[0001] Die Erfindung betrifft einen Stützteil für eine Stufe eines Flußweges im Außenbereich.
[0002] Die
CN 1959031 A beschreibt ein modulares System für den Bau von Treppen im Freien. Die Einzelteile
des Systems sind Rechteckflächen aus Betonguss sowie Verbindungsbeschläge dafür. Das
System mag gut geeignet sein, wenn im hausnahen Gartenbereich eine Treppe gebaut werden
soll. Für die Anwendung an wanderwegen ist es aus Kosten- Gewichts- und Arbeitsaufwandsgründen
nicht geeignet. In der
DE 202009002885 U1 wird vorgeschlagen, die begehbare Fläche eines unter einer Wasseroberfläche verlaufenden,
nicht allzu steilen Fußweges durch eine schüttung aus Kies zu bilden und diese Schüttung
seitlich durch eine längs des Weges verlaufende Reihe von miteinander verbundenen,
länglich-flächigen Teilen aus Edelstahl einzugrenzen. Die länglich-flächigen Teile
liegen dabei mit einer Längskante am unbehandelten Untergrund auf und sind durch Spieße,
welche in den Untergrund eingeschlagen sind, fixiert. Das Ausbilden von Stufen ist
nicht vorgesehen.
[0003] Die
CA 2089363 A1 zeigt eine Konstruktion für eine gut an unebenes Gelände anpassbare Befestigung von
Fußwegen. Die Konstruktion kann als eine in das Gelände gelegte Strickleiter beschrieben
werden, wobei die einzelnen Stufen durch Tritthölzer gebildet werden und der Abstand
zwischen den Stufen sehr gering ist. Bei geringen Unebenheiten und wenn der weg nicht
seitlich zur Hangneigungsrichtung verläuft und wenn die Stufen nicht durch Nässe rutschig
sind, kann die Konstruktion guten Gehkomfort bieten. Für den Einsatz bei wanderwegen
ist die Konstruktion auf Grund dieser vielen Vorbedingungen kaum geeignet.
[0004] Die
EP 0 753 645 A1 zeigt einen als Stufe im Außenbereich verwendbaren Schalenteil, welcher aus Blech
gefertigt sein kann. Vertikale Blechflächen können die frontalen und seitlichen vertikalen
Flächen von Stufen bilden. Durch Öffnungen in den Blechflächen hindurch sind Stangen
oder Ähnliches horizontal oder vertikal in das angrenzende Erdreich einsteckbar, sodass
der Schalenteil damit in seiner Lage fixiert ist. Der Schalenteil dient dazu rasch
und temporär eine Stiege oder ebene Standfläche an einem Hang bilden zu können.
[0005] Die
US 4 671 699 A zeigt ein modulares System von Flächenelementen, welche eine Art Kombination aus
Gitterrost und Lochblech sind. Bestimmungsgemäß werden die Flächenelemente satt auf
eine Wiese aufgelegt, damit sie eine stabile Fahrbahn für Fahrzeuge, welche über die
Wiese fahren sollen bilden. Dabei kann aber dennoch Gras durch die Löcher der Flächenelemente
wachsen. Die Flächenelemente können durch Dorne, welche durch Löcher in den Flächenelementen
in das angrenzende Erdreich gesteckt werden, am Untergrund fixiert werden.
[0006] Die Publikation "Bau und Unterhalt von Wanderwegen" des Schweizer Bundesamts für
Straßen ASTRA beschreibt verschiedene Konstruktionsarten und den Einsatz von Stufen
und Treppen im alpinen Bereich. Es werden mit Holz oder Stein abgestützte Stufen,
freitragende Treppen oder Leitern beschrieben. Der Herstellungsaufwand ist bei all
diesen Wegkonstruktionen hoch. Holzkonstruktionen werden durch Verwitterung relativ
rasch zerstört. Trittflächen aus Holz stellen bei Nässe eine erhebliche Rutschgefahr
dar. Weit verbreitet sind Lösungen, bei denen aus dem Gelände Stufen ausgestochen
werden. Die Stufenkante wird durch ein horizontal angebrachtes Rundholz gebildet,
welches gleichzeitig auch als Auftrittsfläche dient. Das Rundholz wird durch senkrechte
im Erdreich verankerte Stäbe oder Spieße am Wegrollen gehindert. Die Bauweise ist
einfach und kostengünstig und kann oftmals ausschließlich mit im umliegenden Gelände
auffindbaren Einzelteilen realisiert werden. Wesentliche Nachteile sind, dass das
Holz relativ rasch morsch wird, dass das Holz bei Nässe eine erhebliche Rutschgefahr
darstellt und dass die zur Verankerung des Rundholz' dienenden Stäbe eine erhebliche
Verletzungsgefahr darstellen.
[0007] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, witterungsbeständige
und trittsicheren Stufen von Fußwegen im Außenbereich so zu gestalten, dass gegenüber
bestehenden derartigen Stufen die Montage der Stufen selbst vereinfacht wird und dass
auch die Montage von Stehern für Geländer damit unterstützt wird.
[0008] Zum Lösen der Aufgabe wird von einer Bauweise ausgegangen, bei der die vertikale
Fläche einer Stufe als Blechfläche eines im Gelände verankerten Stützteil gebildet
ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der stützteil ein Rohr aufweist, durch welches
ein Stab in vertikaler Richtung durchsteckbar ist.
[0009] Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen veranschaulicht.
- Fig. 1:
- zeigt einen ersten erfindungsgemäßen Stützteil in einer Schrägrissansicht.
- Fig. 2:
- zeigt einen anderen Stützteil in einer Schrägrissansicht.
- Fig. 3:
- zeigt Stück eines weiteren, erfindungsgemäßen Stützteil in Ansicht von oben in verbautem
zustand in einem speziellen Anwendungsfall.
- Fig. 4:
- zeigt Stück eines dritten erfindungsgemäßen Stützteils in Ansicht von oben in verbautem
Zustand in einem speziellen Anwendungsfall.
[0010] Fig. 1 zeigt einen bespielhaften erfindungsgemäßen Stützteil etwa aus jener Blickrichtung,
aus welcher ihn auch ein Wanderer sehen kann, wenn der Stützteil montiert ist.
[0011] Der Stützteil besteht aus drei miteinander verbundenen, typischerureise miteinander
verschweißten Metallteilen, nämlich einem Blechteil 1, einem Spieß 2 und einem Rohr
3.
[0012] Die vertikale Fläche 1.1 des Blechteils 1 bildet bestimmungsgemäß die vorderfläche
einer Stufe in der Landschaft. Die obere, horizontale Fläche 1.2 des Blechteils 1
bildet die Auftrittskante und den vorderen Teil der Trittfläche der Stufe. Um Rutschgefahr
zu vermeiden ist die Fläche 1.2 mit einem Raster von Löchern 1.5 versehen, deren Randbereiche
leicht aus der Ebene der Fläche 1.2 nach oben hervorragen.
[0013] Der obere Bereich der vertikalen Fläche 1.1 kann wie dargestellt als Ausbauchung
ausgeführt sein, deren untere Fläche einen Überhang über dem unteren Teil der vertikalen
Fläche 1.1 bildet. Die Ausbauchung bildet somit eine Stufennase 1.7. Durch diese Stufennase
wird erreicht, dass bei sehr steilen Stufenanordnungen die einzelnen Trittflächen
tiefer (also in Gehrichtung langer) sein können als sie es ohne derartige Ausbauchung
sein könnten, da sich damit die Grundrissflächen benachbarter Stufen überlappen. An
den der Auftrittskante gegenüberliegenden Rand der horizontalen Fläche 1.2 folgt eine
Fläche 1.4 des Blechteils 1, welche von der horizontalen Fläche 1.2 aus nach unten
gebogen ist und bei montiertem Stützteil in das Erdreich unterhalb der Trittfläche
ragt.
[0014] Der überwiegende Teil der Trittfläche ist bestimmungsgemäß nicht durch eine Fläche
des Stützteils gebildet, sondern durch Material aus der Umgebung (Erde oder Schotter
etc.), welches hinter der vertikalen Fläche 1.1 angeordnet ist und mit der horizontalen
Fläche 1.2 etwa bündig abschließt.
[0015] Der Stützteil ist im umgebenden Erdreich verankert, indem er mit dem Spieß 2, dem
Rohr 3 und dem unteren Flächenbereich der vertikalen Fläche 1.1 des Blechteils 1 in
das Erdreich eingesteckt ist. Der Vorgang des Befestigens erfolgt am besten durch
passendes Ansetzen des Spießes 2 und des Rohres 3 am Untergrund und Einschlagen dieser
Teile mittels eines schweren Hammers. Um das Eindringen in den Untergrund zu erleichtern
kann die untere Kante 1.6 der vertikalen Fläche 1.1 des Blechteils 1 als Schneide
ausgeführt sein.
[0016] um zu verhindern, dass der Stützteil bei Belastung immer mehr im Erdreich versinkt,
ist die vertikale Fläche 1.1 mit mehreren Reihen von vertikal übereinander angeordneten
Durchbrüchen 1.3 mit U-förmiger Querschnittsfläche versehen.
[0017] Bei fertig montiertem Stützteil befinden sich mehrere dieser Durchbrüche 1.3 in der
Höhe der Oberfläche des Wegbereichs, welcher unterhalb der Stufe an diese anschließt,
oder auch knapp unterhalb dieser Höhe. In genau diese Durchbrüche 1.3 ist jeweils
ein U-Profilstück (nicht dargestellt) eingesteckt, sodass es sich annähernd in horizontaler
Richtung erstreckt und damit einen Anschlag gegen das Absinken des Stützteils nach
unten bildet. An Stelle eines U-Profilstücks kann auch ein anderer starrer Körper
für diesen Zweck verwendet werden.
[0018] In das Rohr 3 bzw. durch das Rohr 3 hindurch kann typischerweise ein Steher eines
Geländers eingesteckt und somit verankert werden, bzw. an der Verankerung des Stützteils
mitwirken.
[0019] Die in Fig. 1 dargestellte Bauweise eines Stützteils mit linksseitig befindlichem
Spieß 2 und rechtsseitig befindlichem Rohr 3 ist speziell dann vorteilhaft, wenn ein
Wanderweg an einem Hang schräg empor verläuft, wobei für die aufwärts wandernden die
Bergseite links des Weges liegt und die Talseite rechts des Weges. Bergseitig braucht
man kein Geländer, findet daher mit einem Spieß 2, an welchem kein Geländersteher
montiert werden kann, das Auslangen. Am talseitigen Rohr 3 kann gut ein Geländersteher
montiert werden, beispielsweise indem ein langer Spieß durch das Rohr hindurch in
das darunter befindliche Erdreich eingeschlagen wird und indem auf das oben aus dem
Rohr herausragende Ende des Spießes ein rohrförmiger Geländersteher aufgesteckt fixiert
wird. Gegen Ausschwenken des Geländerstehers zum Tal hin (was den am meisten problematischen
Belastungsfall darstellt), wird der Geländersteher durch den Stützteil besonders gut
gehalten, da durch diesen verankerungskräfte auch zum bergseitigen Spieß 2 übertragen
werden.
[0020] Der in Fig. 2 dargestellte Stützteil ist allein durch einen Blechteil 11 gebildet.
Er weist zwei vertikale Flächen 11.1, 11.8 auf, welche zur Verankerung des Stützteils
mit ihrem unteren Bereich in den Untergrund eingesteckt werden. Die beiden vertikalen
Flächen 11.1, 11.8 sind im rechten Winkel zueinander angeordnet, sodass sie eine L-förmige
Anordnung bilden. Der längere Schenkel, welcher durch die vertikale Fläche 11.1 gebildet
ist, hat die gleiche Funktion wie die vertikale Fläche 1.1 des Stützteils von Fig.
1. Der kürzere Schenkel, dient als Abstutzung des Erdmaterials unter der Trittfläche
der Stufe zur rechten Seite hin. Der Stützteil gemäß Fig. 2 ist also dann vorteilhaft
anzuwenden, wenn ein Wanderweg schräg an einem Hang hinauf verläuft wobei für die
aufwärts Wandernden die Talseite rechts liegt.
[0021] Neben den in Figur 1 und Figur 2 gezeigten Ausführungen sind weitere, bedarfsgerechte
Konstruktionen denkbar. So ist zum Beispiel eine U-förmige Anfertigung des in Figur
2 gezeigten Stützteils möglich, für den Fall, dass das Erdmaterial sowohl links als
auch rechts seitlich abgestützt werden muss
[0022] Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind L- und U-förmige Stützeile auch mit Spießen
2 und/oder Rohren 3 ausführbar.
[0023] Als Materialen für die erfindungsgemäßen Stützteile kommen vor allem Aluminium, nicht
rostfreier Stahl mit verzinkter Oberfläche sowie rostfreier Stahl in Frage. Wenn das
metallische Aussehen als störend empfunden wird, kann man die Stützeile auch in der
gewünschten Farbe lackieren.
[0024] In einer verbesserten Ausführung eines erfindungsgemäßen Stützteils kann an der oberen
Fläche des Blechteils 1, 11 ein separater Aufsatz aus einem besonders trittfreundlichen
Material angebracht werden. Beispielsweise kann dazu der Blechteil in diesem Bereich
mit einer Nut mit überhängenden Nutwänden versehen sein. In die Nut wird ein Gummiprofil
eingeklemmt, welches über die Nut emporragt und sich auch neben die Nut erstreckt.
Anstatt den zusätzlichen, trittfreundlichen Teil in eine Nut einzuklemmen kann er
am Blechteil beispielsweise auch durch Klebung oder mittels Schrauben befestigt sein.
[0025] Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seine folgende innerhalb des Erfindungsgedankens
realisierbare weitere Abwandlungen des Stützteils noch kurz erwähnt:
Der unterste Randbereich des Blechteils 1, 11 kann aus der vertikalen in die Horizontale
umgefaltet sei. Bei der Montage des Stützteils kann der Blechteil dann nicht mehr
einfach in den Untergrund eingeschlagen oder eingedrückt werden, sondern es muss vorher
eine kleine Nut im Untergrund ausgegraben werden in welche der Blechteil eingesetzt
wird und aus welcher er hervorragt. Vorteile des umgefalteten unteren Randbereichs
sind, dass der Stützteil gegen Ausbiegen um vertikale Biegeachsen steifer wird und
dass er ohne die weiter oben besprochenen, Durchbrüche 1.3 und die dazugehörigen Profilstücke
gegen zu starkes Einsinken in den Untergrund gut gestützt ist.
[0026] Anstatt eine seitliche vertikale Blechfläche (Fläche 11.8 in Fig. 2), welche Erdreich
gegen seitliches wegfließen stützen soll, einstückig mit der vorderen Blechfläche
verbunden bereitzustellen, kann man die Stütze auch so ausbilden, dass Seitenteile
lösbar mit einem vorderen Teil verbindbar sind. Man verwendet also für alle Stufen
eines Weges den gleichen Typ eines Stützteils, welcher nur eine vordere Blechfläche
(11.8 gemäß Fig. 1) aufweist. Wenn das Erfordernis besteht, dass man untergrundmaterial
an einer Stufe nicht nur gegen wegfließen nach vorne abstützt, sondern auch gegen
wegfließen nach links oder/und rechts, bringt man an der betreffenden Seite des besagen
Stützteils einen damit verbindbare zusätzlichen "seitlichen Stützteil" an. Durch diese
modulare Bauweise findet man mit einer geringeren Anzahl unterschiedlicher Einzelteile
das Auslangen.
[0027] Als Trittfläche einer durch einen erfindungsgemäßen Stützteil abgestützten Stufe
braucht man nicht unbedingt Erdreich oder Schotter des Untergrundmaterials vorzusehen.
Man kann erfindungsgemäße Stützteile durchaus auch in Kombination mit einer starren,
ebenen Trittfläche, wie beispielsweise einem Gitterrost vorsehen. Um Stützteil und
starre ebene Trittfläche zu verbinden kann man beispielsweise eine Schraubverbindung
oder auch Steckverbindungen vorsehen.
[0028] Man kann Stützteile so auslegen, dass mehrere auf einem weg hintereinander angeordnete
erfindungsgemäße Stützteile miteinander verbindbar sind. Beispielsweise können metallische
Leisten oder Stäbe, welche sich von einem Stützteil zum nächsten erstrecken, mit jedem
Stützteil, über eine Schraub- oder eine Rastverbindung verbindbar sein. Man erreicht
damit, dass die Lage benachbarter Stützteile zueinander besser definiert wird und
auch längere Zeit gut definiert bleibt.
[0029] Zumeist ist es vorteilhafter einen Stützteil ausschließlich mit Rohren 3 anstatt
ausschließlich oder teilweise mit Spießen 2 auszustatten. Wenn man durch das Rohr
3 hindurch einen Spieß so weit einschlägt, dass er nicht mehr aus dem Rohr 3 oben
vorragt, hat er im Wesentlichen die gleiche Wirkung wie der Spieß 2 gemäß Fig. 1.
Durch das Rohr 3 hat man aber die alternative Möglichkeit einen langen Spieß einzusetzen,
welcher nach oben weit genug vorragt um auch als Geländersteher dienen zu können bzw.
um einen Geländersteher daran aufstecken zu können.
[0030] In der in Fig. 3 skizzierten Anordnung ist die erfindungsgemäß abgestützte Stufe
eines Wanderweges nicht eine solche, welche einen tieferliegenden Wanderwegteil von
einem höherliegenden Wanderwegteil trennt, sondern eine solche, welche den Wanderweg
von einem seitlich daneben liegendem Hangbereich trennt. In Fig. 3 ist dazu speziell
jener Fall skizziert, bei welchem die erfindungsgemäßen Stützteile 21 an der talseitigen
Längskante eines Wanderweges angeordnet sind, welcher einen Hang quert. Die Stützteile
21 dienen also dazu, zu verhindern, dass Teile des Wanderweges seitlich abrutschen.
[0031] Stützteil 21, welche an beiden Seiten ein Rohr 3 aufweisen, sind an der talseitigen
Kante des Wanderweges hintereinander angeordnet und über die Rohre 3 und darin eingeschlagene
Bolzen (an denen auch ein Geländersteher montiert sein kann) im Untergrund fixiert.
Da das Untergrundmaterial an der talseitigen Kante des Wanderweges zumeist nicht sehr
fest ist, da es oft zu einem derheblichen Teil Schüttmaterial ist, welches von der
bergseitigen Längskante des Wanderweges ausgehoben wurde, müssen einerseits die Bolzen
sehr lang sein, damit sie in festes Untergrundmaterial ragen. Als wesentliche weitere
Befestigungsmaßnahme ist eine Lasche 4 vorgesehen, welche die Rohre 3 zweier benachbarter
Stützteile 21 mit einem weiteren Rohr 3 verbindet, welches ebenfalls mittels eines
eingeschlagenen Bolzens mit dem Untergrund verbunden ist. Dieses dritte Rohr ist idealerweise
an der bergseitigen Längskante des Wanderweges im Untergrund verankert. Die Lasche
4, das bergseitige Rohr 3 und der in diesem eingeschlagene Bolzen sind idealerweise
im Schüttmaterial des Wanderweges mehrere Zentimeter tief eingegraben, sodass sie
also für die Wanderer unsichtbar sind und auch keine Stolperhürde bilden.
[0032] In der in Fig. 3 skizzierten vorteilhaften Ausführungsform ist die Lasche 4 dreiteilig
ausgebildet. Ein stützteilseitiger Laschenteil 4.1 umfasst die beiden benachbarten
Rohre 3 der beiden benachbarten Stützteile 21. Ein langer Laschenteil 4.3 verbindet
den stützteilseitigen Laschenteil 4.1 mit dem bergseitigen Rohr 3. Die Verbindung
zwischen den beiden Laschenteilen 4.1, 4.3 wird durch einen Bolzen 4.2 gebildet, welcher
durch eine Bohrung in beiden Laschenteilen 4.1, 4.3 hindurch verläuft und die Laschenteile
somit schwenkbar miteinander verbindet. Indem damit die Lasche 4.3 gegenüber den Stützteilen
21 schwenkbar ist, wird eine Spielraum für den genauen Befestigungspunkt des bergseitigen
Rohres 3 am Untergrund gewonnen.
[0033] Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Stützteil welcher einen Blechteil 31 aufweist,
welcher die horizontale Trittfläche der Stufe bildet, sich aber auch vertikal in die
Tiefe erstreckt und die vertikale Stützfläche der Stufe bildet. An einem seitlichen
Ende ist der Blechteil 31 mit einem sich vertikal erstreckenden Rohr 3 verschweißt.
Für das verankern des Stützteil wird durch das Rohr 3 hindurch ein zum Rohr 3 koaxial
verlaufender Spieß 12 in den Untergrund geschlagen. Bei sehr festem, beispielsweise
felsigem Untergrund wird erst ein Loch in den Untergrund vorgebohrt. Nachdem der Spieß
12 so weit wie erforderlich oder wie möglich in den Untergrund getrieben wurde - die
genaue Länge ergibt sich erst beim Einschlagen - wird der noch über dem Stützteil
oben vorstehende Teil abgeschnitten sodass Spieß 12 und Rohr 3 oben bündig enden.
Es kommt oftmals vor, dass einige zeit nach der Montage des stützteils ein seitliches
Geländer an der Treppe gewünscht wird, von welcher der Stützteil Teil ist. Dann ist
es sinnvoll den Geländersteher 6 nicht direkt auf das Rohr 3 zu stecken, weil dort
schon der Spieß 12 steckt, sondern wie dargestellt - den Geländersteher 6 über eine
Klammer, welche aus zwei Doppelschwellen 5.1, 5.2 und einer diese verbindende verschraubung
5.3 besteht und sowohl das Rohr 3 als auch den dazu parallel angeordneten Geländersteher
6 umfasst, mit dem Stützteil zu verbinden. Wie schon zu Fig. 1 beschrieben steht der
Geländersteher 6 durch die Verbindung mit dem Stützteil sehr viel stabiler, als wenn
er ohne diese Verbindung nur am Untergrund halten müsste.
[0034] Die für das Erfüllen der statischen Anforderungen erforderlichen Dimensionierungen
können im Rahmen des fachmännischen Handelns ohne weiteres festgelegt werden, weswegen
hier nicht weiter darauf eingegangen wird.
1. Stützteil für eine Stufe eines Fußweges im Außenbereich, wobei der Stützteil die vertikale
Fläche der Stufe bildet und diese Fläche eine vertikale Blechfläche (1.1, 11.1) ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Stützteil ein Rohr (3) aufweist, durch welches ein Stab in vertikaler Richtung
durchsteckbar ist.
2. Stützteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Fläche des Blechteils (1, 11) ein Aufsatz aus einem trittfreundlicheren
Material als Blech angebracht ist.
3. Stützteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der vertikalen Fläche (1.1) eine Stufennase (1.7) aufweist.
4. Stützteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er an einem seitlichen Ende mit einem Geländersteher verbunden ist.
5. Stützteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Geländersteher koaxial mit dem Rohr (3) angeordnet ist.
6. Stützteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Geländersteher (6) parallel zum Rohr (3) neben diesem verläuft und über eine
durch eine verschraubung (5.3) spannbare Klemmeinrichtung mit diesem verbunden ist.
1. A support section for a step of an external footpath, wherein the support section
forms the vertical surface of the step and this area is a vertical plate surface (1.1,
11.1),
characterised by the fact that
the support section comprises a tube (3) through which a rod can be inserted vertically.
2. A support section in accordance with Claim 1, characterised by the fact that an attachment from a material which can be stepped on is attached as
a plate on the upper surface of the sheet metal part (1, 11).
3. A support section according to Claim 1 or 2, characterised by the fact that the upper part of the vertical surface (1.1) has a stepped nose (1.7).
4. A support section according to any one of Claims 1 to 3, characterised by the fact that it is connected at one lateral end with a railing post .
5. A support section according to Claim 4, characterised by the fact that the railing post is arranged coaxially with the tube (3).
6. A support section according to Claim 5, characterised by the fact that the railing post (6) parallel to the tube (3) runs next to it and is
connected by a clamping device which is tensible visa a screw connection (5.3).
1. Pièce de support pour une marche de chemin piéton en extérieur : la pièce de support
est constituée d'une plaque métallique verticale (1.1, 11.1) formant la marche,
caractérisée en ce que
la pièce de support est pourvue d'un tube (3) permettant l'insertion d'une tige dans
le sens vertical.
2. Selon la revendication 1, la pièce de support est caractérisée en ce que la surface supérieure de la paroi métallique (1, 11) est constituée d'un matériau
plus favorable à la marche que la tôle.
3. Selon la revendication 1 ou 2, la pièce de support est caractérisée en ce que la partie supérieure de la surface verticale (1.1) présente un nez de marche (1.7).
4. Selon l'une des revendications 1 à 3, la pièce de support est caractérisée en ce que l'une de ses extrémités latérales est attachée à un montrant de garde-corps.
5. Selon la revendication 4, la pièce de support est caractérisée en ce que le montant de garde-corps est monté de manière coaxiale par rapport au tube (3).
6. Selon la revendication 5, la pièce de support est caractérisée en ce que le montant de garde-corps (6) est positionné parallèlement au tube (3) et y est fixé
au moyen d'un dispositif de fixation vissé (5.3).