[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere ein Finishgerät, zum Informbringen
von Kleidung durch Beaufschlagung der Kleidung mit Heißluft und/oder Dampf, mit wenigstens
einem Basisteil, durch das die Kleidung aufspannbar ist, wenigstens einem Fixierelement,
durch das die Kleidung an dem Basisteil fixierbar ist, und wenigstens einem Feuchtigkeitsfühler.
[0002] In Vorrichtungen zum Informbringen und Aufbereiten von Kleidung werden Kleidungsstücke,
insbesondere Oberbekleidung wie Hemden, Sakkos, aber auch Hosen, geglättet und gegebenenfalls
gleichzeitig getrocknet. Primär werden diese Vorrichtungen in Wäschereien oder bei
Textilpflegern, aber auch bei der Bekleidungsherstellung verwendet. Die aufzubereitenden
Kleidungsstücke werden dabei über ein Basisteil, beispielsweise eine aufblasbare Büste,
gezogen. Durch Fixierelemente und das Basisteil werden die Kleidungsstücke gespannt
und fixiert. Nach dem Aufspannen der Kleidung wird typischerweise heiße Luft und/oder
heißer Dampf über das Basisteil und durch das darauf aufgespannte Kleidungsstück geblasen,
wodurch das Kleidungsstück getrocknet und/oder geglättet wird. Bei einer Büste wird
diese durch die Luft und/oder den Dampf aufgebläht.
[0003] Die Fixierelemente positionieren das Kleidungsstück und dienen einem zeiteffizienten
Arbeiten, da Kleidungsstücke wie beispielsweise Hemden nicht zugeknöpft werden müssen.
Die Knopfleiste wird mithilfe des Fixierelements geschlossen gehalten, indem sie gegen
das Basisteil oder ein angrenzendes Anlageteil drückt und die Knopfleiste klemmt.
Alternativ sind Vorrichtungen auch mit Heizelementen versehen, die die auf ihnen aufgespannten
Kleidungsstücke trocknen. Derzeit verwendete Vorrichtungen zum Informbringen der Kleidung
haben den Nachteil, dass die Trocknungszeit manuell eingestellt werden muss. Dem Bediener
muss folglich aufgrund seines Erfahrungsschatzes bekannt sein, wie lang typischerweise
ein Kleidungsstück getrocknet werden muss. Darüber hinaus werden in der Textilherstellung
verschiedene Stoffe verwendet, die unterschiedliche Trocknungszeiten aufweisen. Dies
hat zur Folge, dass entweder Kleidung nicht komplett getrocknet wird und somit erneut
aufgespannt werden muss oder aber unnötig viel Energie verbraucht wird, wenn die Trocknungszeit
zu lang gewählt wird.
[0004] Aus der
WO 02/061198 A1 ist eine Vorrichtung zum Glätten von Hemden bekannt, die einen mit Heißluft beaufschlagten
Blähsack aufweist. Zur Steuerung des Glättungsvorgangs weist die Vorrichtung Feuchtigkeitssensoren
auf.
[0005] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 37 31 121 A1 zeigt eine Hosenpresse, die zur Steuerung des Pressvorgangs ebenfalls Feuchtigkeitssensoren
umfasst.
[0006] Aus dem Gebrauchsmuster
DE 75 34 466 U ist zudem eine Bügelmaschine bekannt, welche zur Erfassung der Feuchtigkeit des Bügelguts
eine kapazitive Feuchtigkeitsmesseinrichtung hat.
[0007] Die britische Offenlegungsschrift
GB 564,606 A zeigt eine Bügelpresse, die eine Halterung und einen Presskopf aufweist, der einen
resistiven Feuchtigkeitsfühler umfasst.
[0008] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine möglichst einfach aufgebaute Vorrichtung
zum Informbringen von Kleidung zu schaffen, die die obigen Nachteile vermeidet und
für einen zeiteffizienten Trocknungsprozess sorgt.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung zum Informbringen von Kleidung, insbesondere
ein Finishgerät, vorgesehen, bei dem Kleidung mit Heißluft und/oder Dampf beaufschlagt
wird, mit wenigstens einem Basisteil, das die Kleidung aufspannt, wenigstens einem
Fixierelement, das die Kleidung am Basisteil fixiert, und wenigstens einem Feuchtigkeitsfühler.
Das wenigstens eine Fixierelement ist Teil des Feuchtigkeitsfühlers.
[0010] Bei bisherigen Vorrichtungen dieser Art musste der Bediener wie zuvor erwähnt über
einen Erfahrungsschatz verfügen, um die richtigen Einstellungen für den Trocknungsprozess
bzw. den Informbringungsprozess der Kleidung zu wählen. Die Erfindung sieht hingegen
vor, dass die Vorrichtung einen Feuchtigkeitsfühler aufweist, wodurch Informationen
über den Feuchtegehalt der Kleidung gewonnen werden können. Die Ausführung, dass das
wenigstens eine Fixierelement Teil des Feuchtigkeitsfühlers ist, hat den Vorteil,
dass die Feuchtigkeit der Kleidung an einer fixierten Stoffstelle gemessen werden
kann. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Fixierelement Teil des Feuchtigkeitsfühlers,
sodass es eine Doppelfunktion aufweist und der Feuchtigkeitsfühler sehr robust ausgeführt
ist. Nachdem das Fixierelement stets die Kleidung kontaktiert und mit Druck an der
Kleidung anliegt, ist eine reproduzierbare und genaue Feuchtigkeitsmessung möglich.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Anlageteil vorhanden, an dem die Kleidung
anliegt und das dem Fixierelement zugeordnet ist, weil die Kleidung zwischen Fixierelement
und Anlageteil geklemmt oder durch beide gespannt wird.
[0012] Das Fixierelement und das dem Fixierelement zugeordnete Anlageteil sind beide Teil
des Feuchtigkeitsfühlers. Das Fixierelement fixiert dabei zusammen mit dem Anlageteil
und dem Basisteil die Kleidung, wobei das Anlageteil separat oder aber als Abschnitt
oder Teil des Basisteils ausgeführt werden kann. Der Feuchtigkeitsfühler ist demnach
unter anderem aus dem Fixierelement und dem Anlageteil gebildet.
[0013] Insbesondere liegt das Fixierelement dem Anlageteil gegenüber, und die zu trocknende
bzw. in Form zu bringende Kleidung wird zwischen dem Fixierelement und dem Anlageteil
geklemmt. Dadurch ist eine sichere Fixierung des Kleidungsstücks gewährleistet.
[0014] Das Anlageteil und/oder das Fixierelement kann plattenförmig ausgebildet sein, sodass
die Kleidung zwischen den Platten geklemmt und geglättet wird.
[0015] Insbesondere ist wenigstens ein Fixierelement und/oder wenigstens ein Anlageteil
perforiert, sodass Luft und/oder Dampf durch die Öffnungen durchtreten kann. Dies
hat den Vorteil, dass die Entfeuchtung der Kleidung auch im Bereich des Fixierelements
und des Anlageteils schnell stattfinden kann und vor allem dass der Feuchtigkeitsfühler
die Feuchtigkeit der Kleidung in einem Bereich misst, der ebenfalls von Luft und/oder
Dampf durchströmt ist. Für das Fixierelement und/oder das Anlageteil sind jegliche
Formen bzw. Gestaltungsformen denkbar, wie zum Beispiel Lochbleche oder Gitter.
[0016] Zur Messung der Feuchtigkeit der Kleidung hat wenigstens das Fixierelement und/oder
wenigstens das Anlageteil eine Kontaktfläche mit der Kleidung aus einem Metall und/oder
einem elektrisch leitfähigen Schaum und/oder einem elektrisch leitfähigen Textil.
Bei der Wahl des Materials oder der Oberfläche des Fixierelements und des Anlageteils
ist darauf zu achten, dass ein Material mit einem möglichst niedrigen oder negativen
Temperaturkoeffizienten gewählt wird.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Feuchtigkeitsfühler ein kapazitiver
Feuchtigkeitsfühler, wobei das Anlageteil und das Fixierelement jeweils Teil des Kondensators
sind und das Anlageteil und/oder das Fixierelement an der Kontaktfläche mit der Kleidung
elektrisch isoliert sind. Ohne die elektrische Isolierung einer der Kontaktflächen
mit der Kleidung könnte der "Kondensator" bei Berührung des Anlageteils und des Fixierelements
kurzgeschlossen werden. Die Ausführung des Feuchtigkeitsfühlers als kapazitiven Feuchtigkeitsfühler,
in der hier beschriebenen Form, hat den Vorteil, dass Spannungsdifferenzen gemessen
werden. Ein Stromfluss, der sich nachteilig, im Hinblick auf die elektrochemische
Korrosion, auswirkt, findet praktisch nicht statt. Darüber hinaus hat sich gezeigt,
dass die Feuchtigkeitsmessung mit einem kapazitiven Feuchtigkeitsfühler nicht fehleranfällig
ist.
[0018] Zu Anfang des Aufbereitungsprozesses findet dann eine resistive Feuchtigkeitsmessung
statt, wenn die isolierenden Schichten des kapazitiven Feuchtigkeitsfühlers aufgrund
der austretenden Feuchtigkeit der Kleidung durchgehend feucht und somit elektrisch
leitend werden, z.B. bei einer Bespannung des Feuchtigkeitsfühlers mit einem Textil.
Nach wenigen Sekunden ist die isolierende Wirkung jedoch wieder aufgebaut, sodass
eine kapazitive Messung erfolgt. Der Feuchtigkeitsfühler kann auch generell als resistiver
Feuchtigkeitsfühler ausgeführt sein. Das bedeutet, beide Kontaktflächen mit der Kleidung,
die des Fixierelements und des Anlageteils sind elektrisch leitfähig. In bestimmten
Anwendungsbereichen kann sich diese Ausführung des Feuchtigkeitsfühlers als vorteilhaft
erweisen.
[0019] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform hat das Basisteil die Form einer Büste. In
dieser Ausführungsform handelt es sich demnach um eine Vorrichtung zum Informbringen
von Kleidung wie beispielsweise Hemden oder Sakkos oder sonstige Bekleidung für den
Oberkörper. Durch das Aufblasen der Büste, die unter anderem aus einem Textil besteht,
können die aufgespannten Hemden sehr schnell und gründlich aufbereitet werden. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist in diesem Fall als sogenannter Hemden-Finisher ausgeführt.
Vorteilhafterweise ist das Fixierelement eine Knopfandruckleiste, da sich herausgestellt
hat, dass bei Hemden die mindestens doppellagige Stoffschicht im Bereich der Knöpfe
am langsamsten trocknet, sodass gerade in diesem Bereich eine Feuchtigkeitsmessung
vonnöten ist.
[0020] Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Anlageteil eine Gegendruckleiste
für das Fixierelement ist. Das Fixierelement selbst ist eine Leiste, sodass die Kleidung
zwischen diesen beiden Leisten geklemmt und dadurch auch geglättet wird. Insbesondere
ist dies dann von Vorteil, wenn das Fixierelement als Knopfandruckleiste ausgebildet
ist.
[0021] Das Anlageteil und das Fixierelement sollten die Kleidung an einer wenigstens doppelten
Textillage kontaktieren und die Kleidung zwischen sich spannen oder klemmen. Die doppelten
Textillagen sind besonders problematische Bereiche der Kleidung, die schwerer glatt
zu bringen sind. Darüber hinaus sind sie auch diejenigen Teile, die am schwersten
zu trocknen sind, sodass die Messung der Feuchte im Bereich der Doppel-, oder allgemeiner,
Mehrfachlage, am aussagekräftigsten für den vollständigen Trocknungszustand ist.
[0022] Insbesondere ist eine Steuer- oder Regeleinheit vorgesehen, die die Wärmemenge und/oder
Menge der Luft und/oder des Dampfes, die durch das Basisteil strömen, steuert bzw.
regelt. Das bedeutet, die Steuer- oder Regeleinheit kann den Trocknungsprozess des
Kleidungsstücks über die zugeführte Luft und/oder den zugeführten Dampf steuern bzw.
regeln, wobei dies in Abhängigkeit von zuvor eingestellten Parametern geschieht und
in Abhängigkeit von durch den Feuchtigkeitsfühler erhaltenen Daten. Dies bietet den
Vorteil, dass der Trocknungsprozess vollautomatisch ablaufen kann, da die Feuchtigkeit
gemessen wird und der Trocknungsprozess so gesteuert bzw. geregelt wird, dass der
gewünschte Trocknungsgrad erzielt wird.
[0023] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Steuer- oder Regeleinheit vorgesehen,
die unter anderem Teil des Feuchtigkeitsfühlers ist und somit eine Doppelfunktion
erfüllt. Die Steuer- oder Regeleinheit misst und verarbeitet auch bei dieser Ausführungsform
die Spannung zwischen Fixierelement und Anlageteil oder den über das Fixierelement
und das Anlageteil fließenden Strom derart, dass die Feuchtigkeit der Kleidung bestimmt
werden kann. In Abhängigkeit der bestimmten Feuchtigkeit der Kleidung steuert bzw.
regelt die Steuer- oder Regeleinheit die Wärmemenge und/oder Menge der Luft und/oder
des Dampfes.
[0024] Weitere Feuchtigkeitsfühler können vorgesehen sein, wie beispielsweise an den Manschetten
der Ärmel oder dem Hemdkragen, wodurch sich zum einen ein detaillierteres Bild des
Trocknungsprozesses des gesamten Kleidungsstücks ergibt und zum anderen die Steuer-
oder Regeleinheit den Trocknungsprozess gezielter steuern bzw. regeln kann.
[0025] Darüber hinaus können in der Steuer- oder Regeleinheit verschiedene Trocknungsverläufe
hinterlegt sein, sodass die Steuer- oder Regeleinheit durch Vergleich der hinterlegten
Verläufe mit dem Verlauf des Trocknungsprozesses eine Vorhersage über die restliche
Trocknungszeit berechnen kann. Die berechnete, zu erwartende restliche Trocknungszeit
kann dem Bediener über wenigstens ein Anzeigeelement angezeigt werden.
[0026] Zudem kann die Steuer- oder Regeleinheit durch Vergleich der hinterlegten Verläufe
mit dem Verlauf des Trocknungsprozesses das verwendete Material der Kleidung erkennen
und den Trocknungsvorgang dem Material entsprechend anpassen. Die Vorrichtung ist
somit in der Lage, den Trocknungsprozess auf das jeweils verwendete Material der Kleidung
abzustimmen, wodurch ein möglichst für das Material schonender Trocknungsprozess durchgeführt
werden kann.
[0027] Des Weiteren kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Steuer- oder Regeleinheit
aufgrund der hinterlegten Trocknungsverläufe und dem Verlauf des Trocknungsprozesses
auf die Materialdicke des Kleidungsstücks schließen kann. Beispielsweise könnte die
Steuer- oder Regeleinheit somit zwischen einem Businesshemd oder einem dickeren Baumwollhemd
aufgrund des Verlaufs des Trocknungsprozesses schließen und den Trocknungsprozess
angepasst steuern bzw. regeln.
[0028] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass dem Bediener die Möglichkeit gegeben wird,
verschiedene Trocknungsgrade des Kleidungsstücks auszuwählen, beispielsweise schranktrocken
oder extratrocken. Die verschiedenen Trocknungsgrade können anhand des Verlaufs des
Trocknungsprozesses erkannt werden, wobei die Änderungen der gemessenen Feuchtigkeit
als Parameter dienen.
[0029] Das Fixierelement kann vorzugsweise durch einen Antrieb, insbesondere einen Pneumatikzylinder
zu dem Basisteil hin und/oder von dem Basisteil weg bewegt werden. Das bedeutet, das
Fixierelement ist bewegbar, um das Aufspannen und Fixieren des Kleidungsstücks zu
gewährleisten und zu vereinfachen.
[0030] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Basisteil Öffnungen aufweist
und luft- und/oder dampfdurchströmt ist. Es hat sich herausgestellt, dass der Trocknungsprozess
durch Heißluft und/oder Dampf schonender für die Kleidungsstücke ist, jedoch könnte
das Basisteil ebenso zusätzlich als Heizelement ausgeführt sein.
[0031] Das Basisteil kann insbesondere durch den Luftstrom bzw. den Dampf aufgeblasen werden,
wodurch das darauf aufgespannte Kleidungsstück gestrafft an dem Basisteil anliegt.
Dies ermöglicht einen besseren Prozess zum Informbringen, da so eventuelle Falten
im Kleidungsstück während des Trocknungsprozesses verschwinden.
[0032] Insbesondere kann die Feuchtigkeit an mehreren Kontaktstellen gleichzeitig gemessen
werden, wobei die verschiedenen Stellen separat mit mehreren Auswerteelektroniken
oder aber als eine Gesamtfläche mittels einer Auswerteelektronik ausgewertet werden
können.
[0033] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und aus den nachfolgenden Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen
zeigen:
- Figur 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Informbringen von
Kleidung,
- Figur 2 eine Frontansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und
- Figur 3 den zeitlichen Verlauf der Feuchtigkeit von verschiedenen Kleidungsstücken
während eines Trocknungsprozesses in der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0034] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung 10 zum Informbringen von Kleidung. Die
Vorrichtung 10 ist dabei als sogenannter Hemden-Finisher ausgebildet, bei dem die
Hemden auf eine Büste, die im Folgenden Basisteil 12 genannt wird, aufgespannt werden.
Das Basisteil besteht aus mehreren Abschnitten, nämlich einem im Wesentlichen starren,
aus zwei seitlich zur Anpassung an unterschiedliche Schulterbreiten verfahrbaren Abschnitten
bestehenden Schulterteil 14 und einem unterhalb des Schulterteils 14 beginnenden,
aufblasbaren Sack 16 aus luft- und dampfdurchlässigem Textilmaterial. Darüber hinaus
hat das Basisteil 12 auf der Vorderseite im Bereich der Knopfleiste ein plattenförmiges
Anlageteil 18.
[0035] Vom Schulterteil 14 stehen Halsvorsprünge 20 nach oben vor, die innenseitig am Kragen
des Hemdes anliegen.
[0036] Sowohl das Schulterteil 14, die Halsabschnitte 20 als auch das leistenförmige Anlageteil
18 sind mit zahlreichen Öffnungen 22 versehen oder sind, ganz allgemein gesprochen,
perforiert, sodass sie luft- und dampfdurchlässig ausgeführt sind.
[0037] Zur Halterung des Hemdes oder, allgemein, des auf die Büste aufgespannten Textils
ist ein als perforierte Leiste mit zahlreichen Öffnungen ausgebildetes Fixierelement
24 vorgesehen, welches dem Anlageteil 18 gegenüberliegt.
[0038] Das Fixierelement 24 ist durch einen in einem Sockel 26 untergebrachten Antrieb 28,
hier in Form eines Pneumatikzylinders, verschwenkbar. In einer nach außen geschwenkten,
nicht explizit dargestellten Stellung ist das an einem Arm 30 befestigte Fixierelement
weit von der Büste entfernt, sodass die Büste leicht zugänglich ist. Der Arm 30 kann
zusätzlich auch noch nach unten geklappt werden. In einer Anpressstellung wird das
Fixierelement 24 gegen die Büste verfahren und presst zwischen sich und dem Anlageteil
18 die Knopfleiste.
[0039] Im Bereich des Kragens ist ein verschwenkbarer Arm 32 vorhanden, der den Kragen im
Bereich des obersten Knopfes fest gegen den Halsabschnitt 20 drücken kann. Der Arm
32 dient in diesem Fall ebenfalls als Fixierelement, und der Halsabschnitt 20 bildet
auf der dem Arm 32 gegenüberliegenden Seite ein Anlageteil.
[0040] Auch die Ärmel und Manschetten des Hemdes oder, allgemein, des Oberteils, werden
fixiert. Hierzu sind, wie in Figur 2 zu sehen ist, links und rechts von der Büste
seitlich nach außen über Antriebe verschwenkbare Arme 36 vorgesehen, welche jeweils
zwei Halter 38, 40 aufweisen, die aufeinander zu und voneinander weg beweglich sind.
[0041] Die Halter 38, 40 werden entweder als Manschettenaufnahme verwendet oder dringen
bei einem kurzarmigen Oberteil in den Ärmel am Oberarmbereich ein. Durch Auseinanderfahren
der Halter 38, 40 wird der Ärmel bzw. die Manschette gespannt.
[0042] Um ein Zuknöpfen der Manschette zu vermeiden, kann zusätzlich ein leistenartiges
Fixierelement 42 vorhanden sein. Das Fixierelement 42 ist verfahrbar und drückt das
Hemd im Bereich der Manschettenöffnung gegen den Halter 38.
[0043] Der Halter 38 bildet damit ein Basisteil samt Anlageteil.
[0044] Wenn das Fixierelement 42 nicht verwendet wird und der Ärmel durch Auseinanderfahren
der Halter 38, 40 gespannt wird, bildet der Halter 38 das Anlageteil oder Basisteil
und der andere Halter 40 das entsprechende Fixierelement, sodass der Ärmel durch das
Fixierelement und das Anlage- oder Basisteil gespannt und positioniert wird.
[0045] Im Betrieb wird von außen zugeführte heiße Luft und/oder Dampf über den Sockel 26
in die Büste eingeblasen. Die heiße Luft und der Dampf blasen die Büste auf, die somit
ihr Volumen vergrößert. Dampf tritt im Halsabschnitt 20 und im Schulterteil aus und
trocknet und glättet die entsprechenden Abschnitte der über die Büste gespannten Kleidung.
Da das Fixierelement 24 und das Anlageteil 18 Durchströmöffnungen besitzen, kann auch
im Bereich der Knopfleiste ein Trocknungs- und Glättvorgang erfolgen. Heißluft und
Dampf gelangen ferner über eine Öffnung zwischen dem Schulterteil 14 und dem Sack
16 in die Ärmel des Textils der Kleidung und blasen diese auf, um es zu trocknen.
[0046] Insgesamt wird die Kleidung aufgeblasen und gespannt.
[0047] Im Bereich des unteren Randes des Kleidungsstücks können eine oder mehrere Spannelemente
43 vorhanden sein, damit das Kleidungsstück am unteren Rand möglichst luftdicht gegen
die Büste gepresst wird und Luft und/oder Dampf soweit wie möglich ausschließlich
durch den Kleidungsstoff hindurchtreten muss, um diesen zu erwärmen und zu trocknen.
Mit der Büste wird damit auch das Kleidungsstück selbst aufgeblasen, geglättet und
getrocknet.
[0048] Auch ein oder mehrere Spannelemente 43 können zur Feuchtemessung herangezogen werden
und einen Teil des Feuchtigkeitsfühlers 50 bilden. Hier wäre das Spannelement 43 gleichzeitig
das Fixierelement. Ein Anlageteil 18 im Bereich der Büste bildet dann den zweiten
Teil des Feuchtigkeitsfühlers.
[0049] In Figur 2 ist auch noch ein Bedienelement 44 mit einer Anzeigevorrichtung 46 zu
sehen, die mit einer im Sockel 26 vorgesehenen Steuerung gekoppelt sind. Die Steuerung
trägt das Bezugszeichen 48.
[0050] Um beim Trocknen der Kleidung die Restfeuchte in der Kleidung zu bestimmen und damit
die Trocknungsdauer oder die zugeführte Wärmeenergie zu steuern oder zu regeln, ist
zumindest ein Feuchtigkeitsfühler 50 vorgesehen.
[0051] Bevorzugt ist der zumindest eine Feuchtigkeitsfühler 50 an einer solchen Stelle positioniert,
wo die zu trocknende Kleidung wenigstens eine doppelte, vorzugsweise sogar eine drei-
oder vierfache Textillage aufweist, zum Beispiel am Kragen, der Knopfleiste oder am
Ärmel bzw. der Manschette.
[0052] Der Feuchtigkeitsfühler 50 im Bereich der Knopfleiste umfasst sowohl das Fixierelement
24 als auch das Anlageteil 18.
[0053] Wenn im Bereich des Kragens ein Feuchtigkeitsfühler 50 vorhanden sein soll, umfasst
dieser den Arm 32, der als Fixierelement dient, und den zugeordneten Halsabschnitt
20, der als Anlageteil wirkt.
[0054] Wenn im Bereich der Hemdnaht ein Feuchtigkeitsfühler 50 vorhanden sein soll, umfasst
dieser ein Klemmteil, das als Fixierelement dient und ein zugeordnetes Gegenstück,
das als Anlageteil wirkt.
[0055] Im Bereich der Ärmel oder Manschetten können Feuchtigkeitsfühler 50 vorgesehen sein,
die das Fixierelement 42 und dem diesen gegenüberliegenden, als Anlageteil dienenden
Halter 38 umfasst. Alternativ hierzu, wenn das Fixierelement 32 nicht verwendet wird,
zum Beispiel bei Kurzarmhemden, bildet der Halter 38 das Anlageteil und der Halter
40 das entsprechende Fixierelement. Beide zusammen sind Teil des Feuchtigkeitsfühlers
50.
[0056] Wenn der oder die Feuchtigkeitsfühler 50 als kapazitive Feuchtigkeitsfühler ausgeführt
sind, sind das Fixierelement und das entsprechende Anlageteil jeweils Teil eines Kondensators.
Im Bereich der Kontaktfläche mit der Kleidung ist das Anlageteil und/oder das Fixierelement
elektrisch kontaktiert, das heißt mindestens eine Kontaktfläche muss elektrisch isoliert
sein.
[0057] Wenn der oder die Feuchtigkeitsfühler 50 als resistive Feuchtigkeitsfühler verwendet
werden, ist eine solche Isolierung nicht vorgesehen, denn hier wird, wie nachfolgend
noch erläutert wird, das Fixierelement und das Anlageteil jeweils eine elektrisch
leitende Kontaktfläche zur Kleidung darstellen, um den durch die feuchte Kleidung
fließenden Strom und damit den Widerstand zu bestimmen.
[0058] Bei der Ausgestaltung des Feuchtigkeitsfühlers 50 als resistiver Fühler müssen entsprechend
die Kontaktflächen des Fixierelements und des Anlageteils aus einem elektrisch leitfähigen
Material wie Metall und/oder einem elektrisch leitfähigen, zum Beispiel grobporigen
Schaum und/oder aus einem elektrisch leitfähigen Textil sein.
[0059] Das Fixierelement und das Anlageteil sind, wenn sie Teil des Feuchtigkeitsfühlers
50 sind, elektrisch mit der Steuer- oder Regeleinheit 48 verbunden, die dann zusammen
mit dem Fixierelement und dem Anlageteil sozusagen einen Feuchtesensor bildet.
[0060] Der von der Steuer- oder Regeleinheit 48 eingespeiste Strom fließt demnach durch
den ersten Teil des Feuchtigkeitsfühlers 50, beispielsweise das Fixierelement 24,
anschließend durch die feuchte, zu trocknende Kleidung bis in den zweiten Teil des
Feuchtigkeitsfühlers 50, beispielsweise das Anlageteil 18. Durch die Änderung des
Widerstands kann auf den Trocknungsgrad des zu trocknenden Kleidungsstücks geschlossen
werden.
[0061] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere ein Hemden-Finisher, sie kann jedoch
auch als sogenannter Hosen-Topper zum Finishen von Hosen eingesetzt werden, denn auch
diese werden im Bereich des Bundes und des Hosensaums geklemmt und gespannt, sodass
auch hier entsprechende Feuchtigkeitssensoren aus bereits bestehenden Teilen gebildet
werden können.
[0062] In einer anderen Ausführungsform handelt es sich bei dem Feuchtigkeitsfühler 50 um
einen kapazitiven Feuchtigkeitsfühler. Dazu müssen, wie gesagt, die Kontaktfläche
des Fixierelements 24 und/oder die Kontaktfläche des Anlageteils 18 elektrisch isoliert
sein. Das Fixierelement 24 und das Anlageteil 18 bilden demnach einen Kondensator,
über dessen Kapazitätsänderung auf den Trocknungsgrad des Kleidungsstücks geschlossen
werden kann.
[0063] Zu Anfang des Aufbereitungsprozesses werden die isolierenden Kontaktflächen, die
z.B. eine Textilbespannung sind, jedoch kurzzeitig elektrisch leitend, da sie aufgrund
der zunächst austretenden Feuchtigkeit der Kleidung feucht werden. Dies führt dazu,
dass die Feuchtigkeit zunächst resistiv bestimmt wird. Nach einigen Sekunden ist die
die Bespannung derart trocken, dass die Feuchtigkeit in der Kleidung kapazitiv bestimmt
werden kann.
[0064] Bei dieser Ausführungsform wird ein pulsierendes Signal in das Anlageteil 18 eingespeist.
Dabei kann es sich um eine pulsierende Gleichspannung oder um eine Wechselspannung
handeln. Bezüglich der Signalform kommen jegliche vorstellbare Formen, beispielsweise
rechteck-, dreieck-, sägezahn- oder trapezförmige Pulsformen infrage.
[0065] Das erfasste Signal am Fixierelement 24 ist dabei abhängig von der Kapazität des
Plattenkondensators, die wiederum über die relative Permittivität ε
r, auch Dielektrizitätszahl genannt, mit der Feuchtigkeit des Kleidungsstücks in Verbindung
steht. Verringert sich die Feuchte des Kleidungsstücks während des Trocknungsprozesses,
nimmt der Effektivwert der erfassten Spannung am Fixierelement 24 ab.
[0066] Der Vorteil dieser Vorrichtung 10 zum Aufbereiten von Kleidung mit einem Basisteil
12 und einem Feuchtigkeitsfühler 50 liegt in der Möglichkeit des vollautomatischen
Trocknungsprozesses. Die Menge an heißer Luft und/oder der Dampf wird in Abhängigkeit
der gemessenen Feuchtigkeit des Kleidungsstücks gesteuert bzw. geregelt werden. Dies
führt zu einer energieeffizienteren Vorrichtung zum Informbringen von Kleidung, da
der Trocknungsprozess bei Feststellen einer sich nicht mehr ändernden Permittivität
ε
r und damit verbundenen Feuchte automatisch beendet wird. Dies ist in der Figur 3 gezeigt.
[0067] Durch Hinterlegen von bekannten Trocknungsprozessverläufen in der Steuer- oder Regeleinheit
48 kann die Vorrichtung 10 zudem die zu erwartende Restzeit des Trocknungsprozesses
berechnen und dem Bediener über eine Anzeigevorrichtung 46 anzeigen.
[0068] Darüber hinaus können zu Beginn des Trocknungsprozesses verschiedene Trocknungsgrade
über die Bedienvorrichtung 44 gewählt werden, die in Abhängigkeit der Änderung der
gemessenen Restfeuchtigkeit des Kleidungsstücks definiert sind. Dabei kann es sich
beispielsweise um schranktrocken oder extratrocken oder weitere andere Trocknungsgrade
handeln. Die verschiedenen Trocknungsgerade sind in Abhängigkeit der Änderung des
Trocknungsgrades gemäß den in Figur 3 gezeigten Trocknungsverläufen zu definieren.
[0069] Durch das Erfassen der Feuchtigkeit an mehreren Kontaktstellen gleichzeitig ergibt
sich ein genaueres Bild über den Verlauf des gesamten Prozesses, wobei die Stellen
mit separaten Auswertungselektroniken verbunden sein können oder aber auch durch eine
Auswertungselektronik ausgewertet werden können, sodass sich eine Gesamtfläche ergibt.
[0070] Mithilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 zum Informbringen von Kleidung kann
ein vollautomatisierter Trocknungsprozess von Kleidung durchgeführt werden, der zudem
stoffunabhängig und stoffdickenunabhängig in Bezug auf das Kleidungsstück ist, da
ausgehend von der gemessenen Restfeuchtigkeit des Kleidungsstücks der Trocknungsprozess
durch die Steuer- oder Regeleinheit 48 gesteuert bzw. geregelt und beendet wird. Ein
Vergleich der Trocknungsverläufe für Kleidungsstücke unterschiedlicher Dicke und unterschiedlichem
Material ist in Figur 3 gezeigt.
[0071] Aus ihr ist erkennbar, dass die Trocknungszeit für Businesshemden um (siehe Kurven
60, 62) einen Faktor acht kürzer ist als für dicke Baumwollhemden (siehe Kurven 64,
66). In Figur 3 zeigt der umkreiste Bereich den trockenen Zustand des jeweiligen Hemdes
an. Dies unterstreicht die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Informbringen
von Kleidung mit Feuchtigkeitserkennung hinsichtlich der Energieeffizienz.
1. Vorrichtung (10) zum Informbringen von Kleidung, durch Beaufschlagung der Kleidung
mit Heißluft und/oder Dampf, mit wenigstens einem Basisteil (12), durch das die Kleidung
aufspannbar ist, durch wenigstens einem Fixierelement (24), durch das die Kleidung
am Basisteil (12) fixierbar ist, und wenigstens einem Feuchtigkeitsfühler (50), dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Fixierelement (24) Teil des Feuchtigkeitsfühlers (50) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anlageteil (18) vorhanden ist, an dem die Kleidung anliegen kann und das gemeinsam
mit dem Fixierelement (24) die Kleidung halten kann, wobei das Fixierelement (24)
und das ihm zugeordnete Anlageteil (18) Teil des Feuchtigkeitsfühlers (50) sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (24) dem Anlageteil (18) gegenüberliegt und durch welches die Kleidung
zwischen dem Fixierelement (24) und dem Anlageteil (18) geklemmt werden kann.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (24) und/oder das Anlageteil (18) mit Öffnungen versehen ist und
luft- und/oder dampfdurchlässig sind/ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (24) und/oder das Anlageteil (18) eine Kontaktfläche mit der Kleidung
aufweist, die aus einem Metall und/oder einem elektrisch leitfähigen Schaum und/oder
einem elektrisch leitfähigen Textil ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuchtigkeitsfühler (50) ein kapazitiver Feuchtigkeitsfühler ist, wobei das Anlageteil
(18) und das Fixierelement (24) jeweils ein Teil eines Kondensators sind und das Anlageteil
(18) und/oder das Fixierelement (24) an ihrer Kontaktfläche mit der Kleidung elektrisch
isoliert sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuchtigkeitsfühler (50) ein resistiver Feuchtigkeitsfühler ist und zwischen
Fixierelement (24) und Basisteil (12) oder Anlageteil (18) durch die Kleidung Strom
fließen kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (12) eine aufblasbare Büste aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Fixierelement (24) eine Knopfandruckleiste ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, soweit auf Anspruch 2 rückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageteil (18) eine Gegendruckleiste für das Fixierelement (24) ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, soweit auf Anspruch 2 rückbezogen,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageteil (18) und das Fixierelement (24) die Kleidung an einer wenigstens doppelten
Textillage kontaktieren und die Kleidung zwischen sich spannen oder klemmen kann.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuer- oder Regeleinheit (48) vorgesehen ist, die die Wärmemenge und/oder Menge
der Luft und/oder des Dampfes, die durch das Basisteil (12) strömen, abhängig von
durch den Feuchtigkeitsfühler (50) erhaltenen Daten steuert bzw. regelt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, soweit auf Anspruch 2 rückbezogen,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Steuer- oder Regeleinheit (48) vorgesehen ist, die unter anderem
Teil des Feuchtigkeitsfühlers (50) ist, wobei die Steuer- oder Regeleinheit (48) die
Spannung zwischen Fixierelement (24) und Anlageteil (18), die Spannung zwischen Fixierelement
(24) und dem Massepotential der Auswerteelektronik bzw. jedem anderen elektrischen
Potential oder den über das Fixierelement (24) und das Anlageteil (18) fließenden
Strom misst und verarbeitet, sodass die Feuchtigkeit der Kleidung bestimmt wird und
in Abhängigkeit der Feuchtigkeit der Kleidung die Wärmemenge und/oder die Menge der
Luft und/oder des Dampfes gesteuert bzw. geregelt wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (24) durch einen Antrieb zu dem Basisteil (12) hin und/oder von
dem Basisteil (12) weg bewegt oder geschwenkt werden kann.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (12) Öffnungen aufweist und luft- und/oder dampfdurchströmt ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (24) plattenförmig ausgebildet ist.
1. A device (10) for bringing clothing into shape by applying hot air and/or steam to
the clothing, the device comprising at least one base part (12) by which the clothing
can be mounted and tensioned, at least one fixing element (24) by which the clothing
can be fixed in place at the base part (12), and at least one moisture sensor (50),
characterized in that the at least one fixing element (24) is part of the moisture sensor (50).
2. The device according to claim 1, characterized in that an engagement part (18) is provided against which the clothing can lie and which
can hold the clothing jointly with the fixing element (24), the fixing element (24)
and the engagement part (18) associated with it being part of the moisture sensor
(50).
3. The device according to claim 2, characterized in that the fixing element (24) is located opposite the engagement part (18) and by which
the clothing can be clamped between the fixing element (24) and the engagement part
(18).
4. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the fixing element (24) and/or the engagement part (18) is/are provided with openings
and is/are permeable to air and/or steam.
5. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the fixing element (24) and/or the engagement part (18) include(s) a contact surface
with the clothing, which is made of a metal and/or an electrically conductive foam
and/or an electrically conductive textile.
6. The device according to any of claims 2 to 5, characterized in that the moisture sensor (50) is a capacitive moisture sensor, the engagement part (18)
and the fixing element (24) each being part of a capacitor, and the engagement part
(18) and/or the fixing element (24) being electrically insulated at their contact
surface with the clothing.
7. The device according to any of claims 1 to 5, characterized in that the moisture sensor (50) is a resistive moisture sensor and a current can flow between
the fixing element (24) and the base part (12) or the engagement part (18) through
the clothing.
8. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the base part (12) includes an inflatable tailor's dummy.
9. The device according to claim 8, characterized in that the at least one fixing element (24) is a front clamp.
10. The device according to claim 9, as far as dependent on claim 2, characterized in that the engagement part (18) is a counter pressure bar for the fixing element (24).
11. The device according to any of the preceding claims, as far as dependent on claim
2, characterized in that the engagement part (18) and the fixing element (24) contact the clothing at an at
least double textile layer and can tension or clamp the clothing between them.
12. The device according to any of the preceding claims, characterized in that an open- or closed-loop control unit (48) is provided which controls, in an open
or closed loop, the heat quantity and/or the quantity of the air and/or of the steam
which flow(s) through the base part (12), depending on data obtained through the moisture
sensor (50).
13. The device according to any of the preceding claims, as far as dependent on claim
2, characterized in that at least one open- or closed-loop control unit (48) is provided which, among other
things, is part of the moisture sensor (50), the open- or closed-loop control unit
(48) measuring and processing the voltage between the fixing element (24) and the
engagement part (18), the voltage between the fixing element (24) and the ground potential
of the evaluation electronics or any other electrical potential or the current flowing
over the fixing element (24) and the engagement part (18), so that the moisture of
the clothing is determined and the heat quantity and/or the quantity of the air and/or
of the steam is open- or closed-loop controlled as a function of the moisture of the
clothing.
14. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the fixing element (24) can be moved or pivoted towards the base part (12) and/or
away from the base part (12) by a drive.
15. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the base part (12) has openings and has air and/or steam flowing through it.
16. The device according to any of the preceding claims, characterized in that the fixing element (24) has a plate-shaped configuration.
1. Dispositif (10) de mise en forme de vêtement en appliquant de l'air chaud et/ou de
la vapeur sur le vêtement, comprenant au moins une pièce de base (12) au moyen de
laquelle le vêtement peut être étendu, au moins un élément de fixation (24) au moyen
duquel le vêtement est apte à être fixé sur la pièce de base (12), et au moins un
capteur d'humidité (50), caractérisé en ce que ledit au moins un élément de fixation (24) fait partie du capteur d'humidité (50).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pièce d'appui (18) est présente sur laquelle le vêtement peut reposer et qui,
ensemble avec l'élément de fixation (24), est apte à tenir le vêtement, l'élément
de fixation (24) et la pièce d'appui (18) associée à celui-ci faisant partie du capteur
d'humidité (50).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) est opposé à la pièce d'appui (18), grâce à quoi le vêtement
peut être coincé entre l'élément de fixation (24) et la pièce d'appui (18).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) et/ou la pièce d'appui (18) est pourvu(e)/sont pourvus
d'orifices et est/sont perméable(s) à la vapeur.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) et/ou la pièce d'appui (18) présente/présentent une surface
de contact avec le vêtement qui est en un métal et/ou une mousse électriquement conductrice
et/ou un textile électriquement conducteur.
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le capteur d'humidité (50) est un capteur d'humidité capacitif, la pièce d'appui
(18) et l'élément de fixation (24) formant chacun une partie d'un condensateur, et
la pièce d'appui (18) et/ou l'élément de fixation (24) étant isolé(e)/isolés électriquement
au niveau de leur surface de contact avec le vêtement.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le capteur d'humidité (50) est un capteur d'humidité résistif et en ce que du courant peut circuler à travers le vêtement entre l'élément de fixation (24) et
la pièce de base (12) ou la pièce d'appui (18).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de base (12) présente un buste gonflable.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de fixation (24) est une bande de pression à bouton.
10. Dispositif selon la revendication 9, dans la mesure où elle dépend de la revendication
2, caractérisé en ce que la pièce d'appui (18) est une bande de contrepression pour l'élément de fixation
(24).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans la mesure où elle dépend
de la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'appui (18) et l'élément de fixation (24) contactent le vêtement au niveau
d'une couche textile au moins double et peuvent étendre ou coincer le vêtement entre
eux.
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une unité de commande ou de réglage (48) qui commande ou règle la quantité
de chaleur et/ou la quantité de l'air et/ou de la vapeur s'écoulant à travers la pièce
de base (12) en fonction de données obtenues par le capteur d'humidité (50).
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, dans la mesure où elle dépend
de la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une unité de commande ou de réglage (48) qui entre autre fait
partie du capteur d'humidité (50), l'unité de commande ou de réglage (48) mesurant
et traitant la tension entre l'élément de fixation (24) et la pièce d'appui (18),
la tension entre l'élément de fixation (24) et le potentiel de masse de l'électronique
d'évaluation ou tout autre potentiel électrique, ou le courant circulant sur l'élément
de fixation (24) et la pièce d'appui (18), de sorte que l'humidité du vêtement est
déterminée et la quantité de chaleur et/ou la quantité de l'air et/ou de la vapeur
est/sont commandée(s) ou régulée(s) en fonction de l'humidité du vêtement.
14. Dispositif selon l'une des revendication précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) est apte à être déplacé ou pivoté vers la pièce de base
(12) et/ou en éloignement de la pièce de base (12) au moyen d'un entraînement.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce de base (12) présente des orifices et est parcourue par de l'air et/ou de
la vapeur.
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24) est réalisé sous forme de plaque.