der bauchige Endbereich 12 des Anschlusselementes
11 greift in dafür vorgesehene Ausnehmungen 14 in der Seitenkante 3 der Montageplatte
1 ein.
[0025] In die erfindungsgemäße Montageplatte 1 ist zudem auch ein angespritztes, abbrechbares
Zusatzteil 15, vorzugsweise mittig eingearbeitet, welches für den Höhenausgleich bei
Verwendung eines kleineren Stern-Schütz vorgesehen ist. Auch dieses Zusatzteil 15
ist über mindestens einen Verbindungssteg 16, vorzugsweise einer Mehrzahl an Verbindungsstegen
16 an der Montageplatte 1 befestigt, wobei die Verbindungsstege 16 dabei derart ausgebildet
sind, dass sie ein leichtes Abtrennen des Zusatzteils 15 von der Montageplatte 1 ermöglichen.
[0026] Das Zusatzteil 15 kann bei einem Aufbau mit drei gleich großen Schützen weggeworfen
werden. Für den Fall, dass ein Aufbau mit einem kleinen Stern-Schütz vorgesehen ist,
wird das Zusatzteil 15 auf die Montageplatte 1 aufgesteckt, so dass das kleinere Stern-Schütz
angeschraubt werden kann und zusätzlich der Höhenabstand zum Eingriff in die Wendeverriegelung
ausgeglichen werden kann. Das Zusatzteil 15 ist vorzugsweise quaderförmig ausgeführt
und weist mindestens eine Bohrung 17 auf, um einen kleineren Stern-Schütz an der Montageplatte
1 zu befestigen.
[0027] In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Montageplatte 1 mit angestecktem
Erweiterungsteil 9, beispielsweise für ein Zeitrelais gezeigt. Dazu wird das Erweiterungsteil
9 an der Montageplatte 1 durch Brechen der Verbindungsstege 10 gelöst und durch Einführen
der Anschlusselemente 11 in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen 14 der Seitenkante
3 an der Montageplatte 1 befestigt. Es entsteht somit eine Flächenerweiterung der
Montageplatte 1, die beispielsweise für die Aufnahme eines Zeitrelais verwendet werden
kann.
[0028] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Montageplatte 1 mit angestecktem Erweiterungsteil
9 und Zusatzteil 15. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt den Fall, dass ein Aufbau mit
einem kleineren Stern-Schütz vorgesehen ist, so dass das Zusatzteil 15 den Höhenabstand
für den Eingriff der Wendeverriegelung ausgleichen kann. Das Zusatzteil 15 ist dabei
vorzugsweise quaderförmig ausgebildet und weist mindestens die Bohrung 17 auf, um
einen kleineren Stern-Schütz an der Montageplatte 1 zu befestigen.
[0029] In Fig. 4 ist ein Aufbau aus drei gleich großen Schützen 18 auf der erfindungsgemäßen
Montageplatte 1 dargestellt. In Fig. 5 ist ein Aufbau aus zwei gleich großen Schützen
18 mit einem kleineren Stern-Schütz 19 auf der erfindungsgemäßen Montageplatte 1 dargestellt.
Dabei wird durch das Zusatzteil 15 am Stern-Schütz 19 ein Höhenausgleich erreicht,
der den Eingriff der Wendeverriegelung ermöglicht. Demgemäß können für gleich große
Schütze sowie für eine Anordnung mit zwei gleich großen Schützen und einem kleineren
Stern-Schütz die gleiche Wendeverriegelung verwendet werden. In Fig. 6 ist der Aufbau
nach Fig. 5 in einer planaren Grundansicht gezeigt.
[0030] Fig. 7 zeigt einen Aufbau aus drei gleich großen Schützen 18 mit angestecktem Erweiterungsteil
9, auf welchem ein Zeitrelais 20 angeordnet ist.
[0031] In Fig. 8 ist ein Aufbau eines Schütz 18 auf einer erfindungsgemäßen Montageplatte
1 gezeigt, wobei die Befestigung über eine metrische Schraube 21 mit Mutter 22 erfolgt.
[0032] Der hier vorgestellte erfindungsgemäße Aufbau aus einer Stern-Dreieck-Verdrahtung
mit Schützen auf einer Montageplatte, zeichnet sich dadurch aus, dass die Montageplatte
universell für alle Aufbauten unterschiedlicher Baugrößen nutzbar ist. Dies wird durch
eine aus Kunststoff gefertigte Montageplatte erreicht, wodurch sowohl eine Gewichts-
als auch eine Kostenersparnis, erreicht werden. Die erfindungsgemäße Montageplatte
führt nicht nur zu einer Variantenreduzierung hinsichtlich der für verschiedene Aufbauten
benötigten Montageplatte, sondern auch zu einer Verwendung von gleichen Wendeverriegelungen
beim Aufbau mit drei gleich großen Schützen sowie beim Aufbau mit einem kleineren
Stern-Schütz.
1. Stern-Dreieck-Verdrahtung, die auf einer Montageplatte (1) angeordnet ist, wobei die
Montageplatte (1) aus Kunststoff gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplatte (1) derart universell ausgebildet ist, dass unterschiedliche Varianten
von Stern-Dreieck-Verdrahtungen darauf anzuordnen sind, wobei an der Montageplatte
(1) ein angespritztes, abbrechbares Erweiterungsteil (9), welches für einen Aufbau
mit Zeitrelais benötigt wird, angeformt ist, wobei das Erweiterungsteil (9) von der
Montageplatte (1) abtrennbar ist und wobei das Erweiterungsteil (9) über einen Verbindungsteg
(10) an der Montageplatte (1) befestigt ist, wobei der Verbindungssteg (10) derart
ausgebildet ist, dass ein leichtes Abtrennen des angespritzten, abbrechbaren Erweiterungsteils
(9) von der Montageplatte (1) möglich ist.
2. Stern-Dreieck-Verdrahtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsteil (9) in die Montageplatte (1) steckbar ausgebildet ist.
3. Stern-Dreieck-Verdrahtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Montageplatte (1) ein Niveau ausgleichendes, angespritztes, abbrechbares Zusatzteil
(15) angeformt ist, um einen kleineren Stern-Schütz an der Montageplatte (1) zu befestigen.
4. Stern-Dreieck-Verdrahtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzteil (15) von der Montageplatte (1) abtrennbar ist, wobei das Zusatzteil
(15) über mindestens einen Verbindungssteg (16) an der Montageplatte (1) befestigt
ist.
5. Stern-Dreieck-Verdrahtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzteil (15) auf die Montageplatte (1) steckbar ausgebildet ist.
6. Verfahren zur Verwendung der Stern-Dreieck-Verdrahtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5 für eine Schützschaltung.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schützschaltung über selbstschneidende Kunststoffschrauben an der Montageplatte
(1) befestigbar ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schützschaltung über eine metrische Schraube (21) an der Montageplatte (1) befestigbar
ist.
1. Star-delta wiring, which is arranged on a mounting plate (1), wherein the mounting
plate (1) is made of plastic, characterised in that the mounting plate (1) is universally formed, such that different variants of star-delta
wirings are able to be arranged thereupon, wherein a die-injected extension piece
(9) which is able to be broken off is fitted on the mounting plate (1), said extension
piece being required for a structure with a time relay, wherein the extension piece
(9) is able to be removed from the mounting plate (1) and wherein the extension piece
(9) is fixed to the mounting plate (1) using a connecting web (10), wherein the connecting
web (10) is embodied such that the die-injected extension piece (9) which is able
to be broken off can be easily removed from the mounting plate (1).
2. Star-delta wiring according to claim 1, characterised in that the extension piece (9) is embodied as being able to plug into the mounting plate
(1).
3. Star-delta wiring according to claim 1 or 2, characterised in that a die-injected additional part (15) which is able to be broken off and which evens
out the height is fitted on the mounting plate (1) in order to fix a smaller star
contactor to the mounting plate (1).
4. Star-delta wiring according to claim 3, characterised in that the additional part (15) is able to be removed from the mounting plate (1), wherein
the additional part (15) is fixed to the mounting plate (1) using at least one connecting
web (16) .
5. Star-delta wiring according to claim 3 or 4, characterised in that the additional part (15) is embodied as being able to plug into the mounting plate
(1).
6. Method for using the star-delta wiring according to one of claims 1 to 5 for a protective
circuit.
7. Method according to claim 6, characterised in that the protective circuit is able to be fixed to the mounting plate (1) using self-tapping
plastic screws.
8. Method according to claim 6 or 7, characterised in that the protective circuit is able to be fixed to the mounting plate (1) using a metric
screw (21).
1. Câblage étoile-triangle qui est agencé sur une plaque de montage (1), dans lequel
la plaque de montage (1) est fabriquée en matière plastique, caractérisé en ce que la plaque de montage (1) est conçue pour un usage universel de sorte à autoriser
différentes variantes de câblages étoile-triangle, sur la plaque de montage (1) étant
formée une extension (9) moulée par injection et pouvant être rompue, qui est nécessitée
par une structure à relais temporisé, l'extension (9) pouvant être séparée de la plaque
de montage (1) et l'extension (9) étant fixée à la plaque de montage (1) par une barrette
de liaison (10), la barrette de liaison (10) étant conçue de telle façon que soit
possible une séparation facile de l'extension (9) moulée par injection et pouvant
être rompue et de la plaque de montage (1).
2. Câblage étoile-triangle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extension (9) est conçue de sorte à pouvoir être enfichée dans la plaque de montage
(1).
3. Câblage étoile-triangle selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que sur la plaque de montage (1) est conformée une partie additionnelle de compensation
de niveau, moulée par injection et pouvant être rompue (15), pour fixer un contacteur
en étoile plus petit sur la plaque de montage (1).
4. Câblage étoile-triangle selon la revendication 3, caractérisé en ce que la partie additionnelle (15) peut être séparée de la plaque de montage (1), la partie
additionnelle (15) étant fixée à la plaque de montage (1) par au moins une barrette
de liaison (16).
5. Câblage étoile-triangle selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la partie additionnelle (15) est conçue de sorte à pouvoir être enfichée sur la plaque
de montage (1).
6. Procédé pour l'utilisation du câblage étoile-triangle selon l'une des revendications
1 à 5 pour un circuit de protection.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le circuit de protection peut être fixé sur la plaque de montage (1) par des vis
en matière plastique autotaraudeuses.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le circuit de protection peut être fixé sur la plaque de montage (1) par une vis
à pas métrique (21).