[0001] Die Erfindung betrifft ein Verbindungsmodul und ein Verbindungsmodulsystem zur Einspeisung
von elektrischem Strom in ein Antriebsmodul mit einem Gehäuse, das einen an einer
ersten Öffnung angeordneten ersten Anschlusskontakt und einen an einer zweiten Öffnung
angeordneten zweiten Anschlusskontakt aufweist, wobei der erste und der zweite Anschlusskontakt
jeweils ein Kontaktelement umfassen, wobei das Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts
fest im Gehäuse und das Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts verschiebbar
im Gehäuse angeordnet ist, wobei das Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts ausgelegt
ist, eine Verbindung zu einem korrespondierenden Kontaktelement eines Nachbarmoduls
bereitzustellen.
[0002] Es sind Verbindungsmodule bekannt, die ein Einspeisemodul bzw. ein benachbartes weiteres
Verbindungsmodul mit einem korrespondierenden Antriebsmodul, an dem das Verbindungsmodul
angeordnet ist, verbinden. Beispielhaft wird hierfür auf das Servoverstärker-System
Lexium LXM 62 der Firma Schneider Electric GmbH verwiesen. Dabei wird die Verbindung
zwischen dem Verbindungsmodul und dem benachbarten Modul bzw. dem Einspeisemodul mittels
Schienen oder mittels Kabelverschraubungen bewerkstelligt. Sowohl bei Schienenverbindern
als auch bei Kabelverschraubungen sind Schraubverbindungen eingesetzt, um die Kabelverschraubungen
bzw. die Schienen zu befestigen. Die Schraubverbindungen können sich durch Vibrationen
lösen oder werden bei der Montage oftmals mit einem nicht angepassten Drehmoment angezogen.
Dies kann zu einem Überdrehen der Schraubverbindung und somit zu einer Beschädigung
oder zu einem selbstständigen Lösen der Schraubverbindung durch Vibrationen führen.
[0003] Die
EP 1 833 066 A1 und
WO 2007/107332 A1 zeigen eine Vielzahl von Schaltvorrichtungen, die miteinander dadurch verbunden werden,
dass ein männliches Ende einer ersten Schaltvorrichtung in eine Federklemme einer
zweiten Schaltvorrichtung eingeführt wird und mittels der Federklemme dort verklemmt
und somit die erste Schaltvorrichtung mit der zweiten Schaltvorrichtung über die Federklemme
elektrisch miteinander verbunden werden.
[0004] Aus der
WO 2005/043685 A2 ist bekannt, dass zur Verbindung zweier elektromagnetischer Schaltgeräte die beiden
Schaltgeräte jeweils mit einer Steckaufnahme in fester Zuglage zueinander angeordnet
sind, wobei die Schaltgeräte über einen Verbinder, der eine elektrische Leiterverbindung
und ein Stecksystem umfasst, in steckbarer elektrischer Verbindung miteinander stehen
und der Verbinder in einem Gehäuse die Leiterverbindung und an den den benachbarten
Schaltgeräten zugewandten Verbinderseiten das Stecksystem aufnimmt. Das Stecksystem
ist auch einer Verbindungsseitenfläche in Richtung auf die Seitenfläche des benachbarten
Geräts im Verbindergehäuse verschiebbar ausgebildet.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verbindungsmodul bereitzustellen, das eine langzeitstabile
elektrische Verbindung zu einem Nachbarmodul bzw. einem weiteren Verbindungsmodul
oder einem Einspeisemodul bereitstellt.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß dem Anspruch 1, 8 und 9 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprü- chen angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass eine langzeitstabile elektrische Verbindung eines
Verbindungsmoduls zur Einspeisung von elektrischem Strom in ein Antriebsmodul dadurch
bereitgestellt werden kann, dass das Verbindungsmodul ein Gehäuse umfasst, das einen
an einer ersten Öffnung angeordneten ersten Anschlusskontakt und einen an einer zweiten
Öffnung angeordneten zweiten Anschlusskontakt aufweist. Der erste und der zweite Anschlusskontakt
umfassen jeweils ein Kontaktelement, wobei das erste Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts
verschiebbar im Gehäuse und das zweite Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts
fest im Gehäuse angeordnet ist. Das zweite Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts
stellt eine Verbindung zu einem korrespondierenden ersten Kontaktelement eines Nachbarmoduls
bereit. Dabei umfasst der zweite Anschlusskontakt eine Federklemme, die das korrespon-
dierende erste Kontaktelement des Nachbarmoduls an das zweite Kontaktelement des zweiten
Anschlusskontakts andrückt.
[0008] Diese Ausgestaltung ermöglicht eine schnelle Verbindung des Verbindungsmoduls mit
dem Nachbarmodul, wobei die elektrische Verbindung durch die Federklemme zuverlässig
gegen Erschütterungen oder unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist. Ferner wird auch
über die Federklemme ein zuverlässiger Kontakt zwischen dem Kontaktelement des Nachbarmoduls
und dem ersten An- schlusskontakt gewährleistet, so dass Kontaktierungsschwie- rigkeiten,
die eine erschwerte Fehlersuche mit sich bringen, vermieden werden.
[0009] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Federklemme eine Klemmöffnung, durch
die das korrespondierende erste Kontaktelement des Nachbarmoduls durchführbar ist,
wobei die Klemmöffnung im entspannten Zustand der Federklemme einen verkleinerbaren
Durchgangsquerschnitt aufweist und nach dem Einschieben des korrespondierenden ersten
Kontaktelementes des Nachbarmoduls dieses aufgrund der Federkraft der Federklemme
an das zweite Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts anpresst. Diese Ausgestaltung
gewährleistet eine rüttelsichere Verbindung zwischen dem ersten Anschlusskontakt des
Verbindungsmoduls und dem Kontaktelement des Nachbarmoduls.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform ist die Federklemme als Zugfederklemme ausgebildet
und weist wenigstens einen Bogenabschnitt auf, der eine außenseitig angeordnete Betätigungsfläche
umfasst. Bei Ausübung einer Druckkraft auf die Betätigungsfläche wird dadurch eine
Verklemmung des korrespondierenden ersten Kontaktelements des Nachbarmoduls an dem
zweiten Anschlusskontakt gelöst. Diese Ausgestaltung gewährleistet ein einfaches Lösen
des ersten Kontaktelements des Nachbarmoduls vom zweiten Anschlusskontakt bzw. vom
Verbindungsmodul.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform ist die Federklemme als Druckfederklemme ausgeführt,
wobei ein erstes Ende einer Druckfeder an dem Gehäuse des Verbindungsmoduls abgestützt
ist und ein zweites Ende der Druckfeder das erste Kontaktelement des Nachbarmoduls
an das zweite Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts drückt. Auch diese alternative
Ausführungsform der Federklemme gewährleistet einen zuverlässigen und rüttelsicheren
Kontakt zwischen dem ersten Kontaktelement des Nachbarmoduls und dem zweiten Anschlusskontakt
des Verbindungsmoduls.
[0012] In einer weiteren Ausführungsform weist der zweite Anschlusskontakt eine Betätigungsvorrichtung
auf, die an der Federklemme angeordnet ist und eine Betätigungskraft zur Betätigung
der Federklemme bereitstellt, so dass auf einfache Weise die Verklemmung des ersten
Kontaktelements des Nachbarmoduls an dem zweiten Anschlusskontakt gelöst werden kann.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform weist die Betätigungsvorrichtung eine Welle mit
einem Nocken auf, wobei der Nocken ausgelegt ist, die Federklemme zu betätigen. Diese
Ausgestaltung gewährleistet eine einfache Betätigung der Zugfederklemme und die Stellung
der Betätigungsvorrichtung kann einfach angezeigt werden.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Betätigungsvorrichtung eine Welle,
eine exzentrisch an der Welle befestigte Verbindungsstange, und einen mit der Verbindungsstange
verbundenen Druckbock, wobei mittels einer Welle die Betätigungskraft bereitgestellt
wird. Die Verbindungsstange dient zur Übertragung der Betätigungskraft auf die Federklemme,
wobei der Druckbock ausgelegt ist, die Federklemme zu betätigen. Diese Ausgestaltung
ermöglicht in einfacher Weise eine Betätigung der Zugfederklemme zum Lösen der Verklemmung
des ersten Kontaktelements des Nachbarmoduls.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform umfasst der erste Anschlusskontakt einen in einer
Führungsnut des Gehäuses geführten Schieber, der mit dem ersten Kontaktelement des
ersten Anschlusskontakts verbunden ist und das erste Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts
betätigt. Auf diese Weise kann auch eine Vielzahl von ersten Kontaktelementen des
ersten Anschlusskontakts einfach und gleichzeitig betätigt werden.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform ist der erste Anschlusskontakt als Steckkontakt
ausgeführt, der ausgelegt ist, mit einem korrespondierenden zweiten Anschlusskontakt
des Nachbarmoduls eine elektrische Verbindung bereitzustellen, so dass der erste und
der zweite Anschlusskontakt in einfacher Weise miteinander verbunden werden können.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform ist der erste Anschlusskontakt mit dem zweiten
Anschlusskontakt über eine abstandsveränderliche Verbindung verbunden, die als flexible
Leitung ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine zuverlässige elektrische
Verbindung des ersten Anschlusskontakts mit dem zweiten Anschlusskontakt und vermeidet
Kontaktschwierigkeiten durch Korrosion oder Erschütterungen.
[0018] Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe aber auch durch ein Verbindungsmodulsystem
mit wenigstens einem oben beschriebenen ersten Verbindungsmodul und einem analog zum
ersten Verbindungsmodul aufgebauten zweiten Verbindungsmodul, wobei der erste Anschlusskontakt
des ersten bzw. des zweiten Verbindungsmoduls in den zweiten Anschlusskontakt des
zweiten bzw. des ersten Verbindungsmoduls eingeführt wird. Ferner wird ein elektrischer
Kontakt zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsmodul bereitgestellt, wobei
die Federklemme des ersten bzw. des zweiten Verbindungsmoduls ausgelegt ist, das erste
Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts des zweiten bzw. des ersten Verbindungsmoduls
an das zweite Kontaktelement des zweiten Anschlusskontakts des ersten bzw. des zweiten
Verbindungsmoduls anzudrücken.
[0019] Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe aber auch durch ein Verbindungsmodulsystem
mit einem Einspeisemodul und einem oben beschriebenen Verbindungsmodul. Das Einspeisemodul
umfasst einen Anschlusskontakt, der analog wie der oben beschriebene zweite Anschlusskontakt
des Verbindungsmoduls ausgebildet ist. Das Einspeisemodul stellt eine Verbindung zu
einem Steuergerät und/oder einer Stromquelle bereit. Der erste Anschlusskontakt des
Verbindungsmoduls ist ausgelegt, in den Anschlusskontakt des Einspeisemoduls eingeführt
zu werden und einen elektrischen Kontakt zwischen dem Einspeisemodul und dem Verbindungsmodul
bereitzustellen. Die Federklemme des Anschlusskontakts des Einspeisemoduls drückt
das Kontaktelement des ersten Anschlusskontakts des Verbindungsmoduls an das Kontaktelement
des Anschlusskontakts des Einspeisemoduls an. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine
schnelle und zuverlässige Verbindung des Verbindungsmoduls mit dem Einspeisemodul.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Modulsystems mit einem Einspeisemodul,
drei Antriebsmodulen und drei Verbindungsmodulen;
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Verbindungsmoduls
in entriegeltem Zustand;
Fig. 3 zeigt das in Fig. 2 gezeigte Verbindungsmodul in verriegeltem Zustand;
Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht durch das in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Verbindungsmodul
in nicht verriegeltem Zustand;
Fig. 5 eine Schnittansicht des in Fig. 4 gezeigten Verbindungsmoduls in verriegeltem
Zustand;
Fig. 6 eine schematische Schnittansicht durch das in Fig. 1 gezeigte Modulsystem;
Fig. 7 das Verbindungsmodul mit einer ersten Ausführungsform der ersten Betätigungsvorrichtung
zur Betätigung einer Federklemme;
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer zweiten Betätigungsvorrichtung; und
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer alternativen Federklemme.
[0021] Fig. 1 zeigt ein Modulsystem 10 mit einem ersten Verbindungsmodul 1. Fig. 2 zeigt
eine schematische Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte erste Verbindungsmodul 1 in
einem entriegelten Zustand und Fig. 3 zeigt das in Fig. 1 gezeigte erste Verbindungsmodul
1 in verriegeltem Zustand.
[0022] Das Modulsystem 10 umfasst ferner ein am ersten Verbindungsmodul 1 rückseitig angeordnetes
Antriebsmodul 5, ein linksseitig am Verbindungsmodul 1 angeordnetes Einspeisemodul
3 und ein rechtsseitig vom Verbindungsmodul 1 angeordnetes Nachbarmodul 2. An dem
Nachbarmodul 2 ist rückseitig ebenso ein weiteres Antriebsmodul 5 angeordnet. Das
Antriebsmodul 5 ist ferner mit nicht dargestellten Motoren beispielsweise einer Fertigungsanlage
verbunden. Des Weiteren weist das Einspeisemodul 3 einen Anschlussbereich 4 zur Verbindung
des Anschlussbereichs 4 mit Anschlussleitungen 6 auf. Die Anschlussleitungen 6 stellen
dabei eine Verbindung zu einer Stromversorgung und/oder zu einem Steuergerät bereit.
[0023] Das erste Verbindungsmodul 1 stellt eine elektrische Verbindung zwischen dem Verbindungsmodul
1, dem Antriebsmodul 5 sowie dem Einspeisemodul 3 und gegebenenfalls dem Nachbarmodul
2 bereit, um Strom und/oder Steuersignale in das Antriebsmodul 5 und das Nachbarmodul
2 einzuspeisen. In der Ausführungsform ist das Nachbarmodul 2 als zweites Verbindungsmodul
2 analog zum ersten Verbindungsmodul 1 ausgebildet und ist mit einem rechtsseitig
angeordneten weiteren Nachbarmodul 7 über das zweite Verbindungsmodul 2 und das erste
Verbindungsmodul 1 mit dem Einspeisemodul 3 verbunden. Selbstverständlich kann auch
das weitere Nachbarmodul 7 entsprechend dem ersten Verbindungsmodul 1 ausgebildet
sein, so dass die Verbindungsmodule 1, 2, 7 eine Kette von Verbindungsmodulen 1, 2,
7 zur Verbindung der daran angeordneten Antriebsmodule 5 mit dem Einspeisemodul 3
bereitstellen.
[0024] Die Verbindungsmodule 1,2,7 umfassen jeweils ein Gehäuse 15 und einen Schieber 20,
der in Führungsnuten 30 des Gehäuses 15 geführt ist. Angrenzend an die Führungsnuten
30 sind, durch ein Gehäuse 15 großteils verdeckt, Betätigungsvorrichtungen 40, 90
vorgesehen.
[0025] Der Schieber 20 ist ausgelegt, entlang der Führungsnuten 30 des Gehäuses 15 verschoben
zu werden und ein Kontaktsystem zur elektrischen Verbindung des Einspeisemoduls 3
mit dem Verbindungsmodul 1 zu ver- und entriegeln. Dabei ist der Schieber 20 in Figur
2 in entriegelter und nicht kontaktierender Position, also in der Führungsnut an der
rechten Seite anschlagend, und in Figur 3 in verriegelter und kontaktierender Position,
also in der Führungsnut an der linken Seite anschlagend, dargestellt.
[0026] Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A durch das in Fig. 2
gezeigte erste Verbindungsmodul 1. Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
B-B des in Fig. 3 gezeigten ersten Verbindungsmoduls 1.
[0027] Das Gehäuse 15 des ersten Verbindungsmoduls 1 umfasst eine erste Öffnung 51 und einen
daran angeordneten ersten Anschlusskontakt 52 und eine gegenüberliegend zur ersten
Öffnung 51 angeordnete zweite Öffnung 56 und einen daran angeordneten zweiten Anschlusskontakt
58.
[0028] Der erste Anschlusskontakt 52 umfasst dabei ein erstes Kontaktelement 50, das mit
dem Schieber 20 verbunden und als Steckkontakt ausgeführt ist. Wird der Schieber 20
betätigt und entlang der Führungsnut 30 in Pfeilrichtung aus einer entriegelten Position,
wie in Fig. 4 gezeigt, in eine verriegelte Position, wie in Fig. 5 gezeigt, verschoben,
so wird dabei vom Schieber 20 das erste Kontaktelement 50 mitgenommen, so dass dieses
in verriegelter Position des Schiebers 20 aus dem Gehäuse 15 ragt.
[0029] Der zweite Anschlusskontakt 58 umfasst eine Federklemme 60, eine erste Betätigungsvorrichtung
40, die in den Figuren 4 und 5 symbolisch dargestellt ist, ein zweites Kontaktelement
55 und einen Aufnahmebereich 57. Der Aufnahmebereich 57 des Anschlusskontakts schließt
sich direkt an die zweite Öffnung 56 des zweiten Anschlusskontakts 58 an. Oberhalb
des Aufnahmebereichs 57 grenzt das zweite Kontaktelement 55 an, das mit der Federklemme
60 verbunden ist. Die Federklemme 60 wird bei der Betätigung von der Betätigungsvorrichtung
40 durch das Kontaktelement 55 abgestützt. Ferner ist das zweite Kontaktelement 55
über eine Verbindung, die als flexible Leitung 70 ausgeführt ist, mit dem ersten Kontaktelement
50 verbunden.
[0030] Die Federklemme 60 umfasst einen ersten Abschnitt 61 und einen zweiten Abschnitt
62, wobei der zweite Abschnitt 62 der Federklemme 60 senkrecht zu dem ersten Abschnitt
61 angeordnet ist. Zwischen den beiden Abschnitten 61, 62 ist ein erster Bogen 65
und ein zweiter Bogen 66 angeordnet. Die Bögen 65, 66 verbinden die beiden Abschnitte
61, 62 und stellen durch ihre Ausformung eine Federkraft bereit. Ferner ist außenseitig
am zweiten Bogen 66 der Federklemme 60 eine Betätigungsfläche 67 vorgesehen, um mittels
der Betätigungsvorrichtung 40, 90 den zweiten Abschnitt 62 der Federklemme 60 vertikal
nach unten zu drücken. Der zweite Abschnitt 62 umfasst im Endbereich einen Klemmabschnitt
64 und eine daran angeordnete Klemmöffnung 63, die in entspanntem Zustand der Federklemme
60 nur teilweise mit der zweiten Öffnung 56 überlappt, so dass ein Durchgangsquerschnitt
an der Federklemme 60 im Bereich der Klemmöffnung 63 verkleinert ist.
[0031] In der dargestellten Ausführungsform ist die Federklemme als Zugfederklemme 60 ausgebildet
und mittels eines Halteelements 75, das durch die Federklemme 60 umschlossen wird,
im Gehäuse 15 des Verbindungsmoduls 1 befestigt. Es ist aber auch denkbar, anstatt
der gezeigten Ausführungsform des Halteelements 75 andere Halteelemente zur Befestigung
der Federklemme 60 zu verwenden. Insbesondere ist beispielsweise denkbar, die Federklemme
60 mit einer Vielzahl von Haltenasen im Gehäuse 15 zu befestigen.
[0032] Der Schieber 20 ist in der Ausführungsform ausgelegt, mehrere nebeneinander unterhalb
der Führungsnut 30 angeordnete erste Kontaktelemente 50 gleichzeitig zu betätigen
und mitzunehmen. Wird der Schieber 20 von der entriegelten Position in die verriegelte
Position verschoben, werden die ersten Kontaktelemente 50 des ersten Anschlusskontakts
52 in den Aufnahmebereich 57 des zweiten Anschlusskontakts 58 eingeführt, so dass
eine gleichzeitige Kontaktierung zwischen mehreren parallel angeordneten ersten Kontaktelementen
50 des ersten Anschlusskontakts 52 mit mehreren jeweils korrespondierenden zweiten
Kontaktelementen 55 des zweiten Anschlusskontakts 58 erfolgt. Dies hat den Vorteil,
dass das Verbindungsmodul 1 schnell und zuverlässig mit dem Einspeisemodul 3 elektrisch
verbunden werden kann. Ebenso kann korrespondierend das Nachbarmodul 2 auf diese Weise
schnell mit dem Verbindungsmodul 1 verbunden werden.
[0033] Fig. 6 zeigt eine schematische Schnittansicht entlang einer in Fig. 1 gezeigten Schnittlinie
C-C durch das Verbindungsmodul 1 und das benachbarte Nachbarmodul 2. Das Nachbarmodul
2 ist in der Ausführungsform ebenso wie das erste Verbindungsmodul 1 als zweites Verbindungsmodul
2 ausgebildet. Dabei befindet sich der Schieber 20 des ersten Verbindungsmoduls 1
in entriegelter Position, so dass das erste Kontaktelement 50 des ersten Anschlusskontakts
52 im Gehäuse 15 des ersten Verbindungsmoduls 1 vollständig aufgenommen ist.
[0034] Der Schieber 20 des zweiten Verbindungsmoduls 2 bzw. des Nachbarmoduls 2 befindet
sich in verriegelter Position, so dass das korrespondierende erste Kontaktelement
50 des Nachbarmoduls 2 aus dem Gehäuse 15 des Nachbarmoduls 2 herausragt und in den
Aufnahmebereich 57 des ersten Verbindungsmoduls 1 ragt. Dabei ist das korrespondierende
erste Kontaktelement 50 des Nachbarmoduls 2 durch die Klemmöffnung 63 der Federklemme
60 geführt und bei einer Verkleinerung des Durchgangsquerschnitts der Klemmöffnung
63 durch den Klemmabschnitt 64 des zweiten Abschnitts 62 nach oben in Richtung des
zweiten Kontaktelements 55 gedrückt und an dieses angepresst. Durch das Anpressen
wird eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten Kontaktelement 50 des Nachbarmoduls
2 und dem zweiten Kontaktelement 55 des Verbindungsmoduls 1 bereitgestellt.
[0035] Um eine Verbindung zwischen dem ersten Verbindungsmodul 1 und dem Nachbarmodul 2
bereitzustellen, wird zuerst mit der Betätigungsvorrichtung 40, 90 der zweite Abschnitt
62 entgegen der in Figur 6 eingezeichneten Pfeilrichtung nach unten gedrückt, so dass
die Klemmöffnung 63 der Federklemme 60 im Aufnahmebereich 57 des zweiten Anschlusskontaktes
58 angeordnet ist und im Wesentlichen mit der zweiten Öffnung 56 überlappt. Dieser
Zustand wird bis zum vollständig eingeführten ersten Kontaktelement 50 aufrecht erhalten.
Während des Einführens des ersten Kontaktelements 50 in den Aufnahmebereich 57 ist
der zweite Abschnitt 62 der Federklemme 60 fortwährend nach unten gedrückt, so dass
das Einführen des ersten Kontaktelements 50 in die Öffnung 63 der Federklemme 60 ermöglicht
ist. Daraufhin kann der Schieber 20 des Nachbarmoduls 2 nach links verschoben werden,
so dass das erste Kontaktelement 50 des Nachbarmoduls 2 aus dem Gehäuse 15 des Nachbarmoduls
2 herausgeschoben, über die zweite Öffnung 56 des Gehäuses 15 des Verbindungsmoduls
1 in das Verbindungsmodul 1 hineingeschoben und durch die Durchgangsöffnung 63 der
Federklemme 60 geführt wird.
[0036] Schlägt der Schieber 20 am linksseitigen Ende der Führungsnut 30 an, so befindet
sich das erste Kontaktelement 50 in der verriegelten Position. Um eine zuverlässige
elektrische Verbindung zwischen dem ersten Kontaktelement 50 und dem zweiten Kontaktelement
55 des zweiten Anschlusskontaktes 58 bereitzustellen, wird die Verspannung bzw. die
Betätigung der Federklemme 60 durch die Betätigungsvorrichtung 40, 90 aufgehoben,
so dass der zweite Abschnitt 62 der Federklemme 60 das erste Kontaktelement 50 des
Nachbarmoduls 2 nach oben an das zweite Kontaktelement 55 des zweiten Anschlusskontaktes
58 des Verbindungsmoduls 1 anpresst. Durch den Klemmabschnitt 64 am Ende des zweiten
Abschnitts 62 der Federklemme 60 wird das erste Kontaktelement 50 an der Federklemme
60 so verklemmt, dass ein Herausziehen des ersten Kontaktelements 50 aus dem zweiten
Anschlusskontakt 58 verhindert wird. Zusätzlich kann das Herausziehen des ersten Kontaktelements
50 aus dem zweiten Anschlusskontakt 58 vermieden werden, wenn der Klemmbereich 64
sich in das Kontaktelement 50 einschneidet, so dass durch Verschneidungskanten am
ersten Kontaktelement 50, die durch das Einschneiden des Klemmbereichs 64 in das erste
Kontaktelement 50 entstehen, ein Herausziehen zusätzlich verhindert wird.
[0037] Um die Verbindung zwischen dem Verbindungsmodul 1 und dem Nachbarmodul 2 zu lösen,
ist zuerst die Federklemme 60 mittels der Betätigungsvorrichtung 40, 90 zu verspannen
und dabei der zweite Abschnitt 62 der Federklemme 60 nach unten zu drücken. Dadurch
wird die Verklemmung durch den Klemmabschnitt 64 an dem ersten Kontaktelement 50 aufgehoben
und die Klemmöffung vergrößert, so dass der Schieber 20 des Nachbarmoduls 2 in die
entriegelte Position zurückgeschoben werden kann und dabei das erste Kontaktelement
50 aus dem zweiten Anschlusskontakt 58 des ersten Verbindungsmoduls 1 herausgezogen
werden kann.
[0038] In gleicher Art wie die elektrische Verbindung zwischen dem Verbindungsmodul 1 und
dem Nachbarmodul 2 aufgebaut und auch wieder gelöst wird, wird eine elektrische Verbindung
zwischen dem Verbindungsmodul 1 und dem in Fig. 1 gezeigten Einspeisemodul 3 aufgebaut
und wieder gelöst. Dabei wird in gleicher Art und Weise der erste Anschlusskontakt
52 des Verbindungsmoduls 1 wie oben beschrieben in den korrespondierenden zweiten
Anschlusskontakt 58 des Einspeisemoduls 3 eingeführt. Das Lösen des ersten Anschlusskontakts
52 aus dem Einspeisemodul 3 erfolgt in gleicher wie oben beschriebener Weise. Dies
ermöglicht eine rüttelfeste und einfache Verbindung des Einspeisemoduls 3 mit dem
ersten Verbindungsmodul 1.
[0039] Selbiges gilt bei baugleicher Ausführung des zweiten Verbindungsmoduls 2 und des
weiteren Nachbarmoduls 7 auch für diese beiden Module 2, 7, so dass eine Versorgungskette
der verschiedenen an den Verbindungsmodulen 1, 2, 7 angeordneten Antriebsmodule bereitgestellt
werden kann, die schnell und einfach betätigt werden kann und wobei gleichzeitig Montagefehler
vermieden werden können.
[0040] In der Ausführungsform ist die flexible Verbindung zwischen dem ersten Anschlusskontakt
52 und dem zweiten Anschlusskontakt 58 mittels der flexiblen Leitung 70 bewerkstelligt.
Insbesondere bieten sich für die flexible Leitung 70 Kupferbänder oder Kupferlitzen
oder elektrisch leitende Drahtgeflechte an, die mit ihren jeweiligen Enden jeweils
an dem korrespondieren Kontaktelement 50, 55 befestigt sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht
eine flexible, dauerfeste und oftmals betätigbare Verbindung der beiden Anschlusskontakte
52, 58 des ersten Verbindungsmoduls 1.
[0041] Alternativ ist jedoch auch denkbar, anstatt der flexiblen Leitung 70 ein Schienensystem
auszubilden, um das erste Kontaktelement 50 mit dem zweiten Kontaktelement 55 elektrisch
zu verbinden. Auch sind andere Ausführungsarten der flexiblen Verbindung zwischen
dem ersten Anschlusskontakt 52 und dem zweiten Anschlusskontakt 58 denkbar.
[0042] In den Figuren 4 bis 6 sind die Öffnungen 51, 56 des Gehäuses 15 des ersten Verbindungsmoduls
1 bzw. des Nachbarmoduls 2 rechteckförmig ausgeführt, wobei sich der Querschnitt von
außen nach innen reduziert, um das Einführen des ersten Kontaktelements 50 in das
korrespondierende Modul zu erleichtern. Alternativ ist jedoch denkbar, dass anstatt
des rechteckförmigen Längsquerschnitts die Öffnungen 51, 56 einen zylindrischen Längsquerschnitt
aufweisen. Auch sind andere Querschnitte denkbar, wobei sich vorteilhafterweise der
Querschnitt von außen nach innen hin reduziert, um so das Einführen des ersten Kontaktelements
50 in die zweite Öffnung 56 zu erleichtern.
[0043] Fig. 7 zeigt eine schematische Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A durch
das in Fig. 2 gezeigte erste Verbindungsmodul 1 mit einer ersten Ausführungsform einer
ersten Betätigungsvorrichtung 40. Die erste Betätigungsvorrichtung 40 umfasst eine
erste Welle 42, an der umfangsseitig ein erster Hebel 41 angeordnet ist. Die erste
Welle 42 ist rotierbar um eine Rotationsachse 47 gelagert, die quer zur Verschieberichtung
des Schiebers 20 ausgerichtet ist. An der ersten Welle 42 ist exzentrisch, radial
außen liegend ein erster Gelenkpunkt 43 vorgesehen, der die erste Welle 42 mit einer
Verbindungsstange 44 verbindet. Am anderen Ende der Verbindungsstange 44 ist an einem
zweiten Gelenkpunkt 45 die Verbindungsstange 44 mit einem Druckbock 46 verbunden.
Der Druckbock 46 weist eine der Federklemme 60 zugewandte Druckfläche 48 auf, die
der Betätigungsfläche 62 der Federklemme 60 zugeordnet ist.
[0044] Die Federklemme 60 befindet sich in der Ausführungsform in entspanntem Zustand, so
dass das erste Kontaktelement 50 des Nachbarmoduls 2 bzw. des zweiten Verbindungsmoduls
2 nicht durch die Durchgangsöffnung 63 der Federklemme 60 eingeführt werden kann.
Um diese Verriegelung freizugeben, wird der erste Hebel 41 der ersten Betätigungsvorrichtung
40 in Pfeilrichtung im Uhrzeigersinn um die Rotationsachse 47 geschwenkt, so dass
der erste Gelenkpunkt 43 in Richtung der Federklemme 60 verdreht wird. Dabei wird
über den ersten Hebel 41 eine Betätigungskraft bereitgestellt. Die Betätigungskraft
wird dabei über die erste Welle 42 auf die Verbindungsstange 44 übertragen. Diese
überträgt die Betätigungskraft weiter auf den Druckbock 46, der infolgedessen mit
seiner Druckfläche 48 auf die Betätigungsfläche 62 der Federklemme 60 drückt und den
zweiten Abschnitt 62 der Federklemme 60 nach unten verschiebt. Dabei wird die Klemmöffnung
63 derart in den Aufnahmebereich 57 geschoben, dass der Durchgangsquerschnitt der
Klemmöffnung 63 im Wesentlichen mit der zweiten Öffnung 56 des Gehäuses 15 überlappt
und das erste Kontaktelement 50 des ersten Anschlusskontakts 52 in den zweiten Anschlusskontakt
58 einschiebbar ist. Günstig ist hierbei, wenn die erste Betätigungsvorrichtung 40
nicht dargestellte Rastelemente aufweist, um den ersten Hebel 41 in den Endpositionen
zu fixieren, um so das Verbinden des Verbindungsmoduls 1 mit dem Nachbarmodul 2 zu
erleichtern.
[0045] Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht entlang der in Fig. 2 gezeigten Schnittlinie A-A
durch das Verbindungsmodul 1 mit einer zweiten Betätigungsvorrichtung 90. Die zweite
Betätigungsvorrichtung 90 umfasst einen zweiten Hebel 91, der mit einer zweiten Welle
93 verbunden ist. Die zweite Welle 93 ist drehbar um die Rotationsachse 47 gelagert
und weist umfangsseitig einen Nocken 94 auf. In Fig. 8 ist die zweite Betätigungsvorrichtung
90 in unbetätigtem Zustand gezeigt, so dass die Federklemme 60 entweder das Einführen
des ersten Kontaktelements 50 verhindert oder an das zweite Kontaktelement 55 andrückt.
Die Betätigungsfläche 67 der Federklemme 60 wird, wenn der zweite Hebel 91 betätigt
wird, durch den Nocken 94 im betätigten Zustand kontaktiert, so dass der zweite Abschnitt
62 der Federklemme 60 nach unten gedrückt wird.
[0046] Durch die in den Figuren 7 und 8 gezeigten Ausführungsformen der Betätigungsvorrichtung
40, 90 kann einfach die Federklemme 60 betätigt werden, um so das Einführen des ersten
Kontaktelements 50 in den zweiten Anschlusskontakt 58 zu ermöglichen bzw. das erste
Kontaktelement 50 an das zweite Kontaktelement 55 des zweiten Anschlusskontakts 58
anzupressen und so eine elektrische Verbindung zwischen dem Nachbarmodul 2 und dem
Verbindungsmodul 1 bereitzustellen. Dabei kann die Welle 42, 93 über mehrere zweite
Anschlusskontakte 58 geführt sein, um mittels der Betätigungsvorrichtung 40, 90 mehrere
Federklemmen 60 gleichzeitig zu betätigen, so dass das Einführen von den mehreren
parallel angeordneten ersten Kontaktelementen 50 des ersten Anschlusskontakts 52 mittels
des betätigten Schiebers 20 gleichzeitig ermöglicht wird. Dabei kann nur ein Hebel
41, 91 vorgesehen sein, über den die Welle 42, 93 verdreht wird, wobei mittels des
Nockens 94 bzw. des Druckbocks 46 die jeweilige Betätigungsfläche 62 der jeweiligen
Federklemme 60 des zweiten Anschlusskontakts 58 betätigt wird.
[0047] Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht durch das Verbindungsmodul 1 entlang der in Fig.
2 gezeigten Schnittlinie A-A in einer alternativen Ausführungsform. Der zweite Anschlusskontakt
58 umfasst anstelle der Federklemme 60 eine alternative Federklemme 110. Die alternative
Federklemme 110 umfasst hierbei eine Druckfeder 100, die mit einem ersten Ende 115
an dem Gehäuse 15 angeordnet ist. Einem zweiten Ende 116 der Druckfeder 100 ist eine
Klemmvorrichtung 114 zugeordnet. Die Klemmvorrichtung 114 umfasst eine Klemmfläche
113, die gegenüberliegend zum zweiten Kontaktelement 55 angeordnet ist, und die Klemmöffnung
63 bildet. Um mittels der Betätigungsvorrichtung 40, 90 die alternative Federklemme
110 zu betätigen, ist ferner ein Stößel 111 vorgesehen, der die Betätigungsvorrichtung
40, 90 mit der alternativen Federklemme 110 verbindet.
[0048] Die Funktionsweise der alternativen Federklemme 110 ist ähnlich zu der in den Figuren
3 bis 8 gezeigten Federklemme 60. Wird die Betätigungsvorrichtung 40, 90 betätigt,
so drückt die Betätigungsvorrichtung 40, 90 den Stößel 111 nach unten, so dass der
Aufnahmebereich 57 der alternativen Federklemme 110 freigegeben wird. Die Freigabe
ermöglicht das Einführen des ersten Kontaktelements 50 des ersten Anschlusskontakts
52 oder das Herausziehen durch die Klemmöffnung 63 des ersten Kontaktelements 50 aus
der alternativen Federklemme 110 des zweiten Anschlusskontakts 58. Wird die Betätigung
der Betätigungsvorrichtung 40, 90 aufgehoben, so drückt die Druckfeder 100 die Klemmfläche
113 der Klemmvorrichtung 114 nach oben und drückt das eingeführte (nicht dargestellte)
erste Kontaktelement 50 des Nachbarmoduls 2 an das zweite Kontaktelement 55 des zweiten
Anschlusskontakts 58. Dabei wird durch das Andrücken eine elektrische Verbindung zwischen
dem ersten Kontaktelement 50 und dem zweiten Kontaktelement 55 bereitgestellt. Auch
wird durch die Klemmfläche 113 das Herausziehen des ersten Kontaktelements 50 aus
dem Aufnahmebereich 57 verhindert.
[0049] Ferner ist ebenso denkbar, dass die Klemmfläche 113 sich ebenso wie der Klemmabschnitt
64 der in den Figuren 4 bis 8 gezeigten Federklemme 60 mit dem ersten Kontaktelement
50 derart verklemmt und/oder in das korrespondierende erste Kontaktelement 50 des
ersten Anschlusskontakts 52 einschneidet, dass ein Herausziehen des ersten Kontaktelements
50 aus dem zweiten Anschlusskontakt 58 zusätzlich verhindert wird.
[0050] Die anhand der Figuren erläuterten Ausführungsformen von Verbindungsmodulen 1 und
deren Komponenten stellen bevorzugte bzw. beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung
dar. Neben den beschriebenen und abgebildeten Ausführungsformen sind weitere Ausführungsformen
vorstellbar, welche weitere Abwandlungen bzw. Kombinationen der beschriebenen Merkmale
umfassen können.
[0051] Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass das gezeigte Nachbarmodul 2 baugleich
zu dem beschriebenen ersten Verbindungsmodul 1 sein kann. Alternativ ist jedoch auch
denkbar, dass das Nachbarmodul 2 eine unterschiedliche Betätigungsvorrichtung 40,
90 aufweist, um die aufgenommenen Kontaktelemente 50 an den eigenen zweiten Anschlusskontakt
58 anzudrücken und eine elektrische Verbindung bereitzustellen. Auch ist vorstellbar,
dass das erste Verbindungsmodul 1 mit dem Einspeisemodul 3 auf diese Art verbunden
ist, so dass eine erschütterungsfeste und eine einfach montierbare Verbindung zwischen
den einzelnen Modulen 1, 2, 3, 7 des Modulsystems 10 bereitgestellt werden kann.
[0052] Alternativ ist denkbar, an Stelle der in den Figuren gezeigten Betätigungsvorrichtung
40, 90 zusätzlich Öffnungen, z.B. in Form von Schlitzen, im Gehäuse 15 des Verbindungsmoduls
1, 2, 7 vorzusehen, um durch die Öffnungen hindurch mittels eines Werkzeugs, insbesondere
mittels eines Schraubendrehers, die Federklemme 60, 110 zu betätigen und vorzuspannen.
Dabei kann direkt mit dem Werkzeug die Federklemme 60, 110 des zweiten Anschlusskontakts
58 betätigt werden oder über Übertragungsmittel die Kraftübertragung von dem Werkzeug
zu der Federklemme 60, 110 erfolgen. Dabei kann das Übertragungsmittel auch ausgelegt
sein, die Kraft an mehrere Federklemmen 60, 110 des zweiten Anschlusskontakts 58 zur
gleichzeitigen Betätigung der Federklemmen 60, 110 bereitzustellen.
[0053] Ferner sind das Verbindungsmodul 1, 2, 7 und das Antriebsmodul in der Ausführungsform
in zwei separaten Gehäusen angeordnet. Alternativ ist jedoch auch denkbar, dass das
Verbindungsmodul 1, 2, 7 und das Antriebsmodul 5 ein gemeinsames Gehäuse aufweisen,
bzw. das Verbindungsmodul 1, 2, 7 im Gehäuse des Antriebsmoduls 5 integriert ist.
[0054] Auch wird darauf hingewiesen, dass die Ausrichtung der Rotationsachse 47 der Betätigungsvorrichtung
40, 90 beispielhaft ist. Selbstverständlich sind auch andere Ausrichtungen der Rotationsachse
47 denkbar, wobei vorteilhafterweise alle Federklemmen 60, 110 des zweiten Anschlusskontakts
58 durch die Betätigungsvorrichtung betätigbar sind.
[0055] Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass neben der gezeigten Zugfederklemme 60
und der Druckfederklemme 110 auch andere Federklemmen denkbar sind. Besonders von
Vorteil sind hierbei Federklemmen, die in einem Array aus mehreren Federklemmen durch
eine Betätigungsvorrichtung 40, 90 betätigt werden können, um so eine elektrische
Verbindung zu einem korrespondieren Kontaktelement des Anschlusskontakts des Nachbarmoduls
bereitzustellen.
1. Verbindungsmodul (1; 2) zur Einspeisung von elektrischem Strom in ein Antriebsmodul
(5) mit einem Gehäuse (15), das einen an einer ersten Öffnung (51) angeordneten ersten
Anschlusskontakt (52) und einen an einer zweiten Öffnung (56) angeordneten zweiten
Anschlusskontakt (58) aufweist,
- wobei der erste und der zweite Anschlusskontakt (52, 58) jeweils ein Kontaktelement
(50, 55) umfassen,
- wobei das zweite Kontaktelement (55) des zweiten Anschlusskontakts (58) fest im
Gehäuse (15) angeordnet ist,
- wobei das zweite Kontaktelement (55) des zweiten Anschlusskontakts (58) ausgelegt
ist, eine Verbindung zu einem korrespondierenden ersten Kontaktelement (50) eines
Nachbarmoduls (2) bereitzustellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
- wobei das erste Kontaktelement (50) des ersten Anschlusskontakts (52) verschiebbar
im Gehäuse (15) angeordnet ist,
- wobei der zweite Anschlusskontakt (58) eine Federklemme (60; 110) umfasst, die ausgelegt
ist, das korrespondierende erste Kontaktelement (50) des Nachbarmoduls (2) an das
zweite Kontaktelement (55) des zweiten Anschlusskontakts (58) anzudrücken,
- wobei der zweite Anschlusskontakt (58) eine Betätigungsvorrichtung (40; 90) umfasst,
die an der Federklemme (60; 110) angeordnet ist, wobei die Betätigungsvorrichtung
(40; 90) eine Welle (42), eine exzentrisch an der Welle (42) befestigte Verbindungsstange
(44), und einen mit der Verbindungsstange (44) verbundenen Druckbock (46) umfasst,
- wobei mittels der Welle (42) eine Betätigungskraft bereit gestellt wird,
- wobei die Verbindungsstange (44) ausgelegt ist, die Betätigungskraft zur Betätigung
der Federklemme (60; 110) von der Welle (42) an den Druckbock (46) zu übertragen,
- und wobei der Druckbock (46) ausgelegt ist, die Federklemme (60; 110) zu betätigen.
2. Verbindungsmodul (1; 2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklemme (60,110) eine Klemmöffnung (63) aufweist, durch die das korrespondierende
erste Kontaktelement (50) des Nachbarmoduls (2) durchführbar ist, wobei die Klemmöffnung
(63) einen verkleinerbaren Durchgangsquerschnitt aufweist und ausgelegt ist, das korrespondierende
erste Kontaktelement (50) des Nachbarmoduls (2) an das zweite Kontaktelement (55)
des zweiten Anschlusskontakts (58) anzupressen.
3. Verbindungsmodul (1; 2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklemme als Zugfederklemme (60) ausgebildet ist und wenigstens einen Bogenabschnitt
(65, 66) aufweist, der eine außenseitig angeordnete Betätigungsfläche (67) umfasst,
wobei bei Ausübung einer Druckkraft auf die Betätigungsfläche (67) eine Verklemmung
des korrespondierenden ersten Kontaktelements (50) des Nachbarmoduls (2) an dem zweiten
Anschlusskontakt (58) lösbar ist.
4. Verbindungsmodul (1; 2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federklemme als Druckfederklemme (110) ausgeführt ist, wobei ein erstes Ende
(115) einer Druckfeder (100) der Druckfederklemme (110) an dem Gehäuse (15) des Verbindungsmoduls
(1; 2) abgestützt ist und ein zweites Ende (116) der Druckfeder (100) das erste Kontaktelement
(50) des Nachbarmoduls (2) an das zweite Kontaktelement (55) des zweiten Anschlusskontakts
(58) drückt.
5. Verbindungsmodul (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschlusskontakt (52) einen in einer Führungsnut (30) des Gehäuses (15)
geführten Schieber (20) umfasst, wobei der Schieber (20) mit dem Kontaktelement (50)
des ersten Anschlusskontakts (52) verbunden und ausgelegt ist, das Kontaktelement
(50) des ersten Anschlusskontakts (52) zu betätigen.
6. Verbindungsmodul (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anschlusskontakt (52) als Steckkontakt ausgeführt ist, der ausgelegt ist,
mit einem korrespondierenden zweiten Anschlusskontakt (58) des Nachbarmoduls (2) eine
elektrische Verbindung bereitzustellen.
7. Verbindungsmodul (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Anschlusskontakt (58) mit dem ersten Anschlusskontakt (52) über eine abstandsveränderliche
Verbindung verbunden ist, die als flexible Leitung (70) ausgebildet ist.
8. Verbindungsmodulsystem (10) mit wenigstens einem ersten Verbindungsmodul (1) und einem
zweiten Verbindungsmodul(2) jeweils nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der erste
Anschlusskontakt (52) des ersten bzw. des zweiten Verbindungsmoduls (1, 2) ausgelegt
ist, in den zweiten Anschlusskontakt (58) des zweiten bzw. des ersten Verbindungsmoduls
(1, 2) eingeführt zu werden und einen elektrischen Kontakt zwischen dem ersten und
dem zweiten Verbindungsmodul (1, 2) bereitzustellen, wobei die Federklemme (60; 110)
des ersten bzw. des zweiten Verbindungsmoduls (1, 2) ausgelegt ist, das erste Kontaktelement
(50) des ersten Anschlusskontakts (52) des zweiten bzw. des ersten Verbindungsmoduls
(1, 2) an das zweite Kontaktelement (55) des zweiten Anschlusskontakts (58) des ersten
bzw. des zweiten Verbindungsmoduls (1, 2) anzudrücken.
9. Verbindungsmodulsystem (10) mit einem Einspeisemodul (3) und einem Verbindungsmodul
(1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Einspeisemodul (3) einen Anschlusskontakt
(58) umfasst, der entsprechend dem zweiten Anschlusskontakt (58) des Verbindungsmoduls
(1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist, wobei das Einspeisemodul
(3) eine Verbindung (6) zu einem Steuergerät und/oder einer Stromquelle bereitstellt,
wobei der erste Anschlusskontakt (52) des Verbindungsmoduls (1, 2) ausgelegt ist,
in den Anschlusskontakt (58) des Einspeisemoduls (3) eingeführt zu werden und einen
elektrischen Kontakt zwischen dem Einspeisemodul (3) und dem Verbindungsmodul (1,
2) bereitzustellen, wobei die Federklemme (60; 110) des Anschlusskontakts (58) des
Einspeisemoduls (3) ausgelegt ist, das Kontaktelement (50) des ersten Anschlusskontakts
(52) des Verbindungsmoduls (1, 2) an das Kontaktelement (55) des Anschlusskontakts
(58) des Einspeisemoduls (3) anzudrücken.
1. Connecting module (1; 2) for supplying electric current into a drive module (5) having
a housing (15) which has a first connector contact (52) which is arranged at a first
opening (51) and a second connector contact (58) which is arranged at a second opening
(56),
- the first and the second connector contact (52, 58) in each case comprising a contact
element (50, 55),
- the second contact element (55) of the second connector contact (58) being arranged
fixedly in the housing (15),
- the second contact element (55) of the second connector contact (58) being designed
to provide a connection to a corresponding first contact element (50) of a neighbouring
module (2),
characterized in that
- the first contact element (50) of the first connector contact (52) is arranged displaceably
in the housing (15),
- the second connector contact (58) comprising a spring clamp (60; 110) which is designed
to press the corresponding first contact element (50) of the neighbouring module (2)
onto the second contact element (55) of the second connector contact (58),
- the second connector contact (58) comprising an actuating apparatus (40; 90) which
is arranged on the spring clamp (60; 110), the actuating apparatus (40; 90) comprising
a shaft (42), a connecting rod (44) which is fastened eccentrically to the shaft (42),
and a pressure support (46) which is connected to the connecting rod (44),
- an actuating force being provided by means of the shaft (42),
- the connecting rod (44) being designed to transmit the actuating force for actuating
the spring clamp (60; 110) from the shaft (42) to the pressure support (46),
- and the pressure support (46) being designed to actuate the spring clamp (60; 110).
2. Connecting module (1; 2) according to Claim 1, characterized in that the spring clamp (60, 110) has a clamping opening (63), through which the corresponding
first contact element (50) of the neighbouring module (2) can be guided, the clamping
opening (63) having a passage cross section which can be reduced in size, and being
designed to press the corresponding first contact element (50) of the neighbouring
module (2) onto the second contact element (55) of the second connector contact (58).
3. Connecting module (1; 2) according to Claim 1 or 2, characterized in that the spring clamp is configured as a tension spring clamp (60) and has at least one
curved section (65, 66) which comprises an actuating face (67) which is arranged on
the outer side, it being possible for clamping of the corresponding first contact
element (50) of the neighbouring module (2) to the second connector contact (58) to
be released if a pressing force is exerted on the actuating face (67).
4. Connecting module (1; 2) according to Claim 1 or 2, characterized in that the spring clamp is configured as a compression spring clamp (110), a first end (115)
of a compression spring (100) of the compression spring clamp (110) being supported
on the housing (15) of the connecting module (1; 2), and a second end (116) of the
compression spring (100) pressing the first contact element (50) of the neighbouring
module (2) onto the second contact element (55) of the second connector contact (58).
5. Connecting module (1; 2) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the first connector contact (52) comprises a slide (20) which is guided in a guide
groove (30) of the housing (15), the slide (20) being connected to the contact element
(50) of the first connector contact (52) and being designed to actuate the contact
element (50) of the first connector contact (52).
6. Connecting module (1; 2) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the first connector contact (52) is configured as a plug-in contact which is designed
to provide an electric connection to a corresponding second connector contact (58)
of the neighbouring module (2).
7. Connecting module (1; 2) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the second connector contact (58) is connected to the first connector contact (52)
via a variable-spacing connection which is configured as a flexible line (70).
8. Connecting module system (10) having at least a first connecting module (1) and a
second connecting module (2) in each case according to one of Claims 1 to 7, the first
connector contact (52) of the first or the second connecting module (1, 2) being designed
to be introduced into the second connector contact (58) of the second or the first
connecting module (1, 2) respectively and to provide an electric contact between the
first and the second connecting module (1, 2), the spring clamp (60; 110) of the first
or the second connecting module (1, 2) being designed to press the first contact element
(50) of the first connector contact (52) of the second or the first connecting module
(1, 2) onto the second contact element (55) of the second connector contact (58) of
the first or the second connecting module (1, 2) respectively.
9. Connecting module system (10) having a supply module (3) and a connecting module (1,
2) according to one of Claims 1 to 8, the supply module (3) having a connector contact
(58), which is configured in accordance with the second connector contact (58) of
the connecting module (1, 2) according to one of Claims 1 to 10, the supply module
(3) providing a connection (6) to a control unit and/or a current source, the first
connector contact (52) of the connecting module (1, 2) being designed to be introduced
into the connector contact (58) of the supply module (3) and to provide an electric
contact between the supply module (3) and the connecting module (1, 2), the spring
clamp (60; 110) of the connector contact (58) of the supply module (3) being designed
to press the contact element (50) of the first connector contact (52) of the connecting
module (1, 2) onto the contact element (55) of the connector contact (58) of the supply
module (3).
1. Module de liaison (1 ; 2) pour alimenter en courant électrique un module d'entraînement
(5), avec un boîtier (15) qui comporte un premier contact de connexion (52) placé
sur un premier orifice (51) et un deuxième contact de connexion (58) placé sur un
deuxième orifice (56),
- le premier et le deuxième contact de connexion (52, 58) comprenant chacun un élément
de contact (50, 55),
- le deuxième élément de contact (55) du deuxième contact de connexion (58) étant
fixement placé dans le boîtier (15),
- le deuxième élément de contact (55) du deuxième contact de connexion (58) étant
conçu pour mettre à disposition une liaison vers un premier élément de contact (50)
correspondant d'un module (2) voisin,
caractérisé en ce que
- le premier élément de contact (50) du premier contact de connexion (52) est placé
en étant déplaçable dans le boîtier (15),
- le deuxième contact de connexion (58) comprenant une borne à ressort (60 ; 110)
qui est conçue pour presser le premier élément de contact (50) correspondant du module
(2) voisin sur le deuxième élément de contact (55) du deuxième contact de connexion
(58),
- le deuxième contact de connexion (58) comprenant un dispositif de manoeuvre (40
; 90) qui est placé sur la borne à ressort (60 ; 110), le dispositif de manoeuvre
(40 ; 90) comprenant un arbre (42), une tige de liaison (44) fixée de manière excentrique
sur l'arbre (42) et un galet de pression (46) relié avec la tige de liaison (44),
- une force de manoeuvre étant mise à disposition au moyen de l'arbre (42),
- la tige de liaison (44) étant conçue pour transmettre de l'arbre (42) sur le galet
de pression (46) la force de manoeuvre destinée à manoeuvrer la borne à ressort (60
; 110),
- et le galet de pression (46) étant conçu pour manoeuvrer la borne à ressort (60
; 110).
2. Module de liaison (1 ; 2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la borne à ressort (60, 110) comporte un orifice de serrage (63), à travers lequel
on peut faire passer le premier élément de contact (50) correspondant du module (2)
voisin, l'orifice de serrage (63) comportant une section transversale de passage rétrécissable
et étant conçu pour presser la premier élément de contact (50) correspondant du module
(2) voisin sur le deuxième élément de contact (55) du deuxième contact de connexion
(58).
3. Module de liaison (1 ; 2) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la borne à ressort est réalisée en tant que borne à ressort de traction (60) et comporte
au moins un tronçon recourbé (65, 66) qui comprend une surface de manoeuvre (67) placée
sur la face extérieure, lors de l'exercice d'une force de pression sur la surface
de manoeuvre (67), un serrage du premier élément de contact (50) correspondant du
module (2) voisin sur le deuxième contact de connexion (58) étant détachable.
4. Module de liaison (1 ; 2) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que la borne à ressort est conçue en tant que borne à ressort de pression (110), une
première extrémité (115) d'une ressort de pression (100) de la borne à ressort de
pression (110) s'appuyant sur le boîtier (15) du module de liaison (1 ; 2) et une
deuxième extrémité (116) du ressort de pression (100) pressant le premier élément
de contact (50) du module (2) voisin sur le deuxième élément de contact (55) du deuxième
contact de connexion (58).
5. Module de liaison (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier contact de connexion (52) comprend un curseur (20) guidé dans une rainure
de guidage (30) du boîtier (15), le curseur (20) étant relié avec l'élément de contact
(50) du premier contact de connexion (52) et étant conçu pour manoeuvrer l'élément
de contact (50) du premier contact de connexion (52).
6. Module de liaison (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le premier contact de connexion (52) est réalisé en tant que contact à fiche qui
est conçu pour mettre à disposition une liaison électrique avec un deuxième contact
de connexion (58) correspondant du module (2) voisin.
7. Module de liaison (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le deuxième contact de connexion (58) est relié avec le premier contact de connexion
(52) par l'intermédiaire d'une liaison à écart variable qui est conçue en tant que
conduite flexible (70).
8. Système de module de liaison (10) avec au moins un premier module de liaison (1) et
un deuxième module de liaison (2), chaque fois selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, le premier contact de connexion (52) du premier ou du deuxième module de liaison
(1, 2) étant conçu pour être inséré dans le deuxième contact de connexion (58) du
deuxième ou du premier module de liaison (1, 2) et pour mettre à disposition un contact
électrique entre le premier et le deuxième module de liaison (1, 2), la borne à ressort
(60 ; 110) du premier ou du deuxième module de liaison (1, 2) étant conçue pour presser
le premier élément de contact (50) du premier contact de connexion (52) du deuxième
ou du premier module de liaison (1, 2) sur le deuxième élément de contact (55) du
deuxième contact de connexion (58) du premier ou du deuxième module de liaison (1,
2).
9. Système de module de liaison (10), avec un module d'alimentation (3) et un module
de liaison (1, 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, le module d'alimentation
(3) comprenant un contact de connexion (58) qui est réalisé en correspondance avec
le deuxième contact de connexion (58) du module de liaison (1, 2) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 10, le module d'alimentation (3) mettant à disposition une
liaison (6) à un appareil de commande et/ou à une source de courant, le premier contact
de connexion (52) du module de liaison (1, 2) étant conçu pour être inséré dans le
contact de connexion (58) du module d'alimentation (3) et pour mettre à disposition
un contact électrique entre le module d'alimentation (3) et le module de liaison (1,
2), la borne à ressort (60 ; 110) du contact de connexion (58) du module d'alimentation
(3) étant conçue pour presser l'élément de contact (50) du premier contact de connexion
(52) du module de liaison (1, 2) sur l'élément de contact (55) du contact de connexion
(58) du module d'alimentation (3).